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Jutta Schütz bei bücher.de: Der nächste Weltkrieg

Der nächste Weltkrieg wäre nicht der erste Krieg, der durch ein weltpolitisch unbedeutendes Ereignis ausgelöst werden könnte.

 

Steht UNS ein dritter Weltkrieg „ein asymmetrischer Konflikt ohne Grenzen“ bevor? Dieser Krieg würde Dimensionen annehmen, die noch über den globalen Charakter konventioneller Kriege hinausreichen würden. Vielen Menschen ist es bewusst, dass unsere Welt an einem sehr kritischen Punkt angelangt ist und die aktuellen Ereignisse „weltweit“ könnten zu einem der tödlichsten Konflikte unserer Zeit eskalieren. In gewisser Weise kann man schon sagen, dass die Zeichen auf Konfrontation stehen. Weltweit verüben Terrororganisationen, wie der IS, Anschläge. China und die USA streiten sich um die Landgewinnung im Südchinesischen Meer, und China rüstet atomar auf.

 

Buchempfehlung:

Der nächste Weltkrieg

Informationen und Fakten

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783739237114

Paperback

72 Seiten

Erscheinungsdatum: 02.02.2016

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 6,99 €  E-BOOK 3,49 €

https://www.buecher.de/shop/soziale-gruppen/der-naechste-weltkrieg/schuetz-jutta/products_products/detail/prod_id/44518993/

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute viele Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Jutta Schütz

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Pressemitteilungen

Integration von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien

Integration von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien

Welche Erfahrungen haben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge mit Demokratie und Partizipation in ihren Heimatländern gemacht? Diese Frage spielt eine Schlüsselrolle im Integrationsprozess. Marcel Christ gibt in seinem bei Science Factory im GRIN Verlag erschienenen Buch Die Ausbildung von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien an deutschen Berufsschulen einen detaillierten Einblick in die relevanten Rahmenbedingungen in Afghanistan und Syrien. So zeigt er auf, welche Aspekte bei der Integration besonders wichtig sind.

Zwischen 2014 und 2015 wuchs die Zahl der Asylanträge in der Europäischen Union um 110%. Mit diesem Zuwachs ist auch die Anzahl junger Menschen gestiegen, die ohne ihre Eltern geflüchtet sind oder während der Flucht von diesen getrennt wurden. Da bei einem Großteil dieser jungen Menschen von einem mittel- oder langfristigen Aufenthalt in Deutschland auszugehen ist, stehen vor allem Berufsschulen aktuell vor großen Herausforderungen. Marcel Christ gibt hier mit seiner Publikation Die Ausbildung von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien an deutschen Berufsschulen wertvolle Ratschläge.

Hilfestellung für Schulen und Lehrkräfte

Auch erfahrene Lehrkräfte in der Flüchtlingsbeschulung haben häufig Probleme im Umgang mit spezifischen kulturellen Unterschieden. Tatsächlich ist es für die Integration in Deutschland entscheidend, welche Erfahrungen die Schüler bisher mit Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe gemacht haben. Hier setzt der Autor in „Die Ausbildung von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien an deutschen Berufsschulen“ an und untersucht die zwei größten Herkunftsländer unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge: Syrien und Afghanistan. Er bezieht sich dabei auf die politische, schulische, berufliche und gesellschaftliche Ebene. So können Lehrkräfte und Pädagogen in der Flüchtlingsbeschulung besser nachvollziehen, wie Asylsuchende sich im Schulalltag und im Hinblick auf die Partizipation verhalten.

Das Buch ist im Mai 2018 bei Science Factory erschienen (ISBN: 978-3-956-87317-1).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/385643/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Pressemitteilungen

Hear the World Foundation unterstützt bedürftige Kinder mit Hörverlust im Libanon

Die Unternehmensstiftung hilft dort, wo das Engagement der internationalen Gemeinschaft und der öffentlichen Hilfsorganisationen allein nicht reicht

(Mynewsdesk) Stäfa, Schweiz – Etwa 1,5 Millionen Syrer sind vor dem Krieg in den benachbarten Libanon geflohen. Fast die Hälfte sind Kinder, die besonders unter den Folgen des Kriegs leiden – darunter auch Jungen und Mädchen, die ihr Gehör eingebüßt haben. Die gemeinnützige Hear the World Foundation hilft mit ihrem Projekt HearLebanon diesen sowie auch bedürftigen libanesischen Kindern, wieder zu hören. Sie erhalten damit die Möglichkeit sprechen zu lernen und die Chance, später ein eigenständiges Leben führen zu können.

