Tag Archives: sperrung

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„Reisen mit Kreditkarte“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Martha G. aus Mannheim:
Im Frühjahr fliege ich nach Asien. Was sollte ich beachten, wenn ich vor Ort mit Kreditkarte bezahle?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Grundsätzlich können Urlauber im Ausland mit jeder Kreditkarte bezahlen oder Geld abheben. Allerdings kann es hilfreich sein, die Bank vorher über Ziel und Zeitraum der Reise in Kenntnis zu setzen. So sind die Mitarbeiter über Zahlungsvorgänge im Ausland informiert und gehen nicht von einem Diebstahl der Karte aus. Das beugt einer eventuellen Sperrung als Sicherheitsmaßnahme vor. Außerdem sollten Reisende sich vorab bei ihrer Bank über mögliche Gebühren im Ausland und eine Begrenzung beim Geldabheben erkundigen. Ein extra für den Urlaub eingerichtetes Limit kann bei Diebstahl oder Verlust der Karte eine komplette Plünderung des Kontos verhindern. Wer für einen Mietwagen eine Kaution hinterlegen muss, sollte das bei der Festlegung des Limits bedenken. Zwar blocken die meisten Anbieter den Betrag nur und buchen ihn nicht direkt ab, dennoch steht das Geld zunächst nicht zur Verfügung. Für solche Fälle eignet sich auch eine zweite Kreditkarte. Zusätzlich sollte auch immer eine weltweit gültige Sperrnummer mit ins Gepäck, die möglichst getrennt von der Kreditkarte lagert. Bei Auszahlungen am Geldautomaten empfiehlt es sich, in der Landeswährung abzuheben. Das spart Geld, denn Urlauber erhalten so meist einen besseren Wechselkurs. Bezahlen Reisende in Geschäften oder Restaurants, sollten sie die Karte im Auge behalten und Transaktionen nicht außer Sichtweite stattfinden lassen. Um Missbrauch auszuschließen, ist es ratsam, Belege, Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen gründlich zu prüfen. Fällt eine ungewöhnliche Abbuchung auf, sollten Urlauber dies umgehend bei ihrer Bank melden.
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Über die ERV
Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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„Handy verloren – was ist zu tun?“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Clara L. aus Prien:
Mein Smartphone ist voll mit wichtigen Daten und persönlichen Erinnerungen. Falls ich es mal verliere oder es gestohlen wird: Was kann ich tun, um meine Daten zu retten? Kann ich das Handy sperren lassen, damit Unbefugte nicht damit telefonieren können?

Dieter Sprott, Versicherungsexperte der ERGO Direkt Versicherungen:
Der Verlust des Smartphones bedeutet neben dem materiellen auch einen ideellen Schaden. Ist das Handy verschwunden, empfiehlt es sich, zunächst mit der Ortungsfunktion den Standort zu bestimmen. Dies funktioniert bei vielen Herstellern auch ohne eine zuvor installierte App. Besitzer von Android-Geräten müssen sich dafür unter www.google.com/android/devicemanager mit ihrem Google-Konto anmelden. iPhones lassen sich mithilfe der iCloud unter der Option „iPhone suchen“ orten. Dafür muss das Handy angeschaltet sein und über eine Internetverbindung verfügen. Außerdem muss das GPS aktiviert sein. Die meisten Geräte lassen sich in den Ortungsprogrammen zudem per Fernzugriff sperren oder die gespeicherten Daten sogar vollständig löschen. Das verhindert, dass ein möglicher Finder an private Daten gelangt, wenn die Ortung erfolglos bleibt. Die Rettung der Daten per Fernzugriff ist jedoch nicht möglich. Auf der sicheren Seite ist, wer seine Daten regelmäßig im Vorfeld sichert. Im Anschluss ist es ratsam, umgehend die SIM-Karte zu sperren, um böse Überraschungen auf der nächsten Handyrechnung zu vermeiden. Ein kurzer Anruf beim Anbieter oder unter der gebührenfreien Rufnummer 116 116 genügt. Anschließend sollten Betroffene umgehend die Polizei über den Verlust informieren. Diese kann mithilfe der „International Mobile Equipment Identity“ (IMEI) das Handy eindeutig identifizieren. Die IMEI ist in der Regel auf dem Handykarton vermerkt. Taucht das Gerät unerwartet wieder auf, ist es der Polizei durch diese Nummer möglich, weltweit den Eigentümer zu ermitteln.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.571

