Tag Archives: Therapie

Pressemitteilungen

Ärzte sollten Kenntnisse in der Homöopathie haben

Ärztin Gisela Etter plädiert für die Homöopathie an den Universitäten und in der Praxis

In einem Streitgespräch mit einem Immunologen, veröffentlicht im Schweizer Newsportal „20 Minuten“, setzt sich die Präsidentin der Union komplementärmedizinischer Ärzte Gisela Etter für eine universitäre Vermittlung von Kenntnissen in der Komplementärmedizin ein. Sie verweist dazu auf den Lernzielkatalog „Profiles“ vom März 2017, der vorgibt, die Komplementärmedizin sei in der Lehre zu berücksichtigen und Kenntnisse über ihre Methoden in die Ausbildungsziele zu integrieren. Sie sieht darin eine Form der Kompetenzförderung für die Studenten mit Blick auf die Fähigkeit, die Präferenzen der Patienten in den Therapieplänen zu berücksichtigen. Ihrer Einschätzung nach macht es Sinn, dass Ärzte Kenntnisse über Homöopathie erwerben.

Homöopathie – wahr ist nicht nur das, was sich beweisen lässt

Das Argument, die Wirkung der Homöopathie sei nach den modernen Forschungsmethoden nicht wissenschaftlich erwiesen, will die Ärztin nicht gelten lassen. Diese Sichtweise beziehe sich auf einen sehr engen Wissenschaftsbegriff. Wenn nur existieren dürfe, was mit den heutigen Methoden messbar sei, werde das dem Leben und der Natur nicht gerecht. Die moderne Wissenschaft sei sich der Erkenntnis doch bewusst, es gebe keine absolute Wahrheit. Notwendig sei mehr Forschung, die ergebnisoffen angelegt sein muss.

Evidenz der Homöopathie basiert auf ärztlicher Expertise, Forschung und Patientenwunsch

Auch der Kritik an der Regelung in der Schweiz, nach der Homöopathie Teil des Leistungskatalogs der Grundversicherung ist, hält die Ärztin stand. Die Entscheidung sei nach den Regeln der „Evidence based Medicine“ erfolgt. Darin enthalten sei eine systematisierte ärztliche Expertise, die aktuelle Forschung und der Wunsch der Patienten. Daten des Bundesamts für Gesundheit in der Schweiz zeigten, dass die Kosten der Homöopathie nicht höher seien. Gleichzeitig zeige sich, dass Ärzte mit Homöopathie mehr chronisch und schwer Kranke behandelten, als Ärzte ohne diese Zusatzqualifikation. Ein großer Teil der Bevölkerung wendet nach Einschätzung Etters Homöopathie an. Aus ihrer ärztlichen Praxis berichtet sie, homöopathische Arzneimittel täglich erfolgreich anzuwenden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Bildquelle: © CrazyCloud / Fotolia

Pressemitteilungen

Demenz Früherkennung per App erhält Medizinprodukt Status

Früherkennung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Demenz Therapie

Demenz Früherkennung per App erhält Medizinprodukt Status

Die DST App ist in den App Stores verfügbar

– Die DST App (Demenz Screening Test) wurde von den Behörden als Medizinprodukt anerkannt.
– Demenz Frühstadien werden sicher erkannt, bevor die Hirnschäden irreversibel werden.
– Sensitivität über 96%, deutlich höher als bei den etablierten Tests (z.B. MMSE 71%).

Demenz ist ein rasch zunehmendes gesellschaftliches Problem einer schnell alternden Bevölkerung. Denn bis heute gibt es keine wirksame Therapie gegen fortgeschrittene Stadien einer Demenz. Daher sind effektive Screening-Tests notwendig, um Frühstadien zu erkennen und mit der Behandlung zu beginnen, bevor die Hirnschäden irreversibel werden.

