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Wohnen: Niedrige Miete gegen Hilfe rund ums Zuhause

Hilfe bei Kindern, Senioren, Haustieren, Garten

Wohnen: Niedrige Miete gegen Hilfe rund ums Zuhause

Die Wohnsituation wird immer angespannter. Wenn die Bevölkerung seit 2015 um rund 3 Millionen gewachsen ist, ist es klar, dass sich dies auf den Immobilienmarkt und die Mieten niederschlagen muss.
Großkonzerne, Investoren aus dem Ausland haben Deutschland als Spielwiese und Profiquelle erkannt und luxussanieren. Niemand zieht mehr ohne Zwang um.

Besonders kritisch ist die Lage für junge Leute, Senioren und andere, die einen überproportionalen Anteil ihres Einkommens zum Wohnen bereitstellen müssen.
Was ist die Lösung? Wie kann die Mietsituation erträglicher werden?

Vielfach treffen sich die Interessen von Wohnungsuchenden an einer niedrigen Miete mit denen von Vermietern, die Hilfsdienste rund umd Haus, Hof, Garten und ihre Familie zu schätzen wissen. Das können ein paar Stunden im Monat bei der Kinderbeaufsichtigung, der Betreuung von Senioren, der Pflege des Gartens, der Versorgung von Haustieren, der Pflege der EDV, Renovierungen u.ä. Aufgaben sein. Grade auch Landwirte könnten vielerlei Hilfsdienste gebrauchen.

Damit wäre beiden Seiten geholfen: Niedrige Miete, ein Zimmer, eine Einliegerwohnung o.ä., gegen ein paar Handreichungen daheim. Der Vermieter erspart sich damit das Aupair, die Tagesmutter, den Handwerker und andere Dienstleister, die alle teuer zu bezahlen sind.
Mitwohnen.org bietet seit vielen Jahren eine Plattform, wo beide Interessenten, Mieter und Vermieter zueinander finden.

Hier einige attraktive Angebote aus der letzten Zeit:
Versorgung einer Katze in den Voralpen, Miete: 0
Kinderbetreuung nahe Köln / Bonn, Miete: 100 €
Unterstützung auf einen Reiterhof, 150 €
Möbliertes Zimmer in einer Senioren-WG bei Ludwigshafen, 270 € gegen Gesellschaftleisten und kleinere Instandsetzungs- bzw. Gartenarbeiten.
Auch im Ausland gibt es Angebote, z.B. in der Toskana, wo es um die Versorgung von Pferden geht.

Hier geht´s zu den Mietangeboten und Mietgesuchen: Mitwohnen.org

Wohnen und einander unter die Arme greifen. Portal zum Thema Mitwohnen – Wohnen gegen Hilfe rund um Haus, Hof und Garten. Kinderbetreuung, Seniorenhilfe, Tierversorgung u.ä. Hilfsdienste.
Idee: Niedrige Miete gegen Hilfeleistungen im Haushalt

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Kinderbetreuung: Ist mein Kind unfallversichert?

ARAG Experten über den gesetzlichen Unfallschutz bei Kindern

Ein paar ganz konservative Politiker sähen es noch zu gerne – der Vater geht tagsüber arbeiten, die Mutter kümmert sich um den Haushalt und die Kinder. Die Lebenswirklichkeit sieht heute aber in den meisten Familien – zum Glück – ganz anders aus. Oft arbeiten beide Elternteile oder ein Elternteil ist alleinerziehend. Um den Nachwuchs kümmert sich dann die Kita, die Schule, eine Tagesmutter oder auch Oma und Opa. Wie die Kinder in der Obhut von Vertretern der elterlichen Sorge versichert sind, erklären ARAG Experten.

