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Training für die grauen Zellen: Neue Broschüre zur Steigerung der geistigen und körperlichen Fitness erschienen

Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ zeigt Koordinationsübungen

Training für die grauen Zellen:  Neue Broschüre zur Steigerung der geistigen und körperlichen Fitness erschienen

Rote Karte dem Schlaganfall – neue Broschüre: „Training für die grauen Zellen“ (Bildquelle: Bayer Vital GmbH)

Leverkusen, 14. November 2018 – Die von Bayer initiierte Aufklärungsinitiative „Rote Karte dem Schlaganfall“ widmet sich auch immer wieder dem Thema Bewegung im Alltag. In der aktuellen Broschüre „Training für die grauen Zellen – Geistige und körperliche Fitness steigern“ dreht sich alles um konkrete Koordinationsübungen, durch die das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskeln gezielt gefördert werden soll. Gleich mehrere solcher Übungen und ihr positiver Einfluss auf Prävention und Rehabilitation werden in der neuen Broschüre anschaulich erklärt.

Vorhofflimmern und Schlaganfallrisiko

Beim Vorhofflimmern ist der Herzschlag unregelmäßig und erhöht. Dadurch zirkuliert das Blut nicht mehr richtig und der Blutfluss ist verlangsamt. Die Gefahr: Es können Blutgerinnsel im Herzvorhof entstehen. Gelangt ein solches Gerinnsel über die Blutbahnen ins Gehirn, kann es dort einen Schlaganfall auslösen. Rund 270.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Schlaganfall, für 70.000 von ihnen ist es zudem nicht der erste. (1) Gegensteuern sollte also vor allem für Menschen mit Vorhofflimmern die Devise lauten.

Regelmäßige Bewegung und Sport können dazu beitragen, einem Schlaganfall vorzubeugen und Betroffenen helfen, schneller wieder aktiv in den Alltag zurückzukehren. Dabei geht es nicht darum, jeden Tag sportliche Hochleistungen zu erbringen. Vielmehr ist es wichtig, moderate Bewegung in den Alltag zu integrieren. Eine spielerische Möglichkeit, um sich zu bewegen und zugleich die grauen Zellen fit zu halten, ist das Koordinationstraining. Ein Beispiel dafür ist das Jonglieren. Die Übungen erweisen sich als gute Ergänzung zu Ausdauersport und Krafttraining. Weiterer Pluspunkt: Es lässt sich auch gut im Freien trainieren.

Schlaganfallprävention mit Koordinationsübungen

Koordinationsübungen sind bestimmte Bewegungs-Abfolgen, die das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskulatur fördern sollen. Der Name ist Programm: Es geht dabei vor allem um die Verbesserung der Koordination. Ganz spielerisch können so die körperliche und geistige Fitness sowie Flexibilität verbessert werden. Warum Bewegung hilft, einem Schlaganfall vorzubeugen? Ganz einfach: Sport und Bewegung halten fit. Die Muskeln werden trainiert und der ganze Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt. Das macht die Gefäße elastisch. (2)

Zurück in den Alltag mit Koordinationsübungen

Zwei Drittel aller Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, sind danach auf fremde Hilfe angewiesen, können sich zum Beispiel nicht mehr uneingeschränkt bewegen oder sprechen. Auch hier kann das Koordinationstraining hilfreich sein. Die Bewegungsabläufe sprechen bestimmte Areale im Gehirn an. Sie fungieren als Reiz, durch den die Verschaltungen zwischen den Nervenbahnen wiederhergestellt oder verbessert werden. So lassen sich durch den Schlaganfall verloren gegangene Fähigkeiten wieder reaktivieren.

Mit Spaß trainieren

„Fordern Sie Ihr Gehirn“ lautet folgerichtig das Motto beim Koordinationstraining. Ziel ist es, das Gehirn immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen, deshalb werden die Übungen zunehmend schwieriger. Sobald eine Übung drei bis vier Mal gelingt, sollte eine kleine Variation eingebaut werden. 13 solcher Übungen werden in der aktuellen Broschüre von „Rote Karte dem Schlaganfall“ mit Bildern und kurzen Beschreibungen vorgestellt. Dabei kommen Hände und Arme sowie Beine gleichermaßen zum Einsatz. Auch Übungen mit dem Ball werden erläutert.

Wer jetzt Lust bekommen hat, mit dem Koordinationsstraining zu starten, der kann diese neue und weitere Broschüren zum Umgang mit Vorhofflimmern und Schlaganfall einfach kostenlos anfordern unter:

-info@rote-karte-dem-schlaganfall.de oder
-Rote Karte dem Schlaganfall/Bayer
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

(1) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
(2) www.schlaganfall-hilfe.de/bewegungsmangel

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Helmut Schäfers, Tel. +49 214 30-58308, Fax: +49 214 30-58270
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hs(2018-0338)

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Eine Vision wird Wirklichkeit

Funktionsdiagnostik der kleinsten Gefäße kann Durchblutungsschäden vermeiden

Eine Vision wird Wirklichkeit

Imedos Archiv

In jedem Organ leistet ein System kleinster Blutgefäße – die sogenannte Mikrozirkulation – rund um die Uhr wichtige Arbeit, die uns gesund erhält. Die wechselnde Blutversorgung und der Austausch von Nährstoffen und Sauerstoff entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen in einzelnen kleinen Gewebebereichen werden durch komplizierte Regelungen über den Gefäßdurchmesser organisiert. Ist diese Arbeit der Mikrozirkulation gestört, kommt es zu Gefäßerkrankungen mit den bekannten Schäden für unsere Gesundheit.

Die Imedos Systems GmbH hat mit Wissenschaftlern des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik der Technischen Universität Ilmenau und Medizinern eine zukunftsweisende und derzeit weltweit noch einzigartige Technologie – die Dynamische Retinale Gefäßanalyse – erforscht und entwickelt. „Diese Technologie schaut mit Licht in das Auge auf die Blutgefäße der Mikrozirkulation der Netzhaut. Durch die Anwendung von flackerndem Licht können wir die Funktion der Gefäße und deren Regelung anhand ihrer Durchmesseränderungen untersuchen und so den kleinsten Gefäßen des Menschen direkt bei der Arbeit zuschauen.“ sagt Dr.-Ing. W. Vilser, Geschäftsführer der Imedos Systems GmbH. „Mit der bisherigen Untersuchungstechnik kann der Augenarzt gewöhnlich nur Schäden feststellen. Unsere Technologie kann aber die zu Gefäßerkrankungen führenden Funktionsstörungen erkennen, lange bevor es zu Gefäßerkrankungen und deren Schäden kommt.“ Dies bildet eine einzigartige Voraussetzung für eine rechtzeitige und kontrollierte Prävention von vaskulären Netzhauterkrankungen wie zum Beispiel dem Glaukom.

