Tag Archives: Tierwohl

Gesundheit/Medizin

AVA-Fachtagung in Uslar war ein Erfolg: Alle wollen gesunde Kühe

Namhafte Vertreter von Tierzuchtorganisationen, Referenten aus der Praxis, als auch aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Deutschland und Österreich und ausgewiesenen Tierzuchtwissenschaftler diskutierten am letzten Wochenende in Uslar, bei Göttingen, auf einer von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer organisierten Veranstaltung mit praktizierenden Tierärzten und Landwirten zu aktuellen Problemen der modernen Milcherzeugung unter besonderer Beachtung tierzüchterischer Aspekte. Sowohl Unterzeichner der „Göttinger Erklärung 2016“ als auch Unterzeichner der „Stellungnahme der DGfZ zur Göttinger Erklärung 2016 zur Milchproduktion“ brachten sich durch ihre Referate bzw. ihre oft auch lebhaften Diskussionsbeiträge in einen auf Konsens suchenden Dialog vor Ort ein. In der Tat wurden auch zahlreiche Punkte herausgearbeitet, die die Grundlage für ein zukünftig engeres Zusammenrücken aller Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis bilden könnten. So bestand Einigkeit darüber, dass ein relativer Gesamt-Zuchtwert (RZ) für Gesundheit (RZGesundheit) dringend angezeigt ist. Alle Referenten und die zahlreichen Diskussionsteilnehmer der AVA-Tagung begrüßten solche Ansätze, die letztendlich  die Gesundheit der Milchkühe verbessern soll. Die AVA-Veranstaltung gab allen Beteiligten die Gelegenheit zu einer offenen und breiten Diskussion der Vor- aber auch Nachteile der modernen Milcherzeugung. Interessant war das große Interesse speziell der Tierärzteschaft aber auch der Beratung, sich über neue Entwicklungen in der Holstein- bzw. Fleckviehzucht zu informieren. Für den Organisator des Fachaustausches, Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, war es ein Anliegen, die  unterschiedlichen Positionen von Organisationen und der Praxis zum Wohle der Kühe gemeinsam zu diskutieren. Zweifellos wäre es wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Verantwortliche aus den Rinderzucht-Verbänden anwesend gewesen wären. Hier haben offensichtlich die Geschäftsführer und ihre Zuchtverantwortlichen noch nicht erkannt, dass es besser ist miteinander als übereinander zu reden. Repräsentanten sowohl der Dachorganisation für die Holstein-Züchter (= der DHV) als auch für das Fleckvieh und Braunvieh (= die ASR) haben eine Chance verpasst, mit interessierten Tierärzten oder auch kritischen Holstein- oder Fleckviehzüchtern ins Gespräch zu kommen. Und wer glaubte, dass nur bei Milchrindern (Holsteins und Brown Swiss) kritische Fragen von Praktikern gestellt wurden, der irrte. Einige neuere Entwicklungen wurden auch beim Zweinutzungsrind ‚Fleckvieh‘ kritisch beleuchtet.

‚Uslar 2.0‘ war eine hervorragende Plattform zum ehrlichen Gedankenaustausch für Tierzüchter und Tierärzte, Praktiker und Wissenschaftler ohne Schuldzuweisung an jeweils den Anderen. Es war das Ziel dieser AVA-Fachtagung, zweifellos noch vorhandene ‚Gräben‘ in der Zuchtzielgestaltung abzubauen und zu überwinden.

Auch die sehr harte Kritik von Landwirtin Frau Kirsten Wosnitza, praktische Milchbäuerin aus Norderfeld (Schleswig-Holstein), an den Siegertieren auf den aktuellen Holstein-Schauen oder von Herrn Dr. Thomas. Grupp, Bayern-Genetik, an die zunehmende ‚Papier-Genetik‘ in der Fleckviehzucht fanden ihre Zustimmung unter fast allen beteiligten Diskussionspartnern. Natürlich fanden auch Beiträge zu den „CO2 footprints“ der Milchkühe Beachtung, wird dies doch zunehmend von den Verbrauchern kritisch gesehen. Der Beitrag der Tierärztin Dr. Anita Idel, Buchautorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ fand erhebliche Beachtung unter den Fachleuten.  „Uslar 2.0“ war eine erfolgreiche Fachtagung.

 

 

 

 

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie(AVA) findet man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

 

 

 

 

Gesundheit/Medizin

One Health – Medizin und Tiermedizin müssen gemeinsam Antibiotikaresistenzen bekämpfen

Mediziner und Tiermediziner sitzen in einem Boot, was die Bekämpfung von Krankheiten bei Mensch und Tier betreffen unter dem neuen Begriff „One Health“. Keine Therapie ohne genaue Diagnostik und labordiagnostischer Untersuchung mit Überprüfung der Antibiotikawirksamkeit der eingesetzten Chemotherapeutika. Diese Grundsätze sind bei den Veterinären seit Jahren fest verankert, denn die Verantwortung des Arzneimitteleinsatzes im Rahmen der One Health Strategie bei Mensch und Tier wird von den Tierärztinnen und Tierärzten sehr ernst genommen. Die Tiermediziner stehen hinter den Forderungen der so genannten Antibiotic Stewardship, der Maßnahme zur Gewährleistung einer optimalen antibakteriellen Pharmakotherapie (Antibiotikatherapie). Ziel ist, die optimale Wirksamkeit der durchzuführenden Therapie zu gewährleisten, um Resistenzentwicklungen zu reduzieren und Neben– und Wechselwirkungen zu vermeiden.

