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Mehrheit hält Zigaretten-Schockbilder für wirkungslos

DAK-Umfrage: Für 81 Prozent der Deutschen sind Ekelfotos auf Verpackungen keine wirksame Maßnahme gegen das Rauchen

 

Karlsruhe, 28. Juni 2016. Die große Mehrheit der Deutschen hält Schockbilder auf Zigarettenpackungen für wirkungslos im Kampf gegen die Tabaksucht. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Für 81 Prozent der Befragten sind Ekelfotos von geschädigten Organen keine wirksame Maßnahme, um Raucher zum Aufhören zu bewegen. Auf Grundlage einer EU-Tabakrichtlinie müssen ab Mitte Mai Hersteller alle neuen Zigarettenpackungen mit großformatigen Bildern versehen, um vor den Gefahren des Rauchens zu warnen.

 

Knapp 60 Prozent der Befragten glauben, dass die abschreckenden Fotos auch bisherige Nichtraucher nicht davon abhalten, künftig zur Zigarette zu greifen. Bei den ständigen Rauchern sind sogar 66 Prozent davon überzeugt, dass Schockbilder keine geeignete Präventionsmaßnahme darstellen. „Ob jemand zur Zigarette greift oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab“, sagt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. „Schockbilder auf Zigarettenpackungen sind nur ein Präventionsfaktor. Wir setzen auf Information und Aufklärung, die schon in den Schulen beginnt. Einen starken Einfluss hat auch, ob die Eltern rauchen oder wie stark Zigaretten im Freundeskreis akzeptiert sind.“

 

Verstärkte Aufklärungsarbeit an Schulen

Nach der aktuellen Umfrage der DAK-Gesundheit halten neun von zehn Befragten eine verstärkte Aufklärungsarbeit an Schulen für eine geeignete Maßnahme, um Menschen vom Rauchen abzuhalten. 83 Prozent befürworten einen konsequenteren Schutz vor dem Passivrauchen, etwa durch ein Rauchverbot in Autos, in denen Kinder mitfahren. „Dieses Ergebnis zeigt, dass noch ein großer Handlungsbedarf ist“ ergänzt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Für ein totales Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden waren 77 Prozent, für ein Verbot von Tabakwerbung 62 Prozent und für eine höhere Besteuerung von Tabakprodukten 60 Prozent der Befragten. „Die gesundheitlichen Konsequenzen sind sowohl beim Tabak, als auch beim Alkohol nicht zu unterschätzen. Dies zeigt auch die große Resonanz bei der Aktion „bunt statt blau“ der DAK-Gesundheit gegen das Komasaufen“ so Richter.

 

Grundsätzliche Zustimmung für Schockfotos

Die neuen Schockfotos auf den Schachteln zeigen mögliche Gesundheitsschäden durch Zigaretten, zum Beispiel verfaulte Zähne, Krebsgeschwüre oder Raucherlungen. Ein großer Teil der Verpackungsfläche muss für die Bilder und passende Texte reserviert sein. Laut Umfrage finden zwei Drittel der Befragten es grundsätzlich in Ordnung, dass solche Bilder in dieser Deutlichkeit gezeigt werden – ganz unabhängig von der möglichen abschreckenden Wirkung. Bei den Nichtrauchern liegt die Zustimmung sogar bei 73 Prozent.

 

Deutschland setzt mit den Schockbildern auf Zigarettenpackungen eine EU-Richtlinie für Tabakprodukte um. Ziel ist es, die Raucherquote von Jugendlichen und die Zahl vorzeitiger Todesfälle zu senken. Etwa 110.000 Todesfälle pro Jahr sind in Deutschland unmittelbar auf das Rauchen zurückzuführen.

 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und versichert knapp 6 Millionen Menschen.

Pressemitteilungen

Gesetzesänderung 2016 – Schockbilder auf Zigarettenpackungen

Die Schockbilder können nicht verhindert werden, jedoch können diese abstoßenden Bilder zukünftig verdeckt werden. Die Antwort darauf ist CigPic. Die Initiatoren von CigPic sind der Überzeugung, dass die Gesetzesänderung kei

Gesetzesänderung 2016 - Schockbilder auf Zigarettenpackungen

(NL/6331856112) Der Folgende Bericht zeigt eine Lösung wie die Schockbilder auf Zigarettenverpackungen durch die neue Marke und den Hersteller Cigpic versteckt werden können. Raucher in Deutschland müssen sich ab dem kommenden Mai 2016 auf Schockbilder und größere Warnhinweise auf Zigarettenverpackungen einstellen. Zwei Drittel der Vorder- und Rückseite von Tabakwaren werden kombiniert aus Warnbildern und aufklärenden Texten. Insgesamt stellt die Tabakindustrie in Deutschland jährlich über 200 Milliarden Zigaretten her. Der Großteil davon wird für den Export verwendet und außerhalb der EU-Länder transportiert. Die neue Gesetzesordnung verabschiedet nun zum 20. Mai 2016 ein Gesetz, dass allen Tabakkonzernen vorschreibt, größere Warnhinweise mit abschreckenden Bildern auf die Tabakwaren zu drucken.

