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Arnold Schröder Industrieöfen GmbH: Weltweit heizen sie der Industrie ein!

Ein Familien-Unternehmen bietet Industrieöfen an, die hierzulande und im Ausland gefragt sind – in Krisenzeiten zeigte es Kampfkraft

Mut Entschlossenheit, Sachverstand – sie bilden die Keimzelle für eine erfolgreich arbeitende Firma, die unter Firmengründer Arnold Schröder mit einer Briefwaage und einem Schreibtisch loslegte.

Ihre hanseatische Herkunft können Arnold und Markus Schröder nicht verbergen. Dass sie aus dem Norden stammen, ist zu hören. Der heutige Geschäftsführer in 2. Generation der Arnold Schröder Industrieöfen GmbH – 53, verlebte aber nur seine Kindheit an der Küste. Bereits 1978 entschieden sich Vater Arnold und Mutter Inge – „ohne sie hätten wir all das nicht geschafft“ – für den Sprung vom hohen Norden ins Rhein-Main-Gebiet, um von Flörsheim aus Industrieöfen, Anlagen und Zubehör in den Bereichen Wärmebehandlung von Metallen, Keramik und Glas an den Mann zu bringen.

In den vergangenen 41 Jahren hat sich das Familienunternehmen in der zweiten Generation zu einem international bekannten und gefragten Anbieter von Ofen-Systemen mit Lösungen zum Härten, Glühen, Anlassen, Lösungsglühen, Auslagern, Trocknen, Vorwärmen und Schmelzen entwickelt. Es meisterte die eine oder andere prekäre Lage in der Firmengeschichte hanseatisch korrekt.

Als ehemaliger Service-Leiter eines Ofenbau-Unternehmens profitierte Firmengründer Arnold Schröder, der seine Karriere 1964 nach der Ausbildung zum Maschinenschlosser als junger Techniker in Lilienthal bei Bremen startete und bis heute ein kleines Büro im Firmensitz hat, 14 Jahre danach von seinem Sachverstand in der Ofen-Technologie und Temperaturregelung sowie von einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen: Als mein Chef Ende der 1970er Jahre darüber nachdachte, eine Niederlassung im Rhein-Main-Gebiet zu eröffnen, habe ich die Chance am Schopf gepackt. Aber nicht als Angestellter, sondern als Selbstständiger“, erinnert sich der 78-Jährige noch gut an die Anfänge: „Klar, es war ein Sprung ins kalte Wasser, aber wir hatten ein bisschen gespart, und so ging es mit der Briefwaage und einem alten Schreibtisch vom alten Chef in der neuen Mietwohnung Flörsheim los“.

Warum Flörsheim? „Die Wohnung war toll“, lacht der Senior, der in den ersten Jahren von Ehefrau Inge und einer Sekretärin unterstützt wurde. „Immer, wenn wir schwierige Briefe zu schreiben hatten, haben wir uns zu dritt den Kopf zerbrochen. Wir waren ein tolles Team.

1981 erfolgte der Umzug aus der Wohnung in ein Zwei-Familienhaus in Flörsheim. Arnold Schröder war damals sicher, jetzt ein für alle Mal genügend Platz für die Firma und seine Familie zu haben. Doch bald war nächste Ortswechsel nötig.

Schröder: „Wir haben schnell gemerkt, dass die Kunden nicht nur einen Ofen kaufen oder repariert haben wollen, sondern an einem Rundum-Sorglos-Paket interessiert sind und haben angefangen, kundenspezifische Lösungen zu erarbeiten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

„Also mussten wir Ende der 1980er Jahre wieder über mehr Platz nachdenken“, erzählt Arnold Schröder. In der Hafenstraße in Flörsheim, einem Gewerbegebiet wurde er fündig. Dann ging alles sehr schnell: 1988 die Planung für Büro, Werkstatt und Wohnraum, 1989 Baubeginn, 1990 Einzug.

Weniger schnell entwickelte sich hingegen der Einstieg von Sohn Markus ins Unternehmen. Sein Interesse war anfänglich“zurückhaltend“ und mit der Ausbildung zum Chemikanten traf er auch irgenwie die unpassende Berufswahl. „Was hätten wir denn mit einem Labor-Mann anfangen sollen“, schüttelte der Senior noch heute amüsiert den Kopf. Die Folge: Markus setzte die Ausbildung als Elektriker obendrauf, ging nach Bremerhaven und kam 1993 als Techniker zurück. Das anschließende Elektrotechnik-Studium war nur schwer mit den ersten Schritten im elterlichen Betrieb – seit 1993 – zu vereinbaren. Dafür schloss er im Jahr 2003 das berufsbegleitend begonnene BWL-Studium ab.

Seit 1998 ist er Mitgeschäftsführer und Mitgesellschafter, 2008 wurde er 100-prozentiger Geschäftsführer, mitten hinein in die Wirtschaftskrise. Markus Schröder:“Zwischen 2008 und 2010 haben wir so gut wie nichts mehr verkauft und unsere Partner, etwa in Tschechien, mussten erst Kurzarbeit fahren und sogar Leute entlassen“. Zudem veränderte das jahrzehntelange Partnerunternehmen in Bremen seine Firmenphilosophie. Die Schröders waren als Vertriebspartner nicht mehr gefragt.

