Tag Archives: Treuhänder

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So schützen Sie Ihre Daten durch eine kostenfreie Treuhänder-Lösung

So schützen Sie Ihre Daten durch eine kostenfreie Treuhänder-Lösung

Es kam in der Vergangenheit häufig vor,daß der WHOIS einer Registry zu Spam-Zwecken ausgelesen wurde (Bildquelle: Geralt)

Nach dem Facebook-Skandal und dem Skandal um die Daten der Postkunden befürchten viele Nutzer im Internet, daß ihre Daten mißbraucht werden.

So ist es auch immer wieder vorgekommen, daß der WHOIS von Registrierungsstellen ausgelesen wurde. Die Daten wurden zum Beispiel dazu benützt, um Domaininhabern unseriöse Angebote zur Verlängerung oder Transfer ihrer Domains zu machen.

Es ist möglich, eine Proxy-Lösung zu verwenden, bei dem die Daten eines Proxy-Anbieters oder Treuhänders in der Domain stehen.

Die Secura GmbH verwendet dafür die Daten eines Trustee-Anbieters, der von ICANN geprüft und zertifiziert ist.

Wer unter domainregistry.de neue Domains registriert oder seine Domains zu domainregistry.de umzieht, kann auf Wunsch eine kostenfreie Proxy-Lösung für seine Domains erhalten.

Hans-Peter Oswald
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secura@domainregistry.de

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
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ICANN-Registrar Secura GmbH
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Frohnhofweg 18
50858 Köln
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Finanzen/Wirtschaft

Buchhaltung und Lohnabrechnung mit Banana Buchhaltung in der Schweiz CH-5034 Suhr – APT-Treuhand

APT steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Vertrauen in den Bereichen Treuhand und Wirtschaftsprüfung. Als Kunde profitieren Sie von unserem umfassenden Angebot und einer ganzheitlichen Betreuung aus einer Hand. Als innovatives Unternehmen bieten wir Ihnen fortschrittliche und auf Ihre Bedürfnisse massgeschneiderte Lösungen an. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie Diskretion in allen Belangen sind unser oberstes Gebot.

Ackermann + Partner Treuhand AG

Reto Ackermann

Reiherweg 2
5034 Suhr

Mail: info@apt-treuhand.com
www.apt-treuhand.com

Tel: +41 62 544 72 50
Fax: +41 62 544 72 59

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Captura GmbH: Anlegergelder in Millionenhöhe verloren

Treuhänder ruft zur Inanspruchnahme der Vermittler auf – Welche Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen bestehen?

Captura GmbH: Anlegergelder in Millionenhöhe verloren

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Verunsicherte Captura GmbH Anleger suchen Hilfe!

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Captura GmbH am 17.12.2015 (AG München, 1507 IN 2731/15) war der Schock für die betroffenen Anleger groß. Dem Münchener Unternehmen Captura GmbH vertrauten die Anleger nach der letzten veröffentlichten Bilanz zum 31.12.2013 Nachrangdarlehen i. H. v. ca. 30 Mio. Euro an. Das Unternehmen Captura GmbH hatte in seinen Emissionsprospekten besonders mit Sicherheitskonzeption geworben, für die ein renommierter Münchener Anwalt zuständig sein sollte. Auch die vielfach kritisierten, deutlich zweistelligen Vertriebsprovisionen sollten nach einem Interview der Geschäftsführung nicht aus den Mitteln der Anleger bezahlt werden, sondern von der Captura GmbH selbst.

Treuhänder fordert betroffene Anleger zur Inanspruchnahme der Vermittler auf

Trotzdem entwickelte sich die Anlage für die Anleger ganz anders. Der Insolvenzverwalter hat zwischenzeitlich die Masseunzulänglichkeit im Verfahren angezeigt. Hohe Rückflüsse im Insolvenzverfahren sind für die Anleger nicht zu erwarten. Stattdessen fordert der Treuhänder, selbst umfangreich vor Münchener Landgerichten nach eigener Aussage gerichtlich in Anspruch genommen und bereits in einigen Fällen verurteilt, die Anleger zur Inanspruchnahme der Vermittler auf. Die Hintergründe erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin.