Als Chahama fünf Jahre alt war, bemerkte ihre Lehrerin, dass das Mädchen unter einem schweren Hörverlust leidet. Als Flüchtlinge aus Syrien hatte Chahamas Familie im Libanon keinen Zugang zu professioneller medizinischer Versorgung. Chahama erhielt nur ein minderwertiges Hörgerät, das ihr nichts nutzte. Die Folge: Sie konnte in der Schule dem Unterricht nicht folgen und isolierte sich immer mehr. Ihre Chancen, einmal einen Beruf zu erlernen und ein eigenständiges Leben zu führen, waren gering.

Wie Chahama geht es vielen syrischen Kindern: Viele haben ihr Gehör durch die Folgen des Kriegs verloren, manche erleiden Traumata und Hörschäden durch Explosionen. Aber auch nicht behandelte Entzündungen oder mangelnde Hygiene aufgrund schlechter medizinischer Versorgung können einen Hörverlust verursachen, der bei Kindern besonders folgenreich ist: Denn wer nicht hören kann, kann auch nicht sprechen lernen – und hat so keine Chance auf Bildung.

Hilfe für 100 Kinder im Libanon
Chahama ist eines von 100 Kindern im Libanon, denen die Hear the World Foundation seit November 2017 modernste Hörgeräte anpasst – zusammen mit ihrem lokalen Projektpartner Houri Hearing. Chahamas Familie floh aus der syrischen Region Hama in den Libanon und besucht mittlerweile eine Schule für gehörlose Kinder in Beirut. Ende letzten Jahres erhielt Chahama endlich ein geeignetes Hörgerät: Denn Experten des Hörlösungsanbieters Sonova reisten Anfang November als freiwillige Helfer für das Programm HearLebanon der Hear the World Foundation nach Beirut, um Kindern wie Chahama zu helfen, wieder oder erstmals zu hören. Sie führten zunächst Hörtests durch und nahmen Ohrabdrücke, aus denen der lokale Projektpartner Houri Hearing für jedes einzelne Kind die Ohrpassstücke fertigte. Drei Wochen später dann der große Moment: Jedes der 80 syrischen und 20 libanesischen Kinder erhielt ein modernes, individuell angepasstes Hörgerät. Chahama kann damit sehr viel besser hören, freut sich mittlerweile an der bunten Welt der Klänge und lernt auch eifrig zu sprechen. Mit dem Hörvermögen kam auch die Lust am Lernen, berichtet ihre Lehrerin.

Flüchtlinge sind auf private Unterstützung angewiesen
Im Libanon wird die Hilfe von Hear the World sehr geschätzt. „Die Lage ist für viele Flüchtlinge und arme Menschen im Libanon sehr schwierig. Die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und der öffentlichen Hilfsorganisationen allein reicht nicht“, sagt Elisabeth Gilgen, erste Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft in Beirut. „Umso wichtiger ist es für diese Menschen, dass private Unterstützer wie die Hear the World Foundation sich für sie einsetzen.“

Nachhaltige Versorgung gewährleistet
Mit dem Hörgerät haben die Kinder nun die technischen Voraussetzungen, um sprechen zu lernen und eine Schule zu besuchen. Doch was, wenn ein Hörgerät ausfällt oder die Batterien leer sind? Die Hear the World Foundation und Houri Hearing gewährleisten eine professionelle Nachversorgung. So können die Familien jederzeit eine der fünf Filialen von Houri Hearing besuchen, um die Hörgeräte zu prüfen, wenn nötig anzupassen und Ersatzbatterien abzuholen. Nur so ist den Kindern langfristig geholfen.

Bildmaterial finden Sie hier zum Download: www.hear-the-world.com/de/media/media-releases/-hear-lebanon-100-children

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Im Jahr 2006 vom führenden Anbieter von Hörlösungen Sonova gegründet, engagiert sich die Hear the World Foundation weltweit für bedürftige Menschen mit Hörverlust und ist in der Prävention tätig. Sie fördert insbesondere Projekte zugunsten von Kindern, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Seit ihrer Gründung unterstützte die gemeinnützige Schweizer Stiftung über 90 Hilfsprojekte in 39 Ländern mit finanziellen Mitteln, Hörtechnologie und Expertise aus dem eigenen Haus. Für HearLebanon spendete Hear the World Hörgeräte, entsandte Volunteers, die Hörscreenings und die Hörgeräteanpassung vor Ort durchführten und gewährleistet eine professionelle Nachversorgung.
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Energie/Natur/Umwelt

„1.332.000.000 Euro“

Das ist aktuell die Jahresmehrbelastung für Gaskunden.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017, Stichtag ist der 24. April, haben sich am Gas-Terminmarkt die Gaspreise um 0,3 ct/kWh erhöht. Das ist bei einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 kWh pro Haushalt eine Mehrbelastung von 45,00 Euro im Jahr. Oberflächlich betrachtet eine zu verkraftende Erhöhung. Legt man nun aber die Anzahl von 29,6 Mio. Haushalten zu Grunde, erkennt man die Dimension des zu hohen Gaspreises. Da schlagen 1,3 Mrd. Euro zu Buche, die dem Endverbraucher aufgebürdet werden.

