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Immobilienkauf zur Vermietung absetzen

Stark ansteigende Immobilienpreise und niedrige Zinsen führen bei vielen zu der Überlegung, eine Immobile als Kapitalanlage anzuschaffen. Wird eine Immobilie mit der Absicht diese zu vermieten gekauft, können die Ausgaben für die Immobilie steuerlich abgesetzt werden. In den ersten Jahren nach dem Kauf entstehen meistens Verluste, die in Folge die persönliche Steuerlast mindern. Steuerlich betrachtet lassen sich die Ausgaben grob in zwei Positionen unterteilen, nämlich, ob sie sofort für das Jahr der Zahlung geltend gemacht werden können oder über mehrere Jahre abgeschrieben werden müssen.

Kauf einer Immobilie

Am Anfang steht die Suche nach einer geeigneten Immobilie, welche mit einem zeitlichen Aufwand und bereits mit Kosten verbunden ist. Es entstehen Fahrtkosten, um die Immobilie zu besichtigen, zum Büro des Maklers, zur Bank und zum Notar. Für jeden gefahrenen Kilometer können 30 Cent sofort geltend gemacht werden. „Liegt die Immobilie vom Wohnort des künftigen Vermieters weiter entfernt, dann können zusätzlich die Übernachtungskosten und eine Verpflegungspauschale berücksichtigt werden“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi).

Weiterhin sind der Kaufpreis des Gebäudes, die Maklergebühren, die Gebühren für den Notar, gegebenenfalls Kosten für einen Sachverständigen, die Eintragung ins Grundbuch und die Grunderwerbssteuer in der Steuererklärung absetzbar. Diese Aufwendungen zählen zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und werden mit der Immobile gemeinsam abgeschrieben. Nicht absetzbar sind die Kosten für das Grundstück.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer Immobilie können – je nach Baujahr – in unterschiedlichem Maße steuerlich berücksichtigt werden. So kann beispielsweise eine Immobilie, die vor 1925 erbaut wurde, 40 Jahre lang zu jeweils 2,5 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt werden. Für eine Immobilie, die nach 1924 erbaut wurde und heute angeschafft wird, können 50 Jahre lang jeweils 2 Prozent der Kosten geltend gemacht werden.

Renovierung und Sanierung

„Im Gegensatz zu Eigentümern oder Mietern dürfen Vermieter die Kosten für Maßnahmen der Instandhaltung und Modernisierung inklusive der Materialkosten auf den Fiskus abwälzen“, so der Steuerexperte Mark Weidinger.
Renovierungsmaßnahmen sind Erhaltungsaufwendungen, die entweder gleich voll abgesetzt oder wahlweise über einen Zeitraum von zwei bis maximal fünf Jahren verteilt werden dürfen. Vorsicht, finden größere Renovierungsarbeiten innerhalb von drei Jahren nach dem Zeitpunkt der Anschaffung statt und überschreiten diese Kosten ohne Umsatzsteuer den Kaufpreis um mehr als 15 Prozent, so ist die schnelle Abschreibung dahin. Die Abschreibung hat dann gemeinsam mit den Anschaffungskosten über viele Jahre zu erfolgen.

Maßnahmen der Immobiliensanierung stellen eine Erweiterung oder Verbesserung der vorhandenen Sanitär-, Heizungs- oder Elektroanlagen oder Fenster dar. Werden drei der vier genannten Maßnahmen durchgeführt und kommt es dabei zu einer Hebung des Standards der Wohnung, werden die Kosten als Herstellungskosten betrachtet. Diese werden gemeinsam mit den Anschaffungskosten der Immobilie über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Das gilt auch für die Schaffung neuen Wohnraums, z. B. wenn nachträglich ein Balkon oder Wintergarten angebaut oder das Dachgeschoss ausgebaut wird. „Bleiben die Kosten einer Sanierungsmaßnahme jedoch unter 4.000 Euro netto, so dürfen sie als Erhaltungsaufwand sofort abgeschrieben werden“, ergänzt Mark Weidinger.

Ausstattung und Möblierung

Liegt der Anschaffungspreis, z. B. für ein neues Waschbecken, eine Duschkabine oder einen Rauchmelder, unter 800 Euro netto, handelt es sich um ein geringwertiges Wirtschaftsgut. Dessen Kaufpreis kann komplett für das Jahr des Kaufs abgesetzt werden. Anschaffungen mit einem höheren Kaufpreis müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Wird die Wohnung komplett möbliert und mit Schrank, Tisch, Stühlen, Sofa, Bett und Lampen vermietet, ist ebenfalls die Höhe des Kaufpreises des Möbels entscheidend. Die Kosten für die Anschaffung einer Einbauküche mit Elektrogeräten sind mit zehn Jahren Nutzungsdauer abzuschreiben.

Wird die Anschaffung einer Immobilie geplant, ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld mit einem Steuerexperten wie der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. darüber zu unterhalten. Die Lohi kann berechnen, ob sich die Anschaffung der Immobilie unter steuerlichen Gesichtspunkten lohnt und was es in Folge alles zu beachten gibt.

www.lohi.de/steuertipps

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Zurück zur Natur: Tagebuch einer Asbest-Sanierung

In zehn Arbeitstagen von der Altlast zum Naturdach – Förderprogramme helfen bei der Finanzierung

Zurück zur Natur: Tagebuch einer Asbest-Sanierung

Von der gefährlichen Altlast zum schicken Eigenheim.

Asbest auf dem Dach gilt heute als Geißel vieler Eigenheimbesitzer. Eine fachgerechte Sanierung ist einfacher, schneller und sogar günstiger als viele Hausbesitzer denken. Ein Tagebuch aus dem Hunsrück zeigt: Die Angst vor einem Asbest-Abriss ist unbegründet. In zwei Wochen verwandelt sich eine Altlast zum Schmuckstück.

