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Gesundheit/Medizin

AVA-Fachtagung in Uslar war ein Erfolg: Alle wollen gesunde Kühe

Namhafte Vertreter von Tierzuchtorganisationen, Referenten aus der Praxis, als auch aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Deutschland und Österreich und ausgewiesenen Tierzuchtwissenschaftler diskutierten am letzten Wochenende in Uslar, bei Göttingen, auf einer von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer organisierten Veranstaltung mit praktizierenden Tierärzten und Landwirten zu aktuellen Problemen der modernen Milcherzeugung unter besonderer Beachtung tierzüchterischer Aspekte. Sowohl Unterzeichner der „Göttinger Erklärung 2016“ als auch Unterzeichner der „Stellungnahme der DGfZ zur Göttinger Erklärung 2016 zur Milchproduktion“ brachten sich durch ihre Referate bzw. ihre oft auch lebhaften Diskussionsbeiträge in einen auf Konsens suchenden Dialog vor Ort ein. In der Tat wurden auch zahlreiche Punkte herausgearbeitet, die die Grundlage für ein zukünftig engeres Zusammenrücken aller Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis bilden könnten. So bestand Einigkeit darüber, dass ein relativer Gesamt-Zuchtwert (RZ) für Gesundheit (RZGesundheit) dringend angezeigt ist. Alle Referenten und die zahlreichen Diskussionsteilnehmer der AVA-Tagung begrüßten solche Ansätze, die letztendlich  die Gesundheit der Milchkühe verbessern soll. Die AVA-Veranstaltung gab allen Beteiligten die Gelegenheit zu einer offenen und breiten Diskussion der Vor- aber auch Nachteile der modernen Milcherzeugung. Interessant war das große Interesse speziell der Tierärzteschaft aber auch der Beratung, sich über neue Entwicklungen in der Holstein- bzw. Fleckviehzucht zu informieren. Für den Organisator des Fachaustausches, Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, war es ein Anliegen, die  unterschiedlichen Positionen von Organisationen und der Praxis zum Wohle der Kühe gemeinsam zu diskutieren. Zweifellos wäre es wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Verantwortliche aus den Rinderzucht-Verbänden anwesend gewesen wären. Hier haben offensichtlich die Geschäftsführer und ihre Zuchtverantwortlichen noch nicht erkannt, dass es besser ist miteinander als übereinander zu reden. Repräsentanten sowohl der Dachorganisation für die Holstein-Züchter (= der DHV) als auch für das Fleckvieh und Braunvieh (= die ASR) haben eine Chance verpasst, mit interessierten Tierärzten oder auch kritischen Holstein- oder Fleckviehzüchtern ins Gespräch zu kommen. Und wer glaubte, dass nur bei Milchrindern (Holsteins und Brown Swiss) kritische Fragen von Praktikern gestellt wurden, der irrte. Einige neuere Entwicklungen wurden auch beim Zweinutzungsrind ‚Fleckvieh‘ kritisch beleuchtet.

‚Uslar 2.0‘ war eine hervorragende Plattform zum ehrlichen Gedankenaustausch für Tierzüchter und Tierärzte, Praktiker und Wissenschaftler ohne Schuldzuweisung an jeweils den Anderen. Es war das Ziel dieser AVA-Fachtagung, zweifellos noch vorhandene ‚Gräben‘ in der Zuchtzielgestaltung abzubauen und zu überwinden.

Auch die sehr harte Kritik von Landwirtin Frau Kirsten Wosnitza, praktische Milchbäuerin aus Norderfeld (Schleswig-Holstein), an den Siegertieren auf den aktuellen Holstein-Schauen oder von Herrn Dr. Thomas. Grupp, Bayern-Genetik, an die zunehmende ‚Papier-Genetik‘ in der Fleckviehzucht fanden ihre Zustimmung unter fast allen beteiligten Diskussionspartnern. Natürlich fanden auch Beiträge zu den „CO2 footprints“ der Milchkühe Beachtung, wird dies doch zunehmend von den Verbrauchern kritisch gesehen. Der Beitrag der Tierärztin Dr. Anita Idel, Buchautorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ fand erhebliche Beachtung unter den Fachleuten.  „Uslar 2.0“ war eine erfolgreiche Fachtagung.

 

 

 

 

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie(AVA) findet man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

 

 

 

 

Pressemitteilungen

Moderne Nutztiermedizin verlangt nicht nur tiermedizinisches Wissen vom Betreuungstierarzt im Kuhstall