Der Bedarf an Demenz Früherkennungs-Tests hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, da sich der Schwerpunkt der Demenz-Forschung gewandelt hat, von der Diagnose und Behandlung im klinisch symptomatischen Stadium hin zu prä-symptomatischen neuroprotektiven Therapien. Demenz sollte also nicht länger als eine Krankheit der Älteren angesehen werden, sondern als eine solche von Menschen im mittleren Alter, die sich lange klinisch ruhig verhält. 1)

Um die Erkrankung in diesem frühen Stadium zu erkennen, sind spezielle sensitive Tests notwendig, die zudem auch ohne Anfangsverdacht breit in der Bevölkerung angewandt werden. Die klassischen Fragebogentests zur Selbstbeurteilung sind wenig geeignet, da diese die Erkrankung erst bei vorliegenden Symptomen und damit regelmässig zu spät erkennen.

Eine Gruppe von Medizinern hat daher einen einfachen, validierten, und per App leicht zugänglichen Test entwickelt – den DST (Demenz Screening Test – www.demenz-test.com). Die Zuverlässigkeit der Testergebnisse insbesondere im asymptomatischen Stadium (MCI – Mild Cognitive Impairment) ist durch klinische Studien belegt. Der Test wurde daher von den zuständigen Behörden als Medizinprodukt anerkannt, unter anderem für die gesamte EU, die Schweiz, Island, Norwegen, Liechtenstein, Canada und Australien.

1) The Lancet Commission for Dementia prevention, intervention, and care (2017) 390: 2673-734: Dementia prevention, intervention, and care

Demenz verändern – das ist das Ziel des DST.

Der DST wurde von einer Gruppe von Medizinern entwickelt, mit dem Ziel, Demenz frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor die ersten Symptome auftreten.

Firmenkontakt
DST
Sebastian Dr. Horn
Friedrichstr. 67
10117 Berlin
0152 55834551
horn@demenz-test.com
http://www.demenz-test.com

Pressekontakt
DST
Sebastian Horn
Friedrichstr. 67
10117 Berlin
0152 55834551
horn@demenz-test.com
http://www.demenz-test.com

Gesundheit/Medizin

Aktueller Stand der Forschung auf dem Gebiet des Mammakarzinoms: Highlights vom SABCS 2018

Vom 4. bis 8. Dezember 2018 fand das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) statt. Auch in diesem Jahr wurden hier wieder spannende Daten zu den neuesten Therapiestrategien beim Mammakarzinom präsentiert. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt den aktuellen Kongressbericht vom SABCS 2018 in deutscher Sprache mit den Höhepunkten aus der aktuellen Forschung zum Mammakarzinom.

Stuttgart, 07. Januar 2019 Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) bildet den stets mit großer Spannung erwarteten Jahresabschluss auf dem Forschungsgebiet des Mammakarzinoms. Regelmäßig werden hier die neuesten Entwicklungen und Studienergebnisse zu dieser Thematik vorgestellt. Das Onlineportal www.hematooncology.com stellt inzwischen zum fünften Mal in Folge eine kompakte Zusammenfassung der auf dem SABCS präsentierten Daten zur Verfügung. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei auf deren Praxisrelevanz für den klinischen Alltag. Diese Kongressberichte werden von renommierten Experten in deutscher Sprache verfasst. Dieses Jahr berichtet Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Seitz aus Regensburg vom SABCS.

„Die neuen Daten aus der IMpassion-130-Studie haben das Potenzial, den klinischen Alltag beim metastasierten, tripelnegativen Mammakarzinom in naher Zukunft grundlegend zu verändern“, stellt PD Dr. med. Stephan Seitz fest.

Die Ergebnisse der WSG-ADAPT-TN-Studie zeigen, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine neoadjuvante Deeskalation der Chemotherapie bei tripelnegativen Patientinnen möglich zu sein scheint.

Und auch auf dem Gebiet der Biomarker sind Fortschritte zu verzeichnen, es bedarf aber weiterhin großer Anstrengungen, damit die Patientinnen von der Auswahl der Therapieoptionen optimal profitieren können.

