Tag Archives: Sozialstaat

Pressemitteilungen

Thesen des „Weltrats der Weisen“ für eine nachhaltige Zukunft unseres Planeten

Verspielen wir gerade die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder und die unseres Planeten? Dieser Frage widmet sich ein neues Netzwerk unter den verschiedensten Aspekten und Gesichtspunkten.

Mit dem neuen „World’s Council of Wise People“ (Weltrat der Weisen) haben sich hochkarätige, internationale Wissenschaftler, Experten und Freidenker unterschiedlicher Disziplinen zusammengeschlossen, um Gesellschaftsmodelle für ein nachhaltiges Wirtschaftswunder für einzelne Staaten und letztendlich eine bessere Welt für alle zu entwickeln. Die ehrenamtlich tätigen „weisen Professoren“ bieten eine Fülle an Reform-Konzepten in Themenbereichen wie Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft an. Nach dem Motto: Zukunft gestalten, Zukunft für Europa, Zukunft für die ganze Welt und mehr Lebensqualität, Lebensfreude, Gesundheit und Sicherheit für alle, egal ob arm oder reich.

Der Rat möchte ganz generell „Gesellschaftsmodelle für eine bessere Welt“ anbieten und sieht sich als eine neue Instanz, die für viele der aktuellen (politischen) Themenbereiche grundlegende Reformkonzepte vorlegt. Diese richten sich an Regierungen, Parteien, Medien, Unternehmen und Institutionen wie etwa die UNO. Der neue Weltrat und seine Weisen erheben den grundsätzlichen Anspruch, zu vielen der globalen Probleme wie Gesundheit, Ernährung, Bildung, Klima- und Umweltschutz, Sozialstaat, Wirtschaftssystem bessere, praktikablere und nachhaltigere Lösungen anbieten zu können.

Who is who: „Der berühmte Club of Rome war für die Entstehung des Rats sicher Inspiration“, erklärt Michael Weber. Der pensionierte Kölner nimmt als ehrenamtlicher Assistent für den Rat organisatorische Aufgaben wahr. Der Rat selbst ist weder Verein noch Organisation, sondern eine Art Zusammenschluss, über die etwa für interessierte Medienvertreter der Kontakt zu den jeweiligen „Weisen“ hergestellt wird – für Interviews bis hin zur Teilnahme an TV-Diskussionen und Ähnlichem. In weiterer Folge könnten, ähnlich dem Club of Rome, gemeinschaftliche Arbeiten samt Reformempfehlungen der Weisen – inklusive kontroverser Fachdiskussionen – entstehen.
Die Liste der „weisen Professoren“ liest sich wie ein kleines „Who is who“: Allen
voran stehen solche prominenten Persönlichkeiten wie z.B. Bundesministerin a. D. Prof. Dr. Dr. hc. mult. Ursula Lehr, Bundesverdienst-Kreuz-Geehrte genauso wie Prof. Ralf Zoll, die TV-bekannte Biologin Prof. Michaela Döll und der Beirat der Gesellschaft für Prävention, Prof. Dr. Georg Rudinger. Professor Roland Böckle und der bekannte Fotograf Helmut Klein sind seit Kurzem auch mit von der Partie. Inhaltlich orientiert sich der Rat sehr stark an dem bekannten und als einer der wichtigsten Denker weltweit geltenden Evolutionsbiologen Richard Dawkins, an Andreas Michalsen, Leiter der Abteilung für Naturheilkunde an der Berliner Charité, Paläoanthropologe Friedemann Schrenk und Evolutionsbiologe Eckart Voland.

„Wer als Mitglied in die Runde aufgenommen wird, entscheiden oder empfehlen die Professoren und Professorinnen untereinander“, sagt Weber. Andere bekannte Persönlichkeiten werden je nach inhaltlicher Bedeutung und Fragestellung angefragt.