Was tun? „Wir haben damals die Köpfe zusammengesteckt und entschieden zu kämpfen. Wenn nicht mit den Bremern, dann eben künftig nur noch mit Schröder-Öfen. Wieder mit Erfolg: Heute arbeiten wir mit 12 Mitarbeitern, verfügen über Regionalvertretungen in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg und liefern Ofensysteme, die zwischen 1000 Euro und hohen sechsstelligen Beträgen kosten, weltweit“, erklärt Markus Schröder: Zu den künftigen Aufgaben zählen auch kleine Schritte wie der geplante Ausbau der noch sehr kleinen Elektrowerkstatt. „Wir wollen mittelfristig unsere Schaltanlagen selbst bauen“, kommt doch noch der gelernte Elektriker durch.

In Flörsheim gibt es mit Ausnahme der Ersatzteile, die ein drei-Mann-Team herstellt, keine Fertigung. So bleibt die Firma für die Flörsheimer Nachbarschaft eher ein stiller Ort, von dem aus in alle Welt geliefert wird.

Übrigens: Die meisten Brennöfen für Keramik in Deutschen Schulen stammen aus Deutschland, Tschechien, Holland, Litauen oder Italien – im Auftrag der Schröders.

Familienunternehmen in der 2. Generation

Kontakt
Arnold Schröder Industrieöfen GmbH
Markus Schröder
Hafenstraße 10
65439 Flörsheim
061456005
info@schroeder-industrieoefen.de
http://www.schroeder-industrieoefen.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Arnold Schröder Industrieöfen GmbH stell sein neues Technikum für Wärmebehandlungen vor…

Alles nach den Wünschen und Vorstellungen Interessierter Kunden, die vor einer Anschaffung eines Wärmebehandlungsofens stehen aber Verfahrens-Sicherheit benötigen

Die Wärmebehandlung ist oft einer der wichtigsten Arbeitsschritte im gesamten Herstellungsprozess. Sie muss gewissenhaft und passend ausgewählt werden, um eine bestimmte Produktqualität und Zuverlässigkeit zu garantieren. Neben dem Wissen zur Härtbarkeit und anderen Eigenschaften des gewählten Werkstoffes ist die richtige Ofen- bzw. Wärmebehandlungstechnik entscheidend. Um die richtige Ofen bzw. Wärmebehandlungstechnik herauszufinden, bietet Arnold Schröder Industrieöfen GmbH neben viel Know-how bei der Beratung das neue Versuchszentrum für Wärmebehandlungen in Flörsheim am Main. Hier können die verschiedenen Verfahrenstechniken zum Glühen, Anlassen, usw. ausprobiert werden um somit Sicherheit beim Endprodukt vor der Anschaffung eines Ofens zu gelangen.

Gerne stehen fachkundige Mitarbeiter mit Rat und Tat zu Seite. Nach Absprache können für interessierte Kunden individuelle Seminare, Schulungen und Workshops zu den verschiedenen Wärmebehandlungstechniken veranstaltet werden. Preise und Termine sind bei Arnold Schröder Industrieöfen GmbH direkt zu erfragen.

Seit 1978 vertreibt Arnold Schröder Industrieöfen GmbH Öfen, Anlagen und Zubehör in den Bereichen der Wärmebehandlung von Metallen, Keramik und Glas.

Als ehemaliger Service-Leiter eines bekannten Ofenbau-Unternehmens profitiert Unternehmensgründer Arnold Schröder mit seinen Mitarbeitern von diesem umfassenden Know-how im Bereich der Ofentechnologie und Temperaturregelung.

Lassen Sie unsere Erfahrungen und Kompetenz für Sie arbeiten. Wir unterstützen Sie gern.

Auch und gerade bei folgenden Aufgaben:

Ofen-Neukauf: Ihre Anforderungen an den Ofen und unser Fachwissen wollen wir in einer individuellen Beratung zusammenfügen, um Ihnen einen praxisgerechten, maßgeschneiderten Ofen anzubieten.

Ofen-Ersatzteile: Heizelemente, Tragerohre, Regelanlagen und andere gängigen Ersatzteile sind ständig bei uns vorrätig.

Ofen-Service: Viele Reparaturen – vom Auswechseln der Heizelemente über Elektroarbeiten bis zur kompletten Neuausmauerung von Öfen – führen wir bei Ihnen oder auch nach Anlieferung bei uns in Flörsheim durch. Auch Reparaturen an Fremdöfen können durchgeführt werden.

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Markus Schröder
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Infrarotstrahlung und Luftmanagement intelligent kombiniert reduziert den Energieaufwand

Die Infradry Systeme von Heraeus Noblelight machen Anwendungen in Druck und Beschichtung deutlich effizienter. Die Infrarotstrahler sind intelligent mit einem eigens entwickelten Luftmanagement kombiniert. Dadurch sinkt der Energieaufwand, gleichzeitig verkürzt sich die Trocknungszeit.

Die Trocknung von Beschichtungen oder Druckfarben benötigt viel Energie. Grund genug, die konventionellen Trockner auf den Prüfstand zu stellen. Infradry Module kombinieren intensive IR-Strahlung mit kontrollierter Luftzufuhr und Luftabsaugung – das gewährleistet eine effektive Trocknung.

