Tag Archives: Strassenbau

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Umlagefinanzierter Straßenbau trägt Früchte

Winzler Straße markiert als hundertste erfolgreich sanierte Straße einen Meilenstein im preisgekrönten Straßenunterhaltsmanagement des westpfälzischen Pirmasens

Sanierungsstaus bis in den hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich sorgen in viele Kommunen für schwerwiegende Probleme im Straßenunterhalt. Auch im westpfälzischen Pirmasens mit seinen insgesamt über 500 Straßen und Plätzen gibt es entsprechenden Handlungsbedarf. Für den sicheren Weg aus dem infrastrukturellen Missstand entwickelte die Stadtverwaltung dort 2001 ein weitblickendes Straßenunterhaltsmanagement, das mittlerweile bundesweit Nachahmer gefunden hat; unter anderem beim ADAC-Städtewettbewerb gab es dafür Auszeichnungen.

In diesem Rahmen ist mit der erfolgreich sanierte Winzler Straße die bereits hundertste Ausbaumaßnahme abgeschlossen worden. Die Kosten für die 16-monatige Einzelmaßnahme lagen bei rund 2 Mio. Euro, davon entfielen ca. 250.000 Euro auf den Kanal- und weitere etwa 1,8 Mio. Euro auf den Straßenbau.

Die Gesamtinvestitionen der Stadt Pirmasens für die Modernisierung der ersten 100 Straßen in den Bereichen Straßenausbau, Abwasserbeseitigungsbetrieb, Kanalerneuerung und -sanierung sowie der Stadtwerke in die Erneuerung und Verbesserung des Wasser-, Strom- und Fernwärmenetzes beliefen sich auf knapp 60 Mio. Euro. Im Durchschnitt über 60 Prozent davon, nämlich rund 38 Mio. sind über eine solidarische Anliegerumlagefinanzierung der wiederkehrenden Beiträge realisiert worden, die restlichen 40 Prozent über den städtischen Haushalt und bei Hauptverkehrsstraßen zusätzlich über Bundes- und Landesmittel. Alleine im Bereich Straßenausbau werden über das laufende Sanierungsprojekt bis zum Jahr 2020 für die Sanierung von 23 weiteren Straßen rund 11,7 Millionen Euro ausgegeben; im Jahr 2021 schließt sich ein neues Fünf-Jahres-Programm an.

Wegbereiter solidarische Umlagefinanzierung
Das in Pirmasens konzipierte System der solidarischen Umlagefinanzierung mit anteiliger Beteiligung von Stadt und Anliegern trägt maßgeblich dazu bei, die Herausforderungen zur Unterhaltung und Instandsetzung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur ganzheitlich und dauerhaft tragfähig zu machen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der hohen Beiträge, die Anrainer über einmalige Ausbaubeiträge hätten entrichten müssen, war bis zum Jahr 2000 ein Sanierungsstau im hohen zweistelligen Millionenbereich aufgelaufen. Damit einher gingen steigende Kosten für den Straßenunterhalt zur Verkehrssicherung und eine allgemeine Verschlechterung des Stadtbildes, zumal viele Hauseigentümer angesichts der Gesamtsituation nur verhalten in Fassadenerneuerungen und Verschönerungen investierten.

Über das mit Einzelprojekten umgesetzte Finanzierungskonzept wiederkehrender Beiträge ohne Notwendigkeit hoher Einmalzahlungen der Anrainer hat sich die Situation entscheidend verbessert. Dafür entstand im Vorfeld nach einer technischen Zusammenfassung und Bewertung der Projekte eine Prioritätenliste, auf deren Grundlage die konkreten Straßenausbauprogramme festgelegt wurden. Im Ergebnis konnten viele Synergien geschaffen werden, darunter eine gesteigerte Bürgerbeteiligung bei Planungs- und Entscheidungsprozessen. Zudem haben die freiwerdenden Investitionen wirtschaftliche Impulse gesetzt; über 80 Prozent der Aufträge gingen dabei bisher an regionale Unternehmen.

Für das innovative Modell kommunaler Straßenunterhaltung wurde Pirmasens im Rahmen des vom Bundesverkehrsministerium zusammen mit dem ADAC ausgelobten Städtewettbewerbs im November 2011 ausgezeichnet. Das Erfolgsrezept „Made in Pirmasens“ hat in der Folge bundesweit zahlreiche Nachahmer gefunden.

Straßenunterhaltsmanagement als Konjunkturförderer
„Mit unserer Umlagefinanzierung haben wir die Anrainer von hohen Einmalzahlungen befreit und ihre Beteiligung verträglich gestalten können. Im Ergebnis konnten ein riesiger Investitionsstau in der Straßensanierung aufgelöst und dringend notwendige Straßenausbauprojekte umgesetzt werden“, freut sich Michael Schieler, Baudezernent der Stadt Pirmasens. „Das Pirmasenser Straßenunterhaltsmanagement hat aber auch der lokalen Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes den Weg bereitet“, wie Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis betont. „Schließlich waren die Investitionen in den Straßenausbau Auslöser für zahlreiche Anschlussinvestitionen der Hauseigentümer an ihren Objekten, was die Konjunktur gefördert hat und letztlich auch dem Stadtbild zu Gute gekommen ist.“

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens
Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Klostergründer Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das rund 42.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC) oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und gut ausgestattetem Messegelände. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt. Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich.