Bessere Gesundheit durch Prävention

Die „Infragestellung aller Systeme“: Dieses wissenschaftliche Denken könnte als Auslöser für die Schaffung des neuen Weltrates gelten. Ideen für eine „gesündere, glücklichere und friedlichere Menschheit“ wurden schon in den 1990er-Jahren am Institut für Historische Anthropologie und Humanökologie der Universität Göttingen formuliert. Basierend auf Erfahrungen von Richard Dawkins mit dem englischen Rechtsanwaltswesen, das diesen unter anderem zur Feststellung brachte, dass die arbeitsteiligen Systeme unserer Zivilisation dysfunktional sein könnten.

Eine berühmte Anekdote aus dem Alten China bringt so eines der wichtigsten Reformthemen des Weltrates – bessere Gesundheitssysteme durch mehr Prävention – auf den Punkt: Ein Arzt wurde so lange beschenkt, wie die Menschen im Dorf gesund blieben. Wurde jemand krank oder unglücklich, wurden die Geschenke kleiner. Conclusio: Der Arzt setzte alles daran, präventiv-medizinisch tätig zu sein und so dafür zu sorgen, dass alle Dorfbewohner möglichst lebenslang gesund und lebensfreudig bleiben.

Mehr Prävention und Lebensstilmedizin statt Krankenmanagement mit teuren und oft unnötigen Operationen. Das ist für den Rat der Grundansatz für die als dringend notwendig erachtete Gesundheitsreform. Was eine Änderung des ärztlichen Honorarsystems erfordert. „Hausärzte und ihr angeschlossenes Team an weiteren Prävention-Spezialisten sollen fürstlich entlohnt werden, wenn sie effektiv helfen, dass ich gesund lebe und gesund bleibe“, sagt Michael Weber. Umgekehrt erhält der einzelne Bürger, der Versicherte, Prämien, wenn er seine Lebensqualität so steigert.

Besser Vorsorgen statt später für Unfallfolgen teuer bezahlen – dieser Grundgedanke lässt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen, damit „unsere derzeit vielfach auf Raubbau am Menschen und der Umwelt basierenden Systeme ersetzt werden können“.

„Den präventiven Ansatz samt Anreizen, die den Einzelnen zu einem gesünderen Lebensstil hinführen, halte ich für ganz entscheidend“, sagt Professor Roland Böckle. Der in Wien lebende Didaktiker – jahrzehntelang Lehrender an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, sowie u.a. Schulbuchautor und Verfasser eines Kochbuches über Vollwertkost – meint zum Rat der Weisen: „Ich denke, der Rat bietet einen interessanten Austausch.“

Dass nicht nur Wissenschaftler, sondern auch (Frei-) Denker unterschiedlichster Professur im Weltrat herzlich willkommen sind, wird mit der Neuaufnahme von Helmut Klein deutlich. Der bekannte Werbe-, Mode- und Pressefotograf, Mitglied des Art Directors Club New York und ob seiner Verdienste um die künstlerische Fotografie mit dem Berufstitel Professor ausgezeichnet, gilt als kritischer Geist. „Ich bin an vielen Dingen interessiert, beim Thema Islamisierung Europas etwa kann ich mich sicher als Experten bezeichnen“, so Klein. Er wurde jüngst auf besondere Empfehlung in den Rat aufgenommen: „Ich schaue mir das jetzt einmal an, das klingt gut, mit dieser Plattform kann man sicher etwas bewegen.“
Mehr Informationen zum Weltrat und den Reformen: http://www.ratderweisen.net

WeltRat der Gesundheits-, Lebensqualitäts-& Heal the World-Weisen der Regierungen, Parteien, Unternehmen, UNO, etc.

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Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik

Union und SPD wollen Erneuerung – statt Reformen

Pressebericht Nr. 629
Pressebericht nr. 629
Martin Luther wollte 1517 mit seinen 95 Thesen die katholische Kirche nicht spalten, sondern reformieren. Eine Erneuerung wäre aufgrund der Macht des Papstes und Kardinäle unmöglich gewesen.

Lehrte, 09.03.2018. Wenn Union und SPD heute von Erneuerung sprechen, sollen sie diese in Ruhe und Sorgfalt vollziehen. Von ihnen werden Investitions-/Sanierungskonzepte und Reformen verlangt, die den Sorgen der Menschen gerecht werden. Eine Erneuerung ist deshalb schwierig, weil sie dem Gott „Wirtschaftswissenschaft“ verpflichtet sind. Sie sind deren Leitsatz gefolgt, dass Wirtschaftswachstum mit unbegrenzten Schulden zu fördern ist. Dem sind Staats- und Regierungschefs sowie Parteien bereitwillig gefolgt.