„Es ist wie so oft, wenn ein Graumarktunternehmen Insolvenz anmelden muss. Die Verantwortlichen versuchen ihre Haut zu retten und die geschädigten Anleger, die auf dem Schaden nicht sitzen bleiben wollen, suchen ein Ventil, eine Hoffnung, einen Strohhalm, um vielleicht doch noch etwas von dem Geld zu retten. In der Insolvenz der Captura GmbH haben die Anleger immerhin trotz des vereinbarten Nachrangs die Möglichkeit bekommen, ihre Forderungen gemäß § 39 der Insolvenzordnung anzumelden. Dies hat das Amtsgericht München durch Beschluss vom 07.01.2016 zugelassen“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Die besorgte Frage von Anlegern, ob Rückflüsse überhaupt in einem mehr als einstelligen Prozentbereich im Rahmen der Masseverteilung zustande kommen, wird sich zeigen müssen. „In jedem Falle aber werden die Anleger, sofern sie nur auf das Insolvenzverfahren setzen, auf einem hohen Verlust sitzen bleiben. Naheliegend erscheint daher die Inanspruchnahme weiterer Verantwortlicher, insbesondere des im Emissionsprospekt besonders herausgestellten Rechtsanwaltes, der als Treuhänder diente. Problematisch ist dabei meist, dass die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung eines Rechtsanwalts derartige Treuhandtätigkeiten nicht deckt, weil diese nicht zum Kerngeschäft des Rechtsanwalts gehören. Sofern der Rechtsanwalt also nicht in seiner privaten Schatulle 30 Mio. Euro hat, dürften die Schadensersatzklagen letztlich ohne Vollstreckungserfolg bleiben, selbst wenn ein Titel zuerkannt wird. Allerdings sind die Anleger bei einem derartigen Vorgehen für zwei bis drei Jahre mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung beschäftigt und freuen sich, zunächst einmal ein Urteil zu bekommen. Wie sich die Vollstreckungsaussichten gestalten, ist nach jahrelanger Erfahrung fraglich? Bis über diesen Punkt Gewissheit herrscht, ist möglicherweise aufgrund der kurzen dreijährigen Verjährung ein Anspruch gegen andere Verantwortliche, insbesondere den Kapitalanlagenberater, verjährt und daher nicht mehr durchsetzbar. Verjährung tritt hier voraussichtlich am 31.12.2018 ein“, erläutert der erfahrene Berliner Jurist Christian-H. Röhlke.

Captura GmbH Anleger suchen nach Antworten: Geltendmachung von Schadensersatzforderungen gegen welche Verantwortlichen?

Die Berliner Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte weist darauf hin, dass der eingesetzte Treuhänder selbst auf seiner Homepage diese Gemengelage gut darstellt. Der Münchner Rechtsanwalt W., als Treuhänder eingesetzt, weist allerdings darauf hin, dass er selbst mit seinem Privatvermögen vermutlich nicht in der Lage sein wird, sämtliche Schadensersatzforderungen zu bedienen und bietet ein Gesamtbereinigungsverfahren an. Er weist aber zudem, mit deutlichen Worten, darauf hin, dass auch die eingesetzten Kapitalanlagenberater, die Internetberichten zu Folge 10 % bis 15 % Provisionen bekommen haben, möglicherweise für die Empfehlungen der hochriskanten Nachrangdarlehen haften, wenn die Risiken des Produktes nicht hinreichend deutlich dem Anleger klargemacht wurden. Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke rät, dass die betroffenen Anleger diesen Aspekt nicht aus den Augen verlieren sollten.

Fazit: Prüfung von Anspruchsmöglichkeiten – Vorsicht vor Hinhaltetaktik bis die Verjährung einsetzt – Was tun?

„Röhlke Rechtsanwälte konnten in mehreren großen Anlageskandalen der letzten Jahre beobachten, dass Vermittler sich frühzeitig organisieren und einen vermeintlichen Sündenbock herausarbeiten, gegen den die Anleger gemeinsam mit den Beratern kämpfen sollen – angeblich. Im Kern geht es unserer Meinung nach darum, die betroffenen und verunsicherten Anleger ruhig zu halten, bis die Verjährung eingetreten ist. Wenn dann nach drei Jahren harten juristischen Ringens die finanziellen Ressourcen sowie die körperlich und geistigen Kräfte des Anlegers erschöpft sind, werden die betroffenen Anleger nicht noch einen Prozess gegen ihren Vermittler wagen“, meint der erfahrene Rechtsanwalt Röhlke. Betroffenen und verunsicherten Anlegern ist einen Gang zu einem Vermittler unabhängigen Rechtsanwalt ans Herz zu legen, um die Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen prüfen zu lassen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Kastanienallee 1
10435 Berlin
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Treuhänderin warnt Anleger vor Zahlung an DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L.

