Tag Archives: Sozialpartnermodell

Pressemitteilungen

Sozialpartnermodell: Noch weitgehend unbekannt bei Arbeitgebern

(Mynewsdesk) * 30 Prozent der Unternehmensentscheider kennen das Sozialpartnermodell (SPM)
* 7 Prozent von ihnen wissen genau, was es ist
* Jeder Fünfte würde das Sozialpartnermodell in seinem Betrieb für sinnvoll erachten
* Fehlende Beitragsgarantie häufigster Grund, warum Unternehmensentscheider das SPM nicht für sinnvoll erachten

Auch nach über einem Jahr Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) kennt nicht einmal jeder dritte Arbeitgeber das Sozialpartnermodell. Genau genommen wissen lediglich sieben Prozent der Arbeitgeber, was es exakt ist. 23 Prozent von ihnen kennen es nur dem Namen nach. 68 Prozent gaben an, das SPM nicht zu kennen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter Unternehmensentscheidern im Auftrag der SIGNAL IDUNA.

„Es ist nur auf den ersten Blick verwunderlich, dass das Sozialpartnermodell bei den Arbeitgebern noch nicht durchgehend angekommen ist. Denn noch liegt der Ball bei den Tarifvertragsparteien. Diese müssen zunächst die grundlegenden Regeln aufstellen“, sagt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung.

Immerhin, so ein weiteres Ergebnis der Befragung, halten es 21 Prozent der Unternehmensentscheider für sehr beziehungsweise eher sinnvoll, das SPM in ihrem Betrieb einzuführen. Dagegen ist es für 32 Prozent der Befragten weniger oder überhaupt nicht sinnvoll. Knapp jeder Dritte ist unentschlossen. 18 Prozent der Umfrageteilnehmer machten keine Angaben.

Unternehmensentscheider, die eine Einführung des SPM in ihrem Betrieb für weniger oder überhaupt nicht sinnvoll erachten, möchten ihren Mitarbeitern keine Betriebsrente ohne Garantien (52 Prozent) empfehlen. Jeder fünfte Unternehmensentscheider, die es für weniger oder überhaupt nicht sinnvoll halten das Sozialpartnermodell in ihrem Betrieb einzuführen, fühlt sich zudem nicht ausreichend informiert. Rund 19 Prozent der Befragten, die eine Einführung des SPM nicht für sinnvoll halten, scheuen den hohen Aufwand.

Nach Einschätzung der SIGNAL IDUNA zeigen die Ergebnisse deutlich, dass eine gemeinsame Initiative des Gesetzgebers und der Branche notwendig wäre, um das bestehende Informationsdefizit auszuräumen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich dieses allerdings nicht allein auf das Sozialpartnermodell bezieht. Generell wünschen sich sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer besser über die betriebliche Altersversorgung (bAV) informiert zu sein. Mehr Wissen würde zu einer höheren Zustimmung und damit zu einer größeren Verbreitung insgesamt führen. SIGNAL IDUNA wird daher kurzfristig ihren bAV-Kunden ein Arbeitnehmer-Informationsportal anzubieten.

Dazu Clemens Vatter: „Das Sozialpartnermodell ist nach anfänglich großer Aufmerksamkeit bei der Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Tarifpartner und Anbieter arbeiten zwar im Hintergrund intensiv an Lösungen, aber die Umsetzung ist langwieriger als anfangs von den meisten Beteiligten erhofft. Die Befragung zeigt das, was wir auch in Gesprächen wahrnehmen: Die vom Gesetzgeber untersagten Garantien sind ein Knackpunkt. Wir wollen jedoch mit neuen Formen der Sicherheit die nötige Akzeptanz aufbauen. Große Chancen sehen wir aber auch weiterhin in der klassischen bAV-Welt. Mit einer Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, digitalem Service für Arbeitgeber und online-gestützten Beratungshilfen für Vermittlerkönnen wir kompetente und effiziente Lösungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung bieten.Durch unsere Wurzeln und unsere Erfahrung in Handwerk, Handel und Gewerbe sind wir genau in der Zielgruppe des BRSG verankert.“

Als einer der größten berufsständischen Versicherer in Handwerk, Handel und Gewerbe sieht sich die SIGNAL IDUNA in der Verantwortung, Tarifpartner bei der Gestaltung ihrer betrieblichen Altersversorgung zu begleiten und zu unterstützen. Dabei kann sie auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen, die sie bei der Gestaltung und Begleitung von mehr als 60 tarifvertraglichen Lösungen und über 250 Versorgungswerken gesammelt hat.Gemeinsam mit den jeweiligen Sozialpartnern entwickelt die SIGNAL IDUNA für jede Branche ein eigenes, individuell abgestimmtes Vorsorgekonzept. Die Tarifvertragspartner werden bei der Einführung der betrieblichen Altersversorgung begleitet und bei der Umsetzung in allen Belangen unterstützt. In Handel, Handwerk und Gewerbe beobachtet die SIGNAL IDUNA ein großes Interesse, die bAV zu stärken.

