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Pressemitteilungen

Saisonstart für Wanderritte in Europa – Im Sattel unterwegs

Wanderreiten gehört zu den ganz besonderen Reiterlebnissen. Im eigenen Tempo können Sie in traumhaft schöne Landschaften eintauchen und dem Alltag entkommen. Auf der Webseite des Onlinereisebüros der Katja van Leeuwen Reitferienvermittlung finden Sie zum Wanderritt-Saisonstart ab sofort alle Angebote für 2019 auf einem Blick präsentiert. Im Angebot sind Ritte in Deutschland, Dänemark, Irland, Spanien und Italien, jenseits der Touristenströme.

Sternritt oder Post-to-Post?
Für alle, die Ihren Urlaub in derselben Herberge verbringen möchten, bieten sich die Sternritte an, bei denen Sie nach der Tour zum heimischen Hof zurückkehren. Die abenteuerlichere Variante finden Sie bei einem Post-to-Post-Ritt, bei dem es um lange Strecken bei wechselnden Unterkünften geht. Alle Touren sind komplett durchorganisiert, erfahrene Rittführung und Gepäcktransport inklusive.

Erfahrung notwendig
Halb- und ganztägige Wanderritte erfordern eine gute Kondition und Sicherheit in allen Gangarten. Ferner sind Erfahrungen im Gelände Voraussetzung. Für Reitanfänger eignen sich besser erst Unterricht und die Teilnahme an kürzeren Ausritten.

Große Vielfalt und Abwechslung an Ritten
Für jeden Geschmack, Reitstil, Können und Budget ist etwas dabei. Zu den beliebten Highlights gehören der Galway-Clare-Burren-Trail in Irland mit den spektakulären Cliffs of Moher und Galopp durch einen See, bei dem man sich richtig den würzigen Wind um die Nase wehen lassen kann. Meeresbrisenfrisch geht es auch auf dem 3-Insel-Ritt in Dänemark zu, der in sieben Tagen auf isländischen Pferden über Rømø, Mandø & Koresand führt und die Reiter abends mit Fischbuffet und gemütlichen Unterkünften verwöhnt.

Ausgesuchte Wanderritte
Als Geheimtipp für Wanderritte im Frühjahr und Herbst zählen Andalusien im „Land der Weißen Dörfer“ und die Toskana; beide Angebote können Sie mit Kulturbesuchen kombinieren. Ebenfalls sehr beliebt sind die Trails im gebirgigen Norden Mallorcas, mit seinen duftenden Pinien- und Steineichenwäldern. Blicke aufs Meer und Übernachtung in der Pilgerherberge eines alten Klosters sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Ausritte auf dem Küstenweg „Cami de Cavalls“ rund um die Insel Menorca gehören zu den persönlichen Highlights der Reitferien-Spezialistin Katja van Leeuwen, die alle Angebote selbst kennt.

Einen Überblick über alle Wanderritt-Angebote, sortiert nach Monat, Land / Region und Reitstil, finden sich auf der Homepage: www.reitferienvermittlung.de/wanderreiten. Seit 25 Jahren im Geschäft, berät das Team von Katja van Leeuwen Reitferienvermittlung ausführlich und individuell beim Finden des Traumwanderritts.

Interessenten wenden sich an:
Katja van Leeuwen Reitferienvermittlung, An den Eichen 1, D-53639 Königswinter, Tel.: +49 (0)2244 92792-49, info@reitferienvermittlung.de, www.reitferienvermittlung.de, www.reitferien-in-irland.de

Das Reisebüro Katja van Leeuwen Reitferienvermittlung in Königswinter vermittelt seit 25 Jahren Ferien rund um das Pferd in fast allen europäischen Ländern.
Unser vielfältiges Angebotsspektrum umfasst neben Reiterhofferien und für Reiter jeder Stilrichtung auch kombinierte Sprach- und Reitferien, sowie Reiten & Wellness, Working Holidays, Ferienhäuser mit Reitmöglichkeiten, Urlaub im Zigeunerwagen, Wandern mit dem Packesel oder Gestütsrundreisen.
Maßgerecht zugeschnittene Angebote für eine außergewöhnliche Zielgruppe: Spezialangebote für Familien, alleinreisende Jugendliche, Singles, Gruppen oder nichtreitende Begleiter.
Mehr Informationen und Kontakt unter:
https://www.reitferienvermittlung.de

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Reisen/Tourismus

Sardinien – eine Insel zu erreichen wie im Flug

Neue Flugverbindungen von Deutschland bringen Sardinien ab sofort noch näher an Deutschland heran. Eine hervorragende Gelegenheit, der Ferieninsel wieder und neu zu begegnen.

Sardinien ist die zweitgrößte Mittelmeerinsel. Mit einer Länge von ca. 400 km hat das Urlaubsparadies einige Entfernungen aufzubieten. Die drei Flughäfen Alghero, Cagliari und Olbia werden von den meisten großen deutschen Flughäfen aus regelmäßig angeflogen. Mit dem noch bis zum 30. März gültigen Winterflugplan ist nun zum ersten Mal ein sardischer Flughafen, Olbia, direkt auch im Winter zu erreichen, nämlich dienstags und sonntags von Berlin Schönefeld aus mit easyJet.
Neben den zahlreichen Verbindungen zu allen drei sardischen Flughäfen kommen für den Sommerflugplan für Alghero neue Flüge von Ryanair bzw. Lauda Motion ex Berlin-Tegel und Stuttgart hinzu.

Strand©RegionSardinien

Außerdem hat Sardinien neue Badestrände! Neue Strände, ist das möglich? Die Antwort lautet: ja. Die Anzahl der Traumstrände in Sardinien ist wahrlich unerschöpflich. Eine dieser Perlen ist die Cala di Monte Turno in Castiadas, die im Jahr 2018 zum schönsten Strand Italiens gewählt wurde. Sein feiner, zu einem weiten Bogen geformter Sandstrand fügt sich malerisch in das Farbenspiel des hellblauen Meers, der grünen Vegetation und der nahen Hügel aus dunklem Vulkangestein.
Nun werden weitere Perlen für die Badegäste freigegeben, Strände, die bisher unter der Verwaltung des italienischen Verteidigungsministeriums standen. Unberührte Kleinode in traumhaften Buchten! Im Frühling wird ein sechs Kilometer langer Küstenstreifen bei Porto Tramatzu für Sonnenanbeter und Naturliebhaber zugänglich gemacht. Und drei wunderschöne Strände bei S’Enna e S’Arca, Punta S’Aschivoni und Cala Murtas werden bald folgen.

