Tag Archives: Shakespeare

Kunst/Kultur

Armin Mueller-Stahl malt Shakespeares Mädchen und Frauen

Armin Mueller-Stahl ist derzeit einer der begehrtesten Maler auf dem Kunstmarkt. Kaum ein Künstler stellt sich so vielseitig und entdeckungsfreudig dar. Jüngst ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von seinem Besuch aus Südkorea zurückgekehrt, bei der er dem Präsidenten Mueller-Stahl’s Willy Brandt Portrait mit dem Titel „Es wächst zusammen“ überreichte.

In diesem Frühjahr erfreut uns Mueller-Stahl auch mit einigen ganz fabelhaften Arbeiten. Dazu gehören neue Portraits von „Nelson Mandela“, „Leonard Cohen“, „Marlene Dietrich“ oder „Albert Einstein“, aber auch beispielsweise herrliche Radierungen wie „Sylt“ oder „Der Clown“ sowie eine weitere Variante der „Blauen Kuh (mit Blume)“.

In dem streng limitierten Mappenwerk „Shakespeares Mädchen und Frauen“ wiederum mit neun handsignierten original Siebdrucken setzt sich Mueller-Stahl künstlerisch mit den weiblichen Theaterfiguren von William Shakespeare auseinander. Achtung! Nur bis zum 31. März 2018 erhalten Sie dieses edle Werk zum Subskriptionspreis von 3.200 €. Ab 01. April 2018 beträgt der Preis dann 3.800 €.

Armin Mueller Stahl – Shakespeares Mädchen und Frauen enthält insgesamt 9 Farbsiebdrucke (Abbildungen siehe oben): (1) Isabella – Maß für Maß; (2) Lavinia – Titus Andronicus; (3) Lady Gray – Heinrich VI.; (4) Anna Boleyn – Heinrich VIII.; (5) Julia – Romeo und Julia; (6) Cleopatra – Antonius und Cleopatra; (7) Anna Page – Die lustigen Weiber von Windsor; (8) Äbtissin – Die Komödie der Irrungen und (9) Lady Macbeth – Macbeth.

Die Auflage besteht aus 60 signierten und römisch nummerierten Exemplaren I/LX bis LX/LX sowie 6 signierten und mit E.A. bezeichneten Künstlerexemplaren. Die edle Hülle wurde von einer Buchbinderei handwerklich gestaltet und gefertigt. Die Siebdrucke erscheinen auch als Einzelblätter in einer Auflage von 180 arabisch nummerierten Exemplaren.

Dem Mappenwerk wird das Buch im Schuber „Heinrich Heine – Shakespeares Mädchen und Frauen“ (Verlag Hoffmann & Campe) beigegeben.

Die Mappe und alle weiteren Mueller-Stahl Motive finden Sie auch im Online-Shop „Das perfekte Bild“.

HIER KLICKEN! Das MAPPENWERK und weitere BIlder aus der Kollektion gibt es zu sehen bei das-perfekte-bild.de

Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen

Dr. Hannelore Furch und die Gruppe 48

Shakespeare, Goethe, Dostojewski – jeder kennt diese Namen und verbindet mit ihnen große Literatur und es hat noch nie geschadet, gute Bücher zu lesen.

Bücher leben in erster Linie von ihrem Inhalt. Aber was macht ein gutes Buch aus?

 

Ein Buch muss sich anfassen lassen, denn das Betasten eines Buches ist ohne Frage ein sinnliches Erlebnis – und ein gutes Buch ist es dann, wenn sich bei jeder erneuten Lektüre immer noch neue Aspekte eröffnen – dazu gehört der Plot ebenso wie die Sprache. Natürlich sind Themen ähnlich, schließlich können Autoren nicht bei jedem Buch das Rad neu erfinden, aber ein gutes Buch hat immer irgendetwas ganz Besonderes – seien es schöne Beschreibungen, Sprachwitz, besondere Charaktere, o.ä.

Es liegt sicherlich im Auge des Betrachters, ob ein Buch nun gut oder schlecht ist.

Ein Buch, das schön geschrieben ist, dessen Geschichte vielleicht nicht so sehr mitreißt, wird der Leser dennoch bis zur letzten Seite lesen.

Ein wirklich gutes Buch ist jedoch eines, in dem beides ineinander greift, in dem man sowohl in die Sprache als auch in die Geschichte eintauchen kann, eines, auf das man sich schon wieder freut, wenn man das Lesezeichen zwischen die Seiten legt und den Buchdeckel schließt.

