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Doc Grosch informiert: Mit Kopfschmerzen zum Zahnarzt?

Eine Fehlstellung in den Kiefergelenken kann zu Beschwerden im ganzen Körper führen. Eine Funktionsanalyse beim Zahnarzt schafft Klarheit.

Doc Grosch informiert: Mit Kopfschmerzen zum Zahnarzt?

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an Beschwerden wie Schwindel, Gesichts-, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen oder auch unter Ohrgeräuschen (Tinnitus) – die Ursache dafür bleibt aber oft im Unklaren. Nur selten werden diese Beschwerden in einen Zusammenhang mit einer funktionellen Störung des Kiefergelenks gebracht. Bei einem Besuch in der Zahnarztpraxis wird regelmäßig geprüft, ob der Patient auch „richtig beißt“. Das heißt, es wird kontrolliert ob bei Ober- und Unterkiefer optimal aufeinandertreffen. Sollte das nicht der Fall sein, kann das Kiefergelenk für diesen „falschen Biss“ verantwortlich sein und sollte genauer untersucht werden.

Über den Unterkiefer sind das rechte und das linke Kiefergelenk miteinander verbunden und ermöglichen die aktive Bewegung. Gleichzeitig wird ebenfalls die Kaumuskulatur aktiviert, die wiederum mit unserer Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur verbunden ist. Letztendlich bilden sämtliche Muskeln, Gelenke und Knochen des Körpers eine exakt vom Kiefergelenk ausbalancierte Funktionseinheit und schon kleinere Veränderungen stören diese Balance.

> CMD – Gestörtes Gleichgewicht im Kiefergelenk

Die Zähne, der Kiefer, Kiefergelenke und die Kaumuskeln haben einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Körperhaltung. Kommt es zu einer durch Kiefer und Zähne verursachten Funktionsstörung, spricht man hier von einer Craniomandibulären Dysfunktion, auch kurz CMD genannt. Zum Craniomandibulären System gehören Zähne, Zahnhalteapparat, Kaumuskulatur, Kiefergelenke und Kieferknochen. Die wichtigsten Funktionen dieses Systems sind das Kauen und das Sprechen.

Ausgelöst wird die CMD oftmals durch eine unnatürliche Abnutzung der Zähne, meist aufgrund von nächtlichem Zähneknirschen (z.B. bei Stress). Aber auch genetische Veranlagung, Zahnlücken oder schlecht angepasster Zahnersatz können dafür verantwortlich sein, dass die Zähne nicht mehr korrekt zusammenpassen und zu den oben beschriebenen körperlichen Beschwerden führen.

> Funktionsanalyse kann Zusammenhänge mit dem Kiefergelenk aufzeigen

Sollte eine Erstuntersuchung Hinweise auf eine Funktionsstörung des Kiefergelenks ergeben, bespricht der Zahnarzt mit dem Patienten, ob und in welchem Umfang weitere Maßnahmen erforderlich sind. Mittels einer manuellen Funktionsanalyse kann ermittelt werden, welche Strukturen geschädigt sein könnten. Die Kaumuskulatur wird gründlich untersucht und es wird abgeklärt, wie sich der Bewegungsspielraum sowie die Bewegungsabläufe im Kiefergelenk darstellen. Eine noch präzisere Diagnostik ermöglicht dann eine instrumentelle Funktionsanalyse. Hierbei zeichnet ein elektronisches Messgerät dreidimensional die Unterkieferbewegungen schnell und unkompliziert auf und vermisst genauestens das Zusammenspiel zwischen Zähnen und Kiefergelenken. Jede kleinste Fehlstellung kann Beschwerden auslösen und grundsätzlich gilt, je früher Kiefergelenksbeschwerden diagnostiziert werden, desto effektiver kann Langzeitschäden entgegengewirkt werden.

In der Therapie können schon kleine Veränderungen der Bissposition eine deutliche Besserung der Beschwerden bewirken. Es kann zum Beispiel sein, dass Füllungen, Brücken, Kronen oder Implantate nicht optimal angepasst sind. In diesem Fall kann man durch minimales Abschleifen eine korrekte Ausrichtung erreichen und Schmerzen an anderer Stelle lindern. Ist eine Versorgung mit herausnehmbarem oder fest verankertem Zahnersatz geplant, empfiehlt es sich, den optimalen Biss mithilfe einer Funktionsanalyse schon im Vorfeld zu ermitteln.

> Eine Schiene gegen den „falschen Biss“

In der Funktionstherapie ist häufig eine Aufbiss-Schiene das Mittel der Wahl gegen eine Fehlstellung des Kiefergelenks. Sie wird aus transparentem Kunststoff individuell im Labor angefertigt und normalerweise nachts getragen. Die Schiene führt den Biss in eine vorher bestimmte, optimale Position und bewirkt, dass die Kiefergelenke beim Zusammenbeißen wieder gleichmäßig belastet werden. Das dauerhafte Tragen der Aufbiss-Schiene gewährleistet die langfristige Regulierung des Kiefergelenks. Sie besteht aus einer schmalen Kunststoff-Apparatur, die im Unterkiefer getragen wird, von außen nicht sichtbar ist und auch nicht beim Sprechen behindert. Die Aufbiss-Schiene ist eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung.

Für weitere Infomationen stehen auf der Website Doc Grosch zur Verfügung.

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind Schwerpunkte der Zahnarztpraxis Doc Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Uwe Grosch
Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
http://www.doc-grosch.de/

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Sicherheit auf der Schiene – Bahn frei mit Rhenus Lub

Hochleistungsfette überzeugen im härtesten Einsatztest der Welt

Sicherheit auf der Schiene - Bahn frei mit Rhenus Lub

Mit Hochleistungsfetten, die speziell auf die extrem anspruchsvollen Bedingungen des Schienenverkehrs abgestimmt sind, sorgt Rhenus Lub für mehr Sicherheit auf der Schiene.

Sicherheit auf der Schiene bedeutet, dass zahlreiche technische Details reibungslos aufeinander abgestimmt werden müssen. Damit die Bahn eines der sichersten Verkehrsmittel der Welt bleibt, kommt es oft auch auf vermeintlich kleine Dinge an – wie die Wahl des richtigen Spezialfetts, welches dafür sorgt, dass Radlager, Zahnkränze, Puffer, Weichen oder Signalanlagen einwandfrei funktionieren. „Extrem lange Laufzeiten bei maximaler Betriebssicherzeit“ lautet die hohe Anforderung, die verantwortungsbewusste Betreiber schienengebundener Verkehrssysteme folgerichtig an dieses wichtige Konstruktionselement stellen. Der Mönchengladbacher Schmierstoffspezialist Rhenus Lub hat daher für die extremen, anspruchsvollen Bedingungen des Schienenverkehrs spezielle Hochleistungsfette entwickelt, die in aufwändigen Verfahren getestet und für verschiedene Anwendungen freigegeben wurden.

