Tag Archives: Scheidung

Pressemitteilungen

„Was kostet eine Scheidung?“ Neues WordPress Plugin gibt Antwort

Rechtsanwälte können durch ein kostenloses WordPress oder Joomla Plug-In hervorragend mit potentiellen Mandanten Kontakt herstellen.

Wie schafft man es aus einem interessierten Webseiten-Besucher Kontakt herzustellen und ihn zu einem Mandanten zu machen?

Das Scheidungskostenrechner-Plug-In hilft hierbei: Es schafft einen deutlichen Mehrwert, indem die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent dargestellt werden und ein direkter Kontakt per E-Mail zum Anwalt sofort möglich ist.

Die Frage nach den Scheidungskosten stellt sich wohl bei allen Mandanten, bei denen eine Scheidung ansteht. Dabei ist die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten durch einen Scheidungskostenrechner bequem online und innerhalb weniger Sekunden möglich.

Rechtsanwalt Christian Kieppe hat gemeinsam mit der Münsteraner Internetagentur Active Websight einen Scheidungskostenrechner für WordPress und Joomla Webseiten entwickelt und stellt diesen nun auch als kostenlose Erweiterung (Plug-In) für alle interessierten Anwälte für ihre eigene Webseite kostenlos zur Verfügung.

Auf der Webseite https://scheidungskostenrechner.org/ kann der Scheidungskostenrechner getestet werden. Dort können innerhalb weniger Sekunden die voraussichtlichen Scheidungskosten berechnet werden. Es ist keine Registrierung erforderlich. Für die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten ist nur die Angabe des monatlichen Nettoeinkommens beider (noch)-Ehegatten erforderlich. Außerdem muss auch die Anzahl der Kinder angegeben werden. Nach der Eingabe dieser Daten erhält man sofort eine Kostenübersicht, welche die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent darstellt. Diese Berechnung ist vollkommen unverbindlich, kostenlos und kann jederzeit von zuhause aus stattfinden.

Interessierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können dieses Plug-In kostenlos auf ihrer eigenen Webseite einbinden und so für ihre potentiellen Mandanten einen deutlichen Mehrwert schaffen.

Das Plug-In ist eine ideale Möglichkeit, um mit der eigenen Homepage den Kontakt mit potentiellen Mandanten herzustellen und direkt eine Anfrage per E-Mail zu erhalten.

Die einfach zu bedienende Eingabe-Maske eignet sich hervorragend für eine erfolgreiche Kontaktanbahnung zu allen potenziellen „Scheidungs-Mandaten“. Denn erfahrungsgemäß ist die Frage nach den Scheidungskosten eine der häufigsten Fragen, die Rechtsanwälten gestellt wird.

Das Plug-In kann nach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, beispielsweise kann der Kontakt-Button individuell konfiguriert werden. Selbstverständlich kann als Empfänger-E-Mail-Adresse ihre eigene Kanzlei E-Mail-Adresse eingefügt werden und auch der Button-Text kann individuell geändert werden. Zudem kann zwischen einer schmalen und einer breiten Version des Plug-Ins ausgewählt werden.

Das Plug-In steht für die Systeme WordPress und Joomla, die beiden wohl am weitesten verbreiteten Systeme für Webseiten zur Verfügung. Auch die Einbindung des Plug-Ins in die eigene Webseite ist äußerst einfach und in unter 10 Minuten erledigt.

Ausführliche Informationen zur Installation ist auf folgender Seite zu finden: https://de.wordpress.org/plugins/aw-skr/#installation

Der Scheidungskostenrechner kann unter https://scheidungskostenrechner.org/ getestet werden.

Wer an einem Wettbewerbsvorteil interessiert ist und mehr Anfragen per E-Mail erhalten möchte, der kann unter https://scheidungskostenrechner.org/plugin/ weitere Infos zum Plug-In erhalten!

Active Websight ist eine Agentur für Webdesign und Online-Marketing in Münster.

Kontakt
Active Websight
Frank Romeike
Hamburger Straße 8
48155 Münster
02519874770
romeike@active-websight.de
https://www.active-websight.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Erbrecht

Ehegattentestament: Unwirksam bei Scheidung?

