Tag Archives: Textilien

Pressemitteilungen

TENCEL™ mit REFIBRA™ Technologie von Lenzing

TENCEL™ mit REFIBRA™ Technologie ebnet den Weg in die Kreislaufwirtschaft bei Textilien

– optimale Wiederverwertung von Stoffresten zum Schutz der Umwelt
– Mit Lyocellfasern der Marke TENCEL™ mit REFIBRA™ Technologie kann der Verbraucher aktiv Umweltschutz betreiben
– Marken-Inhaber Laura O´Connell und Chris Kronus von HOOT erzählen, warum sie sich für TENCEL™ Lyocellfasern mit REFIBRA™ Technologie entschieden haben

Bis 2025 wird sich weltweit der Bedarf an Kleidung verdoppelt haben. Die Entsorgung der getragenen Kleidung wird zunehmend zum Problem. Da 80 Prozent der rund 50 Millionen Tonnen ausrangierter Kleidung in Mülldeponien landet, stellt das eine enorme Umweltbelastung dar. TENCEL™ Lyocellfasern mit REFIBRA™ Technologie aus dem Hause Lenzing bieten eine Lösung für dieses Problem. „Bei Textilien den Kreislauf schließen“ lautet somit das Motto. Bei der REFIBRA™ Technologie werden während der Produktion von TENCEL™ Lyocellfasern, auch Baumwollabfälle verwertet. Das gewährleistet eine nachhaltigere Faserproduktion. Die Anwendung der REFIBRA™ Technologie ist ein entscheidender Schritt in Richtung „Kreislaufwirtschaft“ und Nachhaltigkeit bei Textilien. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf mehr Transparenz für den Endverbraucher.

Interview mit Laura O´Connell von der US-Marke Hoot:

Hoot ist ein sehr junges US Label, das erst letztes Jahr auf den Markt kam. Sie haben es auch einen „wake-up call“, einen Weckruf oder ein Warnsignal genannt und wollen einen Umdenkprozess in Gang setzen. Geben Sie uns einen Einblick, wie es zu der Idee der Unternehmensgründung kam und wie Sie auf TENCEL™ Lyocellfasern mit REFIBRA™ Technologie gestoßen sind. Was ist die große Vision dahinter?

Laura O´Connell, Gründerin und CEO Sleep Hoot LLC: „Die Idee zur Gründung von Hoot kam auf, als mein Partner Chris und ich letztes Jahr vergeblich nachhaltige Bettwaren für unsere Wohnung suchten und von dem, was wir auf dem Markt gefunden haben, nur enttäuscht waren. Wir stellten fest, wie stark die Textilindustrie an der Umweltverschmutzung beteiligt ist und wie wenig große Unternehmen aktiv dagegen tun. Was uns am meisten gestört hat, war der Mangel an Transparenz, da viele Firmen nicht bereit waren, die Kerninformationen ihrer Beschaffungskette offenzulegen. Über die Marke Patagonia, die wir für ihre Verdienste an der Umwelt sehr bewundern, erfuhren wir von den spannenden Lenzing-Fasern und so kam es zu der Idee der Unternehmensgründung. Wir waren so begeistert, als wir TENCEL™ Lyocellfasern mit REFIBRA™ Technologie entdeckten und fanden da genau den richtigen Partner für unsere Produkte im Bereich Schlafen. Der gleich in doppeltem Sinne umweltschonende Produktionsprozess, der industriellen Abfall drastisch reduziert und unbelastete Rohmaterialien verwendet, war genau das, wonach wir für unsere Marke Hoot gesucht haben.“

Wie war die Rückmeldung seitens der Verbraucher bisher?

„Wir hören immer wieder, wie seidig weich sich unsere Bettlaken anfühlen, wie anschmiegsam sie sind und wie positiv sich die Atmungsaktivität auf den Schlaf auswirkt. Häufig assoziieren Verbraucher mit Nachhaltigkeit nicht auch zugleich Luxus, aber genau diesen Gleichklang wollen wir unseren Kunden näherbringen.“

Erzählen Sie uns ein wenig von dem Trend zu einer neuen Achtsamkeit in den USA. Welche Rolle wollen Sie dabei spielen?

