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„L2B2“ auf der CeBIT 2018

Deutschlands erster kommunaler Serviceroboter

"L2B2" auf der CeBIT 2018

L2B2 ist Deutschlands erster kommunaler Serviceroboter

Auf der diesjährigen CeBIT stellt die Stadt Ludwigsburg ihr Leuchtturmprojekt vor. L2B2 ist Deutschlands erster Serviceroboter, der in einer Kommune zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde L2B2 von MetraLabs GmbH, dem Spezialisten für mobile Robotik. Die CeBIT findet vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover statt. MetraLabs und die Stadt Ludwigsburg zeigen L2B2 am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg in Halle 14, Stand H04.

Der Serviceroboter L2B2 ist seit Ende April diesen Jahres im Bürgerbüro der Stadt Ludwigsburg im Einsatz, um bei Behördengängen zu helfen. Der Roboter begrüßt die Bürger auf deutscher oder englischer Sprache und nimmt ihr Anliegen entgegen. Die Bürger teilen ihm ihr Anliegen über ein Touchdisplay mit. Anschließend führt L2B2 sie in Schrittgeschwindigkeit zum richtigen Ansprechpartner. So entlastet L2B2 seine menschlichen Kollegen und verkürzt die Wartezeit für die Bürger. L2B2 wurde im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes Baden-Württembergs entwickelt. Das Programm „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ fördert die Digitalisierung der Kommunen.

L2B2 navigiert vollkommen autonom, weicht Hindernissen geschickt aus und bewegt sich auch im öffentlichen Raum sicher. Bis zu 18 Stunden am Stück ist der Roboter unterwegs. Wenn der Akku zu Neige geht, steuert L2B2 selbstständig seine Ladestation an. Wie alle Roboter von MetraLabs ist auch L2B2 mit der unternehmenseigenen Navigationssoftware ausgestattet. Die Sicherheitsfahrsteuerung wurde vom TÜV geprüft und nach EU-Richtlinien zertifiziert.

Auf der CeBIT wird L2B2 sein Können präsentieren. Vor dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg werden virtuelle Stationen einer Stadtverwaltung aufgebaut sein. Auf Wunsch bringt L2B2 die Besucher zur ausgewählten Station. So können sich die CeBIT-Besucher von der Funktionalität des Serviceroboters selbst überzeugen.

Kontakt vor Ort (am Dienstag, 12.06.)
Dr. Andreas Bley, Andreas.Bley@MetraLabs.de
Standort: Halle 14/H04

MetraLabs GmbH ist Spezialist in der mobilen Service-Robotik mit langjähriger Praxiserfahrung. 2007 brachte das Unternehmen den ersten interaktiven und mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichneten Shopping-Roboter der Welt auf den Markt. Seitdem wurden über 250 Roboter in verschiedenen Anwendungen weltweit installiert, die inzwischen mehr als 70.000 km Fahrerfahrung aufweisen. MetraLabs realisierte schon viele verschiedene Applikationen für Service-Roboter u.a. im Einzelhandel, in Restaurants, Pflegeheimen, Museen, Shopping-Malls, in Reinräumen und Industrie. Sie interagieren und kommunizieren mit den Menschen und bewegen sich mit Hilfe der eigens entwickelten und praxiserprobten Navigationssoftware von MetraLabs völlig autonom und sicher selbst in dynamischen Umgebungen.

Kontakt
MetraLabs GmbH
Antonia Hoebbel
Am Vogelherd 22
98693 Ilmenau
0 3677 667 431-0
antonia.hoebbel@metralabs.de
https://www.metralabs.com/

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Roboterneuheit auf der CES: UBTECH präsentiert Cruzr, den Cloud-basierten, intelligenten humanoiden Service-Roboter

Cruzr ist der erste individualisierbare Service-Roboter für vielfältige Unternehmensaufgaben, um die Arbeitseffizienz zu steigern

Roboterneuheit auf der CES: UBTECH präsentiert Cruzr, den Cloud-basierten, intelligenten humanoiden Service-Roboter

MÜNCHEN/ LAS VEGAS – 5. Januar 2017 – UBTECH Robotics, Hersteller der innovativen humanoiden Roboterserie Alpha, präsentiert heute auf der CES Cruzr, den Cloud-basierten, intelligenten humanoiden Service-Roboter für vielfältige Aufgabenbereiche, der eine neue Serviceära in Unternehmen und Privathaushalten einläutet. Durch anwenderfreundliche und menschenähnliche Interaktion bietet Cruzr individualisierbare AI (Artificial Intelligence) Business Services. Jede der Roboterplattformen von Cruzr kann für verschiedene Aufgabenbereiche programmiert und an die spezifischen Anforderungen von Unternehmen angepasst werden. Über Cruzr können Firmen sicher und einfach auf unzählige Ressourcen zugreifen. UBTECH Robotics zeigt Cruzr vom 5. bis 8. Januar auf der CES in Las Vegas an Stand #42151, Sands Expo, Halle A-D.

