Tag Archives: Trockenheit

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Waldbrände vermeiden – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Experten der ERGO Group informieren

Tanja Cronenberg, Schadenexpertin von ERGO:

Etwa 1.000 Waldbrände gibt es hierzulande jedes Jahr. Bei langanhaltend hohen Temperaturen und Trockenheit steigt das Brandrisiko enorm, schnell können sich trockene Gräser oder Zweige entzünden. Um Schlimmes zu verhindern, sollten Waldbesucher daher einige Regeln beachten. Dazu gehört: Nicht rauchen. In Deutschland herrscht ohnehin von März bis Oktober im Wald Rauchverbot – in Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gilt es sogar das ganze Jahr. Nicht nur der Umwelt zuliebe sollten Spaziergänger keine Glasflaschen, Blechdosen oder Folien zurücklassen, denn die Gegenstände können wie Brenngläser wirken und leicht Feuer entfachen. Wer in freier Natur grillen oder ein gemütliches Lagerfeuer schüren möchte, darf das nur an entsprechend gekennzeichneten Stellen. Ansonsten gilt ein Mindestabstand von 100 Meter, in manchen Bundesländern 50 Meter, zum Waldrand. Auch Auto- und Motorradfahrer können zur Vermeidung von Waldbränden beitragen, indem sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen parken. Denn heiße Auspuffanlagen oder Katalysatoren können beispielsweise auf ausgetrockneten Wiesenrändern schnell einen Brand auslösen. Sind Gebiete besonders gefährdet, warnen Forstbehörden mit entsprechenden Schildern. Wer dennoch einen Waldbrand verursacht, dem hilft nur eine Privathaftpflichtversicherung. Sie übernimmt in der Regel den Schaden – wenn der Betroffene nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.
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Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Die Erntesaison 2019/2020 hat begonnen. Jost Schliep, Experte aus dem Bereich Agrarerzeugnisse der AGRAVIS Raiffeisen AG, liefert eine erste Einschätzung der Marktsituation.

Die Preiserwartungen an die wegen der Trockenheit stark verminderte Ernte 2018 haben sich nur bis zum Jahreswechsel erfüllt. Seit Februar 2019 verloren die Getreidepreise wider Erwarten deutlich: Weizen an der Matif etwa verlor 20 Euro/Tonne und bewegt sich seitdem seitwärts um die 180 Euro alterntig. Mais verlor 15 Euro/Tonne und bleibt bei 165 Euro stehen. Raps ging im gleichen Zeitraum um 10 Euro/Tonne zurück. Zudem sanken auch die Prämien für physisches Getreide um etwa 15 Euro/Tonne.

Eine detaillierte Einschätzung zur aktuellen Situation bei Weizen, Mais und Raps sowie eine Prognose, was die Märkte in den kommenden Wochen und Monaten bewegen kann, finden Sie im Marktbericht zur Erntesaison 2019/2020.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Künstliche Regenwälder

Bekämpfung von Dürren mit künstlichen Regenwälden

Nach der aktuellen Veröffentlichung des World Resources Institute wurden alleine im Jahr 2018 über 12 Millionen Hektar Regenwald vernichtet.

Pikant daran ist, das im Jahr 2015 „nur“ 10 Millionen Hektar Regenwald vernichtet wurden und 2015 beim Weltklimagipfel in Paris Investitionen in Höhe von über 5 Milliarden US$ zum Schutz der Regenwälder beschlossen wurden. (Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/in-die-aufforstung-des-regenwaldes-investieren-433750) Danach stieg die Vernichtung des Regenwaldes schlagartig auf über 16 Millionen Hektar an und ist trotz dieser Investitionen noch heute weit über dem Niveau von 2015.

Ehrgeizige Aufforstungsprojekte von mal einer Million Hektar über viele Jahre, zeigen die Hilflosigkeit unserer Gesellschaft. Ein Berliner Startup möchte deswegen jetzt mit künstlichen Regenwäldern dieser Entwicklung entgegenwirken.

Wer jetzt bei einem künstlichen Regenwald an ein paar Seidenblumen oder einen Plastik Tannenbaum denkt, der sollte dieses Bild ganz schnell wieder verwerfen.
Es geht bei einem künstlichen Regenwald um keine Atrappe, sondern um den Hauptnutzen der Regenwälder für unsere Umwelt.

Der Hauptnutzen ist jedoch nicht der Abbau von CO2 durch technische Anlagen, wie es die Stiftung von Bill Gates vorhat, was eine wirtschaftliche Utopie sein dürfte.

Bei den künstlichen Regenwäldern geht es statt dessen um die viel wichtigere Kühlungs- und Feuchtigkeitsleistung der Regenwälder, welche das Klima des ganzen Landes und vor allem die regelmäßigen Regenfälle für dieses Land bestimmen.

