Tag Archives: Steuererklärung

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Mehr Zeit für die Steuererklärung in 2019

Ab 2019 ist weniger Stress mit der Einkommensteuererklärung angesagt. Der Termin für die Abgabe verschiebt sich für alle Pflichtveranlagten und Selbstersteller um zwei Monate nach hinten. Statt Ende Mai muss nun erst bis 31. Juli abgegeben werden. Auch Mitglieder von Lohnsteuerhilfevereinen haben für die Abgabe der Steuererklärung zwei Monate länger Zeit. Die Frist verlängert sich automatisch bis zum 29. Februar 2020. Da dieser Tag auf einen Samstag fällt, verschiebt sich die Abgabefrist sogar auf den 2. März 2020.

Für diejenigen, die nicht steuerpflichtig sind, ändert sich nichts. Sie haben nach wie vor rückwirkend vier Jahre für die freiwillige Einreichung einer Steuererklärung Zeit. Ob sich eine freiwillige Abgabe lohnt, kann z. B. ein Lohnsteuerhilfeverein berechnen. Für Rentner, die davon ausgehen, dass sie nicht steuerpflichtig sind, gilt als Abgabefrist der im Aufforderungsschreiben genannte Termin.

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Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Mobile Steuer: 2019 gibt´s die Steuererklärung für unterwegs

Trends für Steuererklärung sind Künstliche Intelligenz und Mobile Steuer

Mobile Steuer: 2019 gibt´s die Steuererklärung für unterwegs

Freiburg, 11.12.2018. Ob auf der Couch, am Schreibtisch oder von unterwegs: Mit smartsteuer sichern sich Anwender bequem von überall ihr Stück vom Steuerkuchen. Denn dank Cloud-Technologie und Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz müssen sich Anwender nicht mehr durch lästige Formulare wühlen. Stattdessen erleichtern Chat-basierte Interviews und automatisierte Zuordnungen der Angaben das Ausfüllen der Steuererklärung. Das gilt auch für komplexere Steuerfälle. Und durch die zunehmende Verfügbarkeit von Daten wird die Steuererklärung dabei immer passgenauer.

Eine aktuelle Studie des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) zeigt: Technologien wie Machine Learning und Automatisierung verändern die Steuerbranche. Und damit auch die Möglichkeiten moderner Steuererklärungen wie smartsteuer. Denn heute helfen KI-basierte Datenauswertungen Hunderttausender smartsteuer-Fälle dabei, verbesserte Steuerprognosen und passgenaue Steuertipps zu liefern. Dadurch können Anwender steuerliche Absetzmöglichkeiten noch besser ausnutzen. Und durch die Fortschritte in der Technologie wird nun auch eine bisher nicht für möglich gehaltene einfache Bearbeitung auch komplexerer Steuererklärungen auf dem Smartphone möglich: mit der mobilen Steuer.

smartsteuer mobil – in 15 Minuten zur Steuererstattung

smartsteuer denkt die Steuererklärung völlig neu und bietet ab diesem Jahr die Online-Steuererklärung via native Apps für iOS und Android an. So lassen sich Steuerfälle nun auch bequem auf dem Smartphone erledigen. „Wir arbeiten daran, dass die private Steuererklärung künftig nur noch ein Swipe auf dem Smartphone ist“, so Björn Waide, Geschäftsführer von smartsteuer, über mögliche Innovationen am Horizont. „Ganz weit sind wir davon schon jetzt nicht entfernt.“ Möglich wird dies durch eine verständliche, Chat-basierte Dialogführung durch die Steuererklärung, bei der Anwender einfachste Fragen beantworten und das System die Angaben automatisiert in der Steuererklärung zuordnet. Und wenn es doch mal komplizierter wird, können Anwender direkt auf dem Rechner oder Tablet mit smartsteuer online weitermachen.

Automatisiert und sicher: Reibungsloser Datenaustausch mit dem Finanzamt

Mit smartsteuer läuft der Datenaustausch mit dem Finanzamt reibungsloser denn je – dank authentifizierter Abgabe gemäß ELSTER II mit Herstellerzertifikat. Somit ist smartsteuer der einzige Anbieter, der ausschließlich über eine nach Bankenstandards abgesicherte Authentifizierung verfügt, sei es über Video-Identifizierung oder, jetzt neu, mittels Bank-Login. Dabei übernimmt die Partneranbindung YES bei teilnehmenden Banken wie den Sparkassen die Authentifizierung des Anwenders durch Login beim Online-Banking.
Und damit die Steuererklärung noch schneller erledigt ist, gibt es die vorausgefüllte Steuererklärung. Denn in smartsteuer werden die beim Finanzamt bereits bekannten Daten direkt in die Anwendung übernommen. Somit wird der Antragsprozess noch einfacher.