Im Rahmen der Präventivtiermedizin, also die Forderung, dass die Tiere eines Bestandes erst gar nicht erkranken sondern durch Maßnahmen  einer vorbeugenden Tiermedizin „Gesund“ bleiben, hat das Aufgabenfeld der Veterinärmediziner hin zur Managementbegleitung der Landwirte erweitert. Dazu gehören natürlich auch profunde Kenntnisse der praktischen Fütterung und Fütterungsstrategien von landwirtschaftlichen Nutztieren. Diese neuen Aufgabenbereiche für Tierärzte hat sich die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) auf die Fahnen geschrieben. Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt und bietet seit über 15 Jahren sehr erfolgreich berufsübergreifende Fortbildungen für Tierärzte, aber auch für Landwirte und Berater, an. „AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen“, so Hellwig.

Da bekannter Weise eine optimale Darmgesundheit der Grundpfeiler eines optimiertes Immunsystems ist, steht die tier- und altersgerechte Fütterung im Rahmen der Tiergesundheit ganz vorne an. Eine ausgeglichene Fütterung sorgt für eubiotische Bedingungen im Darm, was unabdingbar für die körpereigene Abwehr ist. „Die Immunität findet im Darm statt“, und damit spielt die Fütterung eine herausragende Rolle für den Erhalt der Tiergesundheit. Durch „strategische Futtermittel“ erfüllt die Futtermittelindustrie heute erfolgreich neue Aufgaben im Rahmen der Tierfütterung, um den Arzneimitteleinsatz per se zu minimieren.  Diese neuen Strategien muss auch der Tierarzt beherrschen, um das gemeinsame Ziel, die Tiere gesund zu erhalten, zu erfüllen. Dazu bietet die AVA 4 Fortbildungskurse Ende Mai und Anfang Kuni 2017 in der Akademie im münsterländischen Horstmar-Leer für Tierärztinnen und Tierärzte an, um sich der Thematik Fütterung intensiv zu widmen, die die erfahrene Tierernährungsexpertin Frau Dr. med. vet. Sandra Vagt aus Düsseldorf leitet. „Ist der Darm gesund, ist das Tier gegen eine Vielzahl von Infektionserregern gefeit und damit greift auch hier die One-Health-Strategie.  Weitere Erläuterungen zu den AVA-Fütterungsseminaren findet man auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

 

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

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Pressemitteilungen

Wir wollen alle nur Eines: Gesunde Kühe

Mit Landwirtschaftsminister Christian Meyer aus Hannover der mit den Teilnehmern diskutiert, was die Politik für eine bessere Tiergesundheit leisten kann.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift das Thema „Tiergesundheit und Tierwohl moderner Milchkühe auf und führt, auch im Nachtrag der Göttinger Erklärung 2016 vom Frühjahr 2016, ein Seminar zum viel diskutierten Thema in der Nähe von Göttingen am 13. und 14. Oktober durch. Nicht nur die AVA und andere Tierärzteverbände kritisieren, dass die erfolgte Steigerung der Milchleistung mit hohen leistungsbedingten Erkrankungsraten (≥ 60 % aller Kühe pro Laktation) und daraus resultierenden frühen Abgängen verbunden ist. Die landwirtschaftlichen Managementmaßnahmen des Tierhalters und das Ausschöpfen tierärztlicher Behandlungsmöglichkeiten reichen letztendlich nicht aus, um diese züchterisch bedingten Gesundheits- und damit Tierschutzprobleme zu beseitigen, was ja selbst die 14 Agrarweisen in ihrem Gutachten Ende 2015 bestätigen. Tierzüchter und Zuchtverbände, aber auch die Fachpresse, verneinen weitgehend diese tierärztlichen Aussagen und sehen mehr oder weniger in der Göttinger Erklärung 2016 eine gewisse „Panikmache“. Natürlich lassen sich hoch leistende Herden mit bester Tiergesundheit und langer Lebensdauer managen – aber nicht jeder Landwirt ist in der Lage, ohne tiergesundheitliche Probleme mit all den Folgen sehr hohe Milchleistungen in seinem Betrieb zu verwirklichen und auch zu halten. „Wer einen Polo erfolgreich fährt, muss nicht automatisch einen Maserati beherrschen können“, so Gründer und Leiter der AVA, Ernst-Günther Hellwig, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt. „Es ist an der Zeit, dass Milchviehhalter, Berater und Hoftierärzte intensiver über die Nachzuchten nachdenken.“ Nicht unbedingt die milchleistungsstärksten Vererber sind für jeden Milchviehbetrieb gleichermaßen geeignet. Jeder Milchviehhalter muss die Tiere im Stall haben, mit denen er problemlos umgehen kann“, so Hellwig weiter. Das dient dem gesünderen Tier und damit auch dem Landwirt, der „seine Herde“ im Griff hat und damit erfolgreich – ohne große tiergesundheitliche Probleme- mit den Kühen arbeiten kann. Tierärzte, Landwirte, Wissenschaftler, Verbände, Zuchtorganisationen, Tierzüchter, Institutionen, Besamungsstationen, Lehr- und Versuchsanstalten, Molkereien, Handel, Fachpresse – alle sind herzlichst eingeladen, an der wichtigen Veranstaltung am 13. und 14. Oktober bei Göttingen zum Wohle unserer Kühe teilzunehmen, um mit den hoch anerkannten Fachreferenten aus den unterschiedlichen Bereichen die divergierenden Standpunkte intensiv zu diskutieren. Auch Landwirtschaftsminister Christian Meyer aus Hannover wird referieren und erläutern, was die Politik für eine höhere Tiergesundheit leisten kann, damit es den Kühen und damit dem Landwirt besser gehen kann. Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM), Wissenschaftler, Ökonomen, Tierzüchter, Tierärzte und auch praktische Landwirte werden mit den Teilnehmern im Rahmen der Fachtagung diskutieren. Die Journalistin und Buchautorin, Tanja Busse, („Die Wegwerfkuh“) wird ihre Recherchen zur Thematik vorstellen, die oft recht provokant sind. Die ausgewogene Mischung der Referenten zu Pro und Contra  verspricht eine spannende und informative Tagung, die letztendlich das Ziel hat: WIR WOLLEN NUR EINES: GESUNDE KÜHE. Nähere Infos zur Tagung auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2015 rund 4.000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert seit über 12 Jahren aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt. AVA-FORTBILDUNGEN HELFEN ARZNEIMITTEL EINSPAREN
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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Gesundheit/Medizin