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Über die ERGO Direkt Versicherungen
ERGO Direkt Versicherungen sind mit 4,5 Millionen Kunden der meistgewählte deutsche Direktversicherer. Das Unternehmen ist auf einfache und leicht verständliche Produkte spezialisiert, die zum Standardbedarf von Privathaushalten gehören. Wichtige Produkte sind die Zahnzusatzversicherungen, die Sterbegeldversicherung, die Risikolebensversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Schlanke Prozesse und eine schnelle Verarbeitung ermöglichen günstige Prämien. Heute arbeiten rund 1.800 Mitarbeiter am Standort Nürnberg/Fürth.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Lockout Tagout Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung direkt vom Brady-Distributor

Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnungen zum Absichern vieler Gefahrenbereiche in Industrieunternehmen nach OSHA und EU-Richtlinie

Lockout Tagout Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung direkt vom Brady-Distributor

(NL/6289327287) Lockout-Tagout Verriegelungen von MAKRO IDENT dienen zur sicherheitsrelevanten Sperrung und Verriegelung von Anlagen, Maschinen und Geräten, von denen elektrische, mechanische, hydraulische, pneumatische und andere Gefahren ausgehen können.

Sicherheitsmaßnahmen mit Lockout-Tagout schützen Mitarbeiter vor Gefahren, die von laufenden Maschinen bzw. elektrischem Strom ausgehen. Der Brady-Distributor MAKRO IDENT bietet dazu das komplette Brady Lockout-Tagout Programm für Anlagen, Maschinen, Geräte usw. an. Mit diesen Verriegelungen, Blockiersystemen und Sicherheitskennzeichnungen können die meisten Gefahrenbereiche abgesichert werden.

Die entwickelten und langlebigen, zum De-facto-Industriestandard gewordenen Lockout-Tagout Verriegelungen und Warnanhänger können effektiv Personen- und Sachschäden verhindern. Lockout-Tagout bilden eine zusätzliche Absicherungsebene gegen Bedienungsfehler, da sie klare Angaben über den Grund und die Dauer der Verriegelung und Sperrung machen.

Der bekannte Systemanbieter und Brady-Distributor MAKRO IDENT verfügt über ein Komplettprogramm unterschiedlicher Lockout-Tagout Verriegelungs- und Kennzeichnungssysteme des Herstellers Brady für das Absperren, Blockieren und Verriegeln gefährlicher Energiequellen wie z.B. Elektrik, Mechanik, Pneumatik, Hydraulik, flüssige und gasförmige Chemikalien, Thermik, heiße Flächen und Substanzen, gravitationsbedingte Gefahrenquellen, für Gegenstände oder Arbeitsmittel über Kopf die herunterfallen und zerschmettern können, gespeicherte Energie sowie in Bewegung gestoppte Schwungräder mit verbleibender elektrischer Energie die abgelassen werden muss.

Die Kennzeichnung (Tagout) der Gefahrenstelle geschieht mit spezifischen Warnanhängern oder Etiketten, die darüber informieren, dass das verriegelte Gerät nicht in Betrieb genommen werden darf, solange das Etikett angebracht ist. Darüber hinaus bietet MAKRO IDENT auch Anhänger für Angaben über Wartungs- und Inspektionsdaten, sowie zur Maschinenkennzeichnung. Diese Warnanhänger werden aus flexiblem Polyester gefertigt und sind beständig gegen Wasser, Öl und extremen Temperaturen. Sie haben eine matte Oberfläche, wodurch sie mit einem Kugelschreiber oder Filzstift leicht zu beschriften sind.