Möglich wurde das durch den Einsatz der CFD (computational fluid dynamics), mit deren Hilfe Strahlung und Luftführung schon vor dem Bau der Systeme durch Computersimulation aufeinander abgestimmt wurden. Erste Tests mit Kundenmaterialien bestätigen die Simulation. Die Geschwindigkeit der Trocknung konnte im Vergleich zu konventionellen Trocknern um bis zu 20 Prozent gesteigert werden.

Hohe Effizienz bei der Trocknung
Durch das neu entwickelte Luftmanagement werden Wasser und Lösemitteldämpfe optimal abgeführt. Dabei wird die Luft durch die IR-Strahler erwärmt, sie nimmt die Feuchtigkeit auf und wird dann gezielt aus der Trocknungszone abgesaugt. Dies verhindert eine Sättigung der Atmosphäre im Inneren des Prozessraums und beschleunigt so die Trocknung.

Mit Leistungsdichten, die genau an die Anwendung angepasst werden, und extrem effizienten Reflektoren, die die Infrarot-Strahlung auf die Substratoberfläche konzentrieren, bieten die neuen Infradry Systeme eine sehr hohe Trocknungseffizienz. Durch die modulare Konstruktion sind sie für alle Arbeitsbreiten einfach skalierbar und können mit einer Vielzahl von Schnittstellen konfiguriert werden. Eine stufenlose Leistungsregelung gewährleistet die genaue Kontrolle der Trocknung.

Leistungsstarke Zwillingsrohr-Infrarotstrahler
Bisher gibt es die Infradry Systeme in zwei Varianten.
Das Infradry Compact hat einen besonders geringen Platzbedarf und lässt sich gut nachrüsten. Das Infradry Combi eignet sich für größere Anlagen und realisiert weltweit erstmalig eine Luftabsaugung zwischen den Strahlern innerhalb des Infrarotstrahlerfeldes. So wird die Feuchtigkeit anders als bei konventionellen Trocknern direkt im Prozessraum entfernt. Die Infrarottrocknung wirkt damit noch intensiver.

Die Wärme zum Trocknen der Tinten oder Farben wird durch leistungsstarke Zwillingsrohr-IR-Strahler bereitgestellt. Je nach Anwendung können kurzwellige oder mittelwellige Strahler gewählt werden. Kurzwellige Strahler sorgen sehr schnell für sehr hohe Temperaturen, während mittelwellige Strahler als die effizienteste Methode gelten, um Tinten und Lacke besonders schonend für das Papier zu trocknen.

Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarotstrahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon-Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. EUR. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.
Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Marie-Luise Bopp
Reinhard-Heraeus-Ring 7
63801 Kleinostheim
+49 6181/35-8547
+49 6181/35-16 8547
marie-luise.bopp@heraeus.com
https://www.heraeus.com/de/hng/press/press_overview_hng.aspx

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Innovative Infrarot-Wärme reduziert Energieverbrauch bei der Herstellung von Lebensmittelkartons

Nachrüstung mit modernen Strahlern vereinfacht die Polymerbeschichtung

Innovative Infrarot-Wärme reduziert Energieverbrauch bei der Herstellung von Lebensmittelkartons

Infrarotsysteme senken die Energiekosten bei der Beschichtung von Lebensmittelkartonagen.

Ein neues Infrarotsystem von Heraeus Noblelight hat die Energiekosten bei der Beschichtung von Karton für Lebensmittelverpackungen im Werk Stroud der Olympic Varnish Company Ltd. drastisch gesenkt. Zusätzlich konnte der der Ausschuss reduziert werden, der bisher durch unvorhergesehene Bandstopps entstand war.
Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe ICE in München im März 2019 Infrarot-Strahler für Wärmeprozesse bei Beschichtung und Converting.

Infrarot statt Heißdampf modernisiert die Beschichtung von Lebensmittelverpackungen
Olympic Varnish beschichtet eine Vielzahl von Verpackungen für Lebensmittel, von Sandwiches, Kuchen und Backwaren, bis hin zu Fisch und Pizza. Dabei werden Polymerbeschichtungen so aufgebracht, dass sie als Doppelbarriere fungieren. Sie verhindern einerseits, dass von außen etwas eindringt und andererseits das Auslaufen von Fett oder Flüssigkeiten aus dem Inneren.
Die Beschichtungslinie im Werk Stroud verfügt über drei Beschichtungsstationen, in denen die Polymerschichten und, falls nötig, auch zusätzlicher Farbdekor aufgetragen werden. Es ist wichtig, dass der Karton nach jeder Beschichtung getrocknet wird. Früher wurde dies mit dampfbeheizten Heißlufttrocknern in der Beschichtungslinie durchgeführt. Das war jedoch sehr energieintensiv, da die Trockner während jedes Arbeitsschrittes auf Temperatur gehalten werden mussten. Bei einem ungeplanten Bandstillstand verursachten die Heißluft so Hitzeschäden an allen Kartons, die sich dann in den Trocknern befanden.
Infrarot-Wärme erwies sich als Lösung. Drei mittelwellige Infrarot-Module wurden vor den bestehenden Trocknern installiert. Diese mussten nicht entfernt werden, sie werden jetzt allerdings nur noch mit unbeheizter Luft aus der Umgebung versorgt.
Das neue IR-Trocknungssystem arbeitet äußerst erfolgreich, wie der Leiter des Unternehmens Bill Petyan, bestätigt: „Wir haben jetzt mehr Flexibilität bei der Beschichtung, da die IR-Heizelemente schnell ein- und ausgeschaltet werden können. Dadurch sind die Energiekosten deutlich gesunken. Wir können auch die Energiemenge anpassen, da die IR-Module normalerweise zwischen 30% und 60% der vollen Leistung laufen, je nach der Art des Kartons und dem Gewicht der Beschichtung. Darüber hinaus haben wir ein System installiert, das einen Karton-Stau auf dem Band erkennt und die Heizgeräte schnell abschaltet.“

