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Contentserv und EnterWorks starten Co-Innovation Lab (CIL) im Silicon Valley

Die beiden führenden PIM und MDM Anbieter schließen sich künftig zusammen – mit dem Ziel, die globale Innovationskraft zu fördern, zukunftsweisende Technologien zu entwickeln und die Einführung neuer Software-Lösungen voranzutreiben

Contentserv und EnterWorks starten Co-Innovation Lab (CIL) im Silicon Valley

Contentserv und Enterworks starten Co-Innovation Lab (CIL) im Silicon Valley

Speicher, Schweiz / Sterling, VA: Armin Dressler, CEO von Contentserv, und Rick Chavie, CEO von EnterWorks, gaben heute bekannt, dass die beiden Unternehmen in ihrem Silicon Valley Co-Innovation Lab (CIL) zur Entwicklung neuer Technologien zusammenarbeiten werden. Das Ziel ist es Innovationen auf den Markt zu bringen, die ihren jeweiligen Lösungen für Master Data Management (MDM) und Product Information Management (PIM) zu Gute kommen. Contentserv wurde kürzlich von TOP100.de als Top-Innovator ausgezeichnet und erhielt den Preis „FT 1000: Europas am schnellsten wachsende Unternehmen“ der Financial Times. EnterWorks wurde mit dem Frost & Sullivan 2017 North American Product Leadership Award für seine MDM / PIM-Lösung ausgezeichnet. Beide wurden von Branchenanalysten als starke Beitragende in ihren jeweiligen Märkten anerkannt, wobei EnterWorks in Nordamerika gut etabliert ist und Contentserv als Tempomacher in Europa und Asien anerkannt ist.

„Es gibt wichtige Erkenntnisse von Tech-Firmen, die zusammenarbeiten, um zu konkurrieren“, sagte Chavie. „Die Microsoft / Intel-Beziehung dürfte eines der bekanntesten Beispiele für eine solche Zusammenarbeit sein. Wir hatten Gelegenheit zu Brainstorming-Sitzungen mit Contentserv zu diesem Thema und kamen zu dem Schluss, dass die Eröffnung eines gemeinsamen Co-Innovation Lab eine Möglichkeit für uns ist, weniger agile Legacy-Konkurrenten hinter uns zu lassen. EnterWorks und Contentserv verfügen beide über eine starke Kundenbasis, operieren global aus ihren Kernregionen heraus und bringen dennoch einen unterschiedlichen Blickwinkel auf die Entwicklung fortschrittlicher Technologien in unserem Markt ein. Ich freue mich auf diesen Co-Launch und darauf, wie er uns helfen wird, neue Ideen schnell auf den Markt zu bringen. „

„Innovation ist in unserem genetischen Code und ist eine der wichtigsten Herausforderungen das jedes Unternehmen zu lösen hat“, fügte Dressler hinzu. „Die Zukunft kommt immer schneller auf uns zu und macht es dadurch anstrengender innovativ zu sein. Es war wichtig für uns, einen gleichgesinnten Partner von ähnlicher Größe zu haben, der unseren Markt verstanden hat – es war schnell klar, dass EnterWorks DAS Unternehmen war, mit dem wir arbeiten sollten. Durch die gemeinsame Eröffnung des Co-Innovation Lab im Herzen des Silicon Valley werden wir sicherstellen, dass ein stetiger Strom von Ideen schneller zum Nutzen unserer Kunden auf den Markt gebracht wird. Indem wir Synergien zwischen unseren Talenten, Teams und Technologien nutzen, werden wir in der Lage sein, unsere Innovation zu verdoppeln, den Status Quo zu durchbrechen und den Markt zu beeinflussen. „
Beide Unternehmen werden das CIL nutzen, um ihre Interessen in einer Reihe aufkommender Technologiebereiche wie Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Virtuelle Realität, Blockchain und IoT weiterzuentwickeln und gleichzeitig durch das gemeinsames Technologiezentrum ihre Ideen noch besser den Kunden, Partnern und Branchenanalysten präsentieren zu können.

Über CS Group AG
Contentserv ermöglicht es Händlern und Marken, wegweisende Produkterlebnisse zu entwickeln, indem sie das Potenzial moderner Technologien voll ausschöpfen. Unsere Vision ist es, das tägliche Leben von Marketern und Produktteams zu erleichtern, indem wir ihnen eine fortschrittliche, vollständige und geschäftsorientierte Plattform zur Verfügung stellen, die besonderen Wert auf „time to value“ legt.

Durch die Kombination von Product Information Management (PIM), Master Data Management (MDM) und Digital Asset Management (DAM) in einer einzigen Plattform bietet Contentserv Einzelhändlern und Markeninhabern die Möglichkeit, bereichernde, relevante und emotionale Produkterlebnisse anzubieten, die die Erwartungen ihrer Kunden übertreffen.

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Digitalisierung und Innovation im Silicon Valley

Reise Inspirationen von Prof. Dr. Claudia Hilker

Digitalisierung und Innovation im Silicon Valley

Prof. Dr. Claudia Hilker auf der Unternehmer-Reise ins Silicon Valley

Begeistert kommt Prof. Dr. Claudia Hilker von ihrer siebentägigen Unternehmer-Reise aus dem Silicon Valley zurück. „Die Einblicke in Unternehmen wie Google, Airbnb oder Zappos waren beeindruckend in Bezug auf Digitalisierung und Innovation“, sagt die Inhaberin von Hilker Consulting, die Unternehmen zur Digitalisierung und zu Innovationen berät. Zudem hält sie dazu Vorträge als Speaker, schreibt Bücher darüber und lehrt als Professorin Marketing an der Fresenius Hochschule. „Eine große Offenheit für Digitalisierung und Innovationen habe ich im Silicon Valley erlebt und zahlreiche unternehmerische Inspirationen mitgenommen“, meint Claudia Hilker.

Das Silicon Valley gilt als der innovativste Standort Amerikas

Die ganze Welt schaut auf Konzerne wie Google, Facebook, Apple und Uber, um von ihnen im digitalen Wandel zu lernen. Die 50 Reise-Teilnehmer haben ganz unterschiedlichen Menschen kennengelernt: vom Geschäftsführer über Führungskräfte bis zu Experten. „Wir haben auf der Unternehmer-Reise ins Silicon Valley viele Inspirationen gewonnen, die wir in der Gruppe intensiv diskutiert haben. Die wichtigste Frage dabei war: ‚Wie wenden wir das Gelernte für unsere Herausforderungen in der unternehmerischen Praxis an?‘ „, reflektiert Claudia Hilker.

