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Green Value SCE über das Ende der Jagd von Zugvögeln

Als vermeintliche Delikatesse landen sie beispielweise auf ägyptischen Tellern: Diese Jagd auf geschützte Zugvögel muss ein Ende haben – so eine aktuelle Petition von «Rettet den Regenwald e.V.»

 

Suhl, 22.10.2018. „Zum Teil mühsam aufgezogene Störche und andere Zugvögel werden immer noch aus inakzeptablen Gründen in anderen Ländern gejagt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE, die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Denn Millionen von Zugvögeln landen jährlich in Fangnetzen, Schlingen und Klebefallen in Ägypten. „Die Tiere werden grausam ermordet, um sie als angebliche Delikatesse zu verkaufen“, erklärt «Rettet den Regenwald e.V.» Danach träfen die Zugvögel aus Europa auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika auf eine über 700 km lange Barriere aus Fangnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt. „Am Ende landen die winzigen Körper von Singvögeln wie Rotkehlchen, Nachtigall und Fitis, aber auch von Turteltauben, Wachteln und Wildenten auf den Tellern von „Feinschmeckern“ und in dubiosen Restaurants. Einige Greifvögel wie Falken würden auch lebend an reiche Kunden in die Staaten am Persischen Golf für deren Privatvolieren verkauft, erklären die Fachleute von «Rettet den Regenwald e.V.»“, so Green Value SCE.

 

Jagd auch in Europa

„Wie viele Vögel auf diese Art gefangen werden, kann dabei nur geschätzt werden“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft. Fachleute vermuten, dass es etwa 12 Millionen Tiere pro Jahr sind. Mittlerweile sind die Zahlen rückläufig, aber nicht, weil die Wilderei zurückgegangen ist, sondern weil wesentlich weniger Vögel in Ägypten ankommen. Denn immer häufiger finden sich Vögel auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. „Denn auch einigen europäischen Ländern muss der Vorwurf gemacht werden“, so Green Value SCE Genossenschaft. Denn auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer gehen die Jagd und der Fang von Vögeln weiter, darunter in Italien, Frankreich, Spanien, Malta, Zypern und dem Libanon.

 

Petition mit Signalwirkung

Ende November findet in Ägypten die 14. UN-Biodiversitätskonferenz statt. «Rettet den Regenwald e.V.» fordert daher mit einer Petition dazu auf, die aus aller Welt am Badeort Sharm El Sheikh versammelten Regierungsdelegationen, um eine Ende der Jagd von Vögeln in Ägypten und anderen Mittelmeerländern zu bitten: (Petition: https://www.regenwald.org/petitionen/1151/den-vogelmord-in-aegypten-stoppen?mtu=362319913&t=4438). „Teilweise vom Aussterben bedrohte Vögel sind eine Bereicherung der Natur und ein wichtiger Teil der Artenvielfalt. Sie gehören nun mal nicht auf den Teller“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft.

 

Weitere Informationen unter: https://www.green-value-sce.de

 

 

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.

 

 

Pressemitteilungen

Heinz Sielmann Stiftung: Startschuss für die Abstimmung zur Wahl des Gartentiers 2017 ist gefallen

2017 ruft die Heinz Sielmann Stiftung wieder zur Wahl des „Gartentier des Jahres“ auf. Die Stiftung veranstaltet die Wahl mit dem Ziel, das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit für die einheimische Tierwelt zu sensibilisieren.

Heinz Sielmann Stiftung: Startschuss für die Abstimmung zur Wahl des Gartentiers 2017 ist gefallen

Logo Heinz Sielmann Stiftung

Zugegeben, Elefanten, Nashörner und Löwen sind imposante Tiere. Aber um die Einzigartigkeit der Tierwelt zu erkunden, muss man gar nicht immer in die Ferne schweifen, denn auch die heimische Fauna hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten. Um darauf aufmerksam zu machen und das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit für die einheimische Tierwelt zu sensibilisieren, ruft die Heinz Sielmann Stiftung wieder zur Wahl des „Gartentier des Jahres“ auf.