Tierärzte und Tierärztinnen in der Betreuung von Milchkühen bezeichnet man heute als so genannte Managementbegleiter des Landwirtes. Früher rief der Landwirt den Tierarzt, wenn z.B. eine Kuh – oder mehrere- krank waren, um diese wieder „gesund zu machen“. Die heutige moderne Nutztiermedizin verlangt von den Veterinären, dass Tiere gar nicht erst erkranken. Vergleichbar ist das mit dem Auto und der Kfz-Werkstatt: Wir alle lassen bei unserem Fahrzeug Inspektionen durchführen, damit wir uns auf das Auto verlassen können, damit es nicht „kaputt“ geht. Und so ist es vergleichbar heute in der modernen Nutztiermedizin. Nicht die Therapie steht im Vordergrund, sondern die Prophylaxe, damit die Tiere erst gar nicht erkranken. Natürlich muss auch einmal ein Auto, trotz Inspektion, in die Werkstatt – so auch auf den Bauernhöfen mit den Kühen. Erkrankt eine Kuh, wird natürlich der Tierarzt gerufen, der das Tier entsprechend seiner Erkrankung therapiert. Ziel der Präventivtiermedizin ist der Tierschutz, Verbraucherschutz und auch die Betriebsökonomie des Landwirtes; nicht zu vergessen die Einsparung von Arzneimitteln, bzw. Antibiotika, was in heutiger Zeit im Rahmen der Resistenzminimierung einen sehr hohen Stellenwert hat. Wie bereits erwähnt, hat das Procedere der Fütterung einen enorm hohen Stellenwert zur Beurteilung und Optimierung der Tiergesundheit. Allein schon aus diesem Grunde ist es für den Tierarzt von großer Wichtigkeit, profunde Kenntnisse in den Bereichen der Milchvieh-Fütterung aufweisen zu können, um Betriebe insgesamt effektiv und erfolgreich beraten zu können. Die Tierzucht bietet mittlerweile Tiere an, deren Leistungen vor noch 10 Jahren nahezu undenkbar waren, und die deshalb schon viel aufwendiger zu betreuen sind. Die traditionelle Rolle des Tierarztes in der Nutztiermedizin, den Landwirt (Tierwirt) lediglich in Fragen der Tiergesundheit zu beraten, bzw. als „Feuerwehrtierarzt“ zu agieren, sind endgültig vorbei und Geschichte. Es gilt der Satz: „Wird die Kuh optimal ernährt, sind die Tiere gesund“. Natürlich hat eine Vielzahl anderer Faktoren auch Einfluss auf die Tiergesundheit. Es zeigt sich aber deutlich, dass der Schwerpunkt „Fütterungsoptimierung“ mit und durch den Tierarzt aus dem Beratungskonzept nicht mehr wegzudenken ist. „Unsere tierärztliche Aufgabe besteht darin, Fütterungsfehler, die mehr oder weniger tiergesundheitliche „Auswirkungen“ haben, zu erkennen und mit dem Futterberater zu diskutieren. Wir Tierärzte sind mehrfach pro Monat bei den Tieren im Stall und sehen vor Ort, „was los ist“. Umso mehr sind wir gefragt zu erkennen, inwieweit die Fütterung negative Gesundheitseinflüsse letztendlich auf die gesamte Herde hat“, so Gründer und Leiter das Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler aus dem münsterländischen Horstmar-Leer. „Tierärzte müssen „Futter“ und „Fütterung“ kennen und beherrschen, um letztendlich über die TIergesundheit einer Kuhherde urteilen zu können“, so Hellwig weiter. Um auf dem Gebiet der Milchviehfütterung und des Futtermanagements Tierärztinnen und Tierärzten die Möglichkeit zu geben, sich höher zu qualifizieren, bietet die AVA zwei unterschiedlich ausgerichtete Fütterungsseminare (Grundkurs und Aufbaukurs) an. Ziel ist es – im Zuge der alltäglichen Visiten – Fütterungsfehler am Tier, Leistungsgruppen oder der Herde sofort zu erkennen, die Ursachen zu evaluieren und gemeinsam mit dem Tierhalter (und dem Futterbera-ter) an den Rationen und am Fütterungsmanagement zu arbeiten. Erst dann ist die tierärztliche Bestandsbetreuung in Gänze „ausgeschöpft“ und optimiert.
Hoch leistende Herden fordern ein hoch qualifiziertes landwirtschaftliches Management und damit auch profundes Wissen der Tierärztinnen und Tierärzte in der Fütterung, denn diese sind die Ma-nagementberater und -begleiter der modernen landwirtschaftlichen Betriebe. Und dazu bedarf es viel mehr, als wir alle in unserer Ausbildung auf der Universität gelernt haben. Die Unterteilung der Fütterungsfortbildung für Tierärzte in GRUNDKURS und AUFBAUKURS wird dem Wissensstand der Teilnehmer/-innen gerecht. Es soll niemand überfordert, bzw. unterfordert werden. So haben die Veterinäre die Möglichkeit, Schritt für Schritt in der Fütterungsmaterie Milchvieh geschult zu wer-den, damit Sie sofort fundiert und fachlich versiert auf Ihren Milchviehbetrieben diskutieren können, mit dem Ziel , die Tiergesundheit auf einem hohen Niveau zu halten, bzw. auf ein höheres Niveau zu heben. Der Grundkurs findet am 3. und 4. Juli 2017, der Aufbaukurs Fütterung am 5. und 6. Juli 2017 in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in 48612 Horstmar-Leer statt. Alle weiteren Informationen können auf der AVA-Homepage unter www.ava1.de abgerufen werden. Es gibt noch einige Restplätze.

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiter-bildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tierge-recht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer
Ernst-Günther Hellwig
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstraße 5 – D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
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Gesundheit/Medizin

One Health – Medizin und Tiermedizin müssen gemeinsam Antibiotikaresistenzen bekämpfen

Mediziner und Tiermediziner sitzen in einem Boot, was die Bekämpfung von Krankheiten bei Mensch und Tier betreffen unter dem neuen Begriff „One Health“. Keine Therapie ohne genaue Diagnostik und labordiagnostischer Untersuchung mit Überprüfung der Antibiotikawirksamkeit der eingesetzten Chemotherapeutika. Diese Grundsätze sind bei den Veterinären seit Jahren fest verankert, denn die Verantwortung des Arzneimitteleinsatzes im Rahmen der One Health Strategie bei Mensch und Tier wird von den Tierärztinnen und Tierärzten sehr ernst genommen. Die Tiermediziner stehen hinter den Forderungen der so genannten Antibiotic Stewardship, der Maßnahme zur Gewährleistung einer optimalen antibakteriellen Pharmakotherapie (Antibiotikatherapie). Ziel ist, die optimale Wirksamkeit der durchzuführenden Therapie zu gewährleisten, um Resistenzentwicklungen zu reduzieren und Neben– und Wechselwirkungen zu vermeiden.