Ein gemeinschaftliches Testament von Ehegatten verliert seine Gültigkeit, wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht und der andere zustimmt. Die Ehepartner können dann für sich selbst jeweils neue Testamente aufsetzen. Auch ein Mediationsverfahren mit dem Ziel einer Versöhnung ändert nichts an der Unwirksamkeit des gemeinsamen Testaments. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.
OLG Oldenburg, Az. 3 W 71/18

Hintergrundinformation:
Viele Ehepaare setzen ein gemeinschaftliches Testament auf. Dafür gelten besondere Regeln. Stirbt zum Beispiel ein Ehepartner, kann der andere das Testament nicht ohne Weiteres widerrufen oder durch ein neues ersetzen. Eine Scheidung allerdings macht das gemeinschaftliche Testament unwirksam. Der Fall: Ein Ehepaar hatte ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt. Beide hatten sich darin gegenseitig als Erben eingesetzt. Ein Jahr später kam es zur Trennung. Der Ehemann setzte nun ein neues Testament auf und machte seine Adoptivtochter zur Alleinerbin. Dann reichte die Ehefrau die Scheidung ein, der der Ehemann vor Gericht zustimmte. Allerdings wollten beide noch ein Mediationsverfahren durchlaufen, um herauszufinden, ob sich die Ehe vielleicht retten ließe. Der Mann verstarb jedoch. Die Ehefrau und die Adoptivtochter waren nun beide der Meinung, seine Alleinerben zu sein. Es kam zum Prozess. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg erklärte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Adoptivtochter zur Alleinerbin. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verliere ein gemeinschaftliches Testament seine Wirksamkeit, wenn die Ehe geschieden sei oder die Voraussetzungen für eine Scheidung vorlägen, also der Erblasser entweder die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt habe. Diese Situation liege hier vor. Die Eheleute hätten bereits drei Jahre lang getrennt gelebt. Der Wunsch nach einem Mediationsverfahren reiche nicht aus, um anzunehmen, dass beide die Ehe fortsetzen wollten. Zwar sehe das Gesetz eine Ausnahme vor: Ein gemeinsames Testament bleibe auch bei einer Scheidung gültig, wenn beide Ehepartner dies von Anfang an so bestimmt hätten. Dies sei hier aber nicht der Fall gewesen. Die Ehefrau ging daher leer aus.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 26. September 2018, Az. 3 W 71/18

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Erbrecht

Ehegattentestament: Unwirksam bei Scheidung?

Ein gemeinschaftliches Testament von Ehegatten verliert seine Gültigkeit, wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht und der andere zustimmt. Die Ehepartner können dann für sich selbst jeweils neue Testamente aufsetzen. Auch ein Mediationsverfahren mit dem Ziel einer Versöhnung ändert nichts an der Unwirksamkeit des gemeinsamen Testaments. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.
OLG Oldenburg, Az. 3 W 71/18

Hintergrundinformation:
Viele Ehepaare setzen ein gemeinschaftliches Testament auf. Dafür gelten besondere Regeln. Stirbt zum Beispiel ein Ehepartner, kann der andere das Testament nicht ohne Weiteres widerrufen oder durch ein neues ersetzen. Eine Scheidung allerdings macht das gemeinschaftliche Testament unwirksam. Der Fall: Ein Ehepaar hatte ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt. Beide hatten sich darin gegenseitig als Erben eingesetzt. Ein Jahr später kam es zur Trennung. Der Ehemann setzte nun ein neues Testament auf und machte seine Adoptivtochter zur Alleinerbin. Dann reichte die Ehefrau die Scheidung ein, der der Ehemann vor Gericht zustimmte. Allerdings wollten beide noch ein Mediationsverfahren durchlaufen, um herauszufinden, ob sich die Ehe vielleicht retten ließe. Der Mann verstarb jedoch. Die Ehefrau und die Adoptivtochter waren nun beide der Meinung, seine Alleinerben zu sein. Es kam zum Prozess. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg erklärte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Adoptivtochter zur Alleinerbin. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verliere ein gemeinschaftliches Testament seine Wirksamkeit, wenn die Ehe geschieden sei oder die Voraussetzungen für eine Scheidung vorlägen, also der Erblasser entweder die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt habe. Diese Situation liege hier vor. Die Eheleute hätten bereits drei Jahre lang getrennt gelebt. Der Wunsch nach einem Mediationsverfahren reiche nicht aus, um anzunehmen, dass beide die Ehe fortsetzen wollten. Zwar sehe das Gesetz eine Ausnahme vor: Ein gemeinsames Testament bleibe auch bei einer Scheidung gültig, wenn beide Ehepartner dies von Anfang an so bestimmt hätten. Dies sei hier aber nicht der Fall gewesen. Die Ehefrau ging daher leer aus.
Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 26. September 2018, Az. 3 W 71/18

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Trennungsjahr in den gemeinsamen vier Wänden – Verbraucherinformation des D.A.S.