Neben dem umfassenden Sortiment an Lockout-Verriegelungen, Tagout-Sicherheitsanhängern und Scafftag-Sicherheitskontrollsystemen bietet das Münchner Unternehmen MAKRO IDENT auch entsprechendes Zubehör und Hilfsmittel an. Dazu gehören Sicherheitsschlösser in verschiedenen Größen, Materialien, Farben und Schließsystemen, Schließ- und Blockierbügel, Schutzschalter- und Notausschalter-Verriegelungen, Kabelverriegelungssysteme, sowie ausreichende Sicherheitsbeschilderungen und Schilder nach ISO7010, Verschlusskästen, Schlösser-Stationen, Lockout-Tafeln, verschiedene Lockout-Sets und vieles mehr.

Für die Mitarbeiter-Schulung und zur Unterstützung der Erstellung eines eigenen unternehmensweiten Lockout-Tagout Sicherheitsprogramms ist auch das professionell erstellte Lockout-Tagout Schulungsprogramm erhältlich. Es ist 9-sprachig aufgebaut und enthält 32 Kapitel mit Informationen über weltweite Richtlinien, Einführung in Lockout-Tagout, Vorstellung und Bedienung der Lockout-Systeme, Hilfestellung für eigene Lockout-Programme, Wissenstests und vieles mehr. Weitere Informationen unter www.lockout-tagout.de.

MAKRO IDENT Lockout-Tagout Solutions ist ein bekannter Brady-Distributor und Lösungsanbieter mit über 25-jähriger Erfahrung und Fachkompetenz professioneller Kennzeichnung und Arbeitssicherheit für Industrie, Gesundheitswesen, Handwerk und den Bau.

Zur Sicherung, Blockierung, Verriegelung und Kennzeichnung verschiedener Industrieanlagen und
maschinen führen wir das Brady-Komplettprogramm an Lockout-Tagout Verriegelungssystemen und Tagout-Anhängern. Zur Absicherung von Gerüsten, Leitern, Kleinmaschinen, Gefahrstoffen usw. sind ebenso spezielle Sicherheitskonstrollsysteme (z.B. Scafftag®) erhältlich.

Alle Lockout Tagout Produkte entsprechen den geltenden, gesetzlichen Vorschriften der EU (EG-Richtlinie 89/655), der deutschen Gesetzgebung (Betriebssicherheitsverordnung) und den OSHA-Vorschriften der USA.

MAKRO IDENT e.K. – Lockout-Tagout Solutions
Angelika Wilke
Bussardstraße 24
82008 Unterhaching
089-61565828
wilke@lockout-tagout.de
http://www.lockout-tagout.de

Auto/Verkehr Recht/Gesetz/Anwalt

Schadenersatz durch Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals

Der Nord-Ostsee-Kanal ist wieder offen. Vorerst. Der marode Zustand der meistbefahrensten künstlichen Wasserstraße der Welt ist momentan ein Zankapfel in der Bundespolitik. Zuletzt geriet er auf die Agenda, als der Kanal für mehrere Tage (6. März – 14. März 2013) gesperrt werden musste. Die „Wiedereröffnung“ gilt aber in Expertenkreisen nur als provisorische Hilfe; es werden weitere Sperrungen erwartet, denn die Grundprobleme wurden nicht gelöst. Abseits der politischen Dimension bleibt bislang die Frage, wer die Verdienstausfälle der beteiligten Kanalsteuerer, Reeder usw. trägt. ilex hat die Sach- und Rechtslage vorläufig geprüft und sieht durchaus Chancen für eine Inanspruchnahme der Bundesrepublik Deutschland.