Neu: NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 54 mit brisanten Themen

Die aktuelle Ausgabe Nr. 54 der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), die Fachzeitschrift aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), befindet sich in der Auslieferung an die über 3.000 Tierärzte-Abonnenten. In der aktuellen Ausgabe Nr. 54 liegt der Schwerpunkt  auf der während der 16. AVA-Haupttagung  von der AVA –Tierärzten postulierten GÖTTINGER ERKLÄRUNG 2016. Die AVA-Tierärzte sind sich einig, dass die Selektion auf Milchleistung so nicht mehr weitergehen kann. Frühe Tierabgänge, eine höhere Erkrankungshäufigkeit, die zeitlich viel zu lang dauernde negative Energiebilanz, vermehrte Klauenprobleme…. werden hier angesprochen. Die Tierärzteschaft fordert die Diskussion mit den Tierzüchtern, um gemeinsam Wege zu finden, unsere Kühe  auf den Höfen „gesünder“ zu erhalten. Die Göttinger Erklärung hat in ein Wespennest gestochen! Die AVA hat sehr viel Zustimmung von Tierärzten, Landwirten und auch Wissenschaftlern erhalten; „man solle am Ball bleiben und sich weiter um das Thema kümmern“. Die Tierzüchter negieren den aufgezeigten Zeigefinder und verweisen auf ihre guten und erfolgreichen Züchtungsergebnisse. „Viele Kritikpunkte würden nicht der Wahrheit entsprechen“, so der Tenor. In der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) wurden zwei Stellungnahmen abgedruckt. Auf einer AVA-Tagung am 13. und 14. Oktober 2016 in Göttingen mit Befürworten und Kritikern der Göttinger Erklärung soll die Problematik von allen Seiten beleuchtet und diskutiert werden, so der Herausgeber und Chefredakteur der NPA Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler; Gründer und Leiter der AVA, Ernst-Günther Hellwig. Beachten Sie bitte diesen wichtigen Termin                     für unsere Kühe, und laden Sie weitere Interessenten mit ein. Ein weitere wichtiger Aspekt der aktuellen Ausgabe der NPA Nr. 54 diskutiert die Frage der Tierärztlichen Schweigepflicht: muss ein Tierarzt einen landwirtschaftlichen Betrieb bei der Behörde melden, wenn dort gegen Tierschutz- und Haltungsverordnungen verstoßen wird? Eine Tierärztekammer positioniert sich hier ganz klar und droht dem Veterinärmediziner, der einen solchen Betrieb nicht meldet, sogar rechtliche Konsequenzen an. Der „AVA-Anwalt“ widerspricht hier vehement. Glyphosat! Ein weiteres Thema der NPA Nr. 54. Glyphosat steht auch in Verdacht, eine der Ursachen für die Entstehung multiresistenter Bakterien zu sein. Wussten Sie das? Krebsrisiko-ja oder nein-  ist also bei Glyphosat nicht das Hauptthema.  Weitere aktuelle und spannende Beiträge in der NPA Nr. 54 bereichern die 70 Seiten starke Ausgabe. AVA-Mitglieder erhalten die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) innerhalb ihrer Mitgliedschaft (36€/Jahr) kostenfrei. Abos an Nichtmitglieder werden zum Preis von 19€ + Versand verschickt. Probezeitschriften können gerne in der Geschäftsstelle der AVA angefordert werden.