Im Rahmen der Präventivtiermedizin, also die Forderung, dass die Tiere eines Bestandes erst gar nicht erkranken sondern durch Maßnahmen  einer vorbeugenden Tiermedizin „Gesund“ bleiben, hat das Aufgabenfeld der Veterinärmediziner hin zur Managementbegleitung der Landwirte erweitert. Dazu gehören natürlich auch profunde Kenntnisse der praktischen Fütterung und Fütterungsstrategien von landwirtschaftlichen Nutztieren. Diese neuen Aufgabenbereiche für Tierärzte hat sich die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) auf die Fahnen geschrieben. Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt und bietet seit über 15 Jahren sehr erfolgreich berufsübergreifende Fortbildungen für Tierärzte, aber auch für Landwirte und Berater, an. „AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen“, so Hellwig.

Da bekannter Weise eine optimale Darmgesundheit der Grundpfeiler eines optimiertes Immunsystems ist, steht die tier- und altersgerechte Fütterung im Rahmen der Tiergesundheit ganz vorne an. Eine ausgeglichene Fütterung sorgt für eubiotische Bedingungen im Darm, was unabdingbar für die körpereigene Abwehr ist. „Die Immunität findet im Darm statt“, und damit spielt die Fütterung eine herausragende Rolle für den Erhalt der Tiergesundheit. Durch „strategische Futtermittel“ erfüllt die Futtermittelindustrie heute erfolgreich neue Aufgaben im Rahmen der Tierfütterung, um den Arzneimitteleinsatz per se zu minimieren.  Diese neuen Strategien muss auch der Tierarzt beherrschen, um das gemeinsame Ziel, die Tiere gesund zu erhalten, zu erfüllen. Dazu bietet die AVA 4 Fortbildungskurse Ende Mai und Anfang Kuni 2017 in der Akademie im münsterländischen Horstmar-Leer für Tierärztinnen und Tierärzte an, um sich der Thematik Fütterung intensiv zu widmen, die die erfahrene Tierernährungsexpertin Frau Dr. med. vet. Sandra Vagt aus Düsseldorf leitet. „Ist der Darm gesund, ist das Tier gegen eine Vielzahl von Infektionserregern gefeit und damit greift auch hier die One-Health-Strategie.  Weitere Erläuterungen zu den AVA-Fütterungsseminaren findet man auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

 

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

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Gesundheit/Medizin

AVA-Tierärzte und die Göttinger Erklärung 2016 für mehr Tiergesundheit und Tierwohl finden mehr und mehr Zustimmung

Die Göttinger Erklärung 2016 wurde von den Tierärztinnen und Tierärzten der 16. AVA-Haupttagung 2016 im Frühjahr 2016 postuliert. Erkrankungsraten bei milchbetonten Rinderrassen von über 50 Prozent und daraus resultierende hohe Abgangsraten in der ersten Laktation sind tiergesundheitlich, aber auch dem Verbraucher gegenüber, nicht mehr akzeptabel und vertretbar. Die anwesenden Nutztierärztinnen und Nutztierärzte der 16. Haupttagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) waren sich einig, dass dringender Handlungsbedarf angezeigt sei, um die unerwünschten Entwicklungen in der Tierzucht zu stoppen, so der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler. Das sind wir den Tieren und dem Verbraucher schuldig, so Hellwig weiter. Eine im wahrsten Sinne für Alle gesunde Milchproduktion muss auch für die breite Masse der Milchproduzenten möglich sein und nicht nur einer kleinen Spezialistengruppe überlassen werden. Diese Göttinger Erklärung 2016 wurde in sehr vielen Medien veröffentlicht und diskutiert. Aus Reihen der Tierärzteschaft wurde die Wichtigkeit der Thematik betont und auch einige Landwirte meldeten sich, um ihre Unterstützung der Göttinger Erklärung 2016 für mehr TIergesundheit und Tierwohl unserer Milchkühe zu bekunden unterstützen. Allerdings sieht der AVA-Chef Ernst-Günther Hellwig kaum Resonanz oder Zustimmung von einer Vielzahl der Bauernverbände und Zuchtorganisationen im deutschsprachigen Raum. Die von der Tierärzteschaft in die Diskussion gebrachten Einwände werden zum Teil negiert, meist aber ignoriert. Ganz aktuell hat sich auch die Bundestierärztekammer (BTK) zum Thema in einer Resolution geäußert. Die BTK stellt die Nutztierzucht unter Tierschutzaspekten in Frage. “Neben den klassischen Infektionskrankheiten spielen leistungs- und managementabhängige Krankheiten und Mortalitäten eine immer größere Rolle sowohl in der tierärztlichen Bestandsbetreuung als auch in der amtstierärztlichen Überwachung landwirtschaftlicher Nutztierhaltungen“, so die Resolution vom 16. April 2016. Für die Tierärzteschaft greife die “Berücksichtigung der Tiergesundheit bei der Zucht auf Leistungsfähigkeit, wie sie in § 1 Abs. 2 des Tierzuchtgesetzes gefordert wird, zu kurz, um Tierschutzprobleme in der Nutztierzucht zu beseitigen, die in Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit der Tiere auftreten“ so die BTK weiter in ihrer Resolution. Die Bundestierärztekammer fordert das Landwirtschaftsministerium auf, diesbezüglich aktiv zu werden, um das Tierschutzgesetz in aller Form durchzusetzen.