Tempus Unternehmer-Reise ins Silicon Valley für Innovation und Digitalisierung

Veranstalter der Unternehmer-Reise ist die Beratungsfirma Tempus. Der Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Knoblauch organisiert die Reisen ins Silicon Valley. Er bietet seit einigen Jahren Unternehmer-Reisen ins Silicon Valley an und ist dort bestens vernetzt. Er kann Besuche in Unternehmen wie Apple oder Tesla vermitteln, und hat auch Kontakte zu Start-Ups und Coworking Spaces. „In dieser offenen Arbeitswelt 4.0 ist der Spirit der Digitalisierung mit offener Kommunikation, Team-Geist, agilen Methoden und Einbindung des Ökosystems für mehr Innovationen direkt erlebbar“, beschreibt Claudia Hilker.

Innovationen: Die Revolutionäre der Straße sind selbstfahrende Fahrzeuge

Künstliche Intelligenz macht Fahrzeuge fit für die Zukunft. „Es ist faszinierend in Kalifornien selbstfahrende Autos ohne Mensch, Lenkrad und Pedale im laufenden Straßenverkehr zu erleben“ staunt die Digital-Expertin Claudia Hilker. Insgesamt gibt es in Kalifornien 52 zugelassene Hersteller, unter anderem Tesla. Google bzw. die Tochterfirma Waymo hat mehr als 600 Fahrzeuge im Selbstfahrmodus auf der Straße und testet bereits Roboter-Taxis in China und in den USA. Die Hersteller mit den Test-Lizenzen müssen an die Regierung melden, wie häufig deren Computer-Autos die Kontrolle an einen Sicherheitsfahrer übergeben. Google / Waymo-Autos übergeben alle 9.000 Kilometer, Mercedes-Autos dagegen alle 2.07 Kilometer.

Stanford University: Erfolgsfaktor für die Karriere und Wachstumstreiber für die Region

Interessant ist auch der Besuch der renommierten Stanford University. Die private US-amerikanische Universität liegt in unmittelbarer Nähe zum Silicon Valley und gilt als Wachstumstreiber der Region. Die Stanford University ist eine der forschungsstärksten und renommiertesten Universitäten der Welt. In Bewertungen für akademische Institutionen erreicht die Universität regelmäßig Spitzenpositionen. Seit Gründung wurden beispielsweise 30 Lehrkräfte mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Stanford ist mit einem Stiftungsvermögen von etwa 18 Milliarden Dollar eine der reichsten Hochschulen der Welt.

Stanford fördert bei Studenten und Lehrkräften eine unternehmerische Lernkultur

Die Universität hat viele Gründer bekannter IT-Unternehmen hervorgebracht, z. B. Google, Hewlett-Packard, Intel. Prof. Dr. Claudia Hilker erläutert: „Die Stanford Universität fördert die Karriere-Aussichten der Absolventen durch das Netzwerk-Cluster mit Partnern aus dem Ökosystem im Silicon Valley. In der Vorlesung „How to Start a Startup“ geben Venture Capital Anbieter wie Marc Andreessen und Ben Horowitz und LinkedIn-Gründer Reid Hoffman sowie Marissa Mayer praxisbezogene Tipps zur erfolgreichen Gründung eines Startups.“

Offene Fehlerkultur: „Fail Fast To Innovate Faster“

Amerikaner gehen anders mit Fehlern um. Statt lange darüber zu grübeln, wie der Fehler passieren konnte, beschäftigen sie sich damit, wie sie es künftig besser machen können und teilen ihre Erkenntnisse dazu. Einige Unternehmen küren deshalb den Fehler des Monats, um ihre Mitarbeiter zu animieren, kreativ zu denken – statt im alltäglichen Trott zu verharren. „Die offene Fehlerkultur ist beeindruckend, denn das mindert die Angst vor Fehlern. Dennoch ist klar: Jeder Fehler darf nur einmal passieren. Das Lernen aus Fehlern ist wichtig“, meint Claudia Hilker.

„Das Tempo ist im Silicon Valley schnell“, stellt sie fest. Es werden weniger detaillierte Pläne geschmiedet und perfekte Produkte entwickelt, sondern Ideen werden schrittweise ausprobiert und bereits im Beta-Stadium getestet. „Wenn diese Innovationen nicht ankommen, fällt es auch leichter, sie loszulassen, weil die Entwicklungskosten nicht so hoch sind“, sagt Claudia Hilker.

Fazit: Digitalisierung und Innovationen erfordern Veränderungsprozesse auf drei Ebenen

Prof. Dr. Claudia Hilker beobachtet den digitalen Wandel und die Strategien der führenden Unternehmen seit Jahren und überlegt, was deutsche Unternehmen von dem digitalen Spirit aus dem Silicon Valley lernen können. Ihr Fazit lautet: „Change Management zur Digitalisierung mit Innovationen erfordert einen Veränderungsprozess auf drei Ebenen: Mindset. Skillset, Toolset.“

Neues Mindset und neues Skillset zur Digitalisierung und Innovation im Unternehmen

„Ein neues Mindset ermöglicht die neuen Chancen der Digitalisierung durch zukunftsorientierte und kundenzentrierte Strategien zu nutzen“, meint Prof. Dr. Claudia Hilker. „Führungskräfte benötigen neue Ansätze wie Digital Leadership für eine werte-orientierte Unternehmenskultur. Das fördert eine offene Kommunikation und vernetzt interne und externe Wissensträger im Ökosystem. Mitarbeiter benötigen ein neues Skillset, also Schulungen für neue Qualifikationen, um agile Management-Methoden in der Praxis anzuwenden wie: Business Modell Innovation, Design Thinking, Lean Startup, Scrum Projektmanagement“, erläutert Claudia Hilker.

Neue Tools zur Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen

Prof. Dr. Claudia Hilker ergänzt: „Zur Digitalisierung ist zudem ein neues Toolset erforderlich, um die Prozesse im Unternehmen zu digitalisieren. Beispielsweise Tools zur Marketing Automation für crossmediale Kampagnen mit Mails, Blogs, Social Media etc. Tools zur Kundenkommunikation wie: Social-CRM-Systeme und Chatbots. Tools zum agilen Projekt-Management wie: Trello oder Podio. Tools zur einheitlichen Datenverwaltung über alle Programme, Geräte und Systeme mit Echtzeit-Synchronisation, z.B. Securesafe oder Dropbox. Und natürlich auch Tools zum Selbstmanagement: zum Beispiel ein „digitales Gedächtnis“ durch Apps wie Evernote, in denen sich Notizen organisieren lassen oder Wunderlist für geräte-übergreifende To-do-Listen.“

Neue Beratungsleistungen für Kunden von Hilker Consulting

Prof. Dr. Claudia Hilker wird zur Digitalisierung und zum Innovationsmanagement neue Kunden-Beratungsangebote für ihr Unternehmen Hilker Consulting entwickeln: Vorträge als Speaker, Strategie-Ansätze für die Praxis und innovative Workshop-Formate mit Schulungen. Zudem plant sie ein neues Buch über die Digitalisierung in der Praxis mit Best-Practice-Beispielen zu schreiben. Mehr Infos mit Fotos und Videos gibt es im Blogbeitrag: Digitalisierung und Innovationen im Silicon Valley

Prof. Dr. Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin für Digital Marketing Kommunikation und berät Unternehmen in der Strategie-Entwicklung mit Full-Service. Qualifizierte Mitarbeiter sorgen für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. Claudia Hilker gibt Management-Workshops, schult Führungskräfte in Digital Leadership und ist Keynote-Speaker. Sie schreibt als Bestseller-Autorin Marketing-Fachbücher und bloggt über Marketing-Kommunikation, Social-Media-Marketing. Sie hat ihre nebenberufliche Dissertation über Social Media geschrieben und lehrt als Professorin Marketing an der Fresenius Hochschule.

