Tag Archives: Urlaub

Pressemitteilungen

revolt Powerbank PB-520.pd mit Quick Charge 3.0

Unterwegs Smartphone, Mac und Tablet-PC aufladen

-Bis zu 100 Stunden Extrapower für das Smartphone
-Lädt per Quick Charge 3.0 bis zu 4-mal schneller
-LED-Display mit Kapazitätsanzeige in %
-USB Typ C mit Power Delivery (PD 2.0)
-Ideal z.B. für Smartphone, Tablet-PC, Macbook u.v.m.
-Aluminium-Gehäuse

Schnelle Mobilgeräte-Energie für unterwegs: Immer mehr moderne Smartphones unterstützen die Schnell-Ladefunktion Quick Charge. Und diese hat man jetzt immer in der Tasche dabei! Damit lädt man den Smartphone-Akku bis zu 4-mal schneller als mit einem herkömmlichen Ladegerät.

Für alle Mobilgeräte geeignet: Dank ausgeklügelter Technologie passt sich der USB-Ladestrom automatisch dem jeweiligen Gerät an. So werden iPhone, MP3-Player & Co. standardmäßig mit 5 Volt geladen. Andere Mobilgeräte mit Quick Charge erhalten bis zu 12 Volt Ladespannung!

Sogar das MacBook lässt sich dank USB-Port Typ C mit Power Delivery laden. Anders als ein Standard-USB-Ladeport unterstützt dieser Anschluss neben der Ladespannung von 5 Volt auch das Laden mit 9 und 12 Volt. Und das mit bis zu 3 Ampere! Damit lädt man den Apple-Laptop und kompatible Geräte im Handumdrehen.

Bis zu drei Geräte mit der Powerbank von revolt gleichzeitig laden: Mit bis zu 18 Watt Gesamtleistung hat man eine starke Stromquelle. So versorgt man z.B. Smartphone, E-Book-Reader und MacBook gleichzeitig mit Strom – auch ohne Steckdose in der Nähe.

Riesige Kapazität für viele Extrastunden: 20.000 mAh verlängern die Laufzeit des Smartphones um bis zu 100 Stunden. Ideal beim Camping, Wandern, beim Tagesausflug im Urlaub u.v.m.

-Integrierter LiPo-Akku mit 20.000 mAh: bis zu 100 Extra-Stunden für das Smartphone
-Schnell-Ladefunktion für Mobilgeräte mit Qualcomm-Chipsatz: LG G7 Fit und One, LG V30, HTC U11, Nokia 9, Sony Xperia XZ2 u.v.m.
-Ideal für alle USB-Mobilgeräte wie Smartphone, iPhone, Tablet-PC, iPad, MP3-Player, Spielkonsolen-Controller, E-Book-Reader u.v.m.
-Quick Charge 3.0: lädt kompatible Mobilgeräte bis zu 4-mal schneller als ein gewöhnliches Netzteil, abwärtskompatibel zu Quick Charge 2.0
-Automatische USB-Ladestrom-Anpassung: 5 V / max. 3 A / 15 Watt, 9 V / max. 2 A / 18 Watt, 12 V / max. 1,5 A / 18 Watt
-USB Typ C zum Aufladen von modernen Mobilgeräten wie z.B. MacBook Pro, Samsung Galaxy S8, Huawei P20/P30 u.v.m.
-USB C mit Power Delivery (PD 2.0): 5 Volt, bis 3 A / 15 Watt, 9 Volt, bis 2 A / 18 Watt oder 12 Volt, bis 1,5 A / 18 Watt
-Gesamt-Leistung an allen USB-Ports: max. 18 Watt
-Einschalt-Button: automatisches Stand-by bei Nicht-Benutzung nach ca. 30 Sekunden
-LED-Display mit Kapazitäts-Anzeige in %
-Mobilgeräte-Ladefunktion auch während dem Laden der Powerbank
-Akku-Laden per Micro-USB und USB Typ C (Netzteil und USB-C-Kabel bitte dazu bestellen)
-Robustes Aluminium-Gehäuse
-Maße: 141 x 72 x 22 mm, Gewicht: 410 g
-Powerbank PB-520.pd inklusive USB-Ladekabel und deutscher Anleitung

Preis: 29,95 EUR
Bestell-Nr. NX-4810-625
Produktlink: https://www.pearl.de/a-NX4810-1420.shtml

PEARL.GmbH, Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen einer internationalen Firmengruppe, mit Schwerpunkt auf dem Distanzhandel von Technologie-Produkten. Mit einer täglichen Versandkapazität von bis zu 40.000 Paketen, über 8 Millionen Kunden, 20 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr und Versandhaus-Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und China sowie einem Teleshopping-Unternehmen in Deutschland gehört PEARL zu den europaweit größten Katalogversendern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. In Deutschland umfasst das Sortiment ca. 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie FreeSculpt, NavGear, simvalley MOBILE, TOUCHLET. Dank der sehr engen Kooperation mit großen Herstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neu- und Weiterentwicklung sowie Optimierung von Produkten www.pearl.de.

Kontakt
PEARL.GmbH
Heiko Loy
PEARL-Straße 1-3
79426 Buggingen
07631-360-417
presse@pearl.de
http://www.pearl.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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revolt USB-Powerbank PB-220 mit 20.000 mAh, 2 USB-Ports

Unterwegs 2 Mobilgeräte gleichzeitig laden

-Lädt bis zu zwei USB-Geräte gleichzeitig
-Lädt Geräte auch während die Powerbank geladen wird
-Bis zu 100 Stunden Extrapower für Smartphone & Co.
-Ladestandsanzeige per LEDs

Extrastarke Leistung im kompakten Format: Der mobile USB-Akku von revolt findet bequem Platz in Handtasche, Rucksack und Reisegepäck.

