Tag Archives: Therapietreue

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Wirkstoff-Kombination erleichtert COPD-Behandlung

Therapietreue bei Lungenerkrankung besonders wichtig

sup.- Früher sprachen die Mediziner von „Compliance“, mittlerweile ist häufiger von „Adhärenz“ die Rede. Gemeint ist in beiden Fällen etwas, das sich nur unzureichend mit dem Begriff „Therapietreue“ übersetzen lässt. Adhärente Patienten akzeptieren ihre Erkrankung sowie den mit dem Arzt vereinbarten Behandlungsplan und passen ihr Verhalten entsprechend an. Das umfasst nicht nur die Einnahme der verordneten Medikamente, sondern z. B. auch Empfehlungen zu Diäten oder Lebensstiländerungen. Gerade bei chronischen Erkrankungen haben es die behandelnden Ärzte jedoch häufig mit einer unzulänglichen Adhärenz ihrer Patienten zu tun. In vielen Fällen eine der Hauptursachen: eine kompliziert erscheinende Medikation, also das Schema, das etwa Dosierung, Art und Dauer der Einnahme festlegt.

Die Umsetzung der ärztlichen Verordnungen scheitert dann an der schwierigen Handhabung der Medikamenteneinnahme. So müssen vor allem Lungenfachärzte immer wieder feststellen, dass der Umgang mit mehreren Inhalatoren und Inhalationssystemen nicht nur älteren Menschen Schwierigkeiten bereitet. „Patienten verwechseln oft die Medikamente oder setzen sie bei einer freien Kombinationstherapie mit mehreren Inhalatoren falsch ein“, berichtet die Berliner Ärztin Dr. Petra Sandow. Solch eine Behandlung mit zwei oder drei unterschiedlichen Wirkstoffen ist aber bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD je nach Krankheitsstadium oft die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor den gefürchteten akuten Krankheitsschüben (Exazerbationen). Von einem neuen Medikament, das drei Wirkstoffe in einem einzigen Gerät zusammenfasst, versprechen sich Mediziner eine erleichterte Handhabung und deshalb eine bessere Adhärenz der Betroffenen mit entsprechender Verordnung. „Die Tatsache, dass künftig eine Dreifach-Therapie mit nur einem Inhalator umsetzbar ist, wird ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung der COPD-Therapie sein“, so die Erwartung des italienischen Spezialisten Prof. Leonardo Fabbri (Modena). In Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Fixkombination konnten Verbesserungen der Lungenfunktion sowie ein Rückgang der jährlichen Exazerbationsrate nachgewiesen werden.

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Neue Klassifizierung von COPD-Patienten

Orientierungshilfe für ärztliche Behandlung

sup.- Nach den aktualisierten Leitlinien der Deutsche Atemwegsliga e. V. zur Diagnostik und Behandlung der Lungenerkrankung COPD werden die Patienten jetzt in vier Gruppen eingeteilt. Entscheidend für die jeweilige Zuordnung sind das so genannte Exazerbationsrisiko sowie die individuellen Atemwegssymptome der Betroffenen. Als Exazerbationen werden plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen bezeichnet, die zu verstärktem Husten, extremen Atemnot-Anfällen und oft auch zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Die Klassifizierung von A bis D soll den Ärzten eine verbesserte Orientierungshilfe bei der Therapieentscheidung geben. Kommen bei einem Patienten eine mittlere bis starke Symptomlast und ein erhöhtes Exazerbationsrisiko zusammen, gilt eine Dreifach-Therapie als empfehlenswert. Ein anti-entzündliches Kortikosteroid sowie zwei bronchienerweiternde Wirkstoffe sorgen dann gemeinsam für eine Verbesserung der Lebensqualität. Mittlerweile benötigen die Patienten dafür auch nicht mehr wie bisher zwei oder drei verschiedene Inhalatoren. Ein Dosieraerosol mit den Wirkstoffen als Dreifach-Fixkombination erleichtert die Therapietreue.