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Hilker Consulting
Claudia Hilker
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40213 Düsseldorf
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info@hilker-consulting.de
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Großunternehmen als Innovationstreiber

Innovationsbuch „Das Comeback der Konzerne“ zeigt, wie große Unternehmen gegen disruptive Start-ups gewinnen

Großunternehmen als Innovationstreiber

Das Comeback der Konzerne Buchcover

Düsseldorf, Berlin – 65% der CEOs großer Unternehmen haben Angst davor, im Innovationswettkampf von disruptiven Start-ups überholt zu werden. Die vermeintliche Lösung: die Methoden der Start-ups kopieren. „Dies ist eine fatale Fehlentscheidung, denn Konzerne sind keine Start-ups – sondern deutlich komplexer“ erklärt Lucas Sauberschwarz, Geschäftsführer der Innovationsberatung Venture Idea. „Die Folge: die meisten Ideen in etablierten Unternehmen scheitern, und Innovation wird zur Frustration.“

Nicht nur die Gründe für das Innovationsdilemma von Großunternehmen, sondern auch eine Lösung, mit der große Unternehmen kundenzentriert und erfolgreich innovieren können, präsentieren Sauberschwarz und der Co-Autor Lysander Weiß, Partner bei Venture Idea, in ihrem aktuellen Buch „Das Comeback der Konzerne“. Und treffen damit voll ins Schwarze: Schon vor der Veröffentlichung war das Werk in mehreren relevanten Kategorien Amazon-Bestseller!

Mit dem im Buch beschriebenen „5C-Prozess für effiziente Innovation“ schließen die Autoren eine Lücke in der praxisorientierten Innovationsliteratur mit dem Ziel, die Lust auf Innovationen zurück in die Konzerne zu bringen. Dabei greifen die Autoren nicht nur auf Erkenntnisse aus über 50 Innovationsprojekten mit Unternehmen wie z.B. DHL, innogy, L“Oreal, Hymer oder FTI zurück, sondern haben auch die eigene jahrelange Forschung mit einfließen lassen. Erstmals wird damit die Erfolgsmethodik der Innovationsspezialisten in einem Gesamtwerk veröffentlicht. Diese positioniert sich als „neue Mitte“ zwischen traditionellen, unternehmensgetriebenen Innovationsmethoden und aktuellen kundenzentrierten Ansätzen aus dem Silicon Valley wie Design Thinking, Lean Startup & Co.: In einem ganzheitlichen, systematischen Innovationsprozess werden durchgehend Unternehmens- und Kundenfaktoren berücksichtigt, wodurch effiziente Innovationen mit hohem Kundenfit und hoher Traktion im Markt möglich werden. Dies ermöglicht insbesondere großen Unternehmen in einem komplexen Umfeld erstmals, Ideen trotz oder gerade wegen existierender Ressourcen, Strukturen, Prozessen, Zielen etc., erfolgreich systematisch zu entwickeln und umzusetzen.

Neben der praxisnahen Erläuterung des von den Autoren entwickelten 5C-Prozesses und dessen Implementierung bietet das Werk aber auch ein frisches Mindset mit neuen Impulsen und Denkanstößen für Innovationen in Großunternehmen. „Große Unternehmen haben eigentlich das perfekte Blatt auf der Hand – sie müssen nur wissen, wie es gespielt werden kann.“, so der Co-Autor Lysander Weiß. „Doch stattdessen geht der Blick oftmals nur zu den vermeintlich erfolgreicheren Silicon Valley Start-ups, und die „Großen“ bekommen Angst vor den „Kleinen“.“
Den Glauben an sich selbst und die Akzeptanz der eigenen Stärken und Schwächen wollen die Autoren des Buches an etablierte Unternehmen vermitteln – denn die Erfolgschancen, aus eigener Stärke heraus zu innovieren, sind 2000x größer als auf separate Start-ups zu setzen und das Kerngeschäft unangetastet zu lassen. Dies ist zwar aufwändiger als ein schnelles Brainstorming – jedoch verspricht der Ansatz der „effizienten Innovation“ einen deutlich höheren Erfolg für Großunternehmen, um den Innovationswettkampf gegen disruptive Start-ups zu gewinnen.

Das Buch:
Lucas Sauberschwarz / Lysander Weiß. Das Comeback der Konzerne. Wie große Unternehmen mit effizienten Innovationen den Kampf gegen disruptive Start-ups gewinnen. Vahlen 2018. 226 Seiten; ISBN 3800655373. Erscheinungsdatum: 14.02.2018.
Weitere Informationen zu dem Buch und den Autoren unter www.das-comeback-der-konzerne.de

Über die Autoren:
Die Autoren, Lucas Sauberschwarz und Lysander Weiß, arbeiten mit mehr als der Hälfte der DAX-Konzerne zusammen, genauso wie mit zahlreichen großen Mittelständlern und internationalen Konzernen. Das Handelsblatt titelte, dass Sauberschwarz und Weiß „Elefanten die Angst vor Mäusen nehmen“. Über 50 Innovationsprojekte in mehr als 20 verschiedenen Branchen haben sie in den vergangenen Jahren mithilfe der im Buch beschriebenen 5C-Methodik bereits erfolgreich durchgeführt. Und Wissenschaft und Praxis sind gleichermaßen überzeugt – wie die folgende Auswahl an Statements zum Buch eindrucksvoll belegt.