Für alle USB-Mobilgeräte: Unterwegs lassen sich Smartphone, Tablet-PC, mobile Lautsprecher u.v.m. laden – auch ohne Steckdose in der Nähe!

Zwei Geräte gleichzeitig laden: Mit bis zu 12 Watt Gesamtleistung hat man eine starke Stromquelle zur Hand. So versorgt man z.B. Smartphone und Navi gleichzeitig mit Strom. Und auch wenn die Powerbank auflädt, laden die angeschlossene Geräte einfach weiter.

Riesige Kapazität für viele Extrastunden: 20.000 mAh verlängern die Laufzeit des Smartphones um bis zu 100 Stunden! Ideal beim Camping, Wandern, Tagesausflug im Urlaub u.v.m.

-Integrierter LiPo-Akku mit 20.000 mAh: bis zu 100 Extra-Stunden Power
-Lädt bis zu zwei Geräte gleichzeitig: 5 V, je 2,4 A, gesamt max. 2,4 A / 12 Watt
-Einschalt-Button: Powerbank schaltet sich bei Nichtbenutzung nach ca. 30 Sek. selbstständig aus
-4 Ladestands-LEDs: zeigen den Ladestatus der Powerbank
-Mobilgeräte-Ladefunktion auch während dem Laden der Powerbank
-Akku lädt per USB (wahlweise über Micro-USB- oder Typ-C-Ladebuchse, Netzteil bitte dazu bestellen)
-Maße: 154 x 64 x 25 mm, Gewicht: 354 g
-Powerbank PB-220 inklusive USB-Ladekabel und deutscher Anleitung

Preis: 19,95 EUR
Bestell-Nr. NX-4809-625
Produktlink: https://www.pearl.de/a-NX4809-1420.shtml

PEARL.GmbH, Buggingen ist das umsatzstärkste Unternehmen einer internationalen Firmengruppe, mit Schwerpunkt auf dem Distanzhandel von Technologie-Produkten. Mit einer täglichen Versandkapazität von bis zu 40.000 Paketen, über 8 Millionen Kunden, 20 Millionen gedruckten Katalogen pro Jahr und Versandhaus-Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und China sowie einem Teleshopping-Unternehmen in Deutschland gehört PEARL zu den europaweit größten Katalogversendern für Neuheiten aus dem Technologie-Bereich. In Deutschland umfasst das Sortiment ca. 16.000 Produkte und über 100 bekannte Marken wie FreeSculpt, NavGear, simvalley MOBILE, TOUCHLET. Dank der sehr engen Kooperation mit großen Herstellern und Entwicklungsfirmen hat PEARL.GmbH einen starken Einfluss auf die Neu- und Weiterentwicklung sowie Optimierung von Produkten www.pearl.de.

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Dienstreisen mit Freizeit verbinden – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Erst Meeting, dann Miami Beach?

Heute ein Meeting in Paris, morgen eine Messe in den USA: Bei einer reinen Dienstreise bleibt meist wenig Zeit, Land und Kultur zu erkunden. Deshalb nutzt mittlerweile jeder zweite deutsche Geschäftsreisende die Chance, den Business-Trip mit einem Freizeitaufenthalt zu kombinieren. Das ergab eine Studie der Global Business Travel Association (GBTA) in Partnerschaft mit SAP Concur 2018. Was es dabei zu beachten gibt, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Reiseplanung mit dem Chef besprechen

Warum den Messeaufenthalt in den USA nicht mit einem Familienurlaub verbinden? Wer an die Dienstreise einen privaten Aufenthalt dranhängen möchte, sollte das unbedingt vor der Buchung mit seinem Arbeitgeber absprechen. Denn je nach Unternehmen gelten unterschiedliche Regeln. Viele Betriebe haben eine eigene Dienstreiseordnung, auf die der Arbeitsvertrag verweist. Manchmal regeln auch Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge den Umgang mit Dienstreisen. Hier können Arbeitnehmer nachlesen, welche Reisekosten der Arbeitgeber übernimmt und ob es besondere Regeln für kombinierte Geschäfts- und Urlaubsreisen gibt. Wichtig ist es gerade bei solchen kombinierten Reisen, die eigenen Pläne genau zu erläutern. Dabei sollten beide Seiten klar absprechen, welche Kosten der Arbeitgeber trägt. Und der Arbeitnehmer muss die gewünschten Urlaubstage natürlich beantragen.

Reisekosten richtig abrechnen

In der Regel übernimmt bei einer Dienstreise der Arbeitgeber die Reisekosten. Er kann sie dann als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Ist das nicht der Fall, hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, die Reisekosten selbst als Werbungskosten in seiner Steuererklärung anzugeben. Allerdings kann er dabei nur die Beträge geltend machen, die aus betrieblichen Gründen angefallen sind. Die Kosten für die An- und Abreise, also etwa den Flug, übernehmen manche Arbeitgeber ganz – denn ohne Flug kein Geschäftstermin. Beim Hotel gehören nur die beruflich genutzten Tage in die Reisekostenabrechnung. Tabu sind natürlich private Kosten etwa für den Mietwagen zu den Niagarafällen. Wer seine Reisekosten selbst von der Steuer absetzt, muss die Kosten für den Flug anteilig aufteilen, je nachdem, wie viele Tage er geschäftlich und privat unterwegs war. Auch für alle anderen Kosten muss eine Aufteilung stattfinden. „So oder so: Arbeitnehmer sollten in jedem Fall daran denken, die Belege für betriebliche Ausgaben aufzubewahren und mit dem eigenen PKW zurückgelegte Strecken zu notieren“, rät Rassat. Darüber hinaus ist es wichtig, geschäftliche und private Ausgaben strikt zu trennen und Zahlungen von unterschiedlichen Konten oder Kreditkarten aus vorzunehmen. „Es erleichtert die Abrechnung enorm, wenn sich Dienst- und Privatreise in zwei zeitlich zusammenhängende Blöcke aufteilen lassen: beispielsweise vier Tage Messetätigkeit und anschließend fünf Tage Urlaub“, so die D.A.S. Expertin. Ungeplante freie Tage, die etwa durch eine spontane Terminverschiebung seitens der Geschäftspartner entstehen, können Arbeitnehmer ebenfalls in der Reisekostenabrechnung angeben.