„Cruzrs Aufgabe ist, Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit in Unternehmen zu optimieren und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern,“ sagt John Rhee, General Manager Nordamerika bei UBTECH Robotics. „Mit Cruzr können Unternehmen die Anforderungen ihrer Kunden besser erfüllen, während sich Mitarbeiter stärker auf komplexere Aufgaben konzentrieren können, die nicht von Maschinen erledigt werden können. Letztendlich unterstützt Cruzr Firmen dabei, smartere Geschäftsentscheidungen zu treffen.“

Cruzr ist die Schnittstelle von Service und Intelligenz, die für Unternehmen einen wahren Mehrwert schafft. Zu den Funktionen von Cruzr zählen:

-Humanoides Design mit beweglichen Armen – Cruzr bewegt sich wie ein Mensch und kann Besucher begrüßen und unterhalten, sie führen, ihnen die Hand schütteln oder sie sogar umarmen.
-Spracherkennung und Interaktion – Cruzr erkennt Menschen an ihrer Stimme, wendet sich ihnen zu, wenn sie reden, und reagiert sofort. Cruzr kann auch an Gesprächen teilnehmen.
-Cloud-basiertes, zentralisiertes Kontrollsystem – Mit seinem Cloud-basierten Betriebssystem kann Cruzr vielseitige Aufgaben übernehmen, z.B. als Werbeträger, zur Echtzeit-Videoüberwachung oder zum Transport mehrerer Gegenstände auf einmal.
-SLAM (Simultaneous Localization & Mapping) – Cruzr funktioniert wie eine mobile Landkarte. Durch smarte Lokalisierungs- und Mapping-Funktionen gibt er einen ausgezeichneten Führer ab.
-Intelligenter Kundenservice – Auf Basis eines unternehmensspezifischen Frage-Antwort-Katalogs kann Cruzr einfache Kundenfragen selbst beantworten und komplexere Fragen an Spezialisten weiterleiten, um den Kundenservice zu verbessern.
-Videokonferenz – Durch seine 13 Megapixel HD-Kamera ist Cruzr ein Videokonferenzsystem, das hochwertige Ton- und Bildqualität bietet und sich frei im Raum bewegt.
-Gesichtserkennung – Cruzr erkennt Kunden per Gesichtserkennung und reagiert dementsprechend auf sie, z.B. mit personalisierten Anreden.
-Videoüberwachung – Cruzr überwacht Gebäude per Video und autonomen Sicherheitspatrouillien. Im Notfall sendet er automatisch einen Alarm via App und zeichnet ein Video auf.
-Automatisches Aufladen – Cruzrs Batterie reicht für 5 bis 8 Stunden aktive Nutzung. Wenn der Batteriestand niedrig ist, fährt Cruzr automatisch in seine Ladestation.

Cruzr ist voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich. Mit der Entwicklung von Cruzr kommt UBTECH Robotics seinem Ziel, Roboter in jeden Haushalt zu integrieren, einen entscheidenden Schritt näher.

Für weitere Informationen besuchen Sie ubtrobot.com oder besuchen Sie uns auf Facebook.

UBTECH ROBOTICS CORP wurde 2012 in Shenzhen, China gegründet und ist ein internationales High-Tech-Unternehmen für die Herstellung und Entwicklung humanoider Roboter. Nach über vier Jahren Entwicklungsarbeit hat UBTECH ROBOTICS CORP verschiedene humanoide Roboter für die private und geschäftliche Nutzung auf den Markt gebracht – darunter den Smart Home Service Robot und Jimu Robot. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bahnbrechende künstliche Intelligenz zu entwickeln und ein Roboter-Ökosystem aufzubauen, das Hardware, Software und Service integriert. Für weitere Informationen besuchen Sie www.ubtrobot.com

Firmenkontakt
UBTECH ROBOTICS CORP.
Echo Zou
Xueyuan Road 1001
. Shenzhen
86 755 83474428
echo.zou@ubtrobot.com
http://www.ubtrobot.com

