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„Sanssouci‘ – Neuer Lyrik-Band vom Wesen, Sinn und Ziel des Menschen

Erstmals auf Deutsch – Marie-Dominique Unkel

"Sanssouci

Poesie-Band ‚Sanssouci‘ von Marie-Dominique Unkel

Die lyrische Dichterin Marie-Dominique Unkel präsentiert mit dem neuen Poesie-Band „Sansoucci‘ erstmals ein Werk in deutscher Sprache. Sie blickt auf diverse Veröffentlichungen in Frankreich und England sowie zahlreiche Auszeichnungen und Poesie-Preise zurück. Visionär verarbeitet sie in ihren Gedichten universell relevante Themen wie die Unterdrückung der Frau oder die Zukunft der Gesellschaft. „Sanssouci‘ ist per sofort im Buchhandel oder direkt beim Verlag Mylinfalkläm Asperg Mühlen – Tjoa erhältlich.

Die neuen, im Lyrik-Band „Sanssouci‘ erschienenen Gedichte von Marie-Dominique Unkel befassen sich auf lebendige Weise mit den Herausforderungen zwischen menschlichem Streben und Begehren, zwischen individueller Wahrheit und realer Wirklichkeit. Aufgezeigt wird die Dualität von gelebter Vergangenheit und realer Gegenwart. Die poetische Dichterin vermittelt Gedankenwelten zu Gesellschaft, dem Wandel der Mentalitäten und dem Zustand der Welt. Über allem steht die zentrale Herausforderung des Individuums: nach dem Sinn des Lebens und Daseins. „Mensch sein ist auch eine Bestimmung“, sagt Marie-Dominique Unkel. „Denken und Fühlen sollten auf das Ziel des Guten ausgerichtet sein“. So lenken die Gedichte die Sinne der Leser einmal besinnlich sublimierend, ein anderes Mal nachdenklich bedrückend auf die Fragestellungen der Gegenwart und liefern damit neue Gedankenanstöße zur konstruktiven Selbstreflektion.

Die Basis für diese thematische Auseinandersetzung bildet ihr Ethikverständnis nach dem ganzheitlichen Prinzip. Marie-Dominique Unkel formuliert in Duktus und Vokabular konzentriert und bedient sich dabei einer einprägsam direkten Sprache. Sie bleibt der Lyrik verhaftet und verdichtet Emotionen stringent zu einer poetischen Essenz. Gedanken und Leitlinien verarbeitet sie dafür komprimierend in assoziierenden Wörtern: gefühlvoll, philosophisch und stets menschlich.

Im Alter von 22 Jahren traf Marie-Dominique Unkel auf den Philosophen Jean-Paul Sartre, der für erste Inspirationen zu ihren literarischen Arbeiten sorgte. Weitere Begegnungen mit renommierten Literaten wie Suzanne Chantal aus dem Schriftstellerkreis um Andre Malraux folgten. Mehrfach wurde sie mit dem Poesiepreis Prix Honneur Charles Le Quintrec ausgezeichnet, bereits 1976 erhielt sie den Literaturpreis „Moulin de l’Ecluse“. Seit dem 17. März 2017 ist sie zudem Mitglied der französischen Literatur-Institution La Societe des Poetes Franais, an der Seite von berühmten Schriftstellern wie Jean Cocteau, Leopold Senghor und zahlreiche weiteren. Marie-Dominique Unkel studierte Literaturwissenschaften, Journalismus, Psychologie, Philosophie, englische Literatur und Sozialwissenschaften in Paris. Entsprechend findet sich ihr interdisziplinäres Wissen in der Ausdruckskraft ihrer Poesie wieder. Darüber hinaus ist sie Inhaberin eines alteingesessenen Anti-Stress-Zentrums mit Spezialisierung auf Holotherapie zur Gewichtsreduktion.