So konnte das Hochleistungsfett rhenus BAC 0 in einem der europaweit härtesten Schmierstoff-Tests die Fachleute der Deutschen Bahn AG überzeugen und erhielt die Freigabe für die Schmierung von Puffertellern, Pufferhülsen, Pufferstößeln und Schraubenkupplungen. Das innovative Produkt ist zuverlässig einsetzbar in einem Temperaturbereich von -30 bis +80 Grad Celsius und haftet bei allen Witterungsbedingungen optimal an der Einsatzstelle. Dabei hält es den im Rangierbetrieb entstehenden immensen Drücken mühelos stand und nimmt auch seitliche Scherkräfte zuverlässig auf.

Die Hochtemperatur-EP-Fette rhenus LKR 2 und rhenus LKJ 2 gelangen überall dort zum Einsatz, wo stark belastete Wälzlager sicher ihren Dienst erfüllen müssen. Aufgrund ihrer hochwirksamen Additivzusammensetzung verlängern die beiden Spezialschmierstoffe die Laufzeit von Radsatzlagern – unter anderem bei der niederländischen Bahn. Damit Züge auf der richtigen Spur bleiben, wurden die Spezialfette rhenus LDU 02 GR und rhenus CBG 03 4909 speziell für den Einsatz in der Spurkranzschmierung von Radsatzlagern entwickelt.

Die Lithiumfette rhenus LSN 04 und rhenus LWN 04 erfüllen die hohen Anforderungen, die Bahnbetreiber an die Weichenschmierung stellen. Die beiden Hochleistungsschmierstoffe sind sowohl resistent gegen Auswaschungen als auch leicht biologisch abbaubar, UV-beständig und verbinden damit Leistungsstärke und Umweltverträglichkeit. Betreiber von Schienenverkehren in ganz Europa setzen aber insbesondere auf das extrem hohe Adhäsionsvermögen der Spezialfette von Rhenus Lub. Sie haften sogar bei tiefen Temperaturen sehr zuverlässig an den zu schmierenden Teilen. Außerdem zeichnen sie sich durch eine ausgezeichnete Förderbarkeit auch bei Niedrigtemperaturen aus; sie können also auch im tiefsten Winter völlig unproblematisch mit Handsprühgeräten oder vollautomatischen Sprühanlagen aufgetragen werden. Diese Eigenschaften der Hochleistungsfette müssen aber zuvor ein strenges Prüfverfahren durchlaufen, das bis zu zwei Jahre dauern kann. In Klimakammern, unter UV-Licht und im Langzeitversuch unter Praxisbedingungen werden die Schmierstoffe intensiv getestet. Dafür stehen bei der Deutschen Bahn hoch spezialisierte Prüflabors für Schmierfette und Öle sowie eine eigens konstruierte Weichenschmierstoff-Prüfmaschine zur Verfügung. Auch der Herstellungsprozess beim Schmierstoffproduzenten wird bis ins Detail auf den Prüfstand gestellt. Erst dann erfolgt die Freigabe für den Einsatz bei der Deutschen Bahn – zunächst für zwei Jahre.

Doch nicht nur für die Sicherheit, auch für den Komfort der Fahrgäste sind erstklassige Spezialschmierstoffe gefragt. Ein Beispiel: In Zügen der neuesten Generation sollen sich die Türen rasch und gleichzeitig flüsterleise öffnen und schließen. Auch hierbei vertraut die Deutsche Bahn auf Hochleistungsfette aus Mönchengladbach. Das Lithiumfett rhenus LZN 2 und die Spezialfette rhenus CGN 2 und rhenus CYN 15 überzeugten im Langzeittest und werden in Zügen der Deutschen Bahn AG eingesetzt. Damit Rhenus Lub die strengen Auflagen der Bahnbetreiber auch in Zukunft erfüllen kann, arbeitet der Schmierstoffspezialist kontinuierlich an der Optimierung seiner Spezialschmierfette. „Ein Hochleistungsfett vereint, je nach Anforderung, sehr unterschiedliche Eigenschaften“, erläutert Dr. Piotr Tkaczuk. „In unseren modernen Labors streben wir danach, unsere Produkte stets noch ein bisschen besser auf die besonderen Anforderungen von Schienenfahrzeugen mit hohen Drücken, hoher mechanischer Belastung, Dauereinsatz und Verschmutzung im Fahrbetrieb abzustimmen.“ Damit es auch in Zukunft heißt: Bahn frei – mit Rhenus Lub.
Bildquelle:-

Rhenus Lub ist ein international operierender Systemanbieter von Spezialschmierstoffen, Anwendungsberatung und Prozesslösungen für die Metallbe- und -verarbeitung. Das 1882 in Mönchengladbach gegründete Unternehmen entwickelt und produziert wassermischbare und nichtwassermischbare Kühlschmierstoffe für die anspruchsvolle Zerspanung, Spezialprodukte für die Umformung sowie Spezialfette und Spezialöle. Kunden sind führende Unternehmen im Maschinenbau, in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, in der Wälzlager- und Lebensmittelindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt.

Als Innovationsführer investiert Rhenus Lub überdurchschnittlich in Forschung & Entwicklung. Mehr als 20 Prozent aller Mitarbeiter sind in diesem Bereich beschäftigt. Rhenus Lub ist mit Tochterunternehmen und Auslandsvertretungen in 31 Ländern weltweit präsent.

www.rhenuslub.de

Rhenus Lub GmbH & Co KG
Firmensprecher Michael Obst
Parkstr. 47
41061 Mönchengladbach
+49 2161 406450
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Die Clear Collection von Hu-Friedy

Die Clear Collection von Hu-Friedy

Die Clear Collection von Hu-Friedy

Rotterdam, 13. Februar 2014 – In der Kieferorthopädie etablieren sich durchsichtige Schienen zur Korrektur von Fehlstellungen. Immer mehr Patienten entscheiden sich für die optisch unauffällige Alternative zur klassischen Zahnspange. Der führende Dentalhersteller Hu-Friedy bringt jetzt adäquate Instrumente zur Anpassung der Aligner auf den Markt. Die Clear Collection vereinfacht die Individualisierung und Optimierung der transparenten Schienen.

