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Neue Abfragesprache für Graphdatenbanken soll internationaler Standard werden

Mit dem GQL-Projekt startet die erste neue ISO-Datenbanksprache seit SQL

München, 17. September 2019 – Das ISO/IEC Joint Technical Committee 1 (JTC1) hat heute der Einführung von GQL (Graph Query Language) als neue Abfragesprache für Datenbanken zugestimmt. Wie die Abfragesprache SQL für relationale Datenbanken, soll GQL als internationaler Standard für eine deklarative Abfragesprache von Property Graph Datenbanken kodifiziert werden. Der Beschluss ist das Ergebnis jahrelanger Forderungen seitens der Datenbank-Community sowie Initiativen des führenden Graphdatenbank-Anbieters Neo4j.

Die Notwendigkeit einer Standardsprache für Graphen wurde erstmals im Mai 2018 in einem GQL-Manifest formuliert. Im Juni 2019 wurde das Projekt schließlich bei einem internationalen Treffen der zuständigen Arbeitsgruppe (ISO/IEC JTC1 SC32) vorgestellt. Zehn Länder, darunter Deutschland, die USA, Großbritannien, Südkorea und China, stimmten für den Vorschlag. Nationale Experten von sieben Ländern werden sich aktiv an der Entwicklung des internationalen Standards beteiligen.

Das GQL-Projekt soll die Entwicklung der nächsten Generation von Technologiestandards einleiten und so die Abfrage der vernetzten Daten von Heute optimieren. Das Programm legt fest, die bereits etablierten Kerngrundlagen von SQL so weit wie möglich zu übernehmen und eine offene Zusammenarbeit zu ermöglichen, um Kompatibilität und Interoperabilität sicherzustellen. SQL wurde vor mehr als 30 Jahren vom ISO/IEC als Abfragesprache eingeführt. Seitdem hat sie sich zur dominierenden Sprache für relationale Datenbanken entwickelt, eine breite Akzeptanz bei Anbietern und Anwendern erreicht und dem Markt für relationale Datenbanken zu enormem Wachstum verholfen.

„Die Zeit ist reif, gemeinsam nun auch für die Abfragesprache von Property Graph Datenbanken einen formalen Standard zu definieren“, erklärt Stefan Plantikow, Product Manager und Standards Engineer for Property Graph Querying bei Neo4j. Als GQL-Project Lead und GQL-Editor wird er die Erarbeitung des Standards mitvorantreiben. Dabei kann er auf seine jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung der Graph-Abfragesprache Cypher zurückgreifen, die ein wichtiger Baustein für GQL darstellt. „GQL baut auf dem bestehenden Know-how bei der Abfrage von Graphen auf. Die Standardsprache wird native Graphdatentypen- und -strukturen, ein eigenes Graphschema und einen Pattern Matching-Ansatz zur Datenabfrage, -eingabe und -manipulation unterstützen. Darüber hinaus wird es neue Möglichkeiten geben, Graphen und Graph-Visualisierungen zu erstellen und tabellarische und genestete Daten zu generieren. Wir berücksichtigten dabei bestehende Sprachen und wollen diese weiterentwickeln – einschließlich einer Graph-Erweiterungen für SQL.“

Neben Neo4j beteiligen sich viele weitere Technologie-Unternehmen aktiv an der Entwicklung von GQL als Standardsprache, darunter Redis Labs, SAP und IBM. Die GQL-Initiativen spiegeln das schnelle Wachstum des Markts an Graphdatenbanken wider. Die zunehmende Verbreitung der Abfragesprache Cypher unterstreicht die hohe Nachfrage von Anwendern nach einer singulären Standardsprache für Graphdatenbanken nach dem Vorbild von SQL.

„Es ist ein sehr ausgeglichener Ansatz: Mit GQL beginnt die Datenbankabfragesprache der Zukunft. Gleichzeitig können wir die Vorteile und die Verbreitung von SQL weiter nutzen“, erklärt Keith Hare, Initiator des internationalen SQL Standards Committee. Hare setzt sich seit 1988 für den SQL-Standardisierungs-Prozess ein und hat den Fortschritt hin zu einer standardisierten Abfragesprache für Graphdatenbanken aktiv begleitet. „Der Zuspruch für das GQL-Projekt von der internationalen Community hat uns sehr motiviert. Eine solche Unterstützung ist ein positives Zeichen für den Erfolg des Standards – sowohl in der Praxis als auch formal auf dem Papier.“

Mehr über das GQL-Projekt erfahren Sie im Neo4j Blog “ It’s Time for a Single Property Graph Query Language

Über Neo4j:
Neo4j ist die führende Graph-Plattform, die Unternehmen wie Airbus, Comcast, eBay, NASA, UBS, Walmart entscheidende Innovationen und Wettbewerbsvorteile bietet. Tausende von Community- Projekten sowie mehr als 300 Kunden erschließen vernetzte Daten mit Hilfe von Neo4j, um Zusammenhänge zwischen Menschen, Prozessen, Standorten und Systemen aufzudecken. Der Fokus auf Datenbeziehungen ermöglicht es Anwendungen, die mit Neo4j entwickelt wurden, die Herausforderungen vernetzter Daten zu meistern – von künstlicher Intelligenz, über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis hin zum Stammdatenmanagement. Weitere Informationen unter Neo4j.com und @Neo4j.

