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Einladung zu einem „richtig stressigen“ Pressegespräch

Pressegespräch „Digitales Leben und Stress“

Einladung zu einem "richtig stressigen"  Pressegespräch

Einladung zu einem „richtig stressigen“ Pressegespräch mit Dr. med. Sabine Schonert-Hirz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie nützlich schätzen Menschen digitale Medien ein? Wie sehr fühlen sie sich gestresst? Wie stark werden sie zu Multitasking verleitet? Und wie wollen sie den neuen digitalen Herausforderungen des Alltags begegnen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine repräsentative Studie mit dem Titel „Digitales Leben und Stress“. Sie ist als Gemeinschaftsstudie von Dr. med. Sabine Schonert-Hirz, auch bekannt als „Dr. Stress“, Berlin, (bekannt für TV- und Medien-Auftritte sowie Weiterbildung rund um Stress und Medizin) und Thomas Lünendonk von der Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, (eine der Top 100 IT-Persönlichkeiten in Deutschland – lt. „Computerwoche“) erarbeitet worden. Und die Untersuchung zeigt überraschende Ergebnisse!

Wir möchten Ihnen gerne einen Einblick in die wichtigsten Studienkapitel geben. Daher laden wir Sie herzlich ein zum:

Pressegespräch „Digitales Leben und Stress“
am: 10. Oktober 2017
um: 10.00 Uhr
in die „Unicorn Canteen Berlin coworking & meeting“, Brunnenstraße 64/65, 13355 Berlin (Mitte)
(U-Bahn U8, Voltastraße / Bus 247)

Gegen den Stress der Anfahrt gibt es neben Informationen einen kleinen Imbiss und Kaffeespezialitäten.

Da wir nur begrenzte Raumkapazitäten haben, bitten wir um rasche Anmeldung bis zum 29. 09.17 bzw. darum, sich nur verbindlich anzumelden. Es wäre schade, wenn kurzfristig Plätze freiblieben. Vielen Dank!

Wir freuen uns auf Sie!
Falls Sie vorab Fragen haben, so rufen Sie uns gerne auf unseren Mobilnummern an oder schreiben Sie uns eine kurze Mail. Wir antworten!

Beste Grüße

Dr. med. Sabine Schonert-Hirz
Am Karlsbad 15
10785 Berlin
Mobile: +49 172 53 104 30
post@doktor-stress.de
www.doktor-stress.de

Thomas Lünendonk
Senior Advisor
Lünendonk & Hossenfelder GmbH
Maximilianstraße 40
87719 Mindelheim
Mobile: +49 171 335 20 98
luenendonk@luenendonk.de
www.luenendonk.de

Seit über 20 Jahren lassen sich viele tausend Zuhörer und Seminarteilnehmer von Dr. Stress inspirieren. Bekannt wurde sie als Moderatorin und Filmautorin für verschiedene Gesundheitssendungen im WDR-und NDR Fernsehen. Seit 1983 ist sie selbständige Unternehmensberaterin, Rednerin, Referentin und Trainerin. Seit 1996 lehrt sie als Dozentin für Gesundheitsmanagement und seelische Gesundheit an der Bundesfinanzakademie Bonn und Berlin.

Unter dem Motto „Auf der Bühne vorgelebt – sofort nachgemacht“ bringt sie die besten Ideen
für eine gelungene Stressbalance mit Charme und Humor genau auf den Punkt. Stets untermauert mit sorgfältig recherchierten Ergebnissen aus der modernen Stress- und Gehirnforschung und immer überzeugend, lebensnah und praxistauglich.

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Ohne Weiterbildung wackelt der Job

Randstad Arbeitsbarometer untersucht: Wie lernbereit ist Deutschland?

Ohne Weiterbildung wackelt der Job

82% der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass lebenslanges Lernen wichtig ist.

Weiterbildung in der digitalisierten Arbeitswelt ist ein heißes Thema im Bundestagswahlkampf. In den Programmen aller großen Parteien spielen die Unterstützung bei Fortbildungen und die Nachqualifizierung im oder außerhalb des Jobs eine wichtige Rolle. Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer hat nachgefragt, was die Arbeitnehmer in Deutschland eigentlich zu diesem Wahlkampfthema zu sagen haben.

82% der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass lebenslanges Lernen wichtig ist, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Die Erkenntnis, dass es ohne Weiterbildung in Zukunft schwerer werden wird, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, kommt schnell bei immer mehr Arbeitnehmern an. Noch vor einem halben Jahr hatten lediglich 51% der Befragten den Eindruck, dass sie ihre digitalen Kompetenzen verbessern müssen, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten (Randstad Arbeitsbarometer Q4 2016). Mit dem technologischen Fortschritt ändern sich Anforderungen immer schneller, Berufsbilder bekommen einen anderen Schwerpunkt oder lösen sich auf und gewohnte Prozesse werden durch neue ersetzt.

Aus der Politik kommt für Fortbildungsprogramme, die auf Berufstätige zugeschnitten sind, bisher aber kaum aktive Unterstützung. „Um wirklich alle, die fest in einem Job sind, fit für die digitale Arbeitswelt zu machen, müssen Weiterbildungen stärker von der Politik gefördert werden“, so Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. „Aber auch Unternehmen müssen umdenken und ihren Arbeitnehmern Zeit verschaffen, damit sie in sich selbst investieren können. Dazu gehört nicht nur das Fachwissen aufzufrischen, sondern auch den richtigen Umgang mit digitalen Techniken zu erproben und eine Balance in dem immer schneller werdenden Arbeitsalltag zu finden.“

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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IDG Studie zeigt Nachholbedarf von deutschen Unternehmen bei Identity & Access Management auf allen Ebenen

Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit Centrify zeigt einen erheblichen Nachholbedarf deutscher Unternehmen bei Identity & Access Management (IAM) in vielen Aspekten

Santa Clara, CA/München, 21.09.2017 – Centrify, einer der führenden Lösungsanbieter zum Schutz digitaler Identitäten von Unternehmen mit hybriden IT-Landschaften, gibt heute die Ergebnisse einer von IDG in Zusammenarbeit mit Centrify durchgeführten Studie bekannt. Für die „Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit Centrify, München 2017.“ wurden 385 Entscheider wie Geschäftsführer, Vorstände, CIOs, CDOs, CTOs, CSOs, IT-Leiter, IT-Bereichsleiter und Experten aus IT-Security-Abteilungen aus knapp 20 verschiedenen Branchen in Deutschland befragt.

Die Studie stellt einen alarmierenden Nachholbedarf bei softwaregestütztem Identity & Access Management (IAM) auf allen Ebenen fest. Die Relevanz als Business-Thema ist in den Führungsetagen nicht ausgeprägt genug. Trotz vieler Vorteile, die ein Plattformansatz für alle IAM-Aspekte bietet, setzen Unternehmen zu selten darauf. Generell sind IAM-Lösungen noch nicht überall im Einsatz, und auch Privileged Identity Management (PIM) bzw. Privileged Access Management (PAM) sowie Single Sign-On (SSO) und Mobile Device Management (MDM) sind nur lückenhaft verbreitet. Multifaktor-Authentifizierung (MFA) wird ebenfalls noch nicht komplett umgesetzt.
Je nach Firmengröße (gemessen an der Mitarbeiteranzahl) und Größe des IT-Budgets bestehen aber teils erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Punkten.

