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Digitalisierte Arbeitswelt – moderne Berufskrankheiten

Neue Berufskrankheiten durch Bewegungsmangel und einseitiger Betätigung – Vorbeugung und Prävention – Company move – Betriebliches Gesundheitsmanagement, Zwischenruf von Nadine Jokel, Expertin für Betriebliche Gesundheitsförderung

Digitalisierte Arbeitswelt - moderne Berufskrankheiten

Digitalisierte Arbeitswelt – moderne Berufskrankheiten – Zwischenruf von Nadine Jokel, company move

Neue Berufskrankheiten durch Bewegungsmangel und einseitiger Betätigung – Vorbeugung und Prävention – Company move – Betriebliches Gesundheitsmanagement, Zwischenruf von Nadine Jokel, Expertin für Betriebliche Gesundheitsförderung

Mit dem Wandel in der Arbeitswelt geht ein Wandel der Krankheitsbilder einher. Moderne Berufskrankheiten entstehen durch sich gleichbleibende Bewegungsabläufe wie das Schreiben am Computer und Bedienen der Maus, zu viel Stress und sitzende Tätigkeit. Neue Krankheiten sind aufgetaucht wie der Maus-Arm, die iPad-Schulter, Hals-, Nacken-, Wirbel-, Rückenschmerzen, Sehnenentzündung etc. Betroffene leiden und suchen Hilfe.

Welche Übungen und Präventionen gibt es, um dem Smartphone-Nacken, dem Maus-Arm, dem SMS-Daumen entgegenzuwirken?

Die Company move – Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Sitz in Dresden, Berlin und München hat sich auf die Gesundheit in Unternehmen und deren Mitarbeiter eingestellt. In Seminaren und Fortbildungen begleitet die Company move zur betrieblichen Gesundheitsförderung Mitarbeiter und Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bietet Company move Maßnahmen zur Unterstützung des gesundheitsgerechten Verhaltens der Mitarbeiter an. Von Rückenschulte bis Stressmanagement erhalten die Teilnehmer maßgeschneiderte Angebote und eine kompetente Umsetzung. Präventionsmaßnahmen, damit die Gesundheit langfristig erhalten bleibt, erläutert Nadine Jokel, Expertin für Gesundheitsförderung.

„Die neuen modernen Berufskrankheiten haben ihre Ursache darin, dass sich im Arbeitsalltag ungesunde Routinen oder Fehlhaltungen eingeschlichen haben. Gehandelt wird erst, wenn es zu spät ist und die Schmerzen spürbar sind. Dann gelten Erkrankungen als akut und brauchen ärztliche Behandlung“, berichtet Nadine Jokel. Viele Berufskrankheiten bilden sich nach jahrelanger Fehlhaltung oder treten bei starker Ausprägung auf. Wie dem Smartphone-Nacken, dem SMS-Daumen, dem Maus-Arm und der Freizeit-Krankheit vorzubeugen?

Berufskrankheiten: Maus-Arm – iPad Schulter – SMS-Daumen

Die Arbeit am Computer ist für die rechte Hand bzw. die linke Hand bei Linkshändern eine einseitige Dauerbelastung. Unter dem Begriff „Sekretärinnenkrankheit“ in Deutschland weitverbreitet. Durch die jahrelange Arbeit am PC und das ständige, repetitive Bedienen der Maus und der Tastatur sind die Arme einer Über- und Fehlbelastung ausgesetzt.

Die Bezeichnung „Syndrom“ deutet darauf hin, dass andere Symptome gleichzeitig auftreten. Schmerzen sind im Arm zu spüren, im Handgelenk, den Schultern und im Nacken. Bei den ersten Anzeichen wie leichtes Kribbeln, Taubheitsgefühle, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen ist ärztliche Hilfe zu suchen, erläutert Nadine Jokel.

Beim Maus-Arm handelt es sich um eine Krankheit. Prävention durch richtiges Verhalten wirkt positiv entgegen. Es bestehen gute Heilungschancen.

Positiv wirkt sich aus, den Computer mit dem Laptop temporär zu tauschen. Zu beachten gilt, dass Laptops und Notebooks sich nicht dauerhaft für die Arbeit eignen. Der Bildschirm lässt sich nicht optimal einstellen und die Tastatur ist nicht ergonomisch. Aber ein Wechsel der Arbeitsgeräte wirkt sich positiv auf die Körperhaltung aus, Einseitigkeit wird vermieden.

Die iPad-Schulter zeigt, dass eine Fehlhaltung durch den Arbeitsplatz entstanden ist. Eine Schonhaltung wird eingenommen, weil die Schultern schmerzen. Die Schultern sind durch die PC Arbeit nach vorn gerichtet. Dabei ist die Schulter eines der beweglichsten Gelenke, das wir haben, und empfindlich. In der Schulter befinden sich viele Muskeln, Bänder und Sehnen, wodurch es in der Schulter eng ist. Durch Fehlbelastungen nimmt die Enge zu.

In Begleitung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements üben Trainer und Experten, die Verbeugung am Arbeitsplatz. Einfache Übungen, wie z.B. die Hand zur Faust ballen, die Hand kreisen lassen, Klavier spielen, Finger dehnen, den Unterarm dehnen, Verspannungen lösen, Arme ausschütteln, helfen zur Entlastung. Das sind Übungen, erläutert Nadine Jokel, die direkt am Arbeitsplatz für eine kurze Pause geeignet sind.

Fazit: Heute beginnen – Vorsorge und Prävention – Fehlhaltungen und Belastungen aktiv entgegen wirken.

Das notwendige Wissen über Gesundheit am Arbeitsplatz und die Fähigkeit, die gesundheitlichen Belastungen frühzeitig zu erkennen und zu minimieren, machen das Leben nicht unmittelbar gesünder, es ist ein Anfang. Fehlhaltungen abzubauen und entgegen zu wirken ist anstrengend, braucht Geduld und Übung bis zur Erreichung des Ziels: Gesund und fit am Arbeitsplatz.