Neues Urteil zur Vergütung bei An- und Abreise

Mit seiner Entscheidung vom 17. Oktober 2018 hat das Bundesarbeitsgericht (Az. 5 AZR 553/17) festgelegt, dass Arbeitgeber die sogenannte „erforderliche Reisezeit“ wie Arbeitszeit vergüten müssen – auch dann, wenn der Arbeitnehmer beispielsweise einen Nachtflug zu einem Termin zum Schlafen nutzt. Das Urteil lässt offen, ob eine abweichende Vereinbarung zum Beispiel im Tarifvertrag etwas ändert. Aber: Unterbricht der Arbeitnehmer die Reise aus privaten Gründen, dann muss der Arbeitgeber diese Unterbrechungszeit nicht vergüten.

Begleitperson dabei: Vorsicht bei den Kosten

Nimmt der Arbeitnehmer eine Begleitperson auf die Reise mit, wird die Abrechnung der Dienstreise etwas komplizierter. Denn: Arbeitgeber übernehmen nur die Kosten für ein Einzelzimmer. „In solchen Fällen sollten Geschäftsreisende bei Buchung des Doppelzimmers ein zusätzliches Angebot für ein Einzelzimmer beim Hotel oder Reisebüro anfordern“, empfiehlt die Juristin. „Den Teil der Kosten, der für das Einzelzimmer angefallen wäre, übernimmt dann der Arbeitgeber.“

Sicher unterwegs

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch auf Dienstreisen auf dem direkten Hin- oder Rückweg oder während einer Tätigkeit, die zum Job gehört – beispielsweise auf Messen oder bei Kundenterminen. „Wer allerdings ein Restaurant aufsucht, um dort privat seinen Abend zu verbringen, für den entfällt während dieser Zeit der gesetzliche Versicherungsschutz“, erklärt Rassat. Die Vorbereitung der Dienstreise ist ebenfalls versichert. Erleidet der Arbeitnehmer etwa auf dem direkten Weg zum Reisebüro einen Unfall, springt die gesetzliche Unfallversicherung für die entstandenen Kosten ein.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.805

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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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Urlaubsfotos posten – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Martin P. aus Konstanz:
Auf meinem Facebook-Account poste ich regelmäßig Bilder – vor allem während und nach Urlauben zeige ich gerne neue, tolle Motive. Aber was muss ich dabei eigentlich beachten?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Für private Posts gilt: Personen haben ein „Recht am eigenen Bild“. Sind andere Personen, beispielsweise Urlaubsbekanntschaften, auf einer Aufnahme zu erkennen, muss immer deren Einwilligung für die jeweilige Nutzung des Bildes vorliegen. Ausnahmen gelten, wenn die Personen nur unwesentliches „Beiwerk“ des Hauptmotivs sind oder in einer Menschenmenge untergehen. Ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild ist eine Straftat. Auch Fotos von Gebäuden oder Denkmälern können Probleme bereiten, denn Künstler und Architekten haben ein Urheberrecht an ihrem Werk. Die sogenannte Panoramafreiheit erlaubt es jedoch, Gebäude und Denkmäler an öffentlichen Straßen und Plätzen von außen zu fotografieren und die Fotos zu posten. Voraussetzung: Der Fotograf steht beim Fotografieren auf einer öffentlichen Straße und benutzt kein Hilfsmittel wie etwa eine Leiter. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Zum Beispiel gilt die nächtliche Beleuchtung des Pariser Eiffelturms als Kunstwerk. Bilder davon sind lizenzpflichtig und dürfen ohne Erlaubnis nicht veröffentlicht werden. Wer in einem Museum oder auf einem Veranstaltungsgelände fotografiert, muss etwaige Verbote durch den Hausherrn respektieren. Wichtig zu wissen: Facebook räumt sich selbst in seinen Geschäftsbedingungen an jedem geposteten Foto nicht exklusive Nutzungsrechte ein. Diese Rechte gelten weltweit und umfassen sogar die Erteilung von Unterlizenzen. Daher empfiehlt es sich, vorab genau zu überlegen, was online gehen soll.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.482

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Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Anschlussflug verpasst: Airline muss ausreichende Umsteigezeit beweisen

Verpasst ein Passagier seinen Anschlussflug und gibt an, dass seine Umsteigezeit nicht ausgereicht hat, liegt die Beweislast bei der Fluggesellschaft. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Eine Frau hatte einen Flug von Frankfurt über Kiew nach Astana gebucht. Das Flugzeug hob bereits in Frankfurt verspätet ab und erreichte Kiew mit fast anderthalb Stunden Verspätung. Die Passagiere konnten dort das Flugzeug ab 16.25 Uhr verlassen, die Türen der Anschlussmaschine schlossen sich um 17.27 Uhr. Allerdings war der Flughafen mit Menschenmengen und Warteschlangen verstopft. Die Frau schaffte es daher in der vorhandenen Zeit nicht, den Anschlussflug zu erreichen, und konnte erst am nächsten Tag nach Astana weiterfliegen. Sie forderte von der Airline eine Entschädigung für die Verspätung. Diese wies die Forderung jedoch zurück: Eine Stunde und zwei Minuten hätten zum Umsteigen ausgereicht. Diese Zeitspanne entspreche der sogenannten Minimum Connecting Time (MCT) – der Mindestumsteigezeit. Die Frau habe beim Umsteigen wohl getrödelt.