Tag 1

Für Dachdeckermeister Christian Wein ist die Sache eigentlich schon klar, bevor er die Leiter ansetzt, um den Ausschnitt für ein zusätzliches Dachfenster zu bestimmen. „Das Dach ist mehr als 40 Jahre alt. Mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit wurden beim Neubau in den 70er Jahren asbesthaltige Faserzementplatten verwendet.“ Die junge Familie aus dem Hunsrück hat das 1975 erbaute Haus erst vor wenigen Jahren erworben – und fürchtet schon länger, was der Fachmann nach einer Dachinspektion bestätigt: Die asbesthaltigen Dachplatten sind zwischenzeitlich in einem denkbar schlechten Zustand – vermoost, verwittert und sogar teilweise gebrochen. Hier kommt eine Reparatur nicht mehr in Frage, sondern nur eine schnelle Komplett-Lösung. „Alte Asbestplatten dürfen weder gesägt, gebrochen noch mechanisch gereinigt werden“ klärt der Fachmann auf. Und: „Es dürfen keinerlei Fasern freigesetzt werden.“ Christian Wein rät zu einem neuen Dach aus Naturschiefer. Das hat bei einer Asbestsanierung nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile: Die Holzunterkonstruktion kann größtenteils erhalten bleiben, für den Bauherren gibt es zusätzlich einen Sanierungsbonus sowie weitere Fördermöglichkeiten. Und die Sicherheit: Er holt sich reine Natur auf das Familienheim.

Tag 2 und 3

Christian Wein aus Beulich an der Mosel ist Dachdeckermeister in der dritten Generation. Wenn sein Blick über die Dächer links und rechts der Mosel schweift, braucht er sich langfristig keine Sorgen um Aufträge für den Familienbetrieb zu machen: Asbest, soweit das Auge reicht. Auf 80 000 Dächer pro Jahr schätzt eine Untersuchung den notwendigen Sanierungsbedarf in Deutschland. Wein ist keiner, der Bauherren unnötig Angst macht: „Asbestdächer sollte man allerdings spätestens sanieren, wenn sie aussehen wie dieses“, sagt er. Solange keine Verwitterung eingesetzt hat, keine ausgewaschenen Fasern in der Dachrinne liegen oder Platten bersten, „sind das Indizien, dass die Asbestfasern weitgehend noch im Zement gebunden sind.“ Das lässt aber erfahrungsgemäß nach 30, 40 oder spätestens 50 Jahren nach – die Gefahr, das krebserregende Fasern in die Atemluft gelangen, steigt mit dem Alter des Daches. Im Hunsrückdorf zwischen Koblenz und Simmern ist es höchste Zeit. Wein und seine beiden Gesellen beginnen mit dem Aufbau des Gerüstes und der Schutzvorrichtungen. Die Bauherren entscheiden sich mit der Bogenschnittdeckung für eine der günstigen Schieferdeckungen, die Langlebigkeit mit klassischem Design verbindet. Und die in die Region passt. Der Dachdecker stellt für den Bauherren einen Zuschussantrag bei Rathscheck Schiefer. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mayen gehört zu den weltweit führenden Produzenten von hochwertigem Dachschiefer, gibt einen Sanierungsbonus und hilft mit Hinweisen auf weitere Fördertöpfe.

Tag 4

Die Dachdecker schlüpfen in weiße, blaue und orangefarbene Schutzanzüge und streifen dicke Gummihandschuhe über. Wein hat eine Qualifizierung für den fachgerechten Asbest-Abbruch. Abschnitt für Abschnitt werden die alten Asbestplatten mit einem Bindemittel eingesprüht, dann beginnt der schonende Abriss auf der Gartenseite. Platte für Platte wird einzeln abgedeckt, die Stapel später staubfrei mit einem Bau-Aufzug zu Boden geschickt und sauber in bereitstehende „BigBags“ verpackt. Sorgfältig abgedichtet landen die Riesentüten später auf einer Sondermülldeponie. „Je nach Region“, weiß Dachdecker Wein, „kostet die Deponierung zwischen 180 und 300 Euro pro Tonne.“ Zwischen zwei und vier Tonnen kommen bei einem Einfamilienhaus zusammen.

Tag 5 und 6

Während auf der Gartenseite bereits die neue Unterspannbahn verlegt ist, starten auf der Straßenseite die Abbrucharbeiten. Pünktlich vor dem Wochenende ist das komplette Dach mit einer Unterspannbahn provisorisch abgedichtet. Mit den frühen Sonnenstrahlen der 2. Arbeitswoche treffen die neuen Schiefer-Decksteine ein. Millionen Jahre ist der Stein in den Tiefen der Erde gereift. Fertig zugerichtet für die Eindeckung kommen die auf vier bis sechs Millimeter Stärke gespalteten quadratischen Schablonensteine jetzt zur Baustelle. Die Bauherren haben sich für eine geschwungene Bogenschnittdeckung entschieden. Sie kostet – je nach Region, Aufwand und Dachform – fertig verlegt zwischen 60 und etwas über 70 Euro pro Quadratmeter und ist eine Deckung für besonders preisbewusste Bauherren.

Tag 7 und 8

Von unten (der Fachmann sagt „Traufe“) nach oben zum First gehen die Arbeiten am neuen Dach zügig voran. Schieferstein für Schieferstein wird an den Kreidelinien ausgerichtet und mit mindestens drei Edelstahl-Nägeln im Holz befestigt. „Es gibt kaum ein Bedachungsmaterial, das Wind und Wetter so gut trotzt wie Schiefer“, erklärt Dachdecker Wein dem Bauherren, der jetzt schmunzelnd nachrechnet: „Mich wird das Dach wohl allemal überleben…“ Eine Haltbarkeit von 100 Jahren und mehr ist für qualitativ hochwertigen Schiefer keine Seltenheit. Die vorgefertigten System-Steine sind rationell und schnell zu verlegen.

Tag 9

Das neue Dach schimmert – je nach Wolkenbild und Sonnenstand – mal in einem hellen Anthrazit, mal in edlem blaugrau in der Sonne. Auf der Straßenseite nähern sich die Dachdecker dem First. Noch ein Arbeitstag, dann strahlt das alte Haus im neuen Seidenglanz.

