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Tinnitus: Ursachen und Therapiemöglichkeiten – Verbraucherinformation der DKV

Dauergeräusche im Ohr

Was genau ist ein Tinnitus?

Das Wort Tinnitus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Klingeln“. „Betroffene können aber auch ein Pfeifen, Rauschen, Hämmern, Zischen, Summen oder Klopfen hören“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Treten solche Geräusche nicht nur für wenige Sekunden oder Minuten auf, sondern dauerhaft oder immer wieder für einen längeren Zeitraum, handelt es sich um einen Tinnitus. Mediziner unterscheiden zwei Arten: Der subjektive Tinnitus ist nur für den Patienten selbst hörbar, den objektiven Tinnitus können auch Dritte wahrnehmen. Er ist deutlich seltener und wird beispielsweise von Gefäßverengungen verursacht. Ein Tinnitus kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei die meisten Betroffenen zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, wenn sie erstmals einen Tinnitus erleben. Aber: „Seit einigen Jahren steigt der Anteil von Patienten bis zum 30. Lebensjahr, vermutlich wegen lärmintensiver Freizeitaktivitäten“, so Reuter. Chronisch wird das Leiden, wenn es länger als drei Monate andauert.

Ursachen

„Die Ursachen für einen Tinnitus können ganz unterschiedlich sein“, weiß der Gesundheitsexperte. „Lärm, Mittelohrentzündungen, ein Hörsturz oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen dazu. Ob auch Stress eine Ursache ist, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Allerdings berichtet etwa die Hälfte der Erkrankten mit einem chronischen Tinnitus von erheblichem Stress in der Vergangenheit oder der Gegenwart.“ Besonders gefährdet ist, wer in einer lauten Umgebung arbeitet, zum Beispiel auf einer Baustelle oder als Barkeeper in einem Nachtclub.

Vorbeugen und behandeln

Die beste Vorsorge ist, Lärm und Stress zu vermeiden. „Wer häufig auf Konzerte oder in Clubs geht, sollte Ohrstöpsel tragen. Musikhören mit Kopfhörern ist nur bei mäßiger Lautstärke und auch nicht stundenlang empfehlenswert. Bei arbeitsbedingtem Lärm ist ein Hörschutz dringend notwendig“, rät der Gesundheitsexperte. Entspannungstechniken und bewusste Entschleunigung können helfen, Stress abzubauen. Die Behandlung eines akuten Tinnitus ist schwierig, da es derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Therapie gibt. „Erfahrungsgemäß hilft es den Patienten, ein wenig Abstand vom Alltag zu gewinnen, mäßig Sport zu treiben und sich zu entspannen“, weiß Reuter. Ist beispielsweise eine Ohrerkrankung die Ursache für die störenden Geräusche, wird sich der Arzt auf die Behandlung dieser Krankheit konzentrieren und so auch den Tinnitus bekämpfen. Patienten mit einem chronischen Tinnitus helfen Therapien, bei denen sie lernen, die ständigen Ohrgeräusche auszublenden oder mit Musik zu überlagern. „Wichtig ist vor allem, dem Quälgeist im Ohr keine allzu große Aufmerksamkeit zu schenken“, schließt Reuter ab.
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Knalltrauma an Silvester vermeiden – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Ohren schützen an Silvester

Knalltrauma an Silvester vermeiden - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Feuerwerkskörper können ein Knalltrauma auslösen.
Quelle: ERGO Group

Silvester steht kurz bevor: In der Nacht zum 1. Januar knallen neben Sektkorken auch wieder viele Böller und Raketen. Wer es richtig krachen lässt und sich ins Getümmel stürzt, hat am nächsten Tag womöglich nicht nur mit einem Kater zu kämpfen, sondern auch mit einem Knalltrauma. Was das ist, was Betroffene tun können und wie Feuerwerk-Fans am besten vorbeugen, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was ist ein Knalltrauma?

2017 zündeten die Deutschen Raketen und Böller im Wert von 137 Mio. Euro. Das sieht schön aus, macht ordentlich Krach – und sorgt Jahr für Jahr für Verletzungen. Neben Verbrennungen erleiden jährlich etwa 8.000 Deutsche ein sogenanntes Knalltrauma. „Es entsteht durch ein plötzliches, sehr lautes, aber nur wenige Millisekunden andauerndes Geräusch mit einem Schalldruck ab etwa 140 Dezibel“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Dieser Wert ist an Silvester schnell erreicht: „Explodiert ein Feuerwerkskörper in weniger als zwei Metern Entfernung, wirkt ein Schalldruck von mehr als 150 Dezibel auf die Ohren“, so Reuter. Wer nach einem solchen Knall ein hohes Pfeifen im Ohr wahrnimmt, das auch am nächsten Tag noch anhält, der hat unter Umständen ein Knalltrauma erlitten. Weitere Symptome sind stechende Schmerzen im Ohr, Schwierigkeiten, hohe Töne zu hören, ein Taubheits- oder auch ein Schwindelgefühl. „Die Symptome eines Knalltraumas klingen zwar häufig ab, doch es kann auch zu bleibenden Schäden wie Tinnitus und Hörverlust kommen.“ Wenn noch in den folgenden Tagen Ohrengeräusche oder Hörminderung bestehen, rät der Experte, einen HNO-Arzt aufzusuchen. Der Arzt verschreibt dem Patienten dann gegebenenfalls Kortison oder durchblutungsfördernde Medikamente.

Hörschäden vorbeugen

Um die Ohren an Silvester zu schonen, hilft vor allem eines: Abstand. Einerseits von großen Menschenmengen, in denen erkennbar Böller geworfen werden. Andererseits auch von Arealen, auf denen Feuerwerksbegeisterte ihre Batterien aufgebaut haben. „Ein Sicherheitsabstand von mindestens zehn Metern schont nicht nur das Gehör, sondern schützt auch vor Verbrennungen oder anderen Verletzungen durch Feuerwerkskörper“ so der DKV Experte. Weiterhin rät Reuter dazu, die Ohren zu schützen. Besonders gut helfen Kopfhörer, da sie das komplette Ohr abdecken und dadurch die Geräusche optimal abhalten. Geeignet sind aber auch Ohrstöpsel. Gut für die Ohren und dennoch schön fürs Auge ist ein sogenanntes „leises Feuerwerk“. Im Handel oder in Online-Shops sind diese Produkte entsprechend gekennzeichnet. Zu hören ist hier zwar der Abschuss, die farbenprächtige Explosion am Himmel breitet sich dagegen ohne ohrenbetäubenden Knall aus. Für ein „Ah“ oder „Oh“ muss das Feuerwerk auch nicht unbedingt in zweihundert Metern Höhe explodieren: Bodenfeuerwerke kommen ganz ohne Abschussknall aus.
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Wie fit sind Deutschlands Ohren?

Wie fit sind Deutschlands Ohren?

Ausschnitt aus dem Healthy Hearing Index 2018 von Mimi Hearing Technologies und BARMER

Berlin, 1. März 2018 – Das Hörvermögen der Deutschen unterscheidet sich offenbar je nach Region. So nehmen Menschen in Oldenburg Geräusche, Musik und Gespräche um etwa fünf Dezibel besser wahr als in Rostock. Zumindest belegen das erste Auswertungen des deutschlandweiten „Healthy Hearing Index“ von Mimi Hearing Technologies, die anlässlich des „Welttags des Hörens“ am 3. März präsentiert werden.