Stimmen zum Buch:

„Ein Muss für jedenInnovationsverantwortlichen im Konzern!“
Prof. Dr. Nicolas Burkhard, Professor für Innovation, Change & Leadership

„Der Weg zum erfolgreichen Innovationsmanagement ist lang – dieses Buch ist die Abkürzung.“
Markus Keller, Senior Vice President, Innovation Management, Deutsche Telekom AG

„Wer die hier beschriebene Methodik einmal in der Praxis erlebt hat, wird das Buch vor der Konkurrenz verstecken!
Dr. Carsten Stöcker, World Economic Forum, Global Future Council-Member

„Eine Anleitung für Großunternehmen zur Disruption der Disruptoren.“
Prof. Dr. Andreas Eckhardt, German Graduate School of Management and Law (GGS)

„Mit diesem Buch werden erfolgreiche Innovationen endlich planbar!“
Jens Ciliax, Geschäftsführender Direktor, Bobbi Brown & Jo Malone London, Estee Lauder Companies

Pressekontakt:

Gerne senden wir Ihnen ein Rezensionsexemplar zu, und stehen für Interviews & weitere Anfragen zur Verfügung! Bitten wenden Sie sich dazu an:

Alexander Kornelsen
alexander.Kornelsen@venture-idea.com
Tel.: +49 211 86931338
Kurze Straße 6
40233 Düsseldorf
www.venture-idea.com/presse

Venture Idea ist spezialisiert auf die systematische Entwicklung umsetzbarer Ideen und Innovationen innerhalb des komplexen Unternehmensumfeldes von Großunternehmen. Der dafür entwickelte 5C-Prozess ermöglicht es Venture Idea, sämtliche Kundenbedürfnisse vom Innovationsbedarf bis zur Innovation abzudecken – ohne dafür auf Ressourcen von Kundenseite zuzugreifen. Der 5C-Prozess wurde bereits erfolgreich in verschiedenen Anwendungsfeldern von Produktinnovationen, neuen Marketing-und Vertriebsmechaniken bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und Geschäftsfeldern eingesetzt.

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Ein Hauch Silicon Valley in Baden-Württemberg

Am 3. und 4. November lädt innolution valley im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg zur großen „Corporate meets Startup“ Conference und Expo ein.

Ein Hauch Silicon Valley in Baden-Württemberg

Startups, etablierte Unternehmen, Investoren und auch Interessierte treffen sich hier, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen und damit den Grundstein für neue Kooperationen zu legen. Mit Themen wie Digitalisierung, neue Technologien und den neuesten Entwicklungen rund um Cloud Computing, Artificial Intelligence, Virtual Reality und noch vielem mehr werden die Gäste von innolution valley aus erster Hand versorgt, sogar Vertreter aus dem Silicon Valley werden vor Ort sein.

Die große Chance für Startups

Gerade für Startups sind die Pitch Sessions und die Expo bei innolution valley eine großartige Möglichkeit, um die eigene Idee nach vorne zu bringen. Hier können sich Gründer und kreative Köpfe über 1.800 Teilnehmern vorstellen, zudem winken Preise für das Pitchen im Gesamtwert von 30.000 €. Auch wer bisher keine Bewerbung abgegeben oder nicht für das Pitching ausgewählt wurde, kann sich spontan in 60 Sekunden vorstellen. Der Open Pitch beginnt am Freitag den 3. November um 11.00 Uhr nach dem Prinzip first come first serve.

Top-Speaker referieren über die Zukunft

Mehr als 80 Speaker stellen an beiden Tagen Themen aus unterschiedlichen Bereichen vor. Darunter finden sich namhafte Vertreter großer Unternehmen wie Peter Guse von Robert Bosch, Ushananthan Ganeshananthan von Data Science, Rudolf Held von den SAP Co-Innovation Labs oder Philipp Schett, der bei seinem Slot auch direkt ins Silicon Valley schalten wird. Speziell aus der Startup-Szene gewähren unter anderem Sascha Karimpour von der Startup Autobahn, Dr.-Ing. Maximiliam Marquart von der BMW Startup Garage sowie Marie-Helene Ametsreiter und viele mehr den Besuchern wertvolle Einblicke in das aktuelle Zeitgeschehen. Auch einige Vertreter mittelständischer Unternehmen werden über die Zusammenarbeit mit Startups berichten.

2 Tage voller innovativer Ideen

In der großen Startup Expo mit über 80 Ausstellern werden innovative Ideen und agile Geschäftsmodelle präsentiert. Unter anderem wird das Event von Jaguar, Range Rover, Avalon Cars/Emil Frey, Solt.Group, Jetter AG und der Börse Stuttgart direkt gefördert. Das Event richtet sich gleichermaßen an Global Player und an mittelständische Unternehmen aus verschiedensten Branchen. Mehrwert generiert das Event durch die Schaffung von separaten Bereichen für anregende Gespräche und nachhaltiges zielgerichtetes Networking. Nicht nur im Forum am Schlosspark selbst, sondern auch bei den After Partys nach dem Event in mehreren Locations in Ludwigsburg können die Besucher den Tag beim gemeinsamen Austausch entspannt ausklingen lassen..

The place to be

Wer sich und sein Startup auf einer großen Bühne präsentieren möchte ist bei innolution valley an genau der richtigen Adresse. Vertreter der regionalen und überregionalen Presse sowie Investoren und Business Angels warten nur darauf, neue Startups begrüßen und unterstützen zu dürfen. In zahlreichen Workshops und Brainstorming Sessions ist dabei auch jeder eingeladen, sich selbst aktiv einzubringen und über Chancen und Möglichkeiten zu diskutieren. Nur selten bietet sich die Möglichkeiten, auf ein solch breites und renommiertes Publikum zu treffen. Tickets sind jetzt erhältlich, Studenten und junge Startups freuen sich über besonders günstige Konditionen. Dabei sein lohnt sich!

Hier erhaltet Ihr 30% Rabatt auf Tickets www.iv17.de

innolution valley ist die große Startup und Gründer Konferenz für Startups, Investoren, Mittelstand und Business Angels in Ludwigsburg bei Stuttgart. Etablierte Unternehmen und Global-Player treffen auf innovative Startups aus den Bereichen mobility, tech, consumers delights, corporate services, food

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rivalution Events UG (haftungsbeschränkt)
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70771 Leinfelden-Echterdingen
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„Der letzte Führerscheinneuling“

Das neue Buch von Silicon Valley Insider Mario Herger

"Der letzte Führerscheinneuling"

Die Digitalisierung hält in nahezu jeder Branche ihren Einzug, doch vor allem die Automobilindustrie erfährt eine der größten Umwälzungen seit der Dampfmaschine – zumindest laut Silicon Valley Insider Dr. Mario Herger. Welche Herausforderungen bringen die Städte der Zukunft mit sich und wie sehen diese überhaupt aus? Wie wird die deutsche Automobilindustrie von geshartem, autonomem und elektrischem Fahren betroffen und bedroht? Und wie weit haben Unternehmen wie Google, Apple, Tesla, Uber & Co unsere automobile Gesellschaft überhaupt bereits verändert? Genau auf diese Fragen geht CSA-Redner Mario Herger in seinem neuen Buch „Der letzte Führerscheinneuling“ ein, das heute erscheint. Bereits seit 2001 lebt der gebürtige Österreicher im Silicon-Valley und ist als Berater unmittelbar am Puls der digitalen Zeit. Herger ist CEO von Enterprise Garage Consultancy, forscht nach technologischen Trends und kennt demnach wie kaum ein Zweiter das „Silicon Valley Mindset“ – sein zuletzt erschienenes Buch, in dem er aufzeigt, wie man von den Innovationsweltmeistern profitieren und lernen kann.

