Tag Archives: Trimbow

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Wirkstoff-Kombination erleichtert COPD-Behandlung

Therapietreue bei Lungenerkrankung besonders wichtig

sup.- Früher sprachen die Mediziner von „Compliance“, mittlerweile ist häufiger von „Adhärenz“ die Rede. Gemeint ist in beiden Fällen etwas, das sich nur unzureichend mit dem Begriff „Therapietreue“ übersetzen lässt. Adhärente Patienten akzeptieren ihre Erkrankung sowie den mit dem Arzt vereinbarten Behandlungsplan und passen ihr Verhalten entsprechend an. Das umfasst nicht nur die Einnahme der verordneten Medikamente, sondern z. B. auch Empfehlungen zu Diäten oder Lebensstiländerungen. Gerade bei chronischen Erkrankungen haben es die behandelnden Ärzte jedoch häufig mit einer unzulänglichen Adhärenz ihrer Patienten zu tun. In vielen Fällen eine der Hauptursachen: eine kompliziert erscheinende Medikation, also das Schema, das etwa Dosierung, Art und Dauer der Einnahme festlegt.

Die Umsetzung der ärztlichen Verordnungen scheitert dann an der schwierigen Handhabung der Medikamenteneinnahme. So müssen vor allem Lungenfachärzte immer wieder feststellen, dass der Umgang mit mehreren Inhalatoren und Inhalationssystemen nicht nur älteren Menschen Schwierigkeiten bereitet. „Patienten verwechseln oft die Medikamente oder setzen sie bei einer freien Kombinationstherapie mit mehreren Inhalatoren falsch ein“, berichtet die Berliner Ärztin Dr. Petra Sandow. Solch eine Behandlung mit zwei oder drei unterschiedlichen Wirkstoffen ist aber bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD je nach Krankheitsstadium oft die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor den gefürchteten akuten Krankheitsschüben (Exazerbationen). Von einem neuen Medikament (Trimbow), das drei Wirkstoffe in einem einzigen Gerät zusammenfasst, versprechen sich Mediziner eine erleichterte Handhabung und deshalb eine bessere Adhärenz der Betroffenen mit entsprechender Verordnung. „Die Tatsache, dass künftig eine Dreifach-Therapie mit nur einem Inhalator umsetzbar ist, wird ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung der COPD-Therapie sein“, so die Erwartung des italienischen Spezialisten Prof. Leonardo Fabbri (Modena). In Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Fixkombination konnten Verbesserungen der Lungenfunktion sowie ein Rückgang der jährlichen Exazerbationsrate nachgewiesen werden.

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Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Kombinations-Präparat erleichtert Therapieerfolg

Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Foto: New Africa / stock.adobe.com (No. 6085)

sup.- Für die meisten Menschen, die an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden, ist eine Inhalationstherapie die primäre Behandlungsmethode. Über Inhalatoren (Devices) gelangen die Wirkstoffe in das Bronchialsystem der Lunge. Ob es zu einem optimalen Wirkungseintritt und damit unter anderem zum Schutz vor schweren Krankheitsschüben kommt, hängt allerdings auch von der Art des Inhalationssystems und der korrekten Anwendung durch den Patienten ab. Die Voraussetzung dafür muss der behandelnde Arzt durch seine Verordnung und durch Schulung in der Handhabung der Inhalatoren schaffen. Die verfügbaren Dosieraerosole oder Trockenpulver-Inhalatoren müssen den individuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schweregrad der Erkrankung spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Alter des Betroffenen sowie seine manuellen bzw. kognitiven Fähigkeiten. Es kommt darauf an, Anwendungsfehler so weit wie möglich auszuschließen, um die notwendige Adhärenz, also die Therapietreue des Patienten, zu gewährleisten.