Das Urteil

Das Amtsgericht Frankfurt sah dies anders als die Fluggesellschaft. Es gestand der Frau den üblichen nach Entfernung gestaffelten Entschädigungsanspruch nach § 7 der Europäischen Fluggastrechteverordnung zu. Das Gericht räumte zwar ein, es könne durchaus die Schuld der Reisenden sein, dass sie ihren Anschlussflug verpasst hat. Wenn die Fluggesellschaft sich darauf berufe, müsse sie jedoch beweisen, dass die Umsteigezeit ausreichend gewesen sei. „Das Gericht betonte, dass allein ein Verweis auf die Mindestumsteigezeit nicht genügt“, erklärt Michaela Rassat. Denn: Die MCT sei eine Zeitspanne, die die Flughäfen festsetzen. Maßgeblich sei jedoch, wie viel Zeit ein Fluggast tatsächlich zum Umsteigen habe, und diese Zeitspanne stimme oft nicht mit der Mindestumsteigezeit überein. Auch dass andere Fluggäste pünktlich den Anschlussflug erreicht hatten, war aus Sicht des Gerichts kein Argument. Dies sage nichts darüber aus, wie viel Zeit die Klägerin zur Verfügung gehabt habe und ob diese Zeit für das Umsteigen gereicht hätte. „Das Gericht verlangte von der Fluggesellschaft einen Nachweis darüber, welche Maßnahmen sie ergriffen hat, damit die Klägerin ihren Anschlussflug rechtzeitig erreicht. Auch hier musste die Airline passen“, ergänzt Rassat. Die Frau bekam eine Entschädigung von 600 Euro.

Was bedeutet das für Fluggäste?

Durch Verspätungen in der ersten Flugetappe kann es leicht passieren, dass ein Fluggast seinen Anschlussflug verpasst. Fluggäste, denen nicht genug Zeit bleibt, um ihren Anschlussflug pünktlich zu erreichen, haben Anspruch auf eine Entschädigung gegen die Fluggesellschaft. „Die Beweislast dafür, dass die Umsteigezeit ausgereicht hat, liegt bei der Airline. Den Entschädigungsanspruch können Fluggäste direkt gegen die Fluggesellschaft geltend machen. Dies gilt bei Pauschalreisen genauso wie bei individuell gebuchten Flügen“, so die D.A.S. Juristin.
Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 18. Oktober 2018, Az. 30 C 3465/17

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Was ist ein Zweitpass? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Reiseversicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Miriam W. aus Ellwangen:
Ich habe schon ein paar Mal von einem sogenannten Zweitpass gehört. Was genau ist das und welche Vorteile bietet er?

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:
Ein Zweitpass ist ein zusätzlicher Reisepass, Kinderreisepass oder Personalausweis. Die Gültigkeit beträgt sechs Jahre. Grundsätzlich darf jeder Bürger zwar nur einen gültigen Pass besitzen. Aber für Personen, die nachweisen können, dass sie ein berechtigtes Interesse an einem Zweitpass haben, gibt es eine Ausnahmeregelung. Ein solches Interesse besteht beispielsweise bei NATO-Mitarbeitern oder bei Personal von Luft- und Schifffahrtsunternehmen. Auch Geschäftsleute, die viel unterwegs sind und häufig während einer Reise bereits ein Visum für ein anderes Land beantragen, fallen unter diese Ausnahmeregelung. Auch wenn ein Land einer Person die Einreise verweigert, weil aus dem Reisepass ersichtlich ist, dass sie sich zuvor in bestimmten anderen Staaten aufgehalten hat, liegt ein berechtigtes Interesse des Reisenden für einen Zweitpass vor. Wer beispielsweise einen Stempel aus dem Iran in seinem Reisepass hat, sollte für eine Reise in die USA besser einen Zweitpass beantragen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 988

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Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
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Urlaubszeit: Risiken absichern und genießen

Tipps der Sparkassen DirektVersicherung : Nichts zahlen, wenn Sie unerwartet absagen müssen / Rückreise organisieren lassen bei Krankheit oder Unfall / Auto-Reparatur weltweit für wenig Geld / Mietwagen im Ausland nur mit Mallorca-Police /

Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg ist der Kreis der Bundesländer komplett – und in ganz Deutschland sind Sommerferien. 2018 haben 62 Prozent aller Bundesbürger ihre Koffer gepackt – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Menschen freuen sich auf „die schönste Zeit im Jahr“ und geben laut einer Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen im Durchschnitt 1.250 Euro pro Person für ihren Urlaub aus. Bei den Reisevorbereitungen müssen dennoch auch die Risiken im Blick bleiben. Das Geld soll ja Erholung bringen und nicht verloren sein.

„Es muss nicht alles und jedes versichert werden, aber jeder sollte prüfen, ob Ereignisse abgesichert sind, die finanziell weh tun würden oder den Betroffenen in eine unangenehme Lage bringen. Wir haben Tipps zu verschiedenen Situationen zusammengestellt, die unerwartet eintreten könnten“, sagt Dr. Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der Sparkassen DirektVersicherung AG (S-Direkt).