Biking auf dem Cammino di Santa Barbara©R.Tomasi

Eine Entwicklung gibt es auch vom beliebten Trenino Verde zu vermelden. Nachdem es einige Jahre lang Einschränkungen gab, fährt diese gemütliche Bahn wieder über ihr gesamtes Streckennetz. Vier Strecken mit einer Gesamtlänge von 437 Kilometern, die seit 130 Jahren genutzt werden und den Passagier über grandiose Architektur- und Ingenieurarbeiten befördern, Brücken und Tunnel, die staunen lassen. Noch dazu führen sie durch traumhafte Landschaften des weiten und wilden Inneren der Insel. Der Trenino Verde hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten touristischen Produkte entwickelt.
Ein Trend, der in Sardinien immer größere Bedeutung erlangt, ist ein ganz besonderes Eintauchen in die Geschichte, das Wrack-Tauchen. An der gesamten Südwestküste ist die Suche nach Relikten im zauberhaften, klaren Wasser im Kommen. Cagliari, Santa Margherita di Pula und die Isola di San Pietro sind hier die beliebtesten Ausgangspunkte. Insgesamt 140 km Tauchrouten führen in eine wirklich andere Welt. Unzählige Wracks aus dem 19. und besonders aus dem 20 Jh. liegen hier in ca. 40 m Tiefe zwischen Sandplateaus und Meeresbuchten, in denen sich Brassen, Mönchsfische, Meeraale und Zackenbarsche tummeln.

Prozession-Sant’Efisio ©Messina

Immer mehr Besucher entdecken Sardinien auf den religiösen Pfaden, ein stetig anwachsender Trend. Ein Beispiel ist die Prozession des Sant’Efisio, die jährlich vom 1. bis zum 4. Mai durchgeführt wird. Immer mehr Besucher genießen den 65 km langen Weg das ganze Jahr über, und pilgern auf dem Cammino di Sant’Efisio, der von der Hauptstadt Cagliari über die Etappen Capoterra, Sarroch, Villa San Pietro und Pula bis zu der kleinen romanischen Kirche am Strand von Nora führt. In Cagliari beginnt auch die Strecke, die das Evangelisationswerk des Hl. Georg, Bischof von Suelli zurückverfolgt, der zwischen dem 11. Jh. und dem 12. Jh. lebte und das von der Erinnerung der Bevölkerung an seine Wunder begleitet wird. Die Strecke durchläuft etwa dreißig große und kleine Ortschaften, aus der Ebene bis hin zur Ogliastra und der Barbagia. Auch die letzte Etappe in Oliena belohnt den Wanderer mit einem grandiosen landschaftlichen und kulturellen Erbe.

Trenino Verde auf der Brücke San Gerolamo©TurismoSardegna

Übrigens liegt im Ranking der Lebensqualität 108 italienischer Städte für 2018, durchgeführt von der bedeutendsten Wirtschaftszeitung des Landes, „Il sole 24 ore“, die Urlaubsinsel weit vorn. Cagliari belegt Platz 7 bei Umwelt und Qualität öffentlicher Dienstleistungen, und Oristano und Nuoro zählen zu den sichersten Städten des Landes.

Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Sardiniens süße Jahreszeit – Karneval

Dass Sardinien eine Welt für sich ist, in der es endlos viel zu entdecken gibt, zeigt sich auch im Karneval. Die Bräuche sind vielfältig, urtümlich, magisch. Und das lässt sich auch mit dem Gaumen entdecken. Gebacken oder frittiert, der sardische Karneval zeigt sich von seiner süßen Seite

Karneval © Sardegna Turismo

Wer in der kühleren Jahreszeit durch Sardinien reist, dem ist es sicherlich aufgefallen: die Sarden feiern. Die Karnevalssaison vom 11.11. bis um Aschermittwoch wird ausgekostet. Und das ist im süßesten Wortsinn zu verstehen. Spätestens wenn am 17. Januar die Feuer zu Ehren des Heiligen Antonius angezündet werden, explodieren die Gefühle, da kommen die archaischen Karnevalsgestalten hervor. In Mamoiada die Mamuthones, in Ottana die Boes, in Orotelli die Thurpos, und das sind nur einige von Unzähligen, denn jeder Ort Sardiniens hat seine eigenen Masken.
Und ähnlich vielfältig sind auch die Gaumenfreuden während der fünften Jahreszeit. Neben den zeppole, die unseren Krapfen sehr verwandt sind, wenngleich sie oft mit Orangen- oder Zitronenschale aromatisiert werden, gibt es vieles mehr. Da sind die pistiddu, kunstvolle Pasteten, mit sirupartigen Weincremes gefüllt, oft mit Orangen verfeinert. In einigen Regionen wird Honig zugefügt, in anderen wird die Füllung aus herrlicher Kaktusfeigenkonfitüre bereitet. Oder die coccone, aus Teigrollen phantasievoll geformten Kringel. Dabei wird dem Teig zum Süßen Honig untergemischt und der heimische Safran, der dem Gebäck seine gelbliche Farbe sowie auch sein typisches Aroma verleiht. Wahre Köstlichkeiten, und davon gibt es noch einige mehr.

Karneval © Sardegna Turismo

Während der Karnevalszeit werden in Sardinien viele Süßigkeiten genossen, die intensive und kräftige Aromen vereinen. Und dafür, dass sie stets auch ein kunstvoller Augenschmaus sind, steht die viele Handarbeit. Und sogar in Italien, dem Land der Leckermäuler, genießen die sardischen dolci einen besonderen Ruf. Und natürlich wird auch frittiert. Da sind die verführerischen cruxioneddu de mindua, kleine Blätterteigtaschen, mit Mandeln gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Es gibt sie auch als Varianten gefüllt mit Pistazien oder Ricotta. Der Kniff in der Zubereitung liegt darin, dass sie in nur mäßig heißem Öl frittiert und sofort abgeschöpft werden, sobald sie auftauchen. Die orilletas sind Blätterteiggebäck, das nach dem Frittieren mit Honig überzogen wird; sie ähneln den in Italien weit verbreiteten chiacchiere.
Honig ist in seinen vielfältigen Varianten ein Schlüssel zu den dolci der Insel. Die mangadagas zum Beispiel werden aus langen Teigrollen gefertigt, die kunstvoll zu langen Zöpfen geflochten und dann frittiert werden. Anschließend werden sie mit heißem Honig bestrichen. Eine wirklich kraftspendende Nascherei während der vielen Feste! Ähnlich werden die beliebten sos pinos hergestellt. Kichererbsengroße Teigbällchen werden frittiert und anschließend in Honig geschwenkt. Dabei können auch Mandeln beigefügt werden. Zum Abkühlen werden sie locker zu halben Bällchen zusammengefügt, die beim Reinbeißen knusprig und wegen der vielen Zwischenräume zugleich leicht sind.