Hamburg/Dortmund, 16. April 2019
Pressestelle

Ansprechpartner:
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Unternehmenskommunikation
Telefon: +4940 4124-3834
E-Mail: Thomas.Wedrich@signal-iduna.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SIGNAL IDUNA

Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
http://www.signal-iduna.de

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Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
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Individuelle Lösungen für Tarifpartner

Individuelle Lösungen für Tarifpartner

(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA bekennt sich zum Sozialpartnermodell

Die SIGNAL IDUNA bietet ab sofort den Tarifparteien in den Schwerpunktbranchen Handwerk, Handel und Gewerbe individuelle Lösung für das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) an. „Wir sind bereit, das Sozialpartnermodell gemeinsam mit Arbeitgebern und Tarifpartnern zu gestalten. Unsere Strukturen und Prozesse sind auf die neue Welt ausgerichtet“, betont Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Und weiter: „Als einer der größten berufsständischen Versicherer in Handwerk, Handel und Gewerbe sehen wir uns in der Verantwortung, die Unternehmen auch im Sozialpartnermodell zu begleiten.“

Die SIGNAL IDUNA fokussiert sich im Sozialpartnermodell auf eine Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, voll digitalisierten Services für die Beratung und Verwaltung sowie Angeboten zur Mitarbeiterinformation und Kundenbetreuung in den Betrieben. SIGNAL IDUNA begleitet die Tarifvertragspartner bei der Entwicklung und Einführung des Sozialpartnermodells und unterstützt sie bei allen Aufgaben, die mit der Umsetzung verbunden sind.

Für jede Branche soll ein eigenes Sozialpartnermodell entwickelt werden, das den Vorstellungen und Wünschen der Sozialpartner entspricht. SIGNAL IDUNA hat sich für den Durchführungsweg Direktversicherung entschieden. „Dieser Durchführungsweg hat sich bewährt. Außerdem gibt es in Bezug auf die Kapitalanlage keine signifikanten Einschränkungen“, so Clemens Vatter. Die Expertise für die Kapitalanlagestrategie des Sozialpartnermodells liefern drei Unternehmen aus der SIGNAL IDUNA Gruppe: die Privatbank Donner & Reuschel, die SIGNAL IDUNA Asset Management Gesellschaft und HANSAINVEST, die bereits zum vierten Mal in Folge zur besten Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland gewählt wurde.

Kommunikation wird digital unterstützt

Im Sozialpartnermodell wird die digitale Vernetzung der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versicherungsunternehmen unter Einbindung der Tarifvertragspartner essenziell werden. Durch automatisierte und voll digitalisierte bAV-Prozesse reduziert SIGNAL IDUNA heute schon die Aufwände, die üblicherweise mit der Umsetzung einer bAV in den Betrieben verbunden sind.

In der „neuen bAV-Welt“ werden die Anforderungen der Sozialpartner in besonderem Maße berücksichtigt. Sie können eine bewährte Prozessinfrastruktur nutzen, die zudem an deren spezifische Bedürfnisse angepasst wird. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Verwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter (siehe auch Pressemitteilung vom 3. Mai 2018) ).

SIGNAL IDUNA gehört zu den erfahrensten bAV-Anbietern in Deutschland mit einem Schwerpunkt in KMUs und den Branchen Handwerk, Handel und Gewerbe. SIGNAL IDUNA unterhält vertragliche Bindungen zu rund 250 Versorgungswerken und baut damit auf umfassende Erfahrungen in der Gestaltung von Branchenlösungen.

Hamburg/Dortmund, 7. Juni 2018

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Betriebsrenten: Versorgungsregelungen überprüfen

Whitepaper von Aon Hewitt zum Betriebsrentenstärkungsgesetz

Am 1. Januar 2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft. Unternehmen sollten dieses Datum zum Anlass nehmen, ihre Versorgungsregelungen grundsätzlich und zeitnah zu überprüfen. Dies gilt insbesondere für betriebliche Versorgungswerke über die versicherungsförmigen Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. Das Gesetz nimmt hier ab Januar unmittelbaren Einfluss und eröffnet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern neue Möglichkeiten. Das Beratungsunternehmen Aon Hewitt hat dazu jetzt ein ausführliches Whitepaper veröffentlicht.