In Kinderkrippe, Kindergarten, Kita
Während des Besuchs von Krippen, Kindergärten und Horten sind die betreuten Kinder gesetzlich unfallversichert, unabhängig ob es sich um eine Einrichtung des Landes, einer Stadt/Gemeinde oder in freier Trägerschaft (Verein, Wohlfahrtsverband, Kirche, etc.) handelt. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle Tätigkeiten, die unmittelbar mit dem Besuch der Kindertagesstätte im Zusammenhang stehen. Entscheidend ist, dass die jeweilige Aktivität von der Einrichtung verantwortlich organisiert, als Kita-Veranstaltung genehmigt und unter Aufsicht pädagogischen Personals durchgeführt wird. Die Wege von und zur Kindertageseinrichtung sind ebenfalls versichert. Das betrifft auch die Wege zwischen Schule und Hort zur Nachmittagsbetreuung bzw. umgekehrt von der Betreuung zur Schule.

Bei der Tagesmutter oder dem Tagesvater
Tagespflegepersonen brauchen nach Paragraf 43 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII eine Pflegeerlaubnis, wenn Sie
– ein oder mehrere Kinder
– außerhalb des elterlichen Haushalts
– mehr als 15 Stunden wöchentlich
– länger als drei Monate
– gegen Entgelt
betreuen. Die Erlaubnis müssen sie beim örtlich zuständigen Jugendamt beantragen. Das Jugendamt klärt dann, ob die Person die vom Gesetz geforderte Eignung als Tagespflegeperson aufweist. Welche Anforderungen im Einzelnen an die Qualifizierung gestellt werden, kann je nach Bundesland bzw. Kommune unterschiedlich geregelt sein. Wird die Erlaubnis erteilt, sind die betreuten Kinder in den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz einbezogen.

In der Schule
Bundesweit besuchen ca. zehn Millionen Kinder und Jugendliche allgemeinbildende Schulen. Hier dürfen neben dem Lernen Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen – ob in der Sportstunde oder auf dem Pausenhof. Für die Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder in der Schule jederzeit gut geschützt sind. Das garantiert die Schüler-Unfallversicherung . Sie sorgt auch dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitschülerinnen und Mitschüler für gesundheitliche Schäden untereinander nicht privat haften müssen. Anders wäre ein sorgenfreies Miteinander im Schulalltag kaum möglich. In unterrichtsfreien Zeiten (Freistunden) besteht grundsätzlich auch Versicherungsschutz, wenn die Schülerinnen und Schüler sich bis zur Fortsetzung des Unterrichts auf dem Schulgelände aufhalten. Während der Pausen besteht auf dem Schulgelände im Allgemeinen gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Dies gilt laut ARAG Experten auch, wenn keine oder eine nur unzureichende Beaufsichtigung erfolgt. Doch Vorsicht: Auch der beste Versicherungsschutz hat Grenzen. Verlassen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in der Pause das Schulgelände, ohne die Wohnung aufzusuchen, kommt es darauf an, welches Ziel sie mit dem Zurück legen des Weges verfolgen. Dient das Zurücklegen des Weges privaten Interessen, z. B. einem Stadtbummel oder privaten Erledigungen, besteht kein Versicherungsschutz.

Bei Oma, Opa & Co.
Fungiert eine nette Nachbarin ohne Pflegeerlaubnis als Tagesmutter oder ist das Kind bei Oma und Opa untergebracht, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht! Egal ob die private Kinderbetreuung nur ab und zu aushilft oder es sich dabei um eine längerfristige Lösung handelt – eine private Unfallversicherung für Kinder ist unerlässlich. Kinder sind nun einmal Kinder und bedenken im ausgelassenen Spiel nicht immer alle Gefahren und Konsequenzen ihres Handelns. Kinder sind daher einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Oft kommt es auch in der Freizeit zum Unfall, wenn kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung besteht. Auch dann übernimmt eine private Unfallversicherung die entstehenden Kosten und federt eventuelle langfristige Beeinträchtigungen ab.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Sozialversicherungsrecht

Gesetzliche Unfallversicherung: Kein Versicherungsschutz für Kind bei Betreuung durch Großmutter

In vielen Familien passen regelmäßig auch Verwandte wie zum Beispiel die Großeltern auf die Kinder auf. Erleidet ein Kind während dieser Betreuung einen Unfall, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Gesetzlich unfallversichert sind Kinder nur bei einer staatlich organisierten oder vermittelten Betreuung. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Bundessozialgericht entschieden.
BSG, Az. B 2 U 2/17 R