Auszug aus Sanssouci – ENTSCHLEIERTE FRAUEN:
Wenn
Jene, die eingeschlossen sind
In einem Haus,
In einer Idee,
In einer Religion,
In einem System
Aus Perversionen und Lügen,
Am Boden gehalten und dem Tod geweiht
In mörderischen Ideologien
Unvereinbar mit den universellen Gesetzen
Von Toleranz und Freiheit.
Wenn die grausame Unterdrückung
Sadistisch und zerstörerisch,
Ins Bewusstsein vordringt,
Wird diese kranke, pathologische Macht,
Die sich jeglicher Entwicklung widersetzt,
Vernichtet werden.
Wenn diese Frauen, verschleiert
Damit nicht ein jeder ihre Schönheit
Oder einfach ihre Persönlichkeit entdecken kann,
Wenn sie aufstehen werden.
Befreit von verbotenen Schikanen, Frustrationen
Aggressionen,
Werde Sie, ihre Peiniger, untergehen.


Bestellinformationen:
Gedichtband Sanssouci
Verlag: Mylinfalkläm – Asperger Taschenbücher; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN 978 – 3 – 9816775 – 8 – 4
Preis 14,50 EUR
Beziehbar über den Buchhandel oder direkt via Verlag unter mylinfalklaem@gmx.de

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Kontakt
Marie-Dominique Unkel
Marie-Dominique Unkel
Moltkestraße 51
74321 Bietigheim-Bissingen
+49-(0)-7142-220486
md.unkel@holotherapy-unkel.com
http://www.holotherapy-unkel.com

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LiterART: Eine Symbiose aus Kunst und Poesie

„DichtBlick – wenn kunst gedanken kriegt“.

LiterART: Eine Symbiose aus Kunst und Poesie

Dichtgeblickt vertieft

Hommage an Kunst und Poesie

So sieht es aus, wenn sich die Künstlerin Diana Frasek und die Schriftstellerin und Dichterin Jennifer Hilgert zusammentun. Es ist ein wunderbares Werk entstanden, das sich mit Malereien aus dem Mund beschäftigt. Mit Zeichnungen für Augen und Ohren. Das Gedicht kunstvoll und erfrischend neu umgesetzt. Entstaubt und neben dem Analyseopfer aus der Schule, werden Gedichte zu bunten „Bezugskunstwerken“, blicken in eine Zukunft voller Kunst und Mut und erleben eine spezielle Art das gemeine Gedicht, die Lyrik, neu zu entdecken.
Lyrik – anders. Ganz neu. Blickdicht und kunstvoll. Kunst und Gedicht in einem Werk.

Die Malerin kümmert sich in Ihren Gemälden um die Umsetzung von Figuren aus Hochglanzmagazinen. Sie gestaltet die Figuren neu. Pur. Authentisch. Dem Hintergrund widmet sie Farben, Formen und Muster. Dieser Kontrast spricht für ihre Arbeit und bringt Spannung in das (Gesamt)Bild. Vorzugsweise „zeichnet“ sie mit Aquarell.

Tun Sie uns einen Gefallen? Benutzen Sie das Buch

„DichtBlick“ ist eine Hommage an das gemalte Wort – die Poesie – und gleichzeitig an die blickdichte Malerei. Ein Werk, das weit über das Lesen und Anschauen hinaus geht. Es ist mehr als ein Buch. Mehr als ein Malbuch. Es ist ein Mitmachbuch. „Benutzen Sie es!“

Wie, das erfahren Sie spätestens, wenn Sie es in den Händen halten. So wird mittels Scherenschnitt aufgefordert Seiten heraus zu trennen, um die Bilder und Worte in einem Rahmen an die Wand zu bringen oder eigenhändig und gedanklich kreativ zu werden und schwarzweiß Seiten farbig zu gestalten. „Selbst dahinter blicken“, lautet die Devise.