Dies gilt besonders in den Fällen, in denen das Krankheitsstadium eine Behandlung mit mehreren unterschiedlichen Wirkstoffen verlangt. So hat sich bei instabilen Patienten mit moderater bis schwerer COPD vielfach eine Medikamenten-Kombination aus einem Kortikosteroid gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge sowie zwei bronchienerweiternden Substanzen bewährt. „Da diese Therapie vormals jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung für viele Patienten oft zu kompliziert“, gibt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln) zu bedenken. Um Fehldosierungen durch die so genannte Multi-Inhaler-Problematik zu vermeiden, ist für die Behandlung dieser Fälle jetzt eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) entwickelt worden, die die Wirkstoff-Zusammenstellung direkt in einem einzigen Inhalationsgerät vereint. Lungenfachärzte sehen darin eine Chance, die Triple-Therapie ohne das Risiko häufiger Inhalationsfehler zu verordnen. „Ein Schlüssel zur Verbesserung der Adhärenz kann die Bereitstellung eines möglichst einfachen und einheitlichen Inhalationssystems wie bei dieser neuen Behandlungsoption sein“, so Dr. de Zeeuw. Studien haben gezeigt, dass die Therapieerfolge der Dreifach-Kombination mit vereinfachter Anwendung tatsächlich denen einer Zweifach- oder Monotherapie überlegen sind.

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Mit LAMA, LABA und ICS gegen COPD

Dreifach-Therapie bei schwerer Lungenerkrankung

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD geht mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einher. Ein Indikator für das Stadium der COPD ist die Häufigkeit plötzlicher Krankheitsschübe, so genannter Exazerbationen, die die Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen. Bei der medikamentösen Bekämpfung dieser Prozesse spielen die Therapie-Optionen LAMA, LABA und ICS eine entscheidende Rolle. Hinter den Kürzeln verbergen sich zum einen zwei Wirkstoffe, die eine Muskelverkrampfung verringern und so die Atemwege erweitern. Der dritte Wirkstoff hemmt die Entzündungsprozesse in der Lunge. Bei fortgeschrittenem Schweregrad des Krankheitsverlaufs hat sich eine Kombinationstherapie mit allen drei Wirkstoffen bewährt. Für diesen Behandlungsansatz gibt es jetzt ein Inhalationsgerät (Trimbow) als Dreifach-Fixkombination, um die tägliche Anwendung zu erleichtern: „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

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Inhalationsgerät mit drei Wirkstoffen

Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten bei COPD

sup.- Zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD gibt es ein neues Dosieraerosol, das eine Kombination aus drei Wirkstoffen enthält: Glycopyrronium und Formoterol, zwei so genannte Bronchodilatatoren zur Atemwegserweiterung, sowie das anti-entzündliche Beclometason. Dieses Triple-Präparat (Trimbow) unterstützt das vorrangige Therapieziel, bei Patienten mit moderater bis schwerer COPD die gefürchteten Krankheitsschübe (Exazerbationen) zu vermeiden. In umfangreichen Studien im Vorfeld der Medikamentenzulassung konnte nachgewiesen werden, dass die Dreifach-Therapie die Rate der Exazerbationen im Vergleich zu einer Monotherapie und auch zu einer dualen Therapie mit zwei Wirkstoffen um jeweils rund 20 Prozent senken kann. Der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover) weist zudem darauf hin, dass für eine Therapie mit drei Wirkstoffen bisher mindestens zwei unterschiedliche Inhalationsgeräte erforderlich waren: „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen.“

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Keine Scheu vor dem regelmäßigen Arztbesuch!

Auch selbst verschuldete Krankheiten sind therapierbar

Keine Scheu vor dem regelmäßigen Arztbesuch!

Foto: Fotolia / Alexander Raths (No. 6065)

sup.- Wenn Patienten die Begegnung mit ihrem behandelnden Arzt möglichst vermeiden und den nächsten Termin immer wieder hinauszögern, dann ist nicht selten ein persönliches Schuldbewusstsein die Ursache. Bei Krankheitsbildern wie z. B. Übergewicht, Adipositas oder Diabetes ist vielen Betroffenen der Praxisbesuch unangenehm, weil sie sich selbst verantwortlich für ihren gesundheitlichen Zustand fühlen. Man möchte weder ärztliche Vorhaltungen hören noch sich für sein Verhalten rechtfertigen müssen. Oft führt dies dazu, dass allenfalls Rezepte abgeholt werden, während die kontinuierliche medizinische Beobachtung bzw. Gespräche mit dem Arzt unterbleiben. Das gilt besonders auch für langjährige Raucher, bei denen eine Lungenerkrankung diagnostiziert wurde. Die Kombination aus Schuldgefühlen und einer Scheu vor Konsequenzen für den eigenen Lebensstil erweist sich in zahlreichen Fällen als maßgebliches Hemmnis für eine Therapie.

