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Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen in Schwierigkeiten

SEViX® GROUP unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Leistungswirtschaft und Finanzstruktur

Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen in Schwierigkeiten

Refinanzierungsbedarf von Mittelstandsanleihen steigt stark an

* Restrukturierung von Anleihen nach dem Schuldverschreibungsgesetz als Vorstufe zur Insolvenz
* Business Transformation Management zur langfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsposition
* Leistungswirtschaftliches und finanztechnisches Komplettpaket von SEViX® GROUP

Bremen, 20. Oktober 2015 – SEViX® GROUP, ein Verbund von mehr als 30 Senior Executive Managern, gibt die Unterstützung der Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen bekannt. Ziel ist es, die Restrukturierung der Anleihen oder gar die Insolvenz der Unternehmen zu vermeiden sowie die Refinanzierung der Wertpapiere zu sichern. Die Optimierung von Leistungswirtschaft und Finanzstruktur soll ein langfristiges und nachhaltiges Geschäftsmodell gewährleisten.

MiFa, MS Deutschland, Prokon, Rena, Strenesse: Dies sind nur einige Emittenten von Mittelstandsanleihen oder Genussscheinen, die in der jüngeren Vergangenheit Insolvenz angemeldet haben. Weitere werden folgen, dies zeichnet sich deutlich ab. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat sich der Geschäftsbereich „Unternehmenssanierung“ von SEViX® GROUP des Themas angenommen.

In einem ersten Schritt wurden 291 Wertpapiere – Anleihen und Genussrechte – von Unternehmen des Mittelstands untersucht, von denen 64% an der Börse notieren. Nur 9,6% der Wertpapiere besitzen ein Unternehmens- oder Anleiherating mit Investment Grade, also BBB- oder besser; 62,9% haben gar kein Rating! Von den 131 Anleihen, die an den Mittelstandsegmenten der deutschen Börsen platziert wurden, haben bereits 24 Emittenten Insolvenz angemeldet. Insgesamt ermittelte SEViX® GROUP 41 Wertpapiere von insolventen Unternehmen, die für die weitere Untersuchung ausgeschlossen wurden.

Dazu Jean-Claude Bisenius, der für die Analyse verantwortlich zeichnende Partner von SEViX® GROUP: „Vergleicht man die Insolvenzrate von mittelständischen Unternehmen, die am Kapitalmarkt präsent sind, mit der allgemeinen Insolvenzwahrscheinlichkeit von Unternehmen in Deutschland, die gegenwärtig bei etwa 7 Promille und Jahr liegt, wird offensichtlich, dass die Insolvenzgefahr bei den mittelständischen Emittenten von Anleihen und Genussscheinen mehr als sechsmal höher ist.“

Regelmäßig werden diese Wertpapiere notleidend, sei es, dass der Emittent die laufenden Zinsen nicht zahlen kann, sei es, dass am Laufzeitende die Rückzahlung unmöglich wird. Das Schuldverschreibungsgesetz bietet in diesem Fall die Möglichkeit einer Restrukturierung, beispielsweise durch Aussetzen der Bedienung des Coupons, durch Verlängerung der Laufzeit oder durch Wandlung von Fremdkapital in Eigenkapital. Dazu Herr Bisenius: „Zu diesem Zeitpunkt ist das Kind aber längst in den Brunnen gefallen: Das Unternehmen kann seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Oft genug muss ein Insolvenzantrag gestellt werden, noch bevor eine beschlussfähige Gläubigerversammlung über die Restrukturierung entscheiden kann. Die Restrukturierung nach dem Schuldverschreibungsgesetz ist somit die Vorstufe zur Insolvenz“, lautet Herrn Bisenius“ Schlussfolgerung.

Rainer Ulrich, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der SEViX® GmbH erklärt: „Zu einem deutlich früheren Zeitpunkt – auch ausreichend lange vor der kommenden Refinanzierung – steht SEViX® GROUP deshalb mit dem Angebot des aktiven Business Transformation Management für eine radikale, leistungswirtschaftliche Veränderung des Unternehmens. Dieser Business Transformation Prozess ist eine sehr durchgreifende und komplexe Umgestaltung, die das gesamte Unternehmen erfasst“, so Ulrich weiter.