Was bedeutet die Trennung von „Tisch und Bett“ im Alltag?

Trennungsjahr in den gemeinsamen vier Wänden -  Verbraucherinformation des D.A.S.

Partner müssen ein Jahr in Trennung leben, bevor sie sich scheiden lassen können.
Quelle: ERGO Group

Geht eine Ehe in die Brüche, würden die meisten Partner am liebsten gleich die Scheidung durchziehen. Doch davor liegt das Trennungsjahr – so will es der Gesetzgeber. Getrenntes Wohnen ist aber in Zeiten von Wohnungsmangel und hohen Mieten nicht immer möglich. Was Ehepaare beachten sollten, die das Trennungsjahr in einem Haushalt verbringen, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Trennungsjahr als Voraussetzung für Scheidungsantrag

„Bis dass der Tod Euch scheidet“ – so lange sollte eigentlich eine Ehe halten. Die Realität sieht anders aus: 2017 trennte sich mehr als ein Drittel der verheirateten deutschen Paare. Eine Scheidung können sie aber erst einreichen, wenn ihre Verbindung auch in den Augen des Gesetzgebers als gescheitert gilt. Voraussetzung dafür ist, dass die Lebensgemeinschaft nicht mehr besteht und auch nicht mehr zu kitten ist. Für den Gesetzgeber ist dies erst der Fall, wenn die Partner ein Jahr getrennt leben (§ 1565 Abs.2, § 1566 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). „Ausnahmen davon gibt es, wenn das Trennungsjahr eine „unzumutbare Härte“ darstellen würde“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Wichtig: Das Trennungsjahr ist immer wörtlich zu verstehen. Auch wenn die Ehe nur ein halbes Jahr gehalten hat: Die Partner müssen ein ganzes Jahr in Trennung leben, bevor sie sich scheiden lassen können. Ein Versöhnungsversuch, der nicht länger als drei Monate dauert, beeinflusst das Trennungsjahr nicht.

Getrennte Wohnungen

Am einfachsten ist eine Trennung natürlich mit dauerhaft getrennten Wohnungen oder Häusern. Ein vorübergehender Umzug in ein Hotel oder zu Freunden zählt nicht dazu. „Diese Umstände spielen vor allem dann eine Rolle, wenn ein Partner die Scheidung verweigert, indem er behauptet, nicht getrennt zu leben“, erläutert Michaela Rassat. Auch spielt das Trennungsdatum im Scheidungsverfahren eine wichtige Rolle, etwa bei der Berechnung des Zugewinnausgleichs. Zieht einer der beiden aus, ist die Trennung räumlich eindeutig. Wichtig zu wissen: Derjenige, der aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, kann innerhalb von sechs Monaten wieder zurückziehen. Der andere Partner kann dies nicht verhindern. Nach den sechs Monaten ist ein Rückzug jedoch ausgeschlossen. Diese Regel gilt unabhängig davon, wer Eigentümer der Wohnung ist. Um Eigentumsfragen geht es erst im Scheidungsverfahren.

Getrennt leben – gemeinsam wohnen

Wohnen die Partner weiterhin zusammen, beispielsweise wegen gemeinsamer Kinder oder des angespannten Wohnungsmarktes und der nicht finanzierbaren zusätzlichen Miete, müssen sie ihr Leben eigenständig gestalten und strikt getrennt leben. Das ist die sogenannte „Trennung von Tisch und Bett“. Sie ist in § 1567 BGB geregelt. Was diese Regelung im Alltag bedeutet, fasst Rassat zusammen: „Getrennte Schlafzimmer und kein gemeinsames Alltagsleben mehr. Einkaufen, Wäsche waschen, Aufräumen, Putzen – jeder Partner macht dies für sich selbst. Konkret: Wenn der eine seine getragenen Socken oder das T-Shirt achtlos auf den Boden pfeffert, muss der andere sie liegen lassen, auch wenn ihn das stört.“ Andererseits können beide die Gemeinschaftsräume wie Küche und Bad, die in den meisten Wohnungen nur einmal vorhanden sind, nutzen. Zwar dürfen beide durchaus freundlich miteinander umgehen oder sich im Einzelfall auch mal helfen. Regelmäßige „Dienstleistungen“ wie Wäschewaschen für den anderen dürfen jedoch genauso wenig stattfinden, wie gemeinsame Freizeitaktivitäten. Leben im gemeinsamen Haushalt Kinder, dann kann die Trennung von Tisch und Bett etwas aufweichen: Gemeinsame Mahlzeiten am Küchentisch und eine abwechselnde Betreuung sind zum Wohl der Kinder erlaubt. Das heißt aber nicht, dass das Familienleben weiter gehen kann wie bisher. Einkäufe vom gemeinsamen Familienkonto beispielsweise oder regelmäßige gemeinsame Familienausflüge sind tabu.