Hintergrundinformation:
Die Großeltern spielen in vielen Familien eine wichtige Rolle bei der Betreuung von Kindern. Haben die Eltern keine Zeit, etwa weil sie arbeiten müssen, kümmern sich oft Oma und Opa um den Nachwuchs. Doch wie sieht es mit dem Unfallschutz aus, wenn sich ein Kind in der Obhut der Großeltern verletzt? Passiert ein Unfall während der Tagespflege in einer staatlich anerkannten Kindertagesstätte, sind Kinder durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Genauso ist es laut Gesetz bei der Betreuung durch „geeignete Tagespflegepersonen“. Gelten auch die Großeltern als „geeignet?“ Der Fall: Eine Großmutter hatte regelmäßig ihre beiden Enkelkinder, einen Jungen und ein Mädchen, betreut. Die Kinder blieben oft tagsüber bei ihr und übernachteten manchmal auch dort. Eines Tages stürzte der einjährige Junge in den Swimmingpool auf dem Grundstück der Großmutter. Nach seiner Rettung blieben durch den Sauerstoffmangel Hirnschäden zurück, die unter anderem zu einer Epilepsie führten. Der Junge ist damit auf Dauer schwerbehindert. Die Großmutter versuchte nun durchzusetzen, dass die gesetzliche Unfallversicherung den Unfall als Versicherungsfall anerkennt und entsprechend zahlt. Sie war der Ansicht, dass sie selbst auch als „geeignete Tagespflegeperson“ anzusehen sei. Daher müssten die Kinder während ihrer Betreuung gesetzlich unfallversichert sein. Das Urteil: Das Bundessozialgericht war anderer Ansicht. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erläuterte das Gericht, dass eine rein private Betreuung ohne staatliche Beteiligung nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung falle. Unter „geeignete Tagespflegepersonen“ seien nur Personen zu verstehen, die beim Jugendamt registriert seien, die eine entsprechende Eignung nachgewiesen hätten und die das Jugendamt vermittelt habe. Hier musste die gesetzliche Unfallversicherung daher keine Leistungen für das verletzte Kind erbringen.
Bundessozialgericht, Urteil vom 19. Juni 2018, Az. B 2 U 2/17 R

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Zimmer frei? Der Kleine Helfer im Haus senkt die Kosten

Zimmer frei? Der Kleine Helfer im Haus senkt die Kosten
Mitwohnen lassen statt Aupair, Handwerker

Zimmer frei? Der Kleine Helfer im Haus senkt die Kosten

Zimmer frei? Der Kleine Helfer im Haus senkt die Kosten
Mitwohnen lassen statt Aupair, Handwerker… oder auch eine Gesellschafterin bzw. Hilfe für die Großeltern, könnte man sagen.
Familien haben stets Bedarf an Hilfe bei der Betreuung der Kinder. Die üblichen Lösungen über Aupairs, Babysitter oder Tagesmütter sind umständlich und teuer. Bei Aupairs nimmt eine zunächst völlig fremde Person am Familienleben teil, ist also auch „immer“ da, was nicht jedermanns Sache ist.
Babysitter und Tagesmütter wohnen zwar außer Haus, erfordern aber auch ein gutes Budget und vorausschauende Planung, denn die Babysitterin hat häufig mehrere Jobs und kann nicht einfach spontan einspringen. Selbst wenn beide ihre Aufgaben gut erfüllen würden, so wäre der Rasen zu Ende des Tages immer noch ungemäht, die Einkäufe wären unerledigt. Auch die Oma würde noch darauf warten, zum Theater oder Arzt begleitet zu werden und der Hund hat sich vielleicht die Seele aus dem Leib gebellt.
Zu den vielen zu erledigenden Aufgaben rund um die Familie gibt es eine bessere Idee. Zumindest Familien, die an ein Aupair denken, haben eine Voraussetzung dazu: Ein freies Zimmmer.
Warum dieses nicht im Gegenzug von Hilfeleistungen jedweder Art in die Waagschale werfen und günstig vermieten?
Auf der Webseite Mitwohnen.org wird beschrieben, wie es funktioniert.
Interessenten gibt es wegen der hohen Mieten zur Genüge. Es fühlen sich dabei auf Mieterseite nicht nur junge Leute, wie Schüler, Azubis, Studenten u.a. angesprochen, sondern auch Ältere, denen z.B. die Rente nicht mehr reicht, die aber Zeit haben und kräftig mitanpacken können, wo immer es not tut.
Hier die Webseite: Mitwohnen.org