Mehr und mehr Tierärztinnen und Tierärzte sehen die Entwicklungen in der Tierzucht sehr kritisch. Es kann nicht sein, dass nur „ein Handvoll“ Top Landwirte in der Lage sind, diese hochleistenden Tiere bei bester Tiergesundheit und Tierwohl zu managen. Es müssen alternative Möglichkeiten geschaffen werden, um Tiere und landwirtschaftliches Management so in Einklang zu bringen, dass Tierschutz, TIergesundheit und Tierwohl erfüllt werden. Die landwirtschaftlichen Verbände und Organisationen können uns jetzt nicht mehr ignorieren oder übergehen. Sie sollten sich schnellstmöglich mit uns an einen Tisch setzen. Das sind wir den Tieren und den Verbrauchern schuldig, so der Chef der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig.

zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wurde 2001 gegründet und ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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Pressemitteilungen

Kooperation mit Meerblick

Timmendorfer Tierärzte Seminare und VetiPrax.TV beschließen Zusammenarbeit

VetiPrax.TV – Das Tierarztfernsehen ist offizieller Förderer 2014 der Timmendorfer Tierärzte Seminare und ergänzt das Beitragsprogramm mit internationaler Marketing-Expertise. Die von Dr. Felix Benary seit 1993 organisierten Seminare bieten Kleintierpraktikern intensive Fortbildung in entspanntem Rahmen – nur 10 Meter entfernt von der Ostsee. In diesem Jahr wird das Seminarprogramm ergänzt durch ein Thema, das auch für Tierärzte relevant ist: Die Markenbildung im Unternehmen Tierarztpraxis. Neben einer Vielzahl von qualifizierten Referenten mit langjähriger, praktischer Erfahrung wie z. B. Prof. Dr. Reinhard Mischke (Hannover) oder Prof. Dr. Klaus Hartung (Berlin) reiht sich nun auch Tobias Tietje, Geschäftsführer der VetiPrax GmbH und Prüfer für internationales Marketing an der FONTYS Hochschule in Venlo in die Runde der Referenten ein.

„Mein Team und ich freuen uns, die Timmendorfer Tierärzte Seminare zu unterstützen und eine Erfolgsgeschichte mitgestalten zu dürfen. Das Team um Dr. Benary leistet eine tolle Arbeit und organisiert perfekt. Tierärzte studieren lang und bilden sich fast lebenslang fort. Sie sind die Experten für Tiergesundheit – ganz im Gegensatz zu paraprofessionellen Berufen, dem Internet und anderen Wettbewerbsteilnehmern. Wir nähern uns zeitgemäßem Marketing mit Blick für die speziellen Bedürfnisse der Tiermediziner/innen.“ So der Geschäftsführer von VetiPrax, Tobias Tietje. Dr. Felix Benary sieht sich bestätigt: „Das positive Feedback der Teilnehmer gibt unserer thematischen Ausrichtung recht. Wir Tierärzte müssen uns bewusst machen, welche Möglichkeiten wir im täglichen Wettbewerb haben. Wir sind begeistert von der fachlichen Begleitung und danken VetiPrax für die Unterstützung unserer Seminarreihe. Direkt am Strand der Ostsee hat das Thema im wahrsten Sinne Aussicht.“

Timmendorfer Tierärzte Seminare
Die Timmendorfer Tierärzte Seminare umfassen in diesem Jahr 17 Termine. Informationen hierzu im Netz unter: www.tieraerzte-seminare.de

VetiPrax
Die VetiPrax GmbH mit Sitz in Köln wurde 2009 als spezialisierte Werbe- und PR-Agentur für die Vet-Branche gegründet. Mit VetiPrax®TV – Das Tierarztfernsehen betreibt das Unternehmen ein bundesweites, einzigartiges TV-Netzwerk in Tierärztlichen Kliniken und Praxen. Als Spezialist für die Gestaltung von Corporate Identities, die Erstellung von Webseiten sowie die Produktion von Imagefilmen begleitet VetiPrax® die Vet-Branche auf allen digitalen Kanälen. Marketing- und PR-Kampagnen für Institutionen, Marken und Produkte sorgen für maximale Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und in sozialen Netzwerken.
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Die VetiPrax GmbH mit Sitz in Köln wurde 2010 als spezialisierte Werbe- und PR-Agentur für die Veterinär- und Tierhalter-Branche gegründet. Mit VetiPrax®TV – Das Tierarztfernsehen betreibt das Unternehmen ein bundesweites, einzigartiges TV-Netzwerk in Tierärztlichen Kliniken und Praxen. Zielgenau und ohne Streuverlust werden so nahezu 100% budgetentscheidende Tierhalter am P.O.S. und P.O.I. Tierarzt erreicht. Als spezialisierter Mediendienstleister erschließt das Unternehmen seinen Kunden den direkten Weg zum Tierhalter.

