Tag Archives: Somalia

Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Essen/Trinken Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe

LOW CARB – der Start in den Sommer

Endlich steht der Sommer vor der Tür.

Wissen Sie schon, was Sie kochen könnten?

Bildgestaltung mit freundlicher Genehmigung von de.photofacefun.com.

 

Ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch – in dem Koch/Back-Buch „Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of“ finden Sie vielseitige, köstliche Rezeptideen für ein gelungenes Menü. Einfach durchstöbern und neue Lieblingsrezepte entdecken!

Gesunde 555 „kohlenhydratarme“ Osterrezepte läuten das Frühjahr ein.

 

  • Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of

Autoren: Sabine Beuke & Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-10: 3738636773 und ISBN-13: 978-3738636772

Taschenbuch: 244 Seiten, Sprache: Deutsch – € 9,99

Kindle: € 7,99

 

Diese Presse darf ausschließlich zu informativen, persönlichen und NICHT-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Sie dürfen diese Presse ansehen, drucken, kopieren und weitergeben unter folgenden Bedingungen: Die Presse darf nur verwendet werden für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch. Die Presse muss bei einer Kopie oder bei einem Teilausschnitt alle rechtlichen Informationen wie das Originaldokument sowie auch das Copyright-Recht „© 2017 Jutta Schütz“ enthalten. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

 

Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

info.schuetz09@googlemail.com

www.jutta-schuetz-autorin.de/

Pressemitteilungen

?Hungersnot in Somalia: Die Zeichen stehen auf Apokalypse! / Massenflucht vor dem Hungertod

(Mynewsdesk) Mogadischu/München – Über 6,2 Millionen Menschen in Somalia sind von der aktuellen Dürre betroffen. Wer kann, flieht in die Städte. Doch auch dort ist die Lage katastrophal. Besonders hart trifft es die Kinder.

„Die Zeichen stehen auf Apokalypse!“, sagt Ahmed Mohamed, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia. „75 Prozent des Viehbestands sind bereits verendet, die Brunnen ausgetrocknet, überall liegen Tierkadaver herum.“ Die SOS-Kinderdörfer weltweit schätzen, dass seit November rund 563.000 Menschen auf der Flucht vor dem Hungertod sind. In der Hoffnung auf Lebensmittel und Wasser suchen die meisten von ihnen Zuflucht in den Städten.

In Mogadischu kommen pro Monat rund 72.000 Neuankömmlinge an. In Baidoa, einer Ortschaft etwa 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt, waren es seit November 127.000.

Die Lage in den überfüllten Camps sei furchtbar, sagt Ahmed Mohamed. „Die Menschen leben in improvisierten Zelten mit Dächern und Wänden aus Pappe, Plastikplanen und Decken, über die sie Wäscheleinen gespannt haben, damit der Wind sie nicht wegblasen kann“, so Mohamed weiter, „die hygienischen Zustände sind katastrophal! Es mangelt an sanitären Einrichtungen und vor allem an sauberem Wasser.“

„Um nicht zu verdursten, trinken sie verunreinigtes Wasser“, sagt Mohamed. Seit Beginn des Jahres 2017 sind rund 32.000 Cholerafälle in Somalia registriert worden.

Die Hauptsorge der Hilfsorganisation gilt den Kindern: 363.000 Kinder unter fünf Jahren sind akut mangelernährt. „Die Entbehrungen schädigen Kleinkinder körperlich und geistig so stark, dass sie ein Leben lang daran tragen werden“, sagt Mohamed.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/aiwa1g

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/sozialpolitik/hungersnot-in-somalia-die-zeichen-stehen-auf-apokalypse-massenflucht-vor-dem-hungertod-10089

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Firmenkontakt
SOS-Kinderdörfer weltweit
Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
089 17914 259
louay.yassin@sos-kd.org
http://www.themenportal.de/sozialpolitik/hungersnot-in-somalia-die-zeichen-stehen-auf-apokalypse-massenflucht-vor-dem-hungertod-10089

Pressekontakt
SOS-Kinderdörfer weltweit
Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
089 17914 259
louay.yassin@sos-kd.org
http://shortpr.com/aiwa1g

Pressemitteilungen

Südafrika bereitet sich auf das sechste BRICS-Gipfeltreffen vor

Maite Nkoana-Mashabane, Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, über internationale Entwicklungen.