Nadine Jokel bestätigt die Erfahrung, dass jeder kleine Schritt wichtig ist. Lieber heute beginnen, nicht bis morgen warten. Gewohnheiten mithilfe von Checklisten, Selbstreflexionen und Aufgaben ändern. Die Company move hilft Unternehmen, gesunde Mitarbeiter für ein gesundes Unternehmen langfristig zu motivieren.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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30PLUS Fitness & Vital Lounge – Der Spezialist bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen

30PLUS Fitness & Vital Lounge - Der Spezialist bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen

mehr Lebensqualität für Best Ager

Mehr als jeder 5. Deutsche leidet an zum Teil erheblichen Gelenk- und Bewegungsschmerzen. Betroffene wissen aus eigener leidvoller Erfahrung, wie sehr dadurch die Lebensqualität eingeschränkt ist. Häufige Ursache ist die Arthrose, eine Erkrankung, die durch Abnutzung bzw. Verschleiß der Gelenke entsteht, aber auch durch Übersäuerung und Vitalstoffmangel (Siehe auch Kurt Tepperwein: Jungbrunnen Übersäuerung). Im fortgeschrittene Stadium bildet sich der Knorpel so weit zurück, dass Knochen auf Knochen reibt. Damit verbunden sind nicht nur unerträgliche Schmerzen, sondern auch Bewegungseinschränkungen. Vielfach ist eine Linderung nur dann nur noch durch ein künstliches Gelenk möglich.
Arthrose ist übrigens keine reine Alterserscheinung wie vielfach angenommen wird. Der degenerative Prozess beginnt oft schon in jungen Jahren. Auch wenn die Beschwerden im Anfangsstadium meist noch nicht so gravierend sind: Wird nicht rechtzeitig entgegen gewirkt, schreitet der Prozess schleichend voran. Im schlimmsten Fall führen die immer stärker werdenden Schmerzen und die dadurch eingeschränkte Mobilität dazu, dass der Beruf oder die liebsten Hobbys nicht mehr ausgeführt werden können.
Die wesentlichen Ursachen für Arthrose sind mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung (Mangel an Vitalstoffen). Oft sitzen wir einfach zuviel: im Auto, im Büro, auf dem Sofa, beim Essen, …. Folge der Bewegungsarmut ist ein deutlicher Rückgang der Muskelmasse, die gleichzeitig ein Verlust an Muskelkraft bedeutet. Im Durchschnitt ist im Lebensalter von 50 Jahren bereits knapp ein Drittel der ursprünglichen Muskelmasse abgebaut.
Soweit sollte man es jedoch nicht kommen lassen. Nach der Diagnostik können gezielte Faszienbehandlungen (3 – 5 Stück) den Schmerz auf max. ein Drittel reduzieren. Ein gezieltes und gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm gepaart mit einer Vitalstoffberatung und apparativen Anwendungen wie zum Beispiel Radiofrequenztherapie hilft die Entzündungsprozesse positiv zu beeinflussen. Schmerzen können erheblich gemindert werden oder verschwinden sogar ganz. Aber auch mit Kunstgelenken kann man seine Lebensqualität im 30PLUS erheblich verbessern. Weitere Informationen unter www.30plusfitness.de oder lassen sie sich kostenlos beraten. Termine unter Tel. 0821 5893030

Wir sorgen für Bewegung!
30PLUS Fitness & Vital Lounge in Augsburg, Diedorf und Fischach ist der Spezialist in der Region bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen. Diagnostik, Faszienbehandlung und angeleitete Bewegungsprogramme gepaart mit apparativen Anwendungen bilden das Kernangebot.

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30PLUS Fitness & Vital Lounge
Rudi Selg
Schertlinstraße 23
86159 Augsburg
0821 5893030
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Hilft bei verspanntem Nacken – das Lacui Massagegerät

Mit der Massagehilfe von Lacui lassen sich Triggerpunkte und verklebte Faszien im Nacken und Halsbereich einfach massieren

Hilft bei verspanntem Nacken - das Lacui Massagegerät

Massage für Triggerpunkte im Nacken

Wer kennt das nicht? Langes Sitzen am Computer oder im Auto, und danach: Verspannungen der Nackenmuskulatur und oftmals auch Kopfschmerzen. Mit dem neuartigen Selbst-Massagegerät von Lacui kann man diese Verspannungen durch eine sanfte Massage manuell lockern, kann die Durchblutung fördern und die Muskulatur insgesamt kräftigen.
Die innovative Massagehilfe (VK: 14,95 Euro) wurde speziell zur Massage von Triggerpunkten und „verklebten“ Faszien im Nacken und Halsbereich entwickelt. Mit dem Gerät von Lacui lassen sich diese Stellen durch Eigenmassage ganz einfach selbst behandeln.
Die Wirkung des Massagegeräts basiert auf der Methode der ischämischen Kompression, bei der Triggerpunkte durch moderaten Druck auf die schmerzenden Stellen gelöst werden.

SANFTE NACKENMASSAGE
Das Lacui Massagegerät verfügt über einen ergonomisch geformten Griff und liegt daher optimal in der Hand. Mit den soften Massagebällen aus TPR erreicht man die Schmerz auslösenden Stellen punktgenau und kann die Verspannungen im Nacken lockern: Einfach die beiden Bügel mit kleinen Bewegungen leicht zusammendrücken, und schon beginnt eine sanfte Massage. Alternativ lassen sich auch langsam kreisende Bewegungen ausführen – dank der Hebelwirkung der Griffe benötigt man dazu nur wenig Kraft.
Die Behandlung mit dem Massagegerät ist eine Wohltat, wenn der Nacken mal wieder schmerzt – zum Beispiel nach einem langen Arbeitstag am Computer. Durch eine regelmäßige Massage – 10 bis 15 Minuten am Tag genügen – kann die Nackenmuskulatur gekräftigt und die Durchblutung gefördert werden.

