Tag Archives: Trauerbewältigung

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Trauerbewältigung, Sonthofen – Lumen Bestattungen

Trauerbewältigung ist wichtig nach einem Todesfall – die Mitarbeiter von Lumen Bestattungen in Sonthofen unterstützen Trauernde individuell und persönlich

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fallen jede Menge organisatorische Dinge an, die es zu erledigen gibt – obwohl es eigentlich zunächst einmal Zeit geben sollte, um zu trauern. Die Trauerbewältigung ist enorm wichtig nach einem Todesfall, um selbst nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Um sowohl die eigenen Gefühle als auch das Organisatorische bewältigen zu können, stehen die Mitarbeiter von Lumen Bestattungen in Sonthofen Trauernden individuell und persönlich zur Seite. Von der umfassenden Organisation des Begräbnisses bis hin zu verschiedenen Behördengängen unterstützt das Team von Lumen die Hinterbliebenen. Für einen würdigen Abschied bietet das Bestattungsunternehmen in Sonthofen zudem verschiedene Arten der Bestattungen: die Erdbestattung, die Feuerbestattung, die Seebestattung oder eine Bestattung in der freien Natur. Die Bestattung in der Natur kann nur in Beatenberg in der Schweiz vorgenommen werden, die Lumen-Mitarbeiter geben hier gerne Auskunft zu einer Wiesen-, Baum- oder Felsbestattung.
Schon die passende Art der Bestattung zu wählen, kann bei der Trauerbewältigung helfen. Dem Verstorbenen einen würdigen Abschied zu bereiten, ist tröstlich und die Hinterbliebenen können Kraft schöpfen, die sie in der Zeit danach und gerade während der ersten großen Trauer gut nutzen können.
Darüber hinaus ist das Team des Beerdigungsinstituts auf Wunsch mit folgenden Leistungen für die Hinterbliebenen da: Es können wichtige Behördengänge übernommen und unter anderem die Sterbefallanzeige beim Standesamt besorgt werden. Außerdem kümmern sich die Fachleute bei Lumen um die Todesbescheinigung, die ortspolizeiliche Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Feuerbestattung, sie stimmen den Bestattungstermin ab und sie nehmen Kontakt mit dem Arbeitgeber, der Krankenkasse, der Kirche, dem Standesamt, mit Versicherungen, dem Finanzamt und sonstigen Stellen auf.
Bei allen Dienstleistungen achtet das Team des Sonthofener Bestattungsunternehmens auf einen sensiblen und behutsamen Umgang mit den Angehörigen. Es ist sich seinem Beitrag für eine sinnvolle Trauerbewältigung stets bewusst. Daher setzen die Angestellten bei Lumen immer alles daran, ein Begräbnis und eine Trauerfeier ganz im Sinne des Toten und dessen Angehörigen auszurichten. So können sich Verwandte, Freunde und Bekannte jederzeit liebevoll und angemessen verabschieden.

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Trauerbewältigung in Sonthofen – LUMEN Bestattungen Harald Wölfle e.K. in Sonthofen

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Bestattungen, Sonthofen, Lumen Bestattungen

Mit Lumen Bestattungen sind wir für Sie im Trauerfall da – für den würdigen Abschied eines geliebten Menschen.