Tag 10

Finale. Am First ist der letzte Stein des rund 175 Quadratmeter großen Daches eingedeckt. Jetzt erst wird vom Boden aus richtig sichtbar: Das Haus hat einen völlig neuen Charakter bekommen. Die Schlussrechnung für die Bauherren sieht so aus: Für Abdeckung, Entsorgung und Deponierung des alten Asbestbelages wurden rund 3000 Euro fällig. Abriss und Entsorgung der alten Bitumenbahnen auf den den flachen Gauben wurden mit acht Euro pro Quadratmeter berechnet. Das neue Schieferdach kostete fertig verlegt etwa 12 000 Euro, das neue Dachfenster kam inklusive Rolladen auf rund 2200 Euro. Da Dachrinnen und Fallrohre noch in gutem Zustand waren, fielen dafür keine Kosten an. „Im Durchschnitt“, rechnet Meister Wein hoch, „kostet die Dachsanierung eines einfachen Einfamilienhauses etwa 25 000 Euro.“

Geld zurück durch Zuschüsse

Neben dem Finanzamt, das die Asbest-Dachanierung und Neueindeckung bei einer konkreten Gesundheitsgefährdung als „außergewöhnliche Belastung“ steuermindernd anerkennen kann, gibt es finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme von Bund, Ländern und Gemeinden. Wer sein Eigenheim oder Mietobjekt mit dem Naturprodukt Schiefer saniert, kassiert zusätzlich einen Bonus von Rathscheck Schiefer und profitiert von einem umfangreichen Beratungs- und Servicepaket. Online sind verschiedene kostenlose E-Books und Videos rund die Themen Asbest und Sanierung abrufbar: www.schiefer.de Kostenlose Broschüren und Bauherren-Beratung unter 02651/955-0.

Die Ursprünge des Unternehmens Rathscheck Schiefer liegen weit über 200 Jahre zurück: Im Jahre 1793 gründete Johann Baptist Rathscheck das gleichnamige Unternehmen, das 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen wurde.

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Unternehmen zu einem der europäischen Marktführer entwickelt. Trotz der beachtlichen Expansion in den letzten Jahren ist die unternehmerische Struktur mittelständisch geblieben und wird es auch weiterhin bleiben. Neben Schiefer für Dach und Fassade vertreibt Rathscheck Schiefer jetzt auch das neuartige Fassensystem Stonepanel sowie Schieferfliesen für den Innen- und Außenbereich.

Kontakt
Rathscheck Schiefer
Dirk Ackermann
Barbarastraße 1
56707 Mayen
02651 9550
ac@rathscheck.de
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Das Haus fit machen für den Winter

5 Tipps, um das Gebäude vor Feuchte zu schützen

Das Haus fit machen für den Winter

Durch Risse in der Hauswand kann Feuchte eindringen

Der Sommer 2018 war einer der heißesten überhaupt seit dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen 1881. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach maß in den Monaten Juni, Juli und August 2018 im Durchschnitt 19,3 Grad. Doch so schön die Sonnenstunden im Oktober waren: Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Hausbesitzer sollten spätestens jetzt prüfen, ob das Gebäude fit für den Winter ist. Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter beim Sanierungs-Spezialisten ISOTEC zeigt, welche Stellen des Hauses unter die Lupe genommen werden sollten, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Gartenbewässerung
Vor dem Winter müssen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung unbedingt abgestellt werden. Vielfach steht in den Leitungen noch Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Außenwand.

Regenrinne
Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

Hauswände
Die Hauswände sollten untersucht werden, ob dort Risse sichtbar sind. Sie entstehen immer, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit „setzt“ oder der Verputz marode wird. Die Risse werden schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit möglichen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt.

Dachziegel
Nur wenige heftige Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Trotzdem können sie bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem „richtigen“ Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen.

Kellertreppen
Ein besonderes Augenmerk verdienen außenliegende Kellertreppen eines Hauses. „Hier kommt es vor, dass Rinnen und Abflüsse durch Laub verstopfen, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden“, betont Ingenieur Thomas Molitor.

Weitere Tipps und Hinweise – insbesondere gegen den Feuchteeintritt ins Haus – unter: www.isotec.de

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

www.isotec.de

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Bau/Immobilien

MCM Investor Management AG über Immobilien für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige bekommen Zuschüsse für den Umbau ihrer Immobilie – die MCM Investor Management klärt über verschiedene Fördermöglichkeiten auf

Magdeburg, 11.10.2018. In dieser Woche beschäftigen sich die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg mit dem Thema Zuschüsse für den Umbau der Immobilie. „Menschen, die pflegebedürftig werden, müssen in vielen Fällen ihre Immobilie umbauen lassen, damit diese beispielsweise barrierefrei wird. Denn schon kleine Barrieren können zu einem Hindernis oder einer Gefahr im Alltag werden. Für junge wie alte Pflegebedürftige ist schnelles Handeln gefragt“, so die MCM Investor Management AG. „Viele sorgen sich dabei um die Finanzierung. Sei es die Treppenstufe am Hauseingang, die Kante in der Dusche oder der Balkonrahmen: Umbaumaßnahmen sind in der Regel dann ein Muss, wenn man nicht umziehen möchte“, so die MCM Investor Management AG weiter.

Das Statistische Bundesamt hat im Jahr 2015 ermittelt, dass es in Deutschland rund 2,9 pflegebedürftige Personen gibt. Glaubt man Prognosen des Barmer GEK Pflegereports soll diese Zahl bis zum Jahr 2060 sogar auf 4,5 Millionen Menschen steigen. „Dies ist eine enorme Zahl an Menschen, denen ein würdevolles Leben in ihren eigenen vier Wänden ermöglicht werden sollte. Die Kosten mögen zwar hoch sein, aber es gibt glücklicherweise viele Finanzierungsmöglichkeiten“, betont die MCM Investor Management AG weiter. Fördermöglichkeiten bietet zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Aber auch im jeweiligen Bundesland sollte man sich informieren. Des Weiteren bieten viele Pflegeversicherungen gute Konditionen für den Umbau. Das KfW-Angebot nennt sich Programm 159 („Altersgerecht bauen“). Hier kann man laut MCM Investor Management AG bis zu 50.000 Euro erhalten. „Positiv ist, dass die Summe an die Baumaßnahmen, nicht aber an die Pflegestufe gebunden ist. „Dazu gehören die oben genannten Faktoren, aber auch beispielsweise ein verlässlicher Einbruchschutz“, so die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend.

Pressemitteilungen

Wie Hausbesitzer der Energieverteuerung entkommen

Anstieg der Rohölpreise von fast 30 Prozent

Wie Hausbesitzer der Energieverteuerung entkommen

Heizkosten senken durch fachgerechte Dämmung

Energieexperten sind sich einig: Die von August 2017 bis August 2018 um mehr als 28 Prozent gestiegenen Rohölpreise (von 51,70 auf 71,85 Dollar) werden auch die Gaspreise für Verbraucher in die Höhe treiben. In der kommenden Heizperiode wird das Heizen also deutlich teurer. Eine Möglichkeit, um gegenzusteuern und den Energieverbrauch zu drosseln, ist eine energetische Gebäudesanierung. Eine Maßnahme empfiehlt sich dabei besonders.