VetiPrax.TV
Johannes Koller
Lindenstraße 14
50674 Köln
+49 (221) 92 428-131
koller@vetiprax.de
http://www.vetiprax.de

ZIEGS PLUS MÜLLER DIE MARKETING AGENTUR
Johannes Koller
Vogelsanger Weg 39
50858 Köln
0221 502 946 44
j.koller@zplusm.de
http://www.zplusm.de

Pressemitteilungen

KULINARISCHE LIEBESERKLÄRUNG FÜR HUNDE

Unter dem Motto „Weil Liebe gut tut“ bietet die Marke Liebesgut Vierbeinern jetzt lupenreinen Gourmet-Genuss in Bioqualität mit Zutaten „made in Germany“ – mit 75% reinem Muskelfleisch und ganz ohne künstliche Zusätze, Füll- oder Lockstoffe

KULINARISCHE LIEBESERKLÄRUNG FÜR HUNDE

Weil Liebe gut tut: Die Tierfutter-Manufaktur Liebesgut sorgt jetzt für kompromisslos gesunde Hunde-Nahrung

Hundebesitzer, die auf einer Futterdose das Kleingedruckte lesen, finden dort gewöhnlich das „Who-is-Who“ der lebensmitteltechnischen Gesundheitsschädlinge. Denn herkömmliches Tierfutter besteht zu großen Teilen aus minderwertigen Nebenerzeugnissen sowie einer Vielzahl von unverträglichen Chemikalien. Kein Wunder also, dass Hunde heute zunehmend unter Allergien, Verdauungsstörungen und Mangelerscheinungen leiden. Die Münchner Tierfutter-Manufaktur „Liebesgut“ schafft jetzt mit einer kulinarischen Liebeserklärung Abhilfe. Für alle, die an das Futter ihrer treuesten Gefährten dieselben Ansprüche stellen wie an die eigene Ernährung. Liebesgut-Produkte werden schonend gegart, kalt abgefüllt und enthalten keinerlei künstliche Zusätze oder Nebenerzeugnisse. Das heißt, bei Liebesgut schmeckt der Hund das Futter und nicht zugesetzte Geschmacks- und Duftstoffe. Das verwendete reine Muskelfleisch hat Lebensmittelqualität und stammt nicht aus der Massentierhaltung. Die Rezepturen sind ganz auf eine ausgewogene und obendrein schmackhafte Ernährung ausgerichtet – verdauungsregulierend und sehr gut verträglich. Hundefutter in dieser Qualität ist sogar für den deutschen Markt ein absolutes Novum. Bestes Beispiel ist die Futterlinie „Liebesgut Bio“, die obendrein nur Erzeugnisse aus kontrolliert biologischem Anbau aus der Region verwendet und neben 75% Fleischanteil ausschließlich Gemüse, Mineralien und Kräuter enthält. Besser können Tierfreunde nicht in ein langes, unbeschwertes Leben mit Hund investieren. Die Bio-Linie ist in recyclingfähigem Weißblechdosen abgefüllt und ab 2,95 Euro in drei verschiedenen Sorten in Biomärkten, Apotheken sowie im gehobenen Tierfachhandel und über www.liebesgut-tiernahrung.de erhältlich.

Die „Liebesgut Bio“-Linie wird in den drei Sorten „BIO Geflügel“, „BIO Rind“ und „BIO Lamm“ angeboten – naturbelassen abgefüllt in praktischen 200 g- oder 400g- Easy-Peel-Dosen aus Weißblech. Alle Zutaten – ausschließlich hochwertiges Muskelfleisch, Gemüse, Kräuter und Mineralien – sind optimal auf den Hunde-Organismus abgestimmt. Durch schonende Garung und Kaltabfüllung sowie den totalen Verzicht auf Geschmacksverstärker, synthetische Vitamine, Lockstoffe, Farbstoffe und Nebenerzeugnisse ist der Nährwert von Liebesgut Tiernahrung insgesamt besonders hoch: Die Sorte „BIO Lamm“ liefert mit 50% Muskelfleisch, 20% Herz und 5% Leber wertvolles Vitamin B12, Mineralstoffe, Natrium, Eisen und komplexe Eiweiße. Haferflocken (7%) tragen hochwertige Kohlehydrate und Ballaststoffe bei, rote Beete (5%) eine gesunde Portion Kalium, Eisen und Folsäure. Vitamine liefern Äpfel (5,5%), Karotte (5%) und Petersilie. Gegen freie Radikale wirkt Hagebutte, die außerdem entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt. Sonnenblumenöl steuert schließlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren bei, die zusammen mit pulverisierten Eierschalen für glänzendes Fell sorgen. „BIO Geflügel“ ist dagegen mit 50% Muskelfleisch, 20% Herz und 5% Leber ein guter Protein-Lieferant und enthält viele essenzielle Aminosäuren und nur wenig Fett. Naturbelassener Reis (7%) liefert wichtige Nährstoffe, Mineralien und dreimal mehr Ballaststoffe als weißer Reis. Das fördert die Verdauung und eine gesunde Darmflora. Apfel (5,5%), Karotte (5%) und Zucchini (5%) steuern viele Vitamine und weitere Ballaststoffe bei. Hagebutte bindet freie Radikale, wirkt entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Sonnenblumenöl sorgt für ungesättigte den passenden Anteil an Fettsäuren, Petersilie für Vitamin C. Das gewährleistet eine gesunde Niere und Blase. Sonnenblumenöl und pulverisierte Eierschalen tragen zu gesundem, glänzenden Fell bei. „BIO RIND“ ist dagegen dank 50% Muskelfleisch, 20 % Herz und 5% Leber reich an Protein, Zink sowie den Vitaminen B12 und B6. Der Anteil an Vollkornnudeln (7%) steuert verdauungsfördernde Ballaststoffe und Kohlehydrate bei. Eine Portion Kürbis (5%) sorgt neben Ballaststoffen für Vitamin A und C sowie Kalium. Noch mehr Vitamine liefern Apfel (5,5%), Karotte (5%) und Petersilie. Gegen freie Radikale wirkt Hagebutte, die zugleich entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt. Der Anteil an Sonnenblumenöl liefert wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren und lässt zusammen mit pulverisierten Eierschalen das Fell glänzen.

