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Schlank und kosteneffizient – Nordzucker optimiert Paletten-Handling mit CHEP

Schlank und kosteneffizient - Nordzucker optimiert Paletten-Handling mit CHEP

Köln, 22. Juni 2017 – Nordzucker, einer der führenden Zuckerhersteller Europas, setzt bei seinen Logistikprozessen ab sofort auf CHEP: der Experte für Supply-Chain-Lösungen beliefert das Unternehmen im Pooling-Prinzip mit seinen hochwertigen Ladungsträgern. Mit rund 3200 Mitarbeitern an 18 europäischen Standorten versorgt Nordzucker die Lebensmittelindustrie, Handel und Verbraucher mit seiner süßen Produktvielfalt. Unter dem europäischen Markennamen ‚SweetFamily‘ vertrieben, zeichnen sich die dunkelblauen Verpackungen mit farbigen Markierungen für unterschiedlichen Zuckerkategorien durch ihren hohen Wiedererkennungsfaktor aus.

Blau steigt auf Blau um
Der Umstellung vom bisherigen Tauschverfahren auf das Pooling-System von CHEP ging ein internes Projekt voraus, das zunächst in zwei Werken das Paletten Management genau unter die Lupe nahm. Bei der Analyse der Prozesse wurde schnell klar, dass das Paletten-Handling bisher sehr aufwändig war und gleichzeitig wurde eine konzernweite Lösung angestrebt. Um Verbesserungspotentiale zu identifizieren, führte Nordzucker anschließend an 13 Standorten eine detaillierte Analyse seiner Logistikprozesse durch. Im selben Schritt erarbeitete ein Team Lösungen, wie sich der große interne Aufwand für Lagerung, Sortierung, Reparatur und Ver-waltung der Paletten reduzieren lässt.

„Wir waren nicht überrascht, dass es für das Paletten-Management in unseren Standorten unterschiedliche Lösungen gab. Dies ist auch auf länderspezifische Anforderungen unserer Kunden zurückzuführen. In einigen unserer Standorte wurden die betreffenden Prozesse bereits auf lokaler Ebene optimiert, allerdings erfordern die Internationalisierung und damit grenz-überschreitende Lieferungen eine konzernweite Standardisierung“, berichtet Dr. Ludwig Munzel, LEAN Coordinator und Leiter des Projekts „Paletten Management“.

Nach der Definition eines Anforderungskatalogs für das Paletten-Management sowie von Optimierungsmöglichkeiten, wurde ein konzernweiter Lösungsvorschlag für Einzelhandelskunden entwickelt und in der Folge umgesetzt.

Internationales Unternehmen erfordert globalen Anbieter von Supply-Chain-Lösungen
Für die Implementierung des neuen Konzepts fiel aus mehreren Gründen die Wahl auf CHEP: Zum einen überzeugte der Anbieter von Supply-Chain-Lösungen durch sein umfassendes, internationales Netzwerk. Mit circa 112 Millionen Paletten im Umlauf und rund 315.000 Kundenkontaktpunkten allein in Europa ist CHEP Marktführer für geschlossene Paletten-Pools in dieser Region. Eine flächendeckende Abdeckung und konstante Verfügbarkeit von Paletten ist somit zu jeder Zeit garantiert. Zum anderen ist CHEP bei den Kunden von Nordzucker sowie bei weiteren Lebensmittelherstellern seit Jahren als fester Partner etabliert. Mit Blick auf die Zukunft lassen sich so einfach Synergien bei Transportkosten, wie zum Beispiel durch die Teilnahme an Transportkollaborationen, realisieren.

„Wir freuen uns, mit Nordzucker ein Schwergewicht in der europäischen Zuckerindustrie gewonnen zu haben. Durch unsere umfassende Kundenbasis im deutschen Einzelhandel, aber auch in weiteren europäischen Ländern sehen wir uns optimal aufgestellt, Nordzucker mit unseren Supply-Chain-Lösungen zu unterstützen. „Share and Reuse“ stehen bei unserer Firmenphilosophie nicht nur für das Teilen der Paletten, sondern auch unseres langjährigen Know-hows“, erklärt Kai Derda, Geschäftsführer der CHEP Deutschland GmbH.

Über Nordzucker
Der Nordzucker Konzern mit Hauptsitz in Braunschweig, Deutschland, ist einer der führenden Zuckerhersteller in Europa und produziert darüber hinaus Bioethanol sowie Futtermittel aus Zuckerrüben. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat für das Unternehmen eine hohe Priorität. Insgesamt stehen 3.200 Mitarbeiter und 18 Produktions- und Raffinationsstätten konzernweit für exzellente Produkte und Services und bilden so die Basis für den weiteren Wachstumskurs.

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Syscound Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche und die Öl- und Gasindustrie.

Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com
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Logistik-Branche im Umbruch

Forum Digitalisierung Transport & Logistik der Lufthansa Industry Solutions

Logistik-Branche im Umbruch

Wer als Logistiker den globalen Wettbewerb für sich entscheiden will, muss schnell, sicher und zuverlässig sein – auch um den harten Preiswettbewerb für sich zu entscheiden. Unternehmen der Logistik- und Transportbranche kommen in Zeiten der digitalen Transformation ohne ausgefeilte IT nicht mehr aus. Nur mit einer nahtlosen und transparenten Supply Chain, optimaler Streckenauslastung und pünktlichen Beförderungen über mehrere Verkehrsträger hinweg werden Handelsunternehmen, Spediteure, Transporteure und Unternehmen des Güterumschlags und öffentlichen Nahverkehrs den wachsenden Anforderungen ihrer Kunden gerecht. Wer die Chancen des digitalen Wandels jetzt nutzt, kann als Logistikdienstleister zum unverzichtbaren Partner für alle an der Lieferkette Beteiligten werden.

Das Forum Digitalisierung Transport & Logistik der Lufthansa Industry Solutions untersucht, welche Technologien die Branche verändern werden und wie sie schon heute Geschäftsmodelle und Prozesse beeinflussen. In Vorträgen und Workshops können sich die Teilnehmer in die Welt der neuen Technologien vertiefen und den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen.

Themen sind:
* Keynote-Präsentation des renommierten Marktforschungsinstituts Forrester Research über die Digitalisierung, aktuelle Trends und neue Technologien in der Transport- und Logistikbranche
* Podiumsdiskussion „Digitization meets Logistics“ mit Branchenexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu den Herausforderungen der Digitalisierung, Geschäftsmodellen und Use Cases
* Vorträge in drei Parallel-Tracks zu den Themenblöcken „Transport & Logistik“, „Technologie“ sowie „Digitale Arbeitswelt“
* Workshops zu den Themen „Blockchain“ und „Data Sharing in der Supply Chain“
* Themeninseln mit Projekten & Showcases rund um die Themen Industrie 4.0/IoT, Smart Data, Mobility und Innovationen

Das Forum Digitalisierung Transport & Logistik findet am Dienstag, 27. Juni 2017, von 9 bis 18 Uhr, im
House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt statt. Zur Anmeldung

Lufthansa Industry Solutions ist ein Dienstleistungsunternehmen für IT-Beratung und Systemintegration. Die Lufthansa-Tochter unterstützt ihre Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Unternehmen. Die Kundenbasis umfasst sowohl Gesellschaften innerhalb des Lufthansa Konzerns als auch mehr als 200 Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Norderstedt beschäftigt mehr 1.300 Mitarbeiter an mehreren Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz und den USA.