+++ Sechs Kandidaten stehen ab sofort im Internet zur Wahl +++

Die winzige Zwergfledermaus: klein aber oho und ein richtiges Hörgenie. Das farbenfrohe Rotkehlchen: Frühaufsteher, der mit seinem Gesang den Tag begrüßt. Die genügsame Erdkröte: findet überall dort ein Zuhause, wo stehendes Gewässer ist. Der prächtige Schwalbenschwanz: ein wertvoller Bestäuber für unsere Gärten. Die Blauschwarze Holzbiene: eine schillernde Erscheinung mit einem Faible fürs Nischendasein. Die gepanzerte Kellerassel: Versteckkünstlerin und optimale Resteverwerterin.

Die Wahl zum „Gartentier des Jahres“ ist ab sofort online unter www.sielmann-stiftung.de/gartentier möglich und endet am 31.05.2017. Unter den teilnehmenden Personen verlost die Heinz Sielmann Stiftung 20 Freikarten für die „Sielmann!“ Ausstellung im Museum für Naturkunde in Berlin.

+++ Die Kandidaten stellen sich vor: +++

Hätten sie gewusst, dass die Zwergfledermaus – neben der Mückenfledermaus – die kleineste Art der Fledermäuse ist? Wie ihre Artgenossen kann sie mit den Ohren sehen, mit den Händen fliegen und mit dem Kopf nach unten schlafen. Fledermäuse haben von allen Tieren das sensibelste Gehör. Sie nehmen sogar Töne wahr, die für Menschen unhörbar sind. Die winzigen Flugakrobaten orientieren sich selbst in vollkommener Dunkelheit, dank einer ausgeklügelten Echoortung.

Das stimmgewaltige Rotkehlchen ist ein echter Frühaufsteher. Bereits zur ersten Morgendämmerung erfüllt sein fröhliches Gezwitscher unsere Gärten, Wälder und Parks. In der Brutzeit, die Anfang April beginnt, vertilgt der kleine Vogel Insekten und Larven, Käfer, aber auch Ameisen und Blattläuse.

Die bescheidene Erdkröte ist eine der häufigsten und mit bis zu elf Zentimetern auch eine der größten Amphibienarten Europas. Ihre Oberseite ist bräunlich gefärbt und mit einer Vielzahl von Warzen bedeckt, was ihr – vollkommen zu Unrecht- den Ruf eingebracht hat, nicht besonders schön zu sein. Doch Erdkröten sind in ihren Ansprüchen sehr bescheiden, sodass sie ein breites Spektrum von Lebensräumen besiedeln und an einer Vielzahl von Gewässern zu finden sind.

Der wunderschöne Schwalbenschwanz ist einer der größten und prächtigsten Tagfalter in Deutschland. In auffällig flatterndem Flug kommt er weit umher und besucht dabei am liebsten blütenreiche Wiesen und Gärten, wo er zum Beispiel an Rotklee und Lavendel Nektar saugt: Er gilt als wichtiger Bestäuber. Gern legt er seine Eier an Gartenmöhre, Dill oder Fenchel ab. Die aromatischen Inhaltsstoffe machen seine Raupe für viele Feinde ungenießbar, was sie mit ihrer bunten Färbung deutlich signalisiert.

Die Blauschwarze Holzbiene ist mit einer Körperlänge von rund 23 bis 28 Millimeter die größte heimische Bienenart. Mit ihrem imposanten, hummelartigen Körper und den blauschwarz schimmernden Flügeln ist diese Wildbiene selbst im Flug kaum mit anderen Insekten zu verwechseln. Sie lebt solitär und gilt als standorttreu. Während bei vielen Wildbienen nur die Weibchen den Winter überdauern, überwintern bei der Holzbiene beide Geschlechter in Mauerspalten, Lehmwänden und anderen geschützten Verstecken.

Die genügsame Kellerassel ist eine regelrechte Künstlerin, wenn es darum geht, ein passendes Versteck zu finden. Unter Steinen, in totem Holz, aber auch in Büschen – man findet sie überall dort, wo man sie kaum vermutet. Kellerasseln ernähren sich von abgestorbenen organischen Substanzen: von sich zersetzendem Holz, aber auch von Hautschuppen. Bei einer drohenden Gefahr stellen sich Kellerasseln tot – in Form einer Schreckstarre.