Jeder Trauerfall ist anders: Die Hinterbliebenen sollten stets würdevoll und individuell trauern können. Unsere Mitarbeiter bei Lumen Bestattungen in Sonthofen helfen und begleiten Sie, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Wir stehen Ihnen mit viel Fingerspitzengefühl bei, beantworten Ihre Fragen und unterstützen Sie bei verschiedenen organisatorischen und bürokratischen Angelegenheiten, die es zu regeln gilt. So helfen wir unter anderem im Umgang mit folgenden Einrichtungen und Behörden in Sonthofen und Umgebung: dem Arbeitgeber, dem Standesamt, der Krankenkasse, mit der Kirche, mit Gerichten, Ämtern und Versicherungen. Und vor allem können Sie uns mit der Organisation der Trauerfeier und der Bestattung beauftragen.
Jeder Hinterbliebene hat ganz eigene Vorstellungen, Ansprüche und Wünsche, wie eine Bestattung aussehen soll. Und natürlich geht es auch darum, was sich der Tote selbst für seine Beerdigung gewünscht hat. Wir setzen Ihre Vorstellungen vom Abschiednehmen wunschgemäß um.
Die traditionellste Bestattungsart ist nach wie vor die Erdbestattung, die Nachfrage nach Grabkammern nimmt kontinuierlich zu. Bei dieser Art der Bestattung fallen Folgekosten durch die Grabstelle und den Grabstein an.
Bei einer Feuerbestattung wird der Tote im Krematorium eingeäschert, danach kann zwischen einer Direktüberführung, einer Trauerfeier am Sarg mit anschließender Verabschiedung oder einer Direktüberführung mit Trauerfeier und der Urne gewählt werden.
Wer den Verstorbenen in einem Gewässer beisetzen lassen möchte, kann dies im Rahmen einer Seebestattung tun. Diese kann sowohl in einem europäischen als auch in einem internationalen Gewässer erfolgen. Auf einer Seekarte wird dann zur Erinnerung der Beisetzungsort genau eingetragen.
In Beatenberg in der Schweiz besteht zudem die Möglichkeit, den Verstorbenen in der freien Natur zu beerdigen. Auch das können wir mit Lumen Bestattungen in Sonthofen gerne veranlassen. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne zu den Varianten Wiesen-, Baum- und Felsbestattung.
Seltener ist eine Diamant- oder Saphirbestattung von den Hinterbliebenen gewünscht: Hierbei wird nach einer Feuerbestattung aus der Asche des Verstorbenen ein Diamant gewonnen oder aber aus einer Haarsträhne ein Saphir gefertigt.
Ein geliebter Mensch ist gestorben, Sie haben Fragen, benötigen Hilfe oder möchten für Ihre eigene Bestattung Vorsorge treffen? Unsere Mitarbeiter von Lumen Bestattungen in Sonthofen sind jederzeit für Sie da.

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Bestattungen in Sonthofen – LUMEN Bestattungen Harald Wölfle e.K. in Sonthofen

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Bestattungsarten Blaichach, Bestattungsdienst Wölfle Blaichach

Bestattungsdienst Elvira Wölfle in Blaichach: Hilfe und Begleitung im Trauerfall – auch mit Informationen zu einzelnen Bestattungsarten.

Stirbt ein geliebter Mensch, bedarf es kompetenter Hilfe, um die Beerdigung zu einem würdevollen Abschied zu gestalten. Mit dem Bestattungsdienst Elvira Wölfle in Blaichach haben Trauernde jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner, der bei verschiedenen Anliegen im Todesfall weiterhilft. Wichtig ist stets auch, unter den Bestattungsarten die passende auszuwählen bzw. dem letzten Willen des Verstorbenen zu entsprechen. Die Mitarbeiter beim Bestattungsdienst Elvira Wölfle in Blaichach informieren die Hinterbliebenen stets umsichtig und erfahren in einem persönlichen Gespräch: Zunächst einmal wird bei den Bestattungsarten zwischen der Beisetzung in einer Urne oder in einem Sarg entschieden. Es gibt die Erdbestattung, die Feuerbestattung, die Seebestattung oder eine anonyme Bestattung. Bei der Erdbestattung muss unter anderem überlegt werden, wo die Grabstätte sein soll. Selbstverständlich helfen die Angestellten des Bestattungsdienstes Elvira Wölfle in Blaichach auch hier den Trauernden bei allen zu klärenden Fragen weiter. Für die Feuerbestattung ist eine schriftliche Willenserklärung des Verstorbenen nötig, der Bestattungsdienst in Blaichach hat hierfür die nötigen Formulare. Fällt die Wahl auf eine Urnenbeisetzung sind hier gleich mehrere Bestattungsarten möglich: im Urnengrab, in einer Urnennische, in einem Grab in der Erde, wie mit einem Sarg, auf See oder in einem anonymen Gemeinschaftsgrab. Eine weitere Möglichkeit unter den Bestattungsarten ist es, in der Schweiz in den Bergen seine letzte Ruhe zu finden: Mit der Oase der Ewigkeit erhält der Verstorbene eine naturverbundene und anonyme Wiesen-, Baum-, oder Felsbestattung.
Im Trauerfall gibt es viele weitere Dinge, die geregelt werden müssen, damit eine würdige Bestattung gewährleistet ist. Neben der Wahl unter den Bestattungsarten muss die Trauerfeier organisiert und gestaltet werden und vieles mehr. Die Mitarbeiter beim Bestattungsdienst Elvira Wölfle in Blaichach begleiten die Trauernden auch hierbei mit Fingerspitzengefühl und Kompetenz, gerne auch bei einer Beratung bei den Hinterbliebenen zu Hause. Wer für seinen eigenen Tod frühzeitig die Bestattungsart festlegen möchte, kann selbstverständlich ebenfalls eine Terminvereinbarung für eine umfassende Beratung im Bestattungsdienst Elvira Wölfle in Blaichach treffen.