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Wirkstoff-Kombination erleichtert COPD-Behandlung

Therapietreue bei Lungenerkrankung besonders wichtig

sup.- Früher sprachen die Mediziner von „Compliance“, mittlerweile ist häufiger von „Adhärenz“ die Rede. Gemeint ist in beiden Fällen etwas, das sich nur unzureichend mit dem Begriff „Therapietreue“ übersetzen lässt. Adhärente Patienten akzeptieren ihre Erkrankung sowie den mit dem Arzt vereinbarten Behandlungsplan und passen ihr Verhalten entsprechend an. Das umfasst nicht nur die Einnahme der verordneten Medikamente, sondern z. B. auch Empfehlungen zu Diäten oder Lebensstiländerungen. Gerade bei chronischen Erkrankungen haben es die behandelnden Ärzte jedoch häufig mit einer unzulänglichen Adhärenz ihrer Patienten zu tun. In vielen Fällen eine der Hauptursachen: eine kompliziert erscheinende Medikation, also das Schema, das etwa Dosierung, Art und Dauer der Einnahme festlegt.

Die Umsetzung der ärztlichen Verordnungen scheitert dann an der schwierigen Handhabung der Medikamenteneinnahme. So müssen vor allem Lungenfachärzte immer wieder feststellen, dass der Umgang mit mehreren Inhalatoren und Inhalationssystemen nicht nur älteren Menschen Schwierigkeiten bereitet. „Patienten verwechseln oft die Medikamente oder setzen sie bei einer freien Kombinationstherapie mit mehreren Inhalatoren falsch ein“, berichtet die Berliner Ärztin Dr. Petra Sandow. Solch eine Behandlung mit zwei oder drei unterschiedlichen Wirkstoffen ist aber bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD je nach Krankheitsstadium oft die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor den gefürchteten akuten Krankheitsschüben (Exazerbationen). Von einem neuen Medikament (Trimbow), das drei Wirkstoffe in einem einzigen Gerät zusammenfasst, versprechen sich Mediziner eine erleichterte Handhabung und deshalb eine bessere Adhärenz der Betroffenen mit entsprechender Verordnung. „Die Tatsache, dass künftig eine Dreifach-Therapie mit nur einem Inhalator umsetzbar ist, wird ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung der COPD-Therapie sein“, so die Erwartung des italienischen Spezialisten Prof. Leonardo Fabbri (Modena). In Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Fixkombination konnten Verbesserungen der Lungenfunktion sowie ein Rückgang der jährlichen Exazerbationsrate nachgewiesen werden.

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Neue Klassifizierung von COPD-Patienten

Orientierungshilfe für ärztliche Behandlung

sup.- Nach den aktualisierten Leitlinien der Deutsche Atemwegsliga e. V. zur Diagnostik und Behandlung der Lungenerkrankung COPD werden die Patienten jetzt in vier Gruppen eingeteilt. Entscheidend für die jeweilige Zuordnung sind das so genannte Exazerbationsrisiko sowie die individuellen Atemwegssymptome der Betroffenen. Als Exazerbationen werden plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen bezeichnet, die zu verstärktem Husten, extremen Atemnot-Anfällen und oft auch zu einem Krankenhausaufenthalt führen. Die Klassifizierung von A bis D soll den Ärzten eine verbesserte Orientierungshilfe bei der Therapieentscheidung geben. Kommen bei einem Patienten eine mittlere bis starke Symptomlast und ein erhöhtes Exazerbationsrisiko zusammen, gilt eine Dreifach-Therapie als empfehlenswert. Ein anti-entzündliches Kortikosteroid sowie zwei bronchienerweiternde Wirkstoffe sorgen dann gemeinsam für eine Verbesserung der Lebensqualität. Mittlerweile benötigen die Patienten dafür auch nicht mehr wie bisher zwei oder drei verschiedene Inhalatoren. Ein Dosieraerosol mit den Wirkstoffen als Dreifach-Fixkombination erleichtert die Therapietreue.

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Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Kombinations-Präparat erleichtert Therapieerfolg

Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Foto: New Africa / stock.adobe.com (No. 6085)

sup.- Für die meisten Menschen, die an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden, ist eine Inhalationstherapie die primäre Behandlungsmethode. Über Inhalatoren (Devices) gelangen die Wirkstoffe in das Bronchialsystem der Lunge. Ob es zu einem optimalen Wirkungseintritt und damit unter anderem zum Schutz vor schweren Krankheitsschüben kommt, hängt allerdings auch von der Art des Inhalationssystems und der korrekten Anwendung durch den Patienten ab. Die Voraussetzung dafür muss der behandelnde Arzt durch seine Verordnung und durch Schulung in der Handhabung der Inhalatoren schaffen. Die verfügbaren Dosieraerosole oder Trockenpulver-Inhalatoren müssen den individuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schweregrad der Erkrankung spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Alter des Betroffenen sowie seine manuellen bzw. kognitiven Fähigkeiten. Es kommt darauf an, Anwendungsfehler so weit wie möglich auszuschließen, um die notwendige Adhärenz, also die Therapietreue des Patienten, zu gewährleisten.