Zudem müssen die Anlagen nicht aus staatlichen Geldern finanziert werden, sondern werden von PV-Investoren und Farmern bezahlt. Mit IrrigationNets können die PV-Investoren, durch die salzfreie Meerwasserkühlung, nicht nur mehr Strom produzieren, sondern erhalten auch noch die Flächen von den Farmern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Farmer bekommen im Gegenzug den größten Teil der Kühlleistung und Feuchtigkeit für Ihre Felder bereitgestellt, was die Farmen Dürreresistent macht und die Erträge über 30% steigert.

Diese Lösung für Küstengebiete hat selbst bei schwachen Wind große Auswirkungen bis zu 300 km in das Landesinnere.

Entwicklung von Bewässerungssystemen

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Trockenheit

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Trockenheit

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie trocken war der Sommer 2018 in Deutschland? Was bedeutet das für die Böden? Wie hoch sind die daraus resultierenden Ernteschäden? Welche anderen Wetterextreme verursachen wie viele Schäden bei der Ernte?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats November.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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Raufutter-Knappheit setzt auch Pferdehalter unter Druck

Raufutter-Knappheit setzt auch Pferdehalter unter Druck

Ein gewohntes Bild aus diesem Sommer: Weiden, auf denen Tiere kein Gras mehr finden.

Dass der extrem trockene und warme Sommer von der Landwirtschaft ihren Tribut gefordert hat, ist hinlänglich bekannt. Eine Folge der lang anhaltenden Trockenheit, die Grundfutterknappheit, setzt auch die Pferdehalter unter Druck. Darunter leiden Pensions- und Aufzuchtbetriebe genauso wie Reitvereine. Unter diesen Umständen ist häufig ein Umdenken erforderlich. Die Fachberater der Derby Spezialfutter GmbH, einer Konzerngesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, stehen hier mit Rat und Tat zur Seite.

Vielerorts setzte die Dürre schon Ende April ein und der erste, zumeist recht frühe Schnitt brachte zwar gute Heu- und Silage-Qualitäten, aber zumeist deutlich niedrigere Mengen als im Vorjahr. Weitere Schnitte fielen an den meisten Standorten ganz aus.

Die durch die Trockenheit gekennzeichnete Weidezeit war besonders auf leichten Standorten wegen mangelnden Aufwuchses entweder früh beendet oder aber es bedurfte der intensiven Zufütterung. Ergebnis: Vielerorts wurden die Wintervorräte schon während der Weidesaison angegriffen und teilweise aufgebraucht.
So erging es allen Weidewirtschaft betreibenden Tierhaltern, was sich natürlich recht schnell in den Preisen für Grundfutter widerspiegelte. Sofern überhaupt noch Heu und Silage auf dem Markt waren, haben sich die Preise häufig mehr als verdoppelt.

Gerade Pensions- und Aufzuchtbetriebe, vor allem aber Reitvereine geraten so unter Druck. Die gestiegenen Einkaufspreise können sie zumeist nur schwer an ihre Kunden weitergeben. Die häufig gewohnte grundfutterreiche Fütterung ist unter diesen Umständen nur schwer, aber vor allem nicht zu den gewohnten Preisen zu leisten.

„Alternative Rationszusammensetzungen, die vielleicht in normalen Zeiten weniger attraktiv erscheinen, gewinnen an Bedeutung und können sowohl pferdegerecht als auch betriebswirtschaftlich sinnvoll sein“, erklärt Jens Lyke, Fachberater der Derby Spezialfutter GmbH, einer Konzerngesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG. Hier können zum Beispiel Rationen mit erhöhtem Strohanteil oder aber auch der Einsatz von Maissilage interessant werden. Eine solche Rationsumstellung sollte jedoch gut durchdacht werden, nicht jeder Pferdehalter ist ein Profi in Sachen Rationsgestaltung. Um Fehler in der Ernährung und damit eine Gefährdung der Tiergesundheit zu vermeiden und um den größtmöglichen betriebswirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, stehen die Fachberater der Derby Spezialfutter GmbH mit ihren Fachkenntnissen zur Seite. Derby hat auch zahlreiche Faser-Produkte im Angebot, die es Pferdebesitzern ermöglichen, faserreiche Rationen zusammenzustellen.

Viele Fachverbände, Reitvereine und Gremien nutzen die Expertise der Derby-Fachleute. Regelmäßig halten die Fachberater Vorträge zum Thema Futter und in diesem Jahr ganz aktuell zur Herausforderung Raufutter-Knappheit.
Die Derby-Service-Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter Tel. 0800-5893689 erreichbar.