(NL/5969465325) Frankfurt / Pretoria, 11. Juli 2014 Seit dem ersten Gipfeltreffen 2009 hat die BRICS-Gruppe ihre Rolle als positive Kraft für die Demokratisierung der internationalen Bezie-hungen und für die Stärkung vorhandener Institutionen auf dem Gebiet der internationalen politischen Steuerung gefestigt. Daneben wurde eine eindrucksvolle Reihe von Partnerschaften geschlossen, in denen mittlerweile Kooperationsinitiativen zwischen den Mitgliedsstaaten in über 30 Bereichen stattfinden.

Wichtig ist hier auch der Hinweis, dass die Regierung Südafrikas den eThekwini Action Plan vollständig umgesetzt hat. Der Bericht unterstreicht die Fortschritte, die Südafrika in der Zeit seines BRICS-Vorsitzes erzielt hat, und bezieht sich dabei auf die Treffen der BRICS-Staats- und Regierungschefs unter Vorsitz von Staatspräsident Jacob Zuma sowie auf die Ministertreffen der BRICS-Außenminister.

Weitere BRICS-Treffen auf Ministerebene, bei denen Südafrika Gastgeber war und den Vorsitz führte, waren unter anderem die Zusammenkünfte der nationalen Sicherheitsberater und der Minister für die Geschäftsbereiche Handel, Finanzen, Landwirtschaft und landwirtschaftliche Angelegenheiten, Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit sowie für Wissenschaft, Technologie und Innovation.

In die Zeit des südafrikanischen Vorsitzes fallen außerdem wesentliche Fortschritte bei der Verankerung der neuen BRICS-Mechanismen, die im Rahmen des fünften BRICS-Gipfeltreffens vereinbart wurden, hier durch den Business Council und den Think Tanks Council der BRICS-Staaten.

Brasilien als Gastgeberland und künftiger Inhaber des Vorsitzes hat das Gipfeltreffen unter das Motto BRICS Wachstum mit Inklusion: nachhaltige Lösungen gestellt.

Weitere Themen der Tagesordnung für die Staats- und Regierungschefs werden Fragen des globalen Regierungshandelns von Frieden und Sicherheit sowie die Vereinbarung über Rückstellungen (Contingent Reserve Arrangement, CRA) sein. Das CRA soll als zusätzliches Abwehrinstrument dienen, das den BRICS-Staaten im Falle von Zahlungsbilanzproblemen zur Verfügung steht.

Auf der Tagesordnung wird ferner die Frage nach dem Standort der von BRICS geleiteten New Development Bank stehen. Aufgabe der neuen Entwicklungsbank wird die Finanzie-rung von Projekten in den Bereichen Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung sein.

Treffen der SADC/ICGLR-Staaten und die Entwicklung in Kenia und Somalia
Südafrika hat auch am gemeinsamen Treffern der SADC-ICGLR-Staaten auf Ministerebene teilgenommen, das vom 1. bis 2. Juli 2014 in Luanda in der Republik Angola stattfand. Zweck dieses Treffens war die Erörterung der Sicherheitslage in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), insbesondere im Ostteil des Landes nach der Niederlage Bewegung 23. März, sowie der Beginn eines Prozesses der freiwilligen Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung der FDLR-Milizen (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas).

Zudem ist ein zentrales Element der Außenpolitik Südafrikas gegenüber Afrika, die Herbeiführung von Frieden und politischer Stabilität zu unterstützen und so die Grundlagen für Demokratie zu schaffen, die aus unserer Sicht eine notwendige Voraussetzung nachhaltiger sozialer und ökonomischer Entwicklung ist. Unsere Bemühungen um Frieden und politischer Stabilität in Ostafrika und in der afrikanischen Gemeinschaft insgesamt, sollen den jüngsten Gewalttaten und Überfällen in Kenia entgegensetzen. Südafrika wird künftig die Anstrengungen der kenianischen Regierung unterstützen, die nationale Eintracht und nationale Versöhnung zu fördern. Nach Ansicht Südafrikas sind politische Stabilität, Versöhnung, Demokratie, Nation-Building, gute Regierungspraxis und sozio-ökonomische Entwicklung unverzichtbar für einen dauerhaften Frieden in der Region Ostafrika.

