Tag Archives: Tierschutz

Pressemitteilungen

Tierernährung und Tierarzt gehören „zusammen“!

Tierernährung und Tierarzt gehören „zusammen“! Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht plausibel klingt – in der heutigen modernen Schweinebestandsbetreuung ist dies ein absolutes Muss. Tierärzte sollen keine detaillierten Futterberechnungen durchführen, das ist nicht ihre Aufgabe, aber sie müssen viel über Futter wissen, denn der Darmtrakt ist zu rund 70% für die Ausbildung einer wirkungsvollen Immunität verantwortlich. Ganz einfach und trivial ausgedrückt: „Ist der Darm gesund, ist das Schwein gesund“. Und das bedeutet im gleichem Atemzug: weniger Arzneimittel, weniger Antibiotika. Ziel einer jeden Fütterung ist die tiergerechte Ernährung unter Beachtung der physiologischen Voraussetzungen, um die so genannte Eubiose aufrecht zu erhalten, also das friedliche Zusammenleben aller Darmbakterien untereinander. Erst dann sind die Tiere in der Lage, „gerne“ und gesund ihre Leistungen darzubieten.  „Stimmt“ die Ernährung nicht und ist sie unphysiologisch, kommt es zu einer so genannten Dysbiose mit der Folge von Darmstörungen, die zu Durchfall, Vergiftungen etc. bis hin zum Tode des Tieres führen können. Der Darm ist dann nicht mehr in der Lage, seine Abwehrleistung aufrecht zu erhalten – die Tiere werden krank – ein Teufelskreis beginnt. In der Schweinernährung hat sich in den letzten Jahren sehr vieles geändert, was der Schweinebetreuungstierarzt unbedingt wissen muss, um den Schweinebetrieb erfolgreich, eben möglichst ohne Arzneimitteln und Antibiotika, betreuen zu können. Liegt der Verdacht nahe, dass das Futter in irgendeiner Weise Einfluss auf die „Entwicklung“/ „Gesundheit“/ Leistungsbereitschaft“ usw. hat, sind primär die Tiermediziner  gefragt, um die Missstände aufzudecken und letztendlich abzustellen.

Um sich in Sachen Futter und Fütterung nach neuester landwirtschaftlicher und tiermedizinischer Wissenschaften auf den aktuellen Stand zu bringen, bietet die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)  entsprechende intensive und praxisnahe Kurse speziell für Tierärztinnen und Tierärzte zu Schweinefutter und  Schweinefütterung an, damit in der veterinärmedizinischen  Bestandsanalyse Futter und Fütterungsfehler früh genug erkannt werden können, um selbige dann zu korrigieren. Ziel: gesundes Futter, gesunde Futterkonzeption für gesunde Schweine.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer, ist momentan die einzige Fortbildungsorganisation im deutschsprachigen Raum, die solche praktischen  Intensivkurse anbietet. Leiter und Gründer der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler mit Schwerpunkt Tierernährung. Seine langjährigen nationalen und internationalen Erfahrungen in der Schweinebetreuung  und Fütterung von Klein- und Großbetrieben kommen den Seminarteilnehmern sehr zugute – einen besseren Erfahrungsaustausch kann es nicht geben. Zusätzliche Fachreferentin der zweitägigen Veranstaltung ist die Tierärztin  Dr. med. vet. Sandra Vagt, die seit Jahren in der Futtermittelindustrie, Deutsche Tiernahrung Cremer in Düsseldorf, beschäftigt ist und in nahezu ganz Deutschland Betriebe in Sachen Futter, Fütterung und Tiergesundheit berät. Die Tierärzte waren von den ersten AVA-Fütterungskursen begeistert. Sie können ab sofort die Futter- und Fütterungsprobleme auf Schweinebetrieben anhand der erarbeiteten Checklisten noch besser aufdecken  und entsprechend Hilfestellung für eine optimale Tierernährung geben. „Ist die Fütterung ok, sind die Tiere gesund und der Arzneimitteleinsatz, insbesondere die Antibiotika, auf ein Minimum eingeschränkt“.  AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen!

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie und die Fortbildungen erhält man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de.

