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Empfingen gewinnt Anerkennungspreis mit Ideen gegen die Internationale Bankenkrise

Stuttgart/Empfingen: Die Gemeinde Empfingen hat mit einer listig-kreativen Idee von Ralph Munz, dem 1. Vorsitzenden des Industrie-, Handels- und Gewerbevereins (IHGV) den Anerkennungspreis „für besonders kreatives Stadtmarketing bei schmalem Budget“ im Rahmen des renommierten Stadtmarketingpreises Baden-Württemberg gewonnen. Munz, der auch Gründer und Inhaber des OASIS-Versandes ist, durfte den Preis gestern Abend im Stuttgarter Planetarium zusammen mit Bürgermeister Albert Schindler aus der Hand des Staatssekretärs Ingo Rust (Wirtschafts- und Finanzministerium Baden-Württemberg) entgegennehmen.

Der Stadtmarketing Preis wird alle zwei Jahre vom Handelsverband Baden-Württemberg und der EnBW AG mit besonderer Förderung der Candela Lichtplanung GmbH verliehen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Finanz- und Wirtschaftsministeriums.

Mit dem Preis prämiert der Handelsverband vorbildliche Stadt- und Citymarketingprojekte von Kommunen aus ganz Baden-Württemberg. Horst Lenk, Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg: „Der Wettbewerb soll die Innenstädte als Einkaufs-, Lebens- und Erlebnisraum aufwerten. Hier „best practice“-Beispiele aufzuzeigen und andere Städte für diesbezügliche Aktivitäten zu motivieren, dies ist die zentrale Intention des Stadtmarketing Preises und funktioniert bereits hervorragend.“

„Wir gratulieren allen Gewinnern und hoffen, dass von diesem Preis starke Impulse für die Innenstädte ausgehen. Starke Innenstädte sind nicht nur ein Gewinn für die Einwohner, sondern von ihnen können dann auch die lokale Wirtschaft und der Einzelhandel profitieren“, so Walafried Schrott von der EnBW Regional AG.

Ingo Rust, Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium, sagte bei der Preisverleihung: „Der Stadtmarketing Preis setzt wichtige Impulse für die Stärkung unserer Kommunen als Handels- und Dienstleistungsstandorte. Die Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge zeigt, welche Möglichkeiten bestehen und welche Maßnahmen und Konzepte von Gemeinden erfolgreich umgesetzt werden können. Das kann und soll den anderen Kommunen als Vorbild dienen.“ Mit guten Konzepten, einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und zu den örtlichen Verhältnissen passenden organisatorischen Strukturen lasse sich oft viel erreichen, ohne dass immer die ganz großen Summen in die Hand genommen werden müssten, so Rust.

Gesucht wurden beim Stadtmarketing Preis Projekte, die sich nicht nur durch ihren Vorbildcharakter für andere Städte hervorheben, sondern auch in ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Stadtmarketing bzw. Citymarketing eingebettet sind. Beim diesjährigen Wettbewerb hatten sich fast 30 Teilnehmer beworben. Davon konnten 12 Städte und Gemeinden ihr Projekt in einer Präsentation persönlich der Jury vorstellen, die dann die Preisträger kürte.

Als Preisträger wurde je ein Bewerber aus den Kategorien Kleinstädte und Gemeinden, Mittel- und Großstädte ausgezeichnet.

In der Kategorie Großstädte (größer 70.000 Einwohner) geht der Preis 2011 an Esslingen am Neckar mit dem Projekt „Der Esslinger Mittelaltermarkt und Weihnachtsmarkt“.

In der Kategorie Mittelstädte (30.000 – 70.000 Einwohner) vergab die Jury den ersten Preis an Lahr mit seinem Projekt „Chrysanthema Lahr: Energiewende zur klimafreundlichen Großveranstaltung“.

In der Kategorie Kleinstädte und Gemeinden (bis 30.000 Einwohner) gewann die Stadt Wangen im Allgäu mit ihrem Stadtmarketing-Projekt „KUNSTMEILEWANGEN“.

