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Saro Gastro-Products setzt auf Multifunktionalität

Saro Gastro-Products setzt auf Multifunktionalität

Saro Gastro-Products setzt auf Multifunktionalität

Wenn mehrere hundert Essen auf wenigen Quadratmetern zubereitet werden sollen, sind neben Präzision ausgefeilte Planung und Höchstleistung gefragt. Nicht nur bei den Küchenprofis, sondern auch bei den Geräten, die im Einsatz sind. Multifunktionalität ist hier das Zauberwort, zusätzlicher Service du ergänzende Funktionen bei den Geräten sind ein Muss. Ein solches Multitalent ist auch der Multifunktionsherd von Saro Gastro-Products.

Anpassungsfähig dank Multitasking

Da in der Küche jeder Zentimeter zählt, wurde der Multifunktionsherd von Saro so entwickelt, dass er sich sowohl in der Küchenzeile integrieren lässt, als auch als Stand-alone eine gute Figur macht. Damit ist der Herd flexibel und ganz nach Bedarf einsetzbar.

„Das Gerät ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. An fünf Gasbrennern inklusive Wokstation kann gleichzeitig gearbeitet werden. Die Topfträger bestehen übrigens aus massivem Gusseisen, das macht die besonders widerstandsfähig“, weiß Walter Spangenberg, Geschäftsführer bei Saro Gastro-Products. „Neben den flexibel einsetzbaren Kochstellen überzeugt auch der integrierte Backofen dank übergroßem Fassungsvolumen und elf verschiedenen Funktionen.“

Die leichte Handhabung des in Europa produzierten Multifunktionsherdes ist nicht zuletzt dank der eingebauten Zeitschaltuhr selbstverständlich.

Selbstverständlich energieeffizient

Da Küchengeräte heute nur noch dann Bestand haben, wenn sie eine hohe Energieeffizienz aufweisen, wurde der Multifunktionsherd von Saro entsprechend konzipiert. Das spart im Vergleich zu älteren Geräten Storm und damit auch Energiekosten. „Unser Anspruch ist es, jederzeit schnell verfügbare Produkte mit hervorragender Leistung zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können“, so Walter Spangenberg. „So ermöglichen wir jedem Unternehmer im Gastgewerbe, sich mit guten Produkten ausstatten zu können.“

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Saro Gastro-Products GmbH unter oder per Telefon 02822/9258-0

Die SARO Gastro-Products GmbH ist ein weltweit operierendes Unternehmen für die professionelle wie semi-professionelle Gastronomie. Ein umfassendes Produktportfolio aus den Segmenten Großküchentechnik, Hotellerie und Catering-Equipment qualifizieren die SARO Gruppe als langfristigen Partner für dauerhaft erfolgreiche Projekte.

Firmenkontakt
Saro Gastro-Products GmbH
Christian Knoop
Sandbahn 6
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Pressemitteilungen

Autotechnik fürs Fahrrad

Autotechnik fürs Fahrrad

(Bildquelle: www.pinion.eu| pd-f)

Die Fahrradschaltung grundlegend revolutionieren – diese Idee hatten Christoph Lermen und Michael Schmitz bei der Gründung ihrer Firma Pinion. Ihr Unternehmen ist dieser Tage für den „Deutschen Gründerpreis 2017“ nominiert. Der pressedienst-fahrrad zeigt die Hintergründe des Erfolgs der Getriebeschaltung.

(pd-f/tg) Gute Ideen haben sicher viele – doch diese in die Tat umzusetzen, bedarf Überzeugung und Leidenschaft. Bei den beiden Jung-Ingenieuren Christoph Lermen und Michael Schmitz kamen alle drei Faktoren zusammen. „Grundsätzlich haben wir uns gefragt: Warum sind gerade die feinmechanischen, aber wichtigen Teile einer Schaltung an einem Fahrrad ungeschützt gegenüber Witterung und Schmutz? Das ist bei keinem anderen Fahrzeug der Fall“, erklärt Lermen, der Schmitz bei der gemeinsamen Arbeit bei Porsche kennenlernte. Ihre Idee: Eine Fahrradschaltung mit dem Herz eines Sportwagens bauen. Oder mit Lermens Worten: „Die Technik aus dem Automobil für Fahrräder – zuverlässig, langlebig, wartungsarm und eine feine Gangabstufung ohne Gangüberschneidung.“ Das Ergebnis ist eine gekapselte Getriebeschaltung. Dank des geschlossenen Aufbaus kommt keine Feuchtigkeit an die Schaltteile, damit ist die Getriebeschaltung äußerst wartungs- und Service-arm. Die Idee hatten die beiden Erfinder 2006, bereits zwei Jahre später wurde das Unternehmen Pinion gegründet. 2010 stellten sie dann den ersten Prototyp vor, die ersten Räder mit Zentralgetriebe folgten ein Jahr später. Mit dem Umzug nach Denkendorf 2012 begann anschließend die Serienproduktion. „Wir bieten auf unsere Produkte fünf Jahre Garantie. Das macht kein anderer Schaltungshersteller“, unterstreicht Lermen den hohen Qualitätsanspruch. Einzig ein Ölwechsel nach jeweils ca. 10.000 Kilometern sollte durchgeführt werden. Gefertigt wird übrigens in Denkendorf bei Stuttgart. Auch die meisten Zulieferer stammen aus dieser Region.

Nominierung zum Gründerpreis

Aktuell freuen sich die Pinion-Gründer mit zwei weiteren Unternehmen über die Nominierung zum „Deutschen Gründerpreis“ in der Kategorie „Aufsteiger“. Bedingung: Die Firmen dürfen nicht älter als neun Jahre sein und müssen ein außerordentliches Wachstum aufzeigen. Für Pinion begann die Erfolgsgeschichte mit der Einführung der Getriebeschaltung „P1.18“, die bis heute unverändert das Premiumprodukt der Firma ist. Das Gehäuse besteht aus Aluminum und wird aus einem Block CNC-gefräst – ein aufwendiges Verfahren, das sich auch im Preis der Produkte widerspiegelt. Die P1.18 ist an Rädern ab 3.000 Euro aufwärts verbaut. „Die P1.18 eignet sich sehr gut für Reiseradfahrer. Sie ist in acht verschiedenen Eloxalfarben erhältlich und deshalb gerade für Custom-made-Aufbauten interessant“, beschreibt Stefan Stiener, Geschäftsführer des individuellen Reiseradanbieters Velotraum den Nutzerkreis des Highend-Produkts.

Immer im richtigen Gang

Anders als die gängigen Naben- oder Kettenschaltungen sitzt das Pinion-Getriebe direkt am Tretlager und nicht an der Hinterradnabe. Baulich hat das zur Folge, dass für die Aufnahme ein speziell geformter Rahmen benötigt wird. „Die zentrale Position wirkt sich aber positiv auf das Fahrverhalten der Räder aus“, so Stiener. Beim Schalten lassen sich alle Gänge der Reihe nach oder in beliebigen Gangsprüngen durchschalten – egal, ob das Fahrrad rollt oder steht. Die Kraftübertragung findet über zwei Zahnradpaare statt. „Diese technische Besonderheit sorgt in jedem Gang für ein gleichbleibendes, verlustfreies Fahrgefühl“, meint Pinion-Gründer Lermen. Mit 636 Prozent bietet die P1.18 eine hohe Übersetzungsbandbreite, laut Hersteller die Größte am Markt. „Das Getriebe ist ein Top-Produkt und hat unsere Kunden schon einige Jahre begeistert und überzeugt“, weiß Volker Dohrmann, Leiter Strategie, Produkt und Marketing bei Stevens Bikes, aus eigener Erfahrung. Der Hamburger Fahrradhersteller verbaut bei hochwertigen Trekkingrädern das Premiumprodukt aus Denkendorf.

Kostengünstige Alternative geschaffen

Mit der „C-Linie“ hat Pinion seit vergangenem Jahr eine weitere Getriebelösung im Angebot. Die neuen Produkte werden in einem schnellen, kostengünstigen und ebenfalls aus der Automobilindustrie bekannten Magnesium-Druckgussverfahren produziert. Räder mit C-Linie können deshalb ab 2.000 Euro angeboten werden und sind gerade für Einsteiger interessant. Mittlerweile umfasst das Pinion-Angebot sieben unterschiedliche Zentralgetriebetypen von sechs bis 18 Gängen, abgestimmt auf diverse Einsatzmöglichkeiten. „Mountainbiker, Vielfahrer und Pendler beginnen die Vorzüge zu schätzen. Mit unseren beiden Produktlinien decken wir viele Spektren ab und sind für die Zukunft gerüstet“, ist Lermen überzeugt.

