Tag Archives: Sprachprobleme

Pressemitteilungen

WORTLAND – Die Sprachschule in München – Sprachsicherheit, richtiges sprechen, Dialekte verstehen

Wie sicher fühlen Sie sich wenn Sie in fremden Ländern oder Regionen vor Menschen sprechen müssen? Hundertprozent sicher, dann Gratulation, viele Situationen fordern optimale Sprache, beruflich wie privat

WORTLAND - Die Sprachschule in München - Sprachsicherheit, richtiges sprechen, Dialekte verstehen

(Bildquelle: CC0 Pixabay)

München – Sprache ist eine kreative Besonderheit der gesamten Menschheit. Die Sprachen unserer Welt sind ein komplex aufgebautes System, indem Laute und Schriftzeichen verbunden werden, sich Wörter bilden, die sich dann zu Einheiten in Sätzen formieren. Sprache ist ein sich stets weiterentwickelndes, komplexes System von Lauten, Dialekten und Zeichen das ausschließlich der Kommunikation dient.

Sprache ist ein komplexes Phänomen. Sie ist Mittel zum Ausdruck von Gedanken, Gefühlen, wichtigstes und artspezifisches Kommunikations-mittel des Menschen, ein strukturiertes System von Zeichen, ein verinnerlichtes System von Regeln und wird als Menge der Äußerungen in einer Sprachgemeinschaft oder als Werkzeug des Denkens definiert (nach Brockhaus).

Das ist der Ausgangspunkt unseres Interviews mit Carmen Maria Beck, Inhaberin der Sprachschule “ Wortland“ in München, als Sprachexpertin durften wir mit Ihr tief in Sprache, Dialektik und Kommunikation eintauchen, für uns als Personen des schreibenden Metiers mehr als interessant.

Kommunikation ist nicht immer einfach, wie könnte man es leichter damit haben?

CMB – Wer in eine Kommunikation geht, privat wie beruflich, kann es dabei mit Dialekten zu tun kriegen, und hier beginnen oftmals die ersten Sprachbarrieren, man könnte sagen alle sprechen Deutsch, aber sich unter verschiedenen Regionen zu verstehen führt bereits oft zu Problemen.

Sprachprobleme entstehen also nicht nur durch Fremdsprachen?

CMB – Es beginnt eben schon bei den unterschiedlichen Dialekten. Dialekte können bereichernd und schön sein, aber nicht immer hilfreich, wenn wir uns außerhalb unserer heimatlichen Gefilde bewegen.
Bei einem Schulausflug ins 100 km entfernte München wurden Mittelschüler aus Bayrisch Schwaben von einem Münchener gefragt, woher sie kämen. Er verstand kein Wort von dem, was die Kinder untereinander sagten, und tippte bei deren Herkunft zunächst auf Holland, dann auf die Schweiz. Der Lehrer (mein Papa) erklärte ihm, dass das Zuhause der Kinder weniger als eine Stunde entfernt läge. Wären die Kinder nur ihres Dialektes mächtig, könnten sie außerhalb einer Zone von 50 km kaum einen Job finden, denn sie würden schlichtweg nicht verstanden werden.

Das ist tatsächlich ein auffälliges Phänomen, jedem fällt dazu bestimmt was ein

CMB – Nicht immer ist ein Dialekt so stark, dass er zu massiven Verständigungsproblemen führt. Es gibt Abstufungen, die von dialektaler Färbung in der Aussprache bis zu Wörtern und sogar Satzstrukturen reichen, die sich stark von der Hochsprache unterscheiden.

Doch schon geringe Abweichungen vom lokalen Sprachgebrauch reichen aus, um Verständigungsprobleme zu erzeugen. Wenn ein Nichtortsansässiger in München eine „Pretzel“ möchte, könnte die Bäckereifachverkäuferin bereits mit einem verständnislosen Blick reagieren, weil ihr Gehör auf „a Brezn“ geeicht ist und sie eine „Pretzel“ nicht als das erkennt, was der Kunde möchte. Besonders gravierend sind Ausspracheabweichungen, wenn ein fremdsprachiger Einfluss hinzukommt. Ein Franzose beispielsweise wird bei „Pretzel“ mit Sicherheit an der Theke scheitern, da außerdem das gutturale „r“ und ein lang gesprochenes „e“, das in unseren Ohren wie „ö“ klingt, für zusätzliche Abweichungen von der Ortssprache sorgt. Ebenso wird ein Franzose, der in Bayern ein „Ändel“ oder ein „Änschen“ bestellt, jedoch ein „Hendl“ bzw. ein „Hähnchen“ möchte, keinen Erfolg mit seiner Bestellung haben.

Daher sind eine gute Aussprache und die Kenntnis der vor Ort genutzten Varianten der Hochsprache von Vorteil. Als Nichtortsansässiger oder Fremdsprachenlerner sollte man keine Scheu haben, nach der richtigen Aussprache zu fragen. So kommt man mit Einheimischen ins Gespräch und lernt einiges über Land und Leute.