Seit 1969 Haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel 2.150 Mrd. Euro (EUROSTAT) mehr ausgegeben als der Staat eingenommen hat. Im Jahresdurchschnitt wurden die Haushalte mit rund 45 Mrd. Euro Schulden gestützt. Das ist offensichtlich zum Gewohnheitsrecht der Regierungen geworden und setzt sich mit 45 Mrd. Euro aus dem Koalitionsvertrag fort. Mit einem Unterschied, diese 45 Mrd. Euro sollen bei den Haushalten eingespart werden, vorzugsweise bei den Kosten für Sozialleistungen.

Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer „ausgesetzt“. Kohl, Schröder und Merkel haben dadurch auf etwa 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet. Von diesen Einnahmenverlusten hat sich Deutschland bis heute nicht erholt. Angela Merkel, die Union und SPD besteht darauf, diesen Status beizubehalten. Die Einnahmenverluste setzen sich in der Zeit von 2018 bis 2028 mit über 1 Billionen Euro fort.

Schröder ging mit Agenda 2010 noch einen Schritt weiter und hat Beschäftigte mit Dumpinglöhnen, Zeitarbeit, Werkverträgen und Minijobs bestraft. Mit der Senkung der Bemessungsgrenze für Renten auf 43 % wird ein großer Teil der Rentner in Armut getrieben. Gleichzeitig wurde erreicht, dass Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU abgestiegen ist. Die Folge ist, dass weniger Lohnsteuern und Sozialabgaben in die Staatskasse fließen.

Union und SPD haben aufgrund der finanz-, wirtschafts- und sozialpolitischen Entwicklung die schlechtesten Wahlergebnisse ihrer Geschichte eingebracht. Es ist keine Frage der Erneuerung, sondern der Umsetzung von Strukturreformen. Was ist das für ein Koalitionsvertrag? Es werden kurz- bis mittelfristig 200.000 Beschäftigte im Pflegedienst benötigt und „nur“ 8.000 Stellen freigegeben. Berücksichtigt wurde nicht, dass 100.000 Erzieherinnen und 200.000 Beschäftigte bei Polizei, Zoll, Gerichten und Schulen usw. fehlen.

Bei der Rente legt man nicht den Maßstab der Europäischen Union zugrunde, wonach die Bemessungsgrenzen der Rente zwischen 60 und 101 % liegen. Gerhard Schröder hat mit Agenda 2010 die Bemessungsgrenze der Renten bis 2040 auf 43 % festgeschrieben, was Millionen Rentner in Armut treiben wird. Dadurch ist Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU abgestiegen. Das bringt enorme Verluste bei den Sozialsystemen und der Lohnsteuer und Einkommensteuer ein.

Die GroKo will die gesetzliche Rente auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 absichern. Bei der Grundrente wurde abgesprochen, dass sie zehn Prozent über dem Hartz-IV-Niveau oder 5 % über der Grundsicherung liegen soll. Profitieren soll die Mütterrente, die im Westen bei 31,03 Euro im Monat und im Osten bei 29,69 Euro liegt. Sie soll auf 89 bzw. 93 Euro steigen. Die Kosten werden mit knapp 4 Mrd. Euro angegeben. Die Möglichkeit das Rentenniveau wenigstens wieder auf 48,5 bzw. 50 % anzuheben wurde aus Geldmangel ausgeschlossen.

Das Kindergeld wurde in der Zeit von 2010 bis 2018 von 184 auf 194 um 10 Euro oder 1,1 % erhöht Die durchschnittliche Inflationsrate lag in dieser Zeit bei 1,3 %. . Es soll in zwei Schritten (zum 1.7.2019 um zehn Euro, zum 1.1.2021 um weitere 15 Euro) um 25 Euro pro Kind pro Monat erhöht werden. Das ist bestenfalls ein Ausgleich für die letzten 9 Jahre! Die SPD ist mit den fundamentalen Forderungen nach der Wiedereinführung der nur ausgesetzten Vermögen- und Börsenumsatzsteuer und Erhöhung der Erbschaftsteuer am Veto der Union gescheitert.