Die Plattform www.hematooncology.com präsentiert regelmäßig aktuelle Berichte von allen renommierten hämatoonkologischen Kongressen. „Oft reicht die Zeit im ärztlichen Alltag nicht aus, um die zahlreichen onkologischen Kongresse selbst zu besuchen. Wir bieten auf unserem Portal kompakte und von Experten ausgewählte und kommentierte Kongressinformationen an. Diese können für die klinische Tätigkeit mit einem direkten Nutzen verbunden sein“, sagt Dr. med. Ute Stefani Haaga, Ärztin und Geschäftsführerin der medizinwelten-services GmbH, die die Plattform mit Unterstützung der Firma Celgene betreibt. Ärzte können auf www.hematooncology.com auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die anstehenden Kongresse, neue Kongressberichte sowie interessante Neuigkeiten in der Hämatoonkologie informiert. So können die Leser wissenschaftlich und klinisch auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ein Kongressbesuch nicht möglich ist. Ein Archiv bietet eine Rückschau auf frühere Kongresse.

Pressemitteilungen

Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Viele Patienten nehmen fünf und mehr Medikamente. Wie kann die Homöopathie unterstützen?

Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Homöopathie kann eventuell eine Hilfe sein. (Bildquelle: © Coloures-Pic / Fotolia)

Wenn Patienten viele Medikamente auf einmal nehmen müssen, können Wechselwirkungen auftreten. Kann die Homöopathie eine Alternative sein?
Einer aktuellen Analyse der Barmer Krankenversicherung zufolge nehmen 21 Prozent der deutschen Bevölkerung fünf und mehr pharmazeutische Wirkstoffe ein. Die Anzahl der Medikamente steigt dabei mit dem Lebensalter. 23 Prozent der Bevölkerung nehmen keine Medikamente ein. Wechselwirkungen der verschiedenen Präparate sind kaum erforscht. Zudem konzentrieren sich Medikamentenstudien aufgrund ihres komplizierten Settings nicht auf ältere Patienten. Dabei kann der Körper älterer Menschen veränderte Organfunktionen aufweisen.

Warum ist Multimedikation ein Problem?

– Viele unterschiedliche Medikamente können in ihrer Kombination unerwünschte Wechselwirkungen erzeugen.
– Für Ärzte wird es zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten.
– Die Multimedikation ist kaum wissenschaftlich erforscht.
– Studien für die Wirkung von Medikamenten bei älteren Patienten sind selten.

Gute Erfahrungen bei geriatrischen Patienten mit Homöopathie

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen vielbeachteten Forschungsreader herausgebracht. Darin wird homöopathischen Arzneimitteln in der Versorgungsforschung ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Versorgungsforschung untersucht die Anwendung von Medikamenten in der Praxis. In den Studien wurde in den meisten Fällen eine Besserung der Beschwerden und der Lebensqualität dokumentiert. Eine Langzeitstudie der Charité Universitätsmedizin Berlin dokumentierte eine nachhaltige Besserung durch die homöopathische Therapie bei geriatrischen Patienten.(1) Homöopathische Arzneimittel können neben- und wechselwirkungsarm eingesetzt werden. Gerade bei chronischen Erkrankungen können sie konventionelle Therapien unterstützen oder sogar ersetzen. Insofern kann die Homöopathie im Bereich der Multimedikation Potential entfalten.

Bewusstsein für Homöopathie anstelle von konventionellen Präparaten in der Bevölkerung

Bei den Patienten steigt das Bewusstsein für komplementäre Behandlungsformen. Die Homöopathie ist nach wie vor sehr beliebt. Gerade bei Alltagsbeschwerden oder chronischen Erkrankungen hat sie sich bewährt. Wie problematisch die Wirkung konventioneller Präparate sein kann, wurde im Barmer Arzneimittelreport dokumentiert. Die Barmer beschreibt, 18,2 Prozent der Versicherten habe im Jahr 2017 einen Protonenpumpenhemmer verordnet bekommen. Ein solches Präparat wird zum Beispiel bei Sodbrennen eingesetzt. Bei 40,1 Prozent dieser Patienten habe dafür keine Diagnose vorgelegen. Bei falscher Einnahme kann dieses Medikament zu einer vermehrten Säurebildung führen.

(1) http://www.wisshom.de/dokumente/upload/7cda0_forschungsreader_2016_ergschutzgeb%C3%BChr_180713.pdf.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Pressemitteilungen

Problem Multimedikation – Homöopathie als Alternative?