Getrennte Konten

Wichtig bei einer gemeinsamen Wohnung während des Trennungsjahres ist die Trennung der Finanzen. Das heißt: Beide Partner sollten über ein eigenes Konto verfügen. An allen laufenden Zahlungen, beispielsweise Miete oder Kindergartengebühr, müssen sich beide beteiligen. Für einen Nachweis dieser getrennten Zahlungen ist es hilfreich, die Beträge zu überweisen und dabei auch den Zweck anzugeben. „Hat ein Ehepartner kein ausreichendes Einkommen, um seinen Anteil zu zahlen, kann er Anspruch auf Trennungsunterhalt haben“, ergänzt Rassat.

Aufteilung des Hausrats
Da beide Ehepartner die Gemeinschaftsräume wie Küche und Bad und deren Einrichtung nutzen können, braucht nicht auf einmal jeder eine eigene Kaffee- oder Waschmaschine. Es ist nur wichtig, dass nicht einer für den anderen regelmäßig Wäsche wäscht oder Kaffee kocht. Hier kommt es hauptsächlich darauf an, wie der Alltag organisiert ist. Zur Aufteilung des Hausrats kommt es in der Regel erst, wenn ein Ehepartner aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Wie diese Aufteilung aussieht, regelt § 1361a BGB. Eine gütliche Einigung ist empfehlenswert. Nimmt nämlich ein Familiengericht die Aufteilung vor, entstehen zusätzliche Kosten. Wichtig: Die Eigentumsfragen kommen erst im Rahmen der Scheidung auf den Tisch. Während der Trennung geht es nur darum, wer welche Haushaltsgegenstände nutzen darf.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.229

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Der Ehevertrag: Bereits in guten Zeiten vorausschauen und vorsorgen

Notarin Bettina Selzer erklärt, warum die eherechtlichen Vorgaben des BGB nicht immer der individuellen Situation angemessen sind und wann ein Ehevertrag sinnvoll sein kann.

Der Ehevertrag: Bereits in guten Zeiten vorausschauen und vorsorgen

In guten Zeiten vorsorgen: Notarin Bettina Selzer zu den Gestaltungsmöglichkeiten des Ehevertrages

Frankfurt, 06. September 2018 – Frisch verliebt und voller Begeisterung zum Traualtar: Wenn die Hochzeit kurz bevorsteht, mag für manchen der Gedanke an einen Ehevertrag irritierend sein. Tatsache ist jedoch, dass allein im Jahr 2017 in Deutschland 153.501 Ehen geschieden wurden. Es ist daher durchaus ratsam frühzeitig vorzusorgen, um die Folgen einer möglichen Trennung für beide Seiten sinnvoll und fair zu gestalten. Denn niemand weiß, was in zehn oder zwanzig Jahren ist. Hier wirkt der Ehevertrag wie eine Versicherung für die Ehe.

Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht für die Ehe zwar auch in finanzieller Hinsicht klare Regeln vor: für den Zugewinnausgleich, zu Unterhaltsansprüchen und zum Versorgungsausgleich; aber nicht immer sind die gesetzlichen Vorgaben für die individuelle Situation angemessen. Durch einen Ehevertrag können Eheleute diese Punkte selbst gestalten. Zudem kann ein Ehevertrag auch während der Ehe jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden.

Besonders empfiehlt sich ein Ehevertrag für Unternehmerinnen oder Unternehmer. Im Falle einer Scheidung kann sonst sogar der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sein, wie Bettina Selzer, Notar in Frankfurt, in einem neuen Fachbeitrag auf der Kanzlei-Homepage erklärt. Auch in anderen Fällen kann ein Ehevertrag dringend angezeigt sein.

Beispiele hierfür sind: die Eheschließung mit einem ausländischen Partner, um zumindest die Rechtsgrundlage für den Fall der Trennung zu klären, wenn die künftigen Ehepartner sehr unterschiedliche Vermögen besitzen, oder beim Wunsch der Ehepartner nach größtmöglicher finanzieller Unabhängig, zum Beispiel, wenn zum Zeitpunkt der Heirat Kinderwunsch und Berufsfindung bereits abgeschlossen sind.