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Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Weltweizenversorgung

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Weltweizenversorgung

Die aktuelle Kolumne “ Chilla checkt!“ der AGRAVIS Raiffeisen AG ist online und behandelt dieses Mal das Thema Weltweizenversorgung 2018/2019. Der AGRAVIS-Experte Bernhard Chilla erläutert unter anderem, ob und wie die trockene Wetterlage in wichtigen Anbauregionen Europas die Versorgungslage weltweit verändert.

Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden bei „Chilla checkt!“ Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen.

Zur Kolumne „Chilla checkt!“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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„KÖRPERWOHL!“ – BEI LINDA DREHT SICH ALLES UM’S WOHLBEFINDEN

Die LINDA Aktion „Körperwohl! Balance statt Trockenheit!“ dreht sich um das persönliche Wohlbefinden (Bildquelle: mycola/Wavebreakmedia/iStock.com)

Köln, 13.12.2017 – Zum Jahresstart 2018 dreht sich im Rahmen der großen LINDA Kampagne „Körperwohl! Balance statt Trockenheit!“ in der Zeit vom 1. Januar bis 15. Februar 2018 alles um das persönliche Wohlbefinden. Erstmals wird das Aktionsthema auch in der exklusiv in LINDA Apotheken erscheinenden LINDA Apotheken Umschau aufgenommen, wodurch Kunden redaktionelle und serviceorientierte Zusatzinformationen im fest integrierten Beihefter der neuen LINDA Apotheken Umschau erhalten. Bei dem großen Aktionsgewinnspiel haben Kunden die Chance, eine Flusskreuzfahrt für zwei Personen zu gewinnen.

Der menschliche Körper besteht zu 60 Prozent* aus Wasser – kommt der Feuchtigkeitshaushalt durcheinander, gerät das Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht. Betroffene kennen das: Trockene Augen und gereizte Haut sind nur einige Folgen von einem durch Kälte und trockener Heizungsluft in Mitleidenschaft gezogenen Feuchtigkeitshaushalt des Körpers. Um auf die konkreten Bedürfnisse zu diesem Thema einzugehen, steht Kunden im Rahmen der LINDA Aktion „Körperwohl! Balance statt Trockenheit!“ eine gezielte Produktauswahl in Form von zehn hochwertigen Markenprodukten renommierter Partner zur Verfügung. Mit der ersten von sechs LINDA Aktionen im Jahr 2018 bieten alle teilnehmenden LINDA Apotheken professionelle und bedarfsorientierte Unterstützung zum saisonal relevanten Thema Trockenheit an.

„Mit dem Start in das neue Jahr erhalten Kunden die exklusiv für unsere Apotheken produzierte LINDA Apotheken Umschau. Ein besonderer Mehrwert stellt vor allem der neue achtseitige LINDA Innenteil dar“, erklärt Vanessa Bandke, Leitung Marketing & Kommunikation der LINDA AG. „Hier werden die Kunden serviceorientiert und umfassend über die LINDA Aktion „Körperwohl! Balance statt Trockenheit!“ informiert und mit besonderen Angeboten wie einem gewinnspiel, einem PAYBACK Coupon, Produktempfehlungen und dem LINDA Gesundheitstelefon versorgt. Diesen Service findet man in keiner anderen Apothekengruppe bundesweit!“

Gezielte Produktauswahl für eine optimale Aktionsumsetzung
Mir prominent platzierten Kooperationspartnerprodukten bieten LINDA Apotheken zielgerichtet saisonal passende Arzneimittel an. Dazu gehören eine Reihe von Produkten, die bei trockener Haut Linderung versprechen: Dazu gehören die Bepanthol Körperlotion Plus und Lippencreme (Bayer Vital GmbH), Cetaphil Feuchtigkeitscreme (Galderma Laboratorium GmbH) sowie die sebamed TROCKENE HAUR PARFUMFREI Lotion Urea Akut 10 % (Sebapharma GmbH & CO. KG) und die frei öl HYDROLIPID HandCreme (Apotheker Walter Bouhon GmbH). Bei trockener Kopfhaut ist das milde Shampoo PHYSIOGEL SCALP CARE (GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG) zu empfehlen; für Kunden, die über trockene Augen klagen sind die Augentropfen HYLO-COMOD (URSAPHARM Arzneimittel GmbH) eine passende Wahl. Für schnelle Hilfe bei Schnupfen bietet sich das Produkt EMSER NASENSPRAY (SIEMENS & CO – Heilwasser und Quellenprodukte des Staatsbades Bad Ems GmbH & Co. KG) im Rahmen der Aktion an; bei trockenheitsbedingten Intimbeschwerden hilft das KadeFungin Befeuchtungsgel (DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH). Aus den greenLINDA Reihen der alternativen Heilmittel ist DHU Schüßler-Lotio Nr. 11 Silicea (Deutsche Homöopathie-Union) das Aktionsprodukt für festes Bindegewebe sowie das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

Das große „Körperwohl!“-Gewinnspiel
In der exklusiv ab Januar 2018 erscheinenden LINDA Apotheken Umschau wird jeweils zum Start einer jeden Aktion im implementierten LINDA Beihefter der beliebte PAYBACK Coupon zu finden sein. In der Ausgabe 1. Januar 2018 können Kunden den PAYBACK Coupon mit 250 wertvollen Extrapunkten** ausschneiden und beim Einkauf in ihrer LINDA Apotheke nutzen. Im Rahmen der Aktion „Körperwohl!“ gibt es beim großen Gewinnspiel die Chance auf eine achttägige Flusskreuzfahrt (Passau – Budapest – Passau) für zwei Personen mit nickoVision. LINDA wünscht viel Glück!