Der Index entstand im Rahmen der gemeinsamen Initiative mit der BARMER zum gesunden Hören und basiert auf statistischen Daten, die mit den Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ gesammelt wurden. „Schwankungen beim Hörvermögen um einige Dezibel sind noch kein Anlass zur Panik. Der Index soll aber aus gutem Grund für das Thema sensibilisieren. Besonders junge Menschen hören gern laute Musik und können damit ihren Ohren schaden“, sagt Dr. Christian Graf, Abteilungsleiter Prävention bei der BARMER.

Junge Menschen unterschätzen Lautstärke
Dr. Henrik Matthies, Geschäftsführer von Mimi Hearing Technologies, ruft aus diesem Grund vor allem junge Menschen, die ihr Gehör noch nicht getestet haben, auf: „Testet eure Ohren: kostenlos und sehr einfach – in nur sechs Minuten! Zum „Welttag des Hörens“ werden wir auf unserer Website spannend aufbereitete Informationen rund um das Hören präsentieren. Denn wir wollen vor allem Jugendliche in ihrer digitalen Lebenswelt erreichen und zeigen, dass es Spaß macht, mehr über das Gehör zu verstehen.“ Auch Prof. Dr. Birgit Mazurek, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charite, bestätigt: „Die Zahl junger Menschen mit Hörproblemen wächst rasant. Wir unterstützen den „Welttag des Hörens“ am 3. März, weil Gehörschutz zu unseren zentralen Aufgaben gehört. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu animieren, achtsamer mit dem eigenen Gehör umzugehen.“

Individuell statt laut
Mit Hilfe der Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ kann Musik auf dem Smartphone an individuelle Stärken und Schwächen des Gehörs so angepasst werden, dass Nutzer Musik in besserer Qualität hören, und zwar bei geringerer Lautstärke. Damit kann die präventive Idee eines gesunden Hörens in den Alltag integriert werden.

Infos rund um „gesundes Hören“ von Mimi finden Sie ab dem 2. März hier: https://gesundes-hoeren.mimi.io/
Alle Infos zur Initiative zum gesunden Hören und zum Index von der BARMER ab dem 2. März auf: www.barmer.de/hoeren

Über Mimi Hearing Technologies
Mimi ist weltweit Spezialist im Bereich der Klang-Personalisierung für ein optimiertes Hör- und Musikerlebnis. Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben die Apps von Mimi heruntergeladen. Mit dem Mimi Hearing Test lässt sich das eigene Hörvermögen ermitteln, die Mimi Music-App ermöglicht die Anpassung von Musik an das individuelle Hörprofil.

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Hilfe bei chronischem Tinnitus – ohne Chemie

Ergebnisse einer klinischen Anwendungsbeobachtung mit dem „tailor-made-notched-music“ Verfahren

Was haben Phil Collins, Keanu Reeves und Barbara Streisand mit Ludwig van Beethoven und Friedrich Smetana gemeinsam? Richtig: sie alle leiden oder litten unter quälenden Ohrengeräuschen, dem Tinnitus.

Epidemiologie und Definition des Tinnitus

Doch es sind beileibe nicht nur Prominente, die unter Tinnitus zu leiden haben: eine telefonische Umfrage unter 3.000 Personen kam zu dem Ergebnis, dass bereits jeder vierte schon einmal unter Ohrengeräuschen gelitten hatte oder immer noch litt. Ein Drittel der Betroffenen (also rund 8% der Befragten) gab an, durch Tinnitus schwer beeinträchtigt zu sein. Absolut betrachtet bedeutet dies, dass es in der Bundesrepublik rund 20 Millionen Tinnitus-Patienten gibt, von denen ca. 7 Millionen schwer betroffen sind [2].

Als „Tinnitus“ (lat.: tinnire, klingeln, klimpern) bezeichnet man akustische Wahrnehmungen jedweder Genese, die nur vom Patienten gehört werden und keine objektivierbare Quelle besitzen.

Was rät die Schulmedizin?

Die schulmedizinischen Empfehlungen basieren auf den „Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften e.V.“
Sie entfalten eine medico-legale Bindungswirkung und sollten unbedingt beachtet werden, um Nachteile im Falle einer juristischen Auseinandersetzung zu vermeiden [3].

Beim Tinnitus dringen die Leitlinien zunächst auf eine gründliche oto-neurologische und internistische Abklärung des Patienten. Dies ist sinnvoll, da -zwar selten- aber doch immer wieder körperliche und damit ursächlich behandelbare Tinnitus-Ursachen aufgedeckt werden können.

Findet eine gründliche Untersuchung einschließlich bildgebender Verfahren (MRT des Gehirnschädels) keine Erklärung für das Ohrengeräusch, spricht man von einem „idiopathischen Tinnitus“: ein euphemistischer Begriff für die Tatsache, dass die Schulmedizin an dieser Stelle nicht mehr weiter weiß.

Liegt der Beginn der Beschwerden noch nicht länger als drei Monate zurück (akuter Tinnitus) soll eine Kortison-Stoßtherapie (je 250 mg Prednisolon i.v. an drei aufeinander folgenden Tagen) erfolgen. Bei ausbleibender Besserung werden dann entweder die direkte Kortison-Instillation in die Paukenhöhle oder eine Sauerstoff-Überdrucktherapie empfohlen.

Dauern die Beschwerden trotz Leitlinien gerechter Therapie länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus. Dieser gilt in der Wahrnehmung der Schulmedizin als unheilbar. Besteht kein oder nur geringer Leidensdruck („kompensierter Tinnitus“) soll laut Leitlinie keine Behandlung mehr erfolgen. Bei hohem Leidensdruck und Vorliegen von Sekundär-Symptomen (zum Beispiel Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Depressivität oder sogar Suizidalität) empfehlen die Leitlinien eine symptomatische Therapie der Sekundär-Symptome.

In der Praxis bedeutet dies, dass der chronisch dekompensierte Tinnitus-Patient einer Dauertherapie mit nebenwirkungsträchtigen Pharmaka wie Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln und Antidepressiva ausgesetzt wird.

Gibt es Alternativen zur Chemie?

Daueranwendung von Chemikalien kann jedoch unmöglich das Ziel einer ganzheitlichen, menschlich mitfühlenden und naturheilkundlich orientierten Therapie sein. Insoweit hat es immer wieder Versuche gegeben, Tinnitus-Patienten auf sanftem Wege Linderung zuteil werden zu lassen. Der Autor selbst konnte 2014 in einer Anwendungsbeobachtung zeigen, dass auch nicht-pharmakologische Therapieansätze sehr wohl geeignet sind, eine statistisch signifikante Besserung bei chronisch dekompensiertem Tinnitus zu erzielen [4]. Gemessen an einem Fragebogen-Inventar [5] konnte mit der Spin Matrix Therapie immerhin eine durchschnittliche Reduktion der Tinnitus-Intensität von etwa 17% erreicht werden. Allerdings blieb der Tinnitus bei beachtlichen 38% der Patienten unverändert oder wurde sogar als schlimmer empfunden.

Ein neues, nicht pharmakologisches Therapieverfahren bei chronisch dekompensiertem Tinnitus wurde von Audiologen der HNO-Universitätsklinik Münster um Christo Pantev entwickelt: bei der „tailor-made-notched-music“ (TMNM) hören Tinnitus-Patienten Musik, die durch die eigene Tinnitus-Frequenz und -Lautheit moduliert wird. Dadurch konnten schon nach kurzer Zeit Tinnitusinhibitorische Effekte beobachtet werden [6].

Auf der Basis dieser Studie entwickelte die Schweizer Firma Resaphene das Tinnitus-Therapiegerät „tinniwell“[7]. Im Folgenden soll über die Ergebnisse einer Anwendungsbeobachtung des Gerätes bei Patienten mit chronisch dekompensiertem Tinnitus berichtet werden.