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10 Schritte, wie man aus dem System aussteigen kann

Hier geht es nicht um anarchistisches Denken, sondern um eine sehr individuelle Einstellung rund um selbst-bestimmtes Leben. Ein Ausstieg für ein Leben ohne Grenzen von Außen. Es geht um ein Leben nach eigenem Standard. Frei von Religion, Staat, finanziellen Verpflichtungen, Wohnsitz und jeder anderen Art von Fremdbestimmung. Erfahre in diesem Video wie andere es schaffen und du es ihnen gleichtun kannst.

https://youtu.be/1JsJ1xfPyrQ

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Runden, Kanten, Schneiden

Individualisierbares Maschinenangebot in der Blechbearbeitung

Die Blechbearbeitung ist einer der bedeutendsten Produktionsbereiche und wichtiger Faktor zur Erstellung von Komponenten und Halbzeugen. Die Bearbeitungsanforderungen sind sehr unterschiedlich. Entsprechend individuell sind die Anforderungen an die Maschinen zur Blechbearbeitung. Die Hezinger Maschinen GmbH aus Kornwestheim hat diese Herausforderung auf Basis eines ausgeklügelten Programms gemeistert.

Das Programm an Abkantpressen, Tafelscheren, Wasserstrahl- und Plasmaanlagen oder Rundbiegemaschinen von Hezinger bietet eine gute Auswahl für Industrie und Handwerk. Abgesehen von den Verarbeitungsmethoden müssen einzelne Maschinen je nach Anforderung individualisiert werden. „Wir bedienen die unterschiedlichsten Branchen und enorm vielfältige Bedürfnisse“, so Thomas-Alexander Weber, Geschäftsführer der Hezinger Maschinen GmbH, und ergänzt: „Die variantenreiche Produktion bis hin zur Losgröße 1, aber auch unterschiedlichste Bearbeitungsmethoden und immer individuellere Anforderungen stellen uns als Maschinenbauer vor eine spannende Aufgabe“.

Modularität war die Antwort, welche die Hezinger Maschinen GmbH auf die Marktanforderungen und die Bedürfnisse ihrer Kunden gegeben hat. Die Maschinen in jeglicher Kategorie – vom Kanten bis zum Schneiden – werden in unterschiedlichen Varianten angeboten, die in sich nochmals über einen sehr modularen Aufbau individualisiert werden können.

Ganz abgesehen von der Maschinenkategorie kombiniert die Hezinger Maschinen GmbH darüber hinaus unterschiedliche Technologien oder Konzepte in einer Maschine. Plasmaanlagen werden mit Wasserstrahl-Schneidköpfen erweitert oder kulissengeführte Tafelscheren basieren mitunter auf der Schwingschnitt-Technologie. „Wir denken nicht in Kategorien, sondern in Kundenlösungen. Daher sind wir seit Jahren auch so erfolgreich auf dem Markt. Uns war schon immer wichtig, was der Kunde braucht. Daher können wir in der Zwischenzeit ein Angebot bieten, das vielleicht nicht in jeder Maschine die Einzigartigkeit zeigt. Der Kunde wird es aber auf jeden Fall in der aufgabenorientierten Beratung erkennen“ so Herr Weber.

Nähere Informationen unter www.hezinger.de

Seit mehr als 37 Jahren liegt die Kompetenz der Hezinger Maschinen GmbH im Maschinenbau für die Blechbearbeitung. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf das Schneiden, Formen, Biegen und Entgraten für die variantenreiche und halbautomatische Bedienung. Hezinger ist Hersteller, der europaweit produziert. Das sichert dem Kunden ein einmaliges Preis-/Leistungsverhältnis wie auch deutsche Qualitätsstandards und entsprechende Gewährleistungen. Durch langjährige Maschinenbau-Kompetenz berät Hezinger bedarfsgerecht und produzierte auf Wunsch entsprechende Sonderanfertigungen.

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Moxa unterstützt OPC Foundation FLC-Initiative

Ziel ist die Erweiterung von OPC UA von Sensoren im Feld auf IT-Systeme oder die Cloud

Brea, Kalifornien, 26. März 2019 – Moxa Inc., eines der führendes Unternehmen in der industriellen Kommunikation und Netzwerktechnik, gibt seine Teilnahme an der OPC Foundation Field Level Communications (FLC)-Initiative im Rahmen seines kontinuierlichen Engagements für die Entwicklung von Time Sensitive Networking (TSN)-Technologien bekannt. Moxa wurde aus demselben Grund auch eines der ersten Mitglieder des FLC Steering Committee, zu dem führende Industrieautomationsunternehmen zählen, darunter ABB, Beckhoff, Bosch-Rexroth, B&R, Cisco, Hilscher, Hirschmann, Huawei, Intel, Kalycito KUKA, Mitsubishi Electric, Molex, Omron, Phoenix Contact, Pilz, Rockwell Automation, Schneider Electric, Siemens, TTTech, Wago und Yokogawa.