Studien zeigen auch, dass die Funktion der Netzhautgefäße ein Spiegelbild genereller Gefäßveränderungen der Mikrozirkulation ist, die auch in anderen Organen, wie zum Beispiel dem Gehirn und dem Herzen, zu finden sind. Diese Bereiche der Mikrozirkulation sind jedoch nicht direkt zugängig, können aber über das Auge untersucht werden. Das eröffnet der Imedos-Technologie eine breite Anwendung für die gesamte vaskuläre Medizin weit über die Augenheilkunde hinaus.

IMEDOS hat sich durch Jahrzehnte lange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten als ein hoch innovativer Hersteller für Analysesysteme der Netzhautgefäße etabliert.

Die Netzhaut der Augen ist ein einzigartiger Spiegel der Mikrozirkulation des gesamten Körpers, über den Rückschlüsse auf den individuellen Gefäßzustand, die Gefäßfunktionen und vaskuläre Risikofaktoren sowie Indikatoren ableitbar sind. Dies ist an keinem anderen Organ des Menschen in dieser Weise möglich. Das frühzeitige Erkennen von Gefäßrisiken ermöglicht dem Auftreten schwerer Gefäßerkrankungen, wie kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen, gezielt vorzubeugen und eröffnet der retinalen Gefäßanalyse ein breites Anwendungsspektrum, weit über die Augenheilkunde hinaus.

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„Arteriosklerose – Prävention“ (Quelle: Prof. Otto Schwandt – Klinikum Großhadern der Universität München)

Die kardiovaskulären Risikofaktoren sind verantwortlich für die Arteriosklerose –
und deren Folgen.

"Arteriosklerose - Prävention"    (Quelle: Prof. Otto Schwandt - Klinikum Großhadern der Universität München)

Knoblauchwirkstoffe gemessen mit HPLC

Die Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, insbesondere die koronare Herzerkrankung (KHK) und ihre Folgen, wie der Herzinfarkt, aber auch der Schlaganfall, stehen in den Statistiken der Todesursachen in den Industrienationen an erster Stelle. Ein Großteil der Risiken ist bekannt. Es handelt sich um angeborene oder vererbte Merkmale, sowie Umwelteinflüsse (Feinstaub, hohe Stickoxydbelastung) die als kardiovaskuläre Risikofaktoren bezeichnet werden und bekannt sind:
Fettstoffwechselstörungen, Zigarettenrauchen, arterielle Hypertonie und Diabetes melliturs, darüber hinaus Adipositas (Fettsucht), Bwegungsmangel, höheres Alter, männliches Geschlecht und positive Familienanamnese. Als wichtigster Aspekt kommt das Metabolische Syndrom dazu.

Nun haben Sie auch mit der Naturmedizin Erfolg – hier Knoblauch – wenn Sie dies zur Prävention einnehmen. Nur wie erfahren Sie, für was Sie sich entscheiden sollen, wenn die Beratung dazu fehlt. Wir geben Ihnen Entscheidungshilfen – hier für ein optimales und besseres Knoblauchprodukt.
Sie haben die Auswahl zwischen Knoblauch – Knoblauchtrockenpulver – Knoblauchölmazerat – ätherischem Knoblauchöl (Strongus).
Diese Unterschiede sind gravierend und nicht bekannt, wir zeigen Ihnen dies auf.

Die Vielzahl der Knoblauchwirkstoffe machen die Wirkung aus – das ist sicher.

Alle sprechen vom Hauptwirkstoff Allicin – das ist falsch – Allicin ist kein Wirkstoff – richtig ist –
Das Enzym Alliinase ist in aktiver Form im Knoblauch -dies bewirkt die Umwandlung der Aminosäure Alliin in Allicin – die „Ausgangssubstanz der schwefelhaltigen Knoblauch-Wirkstoffe“.
Das ist die korrekte Definition – alle anderen Darstellungen sind nicht korrekt.
Die 3 Gaschromatogramme zeigen Ihnen die Unterschiede deutlich auf – hier auch zu Strongus.

> Knoblauch – Knoblauchtrockenpulver – 3 Wirkstoffe – 3 unbekannte Zersetzungsprodukte.
Sie benötigen 3 kg Knoblauch – für 1 kg Trockenpulver – mittlere Tagesdosis 1350 mg/ Tag.
Kein Knoblauchtrockenpulver erreicht diese Dosierung, auch nicht die aus der Apotheke.

> Knoblauchölmazerat – 6 Wirkstoffe – mittlere Tagesdosis 4000 mg / Tag
Sie benötigen 1 kg Knoblauch – für 1 Kg Knoblauchölmazerat.
Kein Knoblauchölmazerat erreicht diese Dosierung, auch nicht die aus der Apotheke.

> Ätherisches Knoblauchöl (Strongus) – 19 Wirkstoffe – mittlere Tagesdosis 2,1 mg –
wir benötigen 4000 kg Knoblauch – für 1 kg ätherisches Knoblauchöl.
Die Dosierung von Strongus ist konform der Knoblauch-Monographie vom BGA.

Diese Untersuchungen hat Prof. Koch – Wien und Prof. Lawson – mit HPLC durchgeführt –
sind nicht angreifbar. Je mehr Wirkstoffe ein Knoblauchprodukt hat und die richtige Dosierung – desto effizienter ist es. Strongus hat dies – und dies mit einer magensaftresistenten Kapsel.

Bitte nehmen Sie 2 Kapseln am Abend, mit einem Glas Wasser. Am Abend deshalb, weil am Morgen zwischen 4 – 5 Uhr – Herzinfarkte, Schlaganfälle, Embolien, gehäuft vorkommen.

Kurzbeschreibung –
Knoblauchtrockenpulver – Knoblauchölmazerat und ätherisches Knoblauchöl sind in der Herstellung ganz unterschiedlich – die Gaschromatogrammme zeigen den Unterschied deutlich auf –
hier vorallem der Wirkstoffgehalt an Knoblauchwirkstoffen.
Diese wichtige Information haben wir für Sie dargestellt.

Firmenbeschreibung
Die franconpharm ist im Oktober 1993
gegründet worden, mit der Hauptkompetenz im Nischenmarkt des Knoblauchs. Hans-Eckhard Kroder ist Chemiker und seit 45 Jahren in der Pharmabranche tätig. Die franconpharm vertreibt seit April 1994 Strongus.

Schlüsselwörter
Knoblauchwirkstoffe – ätherisches Knoblauchöl – Knoblauchtrockenpulver – Knoblauchölmazerat.