Mit dieser Strategie erweisen sich die Patienten natürlich keinen Gefallen, sondern sie forcieren lediglich den Grad ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Denn auch bei partiell selbst verschuldeten Krankheiten gibt es ein Recht auf die bestmögliche Behandlung bzw. auf die maximal erreichbare Bewahrung oder Verbesserung der Lebensqualität. Die aktuelle Mitwirkung des Patienten an der Therapie interessiert jeden Arzt dabei wesentlich mehr als Versäumnisse in der Vergangenheit. Gerade zur Behandlung chronischer Erkrankungen hat es in den letzten Jahren eine Reihe bahnbrechender Fortschritte gegeben, die die Bereitschaft des Patienten zu einer konsequenten Therapietreue voraussetzen. So stehen heute wirkungsvolle Behandlungsoptionen selbst bei instabilen Erkrankungsphasen der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD zur Verfügung. Patienten, die trotz einer bislang bewährten zweifachen Medikamentation unter Exazerbationen, also akuten Symptomverschlechterungen leiden, können mit einer neuen Dreifach-Fixkombination (Trimbow) ein deutliches Plus an Lebensqualität und Lebenszeit erzielen. „Exazerbationen sind schlimmer als ein akutes Koronarsyndrom“, warnt der Lungen-Spezialist Prof. Carl-Peter Criee (Bovenden). Deshalb sollten sich auch ehemalige Raucher nicht durch Gewissensbisse davon abhalten lassen, bei regelmäßigen Praxisbesuchen den richtigen Zeitpunkt für solch eine Dreifach-Therapie ermitteln zu lassen. Noch bitterer wäre nämlich die verspätete Erkenntnis, dem Arzt die notwendige Beobachtung des Krankheitsverlaufs verwehrt zu haben.

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Neue Empfehlungen zur COPD-Behandlung

Klassifizierung der Patienten wurde überarbeitet

Neue Empfehlungen zur COPD-Behandlung

Grafik: Supress (No. 6061)

sup.- Die deutsche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Lungenerkrankung COPD der deutschen Atemwegsliga e. V. ist Anfang 2018 aktualisiert worden und hat dabei die Rolle der ICS-haltigen Dreifach-Therapie bei COPD gestärkt (ICS = Inhalative Corticosteroid). Damit orientiert sich die neue Leitlinie weitgehend an der Aktualisierung der internationalen GOLD-Guideline 2017 (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease), die den Ärzten eine Orientierungshilfe für die Therapieentscheidung geben soll. Die Lungenfunktionswerte werden nach den GOLD-Richtlinien in vier Stufen eingeteilt, die eine Lungenleistung von über 80 Prozent bis unter 30 Prozent erfassen.

Die Therapie soll nach der deutschen Leitlinie nun vorranging anhand individueller Atemwegssymptome sowie der Häufigkeit der so genannten Exazerbationen in die Patientengruppen A bis D eingeteilt werden. Exazerbationen sind plötzliche gesundheitliche Verschlechterungen, die oftmals durch einen Infekt ausgelöst werden und sich z. B. durch extreme Atemnot-Anfälle und verstärkten Husten mit Auswurf auszeichnen oder sogar einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen.