Mit der OPC UA FLC-Initiative möchte die OPC Foundation eine offene, einheitliche, auf Standards basierende Kommunikationslösung für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) aufbauen, indem OPC UA von Sensoren im Feld auf IT-Systeme oder die Cloud ausgeweitet wird. Das wird Herstellern eine unabhängige und durchgängige Interoperabilität ihrer Feldgeräte, einschließlich Sensoren, Aktoren, Steuerungen und Cloud-Adressen bieten – alles Anforderungen der industriellen Automatisierungstechnik. Die OPC Foundation wird am 1. und 5. April 2019 auf der Hannover Messe an ihrem Stand (Halle 9, Stand A11) die schnelle und erfolgreiche Marktentwicklung des TSN-Standards präsentieren.

„Wir sind sehr stolz darauf, Teil der neuen Initiative der OPC Foundation zu sein. Es ist das erste gemeinsame Unterfangen der großen Akteure der Automatisierungsbranche unter der Schirmherrschaft der OPC Foundation, TSN-Technologien für zukünftige industrielle Automatisierungssysteme auf der Grundlage einer wirklich einheitlichen Infrastruktur aufzubauen“, sagt Andy Cheng, Präsident der Strategic Business Unit bei Moxa. „Moxa hat sich dazu verpflichtet, mit Kunden und wichtigen Akteuren der Branche zusammenzuarbeiten, um Innovationen, Industriestandards, Konzeptnachweise, Testbeds und die erfolgreiche Implementierung fortschrittlicher Technologien voranzutreiben.“

„Moxas wertvolles Wissen und das umfangreiches Portfolio an industriellen Switches für das große OPC UA TSN-Ökosystem, das von Sensoren bis zur Cloud reicht, sind für unseren Markt sehr hilfreich, um eine wirklich einheitliche Infrastruktur für zukünftige Automatisierungsnetzwerke zu realisieren“, so Stefan Schönegger, Vizepräsident für Produktstrategie und Innovation bei B&R Industrial Automation.

Die OPC UA FLC-Initiative hat auch die Unterstützung aller TSN-Testbeds des Edge Computing Consortium (ECC), des Industrial Internet Consortium (IIC) und der Labs Network Industry 4.0 (LNI 4.0) hinsichtlich ihrer „One TSN“-Aktivitäten erhalten, die auf der Hannover Messe am jeweiligen Stand der drei Konsortien gezeigt werden wird.

Moxa hat an all diesen Testbeds teilgenommen, um die Interoperabilität seiner TSN-Switches mit den Geräten anderer Hersteller in einer einzigen Standard-Ethernet-basierten Netzwerkinfrastruktur zu demonstrieren. Diese Interoperabilität kann für die Zukunft der industriellen Automatisierung von entscheidender Bedeutung sein, indem sie die Möglichkeiten von IIoT und Industrie 4.0 eröffnet.

Neben der ehrgeizigen Zusammenarbeit mit den wichtigsten Industrieunternehmen, um innovative Konnektivitäts-Technologien und Industriestandards voranzutreiben, hat Moxa mit seinem fundierten Know-how über industrielle Vernetzung und Protokolle sowie mit seinen umfangreichen technischen Forschungen über TSN-Switching-Funktionen ein Whitepaper veröffentlicht: Wie Time Sensitive Networking die industrielle Automatisierung revolutioniert. Es gibt einen ganzheitlichen Überblick darüber, wie sich die gesamten Vorteile von TSN bereits in der intelligenten Fertigung (Smart Manufacturing) niederschlagen und wie das heute vorherrschende Ökosystem TSN zur künftigen Grundlage industrieller Netzwerke machen kann.

Lesen Sie das TSN-Whitepaper von Moxa: Wie Time Sensitive Networking die industrielle Automatisierung revolutioniert um zu erfahren:

Weshalb Smart Manufacturing und das IIoT ein deterministisches Netzwerk und Echtzeitkommunikation für industrielle Anwendungen über Netzwerke mit hoher Bandbreite und geringer Latenz erfordern
Wie sich traditionelle, nach bestem Wissen gestaltete Ethernet-Netzwerke zu Time Sensitive Networks entwickeln, die deterministische Dienste auch für Standard-Ethernet-Technologien ermöglichen
Wie internationale Normungsorganisationen und Geräteanbieter wie Moxa zusammenarbeiten, um TSN zur künftigen Grundlage industrieller Netzwerke zu machen

Moxa bietet ein lückenloses Spektrum von Qualitätsprodukten für industrielle Netzwerk-, Computer- und Automationslösungen und unterhält ein Distributions- und Servicenetz für Kunden in mehr als 70 Ländern. Moxas Produkte haben bereits weltweit über 57 Millionen Geräte für Anwendungen verschiedenster Branchen miteinander verbunden. Dazu zählen die Fabrikautomation, die intelligente Vernetzung von Schienenfahrzeugen, intelligente Stromnetze und Transportsysteme, die Öl- und Gasindustrie, die Marinetechnik und der Bergbau.