Die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH meldet sich bei den Anlegern mit einem Informationsschreiben als Warnung vor Zahlung

Treuhänderin warnt Anleger vor Zahlung an DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L.

DSK Leasing: Treuhänderin warnt Anleger vor Zahlung an DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L.

Die Anleger der DSK Leasing GmbH und Co. KG erhalten wieder einmal Post. Dieses mal meldet sich die Treuhandkommanditistin der Fondsgesellschaft, die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH, bei den Anlegern mit einem Informationsschreiben. Ein der Kanzlei AdvoAdvice vorliegendes Informationsschreiben trägt hier überraschender Weise das Datum 30.07.2017, obwohl dieses Datum bei Erhalt des Schreibens noch in der Zukunft liegt.

Warnung vor Zahlung durch Treuhänder

In dem Informationsschreiben an die Anleger nimmt die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH nunmehr überraschend Stellung zu einem Forderungsschreiben der Komplementärin DSK Verwaltungs GmbH i.L., in welchem diese die Anleger über die Rechtsanwaltskanzlei Dr. May Hofmann + Kollegen zur Zahlung an die Komplementärin aufgefordert hatte.

Überraschend für die Anleger dürfte hierbei sein, dass die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH die Rechtslage als für die Anleger günstig bewertet.

Konkret schreibt die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH in ihrem Informationsschreiben an die Anleger:

„Nach unserer Auffassung und auch nach der unserer Rechtsanwaltskanzlei stehen der Komplementärin die in ihren Anspruchsschreiben behaupteten Ansprüche gegen Sie und die weiteren Anleger der DSK nicht zu.“

Zudem wird den Anlegern noch der Rat erteilt, weder eine Zahlung an die Komplementärin DSK Leasing Verwaltung GmbH i.L. zu leisten, noch den von der Komplementärin vorgeschlagenen Vergleich anzunehmen.

AdvoAdvice hatte schon länger vor Zahlung und Vergleich gewarnt

Der Inhalt des Schreibens bestätigt die Rechtsanwälte der Kanzlei AdvoAdvice in deren bisheriger Rechtsauffassung, dass es keinen Sinn macht, sich mit der Gesellschaft zu einigen, ohne konkrete Informationen zur geltend gemachten Forderungshöhe und auch zum Ursprung der Forderung zu haben.

Betroffene Anleger können sich gerne für weitere Informationen in Sachen der Forderung der Komplementärin DSK Verwaltung GmbH i.L. an die Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB den Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann wenden. Der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beschäftigt sich schon seit Jahren der Kapitalanlage bei der DSK Leasing GmbH und Co. KG sowie mit anderen Kapitalanlagen der Rothmann und Cie Gruppe, wie z.B. der Albis Finance AG (nunmehr NL NordLease AG), der Leasetrend AG, der ALAG, der Albis Capital, den Garbe Logimac Fonds (nunmehr Logisfonds I AG) sowie den Trust Fonds 1-3.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
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-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
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-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB Tintemann Klevenhagen
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Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam

Anforderungen und Unabhängigkeit bei Prämienerhöhung der privaten Krankenversicherung

Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam

Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam – Dr. Sven Tintemann, AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Bereits im Oktober 2016 hat das Amtsgericht Potsdam in einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Erhöhung von Versicherungsbeiträgen entschieden. Das Urteil datiert vom 18.10.2016 zum Az.: 29 C 122/16. Auch wenn es dem Urteil noch an Rechtskraft mangelt, kann dieses aber bereits als ein kleiner Meilenstein für private Krankenversicherte bezeichnet werden.

Hintergrund für den Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Potsdam

Der dortige Kläger ist privat bei einem großen Versicherungskonzern versichert. Er erhielt von seinem privaten Krankheitskostenversicherer – wie zahlreiche andere private Krankenversicherten auch – Prämienerhöhungen.