1. Der Zustand des Nord-Ostsee-Kanals

Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Nordsee (Elbmündung) mit der Ostsee (Kieler Förde). Bereits im 7. Jahrhundert soll es hierzu Ideen gegeben haben; eine Umsetzung erfolgte jedoch erst 19. Jahrhunderts. Mithin handelt es sich beim Nord-Ostsee-Kanal – wie Pressevertreter so schön formulieren – um High-Tech aus einem vergangenen Jahrhundert. Aber das Alter allein ist nicht verantwortlich für den aktuellen Zustand des Nord-Ostsee-Kanals, der international auch Kiel Canal genannt wird.

Bereits seit längerer Zeit ist der Nord-Ostsee-Kanal erheblich sanierungsbedürftig. Im Hamburger Abendblatte sagt ein Sprecher des zuständigen Amtes (Thomas Fischer):
„Man kann nicht in kürzester Zeit aufarbeiten, was in Jahrzehnten versäumt wurde.“
In der Tat gibt es Anhaltspunkte für Versäumnisse; sie sind zumindest Gegenstand aktueller politischer Debatten.

Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet Brunsbüttel und Kiel-Holtenau. Auf der 98,26 km langen Strecke sparen die Schiffe ungefähr 900 km Weg, was den Kanal zu dem best frequentiertesten Kanal der Welt macht.An beiden Enden arbeiten jeweils große und kleine Schleusenkammern. Der Tidendruck der Nordsee und andere Natureinflüsse führen dazu, dass die Schleusen in Brunsbüttel stärker belastet werden als diejenigen in Kiel.

2. Wie kam es zu diesem Zustand?

Doch die Natureinwirkungen sind nicht der entscheidende Grund für die aktuelle Situation.
Vielmehr hat der Bund, der Eigentümer des Kanals ist, es vermutlich über Jahre versäumt, die Situation zu erkennen und mit einem geeigneten Konzept darauf zu reagieren. Nach Ansicht von Verkehrspolitikern- und Experten hätte es zu dem jetzigen Zustand des Kanals niemals kommen dürfen. Noch unter dem früheren Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee seien 270 Millionen Euro für den Nord-Ostsee-Kanal zur Verfügung gestellt worden. Das Ministerium hat aber mit dem Amtsantritt des aktuellen Verkehrsministers dieses Geld für Ortsumgehungen in seinem Heimatland Bayern verwendet. Mithin trifft die Verantwortlichen die Sperrung nicht überraschend.

Ob der Bund dazugelernt hat, ist noch nicht klar. Für den Neubau einer weiteren Kammer in Brunsbüttel sind 300 Millionen Euro im Bundeshaushalt eingeplant. Der Bundesverkehrsminister hatte zwar vor einiger Zeit mit einem ersten Spatenstich in Brunsbüttel das Startsignal zum Baubeginn gegeben. Doch danach war nichts mehr geschehen.

Die vorläufige Öffnung des Kanals dürfte für die Betroffenen nur ein schwacher Trost sein, da die Reparaturen – so ist zu hören – nur provisorischer Natur sind. Selbst das zustädnige das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat angekündigt, dass es in den kommenden sieben Jahren häufiger zu solchen Teilsperrungen kommen werde.

3. Welche Ansprüche haben die Betroffenen?

Die Sperrungen haben aber nicht nur eine politische Dimension, sondern auch eine finanzielle für die betroffenen Kanalsteuerer, Reeder und sonstigen, auf den Kanal angewiesene Unternehmen. Ist der Kanal gesperrt, fallen Verdienste aus oder sie werden gemindert. ilex Rechtsanwälte sind der Auffassung, dass – abhängig vom Einzelfall – Ansprüche gegen die verantwortliche Bundesrepublik Deutschland bestehen könnten.
Die Gerichte halten Ersatzansprüche für begründet, wenn die der Sperrung zugrundeliegenden Bauarbeiten nach Art und Dauer über das hinausgehen, was bei ordnungsgemäßer Planung und Durchführung der Arbeiten mit möglichen und zumutbaren Mitteln sachlicher und persönlicher Art notwendig ist. Hiervon ausgehend, müssen die Versäumnisse der Bundesrepublik Deutschland entsprechend gewürdigt werden. Wer über viele Jahre den Sanierungsbedarf und die mögliche Folgen erkennt und trotzdem nicht handelt, verlässt die Grundsätze einer ordnungsgemäßen Planung. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bund bereits zur Verfügung gestellte Mittel wieder abgezogen hat. Damit hat er sich sogar in Widerspruch zu den Vorgaben der Gerichte gesetzt.
Sollten diese Ansprüche tatsächlich begründet sein, wäre der Bund verpflichtet, den betroffenen Unternehmen den Unterschied zwischen ihrem tatsächlich erzielten Gewinn bzw. Verlust während der Sperrung und dem Gewinn bzw. Verlust zu zahlen, der aufgrund konkreter im Betrieb begründeter Aussichten ohne den Eingriff hätte erzielt werden können.