Das wartungsarme Rad

Der Erfolg des jungen deutschen Unternehmens ist jedoch auch eng mit dem Trend der Fahrradbranche zum Service-armen Alltagsfahrrad verbunden. So gewann der Riemenantrieb in den vergangenen Jahren an Popularität. Er steht für eine wartungsarme, langlebige Alternative zur Fahrradkette und sinnbildlich für das Service-arme Radfahren. Das Angebot an Riemenfahrrädern hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Riemen ist mittlerweile massenmarkttauglich. „In Verbindung mit einer Getriebeschaltung bekomme ich ein fast wartungsfreies Rad“, meint Frank Schneider vom Riemenspezialisten Gates. Wie sich der technische Fortschritt von P-Linie und Carbonriemen im harten Reisealltag bewährt, testet gerade der Dauerradfahrer Kamran Ali. Der Nürnberger mit pakistanischen Wurzeln ist auf seiner Reise von Feuerland nach Alaska auf der Panamericana nach gut 13.000 Kilometern mittlerweile in Mittelamerika angelangt. Sein Begleiter: Ein „P 18 Lite“ von Stevens (3.799 Euro) mit Gates-Riemen und Pinion-Getriebe.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Pressemitteilungen

200 Jahre Fahrrad – Eine praktische Mobilitätslösung im Wandel der Zeit

200 Jahre Fahrrad - Eine praktische Mobilitätslösung im Wandel der Zeit

(Bildquelle: www.abus.de | pd-f)

Während seiner 200-jährigen Geschichte hat sich der Stellenwert des Fahrrads stark und oft gewandelt: Als Verkehrsmittel lange Zeit geächtet, nach einer Boom-Phase vom Auto verdrängt und jetzt als Klimaretter heroisiert. Der pressedienst-fahrrad gibt einen kurzen Abriss über die spannende Geschichte des Fahrrads.

(pd-f/tg) Die Aussage von Amalie Rother hat für so manchen Radfahrer in der Hauptstadt sicherlich auch heute noch Gültigkeit. Die Berlinerin schilderte ihre ersten Radfahrten durch ihre Heimatstadt als reinsten „Spießroutenlauf, sodass man sich immer wieder fragte, ob das Radfahren denn wirklich alle die Scheußlichkeiten aufwöge, denen man ausgesetzt war.“ Das war 1890. Rother war eine der ersten Damen in Berlin, die sich in der Öffentlichkeit mit einem Fahrrad (vermutlich noch einem Dreirad) zeigten. Sie gründete zudem den ersten Fahrradclub für Frauen in Deutschland und erreichte so eine erste Gleichstellung der Geschlechter in einer von Männern geprägten Gesellschaft. Trotz vieler Widerstände aus gehobenen Schichten, von Ärzten und der Obrigkeit waren bereits zehn Jahre später radfahrende Frauen keine Seltenheit mehr. Doch mussten sie dabei auch gesellschaftliche Zwänge ablegen: Die für das Pedalieren praktischen Hosen waren für Frauen verpönt, Beinzeigen galt als unzüchtig. Mit langen Röcken ließen sich die damaligen Räder jedoch nur schwer steuern. Erst mit der flächenmäßigen Verbreitung des Niederrades (die Idee stammte bereits von Karl Drais und wurde nur durch eine kurze Hochphase der Hochräder unterbrochen) sowie des Schwanenhalsrahmens wurden praktische Möglichkeit geschaffen, Frauen am Radfahren teilhaben zu lassen.

Erste Boom-Phase Ende des 19. Jahrhunderts

Das weibliche Geschlecht ließ sich also nicht mehr vom „Mobilitätswunder“ ausschließen. Industrielle Fertigungsmethoden, verbunden mit günstigen Niederrädern aus Massenproduktion in England oder den USA, brachten dem Fahrrad Ende des 19. Jahrhunderts auch in seinem Geburtsland endlich den ersehnten Durchbruch. Radsportvereine gründeten sich landesweit und die Nachfrage stieg stetig an. Zwischen 1885 und 1897 erhöhten sich die Produktionsmengen in Deutschland von jährlich 5.000 auf 350.000 Räder. Beispielsweise widmeten sich z. B. Opel, Miele oder Dürkopp im Anschluss dem Fahrradbau. „Zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Fahrradindustrie in Deutschland eine erste große Boom-Phase. Eine neue Mobilitätslösung für die Massenbevölkerung entstand und viele wollten daran teilhaben“, erklärt Florian Niklaus, Produktmanager beim Fahrradhersteller Winora, dessen Unternehmenswurzeln bis in diese Zeit zurückreichen.

Tiefe Einschnitte durch die Weltkriege

Doch der Aufschwung hatte auch seine Schattenseiten: Fallende Preise sorgten für eine erste Krise, die durch den Ersten Weltkrieg noch verschärft wurde. Erst zu Beginn der 1920er-Jahre lief die Produktion wieder in gewohnten Bahnen. 1927 wurden knapp drei Millionen Fahrräder in Deutschland produziert. Die Weltwirtschaftskrise und der Zweite Weltkrieg brachten dem deutschen Fahrradmarkt aber ein jähes Ende. Die Nationalsozialisten förderten zwar den Bau von Radwegen, stellten aber im Grunde bereits die Weichen für die Massenmotorisierung durch das Auto. Außerdem wurden in den Hochzeiten des Krieges viele Fahrradfirmen zur Fertigung von Rüstungsgütern genutzt sowie viele Rohstoffe für die Herstellung von Kriegsmitteln verwendet.

Auto überholt zu schnell

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Automobil die treibende Kraft in den Köpfen der Menschen. Das Fahrrad galt hingegen als Arme-Leute-Gefährt. Die Räder selbst wurden immer billiger, was mit einem sinkenden Qualitätsniveau Hand in Hand ging. Viele Fabriken schlossen oder widmeten sich anderen Geschäftsbereichen. Doch es gibt auch positive Beispiele aus dieser Zeit: Die Firma Puky wurde 1949 gegründet und hat sich bis heute zu einem Marktführer für Kinderfahrzeuge entwickelt. „Der Bedarf an speziellen Zwei- und Dreirädern für Kinder war damals wie heute groß. Diesen Markt mit hochwertigen Produkten zu versorgen, war und ist unsere Aufgabe, damit die Mobilität für die ganze Familie gesichert ist“, so Guido Meitler von Puky. Kleinkinder wurden in den Anfängen z. B. in Tragetüchern am Rücken mitgenommen. Doch selbst Kinderanhänger fanden bereits während des ersten Fahrrad-Booms Beachtung, weil ein sicherer Transport möglich war. „Die Modelle sind mit den heutigen zwar technisch nicht vergleichbar, zeigten aber bereits, welchen Stellenwert die Mobilität von Kindern und somit der ganzen Familie hatte“, blickt Hanna Gehlen vom Kinderanhängerhersteller Croozer zurück.

Pleitewelle trifft die Branche

Der deutsche Fahrradmarkt machte nichtsdestotrotz in den 1960er-Jahren eine harte Phase durch: Das Fahrrad wurde schlichtweg nur noch als Ergänzung zum Auto genutzt. Die Klappradwelle gab hier den Weg vor. „Das Fahrrad wurde einfach zusammengeklappt und im Kofferraum mitgenommen, um Kurzstrecken am Zielort zu meistern. Eine smarte Idee, auf der auch die heutigen Falträder basieren. Doch die Qualität der heutigen Produkte ist den früheren Modellen bei weitem überlegen“, erklärt Henning Voss, Geschäftsführer von Voss Spezial-Rad, dem Vertriebspartner der englischen Faltrad-Kultmarke Brompton. Bis in die 1980er-Jahre verlor das Fahrrad immens an Bedeutung, was eine weitere Pleitewelle von Firmen zur Folge hatte.

Ölkrise und MTBs als Retter

Doch zwei Faktoren haben der Fahrradbranche in den Neunzigern neuen Schwung gegeben. Zum einen die Ölkrise – damit einhergehend entwickelte sich in Deutschland eine alternative Szene, die das Fahrrad als Ersatz für das Auto wiederentdeckte. Zum anderen begann die in den USA aufstrebende Mountainbike-Szene nach Europa und Deutschland überzuschwappen. Das Fahrrad war nicht mehr nur an die Straße gebunden, sondern wurde geländefähig und für neue Zielgruppen interessant. „Die Entwicklung des Mountainbikes hat dazu beigetragen, dass sowohl junge Leute als auch Outdoor-Begeisterte sich wieder verstärkt auf das Fahrrad geschwungen haben“, meint Heiko Böhle, Produktmanager von Felt. „Die Fusion der beiden Zielgruppen zeigte sich im anschließenden Trekkingrad-Boom der 1990er-Jahre“, führt Florian Niklaus weiter aus. Das Fahrrad hat seitdem einen Weg eingeschlagen, seinen früheren Stellenwert wieder zurückzugewinnen. Sowohl als Verkehrsmittel als auch als Sportgerät ist es gefragt.

