Tag Archives: Teilzeit

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Neuerungen beim Midijob

Minijobs bis zu einem monatlichen Einkommen von 450 Euro sind in der Bevölkerung allseits bekannt. Doch der große Bruder der geringfügigen Beschäftigungen, der Midijob, ist weitestgehend unbekannt. Bis dato dürfen Midijobber maximal 850 Euro pro Monat verdienen, um in den Genuss von reduzierten Sozialversicherungsbeiträgen zu kommen. Zum 01.07.2019 wird die Gleitzone kräftig ausgeweitet, so dass Midijobber nun bis zu 1.300 Euro pro Monat verdienen dürfen.

Gleitzone neu definiert

Die bisherige Gleitzone zwischen 450,01 und 1.300 Euro heißt künftig Übergangsbereich. Für bis zu 450 Euro Monatseinkommen gilt für Arbeitnehmer die volle Sozialversicherungsbefreiung, sofern man sich von der Rentenversicherung hat befreien lassen. Im Übergangsbereich fallen dann Sozialversicherungsbeiträge an. So steigt die Belastung der Arbeitnehmer gekoppelt an ihren Verdienst langsam an. Erst mit 1.300 Euro pro Monat werden die vollen Beiträge in die Sozialkassen abgeführt.

Durch die Anhebung des zulässigen Einkommens profitieren insgesamt ca. 3,5 Millionen Beschäftigte mit einem geringen Einkommen von den niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Das sind 1,2 Millionen Beschäftigte mehr als bisher. Den Sozialversicherungen entgehen dadurch 500 Millionen Euro. Arbeitgeber zahlen bei Midijobbern hingegen den vollen Beitrag.

Rentenansprüche angehoben

„Der größte Vorteil dieser Reform jedoch ist, dass Midijobber trotz der Entlastung bei den Beiträgen die gleichen Rentenansprüche erwerben, so als ob sie den vollen Arbeitnehmeranteil in die Rentenkasse einbezahlt hätten“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. Die Entgeltpunkte für die künftige Rente werden ab sofort auf Basis der tatsächlichen Lohnhöhe erworben. Von dieser Reform profitieren in erster Linie Frauen mit Teilzeitjobs. Sie werden bei den Abgaben entlastet und bekommen dafür die volle Rentenanwartschaft.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Bildquelle: Raphaela4you

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TAP.DE sorgt sich um Work Life Balance der Mitarbeiter

Consultants mit hoher Reisebelastung erhalten Entlastungsmöglichkeiten

München, 14. März 2019 – Um zu vermeiden, dass Mitarbeiter unter zu hohem Druck leiden und die Work Life Balance aus dem Gleichgewicht gerät, startet das Beratungsunternehmen TAP.DE Solutions eine Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ziel ist es, dass die Mitarbeiter mehr Zeit für die Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder persönliche Interessen haben.

Eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik soll zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur der TAP.DE Solutions GmbH werden. Eine besondere Herausforderung sieht Geschäftsführer Michael Krause diesbzgl. aber im Bereich der Beratung. Der Grund: neben den klassischen Aufgaben müssen die Berater sich auch einer intensiven Reisetätigkeit stellen.

„So sehr unseren Beratern auch der Einsatz in Projekten am Herzen liegt und alle gerne die Extrameile gehen, so wichtig ist mir, dass auf Dauer nicht die gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben verloren geht“, sagt Krause. „Deshalb biete ich ab sofort jedem die Möglichkeit, seine Arbeitszeit und sein Pensum den persönlichen Lebensumständen anzupassen. Je nach Lebensphase verschieben sich ja erfahrungsgemäß die Prioritäten, Ziele und Vorstellungen und an dieser Stelle möchten wir helfen. Als umsichtiges Unternehmen steht TAP jedem bei seiner persönlichen Karriereplanung mit Rat und Tat zur Seite.“

Deshalb bietet TAP.DE verschiedene Modelle an etwa Teilzeitarbeit, Home-Office-Regelungen, großzügige Gleitzeitmodelle sowie flexible Wechsel in andere Positionen oder Aufgabengebiete. Neu ist die Möglichkeit, dass Beraterinnen und Berater ihr Arbeitsvolumen auf eine 4-Tage-Woche reduzieren können.