* Anteil als chemische Substanzklasse am menschlichen Körper nach Körpergewicht (2014). Quelle: Statista 2017/ FU Berlin.
** Ab einem Einkaufswert von 20 Euro für nichtrezeptpflichtige Aktionsprodukte.

Zu LINDA Apotheken / LINDA AG
Die LINDA Apotheken sind ein qualitätsorientierter Zusammenschluss eigenständiger Apotheker, die den kommunikativen Vorteil der Dachmarke „LINDA“ im Dialog mit der Öffentlichkeit und den Kunden nutzen. Die LINDA Apotheken stehen für Qualität, verbraucherorientiertes Marketing und besondere Kundennähe. Mit rund 1.100 angeschlossenen Apotheken ist LINDA die deutschlandweit größte und bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker und Marktführer in ihrem Segment (1). Dies bestätigen die Ergebnisse verschiedener unabhängiger, repräsentativer Studien renommierter Institutionen: Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung kennt die LINDA Apotheken (2). LINDA Apotheken verfügen über die beste Beratung (3), einen ausgezeichneten Service (3),(4) und den besten Markenauftritt (5),(6),(7), das höchste Vertrauen (8) und das beste Kundenmarketing (9). Die Qualitätsdachmarke LINDA wurde 2017 mit dem 1.Platz/Gold des German Brand Awards ausgezeichnet.

Darüber hinaus zeichnete die Zeitschrift FOCUS-MONEY die LINDA Apotheken für die „höchste Weiterempfehlung“ von Kunden aus (10). In der Favoritenstudie der Sempora Consulting GmbH belegt LINDA zudem den ersten Platz in der Kategorie ‚Freiwahlkonzepte‘ (11). Die LINDA AG ist Eigentümerin der Apothekendachmarke LINDA Apotheken. Sie setzt sich für eine zukunftsorientierte Positionierung der selbstständigen inhabergeführten Apotheken, unter besonderer Wahrung derer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, ein. Sitz der LINDA AG ist Köln.

(1) Platz 1 „Beste Apothekenkooperation“, u.a. Kategorie überregionale, GH-orientierte Kooperationen, Kooperations-Award PharmaRundschau 2012, 2013, 2014, 2015; inspirato Industry Award 2017, Platz 1 Apothekenkooperationen, „Zukunft Apotheke 2017“; (2) Marktforschungsergebnis unter Verbrauchern 2015; targeted! Marketing Research & Consulting, Frankfurt a.M.; (3) Testsieger „Apothekenkooperationen Beratung & Service“ 9/2012 & 09/2014 und 10/2016, DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH) und N24; DtGV-Service-Award 2017, „Beratung vor Ort“ im Segment Gesundheit, DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH) und N24; Platz 2 „Beste Servicequalität“ 2016/2017 in der Kategorie Lebensmittel & Gesundheit, stat. Einzelhandel: Apotheke, Platz 3 „Beste Servicequalität“ 2017/2018 in der Kategorie Apotheke, stat. Einzelhandel, TEST Bild; (4) Nr. 1 der Apotheken-Kooperationen, Studie „Service-Champions“ 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017, Service Value GmbH und DIE WELT; (5) Sempora-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016; Sempora Consulting GmbH; (6)Goldmedaille in der Kategorie „Marketing“, coop-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, Apotheken Management- Institut; Platz 1 „Beste Marketingunterstützung“ & „Zukunftsfähigkeit“, Apotheken Management Institut, Coop Study 2017; (7) „Gold“-Auszeichnung für „LINDA“ sowie Prädikat „Special Mention“ für „greenLINDA“, German Brand Award 2017; Auszeichnung zur „Marke des Jahrhunderts“ in der Produktgattung Apotheke, Markenpreis des Verlags Deutsche Standards Editionen GmbH, 2012, 2015 & 2016; (8) Nr. 1 der Apothekenkooperationen, Auszeichnung „Höchstes Kundenvertrauen“ 2014, 2015, 2016 & 2017, Service Value GmbH, WirtschaftsWoche Ausgabe 40/2014, 47/2015, 48/2016 & 41/2017; (9) Auszeichnung für das „Beste Kundenmarketing“, Inspirato Pharma Marketing Award 2015; (10)Branchensieger „Von Kunden empfohlen, höchste Weiterempfehlung“ FOCUS-MONEY in Zusammenarbeit mit der Service Value GmbH, Ausgabe 27/17; Gesamtwertung „sehr gut“/Auszeichnung „Fairster Apothekenverbund“, 2014, 2015, 2016, FOCUS-MONEY in Zusammenarbeit mit der Service Value GmbH, Ausgabe 36/2014, im Test 11 Apothekenverbünde, Ausgabe 36/2015, im Test 11 Apothekenverbünde, Ausgabe 36/2016, im Test 10 Apothekenverbünde; (11) Platz eins für das beste Freiwahlkonzept, Favoritenstudie der Sempora Consulting GmbH, 2016.