Im Jahr 2015 suchte der Kläger anwaltliche Beratung. Erst nach dieser Beratung wurde dem Kläger klar, dass die in den Jahren 2012 und 2013 erfolgten Prämienanpassungen unrechtmäßig gewesen sein könnten. Den Prämienanpassungen hatte ein inzwischen verstorbener Treuhänder, welcher über 15 Jahre auf der Gehaltsliste des Versicherungsunternehmens stand, zugestimmt.
Im Rechtsstreit vertrat der Kläger die Auffassung, dass die Prämienanpassung unrechtmäßig sei, weil der Treuhänder nicht unabhängig im Sinne der Vorschriften des Versicherungsvertragsgesetzes, dort § 203 Abs. 2 S. 1 VVG, gewesen wäre. Vielmehr habe es sich um ein großes Treuhandmandat gehandelt, so dass an der Unabhängigkeit des Treuhänders erhebliche Zweifel bestehen würden.

Das Versicherungsunternehmen verteidigt sich damit, dass allein der Umstand, dass der Treuhänder 15 Jahre für das Versicherungsunternehmen tätig gewesen sei und dabei ein erhebliches Einkommen erzielt habe, keinen Schluss auf seine Unabhängigkeit zulasse. Überdies sei der geltend gemachte Anspruch des Klägers verjährt.

Was hat das Amtsgericht Potsdam entschieden?

Das Amtsgericht Potsdam ist in dem noch nicht rechtskräftigen Urteil der Auffassung des Klägers gefolgt. Es hat den die Prämienanpassungen genehmigenden Treuhänder nicht für unabhängig gehalten. Die fehlende Unabhängigkeit des Treuhänders führt aber in der Konsequenz dazu, dass die Prämienanpassungen in der Vergangenheit unwirksam waren und somit diese an den Kläger zurückzuerstatten sind. Dies folgt aus der gesetzlichen Regelung des Versicherungsvertrages, wonach eine Prämienanpassung nur dann ordnungsgemäß erfolgt ist, wenn eine Zustimmungserklärung eines unabhängigen Treuhänders vorliegt.

Hervorzuheben ist, dass sich das Amtsgericht Potsdam mit der Frage der Unabhängigkeit des Treuhänders vorbildlich beschäftigt hat. In den Urteilsgründen hat das Amtsgericht sich mit der Unabhängigkeit auseinandergesetzt.

Nach der Auffassung der Rechtsanwälte der AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB hat das Amtsgericht Potsdam auch hier den richtigen Maßstab zur Anwendung gebracht. „Das Amtsgericht hat die Frage der Unabhängigkeit eines Treuhänders dahingehend bewertet, dass die Beeinflussbarkeit eines abhängigen Treuhänders mit dem Grad seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit steigt. Entscheidend war dabei für das Amtsgericht Potsdam, dass nicht nur ein Nachteil befürchtet werden muss, sondern dass dieser Nachteil nur schwer verkraftet werden kann“, meint Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann.

In dem hier zu entscheidenden Fall hat das Amtsgericht Potsdam entschieden, dass das beklagte Versicherungsunternehmen nicht hinreichend dargelegt und bewiesen hat, dass der Treuhänder nicht in einem schweren wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis gestanden hat. Es hat daher zunächst erstinstanzlich den die Prämienanpassungen genehmigenden Treuhänder für nicht unabhängig angesehen und das beklagte Versicherungsunternehmen entsprechend zur Rückzahlung eingezahlter Versicherungsbeiträge, die es aufgrund der Erhöhung erhalten hatte, verurteilt.

Es bleibt abzuwarten, ob das Urteil des Amtsgerichts Potsdam in zweiter Instanz halten wird. Hier wird das Landgericht Potsdam eine entsprechende Entscheidung fällen müssen. Ob eine dritte Instanz beim Bundesgerichtshof (BGH) eröffnet wird, muss das Berufungsgericht entscheiden.

Fazit: Anforderungen und Unabhängigkeit bei Prämienerhöhung – Anforderung an Treuhänder

An die ordnungsgemäße Prämienerhöhung sind strenge Anforderungen zu stellen. Ebenso an die Unabhängigkeit eines der Prämienerhöhung genehmigenden Treuhänders.
Grund dafür ist, dass der Treuhänder die Interessen der Versicherten schützen soll. Von einem Treuhänder der bereits seit langer Zeit in den Diensten der Versicherungsunternehmen steht und dessen daraus erzielter Verdienst seine Haupteinnahmequelle darstellt, ist dieser Schutz der Versicherten wohl kaum zu erwarten.