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Tierwohl verträgt kein Zögern mehr

Fachleute fordern Bundesministerin Klöckner zum Handeln auf

Tierwohl verträgt kein Zögern mehr

Pressekonferenz Tierwohl

Berlin, 27. November 2018. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, Deutschland zum Vorreiter im Tierschutz zu machen. Doch bei Bundesministerin Klöckner ist von diesem Geist nichts zu spüren. Für eine artgerechtere Nutztierhaltung hat sie bisher noch immer nichts bewegt. Zusammen mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband) machten heute Vertreter der Landespolitik und des Tierschutzes in Berlin deutlich, was sie von einer glaubwürdigen und zielführenden Politik für artgerechte Nutztierhaltung erwarten. Sie kritisierten, dass die bisherige Nutztierpolitik der Bundesministerin aus Verbrauchersicht ambitionslos sei, die Bundesländer übergehe, die Erfahrungen bestehender alternativer Haltungssysteme missachte und die Erfordernisse des Tierschutzes ignoriere.

Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V., machte deutlich, dass ein Tierwohllabel kein Ersatz für starkes Handeln ist. „Verbraucher warten nicht auf ein weiteres Label, sondern auf echte Verbesserungen für die Nutztiere in den Ställen.“ Die Bundesministerin müsse darü-ber hinaus endlich ein tragfähiges Konzept für die Finanzierung dieses gesellschaftlichen Anliegens vorlegen. „Wie es den Tieren in deutschen Ställen geht, darf nicht allein vom Geldbeutel der Endverbraucher abhängen. Die Bundesministerin muss auch Verarbeiter, Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie in die Pflicht nehmen“, so Georg Abel.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken kritisierte die Planungen der Bundesregierung beim Tierwohllabel: „Die Verzögerungspolitik der Bundesministerin hat nun dazu geführt, dass die Handelskonzerne selbst das Heft des Handelns übernommen haben und den Tierhaltern die Vorgaben machen. Da versagt die Politik. Das Bundesernährungsministerium sieht auch nach jahrelanger Ankündigungspolitik nur ein freiwilliges Label vor. Was wir brauchen, ist ein verbindliches staatliches Tierwohllabel, wie es selbst der Lebensmitteleinzelhandel fordert, um Wettbewerbsverzerrungen auch zu Lasten unserer Landwirtschaft zu vermeiden.“ Zudem müsse ein Label leicht verständlich sein, um für die Verbraucherinnen und Verbraucher an der Ladenkasse für tatsächliche Transparenz zu sorgen, so Höfken weiter. „Das Label des Bundes läuft hier in die entgegengesetzte Richtung: Die Entwürfe der Bundesregierung sind kompliziert und nicht nachvollziehbar – die einzelnen Kriterien für das geplante dreistufige Tierwohllabel liegen den Ländern noch nicht einmal vor. Dabei liegt die Lösung längst auf dem Tisch: Die vierstufige Haltungskennzeichnung bei Frischeiern ist bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt und etabliert. Daher setzt sich Rheinland-Pfalz im Bundesrat seit Jahren für eine einfache Haltungskennzeichnung für Frischfleisch analog zum Eierkennzeichnungssystem ein. Dazu haben die Länder schon vor drei Jahren ein Konzept vorgelegt. Dieses berücksichtigt auch die Bio-Zertifizierung in der höchsten Stufe. Inhaltlich notwendig ist, dass diese Systematik von der Bundesregierung übernommen wird. Denn „Bio“ ist der einzige EU-weit gesetzlich festgeschriebene Standard für mehr Tierwohl“, erklärte die Umweltministerin.

Ina Müller-Arnke, Agraringenieurin und Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN Deutschland: „Die Situation der Nutztiere in Deutschland ist katastrophal. Es mangelt an allem, was eine konsequente Tierschutzpolitik ausmacht. Schwer verletzte Tiere, die gar nicht mehr hätten transportiert werden dürfen, werden am Schlachthof angeliefert, Millionen Schweine werden hierzulande jedes Jahr verstümmelt. Sie werden ohne Betäubung kastriert und ihnen wird der Ringelschwanz abgeschnitten. Sauen werden über Wochen in enge Kastenstand-Käfige gesperrt. Die Verantwortlichen in der Bundesregierung müssen diesen tierschutzwidrigen Bedingungen endlich ein Ende setzen. Mit einer Gesetzgebung, die auch gelebt wird und Tierschutzaspekte deutlich stärker berücksichtigt, einer finanziellen Förderung von Betrieben, die auf tiergerechte Haltungsverfahren umstellen, und einem nationalen Tiergesundheitsmonitoring könnte allen sogenannten Nutztieren in Deutschland geholfen werden. Mehr Transparenz für Verbraucher würde durch die Einführung einer verpflichtenden Haltungskennzeichnung flächendeckend gewährleistet und könnte zu einem positiven Wandel in der landwirtschaftlichen Tierhaltung führen.“

Weiterführende Links:
Forderungen der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.: https://verbraucher.org/media/file/1501.VERBRAUCHER_INITIATIVE_Forderungen.pdf
Statement von Ulrike Höfken: https://verbraucher.org/media/file/1491.Ulrike_Hoefken_Statement.pdf
Forderungen von VIER PFOTEN: https://verbraucher.org/media/file/1511.VIER_PFOTEN_Forderungen.pdf
Tierwohl-Studie der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.: https://verbraucher.org/media/file/1091.VI_Tierwohl_in_der_Nutztierhaltung-Standards_und_Perspektiven_2018.pdf
Verbraucher Konkret: „Tierwohl voranbringen“: https://verbraucher.org/media/file/1481.Tierwohl_voranbringen.pdf