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Tagesmutter: So klappt es mit Eingewöhnung und Zusammenarbeit

Mein Kind geht zu einer Tagesmutter. Und nun? Tipps und Infos bietet die AOK Hessen.

Tagesmutter: So klappt es mit Eingewöhnung und Zusammenarbeit

Übersicht mit allen wichtigen Infos über das Tageskind – zum Ausfüllen

Zurück in den Job möchten viele Mütter und Väter nach der Elternzeit sehr gerne. Ist die Betreuungsfrage endlich geklärt, bleibt bei manchen dennoch ein ungutes Gefühl. Kennt doch die Tagesmutter das Kind nicht so gut wie die eigenen Eltern.

Erstes Kennenlernen
Ein Vorgespräch kann schon helfen, dieses Gefühl umzukehren. Die Eltern können der Tagesmutter alles Wichtige über ihr Kind erzählen: Hat es bestimmte Schlafgewohnheiten? Wie weit ist der Entwicklungsstand des Kindes? Gibt es Besonderheiten, die bei der täglichen Betreuung beachtet werden müssen? Außerdem erfahren die Eltern alles Wissenswerte über die Tagesmutter. Das Kind selbst kann sich auch schon einen ersten Eindruck von der neuen Spielumgebung machen.

Auch für die Tagesmutter ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn sie ein neues Kind aufnimmt. Denn jedes Kind ist bekanntlich anders, hat eigene Bedürfnisse und braucht individuelle Zuwendung. Daher ist eine offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten die oberste Voraussetzung.

Vertrauen ist die Grundlage
Ohne Vertrauen funktioniert es nicht. Vertrauen in die Tagesmutter, in Mutter und Vater sowie Vertrauen in das Kind. Es ist wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle das Gefühl haben, sie können offen miteinander sprechen. Die Tagesmutter erhält mit der Betreuungssituation eine Verantwortung für das Kind, der sie mit bestem Wissen und Gewissen nachkommen soll. Das kann sie aber nur gewährleisten, indem die Eltern ihr die nötigen Informationen und das Vertrauen geben.

Ganz wichtig: Wenn Eltern und Tagesmutter eine gute Zusammenarbeit aufbauen, wird sich auch das Kind leichter anpassen können.

Den Anfang für eine gute Informationsübergabe bietet die praktische Liste der AOK Hessen, in die Eltern alle Infos zu ihrem Kind eintragen und der Tagesmutter geben können.
Als Tagesmutter kann man sich die Listen auch auf Vorrat anlegen und den Eltern mit dem Betreuungsvertrag zum Ausfüllen geben. Die Zettel können in der Tagespflegestelle aufgehängt werden. So hat man für jedes Kind die passenden Informationen auf einen Blick parat.

Stufenweise Eingewöhnung
Zum Betreuungsstart findet bei den meisten Tagesmüttern eine Zeit der Eingewöhnung statt. In unterschiedlichen Phasen wird das Kind an die neue Bezugsperson und die unbekannte Umgebung herangeführt.

Eine typische Eingewöhnung sieht so aus:
Zunächst bleiben Mutter oder Vater mit dem Kind zusammen in der Gruppe. Dadurch hat das Kind eine Sicherheit (Mama oder Papa) und kann gleichzeitig die neuen Spielkameraden und vor allem die Tagesmutter kennenlernen. Sobald das Kind Vertrauen aufgebaut hat, können die Eltern immer wieder die Räumlichkeiten verlassen. Sie bleiben aber erreichbar und in der Nähe. Im letzten Schritt ist das Kind so gut an die neue Situation gewöhnt, dass Mutter und Vater sich gleich verabschieden können und das Kind wie geplant in der Tagespflege verbleibt.