Alle drei Sorten sind in 200g-Dosen für 2,95 Euro, und 400g-Dosen für 4,95 Euro unverbindliche Preisempfehlung erhältlich. Alle Produkte werden ab einer Bestellmenge von einem Stück über den Shop auf www.liebesgut-tiernahrung.de innerhalb von drei Tagen zuzüglich Versandkosten von pauschal 5,95 Euro bundesweit direkt nach Hause geliefert. Das gilt auch für Österreich und Schweiz, wobei die Versandkosten hier je nach Bestellvolumen variieren.

Liebesgut Tiernahrung wurde 2012 von einem Team aus prominenten Hauben-Gastronomen, Metzgern sowie Lebensmittel-Technikern gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Das junge Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kompromisslose Treue vierbeiniger Gefährten mit vollwertigem Premium-Futter zu belohnen. Die Marke steht für nachhaltige Tiernahrung in geprüfter Lebensmittelqualität aus deutscher Produktion ohne Massentierhaltung, die eine artgerechte, ausgewogene und reizfreie Ernährung gewährleistet. Alle Produkte werden zu diesem Zweck schonend gegart, kalt abgefüllt und enthalten keinerlei künstliche Zusätze oder Füll-, Lock- und Konservierungsstoffe. Das Sortiment umfasst hypoallergenes und Bio-Nassfutter in Dosenabfüllung, Würstchen, vegane Hundenahrung, Leckerlis sowie diverse Nahrungsergänzungsmittel. Liebesgut-Produkte sind zertifiziert und u.a. in Biomärkten, Apotheken und im gehobenen Tierfachhandel sowie online über www.liebesgut-tiernahrung.de im gesamten deutschsprachigen Raum erhältlich.

Kontakt
Liebesgut Tiernahrung Gbr
Monika Kumpfmüller
Trappentreustraße 50
80339 München
+49 172 27 42 989
kontakt@liebesgut-tiernahrung.de
http://www.liebesgut-tiernahrung.de

Pressekontakt:
June Corporate Communications
Antje Hiel
Münchner Straße 34
83707 Bad Wiessee
08022-6657701
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Arzneimitteleinsatz beim Schwein

Welche Behandlungsstrategien kranker Schweine sind noch möglich? Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift das Thema in Fortbildungen auf.

Arzneimitteleinsatz beim Schwein

Sehr gut besucht war die AVA – Veranstaltungsreihe von Tierärzten und auch Landwirten

Das Schreckgespenst „Antibiotika-Resistenzen“ ist zurzeit eines der meist diskutierten Themen, und das nicht nur in der Tierproduktion. Politik und Verbraucher sehen Tierhalter in der Pflicht, Keime und Erreger in Tierbeständen einem möglichst geringen Selektionsdruck durch Antibiotika auszusetzen. Daher werden aktuell, besonders in einer Vielzahl von Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) für Tierärzte der Nutztiermedizin und Tierhaltern, eine Vielzahl von Ansatzpunkten zur Erhaltung der Tiergesundheit diskutiert, die den Einsatz von Arzneimitteln reduzieren soll. Das Ziel soll und muss sein, besonders den Einsatz der antimikrobiellen Wirkstoffe drastisch zu minimieren. Darin sind sich Tierärzte und Tierhalter einig. Unverständlicherweise fordern einige politische Kreise und Verbände sogar ein „Behandlungsverbot“, was allerdings schon aus Tierschutzgründen verneint werden muss.

Tierärzten und Tierhaltern wird ungerechtfertigter Weise vorgeworfen, „Unmengen von Antibiotika“ einzusetzen. Die Diskussionen werden zum großen Teil unsachlich und laienhaft geführt, was zu immer mehr Unsicherheiten, sowohl bei den Verbrauchern als auch bei Tierärzten und Tierhaltern, führt.

Kranke Tiere müssen aus Tierschutzgründen behandelt werden! Aber „wie genau, wie lange, wie oft“ dürfen Arzneimittel, insbesondere Antibiotika, demnächst eingesetzt werden? Dieses zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), wie Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Akademie für Tierärzte und Landwirte, berichtet. Die Organisation „Qualität und Sicherheit“(QS) in Bonn, stellte im Rahmen der AVA-Veranstaltungen ihr neu eingeführtes Antibiotikamonitoring in Geflügel- und Schweinemastbeständen vor, welches aber in Fachkreisen der Tiermedizin und Landwirtschaft sehr konträr diskutiert wird, ob hier überhaupt die richtige Strategie zum Tragen kommt, denn eine staatlich organisierte Antibiotika-Datenbank wurde vor Kurzem von der Politik beschlossen. Kommt jetzt die „doppelte“ Datenerfassung? Der Fachanwalt Dr. Wolfgang Hansen, Starnberg, der sich auf das Fach Tierarzneimittelrecht spezialisiert hat, informierte die vielzähligen Teilnehmer, Tierärzte, Landwirte und Berater, über die rechtlichen Voraussetzungen und Konsequenzen im Rahmen des Arzneimittelgesetzgebung und der vorgesehenen Änderungen dieses Gesetzes.
In der sehr gut besuchten AVA – Veranstaltungsreihe wurden vielzählige Lösungsvorschläge und „Stellschrauben“ durch die hochkarätigen Fachreferenten angeboten, damit gesunde Tiere erst gar nicht erkranken- denn gesunde Tiere brauchen kaum Arzneimittel! Hier bieten sich für landwirtschaftliche Betriebe auch Chancen, Zeit und Geld zu sparen und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Die Firmen MSD-Intervet, Cidlines, Virbac und Dosatron unterstützten die erfolgreiche Fortbildungsreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit dem Ziel der Verbesserung des Gesundheitsstatus von Schweinebeständen, um den Arzneimitteleinsatz auf ein Minimum reduzieren zu können. „AVA-Fortbildungen sparen Antibiotika“, sagt der Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der seit 2001 bestehenden Fortbildungsgesellschaft, die im Jahr 2012 weit über 6.000 Fachleute der Tiermedizin und Landwirtschaft fortgebildet hat.