Das Whitepaper beleuchtet den rechtlichen Hintergrund und beschreibt die wesentlichen Eckpfeiler sowie Auswirkungen des Gesetzes. Es richtet sich an Fachverantwortliche, die sich mit dem vielschichtigen Thema vertraut machen, die Chancen für ihr Unternehmen bewerten und auf Arbeitnehmerfragen antworten müssen. Vordringlich ist dabei die Überprüfung, ob und inwieweit bestehende Versorgungsregelungen angepasst werden müssen. Außerdem gilt es, die neuen Fördermöglichkeiten u.a. auch für Geringverdiener in die Versorgungslandschaft zu integrieren. Auch die unternehmensinterne Kommunikation muss auf das neue Umfeld reagieren. Eine Checkliste mit zwölf Fragen, die sich Unternehmen stellen sollten, sowie Handlungsempfehlungen runden das Informationsangebot ab.

„Das Betriebsrentenstärkungsgesetz bietet unabhängig vom Sozialpartnermodell eine ganze Reihe positiver Möglichkeiten. Unternehmen sind gut beraten, sich jetzt damit auseinanderzusetzen und nicht abzuwarten, bis die Tarifparteien aktiv werden“, erläutert Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski.

Das Whitepaper kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://go.aon.com/DE_2017_EMEA_AH_Download_WPBetriebsrentenstaerkungsgesetz

Über Aon Hewitt
Aon Hewitt zählt zu den weltweit führenden Beratern im Bereich Human Resources. In Deutschland setzt das Unternehmen für seine Kunden praxisorientierte und innovative Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung, Vergütung und im Talentmanagement um. Dabei kann sich Aon Hewitt auf exzellentes lokales Fachwissen und ein eigenes globales Expertennetzwerk stützen. Mit rund 450 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart und Wiesbaden ist es das Ziel, zum nachhaltigen Erfolg unserer Kunden beizutragen. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 15.000 Mitarbeitern in 50 Ländern aktiv. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

Über Aon
Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 50.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com Unter www.aon.com/manutd können Sie sich über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

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Reform der Betriebsrente: Führungskräfte Chemie raten zu ehrlicher Risikobetrachtung

Durch das geplante Betriebsrenten-Stärkungsgesetz werden die Handlungsspielräume der Sozialpartner vergrößert. Der Führungskräfteverband Chemie VAA begrüßt das Sozialpartnermodell.

(Mynewsdesk) Gleichzeitig warnt der VAA aber davor, den bisherigen Mindeststandard einer Beitragszusage mit Mindestleistung aufzuweichen. „Beim Sozialpartnermodell Betriebsrente ergeben sich Chancen, die betriebliche Altersversorgung auszubauen und in der Breite zu festigen“, erklärt VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. Daher stehe der VAA als Berufsgewerkschaft für akademisch gebildete Naturwissenschaftler in der chemisch-pharmazeutischen Industrie dem Modell aufgeschlossen gegenüber. „Allerdings ist die geplante Reform auch mit Risiken verbunden, die nicht zu unterschätzen sind“, mahnt Kronisch. So will die Bundesregierung Tarifverträge zulassen, die den Arbeitgeber von seiner arbeitsrechtlichen Einstandspflicht befreien. Der VAA-Hauptgeschäftsführer warnt: „Durch die Einführung einer reinen Beitragszusage gäbe es keine garantierte Mindestleistung mehr – das Anlagerisiko würde komplett auf den Arbeitnehmer übertragen. Damit fehlt letztlich die nötige Planungssicherheit einer Altersversorgung.“ Dieses Risikos müssten sich Arbeitnehmer unbedingt bewusst werden.

Als Deutschlands größter Führungskräfteverband vertritt der VAA die außertariflichen und leitenden Angestellten in der Chemie- und Pharmabranche. VAA-Hauptgeschäftsführer Kronisch erläutert: „Zwar werden Führungskräfte meist nicht direkt von der Reform betroffen sein, aber wir werden als Interessenvertretung der Außertariflichen und Leitenden darauf achtgeben, dass die gültigen Standards bei der Altersversorgung eingehalten werden.“ Es müsse sichergestellt werden, dass bestehende Versorgungssysteme nicht im Windschatten der Betriebsrentenreform zurückgefahren und entsorgt werden.

Anfang 2016 hatte eine VAA-Studie zur betrieblichen Altersversorgung bestätigt, dass der Versorgungsgrad von Pensionären kontinuierlich absinkt. „Gerade für jüngere Arbeitnehmergenerationen wird sich dieser Abwärtstrend noch einmal deutlich verstärken – bei einem gleichzeitig steigenden Eigenanteil“, betont Gerhard Kronisch. „Deshalb sind wir überzeugt, in einem konstruktiven Dialog mit unseren Sozialpartnern und der Politik tragfähige Lösungen zu finden, um die betriebliche Altersversorgung für wirklich alle Mitarbeitergruppen zu stärken.“

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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bAV II -Sozialpartnermodell – Nahlesrente nach dem BRStärkungsG

Die bAV II (Sozialpartnermodell – Nahlesrente) kommt zum 01.01.2018. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRStärkungsG) wird voraussichtlich am 08.12.2016 durch den Beschluss des Kabinetts umgesetzt.