Weitere Informationen hierzu auf den Karriereseiten unter http://jobs.tap.de

Die TAP.DE Solutions GmbH ist ein auf IT und moderne Technologien fokussiertes Beratungsunternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben des Anwenders einfacher und smarter zu gestalten. Für Unternehmen spielen dabei natürlich die Sicherheit, Prozesseffizienz und Compliance eine wichtige Rolle. Den Spagat zwischen diesen beiden Anforderungsprofilen überwinden wir mit ganzheitlichen Konzepten und Lösungen. Wir wissen nicht nur, wie der perfekte IT Workplace aussieht, sondern auch, mit welchen Lösungen sich nachhaltige Mehrwerte generieren lassen – für Unternehmen und Mitarbeiter.
Unser spezialisiertes und erfahrenes Team steht Unternehmen deshalb als kompetenter Berater zur Seite, zu Themen wie den Arbeitsplatz der Zukunft, Endpoint Security sowie das Enterprise Service Management. Auch in den Bereichen Process Consulting und Business Analytics agieren wir als fachkundiger Systemintegrator und Dienstleister. TAP.DE ist langjähriger Partner von Big Playern wie VMware, Microsoft, Check Point, Wandera, EgoSecure, 8MAN/ Solarwinds, Matrix42 und anderen Softwareherstellern. www.tap.de

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Einzelhandelskauffrau Ausbildung

Lernen 2.0 – Clever Online Lernen

Clever Lernen für die Einzelhandelskauffrau Ausbildung

Wie für viele andere Ausbildungen auch, hat die Lernplattform Evkola für Einzelhandelskauffrauen in der Ausbildung einige Main Impact Online Kurse erstellt. Wenn es im März 2019 wieder zu den Zwischenprüfungen kommt, können sich cleverer Azubis auf der Lernplattform hervorragend vorbereiten. Neben den vielen kostenlosen Übungsfragen können Interessierte ganze Online Lernkurse kaufen, in denen die einzelnen Lernfelder noch einmal aufgearbeitet werden. Hier werden viele Dinge wie z.B. die Ausbildungsdauer der Einzelhandelskauffrau besprochen oder auch das Gehalt. Schwerpunkt der Video Lektionen sind aber die Lernfelder der Prüfungsordnung.

Inhalte der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau

Die Ausbildung im Einzelhandel erfolgt dabei in drei Jahren und die Zwischenprüfung, die im März 2019 wieder stattfindet, ist bereits ein erster Indikator über den Erfolg der Ausbildung. Hier lernt der angehende Einzelhandelskaufmann und die angehender Einzelhandelskauffrau grundlegende Begriffe im Einzelhandel. Am Ende steht eine abgeschlossene Ausbildung. Diese kann entweder in Vollzeit oder Teilzeit erfolgen.

Wenn ein Auszubildender bereits die Ausbildung als Verkäufer hinter sich hat, hat er die Möglichkeit mit einem weiteren Jahr an der Berufsschule die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann oder zur Einzelhandelskauffrau zu machen Zusatzqualifikation lernt der Azubi noch einiges im Bereich kaufmännisches Denken und Handeln. Beispielsweise werden hier Bereiche des Rechnungswesens vertieft, um nach dem Abschluss mehr kaufmännische Kompetenz zu haben.