Hu-Friedy hat die innovative Serie gemeinsam mit dem führenden Spezialisten Dr. S. Jay Bowman entwickelt. Entstanden ist eine neue Generation kieferorthopädischer Instrumente, die ohne Erwärmung punktgenaue Modifikationen ermöglichen. Jeder Artikel der Kollektion hat eine andere Funktion:

Die Horizontalzange erzeugt waagrechte Vertiefungen. Angebracht am gingivalen Rand auf der bukkalen oder lingualen Seite eines Zahnes, dienen diese der Verstärkung des individuellen Wurzeltorque. Auch der Halt der Schiene kann durch eine Kerbe im Unterschnitt eines Zahnes oder direkt unterhalb eines Attachements verbessert werden.

Die Vertikalzange formt senkrechte Vertiefungen im mesialen oder distalen Bereich und verbessert so die Rotationskontrolle. Darüber hinaus können mit ihrer Hilfe In-Out-Diskrepanzen beseitigt werden.

Die Tear Drop Zange dient der Verstärkung extrusiver Kräfte auf bestimmte Zähne. Dazu werden Spalten in den gingivalen Rand des Aligners gestanzt. Dies ermöglicht das Einhängen elastischer Gummizüge und ist auch für die Patienten einfach zu handhaben.

Die Hole Punch Zange produziert halbmondförmige Ausstanzungen an Stellen, an denen aufgeklebte Knöpfchen oder Brackets für Gummizüge oder andere Mechaniken verwendet werden. Sie kann außerdem überschüssigen Kunststoff entfernen, damit den Druck der Schiene reduzieren und so das Weichgewebe entlasten.

Mit der Clear Collection steht Kieferorthopäden nun eine Reihe moderner Instrumente zur schnellen und einfachen Anpassung transparenter Schienen zur Verfügung.

Bildrechte: Hu-Friedy Bildquelle:Hu-Friedy

Über Hu-Friedy

Der führende Dentalhersteller Hu-Friedy entwickelt und produziert Handinstrumente, Scaler und Hygieneartikel. Das Sortiment umfasst mehr als 10.000 Produkte, die weltweit in über 80 Länder verkauft werden. Die hochwertigen Qualitätserzeugnisse sind bekannt für ihre Leistung, Präzision und Haltbarkeit. Das global aufgestellte Unternehmen wurde vor 105 Jahren gegründet und hat seinen Sitz in Chicago. Weitere Standorte befinden sich in Rotterdam, Mailand, Shanghai, Tokio sowie Tuttlingen, Deutschland.

Kontakt
Hu-Friedy Mfg. B.V.
Customer Care Department
P.O. Box 29025
3001 GA Rotterdam
00800 48 37 43 39 gratis
info@hufriedy.eu
http://www.hu-friedy.eu

Pressekontakt:
KONNEKT PR
Sonja Britta Reber
Helaweg 3
D-69126 Heidelberg
+49 (0)6221/894 086-0
reber.konnekt@email.de
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Adjustagelinie für bis zu 100 m lange Schienen in Betrieb genommen

Walzwerktechnik: Abnahmetests für die neue Anlage in Westsibirien erfolgreich bestanden

Adjustagelinie für bis zu 100 m lange Schienen in Betrieb genommen

Das Kühlbett fasst Schienen mit mehr als 100 m Länge.

EVRAZ ZSMK hat die neue Schienenadjustage im Werk Nowokusnezk im September in Betrieb genommen und die formelle Abnahme erteilt.

Die neue Schienenadjustage für mehr als 100 m lange Schienen im Werk Nowokusnezk/Westsibirien des Metallurgischen Kombinates EVRAZ ZSMK, die die Koch H&K Industrieanlagen GmbH konstruiert und geliefert hat, ist erfolgreich in Betrieb gegangen.

Der Auftrag umfasst alle Komponenten vom Auslauf des Walzgerüstes bis zur Verladung der gerichteten und weiterverarbeiteten Schienen. Koch H&K hat das Kühlbett, ein Pufferbett sowie eine Pendelschnittsäge vom Typ PS 1800 H als Probensäge, mehrere Maschinensägen für das Ablängen der Schienen, die Bohranlagen sowie die vollständige Anlagensteuerung geliefert.

Außerdem hat Koch H&K die gesamte Transport- und Handlingtechnik einschließlich der Ein- und Austragevorrichtungen und der Rollgänge geliefert. Der ebenfalls zum Auftragsumfang gehörende Manipulator für das Verladen der fertigen Schienen in Ladehürden oder direkt in Eisenbahnwaggons mit einer Gesamtspannweite von 100 m ist so konstruiert, dass die Schienen unter keinen Umständen beschädigt werden.

Eine besondere Herausforderung für die Konstrukteure waren die Witterungsbedingungen im sibirischen Werk: Die gesamte Anlage musste für Temperaturen zwischen – 20 und +40 °C ausgelegt werden. Auch die Montage erfolgte über Wochen hinweg bei strengem Frost.

Koch H&K hat die Anlage schlüsselfertig einschließlich Hydraulik und Medienversorgung sowie der gesamten Automatisierungs- und Steuerungstechnik geliefert. Sie erzielt bei der Fertigung von 100 m langen Schienen eine Taktfolge von 120 Sekunden.

Bereits der Transport der bis zu 30 m langen Komponenten mit einem Gesamtgewicht von rund 2.600 t war eine Aufgabe für sich: Es waren 170 Eisenbahnwaggons erforderlich, außerdem musste an der Grenze zu Russland auf Breitspurwaggons umgeladen werden.

Über Koch H&K

Die Koch H&K Industrieanlagen GmbH ist 2010 aus einem Management-Buy-out hervorgegangen, in dessen Rahmen die heutigen Gesellschafter den Geschäftsbereich „Walzwerktechnik“ von der dänischen FLSmidth übernommen haben. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Koch Transporttechnik GmbH sowie der Hoestemberghe & Klütsch GmbH, die beide vor mehr als 60 Jahren gegründet wurden. So bündelt Koch H&K sechs Jahrzehnte Erfahrung in der Stahlindustrie.