„Seit einigen Jahren beobachten wir hier in den USA ein zunehmendes Bewusstsein für den Klimawandel und die Notwendigkeit etwas zum Umweltschutz beizutragen. Verbraucher werden kritischer im Hinblick auf die Produkte, die sie in ihrem Heim und im täglichen Leben verwenden. Genau an diesem Punkt sehen wir die Chance, der Textilindustrie, die sich in den letzten Jahren nicht großartig bewegt hat, einen Impuls zu geben.“

Wie kann man aus Ihrer Sicht insgesamt das Verbraucher-Bewusstsein im Hinblick auf die REFIBRA™ Technologie und die Kreislaufwirtschaft schärfen?

„Das ist die zentrale Frage, mit der auch wir uns konstant beschäftigen. Das Wichtigste ist, glauben wir, den Verbrauchern die Auswirkungen der aktuellen linearen Modewirtschaft und der damit verbundenen Abfallbelastung auf die Umwelt klarzumachen. Wenn ihnen bewusst wird, warum das Recyceln von Textilien und Fasern so wichtig ist, werden sie verstärkt nach innovativen Unternehmen wie Lenzing Ausschau halten. Im Hinblick auf die Verwendung von Plastiktüten oder Plastikstrohhalmen stellen wir in den USA bereits einen klaren Umdenkprozess fest. Wir werden auch bei der Kreislaufwirtschaft erfolgreich sein, wenn wir den Menschen erzählen, was auf dem Spiel steht, wenn sie einfach so weitermachen und im Gegenzug, welche Alternativen sie haben.“

Auch in Europa wird das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer lauter diskutiert und die Kreislaufwirtschaft, so wie sie Lenzing mit der REFIBRA™ Technologie umsetzt, verstärkt wahrgenommen.

Über die Lenzing Gruppe

Die Lenzing Gruppe steht für eine ökologisch verantwortungsbewusste Erzeugung von Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Mit ihren innovativen Produkt- und Technologielösungen ist Lenzing Partner der globalen Textil- und Vliesstoffhersteller und Treiber zahlreicher neuer Entwicklungen.

Die hochwertigen Fasern der Lenzing Gruppe sind Ausgangsmaterial für eine Vielzahl von textilen Anwendungen – von der eleganten Damen-Oberbekleidung über vielseitige Denim-Stoffe bis zur High-Performance-Sportbekleidung. Aufgrund ihrer konstant hohen Qualität sowie ihrer biologischen Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit eignen sich Lenzing Fasern auch bestens für den Einsatz in Hygieneprodukten und für Anwendungen in der Landwirtschaft.

Das Geschäftsmodell der Lenzing Gruppe geht weit über jenes eines klassischen Faserherstellers hinaus. Gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern entwickelt sie innovative Produkte entlang der Wertschöpfungskette, die einen Mehrwert für Konsumentinnen und Konsumenten schaffen. Die Lenzing Gruppe strebt eine effiziente Verwendung und Verarbeitung aller Rohstoffe an und bietet Lösungen für die Umgestaltung der Textilbranche in Richtung Kreislaufwirtschaft.

Daten und Fakten Lenzing Gruppe 2018
Umsatz: EUR 2,18 Mrd.
Nennkapazität: 1.034.000 Tonnen
Mitarbeiter/innen: 6.839

TENCEL™, VEOCEL™, LENZING™, REFIBRA™, ECOVERO™, LENZING MODAL™, LENZING VISCOSE™, MICROMODAL™ und PROMODAL™ sind Marken der Lenzing AG.

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Swiss Textil Collection setzt auf Axiell Adlib

Der Verein für Schweizer Textilgeschichte brauchte eine Software für individuelle Bestandsinformationen

Potsdam, 12. Juni 2019 – Axiell, der weltweit führende Systemanbieter für öffentliche Bibliotheken, Museen und Archive, unterstützt die Swiss Textile Collection mit Axiell Adlib. Der Züricher Verein verwaltet rund 2.500 Kleidungsstücke aus Schweizer Stoffen, die zwischen den 1940er und 1990er Jahren hergestellt wurden – von Roben, über Ensembles bis zu Kostümen, Kinderkleidern und Schuhen.

„Unser Ziel ist es, die Kleidung eines Menschen von Kopf bis Fuß zu erfassen und abzubilden, wann was in der Schweiz getragen wurde. Dazu gehören viele Informationen: Hersteller, Stil, Design, Fabrikation, Sommer oder Winterkleidung? Um diese Details zu verarbeiten brauchen wir eine Software Lösung, mit der wir Daten und Kategorien individuell anlegen können“, erklärt Rosmarie Amacher, Präsidentin der Swiss Textile Collection.