Das Tinnitus-Therapie-Gerät „tinniwell“

Im Prinzip besteht das „tinniwell“ aus einem MP3-Player, der jedoch mit speziellen Funktionen versehen ist: über einen Aktiv-Kopfhörer mit Vertäubungsvorrichtung kann der Tinnitus-Patient sehr präzise sein Ohrengeräusch im Hinblick auf Charakter (Ton oder Rauschen), Frequenz (Tonhöhe) und Lautheit einprogrammieren.

Die Musikdateien enthalten ruhige und entspannende Musik („Am Meer“, „Visionen“, „Indian Summer“). Der individuell einprogrammierte Tinnitus moduliert die gehörte Musik auf dreierlei Weise: „Ausblendung“, „Gegentakt“ und „Überlagerung“. Der Patient wählt die ihm angenehme Art der Modulation, die jederzeit gewechselt werden kann. Die Therapie erfolgt über spezielle Therapiekopfhörer mit integrierter, individuell regelbarer Heizung. Die sanfte Erwärmung steuert über eine Stimulation des Nervus vagus einen angenehmen Entspannungseffekt bei. Der Patient soll sich täglich mindestens 30 Minuten behandeln, eine Zeituhr ist in das Geräte-Display integriert.

Die Studienteilnehmer

In der Zeit von Oktober 2016 bis Juli 2017 wurden in der HNO-Facharztpraxis des Autors alle Patienten mit chronisch dekompensiertem Tinnitus über das „tinniwell“ Therapie-Gerät informiert und zur Teilnahme an der Anwendungsbeobachtung eingeladen. Alle Patienten unterzogen sich einer oto-neurologischen Untersuchung mit Ohrmikroskopie, Tonschwellenaudiometrie, Videonystagmografie, orientierender klinisch-neurologischer Untersuchung und Magnetresonanz-Tomografie des Gehirnschädels.

Ausschlußkriterien waren die Aufdeckung einer organischen Tinnitus-Ursache („symptomatischer Tinnitus“) und die Nichteinwilligung zur Teilnahme an der Studie.

Insgesamt wurden dreißig Patientinnen und Patienten rekrutiert. Ein Studienteilnehmer brach die Studie ohne Angabe von Gründen nach zwei Wochen ab. Somit konnten 29 Studienteilnehmer ausgewertet werden.

Der älteste Studienteilnehmer war 72, der jüngste 17 Jahre alt. 14 Teilnehmer waren männlich, 15 weiblich.

Der Studienablauf

Jeder Studienteilnehmer wurde zu Beginn der „tinniwell“-Therapie anhand des Tinnitus-Mini-Questionnaire nach Göbel und Hiller [5] befragt und der Tinnitus-Schweregrad (Score) ermittelt. Bei sieben Patienten konnte zudem der psychovegetative Anspannungsgrad mit Hilfe der Herzraten-Variabilitäts-Methode (HRV) ermittelt werden. Die Auswahl dieser sieben Patienten war zufällig und hing von der Verfügbarkeit des Untersuchungsgerätes ab. Näheres zur HRV findet sich in [8]. Anschließend wurden die Patienten in die Handhabung des „tinniwell“ Gerätes eingewiesen.

Die Teilnehmer wurden angehalten, in den folgenden vier Wochen das „tinniwell“ Therapie-Gerät täglich mindestens 30 Minuten zu benutzen. Eine darüber hinaus gehende Therapiedauer war ausdrücklich erwünscht. Leichte Tätigkeiten wie Lesen, Spazierengehen, leichte Haus- oder Gartenarbeit waren während der therapeutischen Anwendung gestattet.

Nach vier bis sechs Wochen wurde der Tinnitus Score erneut ermittelt und gegebenenfalls eine erneute HRV Messung durchgeführt. Außerdem wurden die Teilnehmer zu den Kriterien „Bedienungsfreundlichkeit“, „Empfehlungsgrad“, „Musikpräferenz“ und „Therapiemodus“ befragt.

Ergebnisse

Im Gegensatz zu einer früheren Untersuchung des Autors [4] wurde bei allen Patienten eine mehr oder weniger deutliche Besserung der Tinnitus-Wahrnehmung (gemessen am Fragebogen-Score) beobachtet. Bei keinem einzigen Teilnehmer trat eine Verschlechterung ein. Eine Patientin verlor ihren Tinnitus vollständig.

Der durchschnittliche Tinnitus-Score (maximal erreichbarer Wert: 24 Punkte) fiel von initial 15,5 Punkten auf 7,3 Punkte.

Dies entspricht einem Rückgang von einem durchschnittlich mittelschweren Tinnitus auf einen leichten Tinnitus.

In Prozentzahlen ausgedrückt ging der Tinnitus durchschnittlich um 52,9% zurück. Die Ergebnisse schwankten zwischen einem Rückgang um 100% (vollständiges Verschwinden) und 20% Besserung..

Bedienungsfreundlichkeit: gemessen an den Kriterien „einfach“ – „schwierig“ – „zu kompliziert“ schätzten zwei Teilnehmer (6,9%) die Bedienung als „schwierig“ ein. Alle übrigen fanden die Bedienung „einfach“, niemand „zu kompliziert“.

Empfehlungsgrad: hier lauteten die Kriterien „unbedingt empfehlenswert/empfehlenswert“ – „bedingt empfehlenswert“ – „weniger empfehlenswert“ – „nicht empfehlenswert“. 58% der Teilnehmer hielten „tinniwell“ für „unbedingt empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. 30% votierten für „bedingt empfehlenswert“ und 12% für „weniger empfehlenswert“. Das Kriterium „nicht empfehlenswert“ wurde von keinem Teilnehmer optiert.

Behandlungsmodus: hier standen „Ausblendung“, „Gegentakt“ und „Überlagerung“ zur Wahl. 81% der Teilnehmer behandelten sich ganz überwiegend im Modus „Ausblendung“, 11% wählten „Gegentakt“, 8% „Überlagerung“.

Musikpräferenz: Im Lieferumfang des Gerätes sind drei Melodien: „Am Meer“, „Indian Summer“ und „Visionen“ enthalten. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, auch eigene Musik ins „tinniwell“ zu laden. Auch solche Melodien werden dann im Sinne des TMNM-Prinzips moduliert. Allerdings machte im Rahmen dieser Anwendungsbeobachtung nur ein ein Patient davon Gebrauch.

42% bevorzugten „Am Meer“, 35% „Indian Summer“ und 23% „Visionen“.

Ergebnisse der Messung der Herzratenvariabilität (HRV):

Bei sieben Teilnehmern konnte zu Therapiebeginn und nach vier Wochen eine HRV-Messung durchgeführt werden. Dabei wurden die Parameter „Stress-Index“, „Energiereserve“, „psycho-emotionaler Zustand“ und „biologisches Alter“ analysiert. Nach vierwöchiger „tinniwell“ Behandlung war der „Stress-Index“ durchschnittlich um 45,6% gesunken. Die „Energiereserve“ war um durchschnittlich 15,5% gestiegen, der „psycho-emotionale Zustand“ hatte sich um 22,5% verbessert und das „biologische Alter“ war um 6,3 (13,1%) Jahre gesunken.

Fazit

Die in den „Leitlinien“ getroffene Feststellung, ein chronisch dekompensierter Tinnitus sei allenfalls durch eine medikamentöse Dauerbehandlung psychischer Sekundär-Symptome beeinflussbar, muss mindestens neu diskutiert, wenn nicht revidiert werden. Die Ergebnisse dieser Anwendungsbeobachtung legen den Schluß nahe, dass nicht-medikamentöse Therapieansätze gute Ergebnisse erzielen können – ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Die Resultate der HRV Messungen zeigen, dass das TMNM Verfahren keineswegs ausschließlich lokale Effekte auf das Leitsymptom „Tinnitus“ entfaltet; vielmehr geht mit der „tinniwell“ Behandlung eine ganzheitliche, harmonisierende Regulationswirkung auf den Gesamtorganismus einher.