IAM noch nicht überall wichtiges Business-Thema
In etwas mehr als einem Drittel (35 %) aller befragten Unternehmen ist die Geschäftsführung für IAM verantwortlich, gefolgt von CIO/IT-Vorstand (33 %) und IT-Sicherheitsexperte (27 %). Die Werte unterscheiden sich aber stark, wenn nach Unternehmensgröße differenziert wird: Während sich in 62 % der kleinen Firmen (weniger als 100 Mitarbeiter) die Geschäftsführung um IAM kümmert, sind es in mittelgroßen Unternehmen (100-999 Mitarbeiter) nur 18 % und in großen Unternehmen (1000+ Mitarbeiter) 28 %. Dort sind vor allem CIO/IT-Vorstände, IT-Sicherheitsexperten und IT-Leiter für IAM verantwortlich.

Ein ähnliches Bild ergeben die Antworten auf die Frage, wer in den Firmen die Entscheidungen bei der Auswahl von Security-Dienstleistern und Security-Lösungen trifft. Auch hier dominieren in kleinen Firmen die Geschäftsführer (75 %), in den mittleren und großen Unternehmen der CIO oder IT-Leiter. Und auch hier deutet die hohe Anzahl an Mehrfachnennungen darauf hin, dass diese Entscheidungen im Team getroffen werden.

IT-Security und damit IAM wird jedoch von der Führungsetage nicht ausreichend genug als das wichtige Business-Thema verstanden, das es in der heutigen Zeit datenabhängiger Geschäftsprozesse und hybrider IT-Landschaften ist. Insbesondere CIOs, CDOs, CTOs und CSOs sind der Meinung, dass IT-Sicherheit für die Führungsetage eher ein reines IT-Thema ist und eher nicht als wichtiges Business-Thema wahrgenommen wird. In Unternehmen, die eine IAM-Einführung planen, schätzen knapp zwei Drittel der Befragten IT-Sicherheit eher nicht als wichtiges Thema für Geschäftsführung und Vorstand ein. In Unternehmen ohne IAM ist es merkwürdigerweise genau umgekehrt: Dort geben knapp zwei Drittel der Befragten an, dass IT-Sicherheit eher als wichtiges Business-Thema wahrgenommen wird. Das Thema wird dort zwar von der Führungsetage als relevant erkannt, zieht aber nicht das entsprechende Handeln nach sich. Ursachen für diese Diskrepanz könnten Engpässe bei Budget und Personal sein.

Gleichzeitig findet aber die Mehrheit aller Befragten (84 %), dass IAM vom Top-Management getrieben werden muss. Auch 80 % der Geschäftsführer und Vorstände teilen diese Meinung, obwohl nur 50 % von ihnen IT-Sicherheit als wichtiges Business-Thema wahrnehmen. In Firmen mit IAM im Einsatz finden sogar 91 %, dass IAM vom Top-Management ausgehen muss. Bei Firmen ohne IAM stimmen der Aussage noch knapp 76 % aller Befragten zu.

IT-Sicherheit und insbesondere IAM sollten hohe Priorität für das Top-Management haben: Die Ergebnisse der von Centrify in Auftrag gegebenen und vom Ponemon Institute durchgeführten Studie „Die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen auf die Reputation und den Wert eines Unternehmens“* belegen, dass bekannt gewordene Datenschutzverletzungen erhebliche negative Folgen für die gesamte betroffene Organisation – inklusive Vertrieb, Marketing und IT – haben. Signifikant betroffen sind die Firmenfinanzen und der Shareholder Value. Der Börsenwert von 113 beobachteten Unternehmen sank um durchschnittlich 5 % an dem Tag, an dem die Datenschutzverletzung bekannt wurde. Die Kundenabwanderung betrug bis zu 7 %. Darüber hinaus gaben 30 % der vom Hack betroffenen Endkunden an, dass sie ihre Beziehung zu dem gehackten Unternehmen abgebrochen haben. Auch der Markenwert eines Unternehmens wird durch Data Breaches stark beschädigt.

IT-Sicherheit ist demnach essentiell für den Erfolg von Unternehmen. Allerdings sollten Organisationen überlegt in den Schutz ihrer IT und in IAM investieren: Trotz Ausgaben für IT-Sicherheit von über 80 Mrd. USD im Jahr 2016 konnten die herkömmlichen Produkte und Dienstleistungen der großen Sicherheitsunternehmen die große Mehrheit der Datenlecks nicht verhindern, das Problem wird im Gegenteil immer schlimmer. Die größte aktuelle Gefahr ist derzeit – da sind sich beispielsweise Verizon und Forrester einig – kompromittierte Zugangsdaten. Wenn Hacker über einen Benutzernamen und das dazugehörige Passwort verfügen, kommen sie in die Unternehmens-IT, ohne Aufsehen zu erregen. Laut dem Verizon Data Breach Investigation Report 2017 lassen sich 81 % der durch Hacks verursachten Datenschutzverletzungen auf gestohlene bzw. schwache Passwörter zurückführen. Forrester schätzt, dass an 80 % der Data Breaches gehackte Accounts von Anwendern mit erweiterten Rechten beteiligt sind.**

Eine IAM-Plattform ist noch selten
Neben Windows-PCs und Macs müssen in heutigen Unternehmen beispielsweise auch mobile Endgeräte, Server, interne Apps und Cloud-Applikationen geschützt werden. Auch SSO, MFA, MDM, granulare Berechtigungen für Admins, Session Recording für Compliance und Shared Account Password Management müssen verwaltet werden. Dafür setzt die Mehrheit aller Firmen (48 %) 2-3 Lösungen ein, nur ein Fünftel hat nur eine Lösung. Kleine Firmen setzen meistens (34 %) auf nur eine Lösung, mittlere (57 %) und große (55 %) überwiegend auf zwei bis drei Lösungen. Firmen mit kleinerem IT-Budget (weniger als 1 Mio. Euro pro Jahr) setzen zu knapp einem Drittel auf eine Lösung, Unternehmen mit einem IT-Budget von mehr als 1 Mio. Euro pro Jahr haben zu 60 % 2-3 Lösungen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, wie wichtig eine Integration von MDM-Lösungen, SSO und strenger Authentifizierung (MFA) eingeschätzt wird. Für 69 % aller Befragten ist eine solche Integration sehr wichtig oder zumindest wichtig. Bei zunehmender Unternehmensgröße wird die Integration immer wichtiger: In kleinen Firmen ist sie für 43 % sehr wichtig und wichtig, in großen Unternehmen teilen bereits 85 % diese Einschätzung. Bei Firmen mit IAM finden 79 % die Integration sehr wichtig oder zumindest wichtig, bei Firmen mit IAM in Planung sind es 61 %. Unternehmen ohne IAM finden die Integration zu 46 % sehr wichtig und wichtig. Bei MDM, SSO und MFA ist eine Integration demnach überwiegend gewünscht. Kommen jedoch weitere Teile der IT-Landschaft wie Server, interne Apps, Cloud-Applikationen, granulare Berechtigungen für Admins, Session Recording für Compliance und Shared Account Password Management hinzu, verlieren scheinbar viele Firmen die Vorteile nur einer Lösung aus den Augen.

Centrify hilft Organisationen, diese Vorteile zu erschließen und deckt alle oben genannten Anwendungsfelder mit seiner umfassenden Plattform für Identity & Access Management ab. Der Centrify Ansatz birgt zahlreiche Vorteile wie Kosteneinsparungen, lückenlose Sicherheit, nahtlose Integration der einzelnen Services und Usability sowie Betreuung und Administration nur einer Software. Der Trend geht in vielen IT-Bereichen zu einem derartigen Plattform-Ansatz. In Deutschland haben hier in Bezug auf IAM allerdings noch viele Firmen Optimierungspotenzial.