Nach Ansicht von ilex ist es sogar möglich, feststellen zu lassen, dass die Bundesrepublik auch für alle künftigen sperrungen die Schäden zu ersetzen hat. Denn immerhin geht selbst das Bundesverkehrsministerium von weiteren Sperrungen in den kommenden sieben Jahren aus.

4. Fazit

Ob Ansprüche der durch die Kanalsperrung betroffenen Unternehmer und Unternehmen bestehen, kann letztlich nur im Einzelfall geklärt werden. Dass sich eine Prüfung im Einzelfall aber lohnen kann, ist gezeigt. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Situation um den Nord-Ostsee-Kanal entwickelt. Jedoch sollte man sich diese Versäumnisse nicht zwingend gefallen lassen.

Dr. Gärtner
Rechtsanwalt

ilex Rechtsanwälte – Berlin & Potsdam
Voltaireweg 4, 14469 Potsdam
Telefon (0331) 9793750
Telefax (0331) 97937520
E-Mail: gaertner@ilex-recht.de
Internet: www.ilex-recht.de

ilex Rechtsanwälte ist eine Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Berlin & Potsdam und deckt ein breites Spektrum wirtschaftsrechtlicher Themenstellungen ab. Interdisziplinär arbeiten die Rechtsanwälte mit Steuerberatern zusammen.

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Rock the Nature erneut attackiert und gesperrt

facebook wie ein Steigbügelhalter für kriminelle Netzwerke

Rock the Nature erneut attackiert und gesperrt

Rock the Nature

Am Wochenende wurde die facebook Tierschutzplattform von Rock the Nature (RTN) erneut Opfer eines Cyber Angriffs. Wie schon im Februar führte er zur Sperrung. Bei den Angreifern dürfte es sich um das Netzwerk des altbekannten Tierhändlerrings handeln. Es sind professionelle Betrüger, die von Alicante aus neben organisiertem Spendenbetrug ihr Geschäft mit illegalem Welpen-, Hunde- und betrügerischem Pferdehandel betreiben.

Rock the Nature wurde durch seine schonungslose Berichterstattung über diese Machenschaften anscheinend zur Gefahr und steht seit längerem unter Beschuss. Die überforderte facebook Software trägt ihren Teil dazu bei. facebook sanktioniert nicht die Verbrecher, sondern Organisationen und Presseplattformen wie Rock the Nature, die über Verbrechen an Tieren berichten und dagegen vorgehen. Nach Ansicht von RTN macht sich facebook dadurch immer mehr zum Handlanger krimineller Energien.