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig (Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt), Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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hey-Tierfreunde.de: Social-Entrepreneurship mit Onlineshop

hey-Tierfreunde.de: Social-Entrepreneurship mit Onlineshop

hey-Tierfreunde.de löst finanzielle Probleme von Tierschutzorganisationen (Bildquelle: @Veticine Ventures GmbH, hey-Tierfreunde.de)

Vor rund fünf Jahren hat der Tierarzt Daniel Medding mit seinem Team die gemeinnützige Tierheimtiervermittlungsplattform „Tierheimhelden.de“ in Kooperation mit dem Deutschen Tierschutzbund gegründet. Im November 2017 wurde nun das Portal „hey-Tierfreunde.de“ ins Leben gerufen. Während die Vermittlungsplattform unter der Schirmherrschaft der TVT – Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. – dazu beiträgt, Tiere aus Tierheimen schnell und seriös an neue Tierhalter zu vermitteln, hat hey-tierfreunde.de, in enger Kooperation mit Tierheimhelden.de, langfristig das Ziel, die finanziellen Probleme seriöser Tierheime und Tierschutzorganisationen anzugehen und zu lösen.

„hey-Tierfreunde.de ist ein gewerblicher Online-Shop und bietet ca. 6000 Artikel rund um den Heim- und Kleintierbereich an. Neben Qualität, Schnelligkeit und guten Preisen, unterstützen wir mit diesem Shop gezielt durch die Kooperation mit Tierheimhelden.de die uns angeschlossenen Partnertierheime und Tierschutzorganisationen durch Spenden“, erklärt Arndt Nietfeld, Gesellschafter beider Organisationen. Das Portal Tierheimhelden.de unterstützt seit nunmehr fünf Jahren erfolgreich seriöse Tierschutzorganisationen und Tierheime mit einem bundesweiten und kostenlosen Vermittlungsservice. Weit über zehntausend Schützlinge konnte Tierheimhelden.de erfolgreich bei der Vermittlung in ein neues Zuhause begleiten, sagt Tierarzt und Gesellschafter Daniel Medding. „Dies alles ist aber mit Kosten verbunden. Zum einen kostet der Betrieb einer seriösen und bundesweit agierenden Vermittlungsplattform Geld und zum anderen kämpfen zahlreiche Tierheime ums nackte Überleben, da sie chronisch unterfinanziert sind“, so Nietfeld. So entstand die Idee einen Onlineshop zu entwickeln, dessen Fokus auf dem seriösen Tierschutz liegt.
Den durch den Kunden ausgelösten Tierschutzbonus in Höhe von 10 Prozent des Nettowarenkorb erhält der Kooperationspartner Tierheimhelden.de. Als Förderkörperschaft unterstützt Tierheimhelden daraufhin auf Empfehlung des Kunden die von diesem auf hey-Tierfreunde.de ausgewählte Tierschutzorganisation. Im Onlineshop werden dem Käufer alle Tierschutzorganisationen und Tierheime vorgestellt und er kann unter diesen seine Wunschtierschutzorganisation frei auswählen.
Wichtig ist: Der Kunde trägt keine Mehrkosten und kauft zu fairen Preisen ein. Der Tierschutzbonus wird von hey-Tierfreunde.de finanziert und durch Tierheimhelden an das jeweilige Wunschtierheim gespendet.
Tierarzt Medding ist von der intelligenten Verzahnung beider Plattformen begeistert: „Das Konzept sowie die Partnerschaft von hey-Tierfreunde.de und Tierheimhelden.de sind schöne Beispiele für seriösen Social-Entrepreneurship. Dabei handelt es sich per Definition um unternehmerische Tätigkeiten, die sich innovativ und langfristig für die Lösung sozialer Probleme oder allgemeiner für einen positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzen.“

Über Tierheimhelden und hey-Tierfreunde.de
Immer mehr Menschen und Familien halten Haustiere, sodass der Stellenwert des Tieres als Lebensbegleiter stetig zunimmt. Leider gewinnt in diesem Zusammenhang auch das Thema Tierschutz an Relevanz. Die Organisationen Tierheimhelden und hey-Tierfreunde.de unterstützen seit diesem Jahr in Form einer Kooperation diese Entwicklung, in dem sie die operativen und finanziellen Probleme seriöser Tierheime und Tierschutzorganisation angehen und lösen.