Wer sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt, kann unvorbelastet und einvernehmlich darüber sprechen. Gerät die Ehe erst in Schieflage oder befindet man sich bereits mitten in einem Rosenkrieg, ist dies oft schwierig.

Beim Abschluss eines Ehevertrages haben die Eheleute sehr weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten. „Wenn Sie unsicher sind, ob Sie einen Ehevertrag schließen sollten oder was genau dieser beinhalten kann, bietet sich die fachkundige Beratung durch einen Notar an,“ empfiehlt Bettina Selzer.

Da ein Ehevertrag gewichtige wirtschaftliche und rechtliche Folgen haben kann, muss er nach deutschem Recht auch zwingend von einem Notar beurkundet werden. Dies hat der Gesetzgeber in § 1410 BGB festgelegt. Es soll damit sichergestellt werden, dass jeder Partner umfassend über Vorteile und Risiken aufgeklärt ist sowie die gewünschten Regelungen in einem rechtssicheren Vertragsdokument niedergeschrieben sind.

Weitere Informationen

Fachartikel – Der Ehevertrag eines Unternehmers/einer Unternehmerin:
https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/der-ehevertrag-eines-unternehmers-einer-unternehmerin/

Checkliste zum Schließen des Ehevertrages beim Notar:
https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/downloads-checklisten/

Über Notarin Bettina Selzer

Notarin Bettina Selzer, geb. Schmidt, ist Gründerin der Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare (ehemals: Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin). Sie ist seit 1996 als Rechtsanwältin zugelassen und wurde 2011 zur Notarin in Frankfurt berufen.

Als vereidigte Notare in Frankfurt bieten Notarin Bettina Selzer und Notarin Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Der Notar ist in Deutschland als unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes für die Beurkundung von Willenserklärungen auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege tätig. Im Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Grundstücksrecht sowie im Erbrecht und Familienrecht unterliegen Verträge häufig gesetzlichen oder vertraglichen Formerfordernissen, deren Einhaltung durch Mitwirkung des Notars sichergestellt wird.

Tag-It: Ehevertrag, Scheidung, Zugewinngemeinschaft, Zugewinnausgleich, Unterhalt Unterhaltsanspruch, Versorgungsausgleich, Notar Frankfurt, Notarin, Notariat, Notarbüro

Über die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare, Frankfurt am Main:

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, ist die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare ein modernes Notarbüro.

Mit Rechtsanwältin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff verfügt die Kanzlei über zwei in Frankfurt vereidigte Notare und bietet sämtliche notarielle Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie bei der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer sowie Rechtsanwältin und Notarin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: https://www.selzer-reiff.de

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Immobilienverkauf im Erb- oder Scheidungsfall

Immobilienverkauf im Erb- oder Scheidungsfall

In Deutschland werden jedes Jahr große Vermögen vererbt – zum größten Teil in Form von Immobilien.
Eine Erbimmobilie kann viele Fragen aufwerfen und ggf. für eine Menge Probleme oder sogar Ärger sorgen. Im Fall eines Todes sind viele Erben überfordert oder ratlos, was mit der Erbimmobilie zu tun ist. Gerade bei Erbengemeinschaften kann es bei Unklarheiten oder unterschiedlichen Interessen zu großen Problemen kommen. Im schlimmsten Fall führt dies zu heftigen Streitigkeiten oder zur Zerrüttung der Familie. Was geschieht also mit einer geerbten Immobilie, wenn die Erben sich nicht einig sind?

In der Regel wird eine möglichst schnelle Lösung gewünscht, doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
Verkauf oder Vermietung? Vielleicht will auch einer der Erben das Haus selbst bewohnen?
Bei einer Erbimmobilie ist es deshalb immer ratsam, sich einen Fachmann ins Boot zu holen, der sich auf diesem Gebiet umfassend auskennt und sich um alles kümmert.

Angefangen bei der fachmännischen Wertermittlung und Vermarktungsstrategie, über das Home-Staging und Erstellen von professionellen Fotos bis hin zur Erarbeitung von aussagekräftigen Exposés, kümmert sich der Fachmann um alles rund um Ihre Erbimmobilie.

Was geschieht eigentlich mit dem schönen Eigenheim im Falle einer Trennung oder Scheidung?
Viele Eheleute haben sich gemeinsam den langgehegten Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung erfüllt. Aber was geschieht, wenn die Ehe zerbricht?