Im Jahre 2016 laufen 61 der untersuchten Wertpapiere ab, in den Jahren 2017 und 2018 werden es jeweils noch über 50 sein, dies bei einem Median des Refinanzierungsvolumens von 25 Mio. EUR je Wertpapier. Bei Unternehmen in Schwierigkeiten wird die Refinanzierung allerdings nur gelingen, wenn diese Unternehmen aufzeigen können, dass sie Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Leistungswirtschaft ergriffen haben. Hanns-Peter Wiese, Partner von SEViX® GROUP, führt zu den Finanzierungsmöglichkeiten aus: „Eine Neuauflage der Mittelstandanleihe ist oft nicht die beste Form der Finanzierung: Wer will schon 8,5% p.a. Zinsen zahlen, wenn es andere Formen der Fremdkapitalbeschaffung mit deutlich niedrigeren Finanzierungskosten gibt? In einigen Fällen wird die Refinanzierung jedoch nur gelingen, wenn neben der Verbesserung der Leistungswirtschaft zusätzlich zum Fremdkapital weiteres Eigenkapital an Bord geholt wird.“

SEViX® GROUP bietet deshalb ein Gesamtpaket mit Maßnahmen zur radikalen Verbesserung der Marktposition des Unternehmens und mit einer Optimierung der Finanzstruktur. Jean-Claude Bisenius schlussfolgert: „Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen, die in Schwierigkeiten stecken, sind also gut beraten, sich Hilfe bei einem Dienstleister zu holen, der sowohl Konzepte zur Verbesserung der Leistungswirtschaft entwickeln kann – und diese auch umsetzt – als auch dem Unternehmen eine optimale Finanzstruktur verschafft. Durch Business Transformation Management wird eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsposition erreicht, die das Unternehmen attraktiv für Fremd- und für Eigenkapitalgeber macht.“

SEViX® GROUP

SEViX® GROUP, eine Wertschöpfungspartnerschaft von mehr als 30 international erfahrenen Senior Executive Managern und Unternehmensberatern aus sehr unterschiedlichen Branchen, ist u.a. auf folgenden Kompetenzfeldern aktiv: Business Transformation Management, Unternehmenswertsteigerung, Unternehmenssanierung, M&A und Nachfolgeberatung sowie Transition & Interim Management. Koordiniert und vertreten wird SEViX® GROUP von der SEViX® GmbH mit Firmensitz in Bremen.

SEViX® GROUP unterstützt Unternehmen des gehobenen Mittelstands mit konzentrierter Managementerfahrung bei der Meisterung kritischer Unternehmenssituationen, mit dem Ziel einer messbaren Unternehmenswertsteigerung und der Eroberung einer Spitzenposition in der Branche. Dazu erstellt SEViX® GROUP Branchenstudien, die Profitabilität und Wert des Unternehmens des Mandanten im Branchenvergleich feststellen. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung widerstandsfähiger und nachhaltiger Geschäftsmodelle. Die Transformation Manager von SEViX® GROUP beraten nicht nur, sondern implementieren selbst die Veränderungsprozesse zur signifikanten Steigerung des Unternehmenswerts. Als Turnaround Manager verfügen sie über langjährige Expertise bei der Umsetzung von Restrukturierungen.

Weitere Informationen zu SEViX® GROUP finden Sie unter:SEViX® GROUP

Kontakt
SEViX® GROUP
Rainer Ulrich
Jacobsweg 5
28211 Bremen
+49 175 999 2092
info@sevix.de
http://www.SEViX-GROUP.com

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Neuer Internetauftritt des Verlag 3.0

Die Homepage des Verlags3.0 Zsolt Majsai besticht durch neue Möglichkeiten

Neuer Internetauftritt des Verlag 3.0

Verlagslogo

Auch der zweite Monat des Jahres 2014 bringt Veränderungen im Verlag 3.0. So erstrahlt die neue Homepage Buch ist mehr.de nach dem neuen Auftritt des Verlagsshops anders, klarer.