Barmer warnt vor „Arzneimitteltherapie mit Sicherheitslücken.“ Kann Homöopathie unterstützen?

Problem Multimedikation - Homöopathie als Alternative?

Bei der Einnahme ab fünf Arzneimittel sind Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen. (Bildquelle: © stockpics / Fotolia)

In ihrem Arzneimittelreport für das Jahr 2018 analysiert die Barmer Krankenkasse, dass jeder fünfte Bundesbürger im Jahr 2016 fünf oder mehr Arzneimittel eingenommen hat. Die Wechselwirkungen der vielen Medikamente seien dabei Unsicherheitsfaktoren.
Die Ergebnisse der Versorgungsforschung sprechen für die Homöopathie. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, spricht im Arzneimittelreport von „Sicherheitslücken in der Arzneimitteltherapie“, die durch eine bessere ärztliche Kommunikation und Verfügbarkeit von Informationen vermeidbar seien. In einem Projekt zur digital unterstützten Arzneimitteltherapie sollen Hausärzte bei der Arzneimitteltherapie- und dem Versorgungsmanagement unterstützt werden.

Multimedikation: Vieles spricht für die Homöopathie

Homöopathie kann gerade im Bereich der Multimedikation, also der Verordnung von vielen unterschiedlichen Medikamenten von unterschiedlichen Ärzten, eine Alternative sein. Homöopathische Arzneimittel gelten als nebenwirkungsarm und verträglich.Gerade bei chronischen Leiden ist der Bedarf an eine angepasste Medikation hoch. Wie drängend das Problem ist, zeigt sich im Barmer Arzneimittelreport. Bundesweit leiden nach Angaben der Krankenkasse 5,4 Millionen Menschen an drei chronischen Erkrankungen, 23,3 Millionen an fünf oder mehr. Bei zwei Drittel der Barmer-Versicherten behandelten drei oder mehr Ärzte medikamentös. Wie problematisch die Folgen sein können, stellt die Krankenkasse heraus. Ihrer Analyse zu Folge wurden 1.400 Patienten das Mittel Methotrexat im Rahmen der Krebs- bzw. Rheumatherapie verordnet, obwohl die Patienten zugleich eine eingeschränkte Nierenfunktion vorwiesen und dieses Präparat nicht einnehmen dürften. Die Kasse macht deutlich, dass es den Ärzten gerade bei älteren multimorbiden Patienten schwerfällt, den Überblick über die Medikation und die Wechselwirkungen zu behalten.

Homöopathie bei geriatrischen Patienten zeigt in Studien nachhaltigen Behandlungseffekt

Homöopathische Arzneimittel zeigten in einer Metaanalyse der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (Wisshom) in zahlreichen Studien der Versorgungsforschung eine klinisch relevante Verbesserung der Symptome und der Lebensqualität der Patienten. In ihrem Forschungsreader spricht die Wisshom von einem „klinisch relevanten Nutzen für die Patienten.“ So konnte zum Beispiel eine große Beobachtungsstudie mit 3.981 Patienten über einen Zeitraum von acht Jahren, durchgeführt an der Charite Universitätsmedizin Berlin und in Praxen von über 100 homöopathisch arbeitenden Ärzten in Deutschland und der Schweiz nachweisen, dass unter anderem geriatrische Patienten von einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln profitieren konnten. Der Behandlungseffekt war dabei nachhaltig.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Pressemitteilungen

Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus über junge Erwachsene

Darum ist das Abnabeln von Eltern und Kindern so wichtig

Prof. Dr. med. Martin Bohus

Wie die Ablösung von Eltern und Kindern funktioniert und warum sie so wichtig für die Entwicklung eines jungen Erwachsenen ist, erklärt Prof. Dr. med. Martin Bohus.

„Die Ablösung vom Elternhaus beginnt zunächst mit einer starken Orientierung hin auf gleichaltrige Mitglieder einer Peergroup (dt.: Gleichrangige). Mit Ausbildungs- oder Studienbeginn löst sich der junge Mensch aus der Peergroup heraus und begibt sich in übergeordnete Sozialstrukturen, in denen Bedürfnisaufschub sowie zielgerichtetes Arbeiten und Lernen gefördert werden“, so Prof. Dr. med. Martin Bohus, Wissenschaftlicher Direktor des Zentralinstitutes für Seelische Gesundheit in Mannheim und wissenschaftlicher Beirat der Rhein-Jura Klinik.