Gerade für Patienten mit erhöhtem Exazerbationsrisiko bei einer mittleren bis starken Symptomlast wird nun eine Dreifach-Therapie aus bronchienerweiternden Wirkstoffen (LAMA und LABA) und einem inhalativen anti-entzündlichen Kortikosteroid (ICS) empfohlen. In klinischen Studien konnten damit die Lebensqualität verbessert und die Exazerbationen gesenkt werden. „Da diese Therapie für instabile COPD-Patienten, die unter dualer Vortherapie weiter symptomatisch sind und/oder exazerbieren, bisher jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung oft zu kompliziert“, erläutert der Pneumologe Dr. Justus de Zeeuw (Köln). Mittlerweile steht diesen Patienten eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) zur Verfügung, in der alle Wirkstoffe in einem Dosieraerosol zusammengefasst sind. Statt zwei oder drei Inhalatoren benötigen die Patienten also nur einen einzigen, was die für den Krankheitsverlauf wichtige Therapietreue erleichtert und den Patienten ein weiteres Stück an Lebensqualität zurückgibt.

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Therapie-Optionen bei COPD

Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend

Therapie-Optionen bei COPD

Foto: Fotolia / PIC4U (No. 6054)

sup.- Vier Buchstaben, die für eine eher unbekannte, aber dennoch weitverbreitete Krankheit stehen: COPD ist die Abkürzung von „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und bezeichnet eine dauerhafte Schädigung der Lunge und Verengung der Bronchien. Weltweit ist diese Krankheit laut WHO die dritthäufigste Todesursache nach Herzinfarkt und Schlaganfall. Ausgangspunkt ist stets eine chronische Entzündung der Atemwege, die die Abwehr- und Reparaturmechanismen der Lunge stört. Zur gesundheitlichen Beeinträchtigung der betroffenen Menschen führt unter anderem die permanente Verengung der unteren Atemwege – also der feinen Verästelungen, über die die Atemluft in die Lunge gelangt. Die Folge sind erhebliche Atemprobleme, zunächst nur bei körperlicher Anstrengung, später auch bei Alltagstätigkeiten und im Ruhezustand. Zudem wächst mit fortschreitender Erkrankung die Gefahr von Exazerbationen, also akuten Atemnot-Attacken, die meistens einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen.

„Die Relevanz der kleinen Atemwege bei COPD darf keinesfalls unterschätzt werden“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Moers): „Entzündliche Veränderungen dort haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen. Eine individuelle Therapie, die auch die kleinen Atemwege adressiert, sollte daher bevorzugt ausgewählt werden, um die Symptomlast und das Exazerbationsrisiko der Patienten verringern zu können.“ Für diese Therapie werden in erster Linie Medikamente zur Bronchienerweiterung bzw. zur Entzündungsbekämpfung verordnet, die der Patient über ein Inhalationsgerät einnimmt. Dabei ist die Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend: Partikel, die nicht größer als 2 µm sind, können auch in die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen, die für das Krankheitsgeschehen relevant sind. Auf diese Weise kann mit solchen Medikamenten die gesamte Lunge abgedeckt werden.

Dies ist besonders wichtig, wenn bei Patienten mit häufigen Exazerbationen eine Kombination unterschiedlicher Wirkstoffe inklusive eines Kortikosteroids (ICS) verschrieben wird. Um Nebenwirkungen durch eine Überdosierung zu vermeiden, enthalten moderne Inhalations-Systeme wie z. B. die Triple-Therapie Trimbow (Chiesi) die Wirkstoffe in einer besonders feinen Formulierung. „Das inhalative Kortikosteroid der neuen Dreifach-Fixkombination verfügt über eine solche extrafeine Partikelgröße, was dazu führt, dass eine geringere Dosierung ausreicht, um eine vergleichbare Wirksamkeit mit nicht extrafeinen ICS-Formulierungen zu erreichen“, erläutert der Berliner Pneumologe Dr. Rainer Gebhardt. Die Partikel dieses Präparats, deren mmaD (mittlerer massebezogener aerodynamischer Durchmesser) bei nur etwa 1,1 µm liegt, erleichtern nach Angaben von Lungenfachärzten auch die Inhalation.