ENTSPANNUNG ÜBERALL
Das Lacui Massagegerät ist leicht, handlich und stabil – ideal also für den Gebrauch zu Hause, beispielsweise abends beim Fernsehen. Nur 34 x 17 cm groß und 270 Gramm leicht, ist die Massagehilfe aber auch handlich genug, um sie mitzunehmen und unterwegs einzusetzen – zum Beispiel im Büro während einer Pause oder auf Reisen nach einer langen Autofahrt.
Die Lacui Massagehilfe gibt es in drei Farben: mint, türkis und rose

Lacui ist eine Marke im Vertrieb der morebasics UG (haftungsbeschränkt). Das Lacui-Portfolio konzentriert sich auf Produkte für den Home- und Outdoor-Bereich. Dazu gehören diverse Accessories für Küche und Haushalt, die mit ihrem Design, aber auch mit ihrer Funktionalität überzeugen: Produkte, die im alltäglichen Gebrauch einfach zu handhaben und zu pflegen sind, die sich vielseitig einsetzen und flexibel aufbewahren lassen. Dazu kommen praktische Tools für den Einsatz beim Camping, Wandern oder im Reisemobil.

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12043 Berlin
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3. Rhein-Ruhr-Kongress Sportorthopädie in Essen vom 4. bis 5. Mai

Konservative und operative Sportorthopädie

Essen. Von Freitag bis Samstag, 4. bis 5. Mai treffen sich Sportmediziner, Physiotherapeuten und Trainer zum 3. Rhein-Ruhr-Kongress „Sportorthopädie“. Veranstaltungsort ist die Zeche Zollverein, Oktogon in Essen, Gelsenkirchener Straße 181. Weitere Informationen und Anmeldung bei medi, Carolin Eigler, E-Mail c.eigler@medi.de, www.medi.de/arzt (Weiterbildung / Kongresse) sowie online unter www.rhein-ruhr-kongress.de

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. med. Ralf Müller-Rath, Neuss und Dr. med. Kai Ruße, Essen erwartet die Teilnehmer ein breit gefächertes Kongressprogramm mit Vorträgen und Workshops namhafter Referenten.

– Am Freitag, 4. Mai von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr finden Arthroskopie Workshops Knie und Schulter statt. Am Nachmittag sind Themen des Vortragsprogramms unter anderem Überlastungsbeschwerden der Achillessehne, Therapie der Rotatorenmanschettenruptur, muskuläre Verletzungen, psychologische Betreuung von Sportlern sowie Sport mit Endoprothese.

– Am Samstag, 5. Mai gibt es Vorträge zu den Themen Kreuzband-OP, Faszien- und Gelenktherapie, Meniskuschirurgie und Schulterinstabilität. Jedem Vortrag folgt eine Diskussionsrunde.

– Besonderes Highlight: Namhafte Mannschaftsärzte berichten von ihren Erfahrungen: Professor Dr. med. Mirco Herbort vom Universitätsklinikum Münster (SC Preußen Münster), Dr. med. Paul Klein von der MediaPark Klinik Köln (1. FC Köln) und Oliver Pütz von der Orthopädie am Gürzenich, Köln (Mannschaftsarzt deutsche Basketball-Nationalmannschaft).

Der Kongress richtet sich an alle Ärzte, Therapeuten und Trainer, die in der Betreuung von Leistungs- und Breitensportlern tätig sind. Die Teilnehmer erhalten bis zu 16 Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Nordrhein.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

Kontakt
medi GmbH & Co. KG
Anke Kerner
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
09219121138
a.kerner@medi.de
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Materialise stellt TRUMATCH® Personalized Solutions für Schulter-Operationen vor

Engere Zusammenarbeit mit DePuy Synthes ermöglicht individuelle Planung 3D-gedruckter Schablonen für die Schulterchirurgie über eine Online-Planungsplattform

(Mynewsdesk) Gilching bei München – Materialise, führender Anbieter von Lösungen für 3D-Druck in der Medizin, hat in Kooperation mit DePuy Synthes eine Planungsplattform gelauncht, mit der Chirurgen arthroplastische Eingriffe an der Schulter planen und patientenspezifische Schablonen bestellen können. Das TRUMATCH® System, das auf der AAOS-Jahrestagung in New Orleans vorgestellt wurde, stellt den nächsten Schritt in der langjährigen Zusammenarbeit von Materialise mit DePuy Synthes dar, das die Lösung künftig in Europa, den USA, Kanada, Australien und Neuseeland vertreiben wird.

Das TRUMATCH® System unterstützt Chirurgen in der Orthopädie bei der Vorbereitung von Schulterarthroplastiken, insbesondere bei inversen Schulterarthroplastiken (RSA) und Schultertotalendoprothesen (TSA). Es bietet Chirurgen eine umfassende webbasierte Plattform für die vereinfachte OP-Planung und -Vorbereitung sowie die Bestellung von patientenspezifischen 3D-gedruckten Schablonen.

RSA- und TSA-Operationen sind besonders herausfordernd, da der kleine Schnitt die Sicht einschränkt, die Schulterpfanne tief im Operationsfenster liegt und zuverlässige Orientierungspunkte fehlen. Eine präzise Anpassung ist jedoch nicht nur wegen des begrenzten Knochenbestands notwendig, sondern auch, weil sich dies auf die Länge und Fixierung der Schrauben (bei RSA) sowie das Auftreten von Knochenperforation (bei TSA) auswirkt.