Infrarot-Wärme spart Energie
Infrarot-Strahler bieten den Vorteil, Wärme zielgerichtet anwendbar zu machen: Wärme nur dort wo sie gebraucht wird und nur solange sie für den Prozess nötig ist. Die Energieübertragung erfolgt kontaktfrei, anders als mit einer Heißdampfanlage, in der Übertragungsmedien wie Dampf und Luft benötigt werden.
Infrarot-Module sind so kompakt gebaut, dass sie leicht in bestehende Anlagen integriert werden können, um dort als Booster zu fungieren.
Durch die Möglichkeit, Infrarot-Strahler schnell an- oder auszuschalten, wird Energie effizient eingesetzt, Zeit gespart und letzten Endes werden die Produktionskosten gesenkt.
Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. EUR. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.
Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.
Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

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Energieverbrauch in privaten Haushalten

Höchstes Sparpotenzial bei der Wärmeerzeugung

sup.- Kein Licht in ungenutzten Räumen, Elektrogeräte nicht ständig im Stand-by-Betrieb, konsequente Nutzung der Energiespar-Optionen am Computer: Das sind wichtige Verhaltensregeln, um Energiekosten zu drosseln. Allerdings: Die Beleuchtung hat am gesamten Energieverbrauch in den deutschen Privathaushalten einen Anteil von gerade mal 1,5 Prozent. Und auch der Strombedarf für Tätigkeiten wie Kochen, Trocknen oder Bügeln erreicht bei weitem nicht die Werte des Hauptverantwortlichen beim Energieverbrauch: Drei Viertel davon gehen nämlich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes allein auf das Konto der Wärmeerzeugung für Heizung und warmes Wasser. Wer die Nebenkosten für Energie spürbar senken möchte, muss also zunächst bei der Effizienz seiner Heizungsanlage und Warmwasserbereitung sowie beim Preisvergleich von Brennstoffanbietern ansetzen. Und wenn die Wärmeenergie per Tankwagen geliefert wird, sollte ein Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel gewählt werden. Dann kommt z. B. das Heizöl in einem Tankwagen, dessen Zähleranlagen kontinuierlich auf mögliche Fehlfunktionen oder Manipulationen kontrolliert werden (www.guetezeichen-energiehandel.de).

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„Wäsche aufhängen auf dem Balkon“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Angelika P. aus Passau:
Im Sommer möchte ich gerne auf den Trockner verzichten und meine Wäsche auf dem Balkon aufhängen. Aber mein Vermieter ist dagegen. Darf er mir das verbieten?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Vermieter müssen ihren Mietern das Trocknen von Wäsche ermöglichen. Zwar können sie in der Hausordnung untersagen, Wäsche auf dem Balkon aufzuhängen. Gibt es aber nur wenige oder eingeschränkte andere Trocknungsmöglichkeiten, haben sie damit vor Gericht wenig Chancen (Amtsgericht Brühl, Az. 21 C 256/00). War das Wäschetrocknen auf dem Balkon schon immer erlaubt oder langjährig geduldet, kann es der Vermieter nicht nachträglich verbieten (Landgericht Nürnberg-Fürth, Az. 7 S 6265/89). Mieter dürfen auch Vorrichtungen zum Wäschetrocknen auf dem Balkon aufstellen oder anbringen. Sie sollten allerdings darauf achten, nicht durch Dübel-Löcher in den Außenwänden die Bausubstanz zu schädigen oder die Wärmedämmung zu durchlöchern. Dennoch können Vermieter grundsätzlich alles untersagen, was den optischen Eindruck des Hauses beeinträchtigt. Dies kann zum Beispiel Wäsche betreffen, die von der Straße aus zu sehen ist. Ragt ein Wäscheständer nur wenige Zentimeter über eine blickdichte Balkonbrüstung hinaus, gilt dies jedoch noch nicht als optische Beeinträchtigung (Amtsgericht Euskirchen, Az. 13 C 663/94). Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat im oben genannten Urteil auch betont, dass der Vermieter keinen Anspruch auf ein vollkommen identisches Aussehen aller Balkone hat – insbesondere dann, wenn der Balkon zum Hinterhof hinausgeht.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.340

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Effizientes Beschichten von Füllvolumina zwischen 2 und 15 l

Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Walther Trowal hat den neuen Rotamat R 60 für kleine Füllvolumina von bis zu 15 l entwickelt.

Auf der PaintExpo stellt Walther Trowal erstmals den neuen Rotamaten R 60 für die Beschichtung von Massenkleinteilen vor. Er ermöglicht das effiziente Beschichten auch kleiner Mengen, unter anderem von metallischen Teilen mit entsprechend hohem spezifischem Gewicht. Obwohl er auf kleine Chargengrößen abgestimmt ist, bietet der R 60 den gesamten Funktionsumfang der großen „Geschwister“.