Pressekontakt
HBI Helga Bailey GmbH
Corinna Voss
Stefan-George-Ring 2
81929 München
089 / 99 38 87 30
corinna_voss@hbi.de
http://www.hbi.de

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Roboter unterstützt Arbeit auf Feldern und im Gewächshaus

Neuheit auf Agritechnica: Spritzgerät als gemeinsamer Coup von Innok Robotics und Ebinger GmbH

Roboter unterstützt Arbeit auf Feldern und im Gewächshaus

Per Fernbedienung steuerbarer Sprühroboter erleichtert Arbeit in der Landwirtschaft

Münchsried / Rhodt. – „Wir sind stolz darauf, dass unser Roboter jetzt als Sprühroboter auf der Agritechnica vorgestellt wird und wir einen Kooperationspartner gefunden haben, der auf unsere Technologie setzt“, freut sich Alwin Heerklotz, Geschäftsführer von Innok Robotics in Münchsried bei Regensburg (Bayern). Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte Innok Robotics mit seinem Roboter für Europas einziges Forschungsbergwerk Schlagzeilen gemacht.
Jetzt erweiterte es seine Roboterplattform Innok Heros für den Maschinen- und Gerätevertrieb Ebinger GmbH , der das ferngesteuerte Fahrzeug zur neuen Saison als Spritzgerät für verschiedene Einsatzgebiete auf den Markt bringt und es vom 8. bis 14. November auf der Agritechnica in Hannover, der weltgrößten Fachmesse für Landtechnik, präsentiert. „Wir haben unsere Roboterplattform samt Software speziell für Fahrten auf Feldern, Wiesen oder in Gewächshäusern abgestimmt. Bei einer Reihe von Tätigkeiten kann man hier nun dem Menschen die Arbeit deutlich angenehmer machen“, sagt Alexander Boos, ebenfalls Geschäftsführer bei der Innok Robotics GmbH.

Bauweise als Neuheit

Der Sprühroboter kann in der Landwirtschaft, in Baumschulen oder Gärtnereien eingesetzt werden, wobei sein Einsatz bei der Pflege von Beetkulturen wie Zierpflanzen, Freilandkulturen wie Erdbeeren oder Spargel oder von hochwachsenden Kulturen wie Tomaten oder Gurken denkbar ist. Genauso kann man sich seiner Hilfe auf Golfplätzen, in Parkanlagen oder auf Sportplätzen bedienen. Eben überall dort, wo Sprühmittel auf Pflanzen aufgebracht werden müssen.
Nachdem sich Innok Robotics für den fahrbaren Unterbau und die Software des Geräts verantwortlich zeichnet, stammt die Sprühtechnik von der Ebinger GmbH in Rhodt (Rheinland-Pfalz). Auf der Roboterplattform ist ein 200 Liter Flüssigkeit fassender Behälter angebracht. Das Edelstahlgestänge am Spritzgerät ist in verschiedenen Längen lieferbar und kann horizontal sowie vertikal verwendet werden. Eine Pumpe transportiert die Flüssigkeit aus dem Behälter bis zu den Spritzdüsen, sodass sie sich dann auf dem Boden verteilen kann. „Das Gerät stellt eine wesentliche Weiterentwicklung vorhandener Pflanzenschutzgeräte dar. Es ist in dieser Bauweise und Ausrüstung eine absolute Neuheit“, macht Markus Ebinger, Geschäftsführer der Ebinger GmbH, klar. Beim Einsatz von herkömmlichen Karrenspritzen mit Schlauchleitung und Spritzpistole könne man Pflanzenschutzmittel kaum gleichmäßig ausbringen. Durch den stufenlosen, elektrischen Antrieb des neuen Akku-Arbeitsfahrzeugs und der Möglichkeit einer konstanten Geschwindigkeit setze man nun auf eine äußerst exakte flächige Ausbringung.

Exakte flächige Ausbringung

„Der Sprühroboter eignet sich zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, Pflanzenstärkungsmitteln und ähnlichen Flüssigkeiten. Da das Fahrzeug nur gut einen halben Meter breit ist, kann man es im Freiland und genauso auch im Gewächshaus fahren lassen“, so Ebinger. Durch die gleichmäßige und bestandsnahe Verteilung könne der Mittelaufwand reduziert und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Der Energieverbrauch des Spritzgerätes sei relativ gering, eine Akkuladung benötige 1,2 kWh.
Zusätzlich erleichtere das Spritzgerät die Arbeit der Gärtner und Landwirte. Durch den ferngesteuerten Antrieb des Fahrzeugs seien sie einer geringeren körperlichen Belastung ausgesetzt und gegenüber handgeführten Spritzgeräten würde ihre Arbeit jetzt weniger Zeit in Anspruch nehmen.