Urlaub mit dem Auto oder Wohnmobil – Unfälle und technische Defekte absichern
Wer mit dem eigenen Fahrzeug verreist, der ist mit den günstigen Tarifen der S-Direkt gut unterwegs. „Bei unserem Tarif AutoPlusProtect werden sogar die Kosten für Autobahnvignetten und Plaketten ersetzt, die durch einen Scheibentausch verloren gehen“, so Cramer. Mit einem zusätzlichen ReparaturKostenSchutz kann man Kosten für unerwartete technische Defekte absichern, die nicht von der Herstellergarantie abgedeckt sind. Damit kann man sich generell vor hohen Kfz-Werkstattkosten schützen. Und zwar weltweit, also auch auf der Urlaubsreise. Hier werden für Neu- und Gebrauchtwagen Lohn- und Ersatzteilkosten bis zu 100 Prozent erstattet. Der Schutz kostet ab 10 Euro im Monat.

Aber auch ein Unfall kann passieren, und wenn es nur ein ärgerlicher Parkrempler ist. Es ist nicht in allen Ländern notwendig, aber ratsam, die Grüne Versicherungskarte dabei zu haben. In Italien wird sie beispielsweise bei einem Unfall oder einer Kontrolle schon mal verlangt. Sie dient dann als Nachweis für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Wenn nach einem Autounfall eine Reparatur nötig ist, sollte man eine Werkstatt vor Ort aufsuchen. Man sollte direkt seine Versicherung anrufen und über die verschiedenen Möglichkeiten der Reparatur sprechen.

Mietwagen am Urlaubsort – Mallorca-Police sehr ratsam
Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Mallorca-Police abzuschließen, wenn man im Ausland ein Fahrzeug mieten will. „Wer sein Fahrzeug bei der S-Direkt versichert hat, muss sich hier keine Sorgen machen. Bei unseren Tarifen AutoBasis wie auch AutoPlusProtect ist die Mallorca-Police enthalten und kein zusätzlicher Vertrag notwendig“, berichtet Cramer. Eine Mallorca-Police gilt natürlich nicht nur auf Mallorca, sondern in der gesamten Europäischen Union. In manchen Ländern decken die Kfz-Haftpflichtversicherungen oft nur sehr geringe Mindestversicherungssummen ab. Wenn etwas mit dem Mietwagen passiert, liegt der Schaden oft höher. Abhängig von der Deckungssumme kommt die S-Direkt bei Haftpflichtschäden für die Differenz auf, die die Kunden sonst hätten selbst tragen müssen.

Krise im Urlaubsland – worauf sollte geachtet werden
Sie haben den Urlaub lange gebucht und plötzlich gibt es Probleme in dem Land, auf das Sie sich lange gefreut haben? Der ein oder andere macht sich Sorgen, wenn er die Berichte und Fotos zur politischen Lage verfolgt. Ob es Versorgungsengpässe geben wird, wird das Auswärtige Amt in seinen Länderinformationen laufend aktualisieren und melden. Versicherungstechnisch sind bei wegfallenden Leistungen die Reiseveranstalter in der Pflicht. Der für alle bei einem Reiseveranstalter gebuchten Reisen gesetzlich vorgeschriebene Reisesicherungsschein schützt den Urlauber bei einer Insolvenz des Veranstalters: Bezahltes Geld wird zurückerstattet und die Rückreise trotz der Pleite vertragsgemäß durchgeführt. „Die Dokumente muss jeder Urlauber sorgfältig prüfen, um entsprechend reagieren zu können, wenn etwas passiert“, empfiehlt Cramer. Zum Beispiel muss der Original-Reisesicherungsschein den Buchungsunterlagen beigefügt sein – ohne ergänzende Kommentare. Als Veranstalter gilt aber nur, wer mindestens zwei verschiedene Leistungen zugleich vermittelt. Wer nur das Hotel bucht, ist also in einer unsicheren Lage.

Krankheit
In jedem Land sind die ärztliche Versorgung und die Abrechnungsmodalitäten unterschiedlich. Es empfiehlt sich, gerade bei Fernreisen eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Je nach Versicherungspaket bietet eine Reisekrankenversicherung die Übernahme von Arzt-, Krankenhaus- und Behandlungskosten, außerdem die Kostenübernahmen für den medizinisch notwendigen Rücktransport ins Heimatland – bei privaten und geschäftlichen Reisen. Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten nur die Krankheitskosten, wenn sie in einem Land entstehen, das entweder zur EU gehört oder mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat – nur bis zur in Deutschland üblichen Höhe und ohne Rücktransport. Besondere Risiken zu Ihren Reisezielen und Empfehlungen können auf den Internet-Seiten des Auswärtigen Amts abgerufen werden (www.auswaertiges-amt.de). Eine Notfall-Hilfe ist ebenfalls zu empfehlen, um sich bei unvorhergesehenen Ereignissen am Urlaubsort schnelle Unterstützung holen zu können.

Reiserücktritt oder -abbruch
Wer lange im Voraus gebucht hat, oft krank ist oder mit kleinen Kindern reist, dessen Risiko ist besonders hoch, dass die Reise möglicherweise gar nicht angetreten werden kann. Stornogebühren oder auch der gesamte Reisepreis werden dann fällig. Diese Gefahr deckt die Reiserücktrittsversicherung ab. Achten Sie darauf, dass auch ein unerwarteter Abbruch der Reise inbegriffen ist oder optional abgeschlossen werden kann. Hier werden in der Regel zusätzliche Rückreisekosten bei Reiseabbruch oder verspäteter Rückreise übernommen, teilweise auch der anteilige Reisepreis der gebuchten und nicht genutzten versicherten Reiseleistung zurückgezahlt. Denn jeder kann durch plötzliche Erkrankungen, Unfälle oder auch eine unerwartete Impfunverträglichkeit in exotischen Ländern in die Situation kommen, vorzeitig abreisen zu müssen. Wer viel unterwegs ist und mehrere Reisen antritt, der fährt in der Regel mit einer Jahrespolice am günstigsten. Sie ist 12 Monate lang für alle Reisen des Versicherungsnehmers gültig.

