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Tausendsassa Holunder – sagenumwoben und vielfältig

Hotel-Gastronomin Elisabeth Zintl über ihre Liebe zum wiederentdeckten „Holler“

Tausendsassa Holunder - sagenumwoben und vielfältig

(Bildquelle: @Elisabeth Zintl, Hollerhöfe)

„Ringel, Ringel, Reihe,
wir sind der Kinder dreie,
wir sitzen unter’m Holderbusch
und machen alle husch, husch, husch.“

Schon seit Jahrzehnten singen und bespielen Kinder das wohl bekannteste Ringelreigen-Lied. Der Holderbusch, also der Holunder, ist vielen Mädchen und Jungen dabei wohl eher kein Begriff. Seit einigen Jahren jedoch erlebt er eine Renaissance, wird wiederentdeckt. Eine Wiederentdeckung in seiner ganzen Vielfalt: namentlich etwa als Holler, Ellhorn, Holder, Kiseke, Alhorn, Pisseke, Zibke, Eller oder Flieder sowie auch in seiner Verwendungsart.

Vielseitige Gabe der Natur
Üppige Holunderbüsche prägen seit jeher die Landschaft in der Oberpfalz. Doch war auch hier vielerorts die Verwendung des unter anderem als Heilpflanze bekannten Holunders ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei ist der schwarze Holunder eine ganz und gar kostbare Gabe der Natur: Seit Generationen schätzt man ihn als Hausbaum, Heilpflanze, Back- und Kochzutat sowie als schmackhafte Beigabe in vielerlei Getränken.

Wo gute Kräfte innewohnen
Im Holunderbusch, so glaubte man zu früherer Zeit, wohnte die holde Frau, ein den Menschen wohl gesonnenes höheres Wesen. Auch heute noch nahezu jedem Kind bekannt sein dürfte sie als Frau Holle, die Fleiß mit Gold belohnt und Faulheit durch das anhaftende schwarze Pech verbildlicht. Der Schutz vor Blitzschlag wurde und wird dem Holunderstrauch ebenso zugeschrieben wie vor Feuer und Krankheit, vor Schlangenbissen und Mückenstichen. Der Holler versinnbildlicht ein wahres Füllhorn guter Gaben und gilt in der Mythologie als ein Symbol für die vielen Pflanzen, denen besondere Kräfte nachgesagt werden. „Vor dem Holunder sollst du dich verbeugen“ – eine Volksweisheit, welche die Magie und die Ehrfurcht unserer Vorfahrergenerationen treffend umschreibt.

Heilwirkung und Symbol des Lebens
Die Bewunderung und Ehrerbietung der Bevölkerung kam und kommt dabei natürlich nicht von ungefähr. Vielmehr verhalf dem schwarzen Holunder seine vielseitige Heilwirkung zur geschätzten Aufmerksamkeit und Bewunderung. Schon die antiken Griechen und Römer ehrten ihn. Auch in keltischen, germanischen und slawischen Kulturen spielte der Holunder stets eine besondere Rolle. Der Holunder verkörperte bei den Kelten beispielsweise die Unendlichkeit des Lebens: Im Winter war der Baum „tot“, im Frühjahr erwachte er zu neuem Leben. Germanen pflanzten den Holunderbusch bei ihren Wohnstätten und nutzten die heilbringenden Kräfte seiner Wirkstoffe von Blüten und Früchten, ja sogar von Rinde und Wurzeln. Und so galt es lange Zeit auch als unglücksbringender Frevel, einen Holunderbusch zu schädigen.

