Tag Archives: sozialer Bereich

Pressemitteilungen

Kenntnisse aus der Pflegezeit nutzen

– als Basis für einen beruflichen Neustart

Senioren-Assistenz – ein attraktives Berufsbild für Menschen mit Pflegeerfahrung

Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird, sind es meist die Frauen, die ihren Job reduzieren oder aus diesem sogar ganz aussteigen. Nach einer solchen Pflegezeit ist es dann oft schwer, wieder in den alten Beruf zurückzukehren. So müssen viele Frauen einen beruflichen Neuanfang wagen. Auf das Naheliegende kommen viele dabei nicht: Sie können das Know-how aus der Pflegezeit für den Neustart nutzen. Nach einer häuslichen Betreuung wissen sie, dass sich das Leben der Älteren nicht auf Grundbedürfnisse wie Wohnen, Sauberkeit und Nahrungsaufnahme reduziert. Wer einen Angehörigen gepflegt hat, ist daher gut geeignet für eine professionelle Seniorenbegleitung. Das Berufsbild nennt sich Senioren-Assistenz.

Senioren-Assistenz trägt zu einem würdigen Leben bei

Professionelle Senioren-Assistenten helfen den Älteren, respektvoll und lange in der häuslichen Umgebung zu leben. Dabei kann der Gedanke einer bloßen Verwahrung nicht als Leitbild für eine respektvolle Begleitung dienen. Zu einem würdigen Leben gehören vielmehr Wertschätzung, Anerkennung, geistige Anregungen und soziale Beziehungen. Genau auf diese Aspekte sind die Unterrichtsthemen in der Ausbildung zur Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell zugespitzt.

So umfasst die Ausbildung etwa die Bereiche Psychologie, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte, es werden aber auch Rechtsfragen zur Pflege behandelt. „In unseren Kursen treffen wir häufig auf lebenserfahrene Menschen mit häuslicher Pflegeerfahrung. Sie tragen das Bild der wertschätzenden Begleitung älterer Menschen bereits in sich“, so Ute Büchmann, die seit 2006 Senioren-Assistenten ausbildet. Die Kurse werden an sechs Standorten in Deutschland angeboten, 2019 in Hamburg, Nürnberg, Kiel, Berlin und nun auch in Leverkusen und Kempen/NRW angeboten. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.senioren-assistentin.de.

Unterstützung durch Netzwerk und Bundesvereinigung

Senioren-Assistenten sind selbstständig in der nichtpflegerischen Seniorenbetreuung tätig und werden bereits in der Ausbildung darauf vorbereitet. Diese Existenzgründung im sozialen Bereich fußt aufgrund der demografischen Entwicklung auf einer soliden Basis – zudem fallen nur geringe Investitionskosten an. Und nach der Existenzgründung steht man keineswegs als Einzelkämpfer da, sondern tauscht seine Erfahrungen mit Ansprechpartnern in einem bundesweiten Netzwerk aus. Tatkräftige Unterstützung kommt zudem von der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD).

Senioren-Assistenz/Plöner Modell – Ausbildung fußt auf 12-jähriger Erfahrung

Das von Ute Büchmann gegründete Weiterbildungsunternehmen für Senioren-Assistenten war das erste Unternehmen in Deutschland, das auf die ambulante Seniorenbetreuung vorbereitet. Rund 1300 qualifizierte Assistenten wurden in dieser Zeit ausgebildet. Die meisten machen sich selbstständig. Die Absolventen der Ausbildung schätzen die Flexibilität einer Existenzgründung im sozialen Bereich. Schließlich können sie selbst bestimmen, wie viele Stunden in der Woche sie arbeiten und ob sie die Senioren-Assistenz in Vollzeit oder als Nebentätigkeit ausüben wollen. Mehr Informationen gibt es unter
senioren-assistentin.de