Der Ruf der Außendämmungen hat in den letzten Jahren gelitten. Dabei ging es um die Brennbarkeit des Dämm-Materials, zudem um Algen- und Pilzbefall an den Hausfassaden, was einen unschönen und ungepflegten Eindruck des Hauses macht. „Im Vergleich dazu sind Innendämmungen relativ kostengünstig anzubringen“, erläutert Diplom-Ingenieur Thomas Molitor von ISOTEC, einem Spezialunternehmen für die Sanierung von feuchtegeschädigten Gebäuden. Denn die Hausfassaden bleiben dabei unberührt. Bei einer Innendämmung werden die Außenwände des Gebäudes von innen her mit Dämmplatten versehen. „Die Platten sind in der Regel auch nur wenige Zentimeter dick“, so Ingenieur Molitor. „Dadurch wird wenig Wohnraum verschenkt und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können problemlos in die Sanierung miteinbezogen werden.“ Zusätzlich verwendete Dämmkeile sorgen dafür, dass auch Wärmebrückenbereiche, wie z.B. auskragende Balkone, dauerhaft gedämmt sind.

Beispielrechnung zeigt Reduktion des Wärmeverlustes

Und so funktioniert diese Form des Energiesparens im Detail: Die ISOTEC Innendämmung beispielsweise erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um ca. 5 °C. Bei schlechter Wandkonstruktion (z.B. Beton) kann eine bis zu 10 Zentimeter dicke Innendämmung die innenseitige Außenwandoberflächentemperatur sogar um ca. 10°C erhöhen. So werden Raumluft und innere Wandoberflächen ohne großen Energieaufwand schnell aufgeheizt. Das zahlt sich vor allem bei nur temporär genutzten Räumen (z.B. Versammlungssäle, Kirchen, wenig genutzte Wohnräume etc.) aus. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71% und eine Heizkostersparnis von bis zu 320 Euro pro Jahr“, so Diplom.-Ingenieur Molitor. Dieses kapillaraktive Innendämmsystem wurde in Bezug auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften wissenschaftlich und praktisch geprüft.
Nachgewiesenermaßen entspricht es bauphysikalisch allen praktischen und behördlichen Anforderungen.

Angenehmes Raumklima und Schutz vor Feuchteschäden

Ein weiterer Vorteil: Die vollmineralischen Innendämmplatten nehmen die Raumluftfeuchtigkeit auf – und geben sie nach Absinken der Raumluftfeuchte durch Lüftung auch wieder ab. So entsteht in den Räumen ein ausgewogenes und angenehmes Wohnklima – und der Entstehung von Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall wird dauerhaft Einhalt geboten. Kalte Wände, auf denen sich Kondenswasser absetzt und ein Schimmelpilzbefall entstehen kann, sind Dank der Dämmplatten passe.

Auch für einzelne Räume und Wohnungen möglich

Ein zusätzlicher Nutzen des Energiesparens mit einer Innendämmung ist, dass sie auch für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses ausgeführt werden kann. Nicht zuletzt werden Innendämmungen in bestimmten Fällen von der KfW-Bank im Rahmen der Programme 151/152 „Bauen, Wohnen, Energie sparen“ gefördert. Dies gilt insbesondere für Baudenkmäler und besonders erhaltenswerte Bausubstanz. Genauere Informationen und aktuelle Konditionen finden sich unter www.kfw.de

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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Wohnungslüftung zahlt sich aus!

Mit modernen Lüftungssystemen bis zu 50% der Heizkosten einsparen

Wohnungslüftung zahlt sich aus!

Dank moderner Lüftungsanlagen lässt sich die Heizkostenabrechnung um 30 bis 50 Prozent reduzieren.

Köln/Bietigheim-Bissingen/Berlin im Juli 2018. Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten entfallen durchschnittlich auf Heizung und Warmwasserbereitung. Es ist naheliegend, dass an dieser Schraube gedreht werden muss, um eine spürbare Entlastung in der Heiz- bzw. Energiekostenabrechnung zu erzielen. Entsprechend werden moderne Gebäude mittlerweile mit einer luftdichten Wärmedämmung geplant. Kleine Kehrseite der Medaille: Es gibt keine Fugen und Ritzen und deshalb keinen natürlichen Luftaustausch mehr. Damit nun die eingedämmte Raumwärme nicht wieder zum Fenster hinausgelüftet wird, kommt man in der energetisch gedämmten Immobilie um eine automatische Lüftungslösung nicht herum. Diese beeindruckt mit einem enormen Einsparpotential: Bis zu 50 Prozent können die Heizkosten mit einer Lüftungsanlage reduziert werden bei gleichzeitig bestmöglichem, gesundem Klimakomfort. Auch bei Sanierungsobjekten lassen sich Wohnräume mit einzelnen, dezentralen Lüftungsgeräten ohne großen Aufwand nachrüsten.

Wärme ist einer der zentralen Kostenfaktoren im Haushalt. Der Großteil des gesamten Energiebedarfs wird dafür genutzt, um die Wohnräume und das Wasser zu erwärmen. Für Mieter und Hausbesitzer gilt deshalb: Wer effektiv Energie sparen möchte, sollte die Wärme möglichst im Raum behalten. Die Kunst dabei: zugleich für einen gesunden Luftaustausch zu sorgen – trotz gut gedämmter Gebäudehüllen. Manuelles Lüften ist aber zumeist zeitlich nicht umsetzbar – alle zwei Stunden müsste man konsequent für fünf Minuten die Fenster öffnen. Ein weiterer Nachteil des Lüftens per Hand: Die aufwändig eingedämmte Wärme wird wieder zum Fenster hinaus gelüftet und die kühlere Außenluft muss wieder auf die Innenraum-Temperatur erwärmt werden. Was also tun, um Frischluft ins Haus zu holen und dabei auch noch Energiekosten zu sparen, ohne auf den gewohnten Lüftungskomfort zu verzichten?

Kontrollierte Wohnraumlüftung heißt die Lösung! Eine Lüftungsanlage ist eine der wirtschaftlichsten Investitionen, wenn es darum geht, Heizkosten zu senken und Energie einzusparen. Mit einem Lüftungssystem lassen sich die Heizkosten geräteabhängig um 30 bis 50 Prozent verringern. Es regelt automatisch den notwendigen Luftaustausch, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. Dank moderner Technologie können Lüftungsgeräte bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen. Dadurch muss im Winter und in den Übergangszeiten deutlich weniger geheizt werden – bei gleichem Wärmekomfort.