Karneval © Sardegna Turismo

Die Karnevalsfeiern gehören in Sardinien von Nord bis Süd zur lokalen Identität. Jedes Dorf hat seine eigenen Masken, Gesänge und Umzüge. Ein ergreifender Aschermittwochsumzug, in diesem Jahr am 6. März, wird in Ovodda zelebriert, im Zentrum der Insel. Hier wird Don Conte, eine Holz- und Pappfigur vom Morgen an durchs Dorf getragen. Es gibt keinen festen Parcours, man zieht wild umher. Wer seinen Weg kreuzt, dem wird von seinen in Lumpen und Felle gekleideten Helfern das Gesicht mit Asche geschwärzt. Bis zum Abend dauert das Spektakel, man feiert, isst viel Süßes. Bis Don Conte bei Sonnenuntergang verbrannt wird.
Weitere Infortmationen sind zu finden unter www.sardegnaturismo.it/de

Kunst/Kultur Reisen/Tourismus

Sardinien verführt im Winter mit seiner Kulturlandschaft

Das Hinterland der verführerischen Urlaubsinsel Sardinien lockt ganz besonders nach dem heißen Sommer mit seinen jahrtausendealten Kulturlandschaften; die Ausstellung „Marmilla“ im Inselinneren verschafft einen eindrucksvollen Überblick

Nuraghe © Sardegna Turismo

Mit selbst im Winter milden Temperaturen ist Sardinien eine der Feriendestinationen, die das ganze Jahr über eine Reise lohnen. Und gerade das Hinterland lockt selbst nach der Sommerhitze zu einem Besuch. Sardiniens Landschaften sind wild, reizvoll, manchmal rau und immer voller kultureller Schätze. Hier kann man die Schönheit der Natur und die Geschichte mit Händen greifen. Wer im Mietwagen durchs Landesinnere fährt oder sich per Rad oder wandernd auf Entdeckungstour begibt, stößt überall auf atemberaubend schöne Naturszenerien, malerische Dörfer, mittelalterliche Burgen und imposante prähistorische Bauten.

Castello di Marmilla, Las Plassas © Provincia del Sud Sardegna

So auch in der Marmilla. Die Region im südlichen Zentrum der Insel präsentiert sich wild-romantisch und lässt den Besucher das Auge in die Ferne schweifen: über saftige Getreidefelder, aus denen sich auf malerischen Hügeln alte Burgen und die weltberühmten Wahrzeichen der Insel Sardiniens erheben: die Nuragen. Und so heißt denn die Ausstellung, die vom 14. September noch bis zum 31. Januar einen Schlüssel zum Erleben dieser Kulturlandschaft bietet auch „Marmilla. Nuraghi e castelli nelle terre del grano“, also „Marmilla. Nuragen und Burgen im Land des Getreides“. Organisiert wird die Ausstellung von der Fondazione Barumini Sistema Cultura und den Dörfern der Region, Barumini, Las Plassas, Sanluri, Villanovaforru und Villanovafranca. Eigens für die Ausstellung werden bedeutende archäologische Exponate sardischer Museen im Kulturzentrum „Giovanni Lilliu“ in Barumini zusammengetragen.

Nuraghe © Sardegna Turismo

Wer auch außerhalb des Musealen erleben will, wie die Geschichte regelrecht aus dem sardischen Boden sprießt, dem sei ein entspannter Spaziergang durch die gastgebenden Örtchen empfohlen. So erheben sich über Las Plassas die majestätischen Reste einer mittelalterlichen Burg auf einem zuckerhutförmigen Hügel, von dem man ein phantastisches Panorama über die Felder der Marmilla genießen kann. Sanluri bezaubert mit seinem mittelalterlichen Flair voller Gassen, die um die Bug aus dem 13. Jh. entstanden sind. In Villanovaforru lassen sich die eindrucksvollen Turmbauten in der Nurage Genna Maria aus dem 13. Jh. v. Chr bestaunen. Auch Villanovafranca, das für seinen exquisiten Safran mit geschützter Ursprungsbezeichnung DOP bekannt ist, wartet mit einer eindrucksvollen Nurage aus der frühen Eisenzeit auf, su Mulinu, in der ein wunderschönes Bildnis der Mondgöttin Luna gefunden wurde.

Gigantengrab © Sardegna Turismo

Die vielleicht bekannteste Nurage, su Nuraxi, findet sich am Rande von Barumini. Über einen Zeitraum von 2000 Jahren, zwischen dem 16. Jh. v. Chr. bis ins 7. Jh. n.Chr. wurden hier Basaltblöcke zu einer einmaligen Anlage geschichtet, die 1997 als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. In imposanten massiven Blöcken erheben sich runde Türme und geschwungene Mauern aus uralter Vorzeit aus dem Boden, die bezeugen, dass hier schon immer ein reges soziales Leben herrschte. Es war der aus Sardinien stämmige Prähistoriker und Archäologe Giovanni Lilliu, der mit seinen systematischen Erforschungen der su Nuraxi 1955 begann und die Theorien der vorantiken Kulturen der Insel maßgeblich begründete.

Antikes Grabmal, Pranu Muttedu © Sardegna Turismo

Und dies macht einen besonderen Charme der Insel aus, gerade für den Urlauber, der mehr sucht als ausschließlich Strandfreuden. Wer durch Sardinien reist, stößt mehr noch als auf die römischen Hinterlassenschaften auf die Zeugnisse der mythischen Zeit davor. Unter dem mediterranen Himmel liegen unendlich viele Nuragen verteilt, teils in großen Komplexen, teils hier und da wie Sprenkel in der faszinierenden weiten Landschaft verteilt, ebenso Menhire, Dolmen, sogar heilige alte Brunnen und gigantische Grabstätten. Sie gehören zur abwechslungsreichen Landschaft dazu. Viele sind frei zugänglich, und alle geben einem auf Schritt und Tritt das Gefühl, in Sardinien an einem ganz besonderen Ort zu sein.