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Bildquelle: Stadt Pirmasens (Foto: Rüdiger Buchholz)

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Arup übernimmt Planungsleistungen für die neue Ortsumgehung von Wesel

Der Neubau der B58n soll den Innenstadtverkehr entlasten

Arup übernimmt Planungsleistungen für die neue Ortsumgehung von Wesel

Die B58n soll den Innenstadtverkehr entlasten (Bildquelle: Ingenieurgemeinschaft BUNG-Arup)

Berlin/Düsseldorf, 10. Mai 2017 – Das international tätige Planungs- und Beratungsunternehmen Arup übernimmt in einer Arbeitsgemeinschaft mit BUNG Ingenieure als Generalplaner die Entwurfs- und Ausschreibungsplanung für den Neubau der Bundesstraße 58n Südumgehung Wesel am Niederrhein. Der neue Streckenabschnitt verbindet die Rheinbrücke Wesel mit der Bundesstraße 70, der Bundesstraße 8 und der Bundesstraße 58 und soll bis in ca. vier Jahren realisiert werden. Auftraggeber ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 80 Millionen Euro.

Zum Projekt gehören Planungsleistungen für die Objekt- und Tragwerksplanung einer rund zwei Kilometer langen Schnellstraße mit getrennten Richtungsfahrbahnen und je zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung in Damm-, Trog- und Tunnellage. Im Abschnitt liegen sechs Brücken und ein rund 360 Meter langer Tunnel. BUNG Ingenieure wird die Straßen- und Tunnelplanung sowie ein Kreuzungsbauwerk mit einer Hauptbahnstrecke übernehmen, Arup zeichnet für die Planung der Straßenbrücken verantwortlich. Die Arbeitsgemeinschaft von Arup und BUNG Ingenieure übernimmt auch die jeweiligen Projektsteuerung-, Geotechnik- und SiGeKo-Leistungen sowie die Planung der technischen Ausrüstung.

„Die südliche Ortsumgehung wird den Innenstadtverkehr von Wesel beträchtlich entlasten und gleichzeitig die Möglichkeiten für den Fernverkehr verbessern. Unser Planungskonzept konnte vor allem wegen der innovativen Bauverfahren überzeugen, damit hoffen wir, einen Beitrag zu einer schnellen Realisierung leisten zu können.“

Markus Gabler, Leiter Brückenbau, Arup Deutschland

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 13.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 92 Büros in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 200 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

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Kompetente Beratung durch Profis: Starker Auftritt von HKL auf der bauma 2016

Info-Lounge von Deutschlands Branchenführer – für viele die erste Anlaufstelle.

Kompetente Beratung durch Profis: Starker Auftritt von HKL auf der bauma 2016

HKL Experten informierten während der bauma über Markteneuheiten, Miete und Kauf von Baumaschinen.

Hamburg, 27. April 2016 – Auf der weltgrößten Baumaschinenmesse zeigte sich Deutschlands Branchenführer erneut als kompetenter Berater und zuverlässiger Partner seiner Kunden. HKL Experten informierten in der großzügigen HKL Info-Lounge über Marktneuheiten sowie über die Wirtschaftlichkeit von Miete und Kauf von Baumaschinen.

Neben HKL Kunden nutzten viele bauma-Besucher die Info-Lounge von HKL als zentrale Anlaufstelle, um bei der großen Vielzahl von Maschinen und Menschen eine Übersicht zu erhalten. Ob Maschinen für den Gala-, Straßen- oder Tiefbau, als langjähriger Partner vieler Marktführer kennt HKL die aktuellen Trends der Branche ebenso gut wie die individuellen Ansprüche der Anwender. Die Expertise der Kundenberater aus dem geschulten HKL Team überzeugte: Sie standen den Interessenten jederzeit zur Seite und gaben ihr Fachwissen in persönlichen Gesprächen weiter. Man besuchte gemeinsam die Stände der Hersteller und es wurden gleich vor Ort die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten der präsentierten Maschinenmodelle erörtert. In der HKL Info-Lounge installierte Computer gewährten den direkten Zugang zu den Onlineauftritten von HKL BAUSHOP und dem HKL Gebrauchtmaschinenportal. Brezeln, Weißwurst, Kaffee und Kuchen sorgten für die richtige Stärkung der Besucher während der langen Messetage.

Ulf Böge, Marketingleiter HKL, sagt: „Die bauma bietet unseren Beratern die Gelegenheit, mit vielen unserer Kunden aber natürlich auch mit Interessenten persönliche Gespräche zu führen. Wir können unser Know-how direkt weitergeben und bei wichtigen Maschinen-Entscheidungen helfen.“

HKL ist in diesem Jahr auf weiteren Baumessen in Deutschland vertreten: Auf der NordBau in Neumünster (07.-11.09.2016) und auf der GalaBau in Nürnberg (14.-17.09.2016) zeigt der Branchenführer einen Querschnitt seines aktuellen Miet- und Verkaufsangebots.

HKL BAUMASCHINEN (www.hkl-baumaschinen.de) ist mit 45.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Das Familienunternehmen erzielt einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche. 140 Niederlassungen, 1.200 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

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Brückenbau mit Know-how

HKL überzeugt als Partner bei aufwendiger Brückensanierung auf der A2.

Brückenbau mit Know-how

Minibagger und Radlader sorgen für den zügigen Abtransport des ausgehobenen Materials.

Großbaustelle A2: Bei der Sanierung einer der meistbefahrenen Autobahnen der Bundesrepublik sind Mietmaschinen und Geräte von HKL beteiligt. Auf 9,5 Kilometern zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost unterstützen Radlader, Bagger, Kompressoren, Stromerzeuger und Bauwagen von Deutschlands Branchenführer die EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn bei der Instandsetzung der Brücken. Die Maschinen aus dem HKL Center Unna sind seit August 2015 im Einsatz.