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Domains: Der Sinn von Treuhänder und Proxy

Domains: Der Sinn von Treuhänder und Proxy

Der lokale Treuhänder vertritt den Domaineigentümer und ermöglicht so erst die Domainregistrierung

Was ist ein Treuhänder? Wikipedia erklärt den Begriff so: „Grundsätzlich kann als Treuhänder gelten, wer stellvertretend für einen Auftraggeber dessen Interessen wahrnimmt.“

Hans-Peter Oswald von domainregistry.de erläutert: „Die Fa. Secura hat 15 Jahre Erfahrung im Einsatz von Treuhand-Lösungen bei Domains. Wir registrieren z.B. die no-Domains, die ca-Domains, die cn-domains, die hr-domains, die kr-domains

die th-domains, die br-domains, die ar-domains und viele andere Domains mit Treuhänder. Der Treuhänder

wird in den meisten Fällen notwendig, weil nur einheimische Firmen die einheimischen Domains registrieren dürfen.“

Der Domain-Eigentümer erhält bei Treuhand-Lösung auf Wunsch ein Dokument, das seinen

Status als Eigentümer bestätigt.

Die echten WHOIS-Daten führen oft zu Belästigungen durch Spammer, die Fax-Nummern und E-mail Adressen auslesen. Dafür hält die Fa. Secura Proxy-Lösungen bereit, die konform mit ICANN-Regeln sind. Voraussetzung der Proxy-Lösung ist, daß die Domain bei ICANN-Registrar Secura registriert ist.

Marc Müller
http://www.domainregistry.de/domain.html
http://www.domainregistry.de/neue-domains.html

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kann veraendert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura ist bei ICANN für alle generischen Domains akkreditiert, also fuer .com, .net, .org, info, .biz, .name, aero, coop, museum, travel, jobs, mobi,asia, cat und kann daher alle generischen Domains registrieren. Secura kann darüber hinaus alle aktiven Länder-Domains registrieren.

Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand und beim Industriepreis landete Secura GmbH 2012 unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

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50858 Köln
Germany
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Fax: +49 221 9252272
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Neue maritime Unternehmensberatung in Hamburg – DW2 Consulting startet durch

Neue maritime Unternehmensberatung in Hamburg - DW2 Consulting startet durch

Hamburg. Reedereien, Einschiffsgesellschaften, Emissionshäuser und Treuhänder stehen nach wie vor großen Herausforderungen und Veränderungen gegenüber. Die aktuellen Marktentwicklungen erfordern Neuausrichtungen und umfassende Restrukturierungen. DW2 Consulting bietet speziell für diese Aufgaben seine Dienstleistungen an.

Mit schlanker Struktur maximale Wirkung erzeugen

Den Kern der Beratungsgesellschaft stellen die drei Gesellschafter dar. Jeder verfügt über fundierte Erfahrungen in der Branche. Zusammen ergänzen sich die Kompetenzen ideal:

Mike Wingerning blickt auf langjährige Tätigkeit in Führungspositionen verschiedener Emissionshäuser zurück. Als Produktmanager war er Bindeglied zwischen Werften, Banken, Reedern und Kapitalgebern und in dieser Funktion maßgeblich verantwortlich für die Infahrtsetzung und kaufmännische Führung einer Vielzahl von Schiffen.

Mike Wittje war über zehn Jahre Geschäftsführer von Treuhandgesellschaften in der maritimen Branche. In dieser Zeit hat er sich ein tiefes Wissen in rechtlichen, kaufmännischen und steuerlichen Fragestellungen angeeignet.

Carsten Dujesiefken hat als erfahrener Gesellschafter und Geschäftsführer verschiedener Emissionshäuser mit dem Schwerpunkt maritime Investments profunde Kenntnisse in den Bereichen Unternehmensführung und -beratung.

Mit diesen Kompetenzen ist DW2 Consulting Partner der maritimen Industrie für die Bereiche Kaufmännisches Management, Controlling und Restrukturierungen. Das Team von DW2 Consulting analysiert präzise den Ist-Zustand und entlastet die Geschäftsführung, die – wenn die Gesellschaft erst einmal in eine Krise geraten ist – meist kaum Zeit genau dafür findet. So funktioniert die Arbeitsteilung sehr effektiv: DW2 Consulting übernimmt die Analyse und Entwicklung von Alternativszenarien, während die Geschäftsführer sich auf die operative Führung ihres Unternehmens in der Krise konzentrieren können.

