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Der Perfektionismus

Unter Perfektionismus versteht man das übersteigerte Streben nach Vollkommenheit oder Perfektion. Traditionell wurde der Perfektionismus mit pathologischen Eigenschaften in Zusammenhang gebracht.

 

Perfektionisten setzen sich und ihre Umwelt unter Druck – dabei sind Menschen, die Fehler machen, beruflich erfolgreicher. Auch kann man Probleme durchaus überanalysieren – auch das ist eine Form von Detailversessenheit.

Wir Autoren können aus Selbsterfahrung den Tipp geben, nicht alles 100 Prozent zu versuchen, oft reichen auch neunzig Prozent. Hören Sie auf, sich selbst zu zerfleischen, wenn etwas mal nicht geklappt hat wie erhofft.

Chronische Selbstzweifel ziehen runter und machen Sie mit jedem Mal unsicherer. Talente sind ungleich verteilt – jeder kann etwas und manche eben etwas mehr als andere.

Machen Sie das Beste aus Ihren eigenen Begabungen. Es wird kein Mensch von Ihnen Wunder erwarten. Es reicht, dass Sie versuchen, Ihre Sache gut zu machen.

Prof. Rainer Sachse (Diplompsychologe und Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum) sagt: „Zum Perfektionismus neigen sowohl Menschen mit narzisstischen Zügen „etwa Workaholics“, als auch Menschen mit zwanghaften Tendenzen wobei sich ihr Perfektionismus auf unterschiedliche Weise zeigt.“

Der Traum, ein perfektes Leben zu führen, führt oft zum Alptraum – man verliert sich beim Streben nach Perfektionismus in nichtigen Details. Wir wollen alle perfekt und fehlerfrei sein, aber der Perfektionismus hat seine Schattenseiten.

Bei mental gestressten Personen wird die Überlastung vom Kopf produziert und der Kopf läuft auf Hochtouren, aber leider nicht unbedingt für den richtigen Zweck. Die Perfektion wird über alles gestellt – der Kopf kontrolliert die Umgebung bis ins letzte Detail.

Man macht sich Vorwürfe, weil nicht jede Kleinigkeit stimmt und die Gedanken werden von diesem negativen Funktionsautomatismus völlig blockiert. Man sucht dann auch ständig nach Anerkennung der Anderen. Weil der Kopf immer gleich Schwarz sieht, überbewertet er das zu bewältigende Problem und erhöht so den Stress.

Umgangssprachlich spricht man dann: Aus einer Mücke einen Elefanten machen. Und weil der Kopf immer wieder suggeriert, dass er es nie schaffen wird, reagiert er schließlich zu spät und stresst sich noch mehr. Es ist ein Teufelskreis. Schon vor 30 Jahren erschien in der amerikanischen Zeitschrift „Psychology Today“ einer der ersten Artikel über Perfektionismus. Das Resümee des Autors David Burns zu den psychischen Folgen des Optimierungsstrebens war alles andere als positiv. Es ging um Ängste und zwanghaftes Verhalten, Depressionen und um eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Selbstmord zu begehen. Die Liste von psychischen Erkrankungen der Perfektionismusforschung war lang. Ergänzt wurde diese Liste durch Essstörungen und sexuelle Funktionsstörungen, die zu schweren psychischen Beeinträchtigungen führen können. Die Forschung zu diesem Thema steht leider immer noch am Anfang, es gibt jedoch erste Hinweise, dass eine kognitive Verhaltenstherapie positive Effekte erzielen kann. Fehler sind menschlich und stehen jedem zu. Eine weiße Weste macht oft erst der Fleck darauf interessant und wer seinen Perfektionismus zügelt und Fehler zulässt, ist in der Regel sogar erfolgreicher. Außerdem können Ihnen Ihre Fehler neue Erkenntnisse liefern. Üben Sie sich also lieber in Gelassenheit.

Haben Sie realistische Erwartungen an sich selbst. Sie müssen nicht immer hundert Prozent geben, um Ihr Ziel zu erreichen. Versuchen Sie nicht alles selbst zu tun, sondern bitten Sie auch mal um Hilfe. Sie wirken dadurch auf andere sympathischer und kommen nebenbei mit Ihren Kollegen ins Gespräch. Stößt Ihre Arbeit auf Kritik, bleiben Sie gelassen. Perfektion gibt es eben nicht.

 

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Autoren: Sabine Beuke und Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783732234929 – ISBN-10: 3732234924 für EUR 13,90

Alle Bücher sind auch als E-Book käuflich auf dem download-Portal von itunes.apple.com, verfügbar, sowie auch auf dem iPhone, iPad oder iPod touch. Überall im Handel erhältlich (auch in den USA, Kanada und Australien).