Hochsprache und der Dialekt, wie geht das zusammen?

CMB – Gute Aussprache ist eine Frage des Gehörs. Erst wenn Letzteres trainiert wird, können Laute richtig identifiziert und mit etwas Übung auch gebildet werden.

Ob ein Dialekt störend oder identitätsstiftend wirkt, entscheidet die Situation. Im Idealfall können wir mühelos zwischen mehreren Registern hin- und herwechseln. Spreche ich mit meiner Oma, verwende ich eventuell mehr Dialekt. In der Schule oder bewusst mit den Eltern lerne ich mit der Hochsprache umzugehen. Mit Kunden und Mitarbeitern aus meiner Region verwende ich mehr Dialekt, mit Kunden und Mitarbeitern, die kaum oder keinen Dialekt haben bzw. für die Deutsch eine Fremdsprache ist, verwende ich wenig oder bestenfalls keinen Dialekt.

Das Ziel eines Dialekttrainings sollte nicht sein, die eigene Herkunft unhörbar zu machen. Dass jemand hörbar aus Nord-, Süd, Ostdeutschland oder beispielsweise dem Rheinland kommt, ist oftmals Teil der Persönlichkeit und wirkt charmant und authentisch.

Allerdings können zu starke dialektale Abweichungen von der Hochsprache ein Karrierehindernis darstellen. Ist man deutschlandweit beruflich unterwegs, sollte der Dialekt nicht die eigene Kompetenz untergraben.

Was macht der karriereorientierte Mensch, wenn er unterschiedliche Regionen betreuen muss?

CMB – Studien haben gezeigt, dass süddeutsche Sprecher aufgrund der größeren Modulation und der dadurch bedingten langsameren Sprechweise von norddeutschen Hörern in der Regel als weniger intelligent eingestuft werden. Umgekehrt erscheinen norddeutsche Sprecher ihren süddeutschen Hörern als arrogant und befehlshaberisch, weil es weniger Modulation in der Stimme gibt und norddeutsche Sprecher dadurch oftmals schneller und monotoner sprechen als süddeutsche.

Was raten Sie mit ihrer jahrelangen Erfahrung Menschen die sprechen müssen?

CMB – Will man einen ungünstigen Eindruck vermeiden, hilft ein Dialekttraining, bei dem die wichtigsten Stellschrauben gedreht werden, damit ein Sprecher kompetent und sympathisch wirkt. Wichtig dabei ist das gezielte Üben, denn das Gehör und auch die Sprechwerkzeuge müssen trainiert werden, um nachhaltige Erfolge zu erzielen. Ein gutes Sprechtraining ist also nicht nur Schauspielern vorbehalten, sondern wichtig für alle, für die Sprache und Aussprache erfolgsentscheidend ist, um andere Menschen zu überzeugen und für eine Sache zu gewinnen. Lieber heute als morgen damit beginnen, Hochsprache beherrschen und wertvollen Sprachschatz aus Dialekten gekonnt mit einbauen um die Stimmung in den Griff zu kriegen, kein Bayer wehrt sich gegen ein „woast schoh, wos ich moan“! Tiroler aus dem Unterland, lassen sich gern mit einem „Grieß engk“ begrüßen, aber bitte nicht dabei verstellen, nichts ist schlimmer als ein falsch ausgesprochener Dialekt, da bleiben Sie dann lieber in der Hochsprache. Wichtig ist die Schau abzulegen und sich die nötige Hilfe holen, denn eine Sprache lieben alle Zuhörer, die Sprache die sie verstehen.

Was hat es eigentlich mit dem „Ei“ auf sich?

CMB – Den Hai wollte ich jetzt hier raus lassen, da er nicht ins Konzept passt …

Doch der „Ei“ muss erzählt werden, die Leser werden den „Ei“ lieben

CMB – Im Deutschunterricht fiel von einer französischen Schülerin der Satz: „Das Ei ist kein Fisch.“ Ja, klar, werden Sie wie die Lehrerin sagen. Nach langem Rätseln wurde jedoch klar, dass der Artikel und die Aussprache von „Ei“ falsch waren. Was die Schülerin meinte war: „Der Hai ist kein Fisch“, womit sie partiell Recht hatte. Denn der Hai gehört zur Gattung der Knorpelfische.

Danke Carmen Maria Beck, für die Einblicke in die Welt der Sprache.