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„Gepflegt durch den Winter“ – Expertengespräch der DKV

Wie die Haut auch in der kalten Jahreszeit gesund bleibt

Die Haut ist ein Multitalent: Sie schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen und Krankheitserregern, speichert Nährstoffe und Wasser und scheidet Abbauprodukte des Stoffwechsels aus. Doch die kommenden Wintermonate mit dem ständigen Wechsel von kalter Luft draußen und warmer, trockener Heizungsluft drinnen bedeuten für unsere Schutzhülle Stress pur. Warum das so ist, was der Haut in dieser strapaziösen Zeit gut tut und welche Besonderheiten es bei der Pflege von Gesicht, Lippen, Händen und Füßen gibt, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Warum ist der Winter für die Haut so stressig? Wie kann ich sie in der kalten Jahreszeit pflegen und schützen?

Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um die Wärme im Inneren des Körpers zu halten. Dadurch erhält die Haut weniger Nährstoffe und Sauerstoff. Die Folge: Ihr Stoffwechsel läuft nur noch eingeschränkt. Hinzu kommt, dass die kalte Luft die Talgproduktion herabsetzt. Wenn dieser natürliche Fettfilm fehlt, kann die Haut schneller austrocknen. In Kombination mit trockener Heizungsluft können Rötungen und Juckreiz oder gar Entzündungen und Ekzeme die unangenehme Folge sein. In den Wintermonaten ist es daher gut, nicht zu häufig, zu lang und zu heiß zu duschen oder zu baden. Duschöle – am besten ph-neutrale – pflegen die Haut besser als Seife oder Duschlotion. Nach dem Duschen oder Baden tut der Haut eine rückfettende Bodylotion gut. Sie hilft, die Schutzfunktion wiederherzustellen und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Lotionen mit hohem Fettanteil sind im Winter besonders geeignet, etwa Produkte mit pflanzlichen Ölen wie Argan, Linolsäure oder Sheabutter oder dem hauteigenen Feuchtigkeitsbinder Urea (Harnstoff). Mehr als zehn Prozent Urea sollten aber nicht enthalten sein, denn zu viel Harnstoff kann in der Haut Mikrokristalle bilden, die Hautirritationen hervorrufen können. Körperbereiche wie die Knie, Schienbeine, Füße oder Ellbogen, die besonders zur Trockenheit neigen, dürfen extra dick eingecremt werden. Außerdem kann der Haut ein gutes Raumklima helfen. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Als natürliche Luftbefeuchter können etwa Pflanzen dienen, da sie Feuchtigkeit an die Umwelt abgeben. Grünlilien, Zimmerlinden, Zyperngras und Papyrus eignen sich besonders. Auch spezielle Luftbefeuchter leisten gute Dienste. Jeder sollte außerdem für ausreichend Flüssigkeitszufuhr von Innen sorgen – mit mindestens zwei Liter Wasser oder Tee täglich.

Gesicht und Lippen sind der Kälte besonders ausgesetzt. Brauchen sie besondere Pflege?

Es empfiehlt sich, im Winter für das Gesicht nur milde Reinigungslotion zu verwenden und auf alkoholhaltiges Gesichtswasser ganz zu verzichten. Cremes können im Winter ruhig etwas reichhaltiger sein. Gut sind zum Beispiel Produkte mit essentiellen Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die Lippen, die durch Kälte und Heizungsluft schnell spröde werden, am besten regelmäßig mit einem Fettstift mit Honigessenz oder Panthenol eincremen. Das schützt vor Austrocknung. Sind die Lippen einmal trocken, spüren viele den Impuls, sie mit Speichel zu befeuchten. Das ist aber kontraproduktiv, denn wenn der Speichel verdunstet, trocknen sie noch mehr aus. Hier helfen Vaseline oder eine weiche Zinkpaste.

Auch die Hände und Füße sind im Winter oft sehr trocken. Was hilft?