Das Unternehmen entwickelt und produziert vollständige Lösungen für die Walzwerktechnik vom Stranggießen bis zum fertigen Profil oder Blech. Der Schwerpunkt liegt auf individuellen Lösungen für Neubau und Modernisierung einschließlich der Automatisierungs-, Leit- und Netzwerkstechnik sowie aller Nebenanlagen.

Das Produktspektrum umfasst Anlagen für das:
– Walzen: Walzgerüste für das Warmwalzen von Langprodukten wie Profile, Spezialprofile oder Stabstahl
– Transportieren: Rollgänge, Querschlepper, Verladebetten, Kanter und Verschiebeeinrichtungen,
– Bearbeiten: Schneiden, Sägen, Trennen, Abkühlen und Richten.

Koch H&K plant, konstruiert und fertigt die Anlagen schlüsselfertig, dazu zählen auch Montage und Inbetriebnahme, Benutzerschulung und Service. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 80 Mitarbeiter, viele davon Ingenieure und Techniker für Maschinenbau, Elektrotechnik, Automatisierung und Tiefbau.

Kontakt
Koch H&K Industrieanlagen GmbH
Nicolas Fritzen
Kochstraße 2
66783 Dillingen/Saar
+49.6831.89446-0
info@koch-hk.com
http://www.koch-hk.com

Pressekontakt:
VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
Süsterfeldstraße 83
52072 Aachen
+49.241.89468-24
reinhardt@vip-kommunikation.de
http://www.vip-kommunikation.de

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Mit dem Fastfix-Konfigurator zur Wunsch-Kiste

Neues Online-Tool für das patentierte Einweg-Verpackungssystem aus OSB-Kisten
und Multifunktions-Kistenklammern / Standard-Lieferprogramm von 150 bis 1000 mm Kistenhöhe / Sondergrößen nach individuellem Angebot / Leitfaden für gute Kiste/
Fastfix auf der Verpackungsmesse „Fachpack“ (Halle 9/Stand 540)

TÖGING – Schnell und einfach zur Wunsch-Kiste: Mit dem Fastfix-Kistenkonfigurator stellen sich Verpackungsdienstleister die gewünschte Größe des patentierten Verpackungssystems „Fastfix“ selbst zusammen. „Das Online-Tool erleichtert die Auswahl enorm, die Wunsch-Kiste kommt schneller zum Transporteur“, sagt Johannes Köberl von Fairfix e. K. im oberbayerischen Töging (Lkr. Altötting). Fastfix wird auf der renommiertesten Verpackungsmesse „Fachpack“ vom 25. bis 27. September 2012 in Nürnberg einem breiteren Fachpublikum vorgestellt (Halle 9/Stand 540).

Das benutzerfreundliche Online-Tool verkürzt den Weg zum patentierten Verpackungssystem „Fastfix“, das aus sechs Grobspanplatten (OSB) und Kistenklammern aus Federstahl zusammengehalten wird. Ab einer Kistengröße von 10 x 10 x 10 cm ist es möglich, sich über den Kistenkonfigurator jede Kombination zusammenzustellen. Die Multifunktions-Kistenklammer ist das Kernstück des patentierten Verpackungssystems. Mit einer Schenkellänge von je 30 x 35 mm hält sie eine Zugfestigkeit von 800 N/mm2 aus.

Leitfaden für eine „gute“ Kiste
Das PDF-Formular für den Kistenkonfigurator ist laut Köberl der Leitfaden für eine „gute Kiste“ nach individueller Zusammenstellung. So wird über das Online-Tool etwa der Transportweg abgefragt. Je nachdem, ob die Fracht auf Straße oder Schiene, in der Luft oder auf See unterwegs ist, benötige man unterschiedliche Bauweisen der Kisten. „Das Transportgut muss je nach Versandart anderen Anforderungen entsprechen.“ Eine wichtige Information ist Köberl zufolge die Frage der Stapelbarkeit oder des Unterbaus: zweiseitig-unterfahrbar, vierseitig-unterfahrbar oder ohne Kistenunterbau.

Die Kiste kann bereits mit Normkennzeichnungen wie „hier oben“, „nicht stapelbar“, „zerbrechlich“ oder „vor Nässe schützen“ bestellt werden. Mit dem Online-Formular werden laut Köberl alle wesentlichen Daten für eine „gute“ Kiste schnell und unkompliziert übertragen. „Wir können schneller kalkulieren, die Lieferzeit wird von Anfang an verkürzt.“ Der Bestellvorgang werde extrem vereinfacht. Im Formular sei es möglich, alle für den Preis wesentlichen Angaben zu machen. „So wird vermieden, dass im späteren Verlauf (z. B. bei kleinen Änderungen oder Zusätzen) der Preis nach oben schießt.“

Durch die graphische Darstellung einer Kiste bei den Maßangaben werden von vornherein Missverständnisse bei den Abmessungen ausgeschlossen. „Es ist optisch klar, welche Daten für Länge, Breite und Höhe der Besteller angibt.“
Selbst Kunden, die nicht täglich mit dem Ordern von „Holzverpackung“ zu tun haben, werden durch den Kistenkonfigurator durch den Dschungel der notwendigen Daten geführt. „Der Konfigurator berät den Kunden auf dem Weg zu seiner Kiste“, so Johannes Köberl.

Das Fastfix-System – effektiv, leicht und variabel
Fairfix liefert die OSB-Kisten zerlegt an die Kunden. „Damit entsteht etwa 75 Prozent weniger Volumen bei Transport und Lagerung“, sagt Johannes Köberl. „Die Kiste ist effektiv, leicht und variabel“, so Köberl. Die patentierten Fastfix-Systemkisten eignen sich sowohl zur Ein- als auch zur Mehrwegnutzung. Die umlaufende Nut für die Klammereingriffe erlaubt eine variable Klammeranzahl. Dies sichert die Stabilität der Kisten – auch bei gesteigerten Anforderungen.
Das Online-Tool ist Teil eines rationalen Fertigungsverfahrens. Dies garantiert Köberl zufolge niedrige Kistenpreise sowie eine hohe und schnelle Lieferbereitschaft. Dadurch seien Sondergrößen ab einem Stück sehr schnell lieferbar. Die Modulbauweise erlaube es, so Köberl, im Baukastenprinzip aus diversen Kistenteilen neue Kisten zu generieren, die an das jeweilige Transportgut angepasst werden können. Das Verpackungssystem entspricht laut Johannes Köberl den gültigen IPPC (International Plant Protection Convention)-Standards, die für den Export von Holzkisten in Bestimmungsländer wie z. B. China und die USA eingehalten werden müssen.