Der HKL MIETPARK hält bundesweit modernes Gerät für den Straßenbau bereit – so auch für die Arbeiten auf der A2. Das Team aus dem HKL Center Unna stand der EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn, den Experten im Bereich Brückeninstandsetzung, mit fachkundiger Beratung zur Seite, fand schnell die passenden Maschinen und lieferte diese direkt auf die Baustelle. Dort übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben. Ein mit Hydraulikhammer ausgestatteter Kompaktbagger sowie ein Kompressor führen diverse Abbruch- und Aufbrucharbeiten durch. Zusätzlich übernimmt der Bagger Ausschachtungsarbeiten und befüllt die Schaufel eines Radladers, der Aushub- und Abbruchmaterialien entsorgt. Leistungsstarke Stromerzeuger versorgen unter anderem Bohrmaschinen und Schweißgeräte mit der nötigen Energie. Ein geräumiger Bauwagen aus dem HKL MIETPARK dient den Arbeitern in den Pausen als Rückzugsort.

Ralf Gerner, Einkäufer EUROVIA Beton GmbH ZS Köln/Bonn, sagt: „Wir arbeiten oft mit HKL zusammen und sind mit den Mietgeräten sowie deren fristgerechten An- und Ablieferungen zufrieden. Die Sanierung der A2 ist ein großes Projekt mit vielen verschiedenen Aufgabenstellungen – mit HKL hat man einen kompetenten und zuverlässigen Partner an seiner Seite.“

„Durch unsere jahrelange Erfahrung können wir unseren Kunden in allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Andreas Strater, Betriebsleiter in den HKL Centern Unna und Hagen. „Ob es sich um die Instandsetzung einer kleinen Dorfstraße handelt oder um die Sanierung vielbefahrener Autobahnen wie die A2 – bei HKL bekommt jeder Kunde beste Maschinenqualität und umfassende Beratung.“

Weiterführende Informationen:

In den 1980er Jahren wurde die A2 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost sechsspurig ausgebaut. Mittlerweile wird der Streckenabschnitt von rund 63.000 Kraftfahrzeugen am Tag befahren. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei 17,2 Prozent. Diese hohe Verkehrsbelastung fordert nun ihren Tribut: Seit März 2015 wird die Bundesautobahn in diesem Abschnitt auf 9,5 Kilometern saniert. In insgesamt acht Bauphasen, von denen drei bereits abgeschlossen wurden, finden Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke und den Brücken statt. Darüber hinaus werden unter anderem Geländer, Entwässerungsleitungen, Übergangskonstruktionen und Lärmschutzwände entlang der Strecke erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten sind umfangreiche Verkehrsführungen notwendig, damit der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2016 abgeschlossen sein.

HKL BAUMASCHINEN (www.hkl-baumaschinen.de) ist mit 45.000 Baumaschinen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Das Familienunternehmen erzielt einen Umsatz von über 280 Millionen Euro. Mit seinem Mietpark-, Baushop- und Service-Angebot für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen ist HKL der führende Anbieter der Branche.140 Niederlassungen, 1.200 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte garantieren die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort.

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Moderne Riss-Sanierung im Asphaltstraßenbau

Moderne Riss-Sanierung im Asphaltstraßenbau

Die bundesdeutschen Verkehrsflächenbefestigungen stellen ein enormes Anlagevermögen dar. Aus diesem Grund sollte es im Interesse aller liegen, ein solches Kapital über einen möglichst langen Zeitraum zu erhalten. Dieses ist jedoch nur durch kontinuierliche Straßenerhaltungsmaßnahmen realisierbar.
Es wird sicherlich jedem klar sein, dass nur mit rechtzeitig durchgeführten Instandhaltungs-Maßnahmen die Gesamtaufwendungen zur Werterhaltung einer Straße in überschaubarem Rahmen gehalten werden können.

Der Begriff „Straßenerhaltung“ beinhaltet die betriebliche und bauliche Erhaltung der Verkehrsflächen. Unter „baulicher Erhaltung“ ist u.a. die Instandhaltung von Straßen-befestigungen mittels kleinflächiger baulicher Sofortmaßnahmen zur Substanzerhaltung zu verstehen. Hierzu zählt auch die Fugen- und Risssanierung.

Diese Art Sanierung ist normaler Weise dann erforderlich, wenn Haarrisse in der wasserführenden Schicht der Straßenoberfläche auftreten. Häufigste Ursachen dafür sind aufplatzende Mittelnähte z.B. aufgrund mangelhafter Ausführung, zu hohen Verkehrsbelastungen in Verbindung mit nicht ausreichender Tragschicht sowie auch durch thermisch bedingte Rissbildung.

Durch die Risse dringt Oberflächenwasser in den Straßenunterbau ein. Das eindringende Oberflächenwasser unterspült allmählich den Straßenunterbau. Dieses führt zu mangelnder Funktion des Unterbaues und zur Bildung von Netzrissen in der Straßenoberfläche, was eine ganzflächige Oberflächenbehandlung erforderlich machen würde.