Online Lernkurse von Evkola

Wenn es um die Zwischenprüfung oder um die Abschlussprüfung geht, sind die Online Lernkurse von Evkola eine besonders gute Wahl. Denn hier werden akribisch sämtliche Lernfelder aufgegriffen und mit dem Azubi im Online Lernkurs besprochen. Dabei sind alle Kurse so konstruiert, dass nichts Wichtiges vergessen wird. Gleichzeitig aber auch ein Thema nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Damit bekommt der Prüfling in nur wenigen Stunden an völligen Überblick über den Lernstoff und kann so Lücken ausgezeichnet schließen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen

Nicht selten berichten die Auszubildenden nach den Kursen, dass sie noch nie in so kurzer Zeit so viel gelernt hätten. Neben der eigentlichen Aufbereitung des Prüfungsstoffs ist dabei ein wichtiger Faktor die Sicherheit, die User durch die Kurse erhalten. Indem in dem Online Videokurs auch alte Prüfungen der IHK unter die Lupe genommen werden, gewinnen Azubis zunehmend Selbstvertrauen. Das zahlt sich am Ende aus und Prüfungsängste gehören ebenfalls der Vergangenheit an.

Für mehr Informationen zu den Online Kursen für die Prüfungsvorbereitung Einzelhandelskauffrau und den Einzelhandelskaufmann besuchen Sie unsere Homepage.

Alle Online Kurse und weitere Lernhilfen für Azubis finden Sie auf der Lernplattform Evkola – Clever Online Lernen

Online-Prüfungsvorbereitungen für Azubis und Studenten. Auf der Online-Lernplattform Evkola werden Prüfungsvorbereitungen für IHK Prüfungen im Bereich kaufmännische Berufe angeboten, sowie Tutorien für Studenten im akademischen Bereich. Ganz nach dem Motto der Plattform „evkola“ (griechisch für „einfach, leicht“) werden die Inhalte für die Prüfungen in leicht verständlichen Beispielen so erklärt, dass Lernende sie schnell verstehen und einfach im Gedächtnis behalten können. Dabei werden spezielle Lerntechniken verwendet, die bisher so im deutschsprachigen Bereich typischerweise nicht verwendet werden. Bisher erschienen bei Evkola sind bereits etliche Online Video Kurse für die Prüfungsvorbereitung. Daneben bietet die Online Plattform seit 2018 auch eine Online Lern APP mit kostenlosen Prüfungsfragen für viele Ausbildungsberufe an.

Kontakt
Evkola – Online Lernen
Alexandros Tallos
Düsseldorfer Str. 64
44143 Dortmund
+492313301405
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Teilzeit Revolution ausgerufen

Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Teilzeit Revolution ausgerufen

Job-Plattform für Teilzeit Jobs www.happierjobs.org

Neue Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Im Jahre 2018 wurde die 40 Stundenwoche 100 Jahre alt. Zu ihrer Geburtsstunde war die 40 Stundenwoche eine große und wichtige Errungenschaft für Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Heute, nach 101 Jahren technischer Innovation, ist es erneut an der Zeit Arbeitnehmer*innen an den Profiten der gewachsenen Produktivität teilhaben zu lassen.

Aus diesem Grund fordert happierjobs.org den Wechsel zur 32 Stundenwoche.

Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, im Durchschnitt können Menschen nicht acht Stunden pro Tag konzentriert arbeiten. Weiterhin verbessern geringe Arbeitszeiten die physische und psychische Gesundheit.

Die neue Gesetzeslage erlaubt zwar den Wechsel in die Teilzeitarbeit, viele fürchten jedoch, dass dies mit einem Karriereende einhergeht. Dies zeigt sich schon bei der Betrachtung von Stellenausschreibungen: Fast alle Führungspositionen werden als Vollzeit-Stellen ausgeschrieben.

Da jedoch immer mehr Unternehmen ihren Arbeitnehmer*innen Teilzeitarbeit mit fairen Karrieremöglichkeiten bieten möchten, wurde mit www.happierjobs.org die erste Job-Plattform exklusiv für Berufe in Teilzeit gegründet. Ziel der Plattform ist es Menschen, die den Wunsch nach einem gesunden Work-Life-Balance haben, mit Unternehmen zusammenzubringen, die diesen Wunsch respektieren und wertschätzen.