Wie lange die Eingewöhnung und die einzelnen Phasen dauern, hängt vom Kind ab. Während manche gleich interessiert sind an den neuen Spielsachen und den unbekannten Gesichtern, fällt es anderen sehr schwer, sich von den Eltern zu lösen und alleine zu bleiben. Hier ist es wichtig, dass jedem Kind seine Zeit gegeben wird. Daher sollten die Erwachsenen während der Eingewöhnung keinen Druck aufbauen.

Auf das Bauchgefühl hören
Die Eltern werden schon merken, wenn sich das Kind eingelebt hat oder ob es noch Zeit braucht. Sind sie unsicher, sollten sie in jedem Fall das Gespräch mit der Tagesmutter suchen. Diese ist schließlich Profi und kann mit nützlichen Ratschlägen helfen und dem Kind die Eingewöhnung erleichtern.

Und für alle, die noch auf der Suche nach der passenden Betreuung für ihr Kind sind, hat die AOK Hessen eine praktische Checkliste erstellt, die mit einer Übersicht über die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Tagesmutter hilft.

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Auswahl einer Tagesmutter – Eine Checkliste

Rechtzeitig vor Wiedereintritt in den Job kümmern sich Mütter und Väter um eine geeignete Betreuung für ihr Kind. Wenn sie sich für eine Tagesmutter anstatt für eine öffentliche Einrichtung entscheiden, beginnt erst einmal die Suche nach einer passen

Auswahl einer Tagesmutter - Eine Checkliste

Die Checkliste der AOK Hessen führt Kriterien für die Auswahl einer Tagesmutter auf

Viele Vorteile sprechen für die Kindesbetreuung durch eine Tagesmutter: Die Gruppe ist deutlich kleiner als zum Beispiel in einer Kindertagesstätte (Kita). Die Tagesmutter kann daher jedem Kind mehr Aufmerksamkeit widmen. Es erlebt hier zeitweise eine Geschwister-Situation und lernt erstes Sozialverhalten. Durch das unterschiedliche Alter der Kinder kann der Nachwuchs in den Kleingruppen der Tagesmütter voneinander lernen. Vor allem schüchterne Kinder können sich besser in die Gruppe integrieren. Und von der praktischen Seite betrachtet, sind Tagesmütter oft zeitlich flexibler, was die Bring- und Abholzeiten angeht.

Wie finde ich die passende Tagesmutter?
Zunächst sollte das Gespräch mit dem Jugendamt gesucht werden. Dort gibt es oft eine Datenbank mit verfügbaren Tagesmüttern. Im Gespräch mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter vom Jugendamt können vorab grundsätzliche Kriterien angesprochen werden, sodass eine passende Tagesmutter vermittelt werden kann.

Tipps aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis können auch hilfreich sein: Kennen zum Beispiel Freunde eine nette und kompetente Tagesmutter, ist diese vielleicht auch eine Option für das eigene Kind.

Nach dem Kennenlernen geht es an die Entscheidung: Hierbei sind viele Kriterien zu berücksichtigen. Einige wichtige sind in der Checkliste der AOK Hessen aufgeführt.

Die Liste kann individuell ergänzt werden, zum Beispiel mit Fragen nach dem Umgang mit Süßigkeiten oder Medien. Vielleicht ist es aber auch wichtig, ob die Tagesmutter Haustiere besitzt und wo diese den ganzen Tag verbringen. Oder wie die Beziehung der Tagesmutter zu den Eltern der anderen Tageskinder aussieht.

Wichtig ist es, am Schluss alle Punkte zu betrachten und zu prüfen, ob das Bauchgefühl stimmt: Wem nützt es schon, wenn sie nur eine Straße weiter wohnt, man sich aber „nicht grün“ ist?