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

Kontakt
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Georg Abel
Berliner Allee 105
13088 Berlin
030 53 60 73 41
030 53 60 73 45
mail@verbraucher.org
https://www.verbraucher.org

Arbeit/Beruf Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Regional/Lokal Veranstaltungen/Events Wissenschaft/Forschung

TechnoLab auf der SMT in Nürnberg: Mit FTIR-Spektroskopie und Hochleistungs-Mikroskopen kleinsten Defekten in der Mikroelektronik auf der Spur

Schadgastest nach IEC 60068-2-60 zur Prüfung elektronischer Baugruppen (Fotograf: Kai Abresch, www.kai-abresch.de)

Berlin/Nürnberg, 20. Juni 2018 – Vom 5. bis 7. Juni 2018 präsentierte der Berliner Dienstleister TechnoLab auf Europas führender Veranstaltung für Systemintegration in der Mikroelektronik, der SMT in Nürnberg, Neuerungen und bewährte Analyseverfahren für das Aufspüren von Fehlerursachen an Leiterplatten, elektronischen Baugruppen, Komponenten und Materialien.

Im Fokus standen mikroskopische Untersuchungen, die anhand eines Mikroskops Typ Leica DM2700 vor Ort an Stand 160 in Halle 4 an Beispielen demonstriert wurden. Zudem konnten sich Interessenten zu den Einsatzmöglichkeiten des FTIR-Spektrometers für die Materialidentifizierung und Fehleranalyse informieren.

Nahezu jede Industrie, die mit elektronischen Komponenten arbeitet, ist heute auf eine schnelle und effiziente Schadensanalytik angewiesen, um den finanziellen Gesamtschaden für das jeweilige Unternehmen durch die zeitnahe Bestimmung der Schadensursachen zu minimieren.

Im Zuge hochflexibler Innovationen ergeben sich für die Produktqualifizierung neue Herausforderungen an die Qualitätssicherung.

TechnoLab als langjähriger Experte auf den Gebieten Umweltsimulation und Analyse macht es sich zur Aufgabe, innovative Lösungen sowie eine individuelle Beratung für Qualifizierungsuntersuchungen anzubieten. Dabei werden entsprechende Normen und Bauteilspezifikationen angewendet und aktuellste Firmenstandards einbezogen.

Folgendes stand auf der SMT im Mittelpunkt:

  • Mikroskopische Testverfahren: Das zur Demonstration verwendete Mikroskop (Typ Leica DM2700) ist ein aufrechtes Materialmikroskop mit einer Vergrößerung bis 1000-fach. Ein entsprechendes Gerät verwendet TechnoLab zur Bewertung metallographischer Präparate. Angeschlossen ist eine Kamera MC190HD.
  • Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie (FTIR): Für Interessenten werden Anwendungen der FTIR-Analyse und der FTIR-Mikroskopie zur Identifizierung organischer Materialien, wie z.B. Kunststoffteilen, Flüssigkeiten oder Rückständen, und zur Fehleranalyse an elektronischen Baugruppen und Komponenten vorgestellt.

„Je weiter die Miniaturisierung in der Elektronikbranche fortschreitet, desto schwieriger wird es, mit den gängigen Analyseverfahren Fehlerursachen zu identifizieren. Gerade sicherheitsrelevante Branchen wie Automotive und Aerospace sind auf zuverlässige Testsysteme aller Komponenten angewiesen. Diesen Ansprüchen dient unser Portfolio an Standard-Testverfahren und innovativen Methoden“, sagt Dipl.-Ing. Marco Kämpfert, einer der Geschäftsführer der Technolab GmbH.

Natürlich bietet das Berliner Testlabor auch bewährte Verfahren zur Untersuchung und Bewertung von Leiterplatten und Baugruppen an, zum Beispiel Testmethoden, die in der IPC-TM-650-Serie beschrieben sind. Bei Bedarf werden auch Normtests, z.B. aus der IEC 60068-2-Serie individuell angepasst, um aktuellsten Firmenstandards wie in Automotive (E-Mobility) gerecht werden zu können.

[Bildunterschriften: Schadgastest nach IEC 60068-2-60 zur Prüfung elektronischer Baugruppen.

Bzw.:

Prüfschrank mit integriertem Plexiglasbehälter zur Prüfung von elektronischen Baugruppen nach IEC 60068-2-60.

Bildnachweis: TechnoLab/Kai Abresch]

Über TechnoLab

TechnoLab ist einer der führenden Dienstleister im Bereich Umweltsimulation und Schadensanalytik. Das Unternehmen bietet Materialtests, Qualitätsprüfungen, Zertifizierungen nach ISO und DIN sowie Schadens-Analysen und unterstützt Entwickler bei der Optimierung ihres Fertigungsprozesses. Die Dienstleistungen kommen vor allem in der Elektronik-Industrie, der Elektronikfertigung, aber auch in vielen anderen innovativen Industriebereichen zum Einsatz. Die Umweltsimulationstests prüfen die Beständigkeit von Materialien, einzelnen Bauelementen, Baugruppen sowie ganzen Geräten und lassen sich kundenindividuell anpassen. Geprüft wird nach jeglichen chemisch-biologischen, physikalischen oder sonstigen Einwirkungen wie IP-Schutzarten, Temperaturwechsel/-schock, Korrosionsverträglichkeit oder Lichtechtheit.