Aus meiner Sicht sind die hohen Gaspreise aktuell nicht gerechtfertigt. Vor allem, wenn man die offiziellen Begründungen dazu zu Rate zieht.

So sollen Ausfälle in Kollsnes und an einem anderen norwegischen Gasfeld zu einer reduzierten Gaszufuhr nach Deutschland führen und den Preis für den Folgetag am für Europa wichtigsten Handelspunkt, der niederländischen TTF, nach oben treiben. Die Probleme an der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes sind derzeit zwar noch nicht behoben, jedoch kann die momentan sehr hohe Gaszufuhr aus Russland die Versorgung sichern. Diese hohe Gaszufuhr müsste folgerichtig die Gaspreiserhöhung zumindest aufheben, wenn nicht sogar senken.

Die zur Absicherung der Versorgungssicherheit während der jährlichen Heizperiode staatlich kontrollierte Bevorratung von Erdgas in deutschen Gasspeichern wird jedes Jahr regelmäßig als Argument für höhere Gaspreise genutzt. Auch hier sind künstlich hochgerechnete Gaspreise eine unnötige finanzielle Belastung für den Endverbraucher. Längst hätte die Speicherkapazität für Deutschland auf ein Volumen von 35 Mrd. Kubikmeter ausgebaut sein müssen. Derzeit sind es 24,6 Mrd. Kubikmeter. Im Zuge des Klimawandels und damit einhergehenden unvorhersehbaren Wetterkapriolen hat die Politik hier Vorsorge zu treffen, damit im Folgejahr, nach der Kapazitätenoptimierung, der Endpreis für Gas privat und gewerblich kalkulierbar bleibt und nicht zur finanziellen Überbelastung der Endverbraucher führen kann.

Als weiteres Argument zur Rechtfertigung der hohen Gaspreise dienen die geopolitischen Spannungen in Syrien. Dies, obwohl unsere Erdgasbezugsquellen weitab vom Geschehen zu 41% in Russland und zu 52% in Skandinavien und den Niederlanden liegen. 7% fördert Deutschland selbst.

Es gibt unzählige weitere Argumente um den hohe Gaspreise zu rechtfertigen. Dazu kann auch ein Bergarbeiterstreik in China herangeführt werden. Hohe Temperaturen wie im April 2018 hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Gaspreise erheblich gesenkt werden. Hier muss der Endverbraucher ins Überlegen kommen und sich die Frage stellen: „Was wird hier gespielt“?

Pressemitteilungen

Filmpremiere CITY of GHOSTS, mit der Kamera gegen die IS in Raqqa

Am 23. November in den Berliner Union Film Ateliers, Oberlandstraße 26-35

Filmpremiere CITY of GHOSTS, mit der Kamera gegen die IS in Raqqa

Plakat CITY OF GHOSTS bei der Berliner Union-Film

Nach der erfolgreichen Summer Open Air Cinema-Eventreihe präsentieren die Berliner Union Film Ateliers am 23. November um 20:00 Uhr den Dokumentarfilm City of Ghosts vom Oscar®-nominierten Regisseur Matthew Heinemann auf dem historischen Gelände an der Oberlandstraße in Berlin-Tempelhof. Der Film begleitet Mitglieder der syrischen Bürgerjournalistengruppe Raqqa is being Slaughtered Silently. Eindrucksvoll und ungeschminkt zeigt er die barbarischen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen durch den IS und das „Assad-Regime“ rund um die Stadt Raqqa. Im Anschluss wirft eine Paneldiskussion mit Vertretern von Reporter ohne Grenzen Licht auf die aktuelle Situation in Syrien.