Mehr Informationen: www.happierjobs.org
Kontakt: info@happierjobs.org

Erste Jobplattform für Teilzeit Jobs

Kontakt
Happierjobs.org
Flo Meyer
Rungestraße 21a
10179 Berlin
0176
info@happierjobs.org
http://www.happierjobs.org

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Vollzeit – Teilzeit – Vollzeit

ARAG Experten über die neuen Regelungen für eine befristete Teilzeit

Vollzeit - Teilzeit - Vollzeit

Einen Anspruch auf unbefristete Teilzeit haben Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis mehr als sechs Monate bestanden hat und deren Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Eine spätere Rückkehr in die Vollzeit war bislang allerdings schwierig, denn einen Rechtsanspruch auf eine befristete Reduzierung der Arbeitzeit gab es nicht. Im taufrischen Koalitionsvertrag hat sich nun einiges geändert. Was genau, erläutern die ARAG Experten.

Das neue Rückkehrrecht
Der letzte Versuch, eine Rückkehr aus der Teilzeit- in die Vollzeitbeschäftigung mittels eines Anspruchs auf eine befristete Teilzeit auch in kleineren Betrieben zu ermöglichen, ist nicht neu. Erst vor knapp einem Jahr scheiterte die damalige Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit diesem Vorhaben an der Union, die seinerzeit auf einer Grenze von 200 Beschäftigten beharrte. Nun sind die damals gescheiterten Pläne wieder auf den Tisch gekommen und mit Abstrichen beschlossen worden. Der Kompromiss: Der Anspruch auf befristete Teilzeit mit anschließender Rückkehr in den Vollzeitjob gilt für Firmen ab 45 Mitarbeiter und wird bei Firmen mit bis zu 200 Mitarbeitern nur einem pro 15 Mitarbeiter gewährt.

Anspruch auf Teilzeit
Den gesetzlichen Anspruch darauf, seine im Arbeitsvertrag festgelegte Arbeitszeit dauerhaft zu verringern, hat jeder Arbeitnehmer immer. Auch befristet beschäftigte Mitarbeiter oder Minijobber. Voraussetzung: Die Firma muss mehr als 15 Mitarbeiter haben und man muss mindestens sechs Monate im Unternehmen sein. Die ARAG Experten raten dazu, dem Chef schriftlich und mindestens drei Monate vorher mitzuteilen, dass man die Arbeitszeit verringern möchte. Einen Grund müssen Arbeitnehmer nicht nennen. Wer seine Stunden bereits reduziert hat, darf erst nach zwei Jahren eine weitere Verringerung verlangen. Wenn der Chef die erste Anfrage aus betrieblichen Gründen abgelehnt hat, gilt ebenfalls eine Frist von zwei Jahren, nach der man erneut anfragen darf.

Darf der Chef „Nein“ sagen?
Nach wie vor dürfen Arbeitgeber den Wunsch nach Teilzeit nur abschlagen, wenn es plausible betriebliche Gründe gibt, die dagegensprechen, wie etwa hohe Mehrkosten oder Produktionsabläufe in Schichtarbeit, die in Teilzeit nicht gewährleistet werden könnten. Mögliche Ablehnungsgründe können auch in einem Tarifvertrag festgelegt sein. Wird der Teilzeitwunsch in der Elternzeit geäußert, müssen es sogar dringende betriebliche Gründe sein. Notfalls muss der Arbeitgeber dies vor Gericht begründen. Bis einen Monat vor Wunschtermin darf der Chef schriftlich widersprechen. Danach gilt der Antrag als genehmigt.

Zurück in die Vollzeit
Wer nach einem kurzen Ausflug in die Teilzeit – beispielsweise nach der Elternzeit oder weil eine pflegebedürftige Person im Familienumfeld betreut wurde – wieder in die ursprüngliche Vollzeit zurück wollte, war bislang auf die Kulanz des Arbeitgebers angewiesen. Den Wunsch auf Rückkehr in die Vollzeit musste dieser nur berücksichtigen, wenn eine freie Stelle zu besetzen war. Das ändert sich nun: Im Teilzeit- und Befristungsgesetz ist ein Anspruch auf befristete Teilzeit verankert. Den Anspruch kann der Arbeitgeber nur ablehnen, wenn diese ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Tarifverträge abweichende Regelungen vorsehen können. Während der zeitlich befristeten Teilzeit besteht zudem kein Anspruch auf eine weitere Verringerung oder Verlängerung der Arbeitszeit oder Rückkehr in die Vollzeit. Außerdem können Arbeitnehmer frühestens ein Jahr nach dem Ende der befristeten Teilzeit eine erneute Verringerung der Arbeitszeit verlangen.