Nach einer Recherche stieß der Verein auf Adlib von Axiell und entschied sich für das Sammlungsmanagement System des schwedischen Anbieters.

„Wir nutzten zunächst eine kostenlose Lösung, die unsere Anforderungen allerdings nicht erfüllte. Axiell hingegen hat Adlib für uns angepasst, so dass unsere Kategorien und Daten erfasst werden. Jetzt können wir anhand von Suchbegriffen, Zeiträumen oder Herkunft alle verfügbaren Informationen samt Bildern bereitstellen“, so Rosmarie Amacher weiter.

Die Kollektion bietet nicht nur Textilgeschichte zum Anfassen, sondern ermöglicht es Informationen zu bestimmten Stilen oder Stoffherstellern zu finden. So ist die Swiss Textile Collection für Forschungszwecke nutzbar oder kann Museen schnell Informationen zu Leihgaben bereitstellen – denkbar ist es zum Beispiel auch, für Filme zu recherchieren. Grundstein der Sammlung ist ein Nachlass von rund 1.800 Couture Stücken. Die Bestände wachsen fortlaufend um neue Exponate, die nach und nach digital erfasst werden.

Axiell bietet Bibliotheken, Schulen, Archiven, Museen sowie Behörden technisch fortschrittliche und innovative Lösungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Kunden in 55 Ländern entwickelt werden. Über 3300 Bibliotheksinstitutionen mit tausenden Niederlassungen nutzen ein Axiell Bibliotheksmanagement-System und Axiell Arena, ein Tool für die virtuelle Bibliothek. Die Systeme für Archive, Bibliotheken und Museen werden weltweit von über 3400 Kultureinrichtungen eingesetzt. Darüber hinaus nutzen über 4300 Schulen eine Axiell-Lösung. Die Axiell Gruppe mit Sitz in Lund beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in 28 Niederlassungen in Schweden, Australien, Kanada, Abu Dhabi, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Norwegen, den Niederlanden, Neuseeland, Großbritannien, und den USA. Zusammen sind wir eines der größten Unternehmen in diesem Sektor weltweit. Um mehr über Axiell und unsere Produkte zu erfahren, besuchen Sie bitte https://www.axiell.de/ oder folgen Sie Axiell bei Twitter: https://twitter.com/Axiell_DACH

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Kindermodetrends von Fred’s World by Green Cotton

Wenn ich groß bin…Die neue Herbst-/Winterkollektion 2019 von Fred’s World by Green Cotton erweckt Kinderträume

Kinder können sich oft nichts Schöneres vorstellen, als endlich „groß“ zu sein – in ihren Zukunftsvisionen erforschen sie den Weltraum, verzaubern das Zirkuspublikum, bestellen den eigenen Bauernhof oder halten wilde Tiere in Schach. All diese Träume erweckt die Herbst-/Winterkollektion 2019 der dänischen Kindermarke Fred’s World by Green Cotton zum Leben. Und wenn der Nachwuchs jeden Tag neue Ideen hat? Kein Problem, denn alle Hosen, Röcke, Shirts und Jacken lassen sich immer wieder neu miteinander kombinieren. Dabei sind die stylischen Teile nicht nur schick und bequem, sondern auch gut für Haut und Umwelt, denn alle Kleidungsstücke bestehen aus weicher ökologischer Baumwolle und die gesamte Produktionskette unterliegt den strengen Auflagen des Textilsiegels Global Organic Textil Standard (GOTS). Das bedeutet für die Kunden einen hohen Gegenwert ohne schädliche Chemikalien, Schwermetalle, Fluor-Komponenten oder Phtalate.

Sterne & Denim: Kleine Modestars ganz groß
Der lässige Jeans-Look geht einfach immer – erst recht, wenn die Hosen, Kleider oder Röcke aus kuschelig weichem Jersey sind und mit vielen Sternen kombiniert werden!

Leoparden und Traktoren: Coole Outfits für kleine Wildkatzen und Nachwuchsbauern
Ob verschmust oder kratzbürstig: In Animal-Prints in sommerlichen Farben wird jedes Mädchen zur kleinen Trendsetterin. Und die Jungs? Die fühlen sich mit fröhlichen Traktor-Applikationen wie auf ihrem eigenen Bauernhof.