Übrigens hat die Tagesmutter ebenso ein Wahlrecht. Sie muss nicht jedes Kind aufnehmen, sondern kann auch entscheiden, ob es passt.

Weitere Informationen rund um Familie bietet die AOK Hessen hier .

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Wie die Kinder versorgen? Wie die Eltern? Der kleine Helfer daheim.

Kinder- und Seniorenbetreuung, Hilfe im Haushalt intelligent lösen

Wie die Kinder versorgen? Wie die Eltern? Der kleine Helfer daheim.

Einander unterstützen

„Aupair“ oder „Tagesmutter“ ist der erste Reflex von Familien auf der Suche nach einer kostengünstigen Lösung bei der Versorgung der Kinder.
Dabei handelt es sich um ganz unterschiedliche Lösungen, denn das Aupair soll ja Teil der Familie sein – was auch nicht jedermanns Sache ist – während die Tagesmutter wie auch die Babysitterin ihren Stundenlohn hat, und da kommt meist auch einige zusammen.
Wer an ein Aupair gedacht hat, der hat auf jeden Fall ein Zimmer frei, ist das doch Grundvoraussetzung, um überhaupt eins engagieren zu können.

Aber es gibt auch interessante Alternativen.
Warum nicht das freie Zimmer an jemanden von hier vermieten, der oder die bei allen erdenklichen Aufgaben mitanpacken kann, ein Allround-Helfer sozusagen.
Grade junge Leute, aber auch ältere, suchen nach günstigem Wohnraum im Gegenzug zu Hilfeleistungen, wie sie üblicherweise im Haushalt anfallen, inklusive Gardinen abhängen, Reparaturen usw.
Solche Hilfeleistungen betreffen also nicht nur die Kinder, sondern z.B. auch die Großeltern, nach denen auch mal geschaut werden muss, die zum Arzt begleitet werden sollen, oder auch Arbeiten rund ums Haus, wie den Garten umgraben, Heckenschneiden, Schnee schippen, Einkaufen und dergleichen.

Aupairs dürfen bei vielen Dingen nach dem Gesetz gar nicht eingesetzt werden und können die Ausführung schlicht verweigern.
Anders als beim Aupair wäre ein kleiner, vielseitiger Helfer im Haus auch nur Mieter, ohne Agentur, ohne gesetzliches Kuddelmuddel, einfach mit einen simplen Mietvertrag zu abgesenkter Miete. Auch auf die Hausaufgaben könnte ein Auge geworfen werden, wozu Aupairs mangels ausreichender Deutschkenntnisse kaum befähigt sein dürften.
Diese Lösung hätte also Vorteile für beide Seiten, denn junge Leute sind auf günstige Mieten angewiesen, da sie als Studenten oder Azubis meist noch am Tropf der Eltern hängen, während sich die Familien die Inanspruchnahme diverser Dienstleister ersparen können.

Wie es geht, findet man auf der Webseite
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Familien und Senioren suchen Unterstützung – Wohnen gegen Hilfe

Junge Leute bieten Hilfe gegen günstige Unterkunft

Familien und Senioren suchen Unterstützung - Wohnen gegen Hilfe

Viele Familien haben ein Problem: Einmal brennt´s vielleicht im eigenen Haus, Arbeit, Kinder und andere Verpflichtungen sind kaum unter einen Hut zu kriegen, so dass Hilfe willkommen wäre.
Die meisten behelfen sich mit Babysittern, Tagesmüttern oder Aupairs. Erstere sind aber teuer und Aupairs rar. Die Wartezeiten sind lang, eine Deutschprüfung ist am Goethe-Institut im Herkunftsland abzulegen, der Erhalt eines Visums ist ungewiss, und die Mädels haben oft vornehmlich ein Interesse: Heiraten, hierbleiben.