Gleichzeitig arbeitet eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung äußerst stromsparend. Unter dem Strich ist beispielsweise ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung in der Lage, über das 15-fache an Wärmeenergie aus der Abluft im Gebäude zurückzuhalten, wie es selbst an Strom für seinen Betrieb benötigt. Ein enormes Sparpotential.

Der Markt bietet heute eine umfassende Auswahl an Lüftungssystemen für jeden Geldbeutel und jede Bausituation, ob Neubau oder Modernisierung. Auch nachträglich im Rahmen einer energetischen Sanierung können Lüftungssysteme nachgerüstet werden. Die Entscheidung für ein Lüftungssystem sollte dabei immer zusammen mit dem Fachplaner getroffen werden. Übrigens führen die Energieeinsparungen der Wohnungslüftung auch zu einer besseren Effizienz-Bewertung des Gebäudes und heben somit den Wiederverkaufswert einer Immobilie. Eine Lüftungsanlage zahlt sich also aus – in jeder Hinsicht!

Weitere Informationen zum Thema Wohnraumlüftung liefert die Plattform www.wohnungs-lueftung.de Hier findet der interessierte Verbraucher kompetente Informationen – beispielsweise zum Unterschied zwischen zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen, über die staatlichen Fördermöglichkeiten, die Energieeffizienz-Kennzeichnung für Lüftungsgeräte oder auch die unterschiedlichen Anwendungsfelder der Wohnraumlüftung. Initiatoren dieses Verbraucherportals sind die renommiertesten Verbände in der Lüftungsbranche: BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.), FGK (Fachverband Gebäude-Klima e.V.) sowie IGDWL (Verband der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung e.V.).

In den Verbänden BDH, FGK und IGDWL haben sich führende Hersteller der Klima- und Lüftungswirtschaft zusammengeschlossen.

Als Vertreter dieser Branchen setzen sich die Verbände vor allem für die Verbesserung der Raumluftqualität und die Förderung des Einsatzes von erneuerbaren Energien in der Klimatechnik ein. Auch die Stärkung des Bewusstseins für die Rolle der Luft als Gesundheitsfaktor ist ein Ziel, das die Mitglieder in den Verbänden vereint.

Mehr Informationen unter www.wohnungs-lueftung.de

Firmenkontakt
Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH)
Frederic Leers
Frankfurter Straße 720 – 726
51145 Köln
0 22 03/9 35 93-0
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Märchenhafter Einsatz

Teleskopmaschine aus dem HKL MIETPARK macht gute Figur bei Stützmauer-Sanierung von Schloss Neuschwanstein.

Märchenhafter Einsatz

Mittels Seilwinde ließ die HKL Maschine das Gerüstmaterial in die Pöllatschlucht herunter.

München, 15. August 2018 – Ein geradezu märchenhafter Einsatz für eine HKL Teleskopmaschine: Diese hilft bei der Errichtung des Gerüsts für die anschließende Sanierung einer Stützmauer der Neuschwansteinstraße unterhalb des Torbaus des Schlosses Neuschwanstein in Hohenschwangau bei Füssen. Die BSB Bau- und Spezialgerüstbau GmbH (BSB) benötigte eine Maschine, die über Präzision und hohe Tragkraft verfügt – die Wahl fiel auf einen Merlo Teleskopstapler. Das HKL Center München West stellte die Maschine bereit. Von April bis Mai 2018 wurde das Gerüst aufgebaut, mithilfe dessen derzeit das Mauerwerk der Stützmauer saniert wird. Das staatliche Bauamt Kempten ist der Auftraggeber, die Bayerische Schlösserverwaltung Bauherrin des Projekts.

Bis zu 22 Meter Höhe misst die historische Stützmauer, die saniert werden soll. An ihrem Fuß befindet sich eine unwegsame Böschung. Daher musste der Transport des für die Sanierung erforderlichen Materials von oben nach unten erfolgen. Der hierfür von HKL gemietete Merlo Roto Teleskopstapler wurde darum auf der Stützmauer positioniert. Mit einer Seilwinde ausgestattet, ließ die Maschine das angehangene Gerüstmaterial von oben in die Tiefe der Pöllatschlucht herunter. Die hohe Tragkraft der Maschine und ihre präzise Manövrierfähigkeit erwiesen sich hier von großem Wert. Stück für Stück errichteten die Gerüstbauer so die Arbeitsgrundlage für die anschließende Sanierung des Mauerwerks. Drei Wochen dauerte der Aufbau des Gerüsts. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wird es auf die gleiche Art und Weise innerhalb von rund zwei Wochen wieder abgebaut.
Während der Arbeiten durften die täglichen Besucherströme nicht gestört werden. Darum arbeitete BSB nur abends und nachts am Aufbau des Gerüsts.

„Selten sind unsere Maschinen vor einer solch malerischen Kulisse im Einsatz. Hier, am berühmten Schloss Neuschwanstein, Präsenz zu zeigen, ist für HKL natürlich etwas ganz Besonderes“, sagt Thomas Schmidt, Betriebsleiter im HKL Center München West und ergänzt: „Unser Merlo Teleskopstapler hat eine super Figur gemacht. Dank Fernsteuerung konnte der Bediener die Gerüstteile entlang der Schlucht ganz einfach und präzise platzieren.“

HKL BAUMASCHINEN ( www.hkl-baumaschinen.de) ist mit über 80.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Im Jahr 2017 erzielte das Familienunternehmen einen Umsatz von über 350 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche. Über 150 HKL Center, 1.300 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

Firmenkontakt
HKL BAUMASCHINEN
Ulf Böge
Lademannbogen 130
22339 Hamburg – Hummelsbüttel
+49 (0)40 538 02-1
info@hkl-baumaschinen.de
http://www.hkl-baumaschinen.de

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Anne Bettina Leutner
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Bitte ohne Abriss

Triflex Flüssigkunststoff schützt Wolfsburger Parkdeck wieder vor Feuchtigkeit

Bitte ohne Abriss

Erfolgreiche Sanierung mit hohem Kosten-Nutzen-Effekt durch den Einsatz von Triflex ProPark (Bildquelle: Triflex)