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Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren – Haustiere sind irritiert, gewöhnen sich aber schnell um – Freigänger-Katzen sind gefährdet

Tiere reagieren überwiegend gelassen auf die Zeitumstellung

Besonders freilaufende Katzen sind nach der Zeitumstellung gefährdet

Wenn am kommenden Sonntag (29. Oktober 2017) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Morgendämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Das bayerische Innenministerium verwies in dieser Woche mit Sorge auf die Zahl der Wildunfälle: 36 448 hat es im ersten Halbjahr 2017 registriert, auch 234 Menschen wurden dabei verletzt. Im Jahr 2016 summierten sich die Wildunfälle auf über 70 000 – Tendenz seit Jahren steigend. Besonders die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen.
Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte zweibeinige Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Gesundheit/Medizin

AVA-Fachtagung in Uslar war ein Erfolg: Alle wollen gesunde Kühe

Namhafte Vertreter von Tierzuchtorganisationen, Referenten aus der Praxis, als auch aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Deutschland und Österreich und ausgewiesenen Tierzuchtwissenschaftler diskutierten am letzten Wochenende in Uslar, bei Göttingen, auf einer von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer organisierten Veranstaltung mit praktizierenden Tierärzten und Landwirten zu aktuellen Problemen der modernen Milcherzeugung unter besonderer Beachtung tierzüchterischer Aspekte. Sowohl Unterzeichner der „Göttinger Erklärung 2016“ als auch Unterzeichner der „Stellungnahme der DGfZ zur Göttinger Erklärung 2016 zur Milchproduktion“ brachten sich durch ihre Referate bzw. ihre oft auch lebhaften Diskussionsbeiträge in einen auf Konsens suchenden Dialog vor Ort ein. In der Tat wurden auch zahlreiche Punkte herausgearbeitet, die die Grundlage für ein zukünftig engeres Zusammenrücken aller Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis bilden könnten. So bestand Einigkeit darüber, dass ein relativer Gesamt-Zuchtwert (RZ) für Gesundheit (RZGesundheit) dringend angezeigt ist. Alle Referenten und die zahlreichen Diskussionsteilnehmer der AVA-Tagung begrüßten solche Ansätze, die letztendlich  die Gesundheit der Milchkühe verbessern soll. Die AVA-Veranstaltung gab allen Beteiligten die Gelegenheit zu einer offenen und breiten Diskussion der Vor- aber auch Nachteile der modernen Milcherzeugung. Interessant war das große Interesse speziell der Tierärzteschaft aber auch der Beratung, sich über neue Entwicklungen in der Holstein- bzw. Fleckviehzucht zu informieren. Für den Organisator des Fachaustausches, Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, war es ein Anliegen, die  unterschiedlichen Positionen von Organisationen und der Praxis zum Wohle der Kühe gemeinsam zu diskutieren. Zweifellos wäre es wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Verantwortliche aus den Rinderzucht-Verbänden anwesend gewesen wären. Hier haben offensichtlich die Geschäftsführer und ihre Zuchtverantwortlichen noch nicht erkannt, dass es besser ist miteinander als übereinander zu reden. Repräsentanten sowohl der Dachorganisation für die Holstein-Züchter (= der DHV) als auch für das Fleckvieh und Braunvieh (= die ASR) haben eine Chance verpasst, mit interessierten Tierärzten oder auch kritischen Holstein- oder Fleckviehzüchtern ins Gespräch zu kommen. Und wer glaubte, dass nur bei Milchrindern (Holsteins und Brown Swiss) kritische Fragen von Praktikern gestellt wurden, der irrte. Einige neuere Entwicklungen wurden auch beim Zweinutzungsrind ‚Fleckvieh‘ kritisch beleuchtet.

‚Uslar 2.0‘ war eine hervorragende Plattform zum ehrlichen Gedankenaustausch für Tierzüchter und Tierärzte, Praktiker und Wissenschaftler ohne Schuldzuweisung an jeweils den Anderen. Es war das Ziel dieser AVA-Fachtagung, zweifellos noch vorhandene ‚Gräben‘ in der Zuchtzielgestaltung abzubauen und zu überwinden.