Büchmann Seminare KG ist ein Weiterbildungsunternehmen, das lebenserfahrene Menschen gezielt auf die professionelle Senioren-Assistenz/Plöner Modell vorbereitet. Der Begriff Senioren-Assistenz und die Senioren-Assistenz/Plöner Modell wurde von der Frauenbeauftragten Ute Büchmann 2006 entwickelt, um der ambulanten Seniorenbetreuung als Dienstleistung einen Namen zu geben. Er bezeichnet die nichtpflegerische Begleitung älterer Menschen. Das Weiterbildungsunternehmen ist zertifiziert nach LQWk und staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung. Büchmann Seminare KG hat heute mehr als 1300 Senioren-Assistenten ausgebildet und ein bundesweites Senioren-Assistenten-Netzwerk aufgebaut. Ausgebildet wird in Kiel, Hamburg, Berlin, Nürnberg, Leverkusen und Kempen/Niederrhein

Kontakt
Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
Lise-Meitner-Str. 1
24223 Schwentinental
04307 900-340
info@senioren-assistentin.de
http://www.senioren-assistentin.de

Bildquelle: Michael Dicke, Hamburg

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Senioren-Assistenz versus Alltagsbegleiter §53c SGB XI

Wie unterscheiden sich diese beiden Ausbildungen?

Senioren-Assistenz versus Alltagsbegleiter §53c SGB XI

Unterstützung im Alltag durch Senioren-Assistenz

DIE ALLTAGSBEGLEITER – BETREUUNGSKRÄFTE IM STATIONÄREN BEREICH

Die zusätzlichen Betreuungskräfte, auch als Alltagsbegleiter oder Präsenzkraft nach § 87b SGB XI bezeichnet, werden heute nach den gem. § 53c SGB XI erstellten Richtlinien für die im § 43b SGB XI bezeichnete zusätzliche Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen ausgebildet.

Ein Alltagsbegleiter ist überwiegend in der stationären Betreuung von Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen tätig. Darum wird diese Ausbildung landläufig auch als Demenzhelferausbildung bezeichnet. Die Unterrichtsinhalte sind unter anderem Pflege, Betreuung und Hygiene, aber auch Freizeitgestaltung u.Ä.

DIE AUSBILDUNG DER ALLTAGSBEGLEITER

Eine Ausbildung zum Alltagsbegleiter dauert je nach Organisationsdichte vier bis sechs Monate und umfasst theoretische ebenso wie praktische Abschnitte. Die Ausbildung wird bei Vorliegen von Arbeitslosigkeit oft in Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen durchgeführt. Ein Alltagsbegleiter arbeitet normalerweise als abhängig Beschäftigter in einer stationären Einrichtung und fügt sich in die dortige Hierarchie ein. Sein Verdienst bewegt sich in der Regel deutlich unterhalb des Einkommensgefüges der Pflegefachkräfte. Eine unterste Grenze beim Verdienst zieht aber der gesetzliche Pflegemindestlohn in seiner jeweils geltenden Höhe.

DIE AUSBILDUNG DER SENIOREN-ASSISTENTEN – ALLTAGSBEGLEITUNG IM AMBULANTEN BEREICH

Die Ausbildung zur Senioren-Assistenz hat ihren Schwerpunkt in der mentalen Betreuung der Älteren im häuslichen Bereich. Ziel ist es, dass ältere Menschen mit Unterstützung durch Senioren-Assistenten so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen bleiben können.

Senioren-Assistenten sind zwar auch für demenziell erkrankte Menschen, aber doch ganz überwiegend für noch rüstige Senioren tätig. Demzufolge sind die Themen Demenz und Alzheimer auch in der Senioren-Assistenz Bestandteil des Curriculums. Klassisches Arbeitsfeld der Senioren-Assistenten ist die nichtpflegerische, aktivierende Seniorenbetreuung im häuslichen Umfeld mit ihren Besonderheiten, die sich naturgemäß von denen einer stationären Unterbringung unterscheiden. So ist z.B. an die Organisation der häuslichen Abläufe zu denken (im § 45a SGB XI als Entlastungsleistung für die zu betreuende Person und auch für die Betreuungsperson bezeichnet), Sicherheits- und häusliche Ausstattungsfragen sind zu klären, der Gebrauch neuer Technologien wie Smarthome und Tablet ist zu vermitteln, Notrufsysteme sind einzurichten, Ernährung, Freizeit und Sport sind angemessen zu berücksichtigen usw.