Schäuble ist der Meinung, dass die Wiedereinführung der Börsenumsatzsteuer oder Finanztransaktionssteuer 40 Mrd. Euro Steuereinnahmen bedeuten würde. Er hält sie politisch nicht für durchsetzbar. Frankreichs Premierminister Trudeau fordert dagegen von der EU die Einführung einer Transaktionsteuer auf Börsenumsätze. Der Koalitionsvertrag beinhaltet Minimalangebote für die Legislaturperiode bis 2021. Sie können sich intern erneuern und dabei nicht vergessen, dass sie den Bürgern und dem Sozialstaat verpflichtet sind und nicht vorrangig der Wirtschaft.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
Agenda News
Dieter Neumann
Ahltener Straße 25
31275 Lehrte
Telefon/Fax 05132-52919
info@agenda2011-2012.de –
http://www.agenda2011-2012.de

Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten überwunden.“

Gesellschaft/Politik Recht/Gesetz/Anwalt

Agenda News – Was wären Menschen ohne soziale Netz-und Hilfswerke – ärmer

Bild: Agenda 2011 - 2012
Bild: Agenda 2011 – 2012
Lieber User, „Es ist unsere Verantwortung, unsere Plattformen zu nutzen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen, die die innere Sicherheit bedrohen und den Sozialstaat in Schwierigkeiten bringt (Dieter Neumann).“

Als bekennender Europäer, Steuerzahler, Christ und Demokrat möchte ich Euch mit dem Buch „Protokoll einer Staatsfinanzierung – Wege aus der Krise“ bekannt machen. Mein Name ist Dieter Neumann, ich betätige mich als Autor, freier Journalist, Mitglied im Verband Deutscher Zeitungsjournalisten. Meine Schwerpunkte sind soziale Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, politische Bildung und Staatsfinanzierung. Im Mai 2010 habe ich das soziale Netzwerk Agenda 2011-2012, eine Initiative von Bürgern für Bürger, mit dem Ziel gegründet, eine Mehrheit für eine „angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates“ zu gewinnen!

Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit ein Sanierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von über 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Damit gibt Agenda 2011-2012 Antworten auf die globale Krise, um deren Lösung Staats- und Regierungschefs und Wissenschaftler vergeblich ringen. Hätten sie Antworten, gäbe es keine Krisen. Agenda 2011-2012 ist eine sozial- und wirtschaftspolitische Antwort auf Agenda 2010, die von der Mehrheit der SPD abgelehnt wird.

Was wären die Menschen in diesem Umfeld ohne soziale Netz-und Hilfswerke, Sozialverbände, Gewerkschaften, Kirchen und eine starke EU mit flankierenden Maßnahmen? Was wären Bürger ohne Aktivisten, die sich intensiv und in informeller Art und Weise in die Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik einbringen? Was wären Beschäftigte ohne starke Gewerkschaften? Sie wären ärmer! Diese Einrichtungen stehen, wie Agenda 2011-2012, für einen offenen freizügigen Meinungsaustausch, Umweltschutz, Menschenrechte, Glaubwürdigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie tragen wesentlich zur Funktion des Sozialstaates und zur Lösung von Problemen bei.

Agenda 2011-2012 gibt komplexe Antworten auf die vielen Probleme und Aufgaben des Staates und bietet Finanzierungsvorschläge zur Lösung der Krise an. User haben über 500 Berichte von uns dazu im Internet über 12 Millionen Mal statistisch aufgerufen, gelesen und runtergeladen. Unser Anliegen ist es, Euch für eine Unterstützung zu gewinnen und dem „Lehrter Freundeskreis“ als Sponsor beizutreten. Damit wären einmalig wahlweise 8,99 Euro, 20 oder 50 Euro Kosten verbunden, die den Bezug des Buches „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“ und diversen anderen Leistungen beinhalten. Dazu gehört u. a. eine Vernetzung Eures Logos mit den Internetportalen Agenda 2011-2012.de und der Onlinezeitung Agenda-News.de.