Auch die sehr harte Kritik von Landwirtin Frau Kirsten Wosnitza, praktische Milchbäuerin aus Norderfeld (Schleswig-Holstein), an den Siegertieren auf den aktuellen Holstein-Schauen oder von Herrn Dr. Thomas. Grupp, Bayern-Genetik, an die zunehmende ‚Papier-Genetik‘ in der Fleckviehzucht fanden ihre Zustimmung unter fast allen beteiligten Diskussionspartnern. Natürlich fanden auch Beiträge zu den „CO2 footprints“ der Milchkühe Beachtung, wird dies doch zunehmend von den Verbrauchern kritisch gesehen. Der Beitrag der Tierärztin Dr. Anita Idel, Buchautorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ fand erhebliche Beachtung unter den Fachleuten.  „Uslar 2.0“ war eine erfolgreiche Fachtagung.

 

 

 

 

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie(AVA) findet man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

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Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verwaltungsrecht

Tierschutz: Wann dürfen Behörden die Tierhaltung verbieten?

Hält jemand Haustiere völlig unsachgemäß, sodass sie unter Schmerzen, Hunger und Schädlingen leiden, kann die zuständige Behörde die Tiere ihrem Halter wegnehmen. Sie kann ihm außerdem die Tierhaltung für die Zukunft verbieten. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Verwaltungsgericht Koblenz.
VG Koblenz, Az. 2 K 187/17

Hintergrundinformation:
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen in großer Zahl Haustiere wie Hunde und Katzen halten, ohne diese versorgen zu können. Oft verwahrlosen die Tiere und sterben an Hunger, Durst oder vermeidbaren Erkrankungen. Das Tierschutzgesetz verpflichtet Tierhalter jedoch dazu, Tiere entsprechend ihrer Art und ihren Bedürfnissen zu ernähren, zu pflegen und verhaltensgerecht unterzubringen. Auch für angemessene Bewegungsmöglichkeiten muss gesorgt sein. Der Fall: Die Tierschutzbehörde hatte ein Ehepaar mehrfach kontrolliert. Beim ersten Besuch hatten die Behördenmitarbeiter 25 Katzen und drei Hunde vorgefunden. Die Behörde ordnete an, dass die Halter die Räume für die Tiere reinigen und für mehr Licht, Bewegung und tierärztliche Betreuung sorgen müssten. Bei einer Hausdurchsuchung Monate später fand die Behörde 55 Katzen und zehn Hunde im Haus. Eine Katze war bereits tot – augenscheinlich verhungert. Das Tier hatte nur noch acht Zähne. Alle Tiere litten unter Schädlingsbefall, Unterernährung und verfilztem Fell. Viele waren in Räumen ohne Licht oder in zu engen, verschmutzten Käfigen eingesperrt. Die Behörde nahm den Haltern die Tiere weg und sorgte für deren tierärztliche Versorgung sowie für die Vermittlung an neue Besitzer. Dem Ehepaar untersagte sie die Tierhaltung gänzlich. Das Paar legte Widerspruch ein. Bei einer weiteren Kontrolle befanden sich wieder zehn Katzen und ein Hund im Haus. An den Haltungsbedingungen hatte sich nichts geändert. Die Behörde nahm die Tiere erneut mit. Die Halter klagten nun gegen die amtlichen Maßnahmen. Das Urteil: Das Verwaltungsgericht Koblenz hatte für diese Art der Tierhaltung wenig Verständnis. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice bestätigte es die Schritte der Behörde. Die Amtstierärztin habe bestätigt, dass die Tiere nicht artgerecht in zu kleinen und zum Teil dunklen Gehegen untergebracht gewesen seien. Sie seien unterernährt und parasitenverseucht gewesen. Die tote Katze sei ein eindeutiges Indiz für die unzureichende Ernährung. Die Einwände der Kläger, dass dies alles nicht sein könne, seien zu pauschal. Jede andere Entscheidung als die Wegnahme wäre ein Verstoß gegen den in Artikel 20a des Grundgesetzes verankerten Tierschutz gewesen. Auch das Tierhalteverbot sei rechtens. Nach § 16a des Tierschutzgesetzes könne die Behörde ein solches Verbot bei Wiederholungsgefahr gegen eine Person aussprechen, die den Tierhaltebestimmungen wiederholt oder grob zuwider gehandelt und dadurch ihren Tieren erhebliche oder anhaltende Schmerzen, Leiden oder erhebliche Schäden zugefügt habe.
Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 21. Juni 2017, Az. 2 K 187/17