Im März findet die 12. AVA-Haupttagung in Göttingen statt, auf der wichtige fachliche Fragen, aber auch tierärztliche Berufspolitik diskutiert wird. Die jährlich stattfindende Fortbildung für Tierärzte bezeichnet man als das „Fortbildungshighlight der Nutztiermedizin.

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2012 erneut weit über 6000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. «
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Kontakt:
Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)
EG Hellwig
Dorfstrasse 5
48612 Horstmar
02551-7878
post@ava1.de
www.ava1.de

Finanzen/Wirtschaft

Neue Webseite der Online-Tierapotheke Medpets.de

Aufgefrischt
An der vorigen Webseite ist – seit der Gründung von Medpets.nl in 2007 – fast nichts verändert worden. „Nach fünf Jahren war das Design doch veraltet, außerdem bekamen wir Probleme mit begrenzten Funktionalitäten und der Benutzerfreundlichkeit”, so Medpets.de-Geschäftsführerin Elies van der Graaff. „Es war also dringend an der Zeit, Medpets.de ordentlich aufzufrischen.”

Viel Aufmerksamkeit
Besonders dem Entwurf eines übersichtlichen und benutzerfreundlichen Bestellprozesses hat die Online-Tierapotheke viel Aufmerksamkeit gewidmet. „Wir haben Tipps und Rückmeldungen unserer Kunden ausgewertet, und zudem die Bestellprozesse großer Unternehmen im E-Commerce zum Vorbild genommen”, fasst Van der Graaff den Entstehungsprozess zusammen.

Neuer hauseigener Stil
Die Lancierung der neuen www.medpets.de-Webseite gibt das Startsignal für die Einführung eines neuen Stils der Online-Tierapotheke. Ein wichtiger Aspekt war hierbei die subtile Abänderung des Logos. Van der Graaff: „Indem wir in das Logo mitaufnehmen, können wir uns vor allem offline deutlicher als Online-Tierapotheke profilieren. Der neue Stil wird in der nächsten Zeit in allen On- und Offline-Reklamemitteln umgesetzt werden.“

Onlinepets B.V.
Elies van der Graaff
Smidsweg 1b

3286 LC Klaaswaal
Niederlande

E-Mail: info@medpets.nl
Homepage: http://www.medpets.de
Telefon: 06922/2229573

Pressekontakt
Onlinepets B.V.
Elies van der Graaff
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E-Mail: info@medpets.nl
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Pressemitteilungen

Numedica realisiert innovatives Tiermedizinportal

Numedica realisiert innovatives Tiermedizinportal

Köln, 26. Juni 2012.
Mit über 1.000 laienverständlichen Texten zu Tierkrankheiten und tiermedizinischen Diagnose- und Therapieverfahren sowie über 1.000 tiermedizinischen Bildern ist die Website www.tiermedizinportal.de online und tritt damit an, innerhalb von nur wenigen Monaten zum qualitativ führenden und gröÃten Tiermedizinportal zu avancieren.

Das Tiermedizinportal richtet sich an alle Tierhalter und Tierinteressierte, die sich seriös, fundiert, verständlich und umfassend über Tierkrankheiten, tiermedizinische Verfahren sowie weitere Themen rund um die Tiermedizin informieren möchten. Gewährleistet wird dies durch ein professionelles Team aus Tierärzten, Ãrzten, Biologen, Fachjournalisten und Internet-Experten, das dieses Portal betreibt und belebt. Ziel des Tiermedizinportals ist es, hilfreiche, qualitativ hochwertige tiermedizinische Informationen für Tierhalter bereitzustellen, ohne dabei zur Selbstbehandlung anzuregen noch den Besuch beim Tierarzt zu ersetzen oder infrage zu stellen. Im Gegenteil: Das Tiermedizinportal will die Lücke zwischen Tierhalter und Tierarzt schlieÃen und hat dabei stets das Wichtigste und Wertvollste im Fokus: die Gesundheit des Tieres.
In Ergänzung zu der hohen redaktionellen Qualität gibt es auch Freiräume für Nutzer, eigene Fragen zu erstellen oder an der Beantwortung tiermedizinischer Fachfragen teilzunehmen. Diese sehr beliebte Funktion führte innerhalb kürzester Zeit schon zu regen Austausch mit mehr als 1.000 Fragen und Antworten.

Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet das Team der neu gegründeten vetproduction GmbH am Tiermedizinportal. Gründer des Tiermedizinportals und Geschäftsführer der vetproduction GmbH sind Dr. med. Martin Waitz und Philipp Wachter. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Gesundheitsportalen. Die technische Umsetzung des Tiermedizinportals (Programmierung und Gestaltung) erfolgte durch die Kölner Agentur Numedica.