Bei einer Trennung oder Scheidung gibt es viele Fragen zu klären:
Wer bleibt im Haus wohnen? Wer wird Eigentümer? Wie sollen mögliche noch laufende Kreditverträge weitergeführt werden? Was muss im Rahmen der ehelichen Zugewinngemeinschaft beachtet werden? Das Haus verkaufen oder doch lieber Vermieten? Was ist im individuellen Fall besser?
Wie können finanzielle Verluste der Partner aber auch der Kinder vermieden werden?
Eine Immobilie stellt für die meisten Menschen die größte finanzielle Anschaffung im Leben dar. An einer Immobilie hängen aber auch zahlreiche persönliche Erinnerungen und viel Herzblut.

Sie möchten Ihre Immobilie gewinnbringend und vor allem unbeschwert verkaufen?
Um zukünftige Probleme zu vermeiden, vertrauen Sie besser gleich einem erfahrenen Immobilienpartner von Beginn an, der Sie bei allen Fragen begleitet und Ihnen die bestmöglichen Lösungen bietet.

Gern sind wir Ihnen behilflich. Rufen Sie uns an Tel. Fehmarn 04371 – 50 23 90 oder Heiligenhafen 04362 – 50 80 99 – 0.

Immobilienbüro

Kontakt
Immobilien-Fuxx GmbH
André Jörns
Landkirchener Weg 1
23769 Fehmarn / OT Burg
04371 / 502 39-0
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Vätergruppe „Dranbleiben“

Neue wöchentliche Gruppe für Väter nach Trennung und Scheidung in Bonn

Vätergruppe "Dranbleiben"

Das Bild ist frei von Urheberrechten und stammt von www.pixabay.com

Wenn sich zwei Partner trennen, bedeutet dies einen tiefen Einschnitt für alle Beteiligten. Das Leben ändert sich grundlegend, auch für Männer und Väter. Häufig entfällt der gewohnte Alltag mit den eigenen Kindern. Viele Fragen stellen sich neu, wie Wohnort, Finanzen, Besuchsregelungen, Freundeskreise, Urlaub, Weihnachten und vieles mehr. Meistens geht eine Trennung einher mit emotionalem Stress mit der Ex-Partnerin.

Damit nun Kinder nicht die Leidtragenden der Trennung sind, ist es wichtig, dass die Erwachsenen konstruktiv miteinander umgehen. Die Eltern und die Kinder müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Es geht um Abschied, Loslassen und neue Orientierung.

Die kostenfreie Gruppe „Dranbleiben“ richtet sich an alle Väter, die sich in einer Trennungssituation befinden und akute Fragen und Herausforderungen haben. Hierbei spielt es keine Rolle wie lange die Trennung her ist.

Die Teilnehmer diskutieren offen und vertraulich ihre Fragen und finden gemeinsam Antworten. Viele Situationen ähneln sich. So sitzen hier Experten an einem Tisch, die aus eigener Erfahrung sprechen und wissen wovon sie reden.

Die kostenfreie Gruppe startet sobald acht Teilnehmer angemeldet sind. Man trifft sich donnerstags von 19.00 bis 21.00 Uhr in Bonn-Mehlem. Geplant sind acht Abendtermine.

Der Veranstalter Ulrich Hanfeld ist ausgebildeter Coach (Foundation-Level) und Vater von fünf Kindern. Er bringt seine Familienerfahrung ein und sein Erleben aus einer anderen Vätergruppe, an der er selbst teilgenommen hat. Hanfeld betont, wie ungemein stark die Hilfe einer Vätergruppe sein kann. Deshalb gründete er seine eigene Selbsthilfegruppe, um das Angebot möglichst vielen Vätern zugänglich zu machen.

Kontakt für Anmeldungen
Ulrich Hanfeld
Internet: https://www.facebook.com/DranbleibenVaeter/
E-Mail: ulrich.hanfeld@t-online.de
Telefon: 0175 181 9772

Hanfeld PR ist ein Redaktions- und PR-Büro, das Dienstleistungen in allen Kommunikations-Bereichen anbietet.