Es ist klar zu erkennen, dass Betrüger den facebook Tierschutzbereich für ihre Zwecke beherrschen wollen. Nirgendwo sonst kommt man gefahrloser, anonymer und billiger an die Brieftaschen hilfsbereiter Menschen. Ein trauriges Tierbild, ein Mitleid erregender Text, ein Paypal Konto und schon fließen die Spendengelder. Die Sperrung von Widersachern ist dabei relativ einfach zu organisieren. Die Banden eröffnen zuerst facebook Fake Accounts. Kommt ihnen eine Organisation in die Quere, dann wählen sie einen beliebigen Bericht oder ein Bild, das die Organisation veröffentlicht hat. Über ihre „Luft“ – Accounts melden sie diese Veröffentlichung als rassistisch, sexistisch oder „Gewalt darstellend“ an facebook. Relativ schnell sperrt die facebook Kontroll Software nach einem scheinbar sinnlosen Logarithmus den facebook Account der angegriffenen Organisation. Das erfolgt ohne Rückfrage oder Angabe von Gründen Es besteht nicht einmal die Möglichkeit die Aufhebung willkürlicher Sperrungen zu beantragen. Anfragen werden von facebook nicht beantwortet.

Diese Sicherheitslücke auf facebook dürfte auch der Grund für die mangelnden Werbeeinnahmen sein. Viele Organisationen und Unternehmen bewerben ihre facebook Accounts nicht, weil sie zu unsicher sind. Konkurrenten, Stalker oder Verbrecher schaffen es mit relativ einfachen Mitteln, einen mit viel monetärem und personellem Aufwand aufgebauten facebook Auftritt sperren oder sogar löschen zu lassen.

Die Sperrung von Rock the Nature und anderen Organisationen bedeutet: Tierschutz wird wieder einmal blockiert, Tiere werden gequält und getötet, Spender werden auf facebook weiter zu Tausenden über den Tisch gezogen. Wie es scheint ist facebook an einer Systemverbesserung und der von RTN gemeldeten Fake Accounts gar nicht interessiert.

Der Bericht, der zur Sperrung des RTN facebook Accounts führte, ist auf der Homepage www.rock-the-nature.com veröffentlicht. Es geht um die Schließung eines mutmaßlichen Tierbordells in Rheinland Pfalz und den Hinweis auf einen Tierschutzprozess, der am 21.3. startete. Das verwendete Bild zeigt ein Relief des berühmten Lakshmana-Tempels in Indien.

Rock the Nature ist als Presseagentur auf Tier- / Naturschutz spezialisiert und in ein globales Aktions – Netzwerk eingebunden. Schwerpunktthemen sind u.a.: Straßenhunde, Robbenmassaker in Namibia,

Presseagentur für Tier- / Naturschutz

Kontakt:
Rock the Nature
Marion Hartig
Schlossstr. 15
82269 Geltendorf
08193-8008
rock.the.nature@aol.de
http://www.rock-the-nature.com

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Ärger für Online-Käuferin: PayPal sorgt für Kreditkartensperre

Mannheim, 24. November 2011. Eine Sicherheitsanfrage bei der Bank einer Online-Käuferin, gestartet vom Bezahlsystem PayPal, hat für eine Sperre ihrer Kreditkarte gesorgt.

Susanne B. aus dem Kreis Germersheim in der Südpfalz traute ihren Augen nicht: Drei Tage nach einer Online-Bestellung, die sie mit ihrer Kreditkarte über PayPal bezahlt hatte, flatterte ihr ein Brief ihrer Kreditkarten-Bank ins Haus. „Wir haben festgestellt, dass oben genannte Kreditkarte eventuell missbräuchlich genutzt wurde. Aus diesem Grund haben wir vorsorglich diese Kreditkarte mit sofortiger Wirkung gesperrt.“ Damit verbunden war die dringende Bitte, schnellstmöglich bei der Bank anzurufen, um die Sache zu klären.

Beim Telefonat mit der Bank fiel Susanne B. einmal mehr aus allen Wolken: Nach der Abwicklung ihrer Online-Bestellung – sie hatte Kleinmöbel im Wert von 739 Euro geordert – hatte PayPal bei ihrer Bank eine „Sicherheitsabfrage“ über 1 Euro gestellt. Die Systeme der Bank werteten dies als Test im Vorfeld eines möglichen Betrugsversuchs und sperrten die Karte automatisch.