SENIOREN-ASSISTENZ – EINE SELBSTSTÄNDIGKEIT MIT SICHERHEITSNETZ

Da Senioren-Assistenten in der Regel bei den Senioren ambulant vor Ort als Selbständige tätig sind, werden Senioren-Assistenten neben der fachlichen Unterrichtung auch auf die besonderen Anforderungen der beruflichen Selbständigkeit vorbereitet. Dort geht es z. B. um Geschäftspräsentation, Businessplanung, Kundengewinnung und andere Marktspezifika. Der Verdienst richtet sich nach örtlichen, rechtlichen und marktüblichen Gegebenheiten. Nach den Länderverordnungen Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein können Senioren-Assistenten, die bei Büchmann/Seminare KG die schulischen Voraussetzungen erwerben, derzeit für die Dienstleistungen zwischen 25 Euro und 30 Euro die Stunde zuzüglich Fahrtkosten bei den Pflegekassen abrechnen. Wird privat liquidiert, bestimmen die marktüblichen Faktoren den Rahmen. So kann der Stundensatz im großstädtischen Bereich – wie z. B. in München – schon über 40 Euro liegen, während der Verdienst in ländlichen Gegenden rund 30 EUR beträgt. Da Senioren-Assistenten/Plöner Modell ihre Dienstleistung zumindest teilweise über die Pflegekasse abrechnen können, handelt es sich um eine Selbstständigkeit mit Sicherheitsnetz

Ute Büchmann, Geschäftsführerin der Büchmann Seminare KG konzipierte die Qualifizierung in der professionellen Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell und entwickelte bereits 2006 den Begriff Senioren-Assistenz für die qualifizierte ambulante Betreuung von Senioren. Seitdem wurden rund 1200 Senioren-Assistenten ausgebildet, die aus allen Bundesländern kommen und meist als Selbstständige in Privathaushalten arbeiten. Das Gesamtkonzept Plöner Modell besteht aus Unterricht, Networking, Unterstützung bei der Vermittlung und Netzwerktreffen nach Abschluss der Ausbildung. Das Netzwerk der nach dem Plöner Modell ausgebildeten Senioren-Assistenten ist heute das größte Netzwerk ambulanter Senioren-Assistenten in Deutschland.

Kontakt
Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
Lise-Meitner-Str. 1-7
24223 Schwentinental
04307 900-340
info@senioren-assistentin.de
https://www.die-senioren-assistentin.de

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CLOUD FIRST – für die gute Sache

Das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm arbeitet dank prosozial mobil in Sozialprojekten

CLOUD FIRST - für die gute Sache

Das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, nimmt in seiner Region wichtige sozialpolitische und wirtschaftsfördernde Aufgaben wahr, denn es ist stets im Einsatz für Jugendliche und junge Erwachsene. An gleich zwei Standorten ist es Ausbildungs- und Weiterbildungszentrum für Industrie-, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, übernimmt Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die überbetriebliche Ausbildung für Unternehmen in der Region und die Berufsorientierung an Schulen des Kreises. Kurz: Es bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz in der landwirtschaftlich geprägten Eifel an der Grenze zu Belgien.

Dabei sind die Mitarbeiter immer in Bewegung und der Arbeitsplatz muss mobil sein, um mithalten zu können. Doch die IT-Infrastruktur ließ lange nur eine reine Teilnehmerverwaltung zu und das Berufsbildungszentrum wünschte sich eine leistungsfähige, digitale Organisationslösung: Von der Personen- und Teilnehmerverwaltung über eine gut strukturierte Dokumentenverwaltung bis hin zu Qualitätssicherungsmaßnahmen – eine sicherere, zuverlässige und gebündelte Abbildung aller Geschäftsprozesse wurde für einen effizienten Arbeitsablauf unabdingbar.

Im Zentrum des Interesses standen in erster Linie der Schutz der sensiblen personenbezogenen Daten sowie der Wunsch nach einem Arbeitsplatz, der genauso flexibel sein sollte, wie die Mitarbeiter selbst. Um seine Ressourcen zu schonen, wollte das Berufsbildungszentrum keinen eigenen IT-Spezialisten an Bord holen – die IT-Verwaltung sollte autark und von extern erledigt sein.