Bewährt einfach: Die Desktop-Steuerprogramme von Lexware

Trotz des Online-Booms blieb das Desktopgeschäft von Lexware stabil. Die Software-Produkte TAXMAN und QuickSteuer sind weiterhin gefragt und freuen sich einer hohen Kundenzufriedenheit. Beide Steuerprogramme gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die TAXMAN-Lösung ist als Standard-Variante und in den drei Versionen für Rentner, Selbstständige oder Vermieter erhältlich. Neben der Standard-Fassung von QuickSteuer können Gewerbetreibende und Selbstständige mit der QuickSteuer-Deluxe-Variante bei ihrer Steuererklärung vom Lexware Know-how profitieren.

Lückenloses Produkt-Portfolio von Desktop bis mobil

Seit 2018 ist die Haufe Group mit ihren Marken Lexware und smartsteuer der einzige Anbieter in Deutschland, der seinen Kunden ein lückenloses Portfolio von Desktop-, Online- und mobilen Steuerlösungen anbieten kann. Und mit über einer Million Steuererklärungen im letzten Geschäftsjahr ist die Haufe Group damit einer der Marktführer und Innovationstreiber in diesem Segment.

Online-Software

Preise:
Smartsteuer, für alle Einkunftsarten: 24,99 EUR

Desktop-Software

Preise:
TAXMAN 2019 (Standard-Version): 29,90 EUR
TAXMAN 2019 für Rentner & Pensionäre: 34,90 EUR
TAXMAN 2019 für Selbstständige: 34,90 EUR
TAXMAN 2019 für Vermieter: 39,90 EUR
QuickSteuer 2019 (Standard-Version): 14,99 EUR
QuickSteuer Deluxe 2019: 29,99 EUR

Systemvoraussetzungen für Desktop-Software:
Microsoft Windows 7 SP1 (ab Home) / Windows 8.1 / Windows 10 (jew. dt. Version); 2-GHz-Prozessor oder höher; 2 GB RAM (4 GB empf.); Grafikauflösung mind. 1024×768 (4:3) oder 1366×768 (16:9); DVD Laufwerk (auch ohne Laufwerk nutzbar – Downloadlink im Paket enthalten); Aktueller Webbrowser, Internetzugang und Produktaktivierung erforderlich

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Freistellungsaufträge bei Banken anpassen

Jeder Sparer darf den Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro im Jahr in Anspruch nehmen. Bis zu dieser Freigrenze sind Sparzinsen, Kursgewinne und Dividenden für ihn steuerfrei. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 1.602 Euro jährlich und sie dürfen ihn unter sich beliebig aufteilen. Auch Kindern steht ein eigener Sparerpauschbetrag zu. Vor Jahresende sollte überprüft werden, bei welchen Banken in welcher Höhe in diesem Jahr Gewinne erzielt wurden. Die Freistellungsaufträge sollten entsprechend der Gewinnhöhen auf die verschiedenen Banken aufgeteilt werden, so dass keine unnötigen Kapitalertragsteuern anfallen.

Freistellungsauftrag für Kapitalerträge
Fällt der diesjährige Ertrag höher als die festgelegte Freistellung aus, so muss die Bank für die darüberliegenden Gewinne 25 Prozent Abgeltungssteuer, den Solidaritätszuschlag und in vielen Fällen noch Kirchensteuer abführen. Andererseits wird vielleicht bei anderen Banken der Freibetrag nicht ausgeschöpft, so dass der Freistellungsbetrag dort zugunsten der anderen Bank reduziert werden könnte. Je Bankinstitut genügt ein Freistellungsauftrag für alle Konten und Depots. Die Summe aller Freibeträge bei den verschiedenen Banken darf jedoch nicht über den Maximalbeträgen von 801 bzw. 1.602 Euro liegen. Um den Überblick über die erteilten Freistellungsaufträge zu behalten, werden die Vergaben am besten zu Hause notiert und im Bankordner abgelegt.

Freistellungsauftrag und Steuererklärung
Eine Anpassung der Beträge gegenüber dem Vorjahr bei den einzelnen Banken hat den Vorteil, dass sich der Steuerzahler im Folgejahr nicht mit der Anlage KAP herumschlagen muss, sofern die Summe der Gewinne unter den Freistellungsbeträgen geblieben ist. Übrigens, wird eine Bankverbindung aufgelöst und werden bestehende Konten oder Depots gelöscht, so bleibt der Freistellungsauftrag weiterhin bei dieser Bank bestehen. Damit solche verschenkten Ertragsspielräume nicht unnütz aufrecht erhalten bleiben, muss ein extra Antrag auf Löschung des Freistellungsauftrags erteilt werden.

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Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Verlustbescheinigung noch bis 15.12. beantragen!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und steuerlich gesehen sind noch einige Erledigungen sinnvoll. Darunter fällt beispielsweise das Einholen einer Verlustbescheinigung. Wurde bei einer Bank ein Verlust aus der Veräußerung von Aktien festgestellt und gleichzeitig bei einer anderen Bank ein Gewinn aus dem Verkauf von Aktien über dem Sparerpauschbetrag erzielt, so kann der Verlust mit dem Gewinn bei der Einkommensteuererklärung verrechnet werden. Voraussetzung dafür ist die Verlustbescheinigung. Diese wird jedoch nur bis zum 15. Dezember erstellt.