„Ich musste zunächst mit der Bank telefonisch alle Transaktionen durchgehen und mich dann im Internet auf mein Kreditkartenkonto einloggen und mit meinem Passwort die Entsperrung bestätigen“, erzählt die verärgerte Online-Kundin. „Das ging ja noch, obwohl ich auch das schon als Zumutung empfinde. Aber was wäre gewesen, wenn ich auf Reisen gewesen und meine Kreditkarte einfach gesperrt worden wäre? Ich finde, das ist eine Frechheit – einfach im Hintergrund eine Abfrage zu starten, ohne zu wissen, wie die Systeme bei der Kreditkarten-Bank darauf reagieren. Von einem modernen Zahlsystem erwarte ich mehr Professionalität und Kundennähe.“

iclear-Geschäftsführer Michael Sittek kommentiert: „Es wird immer skurriler, was sich der Marktführer da leistet. Erst im Sommer hatten wir das Theater mit dem Kuba-Embargo, das einigen Online-Händlern, die mit PayPal gearbeitet hatten, ernsthafte Probleme bereitet hat. Leider wirft ein solches Vorgehen auch immer ein schlechtes Bild auf die anderen Anbieter der Branche. Damit wird es umso schwerer, die tatsächlich vorhandene Seriosität der Unternehmen in Richtung des Kunden zu transportieren. Ich frage mich wirklich, wie lange sich die Händler und Verbraucher in Deutschland solche Geschäftspraktiken noch gefallen lassen werden.“

Über iclear (www.iclear.de):

iclear ist die technische Abwicklungsplattform von Zahlungstransaktionen im Internet. Das System schützt Käufer und Verkäufer gleichermaßen vor unliebsamen Überraschungen beim Online-Handel und unterstützt die komfortable Abwicklung von Bestell- und Bezahlvorgang. Mehr als 6.000 Online-Händler bieten derzeit in Deutschland die Zahlung mit Hilfe von iclear an. Der Zahlungsservice-Anbieter sorgt als E-Geld-Agent von Tunz.com S.A. für eine sichere Abwicklung bei allen banküblichen Bezahlwegen und auch bei Zahlungen über Visa/MasterCard oder Online-Überweisungen wie giropay und Sofortüberweisung und die Zahlung per abgesicherter Rechnung.

Mit Hilfe von iclear können Käufer im Internet Waren einfach, bequem und sicher bezahlen. Das System vermittelt dabei in Echtzeit zwischen den beteiligten Parteien und sorgt für eine transparente, für beide Seiten sichere Abwicklung. iclear schafft so Vertrauen in den Online-Handel und in die Bezahlung im Internet. iclear ist ein Angebot der iclear GmbH mit Sitz in Mannheim. Geschäftsführer der iclear GmbH sind Michael Sittek und Stephan Tieleman.

iclear GmbH
Michael Sittek
M2, 17
68161 Mannheim
+49 (0)621 / 1234 69-60

http://www.iclear.de
presse@iclear.de

Pressekontakt:
digit media
Herbert Grab
Schulberg 5
72124 Pliezhausen
h.grab@iclear.de
07127 57 07 10
http://www.digitmedia-online.de

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Lockout Tagout Verriegelungs- und Blockiersysteme für die Arbeitssicherheit

Die hoch entwickelten und langlebigen, zum Industriestandard gewordenen Lockout Tagout-Systeme können effektiv Personen- und Sachschäden verhindern

(NL/1121957107) Lockout Tagout-Systeme dienen zur sicherheitsrelevanten Absicherung vor elektrischer und mechanischer Gefahren in Industrieunternehmen. Die zusätzlich erhältlichen Kennzeichnungssysteme dienen für die Dauer von Reparatur- und Wartungsarbeiten als weitere Absicherung vor Personen- und Sachschäden.

Diese Sicherheitsmaßnahmen mit Lockout und Tagout-Systemen schützen Mitarbeiter vor Gefahren, die von laufenden Maschinen oder elektrischem Strom ausgehen können. MAKRO IDENT bietet dazu ein komplettes Lockout Tagout-Programm für Schalter, Steckverbinder, Sicherungen sowie Absperr- und Blockiersysteme für Kugelhähne, Drosselklappen, Durchgangsventile etc.