Vorträge von Mario Herger sind buchbar unter www.celebrity-speakers.de

Seit über 25 Jahren ist CSA Celebrity Speakers Associates eine der international führenden Redneragenturen. Mit 22 Standorten weltweit bietet CSA professionellen internationalen Service, kreative Problemlösungen und langjährige Beziehungen zu den renommiertesten Persönlichkeiten weltweit. Für den deutschsprachigen Raum ist die Redneragentur CSA in Düsseldorf mit einem eigenen Büro präsent. CSA repräsentiert herausragende Managementexperten, Unternehmerpersönlichkeiten, Politiker, Wissenschaftler, Sportler, Denker, Macher, Visionäre und außergewöhnliche Persönlichkeiten. Unsere Referenten inspirieren, informieren und motivieren als Keynote Speaker, Diskussionspartner, Moderatoren und Berater.

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„Technologieunternehmen in Deutschland brauchen sich nicht zu verstecken“

Ingenics CEO besucht Start-up-Hotspots Silicon Valley und Tel Aviv

"Technologieunternehmen in Deutschland brauchen sich nicht zu verstecken"

Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Deutsche Technologieunternehmen brauchen sich vor internationalen Start-up-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv nicht zu verstecken. Zu dieser Erkenntnis ist Prof. Oliver Herkommer, CEO der Ingenics AG, auf seinen jüngsten Reisen nach Kalifornien und Israel gelangt. Deutsche Unternehmen lägen bei der Anwendung von digitalen Lösungen in der Industrie vorne und auch die Start-up-Kultur sei auf einem guten Weg, obwohl die Venture-Capital-Geber noch immer vergleichsweise zurückhaltend seien.

Der boomende Technologiestandort Tel Aviv – die Region zwischen Tel Aviv und Jerusalem wird gelegentlich auch schon „Silicon Wadi“ genannt – habe zwar erst mit dem iPhone seine heutige Dynamik zu entwickeln begonnen, sagt Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer. Durch Technologien, die auf der Forschung von Militär und Geheimdiensten aufsetzten, sei aber eine breite Basis da gewesen. „In dem vergleichsweise isolierten Land konnten höchst erfahrene Softwareexperten das iPhone nutzen, um eine zweite technologische Innovationsphase zu zünden.“ Trotz des Fehlens einer nennenswerten Investitionsgüterindustrie habe Israel, das seit vielen Jahren auf die Wissensgesellschaft gesetzt habe, die Chance genutzt, durch App- und Cloud-Entwicklung exportierbare Produkte für den Weltmarkt zu schaffen.

Mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten

Während also der Hightech- und Start-up-Standort Tel Aviv erst seit einem Jahrzehnt international relevante Produkte jenseits des Militärischen entwickelt, ist im kalifornischen Silicon Valley die erste Gründergeneration – Apple wurde 1976 gegründet, Hewlett-Packard sogar schon 1939 – längst abgetreten.

An beiden Standorten gibt es viele gut ausgebildeten Menschen jeden Alters, die die nahegelegenen Universitäten – Tel Aviv und Stanford – in großer Zahl hervorbringen. Dennoch gibt es große Unterschiede:

Gründer in Israel haben außer ihrem Studium mindestens ihren Grundwehrdienst, oft eine längere Dienstzeit absolviert, sind zum Zeitpunkt der Entscheidung etwa 30 Jahre alt und haben nicht selten schon Familien gegründet. Unter diesen Umständen bleibt wenig Spielraum für allzu riskante Unternehmungen, sodass eher markt- und bedarfsorientierte Innovationen im Mittelpunkt stehen, von denen sich viele an andere Unternehmen wenden. Von ihren militärischen Erfahrungen profitieren spätere Gründer insofern, als der obligatorische Eignungstest eine für das ganze Leben relevante Analyse spezifischer Fähigkeiten liefert. Die Protagonisten der Start-up-Szene bringen oft erhebliches IT-Know-how – beispielsweise aus dem Drohnenprogramm – mit und wissen es zu nutzen.

Beim Risikokapital, das ins Silicon Valley fließt, gibt es beispiellose Streuverluste

Natürlich wollen auch amerikanische Gründer Geld verdienen. Aber weil die Hochschulabsolventen viel jünger und in der Regel zunächst ungebunden sind, sind sie häufig bereit, auch für wenig Geld in den legendären „Garagenfirmen“ an Projekten zu arbeiten, die zwar fast immer den Endkonsumenten im Blick haben, aber in vielen Fällen erfolglos bleiben. Unter diesen Umständen – und weil im Silicon Valley kein Mangel an Risikokapital herrscht – gilt Scheitern weniger als Makel, denn als Voraussetzung für späteren Erfolg. „Ich habe einen Gründer getroffen, der sich als Internet-of-things-Start-up bezeichnete und ohne Mühe 20 Mio. USD bekommen hatte, obwohl er nur die noch wenig konkrete Idee verfolgte, auf dem Weg vom CAD-Entwurf zur Fertigung den Prototypenbau einzusparen. Damit beschäftigen sich deutsche Maschinenbauer und Softwarehersteller seit Jahrzehnten, jeder zweite Mittelständler in Oberschwaben kann das wesentlich besser“, sagt Prof. Herkommer. „Wir haben einen solideren technischen Background, und was beispielsweise die Trumpf-Tochter Axoon oder Siemens mit der Digitalen Fabrik machen, ist nachhaltiger und kraftvoller.“ Bei den weltweit beispiellosen Summen Risikokapital, die ins Silicon Valley fließen, gebe es ebenso beispiellose Streuverluste.

Zum Know-how aus militärischen Entwicklungen, das in Tel Aviv in die Privatwirtschaft transferiert wird, um Wirtschaftswachstum zu generieren, gehören Themen wie das autonome Fahren. Die israelischen Lidar-Lösungen – eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung – sind ein faszinierendes Beispiel. „Das spricht sich herum, deshalb sind in Tel Aviv heute alle wichtigen internationalen Technologie-Konzerne vertreten, weshalb auch das Lohnniveau zuletzt stark gestiegen ist“, so Prof. Herkommer.

Im Silicon Valley spielen, selbst wenn die eine oder andere Start-up-Technologie auch militärisch von Interesse ist, strategische Aspekte eher eine nachgeordnete Rolle. Ein gutes Beispiel ist eine kleine Firma, die durch die Auswertung von Satellitenbildern beurteilen kann, wie voll die Ölläger sind – und die Ölreserven anderer Länder sind gewiss auch für Militärs interessant. Generell spielt der Patriotismus in den USA eine weniger wichtige Rolle, als in Israel, wo der Kampf ums Überleben immer präsent ist.