Innerhalb eines Bankinstituts werden Verluste aus Kapitalanlagen oder Aktienverkäufen mit den entsprechenden Zins- oder Veräußerungsgewinnen aus Aktien verrechnet, so dass nicht zu viel Abgeltungssteuer abgeführt wird. Doch eine Verrechnung zwischen verschiedenen Banken erfolgt nicht. Die zu viel entrichtete Abgeltungssteuer kann nur im Rahmen der Steuererklärung mit der Anlage KAP zurückgeholt werden.

Verlustbescheinigung für Steuererklärung

Leider stellen Banken nicht automatisch für Depots und Kapitalanlagen Verlustbescheinigungen aus und senden sie ihren Kunden zu. Darum muss sich jeder Anleger selbst kümmern, falls er bei mehreren Banken Geldanlagen oder Depots führt. Das gilt übrigens auch für Ehepaare, die bei verschiedenen Banken Geldanlagen unterhalten und gemeinsam veranlagt werden. Die gesetzliche Frist für die Verlustbescheinigung läuft am 15. Dezember eines jeden Jahres ab. Danach wird die Verlustbescheinigung nicht mehr rückwirkend ausgestellt und die Verrechnung ist für das laufende Jahr verwirkt.

Übrigens können Verluste aus der Veräußerung von Aktien nur mit Gewinnen ebenfalls aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden und nicht mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen, wie Zinsen oder Dividenden. Die anderen Kapitalanlagen können miteinander verrechnet werden. Deshalb werden Verluste auf der Bescheinigung getrennt ausgewiesen, also ein Verlust für Aktienverkäufe und ein weiterer für Kapitalanlagen.

Verlustvortrag durch Finanzamt

Ist der Verlust höher als die Kapitalerträge, nimmt das Finanzamt eine gesonderte Verlustfeststellung über den verbleibenden Verlust vor. Dieser Restverlust kann im Folgejahr immer noch verrechnet werden, sofern dann wieder Gewinne erzielt und in der Steuererklärung angegeben werden. Daher lohnt es sich, eine Verlustbescheinigung einzuholen, wenn der Sparerfreibetrag bei sich selbst oder dem Ehepartner ausgeschöpft wurde und bei einem anderen Institut ein Verlust verzeichnet wurde.

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So wird der Handel mit Kryptowährungen versteuert

Populäre Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, NEO, IOTA, EOS oder Monero locken immer mehr risikofreudige Anleger an. So mancher Spekulant hat mit den neuen digitalen Währungen in den vergangenen Monaten beachtliche Gewinne durch Höhenflüge im Kurs realisiert. Doch die Versteuerung ist für viele Neuland. Gewinne müssen dem Finanzamt auf jeden Fall gemeldet werden, um nicht ungewollt den Tatbestand einer Steuerhinterziehung zu erfüllen. Zum Glück ist es nicht schwierig, höchstens zeitaufwendig, seine Gewinne aus dem Trading in der Steuererklärung zu vermerken.

Steuerliche Betrachtung von Kryptowährungen

Als Laie würde man vermuten, dass Gewinne durch die Spekulation mit Kryptowährungen ähnlich wie Gewinne aus dem Aktienhandel gehandhabt werden. Diese Annahme ist jedoch falsch! Anders als bei Wertpapiergeschäften handelt es sich nicht um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Daher fällt beim Traden keine Abgeltungssteuer an. Auch sind Kryptowährungen im Gegensatz zum Euro oder Dollar keine gesetzlichen Zahlungsmittel.

Richtig ist, dass das Bundesministerium für Finanzen Bitcoins und alle anderen Kryptowährungen als privates Geld eingestuft und mit „anderen Wirtschaftsgütern“ steuerlich gleichgestellt hat. Wird das virtuelle Wirtschaftsgut privat veräußert, fällt dieser Vorgang gemäß dem Einkommensteuergesetz nach § 23 unter die privaten Veräußerungsgeschäfte. Genau wie beim Verkauf eines Goldbarrens, eines Oldtimers oder eines Kunstwerks sind die Einkünfte in der Steuererklärung als sonstige Einkünfte in der Anlage SO zu vermerken.

Steuerpflichtige Veräußerung von Kryptowährungen

Als private Veräußerung gelten verschiedene Arten von Transaktionen, bei denen eine Kryptowährung jeweils in etwas anderes getauscht wird. Folgende Transaktionen und nicht nur der reine Verkauf können steuerpflichtig sein:
1. Verkauf einer Kryptowährung und Rücktausch in Euro (oder in ein anderes gesetzliches Zahlungsmittel)
2. Umtausch einer Kryptowährung in eine andere Kryptowährung
3. Bezahlung einer realen Ware oder Dienstleistung mit Kryptowährung.

Werden zum Beispiel mit Bitcoins Ripple gekauft, ist der Tausch der Bitcoins als Verkauf in der Steuererklärung anzugeben und der Ankauf von Ripple zu dokumentieren, um den Start der Spekulationsfrist für den Ripple zu datieren und den Gewinn bei einem späteren Verkauf ermitteln zu können.