Erst rechnen, dann reduzieren
Die ARAG Experten raten Arbeitnehmern, die mit dem Gedanken spielen, beruflich kürzer zu treten, sich vorher genau zu erkundigen, welche Auswirkungen eine Verringerung der Stundenzahl auf das Gehalt haben würde. Denn wer Teilzeit arbeitet, verdient weniger und zahlt auch weniger in die gesetzliche Rente ein. Der Steuerberater oder die Rentenversicherung können hier gewiss verlässliche Angaben machen. Auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kann man sich mit einem Teilzeitgehalt-Rechner einen ersten Überblick verschaffen: www.bmas.de/static/Teilzeit-Netto-Rechner/index.html

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Stelle teilen und weiter Karriere machen

Jobsharing

Stelle teilen und weiter Karriere machen

txn-a. (Bildquelle: @contrastwerkstatt/Fotolia/randstad)

txn-a. Eine qualifizierte Mitarbeiterin, die nach zehn Jahren im Berufsleben ihr erstes Kind erwartet, möchte nach der Geburt vielleicht nur noch Teilzeit arbeiten. Dabei gibt es eine weitaus bessere Lösung: Jobsharing. Hierbei wird sich eine Vollzeitstelle mit einer Kollegin geteilt. „Das Modell bietet zahlreiche Vorteile und ist rechtlich gesehen gar nicht kompliziert“, so Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad.
Jobsharing ist an sich kein neues Konzept, sondern entstand bereits in den Sechzigerjahren in den USA. Dank der Digitalisierung erlebt es heute auch hierzulande einen Aufschwung. Das Prinzip ist simpel: Mehrere Arbeitnehmer – häufig in Form eines Zweier-Tandems – teilen sich Aufgaben, Verantwortung und Gehalt. Sie treten beruflich als Einheit auf und können sich gegenseitig vertreten – beurteilt wird letztlich das gemeinsame Ergebnis.
Im Idealfall rechnet sich Jobsharing für alle Seiten. Der Arbeitgeber profitiert von der gebündelten Kompetenz. Wenn eine krank ist, dann ist immer noch eine zweite da, die voll im Thema drin ist. Gleichzeitig bleibt der Firma die ausgebildete Mitarbeiterin nach der Babypause erhalten. Auch die Beschäftigte zieht daraus Vorteile: Sie übernimmt meist anspruchsvollere Aufgaben als in Teilzeit. Außerdem gehen viele Arbeitsverhältnisse über 100 Prozent hinaus, sodass Jobsharer dann beispielsweise jeweils 60 Prozent ihres ursprünglichen Gehalts ausgezahlt bekommen. Und da sich die Kolleginnen gegenseitig vertreten, lassen sich Kinderbetreuungszeiten besser organisieren.
Damit das Modell auch in der Praxis gut funktioniert, müssen Arbeitnehmer und Ar-beitgeber einiges beachten. „Wie bei Teilzeit erhält jeder Jobsharer einen eigenen Arbeitsvertrag, der die Stunden-, Urlaubs- und Gehaltsbedingungen regelt“, erklärt Arbeitsmarktexpertin Petra Timm. Im Unterschied zum klassischen Teilzeitjob legen aber beide Beschäftigte eigenständig einen Arbeitsplan fest. Darin sollte auch eine gegenseitige Vertretungspflicht vereinbart sein. Gut zu wissen: Verlässt eine Partnerin die geteilte Stelle, darf der Arbeitgeber der anderen nicht kündigen. Vielmehr ist er zunächst dazu verpflichtet, etwa durch Neueinstellung oder Versetzung für einen geeigneten Ersatz zu sorgen.