Unverminderte Verkehrsbelastung in Verbindung mit Frost- Tauwechsel haben schließlich die Entstehung von Schlaglöchern und Abplatzungen im Randbereich zur Folge. Mit der Anwendung der Fugen- und Risssanierung wird der Erhalt des Gebrauchswertes der Straße gesichert.
Die in Wedemark bei Hannover ansässige SpagoTec GmbH hat sich auf eine solche Sanierungs-Technologie im bundesweiten Einsatz spezialisiert. Für das von ihr optimierte System der Risssanierung verwendet sie ein Vergussgerät Typ LS 500 F-KO von der schäfer-technic GmbH aus Fellbach / Stuttgart. Die spezielle Ausstattung dieser Maschine erfolgte in Abstimmung zwischen beiden Firmen.
So befinden sich auf dem selbst fahrenden Tandemfahrgestell der LS 500 F-KO ein Kompressor für Druckluft zum Ausblasen mittels Heißluftlanze, die komplette Vergussausstattung mit elektrischer Schlauchheizung sowie die individuelle Abstreueinrichtung mittels Splittinjektionsverfahren.

Zur optimalen Risssanierung ist es erforderlich, dass das Vergussmaterial in die Risse eindringen und diese vollständig überdecken kann. Das setzt vor dem Vergießen ein intensives Reinigen der Risse oder auch der betreffenden Straßenoberfläche voraus.

Dieses erfolgt durch Ausblasen der jeweiligen Reparaturstelle per Hand geführter Heißluftlanze mit auf ca. 350 – 400°C erhitzter Luft bei einem Druck von 4 – 5 bar.
Durch den hohen Druck und die enorme Hitze wird die schadhafte Stelle von Schmutz und loser Körnung gesäubert, gleichzeitig auch getrocknet und vorgewärmt. Die Flanken der dadurch auch etwas erweiterten Risse werden außerdem angeschmolzen (das Bindemittel wird aktiviert), was zu einer verbesserten Flankenhaftung der Vergussmasse beiträgt.
Der Bediener der Ausblaseinrichtung geht mit der Heißluftlanze vorweg und bereitet die Schadstellen zum Vergießen durch entsprechend erforderliche Heißluft-Behandlung vor.

Sofort nach dem Ausblasen wird das auf ca. 170°C erhitzte Vergussmaterial mit der elektrisch beheizten Vergusslanze auf den Sanierungsbereich aufgetragen. Dank einer elektromagnetischen Zu-/Abschaltung der thermalölbeheizten Bitumenpumpe mittels Kippschalter an der Vergusslanze wird einerseits eine Verschleissminderung der Bitumenpumpe erreicht, da dadurch keine Zirkulation der Vergussmasse notwendig ist. Andererseits jedoch wird dadurch ein Nachtropfen von Vergussmaterial beim Umsetzen der Lanze zum nächsten Riss minimiert!
Sofort im Anschluss an das Vergießen wird die frische Oberfläche mit einem Splittgranulat von einer max. Korngröße bis 1 / 3 abgestreut. Im Interesse einer besseren Haftung der Körnung in der Vergussmasse sollte beim Einarbeiten der Körnung nach dem Prinzip „frisch-in-frisch“ verfahren werden.

Nur mit einwandfrei durchgeführten Erhaltungsmaßnahmen von Asphaltstraßen kann die Sicherheit im Straßenverkehr weiterhin gewährleistet bleiben. Dank der selbstfahrenden Schäfer LS 500 F-KO ist ein zügiges Arbeiten unter fließendem Verkehr möglich, d.h. sie stellt praktisch eine „Wander-Baustelle“ dar.
Ein sicherer und zügiger Verkehr dient schließlich auch dem Umweltschutz und minimiert die Straßennutzerkosten sowie die Kosten von Unfällen und deren Folgen. Die Erhaltung von Asphaltstraßen ist grundsätzlich in den „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächenbefestigungen – Asphaltbauweisen (ZTV BEA-StB 09/13)“ geregelt.
Download Text und Fotos: www.pr-download.com/rw4.zip

Die jahrzehntelange Erfahrung von schäfer-technic ermöglicht die Konstruktion und Herstellung praxisgerechter Maschinen nach dem neuesten Stand der Technik für den Straßenbau, die Straßenunterhaltung und die Straßensanierung. Die entwickelten Verfahrenstechniken ermöglichen es, effektiv alle erforderlichen Baumaßnahmen umzusetzen.

schäfer-technic ist Spezialist für mobile und flexible Maschinen mit großem Leistungsvermögen. Umweltschutzaspekte und Einsparung von Ressourcen sind für uns wichtige Gesichtspunkte bei der Konzeption und der Entstehung von Maschinen und Verfahrenstechniken.

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DSK – Moderne Straßenunterhaltung zu moderaten Preisen

DSK – Dünne Asphaltschichten im Kalteinbau für vorausschauende Straßenerhaltung

DSK - Moderne Straßenunterhaltung zu moderaten Preisen

Eine DSK-Verlegemaschine Typ Schäfer SMS 12.000, eingesetzt von Possehl Spezialbau GmbH.