Die franconpharm ist im Oktober 1993
gegründet worden, mit der Hauptkompetenz im Nischenmarkt des Knoblauchs. Hans-Eckhard Kroder ist Chemiker und seit 45 Jahren in der Pharmabranche tätig. Die franconpharm vertreibt seit April 1994 Strongus.

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franconpharm Arzneimittel Europe Ltd
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Welt-Schlaganfall-Tag 2018: Angehörige im Fokus

-Neue Broschüre „Training für die grauen Zellen – Geistige und körperliche Fitness steigern“ zeigt Koordinationsübungen
-Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ unterstützt Betroffene und Angehörige

Welt-Schlaganfall-Tag 2018: Angehörige im Fokus

Ein Schlaganfall kann jeden treffen.

Leverkusen, 23. Oktober 2018 – Pünktlich zum Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober erscheint eine neue Broschüre der Kampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ mit dem Titel „Training für die grauen Zellen – Geistige und körperliche Fitness steigern“. Hierin geht es um konkrete Koordinationsübungen, die das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskeln gezielt fördern. Die Broschüre zeigt bebilderte Übungen und erklärt deren positiven Einfluss auf Prävention und Rehabilitation.
Diese und viele weitere Broschüren können kostenlos angefordert werden unter:

-info@rote-karte-dem-schlaganfall.de oder
-Rote Karte dem Schlaganfall/Bayer
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

„Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein – Fokus Angehörige“ lautet das Motto des diesjährigen Welt-Schlaganfall-Tages. Denn beim Schlaganfall spielen Angehörige eine wichtige Rolle. Oft bemerken sie als erste die Symptome des Schlaganfalls und rufen Hilfe.
Rund die Hälfte der Patienten, die einen Schlaganfall überleben, sind dauerhaft eingeschränkt und benötigen Unterstützung im Alltag.(1) Hier sind ebenfalls in erster Linie die Angehörigen gefordert. Die von Bayer initiierte Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ richtet sich deshalb auch an Angehörige und weitere Interessierte.

Wissenswertes für Betroffene und Angehörige

Neben dem Thema Bewegung im Alltag widmet sich „Rote Karte dem Schlaganfall“ auch der Ernährung und der Therapietreue. Unter www.rote-karte-dem-schlaganfall.de finden sich viele hilfreiche Informationen und Tipps für das Leben mit Schlaganfall und Vorhofflimmern. In Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen unter dieser häufigsten Herzrhythmusstörung.(2) Unbehandelt erhöht sie das Schlaganfallrisiko. „Durch das Vorhofflimmern können sich Blutgerinnsel im Herzen bilden, die dann bis in ein Gefäß des Gehirns vordringen und dort einen Infarkt auslösen können“, erklärt Prof. Daniel Dürschmied von der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg-Bad Krozingen. Jedes Jahr gehen in Deutschland 35.000 Schlaganfälle auf das Konto dieser Erkrankung.(2)

Risikofaktor Vorhofflimmern

Herzrasen und -stolpern, Atemnot, Schwindel, Engegefühl in der Brust, innere Unruhe – das sind typische Symptome für ein Vorhofflimmern. „Doch viele Betroffene bemerken nichts. Deshalb rate ich vor allem älteren Menschen, regelmäßig ihren Puls zu messen. Das erledigen ja heute viele Blutdruckmessgeräte ganz automatisch. Bei Auffälligkeiten sollte man dann zum Arzt gehen“, rät Prof. Dr. Dürschmied. Besonders aufmerksam sollten Diabetiker, Bluthochdruck-Patienten, ältere Menschen und solche mit Herzschwäche sein. Sie alle sind besonders gefährdet, Vorhofflimmern zu bekommen.

NOAK sind heute Mittel der Wahl

Zur Normalisierung des Herzrhythmus wird oft ein Gerinnungshemmer verordnet. Vielen Patienten geläufig sind Vitamin-K-Antagonisten (VKA, zum Beispiel Wirkstoff Phenprocumon). Neuere Gerinnungshemmer (nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulantien, NOAK) haben den Vorteil, weniger Hirnblutungen als VKA auszulösen.
Die aktuellen Therapieleitlinien der europäischen kardiologischen Gesellschaft empfehlen für Patienten mit nicht herzklappenbedingtem Vorhofflimmern und der Indikation für eine orale Gerinnungshemmung NOAK gegenüber VKA aufgrund ihres positiven Nutzen-Risiko-Profils. Zugleich ist es auch wichtig, Begleiterkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck, zu behandeln. „Letztlich wollen wir vier Ziele mit den verschiedenen Therapieansätzen erreichen: Das Schlaganfall-Risiko senken, die Beschwerden lindern oder beseitigen, die Herzleistung verbessern und die Lebenserwartung erhöhen“, fasst Prof. Dürschmied zusammen.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

(1) www.schlaganfall-hilfe.de
(2) www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de

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hs(2018-0332)

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Maisense stellt AI-basierte Lösung zur Früherkennung von Vorhofflimmern und Verbesserung der Schlaganfallprävention vor

Maisense stellt AI-basierte Lösung zur Früherkennung von Vorhofflimmern und Verbesserung der Schlaganfallprävention vor

Die All-in-One-Lösung zur Früherkennung von Vorhofflimmern: Freescan (Bildquelle: © Maisense)

München, 09. Oktober 2018 – Maisense, ein erfolgreiches taiwanesisches Startup, das sich der Schlaganfallprävention widmet, stellt seine neue AI-basierte Lösung vor, die durch die Früherkennung von Vorhofflimmern (AFib) das Risiko für Schlaganfälle deutlich senken kann. Die Lösung „Freescan“ wird auch auf der MEDICA 2018 vom 12. bis15. November in Düsseldorf am Stand B26/Halle 11 präsentiert und gehört zu den Finalisten der MEDICA App COMPETITION.

Alle vier Minuten stirbt ein Mensch durch einen Schlaganfall. Schlaganfälle sind zudem eine der häufigsten Ursachen für langfristige Behinderungen. Die Bezeichnung „stiller Killer“ beruht auf der Tatsache, dass Schlaganfälle häufig ohne Warnzeichen auftreten. Allerdings wären bis zu 80% der Schlaganfälle vermeidbar, wenn die Hauptrisikofaktoren in einem frühen Stadium überwacht werden könnten.

13% der Schlaganfälle werden als hämorrhagischer Schlaganfall klassifiziert. Sie treten auf, wenn die Arterien des Gehirns schwächer werden oder brechen und Blut in das Hirngewebe austritt. Die häufigste Ursache hierfür ist eine chronische Hypertonie – also Bluthochdruck. Bis zu 87% der Schlaganfälle werden als ischämisch klassifiziert. Ein ischämischer Schlaganfall tritt auf, wenn ein Gerinnsel oder eine Masse/ein andersartiger Verschluss ein Blutgefäß blockiert und den Blutfluss zu einem Teil des Gehirns abschneidet. Es gibt zwei Hauptrisikofaktoren für ischämische Schlaganfälle: arterielle Steifheit und Vorhofflimmern (AFib).