 

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 5000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

 

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft für Tierärzte und Landwirte  mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

Keywords:

Agrar- und Veterinär-Akademie, AVA, Nutztierpraxis Aktuell, Landwirtschaft, Tierproduktion, Kühe, Veterinärmedizin, Tierarzt, Glyphosat, Göttinger Erklärung, Milchviehbetreuung, Bestandsbetreuung, Tierwohl, Tiergesundheit, Hellwig, tierärztliche Schweigepflicht, Milchleistung, Tierzucht

 

Gesundheit/Medizin

AVA-Tierärzte und die Göttinger Erklärung 2016 für mehr Tiergesundheit und Tierwohl finden mehr und mehr Zustimmung

Die Göttinger Erklärung 2016 wurde von den Tierärztinnen und Tierärzten der 16. AVA-Haupttagung 2016 im Frühjahr 2016 postuliert. Erkrankungsraten bei milchbetonten Rinderrassen von über 50 Prozent und daraus resultierende hohe Abgangsraten in der ersten Laktation sind tiergesundheitlich, aber auch dem Verbraucher gegenüber, nicht mehr akzeptabel und vertretbar. Die anwesenden Nutztierärztinnen und Nutztierärzte der 16. Haupttagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) waren sich einig, dass dringender Handlungsbedarf angezeigt sei, um die unerwünschten Entwicklungen in der Tierzucht zu stoppen, so der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler. Das sind wir den Tieren und dem Verbraucher schuldig, so Hellwig weiter. Eine im wahrsten Sinne für Alle gesunde Milchproduktion muss auch für die breite Masse der Milchproduzenten möglich sein und nicht nur einer kleinen Spezialistengruppe überlassen werden. Diese Göttinger Erklärung 2016 wurde in sehr vielen Medien veröffentlicht und diskutiert. Aus Reihen der Tierärzteschaft wurde die Wichtigkeit der Thematik betont und auch einige Landwirte meldeten sich, um ihre Unterstützung der Göttinger Erklärung 2016 für mehr TIergesundheit und Tierwohl unserer Milchkühe zu bekunden unterstützen. Allerdings sieht der AVA-Chef Ernst-Günther Hellwig kaum Resonanz oder Zustimmung von einer Vielzahl der Bauernverbände und Zuchtorganisationen im deutschsprachigen Raum. Die von der Tierärzteschaft in die Diskussion gebrachten Einwände werden zum Teil negiert, meist aber ignoriert. Ganz aktuell hat sich auch die Bundestierärztekammer (BTK) zum Thema in einer Resolution geäußert. Die BTK stellt die Nutztierzucht unter Tierschutzaspekten in Frage. “Neben den klassischen Infektionskrankheiten spielen leistungs- und managementabhängige Krankheiten und Mortalitäten eine immer größere Rolle sowohl in der tierärztlichen Bestandsbetreuung als auch in der amtstierärztlichen Überwachung landwirtschaftlicher Nutztierhaltungen“, so die Resolution vom 16. April 2016. Für die Tierärzteschaft greife die “Berücksichtigung der Tiergesundheit bei der Zucht auf Leistungsfähigkeit, wie sie in § 1 Abs. 2 des Tierzuchtgesetzes gefordert wird, zu kurz, um Tierschutzprobleme in der Nutztierzucht zu beseitigen, die in Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit der Tiere auftreten“ so die BTK weiter in ihrer Resolution. Die Bundestierärztekammer fordert das Landwirtschaftsministerium auf, diesbezüglich aktiv zu werden, um das Tierschutzgesetz in aller Form durchzusetzen.

Mehr und mehr Tierärztinnen und Tierärzte sehen die Entwicklungen in der Tierzucht sehr kritisch. Es kann nicht sein, dass nur „ein Handvoll“ Top Landwirte in der Lage sind, diese hochleistenden Tiere bei bester Tiergesundheit und Tierwohl zu managen. Es müssen alternative Möglichkeiten geschaffen werden, um Tiere und landwirtschaftliches Management so in Einklang zu bringen, dass Tierschutz, TIergesundheit und Tierwohl erfüllt werden. Die landwirtschaftlichen Verbände und Organisationen können uns jetzt nicht mehr ignorieren oder übergehen. Sie sollten sich schnellstmöglich mit uns an einen Tisch setzen. Das sind wir den Tieren und den Verbrauchern schuldig, so der Chef der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig.

zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) wurde 2001 gegründet und ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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Pressemitteilungen

Horsemanship Kommunikationstraining

Pferdeflüstern Ferienkurs auf der Bio Ranch Zempow

Horsemanship Kommunikationstraining

Horsemanship auf der Weide

Zempow. Horsemanship wird auf der Bio Ranch Zempow als meist als Tagesseminar gebucht. In der Ferienzeit bieten die Zempower Pferdeflüsterer diesen Kurs auch als Drei-Tage-Schnupperkurs an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die keinerlei Vorerfahrung mit Pferden haben. Schwerpunkt ist die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd durch Körpersprache.

Im ersten Teil lernen die Teilnehmer die Respektzone der Zempower Pferdeherde kennen. Schritt für Schritt wird aus der Beobachtung Vertrauen aufgebaut. Ein sehr entspannte Erfahrung ist es, nach und nach Teil der Herde zu sein.