Vor vielen Jahren bereits wurde in den Medien von „Karies“ auf den Straßen gesprochen, doch geändert hat sich bis heute nicht allzu viel. Von daher gesehen ist es ein ausgesprochener Lichtblick, wenn einige Kommunen sich zwischenzeitlich offen zeigen für moderne, umweltfreundliche und dabei sogar kostengünstige Straßenunterhaltungsmaßnahmen – hier speziell für DSK-Asphalt.
Die Hansestadt Lübeck ist ein gutes Beispiel dafür. In ihren Vororten weisen diverse Straßen typische Schadensbilder auf: Netzrisse und Kornausbrüche, u.a. zurückzuführen auf Ausmagerungen der alten Straßenoberfläche bedingt unter anderem durch jahrelange UV-Strahlen-Einwirkung, sowie starke Absenkungen, primär an Nahtstellen von nachträglich installierten Versorgungsanschlüssen.
In solchen Fällen führen das Eindringen von Oberflächenwasser und Frost-/Tauwechsel zu größeren Schäden, wie Schlaglochbildung, starke Absenkungen usw..
DSK-Asphalt wird durch die Verwendung von Polymerbitumenemulsionen in kaltem Zustand direkt auf der Verlegemaschine produziert und sofort als Asphaltmischgut auf die Verkehrsfläche appliziert. Dank der Kaltbauweise besteht nur ein sehr geringer Energiebedarf, daraus resultierend auch eine nur äußerst niedrige CO2-Belastung.
Der Einbau von DSK-Asphalt auf der Baustelle erfolgt in eigens dafür konzipierten, elektronisch gesteuerten Verlegemaschinen. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des alten Untergrunds wird die Korngröße des Mischgutes bestimmt und festgelegt bzw. ob ein- oder zweilagig eingebaut werden muss. Letzteres ist meist dann erforderlich, wenn eine Vorprofilierung vorher angeraten ist.

Der Einbau von DSK-Asphalt verursacht sowohl für den fließenden Verkehr als auch für die Anlieger nur äußerst geringe Beeinträchtigungen. So kann die frisch verlegte Oberfläche innerhalb von ca. 30 Minuten wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Aus diesen Gründen betrachtete die Stadt Lübeck den DSK-Asphalt als das effektivste und kostengünstigste Verfahren für ihre geplanten Straßenerhaltungsmaßnahmen. Mit diesen Arbeiten wurde das in Sprendlingen / RhHess. ansässige Unternehmen Fa. Possehl Spezialbau GmbH, dessen Stammhaus sich in Lübeck befindet, beauftragt.

Ganze Meldung und mehrere Bilder: www.pr-download.com/rw2.zip

Bildquelle:kein externes Copyright

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Gesellschaft/Politik

LKW- und PKW-Maut werden zur Lachnummer

Bild: Agenda 2011-2012
Bild: Agenda 2011-2012

Agenda 2011 – 2012 Eigentlich könnte alles eitel Sonnenschein sein. Der Bund nimmt mit der Mineralölsteuer, der Kraftfahrzeug-Versicherung und der LKW-Maut pro Jahr rund 50 Milliarden Euro ein. Der Verkehrsminister hat das Problem, dass ihn Schäuble an der langen Leine laufen lässt und ihm zu wenig Geld zur Verfügung stellt. Der Grund ist, dass Schäuble das Geld für andere Finanzlücken dringender benötigt. Hinzu kommt, dass laut Experten Investitionen von rund 300 Milliarden Euro auf die lange Bank geschoben werden. Neues Ungemach droht durch die EU.

Nach der EU-Richtlinie sind Infrastrukturgebühren wie die Maut an den Kosten für Betrieb, Instandsetzung und Ausbau des Straßennetzes gebunden. Es ergeben sich geringere Mautsätze als bisher, weil Deutschland diese Kriterien nicht eingehalten hat. Die Sparsamkeit der Regierung bei Brücken und Straßen wird nun von der EU bestraft. Dobrindt hatte mit seinem Gutachten vom März vorgebeugt: „Aufgrund des neuen Wegekostengutachtens müssen die Mautsätze gesenkt werden“. Erst zu wenig investiert und nun die Maut-Senkung!

PKW-Fahrer sollen ab 2016 auf deutschen Straßen Maut zahlen. Die PKW-Maut ist höchst umstritten. Noch ist sie von der EU nicht genehmigt und schon mehren sich bei der CSU und SPD Stimmen für grenznahe Gebiete Ausnahmen zu machen. Der Zoll kontrolliert, dass der Mindestlohn von den Betrieben eingehalten wird, Schwarzarbeit (1.600 fehlende Beamte) und soll nun zusätzlich bei der PKW-Maut Personenkraftwagen auf Vignetten überprüfen. Die Straßenabgabe ist so kompliziert, dass Verwaltung und Kontrolle wohl einen Großteil der Einnahmen schlucken werden.

Leere Staatskassen rufen nicht nur nach Mehreinnahmen durch zweifelhafte Straßengebühren. Der Solidaritätsbeitrag ist ein weiteres Beispiel, dass Einnahmen daraus zweckentfremdend verwandt werden. Ebenfalls versickern die Bundeszuschüsse für den Sozialen Wohnungsbau bei den Bundesländern in dunkle Kanäle, was dazu beiträgt, dass der Soziale Wohnungsbau fast zum Erliegen gekommen ist. Bei leeren Staatskassen erlaubt  sich Seehofer ein umstrittenes Betreuungsgeld und schenkt Hoteliers jährlich Steuervorteile von einer Milliarde Euro.

Die CDU, CSU, SPD, Die FDP und die AfD haben sich zu reinen Wirtschaftsparteien gemausert. Sie verwalten (ohne AfD) rund 2.100 Milliarden Euro Schulden und sind nach dem Maastricht Referenzwert von 60 Prozent mit rund 500 Milliarden Euro überschuldet. Dem stehen mächtige deutsche Unternehmen mit einem Umsatz von rund 5.550 Milliarden Euro gegenüber. Die Politik beugt sich dem Druck des Kapitals. Mit ihnen die Gewerkschaften, die ihren Teil dazu beigetragen beziehungsweise nicht verhindert haben, dass Deutschland das Niedriglohnland Nummer Eins in Europa ist und die Mindestlöhne nicht für alle Beschäftigten eingeführte wurde.