Die 2018 von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) veröffentlichte Studie, „Changes in arterial stiffness independently predict stroke in patients with essential hypertension“, erläutert den nachweislichen Beleg der Verbindung zwischen arterieller Steifheit und Schlaganfällen bei Patienten mit essentieller Hypertonie und die somit mögliche Früherkennung und Prävention. Die Framingham Heart Study (FHS) identifizierte zudem gemeinsame Faktoren und Merkmale, die zu kardiovaskulären Erkrankungen beitragen. Low-Density-Lipoprotein (LDL), auch „schlechtes Cholesterin“ genannt, ist ein bekannter Feind, der arterielle Steifheit begünstigt. Ein hoher LDL-Spiegel erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts, da er sich in den Wänden von Blutgefäßen ablagert und so die Arterien verengen oder sogar verstopfen kann. Weitere Risikofaktoren wie Alter, Bluthochdruck, Rauchen und Diabetes stehen ebenfalls in engem Zusammenhang mit Herz-Kreislauf -Erkrankungen.

Es ist erwähnenswert, dass Patienten mit Vorhofflimmern ein um das Fünffache erhöhtes Schlaganfallrisiko haben. Diese Diagnose betrifft 4,5 Millionen Menschen in der Europäischen Union und ist für rund ein Drittel der Krankenhausaufenthalte wegen Herzrhythmusstörungen verantwortlich. Die European Heart Rhythm Association (EHRA) veröffentlichte neben diesen genannten Zahlen 2014 ein Klassifikationssystem für AFib-assoziierte Symptome. Die Organisation betonte zudem die fatale Konsequenz, wenn AFib-Symptome für den Patienten nicht wahrnehmbar sind. „Da eine AFib-Episode kommen und gehen kann ohne bemerkt zu werden, sind viele Risikokandidaten unerkannt und können nicht rechtzeitig behandelt werden. Aus diesem Grund sehen wir das AFib-Screening als wichtige Schlüsselmaßnahme zur Schlaganfallprävention „, erklärt dazu Benjamin Chiu, CEO von Maisense.

AFib wird normalerweise bei einem EKG diagnostiziert. Wenn die Symptome eines Patienten jedoch nicht auftreten, während er bei der Untersuchung ist und sich seine Werte zu diesem Zeitpunkt wieder normalisiert haben, kann der Arzt keine entsprechende Diagnose stellen oder eine Behandlung einleiten. Um die Früherkennung auch außerhalb der Arztpraxis möglich zu machen, präsentierte Maisense seine Lösung Freescan sowie die myFreescan-App. Es handelt sich um eine umfassende Lösung, die mithilfe künstlicher Intelligenz (AI) nicht nur die Früherkennung von Vorhofflimmern, sondern auch die Überwachung von Arrhythmien (Bradykardie und Tachykardie) sowie Pulswellengeschwindigkeit und Blutdruck in einem einzigen Gerät ermöglicht. Nutzer von Freescan können auf diese Weise jederzeit ihr Risiko für Schlaganfälle überwachen.

Aus Sicht des Patienten ist die Anwendung sehr einfach. Das Gerät erfasst ohne lästige Manschetten direkt den Puls, sodass alle biomedizinischen Signale problemlos jederzeit messbar sind und aufgezeichnet werden können. Patienten können so ihren eigenen Gesundheitszustand überwachen und frühzeitig Maßnahmen ergreifen. Über ein webbasiertes Patientenversorgungssystem kann der Arzt bei abnormalen Vorfällen auch sofort informiert werden – insofern ein Patient diese Funktion unter dem besonderen Schutz des Arzt-Patientenverhältnisses aktiviert. Mithilfe dieser Daten kann ein behandelnder Arzt eine schnelle erste Beurteilung vorzunehmen und falls nötig Maßnahmen einleiten. Somit wird die Gesundheitsvorsorge wesentlich effizienter.

Seit der Ankündigung der Apple Watch Series 4, die EKGs aufnehmen kann und eine FDA-Zulassung erhalten hat, erkennen immer mehr Betroffene/Konsumenten die Bedeutung der Herzrhythmus-Überwachung und der Früherkennung von Unregelmäßigkeiten. Maisense ist das weltweit erste Unternehmen, das eine All-in-One-Lösung anbietet, um mit einem einzigen, für jeden Konsumenten nutzbaren Gerät die drei wichtigsten Ursachen von Schlaganfällen zu erkennen: arterielle Steifheit, Hypertonie und Vorhofflimmern. Freescan von Maissense hat die EU CE-Zertifizierung erhalten und ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Maisense wird die Lösung auch auf der kommenden „MEDICA 2018“ vom 12. bis 15. November in Düsseldorf – in Halle 11 / Stand B26 – vorstellen. Freescan ist zudem Finalist der MEDICA App COMPETITION ( https://www.medica-tradefair.com/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi/MEDICA_App_COMPETITION.html?oid=46182&lang=2&ticket=g_u_e_s_t). Die 10 besten Lösungen werden am 14.11. ab 15:00 Uhr im MEDICA Connected Healthcare Forum, Halle 15C24 präsentiert.

Weitere Informationen zu Preisen und der Verfügbarkeit von Freescan finden Sie unter Mindtec: https://www.mindtecstore.com/Maisense-Freescan-Herz-Kreislauf-Messgeraet
sowie ME Health CHECK: https://www.mehealthcheck.de/maisense-freescan-bestellen/16/freescan-ihr-persoenliches-blutdruckmessgeraet-zur-herz-kreislauf-kontrolle?c=16

Über TITAN Commerce
Das breite Produktspektrum von TITAN Commerce umfasst hochmoderne Biotechnologie, Wearables und professionelle Sportswear-Technologien verschiedener bekannter Biofeedback-, Neurofeedback- und Wearable-Hersteller. Das Ziel von TITAN Commerce ist es, seinen Endkunden die technisch innovativsten Produkte zu bieten, die sie bei der Bewältigung täglicher Belastungen wie Stress, Erschöpfung und Konzentrationsdefiziten unterstützen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.titan-commerce.com