Mit dem neuen Rotamaten R 60 erweitert Walther Trowal das Spektrum der Maschinen für die Beschichtung von Massenkleinteilen hin zu geringen Füllvolumina. So steht jetzt erstmals eine Anlage zur Verfügung, mit der auch kleine Füllvolumina von bis zu 15 l effizient beschichtet werden.

Mit einem Trommeldurchmesser von 600 mm ist sie prädestiniert für Kunden, die generell kleine Chargen beschichten. Beispiele sind Teile für die Luftfahrtindustrie, wo Chargengrößen von 50 l nur selten erreicht werden. Dazu zählen auch Teile mit hohem spezifischen Gewicht, zum Beispiel aus Metall, die sich in großen Trommeln zu sehr untereinander reiben würden. Ein Beispiel sind Spikes für Winterreifen, Geschosse oder Auswuchtgewichte.

Frank Siegel, der Verkaufsleiter „Beschichtungstechnik“ bei Walther Trowal, kann jetzt für nahezu alle Anwendungen die richtige Maschine anbieten: „Wir haben viele Kunden, die zwar kleine Chargen beschichten, aber dennoch nicht auf den hohen Standard verzichten wollen, den wir mit unseren Rotamaten R 80 und R 90 C erreicht haben. Mit dem neuen R 60 beschichten sie auch kleine Chargen effizient, ohne in eine große Maschine investieren zu müssen.“

Für den Rotamat R 60, den Walther Trowal auf der Messe erstmals vorstellt, haben die Konstrukteure Komponenten übernommen, die sich bei den größeren Maschinen bewährt haben: zum Beispiel das Zu- und Abluftsystem, die ex-geschützte LED-Beleuchtung des Innenraums der Trommel und die Trommelaufnahme.

Die Innovationen im Detail

Präzise Regelung der Zulufttemperatur

Die Temperatur der Zuluft wird jetzt kurz vor dem Eintritt in die Trommel gemessen. So ist die Messung direkter als die früher übliche, für die der Sensor nach dem Austritt des Heizregisters angeordnet war: Die Regelung der Temperatur ist jetzt deutlich genauer.

Umweltfreundlicher Betrieb

Wie die großen Rotamaten hat die R 60 ein vierstufiges Abluftsystem mit einem Papp-Labyrinth Filter, einer Filtermatte und zwei Taschenfiltern.

Geringer Energiebedarf

An den geringen Trommeldurchmesser hat Walther Trowal auch die Größe des Heizregisters angepasst, was einen entsprechend geringeren Energiebedarf mit sich bringt. In Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften der Teile und/oder der Lacke stattet Walther Trowal die Maschine mit einer PID- oder einer getakteten Regelung des Heizregisters aus. Das Ergebnis: Der Kunde kann auch Lacke verwenden, die bei der Beschichtung bestimmte Temperaturen weder unter- noch überschreiten dürfen.

Geeignet für hohe Lösemittelkonzentration

Walther Trowal misst das Volumen der Zuluft mit einem Pitotrohr. So wird die Konzentration an Lösemitteln zuverlässig berechnet und die Maschine kann für einen hohen Durchsatz an Lösemitteln zertifiziert werden – ein wichtiger Aspekt zum Beispiel bei der Beschichtung mit Haftmitteln.

Walther Trowal auf der PaintExpo 2018
17. bis 20. April 2018 | Karlsruhe
Halle 2 , Stand 2310

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

Firmenkontakt
Walter Trowal GmbH & Co.KG
Frank Siegel
Rheinische Str. 35-37
42781 Haan
+49.2129.571-455
+49.2129.571-225
f.siegel@walther-trowal.de
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Walther Trowal reduziert die Bearbeitungsdauer von Blisks von Tagen auf Stunden

Oberflächenbearbeitung von Werkstücken für die Flugzeugindustrie

Walther Trowal reduziert die Bearbeitungsdauer von Blisks von Tagen auf Stunden

Der Arbeitsbehälter des CM Rundvibrators

Für die Oberflächenbearbeitung von hochwertigen Werkstücken wie zum Beispiel von Blisks für Flugzeugtriebwerke und Gasturbinen hat Walther Trowal den bewährten CM Rundvibrator modifiziert. Er stellt sicher, dass alle Teile gleichmäßig bearbeitet werden und erzeugt reproduzierbar eine exzellente Oberflächenqualität.

Die Oberflächenqualität von Blisks („Blade Integrated Disks“) in Flugzeugtriebwerken und Turbinen entscheidet in hohem Maße über die Effizienz der Umströmung und somit über Wirkungsgrad, Treibstoffverbrauch und Geräuschentwicklung.

Bisher wurde die Oberfläche der Blisks oft manuell sehr aufwändig mit Schleifscheiben oder ähnlichen handgeführten Werkzeugen entgratet. Dabei war die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht immer gewährleistet. Außerdem konnte es passieren, dass Blades an einigen Stellen überhaupt nicht bearbeitet wurden: Der „menschliche Faktor“ spielte eine große Rolle.

Speziell für hochwertige Bauteile, die zum Beispiel in der Flugzeugindustrie verwendet werden, hat Walther Trowal den Rundvibrator „CM“ in enger Zusammenarbeit mit führenden Herstellern von Turbinen modifiziert und die besonderen Anforderungen der Turbinenfertigung angepasst.