„Wenn wir hier die Verdichtung anschauen, haben wir ganz sicher die Nase vorn“

„Für mich ist es sehr interessant, zu wissen, welche Rolle die Digitalisierung in den Brennpunkten der Entwicklung spielt und was das für unser Geschäftsmodell bedeuten kann“, erklärt Prof. Herkommer, warum solche Informationsreisen für ihn unverzichtbar sind. „Ich will die Strategien und Ergebnisse sehen, um zu verstehen, was man hier unternehmen kann, um die Innovationskultur voranzutreiben.“ Für sein Unternehmen sieht er die größte Herausforderung darin, immer wieder neue Fachleute zu rekrutieren, um Aufgaben wie Big-Data-Analysen zu bewältigen, die seine Kunden in zunehmendem Maße an sein Haus vergeben. „Aber auch im Silicon Valley ist der Wettbewerb um die Fachkräfte so hoch, dass inzwischen alle bedeutenden Unternehmen Dependancen in San Francisco aufmachen, um Talente bei Laune zu halten, die keine Lust haben, in einem Unternehmen mit zehntausenden von Mitarbeitern 40 Meilen außerhalb der Stadt zu arbeiten.“

Die Erlebnisse in Tel Aviv und Kalifornien haben Prof. Herkommer in seiner Meinung bestärkt, dass sich deutsche Start-up-Zentren nicht zu verstecken brauchen. „Die Deutschen sind, vor allem was Fertigungs- oder Produktionstechnik und den Maschinenbau anbelangt, nachhaltig unterwegs und werden sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Ich sehe hier auch reichlich Potenzial für die Zukunft.“ Standford biete einen technologischen Background, der in den USA seinesgleichen suche, sei aber trotzdem nicht zu vergleichen mit der Universität Stuttgart, die heute eine technische Hochschule mit weltweiter Ausstrahlung sei. „Auch die Universität München muss den Vergleich nicht scheuen. Wenn wir hier die ganze Verdichtung anschauen, haben wir ganz sicher die Nase vorn.“

Die in den vergangenen Jahren entstandene deutsche Start-up-Kultur macht Prof. Herkommer sogar große Hoffnung. „In Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und sogar in Ulm gibt es sehr interessante Entwicklungen, Berlin hat vielleicht sogar das Potenzial, an Attraktivität mit dem Silicon Valley gleichzuziehen. Bei den Rahmenbedingungen und beim Risikokapital haben wir aber noch immer erheblichen Nachholbedarf.“

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Management Beratung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.
Die wesentlichen Dienstleistungen in der Automobilwirtschaft sind
-Planung und Optimierung von Automobilfabriken und Zulieferbetrieben
-Planung und Optimierung von Logistik und Supply Chain
-Lieferantenentwicklung und Lieferantenbefähigung
-Beratungsleistung zum Thema Digitalisierung/Big Data/MRK
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BITMi engagiert sich in der BVMW Mittelstandsallianz

BITMi engagiert sich in der BVMW Mittelstandsallianz

Archivbild: Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und Mario Ohoven, Präsident des BVMW (v. r.)

Aachen/Berlin 18. September 2017 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wurde jetzt als neues Mitglied der Mittelstandsallianz des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) begrüßt. Auf der BVMW Bundestagung 2017 stellte Präsident Dr. Oliver Grün den BITMi als neues Mitglied vor und diskutierte gemeinsam mit Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler e.V. und ebenfalls Neumitglied, über die Mittelstandsallianz und die Herausforderungen der Digitalisierung. Von Beginn an bringt sich der BITMi aktiv mit seinen Kompetenzen in die Allianz ein: Dr. Oliver Grün wurde zum Vorsitzenden der Fokusgruppe Digitales gewählt.

„Der IT-Mittelstand und der Anwender-Mittelstand müssen jetzt im Angesicht der Herausforderungen der Digitalisierung zusammenstehen“, erklärt Grün. „Schlüsselaufgabe als Gegenentwurf zum Silicon Valley ist die Digitalisierung des Rückgrats der deutschen Wirtschaft, des Mittelstandes. Schrittmacher dieser Digitalisierung kann der IT-Mittelstand sein. Es ist daher nur konsequent, als BITMi in der BVMW Mittelstandsallianz mitzumachen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Die BVMW Mittelstandsallianz vereint mittelständisch geprägte Branchenverbände, die sich unter dem Dach des BVMW gemeinsam für eine mittelstandsfreundliche Gesetzgebung einsetzen. Die Teilnehmer der Mittelstandsallianz eint der Wille, die für den Mittelstand dringenden Themen mit einer Stimme in die Politik zu tragen. „Für uns liegt der Fokus natürlich eindeutig auf den Digitalthemen. Gemeinsam müssen wir Deutschland in der Digitalisierung an die Spitze führen, das ist ein langer Weg“ betont der BITMi Präsident.

Die BVMW Mittelstandsallianz: https://www.bvmw.de/der-bvmw/mittelstandsallianz/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Mannheimer Alugha GmbH schafft Aufnahme in globales Blackbox-Netz

Mannheimer Alugha GmbH schafft Aufnahme in globales Blackbox-Netz

Bernd Korz, CEO der Mannheimer Alugha GmbH

Im Rahmen des zweiwöchigen Immersion-Programms „Blackbox Connect“ geht Bernd Korz als CEO der Alugha GmbH auf Tuchfühlung mit dem Silicon Valley. Das Mannheimer Startup musste zuvor einen harten Auswahlprozess durchlaufen, den bislang sieben andere deutschen Unternehmen bestanden haben.

Der August 2017 könnte zur wichtigen Marke in der Entwicklung des 2014 gegründeten Mannheimer Unternehmens Alugha GmbH werden: CEO Bernd Korz nimmt vom 14. bis 25. August am 19. Immersion-Programm „Blackbox Connect“ in San Francisco teil und wird dort auf weitere ausgewählte Startups aus aller Welt treffen. Diesen Schritt haben nun insgesamt acht deutsche Unternehmen geschafft.

Gründerpersönlichkeit im Fokus des Blackbox-Programms

Die Non-Profit-Organisation Blackbox, zu der neben 56 anderen Partnern vor allem „Google for Entrepreneurs“ zählt, legt unterschiedliche Programme für außerhalb der USA aktive Gründer auf, um deren Chancen auf dem globalen Markt zu stärken. So werden die streng ausgewählten Teilnehmer des Blackbox Connect Programms mit erfahrenen Unternehmern aus dem Silicon Valley zusammentreffen, aber auch mit Venture Capital Investoren und professionellen Mentoren. Die interessanten und hochkarätig besetzten Workshops zielen auf die Entwicklung der Gründerpersönlichkeit ab, um sie optimal auf die Führungsaufgaben in global agierenden Unternehmen vorzubereiten. Hier haben Gründer wie Bernd Korz aus Mannheim die Chance, mit einem gewissen Abstand auf das bisher Geleistete zu blicken, die eigenen und oft situativ gewachsenen Unternehmensstrukturen zu analysieren und eventuellen Optimierungsbedarf mit Experten zu umreißen.