Mehr Öffentlichkeit dank E-Bikes

Seit wenigen Jahren trägt der E-Bike-Schwung mehr und mehr dazu bei, dass das Thema Fahrradfahren zusätzlich mehr Öffentlichkeit gewinnt. „Elektroräder sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und eine praktische Mobilitätslösung für Pendler, ältere Menschen, aber auch Sportler und Fitness-Interessierte“, so Anja Knaus vom schweizerischen E-Bike-Pionier Flyer. Das Thema wird die Fahrradzukunft prägen und dabei für einige interessante Entwicklungen und Neuheiten sorgen.

200 Jahre altes Problem: die Infrastruktur

Generell hat sich der Fahrradmarkt in Deutschland in seiner 200-jährigen Geschichte stets wieder neu erfunden. Doch eins wurde seit jeher im Geburtsland des Fahrrads verschlafen: Eine passende Infrastruktur für das Fahrrad zu entwickeln. „Die Stadtplanung in Deutschland ist seit vielen Jahren autofixiert. Das ist historisch gewachsen und wird leider vielerorts noch weitergeführt. Doch es gibt einige gute Beispiele, wo das Fahrrad offensiv und frühzeitig in die Planung sinnvoll einbezogen wird. Diese Städte werden langfristig einen Vorteil in Sachen Lebensqualität, Luftreinheit und Mobilitätsgeschwindigkeit und somit im Wettbewerb um neue Einwohner, Firmen und Arbeitnehmer haben. Und wir können bei dieser Entwicklung unterstützen“, freut sich Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM.

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Pressemitteilungen

Zahl des Monats: 87 Prozent

Zahl des Monats: 87 Prozent

Selbstorganisiert und eigenverantwortlich – so sieht Weiterbildung für die digitalisierte Arbeitswelt laut 87 Prozent der Personalverantwortlichen in Deutschland aus. Das ist das Ergebnis der Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2017“, die TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt hat. Wann, wo und wie gelernt wird, bleibt bei der Weiterbildung 4.0 jedem selbst überlassen – gefragt ist flexibles Lernen, das Wissen dann verfügbar macht, wenn es gebraucht wird. Zum Einsatz kommt dabei ein Mix aus unterschiedlichen Medien und Formaten. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen der Studie gibt es unter www.sgd.de

Über die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD):
Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist eines der traditionsreichsten und größten Fernlehrinstitute Deutschlands. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik und Digitale Medien, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990, TÜV Süd Servicequalität und AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 900 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Abschlüssen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)
Barbara Debold
Ostendstraße 3
64319 Pfungstadt bei Darmstadt
+49 (0) 6157-806-932
barbara.debold@sgd.de
http://www.sgd.de

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Claudius-Keller-Straße 3c
81669 München
49 (0) 89-419599-53
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blabla.cafe: Ein digitaler Ort des Austauschs

Dortmund. Die neue multimediale Kommunikationsplattform www.blabla.cafe bietet interaktive Live-Sendungen und ein breites Themenspektrum nicht nur für Do It Yourself (DIY)-Interessierte. Der Clou: Jeder kann mitmachen.

 

Ganz im Sinne traditioneller Kaffeehauskultur ist das blabla.cafe ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Mit einem themenübergreifenden, multimedialen Angebot fungiert die Internetseite als ein digitaler Treffpunkt. In den fünf Kategorien DIY, Lifestyle, Business, Handshake und blabla berichten Blogger, freie Autoren und Mitarbeiter des Trägers Dortex über eine breite Auswahl an Themen – sei es das selbstgenähte Kostüm oder ein innovatives Start-Up.

 

Zuschauer greifen in Sendungen ein

Das blabla.cafe hat zudem eine eigene Rundfunklizenz. Im Web-TV-Studio, das Dortex analog zur Website im gleichnamigen Café geschaffen hat, werden regelmäßig Livestreams produziert. Dazu gehört beispielsweise die Sendung „oh NÄH!“ Das Format beruht darauf, dass die Zuschauer direkt ins Geschehen eingreifen können und bewegt sich so jenseits der gängigen Blogs und Video-Tutorials. Britta Sänger, Diplom-Ingenieurin der Bekleidungstechnik, moderiert die Sendung und leitet zugleich die Nähsendungen. Online auf www.blabla.cafe sind bereits die ersten Folgen verfügbar. In Kürze folgen weitere Sendeformate.

Jeder, der ein interessantes Livestream-Projekt umsetzen möchte, kann dafür das Sendestudio des blabla.cafe in Dortex’ Firmensitz in Dortmund nutzen. Elke Dohmann, Marketingleiterin bei Dortex: „Zusätzlich zu unseren selbst produzierten Inhalten freuen wir uns über kreative Ideen und Konzepte von außen. Inhaltlich sind wir nicht festgelegt: Wir senden alles, was rechtlich einwandfrei ist und den Standards des blabla.cafe entspricht.“

 

Enormes kreatives Potenzial

Die Unterstützung von privat initiierten, sozialen Projekten liegt den Machern von blabla.cafe besonders am Herzen. „Das Konzept der Plattform haben wir schrittweise auf der Idee zur Kategorie Handshake aufgebaut. Ein weiterer wichtiger Punkt war für uns, dass unsere Mitarbeiter Fähigkeiten und persönliche Interessen einbringen, die sie bisher beruflich nicht nutzen konnten. Darin liegt enormes kreatives Potenzial“, so Peter Dohmann, COO der blabla GmbH.

Wer sich als Gastautor oder anderweitig an der Plattform beteiligen möchte, kann sich und seine Ideen per E-Mail an info@blabla.cafe vorstellen.

Das blabla.cafe stellt sein Sendestudio allen zur Verfügung, die eigene filmische Projekte realisieren und auf der Plattform teilen möchten. Einzige Bedingung: Die Videos müssen rechtlich einwandfrei sein und den Standards des blabla.cafe entsprechen.
Die Nähkurse im Web-TV-Studio des blabla.cafe können live im Internet verfolgt werden. Dadurch haben die Zuschauer die Möglichkeit, in die Sendungen einzugreifen und Fragen zu stellen.
Ganz und gar nicht zum Haareraufen: Das blabla.cafe bietet mit seinen interaktiven Live-Sendungen und einem breiten Themenspektrum mehr als die gängigen DIY-Blogs und Video-Tutorials – und jeder kann mitmachen.
Die Inhalte der Online-Plattform blabla.cafe stammen aus der Feder von Bloggern, Mitarbeitern von DORTEX und freien Autoren. Das Unternehmen sendet aus Dortmund.

ÜBER BLABLA.CAFE

Das digital orientierte, eigenständige Unternehmen blabla.cafe GmbH & Co. KG widmet sich unter www.blabla.cafe einer vielfältigen Themenmischung aus Handarbeit, Lifestyle, Unternehmertum und Gemeinnützigkeit. Wöchentlich streamt das blabla.cafe Live-Nähsendungen aus dem Dortex-Haus in Dortmund und gibt darin Tipps und Tricks zur richtigen Umsetzung von DIY-Projekten. Die Ausstattung, bestehend aus vier Nähmaschinen und vier Overlockmaschinen, sponsert der Nähmaschinen-Hersteller Juki.

 

ÜBER DORTEX

Die Firma Dortex ist ein deutscher Profi-Anbieter für personalisierte Textiletiketten. Die Produktpalette des in Dortmund ansässigen Unternehmens reicht vom Namensetikett oder -band über die Wäschekennzeichnung bis zum professionellen Label oder farbenprächtig bedruckten Geschenkband. Und das bereits seit 1986. Mit seinem international ausgerichteten Onlineshop bedient Dortex Kunden weltweit. Dortex steht für kundenorientierte Produktion, nutzerfreundliche Bestellung und offene Kommunikation. Weitere Informationen zu Dortex finden Sie hier.

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Pressemitteilungen

Trend Bikepacking – die Grundausstattung für das Abenteuer

Trend Bikepacking - die Grundausstattung für das Abenteuer

(Bildquelle: www.ortlieb.com | Russ Roca | pd-f)

(pd-f/gf) Bei einem Microadventure oder Bikepacking braucht man keine große Streckenplanung, denn das Abenteuer in der Natur startet direkt vor der Haustür. Wichtig ist hingegen die Wahl der passenden Ausrüstung. Freilich kann man auf Dachboden und im Keller die Ausrüstung aus Jugendzeiten bei den Pfadfindern zusammensuchen. Das schont erst einmal das Budget, bringt aber auch den Standard in Sachen Komfort, Gewicht und Funktionalität aus der Vergangenheit mit sich. Deshalb lohnt ein Blick auf aktuelle Camping- und Outdoor-Ausrüstung. Es gibt sogar bereits Dinge, die speziell für Microadventures mit dem Rad entwickelt wurden. Bikepacker Gunnar Fehlau zählt für den pressedienst-fahrrad die elementare Grundausrüstung auf, die er bei jedem Radabenteuer dabei hat.