Kontakt
Hanfeld-PR
Ulrich Hanfeld
Konstantinstraße 31
53179 Bonn
01751819772
mail@hanfeld-pr.de
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15 Jahre Online Scheidung Deutschland – Umzug in neue Räume

Die neue Kanzlei – größer, schöner, barrierefrei und mit neuester Technik

15 Jahre Online Scheidung Deutschland - Umzug in neue Räume

Das Team von Online Scheidung Deutschland

Münster, 10.03.2018: Mehr als 20 Jahre war die Rechtsanwaltskanzlei Christian Kieppe auf der Salzstraße in Münster ansässig. Nun hat die Kanzlei neue und moderne Räumlichkeiten bezogen. Die auf Online-Scheidungen spezialisierte Kanzlei ist jetzt an der Grevener Straße 418 in Münster beheimatet.

Seit über 20 Jahren als Scheidungsanwalt tätig
Die Rechtsanwaltskanzlei von Christian Kieppe ist schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Familienrechts tätig. Genauer gesagt ist die Kanzlei auf Online-Scheidungen spezialisiert.
Bereits zu den Kindertagen des Internets hat Rechtsanwalt Kieppe mit modernen Methoden Schritt gehalten und im Rahmen seiner Tätigkeit als Familien- und Scheidungsanwalt den Fokus als eine der allerersten Rechtsanwälte in Deutschland überhaupt die sogenannte Online-Scheidung angeboten. In diesem Zuge gründete er das Online-Scheidungsportal ( www.online-scheidung-deutschland.de). Die Online-Scheidung zeichnet dadurch aus, dass die Kontaktaufnahme und die Kommunikation zwischen Mandant und Rechtsanwalt überwiegend über das Internet oder telefonisch erfolgt. Zeit -und kostenintensive persönliche Termine in den Kanzleiräumen werden überflüssig; der Ablauf des Verfahrens, Fragen und Probleme können schnell und unkompliziert telefonisch oder per E-Mail geklärt werden, Zeit und Kosten werden eingespart.

Die Kanzlei Kieppe ist eine der ersten und etabliertesten Adresse in Sachen Ehescheidungen bzw. Online-Scheidungen in Deutschland.
Keine anonyme Massenabfertigung, sondern eine individuelle, auf die Eheleute zugeschnittene Beratung steht im Vordergrund, um das Verfahren so schnell und so kostengünstig wie möglich durchzuführen.

Die neue Kanzlei – größer, schöner, barrierefrei und mit neuester Technik
Endlich konnten nach intensiver Vorbereitung die neuen, großzügigen Kanzleiräume bezogen werden. Gute Erreichbarkeit der barrierefreien Räumlichkeiten für Mandanten und die moderne und neuste technische Ausstattung auf dem Gebiet der Datenverarbeitung standen bei der Planung im Vordergrund. Die Kanzlei ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem PKW problemlos zu erreichen, kanzleigene Parkplätze stehe zur Verfügung.
Die neue Adresse lautet:
Grevener Straße 418
48159 Münster
Tel.: 0251/57775
E-Mail: ra.kieppe@t-online.de
www.online-scheidung-deutschland.de

Das persönliche Gespräch, stete Erreichbarkeit und eine konsequente Ausnutzung modernster Kommunikationsmittel gewährleisten einen über die üblichen Arbeitszeiten hinausgehenden Informationsaustausch, schnelle Reaktionszeiten und überregionales Agieren.

Kontakt
Rechtsanwalt Christian Kieppe
Christian Kieppe
Grevener Straße 418
48159 Münster
0251 – 5 777 5
ra.kieppe@t-online.de
https://www.online-scheidung-deutschland.de/

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„Risikolebensversicherung bei Scheidung“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Vorsorge Lebensversicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Teresa W. aus Bad Kissingen:
Mein Mann und ich haben uns scheiden lassen. Unsere gemeinsame Tochter wird hauptsächlich bei mir wohnen. Sollte ich jetzt auch eine Risikolebensversicherung abschließen, um meine Tochter für den Fall meines Todes finanziell abzusichern? Mein Ex-Mann hat bereits eine.