Was Somalia angeht, hat Südafrika im Laufe der letzten Jahre in Bemühungen investiert, im Anschluss an den Konflikt in Somalia Initiativen für Demokratie und Frieden sowie für den Wiederaufbau und die Entwicklung im Land voranzubringen. In der Zukunft wird Südafrika bei dem Aufbau von Kapazitäten und Institutionen unterstützen und gezielt Ausbildungsmaßnahmen in Schlüsselbereichen des Staatswesens voranbringen.

Südafrika ist auch künftig entschlossen, zusammen mit seinen Partnern weltweit und insbesondere in Afrika alle Bemühungen zu unterstützen, Verbesserungen für unseren Kontinent zu erreichen und ihn zu einem friedlicheren, demokratischeren, politisch stabileren, gut regierten und wirtschaftlich dynamischen Ort für alle Menschen zu machen.

Über Brand South Africa
Brand South Africa ist die offizielle Marketingagentur von Südafrika und damit beauftragt, die Mar-kenreputation des Landes aufzubauen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas in der Welt zu verbessern. Ihr Ziel ist es außerdem, Stolz und Patriotismus unter den Südafrikanern zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Einwohner mit ihrem Land zu verbessern.

Hill Knowlton Strategies
Yasmin Akbal
Darmstädter Landstraße 112
60598 Frankfurt
069-97326230
yasmin.akbal@hkstrategies.com
http://shortpr.com/z8e9uu

Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Internationales Tiere/Pflanzen Veranstaltungen/Events Vereine/Verbände

Impfen für Afrika! 2013 am 14. Mai zugunsten von Frauen in Somalia

Tierärzte helfen, grenzenlos! Der Hamster hustet, der Sittich hat Durchfall, die Katze keinen Appetit, stets sind sie zur Stelle. Gemeinsam mit der Organisation „Tierärzte ohne Grenzen“ (ToG) leisten sie nun noch weit mehr und helfen durch ihren Einsatz sogar Menschen in weit entfernten Regionen. Aber wer hätte gedacht, dass Ihre Katze Mimmi, Ihr Jagdhund Rex oder Ihr Meerschwein Puschi dazu beitragen kann, lebensnotwendige Hilfe in Afrika zu leisten?

Der Aktionstag „Impfen für Afrika!“ von ToG geht 2013 ins zehnte Jahr. Wer am 14. Mai 2013 die Impfung seines Haustiers in einer der über 1.000 teilnehmenden Tierarztpraxen durchführen lässt, leistet direkte Hilfe für Menschen in Afrika: 50% aller Impfeinnahmen der Praxen an diesem Tag gehen an ToG. Die Organisation finanziert damit Projekte, die Leben sichern. Während Impfungen für Haustiere in Deutschland selbstverständlich sind, sind sie in Teilen Afrikas selbst für Menschen purer Luxus. Viele Kinder und Erwachsene sterben dort noch heute an Krankheiten wie Tollwut. ToG beschafft für Mensch und Tier in dieser Region zum Beispiel dringend benötigte Impfstoffe. Die Spenden aus dem Aktionstag 2013 fließen insbesondere in ein Projekt in Somalia, welches 400 Frauen, die von der Tierhaltung leben, zu Kleinunternehmerinnen im Bereich Milch- und Fleischproduktion ausbildet. Dies verschafft ihnen mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit, die sie benötigen, um ihre Familie langfristig ernähren zu können.