1. Große Taschen

Die Taschen sind der augenfälligste Unterschied zwischen dem Bikepacking und klassischen Radreisen. Der Bikepacker schnürt sein Taschen-Set direkt am Rahmen fest und verzichtet auch gerne auf einen Gepäckträger. Ich freue mich sehr, dass Bikepacking-Taschen auch in wasserdichter Ortlieb-Qualität zu bekommen sind. Das „Seat-Pack“ mit Ventil lässt sich einfach straff und steif am Rad befestigen und das „Accessory-Pack“ ist eine Offenbarung in Sachen Ordnung und schnellem Zugriff.

2. Kleine Taschen

Die kleinen Taschen für Oberrohr und Cockpit sind für den Bikepacker das, was vielen eine Handtasche in der Stadt ist: Mann oder Frau hat sie immer dabei. Ein Pionier ist aus meiner Sicht immer noch einer der Platzhirsche: Revelate Designs. Eine Fahrt ohne „Jerrycan“ (fürs Werkzeug), „Gastank“ (Snacks) und „Mountain Feedbag“ (Kamera, Handy, Ministativ) ist für mich schlicht undenkbar. Die Taschen sorgen für schnellen Zugriff. Am Boden des Feedbags liegt ein kleiner, wasserdichter Packsack zusammengerollt bereit, um bei Wetterumbruch die Technik zu schützen.

3. Lager-Jacke

Selbst im Hochsommer habe ich immer eine Jacke dabei, spätestens nach der Fahrt brauche ich sie im Lager. Früher habe ich auf Daunen gesetzt. Nun bin ich mit Primaloft unterwegs, denn diese Kunstfaser ist weniger witterungssensibel und lässt sich auch auf dem Rad tragen. Das ist ein gewichtssparender Doppelnutzen. Zurzeit trage ich eine „Men’s Minaki Jacket“ von Vaude. Clever: Das langgezogene Heck der Jacke wärmt die Nieren beim Radeln und am Lagerfeuer.

4. Lager-Hose

Was für die Lager-Jacke gilt, trifft auch auf die Hose zu. Sie ist immer dabei und sollte auf dem Rad und im Lager einsetzbar sein. Auch hier halten Kunstfasern Einzug. Die Parallelen zur Jacke gehen sehr weit. Mein Favorit stammt vom gleichen Hersteller und aus der gleichen Serie: „Men’s Minaki Shorts II“. Die neuste Generation hat Lüftungsnetze mit Reißverschlüssen an den Beinen, sehr praktisch in den Bergen! Jacke wie Hose verpacke ich im Sommer im „Seat-Pack“; in kühleren Jahreszeiten kommen sie zuvorderst ins „Handlebar-Pack“ von Ortlieb. So sind sie bei einem Temperaturumschwung schnell griffbereit, ohne dass nach dem Entnehmen die komplette Tasche nochmals festgezurrt werden muss.

5. Schlafsack

Der „Passion Three“ von Yeti ist seit fast zehn Jahren eine Konstante in meiner Packliste. Er ist mit knapp über 500 Gramm äußerst leicht und liefert kombiniert mit Radkleidung und Biwaksack oder Inlay Behaglichkeit bis Richtung Gefrierpunkt.

6. Isomatte

Isomatten haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen: Sie sind viel leichter, kleiner und bequemer geworden. Dafür braucht man viel Atem beim Aufpumpen oder bedient sich eines Pumpsacks. Dieser ist in jedem Falle zu empfehlen, da so kein Speichel ins Ventil gelangt und dort bei Minustemperaturen gefriert. Ich habe zwei Modelle im Einsatz. Im Sommer bin ich mit einer „NeoAir Xlite“ von Therm-a-Rest unterwegs und im Winter bette ich mich auf einer mit Primaloft gefütterten „Norrsken Large“ von Vaude. Schlafsack und Isomatte verstaue ich platzsparend in Fahrtrichtung ausgerichtet im „Seat-Pack“. Kleiner Trick: Ich benutze für den Schlafsack einen alten Isomatten-Packsack. Der hat einen kleineren Durchmesser, ist aber dafür länger. So passen Matte und Schlafsack besser in die Trichterform und die „Seat-Pack“ lässt sich einfacher schwingungsstabil festschnallen.

7. Schlauchtuch

Ein Schlauchtuch ist Helmmütze, Halstuch, Schlafmütze und Kopfkissenbezug (einfach die Lager-Jacke hineinrollen) in einem. Das erklärt, warum ich meistens zwei Stück dabei habe … wer will auf einem Kopfkissen schon auf warme Ohren verzichten? Meine beiden Begleiter gab es als Werbegeschenke zur Eurobike.

8. Stirnlampe

Meine Stirnlampe hat mittlerweile Aussetzer, ein namenloser Notkauf in einem Trekkingladen mitten in den Vogesen. Auf dem Wunschzettel steht nun die „Novalite“ von Edelrid: Leicht, klein, stabil und bezahlbar. Die Batterien sind kompatibel mit meinem GPS-Gerät, was die Ersatzteilversorgung einfach macht. Sie hat auch genug Leuchtkraft, um als Notbeleuchtung auf dem Rad zu fungieren.

9. Grillrost & Feuerstarter

Lagerfeuer und Grillen gehören für mich zu einem richtigen Abenteuer einfach dazu. Der Rost kommt von „Rutalocura“ aus den USA und ist dank Titan federleicht. Auf Steine oder dicke Hölzer gelegt, ist es der perfekte Bikepacker-Grill. Zum Transport am Rad packe ich den Grill in eine Ziplock-Tüte und dann als ersten Gegenstand in die „Frame-Pack“ genannte Rahmentasche von Ortlieb. Ich habe stets noch feine Stahlwolle dabei, die dient aufgezupft als Feuerstarter und zum Reinigen des Grills. Wenn Zeit und Muße es zulassen, wird das Feuer ohne Streichhölzer entfacht. Dafür habe ich den „Ultimate Fire Starter“ von Vargo dabei.

10. Gutes Messer

Sie sind an Multitools und Fahrradwerkzeugen, gehören aber eigentlich zwischen eigene Schalen: Kein Multitool hat eine wirklich gute Klinge, deshalb keine Tour ohne separates, hochwertiges Messer. In meiner Rahmentasche verschwindet stets eines der „556“-Serie von Benchmade. Es gibt Unternehmen, die haben diese hochwertigen Messer spendabel als Werbegeschenk mit Firmenlabel aufgelegt und wenn man dann zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist … Danke nochmals!

11. Erste-Hilfe-Set

Erste-Hilfe-Sets hat man dabei und ist stets sehr zufrieden, wenn man sie anschließend zuhause unbenutzt wieder ins Regal legt. So soll es sein, dennoch bitte niemals ohne. Mein Begleiter ist das „First Aid Kit Bike Essential“ von Vaude. Was genau drin ist, habe ich vergessen, da ich es länger nicht gebraucht habe … sehr gut! Mit einem Gummi habe ich noch einen Not-Biwak-Sack („Biwak LW“, ebenfalls Vaude) ans Set befestigt.

12. Kabelbinder & Gaffa-Tape

Ein Sortiment von rund einem Dutzend Kabelbindern wiegt nicht viel und kann bei allerlei Improvisationsmaßnahmen guter Helfer sein. Gleiches gilt für ein paar Meter Gaffa-Tape (mein Favorit ist Gorilla-Tape), die ich um meine Mini-Pumpe gewickelt habe.

Zu diesen Dingen gesellen sich noch Radbekleidung, Kulturzeug, Werkzeug fürs Rad und Verpflegung samt Getränken und schon kann das Abenteuer starten. Wann beginnst Du?

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Mit einem Bambusrad durch Westafrika

Mit einem Bambusrad durch Westafrika

(Bildquelle: www.my-boo.de | Patrick-Martin Schröder | pd-f)

Patrick Martin Schröder hat sich das Ziel gesetzt, alle Länder dieser Welt mit dem Fahrrad zu erkunden. Aktuell hat der „Worldbicyclist“ 148 Nationen bereist. Seine letzte Tour führte ihn zwei Monate nach Westafrika. Sein Gefährt: Ein Fahrrad aus Bambus, das in Ghana produziert wird. Mit dem pressedienst-fahrrad sprach Schröder über seine Erlebnisse in Afrika, den Besuch der Bambusfahrradfabrik in Ghana und seine Fahrräder.