Jugendlich, frisch-entstaubt, statt edel-unbrauchbar

Die Zusammenarbeit der Kreativen hat ein interaktives Buch hervorgebracht, das Wort und Bild miteinander vereint und die Lyrik entstaubt, mit der Kunst paart und dichter erscheinen und bunt werden lässt. So wurden die Gedichte für die Bilder geschrieben und umgekehrt. Die Intension der Autorin und Herausgeberin: Ein interaktives Buch zu gestalten, dass Wort und Bild vereint und die Lyrik entstaubt, mit der Kunst paart, bunter werden lässt und sie aus der Versenkung befreit. So wurden die Gedichte für die Bilder geschrieben und umgekehrt. In ständigem Austausch mit der Künstlerin ist eine besondere Zusammenarbeit entstanden, die Sie sehen und fühlen. Dabei war die Entscheidung zur Ringbindung genauso beabsichtigt wie das DIN A4 Querformat. Das Werk kommt jugendlich frisch ums Eck, wird als „Mitnahmebuch“ empfunden. Der Verzicht auf ein „edles“ Hardcoverformat lädt den Leser nicht einzig und alleine zum Lesen, sondern darüber hinaus zum Gebrauch von „DichtBlick“ ein.

Zeigen Sie Mut!
„DichtBlick“ – Eine Symbiose aus Kunst und Poesie. Ein Mitmachbuch. Ein Gedicht. Einmal anders.

Wortvirtuositäten & Reimereien

Kontakt
Schriftverkehr
Jennifer Hilgert
Church Street 1133
94114 San Francisco
+1 415 6085452
jennifer.hilgert@web.de
www.schriftverkehr.net

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Kaleidoskop amouröser Begegnungen

Die Berliner Schriftstellerin sara reichelt hat in ihrem neuen Buch „Wer die Liebe fängt – Amouröse Begegnungen“ 22 poetische und zugleich messerscharf analysierende Geschichten um Sehnsucht, Faszination und Liebe aufgeschrieben.

Kaleidoskop amouröser Begegnungen

Die Protagonisten der Kurzgeschichten umtanzen und umschlingen sich mit all ihren (un-)stillbaren Sehnsüchten und Verschmelzungswünschen. Bisweilen stolpern sie über ihre zu großen Erwartungen oder bleiben verbunden in einer anhaltenden gegenseitigen Faszination. sara reichelt geht es um die plötzlich aufflammenden, flüchtigen, zauberhaften und auch schmerzhaften Momente des Begehrens. Oft sind es Menschen, die sich kaum kennen und für eine kurze, intensive Begegnung wie zwei Billardkugeln aufeinanderprallen.

Es war „Liebe auf den ersten Satz“, sagte er zu ihr, als sie feststellten, dass sie sich bereits einander sicher waren, bevor sie sich gesehen hatten. Stundenlang rankten sich ihre Sätze umeinander, bespielten sich seine und ihre Worte, ohne dass sie überhaupt auf die Idee gekommen waren, sich nach ihrem Aussehen zu befragen.

sara reichelt ist eine Sprachkünstlerin, die durch das Schreiben ihr Glück gefunden hat. In ihren Büchern erzählt sie von den Innenwelten der Protagonisten in einer klaren und gleichzeitig lyrischen Sprache. Die 51-Jährige beschäftigt sich von Jugend an mit der Neuerfindung der Welt durch Sprache. Sie hat zwei Hochschulstudien abgeschlossen (Psychologie, Judaistik/Vergleichende Religionswissenschaft) und liest/spricht mehrere Fremdsprachen. Parallel zu ihren Berufstätigkeiten als Beraterin und Dozentin veröffentlicht sie seit 1986 poetische Prosatexte und Lyrik. Seit 2014 lebt sara reichelt als freie Schriftstellerin in Berlin.

Das Buch „Wer die Liebe fängt – Amouröse Begegnungen“ ist am 25. April 2016 im Verlag 3.0 erschienen. Es ist im Buchhandel offline/online und außerdem im Verlag Shop erhältlich.

Gern steht sara reichelt für Interviews und Lesungen zur Verfügung.