Dafür will die Organisation an dem Aktionstag 210.000 Euro sammeln. Ein ambitioniertes Ziel? Bei rund 30 Millionen registrierten Haustieren in Deutschland doch eine eher bescheidene Summe! Wenn man zudem bedenkt, dass deutsche Tierhalter jährlich 2,7 Milliarden Euro für Haustierfutter und weitere 950 Millionen Euro für Tierspielzeug, Hundegeschirr und Co. ausgeben, dann überrascht es, mit welch geringem Einsatz jeder Haustierbesitzer helfen kann, weltweit Überleben zu sichern. Geimpft werden die Vierbeiner ohnehin, warum also nicht am 14. Mai? Die Impfung kostet an diesem Tag keinen Cent extra.

Teilnehmende Praxen finden Sie auf www.impfenfuerafrika.de. Ihr Tierarzt ist nicht dabei? Dann sprechen Sie ihn/sie an! Motivieren Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt zum Mitmachen! Wer mag, kann ToG durch zusätzliche Spenden unterstützen. Viele Praxen stellen am Aktionstag Spendenboxen auf. Ansonsten über das Spendenformular auf www.togev.org oder per Überweisung an Tierärzte ohne Grenzen, Spendenkonto 043 43 43 300, BLZ 251 900 01, Hannoversche Volksbank, Stichwort: Impftag.

Tierärzte können den Aktionstag unterstützen, indem sie sich auf www.impfenfuerafrika.de anmelden. Sie erhalten dann kostenloses Werbe- und Informationsmaterial zu „Impfen für Afrika!“ in ihre Praxis.

Wir würden uns über eine Berichterstattung zum Aktionstag oder generell zu ToG sehr freuen. Aufhänger für spannende Reportagen gibt es unzählige. Zudem planen wir noch in diesem Jahr eine Pressereise in unsere Projektgebiete. Sprechen Sie uns einfach an! Unter www.togev.de/impfen-fuer-afrika/presse.html stehen Fotos und Logos für Sie zum Download bereit.


Herausgeber

Tierärzte ohne Grenzen
Bundesgeschäftsstelle
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover

Tel.: (0511) 856 7995
Fax: (0511) 856 82 7995
E-Mail: info@togev.de

Internet: www.togev.de

Pressekontakt

Julian Juhrs
Tel.: (0511) 856 7993
julian.juhrs@togev.de

Freizeit/Hobby

Ein Leben für Kinder in Somalia

(ddp direct) München/Mogadischu – Die SOS-Kinderdörfer weltweit trauern um Dr. Abdullahi Hussein. Er starb im Alter von 50 Jahren in Mogadischu an einem Schlaganfall. Ich bin erschüttert über Dr. Abdullahis Tod, sagte SOS-Präsident Helmut Kutin. Er arbeitete unermüdlich für die Kinder und Mütter in diesem zerstörten Land, ließ sich auch von den großen Gefahren nicht abhalten. Ganz SOS trauert.

Dr. Abdullahi war seit 2007 Leiter der SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadischu in Somalia, eine Umgebung, aus der man normalerweise flüchtet. Doch der ausgebildete Kinderarzt zog ein Leben in ständiger Gefahr der Sicherheit Englands vor.

Nach dem Medizin-Studium in Somalia absolvierte Dr. Abdullahi in Italien ein Aufbaustudium in Pädiatrie und zog gemeinsam mit seiner Familie nach England. Doch das Leiden seines Volkes in Somalia ließ ihn nicht los. Ich kann nicht hier in England sitzen, während meine Landsleute in Somalia sterben, sagte er. So schloss er 2005 seine Praxis, ließ vorsichtshalber Frau und Kinder im sicheren England zurück und ging nach Somalia.

Hier arbeitete er unermüdlich und unter den schwierigsten Umständen. Als Chefarzt der SOS-Mutter-Kind-Klinik mussten er und seine Mitarbeiter mehrmals fluchtartig die Klinik evakuieren, wenn sie ins Kreuzfeuer zwischen Übergangsregierung und Rebellen gerieten. Doch trotz allem wollten Dr. Abdullahi und seine Kollegen nie ausgeflogen werden. Wir müssen uns doch um die Menschen hier kümmern, war stets ihre Antwort. Wer behandelt die Kinder und Mütter, wenn wir weg sind? Die SOS-Klinik ist das einzige Krankenhaus in Somalia, das Menschen umsonst behandelt.