Hallo Patrick, seit gut zehn Jahren brichst du jährlich auf eine mehrmonatige Fahrradtour auf. Deine letzte Reise führte dich in den Westen Afrikas. Welche Länder hast du dort bereist?

Patrick Martin Schröder: Meine letzte Tour habe ich in Accra in Ghana begonnen. Von dort ging es nach Togo und Benin die Küste entlang, dann Richtung Norden nach Niger und Burkina Faso. Von dort zurück in den Süden durch die Elfenbeinküste nach Ghana. Im Endeffekt ein großer Kreis durch Westafrika. Insgesamt bin ich innerhalb von 55 Tagen knapp 5.000 Kilometer gefahren. Dadurch, dass ich zwei Wochen festsaß und auf Visa gewartet habe, hatte ich allerdings nur 40 Fahrtage. Zusammengenommen war ich bisher bei drei Touren in 45 afrikanischen Ländern.

Die Region Westafrika ist in Deutschland vor allem durch die negativen Schlagzeilen zur Ebola-Verbreitung vor drei Jahren bekannt. Wie schaut der Alltag der Bevölkerung heute aus?

Der Alltag hat sich in keiner Weise durch Ebola geändert. In den sechs genannten Ländern gab es keine Ebola-Fälle. In den anderen Ländern, in denen es tatsächlich eine Epidemie gab, ist das tägliche Leben auch dasselbe wie vorher. Als Ebola 2014 in Guinea, Sierra Leone und Liberia ausbrach, war ich vor Ort. Es war in den westlichen Medien eine viel größere Sache als im normalen Leben der Leute. Im gleichen Zeitraum sind mehr Menschen bei Autounfällen in der Region gestorben. Die Malaria tötet dort ca. eine Million Menschen jedes Jahr. Die rund fünftausend Ebola-Opfer sind tragisch, fallen aber im gesamten Bild kaum ins Gewicht.

Hattest du auf deiner Tour Angst vor Kriminalität oder Stress mit Behörden?

Nein. Ich wurde zwar auf meinen Touren mitunter bestohlen und einmal mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt, aber irgendetwas Schlimmes ist bislang nicht passiert. Behörden, in diesem Falle hauptsächlich Botschaften und die Visaformulare, nerven meist, sind aber nicht unüberwindbar. Leider habe ich auf dieser Reise ein Visum für Nigeria nicht bekommen, daher konnte ich das Land nicht besuchen. Das nigerianische Visum hätte ich in Berlin beantragen müssen. Das habe ich aber erst in den Botschaften in Accra und Lome erfahren. Für gewöhnlich beantrage ich die Visa auf Tour, von einem Land zum nächsten.

Radfahren soll Menschen in Afrika zu mehr Mobilität verhelfen. Das World Bicycle Relief macht sich beispielsweise seit Jahren für mehr Fahrräder in Afrika stark. Welche Bedeutung hat Radfahren in Afrika mittlerweile bekommen?

Das kommt stark auf das Land an. In ärmeren Ländern und vor allem ländlichen Gebieten ist der Besitz eines Fahrrades vor allem für Schulkinder und Studenten sehr wichtig. Oft werden statt Fahrrädern aber auch Motorroller oder Mopeds genutzt. In manchen Ländern, wie Uganda, Ruanda oder Burundi, habe ich sogar Fahrradtaxis gesehen. Auch Arbeiter transportieren viele Güter auf Fahrrädern. Allerdings werden die Räder dann oft nicht gefahren, sondern geschoben. Denn es geht nicht unbedingt um die Geschwindigkeit, sondern hauptsächlich darum, dass das Gewicht nicht getragen werden muss. Auf dieser Reise habe ich in fast jedem Land Eisverkäufer-Fahrräder gesehen: Wie ein Eiswagen, nur kleiner, mit einer Kühlbox am Lenker. Langdistanzfahrten oder Radfahren als Freizeitspaß, wie in Europa, sind allerdings extrem selten.

Du warst mit einem Bambusbike von My Boo unterwegs. Das Unternehmen lässt seine Räder in Ghana fertigen. Warum hast du die Tour mit diesem Bike unternommen?

Ich habe über Ghana recherchiert, so wie ich es vor jeder Reise mache. Als Deutscher, der nach Ghana fährt, zu erfahren, dass es in Ghana eine Radfirma gibt, die nach Deutschland liefert, war schon ein wunderschöner, passender Zufall. Noch dazu versuche ich, jedes Jahr einen anderen Typus Fahrrad zu testen. Bambus bin ich noch nie gefahren, daher war es zusätzlich für mich von Interesse.

Bambusräder sind meist als Lifestyle- und Stadträder im Einsatz. Wie hat sich das Rad auf einer längeren, abwechslungsreichen Tour gefahren?

My Boo bietet sowohl Stadt- als auch Tourenräder und E-Bikes an. Ich habe mir ein leichtes Rennrad mit einer Einfach-Schaltung (ein Kettenblatt an der Kurbel mit bis zu zwölf Ritzeln am Hinterrad, d. Red.) zusammengestellt. Steile Hügel sind mit diesem Setup zwar schwerer zu erklimmen, aber zwei Faktoren machten diese leichter für mich: Erstens trage ich sehr wenig Gepäck mit mir, zweitens hatte mein Rad auch einen Pedelec-Antrieb. Die Reise war also nicht nur die erste, die ich mit einem Bambusrahmen gefahren bin, sondern auch meine erste E-Bike-Reise.

Die Straßen in Afrika sind nicht mit den unsrigen zu vergleichen. Sind Probleme mit dem Material während der Tour aufgetreten und wie konntest du diese beheben? Ein Fahrradfachhändler war ja sicherlich nicht in direkter Nähe.

Die Straßen waren ein Mix von sehr gut bis sehr schlecht. Probleme gab es kaum; hauptsächlich hatte ich mit Platten zu kämpfen. Ein Zoll schmale Rennradreifen neigen einfach leichter zu Durchschlägen. Ich hatte dazu eine einzelne gebrochene Speiche und einen Riss im Bambusrahmen, welcher sich allerdings als harmlos herausstellte. Als geübter Tourenradler trage ich alles Wichtige an Werkzeug und Ersatzteilen bei mir. Bisher hatte ich auf keiner meiner Fahrten ein Radproblem, das mich zum Stoppen gezwungen hätte. Platten können geflickt, Speichen ersetzt, Brems- und Schaltzüge nachgestellt werden.

Ein Riss im Rahmen klingt aber gefährlich. Warum war dieser harmlos? Liegt das an der Materialeigenschaft von Bambus?

Keine Ahnung. Ich weiß über die Materialeigenschaften eben so viel wie jeder andere. Insgesamt hatte ich drei kleinere Risse und einen großen Riss. Als ich ihn das erste Mal entdeckt habe, war ich natürlich besorgt und habe My Boo geschrieben. Die Antwort war, dass der Riss harmlos ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Glücklicherweise behielten sie Recht; er ist weder größer geworden noch hat er die Fahrt beeinträchtigt. Es war ein zwölf Zentimeter langer Riss im Unterrohr, mit dem ich ohne Probleme über 3.000 Kilometer gefahren bin.

Statement der Firma My Boo: „Der von uns verwendete Bambus ist ein Naturrohstoff. Aufgrund der Längsfaserung des Bambus kommt es in einigen Fällen während des Trocknungsprozesses oder auch danach zur Bildung kleinerer Faserrisse. Die Risse im Bambusrahmen entstehen längs der Faserrichtung und haben somit keinen Einfluss auf die Fahrstabilität oder die Stabilität des Rahmens. Ein Riss im Rahmen ist deshalb unbedenklich und die Funktionsweise des Fahrrads bleibt, wie das Beispiel von Patrick Martin Schröder zeigt, davon unbeeinflusst. Auftretende Haarrisse sollten jedoch mittelfristig behandelt werden, damit keine Feuchtigkeit in den Rahmen eindringt, was ihn langfristig schädigen könnte. Unsere Fachhandelspartner erhalten präventiv ein Reparaturkit, mit dem sie die Risse wieder verschließen können. Wir sind von der Stabilität des natürlichen Rohstoffs überzeugt und geben deshalb fünf Jahre Garantie auf unsere Bambusrahmen.“

Hat dich deine Tour auch einmal in den Mampong District geführt, wo die Bambusräder von My Boo gefertigt werden?

Ja, mein letztes Ziel auf der Tour war die Werkstatt, in der die Rahmen hergestellt werden. Kwabena, der Besitzer, setzt sich auch privat sehr für die Firma ein. So habe ich in seinem Haus eine Nacht verbracht. Auch Felix, ein Deutscher, der derzeit einen Teil eines Freiwilliges Sozialen Jahres bei ihnen absolviert, wohnt dort. Die gesamte Belegschaft war sehr aufgeregt, als ich vorbei gekommen bin. Sie sehen meist nur die Rahmen, nicht aber die relativ teuren europäischen Räder, welche erst in Deutschland fertiggestellt werden. Darum war mein Besuch für beide Seiten ein Erlebnis.