Für weitere Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an den Verlag .

Verlag 3.0 Zsolt Majsai ist ein Publikumsverlag und bedient verschiedene Genres. Neben Fantasy und Thriller sind Tabu-Themen und sozialkritische Bücher ein Schwerpunkt des Verlagprogramms.

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Neue Autoren braucht das Land – www.autoren-net.de

Veröffentliche Deine Träume – Werde Autor

Früher war es etwas Besonderes lesen und schreiben zu können. Nur der Adel oder das Bildungsbürgertum hat sich mit Literatur beschäftigt. Und Literatur war angesehen, Bücher waren wertvoll und Autoren elitäre Künstler. Aber der Masse der Leute war es kaum möglich zu schreiben. Schon gar nicht als Hobby. Weder hatte man die Bildung, noch die Zeit oder die Mittel. Heutzutage kann beinahe jeder lesen und schreiben. Und sowohl die recht üppige Freizeit als auch die modernen Medien machen es im Prinzip leicht einzelne kleine Gedichte oder Artikel bis hin zu ganzen Buchmanuskripten zu erstellen. Aber an dieser Grenze bleiben neue Autoren meist hängen. Wie sollen Ihre Werke überhaupt der Öffentlichkeit präsentiert werden? Nur ganz wenigen neuen Autoren gelingt es bei Verlagen unterzukommen, die auch die Kosten für ein Buch übernehmen. Und noch weniger Autoren gelingt es größere Stückzahlen ihrer Werke an Leser zu bringen. Muss ein Autor sein Buch sogar noch selbst vorfinanzieren, wie es von diversen spezialisierten Verlagen angeboten wird, wird wirkliches Schreiben für die Öffentlichkeit auch heute noch mit einer elitären Grenze von der Masse abgeschottet.

Das Web-2.0-Portal Autoren-net.de

Gäbe es nicht das Internet und die neuen Möglichkeiten des Web 2.0. Autoren-net.de stellt ein Web-basierendes Portal bereit, über das neue (und natürlich auch schon etablierte) Autoren ohne irgendwelche Kosten und spezieller Computerkenntnisse eine breite Öffentlichkeit erreichen können. Dank Web 2.0 ist es mit dem integrierten Editor von autoren-net.de ganz einfach Inhalte direkt über den Browser zu erstellen und unmittelbar zu publizieren. Autoren können ihr Wissen, ihre Ideen, Erfahrungen, Leidenschaften, Träume, Gedichte, Geschichten oder Kurzgeschichten, Liedertexte oder was auch immer ihnen einfällt in Form eines Artikels/Beitrags bei autoren-net.de veröffentlichen. Das Portal richtet sich sowohl an professionelle Autoren und vor allen Dingen Hobbyautoren und (vielleicht) kommende Sterne der Literatur. Auch Beiträge von Kindern und Jugendlichen sind gerne gesehen. Sämtliche Texte werden hier kostenlos und wenn gewünscht auch anonym (bzw. unter einen Pseudonym) veröffentlicht. Auch wenn Autoren bereits Bücher oder Buchpassagen erstellt haben, können diese Auszüge aus ihren Werken einstellen.

www.autoren-net.de

RJS EDV-KnowHow
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55294 Bodenheim
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Clara Ratzka: Von Liebe und Exotik

LWL-Literaturkommission veröffentlicht Online-Lesebuch der vergessenen Erfolgsautorin

In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war die in Hamm geborene Clara Ratzka (1872-1928) eine Starautorin. Schon ihr Erstlingsroman „Blaue Adria“ hatte Bestsellerqualitäten. Von vielen jungen Mädchen und Frauen wurde die bewegende Liebesgeschichte zwischen einer kühlen Blondine und einem heißblütigen Zigeuner regelrecht verschlungen. Heute ist Clara Ratzka, wie viele Erfolgsautoren ihrer Zeit, vergessen. Mit einem von Jutta Balster herausgegebenen Clara-Ratzka-Online-Lesebuch erinnert die Literaturkommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt an die erfolgreichste west-fälische Schriftstellerin der Zwanziger Jahre (http://lwl.org/LWL/Kultur/westbibl/Ratzka).