Am 23. November präsentieren die Berliner Union-Film Ateliers, Reporter ohne Grenzen Deutschland und die Berlin Film Society eine exklusive Filmvorführung des Dokumentarfilms ‚City of Ghosts‘ von Matthew Heinemann. Die Filmvorstellung findet in einem der historischen Filmstudios der Berliner Union-Film statt.
Nach der Vorstellung beleuchtet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Reporter ohne Grenzen die aktuelle Situation der Medienfreiheit in Syrien und deren Perspektiven nach dem Ende der IS-Herrschaft in Raqqa. Raqqa is being Slaughtered Silently ist eine Gruppe von syrischen Bürgerjournalisten, die über die Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen durch den IS und das Assad-Regime in Syrien – vor allem in Raqqa – berichten.

Der Oscar®-nominierte Filmemacher Matthew Heinemann legt nach Cartel Land einen weiteren internationalen und auf Tatsachen beruhenden dokumentarischen Thriller vor. City of Ghosts erzählt mittels eines zutiefst persönlichen Zugangs die Geschichte einer mutigen Gruppe syrischer Bürgerjournalisten, die ihr Leben riskieren, um dem IS in Raqqa die Stirn zu bieten.

„Könnte die endgültige Syrien-Dokumentation werden.“ – The Guardian

„Eine der aufwühlendsten Schilderungen echter Courage, die Sie jemals sehen werden.“ – Empire

„Ein angespanntes, unmittelbares Portrait der Helden der Bürgerjournalistenbewegung in Syrien.“ – Washington Post

Veranstaltungsdetails:

19:30 Einlass
20:00 Filmstart
21:30 Podiumsdiskussion

Ort: Berliner Union-Film Ateliers, Oberlandstraße 26-35, 12099 Berlin-Tempelhof

Tickets: 10EUR /8EUR

Online bei https://www.eventbrite.de/ oder an der Abendkasse.

Weitere Informationen über City of Ghosts, Reporter ohne Grenzen, Raqqa is Being Slaughtered Silently, die Berliner Union-Film sowie die Berlin Film Society sowie Bildmaterial gerne auf Anfrage. info@pepper-berlin.com

www.berlinerunionfilm.de
www.facebook.com/berlinerunionfilm
www.twitter.com/film_union
www.eventbrite.de/o/berliner-union-film-campus-11764269444

Bildrechte: ©Berliner Union Film

Berliner Union-Film GmbH
Oberlandstraße 26-35
12099 Berlin

Die Berliner Union-Film ist ein Mediendienstleister und Studiobetreiber für Fernsehen und Film in der Oberlandstraße in Berlin-Tempelhof.
Auf dem Gelände der Berlin Union-Film in Tempelhof befinden sich fünf vollausgestattete und klimatisierte Studios für Film- und Fernsehproduktionen. Hier entstehen Sendungen aus verschiedenen Genres der TV-Unterhaltung. Daneben sind weitere Produktionsserviceleistungen möglich, wie Videomischung, Schneideräume, Bühnenbau, Sounddesign.

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen

Islamischer Staat

Seit 2003 ist der „Islamische Staat“ eine aktive terroristisch agierende sunnitische Miliz und bestand zu Anfang aus zirka 10.000 Kämpfern. Derzeit beherrscht der IS größere Gebiete in Syrien, Irak, Libyen und kooperiert weltweit mit kleineren Terrorgruppen. Diese Organisation wirbt weltweit im Internet um neue Mitglieder für ihre Bürgerkriege und Terroranschläge zu gewinnen. Ihr werden zahlreiche Kriegsverbrechen und Terroranschläge zur Last gelegt.

 

Diese Organisation war 2004 unter dem Namen „Al-Qaida“ bekannt und ab 2007 unter dem Namen „Islamischer Staat im Irak (ISI)“.

Von 2011 bis 2014 nannte sich die Organisation „Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS)“

Auch unter dem transkribierten arabischen Akronym „Daesch“ ist sie bekannt.

Am 29.06.2014 verkündete die Organisation die Gründung eines Kalifats. Dies geschah nach der Militärischen Eroberung eines zusammenhängenden Gebietes im Nordwesten des Irak und im Osten Syriens.

Das Wort „Kalifat“ steht für die Herrschaft, das Amt oder das Reich eines Kalifen und dieser steht als Nachfolger oder Stellvertreters des Gesandten Gottes. Somit stellt es eine islamische Regierungsform dar, bei der die weltliche und die geistliche Führerschaft in der Person des Kalifen vereint sind.

In der Form „Ḫalīfat Allāh – Stellvertreter Gottes“ existiert der Kalifen-Titel seit den ab 661 regierenden Umayyaden.

 

Seit Juni 2014 bezeichnet sich Abu Bakr al-Baghdadi als „Kalif Ibrahim, der Befehlshaber der Gläubigen“. Er sieht sich selbst in der Nachfolge des Propheten Mohammed.