Wann hat es das zuletzt gegeben, dass die Wirtschaft gemeinsam mit der SPD die Kanzlerin auffordert die  Kalte Progression abzuschaffen. Merkel und Seehofer meinen, dass sie für den Abbau der Kalten Progression keinen Spielraum sehen und die Milliarden-Einnahmen in der mittelfristigen Finanzplanung eingeplant seien. Ihr  Denkmal – die Schwarze Null – soll um jeden Preis gebaut werden.

Sie haben nicht verhindert, dass Frauen für die gleiche Arbeit, die ihre männlichen Kollegen leisten, 23 Prozent weniger verdienen. Die Beschäftigten haben nicht die Vermögensteuer abgeschafft, sie sind nicht daran schuld, dass 2013 rund 300 Milliarden Euro vererbt wurden wovon „nur“ 4,3 Milliarden Euro in die Staatskasse flossen (1,5 Prozent). Die Beschäftigten haben nicht dazu beigetragen, dass sie die niedrigsten Löhne und niedrigsten Renten in Europa erhalten.

Das deutsche Steuersystem ist in den vergangenen Jahren ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Das Ergebnis ist ein Anstieg von Armut. Besonders betroffen sind 7,6 Millionen Regelsatz-Empfänger, Aufstocker, 1,5 Millionen arme Kinder, 9,35 Millionen Rentner die eine Bruttorente von unter 500 Euro beziehen und weitere 3 Millionen Rentner die unter dem Hartz-IV-Regelsatz liegen.

Das zu ändern, dafür steht die Initiative 2011 – 2012. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit ein Sanierungsprogramm mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vorgestellt, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Es beinhaltet Mindestrenten, Mindestlöhne, ein neues Steuersystem, die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und des Wehrersatzdienstes, eine deutliche Erhöhung der staatlichen Investitionen und eine spürbare Verbesserung für Menschen in Armut und an der Armutsgrenze lebenden. Dazu gehören heute auch Randgruppen des Mittelstandes.

Dieter Neumann

Agenda 2011 – 2012

Dieter Neumann

31275 Lehrte

Wintershall Allee 7

Telefon/Fax 05132-52919

Wirtschaft und Politik

www.agenda2011-2012.de

info@agenda2011-2012.de

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Volumen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. Es beinhaltet Mindestrenten, Mindestlöhne, ein neues Steuersystem, die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und des Wehrersatzdienstes, eine deutliche Erhöhung der staatlichen Investitionen und eine spürbare Verbesserung für Menschen in Armut und an der Armutsgrenze lebenden. Dazu gehören heute auch Randgruppen des Mittelstandes.

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Bewährter Baustoff: Ceresana veröffentlicht Studie zum europäischen Markt für Bitumen

Bitumen wird schon seit vielen Jahrhunderten in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, vor allem in Asphalt. Besonders in der Bauindustrie hat dieses zähe Gemisch einen hohen Stellenwert. Das Marktforschungsinstitut Ceresana veröffentlicht gerade einen vollständigen Überblick zum europäischen Bitumen-Markt: Die Analysten erwarten, dass der Gesamtumsatz bis zum Jahr 2021 auf rund 12 Milliarden Euro wachsen wird. Zu Europa werden dabei auch Russland und die Türkei gezählt.

Bitumen ist nicht gleich Bitumen

Obgleich es auch noch natürliche Bitumen-Vorkommen gibt, beispielsweise in Trinidad, wird in Europa fast nur industriell in Raffinerien hergestelltes Bitumen verarbeitet. Dabei können für verschiedene Anwendungsbereiche unterschiedliche Bitumen-Arten produziert werden: Destillationsbitumen, polymer-modifizierte Bitumen, Hochvakuum- und Hart-Bitumen sowie Oxidationsbitumen. Die neue Marktstudie von Ceresana enthält neben ausführlichen Angaben zum europäischen Verbrauch auch Zahlen zu Produktion, Handel und Umsatz.

Erholung des Straßenbaus

Die Nachfrage nach Bitumen war in den vergangenen Jahren rückläufig, vor allem weil wegen der Wirtschaftskrise Projekte in der Bauindustrie aufgeschoben wurden. Nun erholt sich der Markt wieder. Mehr als 80% des Bitumens wird in Asphalt verarbeitet, wo es gesundheitsschädlichen Teer ersetzt. Daher bestimmt vor allem der Straßenbau die Bitumen-Nachfrage. Eine optimale Verkehrsinfrastruktur ist für Europas Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Das immer weiter zunehmende Verkehrsaufkommen zwingt die einzelnen Staaten zu umfangreichen Erweiterungen und Sanierungen ihrer Straßennetze, vor allem in den Ballungsräumen. Dabei müssen besonders die osteuropäischen Länder die Qualität ihrer Straßen verbessern, aber auch im Westen häuften sich in den letzten Jahren Schlaglöcher.