Am zweiten Tag seht die Arbeit im Round Pen im Vordergrund. Aufmerksamkeit erzielen, Kontakt herstellen und ein ehrliche Beziehung aufbauen. Jeder Teilnehmer sammelt seine eigenen Erfahrungen beim Joining und Following.

Der dritte Tag steht ganz im Zeichen der Freiarbeit. Freies Führen und Verantwortung übernehmen ist die Devise.

In der Ferienzeit stehen eigene Erfahrung und das eigene Erleben im Vordergrund. Dennoch kommen die theoretischen Grundlagen nicht zu kurz. Diese Form des Kommunikationstrainings kann auch in Alltagssituation und in der Arbeitswelt helfen.

www.bio-ranch-zempow.de

Bio Ranch Zempow – Unser Profil

Ökologischer Landbau seit 1992: 500 ha Acker, Grünland, Wald in der Mecklenburgischen Seenplatte, Müritz Nationalpark Region
Mitgliedschaft: Gäa Verband, Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau FÖL, Slow Food.
Betriebszweige: Mutterkuhhaltung, Rindermast, Futterbau, Topinambur
Low Stress Stockmanship: Ausbildung, Seminare, Praktika, Trainee, FÖJ
Natural Horsemanship: Tagesseminare, Persönlichkeitstraining mit Pferden, Freies Reiten
Landurlaub und Teamevents: Bauernhofurlaub, Ferienwohnungen, Seminarhaus, Reiten,
Teamevents:Tierkommunikation mit Pferden, Rindern, Schafen und Hunden, Gruppenerlebnisse und Seminare mit leckerem Bio-Essen
Direktvermarktung: Bio Angus Beef: Zartes Fleisch vom Bio Angus Rind, Red Angus, Black Angus
Auszeichnungen: Zukunftspreis 2010 „Garten der Metropolen“ der Akademie für nachhaltige Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern 2010/11 Ausstellung des Videokunstprojektes „Movement“ in der Weserburg, Bremen, 2009 ausgezeichnet mit dem Bremer Videokunst Förderpreis
Jubiläum: Im Herbst 2012 feiert die Bio Ranch „20 Jahre ökologischer Landbau in Zempow“.

Bio Ranch Zempow
Swantje und Wilhelm Schäkel
Birkenallee 12
16837 Zempow

Tel: 033923- 76950
Fax: 033923- 76951
Mobil: 0173-2058506
info@bio-ranch-zempow.de
www.bio-ranch-zempow.de

Kontakt:
Bio Ranch Zempow
Wilhelm Schäkel
Birkenallee 12
16909 Wittstock OT Zempow
033923-76950
ws@bioranch.info
http://www.bioranch.info

Pressemitteilungen

Vertrauensvolle Kommunikation – Pferdeflüstern in Zempow

Nonverbales Kommunikationstraining mit Pferden

Vertrauensvolle Kommunikation - Pferdeflüstern in Zempow

Natürliches Pferdeverhalten auf großen Weiden

Zempow. „Vertrauensvolle Kommunikation zwischen Mensch und Pferd, das ist unser Ziel“, sagt die Zempower Pferdetrainerin Shen Katiofsky. „Im Tagesseminar Pferdeflüstern steht die gleichwürdige Begegung von Mensch Tier im Vordergrund.“

Das Tagesseminar zum Thema Vertrauen ist ein neu entwickeltes Angebot des Reit- und Fahrverein Zempow e.V. Es richtet sich besonders an Teilnehmer, die etwas über das Tierwohl und den wesensgemäßen Umgang mit Herdentieren lernen möchten.

Das Seminar ist für Anfänger geeignet. Auch für Horsemanship Fans ist das Seminar sehr empfehlenswert, da es bis in die Ursprünge der Mensch/Tier Kommunikation zurückgeht. Mit diesen Erfahrungen können Reiter dann auch in Ihrem Reitstall zu Hause neue Impulse auf dem Weg zu einem sanfteren, feineren Umgang mit den Pferden. Eine neue Partnerschaft kann gegründet und gepflegt werden. Respektvoller Umgang mit dem fühlenden Wesen Pferde wird dann von einem Schlagwort zu einer gelebten Qualität.

Das Tagesseminar Pferdeflüstern ist ebenso konzipiert, um Menschen, die bisher nichts mit Pferden zu tun hatten, einen harmonischen Zugang zu ermöglichen.

Das Seminar bietet Kommunikationstraining par exellence. Ziel ist die Stärkung der nonverbalen Kommunikation. Zumeist möchten wir mit dem Verstand und Ratio alle Details wissen und häufig auch kontrollierten. Beim Pferdeflüstern wird die Ratio hinten an gestellt. Hier geht es um das erspüren und erfühlen von feinen Signalen. Eine vertrauensvolle Kommunikation gelingt, wenn Nähe und Distanz balanciert sind, und zwar sowohl auf der menschlichen als auch auf der tierischen Seite. Übergriff und Respektlosigkeit gehören dann der Vergangenheit an.


www.bioranch.info

info@bioranch.info

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Tagesseminar Pferdeflüstern – Seminarablauf