Dies gilt besonders in den Fällen, in denen das Krankheitsstadium eine Behandlung mit mehreren unterschiedlichen Wirkstoffen verlangt. So hat sich bei instabilen Patienten mit moderater bis schwerer COPD vielfach eine Medikamenten-Kombination aus einem Kortikosteroid gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge sowie zwei bronchienerweiternden Substanzen bewährt. „Da diese Therapie vormals jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung für viele Patienten oft zu kompliziert“, gibt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln) zu bedenken. Um Fehldosierungen durch die so genannte Multi-Inhaler-Problematik zu vermeiden, ist für die Behandlung dieser Fälle jetzt eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) entwickelt worden, die die Wirkstoff-Zusammenstellung direkt in einem einzigen Inhalationsgerät vereint. Lungenfachärzte sehen darin eine Chance, die Triple-Therapie ohne das Risiko häufiger Inhalationsfehler zu verordnen. „Ein Schlüssel zur Verbesserung der Adhärenz kann die Bereitstellung eines möglichst einfachen und einheitlichen Inhalationssystems wie bei dieser neuen Behandlungsoption sein“, so Dr. de Zeeuw. Studien haben gezeigt, dass die Therapieerfolge der Dreifach-Kombination mit vereinfachter Anwendung tatsächlich denen einer Zweifach- oder Monotherapie überlegen sind.

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Inhalationsgerät mit drei Wirkstoffen

Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten bei COPD

sup.- Zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD gibt es ein neues Dosieraerosol, das eine Kombination aus drei Wirkstoffen enthält: Glycopyrronium und Formoterol, zwei so genannte Bronchodilatatoren zur Atemwegserweiterung, sowie das anti-entzündliche Beclometason. Dieses Triple-Präparat (Trimbow) unterstützt das vorrangige Therapieziel, bei Patienten mit moderater bis schwerer COPD die gefürchteten Krankheitsschübe (Exazerbationen) zu vermeiden. In umfangreichen Studien im Vorfeld der Medikamentenzulassung konnte nachgewiesen werden, dass die Dreifach-Therapie die Rate der Exazerbationen im Vergleich zu einer Monotherapie und auch zu einer dualen Therapie mit zwei Wirkstoffen um jeweils rund 20 Prozent senken kann. Der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover) weist zudem darauf hin, dass für eine Therapie mit drei Wirkstoffen bisher mindestens zwei unterschiedliche Inhalationsgeräte erforderlich waren: „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen.“

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Keine Scheu vor dem regelmäßigen Arztbesuch!

Auch selbst verschuldete Krankheiten sind therapierbar

Keine Scheu vor dem regelmäßigen Arztbesuch!

Foto: Fotolia / Alexander Raths (No. 6065)

sup.- Wenn Patienten die Begegnung mit ihrem behandelnden Arzt möglichst vermeiden und den nächsten Termin immer wieder hinauszögern, dann ist nicht selten ein persönliches Schuldbewusstsein die Ursache. Bei Krankheitsbildern wie z. B. Übergewicht, Adipositas oder Diabetes ist vielen Betroffenen der Praxisbesuch unangenehm, weil sie sich selbst verantwortlich für ihren gesundheitlichen Zustand fühlen. Man möchte weder ärztliche Vorhaltungen hören noch sich für sein Verhalten rechtfertigen müssen. Oft führt dies dazu, dass allenfalls Rezepte abgeholt werden, während die kontinuierliche medizinische Beobachtung bzw. Gespräche mit dem Arzt unterbleiben. Das gilt besonders auch für langjährige Raucher, bei denen eine Lungenerkrankung diagnostiziert wurde. Die Kombination aus Schuldgefühlen und einer Scheu vor Konsequenzen für den eigenen Lebensstil erweist sich in zahlreichen Fällen als maßgebliches Hemmnis für eine Therapie.