Rissiger Asphalt, eine defekte Bitumenabdichtung und eindringende Feuchtigkeit im Unterdeck – so sah die Schadensaufnahme an einem Parkhaus in der Wolfsburger Weimarer Straße aus. Um den Bestand zu sichern und den Nutzern wieder komfortablen Parkraum in Wohnungsnähe zur Verfügung zu stellen, veranlasste der Verwalter, die BUWOG Immobilien Management GmbH, Wolfsburg, die Instandsetzung des 1.800 m2 großen Topdecks sowie der Rampenzufahrt. Gefordert war eine langlebige Abdichtung, die sich zudem ansprechend gestalten lässt und gleichzeitig ein effektives Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist. Dieses bietet die Flüssigkunststoff-Lösung von Triflex. Nach der gemeinsamen, intensiven Planung von Harm Stelling, Triflex-Vertriebsleiter Ostdeutschland, der ausführenden Firma Holl Flachdachbau, Salzgitter, der Verwaltung und der Eigentümergemeinschaft fiel die Entscheidung auf das Topdeck Abdichtungssystem Triflex ProPark, Variante II. Da sich das Material aufgrund seines geringen Flächengewichts auf Asphaltbeläge aufbringen lässt, entfielen aufwändige Abriss- und Entsorgungsarbeiten. Darüber hinaus nutzten die Verarbeiter die Möglichkeit der farbigen Markierung mit Flüssigkunststoff, um die Optik aufzuwerten.

Die BUWOG Group entwickelt und bewirtschaftet Wohnimmobilien. Sie ist in diesem Bereich eines der führenden Unternehmen im deutschsprachigen Raum. In Wolfsburg verwaltet die BUWOG Immobilien Management GmbH mehrere Wohnungseigentümergemeinschaften, so auch in der Weimarer Straße. Die Bewohner nutzen zum Abstellen ihrer Pkws u. a. ein Parkhaus, das an die Gebäude angeschlossen ist.

Feuchteeintritt im Unterdeck

Die Zeit hatte ihre Spuren an dem 1972 erbauten Parkhaus hinterlassen: Auf der oberen Parkfläche setzte die Witterung dem Belag zu. Dadurch hatten sich zahlreiche Risse im Asphalt gebildet. Die darunter liegende Bitumenabdichtung war nicht mehr funktionstüchtig: Anschlüsse an Details wie die mittig platzierte Entwässerungsrinne waren nicht mehr dicht. So drang Feuchtigkeit in die Bauwerkskonstruktion ein. Dies machte sich auf dem Unterdeck bemerkbar: Dort tropfte Regenwasser auf die geparkten Fahrzeuge; in mehreren Fällen mussten kleinere Lackschäden behoben werden. Aus diesen Gründen entschied sich die Eigentümergemeinschaft für eine zügige Instandsetzung.

Effektive Lösung gesucht

„Bei der Sanierung war uns der Kosten-Nutzen-Effekt besonders wichtig“, erklärt Heiko Hartig, WEG Verwalter bei der BUWOG Immobilien Management GmbH. Eine konventionelle Lösung, bei der die Sanierungsspezialisten den kompletten Asphalt hätten entfernen müssen, schied daher aus. „Aufgrund ihrer großen Last kamen Fräsmaschinen für ein solches Topdeck nicht infrage. Das manuelle Entfernen und die Sonderentsorgung des Asphalts hätten zudem einen großen Kosten- und Zeitaufwand bedeutet“, so Hartig. Daher war ein Alternative gefragt, die sich schnell und ohne Abriss auftragen lässt. Überdies sollte die neue Abdichtung gegen den permanenten Feuchteeintrag schützen und langfristige Sicherheit bieten. Um das ursprüngliche Parksystem inklusive Nummerierung wiederherzustellen, sah der Auftraggeber eine farbige Markierung der Abstellflächen vor.

Auftrag auf Altbelag ermöglicht

Nach der Besichtigung verschiedener Referenzobjekte, die mit Triflex Flüssigkunststoff langzeitsicher abgedichtet wurden, fand die Eigentümergemeinschaft mit dem Topdeck Abdichtungssystem Triflex ProPark die Lösung, die alle Anforderungen erfüllt. Insbesondere konnte der Abriss des Altbelags vermieden werden: Das System haftet auf nahezu allen Untergründen und ist mit seinem geringen Flächengewicht auch für die Applikation auf Asphaltbelägen wie bei diesem Projekt geeignet, ohne die Statik zu beeinträchtigen. Das reduziert den Zeit- und Kostenaufwand der Sanierung. Triflex ProPark ist speziell für frei bewitterte Parkräume und hoch frequentierte Bauteile konzipiert. Der Flüssigkunststoff auf Basis von Polymethylmethacrylatharz (PMMA) hält Witterungseinflüssen ebenso wie mechanischen Belastungen durch den Fahrzeugverkehr dauerhaft stand. Dank Vliesarmierung wirkt er rissüberbrückend. In stark beanspruchten Bereichen wie Rampen sorgt die Beschichtung Triflex Cryl M 264 in der Systemvariante II für erhöhte Abriebfestigkeit. Komplizierte Details, Anschlüsse und Fugen lassen sich mit dem Material nahtlos in die Abdichtung einbinden. Durch die kurzen Aushärtungszeiten können Verarbeiter Ein- und Ausfahrten sowie Parkflächen schnell überarbeiten und wieder freigeben. Um die Orientierung für die Nutzer zu erleichtern, ist eine farbliche Gestaltung des Fahrbelags möglich.

Funktion und Optik aufgewertet

Von der Planung bis zur Abnahme unterstützte Triflex-Mitarbeiter Harm Stelling die Baumaßnahme. Der Vertriebsleiter Ostdeutschland berichtet: „Trotz der wechselhaften, herbstlichen Witterung konnte ein funktionstüchtiger Belag hergestellt werden, denn Triflex ProPark härtet schnell aus. Das Material lässt sich abschnittweise und nach Unterbrechungen problemlos weiter ausführen.“ Die erfahrenen Mitarbeiter der Holl Flachdachbau GmbH & Co. KG Isolierungen trugen den Flüssigkunststoff direkt auf den Asphalt und die aufgehenden Betonteile auf. Wandanschlüsse, die Entwässerungsrinne und Arbeitsfugen wurden in die Abdichtung mit Triflex ProPark integriert. Die Nutzschicht verarbeiteten die Experten in verschiedenen Farbtönen: Während die Fahrbahn in dunklem Verkehrsgrau gehalten ist, heben sich die Parkflächen in fenstergrauer Farbe davon ab. Weiße Parkplatzmarkierungen und Pfeile auf der Ein- und Ausfahrtrampe dienen der Verkehrsführung. Die frühere Nummerierung der Abstellplätze wurde wieder aufgegriffen, so dass die Nutzer ihre Fahrzeuge auf den gewohnten Flächen parken können. Für eine optische Aufwertung sorgen in die Abdichtung der Innenwände eingestreute Triflex Micro Chips. Zusätzlich sind die Brüstungen mit Aluminium-Abdeckungen versehen worden.