Mehr unter www.technolab.de

Unternehmenskontakt:

TechnoLab GmbH, Wohlrabedamm 13, 13629 Berlin

Umweltsimulation:

Kris Karbinski, T: +49-(0)30- 3641105-21, F: +49-(0)30- 3641105-69. E-Mail: kris.karbinski@technolab.de

Analytik:

Lutz Bruderreck, T: +49-(0)30- 3641105-12, F: +49-(0)30- 3641105-69. E-Mail: lutz.bruderreck@technolab.de

 

Pressekontakt:

Konzept PR Gesellschaft für strategische Öffentlichkeitsarbeit mbH, Proviantbachstr. 1, 86153 Augsburg

Thomas K.J. Kraus: T: +49-821-34300-11, F: +49-821-34300-77, E-Mail: th.kraus@konzept-pr.de

Alexandra Linde, T: +49-821-34300-26, F: +49-821-34300-77, E-Mail: a.linde@konzept-pr.de

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Nachhaltigkeit auf das Siegel gebracht

Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik startet neuen Webauftritt mit kostenfreiem Unternehmens-Check

Nachhaltigkeit auf das Siegel gebracht

GfaW Nachhaltigkeitsstandard und Produktstandards

Bad Sooden-Allendorf, 4. Dezember 2017 – Die GfaW (Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik) etabliert seit mehr als 6 Jahren Nachhaltigkeit im Bereich Produkte und Unternehmen. Mit seiner einzigartigen Zertifizierung CSE (Certified Sustainable Economics) zeigt der Standardgeber, dass nachhaltiges Wirtschaften möglich, prüfbar und einfach zu kommunizieren ist. Über die Kennzeichnung natürlicher Produkte hinaus soll das Siegel Verbrauchern als Orientierungshilfe für ihren Einkauf bei nachhaltig wirtschaftenden Anbietern dienen. Heute startet die GfaW mit ihren drei Standards einen neuen Webauftritt.

Das Besondere am neuen digitalen Outfit: Interessierte Unternehmen können kostenfrei einen Nachhaltigkeits-Check vornehmen. Der zeigt, inwiefern der Betrieb für eine Zertifizierung nach dem anspruchsvollen CSE-Standard geeignet ist und macht gleichzeitig deutlich, wie umfassend Nachhaltigkeit betrachtet werden muss. „CSE zeichnet wirkliche Pioniere aus. Doch möchten wir gerade auch ambitionierten Unternehmen am Beginn ihrer Entwicklung aufzeigen, welche Aspekte für glaubwürdig nachhaltiges Wirtschaften abgedeckt werden sollten“, so Sophie von Lilienfeld-Toal, Gründerin und Geschäftsführerin der GfaW.

Mit einer fundierten und transparenten Definition von „nachhaltigen Unternehmen“ geht die GfaW einen neuen und ungewöhnlichen Weg im Bereich Qualitätssiegel. Von Lilienfeld-Toal: „Wir konkretisieren gemeinsam mit den Besten aus der jeweiligen Branche, wie nachhaltiges Wirtschaften umgesetzt werden kann. Zum Schutz der Endverbraucher vor Scheinlösungen wollen wir mit CSE ein Siegel für echte Nachhaltigkeit schaffen.“

Der neue Internetauftritt bedient sowohl Endverbraucher als auch interessierte Unternehmen. Schnell erhalten User einen ersten Eindruck über die möglichen Zertifizierungsansätze. Zertifizierte Produkte und die nachhaltig wirtschaftenden CSE-Pioniere werden vorgestellt – darunter Firmen wie Sonett, Sodasan, Annemarie Börlind und Farfalla.

Neben dem Nachhaltigkeitsstandard bietet die GfaW zwei Produktzertifizierungen an: NCS (Natural Cosmetics Standard), eine Produktzertifizierung für Naturkosmetik und NCP (Nature Care Product), der Standard, der Naturprodukte aus dem non-food Bereich kennzeichnet. Beide Produktsiegel gibt es seit Kurzem auch mit dem Zusatz „vegan“.

Wir geben Herstellern von nachhaltigen und ökologischen Produkten eine Stimme. Unsere Unternehmens- und Produktzertifizierungen dienen Verbrauchern als Qualitätsnachweise. Sie bilden ein Unterscheidungsmerkmal zwischen ökologischen und nicht-ökologischen Produkten sowie nachhaltig versus nicht-nachhaltig erzeugten Produkten Die Unterstützung der Konsumenten bei einer bewusst nachhaltigen Kaufentscheidung ist unser Anliegen.