Durch eine Unterstützung, um die wir herzlich bitten, würdet Ihr zur Realisierung dieses Vorhabens beitragen. Eure Kontaktadressen: info@agende2011-2012.de, info@agenda-news.de oder ein Telefonat mit Dieter Neumann Telefon 05132-52919. Eurer Stellungnahme sehen wir mit großem Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
Agenda News
Union für Soziale Sicherheit
Dieter Neumann
Ahltener Straße 25
31275 Lehrte
Telefon 05132-52919
agenda2011-2012@tonline.de
www.agenda2011-2012.de

Im Mai 2010 wurde das soziale Netzwerk Agenda 2011-2012, eine Initiative von Bürgern für Bürger, gegründet. Im Mittelpunkt steht das zentrale Thema einer Staatssanierung. Der Öffentlichkeit wurde bereits im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht.

Was wären die Menschen ohne soziale Netz-und Hilfswerke, Sozialverbände, Gewerkschaften, Kirchen und eine starke EU mit flankierenden Maßnahmen? Was wären Bürger ohne Aktivisten, die sich intensiv in informeller Art und Weise in die Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik einbringen? Sie wären ärmer! Diese Einrichtungen stehen für einen offenen freizügigen Meinungsaustausch, Umweltschutz, Menschenrechte, Glaubwürdigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie tragen wesentlich zur Funktion des Sozialstaates und zur Lösung von Problemen bei.

Pressemitteilungen

10 Jahre Hartz IV: Das Sicherungsgesetz, das verunsichert

Eine Information des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e.V.

10 Jahre Hartz IV:  Das Sicherungsgesetz, das verunsichert

Gegen Diskriminierung

5. Januar 2015. Vor zehn Jahren ist das Hartz-IV-Gesetz in Kraft getreten. Und seit zehn Jahren steigt die Armut in Deutschland. Mit Hartz IV habe es der Staat geschafft, so Uwe Hoffmann, der ehrenamtliche Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD), ein Gesetz zu schaffen, das so ganz und gar nicht in einen Sozialstaat passe.

Der geläufige Begriff Hartz IV steht für das „Gesetz über die Grundsicherung für Arbeitssuchende“. Doch ist die Grundsicherung alles andere als sicher. Sie kann bis weit unter das Existenzminimum abgesenkt werden – nämlich dann, wenn der Leistungsempfänger sich nicht so verhält, wie es das Gesetz gerne hätte. „Für mich ist mit dem Hartz-IV-Gesetz und seiner Umsetzung in den Jobcentern deutlich geworden, dass die Politik nicht mehr für, sondern gegen seine Bürger arbeitet“, sagt DSD-Geschäftsführer Uwe Hoffmann ( www.gegendiskriminierung.de ). „Die Art und Weise, wie gedroht, sanktioniert und nicht konformes Verhalten bestraft wird, erinnert mich eher an das Strafrecht als an das Sozialgesetz.“

Ein Gesetz, das – so Hoffmann – gar nicht in unseren Sozialstaat passt: „Wenn ein Erwachsener seinem Kind droht und es einschüchtert, bekommt er es sehr schnell mit dem Jugendamt zu tun. Und das ist gut so. Wenn der Staat seinem Bürger, dem er keine Arbeit bieten kann, droht, ihn einschüchtert und mit Sanktionen bestraft, stehen ihm nur ein paar gemeinnützige Vereine wie der unsere zur Seite.“ Hartz IV hilft nicht, es schikaniert, denn die Mehrzahl der Arbeitssuchenden kämpft um Arbeit. „Und gerade die, die nach vielen Arbeitsjahren von der Arbeitslosigkeit erwischt werden, werden durch Hartz IV buchstäblich entmündigt“, meint Uwe Hoffmann.