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DISPATCH NOW: Die Cloudlösung für wirtschaftliche Wunschtermin-Logistik

Service-orientierte und optimierte Prozesse von der Echtzeit-Terminplanung bis zur Auslieferung – bei maximaler Kosteneffizienz

DISPATCH NOW: Die Cloudlösung für wirtschaftliche Wunschtermin-Logistik

DISPATCH NOW – Optimierte digitale Prozesse von der Echtzeit-Terminplanung bis zur Auslieferung (Bildquelle: @FLS GmbH // www.dispatch-now.com)

Ob stationärer Handel, E-Commerce oder Logistikdienstleister mit eigenen Auslieferressourcen – mit DISPATCH NOW kommt eine cloud-basierte Logistik-IT-Lösung auf den Markt, die das Fulfillment durch nahtlose Integration in die bestehende Systemlandschaft optimal unterstützt, und so schnell und zuverlässig durchgängige digitale Logistikprozesse aus einer Hand für Kunden und Anbieter realisiert. Dabei immer im Fokus: Kundenservice (Wunschtermin) und Wirtschaftlichkeit (Kosteneffizienz).

Die Logistik-Studie 2016 des Onlinehandelsverband Händlerbund macht die Anforderungen an eine zeitgemäße Logistiklösung schnell deutlich. Mehr als ein Drittel der Teilnehmer erklärt, „dass technische Unterstützung beim Paketversand wichtig und hilfreich sein kann“. Etwa 37 Prozent interessieren sich für Themen wie „Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten für den Versand“ und die „Retourenabwicklung“. Und jeder fünfte Onlinehändler gibt an, dass die „Lieferung zu einem Wunschtermin“ für Kunden ein Thema ist. Ad-hoc-Delivery, Same-day- und Next-Day-Delivery, kurze Zeitfenster und individueller Wunschtermin – das sind keine Zukunftsszenarien mehr, sondern ein State-of-the-Art-Servicemodell. Die Studie bringt die Kundenerwartung, aber auch die Anforderungen an Handels- und Logistik-Unternehmen auf den Punkt: Logistiklösungen müssen technologisch auf der Höhe der Zeit sein, um das Zusammenspiel von Buchung und Bestellung zum Wunschtermin, Kommissionierung, Verpackung sowie Auslieferung innerhalb weniger Stunden zu meistern.

Sorgenfreie Logistik-IT-Komplettlösung für stationären Handel, E-Commerce oder Logistikdienstleister mit eigenen Auslieferressourcen

DISPATCH NOW ist damit die sorgenfreie Komplettlösung für Logistikdienstleister sowie Akteure im stationären Handel und E-Commerce mit selbst zu verplanenden Auslieferungsressourcen. Für sie bietet die Cloud-Lösung in Echtzeit einen vollautomatischen – vom Endkunden selbst initiierten – transparenten Prozess vom Terminvorschlag bis zum Erhalt der Ware/Lieferung.

Der Kunde wählt im 24/7 Kunden-Self-Service-Terminportal mit intuitiver Benutzerführung bei seiner Buchung/Bestellung einen sofort verbindlichen Wunschtermin. Die Wunschtermine – sehr kurze, flexibel justierbare Zeitfenster mit klarem Kostenbezug – sind bereits tourenoptimiert und somit kosteneffizient. Die Software berücksichtigt zur Tourenplanung straßenindividuelle Geschwindigkeitsprofile, aber auch LKW-Attribute und Restriktionen – und ist damit technologisch immer eine Reifenbreite voraus. Durch die Reduktion von Dispositionsaufwand und gefahrenen Kilometern ergeben sich durch Skaleneffekte Kosteneinsparungen von über 20%. Im gesamten hoch-transparenten Auslieferungsprozess wird die Ware über Tracking und Tracing verfolgt: Sendungsverfolgung, Barcode Scanning, Quittierung der Lieferung und Retourenmanagement – alle Schritte sind in Echtzeit erfasst und darstellbar. Über eine Kunden-App kann auch der Endkunde jederzeit den Status seiner Lieferung nachvollziehen. Durch die Nutzung von Real-Time-Traffic-Daten wird die Tourenplanung bei unvorhergesehenen Störungen im Straßenverkehr in Echtzeit angepasst und Kunden bei Verzögerungen vollautomatisch informiert. Im KPI Cockpit sind die wichtigsten Daten zu den Aufträgen sowie zu Auslastung und Touren inklusive Kosten permanent in Form eines Dashboards präsent und erlauben so eine Auswertung in Echtzeit und ein unmittelbares Eingreifen in die Planung der Touren.

Servicevorsprung durch Technologie: DISPATCH NOW verbindet Kundennutzen (Wunschtermin) + Wirtschaftlichkeit (Kosteneffizienz)

Mit DISPATCH NOW stellt FAST LEAN SMART ( FLS) eine cloud-basierte Logistik-IT-Lösung vor, die Kunden- und Anbietererwartungen der heutigen Zeit gleichermaßen gerecht wird. DISPATCH NOW powered by FLS verbindet Kundennutzen (Wunschtermin) + Wirtschaftlichkeit (Kosteneffizienz) in einer vollautomatischen Disposition, Termin- und Auslieferplanung. Diese wird durch den weltweit ungeschlagenen PowerOpt Algorithmus des Technologieführers FLS realisiert. Er reagiert in Zeiträumen bis zu 0,1 Sekunden vollautomatisch auf Veränderungen und realisiert sofort eine Tourenoptimierung – in Echtzeit. PowerOpt optimiert dabei nicht nur die Tour der betroffenen Auslieferung, sondern bezieht sämtliche Terminlieferungen in die Neuberechnung des Plans mit ein und erreicht so immer ein ganzheitlich effizientes Planungsergebnis.

Logistik im Wandel: hin zu einer wirtschaftlichen Wunschterminlogistik

Der Endkunde drängt mit seinem veränderten Kaufverhalten und uneingeschränkten Liefererwartungen auch die Logistik zur Digitalisierung. Die neue Just-In-Time- und On-Demand-Mentalität erfordert ein tieferes Verständnis von Kundenwünschen. Auf diese passgenau einzugehen, gelingt nur durch die Digitalisierung möglichst aller Positionen der Supply-Chain. Die Supply-Chain als Prozess zu denken, dessen Anfangs- und Endpunkt jeweils der Kunde ist, trifft den Kern des Wandels, den die Logistik zu bewältigen hat – hin zu einer wirtschaftlichen Wunschterminlogistik.

Mehr Informationen und Termine zur Live-Demonstration
unter www.dispatch-now.com

DISPATCH NOW is powered by FAST LEAN SMART – FLS GmbH
Seit 25 Jahren unterstützt die FLS GmbH als Technologieführer ihre Kunden mit Echtzeit-Software für Termin- und Tourenplanung, Workforce Management und Mobile Lösungen. Das FLS Produktportfolio basiert auf dem einzigartigen PowerOpt-Algorithmus, der durch Präzision und Schnelligkeit selbst bei hohem Auftragsvolumen und sehr spezifischen Aufgabenstellungen individuelle, optimale Planungsergebnisse in Echtzeit erzielt. So kann FLS die komplexen Anforderungen jedes Service-, Vertriebs- und Logistik-Business in einer Echtzeit-Termin- und Tourenplanung abbildet: schnell, effizient und sehr smart. FLS ist international im Einsatz für Field Service Management, Mobile Workforce Management und Delivery Solutions und unterhält Niederlassungen in England, den Niederlanden und Dänemark. www.fastleansmart.com // www.dispatch-now.com

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CHEP weitet Paletten-Geschäft in Zentraleuropa mit führendem Zahnbürstenhersteller Trisa aus

Villmergen, 18. Mai 2017 – CHEP, das Unternehmen für Supply-Chain-Lösungen, baut seine Geschäftstätigkeit mit der Trisa AG weiter aus: der Anbieter von Mundpflegeprodukten mit Sitz in der Schweiz hat sich entschieden, in seiner gesamten Supply Chain schrittweise von weißen Tauschpaletten auf Pooling-Paletten von CHEP umzusteigen.