Er eignet sich für das Entgraten und die Oberflächenbearbeitung von Teilen bis etwa 980 Millimeter Durchmesser.

Das Werkstück wird an dem in der Bauhöhe reduzierten Innendom des Behälters fixiert; nachdem die Schleifkörper eingefüllt sind, wird der Rundvibrator durch einen Unwuchtmotor in Schwingung versetzt. Dabei „umgleiten“ die Schleifkörper die Oberfläche der Werkstücke. Da alle Teile gleichmäßig umströmt werden, entsteht eine uniforme, gleichmäßige Oberfläche aller Teile, sowohl des Disks als auch jeder einzelnen Schaufel. Die Rauheitsbeiwerte Ra liegen nach der Bearbeitung bei etwa 0,2 bis 0,4 µm.

Ausgehend von einer üblichen Ausgangsrauheit Ra von etwa 4 bis 5 µm arbeitet die Maschine in der Regel lediglich fünf bis sechs Stunden. Im Vergleich dazu nimmt die manuelle Bearbeitung eines Blisks oft mehrere Tage in Anspruch.

Christoph Cruse, der Vertriebsleiter bei Walther Trowal, hat die speziellen Bedingungen der Luftfahrtindustrie im Blick: „Gerade bei der Herstellung von Teilen für Flugzeugtriebwerke sind alle manuellen Tätigkeiten immer kritisch zu sehen, denn die Qualität der Bearbeitung ist nicht reproduzierbar. Mit der neuen Maschine schalten wir den menschlichen Faktor weitestgehend aus. Darüber hinaus verkürzen wir die Bearbeitungsdauer jedes Blisks von mehreren Tagen auf wenige Stunden.“

Für das Gleitschleifen von Blisks verwendet Walther Trowal die Schleifkörper V2030. Sie erzeugen extrem niedrige Rauheitsbeiwerte bei den für Blisks typischen Werkstoffen und Geometrien, außerdem sind sie weltweit für die Flugzeugindustrie zugelassen.

Walther Trowal auf der Singapore Airshow, 6. bis 11. 2. 2018
Stand L82

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Seitenkanalverdichter als Testgerät heute testen bei Erfolg kaufen?

Seitenkanalverdichterarten

Die Auswahl an Seitenverdichtern am Markt ist vielfältig. Für Kunden ist es oftmals schwer nachzuvollziehen, welchen Seitenkanalverdichter sie für den Ersatz benötigen. Noch komplizierter wird es, wenn noch kein Gerät an der Anlage angeschlossen war oder die Anlage erst neu in Betrieb geht und eine Auslegung des Verdichters notwendig wird. Kunden sind gefordert den Bedarf zu ermitteln und stoßen an Kenntnisgrenzen. Aber im dem Fall, wenn Kunden bereits Erfahrung in der Auslegung einer Maschine haben, bleibt ein geringes Restrisiko. Ist der Verdichter gekauft, lässt sich der Händler meist nicht zu einer Rücknahme des Gerätes bewegen. Entweder sind die Alternativgeräte nicht verfügbar oder die Wartezeiten hoch. Egal wie, es verhindert die Produktion.

SKVTechnik bietet hier die ideale Lösung. Die Geräte der SKVTechnik sind in vielen Varianten lagerhaltig. Das ist ein gutes Kaufargument aber das schlagende Argument ist, dass die Geräte der SKVTechnik als Testmaschinen geordert werden können. Der Kunde hat geringe Lieferzeiten und er hat die Möglichkeit, das Gerät gegen ein anderes zu tauschen. Diesen Service kann SKVTechnik durch hohe Lagerbestände und die Vielfältigkeit der Produktvarianten gewährleisten. Bei SKVTechnik sind über 300 verschiedene Seitenkanalverdichterarten und unzählige Ventilatorvarianten verfügbar. Die Lieferzeit beträgt derzeit im Durchschnitt ca. 5 Tage (kann saisonal schwanken).

Wie wird der Ablauf beim Kauf eines Seitenkanalverdichters oder Ventilators als Testgerät sein?
Zunnächst überzeugt sich SKVTechnik, dass aufgrund der Anlagensituation das vom Kunden angeforderte Gerät zur Anlage passt. Dazu wird das Gerät von Fachspezialisten ausgelegt. Danach wird ein Kaufvertrag mit Rückgaberecht innerhalb von 4 Wochen geschlossen. Wenn ein Kunde das Testgerät innerhalb der 4 Wochen zurückgibt, muss das Gerät natürlich funktionstüchtig, ohne Kratzer oder Beulen und in der Originallackierung zurückgegeben werden. Schäden oder Reparaturen werden durch SKVTechnik gelöst und dem Kunden in Rechnung gestellt. Lieferkosten trägt der Kunde.
Wenn der Kunde das Gerät nicht zurückgibt, kommt automatisch der Kaufvertrag zustande und die Rechnung für den Seitenkanalverdichter wird fällig.
Durch diesen Ablauf ist für den Kunden sichergestellt, dass die Maschinenkategorie gekauft wird, die Kunden auch benötigen. Kunden müssen keine Kompromisse machen.
Bisherige Erfahrungen mit diesem System zeigen, dass mehr Kunden diese Regelung nutzen. Kunden gehen heute andere Wege und der Markt passt sich dem Kundenwunsch an. SKVTechnik bietet diesen Service seit 2016 an.