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Bestattungsarten in Blaichach und Sonthofen – Bestattungsdienst Wölfle

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Bestattungsarten Sonthofen, Lumen Bestattungen

Wer sich von einem lieben Menschen verabschieden muss, für den bietet Lumen Bestattungen in Sonthofen die Möglichkeit, unter verschiedenen Bestattungsarten zu wählen.

Lumen Bestattungen in Sonthofen kümmert sich umsichtig und kompetent um die Wünsche der Hinterbliebenen in einem Trauerfall. Dazu gehört auch die umfassende Beratung zu den einzelnen Bestattungsarten: Das Bestattungsunternehmen in Sonthofen hilft weiter bei der Erdbestattung, der Feuerbestattung, der Seebestattung, der Naturbestattung oder der Diamant- oder Saphirbestattung.
Die Erdbestattung ist unter den Bestattungsarten wohl die traditionellste. Der Verstorbene wird in einem Sarg im Grab beigesetzt. Bei Lumen Bestattungen geben die Mitarbeiter umfassend Auskunft zu Themen wie Reihengrab und Wahlgrab, zu Grabkammern sowie zu weiteren Fragen rund um die Erdbestattung.
Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene in einem Krematorium eingeäschert. Das Ritual bei einer Feuerbestattung ist ähnlich dem der Erdbestattung. Es gibt drei Varianten der Feuerbestattung: die Direktüberführung, eine Trauerfeier am Sarg mit anschließender Verabschiedung und eine Direktüberführung mit Trauerfeier und der Urne. Auch bei diesen verschiedenen Bestattungsarten stehen die Mitarbeiter bei Lumen Bestattungen in Sonthofen den Trauernden bei der Entscheidung beratend zur Seite.
Bei der Seebestattung handelt es sich um eine besondere Form der Urnenbeisetzung. Verschiedene europäische und internationale Gewässer stehen für die Beisetzung, die die Angehörigen auch begleiten können, zur Wahl. Der Beisetzungsort wird auf einer Seekarte eingetragen, die die Hinterbliebenen überreicht bekommen.
Die Naturbestattung ist unter den Bestattungsarten die einzige, die Lumen Bestattungen in Sonthofen in der Schweiz anbietet. In Beatenberg kann zwischen einer Wiesen-, Baum- oder Felsbestattung gewählt werden. Die letzte Ruhestätte, mit der Asche des Verstorbenen unter einer Grasnarbe oder im Pflanzloch eines Baumes, wird mit dem Schild mit den Initialen des Toten versehen.
Die Diamant- oder Saphir-Bestattung ist eigentlich gar keine eigene Bestattung, sondern gehört unter den Bestattungsarten zunächst zur Feuerbestattung. Aus der Asche des Verstorbenen wird ein Diamant gepresst Der Saphir hingegen wird als Kostbarkeit aus einer Haarsträhne gewonnen.
Auch bei den ungewöhnlicheren Bestattungsarten, also bei der Seebestattung, der Naturbestattung und bei der Diamant- oder Saphirbestattung, sind die Mitarbeiter von Lumen Bestattungen in Sonthofen für ihre Kunden da. Denn sie wissen: Jeder Hinterbliebene hat ganz individuelle Vorstellungen, wie eine Bestattung aussehen soll. Dazu zählen natürlich nicht zuletzt auch die Wünsche des Toten selbst. Neben den Bestattungsarten ist Lumen Bestattungen in Sonthofen nicht nur im Trauerfall der passende Ansprechpartner: Sondern auch für jeden, der frühzeitig für seine eigene Bestattung vorsorgen möchte. Für ein Informationsgespräch stehen die Mitarbeiter bei Lumen Bestattungen in Sonthofen gerne zur Verfügung.