Auch hier ist gleich die bessere Übersichtlichkeit und Komplexität zu erkennen. Alle vorbestellbaren Bücher rechts auf einen Blick, gegenüber eine Übersicht der Genres, die im Verlag erscheinen. Bücher lassen sich so nicht alleine über die Titelsuche oder über den Autor finden, sondern ermöglichen dem Besucher durch das gesamte Buchsortiment zu stöbern. Eine gezielte Suche kann jedoch nun einfacher gestartet werden, als es früher der Fall war. Aktuelle News der Branche aber auch die verlagseigene Schatzkiste, die unter anderem kostenlose ebooks und viele interessante Leseproben enthält, lassen sich auf den ersten Blick einsehen. Neben dem Index und den beliebtesten Beiträge links in der Navigation werden auch zukünftig Interaktionen möglich. Denn der Verlag lässt außerdem ein Forum und einen Blog folgen, in dem der Leser direkt auf den Autor treffen kann. Typisch für die Verlagsphilosophie, die diese Verbindung zwischen Leser und Autor verfestigen will. Anders wie in der Vielzahl der Verlage üblich. So werden auch in Zukunft zu jedem der unter Vertrag stehenden Autoren Interviews mit 9 Fragen veröffentlicht, die dem Leser ein genaueres Bild zu der Person hinter dem Buch offenbart.

Der Verlag 3.0 ist eben anders und setzt mit der Umgestaltung seines Internetauftritts erneut ein gutes Zeichen. Denn der Verlag zeigt, wie wichtig es ist, eben nicht stehen zu bleiben, sondern stets mit der Zeit zu gehen. So auch nun mit seinem neuen überzeugenden Internetauftritt. Und für alle, die in Zukunft über alle Neuigkeiten und Veränderungen im Verlag und in der Branche sofort informiert werden möchten, besteht hier gleich die Möglichkeit zur Anmeldung für den Newsletter. Bildquelle:-

Verlag 3.0 Zsolt Majsai geht neue Wege. Nach dem Motto Buch Ist Mehr, will er das Erfahren und Erleben von Büchern zu einem besonderen Erlebnis machen.

Kontakt:
Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Zsolt Majsai
Neusser Str. 23
50181 Bedburg
022728079606
info@verlag30.de
http://verlag-shop.com

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Aus altem Kinderzimmer wird neuer Wohntraum

Dachzimmer bei Umgestaltung mit neuen Velux Dachfenstern zusätzlich aufwerten

Aus altem Kinderzimmer wird neuer Wohntraum

Hamburg, November 2013. Wie doch die Zeit vergeht: Gestern waren die Kinder noch klein, heute sind sie schon groß und ziehen von Zuhause aus. Bald fragen sich die Eltern, was sie dann mit dem ungenutzten Wohnraum anfangen, der häufig im Dachgeschoss liegt. Warum nicht den Traum eines eigenen Hobbyraumes wahr werden lassen? Denn bei viel Tageslicht dank großflächiger Dachfenster widmet man sich seiner favorisierten Freizeitbeschäftigung mit noch mehr Begeisterung.

Die Koffer gepackt, die neue Wohnung gefunden: Die Kinder sind erwachsen, beginnen Ausbildung oder Studium und ziehen von Zuhause aus. Auf einmal sind die Eltern wieder zu zweit und stehen vor leeren Kinderzimmern. Bevor die Räume ungenutzt bleiben und zum Abstellraum werden, empfiehlt sich die Umgestaltung zum lang ersehnten Hobbyraum. Diesen gab es bei vielen Eigentümern bisher noch gar nicht oder er lag im eher dunklen Keller. Dabei ist das Dachgeschoss hierfür der ideale Ort: Bei viel Tageslicht und großzügigem Ausblick in die Umgebung macht jede Freizeitbeschäftigung gleich doppelt Spaß. Wer die Umgestaltung des Dachraumes plant, zieht häufig gleich eine umfangreichere Modernisierung in Erwägung. Auch ein Fensteraustausch zur Verbesserung der Wärmedämmung liegt dann nahe.