Nuraghe su Nuraxi, Barumini © Sardegna Turismo

Weitere Informationen sind zu finden unter www.sardegnaturismo.de

 

Freizeit/Hobby Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Sardiniens Herbst-Festival in Barbagia

In Sardinien wird vom 1. September bis zum 16. Dezember das Herbstfest „Autunno in Barbagia“ gefeiert. In 32 Dörfern werden die Höfe der historischen sardischen Häuser geöffnet, und es wird zu gutem Essen, traditioneller Musik und Kunsthandwerk eingeladen, zu allem, was der milde sardische Herbst zu bieten hat

Käse in TIANA © Archivio Aspen, Nora ADV

„Autunno in Barbagia“, Herbst in Barbagia, ist eine der beliebtesten Veranstaltungsreihen in Sardinien, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, und das nicht zu Unrecht. 1996 als kleine Veranstaltung unter dem Namen „Cortes Apertas“, offene Höfe, im beschaulichen Oliena nahm die Idee erstmals Gestalt an: die Häuser in einem historischen sardischen Dörf, oft versehen mit einem kleinen Hof, an einem Tag im Jahr die Pforten öffnen zu lassen und Fremde hineinzubitten, um einen Einblick in das herbstliche Leben zu gewinnen.

Röstkastanien in BELVI © Archivio Aspen Mira Sardegna

Mittlerweile findet „Autunno in Barbagia“ vom 1. September bis zum 16 Dezember zum 23. Mal statt, an 16 Wochenenden und an Allerheiligen, in 32 Dörfern der Barbagia. Die Barbagia ist eine mehrfach gegliederte felsige Hochebene im Landesinneren, die Dörfer hier liegen etwas abgeschiedener, in einer schönen und rauen Landschaft, in der es Wildpferde und Mufflons gibt. Ein Land der Hirten, eine besonders typische Gegend. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Projekt, das alle Jahre wieder zahlreiche Gemeinden zur Teilnahme ermuntert, „Cuore della Sardegna“ heißt, Herz von Sardinien.

Und da die vielen Veranstaltungen sich vom Spätsommer bis in die Vorweihnachtszeit erstrecken, hat jedes Fest in jedem Dorf seinen intimen, gemütlichen Charakter bewahrt. Wenn hier die Ernte auf den Feldern, in den Weinbergen und Olivenhainen beginnt und die Kastanien- und Haselnusswälder in dunklem Gelb leuchten, locken sie mit Genuss: Wein, Brot, Käse, Wurst, Nüsse und Kastanien, Vorführungen alter Gewerbe, Foto-Ausstellungen zur Geschichte, Folklore, Tanz und Unterhaltung.

Die Abläufe der Wochenenden mögen sich auf den ersten Blick ähneln, doch jedes Dorf präsentiert sich mit seinen ganz eigenen kulturellen und gastronomischen Eigenheiten. Meist morgens werden die Cortes, die Höfe geöffnet. Und das sind Momente von besonderem Zauber: die Bewohner haben einige ihrer Räume hergerichtet, bieten Spezialitäten der Gegend an, lassen den Besucher beim Brotbacken zuschauen, zeigen und erklären die Kunsthandwerke des Dorfes, die Stickereien, Webkunst, Käseherstellung, Weinpressen, Trachten, oder Schnitzkunst und vieles mehr. Und auf Sardinien darf eines nicht fehlen – der Gesang und der Tanz, der hier in ungebrochener Tradition gepflegt wird. Danach gibt es Führungen und Besichtigungen oder auch Vorführungen. Und hierbei ist der kulturelle Reichtum Sardiniens hautnah zu spüren, denn jedes Dorf sticht durch eine besondere Eigenart hervor.

Traditionelle Maske © Sardegna Turismo

Es gibt Feste und Rituale um die Weinlese, besondere Hochzeitszeremonien, die vorgeführt werden, Führungen durch römische antike Stätten, durch architektonisch beeindruckende Kirchen oder mittelalterliche Anlagen, Naturschönheiten in der unmittelbaren Umgebung, wie Grotten, alte, verzauberte Wäldchen, je nachdem was die Besonderheit des Dorfes ausmacht.

Frauen in ONANI © Archivio Aspen, Eikon Nuoro

So entwickelte sich mit „Autunno in Barbagia“ ein Schaufenster für die materiellen und immateriellen Traditionen der Insel, die ihrerseits wieder Synergien für die Region freisetzt und für den Tourismus im Hinterland Sardiniens nicht unwichtig sind. Denn in diesem Schaufenster kann der Besucher zum Beispiel die Käseherstellung beobachten, den Käse probieren und kaufen. Und wahrscheinlich wird er wiederkommen. Um den Herbstzauber in Barbagia hautnah zu erleben, bietet es sich an, in einem privaten B&B in einem der kleinen Orte zu übernachten.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Übernachtungsmöglichkeiten sind zu finden unter:

www.cuoredellasardegna.it

www.sardegnaturismo.it

Kunst/Kultur Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Sardinien – am Faden der Tradition

Das Urlaubsparadies Sardinien bietet dem Besucher ein traditionsreiches Angebot an Kunsthandwerk, das es auch für den Touristen zu entdecken gilt. So auf den bedeutenden Kunsthandwerkmessen, der Fiera dell’Artigianato artistico della Sardegna in Mogoro, 28. Juli bis 2. September, und auf der Tessingiu in Samugheo, 14. Juli bis 16.September

Museum Murat © Camera di Commercio di Nuoro

Sardinien ist voll von eigenständigen Kunsthandwerkstraditionen. Das Besondere dabei ist in Sardinien, dass diese Künste auf der Insel seit der Antike bestehen und bis heute lebendig sind. Keramiken, Webteppiche, Goldschmiedearbeiten, Holzwaren, Textilien, kunstvolle Messer, Glas, Korbwaren, Leder und wertvolle Stickerei, all das sind Dinge, die den Alltag schon vor Jahrtausenden bereicherten und auf Sardinien in ungebrochener Handwerkskunst hergestellt werden.

sardische Webkust © Sardegna Turismo

Hochburgen der sardischen Webkunst sind die malerisch im Hinterland gelegenen Dörfer Samugheo und Mogoro. Gerade hier hat sich der traditionellen Kunst längst zukunftsweisende Innovation entwickelt.