Im Oktober 2011 geriet das Krankenhaus direkt in die Schusslinie von Regierungssoldaten und Rebellen. Ein Mitarbeiter starb. Die Klinik musste erneut evakuiert werden, wurde anschließend durch massiven Beschuss beschädigt. Doch Dr. Abdullahi und sein Team verlegten die Behandlungsräume kurzerhand in ein neu angemietetes Wohnhaus und eröffneten zudem eine Feldklinik, um so die medizinische Versorgung der Bevölkerung zumindest rudimentär aufrechtzuerhalten.

Dr. Abdullahi starb kurz vor einem lange geplanten Besuch seiner Familie in England. Er wurde noch ins AMISOM-Krankenhaus gebracht, das Krankenhaus der UN in Mogadischu, von dort wollte man ihn ausfliegen. Doch es war zu spät. Wir verlieren mit Dr. Abdullahi einen SOS-Mitarbeiter, der die Menschen und sein Land liebte, sagte SOS-Präsident Kutin in München. Sein Tod reißt eine große Lücke. Er wird uns sehr, sehr fehlen.

Mehr zu Dr. Abdullahi und seiner Arbeit in Mogadischu im Blog der SOS-Kinderdörfer:
http://blogs.sos-kinderdoerfer.de/handinhandmitafrika

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/bbm5ka

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/ein-leben-fuer-kinder-in-somalia-47351

SOS-Kinderdörfer weltweit
Louay Yassin
Ridlerstr. 55

80339 München
Deutschland

E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
Homepage: http://www.sos-kinderdoerfer.de
Telefon: +49 89 17914 – 259

Pressekontakt
SOS-Kinderdörfer weltweit
Louay Yassin
Ridlerstr. 55

80339 München
Deutschland

E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
Homepage: http://
Telefon: +49 89 17914 – 259

Pressemitteilungen

Spendenaktion für das Nothilfeprogramm von PartnerAid

PartnerAid erinnert zu Weihnachten an Menschen, die durch Hunger, Krieg und Katastrophen auf der Flucht sind.

„Die besinnliche Weihnachtszeit, die wir in Deutschland erleben dürfen ist nicht überall auf der Welt so ruhig und friedlich wie bei uns.“, so Jochen Schmidt, Vorstandsvorsitzender von PartnerAid. „Schon Joseph und Maria waren auf der Flucht um eine sichere Bleibe für sich und ihren Sohn zu finden“. Noch heute sind auf der ganzen Welt Menschen auf der Flucht. Diesen Menschen hilft PartnerAid hilft im Rahmen des Nothilfe-Programms.

So zum Beispiel in Somaliland, einem seit zwanzig Jahren de facto unabhängigem Staat im Westen Somalias. Der wichtigste „Rohstoff“ in dieser Region ist Wasser – nicht allein für die Menschen, auch für die Tiere, denn die Viehzucht sichert etwa zwei Drittel der Wirtschaftsleistung des kleinen Landes und ist die Lebensgrundlage der meisten Menschen.

In Nadifas Dorf fiel lange kein Regen, die Wasserzisternen waren versiegt und für den Kauf von Wasserkanistern war kein Geld da. Die Tiere, welche den Lebensunterhalt von Nadifa und ihrer Familie sichern, konnten nicht mehr ausreichend getränkt werden. So blieb Nadifa und ihrer Familie nur die Flucht vor dem Wassermangel. Eine Flucht bei der viele Menschen vor Erschöpfung sterben, bevor sie ein lebensrettendes Lager erreichen, in denen sich PartnerAid gemeinsam mit anderen internationalen und somalischen Hilfsorganisationen der vielen Flüchtlinge annimmt. In dem Lager nahe der Stadt Hargeisa kümmert PartnerAid sich zunächst um die existentiellen Bedürfnisse. Nadifa, ihr Mann und die Kinder sollen hier lernen, auch in Zukunft lange Dürreperioden im wahrsten Sinne des Wortes zu „überleben“. Neben einem Grundstock an Nutzvieh kümmert sich PartnerAid gemeinsam mit den Menschen vor Ort um die Reparatur von Wasserzisternen sowie um angepasste Landwirtschaft, um dadurch zusätzliche Einnahmequellen für die Familien zu erschließen.