Jonas Vonesch, Head of Logistics bei Trisa, fasst die Vorteile zusammen: „Mit CHEP Paletten haben wir nicht die Probleme, denen wir mit weißen Tauschpaletten gegenüberstehen. CHEP stellt Paletten in besserer Qualität zur Verfügung und bietet sogar mit kurzer Vorlaufzeit die Lieferflexibilität, die wir brauchen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Auch Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für uns. Indem wir die CHEP Paletten nutzen, erzeugen wir weniger Abfall, denn CHEP verfolgt den Grundsatz „Wiederverwenden, Recyceln und Abfall reduzieren“. Zusätzlich haben wir mit CHEP weniger administrativen Aufwand.“

Trisa wurde 1887 von sechs Trienger Pionieren im Schweizer Kanton Luzern gegründet, um Haar- und Haushaltsbürsten herzustellen. Heute fertigt das Unternehmen über eine Million Zahnbürsten pro Tag. Trisa produziert und vertreibt mit rund 1.150 Mitarbeitern zudem weitere Produkte für die Mundhygiene sowie Haar- und Körperpflege. Diese werden mithilfe von mehreren tausenden Paletten pro Jahr weltweit in etwa 60 Länder exportiert, darunter in gesamt Europa und in den Vereinigten Staaten. Ungefähr ein Drittel dieser Paletten stammt bereits von CHEP, wobei die Zahl weiter steigen soll.

Trisa und CHEP setzen für ihre Zusammenarbeit Kanban, eine Vendor-Managed-Inventory (VMI)-Strategie ein, die den traditionellen Beschaffungsprozess ändert. Anstelle von Bestellungen stellt Trisa täglich Bedarfsmeldungen bereit, die CHEP einsehen kann. Der Logistikexperte leitet auf Grundlage dieser Daten Nachschublieferungen seiner Paletten ein. Auf diese Weise reduziert Trisa seinen Palettenbestand und verbessert zugleich seinen Kapitalfluss.

„Immer mehr Kunden fordern die Lieferung unserer Produkte auf CHEP Paletten“, fügt Jonas Vonesch hinzu. „Wir begrüßen diese Entwicklung, denn dank CHEP müssen wir keine neuen weißen Tauschpaletten kaufen. Das Problem, dass wir hochwertige Paletten ausliefern und von den Transportunternehmen minderwertige zurückbekommen, gehört der Vergangenheit an.“

„Unsere Lieferungen an die Trisa AG nehmen stetig zu, da immer mehr ihrer Kunden die Zustellung auf CHEP Paletten verlangen. Diese schätzen die gleichbleibend hohe Qualität und das Design unserer Paletten, das einfaches Handling und Sicherheit gewährleistet. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit Trisa und auch seinen Zulieferern weiter auszubauen,“ erklärt Rosa Ferrero Pedra, General Manager, Central Europe bei CHEP.

Über Trisa AG
Die Trisa AG ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten in den Bereichen Mundpflege, Haarpflege und Körperpflege. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Triengen in der Schweiz. Produkte von Trisa werden in etwa 60 Ländern vertrieben. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.trisa.ch

Über CHEP
CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Sysco und Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil- sowie die Öl- und Gasindustrie.

Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com

Informationen zur Brambles Group finden Sie unter www.brambles.com

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CHEP bringt Start-Ups und Branchengrößen an einen Tisch

CHEP veranstaltet StartUp Lounge am 14. März im denkubator Düsseldorf

CHEP bringt Start-Ups und Branchengrößen an einen Tisch

Köln, 08. März 2017 – CHEP, der weltweit führende Anbieter für Pooling von Paletten und Behältern, lädt am 14. März 2017 zur ersten CHEP StartUp Lounge in der Ideenmanufaktur denkubator in Düsseldorf. Auf der Veranstaltung treffen junge Unternehmensgründer auf etablierte Branchengrößen aus Industrie, Lebensmitteleinzelhandel, Logistik und Wissenschaft. Ziel der StartUp Lounge ist, dass sich Branchenexperten und Start-Ups vernetzen, austauschen und voneinander lernen. Frank Rehme, Experte und Innovator im Handel und der Konsumgüterindustrie, führt durch den Tag.

Als Start-Ups werden junge Unternehmen bezeichnet, die sich zur Verwirklichung einer innovativen Geschäftsidee gründen. Rund 620 dieser jungen Unternehmen wurden 2016 in Deutschland gezählt. Trotz des Gründungsbooms haben Start-Ups besonders in den ersten Jahren mit teils komplexen Problemen wie der Finanzierung, der Vermarktung und dem Vertrieb ihrer Ideen zu kämpfen. Hier setzt CHEP mit seinem Veranstaltungskonzept an, das in praktischen Workshops Wissen rund um die Themen Unternehmens- und Markenaufbau sowie Optimierung der Supply Chain und der Produktplatzierung im Markt vermittelt. Die teilnehmenden Start-Ups können dabei ihre eigenen Themenvorschläge und Interessen einbringen.

Fokus auf neue Impulse und gegenseitiges Lernen
Die StartUp Lounge bringt innovative Jungunternehmen mit dem etablierten Logistik-Experten CHEP sowie mit Herstellern und Einzelhändlern an einen Tisch. Im Mittelpunkt der StartUp Lounge steht, dass die jungen Gründer von dem starken Netzwerk und der langjährigen Erfahrung von CHEP und seinen Partnern profitieren. Die Branchenprofis bieten dabei den Start-Ups ihre Hilfe an, die zahlreichen Herausforderungen der Gründungsjahre zu meistern, damit neue Produkte und frische Ideen ihren Weg zum Endverbraucher finden.

Selbstständige Einzelhändler wie REWE verfügen zum Beispiel über einen größeren Handlungsspielraum als filialisierte Supermärkte und sind deshalb offener für Start-Ups. CHEP kann den Jungunternehmen für eine Testphase Ladungsträger bereitstellen und den Warentransport durch sein großes Netzwerk und Knowhow optimieren.

Die StartUp Lounge bringt aber nicht nur für die Jungunternehmer Vorteile: In Workshops, Diskussionsrunden und Gesprächen können sich alle Beteiligten austauschen und voneinander lernen.

Nachhaltigkeit als Top-Thema für Start-Ups
Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 legt über die Hälfte der deutschen Start-Ups Wert auf eine ökologisch-nachhaltige Entwicklung ihres Unternehmens. Mit seinen umweltfreundlichen Logistiklösungen unterstützt CHEP diesen Trend: Pooling, Transportkollaborationen und klimaneutrale Ladungsträger wie die CHEP Viertelpalette verbessern den ökologischen Fußabdruck von Unternehmen, indem sie Abfall, Leerfahrten und CO2-Ausstoß reduzieren.