Bei Fensteraustausch doppelt profitieren
Schon bei einem Austausch des Dachfensters in gleicher Größe profitiert der Bauherr von mehr Helligkeit, wenn auch die Innenverkleidung rund um das Dachfenster erneuert wird. Denn bei modernen Lösungen wird sie oben waagerecht und unten senkrecht ausgeführt, so dass mehr Tageslicht in den Raum fällt. Weiteres Plus dieser Komplettlösung: Beim Austausch inklusive Innenverkleidung optimiert der Handwerker auch den Anschluss des Fensters an das Dach und verbessert damit die Dämmung zusätzlich.

Extraportion Licht und Ausblick
Wer sich in seinem zukünftigen Hobbyraum nach noch mehr Helligkeit sehnt, der könnte auch über eine größere Fensterlösung nachdenken. Denn während Fensterflächen früher aus Angst vor zu großen Wärmeverlusten häufig eher klein geplant wurden, sind heute dank der guten Dämmwerte von Dachfenstern auch größere Lösungen möglich. Neue Velux Fenster erreichen schon bei Standard-Ausführungen hervorragende Werte, die alle deutlich besser sind als vom Gesetzgeber gefordert. Ob mehrere Fenster nebeneinander, übereinander in Form eines bis zum Boden reichenden Lichtbandes oder sich auf beiden Seiten des Dachfirsts erstreckend – zahlreiche Möglichkeiten stehen Eigentümern offen, die eine besonders helle Atmosphäre bei Malerei, Lektüre oder Gymnastik schaffen wollen. So entsteht mit viel Tageslicht ein ganz neues Wohngefühl unter dem Dach.

Produkte und Preise:
-VELUX Schwingfenster in Kunststoff: ab 342,- Euro (inkl. Mwst.)
-VELUX Klapp-Schwingfenster in Kunststoff: ab 532,- Euro (inkl. Mwst.)
-VELUX Lichtband: ab 1.186,- Euro (inkl. Mwst.)
-VELUX INTEGRA® Elektrofenster in Kunststoff: ab 828,- Euro (inkl. Mwst.)
-VELUX INTEGRA® Solarfenster in Kunststoff: ab 923,- Euro (inkl. Mwst.)

Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

Kontakt
VELUX Deutschland GmbH
Astrid Unger
Gazellenkamp 168
22527 Hamburg
+49 (040) 5 47 07-4 50
astrid.unger@velux.com
http://www.velux.de

Pressekontakt:
FAKTOR3 AG
Oliver Williges
Kattunbleiche 35
22041 Hamburg
040-679446-109
o.williges@faktor3.de
http://www.velux.de

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Immobilien als Altersvorsorge – sichere Investition

Gute Konjunktur – niedrige Zinsen ein idealer Nährboden für die Investition in Sachwerte- von Eric Mozanowski

Immobilien als Altersvorsorge - sichere Investition

Immobilien als Altersvorsorge

Die Investition in „Betongold“ hält an. Der anhaltende Drang der Bundesbürger in Immobilien zu investieren bewegt nicht nur die Immobilienpreise, sondern durch die erhöhte Nachfrage wird gerade in Ballungsgebieten die Wohnraumknappheit deutlich. Welche weiteren Gründe gibt es für die Verteuerung der wiederentdeckten Anlageform Immobilie? Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Stuttgart erläutert in seiner Vortragsreihe „Immobilien im Wandel der Zeit“ den Teilnehmern die die Auswirkungen für den Immobilienmarkt, durch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen. Sicherheit und Altersvorsorge sind definierte Ziele vieler Bundesbürger für eine Investition in Wohneigentum. Zum einen trägt die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen deutschen Großstädten viel zum Miet- und Preisanstieg bei, aber ein weiterer Grund könnte in den Anlagen, die als sichere Sachwerte gelten liegen. Denn wenn die Habenzinsen am Boden liegen und gleichzeitig Baugeld günstig zu haben ist, lockt dann nicht auch schnell der Kauf einer Eigentumswohnung?