Um diesen Menschen weltweit zu helfen, sorgt PartnerAid im Rahmen des Nothilfe-Programmes dafür, dass Betroffene die Hilfe erhalten, die sich benötigen, um ihre Familien zu ernähren, die Kinder zu unterrichten und in ihren Familien zu leben.

Hilfe für die Betroffenen nimmt PartnerAid über das Spendenkonto mit der Kontonummer 1002 333 und BLZ 512 500 00 (Taunussparkasse) entgegen.
PartnerAid ist eine internationale Hilfsorganisation für Entwicklungszusammenarbeit. Die Partnerschaft findet vor allem in Projekten der Gesundheitsvorsorge, Bildung und entwicklungsorientierter Nothilfe statt. PartnerAid arbeitet in mehr als zehn Ländern, hauptsächlich in Afrika und Asien und beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter. Das internationale Büro befindet sich in Neu-Anspach bei Frankfurt am Main und ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.
PartnerAid
Marcus Bittner
Bahnhofstr. 71
61267 Neu-Anspach
pr@partneraid.org
06081-9128980-0
http://www.partneraid.org

Freizeit/Hobby

Deutsche Studentin zum Hilfseinsatz in Dadaab

(ddp direct) Nachdem Schaper im März diesen Jahres das neun-tägige Training, den letzten Schritt ihrer Bewerbung als Katastrophenhelfer von ShelterBox (SRT Mitglied), erfolgreich absolviert hat, wird sie nun in ihrem ersten Einsatz helfen.

Die 24-jährige Studentin berichtet: Ich bin sehr aufgeregt, aber freue mich schon sehr auf den Einsatz. Momentan bin ich dabei die wichtigsten Dinge schon packbereit zu sortieren. Am Donnerstag werde ich dann mit Ben Spurway und einer Charter Maschine mit 2.000 Katastrophenschutz-Zelten nach Nairobi fliegen. Von dort aus werden wir dann weiter nach Dadaab reisen, um dort im Flüchtlingslager die Zelte zu verteilen. Bereits seit Juli befindet sich ShelterBox in Ostafrika im Einsatz, zu den Zielgebieten gehören auch Libyen und Äthiopien. Mit Julia Schaper befinden sich ab dieser Woche insgesamt zwölf SRTs im ostafrikanischen Raum um den Folgen der Flüchtlingsströme entgegen zu wirken. Bisher verteilte ShelterBox in Ostafrika mehr als 1500 Boxen und 2000 zusätzliche Notunterkunftszelte. Weitere Lieferungen sind geplant.

Laut aktuellen Angaben leben in dem für ursprünglich 90.000 Flüchtlinge ausgelegten Camp Dadaab an der Grenze zu Somalia nun bereits 400.000 Menschen. Aufgrund von anhaltender Dürre und Hungersnot fliehen weiter täglich tausende Menschen von Somalia nach Kenia. Laut OCHA (Office for Coordination of Humanitarian Affairs) sind am Horn von Afrika mehr als 11 Millionen Menschen in größter Not und bedürfen dringend humanitäre Hilfe. Nahrungsmittel, Medizin und Sanitäranlagen bleiben oberste Priorität dennoch steigt der Bedarf an Notunterkünften für die Menschen, die täglich in den Flüchtlingslagern eintreffen, weiter an.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/368het

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/international/deutsche-studentin-zum-hilfseinsatz-in-dadaab-74669

ShelterBox
Sandra Ahlefelder
Sandpoolstraße 10

49811 Lingen
Deutschland

E-Mail: sandra.ahlefelder@shelterbox.de
Homepage: http://www.shelterbox.de
Telefon: +49 30 609890-962