Produktvariation und Zubehör des Fastfix-Systems
Mit einem stabilen Kantschutzwinkel bietet Fairfix ergänzend zu den Kisten eine Synergie der Eckverbindung und der Multifunktionsklammer an. Schweres oder gestapeltes Gut wird damit sicher vor Beschädigung, Verformung oder Verschiebung geschützt. Das Fastfix-System lässt sich problemlos beim Bau von Verschlägen und Teilverschlägen einsetzen. „Lang- und Stangenware wird so schnell und sicher für den Transport oder die Lagerung verpackt.“ Die Fastfix-Kisten sind mit allen gängigen Unterbauten erhältlich: Damit ist ein optimales Handling des Packstücks garantiert. „Die Kisten sind fest mit dem Unterbau verbunden, somit entfallen Tausch- und Pfandprobleme wie bei Mehrwegpaletten.“

Bild 1/Bildtext (Fotos: Fairfix e. K./honorarfrei)

Schnell und einfach zur Wunsch-Kiste: Mit dem Fastfix-Kistenkonfigurator stellen sich Versanddienstleister individuell die benötigten Kistengrößen zusammen, daraufhin erstellt Fairfix e. K. ein Angebot. Auch Sondergrößen werden geliefert.
http://www.koenig-online.de/images/pressefach/fairfix/ff_kistenkonfigurator_teilausschnitt.jpg

Bild 2/Produktfoto:
Das Fastfix-System – effektiv, leicht und variabel
http://www.koenig-online.de/images/pressefach/fairfix/produktfoto_fastfix.jpg

Bild 3/Bildtext:
Effektiv, leicht und variabel: Für das pfiffige Verpackungssystem „Fastfix“ erteilte das Patentamt die gewerblichen Schutzrechte an Erfinder Michael Beck (Bild links) und Fairfix-Inhaber Johannes Köberl.
www.koenig-online.de/images/pressefach/fairfix/pm_fastfix_patent_klein.jpg

Über Fairfix e. K.
Das Unternehmen wurde 1999 gegründet – damals als Montagebetrieb für Messestände und Bauelemente. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das junge, dynamische Unternehmen dann zum Holztechnischen Fachbetrieb mit einem vielseitigen Leistungsangebot und hochmodernen Produktionsmöglichkeiten.
Heute besteht das Kerngeschäft in der Entwicklung und Fertigung von systematischen und kundenspezifischen Verpackungs- und Transportkisten für Logistik und Export. Bekannt ist FAIRFIX zudem für hochwertige Transportgeräte zur professionellen Anwendung in der Umzugs- und Möbellogistikbranche. Aber auch zahlreiche Firmen, Institutionen und Behörden der öffentlichen Hand setzen auf die hohe Qualität der rollenden Transporthilfen, die auch in einem eigenen Online-Shop angeboten werden.
Ergänzend zum Kerngeschäft „Verpackungen und Transportsysteme“ realisiert Fairfix anspruchsvolle Projekte im Innenausbau, Laden- und Messebau. Unter dem Markennamen „Loft&Lounge“ werden hochwertige Massivholzmöbel gefertigt, wodurch die vielseitigen Produktionsmöglichkeiten der Schreinerei vollständig genutzt werden.

Fairfix e. K.
Johannes Köberl
Traunsteiner Straße 63
D-84513 Töging am Inn
+49 (0) 86 31 / 99 0 29 77

http://www.fairfix.de
fastfix@fairfix.de

Pressekontakt:
Pressebüro König
Josef König
Franz-Xaver-Neun-Straße 6
84347 Pfarrkirchen
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08561910771
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Zähneknirschen – die schmerzhafte Stressbewältigung im Schlaf

Pfungstadt (Südhessen) – Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung von der Zahnklinik Jung klärt über diese Problem auf und nennt Behandlungsmöglichkeiten.

Zähneknirschen ist ein weitverbreitetes Problem in unserer Gesellschaft: fast jeder Dritte hat damit zu kämpfen. Gerade nachts wird so Stress abgebaut oder es beruht auf einem kieferorthopädischem Problem. „Die Folgen sind für die Patienten sehr schmerzhaft, da es die Zähne und Kiefergelenksknochen massiv belastet“, weiß Dr. Andreas Jung. „Häufig erkennt es ein Patient zunächst daran, dass sich der Unterkiefer verspannt anfühlt,“ so Dr. Jung weiter.

Es gibt verschiedene Theorien, die versuchen die Ursache dieses Problems zu erklären. Manche Forscher vergleichen das Knirschen beispielsweise mit dem Rapid Eye Movement (REM), was die Augenbewegung in bestimmten Schlafphasen beschreibt. Hierbei wäre das Zähneknirschen also eine unbewusste, vom Nervensystem gesteuerte Kaumuskelaktivität. Darüber hinaus wird es als Reaktion auf Stress gesehen. Evtl. besteht sogar die Möglichkeit, dass dies ein evolutionär bedingtes Phänomen zur Reduktion von Aggressionen ist.

Die Beschwerden sind umfassend und das Knirschen selbst ist nicht so einfach zu beheben. „An den Zähnen direkt lassen sich oftmals Schliffspuren feststellen. Des Weiteren kann eine Lockerung von Zähnen die Folge sein, da der Zahnhalteapparat angegriffen wird“, so Dr. Andreas Jung. Darüber hinaus klagen manche Patienten über Muskelverspannungen, so dass sogar orthopädische Auswirkungen auf die Halswirbelsäule oder die Schultergelenke keine Seltenheit sind. Außerdem ist eine Wechselwirkung mit Tinnitus nicht ausgeschlossen.

Die Behandlung sollte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, auf verschiedene Säulen aufbauen: Die Zähne werden durch eine Schiene oder harte Folie geschützt. Weiche Folien sind laut Studien nicht zu empfehlen, weil sie das Zähneknirschen evtl. sogar noch fördern können. Zusätzlich können Entspannungstherapien, Yoga und autogenes Training helfen, um das Knirschen langfristig zu unterbinden und nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Organismus zu schützen.

In jedem Fall sollten Sie Zähneknirschen ernst nehmen und im Sinne Ihrer Zähne und Ihres ganzen Körpers handeln.