Hochbau zweitwichtigster Absatzmarkt

Viel Bitumen wird für Neubauten sowie Sanierungen und Renovierungen im Hochbau-Sektor verbraucht. Bei Flachdächern werden häufig wasserundurchlässige Bitumen-Dachbahnen eingesetzt: Sie bieten eine einfache Verarbeitung und geringes Gewicht, zeichnen sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit aus und haben eine lange Haltbarkeit. Daneben findet Bitumen viele weitere Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Bautenschutzes oder auch als Estrich. Bei den Investitionen im Hochbau gab es in den letzten Jahren große regionale Unterschiede: Besonders in den südeuropäischen Ländern, die sehr stark von der Wirtschaftskrise 2008/09 getroffen wurden, brach die Bauindustrie stark ein. Dagegen entwickelte sich die Konjunktur in anderen Ländern, etwa der Türkei und Russland, deutlich positiver. Der Bitumen-Verbrauch für Gebäude-Isolierungen wird davon abhängen, wie energisch die europäischen Länder in den kommenden Jahren ihre klimapolitischen Ziele verwirklichen wollen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des europäischen Marktes für Bitumen, einschließlich Prognosen bis 2021. Neben der Umsatzentwicklung werden Verbrauch und Produktion der verschiedenen Länder sowie deren Einflussfaktoren eingehend erläutert. Zudem werden 27 Länder einzeln betrachtet. Dargestellt werden jeweils Verbrauch und Umsatz sowie Produktion und Handel von Bitumen. Die Nachfrage nach Bitumen wird dabei detailliert untergliedert in die Anwendungsgebiete Straßenbau, Dach- und Dichtungsbahnen sowie die sonstigen Einsatzgebiete, wie zum Beispiel Korrosionsschutz bei Rohren, Schutzlack für Stahl, Eisen und sonstige Metalle oder in der Papier-, Kabel- und Reifenindustrie.
Kapitel 2 gibt eine Übersicht über den gesamten europäischen Bitumenverbrauch, aufgeteilt auf die einzelnen Anwendungsgebiete. Zudem wird der Verbrauch in den verschiedenen Anwendungsbereichen für die jeweiligen Länder aufgezeigt.
Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Bitumen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie spezifische Produktinformationen zu Bitumen. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 41 Herstellern geliefert, wie z.B. BP plc, PCK Raffinerie GmbH, Royal Dutch Shell, Repsol S.A., Rosneft OJSC und PKN Orlen S.A.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/bitumen-europa/

Über Ceresana

Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 60 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.

Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Ohne Kompressor mühelos einblasen

Kostenersparnis bei Kabelverlegung mit EZ 100

Aschau am Inn, April 2014 – Endgültig vorbei sind die Zeiten, wo Kabel und Drähte mühsam und zeitraubend in verlegte Rohre eingezogen werden mussten. Mit dem Schnureinzugsgerät EZ 100 sind diese Probleme Schnee von gestern, auch bei gequetschten Rohren.

Ohne Kompressor mühelos einblasen

Problemlose Kabelverlegung – einfach Zugschnur einblasen oder ansaugen

Kabel einziehen mit EZ 100 für Rohre von 25 bis 150 Millimeter Durchmesser

An Rohrauslässe oder Kabelschächte den Schaumstoffring des Schnureinzugsgerätes EZ 100 ansetzen und zum Einblasen oder Ansaugen starten. Bei Einblasproblemen wird einfach auf den Ansaugmodus umgerüstet und von der Gegenseite angesaugt. Mit dem EZ 100 von Primo www.primo-gmbh.com können beim Einblasen Staub, Kleinteile, loser Schmutz, Kondens- und Regenwasser meistens ohne Schwierigkeiten durch Rohre geschoben werden. Dadurch eignet sich das Schnureinzugsgerät auch bestens für Installationen im Erdreich-, Straßen-, Tunnel- und Brückenbau. Auch bei engsten Platzverhältnissen ist das EZ 100 ohne Probleme zu bedienen, da das Gerät nur 25 Zentimeter lang ist. Das Schnureinzugsgerät von Primo ist für Einzugslängen von 1.000 Metern und mehr geeignet. Der aktuelle Rekord beträgt 3.280 Metern. Ein separates Kalibrieren der Rohre ist meist nicht mehr erforderlich.

Das Einzugsgerät EZ 100 passt mit seinem Zubehör von je zwei Rollen vinylbeschichteter 900 und 1.100 Meter langer Spezialschnur, dem Tragegurt, den Shuttles für die Rohrdurchmesser, der Ansaugeinheit mit Schaumstoff-Ring und der Bedienungsanleitung in jeden Kofferraum.

Vorteile
Ersetzt umständliche Kompressor Systeme
Enorme Kosten- und Zeitersparnis beim Kabel einziehen
Beste Zugänglichkeit bei engsten Platzverhältnissen
Kann Zugschnur bis 300 Kilogramm Zugfestigkeit, direkt einblasen
Einblasen auch bei gequetschten Rohren möglich
Einfach zu bedienen und handhaben
Doppelfunktion einblasen und ansaugen
Kalibrieren meist nicht mehr erforderlich
Findet in jedem Pkw-Kofferraum Platz
Ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis
Alle Infos unter www.primo-gmbh.com
Bildquelle:kein externes Copyright

Die Firma Primo GmbH ist ein Familienunternehmen, das sich aus der Praxis eines Elektrobetriebes heraus entwickelte. In den letzten 20 Jahren hat sich Primo darauf spezialisiert, Produkte zu entwickeln und anzubieten, die durch ihre wirtschaftlichen Faktoren erheblich an Arbeitszeit und Kosten sparen. Die neuen Ideen entwickeln sich dabei aus langjährigen Erfahrungswerten und wurden 2007 mit dem Bundespreis und dem bayerischen Staatspreis „Für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk“ ausgezeichnet.

Primo GmbH
Thomas Wintersteiger
Raiffeisenweg 1
84544 Aschau am Inn
08638 / 88684-94
info@primo-gmbh.com
http://www.primo-gmbh.com

Pressemitteilungen

Schäfer Technic: Wendigkeit gepaart mit Dosiergenauigkeit

HH Wilhelmsburg: BSM LS 500 SKS-Einsatz der Fa. Tell-Bau

Schäfer Technic: Wendigkeit gepaart mit Dosiergenauigkeit

Schäfer Nahtanspritzgerät im Einsatz.