Diese Anwendungsbeobachtung stellt einen ersten Schritt dar, der berechtigten Anlass zu Hoffnung für viele Tinnitus geplagte Menschen gibt. Um den Evidenz-Grad des TMNM Verfahrens zu erhöhen, ist nun eine umfangreiche doppelblindplacebo kontrollierte Studie an einem großen Universitäts-Klinikum vorgesehen. Auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein.

Doch schon jetzt kann Tinnitus wirksam gelindert werden – ohne Chemie.

HF-Literatur:

1. Schweizer Illustrierte, Ausgabe vom 01.Juni (2010)
2. Siedentop H, Kirchhoff D, Rychlik R: Tinnitus in der Bundesrepublik Deutschland. Abschlussbericht Mai 1999. Institut für Empirische Gesundheitsökonomie Burscheid (1999)
3. www.awmf.org (2017)
4. Ebbers,J.: Spin Matrix Therapie bei Tinnitus. Eine Anwendungsbeobachtung aus der Praxis Co`Med Fachmagazin (2014) 5: (62-65)
5. Göbel, G., Hiller, W.: Tinnitus-Fragebogen (TF). Ein Insrument zur Erfassung von Belastung und Schweregrad bei Tinnitus, Handanweisung. Hogrefe Verlag, Göttingen, (1998)
6. Pantev, C., H.Okamoto, H.Teismann: Tinnitus: the dark side of the auditory cortex plasticity. Ann N Y Acad Sci. (2012) 1252: (253-258)
7. Tinniwell www.tinniwell.de (2017)
8. Lohninger, A: Herzratenvariabilität. Das HRV Praxislehrbuch. Facultas Verlag, Wien, Austria (2017)

Dr. med. Johannes Ebbers ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit den Zusatzbezeichnungen „Naturheilverfahren“, „Akupunktur“ und „Homöopathie“. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der nicht stofflichen Informationsübertragung in biologischen Systemen durch Skalarwellen. Seine Ideen, Vorstellungen und Forschungsergebnisse sind in zahlreichen Vorträgen, Fachartikeln, Büchern und Buchbeiträgen dokumentiert .

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Pattensen: Computergestützte Funktionsanalyse für den perfekten Biss 66 Jahre hochmoderne Zahnmedizin bei Dr. Köhler & Partner

Pattensen: Computergestützte Funktionsanalyse für den perfekten Biss  66 Jahre hochmoderne Zahnmedizin bei Dr. Köhler & Partner

Das Kiefergelenk ist das sensibelste und zugleich aktivste Gelenk des Körpers. Seine einwandfreie Stellung hängt von einer optimalen Bisslage und entspannter Kiefermuskulatur ab. Bei einem naturgesunden Gebiss trifft jeder Zahn senkrecht auf seinen Partner der anderen Seite und beide Kiefer erfahren eine gleichmäßige Belastung. Für eine gute Funktion ist das richtige Zusammenspiel von Gelenkköpfchen und Gelenkpfanne, Gelenkzwischenscheibe, Bandapparat, Muskulatur und Zähnen notwendig. Arbeiten die Kiefergelenke einwandfrei, nimmt man sie kaum wahr. Doch nicht selten macht das Kiefergelenk Probleme: es knackt, schmerzt und man kann den Mund kaum noch richtig öffnen oder schließen. Auch die Zähne leiden, wenn man nachts mit den Zähnen knirscht, denn dadurch wird der Zahnschmelz abgenutzt.

„Häufige Ursachen für Kiefergelenksbeschwerden sind nichtpassender Zahnersatz oder Zahnverlust. Oft ist auch Stress mit dem damit verbundenen „Zähne zusammenbeißen“ die Ursache“, sagt Zahnarzt Steffen Köhler und fügt hinzu: „Es entstehen Asymmetrien in den Kieferbewegungen, die nicht nur zu Kopf- und Kieferschmerzen sowie Migräne führen, sondern auch Auslöser für Beschwerden wie Tinnitus oder Rücken-, Schulter- und Gelenkschmerzen sein können. Selbst Verspannungen im Becken- und Wirbelsäulenbereich sind oft durch Dysbalancen im Kiefergelenk erklärbar“.

Funktionsdiagnostik – vermessen für den optimalen Biss

5-10 % der Bevölkerung leiden an einer funktionellen Störung des Kauorgans, die auch als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird. Ziel einer CMD-Behandlung ist es, das Kiefergelenk wieder in eine natürliche und beschwerdearme Position zu bringen. „Mit einer Kiefergelenkvermessung können wir ganz präzise Störstellen aufspüren und feststellen, weshalb der Kiefer „aus dem Lot“ geraten ist“, erklärt Steffen Köhler, der die CMD-Funktionsdiagnostik zu seinen Schwerpunkten zählt. „In unserer Praxis in Pattensen nutzen wir die Axiographie (Condylographie). Über einen Gesichtsbogen, den wir am Kopf und am Kiefer unseres Patienten befestigen, werden alle Bewegungen der Kiefergelenke – zwei- und dreidimensional – in verschiedenen Situationen digital erfasst und an einen Computer übertragen. Die aus den Messungen gewonnenen Ergebnisse übertragen wir in den sogenannten Artikulator, eine Art Gelenksimulator, in den wir Präzisionsmodelle der Ober- und Unterkieferzahnreihen des Patienten montieren. Mit dem Artikulator können wir die Kiefergelenksbewegungen simulieren und somit präzise abegutachten. Über die Analyse der genauen Bewegungsmuster der Kiefergelenke, die Lage des Unterkiefers zum Schädel sowie die Position der Zähne zueinander können wir zuverlässig feststellen, wo genau die Störung im Kausystem hervorgerufen wird. Die so gewonnenen Erkenntnisse helfen uns nicht nur, die „Ist-Situation“ des Kauorgans zu bestimmen, sondern auch, die Position der Kiefergelenke so zu planen, dass sich die Bisslage normalisiert.

Mit Schienentherapie gegen Schieflage im Gebiss

Oft bewirken kleine Veränderungen der Biss-Position bereits eine deutliche Besserung der Beschwerden. Die wirkungsvollste Sofort- und Dauermaßnahme ist die Aufbissschiene (Äquilibrierungsschiene, Michiganschiene, Knirschschiene). Sie wird an die individuelle Zahnbogenform angepasst und dient der Harmonisierung des Zusammenspiels von Kiefergelenken und Kaumuskulatur. Zudem schützt sie die Zähne und Gelenke während der Nacht vor Über- und Fehlbelastungen durch Knirschen und Pressen.

Gesunder Schlaf ohne Schnarchen dank Zahnschiene

Beim Schlafen ist man in der Regel völlig entspannt, auch die Muskulatur. Der Unterkiefer fällt mit der Zunge nach hinten, dadurch wird der Atemweg eingeengt. Schnarchen entsteht, wenn jetzt Muskeln und Weichteile im Rachen „flattern und schwingen“. Ruhestörendes Schnarchen kann durch den Einsatz von Zahnschienen, sogenannten Unterkiefer-Protrusionsschienen (Volksmund „Schnarcherschiene“), behandelt werden.
Mehr zu den Möglichkeiten einer Schienentherapie erfahren im Patienten-Informations-System der Praxiswebsite .