„Das Geschäftsmodell von CHEP steht für Nachhaltigkeit und Innovation. Das sind Werte, die wir bei CHEP leben und denen sich auch viele Start-Ups verschrieben haben. Wir freuen uns, diese jungen Unternehmen auf ihrem Weg zu unterstützen, nachhaltig, innovativ und erfolgreich zu handeln. Start-Ups können von unserer Erfahrung und unserem großen Netzwerk profitieren. Andererseits können auch wir von den neuen Impulsen der Jungunternehmer vieles lernen“, erklärt Kai Derda, Geschäftsführer der CHEP Deutschland GmbH.

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Syscound Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche und die Öl- und Gasindustrie.

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Graham Chipchase ist neuer CEO von Brambles

Ehemaliger CEO Tom Gorman steht Brambles bis Ende Juni beratend zur Seite

Graham Chipchase ist neuer CEO von Brambles

Köln, 6. März 2017 – Brambles, ein führendes Unternehmen im Bereich Logistiklösungen und Mutterkonzern von CHEP, hat mit Wirkung zum 1. März 2017 Graham Chipchase zum neuen CEO berufen. Chipchase übernimmt die Geschäftsführung von seinem Vorgänger Tom Gorman, der bis zu seinem Rückzug aus dem Unternehmen am 30. Juni 2017 beratend tätig sein wird. Seit Januar 2017 als designierter CEO bei Brambles unter Vertrag, arbeitete Chipchase bereits während der zweimonatigen Übergangsperiode eng mit Gorman zusammen.

Vor seinem Eintritt bei CHEP war Chipchase CEO von Rexam, einem führenden Verpackungsmittelhersteller mit Operationen in mehr als 25 Ländern. 2003 stieg er als Finance Director in das Unternehmen ein und managte erfolgreich die Abteilung für Kunststoffverpackungen, ehe er 2010 den Posten als CEO übernahm. In dieser Position richtete Chipchase die Unternehmensstrategie von Rexam neu auf das Kerngeschäft und die Stärkung der Kundenbeziehungen aus. Zudem verbesserte er die finanzielle Position des Unternehmens und erwirtschaftete einen signifikanten wirtschaftlichen Wert für die Aktionäre. Nach der Übernahme von Rexam durch die Ball Corporation verließ Chipchase im Juni 2016 das Unternehmen.

Stephen Johns, Non-Executive Chairman des Verwaltungsrats von Brambles, erklärt: „Nach einer umfassenden CEO-Nachfolgersuche freuen wir uns, mit Graham Chipchase den idealen Kandidaten gefunden zu haben, um Brambles noch weiter voranzubringen. Herr Chipchase weist eine umfangreiche Management-Expertise in einem globalen börsennotierten Unternehmen auf, das ähnlich wie Brambles arbeitet. Für seine neue Rolle als Brambles CEO bringt er eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz mit.“

„Ich freue mich, eines der erfolgreichsten Supply-Chain-Unternehmen der Welt führen zu dürfen,“ kommentiert Graham Chipchase seine Ernennung. „Brambles befindet sich in einer starken finanziellen Position und hat eine klare Wertschöpfungsstrategie. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Unternehmen, um einen nahtlosen Übergang und weiterhin beste Leistungen für unsere Kunden, Mitarbeiter und Shareholder sicherzustellen.“

Bildmaterial finden Sie unter: ftp://presse.hbi.de/pub/CHEP/Brambles/Graham_Chipchase_CEO_Brambles.jpg

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik-und Betriebsplattformen und Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung und außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Syscound Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group. Zu ihrem Portfolio gehören IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für die Supply Chain von frischen Lebensmitteln auf globaler Ebene, sowie Anbieter von Spezialbehälterlösungen für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtbranche und die Öl- und Gasindustrie.

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Neuheit: Supply Chain Design, Standortplanung, Optimierung und Deep Machine Learning – durchgängig integriert!

Logivations auf der LogiMAT 2017

Neuheit: Supply Chain Design, Standortplanung, Optimierung und Deep Machine Learning - durchgängig integriert!

W2MO Lösungsportfolio

Logivations auf der LogiMAT 2017
Neuheit: Supply Chain Design, Standortplanung, Optimierung und Deep Machine Learning – durchgängig integriert!

München, 01. März 2017 – Die Logivations GmbH, internationale Consulting und Cloud Software Company mit Sitz in München, präsentiert vom 14. bis 16. März 2017 auf der LogiMAT in Stuttgart einzigartige Neuentwicklungen zum Thema „Integrierte Supply Chain Optimierung, Lager- und Produktionslogistikplanung“. Ein Schwerpunkt des Messeauftritts gilt dieses Jahr der „Realtime Objekterkennung und -Lokalisierung mit Kameras & intelligenten Algorithmen“, denn damit lassen sich zukünftig Prozesse in der Logistik transparent, fehlerfrei und effizienter gestalten.
Zu den weiteren Messehighlights zählt auch eine Erweiterung der W2MO Logistics Suite, welche die „ganzheitliche Betrachtung von Logistik- und Produktionsnetzwerken“ ermöglicht.

Supply Chain Design & Optimierung, Lager- und Produktionslogistikplanung in einem Tool integriert
Logivations beeindruckt die Logistikwelt mit der einzigartigen Cloudsoftware W2MO, die eine integrierte Supply Chain Optimierung, Lager- und Produktionslogistikplanung ermöglicht. Nicht umsonst wurde Logivations erst kürzlich vom Volkswagenkonzern als „Top Innovator“ ausgezeichnet.
Einen schnellen Überblick über den ganzheitlich integrierten Ansatz bietet auch der Logivations-Vortrag „Deglobalisierung – und die Auswirkungen auf Supply Chain Design & Controlling“ beim LogiMAT Fachforum (Halle 7, Forum D) am Mittwoch, den 15.03.2017 um 11.45 Uhr.

Deep Machine Learning: Vergessen Sie Scanner und RFID!
„Deep Machine Learning“ erlaubt Automatisierungen, die heute noch nicht möglich sind und bietet bisher ungeahnte Chancen, kurzfristig erhebliche Einsparpotenziale zu realisieren. Eine zentrale Aufgabenstellung der Logistik ist die einfache und sichere Identifikation und Verfolgung jeglicher Objekte. Heute erfolgt dies durch Scanner, RFID, Staplernavigation, Ablesen usw. – mit hohem Zeit- und Kostenaufwand. Logivations“ innovative Lösung erkennt jegliche Objekte zuverlässig. Hierfür werden lediglich einfache, handelsübliche Kameras und die entsprechenden Algorithmen benötigt, was zu einer enormen Aufwandsreduzierung führt.