Weitere Informationen:
https://www.sielmann-stiftung.de

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms wahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

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Pressemitteilungen

Winterliches Vogelrestaurant

Winterliches Vogelrestaurant

Meisenknödel sind ein beliebtes Futter im Winter

Rotkehlchen, Meisen, Amseln und viele andere heimischen Wildvögel müssen im Winter aufwändig nach Futter suchen. Potenzielles Futter ist womöglich unter einer dicken Schnee- und Eisdecke versteckt.
An winterlichen Futterstellen können bis zu 20 verschiedene heimische Arten beobachtet werden. Sie alle profitieren von der zusätzlichen Fütterung durch den Menschen, denn Vögel verbrauchen sehr viel Energie, um ihren kleinen Körper warm zu halten. Erstaunlich: Labormessungen haben ergeben, dass Meisen in einer kalten Nacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichts verlieren können.

Bei der Fütterung gibt es einige Aspekte zu berücksichtigen. Vorab zwei grundlegende Ratschläge:

Futterspender und Vogelhäuschen sollten stets in einer gewissen Höhe angebracht werden, damit Katzen sich nicht anschleichen können.

Die Futterstelle ist am besten überdacht, damit das Futter trocken bleibt. Außerdem ist sie so gestaltet, dass die Vögel nicht darin herumlaufen und dabei das Futter mit Kot verschmutzen. Krankheitserreger hätten sonst ein leichtes Spiel mit den durch die Kälte geschwächten Tieren.

Um Erreger zu vermeiden, müssen Futterstellen regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden. Wer zufüttert, platziert aus Hygienegründen am besten täglich etwas Futter anstatt einmal in der Woche eine große Menge.
Eine gute Alternative zu Vogelhäuschen sind so genannte Futtersilos, die auch bei ZOO & Co. erhältlich sind. Röhrchen mit seitlichen Öffnungen, an denen die Vögel die Körner herauspicken können. Diese Silos dürfen jedoch nicht zu nah an einem Fenster platziert werden, da die Vögel sonst leicht gegen ein Fenster fliegen könnten.
Wer Vogelläuschen oder Futtersilos anbringt, hat jedoch noch nicht alle Piepmätze versorgt. Amseln und Zaunkönige beispielsweise suchen ihr Futter auf dem Boden. Auch gilt es, den verschiedenen Vorlieben gerecht zu werden. Das sind die Weichfutterfresser wie Drosseln oder Rotkehlchen, sie sich im Sommer gerne von Beeren ernähren. Sie lieben im Winter ein Stück Apfel. Meisenknödel sind speziell auf sie abgestimmt. Körnerfresser wiederum wie Finken, Sperlinge und Spechte mögen Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Hirse.
Genauso wichtig wie das Futter ist im Winter täglich frisches Wasser, weil die Tiere bei Minusgraden keine offene Pfütze mehr finden. Ist für all das gesorgt, kann man die fidelen Piepmätze in Ruhe beobachten.
Weitere Infos unter www.zooundco.de

Bildrechte: Fotolia Ingo Bartussek

SAGAFLOR AG: Gemeinsam erfolgreich
Die SAGAFLOR AG bietet selbstständigen Fachhandelsunternehmen der Branchen Garten und Zoo das große Leistungspotenzial einer modernen Verbundgruppe. Der wirtschaftliche Erfolg der Mitglieder wird z. B. durch professionelle und systematische Einkaufsoptimierung, Eigenmarken, Logistikkonzepte, Absatzförderungshilfen, Schulung und Beratung gefördert. Offensive und Zielgruppen orientierte Marktbearbeitung sichert das zukünftige Wachstum der Gemeinschaft und jedes einzelnen Mitglieds.
Derzeit bestimmen mehr als 600 Unternehmen an knapp 900 Standorten den Erfolg der SAGAFLOR. Das Kapital der AG wird von über 180 Mitgliedsunternehmen gehalten, die über die Hauptversammlung die Geschäftspolitik der Kooperation bestimmen und den Aufsichtsrat wählen. Die Anschluss-Unternehmen profitieren davon durch Rückvergütung und Boni.

Kontakt:
SAGAFLOR AG
Kathrin Picke
Fuldastr. 4
34225 Baunatal
056659986590
kathrin.picke@sagaflor.de
http://www.sagaflor.de