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ARAG Recht schnell…

Urteile auf einen Blick

+++ Lärm vom Brunnen ist zumutbar +++
Anwohner müssen laut ARAG die Geräusche eines Brunnens auf einem öffentlichen Platz hinnehmen, da es sich um eine herkömmliche, sozial adäquate und deswegen zumutbare Immission handelt. Dies gilt insbesondere deshalb, weil Anlagen mit plätscherndem und fallendem Wasser grundsätzlich positive Wirkung auf die Menschen und das Stadtbild haben (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

+++ Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen +++
Wird in Deutschland die Arbeitsunfähigkeit als Grundlage für den Erhalt von Krankengeld festgestellt, darf sich der Versicherte laut ARAG danach überwiegend im EU-Ausland aufhalten und trotzdem Krankengeld kassieren (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

+++ Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig +++
Eine Fluggesellschaft darf laut ARAG keine pauschale Bearbeitungsgebühr verlangen, wenn der Fluggast den Flug storniert.

Langfassungen:
Lärm vom Brunnen ist zumutbar
Seit 1992 wohnt das Ehepaar am Marienplatzes in Ravensburg. 2014 beschwerten sie sich erstmals gegen das Plätschern, die ein Brunnen auf dem Platz machte. Gesundheitsbeeinträchtigungen waren nicht ersichtlich. Ein immissionsschutzrechtliches Sachverständigengutachten stellte fest, dass sich die Geräusche im zulässigen Rahmen bewegen. Unabhängig hiervon weisen die ARAG Experten darauf hin, dass es sich bei Brunnengeräuschen um herkömmliche und sozial adäquate und deswegen zumutbare Geräuschimmissionen handelt. Zum einen werde das Geräusch von plätscherndem und fallendem Wasser als Naturgeräusch im Allgemeinen eher als angenehm empfunden. Zum anderen werten Brunnen das Stadtbild auf, da sie als Treffpunkt dienen, zum Verweilen und im Sommer auch zur Abkühlung einladen. Damit tragen sie zur Steigerung der Lebensqualität innenstädtischer Bereiche wesentlich bei (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen
Die Busfahrerin wohnte als Grenzgängerin in Spanien und arbeitete in Deutschland. Als sie erkrankte, zahlte ihr die Krankenversicherung nach Ablauf der Entgeltfortzahlung vom 04.06.2011 bis zum 26.10.2011 Krankengeld. Direkt im Anschluss wurde ihre Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres festgestellt. Einen Monat später informierte die nun arbeitsunfähige Busfahrerin ihre Krankenkasse, dass sie nach Spanien umgezogen sei. Daraufhin verweigerte die Kasse das Krankengeld und berief sich dabei auf § 16 Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V), wonach ein Anspruch auf Leistungen nur besteht, solange man sich in Deutschland aufhält. Die Frau klagte und hatte Erfolg, da ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos ärztlich festgestellt wurde. Zudem haben hier nach Auskunft der ARAG Experten EU-rechtliche Bestimmungen Vorrang vor dem SGB. Danach hat ein Versicherter, der in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnt oder sich dort aufhält, Anspruch auf Geldleistungen, die vom zuständigen Träger nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften gewährt werden (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig
Wer einen Flug bucht, kann diesen nach Auskunft der ARAG Experten vor Reisebeginn jederzeit kündigen. Für jeden nicht angetretenen Flug darf der Kunde sämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen. Das gilt sogar, wenn man den Flieger ganz einfach verpasst hat. Der Grund spielt keine Rolle! Der Fluggast hat außerdem Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, wenn die Airline den Sitzplatz noch anderweitig vergeben konnte. Die Fluggesellschaft darf auch kein pauschales Entgelt dafür verlangen, dass sie die Stornierung bearbeitet. So sieht es der Bundesgerichtshof. Diese Rechtsprechung ist auch mit europäischem Recht vereinbar, urteilte der Europäische Gerichtshof am 6. Juli 2017 in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Air Berlin (EuGH, Az.: C-290/16).

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Repräsentative Umfrage: Jeder Sechste zahlt mehr als 100 Euro für ein Fußball-Ticket

Fünf Prozent der Deutschen geben mehr als 250 Euro für ein Spitzenspiel aus

7. März 2013

Deutsche sind fußballbegeistert und lassen sich diese Passion etwas kosten: Jeder sechste Deutsche gibt für Spitzenspiele seiner Lieblingsmannschaft dreistellige Beträge aus. Fünf Prozent der Befragten würden sogar mehr als 250 Euro zahlen. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts mafo.de im Auftrag von www.viagogo.de , dem weltweit größten Ticket-Marktplatz.

Im Rahmen der Erhebung wurden insgesamt 661 Personen (52 Prozent Frauen und 48 Prozent Männer) nach ihrer maximalen Zahlungsbereitschaft beim Fußball-Ticket-Kauf befragt: Wie viel Geld geben die Deutschen für ein Spitzenspiel ihres Bundesliga-Lieblingsvereins aus? Das Ergebnis: 17,6 Prozent zahlen mehr als 100 Euro für eine Eintrittskarte. 5,4 Prozent sind sogar bereit, mehr als 250 Euro für ein Ticket auszugeben.