MAKRO IDENT ist ein bekannter und erfahrener Lösungsanbieter für Lockout Tagout-Systeme und bietet ein breites Spektrum dauerhaft einsetzbarer Lockout-Systeme an. Diese sind bis standardmäßig bis 150°C einsetzbar. Manche Systeme sogar bis 180°C.

Die hoch entwickelten und langlebigen, zum Industriestandard gewordenen Lockout Tagout-Systeme können effektiv Personen- und Sachschäden verhindern. Tagout-Warnanhänger bilden eine zusätzliche Absicherungsebene gegen Bedienungsfehler, da sie klare Angaben über den Grund und die Dauer der Verriegelung und Sperrung machen.

Jährlich werden Tausende von Mitarbeitern bei der Ausführung von Reparatur- oder Wartungsarbeiten an Industrieanlagen und Maschinen getötet oder lebensgefährlich verletzt. Viele dieser Unfälle werden durch unkontrollierte Freigabe von z.B. elektrischer, hydraulischer oder pneumatischer Energieversorgung verursacht. Weiter werden während Wartungsarbeiten versehentlich von anderen Mitarbeiter Maschinen angestellt, die bereits zu tödlichen Unfällen geführt hat.

Die Europäische Union spezifiziert in ihrer Richtlinie 89/655 „Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer“. Jede Maschine muss mit deutlich sichtbaren Vorrichtungen versehen sein, mit der sie von jedweder Energieversorgung abgetrennt werden kann. Diese Vorgaben erfüllen die Absperr- und Verriegelungssysteme von MAKRO IDENT.

Die Kennzeichnung (Tagout) geschieht mit spezifischen Anhängern oder Etiketten, die darüber informieren, dass das verriegelte Gerät nicht in Betrieb genommen werden darf, solange das Etikett angebracht ist. Dazu bietet MAKRO IDENT Anhänger für Angaben über Wartungs- und Inspektionsdaten, sowie zur Maschinenkennzeichnung. Die Anhänger werden aus flexiblem Polyester gefertigt und sind beständig gegen Wasser, Öl und extremen Temperaturen. Sie haben eine matte Oberfläche, wodurch sie mit einem Kugelschreiber oder Filzstift leicht zu beschriften sind.

Zum Verschließen aller Lockout-Systeme bietet MAKRO IDENT auch die passenden Sicherheitsschlösser in vielen Farben und Materialien an. Die Sicherheitsschlösser sind zudem in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich: gleich schließend oder verschieden schließend. Optional erhältlich sind auch ein oder mehrere Hauptschlüssel.

MAKRO IDENT – Lockout-Tagout Solutions ist bekannter Spezialist für Lockout-Tagout Systeme. Zur Sicherung, Blockierung, Verriegelung und Kennzeichnung verschiedener Industrieanlagen und
-maschinen haben wir ein großes Sortiment an Lockout Blockiersystemen und Tagout Sicherheitsanhänger. Zur Absicherung von Gerüsten, Leitern, Kleinmaschinen, Gefahrstoffen usw. sind spezielle Sicherheitskonstrollsysteme (z.B. Scafftag®) erhältlich.

MAKRO IDENT verfügt darüber hinaus über ein großes Sortiment an Rohrmarkierern, Rohrmarkierungsbänder, Mini- und Maxi-Markierer, Pfeilbänder, Gefahrstoff- und GHS-Symbole zur Kennzeichnung für den Innen- und Außenbereich. Für diejenigen, die ihre Schilder lieber selber drucken möchten, bietet MAKRO IDENT auch Schilderdrucker unterschiedlicher Leistungsfähigkeit an – als Monochrom- und Farbdrucker.
Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.
MAKRO IDENT – Lockout-Tagout Solutions
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