Vor dem Flug nach San Francisco waren jedoch hohe Hürden zu nehmen: Grundsätzlich können sich nur Gründer oder Co-Gründer eines aktuell operierenden Startups für eines der begehrten Programme bewerben, wenn bereits ein Produkt auf dem Markt lanciert wurde und der potenzielle Teilnehmer die englische Sprache beherrscht. Schon die erste Runde, nämlich das Einreichen einer prägnanten schriftlichen Bewerbung, führt zur groben Selektion der interessantesten Projekte. Per Skype verschaffen sich die Initiatoren von Blackbox ein erstes Bild von jedem in die engere Auswahl gekommenen Unternehmer und seinem Startup. Verspricht dieses mehr, interviewt der Blackbox-Gründer den Bewerber persönlich und ausführlich via Skype. Hier werden nicht nur vertiefende Fragen zur Gründungsidee und zum Unternehmen gestellt, sondern auch die zum Blackbox Programm beantwortet. Die anschließende interne Diskussion bei Blackbox führt letztendlich zur Teilnehmerliste für das jeweilige Programm.

Globales Blackbox-Netzwerk eröffnet Startups enorme Chancen

Mit rund 350 Blackboxern in 60 Ländern wartet eine global aufgestellte, elitäre Community auf die Mannheimer Alugha GmbH, die als Entwickler einer multilingualen Videoplattform die Sprachbarrieren einreißt und die weltweite Vermarktung von Videos in den unterschiedlichsten Sprachen auf ein vollkommen neues Level hebt. Die zwei Wochen im Silicon Valley dürften Bernd Korz neue Perspektiven eröffnen, folgt Blackbox doch streng dem Ansatz, den Gründer selbst als entscheidenden Treiber für Unternehmens- und damit auch Wirtschaftswachstum zu fördern. Unter professioneller Begleitung durch Berater und Mentoren wird Bernd Korz seine ursprüngliche Vision und das daraus resultierende Produkt „von außen“ beurteilen, seine Position im Unternehmen und im Markt, aber vor allem auch die gelebte Unternehmenskultur im Austausch mit anderen Teilnehmern einschätzen. Das vergrößert nicht nur den eigenen Blickwinkel enorm, sondern dürfte die nächsten Schritte in der Unternehmensentwicklung einleiten.

Die Unterstützung endet nämlich nicht am 25. August, wenn Bernd Korz nach Mannheim zurückfliegen wird. Das Blackbox-Netzwerk begleitet die Mitglieder weit über die Startup-Phase hinaus auf ihrem Weg hin zu einem global erfolgreich agierenden Unternehmen, das sich in einem Punkt sicher sein kann: In der sprichwörtlichen Ecke des Boxrings, den der jeweilige Markt darstellt, steht eine engagierte, erfahrene und vor allem hilfreiche Crew bereit, um dem Gründer auf seinem Weg mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

alugha ist Swahili und bedeutet wörtlich „eine Sprache“. Das Familienunternehmen hat sich diese Bedeutung zur Mission gemacht und ermöglicht Unternehmen weltweit erstmals, all ihre Videos, die üblicherweise separat in unterschiedlichen Sprachen hochgeladen werden, auf nur ein Video zu reduzieren. Je nach Browsersprache der Nutzer, werden die Videos über den alugha-Player automatisch in der richtigen Sprache abgespielt. Das Videomaterial und die entsprechenden Tonspuren werden hierfür ganz einfach über alughas Video Uploader zusammengefügt und können dann mehrsprachig eingebunden werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch enorme Mengen an Traffic und Speicherplatz, so dass das Internet schneller und grüner wird.

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Pressemitteilungen

Scott McNealy wird erstes Mitglied des RTI Beirats

Mitgründer von Sun Microsystems unterstützt RTI mit strategischer Beratung

Scott McNealy wird erstes Mitglied des RTI Beirats

Scott McNealy, Mitgründer von Sun Microsystems und Beiratsmitglied von RTI

Sunnyvale (USA)/München, Mai 2017 – Als erstes Mitglied im RTI Beirat wird Scott McNealy, Mitgründer von Sun Microsystems, Real-Time Innovations dabei unterstützen, richtungsweisend bei neuen Computing- und verteilten Systemen voranzugehen, bekannt unter dem industriellen Internet der Dinge (IIoT).

Silicon Valley-Legende und Technik-Pionier McNealy leitete Sun Microsystems über 20 Jahre als CEO und Aufsichtsratsvorsitzender, bevor er Vorsitzender von Wayin aus Denver wurde. Heute ist McNealy aktiv an der Technologie-Szene des Silicon Valley beteiligt und unterstützt die Beiräte von AT&T, Curriki sowie mehrerer Tech-Startups.
Seine langjährige Geschäfts- und Technologieerfahrung bringt McNealy nun bei RTI ein. Während Sun die Stärke des modernen Computings und Networkings kombinierte, um das Office- und technische Computing zu verändern, treibt RTI einen ähnlichen Wandel an. Dieser umfasst die Märkte Transportwesen, Energie und medizintechnische Systeme. Als Berater wird McNealy die Produktstrategie von RTI beeinflussen, das Unternehmen mit wichtigen Führungskräften vernetzen und eine Ökosystem-Strategie mitentwickeln.

„Sun war erfolgreich, weil wir mit der Technologie vorausgegangen sind, und ich sehe dasselbe Potenzial in RTI“, sagt Scott McNealy, Beiratsmitglied von RTI. „Die Zukunft des Internets wird durch Vernetzung, Autonomie, Interoperabilität und verteiltes Fog-Computing bestimmt. Das sind die wesentlichen Bestandteile des Industrial IoT. RTI“s Ansatz spiegelt das wider, was wir bei Sun gemacht haben. RTI sehe ich als klaren Technologieführer und Vorreiter im künftigen Distributed Computing-Markt. Ich fühle mich geehrt, das Unternehmen dabei zu unterstützen, einen hochqualifizierten Beirat aufzubauen.“