Die Führungsspitze der Organisation IS wurde auch von einer Gruppe von ehemaligen Geheimdienstoffizieren der irakischen Streitkräfte gebildet. Sie wurde bis zu dessen Tötung 2014 von Haji Bakr angeführt.

Der Führer „Haji Bakr (Samir Abed al-Mohammed al-Khleifawi)“, war ein ehemaliger irakischer Militäroffizier. Von 2010 bis 2014 war er der oberste Stratege der Terrorgruppe ISIS.

Nach der US-amerikanischen Besetzung verlor er seine Position als Geheimdienstoberst der irakischen Luftabwehr Saddam Husseins.

Haji Bakr schloss sich 2004 der Vorgängerorganisation des IS im Irak an. Er half 2010 dabei, Abu Bakr al-Baghadi an die Spitze des IS zu bringen und ging 2012 nach Syrien.

 

Offiziell fungierte Khleifawi als Kopf des Militärrates des ISIS und war der Stellvertreter Abu Bar al-Baghdadis in Syrien.

Ein irakischer Journalist berichtet, Haji Bakr sei kein Islamist gewesen, sondern ein hochintelligenter und exzellenter Logistiker.

Haji Bakr wurde im Januar 2014 von den schiitischen Rebellen getötet und seine Familie im Austausch gegen türkische Geiseln freigelassen.

Die Organisation hat ihren Ursprung im irakischen Wiederstand. Anfangs bekannte sie sich zu al-Qaida, von deren Führung sie sich 2013 löste. Sie wurde 2014 durch Aiman az-Zawahiri ausgeschlossen.

Laut Wikipedia vom 25.01.2016- Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aiman_az-Zawahiri

Aiman az-Zawahiri gilt seit dem Tod Osama bin Ladens, im Mai 2011, als Nummer Eins in dessen Hierarchie. Er wurde 1951 in Ägypten geboren, ist Chirurg und war Chef der Untergrundorganisation al-Dschihad. Er steht auf der Liste der meistgesuchten internationalen Terroristen, die vom Außenministerium der Vereinigten Staaten bezeichnet werden. Für die Gefangennahme oder Tod, ist eine Belohnung von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt (laut Wikipedia (25.01.2016).

 

Der IS kämpft gegen die:

  • Regierung von Präsident Baschar al-Assad
  • Freie Syrische Armee
  • gegen die kurdische Minderheit im Norden Syriens und Irak

 

Staatspräsident von Syrien „Baschar Hafiz al-Assad“ wurde am 11. September 1965 in Damaskus geboren und ist seit dem Jahr 2000 Generalsekretär der Baath-Partei. Assads Regierungszeit in Syrien war die letzten Jahre geprägt durch das gewaltsame Vorgehen des Staates gegen die eigene Zivilbevölkerung.

 

Die „Freie Syrische Armee“ ist zum Teil eine von der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit „Syriens“ getragene bewaffnete Oppositionsgruppe. Sie umfasste Ende 2013 zirka 40.000 – 50.000 bewaffnete Kämpfer und war nach der Einschätzung der Bundeswehr im Herbst 2013 auf dem Weg der vollständigen Auflösung. Es gelang ihr jedoch, wieder während des Kampfes um Kobane als Verbündeter der kurdischen Volksverteidigungseinheit gegen die Terrororganisation Islamischer Staat in Irak und Syrien ins Gespräch zu kommen.

 

Die Kurden in Syrien sind die größte ethnische Minderheit des Landes und der große Teil der Kurden bekennen sich zum sunnitischen Islam.

 

Seit August 2014 sind IS-Truppen Ziele von Luftangriffen der „Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat“. Diese wurde gebildet, um die Terrormiliz Islamsicher Staat (IS) zu bekämpfen. Es gehören einige westliche und arabische Staaten sowie die Türkei dazu.

Der IS kämpft auch seit 2014 weiterhin im „zweiten libyschen Bürgerkrieg, sowohl gegen die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdullah Thenni als auch gegen die Streitkräfte der Gegenregierung um Chalifa al-Ghweil.

 

Der libysche Politiker „Abdullah Thenni“ wurde am 07.01.1954 im Königreich Libyen geboren und dient seit 11.03.2014 als Ministerpräsident des Landes. Er wurde an der Königlich-Libyschen Militärakademie (Universitätsakademie von Bengasi) ausgebildet. Er war in der Regierung von Ali Seidan parteipolitisch unabhängiger Verteidigungsminister. Am 13.05.2014 erklärte er seinen Rücktritt. Der Grund war, dass er und seine Familie am Tag zuvor Opfer eines verräterischen bewaffneten Angriffs von Milizen geworden sei. Er überstand unverletzt im Mai 2015 einen Attentatsversuch.