Nachholbedarf bei IAM
Derzeit setzt überhaupt nur etwas mehr als ein Drittel (38 %) der befragten Firmen eine Softwarelösung für IAM ein. Immerhin 31 % der Firmen planen die Einführung einer IAM-Software in den nächsten 12 Monaten. Für 28 % kommt eine Einführung derzeit nicht in Frage. Vorreiter bei softwaregestütztem IAM sind die großen Unternehmen mit einem Wert von 64 %, gefolgt von den mittelgroßen Firmen mit 39 %. Nur 14 % der kleinen Unternehmen nutzen eine IAM-Software. Entsprechend planen derzeit auch 57 % der kleinen Firmen noch nicht den Einsatz einer IAM-Lösung.

PIM/PAM fehlt oft komplett oder nur SAPM im Einsatz
Im Rahmen der Studie wurde auch nach dem Einsatz von Lösungen für eine Spezialdisziplin von IAM, dem Privileged Identity Management (PIM) bzw. Privileged Access Management (PAM), gefragt. Die meisten Unternehmen (37 %) haben dafür noch gar keine Lösung im Einsatz. Knapp 15 % haben bloß eine Lösung für Shared Account Password Management. Nur ein Drittel hat bereits eine Lösung, die granulare Berechtigungen für Admins ermöglicht. Je nach Unternehmensgröße sind die Unterschiede hier gravierend: 60 % der kleinen Firmen haben gar keine PIM-/PAM-Lösung. 39 % der mittelgroßen und fast die Hälfte der großen Unternehmen setzen dagegen eine Lösung für granulare Admin-Berechtigungen ein. Hier zeigt sich ein großes Risiko bei den befragten Unternehmen, denn insbesondere privilegierte Accounts sind das bevorzugte Ziel von Hackern. Werden privilegierte Accounts kompromittiert, geht dies regelmäßig mit fatalen Datenschutzverletzungen einher.

SSO und MDM sind Mangelware, MFA ebenfalls nicht lückenlos im Einsatz
Nur rund ein Drittel der Unternehmen setzt jeweils Lösungen für SSO und MDM ein. 37 % der befragten Firmen haben eine SSO-Lösung für die einfachere Anmeldung in ihre Systeme implementiert. Die Nase vorn haben hier die großen (53 %) und mittleren (44 %) Firmen, während nur 18 % der kleinen Unternehmen SSO nutzen. Absolute SSO-Vorreiter mit 63 % sind die Unternehmen, die bereits ein softwaregestütztes IAM installiert haben.
Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den MDM-Lösungen für die sichere und zentrale Verwaltung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets. Während in der Gesamtheit nur 37 % der Unternehmen MDM im Einsatz haben, sind es bei den Firmen mit installiertem IAM 61 %. Auch bei MDM steigt der Reifegrad mit der Unternehmensgröße an. Nur 14 % der kleineren Firmen besitzen eine MDM-Lösung, der Wert klettert bei den Unternehmen mittlerer Größe auf 44 % bis hin zu 53 % bei den großen Firmen.

MFA-Lösungen sind weiter verbreitet: Etwa vier Fünftel (79 %) der Firmen sichert ihre Zugänge zum Netzwerk für eigene Mitarbeiter über eine Multifaktor-Authentifizierung mit Token (Hardware, Software oder Push) ab. 11 % planen jedoch bereits die Implementierung von MFA. Mittelgroße Unternehmen liegen interessanterweise bei der Nutzung von MFA vorne, 76 % setzen eine Lösung dafür ein. Bei großen Unternehmen sind es 69 %, kleine Firmen folgen mit 61 %.

Smartphone (45 %) und Smartcard (44 %) werden am häufigsten für MFA genutzt, gefolgt von USB (37 %), SIM-Karte (30 %), Biometrie (23 %) und MicroSD (18 %). Auch hier zeigen sich Unterschiede hinsichtlich der Unternehmensgröße und des IAM-Status. In kleinen und mittelgroßen Unternehmen führt die Smartcard mit 43 %, in den großen Unternehmen ist das Smartphone (58 %) das dominierende Mittel für MFA. Bei Organisationen mit IAM und IAM in Planung führt ebenfalls das Smartphone (59 % bzw. 35 %). Firmen ohne IAM setzen zu 29 % auf Smartcards, gleichauf mit USB und Biometrie sowie anderen Optionen (jeweils 29 %). Mit 14 % folgt das Smartphone abgeschlagen auf Platz 5.

Die Frage, wie wichtig risikobasierte Authentifizierung für höhere Benutzerfreundlichkeit eingestuft wird, fördert etliche Unterschiede zu Tage: 78 % aller Befragten stufen moderne Mittel wie risikobasierte Authentifizierung als sehr wichtig, wichtig und eher wichtig ein, um eine höhere Benutzerfreundlichkeit zu erzielen. Geschäftsführung und Vorstände stimmen dem zu 68 % zu, CIOs, CDOs, CTOs und CSOs sogar zu 86 %. In mittleren und großen Unternehmen ist die Zustimmung dazu höher als in kleinen Unternehmen. Bei Unternehmen mit IAM stimmen sogar 92 % zu, bei Firmen mit IAM in Planung 82 %. In Firmen ohne IAM sind es nur 57 %. Centrify bietet mit dem Analytics Services eine Lösung, die basierend auf Nutzerverhalten Datenschutzverletzungen in Echtzeit erkennt und stoppt. Der Service nutzt Machine Learning, um Risiken basierend auf den sich ständig ändernden Mustern des Nutzerverhaltens einzuschätzen. Dem Nutzerverhalten wird ein Risk Score zugewiesen und die dazu passende Konsequenz wird eingeleitet: Zugriff erlauben, eine strengere Authentifizierung anfordern, oder den Zugriff komplett blockieren.

* Die komplette Studie steht hier zum Download bereit: https://www.centrify.com/lp/ponemon-data-breach-brand-impact-de
** Von Centrify in Auftrag gegebene Forrester Studie „Stop The Breach: Reduce The Likelihood Of An Attack Through An IAM Maturity Model“: https://www.centrify.com/media/4594046/stop-the-breach.pdf

Über Centrify
Centrify definiert IT-Sicherheit neu. Mit Centrify ergänzen Organisationen den herkömmlichen, statischen und perimeterbasierten Ansatz um den Schutz der Millionen verteilten Verbindungen in den grenzenlosen hybriden IT-Landschaften heutiger Unternehmen.
Als einziger branchenweit anerkannter, führender Anbieter von Lösungen für Privileged Identity Management und Identity-as-a-Service bietet Centrify eine einzige Plattform, um den Zugriff aller Anwender auf Apps und Infrastruktur in den grenzenlosen hybriden IT-Landschaften heutiger Unternehmen mittels Identity Services zu schützen.
IT-Sicherheit heute definiert sich auch über die Sicherheit digitaler Identitäten. Das ist Identity Defined Security.
Über 5000 Kunden, inklusive mehr als die Hälfte der Fortune 50 Unternehmen, vertrauen auf Centrify, um ihre Organisationen zu schützen. Erfahren Sie mehr auf www.centrify.com/de
Centrify unterstützt Unternehmen dabei, Risiken zu reduzieren und Datenverlust zu vermeiden.