Kontakt
GfaW
Sophie von Lilienfeld-Toal
Waldisstrasse 24
37242 Bad Sooden-Allendorf
+49 (0)5652 587809
info@gfaw.eu
http://www.gfaw.eu

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Optical Gigabit Ethernet Becomes IEEE Standard

KDPOF Welcomes New IEEE 802.3bv(TM) Specification for Robust and Reliable Optical Data Transmission in Automotive Applications

Optical Gigabit Ethernet Becomes IEEE Standard

KDPOF provides Gigabit Ethernet over POF connectivity according to the IEEE 802.3bv(TM) Specificatio

KDPOF – leading supplier for automotive gigabit connectivity over POF (Plastic Optical Fiber) – welcomes IEEE’s publication of the new standard amendment for 1000 Mb/s Ethernet operation over plastic optical fiber. As an amendment to the IEEE 802.3™ standard, IEEE Std 802.3bv(TM) for gigabit Ethernet over POF defines physical layer specifications and management parameters for automotive, industrial, and home networking applications utilizing POF. „Increasingly, automotive and industrial networks are migrating towards Ethernet,“ stated Bob Grow, chair, IEEE P802.3bv Gigabit Ethernet Over Plastic Optical Fiber Task Force. „With POF already in use in automobiles and other vehicles, IEEE 802.3bv provides a robust and reliable media option for Ethernet automotive networks.“

KDPOF technology entirely fulfills the preconditions of the new IEEE amendment, providing reliable and proven solutions for automotive applications. Carlos Pardo, CEO and Co-founder of KDPOF, commented: „With the recently announced sampling in 2017 of the first automotive Gigabit Ethernet POF (GEPOF) transceiver, we perfectly meet the requirements of carmakers by providing high connectivity with a flexible digital host interface, low latency, low jitter, and low linking time.“ The transceiver is optimized for low power and small footprint and transmits data at 1000/100 Mbps on standard SI-POF, MC-POF, or PCS, according to 1000BASE-RH (IEEE 802.3bv).

Gigabit Ethernet Use Cases

KDPOF technology based on IEEE 802.3bv suits the demands of the POF automotive market, including the following key applications for future automotive networks: communication backbone, smart antenna link, infotainment, Battery Management Systems (BMS), and Advanced Driver Assistance Systems (ADAS). The corresponding transceiver device integrates high-speed capabilities in POF ports with a low-cost BOM (Bill of Materials). Its built-in analog interface simplifies connectivity to Fiber Optic Transceivers (FOTs). Examples of products able to incorporate POF ports based on the KD1053 ASSP include ECUs, switches, cameras, and infotainment nodes.

802.3bv-2017 – IEEE Standard for Ethernet Amendment 9: Physical Layer Specifications and Management Parameters for 1000 Mb/s Operation Over Plastic Optical Fiber for download:
http://standards.ieee.org/findstds/standard/802.3bv-2017.html

About KDPOF

Fabless semiconductor supplier KDPOF provides innovative gigabit and long-reach communications over Plastic Optical Fiber (POF). Making gigabit communication over POF a reality, KDPOF technology supplies 1 Gbps POF links for automotive, industrial, and home networks. Founded in 2010 in Madrid, Spain, KDPOF offer their technology as either ASSP or IP (Intellectual Property) to be integrated in SoCs (System-on-Chips). The adaptive and efficient system works with a wide range of optoelectronics and low-cost large core optical fibers, thus delivering carmakers low risks, costs and short time-to-market.

Firmenkontakt
KDPOF
Óscar Ciordia
Ronda de Poniente 14 2ºA
28760 Tres Cantos
+34 91 8043387
support@kdpof.com
http://www.kdpof.com

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Mandy Ahlendorf
Schiffbauerweg 5F
82319 Starnberg
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Optisches Gigabit-Ethernet von IEEE standardisiert

KDPOF begrüßt die neue IEEE 802.3bv(TM)-Spezifikation für den robusten und zuverlässigen optischen Datentransport in Fahrzeuganwendungen

Optisches Gigabit-Ethernet von IEEE standardisiert

KDPOF bietet Gigabit-Ethernet-Konnektivität über POF gemäß der IEEE 802. 3bv(TM)-Spezifikation

KDPOF – führender Anbieter für die Automotive-Gigabit-Vernetzung über POF (Polymere optische Faser) – begrüßt die Veröffentlichung des neuen Zusatzes zum Standard für den Betrieb von 1.000 Mbit/s Ethernet über optische Polymerfaser durch die IEEE. Als Ergänzung zum IEEE-Standard 802.3 definiert der IEEE-Standard 802.3bv(TM) für Gigabit-Ethernet über POF die Physical Layer Spezifikationen und Management-Parameter für Anwendungen von POF-Netzwerken in Automotive, Industrie und Heim. „Fahrzeug- und Industrie-Netzwerke setzen immer stärker auf Ethernet“, erläutert Bob Grow, Leiter der IEEE-Arbeitsgruppe P802.3bv Gigabit-Ethernet über POF. „Da POF bereits in Autos und anderen Fahrzeugen eingesetzt wird, bietet IEEE 802.3bv ein robustes und zuverlässiges Medium für Ethernet-Netzwerke im Fahrzeug.“

Die Technologie von KDPOF entspricht vollständig dem neuen IEEE-Standardzusatz und stellt zuverlässige und bewährte Lösungen für Fahrzeuganwendungen bereit. Carlos Pardo, CEO und Mitgründer von KDPOF, ergänzt: „Mit der kürzlich für 2017 angekündigten Musterproduktion des ersten Automotive Gigabit-Ethernet POF (GEPOF) Transceivers erfüllen wir die Anforderungen der Automobilhersteller umfassend. Dazu gehören eine hohe Konnektivität bei gleichzeitig flexibler, digitaler Host-Schnittstelle, niedrige Latenz, geringer Jitter sowie eine kurze Aufbauzeit der Verbindung.“ Der Transceiver ist für niedrige Leistungsaufnahme und kleinen Platzbedarf optimiert und überträgt Daten mit 1.000/100 Mbit/s über Standard SI-POF, MC-POF oder PCS gemäß 1000BASE-RH (IEEE 802.3bv).