Pressekontakt
ShelterBox
Sandra Ahlefelder
Sandpoolstraße 10

49811 Lingen
Deutschland

E-Mail: sandra.ahlefelder@shelterbox.de
Homepage:
Telefon: +49 30 609890-962

Pressemitteilungen

Deutsche Reeder sind von Piraterie vor Somalia intensiv betroffen

Fachbuch „Piraterie am Horn von Afrika“ im Verlag Dr. Köster Berlin erschienen

Heute erscheint das in Fachkreisen bereits erwartete Fachbuch „Piraterie am Horn von Afrika – Bedrohung der zivilen Seeschifffahrt vor Somalia 2005-2010“ des Experten für maritime Sicherheit Dr. Michael Stehr im Berliner Wissenschaftsverlag Dr. Köster (http://verlag-koester.de). Seit 1990 steigt die Anzahl von Piratenüberfällen auf die zivile Seeschifffahrt rasant an. Stand bei dieser Entwicklung zunächst Asien im Mittelpunkt, entwickelt sich seit 2005 die Piraterie am Horn von Afrika geradezu dramatisch. Seit 2008 explodiert die Zahl der Schiffsentführungen mit Geiselnahme der Besatzung und Lösegelderpressung und etabliert sich in den Küstenorten Somalias als gut organisierter, krimineller Wirtschaftszweig.

Zivile Seeschifffahrt intensiv betroffen
„Mehr als 1.000 Seeleute werden jährlich als Geiseln festgehalten – im Schnitt über vier Monate lang“, berichtet Autor Dr. Michael Stehr. „Es ist eine Art zivilisatorischen Versagens, dass die Menschenrechte von Piraten in der politischen und rechtlichen Diskussion großes Augenmerk erhalten, die Verletzung der Menschenrechte entführter Seeleute aber kaum Beachtung findet“, klagt Stehr an.
Dem Experten zu folge ist nicht mit einer Verbesserung der Bedrohungslage zu rechnen. Das Gegenteil sei der Fall: „Piraterie ist nicht nur ein Geschehen, dass beobachtet werden muss – es nötigt die gesamte Seeschifffahrt zu Reaktionen. Die Seeschifffahrt muss am Anfang des 21. Jahrhunderts die Wehrhaftigkeit neu definieren, die sie seit über 100 Jahren vernachlässigen durfte. Deutsche Reeder sind mit ihren über 3.700 Schiffen intensiv betroffen.“

Die betroffenen Gebiete weiten sich aus und die Brutalität der Piraten nimmt zu
Die von Somalia ausgehende Piraterie bedroht mittlerweile sowohl die wichtigsten Seeverbindungen zwischen Europa und Asien, als auch die zwischen dem Nahen Osten und Europa. Somalische Piraten beherrschen praktisch den gesamten westlichen Indischen Ozean von Karachi bis Durban, von Sri Lanka bis zum Bab-el-Mandeb. Die Piraten werden zunehmend gewalttätiger, mittlerweile foltern sie ihre Geiseln.

„Bald schon wird die Vorgehensweise, die angegriffenen Schiffe aus sicherer Distanz „sturmreif“ zu schießen, unter Piraten zur Standardtaktik werden. Um effektiven bewaffneten Schutz der Schiffe kommen deutsche und europäische Reeder mittelfristig nicht herum“, befürchtet Stehr.

Piraterie zur Finanzierung des somalischen Bürgerkrieges
Die Piraterie am Horn von Afrika bleibt nicht nur auf die See beschränkt. Mit den Lösegeldern nehmen die Piraten auch entscheidenden Einfluss auf den Fortgang des somalischen Bürgerkriegs. „Schon bald könnten die Erträge der Piraten zur Entscheidung im somalischen Machtkampf beitragen“, so Stehr.