Centrify ist ein eingetragenes Markenzeichen der Centrify Corporation in den Vereinigten Staaten von Amerika und in anderen Ländern. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

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Frankfurt: Wohnungspreise übersteigen 20.000 Euro pro Quadratmeter

Studie sieht „Raum für Wachstum und Preisentwicklung“ in der Nachbarstadt Offenbach

Frankfurt: Wohnungspreise übersteigen 20.000 Euro pro Quadratmeter

Die ImmoConcept GmbH untersucht regelmäßig den Frankfurter Wohnungsmarkt und Immobilienmarkt

Frankfurt, 19. September 2017 – Die Immobilienpreise in Frankfurt am Main haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt, in einigen Stadtteilen nahezu verdreifacht. Nach der aktuellen Wohnungsmarkt-Studie des Immobilien- und Beratungsunternehmens ImmoConcept haben dabei „bisher weniger etablierte Viertel die klassischen Wohnquartiere in der Preisdynamik überholt“. So weisen die Altstadt mit 192 Prozent und das sogenannte Gutleutviertel zwischen Hauptbahnhof und Westhafen mit 156 Prozent die höchsten Steigerungsraten beim Kaufpreis für Wohnungen auf. Neubauwohnungen kosten im Gutleutviertel aktuell 7.213 Euro pro Quadratmeter, in der Altstadt sogar 7.882 Euro.

Die höchsten Immobilienpreise werden wie schon in den Vorjahren im Frankfurter Westend verlangt. Dort kosten neue Wohnungen im Durchschnitt mehr als 8.100 Euro pro Quadratmeter. Aber auch die Innenstadt zwischen Altstadt und Westend, vor allem durch das Bankenviertel, Büros und Gastronomie geprägt, erfährt eine deutliche Aufwertung als Wohnquartier. Hier wurde im laufenden Jahr die mit Abstand teuerste Wohnung verkauft. Sie kostete knapp 22.000 Euro pro Quadratmeter.

Bernd Lorenz, Geschäftsführer der ImmoConcept GmbH, sagte bei der Präsentation der Studie: „Die ungebrochene Nachfrage am Frankfurter Wohnungsmarkt hat Verhältnisse geschaffen, wie sie exemplarischer für das Wachstum deutscher Metropolen nicht sein könnten.“ In jedem vierten der insgesamt 47 Stadtteile haben sich die Kaufpreise für Wohnungen in den vergangenen Jahren mindestens verdoppelt. Im gleichen Zeitraum sind die Mieten um durchschnittlich 33 Prozent gestiegen. Aber auch hier gibt es erhebliche Unterschiede. So verzeichnet das bis heute industriell genutzte Gutleutviertel auch bei den Mieten mit 47 Prozent die laut Studie höchste Steigerungsrate.

Im Durchschnitt kostet eine Mietwohnung in Frankfurt pro Quadratmeter aktuell zwischen 11,75 Euro (Bestand) und 14,64 Euro (Neubau). Im Westend, wo die Preise schon seit Jahren höher liegen, werden im Schnitt mehr als 19 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Angesichts dieser Preisentwicklung ziehen „Menschen mit niedrigen und auch mittleren Einkommen“ laut Studie immer häufiger in Nachbarstädte. So seien in Offenbach die Mieten innerhalb der letzten zehn Jahre ebenfalls um durchschnittlich 33 Prozent und die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen um 71 Prozent gestiegen – liegen aber noch weit hinter den Durchschnittswerten von Frankfurt. Für Offenbach prognostiziert die Studie daher „Raum für weiteres Wachstum und positive Preis- und Mietentwicklungen“, weshalb die Stadt bereits „eine sehr attraktive Adresse für Bau- und Projektentwickler“ darstelle.

Die diesjährige Wohnungsmarktstudie führt frühere Erhebungen von ImmoConcept fort. Sie weist für alle 47 Frankfurter Stadtteile Fläche und Einwohnerzahl aus, ebenso aktuelle Mieten und Kaufpreise für Neubauten und Bestand-Immobilien sowie deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr und innerhalb der vergangenen zehn Jahre.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2004 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von über 700 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

Stephan Praus, LEWO Unternehmensgruppe zum Wohnungsleerstand im Osten der Republik

Studie von CBRE Group kommt zu erstaunlichen Ergebnissen beim Wohnungsleerstand und dessen Verteilung

Leipzig, 18.09.2017. „Blühende Landschaften versprach seinerzeit Altkanzler Helmut Kohl, wenn er von der ökonomischen Zukunftsperspektive der neuen Bundesländer im Osten der Republik sprach“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. Diese Motivation war auch nötig, denn vermutlich wusste nicht nur der inzwischen verstorbene Ex-Kanzler, dass auf die Bundesrepublik Deutschland viel Arbeit zukommen würde. Dies betraf auch massiv den Immobilienmarkt, denn der Bestand an Wohnungen und Gewerbeimmobilien in den neuen Bundesländern wies einen hohen Sanierungsstau auf und tut es teilweise noch heute. „Dass die deutsch/deutsche Angleichung aber inzwischen weit fortgeschritten ist, ist vielen Bürgern hierzulande – egal ob Ost oder West – noch nicht wirklich bewusst“, so der Chef der LEWO Unternehmensgruppe. So kursiere für den Immobilienmarkt immer noch das Vorurteil, dass gerade im Osten der Wohnungsleerstand problematisch ist.

 

Die international tätige CBRE Group, eines der größten Dienstleistungsunternehmen im Immobilienmarkt, hat daher mit dem „Wohnmarktreport Deutschland 2016“ eine umfangreiche Studie verfasst, in der es insbesondere um die Frage des vorhandenen Angebots an Wohnungen in Deutschland geht. Hiermit sollte das tatsächliche Ausmaß des Wohnungsleerstands erfasst werden. Und in dieser Studie zeigte es sich, dass die Stadt mit den meisten freien Wohnungen nicht etwa im Osten liegt, sondern in Niedersachsen. Denn in Salzgitter stehen rund 11 Prozent aller vermietbaren Wohnungen leer. Bei einem Bundestrend von 3,1 Prozent aller überprüften Städte, lagen Chemnitz (9,5 Prozent), Pirmasens (9,0 Prozent), Schwerin (8,9 Prozent) und Halle an der Saale (8,6 Prozent) um einige Beispiele zu nennen vergleichsweise weit oben. Fasst man die Ergebnisse zusammen, gibt es in der Tat einen Trend, der eher in Richtung Wohnungsleerstand zeigt.

 

„Doch die Differenz zwischen Osten und Westen wird erheblich dadurch getragen, dass es in den Metropolen in Westdeutschland wie München und Hamburg faktisch gar kein Angebot an Wohnungen mehr gibt“, so LEWO Unternehmensgruppe-Geschäftsführer Praus. Derartige Metropolentwicklungen gäbe es nämlich im Osten der Republik noch nicht und Berlin spiele bei der Gewichtung eine Sonderrolle. Fakt sei, dass in vielen gefragten Städten im Osten wie beispielsweise Dresden und Leipzig inzwischen eine Situation herrsche, bei der man durchaus von Wohnungsmangel und nicht von einem Wohnungsleerstand sprechen könne. Dies sah auch die CBRE Group so.