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Bestattungsarten in Sonthofen – LUMEN Bestattungen Harald Wölfle e.K. in Sonthofen

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen Rat und Hilfe

Der Perfektionismus

Unter Perfektionismus versteht man das übersteigerte Streben nach Vollkommenheit oder Perfektion. Traditionell wurde der Perfektionismus mit pathologischen Eigenschaften in Zusammenhang gebracht.

 

Perfektionisten setzen sich und ihre Umwelt unter Druck – dabei sind Menschen, die Fehler machen, beruflich erfolgreicher. Auch kann man Probleme durchaus überanalysieren – auch das ist eine Form von Detailversessenheit.

Wir Autoren können aus Selbsterfahrung den Tipp geben, nicht alles 100 Prozent zu versuchen, oft reichen auch neunzig Prozent. Hören Sie auf, sich selbst zu zerfleischen, wenn etwas mal nicht geklappt hat wie erhofft.

Chronische Selbstzweifel ziehen runter und machen Sie mit jedem Mal unsicherer. Talente sind ungleich verteilt – jeder kann etwas und manche eben etwas mehr als andere.

Machen Sie das Beste aus Ihren eigenen Begabungen. Es wird kein Mensch von Ihnen Wunder erwarten. Es reicht, dass Sie versuchen, Ihre Sache gut zu machen.

Prof. Rainer Sachse (Diplompsychologe und Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum) sagt: „Zum Perfektionismus neigen sowohl Menschen mit narzisstischen Zügen „etwa Workaholics“, als auch Menschen mit zwanghaften Tendenzen wobei sich ihr Perfektionismus auf unterschiedliche Weise zeigt.“

Der Traum, ein perfektes Leben zu führen, führt oft zum Alptraum – man verliert sich beim Streben nach Perfektionismus in nichtigen Details. Wir wollen alle perfekt und fehlerfrei sein, aber der Perfektionismus hat seine Schattenseiten.

Bei mental gestressten Personen wird die Überlastung vom Kopf produziert und der Kopf läuft auf Hochtouren, aber leider nicht unbedingt für den richtigen Zweck. Die Perfektion wird über alles gestellt – der Kopf kontrolliert die Umgebung bis ins letzte Detail.

Man macht sich Vorwürfe, weil nicht jede Kleinigkeit stimmt und die Gedanken werden von diesem negativen Funktionsautomatismus völlig blockiert. Man sucht dann auch ständig nach Anerkennung der Anderen. Weil der Kopf immer gleich Schwarz sieht, überbewertet er das zu bewältigende Problem und erhöht so den Stress.

Umgangssprachlich spricht man dann: Aus einer Mücke einen Elefanten machen. Und weil der Kopf immer wieder suggeriert, dass er es nie schaffen wird, reagiert er schließlich zu spät und stresst sich noch mehr. Es ist ein Teufelskreis. Schon vor 30 Jahren erschien in der amerikanischen Zeitschrift „Psychology Today“ einer der ersten Artikel über Perfektionismus. Das Resümee des Autors David Burns zu den psychischen Folgen des Optimierungsstrebens war alles andere als positiv. Es ging um Ängste und zwanghaftes Verhalten, Depressionen und um eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Selbstmord zu begehen. Die Liste von psychischen Erkrankungen der Perfektionismusforschung war lang. Ergänzt wurde diese Liste durch Essstörungen und sexuelle Funktionsstörungen, die zu schweren psychischen Beeinträchtigungen führen können. Die Forschung zu diesem Thema steht leider immer noch am Anfang, es gibt jedoch erste Hinweise, dass eine kognitive Verhaltenstherapie positive Effekte erzielen kann. Fehler sind menschlich und stehen jedem zu. Eine weiße Weste macht oft erst der Fleck darauf interessant und wer seinen Perfektionismus zügelt und Fehler zulässt, ist in der Regel sogar erfolgreicher. Außerdem können Ihnen Ihre Fehler neue Erkenntnisse liefern. Üben Sie sich also lieber in Gelassenheit.