[Bildunterschrift]
txn-a. Ein absoluter Vorteil beim Jobsharing: Die Kolleginnen können sich beliebig
gegenseitig.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Ausbildung in Teilzeit – wie funktioniert das?

Kind und Beruf unter einem Hut

Ausbildung in Teilzeit - wie funktioniert das?

txn-a. (Bildquelle: @gpointstudio/Fotolia/randstad)

txn-a. Über 12.000 Frauen unter 20 Jahren bekommen jährlich in Deutschland Nachwuchs. Der Start ins Berufsleben mit einem kleinen Kind ist dann natürlich eine große Herausforderung. Meistern können sie beides mit einer Ausbildung in Teilzeit. Doch wie funktioniert es?
„In der Praxis bedeutet eine Teilzeit-Ausbildung, dass die Azubis die Berufsschule im regulären Umfang besuchen, verkürzt sind aber die Arbeitszeiten, die meist zwischen 25 und 30 Stunden die Woche liegen“, erklärt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Dies führt aber nicht grundsätzlich zu einer längeren Ausbildung. Erst bei weniger als 25 Wochenstunden kann sich die Gesamtdauer hinausschieben – in der Regel um ein halbes oder ganzes Jahr. Dabei spielen die schulische Vorbildung sowie eventuell vorhandene Berufserfahrung eine Rolle.
Die Vorteile für die jungen Mütter sind offensichtlich, aber ebenso ziehen die ausbildenden Firmen ihren Nutzen aus dem Modell. „Sie erhalten besonders motivierte und entschlossene Mitarbeiter“, sagt Petra Timm. „Berufsanfängerinnen mit kleinem Kind haben sich im Vorfeld genau überlegt, was sie wollen. Auch deshalb ist die Wechselquote äußerst gering.“
Für den perfekten Start in eine Teilzeit-Ausbildung sind diese praktischen Tipps hilfreich:
– Ohne regelmäßige Kinderbetreuung keine Ausbildung. Deshalb das Kind früh in einer Kita anmelden, wenn möglich schon während der Schwangerschaft. Benötigt wird außerdem ein Ausweichplan, wenn etwas schiefgeht – etwa mit der Kinderbetreuung oder durch einen Stau auf dem Rückweg von der Arbeit.
– Vor Ort nach Unternehmen erkundigen, die Teilzeit-Ausbildungen anbieten. Auch gezielt eine interessante Firma, die im Wunschberuf ausbildet, auf diese Möglichkeit ansprechen. Denn der drohende Fachkräftemangel lässt viele Betriebe über neue Wege beim Berufsnachwuchs nachdenken.
– In vielen Regionen gibt es Förderprogramme und Vorbereitungskurse für Teilzeit-Ausbildungen. Auch durch Praktika vorab können eigene Stärken und Schwächen besser kennengelernt sowie Organisationsfähigkeit, Ausdauer und Zielstrebigkeit trainiert werden.
– Rechtzeitig um die finanziellen Ansprüche kümmern. Dazu zählen je nach persönlicher Situation möglicherweise Unterhalt vom Vater des Kindes oder Unterhaltsvorschuss, Wohngeld und Leistungen der Arbeitsagentur. Schließlich ist es möglich, dass es in der Teilzeit-Ausbildung weniger Gehalt gibt – umso wichtiger ist es, dass nichts verschenkt wird.
Allen, die noch ohne Ausbildung oder unentschlossen sind, machen Experten Mut: Die Teilzeit-Lehre ist machbar, jeder wird unterstützt. Und nach erfolgreicher Abschlussprüfung ist die Chance groß, vom Arbeitgeber übernommen zu werden – in Vollzeit.