 

Zumal noch längst nicht alle Wohnungen vermietbar seien, wie die regionale Bildzeitung im Dezember des vergangenen Jahres beispielhaft für Leipzig herausarbeitete: Danach würden laut Amt für Statistik in Leipzig 19.000 Wohnungen leer stehen. Diese Aussage stimme aber nur bedingt, denn nur jede zweite Wohnung sei überhaupt in einem Zustand, dass sie überhaupt vermietet werden könnte. Die Bildzeitung wörtlich: „Macht einen realen Leerstand von gerade mal 3 Prozent aus – ein Wert kurz vor der Wohnungsnot!“ Diese Situation würde sich zudem verschärfen, da Städte wie Dresden und Leipzig – so wie andere Metropolen in Deutschland auch – einen zunehmenden Zuzug aus dem Umland für sich verzeichnen könnten. „Das Thema Wohnungsleerstand sollte also sehr differenziert betrachtet werden“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.

 

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

 

LEWO Unternehmensgruppe
Cöthner Strasse 62
04155 Leipzig
Tel: 0341 46 24 3340

Ansprechpartner: Stephan Praus
E-Mail: presse@lewo.de

 

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Die Marktmacht globaler Marktplätze und gestiegene Kundenanforderungen verändern den Einzelhandel am stärksten

Die Marktmacht globaler Marktplätze und gestiegene Kundenanforderungen verändern den Einzelhandel am stärksten

Berlin/Regensburg, 17. September 2017. Forscher von ibi research an der Universität Regensburg haben zusammen mit 41 Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in den letzten drei Monaten eine umfassende Untersuchung des Einflusses der Digitalisierung auf den deutschen Einzelhandel durchgeführt und nun die Studie „Der deutsche Einzelhandel 2017“ vorgelegt. Die deutschlandweite Befragung von mehr als 2.000 Einzelhändlern zeigt den Status quo der Digitalisierungsbemühungen der Händler, vertieft ausgewählte Problemstellungen wie die Investitionsbereitschaft oder die Nachfolgeproblematik und analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle.

„Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass der deutsche Einzelhandel sein klassisches Geschäftsmodell überdenken muss“, berichtet Dr. Georg Wittmann von ibi research an der Universität Regensburg, der das Forschungsprojekt leitet. „Verkaufen heute 54 % der Händler ihre Produkte ausschließlich stationär, wollen 37 % davon in fünf Jahren auch im Online-Vertrieb aktiv sein. Wie die verbleibenden 63 % reagieren werden, bleibt abzuwarten“, so Wittmann weiter. Auch 14 % der heute ausschließlich online aktiven Händler planen zudem, in fünf Jahren offline zu verkaufen, was den Handlungsdruck auf die stationären Akteure zusätzlich erhöhen wird.
Dieselbe Entwicklung zeigt sich auch bei einem Blick auf die erwartete Verteilung der Umsätze: In den nächsten fünf Jahren rechnen 24 % der stationär aktiven Händler mit einen Rückgang der im Ladengeschäft erwirtschafteten Umsatzanteile. Im Vertriebskanal Online-Shop erwarten dagegen lediglich 4 % der Händler einen Rückgang. 13 % erwarten einen Zuwachs dieses Kanals und 83 % rechnen damit, dass die Online-Umsatzanteile gleich bleiben.

On- und Offline wachsen stärker zusammen
Jedoch gibt es aus Sicht der rein stationären Händler einen Lichtblick. Immer mehr Ladengeschäfte, die auch online aktiv sind, verbinden die Kanäle. Services wie eine Online-Reservierung und eine Vor-Ort-Abholung setzen bereits 27 % der Händler ein und 11 % planen es. Ähnliche Werte ergab die Analyse beim Online-Kauf und der Abholung im Ladengeschäft (Click and Collect). Hier liegen die Werte bei 24 % und 10 %. Ein Blick auf die digitale Aufwertung des Ladengeschäfts selbst lässt dann aber wieder etwas Ernüchterung einkehren. Als Beispiel sei das virtuelle Regal genannt, das der Sortimentserweiterung dient. Gerade einmal 5 % haben diese Technik im Einsatz und 5 % planen es. Auch kostenloses WLAN findet sich bisher nur in gut einem Drittel der Geschäfte. „Auch im Back-Office wird immer stärker digitalisiert. Aber: Ein Fünftel der Händler verfügt noch immer nicht über die digitalen Systeme. Das erschwert die Anbindung an Online-Shops oder -Plattformen.“, so der stv. Hauptgeschäftsführer des DIHK, Achim Dercks. Auch die Forscher von ibi research sehen noch Nachholpotenzial bei der Digitalisierung sowohl an der Kundenschnittstelle als auch im Back-Office, wobei natürlich nicht für alle Händler alle technischen Innovationen Sinn machen.

Unternehmen mit geregelter Nachfolge investieren stärker in Digitalisierungsthemen
Ein weiteres Themenfeld der Studie waren die aktuellen und zukünftigen Investitionen des deutschen Handels in Digitalisierungsvorhaben. Hier gilt es festzuhalten, dass lediglich 12 % der Unternehmen ein ausgewiesenes Budget für Investitionen in die Digitalisierung haben. 56 % der Händler ohne explizites Budget nutzen zur Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen das allgemeine Investitionsbudget, 9 % wollen generell nicht in die Digitalisierung investieren und 8 % haben für solche Investitionen kein Geld. Von den Händlern mit ausgewiesenem Budget wollen zwei Drittel dieses in den kommenden drei Jahren steigern. Ein deutlicher Zusammenhang besteht in diesem Kontext auch bei Thema Nachfolge. Ist die Nachfolge bereits geregelt, wollen 81 % die Investitionen in die Digitalisierung steigern. Lediglich 19 % planen keine Änderung in den nächsten drei Jahren. Kein Unternehmen mit geregelter Nachfolge will das Budget reduzieren.

Vier von zehn Händlern sehen ihr Geschäftsmodell durch die Marktmacht globaler Marktplätze gefährdet
Betrachtet man den Einfluss der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle des Einzelhandels und versucht die Hauptfaktoren zu analysieren, wird von den Befragten mit Abstand der Marktmacht der globalen Marktplätze, wie Amazon, eBay & Co., der höchste Einfluss zugesprochen. 70 % bezeichnen den Einfluss auf ihr Geschäftsmodell als „sehr hoch“ oder „hoch“. Ein ähnlicher Wert wird nur vom Faktor der „zunehmenden Kundenanforderungen“ erreicht (69 %). Andere Faktoren haben eher eine zweitrangige Bedeutung. Beispielsweise sieht nur jeder vierte Händler den Einfluss neuer innovativer Start-ups auf sein Geschäftsmodell als relevant an. Hier unterscheiden sich auch die verschiedenen Händlertypen in ihrer Wahrnehmung: Sehen 52 % Multikanalhändler den Einfluss von Amazon & Co. auf ihr Geschäftsmodelle als sehr hoch bzw. hoch an, sind es bei den rein stationären Händlern nur 47 %, bei den reinen Online-Händlern 42 %.

Stationärer Handel bleibt weiter wichtigster Einkaufskanal – aber in zunehmender Verbindung mit anderen
Trotz aller Befürchtungen sehen die meisten Befragten den stationären Einzelhandel weiterhin als den wichtigsten Einkaufskanal. Dies bestätigen 64 % der teilnehmenden Händler. Sogar jeder zweite reine Online-Händler (51 %) schließt sich dieser Meinung an. Den Trend zu kleineren Ladenflächen beobachten jedoch auch 61 %. 22 % sehen diese Entwicklung gar nicht. Bei der Frage, ob die Digitalisierung mehr Chancen als Bedrohungen für den Handel mit sich bringt, äußert sich gut ein Drittel indifferent. 31 % der Händler denken eher optimistisch und sehen die Chancen deutlich vor den Bedrohungen. Eine Analyse nach Händlertyp zeigt jedoch, dass insbesondere die reinen Online-Händler hier sehr positiv gestimmt sind (74 %), während von den rein stationären Händlern lediglich 31 % einen Überhang der Chancen sehen. Rein stationäre agierende Akteure sind hier deutlich skeptischer als Multikanalhändler (47 %) und reine Online-Verkäufer. Zudem erwarten 73 % der reinen Online-Händler und 74 % der Multikanalhändler eine zunehmende Ausweitung des Vertriebs der rein online agierenden Akteure in die Fläche. Bei den rein stationär aktiven Unternehmen liegt der Wert nur bei 67 %.