Einen verführerischen Einblick in die Welt des sardischen Kunsthandwerks bietet die Publikumsausstellung Fiera dell’Artigianato artistico della Sardegna in Mogoro vom 28. Juli bis zum 2. September. Seit 1961 ist diese jährliche Ausstellung eines der beiden großen Schaufenster, in dem die Produkte der kunstvollen Handfertigkeiten zu bewundern sind. Täglich geöffnet von 10 bis 21 Uhr kann der Besucher hier die Schönheiten der gesamten Insel entdecken und auch erwerben. Das Motto der diesjährigen Fiera lautet: il filo della tradzione, der Faden der Tradition. Ein Ausflug auf den bunten Markt in Mogoro lohnt somit auf jeden Fall: unter den Kunsthandwerkern von Sardinien genießt diese Ausstellung ein hohes Renommee, und voller Stolz kommen immer wieder die größten Meister der jeweiligen Handwerke aus der ganzen Insel hierher, um sich mit neuen Kreationen zu überbieten. Dabei geht es schon seit vielen Jahren darum, die alten Techniken weiterzuentwickeln und neue Tendenzen aufzunehmen. Und auch das Kunsthandwerk muss sich heute den modernen Anforderungen an Umweltverträglichkeit und soziale Nachhaltigkeit bei Materialien und Verarbeitung stellen.

Museum Marats © Camera di Commercio di Nuoro

So auch in dem malerischen „borgo“ Samugheo. „Borgo“ nennt man in Italien die in ihrer alten, meist mittelalterlichen Struktur erhaltenen Dörfer, die bereits an sich einen Besuch lohnen, um für ein paar Übernachtungen oder auch nur für einen Spaziergang die verzauberte Atmosphäre einer vergangenen Zeit zu atmen.

Samugheo beherbergt das Museo Murats ein in Italien einzigartiges Museum für die Textilkunst; dort werden nicht nur besonders kunstvolle Teppiche und die alten Webstühle ausgestellt sondern es lässt sich anhand der Exponate, von Mitgift bis Totenteppich, eindrucksvoll nachvollziehen, wie die Webkunst den Menschen durch sein Leben begleitete. In vielen Häusern Samugheos stehen noch immer hölzerne Webstühle, an denen das Handwerk in den Familien weitergegeben wird. Natürlich sind auch neue Muster und Maße hinzugekommen und das Spektrum der alten Naturfarben hat sich erweitert. Aber auch die alten Motive haben sich erhalten und werden heute mit dem Gütesiegel D.O.C. ausgezeichnet.

Vom 14. Juli bis zum 16. September findet hier die 51. Tessingiu statt, auf der über 60 Kunsthandwerker und Designer aus ganz Sardinien ihre Werke ausstellen. Die Tessingiu bietet ein Panorama über das gesamte Kunsthandwerk der Insel, einschließlich Keramik, Eisenverarbeitung, Goldschmiedekunst und Stickerei. Ein großer Raum wird der Webkunst gewidmet. So wird die eigentliche Messe in der EX Cantina Sociale nur wenige hundert Meter entfernt ergänzt, im Museo Murats, wo es eine Sonderausstellung von 17 Webteppichen junger Künstler aus Samugheo gibt, die durch Unterstützung den Prinzen Karim Aga Khan ermöglicht wurde.

Tessingiu Samugheo © Camera di Commercio di Nuoro

So hat sich in dieser Region Sardiniens gerade für die Webkunst ein fruchtbarer Nährboden für innovative Techniken und Muster entwickelt, die die Tradition nicht vergisst, mit dem Ergebnis, dass man gerade hier eine Vielzahl international anerkannter Teppichhersteller findet. Auf der Fachmesse DOMOTEX im Januar 2018 wurde ein innovativer Teppich aus dem in Mogoro ansässigen Betrieb von Mariantonia Urru mit dem Carpet Design Award von einer Fachjury zum schönsten Teppich des Jahres 2017 gewählt, wobei in die Bewertung auch Kriterien wie Klimabilanz, überschaubare Vertriebsketten und qualitative Verarbeitung einflossen. Dabei ist der Betrieb von Mariantonia Urru ein anschauliches Beispiel dafür, wie gerade Familienbetriebe die sardische Kultur und Handwerkskunst pflegen und alte Webtechniken wie Pibiones, Litzos, Un In Dente oder Aramu vor dem Aussterben bewahren. Die Kaktusdarstellung des preisgekrönten Teppichs deutet nach Aussage von Designerin Paulina Herrera und Weber Giuseppe Demeles auf die Ewigkeit hin.

Dass das Kunsthandwerk in all seinen Formen, sei es traditionell oder modern, eine große Rolle spielt, kann jeder Sardinien-Reisende erleben. Überall stößt man auf kleine Werkstätten und kleine lokale Museen, in denen man Korbflechtern, Glasbläsern, Holzschnitzern, Stickerinnen und Webern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, ihre Produkte bestaunen und auch kaufen kann. Auf Sardinien gehört das Kunsthandwerk fast zur Landschaft.

https://www.sardegnaturismo.it/de

 

Pressemitteilungen

Sardinien: for Singles only

Drei Programme nur für Alleinreisende – Bade- oder Segelurlaub ohne Langeweile

Sardinien: for Singles only

In Santa Teresa Gallura wohnt die Single-Gruppe im 4-Sterne-Hotel Diana

HAMBURG – 22. Mai 2018. Sardinien – Trendreiseziel, Insel der Reichen und der Schönen. Und Treffpunkt von Alleinreisenden: Sunwave, Spezialveranstalter für Singlereisen, bietet Sardinien 2018 in drei Varianten an: als Strandurlaub mit 3- oder 4-Sterne-Hotel. Und als Segeltörn kombiniert mit Korsika. Die einwöchigen geführten Touren sind für Solourlauber in passenden Altersgruppen reserviert. Paare und Familien sind nicht dabei, Langeweile kommt auch nicht auf: Ein erfahrener Reiseleiter organisiert jede Menge Aktivitäten – vom Ausflug über gemeinsamen Sport bis zum abendlichen Barbesuch.