Wiederentdecken und neu interpretieren
Wenn heute der Holunder wiederentdeckt wird, geht es nicht um die Belebung von mittelalterlichem Aberglauben und Ritualen. Die Bewahrung von Brauchtum und eine Neuinterpretation unter Berücksichtigung alten Wissens sind die Zutaten, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Gerade in ländlichen Regionen wie der nördlichen Oberpfalz, wo der Holler fast ein Stück Kulturgut ist, steht der Holunderbusch auch heute noch als Synonym für Wohlstand, Frieden und Glück. Und: In ihm drückt sich die Verbundenheit mit der Region aus. So gehört auch heute (wieder) der Holunderbusch zum dörflichen Erscheinungsbild, mit weißen Schneeflocken-Blüten im Frühjahr sowie blauschwarzen Beeren zur Erntezeit. Und jeder, der sich auf ihn, den Holler, einlässt, wird sich schwertun, nicht seiner ganz speziellen Magie zu erliegen.

Regional und kulinarisch – Holunder als Identifikation
Die Gastronomin Elisabeth Zintl erlag dem Zauber des Holunders. Denn so wie andernorts Weinberge, Hopfenfelder oder Streuobstwiesen die Landschaft dominieren, sind es in ihrer Heimat, dem Landkreis Tirschenreuth, die Holundergärten. Für Elisabeth Zintl war es also nur naheliegend, den Holunder in den Mittelpunkt zu stellen. „Mir persönlich hat es neben der herrlichen Natur und Landschaft sowie der bodenständigen, ehrlichen Menschen ebenso der heimische Holunder angetan“, erzählt sie mit einem begeisterten Strahlen in den Augen von der Liebe zu ihrer Heimat. Dem Holunder, oder eben Holler, verdankt das Landhotel, welches bereits in fünfter Generation geführt wird, auch seinen Namen – Hollerhöfe ( http://www.hollerhoefe.de/).

Tochter sorgt für den Holler-(Aha-)Moment
Besonders aufmerksam auf den Holunder machte Elisabeth Zintl übrigens ihre Tochter. Als kleines Mädchen war sie stets begeistert vom betörenden Duft der Holunderblüten. Das bewegte die Gastronomin dazu, den Holunder, ein vor Jahren noch fast vergessenes Relikt der regionalen Nordoberpfälzer Küche, wieder verstärkt in den Fokus zu rücken. Eine weitläufige Hollerbuschwiese hinterm Schlossberg ergänzt deshalb seit ein paar Jahren die wild wachsenden Büsche rund ums Dorf und liefert so die Zutaten für allerhand Leckereien – rund um den bezaubernden Holunder. Weitere Infos: www.hollerhoefe.de

Die Hollerhöfe – ein neues und einzigartiges Konzept in der Oberpfalz – sind so vielfältig wie die Farbpalette des Holunders. „Zu Gast im Dorf“ lautet das Motto des Familienbetriebes, der bereits seit Generationen für gelebte Gastlichkeit steht. Neben Landhauszimmern und Apartments, stehen auch zwei historische und liebevoll sanierte Dorfhäuser zur Wahl. Hier wird Geschichte lebendig. In den Hollerhöfen erlebt der Gast eine ländliche Dorfidylle, eine Mischung aus Gemütlichkeit und Komfort. Umgeben von drei Naturparks: dem Fichtelgebirge, dem Steinwald und dem Hessenreuther Wald. Zum Ausspannen, Entdecken, Aktiv sein, für Einblicke in eine längst vergangene Zeit und Ausblicke in eine schon immer da gewesene herrliche Natur.

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Neues Bier nach alter Rezeptur: Fürst Wallerstein Hell Original

Fürst Wallerstein Brauhaus lanciert bayerisches Helles in nostalgischer Aufmachung

Neues Bier nach alter Rezeptur:  Fürst Wallerstein Hell Original

Endlich ist es so weit, das bestgehütete Geheimnis rund um den Wallersteiner Felsen ist gelüftet. Mit „Fursten Hell Original“, dem neuesten Bier aus der fürstlichen Biermanufaktur zu Wallerstein knüpft das Brauhaus an mehr als 400 Jahre glanzvoller Brautradition an. Nach einem bisher gut gehuüteten, Jahrhunderte altem Familienrezept kommt mit „Fürsten Hell Original“ nun ein ebenso charaktervolles wie süffiges Bier auf den Markt, das im berühmten Wallersteiner Felsenkeller zu perfekter Reife gebracht wird.