Mit einer Fläche von 2000 Quadratmeter und 50 Mitarbeitern gehört die Zahnklinik Jung in Pfungstadt zu den fünf größten, privat geführten Zahnkliniken Deutschlands. Die Klinik wurde im Jahr 1990 von den Zwillingsbrüdern Dr. MSc. MSc. Andreas Jung und Dr. MSc. MSc. Thomas Jung gegründet. Leistungsschwerpunkte sind die Implantologie, die ästhetische Zahnmedizin sowie individuell optimierte Gesamtsanierungskonzepte, auf Wunsch auch in einer schonenden Vollnarkose (TIVA). Zudem verfügt die Zahnklinik über ein eigenes hoch modernes Meisterlabor mit 15 Mitarbeitern und modernster CAD/CAM Technik.
Zahnklinik Jung
Dr. Jung
City-Passage 1-6
64319 Pfungstadt
06157 6050
06157 86661
http://www.zahnklinik-jung.de
info@zahnklinik-jung.de

Pressekontakt:
flash Marketing & Events
Alena Schoberth
City-Passage 6
64319 Pfungstadt
alena.schoberth@flash-me.eu
0172-8418399
http://www.zahnklinik-jung.de

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Veranstaltungshinweis Müller-BBM Workshop Bahnakustik – Infrastruktur, Fahrzeuge, Betrieb

Termin: 14. bis 15. November 2011
Ort: Planegg/München

Planegg/München, September 2011 – Das Themenspektrum der zweitägigen Veranstaltung umfasst die Bereiche Normung, Fahrzeugzulassung, Fahrzeugaußengeräusche, Schall und Erschütterung an Schienenwegen sowie innovative Schallminderungsmaßnahmen.
Freuen Sie sich auf interessante Vorträge namhafter Branchenexperten!

Der Workshop bietet allen, die sich mit der Auslegung, der Messung und der Beschaffung von Schienenfahrzeugen beschäftigen und an der Planung bzw. dem Bau von Schienenfahrwegen beteiligt sind, einen tiefen Einblick in den Themenkomplex Akustik. Die Veranstaltung richtet
sich speziell an Kolleginnen und Kollegen von Systemhäusern (z. B. aus den Bereichen Messungen, Engineering oder Zulassung), Infrastruktur- und Fahrzeugbetreibern, Ingenieurbüros und Behörden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Beteiligte an Ausschreibungs- und Vergabeverfahren.

Die Referenten:
Verband der Bahnindustrie
– A. Schuppe,
Alstom Transport Deutschland GmbH
– Chr. Eichenlaub
Deutsche Bahn AG / DB Systemtechnik
– Dipl.Ing. N. Meunier
– Dr. D. Stiebel
– Dr.-Ing. Th. Lölgen
– Dr. W. Behr

Siemens AG Industry Sector / Mobility Division
– Dr. W. Breuer
Alstom Power
– J. Arendholz
Vossloh Locomotives GmbH
– Dipl.-Ing. D. Zwicker
Bombardier Transportation GmbH
– K. Kirchner
Technische Universität München / Lehrstuhl für Baumechanik
– Prof. Dr.-Ing. G. Müller
Technische Hochschule Göteborg
– Dr. A. Pieringer
Umweltbundesamt / Fachgebiet I 3.3 Lärmminderung Verkehr
– U. Reichart
MTU Friedrichshafen GmbH
– Dipl.-Ing. (FH) A. Hopt
Müller-BBM GmbH
– Dr.-Ing. S. Lutzenberger
– Dipl.-Geol. W. Daiminger
– Dipl.-Ing. A. Sievi
– Prof. Dr. J. Scheuren
– Dr.-Ing. E. Schorer
– Dipl.-Ing. (FH) W. Weißenberger
– Dr.-Ing. S. Appel (NL BFB Stuttgart)

Die Themen im Überblick:
Normung:
Fahrzeugtyptests nach EN ISO 3095 und EN 15892, insbesondere die Veränderungen der EN ISO 3095 im Zuge der aktuellen Revision.
Fahrzeugzulassung:
Auswirkungen der überarbeiteten TSI Lärm, erläutert an einem Fallbeispiel; künftige Entwicklung der TSI Lärm; zusammenfassende Darstellung und Erläuterung der akustischen Anforderungen aus anderen TSI (Technische Spezifikationen für Ineroperabilität).

Infrastruktur:
Schall- und Erschütterungsemissionen: Wirkungsmechanismen, Prognosen und Anregungen, erläutert an einem Fallbeispiel; aktuelle Forschungsprojekte zur Reduktion der Schallemission von Schienenfahrzeugen und -fahrwegen sowie der Neuentwurf der VDI 2038.
Innovation:
Ergebnisse aus aktuellen Forschungsvorhaben sowie der im Konjunkturpaket II geförderten Schallminderungsmaßnahmen.
Fahrzeugaußengeräusche:
Akustikmanagement, Geräuscherzeugungsmechanismen sowie die übergeordnete akustische Auslegung von funktionsbezogenen Baugruppen von Schienenfahrzeugen.

Download-Link zum Veranstaltungsflyer:
http://www.mbbm.de/termine/MBBM_Programmflyer_Bahnakustik_2011.pdf

Anmeldung erbeten bei:
Isabella Kopp
Telefon + 49 (89) 85602-181
Telefax + 49(89)85602-111
E-Mail: Isabella.Kopp@MuellerBBM.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr.-Ing. Stefan Lutzenberger
Telefon + 49 (89) 85602-0
Telefax + 49 (89) 85602-111
E-Mail: Stefan.Lutzenberger@MuellerBBM.de

Die Müller-BBM GmbH

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM ist mit über 300 Mitarbeitern
an 13 Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vertreten.
Müller-BBM berät international Kunden seit 1962 und nimmt
heute eine führende Position auf allen Gebieten der Akustik, der Bauphysik
und des Umweltschutzes ein.