Auch bei Verhandlungen mit Banken, Anlegern und anderen schließt DW2 Consulting Lücken im Tagesgeschäft und verhilft zu guten Ergebnissen. Im Treuhandbereich unterstützt das Team Fondsgesellschaften und Treuhänder bei der zielgerichteten Kommunikation mit den Anlegern, der Erarbeitung von Restrukturierungs- und Überführungskonzepten sowie bei der Datenaufbereitung. Bei belasteten Verhältnissen zwischen Anlegern und Treuhändern übernimmt DW2 Consulting die direkte Kommunikation bis hin zur kompletten Übernahme der Treuhandmandate.

Weitere Informationen unter www.dw2-consulting.de

DW2 Consulting übernimmt als Partner für Reedereien, Einschiffsgesellschaften, Emissionshäuser, Treuhänder und deren Gesellschafter die strategische Beratung inhabergeführter maritimer Unternehmen, das Interimsmanagement, kaufmännische Aufgaben und Restrukturierungen.

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DW2 Consulting
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Alsterufer 10
20354 Hamburg
040/44 50 60 4-10
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Laub & Partner GmbH
Jan Fockele
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Griechischer Finanzmakler vergibt Kredite ab 1 Million Euro

GoMoPa.net – Transparenz in Sachen Wirtschaft und Finanzen

Glaubt man dem griechischen Finanzmakler, so sei die Firma so reich, dass sie Kredite ab 1 Million bis zu mehreren Milliarden Euro stemmen kann.

Ihre Consultants bekommen 5 Prozent vom Kreditbetrag als Provision. Für jeden Consultant sei für dessen Kunden ein Anfangskreditvolumen von 10 Millionen Euro reserviert. Das Unternehmen verzichtet bei einer Kreditvergabe völlig auf Projektunterlagen und Bonitätsprüfung. Die Zinsen von jährlich 6,75 Prozent (effektiv) und die Kreditsumme müssten erst am Ende der Laufzeit nach fünf Jahren zurückgezahlt werden. Einzige Voraussetzung sei allerdings, dass man zuvor als Eigenkapitalmittelersatz über den griechischen Treuhänder eine Delkredereversicherung (Kreditausfallversicherung) als versicherte Person abschließt und eine Versicherungsprämie zwischen 1,2 und 5 Prozent des Kreditbetrages überweist.

Dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net liegen Recherche-Ergebnisse in Griechenland und Dubai vor, wonach .. Mehr erfahren Sie in der Exclusiv-Meldung beim Finanznachrichtendienst GoMoPa.net

GOMOPA ist ein unabhängiger Nachrichtendienst. Seine Aufgabe ist es, Unregelmässigkeiten im Wirtschaftsleben aufzudecken und Schäden, die durch falsche Einschätzung von Akteuren oder gar Täuschung durch Akteure entstehen könnten, zu verhindern. Dazu führt GOMOPA eigene Recherchen durch. Für die Richtigkeit der dabei ermittelten Fakten steht GOMOPA ein. Sehr wichtig ist aber auch das Diskussionsforum der Nutzer von GOMOPA. Der Inhalt der Beiträge wird von den Nutzern verantwortet. GOMOPA achtet nur darauf, dass die Beiträge weder strafrechtlich relevant sind, noch allgemeine Persönlichkeits- oder sonstige Rechte verletzen.

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Zwangsvollstreckung und Insolvenz des Schuldners – aussichtslos?

Oftmals schreiben Gläubiger ihre Forderungen gegen säumige Zahler ab

Oftmals schreiben Gläubiger ihre Forderungen gegen säumige Zahler ab, wenn sie von einer Insolvenz ihres Schuldners hören und verzichten auf weitere Maßnahmen getreu dem Motto kein gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen. Hierbei lohnt sich jedoch zunächst ein genauer Blick auf den Zeitpunkt des Entstehens der Forderung , denn je nachdem hat der Gläubiger unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten. Ein Kurzleitfaden.