Gewinnermittlung und Verlustabzug

Anleger kaufen oftmals eine Kryptowährung zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlichen Kursen an, halten es in demselben Depot und veräußern es statt auf einmal häppchenweise. Da die Gewinnermittlung und Ermittlung der Spekulationsfrist für alle Steuerzahler einheitlich geregelt ist, ist die sogenannte FIFO-Methode (first in – first out) anzuwenden. Sie besagt, dass die zuerst gekauften Coins zuerst verkauft werden.

Um den steuerpflichtigen Gewinn zu ermitteln, sollte jeder Investor ein Transaktions-Tagebuch führen. Hier sind die Kryptowährung, ihr Anschaffungszeitpunkt, die Anschaffungsmenge, der Anschaffungskurs und die Transaktionsgebühren sowie alle Veräußerungsgeschäfte analog zur Anschaffung zu dokumentieren. Dieses dient als Nachweis und kann dem Finanzamt vorgelegt werden.

Der erzielte Gewinn errechnet sich simpel aus der Differenz zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis des Cybergelds abzüglich Werbungskosten. Da die Kurse von Kryptowährungen stark schwanken, sind nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste beim Traden möglich. Diese dürfen mit den Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Die Verrechnung mit anderen Einkunftsarten geht nicht. Der Verlustabzug kann entweder im selben Jahr erfolgen oder alternativ mit zurückliegenden Gewinnen aus dem Vorjahr oder sogar künftigen Krypto-Gewinnen in den Folgejahren.

Besteuerung von Veräußerungsgewinnen

In erster Linie entscheidet die Haltedauer über die Steuerpflicht und in zweiter Linie die Höhe des Gewinns. Analog der privaten Veräußerung mobiler Gegenstände gilt für Kryptowährungen zum einen eine Spekulationsfrist von einem Jahr, zum anderen die Freigrenze von 600 Euro. Wird die Kryptowährung innerhalb eines Jahres gehandelt, fallen Steuern an, sofern der Gewinn 600 Euro oder mehr beträgt. Wer mit einem Cent über der Freigrenze liegt, muss den Gesamtgewinn versteuern. Diese Freigrenze bezieht sich übrigens auf alle privaten Veräußerungen eines Jahres und nicht nur auf die Kryptogewinne. Fallen Steuern an, so ist der Gewinn wie das Regeleinkommen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz plus Soli und Kirchensteuer zu versteuern. Fallen keine Steuern an, wirken sich Verluste und Gebühren steuerlich nicht aus.

Ein Jahresgewinn bleibt folglich zum einen bis 599,99 Euro innerhalb der Spekulationsfrist komplett steuerfrei. Zum andern ist der Gewinn unabhängig von seiner Höhe absolut steuerfrei, wenn die Haltedauer der Cyberwährung von einem Jahr überschritten wurde. Wer steuerfrei Gewinne erzielen möchte, muss seine Coins also mindestens 12 Monate im Wallet belassen.

Für das Minen, Partizipationszertifikate oder Lending Bots gelten übrigens andere Regeln als für das Traden. Werden Bitcoins beispielsweise während der Haltezeit über Lending Bots gegen Entgelt verliehen, erweitert sich die Spekulationsfrist auf zehn Jahre.

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Votum unterstützt digitale Transformation der steuerlichen Berater

Satzungsänderung ermöglicht DATEV neues Angebot zur Mitgliederförderung

Votum unterstützt digitale Transformation der steuerlichen Berater

(Mynewsdesk) Nürnberg, 17. Juli 2018: Die Vertreterversammlung der DATEV hat heute mit einer Zustimmung von 79,36 Prozent beschlossen, die Satzung der Genossenschaft anzupassen und den Bereich des Geschäftsbetriebs mit Nichtmitgliedern zu erweitern. „Die Neuregelung schafft die Voraussetzung, neue Angebote zu entwickeln, die unsere Mitglieder noch besser bei der digitalen Transformation unterstützen. Das hilft uns maßgeblich dabei, unseren Förderauftrag weiter vollumfänglich zu erfüllen und unsere Mitglieder auf Zukunftskurs zu halten“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Robert Mayr das Ergebnis.

Bei einer außerordentlichen Vertreterversammlung im Februar war das Quorum für die Satzungsänderung von 75 Prozent nur sehr knapp nicht erreicht worden. Entsprechend des dennoch weit überwiegenden Mehrheitsvotums hatte der Vorstand die anstehenden Herausforderungen und seine Lösungsvorschläge noch einmal intensiv mit den Genossenschaftsmitgliedern und Gremien diskutiert. „Dadurch konnte die heute beschlossene Satzungsänderung im Sinne der Förderung unserer Mitglieder weiter verbessert werden. Gleichzeitig wird sie von einer noch breiteren Mehrheit getragen. Dies ist ein guter Tag für unsere Genossenschaft und den steuerberatenden Berufsstand“, so Mayr weiter.