Gelingen diese wichtigen Übergänge nicht, können sie Brücken sein zu Störungen in der Adoleszenz wie Angsterkrankungen und depressiven Erkrankungen oder zu motivationalen Störungen. „Jemand, der Schwierigkeiten hat, Vertrauen aufzubauen; jemand, der Mobbingerfahrungen hat; jemand, der sehr unsichere Bindungserfahrungen mit seinen Eltern gemacht hat; jemand, der hypersensitiv ist gegenüber Zurückweisungen – der wird Probleme haben, sich in einer Peergroup einzufinden. Jemand, der dort wiederum beispielsweise Mobbingerfahrungen macht, wird sich zurückziehen. Und so fehlt ihm eine ganz wesentliche Phase in seiner Adoleszenz“, so Bohus.

Später fangen viele junge Erwachsene ein Studium an, obwohl sie gar nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. „Die Master-/Bachelor-Studiengänge vermitteln häufig diffuse Kompetenzen, aus denen sich schwer Berufsbilder ableiten lassen, die mit Emotionen, Wünschen und Hoffnungen verbunden werden können. Das verkompliziert es für viele, konkrete, mit Bildern gefüllte Wunschvorstellungen zu entwickeln“, sagt Bohus. Aus dieser Ursache heraus können motivationale Störungen und subdepressive Syndrome entstehen. Die jungen Menschen sind inaktiv und suchen permanent nach schnellen kurzfristigen Ablenkungen, zum Beispiel im Internet.

Junge Menschen müssen lernen, dass sie auch außerhalb ihrer Familie Bedeutung haben und das eigene Handeln wirksam ist. „In einem Auslandsaufenthalt oder einem sozialen Jahr findet der Kontakt mit sozialer Wirklichkeit statt, mit Leiden von anderen, mit Wirklichkeit von anderen. Das ist zentral“, so Bohus. „Zudem ist es sinnvoll, die Ressourcen zu gestalten. Junge Menschen müssen erst lernen, dass nicht jeder Wunsch sofort befriedigt wird, denn dann gibt es überhaupt keinen Grund mehr, sich anzustrengen und zu arbeiten.“

Lesen Sie das ganze Interview auf unserem Blog: https://www.rhein-jura-klinik.de/blog/allgemein/junge-erwachsene-darum-ist-das-abnabeln-von-eltern-und-kindern-so-wichtig/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression und chronische Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Darüber hinaus ist die Rhein-Jura Klinik spezialisiert auf die Behandlung junger Erwachsener im Alter von 18 – 26 Jahren.

Kontakt
Rhein-Jura Klinik
Sabine Pirnay-Kromer
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen
+ 49 (0) 7761 / 5600 0
info@rhein-jura-klinik.de
http://www.rhein-jura-klinik.de

Pressemitteilungen

Zahnarzt aus Vaihingen / Enz: Aspekte der Zahnästhetik

Weiße Zähne sind schön und wirken aufs Unterbewusstsein, erklärt Zahnarzt aus Vaihingen / Enz

Zahnarzt aus Vaihingen / Enz: Aspekte der Zahnästhetik

Gesundes und ästhetisches Erscheinungsbild. (Bildquelle: © xavier gallego morel – Fotolia)

VAIHINGEN / ENZ. Menschen mit gleichmäßigen, weißen Zähnen werden als attraktiver empfunden. Dieses Studienergebnis des Londoner Kings College kann Zahnarzt Konstantinovic in Vaihingen / Enz aus seiner Praxiserfahrung bestätigen. Ästhetische Zähne tragen zu einem gepflegten und gesunden Erscheinungsbild bei. Auch das Selbstwertgefühl profitiert von einem attraktiven Lächeln mit ebenmäßigen Zähnen, was sich positiv auf die Ausstrahlung sowie den beruflichen und privaten Erfolg auswirkt. Doch nicht jeder ist von Natur aus mit weißen Zähnen gesegnet und im Laufe der Jahre stellen sich Verfärbungen ein. Von einer Eigenbehandlung rät Dr. Konstantinovic als Leiter einer langjährig etablierten Zahnarztpraxis in Vaihingen / Enz jedoch ab: „Mittel zur Heimanwendung sind preisgünstig, können jedoch Zähne und Zahnfleisch nachhaltig schädigen.“