Haben Sie realistische Erwartungen an sich selbst. Sie müssen nicht immer hundert Prozent geben, um Ihr Ziel zu erreichen. Versuchen Sie nicht alles selbst zu tun, sondern bitten Sie auch mal um Hilfe. Sie wirken dadurch auf andere sympathischer und kommen nebenbei mit Ihren Kollegen ins Gespräch. Stößt Ihre Arbeit auf Kritik, bleiben Sie gelassen. Perfektion gibt es eben nicht.

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen

Intime Momente wie Nähe und Geborgenheit

Die Sexualität ist ein Teil unserer Persönlichkeit und sie zeigt, ob wir mit unserem Körper im Einklang sind. Sowohl alle körperlichen und gefühlsorientierten Seiten einer Person als auch ihre Verhaltensweisen, die sie als Mensch auszeichnen, spiegeln sich in ihrer Sexualität wieder.

 

Der Sex gehört einfach zum Leben dazu – darum ist das Thema Sex schon lange kein Tabu-Thema mehr. Mit ihrer Sexualität setzen sich die Menschen immer mehr auseinander. Sex gilt lange nicht mehr als reines Fortpflanzungsmittel, schon der Psychologe Freud erkannte das. Nach der sexuellen Revolution der 1960er und 70er Jahre, sind wir heute der Sexualität immer und überall ausgeliefert. Es bekommen heute auch transsexuelle Männer Kinder – im Zeitalter der Postsexualität.

 

Das Sexualverhalten eines Menschen wurde geprägt durch:

  • Die Eltern
  • Frühkindliche Erfahrungen
  • Religiöse Vorstellungen
  • Soziale Herkunft
  • Kulturelle Herkunft
  • Eigene Überzeugung
  • Wertvorstellungen
  • Anschauungen hinsichtlich der Sexualität

 

In der Partnerschaft übernimmt Sex viele Funktionen. Er dient der Fortpflanzung, aber auch dem Lustgewinn, vermittelt Vitalität und Lebensfreude. Eine starke Basis für eine gute Partnerschaft ist eine Grundlage aus Emotionen.

Der führende Sexualtherapeut Dr. David Schnarch (Psychologe und Direktor des Marriage and Familiy Health Centre in Colorado) sagte in einem Interview: „Niemand ist komplett fertig entwickelt, wenn er eine Beziehung eingeht. Genau deswegen suchen wir uns ja einen Partner. Wenn wir uns selbst genügten, würden wir Single bleiben. Am Anfang einer Beziehung wird man von seinem Partner positiv gespiegelt. Das heißt, man bekommt ein positives Feedback zu seiner Person – das fühlt sich super an. Dieses Feedback lässt mit der Zeit nach, der Partner schätzt einen dann scheinbar nicht mehr so sehr. Das ist schwer zu ertragen und das Verlangen leidet.“ So seltsam es auch klingen mag: unser Gehirn ist unser größtes Sexorgan. Wir bekommen Lust, wenn wir uns verlockende sexuelle Phantasien machen.

Haben Sie oft ein schlechtes Gewissen, wenn Sie mal keinen Sex von Ihrem Partner wollen? Vielleicht hatten Sie keinen guten Tag, weil die Kinder anstrengend, oder die Chefs mies gelaunt waren. Dann sagen Sie nicht einfach, Sie hätten Kopfweh. Fragen Sie Ihren Partner stattdessen, ob er schon wusste, dass man nicht täglich Sex braucht, um glücklich zu sein.