Zwei Drittel gespart

Die BUWOG Immobilien Management GmbH und die Eigentümergemeinschaft sind mit der Gestaltung und der Qualität der Abdichtung höchst zufrieden. Mit Triflex ProPark konnten sie den gewünschten Kosten-Nutzen-Effekt erzielen. „Durch die Entscheidung für die Flüssigkunststoff-Lösung betrugen die Kosten letztlich nur ca. ein Drittel des ursprünglich angesetzten Preises“, resümiert Heiko Hartig. Gleichzeitig profitieren Verwaltung und Fahrzeughalter von einer langzeitsicheren Oberfläche, die für Sicherheit und Schutz vor Feuchtigkeit sorgt.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Spezialprojekte wie Windkraftanlagen oder landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Pressemitteilungen

Balkonsanierung aus einer Hand

Neue Abdichtung schützt vor Feuchteschäden

Balkonsanierung aus einer Hand

Eine rutschfeste, optisch ansprechende Fläche dank Flüssigkunststoff-Lösung von Triflex (Bildquelle: Rainer Bothe Malerbetrieb GmbH)

Nach über 60 Jahren hatten die alten Oberflächen der Balkone eines Mehrfamilienhauses in Salzgitter ausgedient. Sie wiesen Abplatzungen auf und konnten die Konstruktion nicht mehr zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützen. Eindringende Feuchtigkeit hatte zur Entstehung von Beton- sowie von Wasserschäden geführt, die sich zum Teil in den Wohnzimmern der Eigentümer zeigten. Zudem trübten starke Abnutzungserscheinungen die Optik der Balkone. Im Namen der Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG) Kranichdamm 35-41, Salzgitter, gab die Salzgitter Wohnungs-GmbH als Verwalter die Sanierung aller Balkone in Auftrag. Für die Herstellung eines funktionsfähigen Schutzes waren umfangreiche Abdichtungs-, Beton- und Malerarbeiten erforderlich, so dass die Instandsetzung aus einer Hand erfolgen sollte. Um eine dauerhaft beständige Abdichtung zu erhalten, empfahl die Rainer Bothe Malerbetrieb GmbH, Bad Harzburg, dem Bauherrn eine Lösung mit Flüssigkunststoff. Mit dem Balkon Abdichtungssystem Triflex BTS-P auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) hat der Verarbeiter die komplexen Anforderungen der Sanierung zur Zufriedenheit der Eigentümer erfüllt.

Unweit des Salzgittersees, angrenzend an Wiesen und Felder, entstand in den 1960er-Jahren die Wohnanlage am Kranichdamm. Die Balkone des Baukomplexes gewähren den Eigentümern einen schönen Ausblick ins Grüne. Doch die jahrzehntelange Nutzung sowie Witterungseinflüsse und UV-Strahlen hinterließen immer deutlichere Spuren sowohl an den Oberflächen als auch an der Bausubstanz. Feuchteschäden an der Unterseite der Balkone sowie vereinzelt an den Wohnzimmerdecken einiger Eigentümer machten eine Sanierung notwendig.

„Funktioniert nur mit Flüssigkunststoff“

Gefragt war eine langlebige Abdichtung, die robust gegen Einflüsse wie Regen, Hagel, UV- und IR-Strahlung ist. Den Belastungen durch das Bewegen von schweren Tischen, Stühlen oder Blumenkübeln sollte sie ebenso gewachsen sein wie der Nutzung durch die Eigentümer. Da die Balkone viele Detailanschlüsse wie Stahlkragkanten, Bodenabläufe und Geländer aufweisen, musste eine Lösung gefunden werden, die diese komplexen Geometrien sicher einbindet. Auch die außen umlaufende Stahlkante, die höher als der Estrich ist, sollte in die Abdichtung eingefasst werden. „Das funktioniert nur mit Flüssigkunststoff“, ist Verarbeiter Thilo Bothe überzeugt. Da es sich bei der Wohnanlage um einen Komplex mit insgesamt 32 Balkonen handelt und neben den Abdichtungs- noch weitere Bauarbeiten auszuführen waren, sollte ein Material zum Einsatz kommen, mit dem eine abschnittweise Verarbeitung möglich ist. Neben der Funktionalität stand die Optik im Fokus: Im Zuge der Sanierung sollten die Oberflächen aufgewertet werden, damit die Bewohner ihr Freiluft-Wohnzimmer wieder ungetrübt genießen können.

Abschnittweise verarbeitet

Um die Anforderungen der Sanierung zu erfüllen, setzte Verarbeiter Thilo Bothe das Balkon Abdichtungssystem Triflex BTS-P ein. Die dickschichtige Premium-Abdichtung ist speziell für beanspruchte Flächen wie Balkone entwickelt worden. Sie wird flüssig appliziert und bindet alle Details zuverlässig in die Abdichtung ein. Vollflächig vliesarmiert, sorgt die Systemlösung dafür, dass Risse überbrückt werden und somit die Bausubstanz dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist. Bewegungen aus der Konstruktion werden flexibel und schadlos aufgenommen. Das Material ist dank integrierter Nutzschicht mechanisch hoch belastbar und hält der Beanspruchung durch Möbel und Bewohner ebenso wie Witterungseinflüssen langlebig stand. Innerhalb kürzester Zeit härten die einzelnen Schichten aus, so dass die auf einen längeren Zeitraum ausgelegte Sanierung abschnittweise erfolgen konnte. Zur kreativen Oberflächengestaltung bietet Triflex verschiedene Systemkomponenten an.

Widerstandsfähiger Schutz

Bevor der Verarbeiter mit den Abdichtungsarbeiten beginnen konnte, war zunächst der Rückbau der Konstruktion inklusive der asbesthaltigen Brüstung erforderlich. Danach erfolgte die Instandsetzung der Rohbetondecke mit der Herstellung eines neuen Estrichs. Darauf applizierte die Rainer Bothe Malerbetrieb GmbH den Systemaufbau des Balkon Abdichtungssystems Triflex BTS-P.