Roboter auch als Schubkarre

„Und vor allem ist der Arbeiter durch die Fernbedienung dem Sprühmittel nicht mehr unmittelbar ausgesetzt, was einen enormen gesundheitlichen Bonus bedeutet“, erläutert Boos. Sein Kollege Heerklotz legt weitere Vorteile im Vergleich zu einem Traktor dar: „Der Sprühroboter ist aufgrund seiner geringen Größe natürlich deutlich leichter, viel weniger bodenverdichtend und platzsparend. Durch den elektrischen Antrieb ist er außerdem leise und emissionsfrei.“ Innok Robotics hat die Roboterplattform generell so gebaut, dass sie mit zusätzlichen Aufsätzen und Zubehör für weitere Zwecke eingesetzt werden kann, ohne gleich ein neues Fahrzeug zu benötigen. „Unser Innok Heros wird zum Beispiel auch als Schneeräumer oder Schubkarre verwendet“, verrät Heerklotz und verweist darauf, dass das Gerät per Programmierung auch völlig autonom fahren kann. Für die nahe Zukunft verspricht er weitere Einsatzgebiete für den Roboter, zum Beispiel als Sämaschine.

Über Innok Robotics
Innok Robotics ist Hersteller und Dienstleister für Servicerobotik. Als Systemintegrator integriert das Unternehmen verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu einem Gesamtsystem. Neben Entwicklungen für die Forschung bietet Innok Robotics auch modulare Roboterplattformen als Baukastensystem sowie Automatisierungslösungen für die Bereiche Logistik, Produktion, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Innok Robotics GmbH mit Sitz im Landkreis Regensburg (Bayern, Oberpfalz) wurde 2012 von vier jungen Ingenieuren als Startup-Unternehmen gegründet, in Kooperation mit der Hochschule Regensburg. Gefördert wurde das Unternehmen im Bereich der Spitzentechnologie mit dem EXIST-Gründerstipendium (Existenzgründungen aus der Wissenschaft), vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland ESF und der Europäischen Union.

Über Ebinger
Die Ebinger GmbH in Rhodt (Rheinland-Pfalz) produziert und vertreibt seit 1980 Maschinen und Geräte für die Landwirtschaft, Wein- und Obstbau, Gartenbau und Kommunen, Handwerks-, Gewerbe und Industriebetriebe. Das Produktprogramm teilt sich in die Bereiche Aufrolltechnik, Spritztechnik und Akku Arbeitsfahrzeuge auf. Das Unternehmen bedient zu 5% Privatkunden und zu 95 % gewerbliche Kunden, wobei etwa 70 % davon aus Industrie, Handel und Gewerbe kommen. Die übrigen gut 30 % sind gewerbliche Endverbraucher. Ebinger exportiert seine Produkte in mehr als 25 Länder weltweit. Am Gesamtumsatz hat der Export einen Anteil von 25 bis 30 % (2013).

Ebinger GmbH, Herrengasse 17, 76835 Rhodt
Geschäftsführer: Markus Ebinger,
Tel: +49 6323-937 465-10, www.ebinger-gmbh.com

Kontakt
Innok Robotics GmbH
Alwin Heerklotz
Bodenhüllweg 10
93164 Münchsried
09409/33907-0
info@innok-robotics.de
http://www.innok-robotics.de

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Erster Roboter für europäisches Forschungsbergwerk

Roboterplattform aus Bayern kommt unter Tage zum Einsatz

Erster Roboter für europäisches Forschungsbergwerk

Der autonom fahrende Roboter „Innok Heros“ kommt in europäischem Forschungsbergwerk zum Einsatz.

„Erstmals untersuchen wir hier die Einsatzmöglichkeiten mobiler Roboter im Bergbau“, sagt Prof. Dr. Bernhard Jung von der Fakultät für Mathematik und Informatik an der TU Bergakademie Freiberg stolz. Der Roboter, der künftig selbständig in das Forschungsbergwerk in Freiberg fahren wird, kommt aus Bayern und heißt „Innok Heros“. Entwickelt und gebaut haben ihn die jungen Ingenieure von der Innok Robotics GmbH im Landkreis Regensburg.