Dann hat es Frau Andrea Nahles geschafft. Mit Ihrer eigenen Nahlesrente hat Sie sich in Deutschland für immer verewigt.

Das konnte bisher nur Herr Walter Riester mit seiner Riesterrente und Bernd Rürup mit seiner Rüruprente von sich behaupten.

Mit Hilfe des demografischen Wandels und der steigenden Altersarmut in der deutschen Bevölkerung konnte Frau Andrea Nahles Ihre Nahlesrente durchboxen.

Durch die Stärkung der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Altersvorsorge, soll das aktuelle 3 Stufenmodell (Schicht 1, Schicht 2, Schicht 3) mit der Nahlesrente (Sozialpartnermodell bAV II) erweitert werden.

Zukünftig sollen auch Arbeitnehmer von Klein- und Mittelstandsbetrieben eine betriebliche Altersversorgung (Sozialpartnermodell – Nahlesrente bAV II) erhalten.

Das Sozialpartnermodell – Nahlesrente (bAV II) soll wie ein Turbolader im Porsche Turbo für die schnelle und hohe Verbreitung der Belegschaft in Kleinbetrieben sorgen.

Wird die aktuelle betriebliche Altersversorgung (Direktversicherung (§3 Nr. 63 EStG); Pensionskasse (§3 Nr. 63 EStG), Pensionsfonds (§3 Nr. 63 EStG), Unterstützungskasse (§4d EStG) und Pensionszusage (§6a EStG)) eingestellt?

Natürlich nicht, die aktuelle betriebliche Altersversorgung (bAV I) wird weiterhin bestehen bleiben.

Wie wird voraussichtlich die Nahlesrente (Sozialpartnermodell – bAV II) aussehen?

Das Sozialpartnermodell -Nahlesrente wird nur durch den jeweiligen Tarifvertrag ins Leben gerufen. Jede unabhängige Branche kann, aber müssen das Sozialpartnermodell – Nahlesrente nicht nutzen!

Bei dem Sozialpartnermodell – Nahlesrente (bAV II) handelt es sich um eine reine Beitragszusage.

Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung 15% auf jede Entgeltumwandlung (Einsparung der Sozialversicherungsersparnis) zu bezahlen.

Es erfolgt pro Tarifvertrag ein eigener Deckungsstock.

Es wird ein eigenes Aufsichtsrecht für das Sozialpartnermodell – Nahlesrente geschaffen.

Durch diesen Sachverhalt kann das Sozialpartnermodell -Nahlesrente (bAV II) in einer eigenen Einrichtung verwaltet werden oder man nutzt einen bestehenden Pensionsfonds, Pensionskasse und Direktversicherung.

Bei der reinen Beitragszusage für das Sozialpartnermodell – Nahlesrente gibt es keine Garantien! Der Mitarbeiter zahlt bis zum Ruhestand ein und kann bei einem schlechten Anlageverlauf mit leeren Taschen dastehen. Der Arbeitnehmer trägt alle Anlagerisiken und Anlagechancen.

Der Arbeitnehmer kann nur lebenslange Rentenleistungen ziehen. Ein einmaliges Kapitalwahlrecht ist ausgeschlossen.

Frau Nahles hatte sich das voraussichtlich von der Pensionskasse des Banken Versorgungsverein e.V. abgeschaut. Hier erfolgt das große Erwachen zum 01.01.2017.

Alle garantierten Leistungen (Rechnungszins) werden speziell für laufende Verträge auf den aktuellen Rechnungszins abgesenkt!

Die Rentenleistungen können schwanken, es gibt keine Anpassungsverpflichtungen (vgl. § 16 BetrAVG).

Wird das Sozialpartnermodell – Nahlesrente – eine zweite gesetzliche Rentenversicherung?

Zum Zuschuss der 15% des Arbeitgebers müssen zusätzlich „Sicherheitsbeiträge“ vom Arbeitgeber bezahlt werden. Diese Sicherheitsbeiträge sind nicht in der Höhe schriftlich festgelegt.

Der Arbeitgeber hat keine Subsidiärhaftung.

Betriebliches Opting-Out soll per Tarifvertrag umgesetzt werden.

bAV 4.0 – Die Die bAVProfis – Ihr Partner für die betriebliche Altersversorgung werden Sie wie immer über die Vor- und Nachteile informieren. Besuchen Sie uns oder laden Sie uns zu einem persönlichen Gespräch ein.