Integration neuer Technologien in die Planung und den Betrieb von Lagersystemen
Auch die Gestaltung und Optimierung von Distributionszentren muss neue technologische Trends einbeziehen. Nur „Mechanisierung“ verpasst die Möglichkeiten zukünftiger Technologien. Moderne systemgestützte Ansätze erlauben es, innovative Konzepte für höchste Effizienz und Flexibilität ganzheitlich zu kombinieren. Der integrierte Einsatz videobasierter Prozessstudien ermöglicht zudem praxisgerechte und exakte Prozessaufnahmen zur Optimierung der Logistik.
Am Stand 7F05 in Halle 7 können Logistiker die Gelegenheit nutzen sich davon zu überzeugen, dass Logivations mit seinen Beratungs- und Softwareprodukten ein erfahrener und innovativer Partner bei der Veränderung und Neuplanung von Logistikprozessen und -strukturen ist.
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(Bei Veröffentlichung Belegexemplar oder Link erbeten)

Über Logivations
Logivations ist eine internationale Consulting und Cloud Computing Company mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt innovative Lösungen für das ganzheitliche Design und die ganzheitliche Optimierung aller Aspekte der Logistik auf Basis modernster Optimierungs- und Web-Technologien sowie Verfahren des „Deep Machine Learning“. Die Softwarelösung W2MO ist „die“ Internetplattform zur Gestaltung, 3D-Visualisierung, Optimierung und Bewertung logistischer Prozesse – und dabei sehr benutzerfreundlich und leicht zu integrieren. Bereits über 30.000 professionelle Anwender weltweit nutzen W2MO direkt aus der Cloud oder lokal installiert. Als SAP Application Development Partner kann Logivations auch eine schnelle und einfache Integration in SAP anbieten. W2MO wurde mehrfach von Expertengremien ausgezeichnet, u.a. auf der LogiMAT 2011 zum „Besten Produkt“, der US-Analyst Gartner Inc. ernannte Logivations 2013 zum „Cool Vendor in Supply Chain Management Applications“ und auch der Volkswagen Konzern wählte Logivations im November 2016 zum „Top-Innovator des Volkswagen Scoutings Logistikinnovationen“. www.logivations.com

Weitere Informationen + Bildmaterial bei:
Michaela Dienemann
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Oppelner Str. 5
D-82194 Gröbenzell / München
Tel.: +49 89 / 2190 975 – 0
E-mail: marketing@logivations.com

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Risikomanagement – der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft

Risikomanagement - der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft

Globalisierung ist das Schlagwort dieses Jahrzehnts. Weltweite Chancen, Kostenvorteile und Gewinne locken. Wer bei diesem Spiel nicht mitspielen will oder kann, der gerät auf das Abstellgleis. Doch wo große Gewinne locken, da sind auch grosse Risiken nicht fern. Genau um diese und die Herausforderungen für das Qualitätsmanagement soll es hier gehen.

Klimawandel, IT-Ausfälle, spekulative Börsengeschäfte oder menschliches Versagen – die Liste potenzieller Gefahren für Unternehmen ist lang. Immer mehr Betriebe erkennen die Notwendigkeit, sich gegen globale Risiken abzusichern.

Mit dem gestiegenen Problembewusstsein haben sich auch die Instrumente und Verfahren für das Risikomanagement verbessert. Geeignete Standards oder Modelle ermöglichen es jetzt, bestimmte Risiken effektiver zu identifizieren und zu managen.

Die rechtliche Grundlage für das Risikomanagement wird durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) beschrieben. Es zwingt Organe von AGs und größeren GmbHs zu einem dokumentierten Risikomanagement. Ziel ist es, Existenz bedrohende Gefahren vom Unternehmen abzuwenden bzw. zu beherrschen.

Dazu ist es sinnvoll, einen umfassenden Ansatz zu wählen, der sämtliche auf das Unternehmen einwirkende Risiken mittels eines professionellen Risikomanagementsystems erfasst und steuert. Dieser Ansatz hilft auch dabei, das Versicherungsprogramm der Unternehmens zu optimieren.

Mit der ISO 31000 steht erstmals ein internationaler Leitfaden für das Risikomanagement zur Verfügung. Die ISO 31000 unterstützt Unternehmen unter Berücksichtigung strategischer und operativer Risiken bei der Einführung eines Risikomanagementsystems.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Risikoanalyse und Dokumentation der Prozessorganisation. Mit einem zertifizierten Managementsystem erfüllen Sie diesen Teil bereits ganz oder teilweise.

Risikomanagement ist ein fortlaufender Prozess
Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung finden kontinuierlich statt. (Demingkreis:“Plan, Do, Check, Act“). Das Risikomanagement soll über die gesamte Lebensdauer einer Organisation zur Anwendung kommen. Es soll dadurch eine neue Firmenkultur der Risikolenkung entstehen.

Der Risikomanagementprozess lässt sich zusammengefasst folgendermaßen beschreiben:
-Indentifikation der Risiken
-Analyse hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen
-Risikobewertung
-Risikobewältigung
-Risikoüberwachung mit Hilfe von Indikatoren (Kennzahlen)
-Dokumentation
Risikomanagement in der ISO 9001:2015/ISO14001:2015

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die neu überarbeiteten Normen ISO 9001:2015/ISO14001:2015 weder formelle Methoden noch einen dokumentierten Risikomanagementprozess voraussetzen. Die ISO 9001:2015 fordert allerdings von Unternehmen und Organisationen mit Qualitätsmanagementsystemen, dass sie sich mit Risiken und Chancen befassen, und zwar mit solchen, die das Erreichen Ihrer Ziele beeinflussen können – positiv oder negativ.

Ziel ist, eventuelle Risiken durch gezielte Maßnahmen zu verringeren und Chancen aktiv zu nutzen.

Welche Risiko- und Chancenfaktoren dies im Einzelnen sind, kann das Unternehmen selbst bestimmen. Insofern hat das Unternehmen Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Struktur des Risikomanagements und kann selbst entscheiden, was es als sinnvoll erachtet. Geändert gegenüber den älteren Versionen hat sich allerdings auch die Rolle der Unternehmensführung, die nun eine wesentliche Rolle im Risikomanagement einnimmt. Ein Delegieren auf Qualitätsmitarbeiter ist nicht mehr möglich.

Risiken in der Lieferkette: sind Sie vorbereitet?

Der Lieferantenaudit, oder auch Kundenaudit, ist eine Sonderform des Audits bestimmter Fragmente oder des gesamten Managementsystems einer Organisation. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Audit beispielsweise eines integrierten Managementsystems (z.B. ISO 9001). Der Lieferantenaudit kann sich z.B. auf einzelne technische oder organisatorische Bereiche des Lieferanten beschränken. Hier wären zum Beispiel zu nennen: die Rückverfolgbarkeit, den Einkauf von Rohstoffen, den Fertigungstoleranzen, der Logistik oder Hygiene. Oftmals wird der Lieferantenaudit auch im Rahmen eines KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) eingesetzt. Die dabei angestrebte Verbesserung der Beziehungen zwischen Kunden und Lieferanten ist einer der Erfolgsfaktoren im „Kaizen“ geworden.

Im Januar 2011 kenterte der mit Säure beladene Tanker „Waldhof“ im Rhein. Hunderte Schiffe stauten sich zu beiden Seiten der Unglücksstelle, der Schiffsverkehr wurde erst vier Wochen später wieder uneingeschränkt freigegeben. Zahlreiche Unternehmen waren durch die Lieferverzögerungen von Betriebsunterbrechungen betroffen. Die wenigsten wurden von ihrer Versicherung entschädigt, da sie dieses Risiko nicht abgedeckt hatten. Im Zeitalter der Globalisierung wird dasjenige Unternehmen überleben, das sich die günstigsten und strategischen Absatz – und auch Beschaffungsmärkte weltweit sichert. Gerade diese Unternehmen weisen dann aber hinsichtlich ihrer Lieferketten das höchste Risiko auf, da sie i.d.R. die höchste Komplexität aufweisen. Auf der anderen Seite steigen die Risiken. Nie zuvor gab es solch zahlreiche und drastische Naturkatastrophen und politische Unruhen wie in jüngster Zeit. Und der Kapitaleinsatz und damit die Gefahr eines ausserordentlichen Verlustes steigen. Containerschiffe, Logistiklösungen und Produktionsanlagen erreichen immer neue Grössenordnungen und Automatisierungsgrade, um Effizienzsteigerungen zu garantieren. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich am Horizont ein Risikopotential von nie dagewesenem Ausmaß zusammenbraut. Denn die Entwicklung hat eine enorme Geschwindigkeit, geht nahezu lautlos vonstatten und die Unternehmen werden sich der gewaltigen Risiken erst dann bewusst, wenn der Schadensfall bereits eingetreten ist. Vorfälle in der Textilbranche wie der Gebäudeeinsturz in Sabhar (2013), der mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet hat, haben die Rolle von Audits entlang der Lieferkette ( supply chain ) statt lediglich der unmittelbaren Lieferanten (Tier-1-Liefernat) stärker in den Vordergrund gerückt.