âFür Menschen gibt es inzwischen ein umfangreiches Angebot an medizinischen Informationen im Internetâ, begründet Waitz die Entscheidung, ein Tiermedizinportal ins Leben zu rufen, âdas Angebot an validen tiermedizinischen Online-Informationen hingegen ist bislang sehr spärlich, und die wenigen Websites, die es zu diesem Thema gibt, sind wenig nutzerfreundlich. Wir bedanken uns bei der Agentur Numedica, die mit ihrer Umsetzung genau das aufgriff, was wir uns vorstellten: Die Gestaltung und Programmierung eines informativen und benutzerfreundlichen Portals mit einem breiten Spektrum an informativen Artikeln inklusive Fragen-und-Antworten-Communityâ.
Numedica bietet als Agentur im Medizin- und Gesundheitsbereich ein breites Spektrum an kreativen und technischen Leistungen.

Wir unterstützen unsere Kunden
â¢durch modulare Leistungen in den Bereichen Design und Programmierung
â¢durch moderne Websites und Portale die helfen, mit Zielgruppen in Kontakt zu treten
â¢durch umfassende Beratung in allen Fragen des Marketings in den digitalen Medien
â¢durch überzeugende Konzepte für wirksame Kommunikation
Numedica
Mario Januskevicius
Am Hof 28
Am Hof 2 Köln
mario.januskevicius@numedica.de

http://shortpr.com/g5qeen

Pressemitteilungen

Tierhomöopathen und Tierpsychologen liegen im Trend

Menschen und Tiere teilen ihren Lebensraum immer häufiger und benötigen zunehmend qualifizierte Unterstützung in Fragen des Miteinander und der Gesundheit.

Der Bedarf an Tierberufen wächst mit der steigenden Anzahl von Haustieren in den Haushalten, denn viele Menschen sind nicht ausreichend auf den Umgang mit ihren vierbeinigen Freunden vorbereitet. Gut ausgebildete Tiertrainer und Tierpsychologen sind gefragt, wenn die Beziehung zwischen Tierhalter und Tier ernsthafte Probleme macht. Und auch der große Bedarf an qualifizierten Tierhomöopathen und Tierheilpraktikern zeigt, dass viele Tierhalter sich einen sanften, ganzheitlichen Weg der Heilung für ihre Tiere wünschen.

So ist es nicht verwunderlich, dass Tierhomöopathen und Tierpsychologen immer häufiger aufgesucht und um fachliche Hilfestellung gebeten werden. Damit Tierhalter sicher sein können, auch auf qualifizierte Therapeuten zu treffen, bereitet der gemeinnützige Bildungsträger animalmundi seine Studenten seit 1998 mit viel Engagement und hohem Niveau auf diese Tätigkeiten vor. Die animalmundi UG bietet dabei ein sehr breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten.

Vom Online-Kurs für Tierhalter über den Gebrauch einer homöopathischen Stall- oder Hausapotheke für Mensch und Tier, über zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten für Tierärzte, Tierarzthelferinnen und andere Tier-therapeutische Berufe, bis zum kompletten Studiengang auf Bachelor-Niveau, findet sich für jeden Bildungswunsch ein passendes Angebot. Die Qualität ist animalmundi dabei ebenso wichtig wie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, so der Studienleiter und Gründer der gemeinnützigen Gesellschaft Peter Mohr. Die Kurse sind zudem modular gestaltet, so dass man seine Aus- oder Fortbildung ganz den individuellen Möglichkeiten entsprechend gestalten kann.

Der Tierspezialist animalmundi (www.animalmundi.com) bietet seine Studiengänge bereits seit Jahren mit großem Erfolg in Egestorf in der Nordheide und in Freising bei München an. Animalmundi bedient mit diesem Angebot den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften sowohl im Bereich der Tierhomöopathie als auch der Kommunikation zwischen Mensch und Tier. Weitere Informationen unter Telefon 04175 842533 oder www.animalmundi.de im Internet.

Seit 1998 bietet animalmundi berufsbildende Studiengänge im Bereich moderner Tierberufe. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an Einsteiger als auch an Fachkräfte, die bereits in Tierberufen tätig sind und sich weiterbilden möchten. Neben den Hauptstudiengängen können auch einzelne Module oder Seminare belegt werden. Die Studienorte im Raum Hamburg, München und Köln ermöglichen eine Teilnahme am Studienangebot aus allen Teilen Deutschlands.

Das Studium der klassischen Tierhomöopathie zeichnet sich besonders durch sein anerkannt hohes Niveau aus, das sich durch einen ausgeprägten Praxisbezug mit umfangreichen Praktika hervorhebt. Das Studium wird bereits jetzt auf Bachelor-Nivau veranstaltet. Animalmundi befindet sich in der abschließenden Entwicklungsphase um den Studiengang als staatlich anerkannten Bachelor-Studiengang anbieten zu können.
Seit 2004 ist das Tierhomöopathie-Studium vom Berufsverband klassischer Tierhomöopathen Deutschlands BkTD zertifiziert und orientiert sich darüber hinaus an den international höchsten Anforderungen des ECCH/ICCH (European-/International Council for Classical Homeopathy). Das ECCH hat Richtlinien für die medizinische und therapeutisch-homöopathische Ausbildung von Homöopathen entwickelt. Dieser sehr hohe Standard wird in Deutschland nur von wenigen Studieneinrichtungen erfüllt.
animalmundi UG
Peter Mohr
Sudermühler Weg 19
21272 Egestorf
petermohr@me.com
04175-842533
http://www.animalmundi.com