Gepäck
Das Angebot einer Reisegepäckversicherung ist sinnvoll, sofern das Gepäck einen gewissen Wert übersteigt und nicht durch den Veranstalter, von der Fluggesellschaft oder der Hausratpolice mitversichert ist.

Fremde Kinder in der Obhut
Wer fremde Kinder dabei hat, sollte mit einer Vollmacht der Eltern ausgestattet sein und diese im Notfall erreichen können, um in allen Lagen handlungsfähig zu sein.

Fazit
Gerade bei teuren Fernreisen gehören laut Cramer eine Auslandskrankenversicherung und eine Reiserücktrittsversicherung zur Basis-Ausstattung. Auch hier gibt es günstige Lösungen. „Wir bieten in Kooperation mit der Union Reiseversicherung AG ein Rundum-sorglos-Travel-Paket an, das die wichtigsten Risiken abdeckt“, berichtet Cramer. Das Travel-Paket umfasst die Absicherung bei Reiserücktritt, Reiseabbruch und ungeplanter Rückreise. Außerdem werden die Kosten für Behandlungen im Krankheitsfall, Arzneimittel oder einem Rücktransport übernommen. Übrigens gilt der Versicherungsschutz auch, wenn einem Angehörigen (zum Beispiel Ehepartner, Kinder oder Eltern) oder auch Betreuungspersonen von Minderjährigen oder Pflegebedürftigen etwas passiert. Wichtige Zusatzleistungen wie der Notfall-Service sind ebenfalls enthalten – und das alles ohne Selbstbehalt. Die Beiträge für die Reiseversicherungen sind niedriger, als viele denken. Mit dem Tarifrechner der S-Direkt kann das schnell und online überprüft werden. Lösungen wie das „Travel-Paket“ sind sehr beliebt und zählen zu den günstigsten Angeboten am Markt.

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Dieser Beitrag ersetzt keine juristische Beratung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Die Sparkassen DirektVersicherung AG ist als Pionier der Direktversicherer seit über 20 Jahren am Markt. Ihr Motto ist das 3-S-Konzept: 1) Sparpreise, 2) Service und 3) Sicherheit. Was bedeutet das für Kundinnen und Kunden? 1) Die günstigen Preise werden regelmäßig von unabhängigen Instituten wie der Stiftung Warentest / Finanztest bestätigt. 2) Freundliche, kompetente Mitarbeiter/innen beantworten alle Kundenanfragen persönlich. Das Service Center ist vom TÜV Rheinland zertifiziert. Die Quote der Kundenzufriedenheit liegt Jahr für Jahr bei nahezu 100 %. 3) Die Sparkassen DirektVersicherung AG gehört zur Sparkassen-Organisation, der größten deutschen Finanzdienstleistungsgruppe – und steht somit auf einer sicheren, vertrauenswürdigen Basis.

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Pressemitteilungen

Entspannt durch die Urlaubszeit mit Kompressionsstrümpfen

Leichte Beine an heißen Sommertagen

Gerade bei Sommerhitze haben Patienten mit Venenerkrankungen, Lip- oder Lymphödem vermehrt Beschwerden wie Schwellungen, Schmerzen oder schwere Beine. Auch Menschen ohne Krankheitsbild neigen im Sommer dazu. Deshalb ist die Kompressionstherapie insbesondere in dieser Jahreszeit wichtig.

Während langer Flüge oder Autofahrten und auch im Urlaubsland selbst darf die Kompression nicht fehlen. Mit mediven Kompressionsstrümpfen von medi in vielen Standard- und Trendfarben haben Patienten die Möglichkeit, ihre Kompressionsversorgung jeder Jahreszeit anzupassen. Verschiedene Hauttöne, frische Farben und funkelnde Swarovski® Kristalle (1) machen das Sommer-Outfit komplett. Unter www.medi.biz/farben gibt es viele weitere Informationen.

Das bringt Venen und Muskelpumpen in Schwung

Aktive Muskeln unterstützen die Venen beim Bluttransport. Radeln, Spaziergänge, Schwimmen und Aquafitness sind ideal. Auf langen Autofahrten, Bahn- oder Flugreisen aktiviert Sitzgymnastik das Blut in den Venen: Fußwippen, Fußkreisen, Zehenkrallen oder die Waden an- und entspannen sind effektive Übungen. Viel Wasser oder Tee trinken heißt die Devise, besonders an heißen Tagen.

Coole Tipps für die heiße Jahreszeit von Barbara Schöneberger

Auch medi Markenbotschafterin Barbara Schöneberger liebt die warmen Sommermonate. Auf die Frage, wie sie mit leichten Beinen durch den Sommer kommt, sagt sie: „Am liebsten ja dauerhaft in Flipflops, mit luftigen Outfits und regelmäßigen kalten Duschen! Wenn das mal nicht geht, habe ich Kompression auch im Sommer für mich entdeckt. Hätte ich nie erwartet, aber sorgt bei höheren Temperaturen für ein wirklich tolles Gefühl!“

Der Ratgeber „Venenleiden“ ist bei medi, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de erhältlich. Surftipps: www.medi.de mit Händlerfinder und www.medi.biz/patientenratgeber