Oliver Horn, Vorsorge-Experte von ERGO:
Verändert sich die Lebenssituation grundlegend, ist es immer sinnvoll, die bestehenden Versicherungen zu überprüfen. Eine Scheidung bedeutet oft insgesamt höhere Kosten, weil es auf einmal zwei Haushalte gibt. Sind Kinder im Spiel, entstehen neue Betreuungsmodelle oder Schulsituationen, die auch oft mehr Geld erfordern. Das bedeutet einen höheren Bedarf bei der Risiko-Vorsorge. Hat der Hauptverdiener bereits eine Risikolebensversicherung, sollte er die Todesfallleistung erhöhen. Bei Tarifen mit Nachversicherungsgarantie ist das ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Auch der zweite Partner sollte spätestens nach einer Scheidung eine Risikolebensversicherung abschließen. Begünstigter sollte in beiden Verträgen die Person sein, die im Todesfall des Versicherten die Verantwortung für den Nachwuchs übernehmen würde – wahrscheinlich der jeweils andere geschiedene Ehepartner. Er oder sie müsste dann nämlich die vollen Kosten für die Kinderbetreuung tragen und womöglich die Arbeitszeit reduzieren. Eine Versorgungslücke würde entstehen. Grundsätzlich gilt: Eine Risikolebensversicherung für beide Partner ist auch in intakten Beziehungen sinnvoll, um die Folgen einer unerwarteten Umstellung etwa in der Betreuung nach einem Todesfall finanziell auffangen zu können. Eine neue Police sollte eine möglichst umfassende Nachversicherungsgarantie beinhalten. Wer beispielsweise zukünftig ein Darlehen für ein Eigenheim aufnimmt, kann dann ohne erneute Gesundheitsprüfung die Todesfallleistung erhöhen und so die Hinterbliebenen finanziell absichern.
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Trennung & Scheidung – Wann gilt eine Ehe als zerrüttet?

Damit eine Ehe geschieden werden kann, muss sie gemäß § 1565 Abs.1 BGB gescheitert sein. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer zerrütteten Ehe. Doch wann gilt eine Ehe als zerrüttet und wie sind die Voraussetzungen für eine Scheidung, wenn der Ex-Partner dem Scheidungsantrag widerspricht?

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Scheidung möglich?

Grundsätzlich kann eine Ehe dann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Leben die Ex-Partner seit mindestens einem Jahr getrennt und sind beide mit einer Scheidung einverstanden, wird das Scheitern der Ehe gemäß § 1566 Abs. 1 BGB unwiderlegbar vermutet. Stimmt einer der Partner dem Antrag auf Scheidung jedoch nicht zu, muss die Zerrüttung der Ehe anderweitig bewiesen werden. Eine Zerrüttung zeichnet sich nach ständiger Rechtsprechung dadurch aus, dass nicht die Erwartung besteht, dass die Ehegatten die Lebensgemeinschaft in Zukunft wiederherstellen werden.

Bei einer Trennung der Ex-Partner von unter einem Jahr kann die Ehe nur in Ausnahmefällen geschieden werden.

Wodurch zeichnet sich eine Zerrüttung der Ehe aus?

Bei einem Paar, das sich darüber einig ist, dass es geschieden werden möchte und das seit mindestens einem Jahr in Trennung lebt, muss nicht zusätzlich eine Zerrüttung der Ehe nachgewiesen werden. Anders sieht es allerdings aus, wenn einer der Ehepartner nach einjähriger Trennung dem Antrag auf Scheidung widerspricht. In diesem Fall muss sich die Zerrüttung der Ehe aus anderen Umständen ergeben. Eine Trennung von mindestens drei Jahren reicht nach Ansicht der Juristen aus, um von einem Scheitern der Ehe auszugehen. Eine so lange Trennung oder andere Indikatoren, die auf zerrüttete Verhältnisse innerhalb der Ehe hindeuten, ermöglichen eine Scheidung auch gegen den Willen des anderen Ex-Partners.

Welche Umstände können noch auf eine Zerrüttung der Ehe hindeuten?

Wenn der die Scheidung beantragende Ehepartner durch sein Verhalten und seine Äußerungen vor Gericht erkennen lässt, dass er keinesfalls bereit ist, die Ehe fortzusetzen und eine entsprechend lange Trennung diese Geisteshaltung untermauert, dann kann auch der Wille des anderen Partners, an der Ehe festzuhalten, eine Scheidung langfristig nicht verhindern. Selbst wenn eine dreijährige Trennung noch nicht vollzogen würde, kann eine neue Partnerschaft einer der Eheleute für eine Zerrüttung der Ehe und damit für eine Scheidung sprechen.

Fazit: Sprechen sich Ex-Partner nach einer Trennung von einem Jahr nicht einvernehmlich für eine Scheidung aus, dann kann eine dreijährige Trennung oder andere Umstände, die eine Zerrüttung der Ehe beweisen, wie beispielsweise eine neue, ernsthafte Partnerschaft eines Partners, das Scheitern der Ehe darlegen. Der einseitige Wunsch eines Partners an der Ehe festzuhalten, ist dann unerheblich.

Giuseppe M. Landucci
Rechtsanwalt
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