WORTLAND
Sprach- und Kommunikationstraining
Pettenkoferstraße 44
80336 München

Telefon: 089 – 12 19 23 29
Telefax: 089 – 12 19 23 30
E-Mail: contact@wortland.com

Startseite

WORTLAND
Sprach- und Kommunikationstraining
Pettenkoferstraße 44 – 80336 München

Kontakt
WORTLAND Sprach- und Kommunikationstraining
Carmen-Maria Beck
Pettenkoferstraße 44
80336 80336 München
089 – 12 19 23 29
089 – 12 19 23 30
contact@wortland.com
https://www.wortland.com/

Pressemitteilungen

„Sonnenschein-Vitamin“ im Fetalstadium wichtig für den Wortschatz

Forscher entdecken den Zusammenhang zwischen der Vitamin D Versorgung in der Schwangerschaft und dem Wortschatz des ungeborenen Kindes

23.02.2012, Mühlheim

Stetig wird die Diskussion um die Einnahme und die Versorgung mit Vitamin D lauter. Bei Tabletten droht die Überdosierung, schimpfen die Einen; Dermatologen warnen vor der Versorgung mit Vitamin D durch die UVB-Strahlen der Sonne, aus Angst vor Hautkrebs. Mittlerweile ist die Diskussion um das „Sonnenschein-Vitamin“ so groß, dass sogar viele Forscher der Meinung sind, das Thema sei überbewertet.

Telethon Institut for Children Health

Die neuesten Ergebnisse aus Australien sprechen allerdings eine andere Sprache. Australische Forscher vom Telethon Institut for Children Health Research fanden jüngst einen Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Versorgung im Fetalstadium der Schwangerschaft und dem späteren Wortschatz des Kindes. Ergebnisse, für die es sich lohnt weiter zu forschen.

Die Zeitschrift Pediatrics veröffentlichte nun die Ergebnisse, welche glaubhaft darlegen, dass vor allem Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft mit Vitamin D unterversorgt waren, doppelt so oft von Sprachproblemen betroffen sind, wie Kinder, deren Mütter ausreichend mit Vitamin D versorgt waren. Demnach spielt das „Sonnenschein-Vitamin“ also nicht nur eine enorm wichtige Rolle für den gesunden Knochenaufbau des Kindes, das allgemeine Wachstum des Fötus und der Lunge, sondern wirkt sich auch positiv auf die spätere Sprachfähigkeit des Kindes aus.

Ergebnisse der Studie

Die Langzeitstudie, welche Andrew Whitehouse mit seinen Forschern durchführte, lief über 20 Jahre. Man begleitete über diesen Zeitraum 700 Schwangere und deren Kinder, an welchen man bis ins Erwachsenenalter jährlich Tests durchführte. Ein Teil der Schwangeren wurde mit ausreichend Vitamin D versorgt (ab 72 nmol/l), der andere Teil der Gruppe wurde lediglich mit 15-46 nmol/l versorgt. Hinsichtlich der Sprachfähigkeit der Kinder wurden innerhalb der Langzeitstudie starke Unterschiede sichtbar. Im Alter von 10 Jahren testete man die Kinder durch einen Vokabeltest. 18 % der Kinder, welche durch ihre Mutter in der Schwangerschaft mit Vitamin D unterversorgt waren, hatten bei diesem Vokabeltest größere Sprachschwierigkeiten. Von jenen Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft ausreichend mit Vitamin D versorgt waren, hatten nur 8% Schwierigkeiten mit dem Vokabeltest.
Künftige Studien sollen nun nachweisen, dass Schwangere, durch die ergänzende Einnahme von Vitamin D, das Risiko auf spätere Sprachprobleme ihrer Kinder senken können.

Vitamin D Versorgung

Wieder, hat also eine Studie die Wichtig- und Notwendigkeit von Vitamin D für unseren Körper aufgezeigt. Die Stimmen für Vitamin D werden stündlich lauter. Jeder sollte ausreichend mit Vitamin D versorgt sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Referenzwert von 800 Internationalen Einheiten vor. Ein Wert, der mit einer einzigen Besonnung innerhalb von zwei Wochen, aufrecht erhalten werden kann. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um die natürliche Sonne oder die künstliche Sonne, das Solarium, handelt. Mit dieser kurzen Besonnungszeit, hat auch Hautkrebs keine Chance. Denn dafür ist die UV-Bestrahlungsdosis zu gering.

Janine Jung

Studie:
http:/pediatrics.aappublications.org/content/early/2012/02/08/peds.2011-2644

Der Bundesfachverband Besonnung (BfB) ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
Die Mitglieder des Verbandes stehen in Ihrem Angebot an Ihre Kunden für ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Sicherheit.
Der BfB
– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.
Bundesfachverband Besonnung – Licht ist Leben
Heike Moser
Talblick 24
77960 Seelbach
0 78 23/ 96 29 14

http://www.bundesfachverband-besonnung.de
redaktion@bundesfachverband-besonnung.de

Pressekontakt:
aUF dEN pUNKT & jUNG
Janine Jung
Schumacherstr. 2
63165 Mühlheim
aufdenpunkt@janine-jung.de
0177/9319205
http://www.SonnenNews.de