(1) Swarovski® ist eine eingetragene Handelsmarke der Swarovski AG

* Bitte beachten Sie bei Bildern mit Barbara Schöneberger: Honorarfreier Abdruck nur im Zusammenhang mit einer redaktionellen Berichterstattung zu medi / ITEMm6 und Nennung des Fotocredits: “ www.medi.de„. Das Recht zur Verwendung endet am 31.12.2019.

medi – ich fühl mich besser. Für das Unternehmen medi leisten weltweit rund 2.700 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Das Ziel ist es, Anwendern und Patienten maximale Therapieerfolge im medizinischen Bereich (medi Medical) und ein einzigartiges Körpergefühl im Sport- und Fashion-Segment (CEP und ITEM m6) zu ermöglichen. Die Leistungspalette von medi Medical umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließt die langjährige Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie auch in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten mit ein. Der Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen wurde 1951 in Bayreuth gelegt. Heute liefert medi mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Kreuzfahrt: automatische Trinkgeldpauschale ungültig

Bei einer Kreuzfahrt darf der Reiseveranstalter keine „Trinkgeldempfehlung“ in den Vertrag aufnehmen. Eine solche Regelung sieht vor, dass jeden Tag eine feste Servicepauschale vom Bordkonto des Reisenden abgebucht wird, solange dieser nicht widerspricht. Derartige Vertragsklauseln sind unwirksam. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Das Prospekt eines Reiseveranstalters für Kreuzfahrten enthielt eine sogenannte „Trinkgeldempfehlung“. Sie besagte, dass den Passagieren pro Person und Nacht automatisch jeweils zehn Euro als Servicepauschale von ihrem Bordkonto abgebucht werden. Über dieses Konto erfolgte die Abrechnung aller Ausgaben der Passagiere an Bord des Schiffes, von Getränkebestellungen bis zur Buchung von Landausflügen. Die Reisenden hatten die Möglichkeit, die Servicepauschale an der Rezeption zu streichen oder zu ändern. Ein Verbraucherverband war der Ansicht, dass diese „Widerspruchslösung“ die Reisenden unangemessen benachteilige. Die Klausel sei unwirksam. Der Verband forderte den Reiseveranstalter auf, diese Formulierung nicht mehr zu verwenden. Dieser sah sich jedoch im Recht und änderte nichts.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Koblenz stellte sich auf die Seite der Verbraucher. Dem Gericht zufolge sei der Inhalt des Reiseprospekts mit Unterzeichnung des Reisevertrags Vertragsbestandteil geworden. Die Angaben im Prospekt müssten daher den Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches für Allgemeine Geschäftsbedingungen entsprechen. Durch die „Widerspruchslösung“ bei der Trinkgeldpauschale verpflichte sich der Reisende stillschweigend, über den Reisepreis hinaus Zahlungen zu leisten. „Genau das ist aber nach § 312a Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches unzulässig“, erklärt Michaela Rassat. „Ein Unternehmen darf einen Verbraucher nur durch eine klare, ausdrückliche Vereinbarung zu zusätzlichen Zahlungen verpflichten. Dafür hätte sich der Reiseveranstalter die ausdrückliche Zustimmung der Passagiere zu den Zahlungen einholen müssen. Eine „Widerspruchslösung“ reicht nicht aus.“ Die Regelung als „Empfehlung“ zu bezeichnen, ändere laut Gericht daran nichts. Wenn etwas bei fehlendem Widerspruch als akzeptiert gelte, sei es nicht mehr unverbindlich. „Das Gericht entschied, dass der Reiseveranstalter die entsprechende Klausel in seinen Prospekten und Verträgen nicht mehr verwenden darf“, so die D.A.S. Juristin.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Verbraucher sollten in Reiseprospekten und -verträgen besonders bei Kreuzfahrten auf solche oder ähnliche Klauseln achten. Der Veranstalter kann dem Reisenden keine zusätzlichen Zahlungen auferlegen, nur weil dieser nicht widerspricht. „Solche Regelungen sind nicht rechtswirksam, da sie Verbraucher unangemessen benachteiligen. Nur eine ausdrückliche Vereinbarung führt zu einer Zahlungspflicht“, so die Rechtsexpertin.
Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 14. Juni 2019, Az. 2 U 1260/17

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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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Pressemitteilungen

Darf und sollte man in der Probezeit Urlaub nehmen? Antwort vom Fachanwalt!

Ist die gewünschte Arbeitsstelle endlich gefunden, tauchen plötzlich zahlreiche Fragen auf. Zu ihnen gehört die Frage nach dem Urlaubsanspruch in der Probezeit.

Viele Arbeitnehmer tun sich schwer, ihren Arbeitgeber in den ersten 6 Monaten auf dem Prüfstand um freie Tage zu bitten. Schließlich möchte man nicht arbeitsunwillig oder dreist wirken.

Die gute Nachricht: Rein rechtlich ist die Lage ganz klar! Dieser Beitrag erklärt Ihnen alles Wichtige über den Urlaub in der Probezeit.

1. Darf man in der Probezeit Urlaub nehmen?

Ja, man darf. Jeder Arbeitnehmer hat einen Urlaubsanspruch, auch während der Probezeit. Mit dem Eintritt in das neue Unternehmen erwerben Arbeitnehmer sofort einen Anspruch auf Urlaub. Dieser Urlaubsanspruch in der Probezeit ist jedoch nur anteilig, so dass Arbeitnehmer nicht sofort den ganzen Jahresurlaub nehmen dürfen.

Dies stellt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber häufig vor Probleme, da der tatsächliche Urlaubsanspruch nicht ganz klar ist.