 

In einer Sexpause sehen Psychologen kein großes Drama. Nur wenn es zum Dauerzustand wird, ist es ein Problem. Je nachdem, ob die Experten sich dem Phänomen Liebe eher von der soziologischen, der psychologischen oder der biomedizinischen Seite her nähern, glauben sie mehr oder weniger an die Macht der Hormone. Seit bekannt wurde, dass kreisende Botenstoffe in unserem Blut herumschwimmen, die unsere Stimmungen und Begehren beeinflussen, neigen wir dazu, alle möglichen zwischenmenschlichen Leiden und Freuden auf die Hormone zu schieben.

Im Laufe der Jahre finden sich viele Frauen damit ab, dass das Bedürfnis nach Sex immer mehr nachlässt. Oft belastet es die Beziehung. Sexualmediziner betrachten die mangelnde Libido eher als Störung denn als einen natürlichen Nebeneffekt des Alterns. Die Studie von Forschern der Universität von North Carolina unter 1189 Frauen jenseits der Wechseljahre hat gezeigt, dass sich diese Frauen generell schlechter fühlen als ihre sexuell aktiven Altersgenossinnen. Frauen mit geringem Bedürfnis nach Sex sind häufiger depressiv und leiden öfter unter Rückenschmerzen und Gedächtnisproblemen als sexuell aktive Frauen. Quelle: Focus – 22.01.2009 – Artikel: Sexualität/Wenig Lust macht krank.

 

Noch heute kann nicht jeder frei über Sex reden – selbst unter „beste Freundinnen“ wird dieses Thema vermieden. Dabei könnte es sehr hilfreich sein, zu wissen, dass man mit sexuellen Problemen nicht allein ist. Ein offenes Gespräch über Sex ist gut und hebt die Isolation auf, die wir alle empfinden. Während einer Beziehung spricht kaum einer über sexuelle Probleme – die erzählt man sich erst, wenn alles kaputt ist. Eine sexuelle Zufriedenheit in der Liebesbeziehung ist ein wichtiger Gradmesser für ihre Qualität. Intime Momente wie Nähe und Geborgenheit sind auch für Paare wichtig, die schon lange Jahre zusammen sind.

Ab wann eine Sexualstörung vorliegt, lässt sich nicht ohne weiteres sagen. Die Bandbreite der „normalen“ Sexualität ist groß – der Übergang zu einer sexuellen Störung fließend. Viele Faktoren beeinflussen das sexuelle Empfinden. Vor allem bei Frauen können Anspannung, Stress, Müdigkeit, Angst, Unsicherheit, körperliche Erkrankungen oder Probleme in der Partnerschaft dazu führen, dass sie die Lust am Sex verlieren. Wenn Sie mit diesem Problem nicht mehr alleine klar kommen und auch nicht mit Ihrem Partner darüber reden möchten, vertrauen Sie sich bitte Ihrem Arzt an.

 

Die Autorinnen Beuke und Schütz verstehen es, verstreutes „psychologisches Wissen“ einzusammeln, zu ordnen und in eine passende Form zu bringen. Sie schärfen Ihre Sinne und erklären, was Sie schon immer über sich selbst wissen wollten, von der Entstehung Ihrer Persönlichkeit bis hin zu Ihren Konflikten und deren Lösungen. Sie geben Ihnen die Möglichkeit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und beleuchten auch die Gründe für vielfältige Verhaltensweisen. Die dadurch erreichbare Selbsterkenntnis kann helfen, Ihre Probleme besser zu lösen. Wer Ursache und Wirkung seiner selbst erkennt, hat die Kraft sich zu ändern.

 

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Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe

Unterstützende Glaubenssätze

Unser Wohlbefinden lässt sich durchaus beeinflussen – so können beispielsweise unterstützende Glaubenssätze (darunter sind tief verankerte Überzeugungen eines Menschen zu verstehen) Stressverursacher entschärfen.

 

Zitat von Albert Schweitzer: „Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“

 

PSYCHOLOGIE: Von der Entstehung Ihrer Persönlichkeit bis hin zu Ihren Konflikten!