München – Berlin – Dresden – Frankfurt – Gelsenkirchen – Hamburg – Karlsruhe – Köln – Nürnberg – Stuttgart – Weimar – Bad Ischl (A) – Basel (CH)

www.MuellerBBM.de
www.mbbm-gruppe.de

Müller-BBM GmbH
Ingo Rabe
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Pressemitteilungen

Mehr Investitionen in die Schiene, damit die Brummis nicht mehr die Autobahnen verstopfen

Aktionstag Güterverkehr

(ddp direct) Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) befürchtet in naher Zukunft massive Probleme im Schienengüterverkehr. Wenn die Regierung den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur nicht bald massiv vorantreibt, werden wir schon in Kürze riesige Schwierigkeiten bekommen, die bis zum Jahr 2030 prognostizierte Verdopplung des Frachtaufkommens bewältigen zu können, machte EVG-Vorstand Martin Burkert anlässlich des von der EVG ausgerufenen Aktionstag Güterverkehr deutlich.
Während sich andere Transitländer, wie Österreich und die Schweiz, gezielt auf die vorhergesagten Wachstumsraten im Schienengüterverkehr vorbereiten würden, verpasse Deutschland die Chance, einen Großteil der Fracht von der Straße auf die Schiene umzulenken, kritisierte Burkert. Dabei spiele die Schiene auch umweltpolitisch eine immer wichtigere Rolle. Wer CO2-Emissionen ernsthaft minimieren will, müsse schnellstmöglich dafür sorgen, dass die Brummis weg von den Autobahnen kommen und Güter vorwiegend mit der Bahn transportiert werden, machte Burkert deutlich.
Um dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen, müssen nach Auffassung der EVG jährlich mindestens fünf Milliarden in das deutsche Schienennetz investiert werden. Heute ist Deutschland, nach einer Studie der Allianz pro Schiene, in dieser Frage das Schlusslicht in Europa. Während in der Schweiz 284 Euro pro Einwohner in die Schieneninfrastruktur investiert würden, seien es in Deutschland gerade einmal 48 Euro, sagte Burkert
Doch auch die Deutsche Bahn habe ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht, kritisierte das Vorstandsmitglied der EVG. So fehle es bei DB Schenker weiterhin an einer ausreichenden Zahl an Mitarbeitern. Schon heute könnten die abgeforderten Leistungen nur unter hohen Belastungen der derzeit Beschäftigten erbracht werden. Ein Problem, dass sich nach Einschätzung der EVG in den nächsten Jahren noch verschärfen wird: In vielen Bereichen liegt der Altersdurchschnitt heute schon bei deutlich über 50 Jahren.
DB Schenker Rail müsse dringend altersgerechte Arbeitsplätze schaffen, um die älteren Kollegen im Unternehmen halten zu können. Gleichzeitig müsse die Güterbahn deutlich attraktiver für junge Arbeitnehmer werden, so die EVG.
Unsere Kolleginnen und Kollegen geben Tag für Tag ihr Bestes, damit die Güter im Sommer wie im Winter auf der Schiene rollen können. Dieses hohe Engagement erwarten wir auch von der Unternehmensleitung bei der Lösung der schon heute erkennbaren Probleme, forderte Martin Burkert. Die EVG will mit dem Aktionstag Güterverkehr die Probleme, vor allem aber die Arbeit der in der Branche Beschäftigten stärker ins Bewusstsein rücken.

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Pressemitteilungen

transport logistic 2011: Vorfahrt für die Schiene

Die Europäische Union will das Volumen des Schienengüterverkehrs verdoppeln. Entsprechend relevant ist die Schiene als Transportweg auf der transport logistic 2011. Mehr als 100 staatliche und private Bahngesellschaften repräsentieren nahezu das komplette europäische Bahnnetz. Auch im Konferenzprogramm befassen sich zahlreiche Fachdiskussionen mit dem europäischen Schienenverkehr. Die weltweit größte Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management findet vom 10. bis 13. Mai 2011 in München statt.

Es gibt Prognosen der Europäischen Kommission, die nahezu eine Verdopplung, nämlich plus 80 Prozent, des Güterverkehrs in Europa für die nächsten 15 Jahre vorhersagen. Siim Kallas, Vize-Präsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für Verkehr, gibt zudem klare Ziele vor: Der Anteil des Schienengüterverkehrs und der Binnenschifffahrt auf Entfernungen von mehr als 300 Kilometer soll bis 2050 auf mindestens 50 Prozent steigen, also im Vergleich zu heute sich nahezu verdoppeln, damit die von der Europäischen Kommission gesteckten Ziele zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes im Transportsektor erreicht werden können.

„Daraus ergibt sich in etwa eine Verdreifachung der Nachfrage nach Transportleistungen im Schienengüterverkehr bis 2050. Dies wird sich nicht allein durch Effizienzsteigerungen erreichen lassen. Erhebliche Investitionen in die Schieneninfrastruktur werden nötig sein“, sagt Johannes Ludewig, Executive Director der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER) aus Brüssel, der sich an der Podiumsdiskussion „Europäische Schienenverkehrskorridore: Wohin soll das Geld fließen?“ am 10. Mai auf der transport logistic beteiligen wird.

Nicht zuletzt die Anpassung der Infrastruktur an längere Güterzüge scheint in diesem Zusammenhang ein vielversprechender Weg zu sein. Vor allem sei es wichtig, „diese Investitionen entlang der wichtigsten trans-europäischen Achsen voranzutreiben. Dazu gehören dann auch geeignete Rangierbahnhöfe, damit längere Güterzüge zusammengestellt beziehungsweise unterteilt werden können, um den Endkunden zu erreichen“, so Ludewig.

Bislang investierten Regierungen in Mittel- und Osteuropa durchgängig noch mehr Geld in die Straßeninfrastruktur. Als aktuelles Beispiel nennt Ludewig Polen, wo die Regierung sogar beabsichtigt, 1,2 Milliarden Euro der für den Ausbau von Schieneninfrastruktur vorgesehenen EU-Mittel zurückzuholen und der Straße zugute kommen zu lassen. Unter solchen Umständen ist es seiner Meinung nach für Bahnunternehmen nahezu unmöglich, wettbewerbsfähig zu arbeiten. Dafür müssten zunächst faire Bedingungen und Chancen für alle Verkehrsträger auf dem Markt sichergestellt werden.

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Weißbuch Verkehr, das in Kürze veröffentlicht werden soll: „Die dort vorgesehene Anlastung externer Kosten nach dem Verursacherprinzip wird helfen, dass die Preise für die einzelnen Verkehrsträger in Zukunft tatsächlich die von Ihnen verursachten Kosten widerpiegeln“, erklärt Ludewig. Dann könne man zum ersten Mal von einem fairen Wettbewerb zwischen Straße und Schiene sprechen.

Die Veranstaltungen zum Thema „Schienengüterverkehr“ auf der transport logistic im Überblick:

Di, 10.05.2011, 13:00 – 14:30 h, Forum Halle B3
Europäische Schienenverkehrskorridore: Wohin soll das Geld fließen?