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Maleika – Filmpremiere in Berlin: Ab 12. Oktober 2017 in den Kinos

Maleika - Filmpremiere in Berlin: Ab 12. Oktober 2017 in den Kinos

Filmplakat Maleika / Filmpremiere in Berlin

Am 4.Oktober feierte „Maleika“ eine großartige Weltpremiere in Berlin. Ab 12. Oktober erobert die schöne Dame mit ihrer berührenden Geschichte das deutsche Kino.

Sonst liegt da ein roter Teppich. Doch diesmal gingen Stars wie Andrea Sawatzki, Jürgen von der Lippe, Maike von Bremen und viele mehr über einen Gepardenteppich in den legendären Zoopalast. Ganz nebenbei hat Maleika auch ihren eigenen Jeep im Gepardendesign mitgebracht.

„Sie ist eine unglaubliche Frau“, strahlte Matto Barfuss, der Regisseur und Produzent des epischen Kinofilms. 4 Jahre war er mit Maleika in den Weiten der afrikanischen Steppen unterwegs. Matto Barfuss machte schon von sich reden, als er über viele Monate als akzeptiertes Familienmitglied unter Geparden lebte. Deshalb heißt er auch der Gepardenmann.

„Doch diese Maleika gab mir die schönste Geschichte, die die Natur je erzählte. Hätte ich ein Drehbuch geschrieben, ich hätte es nicht schöner und dramatischer schreiben können!“, ruft Matto den 800 Gästen zu.
Und dann beginnt sie – ihre Leinwandgeschichte: Ein bildgewaltiges Abenteuer zieht die Zuschauer in den Bann. Barfuss beweist, dass man auch in der Natur packende Spielfilme produzieren kann. Maleika, die Mutter von 6 Babys gibt nie auf. Sie kämpft, sie muss loslassen, doch am Ende meistert sie die größten Dramen. Sie ist eine Heldin, die ihre Geschichte zu einem rührenden „Happy End“ dreht. Es fließen auch Tränen, aber am Ende gibt es tosenden Applaus und Standing Ovations .

Das Publikum ist sich einig. Wir leben in einer so behüteten Welt. Diese Maleika kann sich nicht auf fremde Hilfe verlassen. Ihr Motto beeindruckt tief: „Egal, was auf dieser Welt passiert, es gibt keinen vernünftigen Grund aufzugeben.“

Maleika wird ab 12.Oktober in über 200 Kinos in Deutschland gespielt. Die Kinos sind auf der Homepage www.maleika.eu zu finden.

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Bund Deutscher Tierfreunde fordert zum Welttierschutztag Kastrationspflicht für Katzen

Bund Deutscher Tierfreunde fordert zum Welttierschutztag Kastrationspflicht für Katzen

Der Bund Deutscher Tierfreunde hat vor dem Hintergrund der steigenden Zahl der verwilderten und ausgesetzten Katzen in Deutschland zum Welttierschutztag am Mittwoch eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen gefordert. Gerade jetzt vor Beginn der neuen Legislaturperiode könnte mit der Aufnahme eines Gesetzes zur Kastrationspflicht in den Bundestagsfahrplan eine Stärkung des Tierschutzes in Deutschland erreicht werden, ohne dass es mit großen Kosten verbunden wäre. „Es wäre ein symbolischer Akt, der vielen Tausend Katzen eine schreckliches Schicksal ersparen würde“, so ein Sprecher. Nur durch Kastration kann Tierleid schon im Vorfeld verhindert werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Schon jetzt gilt in einigen Städten und Gemeinden eine entsprechende Verpflichtung, doch reichen diese regionalen Regelungen nicht aus. Sollte die Kastrationspflicht nicht bald kommen, dann werde das jetzige Problem bald zu einer Plage, betonen Katzenexperten. Auch in einigen EU-Staaten wie etwa Belgien oder Österreich wurden Halter von sogenannten „Freigängern“ zur Kastration verpflichtet.