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COPD zunächst oft unerkannt

Lungenerkrankung beginnt schleichend

COPD zunächst oft unerkannt

Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6049)

sup.- Wenn der Lungenfacharzt einen COPD-Patienten nach dem Anfangszeitpunkt seiner Beschwerden fragt, kann dieser in vielen Fällen keine konkrete Antwort geben. Denn die weit verbreitete chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die auch in Deutschland eine häufige Todesursache ist, beginnt meist schleichend und unerkannt. Nicht selten vergehen bis zur korrekten Diagnose 20 oder 30 Jahre, in denen beispielsweise COPD-Symptome wie Dauerhusten und Kurzatmigkeit als unvermeidliche Begleiterscheinung des Rauchens hingenommen werden. Tatsächlich handelt es sich um die Warnsignale einer Atemwegserkrankung, die zu einer fortschreitenden Beeinträchtigung der Lungenfunktion und damit auch zum Verlust von Lebensqualität führt. Tabakkonsum ist eine der möglichen Ursachen, aber auch Passivrauchen und Luftverschmutzung sowie Infekte wie Erkältungen oder Grippe können zum Auslöser der entzündlichen Veränderungen an Bronchien und Lungenbläschen werden.

Selbst bei vermehrtem Auftreten plötzlicher Krankheitsschübe, so genannter Exazerbationen, tendieren Betroffene oft dazu, die Beschwerden zu verdrängen und zu bagatellisieren. Dieses Verhalten kann schwerwiegende Konsequenzen haben, denn die akuten Verschlechterungen beschleunigen den Krankheitsverlauf und die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe. „Viele Exazerbationen werden aber nicht erkannt, da Patienten diese als Infektionen, Erkältung, Kurzatmigkeit, Krisen und Attacken beschreiben oder von Müdigkeit und Erschöpfung sprechen“, berichtet der Pneumologe Dr. Christian Geßner (Leipzig). Dabei stehen heute medizinische Möglichkeiten zur Verfügung, um den Krankheitsverlauf der COPD deutlich zu verlangsamen. Auch wenn es bisher noch keine Chance auf Heilung gibt, so sind doch in den letzten Jahren Medikamente entwickelt worden, die die Beschwerden lindern und das Alltagsleben der Menschen erleichtern können. Mittlerweile gibt es auch eine Therapie-Option für Patienten mit häufigen Exazerbationen, die sich durch die Kombination aus einem antientzündlichen und einem bronchienerweiternden Wirkstoff nicht ausreichend einstellen lassen. In diesen Fällen hat sich eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) bewährt, die eine zusätzliche Substanz zur Erweiterung der Atemwege enthält. Als Dosieraerosol mit extrafeiner Partikelfreisetzung erreicht das Medikament auch die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums, die den Großteil der Atemwegsoberfläche ausmachen.

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Mehr Lebensqualität für COPD-Patienten

Behandlung sollte der inneren Uhr folgen

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Foto: Fotolia / lightwavemedia (No. 6044)

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit COPD ist für die Betroffenen mit erheblichen Einschränkungen im alltäglichen Leben verbunden. Symptome wie Atemnot, Husten, Auswurf sowie eine reduzierte Leistungsfähigkeit und Mobilität führen dazu, dass zahlreiche COPD-Erkrankte sich nach und nach aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Bereits in frühen Stadien der Krankheit behindert eine Überblähung der Lungen die Beweglichkeit der Menschen und damit die Teilhabe an einer Vielzahl von Aktivitäten. „Patienten mit einer leichten Obstruktion machen schon deutlich weniger Schritte als Menschen, die nur eine Bronchitis haben“, bestätigt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln). Im weiteren Verlauf der bislang unheilbaren Erkrankung sind es zusätzlich die gefürchteten Exazerbationen (akute Verschlechterung der Symptome), die das Leben beeinträchtigen und soziale Kontakte erschweren.

Die medikamentöse Behandlung von COPD-Patienten muss deshalb in erster Linie darauf abzielen, die Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten. Um Exazerbationen zu vermeiden bzw. zu reduzieren, wird oft eine Kombination aus so genannten LABA- und ICS-Wirkstoffen eingesetzt, die sowohl die Bronchien erweitern als auch die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpfen. Für Patienten mit moderater bis schwerer COPD, die sich mit dieser Zweifach-Therapie nicht ausreichend einstellen lassen, gibt es jetzt eine Dreifach-Fixkombination in einem einzigen Inhalationsgerät (Trimbow von Chiesi). In Vergleichsstudien konnte bei dieser Triple-Therapie, die einen weiteren langwirksamen Wirkstoff zur Bronchienerweiterung (LAMA) umfasst, eine signifikante Verringerung der Exazerbationen nachgewiesen werden.