Die Altersgruppe der 31- bis 45-Jährigen ist kaufstark
Unter jenen Sportfans, die bis zu 250 Euro zahlen würden, greifen die 31- bis 45-Jährigen am tiefsten in die Tasche: Genau 50 Prozent der Befragten, die 150 und 250 Euro für ein Bundesliga-Spitzenspiel ihrer Mannschaft ausgeben, liegen in dieser Gruppe. In der Regel haben sie berufliche Positionen mit einem Einkommen erreicht, das solche Ausgaben ermöglicht. Doch auch die 18- bis 30-Jährigen lassen es sich etwas kosten, um bei ihren Stars live dabei zu sein: In der Preiskategorie zwischen 50 und 150 Euro stellen sie die Mehrheit (41,8 Prozent).

Für König Fußball sind Männer besonders spendabel
Ein weiteres Ergebnis: Bei der Zahlungsbereitschaft ist der Fußball noch klar Männersache. Der Anteil der Männer, der mehr als 100 Euro für ein Ticket ausgeben würde, liegt rund viermal so hoch wie bei den Frauen (28,4 und 7,6 Prozent). „Die Umfrage zeigt, dass die Deutschen gerne live bei ihrem Lieblingssport dabei sind“, so viagogo-Unternehmens-sprecher Steve Roest. „Aus diesem Grund freuen wir uns, dass Fußball-Fans auf www.viagogo.de oftmals noch kurzfristig Tickets für Spitzenspiele erwerben können – auch wenn diese als ausverkauft gelten. viagogo bietet die Möglichkeit, auch nicht genutzte Tickets zum Kauf anzubieten.“

Über viagogo:

viagogo betreibt den weltweit größten Online-Ticket-Marktplatz und ist in nahezu 30 Ländern vertreten. Das Unternehmen stellt den Konsumenten eine sichere Onlineplattform bereit, um Tickets für Live-Events aus den Bereichen Sport, Musik, Theater und Comedy zu kaufen oder zu verkaufen. Das Unternehmen ermöglicht durch seinen Service insbesondere den Zugang zu schwer erhältlichen Tickets.

Mit seinem Angebot bewahrt viagogo Konsumenten vor negativen Erfahrungen mit Auktionshäusern und dem Schwarzmarkthandel auf der Straße. Alle über die Plattform verkauften Tickets unterliegen der viagogo-Garantie. Das Unternehmen bietet dem Käufer zudem einen sicheren Geldtransfer: Der Verkäufer erhält sein Geld erst, wenn die Veranstaltung vom Käufer besucht wurde. Zudem erfolgt die Zustellung der Tickets ausschließlich elektronisch oder über Kurierdienstleistungen. viagogo bietet allen Nutzern darüber hinaus einen umfassenden Kundenservice an.

Führende Anbieter von Sport- und Musikveranstaltungen kooperieren bereits mit viagogo, um den Zweitmarkt für Tickets besser zu kontrollieren und zu managen. So arbeitet viagogo mit zehn Bundesliga-Vereinen, wie dem FC Bayern München, FC Schalke 04 oder VfB Stuttgart zusammen. Zudem zählen zehn Clubs der englischen Barclays Premier League, u. a. Chelsea FC und Manchester City FC zu den Partnern der Ticket-Plattform. Hinzu kommen Partner aus ganz Europa: Dazu gehören Fußballclubs der französischen Ligue 1, der spanischen Primera División, Italiens Serie A, der niederländischen Eredivisie sowie drei französische Rugby-Teams. Darüber hinaus ist viagogo u. a. offizieller Partner der Roland-Garros French Open, der Barclays ATP World Tour Finals, der BNP Paribas Masters sowie der Europatour 2012 von Madonna.
Weitere Informationen unter: www.viagogo.de

Kontakt:
Straub & Linardatos GmbH
Sarah Maqbool
Kirchentwiete 37-39
22765 Hamburg
+49 (0)40 398035-496
maqbool@sl-kommunikation.de
http://www.sl-kommunikation.de

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Fliegen mit Kindern: Entspannt mit dem Nachwuchs ans Urlaubsziel gelangen

– Verbraucherportal flightright gibt Eltern nützliche Ratschläge für Flugreisen mit Kindern

Berlin, 05. Juli 2012 – Sommerzeit – Urlaubszeit. Aber gerade vor der An- und Abreise an den Urlaubsort bammelt es vielen Eltern: Gelangweilte und quengelnde Kinder, zu kalt eingestellte Klimaanlagen und wenig Bewegungsfreiheit im Flieger. Rechtsexperte Philipp Kadelbach vom Verbraucherportal flightright (www.flightright.de), selbst Vater eines Kindes, kennt die Tücken einer Flugreise mit dem Nachwuchs. Er gibt Familien hilfreiche Tipps, um unnötige Stressfallen bei Flugreisen zu vermeiden.