Das wahre Gesicht des Gesetzes

Den Mittelpunkt des gesamten Hartz-IV-Gesetzes bildet der Sanktionsparagraf 31 des Sozialgesetzbuchs II. „Die Bestimmungen rund um die Pflichtverletzungen im Gesetz lesen sich, als ob es darum geht, eine gefährliche, faule Randgruppe zu drangsalieren und zu züchtigen. Und zwar so lange, bis sie sich endlich unterwirft und arbeitet“, äußert der DSD-Geschäftsführer. Im Hartz-IV-Gesetz gehe es nicht um den Bürger, sondern um den Untertan. Eines hat das „Gesetz über die Grundsicherung für Arbeitssuchende“ definitiv geschafft: Es hat bei vielen den Glauben verankert, dass Hartz-IV-Empfänger an ihrer Misere selbst schuld sind.

Beim Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e. V. können Hartz-IV-Empfänger ihre Bescheidedurch einen Vertrauensanwalt auf Korrektheit überprüfen lassen und sich gegen Sanktionen zur Wehr setzen. Mehr Informationen unter www.gegendiskriminierung.de

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

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Tafeln gelten als Kompassnadeln für die Gesellschaft

Immer mehr Deutsche können sich nicht ausreichend ernähren. service94 über eine traurige Entwicklung in unserem Sozialstaat.

Als vor rund 20 Jahren die erste deutsche Tafel in Berlin gegründet wurde, ging es der Initiativgruppe darum, das Leid von Obdachlosen zu lindern. Die aus den USA stammende Idee, eine Brücke aus Überfluss und Mangel zu schaffen, fand in den darauf folgenden Jahren immer mehr Nachahmer – weil der Bedarf beständig wuchs. Bis heute hält dieser Trend an.

Trotz guter Konjunkturdaten sind immer mehr Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen. Längst sind es nicht mehr nur Obdachlose, die von dem Angebot Gebrauch machen; inzwischen werden in den knapp 1000 Tafeln – mit knapp 3.000 Tafel-Läden und Ausgabestellen in Deutschland – Rentner, Sozialhilfeempfänger, Migranten, Asylbewerber, Kinder und neuerdings auch viele Studierende mit Lebensmitteln versorgt.

Die „Praktizierte Wohltätigkeit“, wie der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. sein Leitbild nennt, wird ausschließlich durch Ehrenamtliche verwirklicht. Der Verband weist ausdrücklich darauf hin, dass Tafelarbeit nicht im öffentlichen Auftrag praktiziert wird. Die negativen Folgen der Armut würden zwar gelindert, letztlich sei jedoch die Verhinderung der Armut vorrangig eine staatliche Aufgabe.

Besorgnis erregt insbesondere die stetig wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen, die ohne Frühstück, ohne warme Mittagsmahlzeit, ohne gesunde Lebensmittel aufwachsen müssten, gäbe es die Tafeln nicht.
Aktuell leben rund 2 Millionen Kinder hierzulande unterhalb der Armutsgrenze.
Im Einsatz der Tafeln sind zurzeit rund 50.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. (Die Tradition der Tafeln hat übrigens christliche Wurzeln; die so genannte „Armenspeisung“ ist eines der sieben Werke der Barmherzigkeit.)

Verschiedenste gemeinnützige Organisationen sind Träger der Projekte. Obwohl die Tafeln ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern und Lebensmittelspenden auskommen, fallen Kosten, z.B. für Lagerung und Transport an. Auch der Malteser Hilfsdienst stellt für die Tafelarbeit Kühlfahrzeuge und Kühlräume zur Verfügung, damit die Armut und der Hunger der ärmsten Menschen in Deutschland gelindert werden können.

Seit 1984 ist die service94 GmbH in Burgwedel bei Hannover in den Bereichen Sozialmarketing, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Mit unserer Arbeit unterstützen wir sowohl große Organisationen wie den Malteser Hilfsdienst als auch kleinere Vereine, die sich vor Ort für Mensch, Tier und Natur einsetzen.

Die service94 GmbH in Burgwedel bei Hannover betreibt seit 1984 Sozialmarketing, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren die Menschen in der Öffentlichkeit über die Ziele von karitativen Vereinen, Natur- und Tierschutzorganisationen

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Armut ist Diebstahl

Keine Unterstützung mehr für alle Armen. Das fordert René Zeyer in seinem provokanten Buch über falsche Umverteilung in Zeiten überschuldeter Wohlfahrtsstaaten. Eine tickende Zeitbombe.