Online-Plattform für Steuererklärungen geplantDurch die Neuregelung wird eine Online-Plattform zur Abwicklung von Steuererklärungen für Privatpersonen möglich, die bei Bedarf auch das Expertenwissen der steuerlichen Berater komfortabel anbindet. Weitere Details zum Funktionsumfang sowie zum Starttermin wird die Genossenschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Erstmalig kann DATEV damit eine Lösung anbieten, die für die 13 Millionen Privatpersonen in Deutschland konzipiert ist, die noch nicht von einem steuerlichen Berater vertreten werden. Diese neue Zielgruppe zu adressieren hält der IT-Dienstleister angesichts der unter dem Schlagwort Plattformökonomie um sich greifenden Veränderungen im Sinne seiner Mitglieder für dringend notwendig: „Portale schieben sich zunehmend zwischen Anbieter und Kunden und übernehmen einen nicht unerheblichen Teil der Wertschöpfung“, erläutert Mayr. „In jüngerer Zeit etablieren sich unter anderem Portale, die den Prozess der einfachen Steuererklärung automatisieren. Hier bei Bedarf die Expertise eines steuerlichen Beraters komfortabel einzubinden, sehen wir als sehr wichtig an“, betont der Vorstandsvorsitzende. Dabei hat DATEV insbesondere die internetaffinen, jüngeren Zielgruppen ( Digital Natives) im Fokus, die ab 2020 die Mehrheit der Marktteilnehmer stellen werden.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter: https://www.datev.de/web/de/m/presse/archiv-pressemeldungen/

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=== DATEV eG – Software und IT Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte… (Bild) ===

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Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit rund 40.500 Mitgliedern, mehr als 7.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 978 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2017) zählt die DATEV zu den größten IT-Dienstleistern und Softwarehäusern in Deutschland. So belegte das Unternehmen im Jahr 2016 Platz 3 im Ranking der Anbieter von Business-Software in Deutschland (Quelle: IDC, 2017). Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Kanzleiorganisation, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Dienstleistungen sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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Steuererklärung: Fristen einhalten und sparen

ARAG Experten mit Tipps für die Steuererklärung für das Jahr 2017

Steuererklärung: Fristen einhalten und sparen

Derzeit herrscht in den deutschen Finanzämtern emsiges Treiben: Denn nun müssen die Steuererklärungen für 2017 bearbeitet werden. Der Stichtag für die Abgabe ist der 31. Mai. Sollte Ihre Steuererklärung bis dahin nicht beim zuständigen Finanzamt eingegangen sein, haben Sie unter Umständen eine wichtige Frist verpasst. Besser ist es also, jetzt rasch zu handeln! Jedenfalls dann, wenn Sie zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind. Ob das der Fall ist, sagen ARAG Experten.

Wer muss eine Steuererklärung abgeben?
Der Gesetzgeber vermutet in bestimmten Fällen, dass er trotz Lohnsteuerabzug und/oder Vorauszahlungen während des Jahres von Ihnen zu wenig Einkommensteuer bekommen hat. Deshalb müssen Sie als Arbeitnehmer unter anderem dann eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft (§ 46 EStG):
-Sie waren gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt.
-Sie hatten unversteuerte Einkünfte über 410 Euro; etwa Honorare, Renten oder Mieten.
-Auf Ihrer Lohnsteuerkarte ist ein Freibetrag eingetragen und Ihr Arbeitslohn lag über 11.400 Euro bzw. gemeinsam mit Ihrem Ehegatten über 21.650 Euro im Jahr.
-Sie waren mit Ihrem berufstätigen Ehepartner zusammen veranlagt und einer von Ihnen wurde nach Steuerklasse V oder VI besteuert oder Sie beide haben mit der Steuerklassenkombination IV/IV das Faktorverfahren gewählt.
-Sie haben Lohnersatzleistungen von mehr als 410 Euro bezogen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, zum Beispiel Elterngeld, Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld.
-Sie wurden geschieden und Sie oder Ihr Ex-Partner haben im gleichen Jahr wieder geheiratet.

Wann müssen Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgeben?
Der Stichtag für die Abgabe ist der 31. Mai. Einwohner von Bundesländern, in denen Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag ist, haben in diesem Jahr einen Tag mehr Zeit, also bis zum 1. Juni. Wenn Sie allerdings einen Steuerberater beauftragt haben, sind Sie fein raus. Dann verlängert sich die Frist automatisch auf den 31. Dezember, sofern das Finanzamt nicht ausdrücklich eine frühere Abgabe verlangt. Der Grund für den späteren Termin ist simpel: Den Steuerexperten ist es nicht zuzumuten, die ganze Arbeit in den ersten fünf Monaten des Jahres zu erledigen. Diese Regelung gilt laut ARAG Experten auch, wenn Sie Ihre Steuerunterlagen von einem Lohnsteuerhilfeverein bearbeiten und einreichen lassen. Wer die Formulare in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg oder Bayern ausfüllt und elektronisch über das amtliche Formular Elster.de selbst beim Finanzamt einreicht, hat zudem zwei Monate mehr Zeit für die Bearbeitung – bis 31. Juli.