Mobile Robotik in 150 Metern Tiefe

Innerhalb der Initiative „Robots in saXony (RoX)“ beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Mining-RoX“ mit dem Einsatz intelligenter Serviceroboter im Bergbau. In den nächsten zwei Jahren sollen mobile Roboter befähigt werden, exakte 3D-Kartierungen von Bergwerken zu erstellen sowie Umgebungsbedingungen wie Luft- und Wasserqualität autonom zu erfassen. Sie bieten ein zuverlässiges Monitoring, das die Arbeitssicherheit verbessert und die Kosten reduziert.

Innok Robotics entwickelte einen Roboter, der mit den widrigen Bedingungen bei bis zu 150 Metern Tiefe im Untertagebau zurechtkommt. „Dort herrscht eine extreme Luftfeuchtigkeit, es tropft Wasser von der Decke und es bilden sich Säuren. Dagegen muss der Roboter standhalten“, erklärt Diplom-Ingenieur für Ingenieurinformatik Alwin Heerklotz, Geschäftsführer von Innok Robotics. Eine spezielle Schutzschicht an der Oberfläche des Roboters sowie eine zusätzliche Abdichtung schützen die Elektronik im Fahrzeug vor Feuchtigkeit.

Serviceroboter mit 4 Motoren

Die Konstrukteure hatten weitere Anforderungen zu berücksichtigen, damit das Fahrzeug im Bergwerk vorankommt. „Der Roboter muss Gleise überqueren und Steigungen überwinden können. Außerdem muss er kompakt genug sein, damit er in die Aufzüge passt und Gänge von zum Teil weniger als 1 Meter Breite durchfahren kann“, so Prof. Dr. Jung. Diese Anforderungen wurden erfüllt: „Wir haben dafür den stärksten Innok Heros entwickelt, den wir bisher gebaut haben“, sagt Maschinenbauingenieur Alexander Boos, ebenfalls Geschäftsführer bei Innok Robotics.

Der Serviceroboter fährt mit 4 Antriebsmotoren mit einer Leistung von insgesamt 1600 Watt und einer Antriebskraft von bis zu 2150 Newton. „So kann der mobile Roboter starke Steigungen erklimmen und sich auf unebenem, sehr variablem Terrain souverän fortbewegen“, ergänzt Boos. Die 4 Räder des Fahrzeugs mit einem Durchmesser von je 41 Zentimetern tun ihr Übriges.

Modulare Roboterplattform individuell angepasst

Der „Forschungsroboter“ kann sich zudem in Sachen Rechenleistung sehen lassen: 2 hochmoderne Onboard-PCs mit leistungsstarken Intel Core i7-Prozessoren sind an Bord. „Damit können auch komplizierte Algorithmen ausgeführt werden, die am Ende des Projekts die Intelligenz und die Autonomie des Geräts ausmachen werden“, macht Heerklotz klar. Trotz der robusten Bauweise ist der Roboter sehr kompakt: etwa 1 m lang, 70 cm breit und gut 90 cm hoch.

Der selbständig fahrende Roboter ist eine Sonderanfertigung. Er basiert grundlegend zwar auf der modularen Roboterplattform Innok Heros , jedoch wurden viele kundenspezifische Änderungen vorgenommen wie beispielsweise die Installation eines hellen Beleuchtungssystems.

Das modulare Roboterfahrzeug ist einfach zu erweitern: Die Forscher der TU Bergakademie Freiberg können nachträglich die notwendige Sensorik für den Einsatz unter Tage und einen Roboterarm anbringen.

Innok Robotics ist Hersteller und Dienstleister für Servicerobotik. Als Systemintegrator integriert das Unternehmen verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu einem Gesamtsystem. Neben Entwicklungen für die Forschung bietet Innok Robotics auch modulare Roboterplattformen als Baukastensystem sowie Automatisierungslösungen für die Bereiche Logistik, Produktion, Landwirtschaft und Gartenbau.
Die Innok Robotics GmbH mit Sitz im Landkreis Regensburg (Bayern, Oberpfalz) wurde 2012 von vier jungen Ingenieuren als Startup-Unternehmen gegründet, in Kooperation mit der Hochschule Regensburg. Gefördert wurde das Unternehmen im Bereich der Spitzentechnologie mit dem EXIST-Gründerstipendium (Existenzgründungen aus der Wissenschaft), vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland ESF und der Europäischen Union.

Kontakt
Innok Robotics GmbH
Alwin Heerklotz
Bodenhüllweg 10
93164 Münchsried
09409/33907-0
info@innok-robotics.de
http://www.innok-robotics.de