[Bildunterschrift]
txn-a. Junge Mütter sollten den Mut haben, ein für sie interessantes Unternehmen auch aktiv auf eine Teilzeit-Ausbildung in ihrem Wunschberuf anzuschreiben.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Elternzeit: Anspruch auf Arbeitszeitverringerung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Elternzeit: Anspruch auf Arbeitszeitverringerung

Arbeitsrecht

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Elternzeit, wenn sie mit ihrem Kind, oder mit einem Kind, das sie in Vollzeitpflege aufgenommen haben, in einem Haushalt leben und dieses Kind selbst betreuen und erziehen. Neben einem besonderen Kündigungsschutz und weiteren Schutzvorschriften haben sie zudem auch einen besonderen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit nach § 15 Abs. 5 und 7 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG).

Besonderer Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit: Dieser besondere Anspruch unterscheidet sich vom allgemeinen Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung dadurch, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen entsprechende Kürzung im Rahmen der Elternzeit in Anspruch genommen haben, anschließend wieder einen Anspruch auf ihre alte, also unverkürzte Tätigkeit haben.

Anspruchsvoraussetzungen: Der Anspruch auf Arbeitszeitverringerung bei der Elternzeit setzt zunächst voraus, dass der Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt und das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestand. Zudem sollte die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit für mindestens zwei Monate auf einen Umfang von nicht weniger als 15 und nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats verringert werden. Weiter dürfen dem Anspruch keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen und schließlich muss der Anspruch auf Teilzeit dem Arbeitgeber für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes sieben Wochenund für den Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes 13 Wochen vor Beginn der Teilzeittätigkeit schriftlich mitgeteilt werden. All diese Voraussetzungen finden sich § 15 Abs. 7 BEEG.

Antragsinhalt: Der entsprechende Antrag muss den Beginn und den Umfang der verringerten Arbeitszeit enthalten. Die gewünschte Verteilung der verringerten Arbeitszeit soll im Antrag angegeben werden.

Frist für die Ablehnung: Falls der Arbeitgeber die beanspruchte Verringerung oder Verteilung der Arbeitszeit ablehnen will, muss er dies innerhalb von vier Wochen mit schriftlicher Begründung tun. Dafür ist es erforderlich, dass der Arbeitgeber nachvollziehbar begründet, inwieweit sein unternehmerisches Konzept durch das Teilzeitbegehren beeinträchtigt wird (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. November 2011 – 3 Sa 305/11 -, juris).

Zustimmungsfiktion bei Verringerung der Arbeitszeit: Hat ein Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit in einer Elternzeit zwischen der Geburt und dem vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens vier Wochen nach Zugang des Antrags oder in einer Elternzeit zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens acht Wochen nach Zugang des Antrags schriftlich abgelehnt, gilt die Zustimmung als erteilt und die Verringerung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt (vgl. § 15 Abs. 7 BEEG).

14.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Teilzeit: Wann haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Teilzeit: Wann haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Heute geht es um das Thema Teilzeit und die Frage, wann Arbeitnehmer eigentlich Teilzeit arbeiten können. Gibt es einen Anspruch auf Teilzeitarbeit?

Fachanwalt Bredereck: Ein solcher Anspruch auf Teilzeitarbeit kann sich aus § 8 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) ergeben, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Dafür muss zunächst das Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate Bestand haben. Einen Antrag auf Teilzeitbeschäftigung bereits vor Ablauf dieser sechs Monate zu stellen, wäre auch vor dem Hintergrund, dass erst nach diesen sechs Monaten Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) zugunsten des Arbeitnehmers greift, nicht ratsam. Andernfalls kann man Gefahr laufen, eine Kündigung vom Arbeitgeber zu erhalten.

Maximilian Renger: Das sieht ja nach einer durchaus bewussten synchronen Regelung durch den Gesetzgeber aus. Welche weiteren Voraussetzungen bestehen für den Anspruch auf Teilzeit?