Das Fazit: Der Handel beschäftigt sich bereits mit dem Thema Digitalisierung, steht diesem aber in vielen Feldern noch zurückhaltend bzw. skeptisch gegenüber. Hier gilt es den Handel aufzuklären und ihm zu zeigen, wie er sich auch mit kleinen Investitionen Vorteile verschaffen kann. „Die Sensibilisierung und das Aufzeigen von Handlungsoptionen muss der erste Ansatzpunkt sein, um einen Haltungswechsel bei den Händlern zu erzeugen“, so Dr. Wittmann von ibi research. Letztendlich zeigt die Studie aber auch, dass der Handel die wesentlichen Treiber für die Veränderung bereits identifiziert hat: Marktplätze wie Amazon, eBay & Co. sowie der Kunde. Nun gilt es die richtigen Antworten darauf zu finden, um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können.

Die vollständige Studie „Der deutsche Einzelhandel 2017“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/Handelsstudie

Seit 1993 bildet ibi research an der Universität Regensburg GmbH eine Brücke zwischen Universität und Praxis. Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und Beratung, arbeitet also mit den Methoden der Wissenschaft an den Themen der Praxis, mit klarem Schwerpunkt auf Innovationen und deren Umsetzung. ibi research konzentriert sich dabei auf die Themenfelder Digitalisierung der Finanzdienstleistungen und des Handels, im E-Business genauso wie im Multikanal und im B2C-Geschäft genauso wie im B2B-Geschäft. Das Forschungsspektrum reicht von der Marktanalyse und Geschäftsmodell-Entwicklung über Prozessgestaltung und Data Analytics bis hin zu Fragen der Governance und Compliance. Zugleich bietet ibi research umfassende Beratungsleistungen zur Umsetzung der Forschungs- und Projektergebnisse an. Weitere Informationen: www.ibi.de

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Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Wasserableitvermögen von Drainagematten

Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Bickenbach/Bergstraße, 13. September 2017. Starkregen und Unwetter verursachten 2016 in Deutschland Schäden in Höhe von 2 Milliarden Euro, meldet die deutsche Versicherungswirtschaft. Grund genug, sich zu schützen, bevor der Schaden am Gebäude überhaupt eintritt. Hier hilft etwa die Entwässerung schwellenfreier Übergänge an Balkon- und Terrassentüren. Welche Entwässerungssysteme die plötzlichen Wassermassen wirklich aus dem Gebäude halten, ist aber häufig nicht klar. Gutjahr hat das Wasserableitvermögen seiner Drainagesysteme wiederholt testen lassen – und Bestwerte erhalten.

Extreme Wetterlagen mit plötzlichem Starkregen liefern inzwischen regelmäßig erschreckende Bilder. Die Behörden reagieren darauf: So entwickeln die Umweltministerien der Länder Starkregenkonzepte, um die Städte und Gemeinden wetter- und klimafest zu machen – etwa mithilfe spezieller Starkregen-Karten. Doch auch privat lässt sich einiges tun. Denn die immer häufiger auftretenden Wassermassen bedeuten nicht nur eine Herausforderung für öffentliche Gebäude und den Verkehr, sondern auch für das private Eigenheim.

Komfortable Übergänge
Eine besondere Herausforderung ist dabei der zunehmende Wunsch, barrierefrei zu wohnen. Schwellenfreie Übergänge sorgen für einen höheren Komfort in den eigenen vier Wänden und erlauben es, im Alter möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben zu können. In Neubauten sind sie häufig Standard. Bei älteren Gebäuden sieht das anders aus: Bei weniger als einem Viertel aller Wohnungen im Bestand sind Balkone oder Terrassen schwellenfrei ausgeführt, ergab 2014 eine Umfrage im Auftrag des Entwässerungsspezialisten Gutjahr.

Kritisches Detail
Um hier nachzurüsten, müssen besondere Lösungen gefunden werden. Denn die Abdichtung allein kann nach den Flachdachrichtlinien die Dichtheit im Türbereich nicht sicherstellen. Das anfallende Wasser muss also schnell und rückstaufrei abgeführt werden. Kies und Splitt sind bei barrierefreien Schwellen als alleinige Entwässerungsschicht unter Plattenbelägen ungeeignet, wie Untersuchungen der Institute SKZ Würzburg und Kiwa TBU zeigen. Durch die unzureichende Drainkapazität droht der Rückstau von Wasser in der Konstruktion und damit die Durchfeuchtung von Innenräumen. Schließlich müssen bei Starkregen innerhalb weniger Minuten die Wassermengen eines Jahrhundertregens aufgenommen werden. Die beste Wasserableitfähigkeit weisen dagegen industriell gefertigte Drainagesysteme auf.

Realitätsfremde Abflusswerte
Der Einsatz von Drainrosten und Flächendrainagen hat sich in der Praxis bewährt und ist allgemein anerkannte Regel der Technik. Das Problem: Die Hersteller arbeiten häufig mit irreführenden Abflusswerten, und die angegebenen Werte liegen oft weit auseinander. So leiten nach Herstellerangaben 8 mm dicke Drainagematten verschiedener Hersteller ein Wasservolumen zwischen 0,5 und über 3 l/(m x s) ab.

Für die erstaunlichen Differenzen gibt es einen Grund – aber keinen guten: Viele Hersteller geben ein „Wasserabflussvermögen geprüft nach DIN EN ISO 12958“ an. Die Norm sieht aber die Messung in einer genormten Prüfanlage mit 100 % oder 10 % Gefälle vor (Gradient für das Gefälle wird mit 1,0 oder 0,1). „Deshalb erreicht man hier natürlich die höchsten Werte“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Ein Wasserabflussvermögen bei 100 % oder 10 % Gefälle anzugeben, ist für Balkon- und Terrassenbeläge jedoch völlig realitätsfremd. Eine Neigung von 1 bis 2 % entspricht vielmehr der Praxis“, so der Gutjahr-Experte weiter. Leider messen nur wenige Hersteller die Leistungsfähigkeit ihrer Drainagen bei diesem Gefälle.

Bestwerte für Flächendrainagen von Gutjahr
SKZ Würzburg und Kiwa TBU haben deshalb verschiedene unter Außenbelägen verlegte Flächendrainagen unter einheitlichen Bedingungen und einem realistischen Gefälle von 1,5 % getestet. Das Ergebnis: Beim Vergleich von zwölf verschiedenen Flächendrainagen unterschiedlicher Hersteller schnitten die Flächendrainagen AquaDrain EK, AquaDrain HU und AquaDrain T+ von Gutjahr ausgezeichnet ab und erzielten jeweils Bestwerte.

Fazit: Planer und Verarbeiter dürfen sich von hohen Werten beim Wasserabflussvermögen nicht täuschen lassen. Diese sind nur verlässlich, wenn der Hersteller exakte Angaben zum Prüfgefälle macht. Wer einen Prüfbericht verlangt, ist auf der sicheren Seite – auch hinter einem barrierefreien Übergang.