Die präoperative Planung zeigt dem Chirurgen im Vergleich zur 2D-Bildgebung bei der Diagnose und Durchführung einer Schulterarthroplastik bereits im Vorfeld, was ihn erwartet – und das sogar dreidimensional. Mit Hilfe der virtuellen 3D-Planung erfolgt die Implantatpositionierung innerhalb eines stabilen Bezugsrahmens, der mit dem gesamten Schulterblatt verbunden ist. Dabei werden zuverlässige Orientierungspunkte verwendet, die nicht den fallbezogenen Verschleißmustern unterliegen. Dies ermöglicht dem Chirurgen eine präzisere Ausrichtung und Positionierung des Implantats und der Schrauben, was die Gesamtfixierung verbessert. Durch die Funktionen zur Abmessung, Ansicht und Positionierung des Implantats können Chirurgen mithilfe des TRUMATCH® Systems bereits vor anstatt während der OP optimierte Entscheidungen treffen und das Ergebnis des Eingriffs stärker beeinflussen. Diese gründliche Vorbereitung gibt dem Chirurgen und dem Team mehr Sicherheit und Kontrolle während der OP.

Durch die intensive Vorbereitung können sich Chirurgen bei glenoiden Deformationen auch dafür entscheiden, Operationen mit personalisierten Schablonen durchzuführen, wenn konventionelle Instrumente oder Standard-Schablonen weniger geeignet sind. Diese patientenspezifischen 3D-gedruckten Schablonen können mit dem TRUMATCH® System über die gleiche Plattform bestellt werden.

„Die 3D-Planung bei Schulteroperationen wird in der Orthopädie immer beliebter“, sagt Wilfried Vancrean, Gründer und CEO von Materialise. „Gemeinsam mit unseren strategischen Partnern wie DePuy Synthes arbeiten wir kontinuierlich daran, die chirurgischen Planungsprozesse für verschiedene Operationen zu verbessern. Wir freuen uns dank dieser erweiterten Zusammenarbeit darauf, künftig noch mehr Chirurgen von den Vorteilen der Online-Planung und 3D-gedruckter patientenspezifischer Schablonen zu überzeugen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.com/de/medical/patientenspezifische-schablonen/patientenspezifische-schulterschablonen

Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen
Einige der Aussagen in dieser Pressemitteilung sind „zukunftsgerichtet“ und erfolgen gemäß der Safe Harbor-Vereinbarung im Rahmen des U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995. Diese zukunftsgerichteten Aussagen umfassen Aussagen, die sich unter anderem auf unsere geplanten Kommerzialisierungsanstrengungen und die behördlichen Genehmigungen unserer Technologien sowie den Erfolg dieser und unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den Erwartungen der Unternehmensleitung aufgrund zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung aktueller Annahmen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass zukunftsgerichtete Aussagen keine Garantie für die zukünftige Leistung darstellen und bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die in einigen Fällen außerhalb unserer Kontrolle liegen und dazu führen können, dass unsere tatsächlichen Ergebnisse von unseren Erwartungen abweichen. Wie stellen diese Informationen bereit, wie sie zum Zeitpunkt der vorliegenden Pressemitteilung gelten, und übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen, die in dieser Pressemitteilung enthalten sind, aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder ähnlichem zu aktualisieren, sofern wir nicht gemäß geltendem Recht verpflichtet sind, Entwicklungen in Bezug auf früher veröffentlichte Informationen zu aktualisieren und offenzulegen.

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=== Medizinische Lösungen von Materialise ===

Materialise Medical, Pionier im Bereich medizinischer Applikationen im 3D-Druck, unterstützt Forscher, Ingenieure und klinische Anwender darin, innovative patientenspezifische Behandlungsmethoden zu entwickeln, die das Leben von Patienten verbessern und retten. Die offene und flexible Plattform Materialise Mimics umfasst ein breites Spektrum an Services und Softwarelösungen. Als Basis für den zertifizierten medizinischen 3D-Druck, sowohl im klinischen als auch im Forschungsumfeld, bietet die Plattform Softwaretools für die virtuelle Planung und ermöglicht 3D-gedruckte anatomische Modelle, patientenspezifische chirurgische Schablonen sowie Implantate. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de/medical

=== Über Materialise ===

Materialise integriert 27 Jahre 3D-Druck-Erfahrung in eine Reihe von Software-Lösungen und 3D-Druck-Services, die zusammen das Rückgrat der 3D-Druck-Branche bilden. Die offenen und flexiblen Lösungen von Materialise ermöglichen Unternehmen aus zahlreichen Bereichen darunter das Gesundheitswesen, die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie der Bereich Konsumgüter innovative 3D-Druck-Anwendungen zu schaffen, die darauf abzielen, die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort zu machen. Materialise, mit Hauptsitz in Belgien und Niederlassungen in aller Welt, kombiniert das größte Software-Entwickler-Team der Branche mit einem der größten 3D-Druck-Werke der Welt. In Deutschland ist Materialise seit 1999 mit zwei Standorten in Bremen und München vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de

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Schulterarthroskopie in Deutschland ist wertvoller Therapie-Baustein

Unseriöse Studien in der Chirurgie schaden den Patienten

Schulterarthroskopie in Deutschland ist wertvoller Therapie-Baustein

Sicher und schonend: die Schulterarthroskopie

„Bei dauerhaften Schulterschmerzen wegen einer Engstelle zwischen Schulterblatt und Oberarmkopf erhalten Patienten oft unnötig einen chirurgischen Eingriff.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Großbritannien, die in der Fachzeitschrift „The Lancet“ publiziert wurde. Leider wurde die Studie ungeprüft verbreitet. Bei näherem Hinterfragen entpuppt sie sich als absolut fehlerhaft und schadet den Patienten. In Deutschland ist die Schulterarthroskopie ein wertvoller Behandlungs-Baustein, der, auf medizinischen Leitlinien basierend, nicht aus der Versorgung wegzudenken ist.

Die Operation zur Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach ist nur eine von vielen arthroskopischen Operationsmöglichkeiten an der Schulter. Diese Operation (subakromiale Dekompression) wird nur bei einer Engstellung durchgeführt, die sich in der körperlichen Untersuchung und durch entsprechende Bilder (Röntgen / MRT) nachweisen lässt. Meist wurde vorher versucht, die Beschwerden durch andere Behandlungen, z.B. Krankengymnastik, Medikamente oder Spritzen, zu behandeln.