Gigabit-Ethernet-Anwendungen

Auf Basis von IEEE 802.3bv erfüllt die Technologie von KDPOF die Anforderungen des POF-Automobilmarktes inklusive der folgenden Schlüsselapplikationen für zukünftige Fahrzeugnetzwerke: Kommunikations-Backbone, Smart-Antenna-Links, Infotainment, Batterie-Management-Systeme (BMS) und Fahrerassistenzsysteme (ADAS, Advanced Driver Assistance Systems). Der entsprechende Transceiver integriert hohe Geschwindigkeiten in POF-Ports bei gleichzeitig niedrigen Materialkosten (Bill of Material). Seine eingebaute Analog-Schnittstelle vereinfacht die Anbindung an Fiber Optic Transceiver (FOT). Beispiele für Geräte, die auf dem KD1053 ASSP (Application Specific Standard Product) basierte POF-Ports enthalten können, sind Steuergeräte, Switches, Kameras und Infotainment-Knoten.

802.3bv-2017 – IEEE Standard for Ethernet Amendment 9: Physical Layer Specifications and Management Parameters for 1000 Mb/s Operation Over Plastic Optical Fiber zum Download:
http://standards.ieee.org/findstds/standard/802.3bv-2017.html

Über KDPOF

Das Fabless-Halbleiterunternehmen KDPOF bietet innovative Gigabit- und Langstrecken-Kommunikation über POF (Plastic Optical Fiber). KDPOF lässt die Gigabit-Vernetzung über POF Wirklichkeit werden, indem die KDPOF-Technologie POF-Links mit 1 GBit/s für Automobil, Industrie- und Heimnetzwerke bereitstellt. Das 2010 in Madrid, Spanien, gegründete Unternehmen bietet seine Technologie entweder als ASSP (Application Specific Standard Product) oder als IP (Intellectual Property) für die Integration in System-on-Chips (SoCs) an. Das adaptive und effiziente System funktioniert mit einer großen Bandbreite an optoelektronischen Bauelementen und kostengünstigen optischen Fasern mit großem Kerndurchmesser. Damit gewährleistet KDPOF den Automobilherstellern niedrige Risiken, geringe Kosten und kurze Markteinführungszeiten.

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Pressemitteilungen

Zhaga LED-Module in AC-Technik von euroLighting

Innovative Zhaga-Module

Zhaga LED-Module in AC-Technik von euroLighting

Ansicht eines Zhaga-Moduls von euroLighting in 230 V AC-Technik

Nagold, Mai 2016 – euroLighting bietet ein Sortiment an Zhaga-Modulen in 230 V AC-Technik an. Die kompakten LED-Module ohne externes Netzteil erleichtern dank Zhaga-Standard den Wechsel zu modernen LEDs.

Der entscheidende Vorteil der Zhaga-Module von euroLighting liegt in ihren minimalistischen Maßen aufgrund der innovativen 230 V AC-Technik: LEDs und Treiberschaltung befinden sich in einem einzigen Gehäuse, wobei ein Treiber 230 V Netzwechselspannung gleichrichtet und mit 60-70 V DC die Leuchtdioden antreibt. Da diese Zhaga-Module ohne externes Netzteil auskommen, fällt die Bauweise extrem flach aus und ermöglicht Entwicklern unterschiedlichste Lampenkonstruktionen. Zudem wird quasi flimmerfreies Licht erzeugt und die Module sind im Bereich von ca. 10-100% simultan dimmbar.

Im Sortiment führt euroLighting u. a. 3 Modelle aus der DM-Serie mit Leistungen zwischen 10-24W und Lichtfarben von 2700-4000lm. Alternativ erhalten Kunden auch ein Zhaga-kompatibles Modul ohne Gehäuse (DMA-Serie). Dieses ist kreisrund und verfügt über einen Durchmesser von 50mm, wodurch es sich in zahlreiche Standard-Strahler einbauen lässt. Besonders wichtig für den Vertrieb auf dem US-Markt sind die UL-Zertifizierung der Zhaga-Module von euroLighting sowie die zusätzliche Verfügbarkeit in 110V-Technik.

Über euroLighting (www.eurolighting-gmbh.eu):
Die euroLighting GmbH aus Nagold konzentriert ihre Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten in der treiberlosen AC-Technologie. Die LED-Module in neuer AC-Technik eignen sich zum Einbau in Lampen jeglicher Art und benötigen keine konventionelle Stromversorgung mehr.
Das Produktportfolio umfasst zudem verschiedenste Formen von modernen LED-Leuchtmitteln, darunter LED-Straßenleuchten, Ersatz für HQL-Lampen durch Einbaumodule, LED-Universalröhren für KVG und EVG sowie LED-Flächenleuchten zum Ersatz von quadratischen Rasterleuchten. Alle Produkte werden in neuer AC-Technik geliefert.

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