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Jutta Schütz

Achenkamp 0

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Pressemitteilungen

Streben Russland und Uralkali eine Einigung im Pottasche Disput an?

Der Streit zwischen Russland und Weißrussland um den Uralkali-Chef Wladislaw Baumgertner soll möglichst bald beigelegt werden. Zu diesem Zweck wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet und die weißrussischen Kollegen stellten einen Auslieferungsantrag, für den noch in Minsk festsitzenden Baumgertner. Der weißrussische Machthaber Lukaschenko hatte dies als Auflage zur Vorbedingung für eine mögliche Auslieferung gemacht. Durch diese „kleine“ Einigung könnte schon mal ein drohender Handelskrieg der beiden doch eng miteinander verbundenen Handelspartner abgewendet werden. Baumgertner wurde Ende August festgenommen, da ihm Machtmissbrauch in seiner Position als Chef von Uralkali vorgeworfen wurde. Darauf hin wurde er für einen Monat inhaftiert und befindet sich jetzt in Hausarrest in Minsk. Russland versucht die Lage zu entspannen und Baumgertner zurück nach Moskau holen. Einige politische Beobachter sind der Meinung, dass Baumgertner im Falle seiner Verurteilung die Strafe gar nicht absitzen müsste, aber dennoch beide politischen Parteien ihr Gesicht wahren würden. Präsident Lukaschenko war über das Kartellende sehr verärgert, da wichtige Exporteinnahmen wegbrachen. Lukaschenko macht den Streit um Baumgartners Inhaftierung auch von der Reaktion der Uralkali-Eigentümer abhängig und strebt ein neues Management an. Weißrussland ist sehr stark auf die Kali-Exporte angewiesen und durch das Auseinanderbrechen der Verkaufsgemeinschaft und der darauf folgende Kalipreis-Einbruch finanziell etwas unter Druck geraten. Die Lage am Kalimarkt hat sich bis jetzt wenig entspannt, da Kunden bislang ihre Käufe zurückstellen oder wenn sie kaufen nur unter kräftigen Rabatten. Die Folge daraus ist, dass die Potash Corp. bereits eine Gewinnwarnung heraus brachte. Auch die Margen bei der hessischen K+S drastisch gesunken sind, was auch die Analysten zum Anlass für ihre Verkaufsempfehlungen und Reduzierungen der Kursziele nahmen.

Wenngleich die Unruhe noch anhält werden sich dadurch sicher nicht die langfristigen Aussichten für den Düngemittelmarkt ändern. Somit könnte sich ein Blick auf die erste und zweite Reihe von Gesellschaften der Kali-Branche lohnen. Als Erste Reihe bezeichnen wir die Produzenten wie Kali & Salz, sowie die noch größeren wie Potash Corp. etc. Die Zweite Reihe sind für uns die Gesellschaften, die zukünftig durch niedrige Produktionskosten aufwarten könnten. In diesem Zusammenhang beobachten wir Unternehmen wie Passport Potash. Dieses Unternehmen besitzt ein 307 Quadratkilometer großes Projekt im Holbrook Becken bei Arizona. Die Infrastruktur ist sehr gut und seit dem Jahr 2009 wurden in diversen Explorationsprogrammen mehr als 50 Bohrlöcher nieder gebracht. Des Weiteren verfügt das Unternehmen über ein sehr gutes und erfahrenes Management. Da auch diese Unternehmen im Kali-Sog mit abgestraft wurden die noch keine Produktion haben, werden wir solche Unternehmen ins Visier nehmen und gerade jetzt auch weiterhin beobachten.

Interview zur Situation am Potash Markt mit Ali Rahimtula, Director bei Passport Potash: http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=105584

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Researchbereich kostenlos zur Verfügung.

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mit dem Management ausgewählter Gesellschaften zu treffen und aktiv Fragen
zu stellen. So wird sichergestellt, dass Sie über alle notwendigen
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Als Partner der Bergbauindustrie verfügt die Swiss Resource Capital AG über
ein weltweit aktives Expertennetzwerk und einzigartigen Zugang zu
Finanzierungen, die eine direkte Unternehmensbeteiligung in der Frühphase
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der Projekte vor Ort erlaubt es uns, Sie mit der gebotenen Transparenz und
Sachkunde zu informieren. Wir analysieren fortlaufend aussichtsreiche
Investmentchancen im Minenbereich und arbeiten eng mit erfolgreichen
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