Wie kann man sich den Arbeitsalltag dort vorstellen? Dreht sich in diesem Dorf alles um Bambusräder?

In der Werkstatt wird morgens angefangen, wenn Kwabena die Arbeiter mit seinem Pickup einsammelt. Alle wohnen in den umliegenden Orten und durch das Fehlen von öffentlichen Verkehrsmitteln wird sein Pickup als der „BambooBus“ bezeichnet. Zwei Fahrten und alle Arbeiter sind da. Es wird den Tag über gearbeitet, geschmirgelt, gefeilt, gesägt und geklebt. Gegen 17 bis 18 Uhr ist Feierabend und Kwabena fährt alle wieder nach Hause. Vielleicht etwas sozialer als eine Firma in Deutschland, aber nicht grundlegend anders.

Ich glaube allerdings nicht, dass sich viele Menschen in den Orten mit Bambus oder Bambusrädern beschäftigen. Die Fabrik ist ein kleines Geschäft unter vielen. Die Stadt Agona, zehn Kilometer entfernt, hat 70.000 Einwohner. Kumasi, 45 Kilometer entfernt, über zwei Millionen. Die zwei, drei Dutzend Arbeiter in der Bambusrahmenfabrik sind verhältnismäßig wenige.

Durftest du auch einmal selbst Hand anlegen?

In der Werkstatt nicht, allerdings habe ich auch nicht darum gebeten. Felix, der ein halbes Jahr in der Gegend bleibt und ursprünglich bei einem Schulbau mitgeholfen hatte, arbeitet in der Werkstatt und baut Rahmen.

Mit welchen Rädern warst du ansonsten unterwegs und was muss bei der Wahl des Materials für eine lange Radreise beachtet werden?

Bisher bin ich mit einem Hardtail, einem Citybike, einem Sportrad, einem Trekkingbike, einem Rennrad, einem Fully, einem Faltrad und nun dem Bambusbike gefahren. Die Wahl des Rahmenmaterials ist rein persönliche Vorliebe, die kaum einen Einfluss auf die Tour hat. Aluminium ist meiner Ansicht nach die beste Wahl vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Titan ist sicherlich die beste Wahl, wenn man nicht den Preis beachten muss. Carbon ist anfälliger für eventuelle Unfallschäden. Allerdings gibt es auch Leute, die mit Carbon um die Welt fahren.

Bambus ist zwar etwas schwerer als die Alternativen, aber ein echter Hingucker. Es hält auch strapaziöse Touren aus. So waren etwa drei Franzosen mit Bambus im Kaschmirgebirge unterwegs, oder ein deutsches Pärchen ist nach China gefahren. Oder halt meine Tour durch Westafrika.

Warum hast du dich auch einmal für ein Faltrad entschieden?

Brompton stellt die kleinstfaltenden und legendären Falträder her. So bin ich zumindest auf diese bestimmte Firma gekommen. Das Rad selber wollte ich für eine Reise durch kleine Inselstaaten und Länder mit geschlossenen Landesgrenzen. Ich habe inzwischen fast alle Länder auf allen Kontinenten bereist; die meisten fehlenden Länder sind Inseln. Dafür muss ich Flüge buchen, wobei ein Fahrrad sehr kompliziert zu transportieren ist. Falträder sind eine gute Lösung, wenn man viel fliegt. Auf einer Tour habe ich 15 Flüge mit dem Brompton gemacht, ohne dass ich weder für das Fahrrad extra zahlen musste noch eine Radbox brauchte.

Was sind deine nächsten Ziele?

Als nächstes Land will ich Algerien besuchen. Dann plane ich die Klettersteige in den Dolomiten und überhaupt Wandertouren in Europa. Mittelfristig befasse ich mich mit einer größeren Tour durch Ostafrika: Südsudan, Kongo, Uganda, Tansania, Madagaskar, Seychellen, Komoren und Mauritius. Dabei hoffe ich, den Kilimandscharo mit dem Fahrrad besteigen zu können. Der längste Downhill Afrikas ist ein aufregendes Ziel!

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Das ökologische Fahrrad

Das ökologische Fahrrad

(Bildquelle: www.vaude.com | pd-f)

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, zeigt sein grünes Image und tut etwas für die Umwelt. Und auch bei der Produktion von Fahrrädern und Zubehör sind nachhaltige Lösungen ein stetig wachsender Faktor. Der pressedienst-fahrrad zeigt ausgewählte Unternehmen, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen stark machen.

(pd-f/tg) Streng genommen ist das Fahrrad nicht ökologisch. Denn die Ökologie im eigentlichen Sinne erforscht die Beziehungen von Lebewesen untereinander und mit ihrer unbelebten Umwelt. Doch der Begriff steht synonym für den Umweltschutz. Und in diesem Zusammenhang ist Fahrradfahren im täglichen Gebrauch nach dem Zu-Fuß-Gehen die umweltverträglichste Form der Fortbewegung. Der umweltschonende Charakter wird durch eine ökologische Produktion von Fahrrädern und Zubehör noch verstärkt. Unternehmen aus der Fahrradbranche achten mehr und mehr darauf, sich für den Umweltschutz zu engagieren. Das beginnt bereits mit einfachen Schritten, wie das Beispiel von Busch & Müller zeigt. Der Beleuchtungshersteller nutzt gesammeltes Regenwasser für den Kühlungsprozess seiner Kunststoffspritzerei. Das heiße Wasser wird anschließend für die Fußbodenheizung genutzt, weiteres Regenwasser zur Toilettenspülung verwendet. „In unserem kompletten 5.000-Quadratmeter-Neubau wird also Wasser verwendet, das eh schon da ist“, so Marketing-Manager Sebastian Göttling.

Ein Fahrrad aus Bambus

Warum die Rahmen nicht komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bauen, dachten sich die Gründer der jungen Fahrradmarke My Boo. Das Kieler Unternehmen verkauft Fahrräder aus Bambus. Diese werden in Ghana per Hand gefertigt und anschließend nach Deutschland verschifft. Von der Qualität unterscheidet sich der natürliche Rohstoff kaum von den gängigen Fahrrädern aus Aluminium oder Carbon, erklärt PR-Manager Felix Habke. „Der Vorteil von Bambus ist jedoch, dass das Rahmenmaterial schnell und einfach nachwächst. Binnen ca. zwei Jahren sind die Bambusrohre so weit, dass sie zum Rahmenbau verwendet werden können“. Obwohl Bambus theoretisch auch in Deutschland angebaut werden könnte und somit die Transportwege entfallen würden, wird die Produktion in Afrika nicht in Frage gestellt. „Wir unterstützen zusätzlich soziale Projekte in Ghana und zahlen so einen Anteil an die dortige Dorfgemeinschaft zurück, indem wir z. B. den Bau einer Schule finanzieren. Nicht nur ökologische Nachhaltigkeit, sondern auch soziale Nachhaltigkeit ist für uns wichtig“, bekräftigt Habke.

Umweltfreundlicher Produktlebenszyklus

Durch die enge Verbindung mit den Arbeitern in Ghana sind die Kieler über die ökologische Herkunft des Rahmenmaterials gut informiert. Schwieriger wird hingegen eine Überprüfung, wenn große Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit vielen Zulieferern angewiesen sind. Eine nachhaltige Produktion ist jedoch für den Bekleidungsspezialisten Vaude aus Tettnang ein erklärtes Ziel und ein wesentlicher Faktor der Firmenphilosophie. Mit dem „Green-Shape“-Label bietet Vaude deshalb funktionelle, umweltfreundliche Produkte aus nachhaltigen Materialien an. Um das Label zu erhalten, muss ein Produkt ressourcenschonend hergestellt sein: Der Ausschluss von PFC ist dabei ebenso wichtig wie der Einsatz von umweltfreundlichem, bestmöglich sogar recyceltem Material. Doch Green Shape ist noch mehr: Es steht für die Einhaltung von fairen Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette. Zulieferer sowie Produktionspartner in Asien werden nach strengen Kriterien der Fair Wear Foundation ausgewählt und regelmäßig überprüft. Vaude ist stolz auf diesen Weg und weitet ihn stetig aus. „In der aktuellen Bekleidungskollektion Sommer 2017 stellen wir bereits 88 Prozent des Sortiments nach unseren strengen Vorgaben für ein Green-Shape-Produkt besonders umweltfreundlich her“, erklärt PR-Managerin Stephanie Herrling. Umweltschutz, ressourcenschonende Herstellung und Arbeiterrechte gehen bei Green Shape Hand in Hand.