10.00 Uhr Begrüßung auf der Bio Ranch und Hofrundgang
10.45 Uhr Vorstellungsrunde mit Tee und Kaffee
11.00 Uhr Theorie: Das natürliche Pferdeverhalten
11.45 Uhr Herdenleben: Beobachtungen und Begegnungen in der Pferdeherde
13.00 Uhr Mittagspause mit ökologischer Verpflegung
14.00 Uhr Übungen auf dem Reitplatz: Kommunikation von Mensch und Pferd
15.30 Uhr Feedbackrunde und Kaffeepause
16.30 Uhr Wanderung mit den Pferden durch Wald und Wiesen
17.30 Uhr Ende des Seminars

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Nächster Seminartermin ist der 5-Mai-2013
Seminarpreis 120 Euro inkl. Verpflegung
Zweite Person/Partner 80 Euro.
Teilnehmerzahl 2 bis 6 Personen.

Profil – Reit- und Fahrverein Zempow e.V.

Der Reitverein Zempow ist ein eingetragener, gemeinnützige Verein. Er möchte zum pferdegerechten Umgang mit Pferden beitragen.
Die Angebote des Reitvereins sind auf die eigenen Mitglieder und Feriengäste in der Mecklenburgischen Seenplatte ausgerichtet.
Der Reitunterricht und das Reittraining erfolgt in Doppelstunden oder in Seminarform. Die weite, waldreiche Landschaft bietet sich für Ausritte und Wanderritte an. Die Einstellung von Pensionspferden ist möglich. Darüber hinaus bietet der Reitverein Urlaub für Pferde an.

Keywords

Reitverein, Reiten, Pferde, Reitunterricht, Reitschule, Reiten ohne Sattel, Freies Reiten, Bodenarbeit mit Pferden, Pferdeflüstern, Pferdepension, Pferdeurlaub, Reiterferien, Reiterurlaub.

Unsere Wandereitregion: Mecklenburg-Vorpommern, Müritz, Müritz Nationalpark Region, Nord Brandenburg, Naturpark Stechlin, Ruppiner Seenland, Ostprignitz-Ruppin.

Kontakt
Reit- und Fahrverein Zempow e.V.
Shen Katiofsky
Birkenallee 12
16909 Wittstock OT Zempow
0172-7815116
reiten@zempow.de
http://www.reiten.zempow.de

Pressekontakt:
Dr. Wilhelm Schäkel, Landwirtschaftsbetrieb Zempow
Dr. Wilhelm Schäkel
Birkenallee 12
16909 Wittstock/ Dosse
033923-76950
ws@bioranch.info
http://www.zempow-bio-ranch.de

Pressemitteilungen

Ökohofen Gotsgarten inspiriert „ProtecTier“

Das 2. Treffen des Netzwerkes „ProtecTier“ am 27. März auf dem Ökohof Gotsgarten der Familie Bechler im Landkreis Elbe-Elster bezeichnete Doreen Sparborth, Geschäftsführerin der Frankenförder Forschungsgesellschaft Luckenwalde (FFG)
Frankenförder Forschungsgesellschaft, als einen äußerst motivierenden Ort des Gedankenaustauschs in Sachen Tierwohl und Tiergerechtheit Tierwohl und Tiergerechtheit
„Auch wenn die Haltung von Highland-Rindern nicht unbedingt vergleichbar ist mit der Mehrzahl von Nutztieren, so wird hier doch beispielhaft vorgelebt, dass ein gewinnbringender Wertschöpfungskreislauf und ein respektvoller Umgang mit der Natur in der Tier- und Pflanzenproduktion kein Widerspruch sein muss“, so die Netzwerkmanagerin.
Sie äußerte sich mehr als zufrieden über die Ergebnisse des Tages. Die zehn Partnerunternehmen stellten fünf konkrete Projekte vor, die sich insbesondere mit Tiergesundheit beschäftigen. So soll z.B. eine Schweineohrmarke mit integriertem Messsensor erforscht und entwickelt werden, die den Beginn von Krankheiten anzeigt, Therapien früher ermöglicht und so dem Tierwohl dient. Vier weitere Projektideen wurden diskutiert, u. a. die Entwicklung eines Verhaltensmonitorings von Leegehennen in der Freilandhaltung.
Die Frankenförder Forschungsgesellschaft ist deutschlandweit wichtiger Praxispartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie wurde 1991 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Luckenwalde (Brandenburg) und betreibt einen Wissenschaftsbereich in Berlin.
Die gemeinnützig anerkannte Forschungseinrichtung beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Kernkompetenzen Landwirtschaft, Veterinärmedizin und Ernährung. Mit fest angestellten Wissenschaftlern, einem Team freier Mitarbeiter und einem weit verzweigten Netzwerk in- und ausländischer Kooperationspartner versteht sie sich vor allem als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Davon profitieren insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Sie verfügt über ein breites Spektrum von Forschungs-, Entwicklungs- und Schulungskapazitäten, bietet Marktnähe und eine neue Innovationskultur an. Praxisorientierte Forschung wird so vor allem für den Mittelstand möglich, der meistens ohne eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auskommen muss.
Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH Luckenwalde
Doreen Sparborth
Potsdamer Str. 18 a
14943 Luckenwalde
03371-40 2277

http://www.frankenfoerder-fg.de
info@frankenfoerder-fg.de

Pressekontakt:
SANDLER-PR & MARKETING
Silvia Sandler
Marwitzer Str. 75
16761 Hennigsdorf
info@sisa-pr.de
03302-800442 und 01711910584
http://www.silviasandler.de