Über appPeople
Die im Jahr 2011 gegründete appPeople GmbH entwickelt und vertreibt mobile Anwendungen sowie medizinische Geräte. Die innovativen Produkte ermöglichen die regelmäßige Erfassung relevanter Gesundheitsparameter und tragen dazu bei, Behandlungsergebnisse besser zu beurteilen sowie die Lebensqualität der Nutzer zu verbessern. Das dynamisch wachsende Unternehmen arbeitet mit Partnern in Europa und Asien zusammen und ist einer der erfolgreichsten und kreativsten Anbieter in diesem Markt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.apppeople.de

Über Maisense:
Maisense ist ein innovatives Start-up, das in der nicht-invasiven, kardiovaskulären Überwachung für den persönlichen Gebrauch in Kombination mit Software für künstliche Intelligenz zur Schlaganfallprävention arbeitet. Dazu gehören auch AFib, Arrhythmie sowie Arteriensteifigkeitserkennung für den professionellen Arztgebrauch. Maisense wurde 2012 vom taiwanischen Wirtschaftsministerium als Unternehmen mit „Best Investment Potential“ ausgezeichnet. Maisense’s Freescan ist das weltweit erste Blutdruckmessgerät ohne Manschette, das direkt am Handgelenk misst und EU CE-zertifiziert ist. Es wurde in Taiwan mit dem National Innovation Award 2015 ausgezeichnet und erreichte den zweiten Platz unter den Top 10 Innovative Health Products auf der Arab Health 2016 in Dubai. Im Jahr 2017 erhielt es vom taiwanesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie den „Coolest Innovative Startups Award“. Weitere Informationen zu Maisense finden Sie unter: www.maisense.com

Firmenkontakt
Pressoffice Maisense
Wibke Sonderkamp
Münchner Str. 14
85748 Garching bei München
089/ 360363 41
wibke@gcpr.net
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Pressoffice Maisense
Laura Lehmann
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Halbseitig Gelähmte üben mit VR-Brille in virtuellen Welten

Start-up Rehago entwickelt spielerisches Trainingssystem für Schlaganfallpatienten

Halbseitig Gelähmte üben mit VR-Brille in virtuellen Welten

(Bildquelle: Rehago)

(Stuttgart/Reutlingen) – Das Start-up Rehago aus Reutlingen hat ein kostengünstiges Trainingssystem für halbseitig gelähmte Schlaganfallpatienten entwickelt. Virtual-Reality-Spiele sollen als Unterstützung der herkömmlichen Ergo- und Physiotherapien dazu beitragen, Nerven neu zu vernetzen und motorische Defizite zu kompensieren. Das System aus VR-Brille, Smartphone und Controller kann in Kooperation mit dem Therapeuten unkompliziert beim Patienten zu Hause oder bald auch in der Klinik angewendet werden.

Ein Schlaganfall kommt meist völlig unerwartet und die Auswirkungen stellen den Patienten und seine Angehörigen vor große Herausforderungen. Durch die plötzliche Störung der Blutversorgung im Gehirn fallen Funktionen des Zentralnervensystems aus und beeinträchtigen unter anderem die Motorik; typisch ist die halbseitige Lähmung. Geschätzt trifft es allein in Deutschland etwa 270.000 Menschen jährlich, der Schlaganfall gilt als eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen.

Längst ist bekannt, dass durch frühzeitige Therapien, die motorischen Defizite erfolgreich aufgeholt oder zumindest gemildert werden können. In der Regel beginnen die Rehabilitationsmaßnahmen daher noch im Krankenhaus oder der Rehaklinik und werden später ambulant fortgesetzt, meist mithilfe von Therapeuten, die mit den Patienten zu Hause üben. „Medizinisch sinnvoll wäre es, täglich zu trainieren“, erklärt Philipp Zajac, CEO der Rehago. „Aber viele Patienten schaffen die Übungen ohne die Anleitung durch einen Therapeuten nicht. Diese aber können den Patienten oft nur einmal in der Woche aufsuchen.“

Genau hier setzt das Start-up Rehago aus der BioRegion STERN an: Das Team aus Informatikern und Spieleentwicklern hat eine Plattform zur Therapieunterstützung von Schlaganfallpatienten entwickelt, die Spiele für ein virtuelles Trainingprogramm anbietet. Dazu haben sie sich von einem Advisory Board aus Therapeuten und Medizinern beraten lassen, darunter Prof. Dr. Peter Flachenecker, Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad: „Aus den Neurowissenschaften wissen wir, dass durch gezielte Reha-Maßnahmen nach einer Hirnschädigung wie beispielsweise einem Schlaganfall Nervenzellen neu vernetzt und betroffene Gehirnregionen aktiviert beziehungsweise deren Funktion von anderen Regionen übernommen werden können. Ein spielerisches Trainingsprogramm, das zu regelmäßigen Übungen anregt, kann dabei sehr hilfreich sein.“

Das System kann in Kooperation mit dem Therapeuten beim Patienten zu Hause oder – nach Abschluss der bevorstehenden CE-Zerfizierung – auch in der Klinik angewendet werden. Die Patienten benötigen lediglich eine VR-Brille, die mit Hilfe eines Smartphones dreidimensionale Seheindrücke vermitteln kann, sowie einen Controller für die Hand. Eine App auf dem Smartphone bietet den Zugang zu verschiedenen Spielen, die die Übungen für die betroffenen Körperteile optimal unterstützen. Rehago setzt dabei auch auf die Spiegeltherapie, bei der Patienten – eigentlich mit Hilfe eines Spiegels – die gelähmte Seite „bewegen“. Philipp Zajac, der sich auch im Rahmen seiner Masterarbeit mit dem Zusammenhang von Bewegung und Begreifen im Gehirn beschäftigt hat, erklärt: „Im Spiel verwendet der Patient zwar die nicht gelähmte Hand, um etwas zu greifen, aber die Brille vermittelt ihm den Eindruck – und scheinbar das Gefühl -, dass er mit der gelähmten Hand agiert.“

Die Spiele sind ganz auf die Bedürfnisse der meist älteren Patienten zugeschnitten, Action-orientierte „Ballerspiele“ oder komplexe Simulationsspiele stehen daher nicht zur Auswahl; dafür einfache Anwendungen wie „Memory“. „Der Patient wird auf unterhaltsame Weise durch eine personalisierte virtuelle Umgebung geführt, in der er seinen gelähmten Arm scheinbar wieder bewegen kann. Die visuelle Rückmeldung der ausgeführten Aktion im VR-Spiel führt zu einer Reorganisation des Hirnnetzwerks“, erläutert Zajac. Rehago sieht sich dabei nicht als Ersatz des menschlichen Therapeuten, der nach wie vor Bewegungen des Patienten anleiten muss, sondern als dessen Ergänzung. Ergotherapeuten, mit denen das Unternehmen bereits zusammenarbeitet, haben dies bestätigt: „Der Einsatz von Virtual Reality im Reha-Bereich, beispielsweise bei Schlaganfallpatienten, bietet großes Potential in der unterstützenden Therapie“, ist Zajac überzeugt. „Insbesondere motiviert es die Patienten eigenständig und regelmäßig zu trainieren, da das Üben mit der VR-Brille einfach auch Spaß macht.“

„Rehago ist ein gutes Beispiel für das Zusammenwachsen von einander zunächst fremden Branchen: der Medizintechnik und der Computerspiele-Branche“, freut sich BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg. „Ich bin überzeugt, dass die Idee eines VR-Systems mit Trainingsspielen für halbseitig gelähmte Menschen nicht nur medizinische Fachkreise begeistert, sondern auch wirtschaftlich viel Potenzial hat.“ Das Start-up wird zunächst in Büro-Containern im Rahmen des Entrepreneurship an der Hochschule Reutlingen einziehen.