SKVTechnik ist auf dem Gebiet der Seitenkanalverdichter Spezialhändler und hat alle existierenden Maschinenkategorien am Lager oder innerhalb weniger Tage beim Kunden. Vom kleinen 0,2 Kilowattgebläse über die 2,2 bis 7,5 Kilowatt Seitenkanalverdichter bis hoch zu den großen 250 Kilogramm wiegenden 30 kW – Geräten. In den Regalen der SKVTechnik finden Kunden alles, was an Anforderungen auf den Anlagenbetreiber oder in der Fabrik zukommen kann. Erfahrene Spezialisten mit lufttechnischer Ausbildung stehen Kunden für Fachfragen gern zur Verfügung und haben durch langjährige Erfahrungen im Aufbau solcher Anlagen Lösungsvorschläge parat.

Wenn Kunden Interesse an Seitenkanalverdichtern oder Ventilatoren der SKVTechnik haben, dann besuchen sie die Webseiten unter skvtechnik.de oder seitenkanalverdichter-technik.de. Wenn Kunden eine Beratung wünschen, dann wählen sie die Servicetelefonnummer unter 037412510951. Unter dieser Nummer erreichen Kunden Servicemitarbeiter mit den entsprechenden Fachkenntnissen oder werden weiter vermittelt.

Pressekontakt:
SKVTechnik
Ramona Rüdiger
Straßberger Str. 31
08527 Plauen
Tel. 0172 7799600

Unternehmensprofil
SKVTechnik aus Plauen liefert einbaufertige Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalgebläse, Seitenkanalpumpen und Ventilatoren. SKVTechnik liefert ausschließlich Verdichter bzw. Vakuumverdichter, die von Markenherstellern produziert wurden, in Deutschland kostenfrei und versichert.
In die EU-Länder liefert SKVTechnik gegen geringe Aufschläge ebenfalls versichert. Überzeugen Sie sich! Profitieren Sie von den interessanten Einkaufskonditionen.

Unternehmensprofil
SKVTechnik aus Plauen liefert einbaufertige Seitenkanalverdichter oder Seitenkanalgebläse, Seitenkanalpumpen und Ventilatoren. Es handelt sich ausschließlich um Verdichter, die von Markenherstellern produziert wurden, in Deutschland kostenfrei und versichert.

Kontakt
SKVTechnik
Klaus Doldinger
Straßberger Str. 31
08527 Plauen
037412510951
info@skvtechnik.com
http://skvtechnik.com

Pressemitteilungen

Hochglänzende Keramikoberflächen treten aus dem Schatten

Gleitschleifen von Bauteilen aus Keramik: Bisher unerreichte Oberflächenglätte bei geringen Stückkosten

Hochglänzende Keramikoberflächen treten aus dem Schatten

Die neue Polierpaste trowapast PKC eignet sich für das Gleitschleifen von Implantaten.

Die neue Polierpaste trowapast PKC ermöglicht es, Komponenten aus Keramik mit hochglänzenden Oberflächen herzustellen. Mit ihr erreichen Anwender beim Gleitschleifen eine mittlere Rauheit von 0,002 bis 0,005 µm nm – ein Wert, der bisher nur mit hohem manuellem Aufwand erzielt werden konnte. Das neue Verfahren eröffnet völlig neue Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der dekorativen Keramik sowie der Medizintechnik.

Während das Hochglanzpolieren von Metalloberflächen Stand der Technik ist, führten die Arbeiten zur Erzielung extrem glatter Keramikoberflächen lange Zeit ein Schattendasein.

Doch das Interesse am Einsatz keramischer Werkstoffe steigt stetig, da sie im Vergleich mit Metallen aufgrund ihrer höheren Abriebfestigkeit höhere Standzeiten erzielen. Hoher Glanz dient bei Design-, Optik- und Consumer-Produkten vor allem dekorativen Zwecken. Im industriellen Bereich sind widerstandsfähige Teile mit möglichst glatten Flächen und entsprechend geringem Reibungswiderstand gefragt. Harte Zirkon Keramik ist hier ein Werkstoff der Wahl, die Teile auf Hochglanz zu bringen war jedoch ein bisher ungelöstes Problem.

Für das wirtschaftliche Polieren auf Hochglanz wird oft das Gleitschleifverfahren eingesetzt. In der Praxis wird zuerst mit einem Pulver gearbeitet, das stark schleift, anschließend wird eine Paste verwendet, die hohen Glanz erzeugt. Dabei kommen Poliermittel zum Einsatz, die sehr feine Polierkörner enthalten. Sie erzielen jedoch auf harten Werkstoffen nur einen geringen Materialabtrag. Die Bearbeitungszeit, die benötigt wird, um eine vorgeschliffene Oberfläche – beispielsweise mit einer Rauheit von etwa 0,02 µm Ra – auf Hochglanz zu bringen, wäre unwirtschaftlich lang.

Walther Trowal bietet verschiedene Polierpulver, die sich in der der Art des Minerals, also beispielsweise ihrer Härte und Sprödigkeit sowie der anfänglichen Korngröße, unterscheiden. So steht für jede Anwendung das geeignete Produkt zur Verfügung.