Zirkus und Weltraum: Fantastische Abenteuer zum Anziehen
Kaum etwas fasziniert Kinder so sehr wie der Zirkus und das Weltall – deshalb versetzen die Bodys, Shirts und Jacken der neuen Kollektion kleine Abenteurer jeden Tag mit liebevoll gestalteten Elefanten-, Artisten, Raketen und Planeten-Prints in ihre geliebten Traumwelten.

Die Herbst-/Winterkollektion 2019 von Fred’s World ist in den Größen 56 bis 140 erhältlich. Die empfohlenen VK-Preise liegen zwischen 16 Euro und 124,90 Euro. Die Kollektionen sind ab Mai 2019 bei verschiedenen Händlern und Online Versandhändlern in Deutschland verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie unter by Green Cotton.

Die Firma by Green Cotton steht für nachhaltige, komplett ökologisch produzierte und hochwertige Textilien aus Bio-Baumwolle. Das Unternehmen hinter Fred’s World, das 1983 von Leif Nørgaard gegründet wurde, hat als weltweit erste Firma ein T-Shirt aus zertifizierter Bio-Baumwolle entwickelt und ist ein Pionier in der Herstellung umweltfreundlicher Materialien, die heute in die ganze Welt exportiert werden. Das Unternehmen ist für seinen unerschütterlichen Einsatz für Umweltfreundlichkeit in der Textilbranche mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet worden. Die Firma by Green Cotton verbindet Design, Qualität und umweltfreundliche Produktion. Das Label Fred’s World gilt als führende Bio-Marke für Kindermode und ist GOTS zertifiziert. GOTS ist die höchste Zertifizierung für Bio-Kennzeichnung von Kleidung. Fred’s World ist in 18 Ländern in 308 Shops und Webshops erhältlich. Weitere Informationen unter: www.bygreencotton.dk

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Gut angezogen in der warmen Jahreszeit

Siegel für Baumwolltextilien

Berlin, 31. März 2019. Wenn die Temperaturen im Frühling und Sommer nach oben klettern, ist leichte und luftige Kleidung gefragt. Angenehm zu tragen sind Textilien aus Baumwolle. Mit Stücken aus sozial verantwortlicher Herstellung profitieren auch die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herkunftsländern. Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, woran sie zu erkennen sind, und regt zu einem überlegten Konsum von Kleidung an.

Speziell für die kleinbäuerliche Baumwollproduktion gilt das bekannte grün-blaue Fairtrade-Zeichen mit dem Zusatz „Cotton“. Die strengen Kriterien umfassen menschenwürdige Arbeitsbedingungen, faire Preise und das Einhalten von Sozial- und Umweltschutzstandards. Das Verbraucherportal Siegelkarheit.de stuft das Siegel als ausgesprochen glaubwürdig ein. Es erfüllt die besonders hohen Anforderungen bei den sozialen Kriterien und erhält von dem Portal daher die Bewertung „Sehr gute Wahl“. Eine „gute Wahl“ ist das Zeichen Cotton made in Africa, das sich an Kleinbauern im Baumwollanbau richtet. Es hat ebenfalls eine hohe Glaubwürdigkeit, ist aber bei den sozialen Kriterien weniger streng.

T-Shirts, Polo-Shirts, Hosen, Sneakers oder Ballerinas aus Fairtrade-Baumwolle bieten beispielsweise Hersteller und Händler von Naturtextilien an. Baumwollkleidung mit dem Label Cotton made in Africa haben Mode-Versandhändler sowie zahlreiche Mode- und Einzelhandelsunternehmen im Sortiment.

Weniger, dafür aber qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Kleidung zu kaufen, ist ein wesentlicher Aspekt beim umweltbewussten Konsum. Viele dieser Stücke sind nicht teurer als vergleichbare Kleidung von konventionellen Marken-Herstellern. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von gebrauchter Kleidung. Das spart Rohstoffe und Energie. Und es ist oftmals wesentlich kostengünstiger als der Neukauf. Doch wirklich nachhaltig ist Second-Hand-Shopping nur dann, wenn es sparsam und bewusst erfolgt.

Eine umweltschonende Alternative zum Kauf ist das Leihen von Kleidern oder Anzügen für besondere Anlässe wie Hochzeitsfeiern, Gartenpartys oder runde Geburtstage. Es verhindert, dass die guten Stücke den Rest des Jahres ungenutzt im Schrank hängen.