 

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sowie auch Australien und Deutschland stufen den IS als terroristische Vereinigung ein.

In einem „offenen Brief“ lehnen auch muslimische Gelehrte das IS-Kalifat ab und distanzieren sich von der Vorgehensweise der Organisation. Der Brief ging an den IS-Anführer al-Baghdadi.

 

Abd al-Azīz Āl asch-Schaich (Großmufti) aus Arabien, nannte den IS und al-Qaida „Feinde Nummer eins des Islam“. Er verkündete, dass selbst in einer Kriegssituation kein Muslim das Recht habe, Zivilisten, Frauen und Kinder anzugreifen.

 

Ein Mufti ist ein Rechtsgelehrter, der ein islamrechtliches Gutachten (Rechtsfrage) nach Maßstäben der Rechtswissenschaft abgibt und begründet (scharia-rechtlich).

Welche Autorität die Muftis hatten/haben, kann man an der deutschen, französischen, niederländischen und italienischen vorkommenden Redewendung „per Order di Mufti“ erkennen. Damit ist eine undurchsichtige, von oben herab erlassene Verordnung gemeint.

 

Mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden US-Dollar (Stand: Januar 2015) gilt der IS als reichste Terrororganisation der Welt.

Allein bei der Eroberung von Mossul und der Plünderung der Zentralbank, gelangten im Juni 2014 zirka 429 Millionen US-Dollar in ihre Hände.

 

Mehr Infos finden Sie im Buch!

  • Der nächste Weltkrieg

Informationen und Fakten

Autor: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN 978-3-7392-3711-4

Paperback – 72 Seiten – € 6,99

Das Buch ist auch als E-Book käuflich auf dem download-Portal von itunes.apple.com, verfügbar, sowie auch auf dem iPhone, iPad oder iPod touch. Überall im Handel erhältlich (auch in den USA, Kanada und Australien).

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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LOW CARB – der Start in den Sommer

Endlich steht der Sommer vor der Tür.

Wissen Sie schon, was Sie kochen könnten?

Bildgestaltung mit freundlicher Genehmigung von de.photofacefun.com.

 

Ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch – in dem Koch/Back-Buch „Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of“ finden Sie vielseitige, köstliche Rezeptideen für ein gelungenes Menü. Einfach durchstöbern und neue Lieblingsrezepte entdecken!

Gesunde 555 „kohlenhydratarme“ Osterrezepte läuten das Frühjahr ein.

 

  • Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of

Autoren: Sabine Beuke & Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-10: 3738636773 und ISBN-13: 978-3738636772

Taschenbuch: 244 Seiten, Sprache: Deutsch – € 9,99

Kindle: € 7,99

 

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Freiheit, Kunst und Hühnermägen

Geschichte einer ungewöhnlichen deutsch-syrischen Freundschaft

Freiheit, Kunst und Hühnermägen

Cover

B wie Bauernhof, B wie Begegnung

Kaum ein Tag ohne Schreckensmeldung: Die Angst vor Terror und „Überfremdung“ bestimmt die Schlagzeilen, Talkrunden, Politbarometer und auch das persönliche Empfinden. „Es wird Zeit, dass Positives zur Sprache kommt“, ist die Autorin Petra Herrmann überzeugt. Die Erlebnisse eines jungen Syrers, der fernab seiner eigentlichen Heimat in Deutschland, inmitten einer fünfköpfigen Familie, neue Wurzeln schlägt, ist berührend zu lesen, sie bringt zum Lachen, Weinen und Nachdenken.
Idyllisch mutet das Leben auf dem kleinen Hof im Münsterland mit Pferden, Hunden, Katzen, Schweinen, Kaninchen, Fröschen, vielen Kindern und deren Eltern an – eine Normalität, die im krassem Kontrast zu dem steht, was Aziz in Syrien erlebte. Zwischen Bürostuten, Hühnermägen, Künstlern, besorgten Eltern und syrischen Eseln lernt der junge Mann das Leben in Deutschland kennen – und steht vor der Herausforderung, sich aus Gewesenem und Künftigem eine neue Identität zu erbauen. Sein Weg macht Mut, sich von Angst und Schrecken nicht lähmen zu lassen, sondern den Blick offen zu halten für Humor, Freundschaft und Menschlichkeit.