Mediziner aus sieben führenden deutschen Fachverbänden haben die britische Studie nun durchleuchtet und kommen zu haarsträubenden Erkenntnissen.

1.Die Studie wurde an Patienten mit irgendeiner Art von Schulterschmerz durchgeführt. Untersuchungsbefunde und Ergebnisse von Röntgenuntersuchungen, welche die genaue Art der Schultererkrankung gezeigt hätten, fehlten. Eine Operation zur Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach, wie in der Studie durchgeführt, ist bei solchen Patienten überhaupt nicht indiziert und daher ist der fehlende Nutzennachweis der OP-Methode schon durch die Studienplanung vorgegeben. Die Patienten in der Studie wurden also nicht gemäß aktueller Empfehlungen behandelt!
2.Die Autoren geben an, die subakromiale Dekompression im Vergleich zu einer Placebo-Operation getestet zu haben. Das ist falsch, denn auch bei der sog. Placebo-Operation erfolgte eine arthroskopische Gelenkspülung und eine Maßnahme am Schleimbeutel. Hierdurch war von vorne herein zu erwarten, dass auch die Patienten in der Placebogruppe eine therapeutische Linderung verspüren.
3.Trotz einer Reihe weiterer Methodenfehler zeigt die Studie eindeutig, dass sowohl mit der subakromialen Dekompression als auch der operativen Vergleichsintervention bessere Ergebnisse zu erzielen sind als bei einem abwartenden Verhalten ohne Behandlung. Dieses spricht für die Operation. Die Autoren verlassen aber gänzlich den Boden der Wissenschaft, in dem sie nun das von ihnen zwar ermittelte – wohl aber nicht gewünschte – Ergebnis als Placeboeffekt uminterpretieren.

Der BVASK fordert einen kritischen Blick auf die immer wieder vorkommende Verbreitung zweifelhafter Studien. Dr. Ralf Müller-Rath, 1. Vorsitzender des BVASK: „Wir müssen uns endlich mehr an der Versorgungsrealität in unserem eigenen Land orientieren, sonst gehen wertvolle Therapie-Formen für die Patienten verloren.“

Stellungnahme der Fachverbände

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Versicherung/Vorsorge

Neuer Service: Vor OP eine zweite Meinung einholen

DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet kostenlose und verständliche Gutachten von erfahrenen Chirurgen und Orthopäden

 

Karlsruhe, 09. Oktober 2017. Operation an Rücken, Schulter, Hüfte oder Knie – ja oder nein? Um vor einem Eingriff die richtige Entscheidung zu treffen, kann die Meinung eines zweiten Experten helfen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe jetzt eine kostenlose medizinische Beratung an. Eingriffe in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten in Deutschland. Neben Risiken wie einer Infektion mit resistenten Keimen ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend. Häufig lassen sich Beschwerden auch durch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Krankengymnastik und Schmerz-therapie beheben. Das Beratungsangebot der Krankenkasse ist im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten zu erreichen.

 

Der Service zur Zweitmeinung wird durch den Partner Medexo zur Verfügung gestellt, der über ein Netzwerk erfahrener Spezialisten verfügt. „Die unabhängigen Ärzte beurteilen die Erstdiagnose anhand von eingereichten Unterlagen und geben eine Einschätzung, ob eine Operation angebracht oder eine alternative Behandlung besser geeignet ist“, sagt Michael Richter von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Der Kunde kann die Zweitmeinung bequem über das Internet beantragen und bekommt dann spätestens nach zwei Wochen ein Gutachten in verständlicher Sprache zugeschickt.

 

Wann eine Zweitmeinung ratsam ist

Bei vielen Diagnosen gibt es mehr als eine mögliche Behandlungsform. Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu ermitteln und so eventuell nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Oft fühlt sich ein Patient aber einfach nicht ausreichend informiert und möchte sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Beim Zweitmeinungsservice der DAK-Gesundheit wird die Situation von unabhängigen Spezialisten beurteilt, deren Entscheidungen nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. Die kostenlose Zweitmeinung erhalten Versicherte der DAK-Gesundheit im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten. Dort können sie alle Angaben zu ihrer Erkrankung machen und ihre Unterlagen hochladen. Der Datenschutz wird beim DAK-Zweitmeinungsservice streng gemäß den gesetzlichen Regelungen eingehalten. Alle teilnehmenden Ärzte sind an ihre Schweigepflicht gebunden. Weder Angehörige noch die behandelnden Mediziner erfahren von der Inanspruchnahme und dem Ergebnis der Zweitmeinung. Den Ärzten wiederum liegen auch keine Unterlagen der Krankenkasse vor. Ergänzend gibt es eine Hotline von Medexo, die bei Fragen weiterhilft.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

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Sportmedizin: Luxationen, Kapsel- und Sehnenverletzungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Neueste Therapien bei Schulterverletzungen auf dem Internationalen GOTS-Kongress der Sportmedizin vom 22. – 24. Juni in Berlin

Sportmedizin: Luxationen, Kapsel- und Sehnenverletzungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

(Bildquelle: F. Mauch)

Ein ungünstiger Sturz und schon ist es passiert – die Schulter ist ausgekugelt. Einfach einrenken und weitermachen funktioniert nicht. Welches die besten und neuesten Therapien bei Schulterluxationen und anderen Verletzungen sind, erklären Experten auf dem Internationalen GOTS-Kongress der Sportmedizin in Berlin.

Profisportler renken sich in den Kontaktsportarten, besonders im Fußball und Handball und immer häufiger auch beim American Football, die Schulter aus. Bei den Breitensportlern steht das Radfahren (Stürze) an erster Stelle, gefolgt vom Snowborden, wo der Sportler sich nicht richtig abfangen kann.