Ein gutes Buch wirkt noch lange nach.

Das perfekte Buch für eine lange Bahnfahrt ist sicherlich ein anderes als jenes, das wunderbar zu einer ruhigen Stunde mit einem Gläschen Rotwein passt.

Eines gilt jedoch generell: Ein gutes Buch lässt den Leser niemals unberührt zurück.

 

Auf der Webseite der „Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner“ erfahren Sie, was es mit der Literaten-Vereinigung auf sich hat und an welche Gruppe sie anknüpft. Quelle: www.die-gruppe-48.net/Begruessung

Die „Gruppe 48“ hat sich der Förderung guter deutscher Literatur verschrieben.

Gegründet wurde sie am 13. Februar 2016 und sieht sich als Nachfolge der legendären Gruppe

Die Gruppe 48 möchte „als lose Vereinigung“ ihr Ziel vor allem durch einen jährlichen Wettbewerb erreichen.

Die Webseiten (Nachname alphabetisch) der Funktionsträger befinden sich auf der Webseite:

http://www.die-gruppe-48.net/Funktionstraeger/Wir-stellen-uns-vor

 

  • Rosemarie Bühler (Rohna Buehler)

Geb. in Köln * Studium der Kunsterziehung und Pädagogik Univ. Köln * Bis 1982 im Schuldienst (Kunst) * Seither selbstständig als Designerin und Textilkünstlerin * Ausstellungen, Modeschauen und Teilnahme an internationalen Messen in Deutschland, Europa und Übersee * 1986 bis 1995 eigenes Galerie-Geschäft in der KÖ Galerie Düsseldorf *Veröffentlichungen in Fachbüchern der Galerie Smend und des Falken-Verlags *Arbeiten in öffentlichem Besitz * Schreibtätigkeit seit 2006… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Dr. Hannelore Furch

Dr. phil. Hannelore Furch, geboren in Gifhorn, lebte später in Unterlüß b. Celle. Dort bekleidete sie ein politisches Mandat und war 1. Vorsitzende eines Ortsrings im Deutschen Frauenring e.V. (DFR)… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Marion Lenden-Boos

Marion Lenden-Boos lebt und arbeitet mit ihrem Mann in Troisdorf (Rhld.) Zwei Kinder sind erwachsen. Seit 2012 hat sie vier Theaterstücke geschrieben… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Jan Michaelis

Jan Michaelis Vita: Geboren 1968 in Heilbronn, 1990-1992 Buchhändlerlehre in Heilbronn, 2011 1. Platz der deutschsprachigen Beiträge beim Literaturpreis Recovery Geschichte… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Dr. Uta Oberkampf (Uta Harst)

Dr. Uta Oberkampf, geb. Harst, Geb. 1946 in Wurzen / Sachsen, Aufgewachsen in Aachen. Dort Schulbesuch und Studium, (Germanistik und Philosophie), Seit 2010 Mitglied der GEDOK Bonn… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Dr. Heiger Ostertag

Dr. Heiger Ostertag (M.A.) studierte nach einer Offizierslaufbahn Literaturwissenschaft, Geschichte und Nordgermanische Philologie. Seit Ende der 80er Jahren ist er als Autor, Historiker und Germanist in Forschung und Bildung sowie als Lektor im Verlagswesen tätig… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Friederike Römhild

Geb. 1983 in Siegen, Magisterstudium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, Linguistik & Kunst an der Universität Paderborn, aktiv als Malerin und Autorin, Mitarbeiterin bei Buchprojekten für Schule & Wissenschaft… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

  • Jutta Elisabeth Schütz

Jutta Schütz wurde im Saarland (Lebach) geboren. Ihre Berufsbereiche sind: Buchautorin, Journalistin, Allgemeine Psychologie, Dozentin (bei der VHS), Mentorin. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher… Bitte auf der Webseite weiter lesen.

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

info.schuetz09@googlemail.com

www.jutta-schuetz-autorin.de/

www.die-gruppe-48.net

Freizeit/Hobby Kunst/Kultur Musik/Kino/DVD

Shakespeare in Love / Caroll Vanwelden Live in Herten und Mönchengladbach

Caroll Vanwelden, die sympathische belgische Jazzsängerin, ist in aller Munde. Auf WDR3 und SWR2 war sie die CD der Woche, in der Bunten gar die CD des Monats. Die Presse überschüttet das neue Werk ganz viel Lob. Am 15. und 16. September ist Caroll Vanwelden in Herten und Mönchengladbach live zu erleben.