Vorbereitung & Boarding
Es empfiehlt sich, bereits am Vortag des geplanten Abflugtages online bei der Airline einzuchecken. Mit den bereits ausgehändigten Bordkarten können Familien am Flugtag direkt zur Passkontrolle und anschließend zum Gate. Lange Wartezeiten, Verzögerungen und unvorhergesehene Komplikationen am Schalter können damit vermieden werden. Bitte beachten: Ab sofort müssen Kinder bei Auslandsreisen einen eigenen Reisepass besitzen – die Eintragung des Nachwuchses in den Pass der Eltern ist nicht mehr länger gültig. Fluglinien bieten Familien mit Kindern darüber hinaus die Möglichkeit des Pre-Boardings an. Mit vorheriger Reservierung können Eltern am Flugtag als erste Passagiere ins Flugzeug steigen. Dies bietet Familien den Vorteil, sich in Ruhe im Flieger einzurichten und das Handgepäck zu verstauen. Ein Nachteil ist allerdings die längere Wartezeit im Flugzeug. Familien sollten sich daher aufteilen. Ein Elternteil wartet zusammen mit den Kindern in der Abflughalle bis zum Ende des Boardings und beschäftigt die Kleinen, während der andere Elternteil die Zeit des Pre-Boardings nutzt und die Sitzplätze vorbereitet.

Säuglinge & Kleinkinder
Grundsätzlich können bereits Säuglinge ab der ersten Lebenswoche mit auf eine Flugreise genommen werden. Lediglich bei Erkältungssymptomen und Ohrenschmerzen raten Experten von einer Reise ab. Für den Druckausgleich während des Starts und der Landung sorgen Schnuller. Alternativ hilft es auch, den Kindern etwas zu trinken oder die Brust zu geben. Damit Säuglinge und Kleinkinder während des Fluges im klimatisierten Flugzeug nicht frieren oder bei der Ankunft im Urlaubsland durch falsche Kleidung sofort schwitzen, sollten Eltern ihre Kinder im Zwiebellook ankleiden. So können sie je nach Bedarf und Temperatur Kleidungsstücke an- oder ausziehen.

Sitzplatz
Durch den eingeschränkten Bewegungsradius werden Kinder gerade während längerer Flugreisen oftmals unruhig. Damit der Flug nicht mit Tränen und Geschrei verbracht wird, sollten Eltern die erste Sitzreihe hinter den Trennwänden nutzen. Mehr Beinfreiheit ermöglicht es den Kindern, auf dem Boden zu spielen oder herumzukrabbeln. Für Säuglinge bis 10 Kilogramm Körpergewicht befinden sich in diesem Bereich spezielle Babytragetaschen, die an die Vorderwänden angebracht werden können. Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, einen eigenen Kindersitz mit ins Flugzeug zu nehmen. Dieser wird in Flugrichtung mit dem Sicherheitsgurt auf einem separaten Sitzplatz befestigt. Ein zusätzlicher Sitzplatz kostet jedoch je nach Airline bis zu zweidrittel des regulären Ticketpreises. Eltern sollten sich bereits bei der Buchung über die Möglichkeiten und Kosten des Babytransports informieren.

Wartezeiten
Bei unvorhergesehenen Wartezeiten und Verzögerungen ist es ratsam, einen zusätzlichen Windel- und Nahrungsvorrat mitzunehmen. Aufgrund der trockenen, klimatisierten Luft im Flieger sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser für Fläschchen gibt es im Flugzeug; auf Anfrage erwärmt das Bordpersonal auch gern den Babybrei. Wird der Flug storniert, sollten Familien dagegen nicht lange warten, sondern sofort handeln. Am besten suchen Reisende umgehend den Ticket-Schalter ihrer Fluggesellschaft auf, um sich über Ersatzflüge zu informieren. Die Airlines sind verpflichtet für eine schnellstmögliche alternative Beförderung zu sorgen. Verzögern sich Abflug und Ankunft um mehr als drei Stunden, sind Fluggesellschaften darüber hinaus zu Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro pro Person verpflichtet; eine vierköpfige Familie kann so beispielsweise bis zu 2.400 Euro Schadensersatz geltend machen. Wer zähe Rechtsstreitigkeiten mit der Fluggesellschaft und hohe Anwaltskosten vermeiden möchte, findet schnelle Hilfe auf dem Verbraucherportal flightright (www.flightright.de). Passagiere müssen nur ihre Flugnummer und den Abflugtag in den kostenlosen Entschädigungsrechner eingeben. flightright prüft dann die Rechtsansprüche der Passagiere und setzt diese gegenüber der Fluggesellschaft durch.
Über flightright: flightright (www.flightright.de), das Verbraucherportal für Fluggastrechte, startete im Frühjahr 2010. Passagiere haben die Möglichkeit, Entschädigungen für verspätete oder annullierte Flüge direkt über den Entschädigungsrechner von flightright einzufordern. flightright beruft sich auf die EU-Verordnung 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Wiedergutmachung durch die Fluggesellschaft zu. Weitere Informationen auf http://www.flightright.de
flightright GmbH
Philipp Kadelbach
Neuendorfstr. 18a
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