Pressemitteilungen

Kluge Köpfe für mehr Tierwohl

2. Netzwerktreffen „ProtecTier“ auf Ökohof Gotsgarten

Seit 1991 bringt die Frankenförder Forschungsgesellschaft (FFG) in Luckenwalde erfolgreich kluge Köpfe aus Wissenschaft und Praxis zu brennenden Projektthemen aus Landwirtschaft, Veterinärmedizin und Ernährung zusammen.
(http:///www. frankenfoerder-fg.de)
Auf Initiative von 16 landwirtschaftlichen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland, insbesondere aus Brandenburg, gibt es seit Ende letzten Jahres nun das Netzwerk „ProtecTier“(http://www. protectier-netzwerk.de). Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zunächst bis Ende Oktober finanziell unterstützt mit der Option, es für weitere zwei Jahre zu fördern.
Das Netzwerk beschäftigt sich insbesondere mit ethischen Fragen des Tierwohls und der Tiergerechtheit unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Dazu werden auf dem 2. Netzwerktreffen, das am 27. März auf dem Ökohof Gotsgarten in Schmerkendorf im Landkreis Elbe-Elster stattfindet, weitere Weichen gestellt. „Denn“, so untermauert Netzwerkmanagerin und FFG-Geschäftsführerin Doreen Sparborth, „die Verbraucher fordern zurecht mehr Tierwohl und Tiergerechtheit.“ Deshalb arbeiten im Netzwerk auch Tierhalter, Zertifizierer, Dienstleister und Verarbeiter eng zusammen. Das sind in Brandenburg u.a. die Baruther Urstromtal Rinderhaltung GmbH,der Ökohof Gotsgarten, die Tierarztpraxis Bestensee, die CellTrend GmbH Luckenwalde und die Fachhochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
„Obwohl sich strukturelle Veränderungen andeuten und es Änderungen im Konsumbewusstsein gibt, ist in Deutschland ganz klar die intensive Tierhaltung das gängige Produktionsverfahren“, verweist FFG-Mitarbeiterin Julia Dollinger auf eine der größten Herausforderungen in der Landwirtschaft. Die Netzwerkpartner wollen deshalb zunächst Defizite in den Haltungssystemen, Verfahren und Produktionsprozessen ermitteln, um dann geeignete Indikatoren zu finden, die das Tierwohl, wie Gesundheit und Verhalten, wesentlich verbessern helfen. Dabei sind alle Ideen gefragt, die Innovationen für tiergerechte Haltungs- und Bewertungssysteme bei verschiedenen Tierarten bis zur Anwendungsreife bringen. Von den vier Netzwerkvorhaben, die seit Oktober konkret entstanden sind, steht das Forschungsprojekt zur individuell dosierten Rohfaserzugabe für Mastschweine kurz vor der Antragsreife. Das Forschungsprojekt unter Leitung der Landwirtschaftlich Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Uni Berlin hat in einer Versuchsanlage bereits erste Ergebnisse erbracht. Es soll nun weiterentwickelt und in der Praxis erprobt werden. Dabei geht es um den Einsatz eines Futterautomaten, der mit einer Messwaage kombiniert, die Rohfaserzugabe zum Futtermittel entsprechend individueller Merkmale des Schweins, wie Wachstum oder Gewicht, passgenau dosiert. Durch diese zusätzliche Rationskomponente hat das Schwein ein stärkeres Sättigungsgefühl und es werden Verhaltensstörungen reduziert.

Die Frankenförder Forschungsgesellschaft ist deutschlandweit wichtiger Praxispartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Sie wurde 1991 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Luckenwalde (Brandenburg) und betreibt einen Wissenschaftsbereich in Berlin.
Die gemeinnützig anerkannte Forschungseinrichtung beschäftigt sich hauptsächlich mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Kernkompetenzen Landwirtschaft, Veterinärmedizin und Ernährung. Mit fest angestellten Wissenschaftlern, einem Team freier Mitarbeiter und einem weit verzweigten Netzwerk in- und ausländischer Kooperationspartner versteht sie sich vor allem als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Davon profitieren insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Sie verfügt über ein breites Spektrum von Forschungs-, Entwicklungs- und Schulungskapazitäten, bietet Marktnähe und eine neue Innovationskultur an. Praxisorientierte Forschung wird so vor allem für den Mittelstand möglich, der meistens ohne eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auskommen muss.
Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH Luckenwalde
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Pressemitteilungen