Mietwagen-Konzept: ein Wagen für drei Teilnehmer – flexibler als Reisebus
Alle Teilnehmer treffen sich am Flughafen in Olbia. Bei den Badereisen geht es zusammen per Mietwagen zum Hotel. Jeweils drei Urlauber teilen sich einen Wagen und lernen sich so gleich kennen. Das Auto steht ihnen auch während der Reise zur Verfügung – für gemeinsame Ausflüge ebenso wie für individuelle Touren. „Dieses Mietwagen-Konzept ist typisch für uns. Es macht die Teilnehmer unabhängig, spart am Flughafen die Wartezeit auf den Transfer, ist flexibler als ein Reisebus und bringt Solourlauber schon bei der Anreise ins Gespräch“, unterstreicht Sunwave-Geschäftsführer Otto Witten.

3-Sterne-Hotel in Budoni für aktive Singles – mit Wassersport und Wandern
Ideal für aktive Singles ist das 3-Sterne-Hotel Pedra Niedda im sardischen Budoni. Das familiär geführte Haus liegt nur fünf Minuten vom Strand entfernt. Ideal für Wasserfans, die schwimmen, schnorcheln oder baden wollen. Zum Programm gehören Ausflüge mit dem Mietwagen. Wer gern wandert, kommt am Golfo di Orosei im Naturpark Oasi Biderosa auf seine Kosten.

4-Sterne-Hotel in Santa Teresa Gallura – strand- und altstadtnah
Zweiter Single-Standort ist das komfortable 4-Sterne-Hotel Diana in Santa Teresa Gallura. Nah an der Altstadt und den Stränden von Santa Reparata oder Rena Bianca. Von hier aus entdecken Solorurlauber u. a. das nahe gelegene Capo Testa, die legendäre Costa Smeralda und Korsika.

Segeltörn Sardinien – Korsika: auch für Einsteiger
Segelfans kombinieren Sardinien und Korsika. Die Rundreise ab Olbia mit Skipper, Segelanleitung und erlebnisreichen Landgängen eignet sich auch für Einsteiger. Vorbei an der Costa Smeralda geht es zu den Maddalenen-Inseln, nach Cala Gavetta, zum Cap d“Orso bis zum korsischen Hafenort Bonifacio. Nachts ankert die Yacht in malerischen Häfen und kleinen Buchten. Die gemütlichen Boote sind gut ausgestattet, pro Schiff sind vier bis acht Gäste gemeinsam unterwegs.Text 2.520 Z. inkl. Leerzeichen

Reisetermine und Preise (inkl. Flug, Hotel/Unterkunft, Reiseleitung, Programm, Ausflüge etc.) – 2018:

Sardinien/Santa Teresa, 4-Sterne-Hotel Diana, in verschiedenen Altersgruppen,
Mai bis Okt., 1 Woche ab 833,- Euro
Sardinien/Budini, 3-Sterne-Hotel Pedra Niedda, in verschiedenen Altersgruppen,
Mai bis Okt., 1 Woche ab 833,- Euro
Sardinien/Korsika, Segeltörn, in verschiedenen Altersgruppen, Mai bis Okt., 1 Woche ab 466,- Euro

KURZPROFIL
Gemeinsam mehr erleben: im Urlaub Leute kennenlernen, sportlich aktiv sein, zusammen essen, etwas unternehmen oder relaxen. Das ist das Konzept von Sunwave Singlereisen. Der 1986 gegründete Veranstalter spricht Alleinreisende an, die gemeinsam mit anderen Singles ihrer Altersgruppe unterwegs sein möchten – ohne Paare und Familien. Menschen, die Lust auf eine ungezwungene Atmosphäre, nette Gespräche, Spaß in der Gruppe, aber auch individuellen Freiraum haben. Der Jahreskatalog von Sunwave enthält rund 50 Programme mit Reiseleitung weltweit: Ski- oder Strandurlaub, Städte- und Schiffsreisen, Ferntrips und Silvestertouren.

Alle Fotos honorarfrei ausschließlich mit Quellenangabe Sunwave Reisen

Firmenkontakt
Sunwave Gruppen- und Singlereisen GmbH
Otto Witten
Alte Holstenstraße 25
21031 Hamburg
040 72 58 570
040 72 58 57 34
info@sunwave.de
http://www.sunwave.de

Pressekontakt
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
02331-46 30 78
02331- 47 35 835
sunwave@mali-pr.de
http://www.mali-pr.de

Kunst/Kultur Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Sardinien feiert voller Gefühl

Die sommerlichen Volksfeste in Sardinen sind bewegende Ereignisse mit Pfeifen, Blumen und hoch zu Ross. Den Auftakt machen die Festa di Sant’Efisio vom 1. bis zum 4. Mai und die berühmte Cavalcata sarda am 20. Mai

Wer als Tourist an Sardinien denkt, dem fallen oft die legendären, karibisch anmutenden Strände ein. Doch Sardinien steckt voller Gefühle. Und die spiegeln sich auch in den traditionellen Festen wider. Die sind so bunt und so mitreißend, dass sie den Betrachter nicht außen vor lassen und sich immer mehr zu einem Anziehungspunkt für Besucher entwickeln. Denn die Feste sind Herzstücke der sardischen Identität und Kultur, und daran lassen die Einheimischen den Fremden gerne teilhaben.

Sardische Volksfeste © Sardegna Turismo

 

Den Auftakt für den sommerlichen Festreigen bietet das berühmteste Volksfest Sardiniens: die Prozession zu Ehren des St. Ephysius. Die Festa di sant’Efisio verwandelt die Stadt Cagliari vom 1. bis zum 4. Mai in einen berauschenden Ort voller Farben und Musik. Den Ursprung hat das Fest in dunklen Momenten: 1652 wütete die Pest auf der Insel, und die Einwohner von Cagliari baten den Schutzpatron St. Ephysius um Hilfe. Als die Seuche tatsächlich überwunden wurde, dankten sie ihm mit einer Prozession, und das nun ununterbrochen seit über 350 Jahren.

Vier Tage dauert das Fest. Am Morgen des 1. Mai verlässt die Statue des Heiligen festlich dekoriert die kleine Kirche Sant’Efisio und wird dabei von bis zu 3000 Menschen begleitet, die aus ganz Sardinien in ihren feierlichen Trachten angereist sind. Zwei Tage später erreicht der Heilige die archäologische Stätte von Nora, wo er der Überlieferung nach den Märtyrertod starb.