Insgesamt zehn weitere Erfolgsromane ließ Ratzka ihrem Erstlingswerk in kurzen Abständen folgen. Und sie verkaufte Filmrechte. Dennoch geriet sie schnell in Vergessenheit. Nicht unbeteiligt an diesem Umstand ist die literarhistorische Geringschätzung der Unterhaltungsliteratur. Die LWL-Literaturkommission beschritt schon 2006 einen anderen Weg und würdigte mit der Ausstellung „Flammende Herzen“ dieses in Westfalen bis dato nicht beachtete Genre.

Hintergrund:
Als Ratzka zur Bestsellerautorin wurde, blickte sie schon auf ein ungewöhnliches, ereignisreiches Leben zurück. Als junge Mutter war sie zusammen mit ihrer Tochter der Beengtheit ihrer ersten Ehe und der Spießigkeit des westfälischen Bürgertums entkommen. Sie lebte in der Metropole Berlin und floh später dann in die Arme eines erfolgreichen Malers. In Berlin traf man sie in den angesagten Salons ebenso an wie an der Universität, wo sie ein volkswirtschaftliches Studium aufgenommen hatte. Als wäre das nicht schon der Herausforderungen genug, engagierte sich Ratzka publizistisch und aktivistisch in der Frauenbewegung. Auch sozial Benachteiligten galt ihr Einsatz. Höhepunkt ihrer vorschriftstellerischen Laufbahn war eine Dissertation an der Universität Tübingen.

Ihre eigentliche Berufung fand sie aber erst mit 42. Sie entdeckte ihr schriftstellerisches Talent und machte Karriere. Gleich ihr Debüt „Blaue Adria“ war ein Überraschungserfolg. Stilistisch dem Massengeschmack gehorchend, vermittelt der Roman eine modern emanzipative Grundhaltung, die maßgeblich zum Publikumserfolg beitrug.

Ihr zweiter Roman „Die grüne Manuela“ (1918) wurde schon vom renommierten Ullstein-Verlag verlegt. Wieder steht ein Frauenschicksal im Mittelpunkt, wieder spielt die Handlung an einem exotischen Schauplatz. Eine offensichtlich erfolgversprechende literarische Rezeptur. Ratzka erzählt die Geschichte des südamerikanischen Findelkinds Manuela, das es mit Ehrgeiz und Willenskraft zur gefeierten Tänzerin schafft. Ratzka, so ein zeitgenössischer Kritiker, gelinge es, „im Spiegelbilde eines Frauenlebens die Freuden und Nöte des ganzen Geschlechts aufzuzeigen“.

Aus westfälischer Perspektive ist vor allem der Münsteraner Roman „Familie Brake“ zu nennen. „Ein Stadt- und Familienepos, das auch den heutigen Leser mit seinen lebhaften Schilderungen Vorkriegsmünsters noch fasziniert“, so Jutta Balster, die in das Lesebuch aber auch die feuilletonistischen Arbeiten Ratzkas aufgenommen hat: Ihre kurzweiligen Impressionen aus der „Weltgroßstadt London“, sowie die Schilderung einer Weltreise, die die Autorin 1927 unternahm.

„Die LWL-Literaturkommission entdeckt eine Autorin wieder, die im Kanon der großen Literatur keine Rolle mehr spielt. Dabei haben besonders Autorinnen wie Clara Ratzka motiv- und sujetgeschichtlich tiefe Spuren im Generationsgedächtnis hinterlassen. Ein Blick in die heutigen Bestsellerlisten bestätigt dies“, erklärt Prof. Walter Gödden.

Kontakt:
Literaturkommission für Westfalen
Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48147 Münster
Markus Fischer,
LWL-Pressestelle,
Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org

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