66 Jahre moderne Zahnheilkunde in Pattensen

Die Zahngesundheit ihrer Patienten ist dem Zahnärzte- und Praxisteam Dr. Köhler & Partner in Pattensen sehr wichtig und das seit nunmehr 66 Jahren. Seit drei Zahnarztgenerationen bilden Qualifikation, Qualität und Service die Basis für das Wohlbefinden der Patienten. Sie sollen sich in jeder Beziehung gut betreut und behandelt fühlen. Durch die unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkte der Zahnmediziner – Funktionsdiagnostik rund um das Kiefergelenk, Parodontologie, Endodontie, Kinderzahnheilkunde und Implantologie – bietet die Praxis der ganzen Familie eine umfassende zahnmedizinische Versorgung nach aktuellem wissenschaftlichem Standard.
Mehr erfahren: www.zahnarzt-dr-koehler.de oder anrufen: +49 (0) 5069 – 459

Die Zahnärzte Dr. Köhler & Partner in Schulenburg OT Pattensen nehmen sich viel Zeit, um ihre Patienten über ihren Befund und die daraus resultierenden Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über Mundhygiene und zahngesunde Ernährung zu beraten. Wichtig ist ihnen die Zahnvorsorge vom ersten Milchzahn an. Zu den Praxisschwerpunkten gehören Prophylaxe, Kinderzähne, Implantologie, ästhetische Zahnmedizin sowie die Funktionsdiagnostik. Das praxiseigene Zahnlabor fertigt hochwertige Kronen, Brücken und Prothesen, die perfekt sitzen und bei vollwertiger Funktion nach der Behandlung natürlich und unversehrt wirken.

Kontakt
Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Volker Köhler | Steffen Köhler | Dr. Irina Köhler
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Erste Hilfe bei Tinnitus

Erste Hilfe bei Tinnitus

(Mynewsdesk) Der neue Kompakt-Ratgeber von Dr. med. Eberhard J. Wormer stellt Therapieansätze für akute und chronische Ohrgeräusche vor Die störenden Ohrgeräusche sind zwar meist nur ein Symptom, doch können sie die betroffenen Menschen auf Dauer durchaus krank machen. Dr. med. Eberhard J. Wormer erläutert in seinem neuen Kompakt-Ratgeber „Tinnitus“, dass man selbst sehr viel tun kann, um das Leiden in den Griff zu bekommen.

Wenn das Ohr nicht zur Ruhe kommt
Tinnitus aurium – das „Klingeln der Ohren“ – kann akut oder chronisch auftreten und wird in der Regel rein subjektiv auf unterschiedliche Arten empfunden. Doch können die lästigen Ohrgeräusche den Alltag enorm beeinflussen und die Betroffenen sogar bis an den Rand der Verzweiflung bringen. Der Gesundheitsexperte und Ratgeber-Autor Dr. med. Eberhard J. Wormer behandelt in der Kompakt-Ausgabe seines Tinnitus-Buches eine ganze Reihe von Möglichkeiten, dem „Mann im Ohr“ zu begegnen und ihn in seine Schranken zu weisen. Neben medizinischer Hilfe und verschiedenen Therapieansätzen sind es seiner Auffassung nach vor allem Geduld und der Glaube an die eigene Kraft, die es dabei zu stärken gilt.

Neue Hoffnung für die Betroffenen
Meistens tritt Tinnitus urplötzlich auf und nistet sich dann hartnäckig im Kopf ein. Viele Menschen müssen die Störgeräusche im Ohr als lästige, ermüdende und einfallslose Klanginstallation, die nur von ihnen selbst wahrgenommen wird, ertragen. Tinnitus hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit in geradezu epidemischem Maßstab ausgebreitet, in Industrie- und Schwellenländern gleichermaßen. Handelt es sich um die Antwort der gestressten Seele auf allgegenwärtigen Lärm, auf den Verlust von Sicherheit, Geborgenheit und Sinnlichkeit, auf die überzogenen Leistungsanforderungen der technisierten Welt? Ist Tinnitus die verzweifelte Reaktion des menschlichen Körpers auf das ständige Gefühl der Bedrohung und Hilflosigkeit, die er in der Regel ohnmächtig hinnehmen muss?
Viele Fragen zu seiner Entstehung und Behandlung sind nach wie vor unbeantwortet. Doch gibt es durchaus Hoffnung, aus dem Teufelskreis von Resignation und Depression zu entkommen. Vor allem das unbegrenzte Lernvermögen des Gehirns sei der Schlüssel zur Lösung des Problems, da es darum geht, die Bewertung des Tinnitus zu verändern: „Sie lenken Ihre Aufmerksamkeit vom Ohrgeräusch ab und geben ihm den Status vollkommener Bedeutungslosigkeit“, so Dr. med. Wormer.

Bewältigung des Tinnitus-Problems
Je stärker der geräuschhafte Höreindruck emotional negativ bewertet wird, desto mehr übernimmt der Tinnitus die Kontrolle über das Leben des Betroffenen. Deshalb sind Informationen über die Funktionen des Ohrs und des Gehörs, über das Wesen, die vielseitigen Ursachen, die Diagnose und die Behandlungsoptionen von Ohrgeräuschen der erste und wichtigste Schritt zur Bewältigung des Tinnitus-Problems. Denn sie helfen mit, Ängste, Verunsicherung und Frustration abzubauen.
„Erfolgreiche Tinnitus-Therapie bezieht den ganzen Menschen ein: Körper, Psyche und Seele“, stellt Dr. med. Wormer fest.
Erfolg versprechend sind z. B. Gewöhnungstherapien, die versuchen, den Lernprozess zu fördern, Störgeräusche herauszufiltern und die negative emotionale Bewertung in die Richtung eines positiv empfundenen Grundrauschens zu verschieben, das als Ruhe aufgefasst wird. „Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Dinge, die Ihnen wirklich guttun: ein gesundheitsbewusster Lebensstil, Gelassenheit statt Stress, Genuss und Lebensfreude, Herausforderung und Entspannung, körperliche und geistige Bewegung, Lust und Liebe, positives Denken – jeder Tag Ihres Lebens kann ein guter Tag sein!“, empfiehlt der Arzt und Autor.

Buch-Tipp:
Dr. med. Eberhard J. Wormer: Tinnitus. Kompakt-Ratgeber. Erste Hilfe bei Ohrgeräuschen. Mankau Verlag 2016, Klappenbroschur, 11,5 x 15,6 cm 127 S., 7,99 Euro (D) / 8,20 Euro (A), ISBN 978-3-86374-275-1.

Link-Empfehlungen:

* Mehr Informationen zum Kompakt-Ratgeber „Tinnitus“
* Zur Leseprobe im PDF-Format
* Mehr zum Autor Dr. med. Eberhard J. Wormer
* Zum Internetforum mit Dr. med. Eberhard J. Wormer

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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.

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Feiern bis die Ohren klingeln

59 % der Deutschen hatten schon einmal einen Tinnitus

(Mynewsdesk) Stäfa, Schweiz – Ein cooles Konzert, ein Festivalbesuch, Feiern im Club: Mehr als die Hälfte der Deutschen gehen regelmäßig aus und genießen laute Musik in vollen Zügen. Was viele dabei vergessen: Auch wenn guter Sound Spaß macht, können die Konsequenzen für unser Gehör schwerwiegend sein. Rechtzeitig zur Festivalsaison hat die Hear the World Foundation mit der Studie „So hört die Welt“ unser Hörverhalten und die Folgen unter die Lupe genommen – mit alarmierenden Ergebnissen: So hatten nach einem Konzert- oder Clubbesuch 59 % der befragten Deutschen schon einmal einen Tinnitus. 66 % der befragten Deutschen tragen nie Gehörschutz, wenn sie Orte mit lauter Musik besuchen. 33 % von ihnen unterschätzen dabei die tatsächliche Lautstärke.