Die jüngeren Sportler werden fast alle operiert

Die Therapien bei den Verletzungen sind altersabhängig. PD Dr. Frieder Mauch, Chefarzt im Department Sportorthopädie/Sporttraumatologie Obere Extremität / Schulterendoprothetik / MRT in der Sportklinik Stuttgart: „Die jüngeren Sportler zwischen 18 und 25 Jahren werden nahezu alle operiert. Die Gefahr, dass das Gelenk wieder herausrutscht ist sonst mit 90 bis 95 Prozent zu hoch. Anders sieht es bei den über 30 Jährigen aus. Hier helfen nach dem Einrenken oft eine feste Bandage, drei Wochen Ruhigstellung und eine anschließende spezielle Krankengymnastik.“

Grundsätzlich wird aber jede Schulter erst eingerenkt, dann erfolgt eine gründliche Diagnostik und erst anschließend eine Operation oder eine konservative Therapie. Bei unkomplizierten Luxationen kann minimalinvasiv arthroskopisch operiert werden. Bei labileren Gelenken, die immer wieder auskugeln, sind mehrere Aufbau-Operationen für die Knochen, auch offene OP, nötig.

Keine Unterschiede zwischen Profi- und Leistungssportlern

Zwischen der Behandlung von Profi- und Breitensportlern gibt es prinzipiell keine Unterschiede. „Nur bei zeitlichen Zwängen müssen wir manchmal aggressiver beraten“, so Mauch. „Was beim Breitensportler der Beruf, ist beim Profi der Sport. Wenn jemand noch dringend die Saison zu Ende spielen, oder andere Verzögerungen in Kauf nehmen muss, können wir das Gelenk erst einmal nur vorübergehend stabilisieren und später operieren.“

Mauch und seine Kollegen betreuen viele Bereiche im Leistungssport, unter anderem den VFB Stuttgart, Handball- und Basketball-Bundesligisten und den Olympiastützpunkt Stuttgart mit 19 Sportarten. Dazu agieren die Mediziner auf Sportveranstaltungen wie dem Mercedes Cup (ATP Tennis), dem Deutschen Turner-Pokal und bei den Hallen-Radmeisterschaften.

Sehnenverletzungen und Gelenkkapselabrisse – die Schulter muss viel aushalten

Doch die Schulter leidet noch unter ganz anderen Verletzungen. Gerade im Tennis entwickeln viele Athleten durch ständige Überlastung eine sogenannte Sportlerschulter. Bei den Turnern haben die Ärzte mit Sehnenverletzungen, Sehnen-, Gelenklippen- und Gelenkkapselabrissen zu tun.
Prof. Dr. med. Markus Scheibel von der Berliner Charite wird auf dem sportmedizinischen Kongress in Berlin in einem extra Kurs die neuesten minimalinvasiven Techniken in der rekonstruktiven Chirurgie für Sehnen und Bänder zeigen.
Er und seine Kollegen betreuen die Deutsche Turn-Nationalmannschaft, den Deutschen Judo- und Ringerbund, den Deutschen Schwimmerverband und Turmspringerverband. In einer wöchentlichen Sportlersprechstunde empfangen die Mediziner, die sich auf Schulter und Ellbogen spezialisiert haben, unter anderem Speerwerfer, Fußballer und Athleten aus dem Behindertensport.

Mehr Spannendes aus der Sportmedizin

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Neue Schulter nach Maß: 3D-Druck auf dem Vormarsch

Verbesserte Patientenversorgung durch individuelle Implantate

(Mynewsdesk) Gilching bei München – 3D-gedruckte Prothesen revolutionieren aktuell die Schulterchirurgie. Die individuellen künstlichen Schultergelenke von Materialise, führender Anbieter von Lösungen für 3D-Druck in der Medizin, ermöglichen heute auch komplexe Primär- und Revisionseingriffe. Ihr Einsatz bringt viele Vorteile für Arzt und Patient: Eine verbesserte Planung und Visualisierung erleichtert die Vorbereitung des Eingriffs, passgenaue Implantate können für eine schnellere Genesung sorgen. Die maßgeschneiderten Prothesen aus Titan helfen, die Anatomie, Stabilität und Beweglichkeit der Patienten wiederherzustellen.

Als beweglichstes Gelenk des menschlichen Körpers ist unsere Schulter täglich im Dauereinsatz. Kein Wunder, dass bei Abnutzungserscheinungen und Verletzungen schnell unangenehme Beschwerden auftreten können. Allein in Deutschland sind mehrere Millionen Menschen von Schulterproblemen betroffen. Hunderttausende von ihnen entscheiden sich jährlich für eine Operation, bei der in immer mehr Fällen ein Implantat eingesetzt wird. Als erfolgversprechendes Implantat hat sich das inverse Schultergelenk etabliert.

3D-Implantate für optimale Ergebnisse
Aufgrund der hohen Komplexität und sehr feinen Knochenstrukturen sind Standard-Prothesen in anspruchsvollen Primär- und Revisionseingriffen an der Schulter schwierig einzusetzen. Viele Mediziner behandeln daher möglichst lange konservativ, was einen späteren Eingriff zusätzlich erschwert. Patientenspezifische Gelenke aus dem 3D-Drucker können dagegen ganz individuell an die individuellen Gegebenheiten und geringen Auflageflächen angepasst werden. „Materialise bietet mit der Individualprothetik Glenius eine Komplettlösung für die Schulterchirurgie. Wir unterstützen Ärzte im gesamten Prozess der Daten-Aufbereitung, OP-Planung und Implantatpositionierung bis hin zur post-operativen Qualitätskontrolle. Aus CT-Aufnahmen lassen sich Simulationen und maßstabsgetreue Modelle erstellen, anhand derer unsere biomedizinischen Ingenieure ein individuelles Implantat entwerfen. In enger Zusammenarbeit mit dem Operateur werden dafür anatomische Besonderheiten, das Implantat-Design und die Operationstechnik abgestimmt“, erläutert Martin Herzmann, Sales Manager bei Materialise.