Noch vor der eigentlichen Unternehmensgründung im August 2018 hatte das Team den mit 50.000 Euro dotierten Samsung Ideenwettbewerb „Life“s a Pitch“ 2018 sowie den Ideenwettbewerb für mobile Lösungen „MFG BW goes MOBILE“, der weitere 10.000 Euro Startkapital einbrachte, gewonnen. Für die Zukunft von Rehago schwebt Philipp Zajac eine komplett neue Vertriebsplattform vor, die nicht nur die Kosten für die Rehabilitation senken, sondern auch für Spieleentwickler ganz neue Märkte eröffnen soll.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Viel Trinken kann Leben retten

Viel Trinken kann Leben retten

Wasser halbiert Risiko für tödliche Herzerkrankungen
Ergebnisse der Adventist Health Study mit über 20.000 Teilnehmern zeigen, dass reichliches Trinken Leben retten kann: Männer, die fünf oder mehr Gläser (à 240 ml) Wasser am Tag tranken, hatten ein um 54 % reduziertes Risiko, eine tödlich verlaufende koronare Herzkrankheit zu entwickeln im Vergleich zu Männern, die lediglich zwei oder weniger Gläser Wasser am Tag tranken. Bei Frauen reduzierte eine hohe Wasserzufuhr das Risiko um 41 % (Chan et al., 2002).
Die Studienleiter stellen fest, dass die Viskosität des Blutes, der Hämatokrit und der Fibrinogenwert durch Dehydrierung (Wassermangel) erhöht werden können und unabhängige Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen sind (Chan et al., 2002). Daher ist die lebensrettende Wirkung von Wasser nicht erstaunlich.
Andere Getränke hatten allerdings den gegenteiligen Effekt! Das Risiko wurde durch eine hohe Zufuhr (größer/gleich 5 Gläser vs. kleiner/gleich 2 Gläser pro Tag) anderer Flüssigkeiten erhöht: bei Männern um 46 %, bei Frauen sogar um 147 %. Diese „anderen Getränke“ setzten sich bei den Studienteilnehmern durchschnittlich folgendermaßen zusammen: Milch (44 %), Kaffee (18 %), Saft und Fruchtsaftgetränke (18 %), Tee und andere Heißgetränke (13 %), Softdrinks (5 %), heiße Schokolade (3 %), alkoholische Getränke (2 %) (Chan et al., 2002). Milch ist reich an gesättigten Fettsäuren und führt zu einer hohen Insulinausschüttung, die auf Dauer zu Stoffwechselstörungen führen kann.

Das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ist am Morgen bis zu viermal so hoch
Die gefährlichste Zeit für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Notfälle ist am Morgen kurz vor und nach dem Aufstehen. In den ersten drei Stunden nach dem Aufstehen ist das Risiko für einen Herzinfarkt durchschnittlich verdoppelt, in der ersten Stunde im Vergleich zur Nacht sogar vervierfacht (Ridker et al., 1990; Muller 1989; Willich et al., 1989).
Daran sind viele Mechanismen beteiligt, insbesondere der morgendliche Blutdruck-Anstieg, bestimmte Hormone (Adrenalin, Cortisol) und eine erhöhte Blutgerinnung. Die offensichtlichste Ursache wird meist vergessen, ist aber einfach zu beheben: In der Nacht verliert unser Körper durch Atmung und Schwitzen einen halben Liter Wasser und mehr. Dies führt zu einer Verdickung des Blutes und zu verringertem Blutfluss. Damit die Blutversorgung aufrechterhalten bleibt, müssen Blutdruck und Herzschlag erhöht werden.
Durch Blutverdünner wie Aspirin kann dieser Effekt zum Teil verhindert werden (Ridker et al., 1990). Noch besser ist allerdings der Effekt von ausreichendem Wassertrinken, wie die Adventist Health Study – und der gesunde Menschenverstand – zeigen. Dies trifft besonders bei älteren Menschen zu, die abends bewusst wenig trinken, um nächtliche Toilettengänge zu vermeiden. Doch gerade in der Nacht ist die ausreichende Versorgung mit Wasser zum Ausgleich des starken Wasserverlusts wichtig.

Füllen Sie morgens gleich nach dem Aufstehen Ihren Wasserstand auf!
Trinken Sie möglichst gleich morgens direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter (warmes) Wasser, um den Flüssigkeitsverlust in der Nacht auszugleichen. Trinken Sie ruhig auch während der Nacht ein Glas Wasser, falls Sie ohnehin wach sind.
Eineinhalb bis zwei weitere Liter trinken Sie am besten gut über den Tag verteilt, damit der Körper dauerhaft mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. Wer zu viel auf einmal trinkt, hat übrigens nichts davon: Da der Körper große Mengen Flüssigkeit auf einmal nicht verarbeiten kann, scheidet er den Rest einfach wieder aus.
Bei ausgeprägter Herzinsuffizienz hat das Herz nicht genug Kraft, eine zu große Blutmenge durch den Körper zu transportieren. Daher sollten Herzkranke besonders darauf achten, die Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken. So kommt es nicht zu einer akuten Überlastung mit Wasser.

Wasserbedarf: 2,6 Liter pro Tag
Während es für die einen nicht genug sein kann, halten die anderen einen Liter Trinken am Tag für ausreichend und warnen vor zu viel des Guten. Doch der Wasserbedarf kann stark variieren und die nötige Trinkmenge hängt auch davon ab, was wir essen und wie viel wir schwitzen.
Der tägliche Wasserbedarf liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei durchschnittlich etwa 2,6 Litern. Davon werden ca. 800-900 ml aus festen Lebensmitteln (besonders aus Gemüse und Obst) aufgenommen. Zusätzlich produziert der Stoffwechsel selbst ca. 300 ml Wasser. Der Rest muss über Getränke aufgenommen werden. Dementsprechend empfiehlt die DGE eine tägliche Wasserzufuhr über Getränke von ca. 1,5 Litern (DGE, 2018).
Der Wasserbedarf ist allerdings auch abhängig vom Alter und der Körpergröße, so dass 1,5 Liter nicht immer ausreichend sind. Für die optimale Leistungsfähigkeit von Körper und Geist werden etwa 2 Liter Wasser benötigt, so ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, 2016). Auch bei höheren Temperaturen und/oder vermehrter körperlicher Aktivität kann deutlich mehr Wasser nötig sein.