Kastration ist nach Auffassung von Tierexperten und Tierschützern die einzige Möglichkeit, die Flut an verwilderten Katzen einzudämmen. Regionale Regelungen auf Städte oder Gemeindeebenen sind zwar ein erster Schritt, so der Bund Deutscher Tierfreunde, durch die ständig wachsende Zahl der ausgesetzten Katzen und die Wanderbewegungen der Tiere reichen sie jedoch nicht aus. Ein Katzenexperte drückte es drastisch aus: Wenn nicht bald gehandelt wird werden Katzen die neuen Tauben – und die Taubenplage beschäftigt bereits viele Gemeinden.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung spricht von rund zwei Millionen Katzen auf den Straßen in Deutschland. Rund 8,2 Millionen Katzen leben demnach in deutschen Haushalten. Andere Schätzungen sprechen von weitaus mehr freilebenden Katzen. Eine Zählung gibt es naturgemäß nicht. Auffällig ist, dass in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt Meldungen etwa bei der Zentrale des Bundes Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort über freilebende Katzenkolonien eintreffen. Bei einer ungehinderten Vermehrung droht eine „Katzen-Explosion“, so die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde.

Die nordrheinwestfälische Landesregierung betont, dass eine etwa den österreichischen Regeln entsprechende Verordnung in Deutschland nur auf Bundesebene eingeführt werden könnte. Auch der Bund Deutscher Tierfreunde hält eine seriöse Lösung des Problems nur auf Bundesebene für möglich. In Österreich gilt: Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern das Tier nicht zur kontrollierten Zucht verwendet wird oder in bäuerlicher Haltung lebt. In Belgien gilt eine ähnliche Regelung.

Viele Katzenhalter scheuen wegen der hohen Kosten und wegen gesundheitlichen Bedenken die Kastration. Einige Gemeinden wollen deshalb die Kastration mit Zuschüssen fördern. Gesundheitliche Bedenken gibt es nach Auffassung von Tiermedizinern nicht. Der Bund Deutscher Tierfreunde lässt alle Katzen in seiner Obhut kastrieren und unterstützt auch andere regionale Initiativen beim Kampf gegen die Katzenflut.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Faule Gärtner sind aktive Tierschützer

Bund deutscher Tierfreunde e.V.: Garten der Natur überlassen – Ein unaufgeräumter Garten bietet Tieren Lebensraum

Faule Gärtner sind aktive  Tierschützer

Viele Hobbygärtner, aber auch Profis nutzen die schönen Herbsttage zum Aufräumen des Gartens. Alles soll winterfest gemacht werden – dabei wäre ein unaufgeräumter Garten der bessere Natur- und Tierschutz. Darauf weist der überregionale Tierschutzverein Bund Deutschen Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen hin. Wer also ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst den Garten ruhig der Natur überlassen. Zu viel Ordnung schadet nur. Faulheit bei der Gartenarbeit ist besonders im Herbst aktiver Tierschutz, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Bestes Vogelfutter bieten beispielsweise Blumenreste und viele Stauden besonders mit Fruchtresten oder Nüssen. Finken, Ammern und Zeisige als typische Körnerfresser bedienen sich an den Samen von Blumen. Auch andere Sträucher wie beispielsweise Schneeball oder Heckenrosen sind Nahrung für viele hungrige Vögel, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Verblühte Blumen und Pflanzen, Laubreste und Reisigreste sollten zudem nicht völlig beseitigt oder im Abfall entsorgt werden, da sie im Winter vielen Tieren Schutz und Überleben sichern können.
Und auch die Reste, die beim Beschneiden und Zurückschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern entstehen, sollten nicht entsorgt werden. Es ist völlig ausreichend, sie zu einem Haufen zusammenzukehren. Schon mit so wenig Anstrengung und Arbeit lässt sich der ideale Überwinterungsplatz für Igel schaffen, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. In den Haufen und zwischen den Ästen finden zudem viele Eidechsen und Kröten Schutz und Nahrung und damit Alles was sie zum Überleben brauchen.
Was viele „faule“ Gärtner besonders schätzen werden: Selbst abgemähter Rasen oder Laub kann liegen bleiben: Er bietet viele Bodenlebewesen wie etwa Regenwürmern reichlich Nahrung für die lange Winterzeit, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und noch ein positiver Nebeneffekt für den Gartenfreund: Der Boden und die Wurzeln der Pflanzen werden vor Frost geschützt. „Faule“ Gärtner sind also die wahren Natur- und Tierfreunde.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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HBI engagiert sich für das Tierheim München und läuft bei Shoe4Africa