Um Risiken in Chancen zu verwandeln, besteht der erste Schritt darin, die Sicherheitsrisiken der eigenen Lieferkette zu erkennen.

LRQA unterstützt Unternehmen, Risiken zu erkennen und zu beherrschen. Von der Grundlage für das Risikomanagement, der ISO 9001, über Sicherheit in der Lieferkette und Business Continuity, dem Management von Betriebsunterbrechungen, liefert LRQA mit ihrer risikobasierten Auditmethodik die richtigen Methoden und Werkzeuge.

Unternehmenswerte schützen

Um die Kapitalwerte zu schützen und den Warenfluss zu erleichtern, müssen Sie vermutlich eine Reihe von Vorgaben oder gesetzlichen Anforderungen erfüllen, beispielweise AEO, C-TPAT, ISPS oder TAPA. Auch unsichtbare Werte wie das Image/Marke oder der Wert der Firmenaktien spielen im Zeitalter globaler Vernetzung und Massenmedien eine brisante Rolle. Man denke in diesem Zusammenhang an die Unfälle in Kambodscha in der Bekleidungsindustrie und die Folgen für die Vermarktungsunternehmen in Europa und in den USA.

Erstes ISO 28000-Zertifikat weltweit

LRQA ist weltweit führend bei der Zertifizierung nach ISO 28000 (Sicherheit in der Lieferkette) sowie nach ISO 27001 (IT-Sicherheit). Hinzu kommen Lieferantenaudits, Schwachstellenanalysen (Capability Assessments) und die Ausbildung von Auditoren. Übrigens: Als erste Zertifizierungsgesellschaft weltweit hat LRQA ein Zertifikat nach ISO 28000 ausgestellt.

Business Continuity

Eine weiterer Risikoaspekt ist, dass ein Unternehmen wahrscheinlich eher indirekt von Katastrophen als direkt betroffen ist. Schon die Produktionsausfälle eines Vorlieferanten oder eines Vor-Vorlieferanten können dafür sorgen, dass ein Unternehmen die eigene Produktion nur eine gewisse Zeit aufrechthalten kann. Dann stehen die Bänder still, aber die Kosten laufen weiter. Ausschlaggebend dafür sind unterschiedliche Faktoren wie die starke Abhängigkeit von IT-gestützten Prozessen, von Öl und Rohstoffen und von den extrem störanfälligen globalen Lieferketten. Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihr Unternehmen möglichst effektiv gegen Ausfälle schützen können, dann gibt es eine Lösung: Business Continuity.
Ein Konzept – mehr Sicherheit
Das Konzept des Business Continuity Management hilft, ein leistungsfähiges Notfall- und Krisenmanagement zur Bewältigung definierter Ausnahmesituationen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Ziel ist es, vitale Geschäftsprozesse so abzusichern, dass der Betrieb bei kritischen Zwischenfällen nicht bzw. so kurz wie möglich unterbrochen wird.

Vorteile von Business Continuity

-keine oder deutlich kürzere Betriebsunterbrechung
-Minimierung der Verluste durch Fixkosten
-Minimierung von Lieferverzug oder -ausfall sowie dadurch verursachte Vertragsstrafen
-Minimierung der Verluste auf Seiten der Kunden
-Vermeidung bzw. Begrenzung von Imageschäden

Business Continuity Zyklus
Der Business Continuity Zyklus zeigt, wie für einen Betrieb und seine Mitarbeiter ein individueller Notfallplan erstellt wird.

Business Continuity Management bezeichnet den Aufbau eines leistungsfähigen Notfall- und Krisenmanagements, so dass wichtige Geschäftsprozesse selbst in kritischen Situationen oder Notfällen gar nicht oder nur temporär unterbrochen werden. Damit bleibt die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens gesichert.

Der Ablauf im Einzelnen
So erstellen Sie für Ihren Betrieb und für Ihre Mitarbeiter einen individuellen Notfallplan. Machen Sie Betroffene zu Beteiligten – beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in das System ein:
1.Definieren Sie BCM-Strategie und Hauptziele.
2.Legen Sie fest, welche Prozesse existenziell für den Erhalt des Betriebsablaufs sind und wie lange diese maximal unterbrochen werden dürfen. Setzen Sie entsprechend Prioritäten für die Wiederherstellung der Prozesse und fassen Sie diese in einem Plan zusammen.
3.Legen Sie Schlüssel-Risiken fest und binden Sie sie in den Notfallplan ein.
4.Erstellen Sie einen unternehmensspezifischen Handlungs- und Notfallplan, der folgende Punkte umfasst: -Verantwortlichkeiten während und nach dem Zwischenfall
-interne und externe Kommunikation
-Vorgehensweise beim Verlust von Schlüsselpersonal

5.Kommunizieren Sie intern (Schulung der Mitarbeiter).
6.Testen Sie die Pläne in verschiedenen Szenarien, bezogen auf die definierten Risiken.
7.Überprüfen Sie Ihr Business-Continuity-Konzept und überarbeiten Sie die Pläne.
8.Kommunizieren Sie extern.

ISO 22301
Man sollte sein Business Continuity Management auf den Prüfstand stellen. Die ISO 22301 ist ein anerkanntes Zertifikat nach dem internationalen ISO-Standard. Dadurch wird gegenüber Kunden und Dritten nachgewiesen, dass ein Unternehmen Betriebsunterbrechungen managen kann. Auch die Versicherungsdeckung lässt sich hierdurch optimieren.

Risiko ist systemimmanent

Nach Kondratjew durchläuft die Weltwirtschaft immer wiederkehrende Zyklen, die gegen Ende eines Zyklus durch schwere wirtschaftliche Turbulenzen geprägt sind. Der Mechanismus eines solchen Zyklus ist immer gleich, wenn auch die Ausprägungen und Wirkungen unterschiedlich und zeitadäquat sind. So ist das Krisenjahr 2008 nach einhelliger wissenschaftlicher Meinung das Ende eines solchen Zyklus. Sicher ist also, die nächste Krise kommt.

Weiter Informationen erhalten Sie unter Lloyds Register Deutschland GmbH, Carl.Ebelshaeuser@lrqa.com, 0221- 96 75 77 05

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Pressemitteilungen

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

(Bildquelle: @IStockphoto)

Protektionismus zerstört komplexe Lieferketten. Dennoch hat der US-Präsident genau so etwas Zerstörerisches im Sinn. Wie reagieren internationale Unternehmen?