Mit dieser Strategie erweisen sich die Patienten natürlich keinen Gefallen, sondern sie forcieren lediglich den Grad ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Denn auch bei partiell selbst verschuldeten Krankheiten gibt es ein Recht auf die bestmögliche Behandlung bzw. auf die maximal erreichbare Bewahrung oder Verbesserung der Lebensqualität. Die aktuelle Mitwirkung des Patienten an der Therapie interessiert jeden Arzt dabei wesentlich mehr als Versäumnisse in der Vergangenheit. Gerade zur Behandlung chronischer Erkrankungen hat es in den letzten Jahren eine Reihe bahnbrechender Fortschritte gegeben, die die Bereitschaft des Patienten zu einer konsequenten Therapietreue voraussetzen. So stehen heute wirkungsvolle Behandlungsoptionen selbst bei instabilen Erkrankungsphasen der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD zur Verfügung. Patienten, die trotz einer bislang bewährten zweifachen Medikamentation unter Exazerbationen, also akuten Symptomverschlechterungen leiden, können mit einer neuen Dreifach-Fixkombination (Trimbow) ein deutliches Plus an Lebensqualität und Lebenszeit erzielen. „Exazerbationen sind schlimmer als ein akutes Koronarsyndrom“, warnt der Lungen-Spezialist Prof. Carl-Peter Criee (Bovenden). Deshalb sollten sich auch ehemalige Raucher nicht durch Gewissensbisse davon abhalten lassen, bei regelmäßigen Praxisbesuchen den richtigen Zeitpunkt für solch eine Dreifach-Therapie ermitteln zu lassen. Noch bitterer wäre nämlich die verspätete Erkenntnis, dem Arzt die notwendige Beobachtung des Krankheitsverlaufs verwehrt zu haben.

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Neue Empfehlungen zur COPD-Behandlung

Klassifizierung der Patienten wurde überarbeitet

Neue Empfehlungen zur COPD-Behandlung

Grafik: Supress (No. 6061)

sup.- Die deutsche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Lungenerkrankung COPD der deutschen Atemwegsliga e. V. ist Anfang 2018 aktualisiert worden und hat dabei die Rolle der ICS-haltigen Dreifach-Therapie bei COPD gestärkt (ICS = Inhalative Corticosteroid). Damit orientiert sich die neue Leitlinie weitgehend an der Aktualisierung der internationalen GOLD-Guideline 2017 (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease), die den Ärzten eine Orientierungshilfe für die Therapieentscheidung geben soll. Die Lungenfunktionswerte werden nach den GOLD-Richtlinien in vier Stufen eingeteilt, die eine Lungenleistung von über 80 Prozent bis unter 30 Prozent erfassen.

Die Therapie soll nach der deutschen Leitlinie nun vorranging anhand individueller Atemwegssymptome sowie der Häufigkeit der so genannten Exazerbationen in die Patientengruppen A bis D eingeteilt werden. Exazerbationen sind plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen, die oftmals durch einen Infekt ausgelöst werden und sich z. B. durch extreme Atemnot-Anfälle und verstärkten Husten mit Auswurf auszeichnen oder sogar einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen.

Gerade für Patienten mit erhöhtem Exazerbationsrisiko bei einer mittleren bis starken Symptomlast wird nun eine Dreifach-Therapie aus bronchienerweiternden Wirkstoffen (LAMA und LABA) und einem inhalativen anti-entzündlichen Kortikosteroid (ICS) empfohlen. In klinischen Studien konnten damit die Lebensqualität verbessert und die Exazerbationen gesenkt werden. „Da diese Therapie für instabile COPD-Patienten, die unter dualer Vortherapie weiter symptomatisch sind und/oder exazerbieren, bisher jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung oft zu kompliziert“, erläutert der Pneumologe Dr. Justus de Zeeuw (Köln). Mittlerweile steht diesen Patienten eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) zur Verfügung, in der alle Wirkstoffe in einem Dosieraerosol zusammengefasst sind. Statt zwei oder drei Inhalatoren benötigen die Patienten also nur einen einzigen, was die für den Krankheitsverlauf wichtige Therapietreue erleichtert und den Patienten ein weiteres Stück an Lebensqualität zurückgibt.