Keine Frage: Ausgehen, feiern und dabei Musik geniessen macht Spass. Wenn man allerdings bedenkt, dass bei Konzerten und in Clubs Lautstärken von 100 Dezibel und mehr (entspricht in etwa dem Lärmpegel einer Kettensäge) erreicht werden, ist jeder gefordert, seinen Hörsinn zu schützen. Ist das Gehör erst einmal geschädigt, gibt es kein Zurück mehr – Hörverlust ist irreversibel. Mit der internationalen Studie „So hört die Welt“ geht die Hear the World Foundation der Frage nach, wie sorgsam wir mit unserem Gehör umgehen und beleuchtet das Wissen rund um die Themen Hören und Hörverlust.

Die wichtigsten Fakten für Deutschland auf einen Blick:
* Mehr als die Hälfte (53 %) der befragten Deutschen besuchen regelmäßig Veranstaltungen mit lauter Musik: 35 % mehrmals pro Jahr, 14 % mindestens einmal pro Monat und 4 % mindestens einmal pro Woche.
* 59 % der befragten Deutschen geben an, dass sie nach einem Konzert- oder Clubbesuch schon einen Tinnitus hatten. 27 % der Betroffenen haben deshalb einen Arzt aufgesucht, bei 22 % wurden die Ohrgeräusche zum Langzeitproblem.
* Nur 10 % der befragten Deutschen tragen immer Gehörschutz, wenn sie Orte mit lauter Musik besuchen, 24 % schützen sich manchmal und 66 % nie.
* Die Hauptgründe, warum nur so wenige ihr Gehör schützen: 33 % der befragten Deutschen unterschätzen die tatsächliche Lautstärke, 30 % befürchten, sich nicht mehr mit Anderen unterhalten zu können und 26 % einen eingeschränkten Musikgenuss.
* 31 % der befragten Deutschen würden immer Gehörschutz tragen, wenn dieser gratis verteilt wird, 50 % würden dies manchmal tun.

Im internationalen Vergleich liegen die Brasilianer mit 64 % ganz vorne, wenn es um den regelmäßigen Besuch von Veranstaltungen mit lauter Musik geht. Und auch bei den Tinnitus-Fällen ist Brasilien Spitzenreiter: 67 % der Befragten geben an, dass sie schon einmal betroffen waren. Obwohl die Schweizer am zweithäufigsten (57 %) regelmäßig Orte mit lauter Musik besuchen, sind sie am wenigsten von Tinnitus betroffen (48 %). Ein möglicher Grund hierfür: In der Schweiz sind Veranstalter gesetzlich verpflichtet, Gehörschutz gratis an die Besucher abzugeben.

„Musik ist eines der schönsten Geschenke, das uns unser Gehör machen kann. Die Studie zeigt für mich, wie schwer wir uns damit tun, Musikgenuss und den Schutz unseres Gehörs in Einklang zu bringen. Es ist schon alarmierend, dass weit über die Hälfte der befragten Deutschen nach einem Konzert- oder Clubbesuch von einem Tinnitus betroffen sind und sich in vielen Fällen ein Langzeitproblem entwickelt. Die Erkenntnis, dass rund zwei Drittel der Deutschen niemals Gehörschutz tragen und als Hauptgrund angeben, dass die Musik nicht zu laut sei, zeigt für mich, dass hier weiterhin Aufklärungsarbeit notwendig ist. Denn mangelndes Wissen und Bewusstsein sind mit die größten Gefahren für unsere Hörgesundheit, denen man entgegenwirken kann. Außerdem könnte man auch in Deutschland über die Abgabe von Gratis-Gehörschutz wie bei unseren Schweizer Nachbarn nachdenken – die Zahlen scheinen zu bestätigen, dass es funktioniert“, erläutert HNO-Ärztin Dr. Michaela Fuchs.

Weitere Informationen zur Studie und zu den Themen Hören und Hörverlust finden Sie auf www.hear-the-world.com.

Wie man sein Gehör bei Konzerten und in Clubs schützen kann:
* Immer Ohrstöpsel tragen.
* Nicht zu nah an der Bühne oder an den Lautsprechern stehen.
* Smartphone Apps nutzen, mit denen sich der Umgebungslärm messen lässt.
* Bei Festivals Dauerbeschallung vermeiden und zwischen den Konzerten bewusst Ruhepausen für die Ohren einlegen.
* Ausreichend Wasser trinken. Das sorgt auch für eine bessere Durchblutung der Haarzellen in der Ohrenschnecke und unterstützt so die Funktion unseres Gehörs.
* Nach dem Ausgehen: Den Ohren ausreichend Ruhe gönnen – mindestens 10 Stunden.
* Falls es doch passiert: Bei anhaltenden Ohrgeräuschen umgehend einen Arzt aufsuchen.

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Mit der Unterstützung der gemeinnützigen Hear the World Foundation setzt sich Sonova für Chancengleichheit und erhöhte Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein. Als führender Hersteller von Hörlösungen sieht sich das Unternehmen in der sozialen Verantwortung, einen Beitrag zu einer Welt zu leisten, in der jeder Mensch die Chance auf gutes Hören hat. So engagiert sich die Hear the World Foundation weltweit für bedürftige Menschen mit Hörverlust und ist in der Prävention und Aufklärung tätig. Besonders werden Projekte für Kinder mit Hörverlust gefördert, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Mehr als 90 prominente Botschafter, darunter Stars wie Bryan Adams, Annie Lennox, Sting und Joss Stone, unterstützen die Hear the World Foundation. Weitere Informationen finden Sie auf www.hear-the-world.com.

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Hohe Fan-Quote im terzo-Zentrum

Hörgeräte-Spezialist erreicht 3. Platz beim Wettbewerb „Deutschlands
Kundenchampions 2016“

Hohe Fan-Quote im terzo-Zentrum

Das terzo-Zentrum wurde unter die Top 3 „Deutschlands Kundenchampions“ gewählt.

Einen hervorragenden dritten Platz konnte sich das terzo-Zentrum beim deutschlandweiten
Wettbewerb „Kundenchampions 2016“ unter allen mittelständischen Unternehmen sichern. Die
Auszeichnung wurde zum neunten Mal vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen forum!
sowie der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. auf Basis einer repräsentativen Kundenbefragung verliehen. In diesem Jahr hatten sich 122 namhafte Unternehmen sämtlicher Branchen und Unternehmensgrößen um die begehrte Auszeichnung beworben.

Auszeichnung als Beleg für hohe Service-Qualität
„Wir freuen uns sehr, dass wir bei diesem renommierten Wettbewerb auf Anhieb einen der
Podestplätze erreichen konnten“, freut sich der Geschäftsführer Andreas Fritsch. Ausführliche
Interviews von neutraler Stelle mit 300 Kunden des terzo-Zentrums hinsichtlich deren Zufriedenheit und Loyalität hatten durchweg Spitzenwerte in allen Kategorien ergeben. Besonders hervorstechend im Vergleich zu anderen Unternehmen war die hohe Fachkompetenz und Begeisterungsfähigkeit der meist langjährigen Mitarbeiter, die nicht nur das Produkt Hörgerät verkaufen, sondern Kunden umfangreich informieren und ein Erlebnis durch die terzo®Gehörtherapie schaffen.

83 Prozent der Kunden sind Fans des terzo-Zentrums
Die Analyse der umfassenden Kundenbefragung ergab nicht nur bei 88 Prozent der Befragten, dass sie Vertrauen ins Unternehmen haben und dieses für zuverlässig halten, sondern auch, dass 87 Prozent den Mitarbeitern des terzo-Zentrums ein kundenorientiertes Handeln bescheinigen und ganze 92 Prozent diese loben und versichern, dass sie sich für die Zufriedenheit der Kunden persönlich verantwortlich fühlen. 83 Prozent der befragten Kunden gaben an, ausgesprochene Fans des terzo-Zentrums zu sein.