Gesetzesänderungen in der Zigarettenindustrie
Die schon im Jahr 2014 ausgehandelte Richtlinie der europäischen Union für Tabakprodukte, wird jetzt auch ab dem 20. Mai 2016 im deutschen Recht ausgeführt. Die Vorgabe ist, dass krebsbefallene Lungen, faulende Raucherbeine oder geschwärzte Zahnstümpfe abgebildet werden sollen. Durch die Gruselbilder, soll eine abschreckende Warnung für Raucher ausgesprochen werden. Das Ziel der Gesetzesänderung ist, die Quote der jugendlichen Raucher und die Anzahl der vorzeitigen Todesfälle deutlich zu senken, da zur Folge über 110.000 Todesfälle pro Jahr in Deutschland auf das Rauchen zurückzuführen sind.
Die Warnbilder werden in Zukunft mehr als 65 Prozent der Vorder- und Rückseiten von den Zigarettenverpackungen einnehmen. Aktuell nehmen die Warnbilder 30 Prozent der Vorder- und Rückseite ein.
Schockbilder als Abschreckung
Die europäische Union zieht jetzt mit der Gesetzesänderung nach. Jedoch haben die Abbildungen auf den Zigarettenverpackungen es in sich. Wissenschaftler warnen und bezweifeln den Sinn dieser Maßnahme. Die Schockfotos kommen laut Fachexperten nicht gegen das Suchtverhalten an und können Außenstehende, wie Kinder traumatisch prägen. Bilder prägen sich im Gedächtnis besser ein als Texte. Jedoch aktivieren sie laut Experten dennoch das Lust- und Suchtzentrum im Gehirn eines Rauchers. Denn die Raucher wüssten genug über ihr gesundheitliches Risiko und dieses Wissen würde sich besser mit subtileren Packungsbotschaften vermitteln lassen. Außerdem sollten Jugendliche anders als erwachsene Raucher angesprochen werden. Die Tendenz der Raucher ist seit Längerem rückläufig. Das ist aber auf die Tabaksteuer, Rauchverbote und Aufklärungskampagnen zurückzuweisen.

Erfolg der Zigarettenindustrie
Die Tabakindustrie ist erwartungsgemäß wenig von den Gesetzesänderungen begeistert. Sie warnt vor möglichen Folgen, wie zum Beispiel den Abbau von Arbeitsplätzen in den deutschen Tabakunternehmen. Die Zigarettenlobby pochte auf eine längere Frist für die Umstellung ihrer Produktion von Zigarettenschachteln. So wurde argumentiert, dass dies bis Mitte Mai nicht zu realisieren sei. Die Gesetzeseinführung wurde in Deutschland schon seit dem Jahr 2010 und die letztendliche Einführung immer wieder verschoben. Die Zigarettenlobby verzeichnet den langen Verzug der tatsächlichen Einführung als einen Erfolg. Die neue Gesetzeslage tritt demnach erst in Kraft, sobald diese im europäischen Amtsblatt veröffentlicht wurde. Die europäischen Staaten haben dann bis zu zwei Jahre Zeit, die neuen Richtlinien für die Tabakindustrie umzusetzen. Außerdem wird der Tabakindustrie eine zusätzliche Frist von einem Jahr für die Umstellung gewährt. Das bedeutet, dass alle Tabakprodukte, die noch nicht den neuen Richtlinien der europäischen Union entsprechen, bis zum Frühjahr 2017 aus dem Handel verschwunden sein müssen. Ein weiteres Schreitthema könnte in Zukunft das „Plain Packaging“ werden. Das bedeutet, dass der Name der Marke dann künftig nur noch in Einheitsschrift ohne Logo auf den Packungen versehen werden darf, wie es in Großbritannien oder Irland schon der Fall ist. Jedoch wird dies als unwahrscheinlich eingestuft.

Interview
Onma: Was sind die Vor- und Nachteile der Gesetzesänderung?
Frank Meine: Jede Medaille hat zwei Seiten. Allerdings sehe ich in der europäischen Gesetzesänderung, die nun im Jahr 2016 konkret für Deutschland national in Kraft tritt, wirklich kaum Vorteile, eher im Gegenteil. Es sind die Nachteile, über die man sich Gedanken machen muss. Aber wenn die kleineren Kinder die Schockbilder sehen und mit den rauchenden Eltern in Verbindung bringen, dann kann das doch nur nachteilig sein. Zudem bin ich der Überzeugung, dass es für Kinder eine psychische Belastung darstellen kann.

Onma: Was könnten mögliche Folgen für die Zigarettenindustrie sein?
Frank Meine: Für die Zigarettenlobby sehe ich durch die Gesetzesänderung keinen Nachteil. Gruppenzwänge sind bei Jugendlichen größer und in der Raucherecke der Schule zu stehen war schon immer cool. Raucher wird es nicht abhalten, weiter Zigaretten zu konsumieren.

Onma: Kann Ihrer Meinung nach das Prinzip der Schockbilder wirklich funktionieren?
Frank Meine: Ein definitives nein! Wie bereits erwähnt, die Bilder werden nicht abschrecken, sondern wahrscheinlich Konflikte mit Kindern hervorrufen.

Onma: Was für Abschreckungsmaßnahmen könnten in Zukunft noch folgen?
Frank Meine: Ich sehe in dieser Richtung keine Steigerungsmöglichkeiten. Die Schockbilder sind schrecklich genug, sie regen jedoch kaum zum Nachdenken bei den Rauchern an. Es bedarf einer anderen Methode, um die verschiedenen Generationen, wie jugendliche oder erwachsene Raucher zu erreichen.

Kontakt
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Rühmkorffstr. 5
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