Fristverlängerung beantragen
Können Sie absehen, dass Ihre Steuererklärung auch in den nächsten Tagen nicht fertig wird, bemühen Sie sich unbedingt zeitnah um eine Fristverlängerung. Wenn Sie eine stillschweigende Fristverlängerung beantragen, ist diese schon so gut wie akzeptiert. Wenn Sie vom Finanzamt nichts mehr hören, ist Ihr Antrag genehmigt. Wichtig ist, dass Sie Gründe für Ihr Anliegen nennen. Dazu zählen beispielsweise ein Umzug, eine Dienstreise, Krankheiten oder fehlende Unterlagen. Akzeptiert das Finanzamt die Verlängerung, haben Sie in der Regel bis zum 30. September Zeit, so die ARAG Experten.
Tipp 1: Sonderausgaben – z. B. Versicherungsbeiträge
Der Fiskus gewährt ein Bündel an Sonderausgaben, mit denen Steuerzahler ihre Steuerlast drücken können. Dies sind Ausgaben der privaten Lebensführung, für die es nur ausnahmsweise Steuerabzüge gibt. Anerkannt werden:
-sonstige Sonderausgaben (Mantelbogen). Dazu zählen Renten, der Versorgungsausgleich, Unterhaltsleistungen, Kirchensteuer oder Ausbildungskosten. Fällt hier nichts oder wenig an, erhalten Steuerpflichtige automatisch einen Sonderausgabenpauschbetrag in Höhe von 36 Euro (72 Euro bei Zusammenveranlagung).
-Vorsorgeaufwendungen, meist Versicherungsbeiträge (Anlage Vorsorgeaufwand (AV)).
-Gesondert berücksichtigt werden Beiträge zur privaten Altersvorsorge wie etwa Riester-Verträge (Anlage AV).

Tipp 2: Spenden
In der Steuererklärung können auch Spenden die Steuerlast senken. Als Spenden gelten Geld- oder Sachleistungen, für die man keinen Gegenwert erhält. Steuerzahler können an mildtätige, religiöse oder wissenschaftliche Einrichtungen Geld spenden oder auch an politische Parteien. Mitgliedsbeiträge für Parteien gelten auch als Spende. Geht die Gabe an eine Einrichtung in einem EU-Staat, so gelten die gleichen Regeln.

Neue Abgabefristen ab 2019
Ab dem Jahr 2019 können Sie sich mehr Zeit lassen mit der Abgabe der Steuerklärung. Denn mit einer Neuregelung hat der Gesetzgeber die Fristen verlängert. Für die Steuerklärung für das Jahr 2018 ist dann erstmals der 31. Juli 2019 der Stichtag für die Abgabe. Kümmert sich ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein um Ihre Steuererklärung, müssen die Unterlagen sogar erst bis Ende Februar 2020 eingereicht werden. Für die Veranlagungszeiträume 2017 und 2018 gelten allerdings noch die „alten“ Fristen!

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Mieter können bis zu 5.200 Euro an Nebenkosten absetzen

Fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland wohnt in Miete. Bei rund 30 Millionen Mietern flattert in Kürze die Nebenkostenabrechnung für 2017 ins Haus. Für die meisten kein Grund zur Freude, da sie eine Nachzahlung leisten müssen. Mietern wird daher aus Steuersicht dringend empfohlen, die Aufstellung der Betriebskosten oder des Hausgelds, wie die zweite Miete oft bezeichnet wird, dahingehend zu überprüfen, ob sie den Anforderungen der Finanzämter genügt. Denn die finanzielle Belastung lässt sich drücken, indem ein Teil der Nebenkosten über die Einkommensteuererklärung zurückgeholt wird.

Was darf in die Einkommensteuererklärung?
„In fast jeder Nebenkostenabrechnung sind Posten enthalten oder versteckt, die das Finanzamt anerkennt“, erklärt Hans Daumoser, Vorstand der Lohi. Um es gleich zu Beginn auf den Punkt zu bringen: Alle Kosten für Dienstleistungen, wie Überprüfung, Wartung oder Reinigung, sind steuerrelevant! Gängige Dienstleister sind zum Beispiel der Schornsteinfeger, Hausmeister, Reinigungsfirmen oder Wachdienste. Zu den üblichen Arbeiten zählen die Reinigung des Treppenhauses und der Gemeinschaftsräume, Rasen mähen und Hecke stutzen, Räumen und Streuen im Winter, Ablesen des Heizungs-, Wasser- und Stromverbrauchs, Wartung des Aufzugs, von Feuerlöschern und Rauchmeldern oder anderen technischen Geräten sowie die Wartung der Elektro-, Gas- oder Wasserinstallationen. Die Gebühren für die Müllbeseitigung sind leider nicht von der Steuer absetzbar.