„Scott McNealy ist das ideale erste Beiratsmitglied für RTI. Unter seiner Führung hat Sun das Internet geprägt“, betont Dr. Stan Schneider, CEO bei RTI. „Das Internet revolutionierte die Informationsindustrie für Finanzen, Einzelhandel und Verbraucher. Allerdings tangierte es kaum das Stromnetz, die Krankenhäuser oder das Transportwesen. RTI bestimmt die Zukunft der intelligent verbundenen Infrastruktur für diese Märkte. Ich bin stolz darauf, Teil dieses historischen Moments mit unserer innovativen Technologie und dem weltweit besten Team zu sein. Scotts Unterstützung und seine Ratschläge im Beirat werden eine Bereicherung für unseren Weg in die Zukunft sein.“

Ziel des RTI-Beirates ist es, strategische Wachstumschancen zu erkennen und den Einfluss des Unternehmens im IIoT-Markt zu erweitern. Mithilfe großer Kunden, die in die künftige Infrastruktur investieren, wollen die Beiratsmitglieder diese Ziele erreichen. Zu den Applikationen gehören aktuell die medizinischen Geräte von GE Healthcare, die Turbinen von Siemens Wind Power, das größte Wasserkraftwerk Nordamerikas, autonome Autos („Carbots“), Hyperloop und chirurgische Robotersysteme. RTI plant, den Beirat bis Ende 2017 um vier bis fünf einflussreiche Mitglieder zu erweitern.

Real-Time Innovations (RTI) bietet die Konnektivitätsplattform für das Industrielle Internet der Dinge (IIoT). Der RTI Connext® Datenbus ist ein Software-Framework, das Informationen in Echtzeit teilt und Applikationen als ein integriertes System zusammenarbeiten lässt. Es verbindet sich über Feld, Fog und Cloud. Seine Zuverlässigkeit, Security, Leistung und Skalierbarkeit haben sich bereits in den anspruchsvollsten industriellen Systemen bewiesen. Diese umfassen u. a. Medizintechnik, Automotive, Energie, Luft- und Raumfahrt, Industrieautomatisierung, Transport, SCADA, Marinesysteme sowie Wissenschaft und Forschung.
RTI zählt zu den innovativsten Anbietern von Produkten, die auf dem Data Distribution Service™ (DDS) der Object Management Group (OMG) basieren. Das privat geführte Unternehmen hat seinen Sitz in Sunnyvale, Kalifornien.

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Was tun wir, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen?

Durch Automation gewonnene freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung

Von Ansgar Lange +++ Stuttgart. „Das E-Auto kostet Zehntausende Arbeitsplätze“ schreibt die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ). Wegen der einfachen Herstellung könne sich das E-Mobil zum „Job-Killer“ entwickeln. Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer schätzt, dass hierzulande etwa 200.000 bis 250.000 Arbeitsplätze mit der Herstellung des Verbrennungsmotors sowie den dazugehörigen Getrieben und Abgassystemen beschäftigt seien. Der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh wird von der NZZ mit den Worten zitiert, bei Volkswagen würden 50.000 Menschen in der Produktion von Verbrennungsmotoren arbeiten. Osterloh geht davon aus, dass 30 Prozent weniger notwendig seien, wenn der Konzern nur noch E-Autos produzieren würde.

„Die Automobilindustrie war schon immer Veränderungen unterworfen. Ich halte es nicht für realistisch, dass sich technischer Fortschritt aufhalten lässt, auch wenn damit Arbeitsplatzverluste verbunden sind. Andererseits wird es einen fließenden Übergang geben. Experten gehen davon aus, dass die Produktion von althergebrachten Verbrennungsmotoren, Hybriden und E-Autos über einen längeren Zeitraum parallel stattfinden wird. Dadurch dürften sogar mehr Jobs geschaffen werden. Klar ist aber auch, dass die Jobs in der Motor- und Getriebeproduktion drastisch abnehmen und alle Tätigkeiten, die mit der Digitalisierung zusammenhängen, zunehmen dürften. Man wird dann sehen, ob sich Plus und Minus ungefähr die Waage halten. Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand ernsthaft vorhersagen“, sagt der Personalexperte Michael Zondler vom Stuttgarter Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de

Doch nicht nur die Automobilindustrie ist vom technischen Wandel betroffen. Während in der Autoindustrie laut NZZ viele neue Arbeitsplätze in Bereichen wie Elektronik, Sensorik, Software und Antriebssysteme entstehen könnten, geht Professor Birger P. Priddat von der Universität Witten/Herdecke davon aus, dass die zunehmende Automation eine Unmenge an freier Zeit mit sich bringen werde https://www.linkedin.com/pulse/automation-grundeinkommen-und-unmengen-freier-zeit-priddat Im Silicon Valley werde von der Einführung des Grundeinkommens geträumt. Je stärker die Wirtschaft digitalisiert werde, desto stärker werde sie automatisiert, und die freigesetzten Menschen hätten keine Einkommen mehr aus Beschäftigung und Arbeit. „Wer soll denn sonst alle die wunderbaren digital products and services kaufen? Von welch anderem Einkommen als vom Grundeinkommen?“, fragt Priddat.

Grundeinkommen und Kreativität

Der Autor äußert sich pessimistisch. Er hält es nicht für wahrscheinlich, dass sich die „Grundeinkommensfinanzierten“ kreativen Tätigkeiten widmen würden, während sie nicht mehr arbeiten müssten: „Die freie Zeit dient nicht mehr der kreativen Entwicklung des Menschen, sondern weitgehend dem comfort of life. Weder arbeiten wir noch sind wir kreativ, noch bilden wir uns. Alle Modelle versagen. Es ist kein Zufall, dass die Silicon Valley-Industrie Games und andere elektronische Beschäftigungen anbietet, um die Freizeit der Systemarbeitslosen auszufüllen. Die alten Bildungszivilisationspläne (Marx, Keynes) finden kein Publikum mehr. Es geht heute nicht mehr um die Befreiung oder Emanzipation von der Arbeit, sondern um eine Beschäftigung 2ter Ordnung: um grundeinkommensbezahlte Event-Strukturen. Von Arbeit wie von anderen gesellschaftlichen Anforderungen entlastet, werden Ersatz-Beschäftigungen nötig, um die Entlastungen von Lebenssinn zu kompensieren.“

Laut Zondler müssten sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft frühzeitig mit diesen Zukunftsszenarien oder Utopien auseinandersetzen. „Ich bin 1970 geboren“, so der CENTOMO-Chef: „Ich gehe davon aus, dass dies noch ein signifikantes Thema in meinem Erwerbsleben werden wird. Es könnte sein, dass wir mit einer Hochlaufkurve von ca. 20 Jahren nur noch 30 Prozent der heutigen Beschäftigten benötigen. Es macht mir etwas Sorge, dass bei uns in Europa zum Beispiel durch den Aufstieg der Rechtspopulisten und in den USA durch den Wahlsieg eines Reaktionärs diese wichtigen Zukunftsthemen zurzeit nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit debattiert werden. Stattdessen debattieren wir über eine Mauer zwischen Mexiko und den USA. Ein absurdes Schauspiel!“

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