Zum Auftakt der neuen Spielzeit der FineArtJazz-Konzerte in Mönchengladbach und Herten kommt Caroll Vanwelden mit ihren genialen Mitmusikern ins Glashaus Herten. In den letzten 5 Jahren tourte sie zusammen mit Ihren drei Mitstreitern kreuz und quer durch Europa. Besonders gefeierte wurde sie dabei stets auf dem Shakespeare-Festival in Neuss. 2014 begeisterete die vier Musiker das FineArtJazz-Publikum auf Lüttinghof_Die Burg im Wasser.

Sie sagt von sich selbst: „Wenn ich Shakespeare lese, erzeugen seine Worte Melodien in meinem Kopf“. Vanwelden belebt ein altes Erbe neu, wenn sie in ihren Kompositionen Shakespeares Sonetten musikalisch auf die Spur kommt. All dies hat sie mit ihrem akustischen Quartett in eine heutige Jazzsprache übertragen. Und die Bandchemie stimmt: Wie eine weitere Gesangsstimme wirkt das coole Trompetenspiel von Thomas Siffling (Söhne Mannheims, De-Phazz), begleitet von Mini Schulz (Curtis Stigers, Katie Melua, Paul Young, Steve Gadd, Till Brönner) und Jens Düppe (Albert Mangelsdorf, Wolfgang Dauner) Fast könnte diese Musik die Illusion transportieren, dass jene über 400 Jahre alten Texte dem eigenen Songwriting der kreativen Belgierin entstammen. Oder andersherum: War Shakespeare vor über 400 Jahren seiner Zeit voraus?

Caroll Vanwelden (Vocals, Piano) | Thomas Siffling (Trompete) | Mini Schulz (Kontrabass) | Jens Düppe (Drums)

Beginn 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)

Tickets gibt es unter www.publicjazz.de oder Glashaus Herten, im TIG Mönchengladbach.

Pressekontakt:

PublicJazz events
Habichtsweg 14
45894 Gelsenkirchen
0178 810 6886
post@publicjazz.de

Firmenportrait:

PUBLICJAZZ | events ist eine außergewöhnliche Eventagentur, die sich auf die Durchführung von Jazzkonzerten an außergewöhnlichen Orten spezialisiert hat.

Pressemitteilungen

Internationales Theaterfestival Tiflis 2013

Kulturelles aus Georgien in Vorderasien am Rand Europas

Internationales Theaterfestival Tiflis 2013

Tbilisi Int. Festival of Theatre

Von Mitte September bis Anfang Oktober fand zum fünften Mal das Internationale Theaterfestival in der georgischen Hauptstadt Tiflis statt. Wer das ehemalige UdSSR-Land, seine Menschen, seine Historie und vor allem sein künstlerisches Niveau kennen und in europäischen oder internationalen Raum einordnen möchte, dem sei dieses Ereignis Grund und Anlass, in das Land zwischen Kaukasus und Schwarzes Meer zu reisen.

Es lohnt sich in vielfacher Hinsicht. Einmal macht die Reise unter touristischen Aspekten Freude und es gibt Zahlreiches zu entdecken, das die Zeiten überdauert hat. Geografisch gehört das kleine Land eigentlich schon zu Asien, Vorderasien, wird aber wegen seiner Geschichte und Politik auch als Teil Europas angesehen. Seine Nachbarn sind die Russische Föderation im Norden sowie die Türkei, Armenien und Aserbaidschan im Süden. Georgien stand früher unter Herrschaft der Römer, Perser, Byzantiner und Araber. Seit dem 10. Jahrhundert entwickelte es zunehmende Selbstständigkeit und war bis zum 13. Jahrhundert die stärkste Macht im Süden des Kaukasus. Ab 1783 kam Georgien nach und nach unter die Herrschaft Russlands; seit 1864 gehörte es vollständig zum Russischen Reich. In Folge dieser Zugehörigkeit war Georgien seit 1922 bis zu deren Zerfall 1991 Teil der Sowjetunion. Seitdem ist es unabhängig und in Aufbruchstimmung. Mit großem Einsatz stürzt man sich auf die Realisierung neuer touristischer Attraktionen.