Mehr Informationen zu Textil-Siegeln und zu Zeichen für andere Produktgruppen bietet das Verbraucherportal www.siegelklarheit.de, eine Initiative der Bundesregierung. Hier werden Anspruch und Glaubwürdigkeit von gängigen Umwelt- und Sozialsiegeln beschrieben und bewertet. Für unterwegs gibt es eine App, um beim Einkauf die Siegel auf den Produkten einzuscannen und eine schnelle Bewertung zu erhalten.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Georg Abel
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Gut angezogen in der warmen Jahreszeit

Siegel für Baumwolltextilien

Berlin, 31. März 2019. Wenn die Temperaturen im Frühling und Sommer nach oben klettern, ist leichte und luftige Kleidung gefragt. Angenehm zu tragen sind Textilien aus Baumwolle. Mit Stücken aus sozial verantwortlicher Herstellung profitieren auch die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herkunftsländern. Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, woran sie zu erkennen sind, und regt zu einem überlegten Konsum von Kleidung an.

Speziell für die kleinbäuerliche Baumwollproduktion gilt das bekannte grün-blaue Fairtrade-Zeichen mit dem Zusatz „Cotton“. Die strengen Kriterien umfassen menschenwürdige Arbeitsbedingungen, faire Preise und das Einhalten von Sozial- und Umweltschutzstandards. Das Verbraucherportal Siegelkarheit.de stuft das Siegel als ausgesprochen glaubwürdig ein. Es erfüllt die besonders hohen Anforderungen bei den sozialen Kriterien und erhält von dem Portal daher die Bewertung „Sehr gute Wahl“. Eine „gute Wahl“ ist das Zeichen Cotton made in Africa, das sich an Kleinbauern im Baumwollanbau richtet. Es hat ebenfalls eine hohe Glaubwürdigkeit, ist aber bei den sozialen Kriterien weniger streng.

T-Shirts, Polo-Shirts, Hosen, Sneakers oder Ballerinas aus Fairtrade-Baumwolle bieten beispielsweise Hersteller und Händler von Naturtextilien an. Baumwollkleidung mit dem Label Cotton made in Africa haben Mode-Versandhändler sowie zahlreiche Mode- und Einzelhandelsunternehmen im Sortiment.

Weniger, dafür aber qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Kleidung zu kaufen, ist ein wesentlicher Aspekt beim umweltbewussten Konsum. Viele dieser Stücke sind nicht teurer als vergleichbare Kleidung von konventionellen Marken-Herstellern. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von gebrauchter Kleidung. Das spart Rohstoffe und Energie. Und es ist oftmals wesentlich kostengünstiger als der Neukauf. Doch wirklich nachhaltig ist Second-Hand-Shopping nur dann, wenn es sparsam und bewusst erfolgt.

Eine umweltschonende Alternative zum Kauf ist das Leihen von Kleidern oder Anzügen für besondere Anlässe wie Hochzeitsfeiern, Gartenpartys oder runde Geburtstage. Es verhindert, dass die guten Stücke den Rest des Jahres ungenutzt im Schrank hängen.

Mehr Informationen zu Textil-Siegeln und zu Zeichen für andere Produktgruppen bietet das Verbraucherportal www.siegelklarheit.de, eine Initiative der Bundesregierung. Hier werden Anspruch und Glaubwürdigkeit von gängigen Umwelt- und Sozialsiegeln beschrieben und bewertet. Für unterwegs gibt es eine App, um beim Einkauf die Siegel auf den Produkten einzuscannen und eine schnelle Bewertung zu erhalten.

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Öko-faire Frühlingsgarderobe erkennen

Nachhaltig produzierte Kleidung

Berlin, 22. März 2019. Die strahlende Frühlingssonne bringt häufig den Wunsch nach Veränderung ans Licht. Statt warmen Mänteln und Mützen sind leichte Jacken und Pullover gefragt. Die VERBRAUCHER INITIATIVE empfiehlt, Textilien mit anerkannten Umwelt- und Sozialsiegeln zu wählen und gibt Tipps zum Kauf.