Gute Konjunktur, aber zu wenige Neubauten

Das Verhältnis Neubauten und Nachfrage klafft immer weiter auseinander. Im Verhältnis zur Nachfrage in Deutschland wird zu wenig gebaut, damit droht über kurz oder lang Wohnungsmangel und die gefürchteten Mietsteigerungen. Mittlerweile bewerten aber 71 Prozent der Berufstätigen in Deutschland, die ihre Altersvorsorge aufstocken wollen, dass das Eigenheim als besonders sichere Anlageform für sie in Frage kommt. Somit ist verständlich, dass mittlerweile die Tendenz zu zum Erwerb von Wohneigentum massiv steigt, denn Wohneigentum mach unabhängig von Mietsteigerung und Wohnungsnot im Alter. Wer möchte sich nicht vor unbezahlbaren Mieten mit einem Eigenheim schützen.

Investition in einen Altbau

Der Kauf einer Altbauwohnung oder eines Hauses will wohl überlegt sein. Wie sollte das Traumhaus aussehen? Jedem Käufer einer Altimmobilie sollte sich die Frage stellen, ob das Gebäude zu vertretbaren wirtschaftlichen Konditionen an die Anforderungen heutiger Normen und Vorschriften sowie Vorstellungen und Bedürfnisse modernen Wohnens anpassen lässt. Damit ist es wichtig zu klären, ob eine Sanierung reicht oder ob grundlegend eine Modernisierung von Nöten ist?

Altbausanierung

Damit wird im Allgemeinen die Sanierung eines bestehenden Gebäudes umschrieben. Durchzuführende Maßnahmen können sowohl die Gebäudestatik der Baudkonstruktion, einzelne Bauteile, die Grundrissgestaltung als auch die äußere Gebäudehülle betreffen. Festzuhalten ist, dass neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung auch eine Altbausanierung aus ökologischer Sicht sinnvoll sein kann, wenn Ressourcen geschont und vorhandene Baustoffe genutzt werden können.

Eine Sanierung ist immer dann durchzuführen, wenn gravierende bauliche Schäden am Gebäude vorhanden oder zu erwarten sind. Welche Mängel könnten das sein? – Ablösung von Fassadenputz, Aussandung von Fugen bei Sichtmauerwerk, Roststellen und Absprengungen an Betonwänden, herabfallende Fassadenplatten, beispielsweise.

Modernisierung

Unter Modernisierung werden im Mietrecht sämtliche baulichen Maßnahmen des Eigentümers und / oder Vermieters einer Immobilie verstanden, die das Ziel verfolgen, den Gebrauchswert nachhaltig zu erhöhen, damit die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer zu verbessern und nachhaltige Einsparungen zu erwirken.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
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Denkmalschutz im Wandel der Zeit

Erfolgreiche Restaurierung und durch die Methodik der 3D Rekonstruktion wird der Glanz und die Prächtigkeit der Entstehungszeit ins Heute transportiert

Denkmalschutz im Wandel der Zeit

Denkmalschutz im Wandel der Zeit

„Stellenwert und Ziele des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege haben sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Investitionen in Denkmale sind eine der schönsten Verbindungen privatwirtschaftlicher Interessen mit einem öffentlichen Anliegen. Konservatorische Maßnahmen und die Wiederherstellung von historischen Gebäuden sind oft vergleichsweise aufwendig und teuer, und schon viele Bauherren stellten sich unter den Belastungen einer Modernisierung die Frage, warum sie den „alten Kasten“ nicht einfach abgerissen und an seine Stelle einen funktionalen Neubau gestellt haben?“ gibt Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Stuttgart die Frage an die Teilnehmer weiter. Auch der Denkmalschutz und die Denkmalpflege stehen im Wandel der Zeit. Hier finden sich die Antworten, denn erfolgreiche Denkmalsanierungen bringen die Pracht der Entstehungszeit ins Heute zurück, wie am folgenden Beispiel.