Dieses Buch ist eine psychologische Grundlage. Es vermittelt viele interessante Informationen und gewinnbringende Selbsterkenntnis. Psychologisch erklären die Autorinnen Jutta Schütz & Sabine Beuke warum wir sind, wie wir sind, was wir ändern können und wie viel wir selbst lenken oder umlenken könnten, wenn wir uns durch dieses Buch auf die Sprünge helfen lassen.

Der psychologische Ratgeber ist geeignet für Menschen ohne psychologisches Vorwissen und kann in Lebenskrisen helfen. Es ist voll mit Wissen über das, was wir jeden Tag tun, jedoch oft ohne es zu wissen.

Die Autorinnen Jutta Schütz & Sabine Beuke verstehen es, verstreutes „psychologisches Wissen“ einzusammeln, zu ordnen und in eine passende Form zu bringen. Sie schärfen Ihre Sinne und erklären, was Sie schon immer über sich selbst wissen wollten, von der Entstehung Ihrer Persönlichkeit bis hin zu Ihren Konflikten und deren Lösungen. Sie geben Ihnen die Möglichkeit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und beleuchten auch die Gründe für vielfältige Verhaltensweisen. Die dadurch erreichbare Selbsterkenntnis kann helfen, Ihre Probleme besser zu lösen. Wer Ursache und Wirkung seiner selbst erkennt, hat die Kraft sich zu ändern.

 

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Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

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Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf speziellen Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

Mit Kreativität und Fantasie gestalten

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

Positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft

Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

Tagung „Friedhof 2030“

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.bestatter.de/friedhof-2030

Pressekontakt:
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Cecilienallee 5
40474 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60

Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.
E-Mail: info@bestatter.de
Internet: www.bestatter.de

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Pressemitteilungen

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

Der Friedhof: Ein Ort, an dem unsere Trauer Halt findet

(Mynewsdesk) Deutsche wählen weiterhin den Friedhof als wichtigsten Bestattungsort

Wer die Berichterstattung über Tod, Sterben und die Bestattung von Menschen verfolgt, kann schnell den Eindruck gewinnen, die Beisetzung unserer Verstorbenen auf dem Friedhof wäre nur noch ein Randthema. Vielfältige neue Formen der Bestattung in Waldarealen, eine Verstreuung von Asche auf spezielle  Aschestreuwiesen sowie andere extravagant und unkonventionell anmutende angebliche neue Bestattungspraktiken werden in Print- und Online-Medien sowie im Fernsehen gerne vorgeführt. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur wollte es genauer wissen und hat daher eine deutschlandweit repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts DIMAP zur Frage in Auftrag gegeben, wie die Deutschen bestattet werden wollen. Dabei zeigt sich, dass zwar die Mehrheit die Feuerbestattung der Erdbestattung vorzieht (im Jahr 2016 wurden schätzungsweise 64% der der rund 900 000 Verstorbenen kremiert), die Urnen jedoch mit einem Anteil von weit über 90 % weiterhin auf den rund 32 000 kommunalen und kirchlichen Friedhöfen unseres Landes beigesetzt werden. Für 47 % der Befragten spielt es keine Rolle, ob ein Friedhof in öffentlicher, also von der Gemeinde oder von der Kirche geführten Trägerschaft betrieben wird oder von einem privat geführten Unternehmen. Derzeit besteht nur für Institutionen des öffentlichen Rechtes die Möglichkeit, in Deutschland einen Friedhof zu betreiben, allenfalls können Teilflächen in einem Private-Public-Partnership-Projekt durch private Anbieter geführt werden. Bei diesen Flächen handelt es sich meist um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen: Ein guter Weg, Menschen mit Namensnennung würdevoll auf einem öffentlich zugänglichen Friedhof beizusetzen.