Haltbarkeit der Produkte verlängern

„Reparieren statt wegwerfen“, ist außerdem ein großes Thema bei Vaude, das in ähnlicher Weise auch beim Taschenhersteller Ortlieb in Heilsbronn Anklang findet. „Hochwertige Produkte leben länger, sind im Einsatz überlegen und schonen Ressourcen. Noch dazu machen sie den Kunden glücklicher“, erklärt PR-Manager Peter Kühn. Der Taschenhersteller fertigt komplett in Deutschland, bezieht seine Rohstoffe und Materialien von Partnern vor Ort und achtet bei der Wahl der Zulieferer auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. „Über 70 Prozent des Materials für unsere Produkte stammt aus Deutschland. Das hat den Vorteil, dass es hierzulande sehr hohe Sozial- und Umweltstandards gibt. Außerdem werden die Transportwege emmissionsarm gehalten und wir können die Lieferkette besser nachvollziehen“, so Kühn. Sowohl Vaude als auch Ortlieb legen ihr Engagement in sogenannten Nachhaltigkeitsberichten offen, die auf den Einklang mit anerkannten branchenspezifischen nationalen sowie internationalen Standards verweisen.

Produktion auf kurzem Weg

Dass solche Ideen auch bei Fahrradkomponenten funktionieren können, beweist das baden-württembergische Unternehmen Pinion. Die Zentralgetriebeschaltungen aus Denkendorf bei Stuttgart sind äußerst wartungsarm und zeichnen sich durch eine extrem lange Haltbarkeit aus. Zudem werden sie in Deutschland gefertigt. Wo zugelieferte Bestandteile nötig sind, werden diese aus der näheren Umgebung bezogen, wodurch auch hier die Umweltbelastung durch den Transport gering gehalten werden. Zudem ist die Einhaltung von Umweltstandards bei der Produktion in Deutschland höher und kann besser kontrolliert werden. „Das Fahrradfahren steht für eine ökologische Trendwende. Es ist deshalb aus unserer Sicht sinnvoller, auch bei der Produktion auf regionale Produkte ohne lange Transportwege zu setzen“, begründet Andrea Escher von Pinion den Schritt. Der Hersteller setzt seit seinem Bestehen auf deutsche Zulieferer, ist bislang jedoch einer von wenigen Fahrradteilelieferanten, die diesen Weg gehen. Viele Wettbewerber lassen ihre Rahmen und Teile aus Kostengründen bei Produktionspartnern in Kambodscha, China oder Taiwan fertigen.

Fahrradfertigung wieder in Europa

Deshalb kam im letzten Jahr die Ankündigung großer, namhafter Fahrradproduzenten, einen Teil der Fertigung von Asien wieder zurück nach Europa zu holen, etwas überraschend. Portugal und Osteuropa rücken vermehrt in den Mittelpunkt des Interesses. Der große Vorteil für die Unternehmen liegt in erster Linie in den kürzeren Lieferzeiten. Ein Containerschiff aus Asien ist rund vier bis sechs Wochen unterwegs. Durch eine marktnahe Produktion kann man flexibler reagieren, wie das Beispiel von Faltradlegende Brompton zeigt. „Brompton produziert seit seinen Anfangsjahren direkt in London. Das Unternehmen ist stolz auf seine britischen Wurzeln“, erklärt Henning Voss vom Importeur Voss Spezial-Rad. Für den Brompton-Partner ist es ein logischer Schritt, dass der Faltradbau gerade in einer europäischen Metropole stattfindet. „Dadurch können Nachlieferungen schneller erledigt werden und Europa ist einfach der momentan stärkste Markt, obwohl die Produkte auch weltweit gefragt werden“, so Voss.

Recycling statt Neugewinnung

Dabei machen lange Transportwege bei der Ökobilanz nur einen marginalen Teil der Gesamtrechnung des CO2-Ausstosses aus. Viel stärker fällt die Materialherstellung ins Gewicht, wie beim Reifenhersteller Schwalbe. Beim Marktführer bestehen die Reifenschläuche aus widerstandsfähigem Butyl-Kautschuk, dessen Herstellung äußerst aufwendig ist. Deshalb hat Schwalbe ein spezielles Recyclingverfahren für Schläuche entwickelt. Für die Umsetzung wurde am Werk in Indonesien ein eigenes Devulkanisationsverfahren erstellt, das die Rohstoffe aus alten Schläuchen wieder nutzbar macht. Die gebrauchten Schläuche werden von Fahrradfahrern beim Fachhändler abgeben, der sie dann an Schwalbe weiterleitet. Dass die Produkte anschließend von Deutschland nach Indonesien und wieder zurück per Schiffscontainer gefahren werden, wirke sich laut Hersteller auf die Energiebilanz positiver aus als die Fertigung neuen Butyls. „Die Energiebilanz ist unter Einbeziehung aller Transportwege sogar äußerst positiv. Das Recycling braucht nur ein Fünftel der Energie im Vergleich zur Neuherstellung“, erklärt Marketingleiterin Doris Klytta.

Ein ähnlicher Kreislauf soll in Zukunft europaweit flächendeckend für alte und gebrauchte Akkus von E-Bikes installiert werden. Bislang wird die Rücknahme in den EU-Ländern verschieden gehandhabt. Eine gemeinsame Lösung liegt aber im Interesse vieler Marktteilnehmer. Als Problem erweist sich jedoch der Verbraucher, der noch zu häufig Elektroschrott über den Hausmüll entsorgt. Bei E-Bike-Akkus handelt es sich um ein Gefahrengut, das fachgerecht entsorgt werden muss bzw. wieder aufbereitet wird. Die verwendeten Seltenen Erden sind kaum umweltverträglich zu fördern und auch in naher Zukunft erschöpft. Deshalb ist ein aufwendiger Recyclingprozess notwendig. Zudem sollen zukünftige Akkus leichter werden, aber auch eine höhere Kapazität bekommen. Die Bundesregierung möchte außerdem durch Subventionen Unternehmen zur Zellfertigung in Deutschland anregen. Bislang werden rund 90 Prozent der E-Bike-Zellen in Asien gefertigt.

Material anders genutzt

Wie sinnvolles Recycling bereits funktioniert, zeigt Fahrer Berlin. Das Unternehmen fertigt Accessoires wie Schutzhüllen, Hosenbänder oder Taschen für Radfahrer. „Wir setzen dabei auf recyceltes Material von Lkw-Planen, Werbebannern oder Bootsabdeckungen. Dadurch entstehen einzigartige, individuelle Produkte“, erklärt Firmengründer Joachim Leffler. Um zusätzlich Transportkosten einzusparen, findet ein Großteil der Fertigung in der Nähe von Berlin statt. Die Nachfrage hätte über die Jahre hinweg immer stärker zugelegt: „Das zeigt, dass recycelte Produkte von den Leuten gewünscht werden“, so Leffler.

Das ökologische Fahrrad ist also kein Wunschdenken, sondern Wirklichkeit. Viele Firmen reagieren und achten bei der Produktion auf nachhaltige Verfahren. Und auch jeder Radfahrer kann selbst bei Kleinigkeiten die Umweltverträglichkeit berücksichtigen: Einfach bei der Radtour seinen Müll wieder mitnehmen und nicht einfach im Wald oder auf dem Berg liegen lassen. Oder zum Fahrradputzen auf einen biologisch abbaubaren Reiniger setzen, z. B. von Pedro“s. Ein kleiner Schritt für einen selbst, aber bereits ein Zeichen an die Umwelt.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Controlware Roadshow „Data Center Trends 2017 – Den Wandel erfolgreich gestalten!“

Veranstaltungen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Düsseldorf und Wiesbaden

Dietzenbach, 25. April 2017 – Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Service Provider, ist im Mai und Juni 2017 mit der Roadshow „Data Center Trends 2017 – Den Wandel erfolgreich gestalten!“ in Deutschland unterwegs. Die Veranstaltungen in Berlin (16.05.), Hamburg (17.05.), Stuttgart (21.06.), München (22.06.), Düsseldorf (27.06.) und Wiesbaden (28.06.) richten sich an IT-Verantwortliche und RZ-Architekten und liefern den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen rund um die Themen Data Center und Cloud.