St. Kastulus in Moosburg

Die katholische Pfarrkirche St. Kastulus in Moosburg an der Isar wurde unter Bischof Adalbert 1171 neu erbaut und in ihrer heutigen Gestalt als Stiftskirche des Benediktinerklosters St. Maria und St. Kastulus nach einem Brand 1207 schließlich 1212 neu geweiht. Das romanische Westportal der ehemaligen Stiftskirche stammt nach bisherigen Untersuchungen aus dem Umbau der Kirche Ende des 12. Jahrhunderts und wurde eventuell nach dem Brand und der Erweiterung der Kirche vergrößert. Eine wahrscheinlich vorhandene Vorhalle wurde entweder bereits nach dem Brand oder erst während der Säkularisation im frühen 19. Jahrhundert abgebrochen.

Der Erhaltungszustand des Portals, das zum größten Teil aus Kalk- und Grünsandstein besteht, war schon seit Jahren Besorgnis erregend. Nach Restaurierungsmaßnahmen im 19. Jahrhundert und Festigungsarbeiten sowie dem Austausch einer Säule in den 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde bereits seit 1976 über die Anbringung eines Vordachs zum Schutz des Portals und eine Reinigung beziehungsweise Festigung des Steins diskutiert.

2006 schließlich wurde vom Restaurierungsbüro Herkner mit Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen an dem Portal begonnen.

Inzwischen besitzt das Portal ein schützendes Vordach, das die gereinigte und restaurierte Fassade vor Regen und schädigenden Umwelteinflüssen schützt.

Bei den Vorarbeiten zur Reinigung wurden zahlreiche mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Spuren von Farbpigmentierung entdeckt, die es möglich machten die ursprüngliche Farbigkeit des Portals zu rekonstruieren.

3D Rekonstruktion bring die Pracht der Erstehungszeit zurück

Durch die Methode des Monitoring, bei der die 3D Scantechnik zum Einsatz kommt, wurde nicht nur die Farbigkeit dreidimensional rekonstruiert sondern auch gleichzeitig Konzepte zur Prävention erarbeitet. Durch die 3D Rekonstruktion war die Präsentation der Farbbefunde durch materialrealistische Bilder möglich. Fast unglaublich ist die realistische 3D Präsentation von der farbenprächtigen mittelalterlichen Erscheinung des Portals. Die Oberflächenwirkung und die Oberflächenbeschaffenheit des bemalten Steins werden durch diese Methodik visuell reproduziert. Wenn man sich ins Gedächtnis ruft, wie eindrucksvoll uns schon zweidimensionale Rekonstruktionen mittelalterlicher Bemalungen erscheinen, kann man sich vorstellen wie realistisch plastisch das Portal dreidimensional wirkt. Es scheint erkennbar an welchen Stellen die Oberfläche Schatten wirft und das Licht durch die aufgetragene Farbe reflektiert wird. Man fühlt sich in die Bauzeit zurückversetzt und das Portal glänzt in der Pracht seiner Entstehungszeit vor den Augen des Betrachters fast 900 Jahre später.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Das kulturelle Erbe

Schon heute reichen die bereitgestellten Sachmittel für eine fachgerechte Bauunterhaltung aller Gebäude nicht mehr aus.

Das kulturelle Erbe

Nutzungsprobleme historischer Kirchen

Was bringt die Zukunft, wenn in der nächsten Generation bei möglicherweise nicht reduziertem Gebäudebestand nur etwa die Hälfte der heutigen Kirchensteuerzahler dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe der Kirche, das doch uns allen gehört, zu erhalten gilt? Diese Frage steht eng verbunden mit der Wahrnehmung nicht für den Erhalt der Werte in Verbindung zum Nutzungskonzept, sondern auch der Pflicht zum kulturellen Erbe. Im Rahmen einer Reihe von Seminaren diskutiert und informiert Eric Mozanowski über den Denkmalschutz in Deutschland und im Wandel der Zeit.