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Ernährung ist das A und O: Neue Broschüre mit Tipps rund um die gesunde Ernährung bei Schlaganfall und Vorhofflimmern

Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ will Betroffenen helfen, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen

Ernährung ist das A und O:  Neue Broschüre mit Tipps rund um die gesunde Ernährung bei Schlaganfall und Vorhofflimmern

(Bildquelle: Bayer Vital GmbH)

Leverkusen, 5. Juli 2018 – Vor allem für Menschen mit Vorhofflimmern oder Patienten, die schon einen Schlaganfall erlitten haben, ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Genau hier setzt die neue Broschüre „Ernährung ist das A und O – Der Ernährungsguide bei Schlaganfall und Vorhofflimmern“ der von Bayer initiierten Aufklärungsinitiative „Rote Karte dem Schlaganfall“ an. Sie enthält Informationen zum Thema gesunde Ernährung und bietet Tipps für den Alltag.

Vorhofflimmern: großes Risiko, oft unerkannt
Rund 270.000 Deutsche erleiden Jahr für Jahr einen Schlaganfall, für 70.000 Menschen ist es sogar nicht der erste (1). Ein Schlaganfall kann viele Ursachen haben. In 85 Prozent der Fälle ist es ein Hirninfarkt, für den oft ein Blutgerinnsel der Auslöser ist. Solche Gerinnsel können während eines Vorhofflimmerns entstehen. Damit ist diese zugleich häufigste Form von Herz-rhythmusstörungen (2) ein Risikofaktor für den Schlaganfall.

Die neue Broschüre bietet Informationen zu Symptomen und Ursachen des Vorhofflimmerns sowie zu den Vor- und Nachteilen aktueller Therapiemöglichkeiten. Auch weitere Risikofaktoren für Vorhofflimmern und Schlaganfall werden näher erläutert.

Was im Alltag wichtig ist
Wer unter Vorhofflimmern leidet oder sogar schon einen Schlaganfall hatte, sollte unbedingt seinen Lebensstil überdenken. Drei Faktoren kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu: Ernährung, Bewegung und Therapietreue. Zu allen drei Themen liefert der neue Ernährungsguide Informationen und Ratschläge für den Alltag. Im Fokus steht dabei das Thema gesunde Ernährung. So findet sich beispielsweise eine Liste mit zehn einfachen Regeln für eine gesunde Ernährung in der Broschüre. Was genau ist denn nun gesund? Auch darauf erhalten die Leser Antworten. Für den schnellen Überblick sorgt eine Ernährungspyramide, die zeigt, bei welchen Lebensmitteln wir zugreifen und welche wir lieber liegen lassen sollten.

Gesunde Ernährung Tag für Tag
Unter der Überschrift „Ein gesunder Tag“ finden sich Rezeptideen für einen kompletten Tag. Keine Frage: Keinem gelingt es, sich jeden Tag perfekt zu ernähren – mal fehlt die Zeit zum Kochen, mal macht einem eine Einladung einen Strich durch die Rechnung. Die gute Nachricht: Man darf gelassen bleiben, denn am Ende entscheidet die Wochenbilanz.

Zur Abrundung des Themas Ernährung räumt die Broschüre noch mit einigen Ernährungsirrtümern auf – vom vermeintlich gesunden Früchtejoghurt über Müsli bis hin zu Smoothies. Lieber selber mischen, dazu raten Ernährungsexperten sowohl beim Früchtejoghurt als auch beim Müsli. Denn in fertigem Früchtejoghurt finden sich oft nur wenig Früchte, dafür umso mehr Zucker. Gleiches gilt für Müsli: Fertigmischungen sind oft echte Zuckerbomben. Beim Smoothie ist vor allem zu beachten, dass er weniger Vitamine als rohes Obst und Gemüse enthält und zudem nicht so lange satt macht.

Bewegung und Therapietreue bei Vorhofflimmern
„Bewegung ist das halbe Leben“ sagt der Volksmund. Tatsächlich belegt eine Studie: Schon ein moderates Training verbessert die Lebensqualität von Betroffenen und reduziert das Vorhofflimmern (3,4). Wichtig ist jedoch: Sowohl Patienten mit Vorhofflimmern als auch solche, die bereits einen Schlaganfall hatten, sollten immer erst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, bevor sie mit dem Training beginnen. Dazu rät die neue Broschüre. Daneben gibt es Tipps dazu, wie sich Bewegung leichter in den Alltag integrieren lässt.