„Zu uns sind Menschen gekommen! Menschen mit einem Namen, einer Geschichte, mit Persönlichkeit, mit Hoffnungen und Ängsten, mit Ecken und Kanten; Menschen wie du und ich“, so Herrmann. „Ich freue mich auf viele weitere Abende am Lagerfeuer, Diskussionen über Gott und die Welt, auf Missverständnisse und Verstehen ohne Worte, viele neue Bilder, Museums- und Theaterbesuche, Tiefkühlpizzen und wenn es sein muss, auch auf Hühnermägen. Dafür nehme ich es in Kauf, dass mir beim Lesen, Hören oder Sehen der Nachrichten häufig die Tränen kommen, dass mein Blutdruck steigt und meine Toleranz versagt, wenn ich ausländerfeindliche Parolen höre“, zieht sie Bilanz. Ihr Buch ist eine beherzte Einladung, die eigene Kultur von einem anderen Blickwinkel aus anzuschauen. Humorvoll bietet der Blick über den Tellerrand Erhellendes zum Thema geglückter Integration, der nicht zuletzt dazu ermutigt, die Begegnung mit dem Unbekannten zu wagen und daran zu wachsen.

Über die Autorin
Petra Herrmann wurde 1966 in Lüdenscheid geboren. Nach dem Abitur studierte sie Religionspädagogik und für das Lehramt Primarstufe. Seit 1993 arbeitet sie als freie Journalistin für die Lokalpresse und für verschiedene Pferdefachjournale. Gemein-sam mit Peter Deicke veröffentlichte sie 2012 das Buch „Pferde sind die besseren Menschen. Das ganze Leben ist ein Zirkus“. Petra Herrmann lebt mit ihrem Mann, ihren drei Töchtern und vielen Tieren auf einem kleinen Hof im Münsterland.

Freiheit, Kunst und Hühnermägen
Petra Herrmann
Paperback: 978-3-96051-725-2
10,99 €

tao.de ist das Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist ein Selfpublishing-Portal der J.Kamphausen Mediengruppe.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Kirstin Dreimann
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Pilotprojekt Rettung in Sicht im FEZ-Berlin erfolgreich beendet!

Zertifikatsübergabe und Überreichung des Arbeitsvertrages

Pilotprojekt Rettung in Sicht im FEZ-Berlin erfolgreich beendet!

(NL/7911062825) Es ist so weit: Endlich habe ich das Zertifikat zum Rettungsschwimmer postete Ramadan Al Zaher, einer der Teilnehmer von Rettung in Sicht, am 26. März 2017 auf Facebook.

Am 25. März endete im FEZ-Berlin das Pilotprojekt Rettung in Sicht. Sechs syrische Geflüchtete wurden im Rahmen eines sechsmonatigen Praktikums von Oktober 2016 in der Schwimmhalle des FEZ-Berlin zu Rettungsschwimmern ausgebildet: Der gelernte Kfz-Mechaniker Ramadan Al Zaher, Mahmoud Mohammad, der Informatik studierte und sich politisch gegen das Regime engagierte, Mohamad Ezzat Mardini, Vater der Olympia-Teilnehmerin Yusra Mardini und selbst ehemaliger Trainer der syrischen Schwimmmannschaft, Ziad Kzzool, Familienvater und einstiger Fußballtrainer sowie Maher Hussein und Ahmad Hasan, die bereits in Syrien Rettungsschwimmer waren.

Während der Ausbildung erhielten die Teilnehmenden, die bereits als Rettungsschwimmer gearbeitet hatten, durch das Jobcenter Aufforderungen, sich bei den Berliner Bäderbetrieben zu bewerben. Eine solche Bewerbung ist aber nur mit einem deutschen Zertifikat und daher erst mit Bestehen der Rettungsschwimmerprüfung in Deutschland möglich. Das Ziel des FEZ-Berlin, die sechs Auszubildenden für die Prüfung zu befähigen, wurde in der Zwischenzeit mehr als erfüllt:
Trotz unterschiedlicher Ausgangsvoraussetzungen wurden zwei Teilnehmer in Silber geprüft, vier in Gold. Einer der vier in Gold Geprüften konnte bei Ausbildungsbeginn kaum schwimmen.

Mit ihren Zertifikaten haben die Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt große Chancen: Arabisch- und deutschsprachige Rettungsschwimmer werden händeringend gesucht.

Alle Teilnehmenden nahmen am Deutschkurs der Sprachschule Sonnenschein im FEZ-Berlin teil und gingen abends zusätzlich in Volkshochschulkurse. Dadurch konnten sie ihre anfänglichen Sprachkenntnisse von A1 und A2 wesentlich verbessern: Zwei der Teilnehmer haben mittlerweile ein Sprachniveau von B1 und B2.