Die neue Medikation hat zudem den Vorteil, dass sie dem zirkadianen Rhythmus folgt – also unserer inneren Uhr, die auch die Lungenfunktion beeinflusst. „Eine zweimal tägliche Gabe morgens und abends kann Patienten mit instabiler COPD dabei unterstützen, aktiver in den Tag zu starten, und so auch ein Gefühl der Sicherheit über den ganzen Tag bis durch die Nacht vermitteln“, so der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Moers). Gerade am Morgen leiden nämlich viele COPD-Patienten an Kurzatmigkeit, was das Aufstehen, Duschen oder Anziehen erheblich erschwert. Und weil bei fortgeschrittener COPD viele der Betroffenen angeben, mehrmals pro Woche nachts durch Symptome geweckt zu werden, unterstützt die Inhalation in den Abendstunden den Schlaf.

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Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Verbesserte Lebensqualität dank LAMA, LABA und ICS

Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Foto: Fotolia / Sherry Young (No. 6030)

sup.- In Deutschland sind nahezu sieben Mio. Menschen von der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen, die mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einhergeht. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verlangsamen. COPD-Patienten leiden unter Atemnot, Husten und Auswurf – anfangs nur bei körperlicher Belastung, im weiteren Krankheitsverlauf oft auch ohne diesen Auslöser. Ein wichtiger Indikator zur Einordnung des Stadiums der COPD ist die Häufigkeit von Exazerbationen. So werden plötzliche Krankheitsschübe bezeichnet, die die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen und die Betroffenen in lebensbedrohliche Situationen bringen können, oftmals ausgelöst durch Infekte. Die medikamentöse Bekämpfung jener Zerstörungsprozesse in der Lunge, die auch Exazerbationen verursachen, muss deshalb neben der Behandlung der Symptome im Mittelpunkt einer COPD-Behandlung stehen.

Bei den Therapie-Optionen spielen drei Wirkstoffe eine entscheidende Rolle, die mit den Kürzeln LAMA, LABA und ICS bezeichnet werden. Dahinter verbergen sich ein Anticholinergikum (LAMA), ein Beta-2-Agonist (LABA) sowie ein inhalatives Kortikosteroid (ICS). Die ersten beiden Wirkstoffe sind so genannte Bronchodilatatoren, die die Muskelverkrampfung der Bronchien verringern und so die Atemwege erweitern. Dagegen ist es die Aufgabe des inhalativen Kortikosteroids, die Entzündungsprozesse der Atemwege zu hemmen. Je nach Stadium und individuellem Krankheitsverlauf haben sich unterschiedliche Therapie-Optionen mit diesen Wirkstoffen bewährt: Neben einer LAMA-Monotherapie kommen vor allem bei höheren Schweregraden auch LAMA/LABA- bzw. LABA/ICS-Kombinationstherapien zum Einsatz.

Eine neue Dreifach-Fixkombination, die erstmals das LAMA/LABA/ICS-Triple in einem einzigen Inhalationsgerät zur Verfügung stellt (Trimbow), erweitert jetzt die Behandlungsspielräume. Vor allem für Patienten, die trotz dualer Therapie unter Exazerbationen leiden, ist diese Dreifachkombination ein empfehlenswerter Behandlungsansatz, der sich im Alltag gut umsetzen lässt. „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover): „Für die betroffenen Patienten könnte eine Dreifach-Kombination in nur einem Device zukünftig eine relevante Therapie-Vereinfachung darstellen.“ Studien haben gezeigt, dass sich die Exazerbationsraten durch solch eine Medikamenten-Gabe signifikant verringern lassen – für die Betroffenen kann dies ein großes Plus an Lebensqualität und Lebenszeit bedeuten.

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