Vollstreckungsverbot für Insolvenzforderungen
Zunächst sollten Sie eruieren, wann das Insolvenzverfahren eröffnet wurde und es mit dem Entstehungszeitpunkt Ihrer Forderung vergleichen. Dabei ist anzumerken, dass eine Forderung nicht erst mit Rechnungsstellung im Rechtssinne entstanden ist, sondern in der Regel mit Leistungserbringung. Wann das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, erfahren Sie vom Insolvenzverwalter/-gericht oder online unter www.insolvenzbekanntmachungen.de – bei jeder Insolvenz gibt es einen sog. Eröffnungsbeschluss, auf dem der Eröffnungszeitpunkt auf die Stunde genau bezeichnet ist. Ist Ihre Forderung bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden, so ist sie eine Insolvenzforderung, Sie sind Insolvenzgläubiger(§ 38 InsO). Ihnen bleibt dann nur die Möglichkeit, Ihre Forderung beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle anzumelden. Eine Zwangsvollstreckung ist ausgeschlossen (§89 InsO). Hierbei ist auch zu beachten, dass nach der sog. Rückschlagsperre bereits einen Monat bzw. bei einer Verbrauchersinsolvenz drei Monate vor Stellung des Antrags auf Insolvenz erfolgte Pfändungen etc. unwirksam werden (vgl. §§ 88, 312 Abs. 1 S. 3 InsO).

Kein dauerhaftes gesetzliches Zwangsvollstreckungsverbot für Neugläubiger
Ist Ihre Forderung erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden, ist die Situation für Sie – zumindest langfristig – wesentlich günstiger: Als sog. Neugläubiger besteht für Sie lediglich das Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 2 S. 1 InsO. Danach darf während der Dauer des Insolvenzverfahrens nicht in die laufenden Einnahmen des Schuldners vollstreckt werden. Sinn dieser Regelung ist es, dass Neugläubiger nicht eventuell ein Pfandrecht erlangen, welches der Abtretung der laufenden Einnahmen an den Treuhänder (im Rang) vorgeht. Häufig wird der Begriff des Insolvenzverfahrens mißverstanden und damit auch die Zeitdauer des Vollstreckungsverbots – es sind hier nicht die bekannten 6 Jahre gemeint. Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens sichtet und verwertet der Treuhänder das Vermögen des Schuldners, es erfolgt der sog. Schlusstermin. Danach endet das eigentliche Insolvenzverfahren durch Beschluss, man spricht hier von Aufhebung des Verfahrens. Es schließt sich daran die sog. Wohlverhaltensperiode an, die nach 6 Jahren (ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens) im für den Schuldner günstigsten Fall mit der Restschuldbefreiung endet. In dieser Wohlverhaltensperiode ist eine Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner in jeder Hinsicht möglich! Man kann sich nun berechtigterweise die Frage stellen, in was man vollstrecken soll, das Schuldnervermögen wurde schließlich bereits verwertet und die pfändbaren Einkünfte des Schuldners an den Insolvenzverwalter abgetreten. Dementsprechend erscheint eine Vollstreckung und auch überhaupt eine Titlierung auf den ersten Blick sinnlos.

Titulierung und Zwangsvollstreckung langfristig sinnvoll
Dem ist aber nicht so. Hierbei sind verschiedene Aspekte zu beachten: Zunächst einmal ist festzustellen, dass aus einem Titel 30 Jahre lang vollstreckt werden kann, die Restschuldbefreiung wird nach 6 Jahren nach Eröffnung des Insolvenzsverfahrens erteilt. Nach Erlangung der Restschuldbefreiung hat der Schuldner schon einmal keine Altgläubiger mehr, mit denen Sie konkurrieren. Die Zeitspanne bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung ist dementsprechend vergleichsweise kurz. Bei der Entscheidung über eine Titulierung sollte daher ein Insolvenzverfahren nur am Rande bzw. nur bei hohen Kosten eine Rolle spielen. Übrigens laufen die titulierten Zinsen selbstverständlich die ganze Zeit weiter auf und erhöhen die Gesamtforderung.

In den ersten Jahren der Wohlverhaltensperiode wird eine Zwangsvollstreckung in der Regel fruchtlos verlaufen – man sollte jedoch nicht die Möglichkeit z.B. einer Erbschaft aus den Augen verlieren. Nach § 292 Abs. 1 S. 4 InsO werden dem Schuldner jedoch nach 4 Jahren nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens 10 %, nach 5 Jahren 15 % seiner pfändbaren Bezüge vom Treuhänder belassen (allerdings unter der Einschränkung, dass die Verfahrenskosten bezahlt oder etwaig zu zahlende Raten nach § 115 Abs. 1 ZPO, der die Prozesskostenhilfe regelt, abzuziehen sind). Das bedeutet, dass diese für die Insolvenzgläubiger verloren sind, Sie als Neugläubiger können jedoch darauf zugreifen – Sie unterliegen bei Ihrer Vollstreckung nicht dem Insolvenzrecht.