Pflegefreie Grabanlagen liegen im Trend

Tendenziell wünscht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor allem individuellere und pflegeärmere bzw. pflegefreie Grabanlagen auf den letzten Ruhestätten. Durch deutschlandweit verstreute Familien und die erhöhte Mobilität ist die traditionelle Grabpflege kaum mehr realisierbar und wird zum Hemmnis, das Familiengrab über Generationen weiterzuführen. Hier äußern vornehmlich ältere Menschen den bangen Satz, sie wollten mit der Grabpflege ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Leider wird dabei die Tatsache verkannt, dass sich ihre Angehörigen oft einen konkreten Trauerort wünschen und diesen brauchen, gerade wenn sie ansonsten weit weg in einer anderen Gegend leben. Grabpflegevereinbarungen, die Bestatter vermitteln, können die Grabpflege durch professionelle Friedhofsgärtner sicherstellen. Die notwendigen finanziellen Mittel sind dafür weit geringer als oft angenommen. Das Geld kann im Rahmen der eigenen Bestattungsvorsorge auf einem Treuhandkonto bereits eingezahlt und zweckgebunden hinterlegt werden. Bestatter beraten Vorsorgende dazu ausführlich und kostenfrei.

Mit Kreativität und Fantasie gestalten

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, das sich die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Bestattungskultur zur Aufgabe gemacht hat, weist darauf hin, dass bei der zukünftigen Entwicklung unserer Friedhöfe mehr Kreativität und Fantasie nötig ist, als dies derzeit praktiziert wird. Zwar gibt es in Deutschland vorbildliche Friedhofsanlagen in kommunaler und auch kirchlicher Trägerschaft, die Friedhöfe als Lebens- und Kommunikationsorte präsentieren und für Generationen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellen. Es gibt jedoch allzu oft genau das Gegenteil, wo lediglich der Mangel und die geringeren Belegungszahlen verwaltet werden, verbunden mit einer ständig steigenden Gebührenspirale, die den Friedhof weiter unattraktiv werden lässt. Andreas Dieckmann, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und Bestatter aus Brandenburg an der Havel betont, dass es Menschen heute darauf ankommt, neue Formen der Trauerbewältigung praktizieren zu können: „Diese können durchaus auch auf dem Friedhof ihren Platz finden, wenn dort mehr Möglichkeiten geschaffen werden als bisher: „Unsere Friedhöfe müssen individueller und bunter werden!“, so die Überzeugung von Andreas Dieckmann. In jedem Fall kommt es darauf an, dass Bestatter im Rahmen einer Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten oder im Todesfall die Angehörigen so begleiten und beraten, dass diese zu eigenverantwortlichen qualifizierten Entscheidungen finden. Andreas Niehaus, Bestattermeister aus Bielefeld, ist der Friedhof ebenfalls ein Herzensanliegen und er stellt fest: „Wenn ich als Bestatter Menschen gut begleite und berate, welche vielfältigen Möglichkeiten auf unseren Friedhöfen möglich sind, wird die Bestattung im Wald, die zunächst von den Angehörigen erbeten wurde, hinfällig.“

Positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft

Friedhöfe können so positive Spiegelbilder unserer Gesellschaft werden. Sie dokumentieren, wie die Gesellschaft im 21. Jahrhundert den Tod, den Umgang mit dem Sterben und allen damit verbundenen Fragen versteht. In versöhnter Verschiedenheit könnten dann auf unseren Friedhöfen unterschiedliche Grabfelder zu finden sein, die Christen genauso beherbergen wie Menschen ohne eine religiöse Bindung oder auch Mitbürger, die aus fremden Kulturen bei uns Heimat gefunden haben.

Tagung „Friedhof 2030“

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur veranstaltet zu den spannenden Fragen der Zukunft unserer Friedhöfe und wie man diese in ihrer Attraktivität für Menschen pointierter herausheben kann eine richtungsweisende Veranstaltung: „Friedhof 2030 – Neue Marketing-, Management- und Kulturkonzepte für Bestatter“. Vom 13. bis 14. Oktober 2017 findet die Veranstaltung in Essen statt und möchte Bestattern wie auch allen anderen am Friedhof beteiligten Verantwortlichen Mut machen, den Friedhof als kulturelle Herzkammer unserer Gesellschaft zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu pflegen.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.bestatter.de/friedhof-2030

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Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60

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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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