HBI engagiert sich für das Tierheim München und läuft bei Shoe4Africa

München, 28.06.2017 – Die HBI Helga Bailey GmbH hat anlässlich des „Kollege Hund“-Tages am 23.06.2017 Spenden für das Tierheim München gesammelt. Abgerundet wurde der Charity-Monat-Juni durch die Teilnahme am Shoe4Africa Lauf, bei dem Spenden für ein Kinderkrankenhaus in Kenia gesammelt werden.

Die HBI sammelte für das Tierheim München Geld- und Sachspenden, um das nahegelegene Tierheim tatkräftig zu unterstützen. Mit den Geldspenden können die Mitarbeiter die Dinge bestellen, die sie am Dringendsten benötigen. Sachspenden waren vor allem Futter und Decken. Das Tierheim München gehört zu 100% dem Tierschutzverein der Stadt München und beherbergt neben Hunden und Katzen auch viele Kleintiere wie Vögel und Nager. Sie wollen auch helfen? Hier finden Sie eine Liste der Dinge, die das Tierheim aktuell benötigt. Sie sind herzlich eingeladen, am Sommerfest des Tierheims am 16. Juli teilzunehmen.

Spendenlauf Shoe4Africa
Der Shoe4Africa Spendenlauf fand am 25 Juni in München unter dem Motto „Sei dabei! Wir laufen zur Bekämpfung der Kindersterblichkeit und für gesunde Ernährung von Kindern in Kenia“ statt. Bei diesem Lauf musste die Distanz von 6.3km (700m für den Junior-Lauf) zurückgelegt werden und auch die HBI war mit einigen Mitarbeitern dabei. Der Erlös der Antrittsgebühr geht an das Shoe4Africa Kinderkrankenhaus in Eldoret, Kenia und unterstützt wichtige Hilfs-Projekte. Der Lauf fand im Rahmen des Obermenzinger Dorffestes statt, so dass für reichlich Aktivität rund um das Rennen gesorgt war. Trotz des ernsten Themas stand der Spaß für alle Beteiligten im Vordergrund.

„Wir freuen uns, dass sich so viele an den Spendenaktionen beteiligt haben und wir sowohl das Tierheim München, als auch das Hilfs-Projekt für das Kinderkrankenhaus in Eldoret unterstützen können. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns auch für die stark machen, die es nicht so gut haben wie wir“, sagt Corinna Voss, Managing Director von HBI und Mitglied im EMEA Board der Worldcom PR Group.

Interessierte erfahren auf der Homepage der Agentur und der Facebook-Seite mehr über die HBI. Die Agentur ist auch auf Twitter, LinkedIn, Xing und Google+ aktiv. Außerdem veröffentlichen die PR-Berater der Agentur auf dem HBI-Blog regelmäßig Beiträge zu den Themen Technologie, Marketing und PR.

Die HBI Helga Bailey GmbH – International PR & MarCom wurde vor über 30 Jahren in München gegründet und ist heute eine der dynamischsten und innovativsten Technologie-Agenturen in Deutschland. HBI erzielt herausragende Ergebnisse für Unternehmen aller Größenordnungen und zählt Start-Ups sowie multinationale Konzerne zu seinen Kunden, von denen viele bereits fast ein Jahrzehnt mit HBI zusammenarbeiten. Die Berater der Agentur bestechen durch ihre Leidenschaft für Technologie und sind Experten für Unternehmenssoftware, Telekommunikation, industrielle Automatisierung, medizinische Geräte und Unterhaltungselektronik. HBI ist auf integrierte Kommunikation spezialisiert und bietet neben klassischer und digitaler PR auch Beratung und Trainings sowie Marketing und Event Services. Die Agentur ist seit vielen Jahren Partner der Worldcom PR Group und unterstützt deutsche Unternehmen bei der internationalen Expansion sowie internationale Firmen beim Markteintritt in Deutschland.