Die Hände sind im Winter tatsächlich sehr strapaziert, da sie wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe besitzen. Jedes Händewaschen trocknet sie zusätzlich aus. Daher öfter mal ein Hautdesinfektionsmittel oder Handwaschöle statt Seife benutzen. Nach dem Waschen am besten eine fetthaltige Creme, mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie Kamille oder Ringelblumen auftragen. Beim Abwasch schützen luftdurchlässige Gummihandschuhe die sensible Hautpartie. Sind die Hände sehr trocken oder sogar rissig, kann ein stark fettendes Produkt Linderung verschaffen. Am besten über Nacht unter Baumwollhandschuhen einwirken lassen. Auch die Füße leiden im Winter: Oft bilden sich Risse und Hornhaut. Hier helfen pflegende Fußcremes, die Urea enthalten. Am besten nach dem Auftragen gleich die Socken anziehen, denn so können die pflegenden Substanzen am besten einziehen.
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Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Eine alte Bauernregel sagt: „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ Kühl war es im vergangenen Monat. Und obwohl es der Juni als Nachfolger mit der Wärme sehr gut meint, war das Frühjahr insgesamt zu trocken. Die ausbleibenden Niederschläge treiben den Landwirten fast überall in Deutschland daher die Sorgenfalten auf die Stirn.

„Aktuell ist es viel zu trocken“, sagt daher auch Franz Schulze Eilfing. Der Leiter der Pflanzenbau-Beratung bei der AGRAVIS Raiffeisen AG war in den vergangenen Wochen im gesamten Arbeitsgebiet der AGRAVIS unterwegs, um sich selbst einen Eindruck von der Lage zu verschaffen.

Besonders extrem sei die Lage in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, die Region nördlich von Hannover sei betroffen, ebenso wie das Münsterland, Westfalen allgemein sowie auch die Soester Börde – trotz guter Böden. „Die Böden beziehungsweise die Pflanzen müssen auf Reserven aus den Wintermonaten zurückgreifen“, erklärt Schulze Eilfing. Doch diese seien zu gering, um die Pflanzen dauerhaft optimal zu versorgen.

Gerade in der aktuellen Wachstumsphase benötigten die Pflanzen ständig ausreichend Wasser, um die Nährstoffe aus dem Boden sowie aus dem Dünger aufnehmen und verwerten zu können. Doch die Reserven im Boden seien gering, so dass die ersten Betriebe um ihre Erträge fürchten und in einigen Anbaugebieten von Notreife die Rede ist. „Das bedeutet, dass die Körner des Getreides nicht so groß sind wie üblich und sie auch nicht so viele Nährstoffe enthalten.“ Besonders im Osten Deutschlands, wo rein statistisch ein Regendefizit von mehr als 50 Prozent besteht, werden zunehmend Ernteeinbußen befürchtet.

Gerade Standorte mit leichten Böden melden laut Schulze Eilfing die ersten Trockenschäden im Weizen, bei der Sommergerste sowie im Roggen und Raps. „Es warten alle in der Landwirtschaft im Moment auf Regen. Auf einen schönen, durchaus länger anhaltenden Landregen.“ Stelle sich der in den nächsten Tagen ein, sehe er noch Chancen für eine gute Ernte. Ob jedoch die prognostizierte Rekordmenge von mehr als 47 Mio. Tonnen Getreide am Ende der Saison von den Feldern geholte werde, und ob die Preise trotz der aktuellen Lage stabil blieben, sieht er skeptisch: „Der Markt ist sehr volatil und wir müssen auch die internationalen Erntemengen im Blick behalten.“

Einige Betriebe wollen sich nicht auf die Wetterwende verlassen und gehen dazu über, ihre Felder künstlich zu bewässern. Für einen Beregnungsdurchgang ist allerdings ein Kostenaufwand von rund 100 bis 150 Euro pro Hektar nötig. Und doch greifen gerade Landwirte mit sehr leichten und sandigen Böden auf diese Möglichkeit zurück. „Ob und welches Beregnungsverfahren der Landwirt für seinen Betrieb auswählt, hängt von verschiedenen Kriterien ab“, erläutert der Experte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet neben der Pflanzenbau-Beratung auch moderne Beregnungstechnik verschiedener Hersteller an. „Die Wetter-Extreme nehmen zu und die Winterfeuchte fehlt den Kulturen, darum wird immer mehr auf Beregnungstechnik gesetzt“, weiß Bernd Tiede, AGRAVIS-Verkaufsberater Beregnungstechnik. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – hat sich aber verändert. Die Landwirte investieren derzeit besonders in energie- und wassersparende Technik.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Pressemitteilungen

2011 Jahr der Wälder: Klimawandel fördert Streit um Waldnutzung

Wie sollen wir den deutschen Wald auf den Klimawandel vorbereiten: durch naturnahe Waldwirtschaft oder Pflanzung fremder, Trockenheit vertragender Baumarten?