Armut ist Diebstahl

Frankfurt, 02. Oktober 2013. Die Beseitigung der Armut ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben überhaupt. Die unzähligen Methoden und Programme, die dazu erfunden und angewendet wurden, haben alle eines gemeinsam: Sie funktionieren nicht. Seit mehr als 400 Jahren und bis heute ist es der gesellschaftlich organisierten Armutsbekämpfung nicht gelungen, die Armut zu beseitigen, weder in den Entwicklungsländern noch in der industrialisierten Welt. Auch immer weitere neue Hilfsmaßnahmen lösen das Problem nicht, sagt der Autor und Publizist René Zeyer. Er fordert einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Armutsbekämpfung.

„Die beste und wirksamste Bekämpfung von Armut besteht darin, dass Arme nicht unterstützt werden.“ Mit dieser provokanten These wagt sich der Autor in eine Tabuzone. In seinem Buch legt er den Finger in die Wunde: Die gängigen Methoden der Armutsbekämpfung entmündigen und demotivieren die Armen. Sie führen sogar zu noch mehr Armut, weil sie die produktiven Mitglieder der Gesellschaft ausbeuten und den Sozialstaat ruinieren. Diese Aussage untermauert Zeyer mit einer Vielzahl von Fakten, Daten, Statistiken. Die soziale Umverteilung ist eine Form des Diebstahls: Sie führt in entwickelten Ländern zu Staatsverschuldung und verdrängt dringend nötige Investitionen in die gesellschaftliche Infrastruktur, während der Mittelstand über Gebühr belastet wird und selbst in Gefahr gerät zu verarmen. Damit gerät jedoch das gesamte Gesellschaftssystem aus den Fugen.

Um das zu verhindern, muss die Umverteilung drastisch reduziert und müssen die Armen strenger in die Pflicht zur Bildung und zur Eigeninitiative genommen werden, so Zeyer. Wer vom Sozialstaat nur profitiert und keine Anstrengungen unternimmt, sich aus seiner Lage zu befreien, obwohl er es könnte, der hat kein Recht auf Hilfe. Damit prangert der Autor eine falsch verstandene Solidarität ebenso an wie eine wachsende Armutsindustrie, deren Protagonisten moralische Denkverbote verhängen, wenn es um die Selbstverantwortung sozial Schwacher geht. Eine provokante Streitschrift zur Debatte um soziale Gerechtigkeit, die in Zeiten überschuldeter Wohlfahrtsstaaten hoch aktuell ist.

Der Autor
Der Publizist Dr. René Zeyer war Auslandskorrespondent der NZZ mit Wohnsitz in Havanna. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz ist er weiter journalistisch tätig, unter anderem für FAS, Geo, Stern, Das Magazin, Die Weltwoche und Journal21.ch. Seit vielen Jahren ist er selbstständiger Kommunikationsberater, vor allem im Finanzbereich. Zeyer ist Autor eines Krimis (Schnee über Havanna, 1997) sowie von drei Wirtschaftssachbüchern, darunter der Spiegel-Bestseller Bank, Banker, Bankrott (2009). www.zeyercom.ch

Der Titel „Armut ist Diebstahl. Warum die Armen uns ruinieren“ (ISBN 978-3-593-50032-4) erscheint heute im Campus Verlag.

Weiterführende Informationen:
http://www.campus.de/buecher/wirtschaft-gesellschaft/politik/armut_ist_diebstahl-6461.html

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

Kontakt:
Campus Verlag GmbH
Ute Hübel
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt
069-97651623
huebel@campus.de
http://www.campus.de

Gesellschaft/Politik

Arbeitsmarkthaushalte stützen die Konjunktur

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. Abschluss der Haushaltsberatungen 2009 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Zum Abschluss der Haushaltsberatungen 2009 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB, und der Berichterstatter für den Einzelplan 11, Hans-Joachim Fuchtel MdB: read more »