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Pressemitteilungen

Zecken bedrohen auch unsere Haustiere

Nicht alle Zeckenmittel sind wirksam – Zecken haben Städte und Norden erobert – Manche Mittel sind für Katzen gefährlich – Katzen als „Transporter“

Zecken bedrohen auch unsere Haustiere

Jetzt im späteren Frühjahr ist die Gefahr eines Zeckenbefalls besonders groß. Die kleinen Blutsauger werden mit steigenden Temperaturen immer aktiver und lauern im Unterholz. Nach einem langen Winter sind sie ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Vampirmahlzeit des Jahres. Es herrschen Idealbedingungen für das „gefährlichste Tier der Welt“ – die Zecke. Wie der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen betont, haben die kleinen Sauger inzwischen auch den Norden und die Städte erobert. Die blutsaugenden Parasiten übertragen bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger.
Für Menschen ist besonders die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die von Zecken übertragen wird, gefährlich. Hunden drohen ebenfalls zahlreiche Erkrankungen nach einem Zeckenbiss: Borreliose, FSME, Ehrlichiose, Babesiose und Anaplasmose. Halter sollten ihre Tiere deshalb nach jedem Spaziergang nach den Parasiten absuchen und sie schnell entfernen. Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.
Manche der für Hunde geeignete Medikamente sind für Katzen lebensbedrohlich. Zudem sind Katzen zwar vor Zecken besser geschützt, sie stellen jedoch eine größere Übertragungsgefahr für Menschen und besonders Kinder dar. Zeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin dürfen bei Katzen nicht angewendet werden, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde. Die bei Hunden gut verträgliche Substanz ist für Katzen lebensgefährlich, da sie den Stoff wegen eines Enzymmangels nicht abbauen können. In der Gebrauchsinformation permethrinhaltiger Floh- und Zeckenmittel wird auf diese Unverträglichkeit des Arzneimittels für Katzen hingewiesen.
Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts erhöhen Katzen als Haustiere das Risiko für eine Borreliose-Infektion mehr als es Hunde tun. Möglicherweise geraten Zecken, die das Haustier trägt, an Kinder, wenn sie mit ihm schmusen. Bereits sieben Prozent der 14- bis 17-Jährigen sind demnach mindestens einmal von einer infizierten Zecke gebissen worden. Etwa 30 Prozent der Zecken sollen nach Schätzungen mit Borreliose infiziert sein. Eine genaue Übersicht über die Häufigkeit der Erkrankungen bei Haustieren, die durch Zeckenbisse ausgelöst wurden, gibt es nicht, teilt der Bund Deutscher Tierfreunde mit. Man geht jedoch davon aus, dass je nach Region fünf bis zehn Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert sind. Katzen werden anders als Hunde wesentlich seltener durch Zeckenstiche krank. Ein Grund dafür könnte die intensive Fellpflege sein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Wirksamkeit von 20 Präparaten getestet, hauptsächlich Halsbänder und Lösungen zum Auftropfen. „Zuverlässig wirksam waren im Test nur Präparate, die Nervengifte enthalten“, so Angela Tichy, Testleiterin beim VKI. Zeckenmittel, die Nervengifte enthalten, sind verschreibungspflichtige Medikamente, die nur über Tierärzte erhältlich sind. Der VKI empfiehlt, sich bei der Wahl des passenden Mittels vom Tierarzt beraten zu lassen. Nicht jedes Präparat sei für Hunde und Katzen gleich gut geeignet, manche Spot-ons sind für Katzen sogar giftig. Vorsicht sei auch geboten, wenn mehrere Tiere im selben Haushalt leben, damit sie den Wirkstoff nicht ablecken können. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät in jedem Fall zum Besuch eines Tierarztes oder eines Fachgeschäftes mit Beratung.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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