Mexiko ist nervös. Jährliche Exporte von rund 300 Milliarden Dollar in die USA sind in Gefahr. Auch ein h&z-Kunde findet im Gespräch die Pläne des neuen US-Präsidenten gar nicht zum Lachen. Navico ist Weltmarktführer für Schiffselektronik und bedient den US-Markt von Mexiko aus.

Fast die Hälfte der Wertschöpfung importiert der Hersteller in Form von Bauteilen aus Asien. Er löscht die Ware in Kalifornien, schafft sie auf dem Landweg in das Werk Ensenada in Mexiko, um die fertigen Produkte dann wieder in den USA zu verkaufen. Die hohen Importzölle der USA, die Donald Trump angekündigt hat, träfen die Firma also gleich doppelt.

Noch ist nichts sicher. Keiner weiß, ob Trump seine protektionistischen Maßnahmen mit Strafzöllen von bis zu 45 Prozent tatsächlich durchzieht. Er verhält sich auch im höchsten Amt der USA wie ein Deal Maker aus der Immobilienbranche, der seine Gegner gerne mal mit Maximalforderungen erschreckt, um ihnen am Ende das Gefühl zu geben, sie hätten noch Glück gehabt.

Doch dass der Autohersteller Ford den Bau seiner Fabrik in Mexiko erst einmal gestoppt hat, gibt zu denken. Auch dass die mexikanische Regierung überlegt, mit welchen Anreizen sie die Nachteile der Trumpschen Zollpolitik für Produktionsstandorte in Mexiko ausgleichen könnte, zeigt, dass die Bedrohung ernst genommen wird. Grund
genug, sich gut vorzubereiten.

Protest auch bei US-Firmen

Im Moment sind zwar nicht wenige Ökonomen und Experten dabei, dem Präsidenten zu erklären, dass seine Politik auch die Vorprodukte für US-Fabriken verteuern würde, was entweder die Endverbraucherpreise steigen ließe oder die Gewinne und Zahl der Arbeitsplätze schrumpfen. Die größten Importeure sind oft auch die größten Exporteure: So produziert der deutsche Hersteller BMW in dem großen Werk in Spartanburg (South Carolina) nicht nur für den US-Markt, sondern für die ganze Welt.

Da ist auch der Faktor Zeit: Neue, inländische Lieferanten müssten erst langwierig qualifiziert und zertifiziert werden, aber auch Standorte lassen sich nicht von jetzt auf gleich verlegen. Ein großer deutscher Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie etwa sagt gegenüber h&z: „Wir nehmen Trumps Drohungen überhaupt nicht ernst“. Als Lieferant von Boeing sei man kaum ersetzbar. Der Austausch von bewährten Systemkomponenten in einem Flugzeug ist ein Vorgehen, das weder OEMs noch die Betreiber begrüßen würden. „Die USA schnitte sich ins eigene Fleisch und schadete ihren eigenen Unternehmen.“ Gleiches gilt sicherlich in einer Vielzahl von High Tech Unternehmen in den USA.

Die Gleichung der globalen Supply Chain, die ein komplexer Mix aus Spezifikationen, Qualität, Lieferfähigkeit und Preis ist, hat sich über viele Jahre der Globalisierung optimiert.. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass Abschottung den Wettbewerb beschränkt und damit dem Ideenreichtum und der Effizienz der US-Firmen Fesseln anlegt. Dies hätte Auswirkungen auf die eigenen Arbeitnehmer. Denn innovative Köpfe schätzen den Wettbewerb und könnten so ins Ausland gehen. Letztendlich träfe es also den Konsumenten im eigenen Land, der zwar US Produkte im Regal finden würde, die im schlimmsten Fall weniger innovativ und dafür teurer wären. Dies befürchten auch
Handelsketten wie Wal-Mart und Sears, die heute mit global optimierten Zulieferketten die besten Produkte für ihre Kunden anbieten möchten.

Ob die Regierung Trump einen Handelskrieg mit China durchhalten würde, wo die USA doch von den dort geförderten Seltenen Erden maximal abhängig sind, ist fraglich.

„Trumps Pläne sind definitiv nicht gut durchdacht. Wir sind aber vorbereitet, falls sie dennoch realisiert werden“, sagt Jim Brailey, Executive Vice President bei Navico. Man könne die Endmontage zum Beispiel in die USA verlegen oder aber einem bereits bestehenden Werk in Osteuropa zuweisen, falls die Maßnahmen sich nur gegen Mexiko richteten, sagt er. Die zusätzlichen Logistikkosten lägen immer noch unter den angekündigten Strafzöllen.

Sich vorbereiten, das sollten alle Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Lieferkette in irgendeiner Form berührt sein wird durch die Politik des Herrn Trump, ist real – wie real, weiß nur die Regierung selbst.

Denken in Szenarien

Manche Firmen ziehen sich bei solchen Risiken auf die große Unsicherheit zurück, mit denen sie behaftet sind, und warten erst einmal ab. Oder sie fühlen sich stark, etwa allein aufgrund ihrer Bedeutung als Arbeitgeber, wie zum Beispiel der Siemens-Konzern mit seinen 60 Produktionsstandorten und 50.000 Beschäftigten in den USA. Natürlich hat es keinen Sinn, in Panik zu verfallen. Doch das Denken in Szenarien erscheint vernünftig.

Mit Hilfe von Netzwerksimulationen können die Produktion in Verbindung mit möglichen Zöllen aber auch Lieferantenstrukturen analysiert und bewertet werden. Das gilt auch für Standortverlagerungen mit ihren Auswirkungen auf die Gesamtkosten in der Lieferkette. Die strukturierte Erfassung von Risikofeldern und Einzelrisiken mit anschließender Quantifizierung und Bewertung erlaubt die Formulierung von Szenarien, die jeweils genaue Strategien und einen konkreten Maßnahmenkatalog nach sich ziehen.

Es geht nicht nur um Zölle. Die gesamte wirtschaftspolitische Zukunft der USA steht auf dem Prüfstand von Trump. Auch diskriminierende steuerpolitische Maßnahmen sind schon vage angekündigt. Wie wird sich die US-Währung entwickeln, mit welcher Folge für die Zinspolitik? Werden Talente abwandern? Wird die Abschottung Vergeltungsmaßnahmen provozieren?

Ungerührt gab sich diese Woche Siemens-Chef Joe Kaeser: Er reiste wie geplant nach Mexiko und kündigte Investitionen an. Die sind mit 200 Millionen Dollar zwar überschaubar und sollen sich über volle zehn Jahre erstrecken. Dennoch wurde die Geste in Mexiko dankbar aufgenommen. Und solche Treue macht sich vielleicht später noch bezahlt.

Manche Unternehmen trauen dem frisch angetretenen US-Präsidenten also nur eine kurze Laufzeit oder nur begrenzte Unvernunft zu. Tatsächlich scheint es schwer vorstellbar, dass sich Trump am Ende für eine „Lose-lose-Situation“ entscheidet, also einen Zustand, wo alle nur verlieren.

Doch er ist eben ein Deal Maker, ein Pokerspieler, einer der Verluste in Kauf nimmt, so lange die Gewinne auf seiner Seite stehen. Bei solch einem Gegenspieler sollte man besser ein gutes Blatt in der Hand halten oder, wie beim Schach, fünf Züge im Voraus denken.

Autor: Thomas Mrozek
verantwortet als Partner bei der h&z Unternehmensberatung den Bereich Supply Chain
Management. Sein Schwerpunkt ist die Steuerung komplexer Lieferketten. Hier betreut er Unternehmen unter anderen auf ihrem Weg zu umfassenden Serviceverbesserungen.