Die Vermögensverhältnisse bzw. das pfändbare Einkommen des Schuldners ändern sich in der Regel mittelfristig nicht, langfristig jedoch häufig – so fallen z.B. Unterhaltspflichten für Kinder weg, da diese nun ihr eigenes Geld verdienen. So ergibt sich häufig aus einem früher komplett unpfändbaren Einkommen doch ein pfändbarer Betrag, der die Forderung inklusive Zinsen (über einige Jahre hinweg) tilgt. Häufig sind auch Schuldner, die bereits eine Privatinsolvenz hinter sich gebracht haben, eher zu freiwilligen Ratenzahlungen bereit – sie wollen sich einfach nicht mehr mit ihren Schulden beschäftigen.

Es gibt also doch gute Gründe für eine Titulierung der Forderung, da es vielfältige Möglichkeiten gibt, die Forderung doch noch zu realisieren. Falls keine Titulierung erfolgt, tritt in den Regel nach 3 Jahren Verjährung ein und die Forderung ist nicht mehr durchsetzbar.

Frühe Zwangsvollstreckung sichert Rang
Es stellt sich dann die Frage, wann eine Zwangsvollstreckung sinnvoll ist. Nach Erfahrung der Verfasser sollte schon möglichst früh, also nach Wegfall des Vollstreckungsverbots, der Gerichtsvollzieher beauftragt werden, der dann in der Regel die eidesstattliche Versicherung abnehmen wird. Häufig weigern sich die Gerichtsvollzieher mit dem Hinweis auf das laufende Insolvenzverfahren – man muss dann darlegen, dass es sich um eine neue Forderung handelt und das (eigentliche) Insolvenzverfahren aufgehoben ist, das Vollstreckungsverbot also gerade nicht mehr gilt. Aus der eidesstattlichen Versicherung sind dann Informationen wie z.B. der Arbeitgeber ersichtlich. Arbeitseinkommen und Konto können dann gepfändet werden, wobei hier zunächst nicht mit einer Zahlung zu rechnen ist. Zum Ende der Wohlverhaltensperiode, wenn der Selbstbehalt des Schuldner wie oben beschrieben steigt, kann dies schon anders aussehen. Wer dann als erster – bei Pfändungen gilt der Prioritätsgrundsatz – die Pfändung erwirkt hat, erhält solange den pfändbaren Anteil des Einkommens des Schuldners bis seine Forderung inklusive Zinsen und Kosten getilgt ist. Man spricht hierbei vom Rang der Pfändung. Mit dem Ende der Restschuldbefreiung wird das gesamte Einkommen des Schuldners wieder frei, da die Abtretung an den Treuhänder endet, und steht für eine Pfändung zur Verfügung. Wer jetzt eine Pfändung im ersten Rang besitzt, hat die besten Chancen auf einen Ausgleich seiner Forderung. Deshalb sollten Sie am Ende der Wohlverhaltensperiode überprüfen, ob die Pfändungen noch akuell sind, also ob Arbeitsverhältnis oder Kontoverbindung noch besteht. Sich in Insolvenz befindende Schuldner wechseln in der Regel (zumindest freiwillig) weder Arbeitsplatz noch Kontoverbindung.
Gläubiger sollten sich also von der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nicht abhalten lassen, Ihre Forderung zu titulieren. Hierbei sollte besonderes Augenmerk auf das Einkommen des Schuldners gelegt werden (eventuell gibt hier der Treuhänder Auskunft) und geprüft werden, ob sich unter Berücksichtigung etwaiger Unterhaltspflichten ein pfändbarer Betrag ergäbe. Wenn Sie sich für eine Titulierung entschieden haben, ist es sinnvoll, die für einen erfolgreiche Realisierung erforderlichen Schritte auch „durchzuziehen“ – als tatsächlich Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie oben beschrieben einzuleiten.

Fehlen die personellen Ressourcen und Know-How oder ist keine geeignete Software vorhanden, was meist der Fall der sein wird, ist es gerade in solchen langwierigen Fällen sinnvoll, die Forderung an einen externen Dienstleister wie evocate Inkasso abzugeben, der die langfristige Überwachung der Forderung übernimmt. Am wichtigsten ist in jedem Fall jedoch: Bleiben Sie am Ball und haben Sie Geduld!

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