Fachanwalt Bredereck: Davon kann man durchaus ausgehen ja. Weitere Voraussetzung ist, dass beim Arbeitgeber regelmäßig mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt sind. Arbeitnehmer können dann, wenn beide genannten Voraussetzungen vorliegen, einen Antrag auf Teilzeitbeschäftigung stellen. Diesem muss der Arbeitgeber dann auch folgen, sofern nicht betriebliche Gründe entgegenstehen. Um diesen Punkt gibt es in der Praxis allerdings in der Regel auch den größten Streit.

Maximilian Renger: Was zählt denn als betrieblicher Grund, aus dem der Arbeitgeber den Antrag ablehnen kann?

Fachanwalt Bredereck: Zu solchen betrieblichen Gründen können z. B. Organisationsschwierigkeiten des Arbeitgebers zählen, die sich daraus ergeben, dass der Arbeitnehmer dann eben nicht mehr im bisherigen Umfang eingebunden werden kann. Auch unverhältnismäßig hohe Kosten für den Arbeitgeber können ein tauglicher Grund sein. Die können sich etwa daraus ergeben, dass der Arbeitgeber eine neue Vollzeitkraft einstellen muss. Kommt es hierüber dann zum Streit, was in der Praxis – wie gesagt – öfter der Fall ist, muss gegebenenfalls ein Gericht darüber entscheiden, ob die Gründe, die der Arbeitgeber angeführt hat, tragfähig sind und der Teilzeit entgegenstehen.

Maximilian Renger: Hat man denn als Arbeitnehmer später einen Anspruch darauf, wieder zur Vollzeitkraft „aufzusteigen“?

Fachanwalt Bredereck: Bisher ist es so, dass eine Teilzeit, sofern einmal gewährt, unbefristet gilt und Arbeitnehmer nur unter sehr engen Voraussetzungen die Möglichkeit haben, wieder aufzustocken. Das soll sich zwar möglicherweise bald ändern, bislang ist es aber so, dass Arbeitnehmer dann grundsätzlich auch bei der Teilzeitstelle bleiben – dementsprechend verbunden mit einer geringeren Vergütung.

Maximilian Renger: Der Antrag will also gut überlegt sein. Alles klar, danke für das Interview.

09.02.2017

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Kaufmännische Umschulung für Büromanagement jetzt auch in Teilzeit

WBS ermöglicht mit Teilzeitumschulung flexible Ausbildung bis zum IHK-Berufsabschluss

Der Weiterbildungsspezialist WBS Training AG bietet ab dem 15. April 2016 an zahlreichen Standorten die zweijährige Umschulung „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ mit integrierter Übungsfirma und SAP®-Anwenderzertifikat erstmals auch familienfreundlich in Teilzeit an.

In dieser kaufmännischen Umschulung lernen die Teilnehmer, bürowirtschaftliche Handlungsabläufe zu organisieren, zu koordinieren und durchzuführen. Grundlagenkenntnisse im personalwirtschaftlichen Bereich sowie im Marketing werden ebenfalls vermittelt. In einer SIMFA-Übungsfirma erfolgt die praxisorientierte Umsetzung des gelernten Wissens. Die Ausbildungszeiten von 8:30 bis 14:30 Uhr lassen sich optimal mit familiären Verpflichtungen verbinden. Bereits nach der Hälfte der Umschulungsdauer haben die Umschulungsteilnehmer die Möglichkeit, ein Zwischenzertifikat mit dem Titel „Assistent/-in für Büromanagement und Kundenkommunikation“ zu erhalten. Nach zwei Jahren kann dann die Prüfung vor der IHK abgelegt und der anerkannte kaufmännische Berufsabschluss erworben werden.

Weitere Informationen zu der Umschulung „Kaufmann/-frau für Büromanagement in Teilzeit“ sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.wbstraining.de/umschulung-umschulung-kaufmann-frau-fuer-bueromanagement-ihk-teilzeit/

Die WBS TRAINING AG gehört mit über 35 Jahren Erfahrung in der berufsbegleitenden Weiterbildung und der geförderten beruflichen Bildung zu den führenden Anbietern der Qualifizierungsbranche in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 84 Mio. Euro. Vorstand der WBS TRAINING AG ist Heinrich Kronbichler.

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