Der Anerkennungspreis der Jury für „Kreatives Stadtmarketing“ aber geht an Empfingen. Das Projekt „Kreativ gegen die internationale Bankenkrise“ konnte die Jury überzeugen, weil hier mit einem „herausragenden Marketingprojekt bei geringem Budget ein besonders hoher und positiver Aufmerksamkeitsgrad erzielt werden konnte“. Zahlreiche Bürger und Akteure aus dem Einzelhandel hatten mit der Her- und Aufstellung von ganz unterschiedlichen Sitzbänken vor ihren Geschäften und im öffentlichen Raum die Aufenthaltsqualität in der Gemeinde nachhaltig verbessert.

In Empfingen wurde im Jahre 2010 vom IHGV ein Wettbewerb ausgeschrieben, der alle Bürger und Gewerbetreibenden aufforderte, kreativ etwas gegen die Internationale Bankenkrise zu unternehmen. Dazu sollten möglichst phantasievolle Sitzbänke gestaltet werden auf denen mindestens zwei Personen sitzen können. Bewusst wurde auf weitere, komplizierte Wettbewerbsbedingungen verzichtet, um die Kreativität nicht einzuschränken.

Entstanden sind insgesamt 16 äußerst phantasievolle Sitzbänke. Von einem riesigen Urweltviech, das seither am Empfinger Badesee „Wache hält“, über einen Pflanzenthron, bis zu einer besitzbaren Brezel aus Holz. Auch mit der Kettensäge aus einem Baumstamm herausmodellierte Klosettschüsseln, die einen Sanitär- und Heizungsbetrieb zieren sind dabei, genau so, wie z.B. die kunstvoll geschnitzte „Narrensamenbank“ der örtlichen Narrenzunft. Das Budget war dabei rekordverdächtig niedrig: Nur knapp 2.000 EUR standen zur Verfügung, wovon über 1.300 EUR als Preisgelder ausgeschüttet wurden.

Munz erklärte das Konzept seiner Idee so: „Mit richtig kreativen und vor allem auch witzigen Ideen können Sie begeistern. Sie können die Menschen mitnehmen, sie können sie animieren mitzumachen“ Das sei, so Munz weiter, in Empfingen hervorragend gelungen. „So ganz nebenbei haben wir auch die Banken vergesellschaftet. Aus den ursprünglich zwei Banken (der Volksbank und der Kreissparkasse), haben wir insgesamt 18 gemacht. So konnten wir die Bankendichte um über 800% steigern. Und da 16 davon in der Hand der Bürger sind, konnten wir so auch die Banken zum großen Teil vergesellschaften“, so Munz listig weiter.

Als Vorstand des IHGV-Empfingen, aber auch als Unternehmer (Munz führt seit 25 Jahren den OASIS-Versand, ein Unternehmen das sich mit kontrolliert biologisch angebauten Teespezialitäten, aber auch mit Naturkosmetik, Bio Feinkost und Bio Wein einen Namen gemacht hat), sehe er seine Aufgabe darin, Handel, Gewerbe, Bürger und öffentliche Verwaltung zu einem gemeinsamen Miteinander anzuregen. Denn nur so sei es möglich, dem allerorts immer weiter fortschreitenden Ladensterben und der damit einhergehenden Verödung von innerörtlichem Raum entgegen zu steuern. „Wir stemmen uns, wo wir können gegen die Aufgabe des innerörtlichen Raums. Dieser ist viel zu wichtig für ein lebenswertes Gemeindeleben, als dass wir das so einfach aufgeben dürften.“

Anlässlich der Preisverleihung gelang es Munz bei dem Festakt im Stuttgarter Planetarium die Anwesenden immer wieder zum Lachen zu bringen, als er erläuterte wie es den Empfingern gelungen war mit so wenig Geld so viel auf die Beine zu stellen. Als die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Baden-Württemberg, Sabine Hagmann, fragte, wie viel die Aktion gekostet hätte und wie es möglich war, mit so kleinem Budget so viel zu erreichen entgegnete Munz: „Wir denken selbst und machen auch alles selbst. Wir schalten keine Werbeagentur ein, sondern wir nutzen die tollen Ressourcen, die in allen Bürgern und allen Gewerbetreibenden schlummern!“

gdl – Guy de Lichtenstein, 18.11.2011

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