Nach Freigabe des Implantat-Designs durch den Operateur wird das passgenaue Glenoid-Implantat im 3D-Druckverfahren aus Titan hergestellt, das kompatibel zu führenden Herstellern der Schaft-Komponente ist. Zudem produziert Materialise patientenspezifische Positionierungsschablonen aus sterilisierbarem Kunststoff, um das Implantat der Planung entsprechend winkel- und milimetergenau einsetzen zu können. Mehr als 20 Kliniken haben die 3D-gefertigten Prothesen bereits erfolgreich eingesetzt. Auch PD Dr. med. Atesch Ateschrang, Sektionssleiter für Sporttraumatologie und arthroskopische Chirurgie der BG Klinik Tübingen, sieht das enorme Potenzial bei patientenspezifischen Prothesen: „Die individuellen Implantate mit der dazugehörigen präoperativen Vorbereitung bieten uns die Möglichkeit, komplexe Eingriffe vorab zu planen und so unsere Patienten präziser und erfolgreicher zu behandeln. Da das Implantat bis ins kleinste Detail an das Knochengerüst angepasst werden kann, ergibt sich ein verbessertes operatives Ergebnis und eine beschleunigte Rehabilitation der Patienten. Unsere bisherige Erfahrung ist auch im 6-monatigen Follow-up der Patienten sehr erfolgsversprechend.“

3D-Druck in der Medizin auf dem Vormarsch
In der Medizintechnik spielen patientenspezifische Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Hier leistet der 3D-Druck einen zentralen Beitrag zur individualisierten Patientenversorgung. Aktuelle Prognosen erwarten einen Umsatzzuwachs von 28 Prozent bis zum Jahr 2022.¹ Der Markt für Endoprothesen wie im Bereich Schulter entwickelt sich dabei besonders stark. Die rasant steigende Bedeutung von 3D-Druck in der Medizin spiegelt sich auch in der Anzahl der Publikationen wider: Während 2009 auf PubMed (führendes Portal für medizinische Publikationen zu biomedizinischen Themen) lediglich 51 Veröffentlichungen zu 3D-Druck gelistet waren, wurden in 2016 insgesamt 1.016 Publikationen zum Thema aufgeführt.

¹ 3D Printing Market: Global Forecast to 2022. By printer type, material type (metals, plastics, ceramics & others), material form (powder, liquid, filament), process, technology, software, service, application, vertical and geography. Markets and markets, April 2016.

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=== Medizinische Lösungen von Materialise ===

Materialise Medical, Pionier im Bereich medizinischer Applikationen im 3D-Druck, unterstützt Forscher, Ingenieure und klinische Anwender darin, innovative patientenspezifische Behandlungsmethoden zu entwickeln, die das Leben von Patienten verbessern und retten. Die offene und flexible Plattform Materialise Mimics umfasst ein breites Spektrum an Services und Softwarelösungen. Als Basis für den zertifizierten medizinischen 3D-Druck, sowohl im klinischen als auch im Forschungsumfeld, bietet die Plattform Softwaretools für die virtuelle Planung und ermöglicht 3D-gedruckte anatomische Modelle, patientenspezifische chirurgische Schablonen sowie Implantate. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de/hospital

=== Über Materialise ===

Materialise ist einer der Pioniere der additiven Fertigung. Das Unternehmen integriert über 25 Jahre 3D-Druck-Erfahrung in eine Reihe von Software-Lösungen und 3D-Druck-Services, die zusammen das Rückgrat der 3D-Druck-Branche bilden. Die offenen und flexiblen Lösungen von Materialise ermöglichen Unternehmen aus zahlreichen Bereichen darunter das Gesundheitswesen, die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie der Bereich Konsumgüter innovative 3D-Druck-Anwendungen zu schaffen, die darauf abzielen, die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort zu machen. Materialise, mit Hauptsitz in Belgien und Niederlassungen in aller Welt, kombiniert das größte Software-Entwickler-Team der Branche mit einem der größten 3D-Druck-Werke der Welt. In Deutschland ist Materialise seit 1999 mit zwei Standorten in Bremen und München vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.materialise.de

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Pressemitteilungen

Effektive Therapie nach Schulterverletzung

Interview mit Skilangläufer Andreas Katz

Effektive Therapie nach Schulterverletzung

Sein Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen: Skilangläufer Andreas Katz. (Bildquelle: © ernst-wukits.de)

Bereits im Alter von fünf Jahren trat Andreas Katz dem Skiverein SV Baiersbronn bei. Erste Erfolge feierte er in der Nordischen Kombination, später wechselte er zum Skilanglauf. Sein großer Traum ist eine Teilnahme bei Olympia. Doch seit einer Schulterverletzung im Juli 2016 pausiert der Profiathlet und Sportler des Deutschen Skiverbands. Im Interview berichtet der 29-Jährige über seine erste größere Verletzung, die medizinische Versorgung sowie den Heilungsprozess.

Herr Katz, Sie haben sich Ende Juli durch einen Sturz beim Mountainbikefahren zwei Sehnenrisse an der linken Schulter zugezogen. Wie verlief die Erstversorgung?
„Zunächst kam mir der Sturz nicht sehr schlimm vor, da ich nur leichte Schmerzen hatte. Ich bin daher am Tag danach zum Arzt gegangen. Dort wurden meine offenen Wunden behandelt und es schien, als hätte ich vom Sturz nur Blutergüsse und Prellungen davongetragen. Doch im September fanden die Deutschen Meisterschaften und die zentrale Leistungskontrolle durch den Deutschen Skiverband statt. Zu dieser Zeit habe ich mich noch einmal von einem Schulterspezialisten in der Orthopädischen Klinik Marienstift Arnstadt untersuchen lassen, da die Schulter etwas höher stand und auch die Maximalkraft abgenommen hatte. Nach dem MRT war klar, dass die Supraspinatussehne* gerissen und die lange Bizepssehne angerissen war.“