2011 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen. Aus diesem Anlass haben sowohl der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) als auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Anfang 2011 Pressemitteilungen herausgegeben. Unisono fordern sie darin, auf mindestens fünf, lieber zehn Prozent der deutschen Waldfläche wieder eine ungestörte, natürliche Waldentwicklung zuzulassen.

Der BUND weist zudem darauf hin, dass ein Viertel der weltweiten Buchenbestände in Deutschland vorkommen und wir deshalb für deren Erhalt eine besondere Verantwortung tragen.
Die Bemühungen der Bundesregierung, Buchenwälder in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen 2011 von der UNESCO als Weltnaturerbe schützen zu lassen, wolle der BUND unterstützen.

Schmetterling des Jahres 2011 ist der Große Schillerfalter. In einer Pressemitteilung vom 09. Dezember 2010 hat der BUND die Lebensansprüche dieses wunderschönen Falters beschrieben: Er braucht naturnahe Mischwälder, in denen neben hohen Eichen und Buchen auch Salweiden vorkommen müssen: Auf letzteren nämlich legt das Falterweibchen seine Eier ab, leben später die Raupen.

Insgesamt versichert der Naturschutz seit Jahren, es brauche naturnahe und auf einem Teil der Fläche sogar völlig ungenutzte Wälder, damit das Ökosystem Wald am ehesten den Klimawandel überstehe und die biologische Vielfalt möglichst geringen Schaden nehme.

Auf der anderen Seite titelt eine Pressemitteilung der Universität Hamburg, KlimaCampus,
Institut für Weltforstwirtschaft vom 20.12.2010 so:

„Forst-Management kann Klimafolgen für den deutschen Wald abfedern“

Wir erfahren im ersten Absatz:
„Bei entsprechender Bewirtschaftung lassen sich negative Folgen des Klimawandels für den Wald auffangen: Mit besser angepassten Baumarten und dem richtigen Management kann der deutsche Wald für das Jahr 2100 fit gemacht werden. Eine entsprechende Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift „Carbon Balance and Management“ veröffentlicht. Darin untersuchten Professor Michael Köhl und andere Wissenschaftler vom KlimaCampus der Universität Hamburg zwei unterschiedliche Klimaszenarien für das Jahr 2100. Für beide wurden verschiedene Varianten von Waldmanagement simuliert. Ergebnis: Die Fitness eines Waldes ist viel stärker von seiner Bewirtschaftung als von künftigen Klimaänderungen abhängig.“

Professor Dr. Michael Köhl bringt gegen Ende der Mitteilung folgendes Fazit:
„Würde man den deutschen Wald jetzt sich selbst überlassen, nähme seine Vitalität rapide ab“.
Köhl empfiehlt den Anbau von Arten, die sich auf trockenen Böden wohl fühlen. Zugleich solle man die Bäume nicht zu spät ernten, die Wälder öfter durchforsten und Bäume selektiv entnehmen. Das seien die besten Bedingungen für einen „Fit forest“ 2100.

Beunruhigend für alle Freunde naturnaher alter Wälder: die prognostizierte schnelle Abnahme ihrer Vitalität infolge des Klimawandels. Deshalb die Frage an Prof. Dr. Köhl, wie er etwa die Zukunft der Kernzonen unserer Waldnationalparke einschätzt. Was wird dort in den nächsten Jahrzehnten auf uns zukommen?

Unter der Annahme, dass wir künftig in Deutschland wesentlich trockenere Sommer erleben werden, sieht Köhl ein Problem vor allem für die Fichte. Er verweist auf den sehr trockenen Sommer 2003. Den hätten Fichtenforsten in Nordostdeutschland noch relativ gut verkraftet. Würden sich aber solche Dürreperioden in Zukunft über mehrere Sommer wiederholen, so könnte es zu deutlichen Vitalitätsverlusten kommen. In von der Fichte charakterisierten Nationalparken wie dem Harz oder Teilen des Bayerischen Waldes erwartet er bei zunehmenden trockenen Sommern eine massive Schwächung der Bäume, die dann auch stärker unter für sie schädlichen Insekten leiden werden. Unter wissenschaftlichen Aspekten findet der Forstwissenschaftler die Beobachtung der langfristigen Entwicklung dieser Waldbestände sehr interessant, meint aber, dass diese Wälder auf den wandernden Naturfreund deprimierend wirken könnten.