Biofach / Tierwohl liegt im Trend / Erlebnisseminar Kuhflüstern

Großes Interesse am Thema Kuhflüstern auf der Biofach

Nürnberg. Kuhflüstern zog viele Besucher an den Stand des Bioverbands Gäa e.V. Die Bio Ranch Zempow präsentierte ein neues Verfahren des stressarmen Umgangs mit Kühen – Low Stress Stockmanship. Vom Online Redateur der Welt bis zum Fachbesucher aus der Monglei reichte das Spektrum der Besucher des Biofach Messestands. Prof. Hartmut Vogtmann vom Deutschen Naturschutzring DNR lobte: „Die Gäa leistet echte Pionierarbeit im Ökologischen Landbau. Seit Gründung der Gäa 1989 wird hier mit Engagement und Herz gearbeitet.“ Die Gäa-Vorsitzende Kornelie Blumenschein ergänzte: „Wir werden dem Thema Tierwohl in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit widmen und die Entwicklung tierartgemäßer Haltung, Umgang und Schlachtung unterstützen.“

In den vielfältigen Diskussionen am Messestand wurde auch Kritik geäußert. Ein Brancheninsider sagte:“Der Umsatz steigt zweistellig. Die Weiterentwicklung der ethischen Werte hinkt hinterher. Für die Biofach ist das Thema Tierwohl als Umgang des Menschen mit dem Tier noch neu. Nur ein einziger Beitrag ist im Konferenzprogramm der Biofach zu diesem Themenbereich zu finden: „Tierschutz auf dem Teller“. Vielen Dank an Prof. Franz-Theo Gottwald und sein Team von der Schweisfurt Stiftung.“

Eine Verbraucherbefragung von TNS EMNID im Vorfeld der Biofach zeigt: Die Verbrauchen möchten, daß es den Nutztieren gut geht. Unnötiger Stress im Landwirtschaftsbetrieb, beim Transport und bei der Schlachtung sollen vermieden werden. In dieser Befragungen liegt das Tierwohl mit rund 90 % noch deutlich vor Regionalität und Bio.

Auf der Bioranch kann die einfühlsame Verbindung von Mensch und Tier auch von Nichtlandwirten erlernt werden. In Kuhflüstern Erlebnisseminaren lernen die Teilnehmer mit feinen Impulsen zu arbeiten. Die Kuh wirkt hier als Lehrerin für intuitive Kommunikation. In der Begegnung mit der Kuh wird die ganze Präsenz des Menschen gefordert. Achtsamkeit ist das wichtigste Lernziel. Die emotionale Intelligenz wird trainiert. Für gestresste Städter eine echte Herausforderung.

Die berühmte Autistin Temple Grandin und der Texaner Bud Williams sind in den USA die Pioniere des stressarmen Umgangs mit Herdentieren. Temple Grandin nutzt ihre Fähigkeit, sich in Tiere einzuspüren, um neue Impulse für eine tiergerechte Schlachtung zu geben. Ihr Buch „Thinking in Pictures“ ist mittlerweile ein Klassiker. Phillip Wenz aus Mecklenburg-Vorpommern hat diese Methode bei Bud William in Texas gelernt und mit nach Deutschland gebracht. Auf der Bio Ranch in Zempow gibt er Fachseminare für Landwirte und ist als Berater für Berufsgenossenschaften und Naturschutzverbände tätig.

Bio Ranch Zempow
Kuhflüstern
Low Stres Stockmanship

Seminare auf der Bio Ranch Zempow

Ausbildung zum Landwirt und Tierwirt, Stockmanship Work Camp für Studenten, 8 Wochen Praktikum Stockmanship, Trainee Jahr „Herdenmanagement“
Fachseminare: Bud Box Tagesseminar, Weide Seminar
Erlebnisseminare: Kuhflüstern Seminar, Kuhhirte für einen Tag, Ranch Wochenende, Kuh Coaching, Kuh Kommunikation
Team Events, Firmen Event, Gruppenevent, Ranch Safari, Ranch Barbecue, Ranch Challenge, Angus Steak Seminar.

Bio Ranch Zempow

Ökologischer Landbau seit 1992: 600 ha Acker, Grünland, Wald auf sandigen Standorten in Nordbrandenburg und Südmecklenburg, Fruchtfolge mit Getreide-Leguminosengemengen
Mitgliedschaft: Gäa Verband, Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau
Personal: Betriebsleiterehepaar, 6 Mitarbeiter/innen, Praktikant/innen, Azubi, FÖJ
Betriebszweige: Mutterkuhhaltung, Rindermast, Futterbau, Topinambur, Naturschutz
Low Stress Stockmanship: Ausbildung, Seminare, Praktika, Trainee, FÖJ
Landurlaub und Team Events: Ferienwohnungen, Seminarhaus, Reiten, Tierkommunikation mit Pferden, Rindern, Schafen und Hunden für Gäste, Gruppenerlebnisse und Seminare
Direktvermarktung: Bio Angus Beef: Zartes Fleisch vom Bio Angus Rind
Auszeichnungen: Zukunftspreis 2010 „Garten der Metropolen“ der Akademie für nachhaltige Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, 2010/11 Ausstellung des Videokunstprojektes „Movement“ in der Weserburg, Bremen, 2009 ausgezeichnet mit dem Bremer Videokunst Förderpreis
Jubiläum: Im Herbst 2012 feiert Familie Schäkel und die Bio Ranch „20 Jahre ökologischer Landbau
in Zempow“.

Bio Ranch Zempow
Wilhelm Schäkel
Birkenallee 12
16837 Wittstock OT Zempow
ws@zempow.de
033923-76950
http://www.zempow-bio-ranch.de