Textilien mit dem GOTS-Siegel sind zunehmend verbreitet. Sie bestehen überwiegend oder zu einem großen Teil aus ökologisch erzeugten Naturfasern und sind daher häufig bei auf Naturtextilien spezialisierten Händlern zu finden. Aber auch große Bekleidungsketten, Mode-Versandhäuser sowie Einzelhändler aus dem Drogerie- und Lebensmittelbereich haben GOTS-zertifizierte Kleidung im Sortiment. Mit dem Siegel OEKO-TEX Made in Green ausgezeichnete Kleidung ist ebenfalls auf dem Vormarsch. Aktuell bieten rund 40 Firmen Produkte mit dem Zeichen an, die im Textilhandel erhältlich sind. Das Zeichen Naturtextil IVN zertifiziert BEST zeichnet Naturfaser-Textilien aus, die nach strengen Kriterien hergestellt und verarbeitet wurden. Sie werden vor allem in NaturtextilFachgeschäften und Naturwarenläden angeboten.

Diese drei Zeichen stehen für umwelt- und sozialverträglich hergestellte Textilien. Sie wurden von dem Verbraucherportal Siegelklarheit.de als „Sehr gute Wahl“empfohlen, da sie sehr glaubwürdig sind.

Das Zeichen Cradle to cradle zeichnet Textilien aus, die umweltsichere, gesundheitlich unbedenkliche und kreislauffähige Materialien verwenden. Es wird in fünf Stufen vergeben. Platin als höchste Stufe ist nach der Bewertung von Siegelklarheit.de besonders glaubwürdig, erfüllt die Anforderungen im Bereich Umwelt und gilt daher als „Gute Wahl“. Kleidung, die das Cradle-to-cradle-Zeichen in der Stufe Platin trägt, gibt es bisher nicht. Aber es sind einige Textilien wie T-Shirts und Jeans erhältlich, die nach den Kriterien der darunter liegenden Stufe Gold zertifiziert wurden. Cradle to cradle bedeutet „von der Wiege zur Wiege“ und steht für die Förderung eines Wirtschaftssystems ohne Abfall.

Beschreibungen und Bewertungen zu nachhaltigen Siegeln für Textilien und anderen Produktgruppen gibt es unter www.siegelklarheit.de. Dort finden Verbraucher außerdem Links zu den Webseiten der Zeichen, um sich über Hersteller und Bezugsquellen zu informieren. Das Portal bietet die Möglichkeit, Siegel miteinander zu vergleichen und eine kostenlose App für die schnelle Bewertung unterwegs herunterzuladen.

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Segeltuch-Shop.de startet mit neuem Lager und in neuem Gewand in die Saison 2019

Der Segeltuch-Spezialist Segeltuch-Shop.de hat sich für das Jahr 2019 strategisch neu aufgestellt.

Die Betreiberfirma Stoffmeile GmbH hat vor Jahresbeginn 2019 den größten Firmenumzug in ihrer Geschichte gemeistert und ist innerhalb der Doppelstadt von Villingen nach Schwenningen umgezogen. Die neuen Räumlichkeiten bieten weitaus mehr Platz für Lagerartikel und eigene Konfektionierung.

„Um der steigenden Nachfrage unserer Kundschaft in ganz Europa – insbesondere nach Segeltuch und Sonnensegeln – nachzukommen, haben wir uns zu einem Umzug von Lager und Verwaltung entschlossen“, erklärt Geschäftsführer Kai Schulz. „Durch den Umzug innerhalb der Doppelstadt konnten wir unserem süddeutschen Standort treu bleiben und bewährte Strukturen unverändert beibehalten“, so Schulz weiter.

Als krönenden Abschluss wurde der bekannte Online-Shop unter https://www.segeltuch-shop.de/ einem Relaunch unterzogen.

„Segeltuch-Shop.de ist nun real und virtuell auf weiteres Wachstum vorbereitet. Wir freuen uns, noch mehr Kunden und Partner im Jahr 2019 zu beliefern“, so Schulz abschließend.

Der Online-Shop segeltuch-shop.de wird von der Stoffmeile GmbH aus Villingen-Schwenningen betrieben. Das komplett online agierende Unternehmen, betreibt ein großes Lager in der Doppelstadt und beliefert über spezialisierte Online-Shops Kunden aus Deutschland und Europa.

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Stoffmeile GmbH
Kai Schulz
Burgstraße 65
78056 Villingen-Schwenningen
+49 (0)7720 / 305 23 43
presse@segeltuch-shop.de
https://www.segeltuch-shop.de/

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Sechs Tipps für nachhaltigen Kleiderkauf

Die VERBRAUCHER INITIATIVE über öko-fairen Mode-Konsum

Berlin, 22. Januar 2019. Berichte über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und ökologische Missstände in der Textilindustrie lassen das Interesse an möglichst nachhaltig hergestellter Kleidung und alternativen Konsumformen steigen. Wie sich das Vorhaben, sozial verantwortlicher und umweltbewusster zu handeln, in die Tat umsetzen lässt, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE am Beispiel Textilien zusammengestellt.