Grundsätzlich erwerben Arbeitnehmer den vollen Urlaubsanspruch immer erst dann, wenn sie bereits sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sind. Auch, wenn nur eine kurze Probezeit vereinbart wurde, gilt diese Regel. Arbeitnehmer, die kürzer als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sind, haben lediglich einen anteiligen Urlaubsanspruch. Dieser beträgt ein Zwölftel des jährlichen Urlaubs pro Monat.

Beispiel:

Frau Blume arbeitet seit Januar 2019 in einem Blumengeschäft. Ihr Arbeitsvertrag beinhaltet einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Frau Blume möchte im März an der Hochzeit ihrer besten Freundin teilnehmen, die leider wochentags stattfindet, und möchte dafür Urlaub nehmen. Ihr stehen pro Monat ein Zwölftel des jährlichen Urlaubs zu. Damit hat sie Anspruch auf 2,5 freie Tage pro Monat.

Da sie im März bereits den dritten Monat in dem Blumengeschäft arbeitet, dürfte sie 7,5 Tage Urlaub nehmen. Tatsächlich darf sie sogar 8 Tage Urlaub nehmen, da hier stets eine Aufrundung stattfindet. Einer Teilnahme bei der Hochzeit steht also nichts im Wege.

2. Probezeit: Urlaub trotz Kündigung?

Die Probezeit dient dazu, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber gut kennenlernen und herausfinden können, ob sie zueinander passen. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht. Kommt es nun während der Probezeit zu einer Kündigung, fragen sich viele Arbeitnehmer, was mit ihrem Urlaubsanspruch passiert. Immerhin besagt § 4 des bundesurlaubsgesetzes, dass der volle Urlaubsanspruch „erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben“ wird.

Häufig denken Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei einer Kündigung innerhalb der ersten sechs Monate, dass kein Urlaubsanspruch wegen Probezeit besteht. Selbstverständlich erwerben die Arbeitnehmer auch in der Probezeit ihren anteiligen Urlaubsanspruch.

Wie das Beispiel mit Frau Blume gezeigt hat, hätte ein Arbeitnehmer unter gleichen Voraussetzungen 2,5 Tage Urlaubsanspruch, wenn ihm im ersten Monat gekündigt wird. Dasselbe gilt für den Fall, dass der Arbeitnehmer selbst kündigt. Kann er die freien Tage aus betrieblichen Gründen nicht nehmen oder liegt eine fristlose Kündigung vor, muss der Arbeitgeber die 2,5 Tage auszahlen.

3. Urlaub in der Probezeit: Zustimmung des Arbeitgebers erforderlich?

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber die Urlaubswünsche seiner Angestellten berücksichtigen. Dennoch können sachliche Gründe dem Urlaubswunsch entgegenstehen. In §7 Abs. 1 BUrlG sind die Gründe formuliert. Demnach können dringende betriebliche Belange Ursache dafür sein, dass der Arbeitgeber den Urlaub ablehnen darf.

Überschneiden sich die Urlaubswünsche der Kollegen, darf der Arbeitgeber nach sozialen Gesichtspunkten entscheiden. Liegt der Urlaubswunsch beispielsweise in der Ferienzeit, haben die Mitarbeiter Vorrang, die schulpflichtige Kinder haben.

Die Probezeit an sich ist kein sachlicher Grund. Der anteilig erworbene Urlaubsanspruch kann genehmigt werden, solange keine sachlichen Gründe dagegen sprechen.

4. Sollte man schon in der Probezeit um Urlaub bitten?

Das ist keine leicht zu beantwortende Frage. Grundsätzlich sieht es natürlich seltsam aus, wenn jemand seit zwei Wochen im neuen Unternehmen arbeitet und schon um Urlaub bittet. Manchmal kommt es jedoch vor, dass unvorhergesehene Ereignisse einen freien Tag erforderlich machen. Handwerkerbesuche, die sich nicht verschieben lassen, gehören dazu.

Gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 BUrlG müssen Arbeitnehmer ihren Urlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen. Er kann nur dann mit ins neue Jahr genommen werden, wenn dringende Gründe dies notwendig machen. Manchmal haben Arbeitnehmer ihren Jahresurlaub auch bereits gebucht, so dass er in die Probezeit im neuen Unternehmen fällt.

Hier ist es wichtig, schon bei den Vertragsverhandlungen mit offenen Karten zu spielen. Übersteigt der Urlaub ihren anteiligen Anspruch lassen sich auf diese Weise auch unbezahlte Urlaubstage aushandeln.

5. Im Zweifel hilft ein Anwalt

In bestimmten Situationen fällt die Berechnung des Urlaubsanspruchs etwas komplexer aus, so dass der Rat eines Anwalts hilfreich sein kann. Dazu gehören Situationen wie die, den Arbeitgeber mitten im Jahr zu wechseln, insbesondere dann, wenn zum Zeitpunkt des Wechsels bereits mehr Urlaub genommen wurde, als anteilig erlaubt.

Um die Eingangsfrage „Darf man in der Probezeit Urlaub nehmen?“ endgültig zu beantworten: Ja, anteilig darf man das! Ganz gleich, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer unsicher über den Urlaub in der Probezeit sind: Ein Anwalt zeigt die Fallstricke und sorgt für Klarheit.

Quelle: https://zametzer-law.de/probezeit-urlaub/

Rechtsanwalt Markus Maximilian Zametzer

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Als Fachanwalt für Arbeitsrecht in München Süd berate ich Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Geschäftsführer, wie auch kleinere Unternehmen zu sämtlichen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Liegt Ihnen eine betriebsbedingte Kündigung vor, brauchen Sie Unterstützung bei einer Kündigungsschutzklage oder haben Sie Fragen zu einem Arbeitsvertrag für Ihre Mitarbeiter? In meiner Kanzlei in Unterhaching werden Sie individuell und persönlich beraten.

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