Broschüre zum Wasserableitvermögen
Gutjahr hat die Ergebnisse der Untersuchung von SKZ Würzburg und Kiwa TBU zusammengefasst. Die Broschüre „Aktuelle Untersuchung zum Wasserableitvermögen von Flächendrainagen auf Balkonen und Terrassen“ können Interessierte unter www.gutjahr.com/WAV herunterladen oder per Email an marketing@gutjahr.com bestellen.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

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79% der Deutschen leiden unter Darmbeschwerden mit starken Auswirkungen auf Psyche und Wohlbefinden

Aktuelle DePROM-Studie zeigt: Hochkonzentrierte Probiotika aus der Apotheke lindern Beschwerden weitaus besser als andere probiotische Produkte

(Mynewsdesk) Lautzenbrücken / Berlin – Wie halten es die Deutschen mit ihrer Darmgesundheit? Diesem spannenden Thema ist die Deutsche Gesellschaft für Probiotische Medizin (DePROM) in einer aktuellen Studie* auf den Grund gegangen. Mit alarmierenden Ergebnissen: 79% der Deutschen leiden unter Verdauungsproblemen, bei 47% treten diese stressbedingt auf. Dabei beeinflussen die Darmbeschwerden unser gesamtes Wohlbefinden: 80% der Betroffenen fühlen sich aufgrund der Beschwerden müde und antrieblos, 76% sind schlechter gelaunt und 68% weniger belastbar. Trotzdem spricht nur jeder Zehnte mit Familie oder Freunden öfters darüber. Zudem wurden im Rahmen der Studie die Erfahrungen mit Probiotika untersucht. Das Ergebnis: Viele der Befragten vertrauen auf hochkonzentrierte Probiotika aus der Apotheke – 27% gaben an, dass die Verdauungsbeschwerden damit in hohem Maße gelindert wurden – im Gegensatz zu Probiotika aus dem Supermarkt (7%) und probiotischen Milchprodukten (11%).

Hormonfabrik, Nahrungsverwerter und Energiebereitsteller: Das sind nur einige der vielfältigen Aufgaben, die unser Verdauungstrakt jeden Tag aufs Neue erfüllt. Doch was wissen die Deutschen über ihren Darm und wie er Wohlbefinden und Gesundheit beeinflusst? In einer aktuellen Studie ist die Deutsche Gesellschaft für Probiotische Medizin (DePROM) diesen Fragen nachgegangen und hat untersucht, wie die Deutschen mit dem Thema Darmgesundheit umgehen und welche Erfahrungen sie mit Probiotika bei Verdauungsproblemen gemacht haben.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

• 79% der Deutschen leiden an Magen-Darm-Beschwerden, bei 55% der Frauen und 39% der Männer treten diese stressbedingt auf.

• Bei den meisten Betroffenen wirken sich Verdauungsprobleme auf das gesamte Wohlbefinden aus: 80% fühlen sich aufgrund der Beschwerden müde und antrieblos, 76% sind schlechter gelaunt und 68% weniger belastbar.

• Dass der Darm eine essenzielle Rolle für unsere Gesundheit spielt, darin ist sich auch die Mehrheit der Deutschen einig: 96% der Befragten stimmten der Aussage „Die Gesundheit liegt im Darm“ zu, und 86% wissen, dass Bakterien nicht automatisch „schlecht“ sind.

• Trotzdem werden Verdauungsprobleme bis heute wenig ernst genommen. Bei 55% der Befragten lautet bei Magen-Darm-Beschwerden das Credo: „Abwarten und Tee trinken“. Nur 24% lassen sich von einem Arzt untersuchen und 16% von einem Apotheker beraten.

• Auch innerhalb des Freundes- und Familienkreises ist Darmgesundheit noch ein Tabuthema: Nur jeder Zehnte (11%) der Deutschen spricht öfters über Verdauungsprobleme, 89% leiden still!

• Welche umfassende Rolle der Darm in unserem Organismus einnimmt, ist wenig bekannt: Nur 58% der Befragten sind sich darüber bewusst, dass ein Großteil unseres Immunsystems im Darm verankert ist. Auch weiß nur jeder Dritte, dass Ärger im Darm sehr rasch zu anderen Beschwerden wie Migräne, Depressionen oder Blasenentzündungen führen kann – und das, obwohl 52% der Befragten bei Verdauungsproblemen unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden.

• Hochkonzentrierte Probiotika aus der Apotheke schneiden bei Darmproblemen am besten ab: 27% der Personen, die probiotische Bakterien zu sich nehmen, geben an, dass ihre Beschwerden in hohem Maße gelindert wurden – im Gegensatz zu Probiotika aus dem Supermarkt (7%) und probiotischen Milchprodukten (11%).

• Über die therapeutischen Möglichkeiten probiotischer Bakterien ist generell noch wenig bekannt: Nur jeder Zehnte weiß, dass es speziell entwickelte Probiotika bei Migräne oder Jucken und Brennen in der Scheide gibt.

• Die ärztliche Aufklärung ist immer noch mangelhaft: Nur 17% wurde schon einmal vom Arzt ein Probiotikum zum Aufbau der Darmflora nach Antibiotikaeinnahme empfohlen.

• Wer Probiotika aber einmal ausprobiert hat, greift verstärkt wieder darauf zurück: Gut jeder Vierte (28%) der Personen, die probiotische Bakterien zum Aufbau der Darmflora eingenommen haben, nehmen diese bei Verdauungsbeschwerden wieder zu sich.

„Für mich ist eine zentrale Erkenntnis der Studie: Auch wenn die meisten Deutschen mit Verdauungsproblemen zu kämpfen haben und viele bemerken, dass sich die Beschwerden stark auf das Wohlbefinden auswirken, wird das Thema bis heute nicht ernst genug genommen. Bei anderen Beschwerden ist es selbstverständlich, sich von einem Arzt oder Apotheker Rat zu holen. Das Thema Darmgesundheit hingegen wird bis heute immer noch stiefmütterlich behandelt“, sagt Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, einer der renommiertesten Gastroenterologen Deutschlands und Präsident der DePROM. „Auch wenn die Rolle des Darms für unsere Gesundheit immer mehr thematisiert wird: Es bedarf weiterer Aufklärung und eines offenen Umgangs mit dem Thema.“

* Für die Studie „Darmgesundheit in Deutschland“ hat das internationale Marktforschungsinstitut Research Now im Juni 2017 1.000 Deutsche im Alter von 18 bis 70 Jahren online befragt.

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Die Deutsche Gesellschaft für Probiotische Medizin ist ein im Jahr 2011 gegründeter gemeinnütziger Verein zur Förderung von Wissenschaft, Forschung, des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitspflege. Konkret verschreibt sich die DePROM der Förderung der wissenschaftlichen Erforschung des humanen Mikrobioms und seiner Bakterienvielfalt.

Weitere Informationen zur DePROM finden Sie unter www.deprom.de

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Medizin und Forschung: Nachwuchskräfte offen für Karrierewechsel

Studie Randstad Employer Brand Research untersucht Arbeitgeberattraktivität

Medizin und Forschung: Nachwuchskräfte offen für Karrierewechsel

Darauf achten 18-24-Jährige aus dem Bereich Medizin und Forschung bei der Jobwahl.

Der Sektor Medizin und Forschung zählt unter Arbeitnehmern in Europa zu den Top drei der beliebtesten Branchen. 41% der Arbeitnehmer würden gerne in einem der beiden Felder arbeiten, so das Ergebnis der Studie Randstad Employer Brand Research. Nur die Automobil- und die IT-Industrie sind noch begehrter.