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h&z steht für Beratung mit Hirn, Herz und Hand – seit 1997. Mit Standorten in München, Düsseldorf, Dubai, Hamburg, Paris, Wien und Zürich gehört das Unternehmen zu Europas führenden Unternehmensberatungen mit den Schwerpunkten Strategie & Optimierung, Einkauf, Supply Chain Management, Technologie & Innovation, Vertrieb & Wachstum, Service und Training. 20 der DAX-30-Unternehmen sowie zahlreiche Mittelständler zählen zu den Kunden. 98 Prozent von ihnen beauftragen h&z wiederkehrend. Als Mitglied der Transformation Alliance ist h&z Teil eines weltweiten Netzwerks mit über 420 Beratern an 13 Standorten. h&z wurde mehrfach mit dem Great-Place-to-Work-Gütesiegel als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Mehr unter www.huz.de

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Pressemitteilungen

Neue Studie: Global SRM Maturity Report 2017

POOL4TOOL veröffentlicht Einblicke in globale SRM-Praktiken

Wien | München | Detroit | Singapur | Dubai, 16. Februar 2017 – Mehr als die Hälfte der Unternehmen (57%) lässt Potenziale im Lieferantenmanagement ungenutzt, weil sie keine oder keine adäquaten Technologien im Einsatz haben. Das ist eines der Kernergebnisse des „Global SRM Maturity Reports 2017“ der Direct Procurement-Experten von POOL4TOOL, an dem 222 Entscheidungsträger im Einkauf aus aller Welt teilnahmen. Die Untersuchung zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen Nachholbedarf im Bereich der Digitalisierung ihrer Strategien hat. Der Report bietet aktuelle Einblicke in den Reifegrad des SRM in Einkaufsorganisationen jeder Größe und Industrien. Alle Ergebnisse und den gesamten Report zum gratis Download finden Sie hier.

„Nur ein kleiner Teil der Unternehmen schöpft seine Möglichkeiten im SRM aus und verschafft sich so einen Vorteil im internationalen Wettbewerb. Die restlichen Unternehmen werden hier nachziehen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. Denn die Digitalisierung im Einkauf schreitet rasant voran und steht vor größeren Umbrüchen denn je. Kognitive Technologien wie künstliche Intelligenz oder Digital Assistants werden die Arbeitsabläufe revolutionieren – und sie stehen bereits in den Startlöchern. Wer hier selbst die Grundlagen der Digitalisierung im Einkauf und SRM weiterhin stiefmütterlich behandelt, wird mittelfristig große Probleme bekommen“, sagt Bertrand Maltaverne, Senior Business Consultant bei POOL4TOOL und Autor des Reports.

Mehrheit der Unternehmen agiert ohne adäquate Technologie

57% der Unternehmen gaben an, weder einfache Informationen via Lieferantenportal mit ihren Lieferanten auszutauschen, noch echte kollaborative Prozesse mit ihren Lieferanten umzusetzen, etwa in den Bereichen Forecasting & Planning (z.B. VMI, Kanban). Über ein Drittel (38%) haben keine zentrale SRM-Lieferantendatenbank im Einsatz. Der Mangel an adäquater Technologie betrifft dabei Unternehmen jeder Größe und ist bei jenen im mittleren Bereich (USD 50-500 Mio. Umsatz) mit 58% bzw. 75% am stärksten ausgeprägt.

Selbst wenn die SRM-Praktiken der Unternehmen hinsichtlich Mitarbeitern und Prozesse ausgereift sind, ohne digitale Unterstützung scheitern die Unternehmen an ihrer Umsetzung. Der Verzicht auf End-to-End-Technologien wirkt sich auf viele entscheidende Bereiche im Lieferantenmanagement aus, insbesondere ist kein vollständiger, globaler Blick auf die Lieferantenbasis möglich (inklusive wichtiger Aspekte wie Finanzrisiko, Supply Chain Risiko und Corporate Social Responsibility). Auch globale Category Management-Konzepte kann der Einkauf so nicht effizient durchsetzen. Darunter leidet aber letztendlich die Agilität im Fall von unvorhergesehenen Ereignissen und Engpässen, wenn der Einkauf kurzfristig die Versorgungssicherheit gewährleisten muss.

Hybride Organisationsstrukturen besser

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Einkaufsorganisationen mit hybriden Organisationsstrukturen erzielen durchwegs bessere Ergebnisse als Betriebe, die rein zentral oder rein dezentral aufgestellt sind. Eine mögliche Erklärung liegt darin, dass diese Unternehmen in der Vergangenheit bereits einmal zentral und/oder dezentral organisiert waren und heute auf ihren Erfahrungen aufbauen. Das scheint auch auf den Bereich der eingesetzten Technologien zuzutreffen, ohne die der Einkauf keine hybriden Strukturen auf globaler Ebene aufbauen kann.

Die Umfrageergebnisse brachten auch einige interessante Einblicke zum Reifegrad des SRM hinsichtlich der Branche und der Größe der Unternehmen. Es zeigte sich, dass Einkaufsorganisationen der produzierenden Industrie an der Spitze des Rankings stehen. Diese haben früh begonnen, in SRM-Technologien zu investieren und mehr Ressourcen in das Thema gesteckt. Am anderen Ende der Skala landeten Unternehmen aus den Sektoren Banking & Finance, Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Kleine Betriebe ( USD 500 Mio. Umsatz) erzielten bessere Resultate als jene Unternehmen im mittleren Bereich.

222 Teilnehmer aus aller Welt

Der „Global SRM Maturity Report 2017“ bietet globale Einblicke und Benchmarks zum aktuellen Reifegrad des SRM in internationalen Einkaufsabteilungen aus allen Branchen und Unternehmensgrößen: Was ist State-of-the-Art? Welche Unternehmen oder Branchen setzen echte Benchmarks? Wo gibt es die größten ungenutzten Potenziale? Der Report basiert auf der Online-Umfrage „SRM Reifegrad-Check“, die von 27. Oktober bis 15. November 2016 durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 222 Personen aus aller Welt teil, unter anderem aus fast allen europäischen Ländern, den USA, Kanada, Brasilien, dem Nahen Osten, China, Indien und Australien. Die Umfrage deckte alle Bereiche und Dimensionen des SRM (Mitarbeiter, Prozesse, Technologie) ab und ermöglichte es den Teilnehmern, ihre SRM Prozesse und Praktiken einem kritischen Self-Assessment zu unterziehen.

Der gesamte Report steht zum Download zur Verfügung

Die POOL4TOOL AG ist mit Standorten in Europa, Amerika und Asien und über 300 Kunden globaler Marktführer für elektronische Prozessoptimierung im „direct procurement“. Die weltweit einzige „All-in-One Supply Collaboration“-Plattform vereint alle Prozesse von der Produktentstehung über den strategischen Einkauf (Sourcing), das Lieferantenmanagement (SRM), die indirekte Beschaffung (Procurement), das Supply Chain Management (SCM) bis hin zum Qualitätsmanagement in einer workflowbasierten Lösung. POOL4TOOL bietet Best Practice aus Erfolgsprojekten mit Weltmarktführern der Branchen Automotive, Maschinen-und Anlagenbau, Serienfertigung und Medizintechnik sowie ein einzigartiges Lieferantennetzwerk mit über 300.000 angebundenen Unternehmen.

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