Sardische Volksfeste © Sardegna Turismo

Mal in vergoldetem Ochsenkarren, mal geschultert, legt die Heiligenstatue ca. 60 km zurück. Ihr folgt die Menge in farbigen Trachten, auf stolzen Pferden, oder in schlichtem Schwarz. Festlich geht es über Blumenteppiche aus unzähligen Blütenblättern, begleitet von Klängen der Launeddas, der traditionellen sardischen Flöten. Der eindrucksvolle Ablauf der Prozession, die zu den größten und ältesten in ganz Italien gehört, wird organisiert von der Bruderschaft, der Arciconfraternita, Sant’Efisio. Chöre aus der ganzen Insel untermalen die Tage mit feierlichem Gesang.

Der ganze Mai ist der Monat der sardischen Identität: Auf den Heiligen Ephysius folgen die Feiern des Heiligen Franziskus von Lula und die des Heiligen Simplicius in Olbia, Feste, die trotz ihrer religiösen Namen durchaus weltlich gefeiert werden. Ausgelassen fröhlich-bunt geht es am 20. Mai auf der Cavalcata sarda, der Reiter- und Trachtenschau im Norden der Insel in Sassari, zu, die sich ebenfalls zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat. Trachtengruppen aus über 60 Gemeinden Sardiniens präsentieren sich hier auf einem etwa vierstündigen Umzug.

Mamuthones © Sardegna Turismo

Dabei ist die aufwändige Festtagskleidung, die hauptsächlich zur Hochzeit oder Taufe getragen wurde, nicht einfach Dekoration, sie ist Ausdruck von Identität und von Verbundenheit mit der Landschaft, weshalb dieses Spektakel den Fremden schnell in seinen Bann zieht. Begleitet wird der Umzug von Akkordeon- und Launeddas-Spielern und noch dazu von närrischen Jecken, die mit zotteligen Tierfellen, schweren Kuhglocken und grotesken Masken tobend durch die Straßen ziehen, sowie von den zahlreichen Reitern auf aufwendig geschmückten Anglo-Arabern aus sardischer Zucht.

Launeddas – Festa di sant’Efisio – Cagliari © Sardegna Turismo

Die beeindruckende Schau geht zurück auf einen Besuch des italienischen Königs Umberto I., dem man im Rahmen eines Reiterfestes voller Stolz das sardische Lebens- und Jahresbrauchtum zeigen wollte. Seitdem findet die Cavalcata immer am vorletzten Sonntag im Mai statt und hat sich den Zauber der vergangenen Zeit erhalten. Schon am Vortage gibt es kleine Marktstände, an denen man Spezialitäten und Kunsthandwerk aus den unterschiedlichen Inselregionen genießen kann. Und zahlreiche Gesangsgruppen stimmen auf der Piazza d’Italia auf das stimmungsvolle Fest ein.

Den Höhepunkt der traditionellen Pferdeparade stellen jedoch die Pariglie am Nachmittag auf der Pferderennbahn dar. Jedes Jahr messen sich hier zur Cavalcata Sarda Reitergruppen aus verschiedenen Dörfern auf den galoppierenden Pferden. Die Kunstfertigkeit der Reiter wird vom Publikum mit riesiger Begeisterung honoriert, und spätestens hier wird der Besucher von er einzigartigen Stimmung dieses Festes gefangengenommen.

Sardische Volksfeste © Sardegna Turismo

Farbenfrohe Volksfeste voller Musik und Folklore bestimmen den gesamten Sommer auf Sardinien. Der Besucher wird in fast jedem Dorf ein ausgelassenes Fest mit jeweils ganz eigenem Charakter und Zauber finden. Der Reiterumzug der Ardia von Sedilo, die Festa dei Candelieri am 14. August in Sassari und die Sagra del Rendetore Ende August in Nuoro, die archaische Prozession Corsa degli Scalzi, die traditionellen Hochzeitsschauen in Santadi und in Selargius, das Fest der „gossos“, der Chorgesänge, im mittelalterlichen Bosa und das große Fest der Sciampitta in Quartu Sant’Elena – eine unvollständige Liste, die dem Reichtum der sardischen Feste nicht gerecht werden kann. Beendet wird der Sommer mit den fröhlichen Patronatsfesten zwischen September und Oktober: Sn Gemiliano in Sestu, Santa Greca in Decimomannu, Stanta Maria in Villasor, Santa Vitalia in Sorrenti.

Das Motto der diesjährigen Cavalcata sarda lautet „Es gibt etwas, das tiefer ist, als unser Meer“. Und damit meinen die Inselbewohner vielleicht ihre Seele.

 

Reisen/Tourismus

Sardinien setzt Segel

Das Urlaubsparadies präsentiert seine Vielfalt 2018 mit einer breiten Kampagne auf dem deutschsprachigen Markt, unterstützt von der Agentur Maggioni Tourist Marketing

Cagliari©RobertoMaggioni

 

Dass Inseln eine Welt für sich sind, ist eine alte Weisheit, die selten so sehr zutrifft, wie auf die autonome italienische Region Sardinien. Und das liegt nicht nur an der Größe – mit über 23 821 qkm  übersteigt sie noch die Fläche von Mecklenburg-Vorpommern. Sardinien ist die zweitgrößte Mittelmeerinsel und von einer verlockenden Vielfalt, die man nur selten findet. Man könnte auch sagen, Sardinien ist ein Universum für sich.

Um diese traumhafte Ferienwelt bekannter zu machen, startet die Autonome Region Sardinien 2018 zahlreiche Promotionsmaßnahmen. Fast 2000 Kilometer Küste umspannen Sardinien, und ob einsam, exotisch, naturbelassen oder belebt, zählen die Strände zweifelsohne zu den schönsten Badezielen im Mittelmeer, einige von ihnen werden sogar regelmäßig unter die Top 10-Strände weltweit gewählt. In dieser Vielfalt hat der Urlauber die Qual der Wahl.

Seien es lange, feine Sandstrände im Osten und Süden zwischen Cagliari und Ogliastra mit kristallklarem Wasser, wilde Dünen an der Costa Verde, oder seien es verwunschene, manchmal nur per Boot erreichbare Granitbuchten mit Kalksandstrände, wie im Norden – für das Surferherz ein Paradies. Und das sind nur einige Beispiele für die klassischen Strandurlaubsfreuden. Die Badesaison dauert von Mai bis Ende Oktober – für Einheimische; für kältegeplagte Mitteleuropäer ist das milde Klima auch darüber hinaus noch verlockend.

Sardinien hat sich längst einen Ruf für Aktivurlaub jeder Art erworben. Wassersport, Surfing, Tauchen, Biking, Trekking und Free Climbing sind natürlich auch hier zu Hause und für die ganze Familie erschwinglich.