Wie muss die Nebenkostenabrechnung aussehen?
Leider sind Mietnebenkostenabrechnungen, ob durch den Vermieter oder eine Hausverwaltungs-gesellschaft erstellt, oftmals unverständlich und intransparent. „Jedoch muss aus ihnen klar hervorgehen, wie hoch die begünstigten Aufwendungen nach dem Einkommensteuergesetz sind und wie sie sich aufteilen“, betont Hans Daumoser. Fahrt-, Lohn- und Maschinenkosten dürfen nämlich in der Steuererklärung zu zwanzig Prozent geltend gemacht werden! Wurden sie nicht separat ausgewiesen, darf die Abrechnung reklamiert werden, denn nur die auf der Abrechnung ausgewiesenen Beträge können bei der Steuer geltend gemacht werden. Material- und Verbrauchskosten sind steuerlich leider nicht absetzbar, ebenso wie Verwaltergebühren.

Wie hoch ist der Steuerbonus?
Die Höchstgrenzen bei Handwerkerkosten ohne Material von 6.000 Euro und bei haushaltsnahen Dienstleistungen von 20.000 Euro werden bei Mietverhältnissen selten erreicht. Durch den Zwanzig-Prozent-Bonus kann die Steuerlast mit maximal 5.200 Euro gesenkt werden. Somit ist noch genügend Spielraum, die Kosten durch selbst beauftragte Putzhilfen oder Handwerker abzusetzen, zum Beispiel, wenn die Wohnung von einem Malermeister frisch gestrichen, ein neuer Boden verlegt oder die Küche vom Schreiner eingepasst wurde. Und nicht zu vergessen, die Kosten für den Möbeltransport im Rahmen eines Umzugs sind inzwischen auch steuerlich abziehbar. Das gilt gleichermaßen für Mieter wie für Wohneigentümer.

Wer zahlt, kassiert die Steuer!
Im Übrigen spielt es keine Rolle, wer die Handwerker- oder Dienstleistung in Auftrag gegeben hat. Sobald der Mieter dafür bezahlt, kann er die Steuervorteile nutzen. „Auch wenn ab 2018 die Belege nicht mehr mit der Steuererklärung ans Finanzamt geschickt werden müssen, so müssen die Rechnungen und Bankauszüge dafür vorliegen“, so der Steuerexperte. Denn das Finanzamt kann sie nach wie vor anfordern.

Was tun, wenn die Nebenkostenabrechnung nicht pünktlich vorliegt?
Die Steuererklärung muss teilweise am 31.05. des Folgejahres abgegeben werden. Der Vermieter hingegen hat ganze 12 Monate Zeit, um die Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Es ist also ärgerlich, wenn die Abrechnung nicht rechtzeitig zur Hand ist, denn die steuerlich absetzbaren Posten sollen dem Fiskus nicht geschenkt werden. Die einfachste Lösung ist, die Einkommensteuerklärung erstmal ohne die Posten aus der Nebenkostenabrechnung abzugeben. Liegt die Nebenkostenabrechnung bereits vor, bevor der Steuerbescheid versandt wurde, dann sollte sie umgehend an das Finanzamt geschickt werden oder alternativ gegen den späteren Einkommensteuerbescheid Einspruch eingelegt werden. Wird die Nebenkostenabrechnung erst nach Zusendung des Steuerbescheids ausgestellt und ist die Einspruchsfrist bereits abgelaufen, so kann mit dem Vorliegen eine Änderung des Bescheids beim Finanzamt beantragt werden. Hierbei handelt sich im Fachjargon um eine sogenannte neue Tatsache.

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Was ist eine Günstigerprüfung?

Wer über die Steuererklärung liest, stößt immer wieder auf ein Verfahren: die Günstigerprüfung. Wer aber führt sie durch und warum? Die Günstigerprüfung ist notwendig, weil das deutsche Steuerrecht in einigen Fällen ein Wahlrecht gewährt. In den meisten Fällen prüft das Finanzamt automatisch für den Steuerpflichtigen, welche Variante für ihn günstiger ist, das heißt ihn finanziell besserstellt. Ob automatische Prüfung durch das Finanzamt oder durch den Steuerzahler beantragte Prüfung, in allen Fällen wird letztendlich die für den Steuerpflichtigen bessere Variante der Steuererklärung zugrunde gelegt.

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi) erläutert die wichtigsten Günstigerprüfungen für die Einkommensteuererklärung:

Kinderfreibetrag
Hier wird vom Finanzamt festgestellt, ob das jährliche Kindergeld oder der Kinderfreibeitrag in Höhe von 7.428 Euro die bessere Wahl für den Steuerzahler ist, da nur eine Möglichkeit der Entlastung für Familien genutzt werden kann. Eltern bekommen für jedes Kind jeden Monat Kindergeld überwiesen. Dieses wird für jedes Kind extra dem rechnerischen Steuervorteil durch die Freibeträge für Kinder gegenübergestellt. Ist die Steuererleichterung durch die Freibeträge für Kinder höher als das Kindergeld, wird die Steuererleichterung gewährt. Das bereits ausgezahlte Kindergeld wird jedoch gegengerechnet. Die Praxis zeigt aber, dass in den meisten Fällen das Kindergeld besser abschneidet, weil der Steuerfreibetrag erst bei Besserverdienern ab einem Einkommen von ca. 60.000 Euro zum Tragen kommt.