Ist zu viel Trinken gefährlich?
Nicht selten wird betont, dass zu viel Trinken gefährlich sei und den Natriumspiegel im Blut zu stark senken könne (Hyponatriämie). Hierfür sind aber sehr große Mengen Flüssigkeit in wenigen Stunden nötig. Ansonsten scheidet ein gesunder Mensch (ohne Nieren-, Herz- oder Lebererkrankung) überschüssige Flüssigkeit einfach wieder aus. Das Risiko eines Wassermangels ist deutlich höher als das einer Überversorgung.
Die Hyponatriämie entsteht in der Regel nicht allein durch zu viel trinken. Problematisch ist vor allem die Kombination mit Entwässerungsmedikamenten (Diuretika), die nicht nur zum Verlust von Wasser, sondern auch zu einer vermehrten Ausscheidung von Mineralstoffen einschließlich Natrium führen. Auch bei extremen Sportarten, wo sehr große Mengen salzhaltiger Schweiß ausgeschieden werden, kann eine Hyponatriämie auftreten.
Für die meisten Menschen trifft dagegen zu: je weniger Natrium, desto besser. Denn zu viel Salz (Natriumchlorid) ist eine wesentliche Ursache für einen erhöhten Blutdruck. Dieser verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist inzwischen der Hauptrisikofaktor für eine schwere Behinderung und einen verfrühten Tod. Daher sollte man auf eine reichliche Zufuhr von Kalium und eine geringe Zufuhr von Natrium achten, denn beides unterstützt die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Ernährung ist das A und O: Neue Broschüre mit Tipps rund um die gesunde Ernährung bei Schlaganfall und Vorhofflimmern

Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ will Betroffenen helfen, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen

Ernährung ist das A und O:  Neue Broschüre mit Tipps rund um die gesunde Ernährung bei Schlaganfall und Vorhofflimmern

(Bildquelle: Bayer Vital GmbH)

Leverkusen, 5. Juli 2018 – Vor allem für Menschen mit Vorhofflimmern oder Patienten, die schon einen Schlaganfall erlitten haben, ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Genau hier setzt die neue Broschüre „Ernährung ist das A und O – Der Ernährungsguide bei Schlaganfall und Vorhofflimmern“ der von Bayer initiierten Aufklärungsinitiative „Rote Karte dem Schlaganfall“ an. Sie enthält Informationen zum Thema gesunde Ernährung und bietet Tipps für den Alltag.

Vorhofflimmern: großes Risiko, oft unerkannt
Rund 270.000 Deutsche erleiden Jahr für Jahr einen Schlaganfall, für 70.000 Menschen ist es sogar nicht der erste (1). Ein Schlaganfall kann viele Ursachen haben. In 85 Prozent der Fälle ist es ein Hirninfarkt, für den oft ein Blutgerinnsel der Auslöser ist. Solche Gerinnsel können während eines Vorhofflimmerns entstehen. Damit ist diese zugleich häufigste Form von Herz-rhythmusstörungen (2) ein Risikofaktor für den Schlaganfall.

Die neue Broschüre bietet Informationen zu Symptomen und Ursachen des Vorhofflimmerns sowie zu den Vor- und Nachteilen aktueller Therapiemöglichkeiten. Auch weitere Risikofaktoren für Vorhofflimmern und Schlaganfall werden näher erläutert.

Was im Alltag wichtig ist
Wer unter Vorhofflimmern leidet oder sogar schon einen Schlaganfall hatte, sollte unbedingt seinen Lebensstil überdenken. Drei Faktoren kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu: Ernährung, Bewegung und Therapietreue. Zu allen drei Themen liefert der neue Ernährungsguide Informationen und Ratschläge für den Alltag. Im Fokus steht dabei das Thema gesunde Ernährung. So findet sich beispielsweise eine Liste mit zehn einfachen Regeln für eine gesunde Ernährung in der Broschüre. Was genau ist denn nun gesund? Auch darauf erhalten die Leser Antworten. Für den schnellen Überblick sorgt eine Ernährungspyramide, die zeigt, bei welchen Lebensmitteln wir zugreifen und welche wir lieber liegen lassen sollten.

Gesunde Ernährung Tag für Tag
Unter der Überschrift „Ein gesunder Tag“ finden sich Rezeptideen für einen kompletten Tag. Keine Frage: Keinem gelingt es, sich jeden Tag perfekt zu ernähren – mal fehlt die Zeit zum Kochen, mal macht einem eine Einladung einen Strich durch die Rechnung. Die gute Nachricht: Man darf gelassen bleiben, denn am Ende entscheidet die Wochenbilanz.

Zur Abrundung des Themas Ernährung räumt die Broschüre noch mit einigen Ernährungsirrtümern auf – vom vermeintlich gesunden Früchtejoghurt über Müsli bis hin zu Smoothies. Lieber selber mischen, dazu raten Ernährungsexperten sowohl beim Früchtejoghurt als auch beim Müsli. Denn in fertigem Früchtejoghurt finden sich oft nur wenig Früchte, dafür umso mehr Zucker. Gleiches gilt für Müsli: Fertigmischungen sind oft echte Zuckerbomben. Beim Smoothie ist vor allem zu beachten, dass er weniger Vitamine als rohes Obst und Gemüse enthält und zudem nicht so lange satt macht.

Bewegung und Therapietreue bei Vorhofflimmern
„Bewegung ist das halbe Leben“ sagt der Volksmund. Tatsächlich belegt eine Studie: Schon ein moderates Training verbessert die Lebensqualität von Betroffenen und reduziert das Vorhofflimmern (3,4). Wichtig ist jedoch: Sowohl Patienten mit Vorhofflimmern als auch solche, die bereits einen Schlaganfall hatten, sollten immer erst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, bevor sie mit dem Training beginnen. Dazu rät die neue Broschüre. Daneben gibt es Tipps dazu, wie sich Bewegung leichter in den Alltag integrieren lässt.