Im Jahr 2013 entschied das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm daher, seine Software grundlegend zu erneuern und in die Cloud umzuziehen. Als starker Partner auf dem Feld wurde prosozial an Bord geholt, ein Software- und Beratungsunternehmen aus Koblenz, das sich als Microsoft Gold Partner auf die besonderen Anforderungen im kommunalen und sozialen Bereich spezialisiert hat:
„Unsere Strategie ist schnell auf den Punkt gebracht: Cloud first! Mit einer auf Microsoft basierenden Cloud und unserer noch zusätzlich auf den sozialen Bereich zugeschnittenen Branchensoftware sollten die Mitarbeiter des bebiz endlich mobil arbeiten können. Wir wollten eine „Alles aus einer Hand“-Lösung anbieten, die keine drastische Server-Hardware-Anschaffung mit sich bringt, keinen IT-Administrationsaufwand und die als zentrale Plattform unkompliziert allen Mitarbeitern Zugriff auf ihre Daten anbot“, erklärt Christoph Spitzley, Geschäftsführer der prosozial GmbH.

Durch das eingeführte sichere Datenhandling wurden deutlich mehr softwarebasierte Geschäftsprozesse ermöglicht. Die mobilen Mitarbeiter des berufsbildungszentrums Bitburg-Prüm sind damit nun in der Lage, standortunabhängig mit vollem Einsatz zu arbeiten. Egal, ob eine Schule besucht und dort mit Schülern ihr möglicher Ausbildungsweg besprochen wird, oder ob ein Unternehmen auf der Suche nach passenden Auszubildenden ist – dank der IT-Lösungen von prosozial können geeignete Ausbildungsbetriebe ebenso schnell gefunden werden, wie der perfekte Bewerber auf die vakante Stelle. Auch die Koordination zwischen den Ausbildern in den Aus- und Weiterbildungszentren vor Ort und den Kollegen in der Region funktioniert nun reibungslos.

„Mit der Cloud ist es unseren Mitarbeitern nun möglich, von jedem Ort und zu jeder Zeit mobil auf ihre Daten zuzugreifen, unterwegs effektiv in ihrem gewohnten System zu arbeiten und so das Bestmögliche für ihre Hilfe suchenden Klienten zu tun.“, fasst Richard Ehl, Geschäftsführer des bebiz: berufsbildungszentrums Bitburg-Prüm, zufrieden zusammen.

Das Wohlergehen ihrer Klienten stets im Blick können die Mitarbeiter dank zuverlässiger Technik nun ihr Bestes geben und sich dabei voll und ganz auf ihre wichtige Aufgabe konzentrieren, Jugendliche und junge Erwachsenen beim Start ins Arbeitsleben durch Aus-und Weiterbildung zu unterstützen.

Über das bebiz: berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm
Seit den 1960er Jahren im Landkreis Bitburg-Prüm ständig weiterentwickelt, umfasst das Aus- und Weiterbildungszentrum heute Angebote in den Bereichen Prüfungsvorbereitung, überbetriebliche Ausbildung und Weiterbildung in den Fachbereichen Farb- und Raumgestaltung, Hauswirtschaft, Holztechnik, Metalltechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Zusätzlich werden Angebote der Agentur für Arbeit umgesetzt. Heute arbeiten 30 Angestellte an den beiden Standorten Bitburg und Prüm für das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte Berufsbildungszentrum.
Mehr unter: http://www.bebiz.de/

prosozial wurde 1995 gegründet und ist heute ein inhabergeführtes, innovationsfreudiges und dynamisch wachsendes Software- und Beratungsunternehmen mit über 120 Mitarbeitern. Als Microsoft Gold Certified-Partner entwickelt, vermarktet und implementiert die prosozial GmbH von Koblenz aus qualitativ hochwertige IT-Lösungen für den Sozial- und Bildungsbereich im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus, um die Effektivität und Effizienz von Sozialverwaltungen, sozialen Trägern und Dienstleistern zu steigern.

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