Einsatzort: Gelände des Berufsfach- und Fachoberschul-Zentrums in Hamburg-Wilhelmsburg

Die mit einer Heißasphaltdeckschicht zu versiegelnde Baustellenstrecke stellte eine große Herausforderung für das ausführende Straßenbauunternehmen Tell-Bau GmbH aus Norden dar. Die vielen kleinen verwinkelten Straßen und Parkbuchten der insgesamt ca. 4.500 m2 großen Oberfläche dieses Schulzentrums ließen überhaupt kein kontinuierliches Einbauen von Heißasphalt zu.

Vorbereitend hierfür musste die vorhandene Binderschicht zuerst mittels Kehrbesens einwandfrei von Staub und Laub gereinigt werden. Um einen idealen Schichtenverbund zwischen der Deckschicht und der darunter liegenden Binderschicht zu erzielen, wurde anschließend dieOberfläche gleichmäßig mit C60 Bindemittel genau dosiert vorgespritzt.

Dieses erfolgte mit einem Aufsatz-Spritzgerät Typ Schäfer BSM-P 2.500. Hierbei sorgte die geschwindigkeits-abhängige Steuerung „EASY-CONTROL“ des Spritzgerätes für eine exakte, konstante Bindemitteldosierung entsprechend den M-SNAR-Richtlinien. Gerade die o.a. Baustellensituation verlangte immer wieder wechselnde Arbeitsgeschwindigkeiten, wodurch ohne eine solche Steuerelektronik die Bindemitteldosierung kaum konstant hätte gehalten werden können.

Für beide vorgenannten Arbeitsgänge setzte Fa. Tell-Bau GmbH einen UNIMOG U300 ein, der mit Kehrbesen und Vorspritz-Gerät BSM-P 2.500 ausgestattet war. Auf Grund seines sehr kurzen Radstandes ist dieser UNIMOG prädestiniert dafür, selbst unter räumlich eingeschränkten Verhältnissen zielgenau zu manövrieren.

Das Schäfer-Vorspritzgerät BSM-P 2.500 ist mit einer EASYCONTROL-Bildschirmsteuerung im Führerhaus ausgestattet, die alle wichtigen Daten des Arbeitsvorganges anzeigt. Diese können vor und während des Anspritzens eingegeben, bzw., verändert werden. Bei Verwendung eines Variomatik-Spritzbalkens können die Balkenteile auch separat angesteuert werden.
Dank einer elektronischen Druckmessung und Wegstreckenerfassung sowie einer berührungslosen Fahrgeschwindigkeitsmessung erfolgt die Spritzdruckregelung vollautomatisch. Somit ist eine gleichmäßige Bindemitteldosierung auch bei wechselnder Fahrgeschwindigkeit jederzeit garantiert.

Nach Einbau der Deckschicht bei diesen Einfahrten musste deren Abschluss jeweils mit einer dauerhaft dichten Naht versehen werden, da es sich hier um einen klassischen Einbau „Heiß an Kalt“ handelte. Auch dieses Verfahren wird explizit in dem M SNAR „Merkblatt für Schichtenverbund, Nähte, Anschlüsse und Randausbildung von Verkehrsflächen aus Asphalt“ beschrieben.

Für diese Nahtbehandlung setzte Fa. Tell-Bau einen Schäfer Fugenvergusskocher Typ LS 500 F mit Tandemachse und Selbstfahrantrieb ein. Dieses Gerät ist zusätzlich ausgestattet mit einem Mehrfachspritzkopf mit 3 pneumatisch zu betätigenden Spritzdüsen. Diese Spritzdüsen können manuell jeweils einzeln zu- oder abgeschaltet werden, wodurch z.B. die Außenflanken einer Straßendecke bis auf ca. 40 cm Breite angespritzt und versiegelt werden können.
Gleichzeitig werden alle Leitungen im Heißbitumenkreislauf elektrisch beheizt, um sicherzustellen, dass keinerlei Rückstände darin einen kontinuierlichen Zulauf zu den Spritzdüsen blockieren könnten.

In diesem speziellen Einsatzfall wurde mit nur einer Düse gearbeitet, um zielgerichtet die „Heiß-an-Kalt-Naht“ mit 170°C heißem PmB200 anzuspritzen. Bei dieser Temperatur hat das Heißbitumen die richtige Viskosität, um mit optimalem Spritzbild auf die „Heiß-an-Kalt-Naht“ aufgetragen zu werden.

Ganzer Text und Fotos hier als Download: www.pr-download.com/rw1.zip
Copyright: Schäfer Technic, Deutschland Bildquelle:kein externes Copyright

Die jahrzehntelange Erfahrung von schäfer-technic ermöglicht die Konstruktion und Herstellung praxisgerechter Maschinen nach dem neuesten Stand der Technik für den Straßenbau, die Straßenunterhaltung und die Straßensanierung. Die entwickelten Verfahrenstechniken ermöglichen es, effektiv alle erforderlichen Baumaßnahmen umzusetzen.

schäfer-technic ist Spezialist für mobile und flexible Maschinen mit großem Leistungsvermögen. Umweltschutzaspekte und Einsparung von Ressourcen sind für uns wichtige Gesichtspunkte bei der Konzeption und der Entstehung von Maschinen und Verfahrenstechniken.

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