Als „ein klassisches Bayrisch Hell mit starkem regionalen Bezug“ beschreibt seine Durchlaucht Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, die neueste Bierkreation seines Hauses. „Mit der Darstellung der ehemaligen Wallersteiner Burg als Silhouette im neuen historischen Markenlook wollen wir uns auf die Werte unserer Familie besinnen und gleichzeitig der eigenen großen Etikettengeschichte huldigen“, so zu Oettingen-Wallerstein. „Vor allem das Andreaskreuz aus unserem Familienwappen wird künftig als zentrales Markenelement auf Flaschen, Kästen und Produktausstattung, einen aufmerksamkeitsstarken Akzent setzen.“

„Alle Welt redet von Craft Beer dabei sind die fürstlichen Biere aus dem Wallersteinschen Brauhaus schon seit 1598 Produkte traditioneller Handwerkskunst“, so Brauereigeschäftsführer Georg Schwarz über die Bierspezialitaten der fürstlichen Brauerei, die natürlich alle nach dem Bayerischen Reinheitsgebot gebraut sind.

Das „Fürsten Hell Original“ ist das erste einer ganz besonderen Edition von Bierspezialitaten, die unter der neuen (alten) Marke des Hauses präsentiert werden. Schon stehen die Sudkessel für ein Weissbier bereit. „Fürsten Hell Original “ wird stilecht in der guten alten Euroflasche abgefüllt und ist seit April im Handel erhältlich.
Neues Bier nach Alter Rezeptur: Fürsten Hell Original aus Wallerstein

Die Geschichte der Fürsten zu Oettingen-Wallerstein ist rund 900 Jahre alt und zählt damit zum ältesten noch bestehenden Hochadel Europas. Wallerstein ist seit dem 17. Jahrhundert Regierungs- & Stammsitz des Fürstenhauses Wallerstein. Zu den Geschäftsbereichen des Fürstenhauses gehören neben dem Kerngeschäft Forst- & Landwirtschaft, auch die Brauerei, Immobilien, sowie die Entwicklung und Vermarktung fürstlicher Lizenzmarken und Unternehmungen im Bereich der alternativen Energiewirtschaft. Darüber hinaus hat sich die Familie bereits zur Zeit der regierenden Fürsten um Kunst und Kultur verdient gemacht. Bis heute zählt das Fürstenhaus zu den großen Förderern und Mäzenen des europäischen Kulturlebens und stellt seine gesellschaftliche Verantwortung vor allem im Rahmen der Denkmalpflege unter Beweis. Das Fürstliche Brauhaus Wallerstein wurde 1598 erstmal urkundlich erwähnt.

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Tiefensee: Neue Rückendeckung für UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

BSOZD.com-NEWS
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(BSOZD.com-NEWS) Berlin. 150 Millionen zum Schutz des Welterbes in Deutschland – „Ich freue mich, dass der Haushaltsausschuss beschlossen hat, 150 Millionen für Schutz und Pflege der Welterbestätten in Deutschland bereit zu stellen. Ich danke insbesondere dem Abgeordneten Carsten Schneider für seine Unterstützung“, sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee heute.

„Mit dem neuen Programm ‚Förderung von Investitionen in nationale Weltkulturerbestätten‘ stellen wir Gelder bereit, um die dringend notwendigen Investitionen in den Erhalt der historischen Orte von Weltrang zu tätigen. Beispiel Quedlinburg: hier sind enorme Anstrengungen nötig, um den Schlossberg zu sichern. So etwas übersteigt die Möglichkeiten einer Gemeinde, ist aber von nationaler Bedeutung“, so Tiefensee weiter. read more »