Nutzungsprobleme historischer Kirchen

Unter dem Motto: Die moderne Kirche dem modernen Christen wurden die Feierräume – auch im Hinblick auf die Predigt- und Liturgiereformen – vielfach von Gedenktafeln, Altären, Pfarrständen, Emporen, Taufbecken und Kanzeln befreit und somit ihrer ehemaligen Identitätsmerkmale entledigt. Wichtig wurden nun die zahlreichen Zusatzeinrichtungen wie Kaffeeküchen, Projektionsräume, Toiletten, Clubräume usw. Bei zahlreichen Bauten dieser Art musste man jedoch später bedauernd feststellen, dass das große räumliche Angebot mit all seinen variablen und veränderbaren Räumen oft nicht in erwünschtem Maße angenommen wurde.

Studien belegen, dass trotz vielfältiger Bemühungen beider Konfessionen die Zahl der Kirchenbesucher zunehmend rückläufig blieb. Daran konnten auch die kirchenräumlichen Veränderungen nichts ändern. Selbst die Resakralisierungsversuche der achtziger Jahre konnten an diesem Schrumpfungsprozess nichts ändern.

Obwohl die zuständigen Landeskirchen und Denkmalämter sowie geschichtsbewusste Architekten die oft überzogenen Wunschkataloge der Gemeinden gelegentlich auf das für den Bau gerade noch verträgliche Maß reduzieren konnten, ist generell festzustellen, dass wohl in keinem vergleichbaren Zeitraum derartig überhastet hohe Anforderungen an den historisch gewachsenen Sakralraum gestellt wurden.

Modellstudie – Ersrode

Nach der Umgestaltungseile der sechziger und siebziger Jahre kam eine Zeit der Besinnung. Nicht selten machte sich Reue über die veränderte historische Innenraumkonzeption bemerkbar, wobei der Vorwurf einstiger Sorglosigkeit und unbedingter Neuerungszwänge häufig unberechtigt an die Adresse der zuständigen Behörden ging, die seinerzeit oft genug dem Drängen der Pfarrer und Gemeinden hatten nachgeben müssen.

Einer dieser entleerten und in einen vakuumähnlichen Zustand gebrachten Räume wird im Augenblick als Fallstudie im Maßstab 1:100 an der Theologischen Fakultät der Philipps- Universität in Marburg im Rahmen einer Seminarveranstaltung „Reduktionsversuche in historischen Kirchen“ bearbeitet. Die klassizistische Kirche von Ersrode bei Rotenburg/Fulda war in den fünfziger Jahren von einer Predigtkirche in eine Wegekirche bzw. von einem Zentralraum in einen längsorientierten Raum umgebaut worden. Das historische Mobiliar inklusive der Emporen wurde entfernt und zerstört. Der hierdurch gewonnene Wartesaal versetzte die Gemeinde – obwohl sie wohl selbst an dieser Umgestaltung mitgearbeitet hatte – in einen Kälteschock, von dem sie sich nicht mehr erholt hat. Dann wurde versucht mit der teilnehmenden Pfarrerin für die verbliebene Restgemeinde eine Raumverkleinerung zu erarbeiten, die dem Verödungsprozess entgegenwirken könnte. Die Aufgabenstellung lautet hierbei, das Kulturdenkmal nicht zu beeinträchtigen, d. h. die Einbauten reversibel zu gestalten, sie in einen Bezug zum historisch Vorgefundenen Raum zu bringen, sie in ein liturgisches Konzept einzubinden bzw. aus den gottesdienstlichen Funktionen heraus zu entwickeln und zusätzliche Raumangebote für Gemeindearbeit bzw. museale Zwecke zu schaffen. In diesem Fall kann die Denkmalpflege nun wirklich einmal das vorantreiben, was sie sonst zu verhindern sucht. Wäre die kalte und sogenannte „aufgeklärte“ Lösung der fünfziger Jahre vermieden worden, hätte man noch heute seine Freude an der alten Innenraumkonzeption. Fast alle betroffenen Gruppen haben sich, für die Rückgewinnung der alten Raumqualität entschieden.

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Eric Mozanowski
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Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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