Vorhofflimmern muss langfristig mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Sie bieten jedoch nur bei regelmäßiger Einnahme einen sehr guten Schutz. Im Fachjargon heißt das Therapietreue. Sie ist bei Vorhofflimmern besonders wichtig. Wer selbst die Dosierung ändert oder die Präparate nicht konsequent einnimmt, erhöht sein Blutungs- und Schlaganfallrisiko. Deshalb findet sich in der neuen Broschüre auch noch ein eigenes Kapitel zum Thema Therapietreue.

Der neue Ernährungsguide und weitere informative Broschüren zum Umgang mit Vorhofflimmern und Schlaganfall können kostenlos angefordert werden unter:

-info@rote-karte-dem-schlaganfall.de oder
-Rote Karte dem Schlaganfall/Bayer
Postfach 10 03 61
47703 Krefeld

Quellen:
(1) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
(2) Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
(3) Pathak RK, et al: JACC 2015; 66(9):985-996
(4) Thompson PD: JACC 2015; 66(9):997-999

Ihr Ansprechpartner:
Helmut Schäfers, Tel. +49 214 30-58308, Fax: +49 214 30-58270
E-Mail: helmut.schaefers@bayer.com

Mehr Informationen unter media.bayer.de
Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/BayerPresse_DE

hs(2018-0189)

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer be-ruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Ent-wicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Ein-schätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffent-lichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zu-kunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Der Patient entscheidet über seine Lebensqualität

Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6025)

sup.- Compliance, also Therapietreue, ist bei der Behandlung von Asthma ein maßgebliches Kriterium. Bei dieser chronischen Erkrankung, die auf eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber äußeren Reizen zurückzuführen ist, kommt es für einen dauerhaften Therapieerfolg vor allem auf das Verhalten des Patienten an. Er sollte über seine Krankheit gut informiert sein, Risikofaktoren meiden und vor allem durch die zuverlässige Umsetzung der ärztlichen Verordnungen an der Therapie mitwirken. Denn Asthma ist zwar bis heute nicht heilbar, aber bei konsequenter Compliance können fast alle Patienten das Therapie-Ziel eines weitestgehend beschwerdefreien Alltags erreichen.

Die Notwendigkeit der Therapietreue bezieht sich vor allem auf die regelmäßige und korrekte Inhalation von Wirkstoffen, mit denen die Beschwerden wegen der entzündeten und verengten Bronchien unter Kontrolle gebracht werden sollen. Leider erleben die Lungenfachärzte immer wieder eine große Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Sowohl bei der Handhabung der Inhalations-Geräte als auch bei den Einnahme-Intervallen weichen viele Patienten von den Verordnungen ab – mit schwerwiegenden Folgen: Bei unzureichend medikamentös eingestelltem Asthma kann es in den Bronchien zu Umbauprozessen kommen, die eine Kontrolle der Atemwegserkrankung zusätzlich erschweren.

Dass Patienten eigenmächtig die Dosierung ändern oder die Anwendung ganz absetzen, liegt nicht selten an einer latenten Angst vor Nebenwirkungen oder generell an Informationsdefiziten zur Art der Behandlung. Oft spielt auch die Funktionsweise von Inhalationsgeräten eine entscheidende Rolle. Gerade bei Kombinationspräparaten, mit denen der Patient mehrere Wirkstoffe in einer speziellen Zusammensetzung aufnehmen soll, kommt es auf die Anwenderfreundlichkeit der Geräte an. Mediziner begrüßen deshalb, dass es mittlerweile die Möglichkeit gibt, für eine Hochdosis-Therapie mit einem intensivierten antientzündlichen Wirkstoffanteil eine Fixkombination verordnen zu können, für die der Patient lediglich einen Inhalator anwenden muss (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). „Wir benötigen in der Praxis dringend neue Therapieoptionen für Asthmapatienten, die unter bisheriger Therapie keine adäquate Asthmakontrolle erzielen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund) die Bedeutung dieser hochdosierten Wirkstoff-Zusammensetzung. Die wichtige Therapietreue des Patienten wird bei dem Kombinationspräparat sowohl in der Ausführung als Trockenpulverinhalator als auch bei dem Dosieraerosol durch einen Dosiszähler erleichtert.

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