Den mineralischen Untergrund schliffen die Fachhandwerker an und grundierten ihn mit Triflex Cryl Primer 276. Für die Einbindung von Wandanschlüssen, Bodenabläufen und umlaufender Stahlkante in die Abdichtung kam das vliesarmierte Triflex ProDetail zum Einsatz. Das Aufbringen der ebenfalls vliesarmierten Systemkomponente Triflex ProTerra bildete den nächsten Arbeitsschritt. Die Nutzschicht stellten die Sanierungsexperten mit Triflex ProFloor her. Für die Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Einflüssen sorgt die Versiegelung Triflex Cryl Finish 205. Um den Balkonoberflächen abschließend ein frisches Aussehen zu verleihen, setzten die Verarbeiter Triflex Chips Design in der Farbe Schwarz-Weiß ein. Damit stellten sie eine optisch ansprechende Oberfläche her, die zugleich pflegeleicht und robust ist. Abschließend brachten sie eine neue Brüstungsverkleidung an.

Aus einer Hand

„Es war ein umfassendes Projekt mit Betoninstandsetzung, Abdichtung und Gestaltung, für die der Bauherr eine langfristige Lösung suchte. Die Arbeiten erfolgten aus einer Hand und haben das Problem dauerhaft gelöst, zur Freude der Eigentümer“, zieht Verarbeiter Thilo Bothe eine zufriedenstellende Bilanz. Die abschnittweise Fertigstellung begleitete Harm Stelling, Triflex-Vertriebsleiter Ostdeutschland.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Spezialprojekte wie Windkraftanlagen oder landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Energie/Natur/Umwelt Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Bauen und Sparen: neuer Ceresana-Report zum Weltmarkt für Dämmstoffe

Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird immer wichtiger: Rund um die Welt legen Staaten unterschiedlichste Förderprogramme auf, damit Gebäude besser isoliert werden. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den globalen Dämmstoff-Markt untersucht. Die aktuelle Studie gibt einen vollständigen Überblick zu Materialien, die in der Bauindustrie vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz eingesetzt werden: Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR).

Klimaschutz und Energiesparen

Dämmstoffe haben weltweit ein erhebliches Marktpotential: Die Analysten von Ceresana erwarten für das Jahr 2025 einen Verbrauch von insgesamt über 578 Millionen Kubikmetern. Generell sollen Wärmedämmung und thermische Isolierung den Wärmeverlust und damit den Energieverbrauch in Regionen mit kaltem Klima minimieren. In heißen Klimazonen kommt der Dämmung dagegen als Hitzebarriere eine wichtige Funktion zu. Steigende Energiepreise sowie staatliche Vorgaben zur Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasen, beziehungsweise zur Energieeinsparung werden in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Dämmstoffen voraussichtlich weiter wachsen lassen.

Andere Länder, andere Dämmstoffe

Bei Sanierungen und Renovierungen, aber auch im Gebäude-Neubau gab es in den vergangenen Jahren große regionale Unterschiede: In Ländern, die von der Wirtschaftskrise 2008/09 besonders betroffen waren, brach die Bauindustrie sehr stark ein, was sich bis heute auswirkt. Dagegen entwickelte sich die Baukonjunktur in anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland, deutlich positiver. In den Industrienationen Europas, Nordamerikas und Asiens erreicht der Neubau nur noch eine vergleichsweise geringe Dynamik; dort werden in erster Linie bestehende Gebäude energieeffizient saniert. In den aufstrebenden Schwellenländern werden deutlich mehr Neubauten errichtet. Auch die wirtschaftliche Lage, Faktoren wie Arbeitslosenquote oder verfügbare Einkommen, sowie die demografische Entwicklung beeinflussen den jeweiligen Dämmstoffverbrauch. Ausschlaggebend für die länderspezifische Nachfrage ist allerdings, wie schnell Förderprogramme umgesetzt werden – und ob der Bevölkerung eine Verbesserung der Energieeffizienz ebenfalls wichtig ist.

Große Nachfrage nach Mineralwolle

Weltweit ist Mineralwolle derzeit der am häufigsten eingesetzte Dämmstofftyp. Glaswolle und Steinwolle decken zusammen rund 52 % der Nachfrage ab, wobei mehr Glaswolle verarbeitet wird. Global gesehen ist der Marktanteil von Polystyrol-Dämmstoffen ebenfalls hoch, während PUR-Materialien deutlich weniger abgesetzt werden. Allerdings variieren die Verbrauchsmengen der Dämmstoffe je nach Bedarf in den einzelnen Ländern teilweise erheblich. Hier spielen neben klimatischen Faktoren und Kundenpräferenzen auch die Anschaffungskosten sowie das Image und die technischen Eigenschaften des Produkttyps eine erhebliche Rolle.

Zunehmend Bioprodukte

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind zwar noch Nischenprodukte, aber die Nachfrage wächst stetig. Biobasierte Dämmstoffe haben einige Vorteile: Materialien wie zum Beispiel Stroh, Hanf, Kork, Wolle oder Holzspäne können regional erworben werden, sind leicht zu verarbeiten und zu entsorgen, sie sind kostengünstig und haben ideale Werte in der Ökobilanz. Allerdings erschweren Bau-Vorschriften und Normen derzeit oft noch die Anwendung.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Dämmstoffe, einschließlich Prognosen bis 2025. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Produktion und Verbrauch sowie Umsatz angegeben.
In Kapitel 2 werden für 16 Länder die Produktion und der Verbrauch von Dämmstoffen analysiert, aufgeteilt nach Material (EPS & XPS, Polyurethan, Glaswolle sowie Steinwolle). Zudem werden Import, Export sowie der Umsatz detailliert untersucht.
Kapitel 3 legt den Fokus auf die Darstellung der unterschiedlichen Entwicklung der verschiedenen Dämmstoff-Typen (EPS & XPS, PUR, Glaswolle und Steinwolle) in den einzelnen regionalen und nationalen Märkten.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämmstoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 137 Herstellern geliefert, wie z.B. BASF SE, China National Chemical Corp., Compagnie de Saint-Gobain S.A., Covestro AG, DowDupont Inc., PetroChina Company Limited, Rosneft OJSC, Saudi Basic Industries Corp., Sumitomo Chemical Co., Ltd., Synthos S.A. und Total S.A.
Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-welt/

Marktstudie Dämmstoffe - Welt (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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