Auch praktische Berufserfahrungen konnten die angehenden Rettungsschwimmer bereits im FEZ-Berlin sammeln: Als Auszubildende nahmen sie nicht nur an Firmenfesten und Projekten teil, sondern hospitierten beim Unterrichten von Schulklassen und Schwimmkursen. Unter Anleitung betreuten sie später Schüler. Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, den 30.03.2017, erhielt einer der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag als Rettungsschwimmer für die Schwimmhalle des FEZ-Berlin.

Folgeprojekte werden derzeit entwickelt. Rettung in Sicht hatte Modellcharakter und soll auf andere Ausbildungsgewerke übertragen werden. Diesmal werden sozialbenachteiligte junge Menschen und Geflüchtete mit- und voneinander lernen.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration

Die Porträts der Teilnehmer des Projekts, geschrieben von der Journalistin Eva-Lena Lörzer, finden Sie hier:

https://interkulturelle-arbeit.fez-berlin.de/projekt-rettung-in-sicht/

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Trauma-Experte: „Kinder trifft der Krieg am schlimmsten!“

Trauma-Experte: "Kinder trifft der Krieg am schlimmsten!"

(Mynewsdesk) Sie wissen nie, wann die nächste Bombe fällt und ein Familienmitglied oder Freund ums Leben kommt: Kinder, die einen Krieg miterleben müssen, sind oft schwer traumatisiert und brauchen professionelle Hilfe. Paul Boyle ist Trauma-Experte der SOS-Kinderdörfer weltweit und erklärt, wie sich Kriegstraumata bei Kindern äußern und damit umgegangen werden muss. Kürzlich besuchte er die SOS-Nothilfeprogramme in Syrien, um dort Workshops zur Heilung von Traumata zu geben.

Sie haben in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Not-Situationen mit betroffenen Kindern gearbeitet. Wie unterscheidet sich die Lage in Syrien?

In den meisten Katastrophen- und Kriegsgebieten kommt und geht die Not. Aber in Syrien scheint sie endlos zu sein. Kriegstraumata zählen zu den schlimmsten Formen der Traumata, denn man kann die Kinder zwar räumlich aus den Kriegsgebieten holen, aber den Krieg aus ihren Köpfen und Herzen zu entfernen, ist eine unglaublich schwere Aufgabe.

Was sind Anzeichen für Traumata bei Kindern?

Die Kinder können sich an vieles nicht erinnern, haben Probleme, sich zu konzentrieren oder sich auszudrücken. In ihrem Verhalten zeigen sich Traumata zum Beispiel durch ein gesteigertes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit oder durch aggressives Auftreten. Weitere Anzeichen könnten sein: übermäßiges Schreien oder Weinen, Angst, Verschlossenheit, Reizbarkeit, Unruhe, Schreckhaftigkeit, sowie Probleme, Vertrauen zu fassen oder Freundschaften zu schließen. Auch könnten Erwachsene, die sie an ihr Trauma erinnern, Angst in den Kindern auslösen. Körperliche Anzeichen können zudem Appetitlosigkeit oder Verdauungsprobleme sein. Auch Schmerzen – zum Beispiel im Kopf oder Magen -, Schlaflosigkeit, Albträume und Bettnässen deuten auf Traumata hin.

Die SOS-Kinderdörfer schützen und betreuen syrische Kinder. Was raten Sie den Helfern, die sich um betroffene Kinder kümmern?

Es ist wichtig, dass der Betreuer versteht, welche Auswirkungen Traumata auf Kinder haben. Sie könnten ein kriegstraumatisiertes Kind als wütend oder gewalttätig erleben und daraus schließen, dass es ein böses Kind ist. Dabei ist es mental und emotional verstört und deshalb verhaltensauffällig. Ein traumatisiertes Kind benötigt professionelle Hilfe und vor allem Liebe, Unterstützung und Fürsorge – anstatt Vorwürfe für sein Verhalten.

Der Krieg in Syrien dauert bereits sechs Jahre. Wie kann der Generation von Kindern geholfen werden, die mit dem Konflikt groß wird?

Kinder trifft ein Krieg am schlimmsten. Die Langzeitfolgen lassen sich schwer beseitigen. Das Gehirn des Kindes schaltet sich stets automatisch in einen Gefahr- oder Angst-Modus. Wir müssen dafür sorgen, dass die Kinder lernen, dass die Welt ein guter Ort ist, an dem sie sich sicher fühlen können. Statt Destruktion müssen sie Konstruktion um sich herum sehen – zum Beispiel von Schulen, Spielplätzen und Krankenhäusern.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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