Ihre Verletzung wurde erst am 20. September operativ behandelt. Gab es Komplikationen?
„Nein, es verlief alles perfekt. Über den Deutschen Skiverband habe ich gleich einen Termin für die Operation bekommen. Während dieser wurde die Bizepssehne arthroskopisch durchtrennt und außerhalb des Schultergelenks mit zwei Titanankern fixiert. Die Supraspinatussehne wurde mit sich selbst auflösenden Fadenankern wieder am Oberarmkopf befestigt. Die Schwellung nach der Operation war nur minimal.“

Sie trugen nach der Operation die Schultergelenkorthese medi Arm fix mini. Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Produkt gemacht?
„Das war erst einmal eine große Umstellung für mich, da die Schulter und der Arm für drei Wochen komplett ruhiggestellt wurden. Somit war ich auf Hilfe angewiesen, zum Beispiel beim Waschen und Anziehen, denn ich konnte nur noch die rechte Hand bewegen, den linken Arm aber nicht heben oder drehen. Die Orthese hat mir Sicherheit gegeben, da ich mit ihr keine falschen Bewegungen machen konnte. Der Tragekomfort war sehr angenehm und das Anlegen sehr einfach, sodass dies meine Eltern, Geschwister oder Freunde gleich übernehmen konnten.

Nach wie vielen Wochen sind Sie auf die Schulterbandage Omomed umgestiegen?
„Nach drei Wochen ging ich in die Eden Reha nach Donaustauf. Dort stieg ich langsam auf die Omomed um und trage seitdem die Orthese und die Bandage im Wechsel. Das hat die Behandlung erleichtert und laut der Therapeuten meine Heilung beschleunigt, da ich das Schultergelenk wieder schneller bewegen konnte. Wichtig war aber auch, dass ich gleich zu Therapiebeginn mit dem Ergometer die Beinmuskulatur, meine Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System trainieren konnte, um den Muskelabbauprozess zu verlangsamen. Die Schulterbandage habe ich währenddessen immer getragen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Produkt?
Die Bandage war für mich die richtige Wahl, da sie den Arm fixiert und mir Stabilität sowie Sicherheit gegeben hat. Trotzdem ist mit ihr bis zu einem gewissen Grad auch Sport möglich. Ich lege mir die Bandage selbst an – das geht sehr schnell und einfach. Mittlerweile ist der Heilungsprozess so vorangeschritten, dass ich sie nur noch beim Ausführen von schnelleren Geschwindigkeiten beim Training benötige.“

Sie nutzen auch das Schultertherapie-Set von medi. Können Sie es weiterempfehlen?
Ja, denn es war mir bisher eine große Hilfe. Den Seilzug habe ich während der Reha im Zimmer aufgehängt und immer abends daran gezogen, um die Schulter zu mobilisieren. Jetzt nutze ich das Fitnessband, damit die Schulter gekräftigt wird. Es ist das perfekte Trainingsmittel, da ich es überall verwenden kann. Ich hatte es auch während der diesjährigen Tour de Ski dabei, als ich für das Fernsehen unterwegs war. Es ist praktisch und sehr effektiv.

medi ist seit vielen Jahren Sponsor der Deutschen Ski-Nationalmannschaften. Wie wichtig ist diese Kooperation gerade auch in Zeiten, wenn Profisportler wie Sie sich einmal verletzen?
„Eine solche Kooperation ist sehr wichtig. Ich finde es großartig, dass wir mit medi einen so kompetenten Ansprechpartner in diesem Bereich haben, der uns außerdem sehr schnell zur Verfügung steht und die notwendigen Produkte liefert.“

Wie verläuft die Zusammenarbeit mit medi?
„Sehr gut und vor allem unkompliziert. Ich habe zum Beispiel nach der Operation direkt bei medi angerufen und mich nach möglichen Bandagen für meine Schulter erkundigt. Für meine Verletzung ist die Omomed-Bandage das richtige Produkt. Damit wurde ich auch versorgt.“

Welche anderen Produkte von medi tragen Sie und warum?
„Ich trage die Reisestrümpfe medi travel, wenn ich im Flieger bin oder generell eine lange Reise vor mir habe. So beuge ich einer Thrombose vor und habe leichte Beine, wenn ich ankomme. Außerdem trage ich Sportkompressionsstrümpfe von CEP, zum Beispiel beim Joggen, da sie mir ein gutes Gefühl geben. Demnächst werde ich die Skistrümpfe aus klimaregulierender Merinowolle testen.“

Welche weiteren Rehamaßnahmen haben Sie nun noch vor sich?
„Das hängt vom Ergebnis des nächsten MRT ab, aber ich bin optimistisch, dass ich bald ins Training einsteigen kann, da bisher alles sehr gut verlaufen ist.“

Wie motivieren Sie sich, wieder zur alten Leistung zu kommen?
„Ich bin immer hoch motiviert, denn Langlauf ist meine Leidenschaft, mein Sport. Ich setze daher alles daran, dass ich ihn wieder betreiben kann und gebe jeden Tag Vollgas. In der Reha waren auch einige Fußballer, Handball- und Eishockeyspieler. Wir haben einander unsere täglichen Fortschritte gezeigt und uns dadurch gegenseitig zu neuen Erfolgen gepusht.“

Zu welchem Ski-Wettbewerb möchten Sie wieder antreten können?
„Es ist schwer zu sagen, wie lange ich noch brauchen werde, bis ich wieder Skilaufen kann. Mit der Weltmeisterschaft in Finnland wird es sehr eng, aber ich gebe einfach alles. Vielleicht schaffe ich auch das Unmögliche. Das große Ziel ist aber die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018. Da möchte ich unbedingt dabei sein und darauf arbeite ich hin.“

Herr Katz, wir bedanken uns für das Gespräch.

* Die Supraspinatussehne ist Teil der Rotatorenmanschette. Sie ist wichtig für die Armhebung zur Seite und nach vorn.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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