Zahnarzt in Vaihingen / Enz informiert: Verfärbungen sind nicht nur ein ästhetischer Makel

Hinter Verfärbungen kann mehr stecken: Einige Menschen neigen von Natur aus eher zu Verfärbungen. Auch der Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin begünstigt sie, weiß Zahnarzt Pedja Konstantinovic. „Sie können allerdings auch ein Hinweis auf Karies sein“, ergänzt der erfahrene Zahnmediziner und rät Betroffenen daher stets zu einer zahnärztlichen Untersuchung.

Eine professionelle Aufhellung ist schonender und nachhaltiger, erklärt der Zahnarzt aus Vaihingen

„In der Praxis wenden wir verschiedene Verfahren an, um die Zähne gleichmäßig und schonend aufzuhellen“, berichtet Dr. Konstantinovic. Hier erfolgt zunächst eine sorgfältige Untersuchung. Krankhafte Schädigungen werden medizinisch behandelt und die Zähne gegebenenfalls professionell gereinigt. „Für leichtere Verfärbungen bietet sich das Home-Bleaching mit einer eigens angefertigten Kunststoffschiene und Bleichgel an“, schildert der Zahnmediziner. Alternativ wird in der Zahnarztpraxis ein höher konzentriertes Gel aufgetragen und die Wirkung durch Bestrahlung intensiviert. Eine anschließende Versiegelung schützt die Zähne. Weitere Therapieoptionen sind Keramik-Veneers, die zugleich schiefe Zähne kaschieren oder – in besonders schweren Fällen – ein Kompositeüberzug.

In der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic und P. Konstantinovic ist eine hochwertige Implantologie erste Wahl. Die Implantologie / Zahnersatz ist für die Zahnärzte ein Routineeingriff.

Kontakt
Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic & P. Konstantinovic
Dr. Branislav Konstantinovic
Stuttgarter Str. 33
71665 Vaihingen / Enz
07042 / 98017
07042 / 12721
presse@zahnarztpraxis-konstantinovic.de
http://www.zahnarztpraxis-konstantinovic.de

Pressemitteilungen

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die Bestimmung des PSA-Wertes ist nur ein Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die PSA Werte richtig interpretieren hinsichtlich von Prostatakrebs. (Bildquelle: © kali9 468303832 – iStock)

Die Bestimmung des PSA Wertes im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs ist in Deutschland eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Das heißt, Patienten müssen für die Kosten dieser Leistung im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen selbst aufkommen, weil diese nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zählen. Ob Patienten im Rahmen der Früherkennung also einen PSA Test durchführen lassen, ist eine individuelle Entscheidung. Sie sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. PSA ist die Abkürzung für „Prostataspezifisches Antigen“. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata hergestellt wird. Im durch Krebszellen veränderten Gewebe ist sein Anteil zehnmal höher als im gesunden. Ein erhöhter PSA-Wert zeigt sich jedoch nicht ausschließlich im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

Wie wird der PSA-Wert im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs bestimmt?

Ein auffälliger, erhöhter PSA-Wert ist ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata, deren Ursache nicht zwingend in einer Krebserkrankung liegt. Um zweifelsfrei eine maligne Erkrankungen der Prostata zu diagnostizieren, sind weitere Untersuchungen notwendig. Tastuntersuchung, Gewebeentnahme und unter Umständen eine Untersuchung unter dem MRT zählen dazu. Das PSA lässt sich im Blut nachweisen. Entscheiden sich Patienten für einen PSA-Test, wird der Arzt Blut aus der Armvene entnehmen. Nach der Untersuchung im Labor liegen einige Tage später die Testergebnisse vor. Der PSA-Wert wird in Nanogramm pro Milliliter angegeben, was einem Milliardstel Gramm pro Milliliter entspricht. Wird der PSA-Wert nur einmalig gemessen, sagt ein leicht erhöhter Wert wenig über eine möglicherweise vorliegende, bösartige Tumorerkrankung an der Prostata aus. Die Ärzte richten vielmehr ihr Augenmerk auf die Entwicklung des PSA-Wertes im Zeitverlauf. Steigt dieser deutlich an, kann dies ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.