Viel nehmen Opa und Oma in Anspruch, aber die Großeltern ziehen sich bald zurück, wollen nicht mehr, kein Wunder, haben die doch Sie bereits großgezogen. Das reicht! Ferner werden sie selbst langsam gebrechlich. Die Arztbesuchen werden häufiger, dieses und jenes Zipperlein macht sich bemerktbar. Kurz und gut: Sie könnten selbst auch etwas Hilfe gebrauchen, jemand der den Rasen mäht, die Mülltonnen rausstellt, Schnee schippt, Einkäufe tätigt und sie auf diversen Gängen in die Stadt begleitet. Platz hätten sie ja oft, denn da die Kinder ausgezogen sind, ist häufig ein Zimmer frei.

Lösung: Sofern als ein eigenes Zimmer vorhanden ist oder eine kleine Einliegerwohnung, könnte man ja an einen netten Helfer oder eine Helferin vermieten, der bzw. die für diverse Handreichungen rund um Haus, Hof und Garten zuständig ist, und dafür kostengünstig wohnt. Zuvörderst käme junge Gemüse aus dem näheren Umkreis in Frage, Azubis, Studenten, andere junge Leute, aber durchaus auch Ältere. Je nach Arbeitsaufwand liegt die Miete eben etwas niedriger, bei Null oder der Mieter bekommt sogar noch ein kleines Entgelt.
Viele junge Leute jobben ja noch nebenher, häufig in der Gastronomie, was so entfallen und ihnen den Weg zum Arbeitsplatz ersparen würde.

Das ist auch eine attraktive Lösung für Familien, die an ein Aupair denken. Tuns sie das, so muss das Wichtigste, ein eigenes Zimmer, ja schon vorhanden sein. Alle Familien wollen eins aus Westeuropa, aber die gibt es nicht. Aupairs können mangels ausreichender Kenntnisse des Deutschen auch keine Hausaufgaben beaufsichtigen und dürfen auch nicht mit Aufgaben beschäftigt werden, die fern der Kinderbetreuung und leichten Hausaufgabe liegen.

Die Lösung heißt: www.mitwohnen.org

Hier kommen Mieter und Vermieter unter dem Gesichtspunkt Wohnen gegen Hilfe zusammen.

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So fördert der Staat die Kinderbetreuung

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) informiert

Mit dem Ende der Sommerferien stellt sich für berufstätige Eltern wieder die Frage, wie sie ihre Kinder am besten betreuen lassen können. Die Lösungen reichen von der Nachmittagsbetreuung in der Schule über den engagierten Einsatz der Großeltern bis zur Beschäftigung eines Au-pairs. „Wer die Betreuung geschickt organisiert, tut nicht nur seinem Nachwuchs etwas Gutes, sondern kann dafür bis zu 6.000 Euro pro Kind in der Steuererklärung geltend machen“, informiert Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.). „Tochter oder Sohn dürfen allerdings noch nicht ihren 14. Geburtstag gefeiert haben.“ Denn dann berücksichtige das Finanzamt zwei Drittel der angegebenen Kosten als Sonderausgaben.

Mit einem weitverbreiteten Irrtum räumt Robert Dottl gleich zu Beginn auf: „So sehr Pädagogen etwa Spanischkurse, Gitarrenunterricht oder Reitstunden auch befürworten – steuerlich abzugsfähig sind sie leider trotzdem nicht.“ Dies gelte auch für Mitgliedsbeiträge von Vereinen. Bietet die Schule am Nachmittag neben einer Hausaufgabenbetreuung auch entsprechende Freizeitaktivitäten an und werden hierfür von den Eltern Beiträge erhoben, sollten diese um eine getrennte Aufschlüsselung der Kostenanteile bitten. „Die Entgelte für die reine Betreuung der Hausaufgaben können dann als Sonderausgaben in der Steuererklärung angegeben werden.“ Voraussetzung: Die Zahlung kann durch eine Überweisung belegt werden, darf also nicht bar erfolgt sein.