Di, 10.05.2011, 15:00 – 16:30 h, Forum Halle B3
Engpass im Hinterland – Anforderungen und Investitionsbedarf

Mi, 11.05.2011, 10:00 – 11:30 h, Forum Halle B2
Wann fallen die EU-Grenzen für Güterzüge in der Praxis? – Europas langer Weg zum Schengen auf der Schiene

Mi, 11.05.2011, 15:00 – 16:30 h, Forum Halle B2
Europa auf der Schiene verbinden – Internationale Konzepte im Eisenbahngüterverkehr

Do, 12.05.2011, 10:00 – 11:30 h, Forum Halle B2
Potentiale des kombinierten Verkehrs
Erfolgreiche Integration in Beschaffung und Distribution, Optimierungspotentiale und Entwicklungstrends

Weitere Informationen unter: http://www.transportlogistic.de/de/Programm/Veranstaltungen

Über die transport logistic
Die Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management, findet vom 10. bis 13. Mai 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Die transport logistic ist die weltweit größte Messe für den vielschichtig strukturierten Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Das Portfolio umfasst Logistik und Güterverkehr, Telematik sowie innerbetrieblichen Transport und Materialfluss. In die transport logistic 2011 ist die Air Cargo Europe integriert, eine zum fünften Mal stattfindende Ausstellung der globalen Luftfrachtindustrie. Das umfangreiche Konferenzprogramm und die Fachkonferenz die 5. Air Cargo Europe für die Luftfracht bieten einen fundierten Überblick über neue Märkte, Trends und Innovationen der internationalen Transport- und Logistikwirtschaft. Zur transport logistic 2011 werden mehr als 1.800 Aussteller erwartet. Die Messe 2009 zählte rund 48.000 Besucher aus 112 Ländern. Die Statistiken sind im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.

Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Auslandsbeteiligungsgesellschaften in Europa und Asien sowie 64 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 messerelevante Länder der Welt betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk. Als global tätiges Unternehmen leistet die Messe München International bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag.

Weitere Informationen unter
Messe München International
Petra Gagel
Messegelände
81823 München
petra.gagel@messe-muenchen.de
(+49 89) 949-20244
http://www.messe-muenchen.de

Pressemitteilungen

EU-Kommission stellt Weißbuch Verkehr vor

Signal für Aufbruch in eine neue Mobilitätswelt

(ddp direct) Brüssel/Berlin. Die insbesondere bei jüngeren Menschen zunehmend zu beobachtende Nutzung verschiedener Verkehrsträger bekommt Rückenwind aus Brüssel. In dem heute von der Kommission vorgestellten Weißbuch für den Verkehrssektor zeigt sich die Behörde entschlossen, in den kommenden Jahren neue Mobilitätskonzepte in Europa zu forcieren, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und damit auch die Abhängigkeit von Verbrennungsmotoren im Straßenverkehr. Die einzelnen Verkehrsmittel sollen besser miteinander verknüpft werden, der alte Pfad der Verkehrspolitik aus den vergangenen 40 Jahren müsse verlassen werden.

Das Grundsatzpapier der EU-Kommission hebt sich wohltuend von den bislang verkehrspolitisch in Deutschland dominierenden Weiter-so-Debatten ab. Das EU-Weißbuch ist ein starkes Signal für den Aufbruch in eine neue Mobilitätswelt, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Montag in Berlin.

Der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses begrüßte, dass in dem Weißbuch erstmals ein konkretes Minderungsziel für Treibhausgase im Verkehrssektor in Europa genannt werde. Das Reduktionsziel von minus 60 Prozent bis 2050 (Basisjahr 1990) ist zwar weniger als andere Wirtschaftsbereiche zu leisten im Stande sind, angesichts bislang steigender CO2-Emissionen im Transportsektor ist es dennoch ambitioniert und wird von uns als Minimalziel unterstützt.

Als positiv wertete Flege auch die Verlagerungsziele der neuen EU-Verkehrsstrategie. Die Effizienzvorteile der Eisenbahn sollen sich nach dem Willen der EU-Kommission besser entfalten können, das ist überfällig. Auf Strecken über 300 km sollen laut Weißbuch bis 2050 mehr als 50 Prozent des Straßengüterverkehrs auf die Schiene sowie die See- und Binnenschifffahrt verlagert werden. Im Personenverkehr strebt die EU-Behörde im Bereich der mittleren Distanzen einen Marktanteil der Eisenbahnen von ebenfalls mehr als 50 Prozent an.

Erreichen will die EU-Kommission diese Ziele unter anderem durch den massiven Ausbau der Schieneninfrastruktur, für den primär die Nationalstaaten zuständig sind. So soll das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge bis 2030 verdreifacht werden. Auch sollen den Schienenverkehr benachteiligende Wettbewerbsverzerrungen, etwa die Steuerbefreiung für Flugbenzin, abgebaut und die Verkehrsträger besser miteinander verknüpft werden. Eine zentrale Rolle weist die EU-Kommission der Preispolitik zu: In Zukunft werden Mobilitätsteilnehmer einen höheren Anteil an den Mobilitätskosten bezahlen müssen als heute, heißt es unter der Überschrift Getting prices right.

Flege: Im Klartext bedeutet die von der EU-Kommission langfristig angestrebte Kostenwahrheit im Verkehr, dass Verkehr teurer wird und die Allgemeinheit im Gegenzug von versteckten Kosten des Verkehrs entlastet wird. Die verursachergerechte Zuordnung sämtlicher Mobilitätskosten auf alle Verkehrsmittel wird den Schienenverkehr, der weniger versteckte Kosten produziert als der Flug- oder Straßenverkehr, wettbewerbsfähiger und attraktiver machen. Eine langjährige Forderung der Allianz pro Schiene wird von der EU-Kommission erfreulicherweise langfristig weiterverfolgt. Jetzt müssen die Vorstellungen der Kommission möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden.

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=== über die Allianz pro Schiene ===

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs.

In dem Bündnis haben sich 18 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau.

Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 100 Unternehmen der Bahnbranche.

Die Allianz pro Schiene im Internet:
http://www.allianz-pro-schiene.de
Allianz pro Schiene e.V.
Barbara Mauersberg
Reinhardtstraße 18
10117 Berlin
barbara.mauersberg@allianz-pro-schiene.de
030/2462599-20
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