Gehäufte Dürreperioden werden den Wald künftig unter großen Stress setzen

Seine Ausführungen im zitierten Artikel will Prof. Köhl auf den Wirtschaftswald bezogen wissen. Er verweist darauf, dass der deutsche Wirtschaftswald zu etwa 60% aus Nadelholz aufgebaut ist und lediglich zu 40 % aus Laubwald. Für die Zukunft geht er von sogar steigender Nachfrage nach Nadelhölzern aus, während sich die Holzindustrie von starken Buchen eher abwende. Köhl verweist auf die große Bedeutung der Holzwirtschaft für den ländlichen Raum. An ihr hingen viele Arbeitsplätze und damit auch ein wichtiger Aspekt der ländlichen Infrastruktur. Würden aus Gründen des Natur- und Artenschutzes der Waldwirtschaft zu starke Einschränkungen auferlegt, so könnte dies zu Arbeitsplatzverlusten in der Holzindustrie führen.

Aus Sicht der wirtschaftlichen Waldnutzung plädiere er dafür, in Wirtschaftswäldern künftig die Fichte durch die Douglasie und andere trockenheitsresistente Nadelbaumarten zu ersetzen.

Soweit zeichnet sich folgendes Bild ab:

Wir stehen in der ethischen Pflicht, die heimische Natur zu schützen und zu bewahren. Zudem setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, eine intakte natürliche Umwelt mit all ihren Arten sei auch unter wirtschaftlichem Blickwinkel in Geld kaum aufzuwiegen. Um den erforderlichen Schutz zu gewährleisten ist es unverzichtbar, vorhandene naturnahe Wälder optimal zu schützen: Sie im „Naturwald“ völlig sich selbst zu überlassen, oder positiver klingend, sie unter Prozessschutz zu stellen. Unter globalem Aspekt sind wir dabei besonders verpflichtet, die Ökosysteme der Buchenwälder zu bewahren.

Neben völligem forstlichem Nutzungsverzicht auf einem Teil der Waldfläche braucht es große Waldflächen, die als Wirtschaftswald naturnah betrieben werden. Gerade die mit dem Klimawandel verbundenen Unsicherheiten zwingen uns, dabei lieber „zu viel des Guten“ zu tun als zu wenig. Dabei gilt es, sehr genau die hochgradig spezialisierten Tierarten im Auge zu behalten – wie sie im Wald gehäuft in alten Beständen und auf Totholz vorkommen. Neuere Untersuchungen zu den Auswirkungen des Klimawandels zeigen nämlich: Vor allem spezialisierte Arten werden durch den Klimawandel bedroht, während „Generalisten“ sich besser durchschlagen werden.

Der Klimawandel erfordert, die heimischen Waldökosysteme mehr als bisher zu schützen. Dazu braucht es Naturwald und naturnahen Waldbau

Konsequenter Naturschutz sagt deshalb: Mindestens fünf, besser zehn Prozent der Waldfläche unter Prozessschutz stellen, den Rest naturnah bewirtschaften mit genügend Altbeständen mit Totholzanteil. Fichtenwälder gäbe es dann allenfalls in den hohen Lagen der Mittelgebirge – soweit der Klimawandel es zulässt.

Forstwissenschaftler wie Prof. Dr. Köhl und die Holzindustrie betonen, ein solches Vorgehen werde den Nutzungsansprüchen des Menschen nicht gerecht. Aus wirtschaftlichen Gründen benötigt würden deutlich höhere als die natürlicherweise vorkommenden Nadelholzbestände.

Prof. Köhl steht zu der Notwendigkeit, einen Teil der Waldfläche unter Schutz zu stellen. Der Unterschied zu den Forderungen der Naturschutzverbände liege allein im Umgang mit dem Wirtschaftswald. Zur Begründung intensiver Bewirtschaftung verweist er auch auf den Klimaschutz. So nennt er als Beispiel, bei der Herstellung eines Alufensters würde im gesamten Prozess 20 mal mehr CO2 freigesetzt als bei der Produktion eines Holzfensters. Es komme darauf an, Holz als Werkstoff so viel und so klug wie möglich zu nutzen und dabei – durch das Ersetzen anderer Rohstoffe, Klimaschutz zu betreiben. In einem Nebensatz schätzte Köhl die Nutzung von Schwachholz als Brennmaterial in Kamin und Ofen als uneffizient ein.

Der Streit über unseren Umgang mit dem Wald wird lange weiter gehen. Eine ausführlichere Fassung dieses Artikels steht auf der Internetplattform www.Landsicht.net im Blog unter dem Permanentlink
http://landsicht.net/221677.html?entry_id=4d7f61dc469108389c8cb03f5ad544bd#blogstart

Dort sind auch Kommentare, Kritiken und Ergänzungen herzlich willkommen.

Dipl.-Psych. Herwig Klemp ist freier Journalist und Initiator der Internet-Plattform Landsicht.net. Sein Themenbereich: Natur und Landschaft in Abhängigkeit von menschlichem Wirtschaften. – Autor zahlreicher Bücher über Landschaften.
Herwig Klemp
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