Tipp 1: Kaufen Sie sozial gerecht und umweltschonend hergestellte Kleidung. Sie ist an verschiedenen Siegeln zu erkennen wie GOTS (Global Organic Textile Standard), OEKO-TEX Made in Green, Naturtextil IVN zertifiziert BEST, blue-sign® product, Fair Wear Foundation oder Fairtrade Cotton. Informieren Sie sich, welche Zeichen für Textilien und andere Produktgruppen glaubwürdig und empfehlenswert sind, z. B. bei dem Verbraucherportal Siegelklarheit.de.

Tipp 2: Überlegen Sie vor dem Kauf genau, was Sie wirklich brauchen. Kaufen Sie lieber nur wenige Stücke, die dafür aber qualitativ hochwertig und nachhaltig produziert sind. Sie sind langlebiger, schonen Umwelt und Ressourcen.

Tipp 3: Beachten Sie die Pflegeanleitungen für Textilien, damit sie möglichst lange ansehnlich und in Form bleiben. Und reparieren Sie beschädigte Sachen, anstatt sie wegzuwerfen. Das lohnt sich, vor allem bei Lieblingsteilen.

Tipp 4: Kaufen Sie Second-Hand-Kleidung. Das ist umweltfreundlich, spart Energie, Wasser und andere Rohstoffe. Und Sie haben die Chance, in Second-Hand-Läden oder auf Flohmärkten ausgefallene Stücke zu finden, die Sie sonst vergeblich suchen. Hinzu kommt, dass sie ist oftmals wesentlich kostengünstiger sind als der Neukauf.

Tipp 5: Tauschen Sie Kleidung. Auf Tauschpartys, -börsen oder -märkten können Sie nicht mehr getragene Stücke gegen andere gebrauchte Sachen eintauschen, ohne dass Geld fließt.

Tipp 6: Leihen Sie das Kleid oder den Anzug für einen besonderen Anlass. Das ist kostengünstiger, als es zu kaufen. Und das gute Stück hängt nicht den Rest des Jahres ungenutzt im Schrank herum.

Die Umwelt zu entlasten und Menschen in ärmeren Ländern zu unterstützen ist leichter als man denkt. Hier gibt es in jeder Jahreszeit zahlreiche Ansatzpunkte. Eine ganze Reihe davon stellt die VERBRAUCHER INITIATIVE in ihrer neuen Broschüre „Nachhaltiger durch das Jahr“ näher vor. Das 16-seitige Heft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

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Nachhaltigere Ski-Ausrüstung bevorzugen

Die VERBRAUCHER INITIATIVE über Umweltsiegel

Berlin, 18. Januar 2019. Die bevorstehenden Winterferien werden oft und gern für einen Skiurlaub genutzt. Zu den Vorbereitungen auf die Reise gehört es, sich mit passender Bekleidung auszustatten. Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät zu nachhaltig produzierten Textilien. Eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Kauf ist das Leihen der Ausrüstung.

Besonders umweltfreundlich hergestellte Wintersport-Mode ist am bluesign-Zeichen zu erkennen. Bei der Herstellung gelten hohe Umweltstandards, um schädliche Einflüsse auf Umwelt und Gesundheit zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren. Nach Informationen des Verbraucherportals Siegelklarheit.de ist es eine „Sehr gute Wahl“, da es den hohen Anforderungen des Portals in den Bereichen Glaubwürdigkeit und Umwelt gerecht wird.

Sozial verantwortlich produzierte Outdoor-Kleidung für den Winter kennzeichnet das Zeichen der Fair Wear Foundation. Die Kriterien zielen vor allem darauf ab, menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu schaffen und zu fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Betrieben, in denen Textilien genäht werden. Das Siegel erfüllt die besonders hohen Anforderungen von Siegelklarheit.de bei den sozialen Kriterien und erhält von dem Portal ebenfalls die Bewertung „Sehr gute Wahl“.
Eine Reihe bekannter Hersteller von Sport- und Outdoorbekleidung hat inzwischen Textilien mit dem bluesign-Siegel oder dem Zeichen der Fair Wear Foundation im Sortiment. Informationen zu Herstellern und Bezugsquellen halten beispielsweise die Homepages der Zeichen bereit.