Im Zuge der Europäischen Nachbarschaftspolitik steht Georgien vor weiteren Aufgaben. Einerseits strebt das Land die Annäherung an die europäischen Strukturen an, durch Stärkung der Menschenrechte, demokratische Institutionen und Anpassung an EU-Normen und Standards. Andererseits muss die lokale und regionale Verwaltung modernisiert werden. Der Zugang für die überwiegend arme georgische Bevölkerung muss erleichtert werden, um die Lebensbedingungen zu verbessern, vor allem in ländlichen Regionen.
Mit allen Mitteln versucht das Land heute sein tristes, postsowjetisches Image abzustreifen. Anstelle der Plattenbauten hält Futurismus Einzug mit Glas und Schwung und Raffinesse. Die Bevölkerung reagiert zurückhaltend auf die Millionenprojekte. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage Georgiens wirken die Prunkbauten oft noch sehr voreilig. Originell sind die sogenannten Saakaschwili-Bauten auf jeden Fall und der Tourist kann sich nicht nur auf eine spannende Architektur namhafter nationaler und internationaler Künstler freuen.

Da spielt außerdem das Internationale Tiflis Theaterfestival seine kulturellen und kulturtouristischen Joker seit einigen Jahren immer stärker aus. Ausländische Beiträge aus Armenien, Dänemark, England, Finnland, Italien, Israel, Kanada, Polen, Rumänien und Russland brachten auch 2013 der Hauptstadt einen gelungenen Einblick international geprägten Theaterschaffens, auf einer Bandbreite von westlich italienischer bis tief russisch östlicher Emotion. Dabei lag Rumänien nicht nur in der geografischen Mitte. Gleich drei Stücke vertraten das EU-Land in Georgien: Einmal fiel das Deutsche Staatstheater Temeswar/Timisoara mit Florin Fieroi“s nonverbalem „DerDieDans“ mit der Musik des begabten Komponisten Vlaicu Golcea auf. Zweimal war das Radu Stanca Theater aus Hermannstadt/Sibiu mit „Warten auf Godot“ und „Gulliver“s Reisen“ seines international bekannten Regisseurs Silviu Purcarete hochkarätig vertreten. Theaterdirektor Constantin Chiriac agierte als Schauspieler in einer bravourösen Mannschaft. Er unterhält seit Jahren eine gute Verbindung nach Tiflis, was auch Theatern in Georgien zu Gute kommt, wenn es um Gastspiele und Austausch geht.

In kulturpolitischem Kontext erwartete man beim nationalen Teil des Theaterfestival Brisantes, zumal die vorgestellten Stücke keiner Jury unterstellt waren, sondern aus jeder georgischen Region eine oder mehrere Bühnen ins Rennen um die Publikumsgunst und das Interesse der ausländischen Medienvertreter, Festivalscouts und Veranstalter rangen. Da war jedoch noch nicht so sehr viel spürbar, zumal die meisten Vorstellungen aus der Riege der Staatstheater kamen. Die Freien tun sich in Georgien schwer und müssen daher noch eine längere Durststrecke überwinden, um auf internationalen Level zu kommen. Das liegt nicht alleine an ausbleibender staatlicher Förderung, auch der georgische Publikumsgeschmack – besonders bei der jungen Generation – ist in dieser Richtung noch updatebar.

Aber ein Festival ist immer für Überraschungen gut. Acht bis neun Vorstellungen pro Tag galt es im Galopp zu absolvieren. Darin waren von Ballett, Kindertheater, One Man Shows bis hin zu großen Produktionen nahezu alles vertreten und darunter einiges recht Bemerkenswertes. Die georgische Kritikervereinigung hatte die eine oder andere Empfehlung ausgesprochen. Dazu gehörten mit Recht das Royal District Theatre mit Rainer Werner Fassbinders „Katzelmacher“, das Kote Marjanishvili Staatstheater mit der „Grönholm Methode“ von Jordi Galceran und einer modernen Inszenierung von Molières „Tartuffe“. Die Inszenierung des Geogi Eristavi Theaters aus Gori „Saxophone“ kam sehr gut an. Hier beschreibt Autor Soso Nemsadze um die Figur eines Straßenmusikers Teile des sozialen Alltags in Tiflis und Georgien, wobei Vereinsamung und Gewalt eine tragende Rolle spielen (willkommen in Europa).