Wie lassen sich die PSA-Werte mit Blick auf Prostatakrebs interpretieren?

Nach den Leitlinien der europäischen Urologenvereinigung EAU gilt ein Wert von kleiner ist als 1 Nanogramm pro Milliliter bei 40 jährigen und kleiner als 2 Nanogramm pro Milliliter bei 60 jährigen bei der ersten Messung als unbedenklich. Weitere Kontrolluntersuchungen werden dann alle acht Jahre empfohlen. Bei Werten über 1 bzw. 2 Nanogramm pro Milliliter werden Kontrollen alle zwei Jahre empfohlen. In den Leitlinien wird ein generell individuelles Konzept für die Früherkennung angeraten. Die Kosten für einen PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung beim Urologen liegen als IGeL bei rund 45 Euro.

Quelle:
Prostatakrebs-Leitlinien der European Association of Urology, Stand 2018, http://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/#note_159

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

Kontakt
Profound Medical GmbH
Hartmut Warnken
Kehrwieder 9
20457 Hamburg
+49 (0) 40 8080 93342
+49 (0) 40 8080 93111
presse@profound-medical.de
https://www.prostata-tulsapro.de

Pressemitteilungen

Homöopathie in der Intensivmedizin

Internist und Intensivmediziner über das Potential von Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie kann chronisch kranke Personen unterstützen. (Bildquelle: © TTstudio – Fotolia)

Prof. Dr. med. Michael Frass ist Internist und internistischer Intensivmediziner. Er arbeitet an der Klinik für Innere Medizin I am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien. Zudem leitet er die Wiener Spezialambulanz “ Homöopathie bei malignen Erkrankungen“. In einem Interview mit dem Internetblog „Homöopathie natürlich“ schildert der Facharzt seine Erfahrungen mit Homöopathie in der Intensivmedizin. Zudem berichtet er von Studien zur Anwendung in seiner Arbeit. Frass schildert, Patienten mit Organausfall auf der Intensivstation könnten mit Homöopathie konstitutionell gut unterstützt werden. Darüber hinaus habe er gute Erfahrung in der Therapie von Patienten gemacht, die eine Infektion haben und trotz Antibiotika nur schwer am Leben erhalten werden können. Mit Homöopathie könne man diese Patienten begleitend unterstützen. Der Mediziner trägt das Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Komplementäre Medizin.

Studie zur Homöopathie bei Patienten mit Sepsis

Der Internist und Universitätsprofessor Michael Frass berichtet von Studien mit Intensivpatienten, bei denen homöopathische Arzneimittel zum Einsatz kamen.

– Homöopathie bei Sepsis
– Homöopathie chronischer Lungenerkrankung

In einer Untersuchung wurden Patienten im künstlichen Tiefschlaf mit einer schweren Sepsis untersucht. Eine Sepsis ist eine lebensbedrohliche Entzündungsreaktion. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen wurden mit der konventionellen Medizin in Kombination mit Homöopathie behandelt. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Die Patienten befanden sich nicht bei Bewusstsein. Frass zufolge könne folglich ein Placebo-Effekt oder Suggestion ausgeschlossen werden. Das Ergebnis der Studie: Patienten, die homöopathisch behandelt wurden, zeigten eine bessere Überlebenschance als diejenigen mit dem Placebo.