Pendlerpauschale
Um täglich in die Arbeit und wieder nach Hause zu kommen, muss ein Weg zurückgelegt werden. Bei den Fahrtkosten zur Arbeit wird vom Finanzamt automatisch verglichen, ob der Arbeitnehmer mit der Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer oder den tatsächlichen Kosten bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln besser fährt.

Private Altersvorsorge
Wird in einen Riester-Vertrag eingezahlt, so prüft der Fiskus jedes Jahr, ob alle eingezahlten Eigenbeiträge und staatlichen Zulagen bis zu einer Höhe von 2.100 Euro als Sonderausgaben anerkannt werden. Der Sonderausgabenabzug findet dann statt, wenn die automatische Günstigerprüfung ergibt, dass die Steuerersparnis höher ist als die Summe der Zulagen.

Abgeltungssteuer
Steuerpflichtige können selbst auch eine Günstigerprüfung im Hinblick auf Kapitalerträge von sich aus beim Finanzamt beantragen, da in diesem Fall keine automatische Prüfung durch das Finanzamt erfolgt. Das ist dann sinnvoll, wenn der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent liegt (denn dann ist er niedriger als der Abgeltungssteuersatz) und die Kapitalerträge den Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro bei einem Single und 1.602 Euro bei einem Ehepaar übersteigen. Der Steuerabzug durch die Abgeltungssteuer würde den Steuerpflichtigen in diesem Fall schlechter stellen als wenn die Kapitalerträge zum zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet werden. In diesem Fall ist eine Steuerrückerstattung fällig. Übrigens, die Steuerspezialisten der Lohi übernehmen das für ihre Mitglieder automatisch und beantragen bei der Anlage KAP die Günstigerprüfung.

http://www.lohi.de/steuertipps.html

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
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Beleglose Steuererklärung: Wie lange Belege aufbewahren?

Wer auf Nummer sicher gehen will, hebt Belege bis zum Ende der Festsetzungsfrist auf!

Mit der Einkommensteuererklärung für 2017 müssen keine Belege mehr abgegeben werden. Aus der Belegvorlagepflicht wurde durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens die Belegvorhaltepflicht. Da mag so mancher glauben, er benötige gar keine Belege mehr für die Steuererklärung. Aber das ist ein gefährliches Spiel. Denn das Finanzamt kann die Belege einfordern und dann müssen sie auch vorhanden sein. Aber wie lange muss man diesen Papierkram in seinem eigenen Zuhause aufheben?

„Es gibt kaum gesetzliche Vorschriften zur Aufbewahrung von Belegen, die Privatpersonen betreffen“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi). Die kürzeste Aufbewahrungsfrist gilt für Spendenbelege, die nach § 50 Abs. 8 des EStDV nur für ein Jahr ab Zugang des Steuerbescheids aufbewahrt werden müssen. Private Handwerkerrechnungen müssen nach § 14b Abs. 2 des UStG mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden und alle Belege im Zusammenhang mit der Vermietung einer Immobilie zehn Jahre. Für Richtig-Gut-Verdiener mit einem Einkommen von über 500.000 Euro gibt es den § 147a der AO, der besagt, dass alle Belege sechs Jahre vorgehalten werden müssen. Für weitere Posten in der Einkommensteuererklärung, wie Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen beispielsweise, gibt es keine konkreten Gesetzestexte.

„Es ist daher ratsam, alle steuerlich relevanten Belege in Anlehnung an die Fristen der Steuererklärung entsprechend lange aufzubewahren“, so Robert Dottl. Steuerbescheide dürfen nach Aussendung unter bestimmten Voraussetzungen vom Finanzamt nachgeprüft, korrigiert und abgeändert werden. Und zwar so lange, bis die Festsetzungsfrist endet. Die Festsetzungsfrist beträgt im Normalfall vier Jahre. Sie beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Steuererklärung eingereicht wurde. Wird die Steuererklärung fristgemäß im Mai 2018 abgegeben, so beginnt die Festsetzungsfrist für den Normalfall mit Ablauf des 31.12.2018 und endet vier Jahre später mit Ablauf des 31.12.2022. Aus diesem Grund wird also Privatpersonen als Untergrenze empfohlen, alle Belege mindestens vier Jahre zu Hause aufzubewahren.

Die Festsetzungsfrist kann aber auch über die vier Jahre hinausgehen. Im Falle einer Steuerhinterziehung sind es dann zehn Jahre. Daher ist es noch klüger, jegliche Belege und auch Kontoauszüge tatsächlich zehn Jahre aufzuheben! So hat man als Steuerpflichtiger im Falle von Unstimmigkeiten die Belege zu seinen Gunsten zur Hand. „Mit der zehnjährigen Aufbewahrungsobergrenze ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite“, so der Steuerexperte. Erst nach Ablauf dieser Zeit können die Belege bedenkenlos und mit Genuss im Papiermüll oder Schredder entsorgt werden.

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