Nuraghe © Region Sardinien

Doch Sardinien hat noch weitere Reize. In zahlreichen Naturparks lässt sich eine einzigartige und abwechslungsreiche mediterrane Landschaft erleben. Zahlreiche archäologische Stätten sind zu besichtigen, über 7000 prähistorische Nuraghen, die berühmten Turmbauten sind zu entdecken, von denen Su Nuraxi di Barumini als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist.

Ein Netz kostenfreier, zweispuriger „Superstrade“ verbindet die Zentren an der der Küste und im Inselinneren miteinander. Cagliari, Nuoro, Oristano und Sassari, klangvolle Namen urbaner Zentren, die allesamt das Tor zu typischen Landschaften darstellen.

So ist es auch das Leben in den kleinen, noch intakten und lebendigen Dörfern, das Sardinien einen besonderen Zauber verleiht. Nicht umsonst genießen hier besonders viele Menschen ein Leben von über 100 Jahren – von Demographen wird die Insel auch zu einer der „Blauen Zonen“ gerechnet. Sardinien ist überhaupt Genuss: das Essen (es gibt weit mehr als nur den berühmten Pecorino-Käse) zahlreiche Feste und Feierlichkeiten tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.

Die Autonome Region Sardinien und die Handelskammer präsentiert sich mithilfe der Agentur Maggioni Tourist Marketing im kommenden Jahr auf dem deutschsprachigen Markt. Berliner Agentur Maggioni Tourist Marketing ist seit 12 Jahren auf dem Kommunikations- und Tourismussektor tätig. Vorgesehen sind im laufenden Jahr 2018 Promotionsveranstaltungen in München am 22. Februar, ein Pressefrühstück anlässlich der ITB am 8. März sowie das Publizieren von Pressemitteilungen und die Durchführung von Pressereisen.

Strand © Region Sardinien

Die Agentur Maggioni Tourist Marketing darüber hinaus für weitere Anfragen bezüglich Informationen und Bildmaterial zur Verfügung.

Maggioni Tourist Marketing
AP: Herr Jörg Karweick
Telefon: + 49 (0)30 44044398
presse@maggioni-tm.de
www.maggioni-tm.de

Pressemitteilungen

Radurlaub in Bella Italia: Klassiker, Geheimtipps, Genießertouren

Alle Radreisen 2018 bis Ende Januar mit Frühbucherrabatt

Radurlaub in Bella Italia: Klassiker, Geheimtipps, Genießertouren

Italien ist das zweitliebste Ziel der Wikinger-Aktivurlauber

Hagen – 5. Dez. 2017. Bella Italia – der Stiefel ist das zweitliebste Ziel der Wikinger-Aktivurlauber, geführt in kleinen Gruppen oder individuell. Im Katalog „Radurlaub 2018“ stecken eine frisch entwickelte Genießertour im Veneto, neue Geheimtipps auf Sardinien und Klassiker wie die Route Bozen – Venedig. Alle Radreisen für das kommende Jahr gibt es bis Ende Januar 2018 mit einem Frühbucherrabatt.

Genießertour durchs Veneto
Durch den Naturpark der Euganeischen Hügel oder entlang der Wasserstraßen Bacchiglione und Brenta radeln. Malerische Gartenanlagen bewundern und in den Quellen des größten Thermalparks Europas relaxen. Oder in Padua und der Lagunenstadt Chioggia auf Entdeckungstour gehen. Die neue geführte Radreise „Veneto – Thermalquellen, Gärten und Kultur“ ist vielseitig und ein Genuss für jeden Italienfan. Sie dauert acht Tage, die Touren sind locker, auf Wunsch gibt es E-Bikes. Die kleinen Gruppen wohnen im komfortablen 4-Sterne-Spa-Hotel Splendid in Galzignano mit eigenem Thermalbereich.

Geheimtipps auf Sardinien
„Beinah karibisch“ präsentiert sich Sardinien – das mondäne Eiland fasziniert mit Türkistönen in allen Schattierungen. Ab April erkunden Radurlauber mit dem Insider-Reiseleiter Frank Teubner den wilden Norden. Der Sardinien-Spezialist kennt die Musts und Geheimtipps der Insel. Er entführt Bikefans u. a. zum Maddalena-Archipel, zu den Granitfelsen am Capo di Testa, entlang des Porto-Conte-Naturparks und in zauberhafte Orte wie Alghero und Bosa. Die Radtouren sind etwas anspruchsvoller als im Veneto und beinhalten auch Steigungen, führen aber meist über ruhige Neben- und Hauptstraßen.

Klassiker Bozen – Venedig: individuell oder geführt
Bozen – Venedig: ein echter Klassiker. Individualurlauber radeln im eigenen Tempo von der Südtiroler Alpenwelt durch die Po-Ebene bis zur Adria. Paare oder Freunde – die Reise ist ab zwei Teilnehmern buchbar – entdecken Verona, Vicenza und Padua, den Gardasee und die Lagunenstadt Venedig. Die Tour ist komplett organisiert, Hotels sind gebucht, Gepäcktransfers bestellt. Detaillierte Wegbeschreibungen oder die neue GPS-App von Wikinger Reisen weisen den Weg. Wer nach der Woche weiterradeln möchte, schließt den Trip von „Venedig nach Poreč“ direkt an. Die Strecke Bozen – Venedig gibt es auch als geführte Gruppenreise. Text 2.278 Z. inkl. Leerz.

Reisetermine und -preise 2018, z. B.
Veneto – Thermalquellen, Gärten und Kultur: 8 Tage ab 1.235 Euro, Mai, Juni, Sept., Okt., min. 10, max. 18 Teilnehmer
Beinah karibisch – Sardiniens bezaubernder Norden: 8 Tage ab 1.398 Euro, April, Okt., min. 10, max. 18 Teilnehmer
Von Bozen nach Venedig: 8 Tage ab 580 Euro, ab 2 Teilnehmern ist die Reise buchbar von März bis Oktober
Kann mit der Tour Von Venedig nach Poreč kombiniert werden: 8 Tage ab 529 Euro, April bis Sept., ab 2 Teilnehmern
Von Bozen nach Venedig geführt: 8 Tage ab 1.225 Euro, Mai, Juni, Sept., min. 10, max. 18 Teilnehmer

KURZPROFIL
Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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