Mit Homöopathie schneller vom Beatmungsgerät befreit

In einer weiteren Studie wurden Patienten mit Homöopathie mit einer erhöhten Schleimbildung in der Luftröhre behandelt. Diese hatte ihre Ursache in einer chronischen Lungenerkrankung und Nikotinmissbrauch. Unter Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln konnten diese Patienten im Gegensatz zur Vergleichsgruppe viel früher von der Beatmung befreit werden. Sie konnten zudem früher aus der Intensivstation entlassen werden. Darüber hinaus habe Frass in einer weitere Studie zeigen könnten, dass die begleitende homöopathische Behandlung bei Krebspatienten die Lebensqualität steigern kann. Außerdem könne sie die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie minimieren. Sein Fazit mit Blick auf die Evidenz ist positiv. Die Studienlage spreche eindeutig zu Gunsten der Homöopathie.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

Gesundheit/Medizin

ESMO-Kongress 2018: Update zum Pankreaskarzinom, Mammakarzinom und NSCLC

Vom 19. bis 23. Oktober 2018 fand die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) in München statt. In diesem Jahr wurden neue Studiendaten präsentiert, die das Potenzial haben, die Therapiestandards zu verändern. Auf der Kongressplattform www.hematooncology.com können sich interessierte Ärzte über die Highlights aus der aktuellen Krebsforschung zu den Indikationen Pankreaskarzinom, Mammakarzinom und nichtkleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) informieren.
Stuttgart, 14. November 2018 – Die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) zählt zwischenzeitlich zu den wichtigsten internationalen Kongressen auf dem Gebiet der Onkologie. Die Erwartungen der Experten waren in diesem Jahr besonders hoch, da mit der Präsentation wegweisender neuer Daten gerechnet wurde. Das Onlineportal www.hematooncology.com bietet mit den neuen Berichten zum ESMO-Kongress 2018 einen kompakten Überblick mit allen wichtigen und praxisrelevanten Fakten. Die Zusammenfassungen werden von renommierten Experten in deutscher Sprache verfasst. Dieses Jahr berichten Dr. med. Benedikt Westphalen über das Pankreaskarzinom, Prof. Dr. med. Sherko Kümmel über das Mammakarzinom und Priv.-Doz. Dr. med. Amanda Tufman über das NSCLC.
Für das Pankreaskarzinom lag der Fokus klar auf der Abbildung der klinischen Realität sowie auf der Integration neuer technischer und wissenschaftlicher Aspekte in die Diagnostik und Behandlung (Biomarker, translationale Forschung).
Beim Mammakarzinom konnten erstmals seit vielen Jahren wieder wegweisende Daten zur Verbesserung des Überlebens im fortgeschrittenen und metastasierten Stadium vorgestellt werden. Die Ergebnisse der SOLAR-1-, der IMpassion-130- sowie der PALOMA-3-Studien erlauben einen durchaus positiven Blick in die Zukunft.
Beim NSCLC bestätigen neue Daten den Vorteil der immunonkologischen (IO) Chemotherapiekombinationen gegenüber einer Chemotherapie ohne Immuncheckpointinhibition nun auch in der Erstlinientherapie.
Die Online-Plattform www.hematooncology.com präsentiert regelmäßig aktuelle Berichte von allen renommierten hämatoonkologischen Kongressen. „Bei zunehmender Arbeitsdichte ist es interessierten Ärztinnen und Ärzten nicht immer möglich, die großen Onkologiekongresse zu besuchen. Unser Portal bietet ihnen die Möglichkeit, sich anhand der von Experten verfassten Berichte umfassend zu den relevanten Themen zu informieren. So können neueste Kongressinformationen zeitnah in den klinischen Alltag integriert und mit unmittelbarem Nutzen für die Patienten umgesetzt werden“, sagt Dr. med. Ute Stefani Haaga, Ärztin und Geschäftsführerin der medizinwelten-services GmbH, die die Plattform mit Unterstützung der Firma Celgene betreibt.
Ärzte können auf www.hematooncology.com auch einen Newsletter abonnieren, der regelmäßig über die anstehenden Kongresse, neue Kongressberichte sowie über interessante Neuigkeiten in der Hämatoonkologie informiert. So können die Leser wissenschaftlich und klinisch auf dem Laufenden bleiben, auch wenn ein Kongressbesuch nicht möglich ist. Ein Archiv bietet eine Rückschau auf frühere Kongresse.

read more »