Digitalisierung, Cloud Computing und Industrie 4.0 prägen zunehmend Gesellschaft und Wirtschaft. Unternehmen sind daher gut beraten, sich rechtzeitig auf die tiefgreifenden Veränderungen einzustellen, die mit den neuen Technologien einhergehen. „Wer den Anforderungen und Ansprüchen seiner Kunden auch weiterhin gerecht werden will, muss bereit sein, sich von tradierten Produktlebenszyklen und Wertschöpfungsketten zu verabschieden – und die Weichen für deutlich agilere und flexiblere Business-Prozesse zu stellen“, erklärt Adam Hufnagel, Solution Manager Data Center & Cloud bei Controlware. „In den IT-Abteilungen der Unternehmen ist dieser Wandel bereits deutlich zu spüren. In den vergangenen Monaten konnten wir eine Vielzahl von Kunden bei der Migration auf Cloud-basierte Umgebungen oder Software-gesteuerte On-Premise-Architekturen unterstützen – und wir freuen uns sehr darauf, die Erfahrungen und Best Practices aus diesen Projekten mit den Roadshow-Besuchern zu teilen.“

Hybrid Cloud-Konzepte im Fokus
Gemeinsam mit den Partnerunternehmen Cisco, Dell EMC, Splunk und VMware stellen die Controlware Experten den Teilnehmern innovative Lösungen für den Aufbau zukunftssicherer Data Center vor. Ein zweiter wichtiger Schwerpunkt der Roadshow sind Konzepte zur Nutzung von Public Cloud-Angeboten – mit vielen praxisnahen Tipps für die nahtlose Integration in die vorhandene On-Premise-IT und für den effizienten Betrieb.

Auszug aus der Agenda der Data Center Roadshow:
– Ihr Weg zum Next Generation Data Center
– Know-how für Ihre Public Cloud-Projekte
– Public Cloud – effiziente Plattform für Ihre Anwendungen
– Überlebe ich in meinem Job?
– Management von Hybrid und Multi Cloud-Umgebungen
– Next Generation IT-Operations
– So rüsten Sie sich für den Wandel

Highlight: Podiumsdiskussion
Darüber hinaus findet im Rahmen der Roadshow eine dedizierte Podiumsdiskussion statt: Die Teilnehmer haben Gelegenheit, ihre Anmerkungen und Fragen zum Themenkomplex „Hat das klassische Data Center noch eine Zukunft?“ einzubringen und gemeinsam mit den Experten zu erörtern.

Die Termine im Überblick:
– 16.05.2017: Berlin, GLS Campus Berlin
– 17.05.2017: Hamburg,Gastwerk
– 21.06.2017: Stuttgart, Parkhotel Messe Airport
– 22.06.2017: München, Flughafen München, municon
– 27.06.2017: Düsseldorf, Gut Dyckhof
– 28.06.2017: Wiesbaden, Kurhaus Wiesbaden

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 9:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online unter http://www.controlware.de/termine.html

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001-zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Unified Communications, Information Security, Application Delivery, Data Center & Cloud sowie IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das mehr als 600 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit sechs renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Tochterunternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die Productware GmbH.

Firmenkontakt
Controlware GmbH
Stefanie Zender
Waldstraße 92
63128 Dietzenbach
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mediawave Trend-Report: E-Commerce-News zu Magento aus den USA

Münchner E-Commerce-Agentur berichtet von der Magento Imagine Konferenz aus Las Vegas

mediawave Trend-Report: E-Commerce-News zu Magento aus den USA

mediawave (Bildquelle: © mediawave)

Es ist eines der E-Commerce-Events in den USA: Die Magento Imagine Konferenz, die jährlich in Las Vegas stattfindet. Die Münchner E-Commerce-Agentur mediawave war auch dieses Jahr wieder mit dabei und bringt die neuesten Trends und spannende Insights zurück nach Deutschland:

B2B muss von B2C lernen
Das Top-Thema auf der Magento Imagine Konferenz 2017: E-Commerce-Lösungen für das B2B- Geschäft auf Basis von B2C-Erfahrungen. Gefragt sind Features und Funktionalitäten, die eine durchgängige und komfortable Buyer-Experience ermöglichen. Dazu gehören für Firmenkunden etwa Quick Orders und Nachbestelllisten. Für Anbieter sind Staging- und Preview-Funktionen, Features wie Visual Merchandising und Kundensegmentierung entscheidend. Weiter gewinnt eine konsequente Verknüpfung von Angebotsanfragen über das Frontend durch Kunden und ihre zeitnahe Bearbeitung durch den Vertrieb im Backend an Bedeutung. Nicht zuletzt gilt es individuelle Produktkataloge und Pricings für ein optimales Kundenerlebnis bereitzustellen und zu verwalten.

„Im E-Commerce lösen sich die künstlichen Grenzen zwischen B2C und B2B weiter auf“, resümiert Tanja Fischer, Geschäftsführerin von mediawave, über die Trends der Magento Imagine Konferenz 2017. „Warum sollte ein Online-Käufer auf Komfort und Features verzichten, nur, weil er nicht privat sondern im Firmenauftrag bestellt? Wer seine Geschäftskunden auch künftig überzeugen will, muss eine nachvollziehbare Customer Journey und ein leichtes Handling bieten. E-Commerce-Plattforme wie Magento geben dort den Takt vor und adaptieren B2C-Funktionen und Annehmlichkeiten für das Firmenkundengeschäft.“

Neues Release: Magento 2.2
Im dritten Quartal stellt Magento mit dem Release 2.2 seine B2B-Lösung vor, in die Erfahrungen und Know-how aus mehr als 260.000 aktiven Online-Shops weltweit eingeflossen sind. „Mit Magento bietet sich eine sinnvolle Alternative zu Hybris, IBM oder Intershop an“, so Tanja Fischer. „Unternehmen profitieren dabei von einer starken Community mit international über 200.000 Entwicklern und 300 Solution Partnern.“ Über bereits 31 Prozent Marktanteil verfügt die E-Commerce-Plattform von Magento im europäischen Markt. Für bestehende Nutzer bieten die kommenden Releases im dritten und vierten Quartal gute Argumente für eine Migration auf Magento 2.x: Neben der B2B-Integration wird es umfangreiche Erweiterungen im CMS geben sowie weiterentwickelte Module für Business Intelligence, Social Media und Shipping. „Wer umsteigen und seine E-Commerce-Lösung fit für die Zukunft machen will, für den bietet sich die Migration an.“

Kraftvolle E-Commerce-Tools für Business Intelligence, Social Commerce und Global Shipping
Mit Magento Business Intelligence bietet die Plattform seit kurzem ein kraftvolles BI Tool für detaillierte Auswertungen. Über individualisierbare Dashboards können Nutzer Customer Lifetime Value Analysen fahren, Verkaufsstatistiken auswerten, um Sortimente und Marketingaktionen zu optimieren. Die Lösung erlaubt zudem die Aggregation von Daten aus verschiedenen Quellen wie etwa Google Analytics, ERP und der E-Commerce-Plattform. Für die Abbildung der Warenpalette in Facebook liefert Magento Social eine effektive Lösung. Über das Modul lassen sich zudem einfach produktbezogene Anzeigen erstellen.

Für einen reibungslosen weltweiten Versand schafft Magento Shipping im Release 2.2 die passenden Voraussetzungen. Standardisiert sind verschiedene globale Carrier wie DHL, FedEx und UPS angebunden. Anbieter profitieren von einer Zeitersparnis durch eine einfache Verwaltung von Lieferungen sowie von der Automatisierung des Fullfilment-Prozesses. Mit dem Release 2.2 steht das Modul zudem als Microservice in der Amazon Cloud zur Verfügung.

„Es ist wie es der Magento CEO Mark Lavelle auf der Imagine vorgegeben hat – erfolgreich werden diejenigen sein, die sich am besten an neue Situationen und Herausforderungen anpassen können“, fasst Tanja Fischer zusammen. „Die Imagine hat gezeigt, dass Magento dazugehört und all diejenige unterstützen will, die dazugehören möchten.“
Mehr als 2.700 Teilnehmer aus über 50 Ländern kamen auf der Konferenz vom 2. bis 5. April in Las Vegas zusammen und diskutierten über die neuesten Trends im E-Commerce. Dazu gehörten Entwicklungen bei Bezahlsystemen, der Auftragsabwicklung, Optimierung der Customer Experience und Marketing.

Über mediawave
mediawave ist eine inhabergeführte Full Service E-Commerce-Agentur mit Sitz in München. Als offizieller Partner von Magento und Spryker gehört mediawave zu den führenden Anbietern für Onlineshop-Lösungen in Deutschland. Seit fast 20 Jahren betreut die Agentur Kunden im B2B- und B2C-Bereich über den gesamten Produktlebenszyklus, von der Strategie, über die Anwendungskonzeption bis hin zum kontinuierlichen Support. Zu den Kunden von mediawave gehören unter anderen Segmüller, Riedel Glas, A.T.U. Autoteile Unger und Inwerk Büromöbel. Der Full-Service- Anbieter ist zertifiziert vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Das Unternehmen ist zudem Gewinner der Magento Awards „Fast and Emerging Partner“ sowie „Partner of Excellence“

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