Das starke Staatstheater aus Batumi fehlte in der 2013 Ausgabe gänzlich. Dennoch wartete Festivalchefin Ekaterine Mazmishvili mit einer recht beachtlichen Anzahl gewichtiger Produktionen auf. Aus der Anzahl von mehr als 40 Produktionen seien hier einige unter subjektivem Gusto des Schreibers vorgestellt:

Das Ballet der Staatsoper eröffnete seine Saison mit drei Einaktern, „The Secret Garden“, „Sagalobeli“ und „1st Flash“, um die gesamte Bandbreite von tänzerischem Solisten- und Company-Können unter Beweis zu stellen. Ein gelungenes Unterfangen der künstlerischen Chefin Nina Ananiashvili, die ihr Talent als ausgezeichnete Solotänzerin auf die neue Generation – besonders der Tänzerinnen – übertragen hatte. Sie bestachen ausnahmslos durch Technik und Grazie. Der Ausdruckskraft der Tänzer würde die führende Hand eines Mannes sicher noch mehr Ausdruckskraft verleihen, ein generell evidentes Problem.

Wer Sarah Kane als Regie-Debut auswählt, stellt äußerste Ansprüche an sich und die Akteure. Die Besucher dieses Unterfangens auf der Bühne des altehrwürdigen Shota Rustaveli State Drama Theatre fieberten zu Recht „Psychosis 4:48“ entgegen, dem letzten Stück der jungen englischem Autorin, 1999 kurz vor ihrer Selbsttötung fertig gestellt, zugleich Höhepunkt in Kanes Schreiben, was Fragmentierung, Aufbrechen klarer Perspektiven und Rollen und Poesie betrifft. „The one thing I don’t think is the responsibility of playwrights is telling people what to think about the play afterwards.“ Ihre Stücke lösten heftige Kontroversen aus und wurden gleichzeitig mit Preisen bedacht. Genauso müssen Jungregisseur Kita Rokva und sein Protagonist Beso Zanguri an das Werk heran gegangen sein. „Erinnere das Licht und glaube an das Licht. Ein Augenblick bevor ewiger Nacht“. Ich habe miterlebt, war als Zuschauer Teil von Shota Bagalishvilis subtil gestalteter Bühne, um die wir gelegentlich kreisten. Sowohl Regisseur wie Hauptdarsteller haben verstanden zu transportieren wie es sein kann, wenn ein kräftiger, gestandener Mensch durch seinen Geist überwältigt in den Suizid getrieben wird. Dieser Produktion gebührt mein persönlicher Respekt.

Dem in London lebenden und arbeitenden georgischen Regisseur David Papava-Gurji ist mit Marius von Mayenburgs „Fireface“ ein ordentlicher Wurf gelungen. Noch vor der Premiere konnten die Besucher das bereits im Vorfeld vehement diskutierte Stück anschauen. Fünf gute besetzte Schauspieler verhalfen unter der ausnehmend spannenden und präzise gelenkten Regie dem Stück über klaustrophobische Ängste unserer Generation zu erschreckend realistischem Leben: Kurt liebt das Feuer und er beginnt wirklich damit zu spielen. Eine inzestuöse Beziehung mit seiner provokativen Schwester Olga in einem Theaterstück über Bruder und Schwester, deren Wut und Abscheu sich gegen die Eltern wendet und in Mord endet. Ein intensiver Mayenburg, den man so eher in Deutschland erwartet hätte, ohne Kopie zu sein. Diese kurzfristig eingeschobene Festival-Vorstellung des Tbilisi Vaso Abashidze State Theatre mit einer genialen Ana Tsereteli als Helga ist sicher auch eine Inszenierung, die man in Deutschland sehen möchte.

Bleiben wir zum Abschluss noch eine Weile in diesem Theater, genießen die Nacht und Shakespeares Mittsommernachtstraum in der Regie von David Doiashivili. Letzterer begeistert schon seit vielen Jahren nicht nur georgisches Publikum. Seine Inszenierungen reisen durch Europa, werden euphorisch von Publikum, Kritik und Fachpresse gleichermaßen gefeiert. „Kulturbotschafter“ Doiashivili und seine Inszenierungen, darunter auch ein Shakespeare „Macbeth“, zeugen vom Können im fernen Tiflis, beweisen, wie nahe die guten Theatermacher vernetzt sind, um ihre Sichtweisen zu schärfen und ihre Techniken zu erweitern. Mit Standing Ovation für eine rasante Inszenierung in einem ausgeklügelten minimalistischen Bühnenbild von Anano Mosidze und beinahe akrobatischer Choreographie von Konstantine Purtseladze. Ein krönender Abschluss eines recht aufregendes Festivals, der uns auf ein spannendes 2014 hoffen lässt. In dem Jahr soll auch die alte Oper nach Jahre langer Renovierung in neuem Glanz erstrahlen. Tiflis wird uns in Zukunft noch Einiges zu bieten haben. (Dieter Topp)

Tags: Tiflis, Tbilisi, Georgien, Sarah Kane, Psychosis 4:48,Marius von Mayenburg, Shakespeare,

Informationen: www.tbilisiinternational.com/en
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PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst , Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.

PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle des KulturForum Europa: Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.

PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett der Staats- und Volksoper Wien (Das Ballett.at) und covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.
2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldavien unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten.

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Pressemitteilungen

Reisen oder nicht reisen – das ist doch keine Frage

Hotels.com präsentiert Hotels auf den Spuren Shakespeares Schaffens

London/Berlin, 21. April 2011 – Am 23. April 2011 ist nicht nur St George“s Day in England, sondern es jährt sich auch William Shakespeares Todestag zum 395. Mal. Zugleich zelebrieren Anhänger an diesem Tage auch die Geburtsstunde des Dramatikers, Lyrikers und Schauspielers, da der exakte Geburtstag des Pioniers der englischen Weltliteratur unbekannt ist. Da Shakespeares Werke seit seinem Todestag im Jahre 1616 bis in die heutige Zeit maßgebend für Autoren weltweit sind, hat der Hotelexperte Hotels.com inspirierende Unterkünfte zusammengetragen, die in unmittelbarer Nähe zu den prägenden Stätten seines künstlerischen Schaffens liegen.

Shakespeares Heimatort – Best Western Grosvenor Hotel in Stratford-Upon-Avon
Das Best Western Grosvenor Hotel ist ein charmantes Anwesen im Boutiquestil. Die geschichtsträchtige Herberge, die seit 180 Jahren Gäste willkommen heißt, ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Konferenzräume und des Bankettsaals im Wesentlichen auf Geschäftsreisende ausgerichtet. Doch auch Touristen kommen voll auf ihre Kosten. Ob das Shakespeare Monument, das Royal Shakespeare Company Theatre, das Swan Theatre oder die Holy Trinity Church, in der Shakespeare beigesetzt wurde – sämtliches Kulturgut ist bequem zu Fuß erreichbar.

Shakespeares Globe Theatre – Mad Hatter Hotel in London
Was einst eine Hutmacherei war, ist nun ein Drei-Sterne-Gästehaus in hervorragender Lage in London. Das mit einem hauseigenen Restaurant und einer Bar ausgestattete Hotel ist nur wenige Minuten von Shakespeares Globe Theatre, dem Royal National Theatre, der Tate Modern sowie dem London Eye entfernt. Somit ist das Mad Hatter Hotel die ideale Lösung sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen.

Shakespeares Gedenkstatue – St. Ermin Hotel in London
Das St. Ermin Hotel im Herzen Londons liegt in unmittelbarer Reichweite zur Westminster Abbey, in der die berühmte Gedenkstatue Shakespeares zu bewundern ist. Dabei besticht das Drei-Sterne-Hotel durch eine unverwechselbare Symbiose aus Komfort und Eleganz – das Gebäude wurde 1887 im viktorianischem Stil erbaut. Neben gut ausgestatteten Konferenzräumen und exzellentem Service bietet das Haus auch köstliche Speisen und Getränke, die im Crystal Room Restaurant serviert werden. Wer also seinen Business- beziehungsweise Erholungsaufenthalt mit einem vielfältigen Kultur- und Verwöhnprogramm kombinieren möchte, ist im St. Ermin Hotel an der richtigen Adresse.
Über Hotels.com
Als Teil der Expedia Gruppe, die in allen Hauptmärkten mit einem professionellen Team tätig ist, umfasst das Portfolio von Hotels.com mehr als 130.000 Qualitäts-Hotels, Bed & Breakfast Hotels und Service-Apartments weltweit. Findet ein Kunde die gleiche Buchung für ein im Vorfeld bezahltes Hotel bei einem anderen Anbieter zu günstigeren Konditionen, erstattet Hotels.com den Differenzbetrag. Hotels.com verfügt über eines der größten unabhängigen Hotelteams der Branche sowie 2 Millionen Gästebewertungen früherer Hotelgäste, die tatsächlich in dem Hotel übernachtet haben. Zurzeit betreibt Expedia, Inc. mehr als 70 Hotels.com Webseiten weltweit, inklusive 31 Länderseiten in 24 Sprachen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). Im Februar 2009 gewann Hotels.com den Gold Award in der Kategorie „Beste Hotelbuchungsseite“ des Webuser Magazines. Reisende können online buchen auf http://de.hotels.com oder über die Telefonhotline 069 – 94 51 92 074 im deutschsprachigen Call-Center.
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