Der Trick: aus scharfkantig wird rund

Für das wirtschaftliche Hochglanzpolieren von Keramik jedoch existierte noch keine effektive Lösung. Da das Problem in mehreren Branchen auftrat, bildete sich im Jahr 2012 ein Konsortium aus acht Unternehmen und Instituten, darunter Walther Trowal, das sich das Ziel setzte, unter anderem neue Verfahren für das Hochglanzpolieren von Keramik zu entwickeln. Das Projekt mit dem Namen KeraOpt und wurde mit Mitteln der NRW-EU-Ziel 2-Förderung unterstützt.

Im Konsortium hatte Walther Trowal die Aufgabe übernommen, das Gleitschleifen so weiterzuentwickeln, dass auch auf keramischen Werkstücken eine bisher unerreichte Hochglanzoberfläche entsteht.

Eine Aufgabenstellung war, neue keramische Formeneinsätze für Spritzgussformen zu entwickeln, die die Herstellung fein detaillierter Strukturen mit gleichzeitig extrem glatten Oberflächen ermöglichen sollten.

Nach umfangreichen Versuchen hat Walther Trowal ein Mineral gefunden, das für mehrere Anwendungen geeignet ist: Es poliert sowohl Komponenten aus hochwertigen Zirkon-Keramiken auf Hochglanz als auch metallische Bauteile. Das neue Produkt, die Polierpaste trowapast PKC für das Gleitschleifen, erweitert die Produktpalette von Walther Trowal bis hin zum Hochglanzpolieren von Keramikbauteilen.

Die neue Paste enthält ein grobkörniges Mineral, das zunächst schleift, sich jedoch während des Prozesses zerreibt und schließlich so feinkörnig wird, dass es die Oberfläche poliert.

Angelika Helten, die Laborleiterin bei Walther Trowal, erläutert, warum jetzt auch Keramikteile einen bisher nicht erreichten Glanzgrad aufweisen: „Der Clou ist, dass PKC während des Prozesses seine Charakteristik verändert: Während herkömmliche Körner beim Schleifen zerbrechen und anschließend scharfe Kanten haben, entstehen runde Körner. Sie polieren wirklich und fügen der Oberfläche keine Mikro-Kratzer zu. Das ist die Grundlage für den hohen Glanz. Das Ergebnis ist eine mittlere Rauheit von 0,002 bis 0,005 µm, das hat selbst uns beeindruckt.“

Für die oben erwähnten keramischen Formeneinsätze wurde die Verfahrensweise übernommen, die sich beim Polieren von Metalloberflächen bewährt hat. Da der Abtrag der Polierpulver auf Keramik geringer als auf Metalloberflächen ist, wird bei einer Ausgangsrauheit von 0,3 µm Ra jedoch über einen längeren Zeitraum und mit zwei verschiedenen Mitteln gearbeitet. Zunächst wird etwa 20 Stunden mit einem schleifenden Pulver und danach 40 Stunden mit trowapast PKC poliert.

Das Ergebnis: Ein am Projekt KeraOpt beteiligtes Unternehmen stellt jetzt Inlays für den Kunststoff-Spritzguss nicht mehr aus Werkzeugstahl, sondern aus Keramik her – der Ra-Wert sank von etwa 0,011 auf 0,002 µm.

Erste Erfahrungen

Auch ein weiteres Mitglied des Konsortiums setzt das neue Verfahren erfolgreich ein. Dieses Unternehmen stellt dekorative Werkstücke her, die im Innenraum von Fahrzeugen verbaut werden – zum Beispiel Gangwahlschalter und Bedienelemente für Autoradios oder Klimaanlagen.

Sie bestehen aus Zirkonkeramik, der Auftraggeber verlangte hoch glänzende Oberflächen. Das Polieren war mit hohem manuellen Aufwand verbunden, mit trowapast PKC erfolgt das Polieren jetzt automatisch.

Die Keramikteile werden zweimal je 72 Stunden geschliffen, danach wird 48 Stunden poliert und 2 Stunden aufgehellt. Das Ergebnis sind kratzerfreie, hochglänzende Bauteile, die nach einem weiteren Reinigungsschritt direkt verbaut werden können.

Christoph Cruse, der Gesamtvertriebsleiter bei Walther Trowal, sieht deutliche Vorteile für seine Kunden: „Die Prozessdauer hört sich zunächst lang an. Der Prozess läuft jedoch unbeaufsichtigt und erfordert nur minimale manuelle Eingriffe. Da pro Charge 5.000 Werkstücke poliert werden, sind die Stückkosten deutlich günstiger als vorher.“

Neue Möglichkeiten

Die ersten Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass das neue Verfahren einen großen Fortschritt für die Herstellung glatter Keramikoberflächen darstellt. Es eröffnet eine Reihe neuer Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei der Herstellung von:
-fadenführenden Teilen im Textilmaschinenbau
-Keramikbeschichtungen auf Komponenten aus Metall
-Implantaten
-Bauteilen für die Optoelektronik
-Spiegeln

Walther Trowal bietet Interessenten die Möglichkeit, das neue Verfahren im werkseigenen Technikum in Haan zu testen. So sind Anwender vor einer Investitionsentscheidung sicher, dass Ihre Bauteile die gewünschten Spezifikationen auch wirklich erzielen.

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit 1931 modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Heute bietet das Unternehmen eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

Firmenkontakt
Walter Trowal GmbH & Co.KG
Georg Harnau
Rheinische Str. 35-37
42781 Haan
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