Ein Obolus für die Großeltern

Verbringen Kinder den Nachmittag nicht in der Schule, sondern in der Obhut ihrer Großeltern, wird deren Engagement ebenfalls honoriert. Der Steuerexperte gibt dazu einen Praxistipp: „Schließen Sie einen Vertrag über die unentgeltliche Betreuung der Enkel, aber legen Sie darin eine Erstattung der Fahrtkosten fest.“ Die Großeltern müssen dann nur eine monatliche Auflistung erstellen, aus der die Anzahl ihrer Fahrten zur elterlichen Wohnung hervorgeht. Auch hier gilt: Die Rechnung darf nicht bar beglichen werden. Den Großeltern entsteht durch die Rückzahlung übrigens kein finanzieller Nachteil, da die Fahrtkosten als Aufwandersatz betrachtet werden, der steuerfrei bleibt.

Greifen die Eltern auf eine bezahlte Betreuung zurück, z. B. auf eine Tagesmutter, können die Betreuungskosten ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden. Als Alternative nehmen zahlreiche Familien ein Au-pair in ihr Haus auf. Dieses – meist eine junge, deutschsprachige Frau aus dem Ausland – kümmert sich in einem begrenzten Umfang um die Kinder und unterstützt bei Tätigkeiten im Haushalt. „Wenn aus dem Vertrag nichts Anderes hervorgeht, darf davon ausgegangen werden, dass die Hälfte des Salärs auf die Kinderbetreuung entfällt“, weiß Robert Dottl.

Oft werden die Berater der Lohi von ihren Mitgliedern zudem gefragt, ob die Kosten für Nachhilfe in der Steuererklärung Berücksichtigung fänden. „Im Allgemeinen leider nicht. Dies ist nur möglich, wenn der Arzt eine Legasthenie bescheinigt hat oder die Familie aus beruflichen Gründen in ein anderes Bundesland umziehen musste.“

Mehr Infos zum Thema unter www.lohi.de .

Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.)
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in mehr als 350 Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit mehr als 550.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.)

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in mehr als 350 Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit mehr als 550.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Kinderbetreuung: Tagesmutter braucht umfassende Haftpflichtversicherung

R+V-Infocenter: Eltern sollten im Vorfeld klären, ob Versicherungsschutz der Tagesmutter ausreicht

Wiesbaden, 10. Oktober 2013. Seit dem 1. August 2013 haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz – zum Beispiel in der Tagespflege. Wichtig für die Eltern: Eine Tagesmutter braucht eine Haftpflichtversicherung, die auch die ihr anvertrauten Kinder einschließt. Sie muss sonst mit ihrem privaten Vermögen für schwere Verletzungen und Folgeschäden aufkommen. „Das hat auch für Eltern und Kind Folgen. Denn sie bekommen nach einem Unfall unter Umständen keine Entschädigung“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflicht-Experte beim Infocenter der R+V-Versicherung. Er rät den Eltern, diesen Punkt unbedingt im Vorfeld zu klären.

Grundsätzlich gilt: Eine Tagesmutter übernimmt die Aufsichts- und Sorgfaltspflichten der Eltern. „Passiert dem Kind etwas, hängt die Haftung der Tagesmutter davon ab, ob sie fahrlässig gehandelt hat. Wenn ja, springt ihre Haftpflichtversicherung ein – aber nur dann, wenn die Kinderbetreuung eingeschlossen ist“, so R+V-Experte Földhazi. Falls nicht, muss die Tagesmutter den Schaden aus eigener Tasche begleichen und eventuell sogar eine lebenslange Rente zahlen. Ist die Tagesmutter damit finanziell überfordert, kann dies erhebliche Konsequenzen für die Eltern haben. Denn neben den Sorgen um das verletzte Kind kommen finanzielle Probleme hinzu – wenn beispielsweise ein Elternteil seinen Beruf aufgeben muss, um das Kind zu pflegen.
Die Haftung für die Tagesmutter geht sogar noch weiter. Sie ist auch verantwortlich, wenn ein Kind das andere verletzt. Grund hierfür: Kinder unter sieben Jahren haften nicht selbst für Schäden, die sie verursachen. Tipp des R+V-Infocenters: Eine private Unfallversicherung für das Kind bietet zusätzliche Sicherheit. Diese springt bei einem Unfall immer ein.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Brigitte Römstedt
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