Vorhofflimmern muss langfristig mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Sie bieten jedoch nur bei regelmäßiger Einnahme einen sehr guten Schutz. Im Fachjargon heißt das Therapietreue. Sie ist bei Vorhofflimmern besonders wichtig. Wer selbst die Dosierung ändert oder die Präparate nicht konsequent einnimmt, erhöht sein Blutungs- und Schlaganfallrisiko. Deshalb findet sich in der neuen Broschüre auch noch ein eigenes Kapitel zum Thema Therapietreue.

Der neue Ernährungsguide und weitere informative Broschüren zum Umgang mit Vorhofflimmern und Schlaganfall können kostenlos angefordert werden unter:

-info@rote-karte-dem-schlaganfall.de oder
-Rote Karte dem Schlaganfall/Bayer
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

Quellen:
(1) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
(2) Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
(3) Pathak RK, et al: JACC 2015; 66(9):985-996
(4) Thompson PD: JACC 2015; 66(9):997-999

Ihr Ansprechpartner:
Helmut Schäfers, Tel. +49 214 30-58308, Fax: +49 214 30-58270
E-Mail: helmut.schaefers@bayer.com

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hs(2018-0189)

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Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer be-ruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Ent-wicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Ein-schätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffent-lichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zu-kunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Wie entsteht ein Verschluss der Aorta?

Eine Minderdurchblutung der Aorta kann verschiedene Ursachen haben

Wie entsteht ein Verschluss der Aorta?

Eine Verkalkung der Blutgefäße kann auch an der Aorta auftreten. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

Die Arteriosklerose, also die Verkalkung eines Blutgefäßes, kann auch an der Aorta auftreten. Die Arteriosklerose gilt dabei als eine der Hauptursachen für die Entstehung eines Bauchaortenaneurysmas. Etwa fünf von hundert Männern im Alter über 65 Jahren weisen eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader, meist in Verbindung mit einer Arteriosklerose auf. Eine Arterienverkalkung entsteht durch die Ablagerung von Fetten und sogenannten Schaumzellen an der Arterienwand. Meist handelt es sich dabei um einen schleichenden Prozess, der das Gefäß zunehmend verengt und in der maximalen Ausprägung verschließt. Die Folgen können Schlaganfall und Herzinfarkt sein, mit teils gravierenden Auswirkungen auf die empfindlichen Organe Herz und Gehirn. Das sogenannte Leriche-Syndrom (Aortenbifurkations-Syndrom), benannt nach dem französischen Chirurgen Rene Leriche (1879-1955) kennzeichnet den Verschluss der Bauchschlagader ( Aorta) an den Aufzweigungen in die Beckenarterien.

Leriche-Syndrom – wenn sich die Aorta verschließt

Ein Verschluss der Aorta entwickelt sich langsam, meist über Jahre, durch fortschreitende Arteriosklerose. An der Aorta bilden sich sogenannte Umgehungkreisläufe, die als Kollateralen bezeichnet werden. Beschwerden treten dann verzögert auf, ein Leriche-Syndrom entsteht. Die Durchblutungsstörung führt dann zu krampfartigen Beinschmerzen, die nach einer kurzen Gehstrecke auftreten. Ein akuter Verschluss der Hauptschlagader durch eine thrombotische Auflagerung kann durch eine Embolie entstehen. Oft sind hiervon Patienten mit Herz-Rhythmus-Störungen oder künstlicher Herzklappe betroffen.

Wie wird ein Leriche-Syndrom an der Aorta behandelt?

Wie das Leriche-Syndrom an der Aorta behandelt wird, hängt von seiner Ausprägung ab. Bei geringer Ausprägung kann die Durchblutung durch eine Ballondilatation, also Aufdehnung der Verkalkung mittels Ballon oder mittels Stent behandelt werden. In anderen Fällen sind eine offene Operation und die Anlage eines sogenannten Y-Bypasses notwendig. Dabei handelt es sich um eine Gefäßprothese, die als Umgehungsstraße zur Bauchschlagader und der Beckenarterien verwendet wird. Bei einem vollständigen thrombotischen Verschluss der Hauptschlagader durch ein Blutgerinnsel, ist eine sofortige Embolektomie notwendig. Dabei wird das Blutgerinnsel operativ aus der Aorta entfernt. Zum Einsatz kommt dabei ein Ballon-Katheter (Fogarty-Katheter), der von der Leistenarterie aus eingeführt wird.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
0271 333 – 4733
0271 333 – 4507
mail@webseite.de
http://www.gefaesschirurgie-siegen.de/

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Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten in der Apotheke

Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten müssen bei grünem Gemüse vorsichtig sein (Bildquelle: © SeanPrior/Clipdealer)

Mainz – Wer einen Schlaganfall erlitten hat, ist in der Regel hinterher regelmäßig auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente angewiesen, um einer Wiederholung eines Schlaganfalls entgegenzuwirken. Denn dieses Risiko ist bei Betroffenen deutlich erhöht. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV informiert im Vorfeld des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai worauf Schlaganfallpatienten unter anderem bei ihrer Medikamenteneinnahme achten müssen und klärt über mögliche Wechselwirkungen auf.

„Wichtig ist, dass die Medikamente regelmäßig zur gleichen Zeit eingenommen werden“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, „nur so können sie dauerhaft und konstant wirken.“ Außerdem müssen betroffene Patienten beachten, dass sich gerade die klassischen Blutverdünner mit einigen gebräuchlichen Schmerzmitteln nicht vertragen und es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann, so die Apothekerin: „Wer solche Blutverdünner nimmt, sollte keine Schmerzmittel mit Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac einnehmen. All diese Medikamente verdünnen das Blut zusätzlich, was gefährlich sein kann. Bei einmaligen Schmerzen kann in der Selbstmedikation zu Paracetamol gegriffen werden. Wenn Schlaganfallpatienten häufiger Schmerzen haben, sollten sie aber mit dem Arzt besprechen, welche Schmerzmedi-kation geeignet ist.“ Schlaganfallpatienten sollten außerdem bei Ihrer Ernährung darauf achten, dass nicht zu viel grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat in Folge gegessen wird. Das enthaltene Vitamin K verträgt sich nicht mit diesen Blutgerinnungshemmern und setzt deren Wirkung zum Teil außer Kraft.

Durch die Blutverdünnung sind Menschen nach einem Schlaganfall anfälliger für blaue Flecken. Außerdem wird die Haut dünner und empfindlicher, fasst Engel-Djabarian zusammen. „Gegen die blauen Flecke kann man wenig machen, außer aufzupassen, dass man sich nicht an Ecken und Kanten stößt. Für die dünne, pergamentene Haut kann es hilfreich sein, wenn die Haut an den Händen oder auch am Schienbein mit einer speziellen Hautpflege behandelt wird. Durch reichhaltigere Pflege kann die Haut etwas elastischer und widerstandsfähiger gehalten werden.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
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http://www.lav-rp.de