„Dies bedeutet im Klartext, dass alle diese Kunden die Qualität unserer Arbeit aktiv weiterempfehlen. Über so viel Loyalität können sich alle Mitarbeiter nur freuen und mir bleibt, allen Fans herzlich dafür zu danken“, ergänzt Andreas Fritsch.

Hörakustiker vom terzo-Zentrum werden als qualifizierte Berater wahrgenommen
Die begehrte Auszeichnung machte vor allem deutlich, wie wichtig kompetente und kontinuierlich geschulte Mitarbeiter, die voll und ganz hinter dem Unternehmen stehen, für dessen Erfolg sind. Nach beinahe flächendeckender Aussage der Befragten, werden die Mitarbeiter des terzo-Zentrums nicht als Verkäufer, sondern als Berater und Begleiter der Kunden während der terzo®Gehörtherapie gesehen. Die ganzheitliche Therapie, welche seit 2006 mehr als 30.000 Patienten absolviert haben, kombiniert die klassische Hörgeräteanpassung mit einem speziellen Gehörtraining, welches zum Ziel hat, die natürlichen Hörfilter im Gehirn zu reaktivieren und es so dem Kunden ermöglicht, mit eigenem Engagement etwas zur Verbesserung seiner Hörsituation beizutragen.

„Deutschlands Kundenchampion 2016“ als Motivation und Ansporn
Mitarbeiter und Geschäftsführung des terzo-Zentrums sehen diese Auszeichnung nicht nur als Bestätigung ihrer Unternehmensphilosophie sondern auch als Motivation, die zentralen Bedürfnisse der Kunden noch besser zu erkennen, die eigenen Stärken auszubauen und die terzo®Gehörtherapie weiter zu perfektionieren. Außerdem sollten die Ergebnisse des Wettbewerbs auch als Orientierungshilfe für Interessenten dienen, die bislang den Schritt zum Hörakustiker nicht gewagt haben.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Unternehmen terzo-Zentrum erhalten Sie unter www.terzo-zentrum.de sowie www.deutschlands-kundenchampions.de .

Sonneberg, 03.06.2016

Hören ist Lebensqualität

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Unser ganzes Zusammenleben basiert auf der Weitergabe von Informationen, dem Austausch von Erfahrungen, der Verwirklichung gemeinsamer Ziele und nicht zuletzt auf der Möglichkeit, Gefühle miteinander zu teilen. „Verstehen und verstanden werden“ bildet die Basis guter Lebensqualität. Aktive Unterhaltungen in der Familie, gesellige Gesprächsrunden mit Freunden, entspanntes (zu)Hören und Verstehen im Theater oder Kino – all das bedeutet Lebensqualität. Doch was, wenn das Hören und vor allem das Verstehen über viele Jahre unbemerkt nachlassen; wenn der Alltag anstrengend wird; man nicht mehr alles mitbekommt?
Die terzo-Zentren haben es sich zur Aufgabe bemacht, Betroffene bei Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität zu begleiten.

Kontakt
terzo-Zentrum
Sandra Sieboldt
Bernhardstr. 19
96515 Sonneberg
03675 8269885
marketing@terzo-institut.de
http://www.terzo-zentrum.de

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Tinnitus – Umgang mit chronischen Ohrgeräuschen

3 Tipps, die Ihren Alltag deutlich verbessern können

Tinnitus - Umgang mit chronischen Ohrgeräuschen

Michael Czerwinski, M.A., Coach (FH), Heilpraktiker für Psychotherapie

Zu einem Tinnitus, störenden und äußerst unangenehmen Ohrgeräuschen, kann es auf ganz unterschiedliche Weise kommen – manche Betroffenen können ein Ereignis benennen, z.B. ein Unfall mit einem lauten Knall oder eine physische Verletzung im Ohr, bei anderen stellen sich Ohrgeräusche „einfach so“, ohne direkt erkennbare Ursache ein. Die Medizin hat große Fortschritte in der Behandlung von Tinnitus gemacht. Für die Betroffenen ist es wichtig, schnell ärztliche Behandlung aufzusuchen, damit entsprechende Verfahren zügig zum Einsatz kommen und bestmöglich wirken können.
Manchen Patienten kann trotz großer Fortschritte bei der Behandlung von Tinnitus durch die klassische Medizin nicht geholfen werden. Vor allem, wenn die Ohrgeräusche laut sind oder eine störende Frequenz haben, kann das regelrecht zur Verzweiflung führen. Den Betroffenen bleiben dann häufig nur Wege zu versuchen, mit dem Leiden in irgendeiner Weise so umzugehen, dass ein einigermaßen normales Leben möglich ist.
Die Hypnotherapie, wie ich Sie in meiner Praxis anbiete (mehr Informationen unter http://www.hypno-wiesbaden.de ), kann dabei unterstützen, einen solchen Umgang mit den störenden Ohrgeräuschen zu entwickeln. Dieser Ansatz macht sich zwei wichtige Erkenntnisse der modernen Psychologie zu Nutze. Dazu möchte ich Sie zu einem kleinen Experiment einladen (falls Sie nicht unter Neurodermitis, Psoriasis oder ähnlich leiden – in diesem Fall führen Sie das Experiment bitte nicht durch): Legen Sie Ihre linke Hand vor sich auf den Tisch und schauen Sie sie an. Konzentrieren Sie sich bitte genau auf die Mitte ihres Handrückens. Merken Sie dort eine kleine Veränderung? Die meisten Menschen, die sich so auf ihren Handrücken konzentrieren, merken nach einer Weile ein leichtes Jucken. Ich bitte Sie, sich jetzt ganz auf dieses Jucken zu konzentrieren und vor allem darauf, nicht dem Impuls nachzugeben, sich zu kratzen. Bitte versuchen Sie, diese Aufmerksamkeit für fünf Minuten aufrecht zu erhalten, und denken Sie daran, dass Sie sich in dieser Zeit nicht kratzen oder anderweitig an der juckenden Stelle berühren sollten.
Nach diesem Experiment berichten die meisten Menschen, dass sie nach einer Weile ein nahezu unerträgliches Jucken auf dem Handrücken gespürt haben. Sobald Sie sich nicht mehr darauf konzentrieren und sich erlauben, zu kratzen, zu reiben oder sich anderweitig zu berühren, wenn es dort juckt, ist dieses Gefühl wie weg geblasen – genauso, wie Sie vermutlich auch vorher noch nie und auch in Ihrem zukünftigen Leben nie wieder bewusst ein Jucken auf dem linken Handrücken verspürt haben. Was dieses kleine, aber häufig eindrucksvolle Experiment zeigt, ist folgendes: Der Juckreiz hat offensichtlich viel mit der Konzentration zu tun, die Sie ihm zugewendet haben. Das heißt, durch Ihre Konzentration, auch auf das Ausbleiben oder kleinste Veränderungen, ist der Juckreiz erst richtig schlimm geworden. Zum anderen ist der Juckreiz wie weggeblasen, sobald Sie Handlungsoptionen haben, also sich zum Beispiel kratzen können.
Natürlich ist ein chronisches,störendes Ohrgeräusch nicht mit einem leichten Juckreiz vergleichbar, der einfach wieder verschwindet, aber: Unter anderem hier kann Hypnotherapie bei Tinnitus ansetzen. Indem die Tiefenentspannung in der hypnotischen Trance Klienten dabei unterstützt, aktuell und in ihrem Alltag Ohrgeräusche selektiv auszublenden, also den Aufmerksamkeitsfokus auf andere Aspekte ihres Alltags zu lenken, kann die empfundene Störung durch den Tinnitus zurück gehen. Da sie, z.B. mit Selbsthypnose, auch Mittel an die Hand bekommen, um ähnliche Zustände selbst wieder herstellen zu können, haben sie ein stärkeres Empfinden von Kontrolle. Dieses unterstützt sie wie gezeigt dabei, den störenden Reiz weiter auszublenden.
Aber was können Sie als Betroffener für sich selbst tun – also ohne Behandler -, um den Tinnitus häufiger und besser in den Griff zu bekommen? Hier drei einfach umzusetzende Tipps, die vielen Betroffenen weiter helfen:

– Führen Sie ein Tinnitus-Tagebuch
Notieren Sie auf einem DIN-A-4 Blatt in Form eines Stundenplans ihre jeweils aktuellen Tätigkeiten und wichtigen Ereignisse im Zwei-Stunden-Rhythmus. An jedes der Kästchen schreiben Sie bitte, wie stark der Tinnitus in dieser Zeit auf einer Skala von 0 bis 10 war. Der Effekt ist für viele Betroffene, dass sie erkennen, welche Tätigkeiten im Alltag ihnen helfen, den Tinnitus stärker auszublenden als andere oder welche Ereignisse sie noch stärker als sonst auf den Tinnitus fokussieren. Weiterhin ist es so, dass Sie sich mit dieser Stundenplantechnik erlauben, alle zwei Stunden regelmäßig an den Tinnitus zu denken und ihn zu bewerten, also zu fokussieren. Man kann zeigen, dass die Fokussierung in der Zeit dazwischen zurück geht, und dass die Fokussierung anlässlich Ihres Tagebucheintrags durch die Regelmäßigkeit, die durch die Uhr vorgegeben wird, unpersönlicher und distanzierter wird. Beide Aspekte können Ihnen helfen, einen besseren Umgang mit Ihren Ohrgeräuschen zu finden.

– Lernen Sie eine Entspannungstechnik
Da sich Entspannungstechniken positiv auf Ihre Stimmung während und nach den Übungen auswirken und Verspannungen häufiger Teil von Tinnitusgeschehen sind, kann gezielte Entspannung Ihnen helfen, Ihre Aufmerksamkeit auf den Tinnitus nachhaltig zu kontrollieren. Besuchen Sie entsprechende Kurse wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation oder MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), werden diese häufig von der Krankenversicherung bezuschusst. Als effektiv hat sich meiner Erfahrung nach auch das Erlernen von Selbsthypnose erwiesen (Umfang in der Regel eine Sitzung), das ich in meiner Praxis als Privatleistung anbiete. Viele Patienten kommen deutlich weiter, wenn Sie einfache Atemtechniken zur Entspannung lernen und einüben. Eine einfache Atemtechnik, die sich als sehr wirksam und einfach zu erlernen erwiesen hat, biete ich zum kostenlosen Download auf meiner Website an:
http://www.hypno-wiesbaden.de/erste-hilfe-hörbeispiel/

– Legen Sie sich ein Hobby zu, das mit Bewegung und/oder Menschen zu tun hat
Häufig habe ich beobachtet, dass von Tinnitus Betroffene als Reaktion auf ihr Leiden und eine entsprechende Niedergestimmtheit soziale Betätigungen und Sport eingeschränkt haben. Was als Entlastung gedacht ist (weil z.B. soziale Kontakte als schwierig empfunden werden, wenn man sich z.B. nicht ohne weiteres auf Gespräche konzentrieren kann oder sich gereizt fühlt), wirkt sich häufig negativ auf das Tinnitus-Geschehen aus. Soziale und/oder sportliche Tätigkeiten (wieder) aufzunehmen, kann im Gegenteil dabei unterstützen, die Fokussierung auf die störenden Ohrgeräusche zu vermindern. Häufig finden sich bei den Betroffenen in der weiteren Vergangenheit Tätigkeiten, die im Vorfeld, etwa wegen beruflicher Belastung, aufgegeben wurden. Beispiele von Klienten sind, sich zu entscheiden, wieder regelmäßig zu tanzen oder sich eine Skatrunde zu suchen – die meisten Menschen haben in ihrer Vergangenheit etwas getan, das sie heute (wieder) unterstützen kann, trotz Tinnitus an den positiven Seiten des Lebens teilzunehmen.
Mehr Informationen zu meiner Arbeit und zur Hypnotherapie bei Tinnitus allgemein finden Sie auf meiner Website http://www.hypno-wiesbaden.de/ .

Ergänzende Hypnotherapie und Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach dem Heilpraktikergesetz bei chronischen Schmerzen, Tinnitus und Schlafstörungen

Aufsichtsbehörde:
Landeshauptstadt Wiesbaden
Gesundheitsamt Wiesbaden, Kommunale Gesundheitsförderung
Konradinerallee 11
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611 312828
E-Mail: gesundheitsamt@wiesbaden.de

Kontakt
Michael Czerwinski, M.A. – Heilpraktiker für Psychotherapie
Michael Czerwinski
Wilhelmstr. 16
65185 Wiesbaden
01703401005
michael.czerwinski@frei-raum-beratung.de
http://www.hypno-wiesbaden.de

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Musiktherapie in Berlin

Musiktherapie auf tiefenpsychologischer Grundlage

Die Musiktherapie ermöglicht zusätzlich zur verbalen Kommunikation in der Psychotherapie die Interaktion mittels Musikinstrumenten und Klanggeräten als künstlerische Ausdrucksmittel. Dazu gehört vorzugsweise das freie Improvisieren in der Gruppe mit selbst mitgebrachten Instrumenten, mit denen innere Bilder oder Imaginationen, Träume und Empfindungen zum Ausdruck gebracht werden können und dadurch ein intensiver Selbsterfahrungsprozess ermöglicht wird.

Die Musiktherapie bietet dem Patienten eine besondere Möglichkeit, bestimmte Inhalte, Gefühle und Zustände mithilfe von Klängen und Geräuschen auszudrücken, die für ihn sonst anhand von Sprache nicht bzw. noch nicht entsprechend artikulierbar sind.
Musikern kann es dabei helfen, einen stärkeren Bezug zum inneren Erleben in ihrer künstlerischen Produktion herzustellen.
Für diejenigen, die sich eher unsicher oder ängstlich fühlen im Umgang mit Klängen, Rhythmen etc. ist das gemeinsame Musizieren in Begleitung eine gute Gelegenheit für eine vertiefende Selbsterfahrung.

In meiner Praxis werden biographische und psycho-dynamische Aspekte im Rahmen der musiktherapeutischen Arbeit auf tiefenpsychologischer Grundlage betrachtet.

Durch eine ausführliche Anamnese wird die Therapie so gestaltet, dass die Regularien einer Richtlinienpsychotherapie gewahrt bleiben.

Praxis für Psychotherapie, Psychoanalyse und Personal Coaching in Berlin am Olivaer Plastz, Wolfgang Albrecht, M.A. Die Praxis befindet sich im Bezirk Charlottenburg Wilmersdorf zwei Gehminuten vom Kurfürstendamm entfernt. Termine nur nach telefonischer Voranmeldung. Praxis für Selbstzahler, Beihilfeberechtigte und Privatversicherte. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kostenerstattung.

Kontakt
Privatpraxis für Psychotherapie, Psychoanalyse und Personal Coaching in Berlin Charlottenburg Wilmer
Wolfgang Albrecht
Olivaer Platz 15
10707 Berlin
030-88629380
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