Allerdings steht die Branche Medizin/Forschung vor großen Veränderungen. Viele Jobprofile und Tätigkeitsfelder haben sich durch die Digitalisierung verändert und es ist immer mehr Digital-Know-how gefordert. Fachkräfte, die naturwissenschaftliche und IT-Expertise verbinden, sind nur noch selten an eine bestimmte Branche gebunden und können sich aufgrund der hohen Nachfrage oftmals ihren Arbeitgeber aussuchen. Deshalb konkurrieren Unternehmen aus Medizin und Forschung auf ihrer Suche nach Experten oft mit Firmen anderer Bereiche, die unter den Digital Natives durch ihre Markenbekanntheit oftmals populärer sind.

84% können sich Branchenwechsel vorstellen
Hinzu kommt die Herausforderung, Mitarbeiter zu binden. Denn 77% der Beschäftigten in Medizin und Forschung sind laut Studie bereit, in eine andere Branche zu wechseln. Durch eine breite Jobauswahl und globale Netzwerke haben Arbeitnehmer immer bessere Möglichkeiten, über den Tellerrand der eigenen Industrie hinaus nach neuen Karrierewegen zu suchen. Noch nie war es für sie einfacher, Kontakte zu attraktiven Unternehmen aus aller Welt aufzubauen und attraktive Stellen zu finden – national wie international. Vor allem junge Leute sind gut vernetzt und haben noch weniger Vorbehalte, eine Stelle in einer anderen Branche anzutreten. 84% der 18-24-Jährigen aus dem Bereich Medizin/Forschung können sich diesen Schritt vorstellen.

Wie also Kandidaten gewinnen und Mitarbeiter halten? Unternehmen, die für eine ausgewogene Work-Life-Balance sorgen und gleichzeitig ein attraktives Gehalt anbieten, haben schon mal gute Chancen, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Punkten können Arbeitgeber zudem mit einem Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten. In keiner anderen Branche legen die Beschäftigten mehr Wert auf persönliche Karriere- und Entwicklungschancen. Etwa 39% der Befragten nannten diesen Punkt als Priorität bei der Arbeitgeberwahl – unter jungen Leuten war es sogar knapp die Hälfte.

Über die Umfrage
Die Studie Randstad Employer Brand Research wird seit 17 Jahren durchgeführt. Aktuell nehmen 26 Länder daran teil. Die Erhebung liefert nützliches Wissen über das Thema „Arbeitgeber-Marke“ und wichtige Erkenntnisse darüber, warum Menschen bestimmte Jobs und Arbeitgeber auswählen. Verantwortlich für die Durchführung zeichnen externe und unabhängige Institute.
Mehr Informationen auch unter www.randstad-award.de. Den Sektor-Report Life Sciences kann man sich hier herunterladen.

Über Randstad Gruppe Deutschland
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Strom Report 2017: Preis-Service-Ranking der günstigsten Stromanbieter

Guter Service und günstige Preise müssen sich nicht ausschließen. Das ist die Bilanz eines Tests von 20 Stromanbietern, den der Informationsdienst Strom Report durchgeführt hat. Das Ranking zeigt, wo sich ein zweiter Blick lohnt und wo die Serviceerwartungen nicht zu hoch sein sollten.

Bei welchem Versorger bekommt der Stromkunde nun den besten Service für seinen Euro? Um das zu ermitteln, hat der Informationsdienst Strom Report das zweite Jahr in Folge die Service-Bewertungen der 20 günstigsten Stromanbieter ins Verhältnis zu ihrem Preis gesetzt.

”Energieversorger, die wirklich billigen Strom anbieten und es in die TOP 20 der günstigsten Stromanbieter schaffen, müssen Kompromisse eingehen. Das führt dazu, dass mit dem Preis oft auch die Servicequalität abnimmt”, erklärt Linda Marie Holm, Energie-Expertin beim Strom Report.

In den TOP 20 Platzierungen der Vergleichsportale sind die Preisunterschiede oft nur gering. „Ein paar Cent entscheiden meist über die ersten drei Platzierungen“, kommentiert Holm. „Das öffnet den Blick für die im Vergleich eher versteckten Eigenschaften, wie Servicequalität, Verlässlichkeit und Kundenzufriedenheit.“

Sehr guter Service bei günstigem Preis
Das beste Serviceergebnis im günstigen Preissegment erzielte E WIE EINFACH. Waren die Tarife des Anbieters im vergangenen Jahr noch weitaus teurer, konnte man E WIE EINFACH beim diesjährigen Test meist auf den vorderen Plätzen der Ergebnislisten finden. Ebenfalls gute Preis-Service-Ergebnisse lieferten eprimo und Yello Strom.

Das Mittelfeld
Im guten Mittelfeld, sowohl beim Service als auch beim Preis sind die Stromriesen Vattenfall und E.ON zu finden. Vattenfall konnte beim Preis im Vergleich zum Vorjahr ein paar Plätze aufholen.

Günstigster Preis mit niedrigen Servicewerten
Ein vergleichsweise niedriges Service-Niveau wird dem Billiganbieter 365 AG mit den beiden Marken immergrün und IdealEnergie attestiert, aber auch Voltera und ExtraEnergie schneiden nur unterdurchschnittlich ab. BEV Energie hat im Vergleich zum Vorjahr ein paar Servicepunkte verloren, FUXX – Die Sparenergie konnte sich leicht verbessern.

Sehr guter Service zu höheren Preisen
Im höheren Preissegment wird ESWE und entega ein guter Service-Index bestätigt. Den besten Service zu höheren Preisen bekommt man bei enviaM.
StromReport-Stromanbieter-Service-Preis

Methodik:
Die Preisdaten der TOP 20 wurden vom Strom Report für den Durchschnittshaushalt [3.500 kWh Jahresverbrauch] aus 2 Vergleichsrechnern [TopTarif, Check24] ermittelt. Dabei wurde der Mittelwert des Anbieterpreises für die 5 größten deutschen Städte unter Berücksichtigung einer Bonuszahlung für das erste Lieferjahr gebildet [KW 35 2017]. Die Servicebewertungen verschiedener Tests und Studien wurden vom Bund der Energieverbraucher e.V. zu einem Mittelwert, dem Service-Index zusammengefasst.

Download des Bildmaterials:
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Unternehmensinformationen:
Der Strom Report ist eine Publikation des Vergleichsportals https://1-Stromvergleich.com und liefert Infografiken zu den Daten, Fakten und Entwicklungen auf dem Energiemarkt in regelmäßig erscheinenden Newslettern und Magazinen.

https://1-Stromvergleich.com ist Deutschlands einziges Vergleichsportal auf dem Verbraucher die Tarife aus 3 Stromvergleichsdatenbanken auf einen Blick vergleichen können [TopTarif, Check24, Preisvergleich]. Dabei werden Preise, Rabatte und Konditionen von mehr als 1.000 Anbietern durchsucht. Unfaire Tarife und Werbeprodukte werden aussortiert. Damit erhalten 1-Stromvergleich.com-Kunden die notwendige Transparenz, um den günstigsten Tarif zu finden.
Interessierte Stromkunden finden auf dem Portal kompetente Informationen rund um das Thema Energie, damit Strom und Geld sparen zur normalsten Sache der Welt wird. Der gleiche Service wird für Gaskunden unter https://1-Gasvergleich.com zur Verfügung gestellt.

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