Eine komplette Ski- oder Langlauf-Ausrüstung zu kaufen, kann ins Geld gehen. Dabei wird sie meistens nur einmal im Jahr gebraucht und füllt ansonsten den Keller. Wer das vermeiden will, kann Skier, Skistöcke, Schuhe und Co. an vielen Urlaubsorten ausleihen. Soll es doch eine eigene Ausrüstung sein, ist der Kauf von gebrauchten Stücken eine Überlegung wert. In Kleinanzeigen, Second-Hand-Geschäften oder auf Flohmärkten werden Interessierte fündig.

Mehr über empfehlenswerte Siegel für Textilien erfahren Verbraucher beim Portal www.siegelklarheit.de. Es beschreibt und bewertet Anspruch und Glaubwürdigkeit von gängigen Umwelt- und Sozialsiegeln. Das Portal bietet auch die Möglichkeit, Siegel miteinander zu vergleichen. Verbraucher finden außerdem Links zu den Webseiten der Zeichen für weitere Informationen. Für unterwegs gibt es eine App, um beim Einkauf die Siegel auf den Produkten einzuscannen und eine schnelle Bewertung zu erhalten.

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Nachhaltigere Kleidung für den Winter kaufen

Auf Siegel für öko-faire Textilien achten

Nachhaltigere Kleidung für den Winter kaufen

Nachhaltige Labels

Berlin, 14. November 2018. Bei kaltem Winterwetter sind warme Pullis, Schals und dicke Jacken gefragt. Wer seine Wintergarderobe nicht nur mit neuen und schicken, sondern auch mit umwelt- und sozialverträglichen Stücken aufpeppen möchte, kann sich bei der Auswahl an verschiedenen Siegeln orientieren. Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, welche glaubwürdigen Zeichen für faire, ökologische und schadstoffarme Mode stehen.

Verbraucher, die bevorzugt Kleidung aus sozial verantwortlicher Produktion kaufen möchten, können sich beispielsweise an dem bekannten grün-blauen Fair-trade-Siegel für Textilien oder dem Zeichen der Fair Wear Foundation orientieren. Zu ihren Zielen gehört es, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu verbessern. Das Verbraucherportal Siegelkarheit.de stuft sie als ausgesprochen glaubwürdig ein. Beide Siegel erfüllen die besonders hohen Anforderungen bei den sozialen Kriterien und erhalten von dem Portal daher die Bewertung „Sehr gute Wahl“.

Besonders umweltfreundlich hergestellte Kleidung erkennen Verbraucher z. B. am Blauen Engel, am Europäischen Umweltzeichen (EU Ecolabel), am blue-sign-Zeichen und am Naturland-Siegel. Bei der Herstellung gelten hohe Umweltstandards, um schädliche Einflüsse auf Umwelt und Gesundheit zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren. Laut Siegelklarheit.de sind die genannten Siegel ebenfalls eine „Sehr gute Wahl“. Sie werden den hohen Anforderungen des Portals in den Bereichen Glaubwürdigkeit und Umwelt gerecht.

Die Zeichen Naturtextil IVN zertifiziert BEST, OEKO-TEX Made in Green und GOTS (Global Organic Textile Standard) haben einen noch umfassenderen Anspruch. Sie signalisieren Verbrauchern, dass bei der Herstellung der Kleidungsstücke sowohl strenge ökologische als auch hohe soziale Kriterien entlang der Produktionskette eingehalten werden müssen. Zudem sind alle drei Zeichen sehr glaubwürdig und werden daher von Siegelklarheit.de als „Sehr gute Wahl“ empfohlen.

Mehr Informationen zu Textil-Siegeln sowie zu Zeichen für andere Produktgruppen bieten das Themenheft „Nachhaltige Labels“ der VERBRAUCHER INITIATIVE und das Verbraucherportal www.siegelklarheit.de, eine Initiative der Bundesregierung. Hier werden Anspruch und Glaubwürdigkeit von gängigen Umwelt- und Sozialsiegeln beschrieben und bewertet. Die 16-seitige Broschüre kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt werden. Das Portal bietet zusätzlich die Möglichkeit, Siegel miteinander zu vergleichen. Für unterwegs gibt es eine App, um beim Einkauf die Siegel auf den Produkten einzuscannen und eine schnelle Bewertung zu erhalten

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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