Gesellschaft/Politik

Die Linke: Nur ein starker Sozialstaat schafft Vertrauen

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. „Deutschland braucht einen neuen Gesellschaftsvertrag. Das systematische Aushöhlen des Sozialstaates und das Untergraben der Grundsätze gesellschaftlichen Miteinanders im Rahmen der Agenda 2010 durch die Politik von Deregulierung, Privatisierung und Flexibilisierung haben das Vertrauen der Ostdeutschen in die Politik schwinden lassen,“ so Roland Claus zur Studie „Sozialreform und read more »

Aktuelle Nachrichten

Hartz IV: Potentieller Betrug am Volk aufgedeckt vom LSG Hessen

(BSOZD.com-NEWS) Gütersloh. Endlich im Landessozialgericht Hessen: Ein paar Richter, die Ihre Aufgabe ernst nehmen erhalten eine Klage zur Bearbeitung. Eine Familie mit Kind hat festgestellt, das das Geld das für das jüngste Familienmitglied im Bescheid berechnet wurde hinten und vorne nicht ausreicht um den Bedarf des Kindes zu decken. In den vorhergehenden Instanzen scheiterte der Wunsch nach einer Realistischen Berechenung. Erst das LSG Hessen beauftragte Sachverständige mit einer entsprechenden Kontrolle. Die wichtigsten Fragen drängen sich dem Betrachter des ganzen doch auf:

Warum erst jetzt?

Wie konnte die damalige Regierung den Menschenunwürdigen Regelsatz in diesem „Sozialstaat“ überhaupt einrichten?
Weshalb hat Herr Hartz mit seiner Komission (und seinem mindestens fünfstelligen Gehalt) das damals nicht festgestellt sondern den Miniregelsatz durchgewunken?

Wie konnten alle Beteiligten damals ignorieren, das die Kinder am meisten leiden müssen?
Wie üblich ist davon auszugehen, das die Regierung uns die Antworten schuldig bleiben wird und das ganze gemütlich unter den Roten Teppich kehren möchte. Aber das wird kaum gelingen, immerhin wurde ja hier ein ganzes Volk angelogen und abgezockt. Auch Du!

Immerhin ist das Volk einen kleinen Schritt weitergekommen – das Bundesverfassungsgericht wird sich wenigstens mit der Frage befassen, ob Kinder aus armen Verhältnissen nicht doch ein Recht auf Gesellschaftliches Leben haben. Hoffen wir, das dort ebenso gründlich geprüft und mal wieder eine der grossen Lügen aufegdeckt wird.

Im Gegensatz zu dieser traurigen Diskussion auf dem Rücken und über das Schicksal der Wehrlosesten entwickeln sich die „offiziellen“ Arbeitslosenzahlen positiv – Die Arbeitslosenzahlen sind auf ca. 2,99 Millionen Menschen gesunken, so diverse Stimmen der Presse am heutigen 30. Oktober. Doch wieder gibt es ein paar „kleinere“ Fragen dazu:
Weshalb gibt es keine aktuellen und exakten Zahlen über die Anzahl der ALG-II Empfänger inkl. sogenannten „Aufstockern“ die von Ihrem Lohn allein nicht leben können? Man munkelt etwas von 7 Millionen Leistungsempfängern, wie erklärt sich die Differenz?

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Wieviele Ein Euro Jobber wurden denn hier nicht mitgezählt? Man erinnere sich: Ein Euro Jobber arbeiten (teilweise unter zwang) hart, erhalten keine Bezahlung sondern nur eine extrem knapp bemessene und in nicht wenigen Fällen nicht einmal ausreichende Aufwandsentschädigung für die Reisekosten und – so die Freude der Politik – werden nicht mehr als Arbeitslose erfasst.

lso nix mit weniger als 3 Millionen Arbeitslosen. Und wieder wird hier ein ganzes Volk angelogen. Auch Du.

Wann hört das Lügen auf?

Pressekontakt
Bund Soziales Zentrum Deutschland e.V.
Peter Ritsche
Im Wieksfeld 11, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: +49(0 52 42) 940157
Fax: +49(0 52 42) 940158
E-Mail: Zentrale@bsozd.com
Internet: www.bsozd.com

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Fotoquelle: www.pixelio.de