Umfangreiche Fakten zur Situation und Entwicklung vor den Küsten Somalias
Das in der Fachbuchreihe „Sicherheitspolitik“ des Verlags Dr. Köster erschienene Buch liefert einen Überblick über die Entwicklung der Piraterie am Horn von Afrika. Es analysiert eine Vielzahl von aktuellen Fällen, stellt die Reaktionen seitens der internationalen Staatengemeinschaft dar und prognostiziert künftige Bedrohungslagen. Außerdem zeigt es konkrete Möglichkeiten der zivilen Seeschifffahrt und der Seestreitkräfte zur Abwehr von Angriffen und zur Bekämpfung der Piraterie auf. Im Fokus steht auch die in Deutschland geführte rechtliche Diskussion über Zuständigkeiten und Befugnisse von Seestreitkräften nach Völkerrecht und nationalem Recht. Die rechtlichen Grundlagen für mögliche Handlungsoptionen sind im Anhang umfassend dokumentiert.

Der Autor räumt in seinem Buch „Piraterie am Horn von Afrika“ zudem mit falschen Vorstellungen und Klischees auf – etwa dem vom armen Fischer, der seine Existenz sichern will. Er legt einen roten Faden durch die Vielzahl der Geschehnisse, zieht praktisch verwertbare Schlüsse für die Verbesserung der Sicherheit der Seeschifffahrt und weist auf künftige Gefahren hin.

Autor: Dr. Michael Stehr ist bei der Fachzeitschrift Marine Forum am Deutschen Marine Institut Redakteur für See- und Völkerrecht. Er publiziert seit 2000 zu politischen, rechtlichen, militärischen und technischen Aspekten der maritimen Sicherheit. Zum Thema Piraterie veröffentlichte Stehr 2004 den Buchtitel „Piraterie und Terror auf See – Nicht-Staatliche Gewalt auf den Weltmeeren 1990 bis 2004“ im Verlag Dr. Köster und ist anerkannter Experte auf dem Gebiet der maritimen Sicherheit.

Buch: „Piraterie am Horn von Afrika – Bedrohung der zivilen Seeschifffahrt vor Somalia 2005-2010“ (http://verlag-koester.de/buch.php?id=733&fb_id=61), Autor: Michael Stehr, Jahr: 2011, Seiten: 192, ISBN 978-3-89574-775-5

Bereits 2004 erschienen: „Piraterie und Terror auf See – Nicht-Staatliche Gewalt auf den Weltmeeren 1990 bis 2004“, Autor: Michael Stehr, Seiten: 200, ISBN 978-3-89574-530-0

4.242 Zeichen (ohne Leerzeichen). Abdruck honorarfrei – um ein Belegexemplar bzw. Link wird gebeten. Interviews mit dem Autor sind auf Anfrage über den Verlag möglich.
Über den Verlag Dr. Köster
Der Verlag Dr. Köster (http://verlag-koester.de) wurde 1994 von Dr. Hans-Joachim Köster in Berlin gegründet und veröffentlicht wissenschaftliche Schriften. Verlagsschwerpunkte sind unter anderem die renommierten Buchreihen zur Sicherheitspolitik, Zeitgeschichte und zu Geheimen Nachrichtendiensten. Neben militärhistorischen Themen stehen Fragen der internationalen Sicherheit im Mittelpunkt.
Verlag Dr. Köster
Dr. Hans-Joachim Köster
Rungestr. 22-24
10179
Berlin
info@verlag-koester.de
030 76403224
http://verlag-koester.de/

Gesellschaft/Politik

Die Linke: Auch auf See ist die Verbrechensbekämpfung Polizeiaufgabe

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. „Die Bundesregierung ist offensichtlich entschlossen, mit dem Marine-Einsatz gegen Piraten die Verfassung zu verletzen oder zu ändern“, kommentiert Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen Außenminister Steinmeiers zu einem baldigen Einsatz deutscher Soldaten am Horn von Afrika. Paech weiter: read more »

Gesellschaft/Politik

SCHUSTER: Somalia braucht einen funktionierenden Staat

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. Zur Lage am Horn von Afrika und in Somalia erklärt die Afrika-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion Marina SCHUSTER:

Das moderne Raubrittertum auf einer der wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt ist nur das Symptom der beinahe vergessenen politischen und humanitären Krise am Horn von Afrika. Somalia ist das Pulverfass der Region und zu einem Hort der Straflosigkeit und Heimstätte für Kriminelle avanciert. read more »