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10 Jahre krebsfrei, aber noch lange nicht am Ende

Gespräch mit Michael und Uli Roth bei Markus Lanz

Ladenburg, Mai 2019. Immer wieder wird von vermeintlich überraschend aufgetretenen unheilbaren Erkrankungen oder gar Todesfällen, nicht nur von Prominenten berichtet. Wie kann es sein, dass jemand, der an einem Tag noch völlig gesund wirkt, plötzlich unheilbar erkrankt oder verstirbt? Ein wesentlicher Grund ist die fehlende Vorsorge und Früherkennung. Damit können Erkrankungen zwar nicht immer verhindert werden, aber deren Heilungschance verbessert sich bei rechtzeitiger Diagnose, bzw. deren Verlauf kann günstig beeinflusst werden.

Michael und Uli Roth, ehemalige Handball-Nationalspieler, sind vor rund zehn Jahren mit Mitte vierzig beide an Prostatakrebs erkrankt. Das ist an sich keine Seltenheit, denn in Deutschland allein erkranken jedes Jahr rund 60.000 Patienten. Es ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Sie bleibt lange unentdeckt, da sie anfangs keine Schmerzen verursacht oder Auffälligkeiten zeigt. Wenn ein Prostatakarzinom Beschwerden verursacht, ist oftmals keine Heilung mehr möglich. Nur der regelmäßige Gang in eine urologische Praxis hilft, frühzeitig eine eventuelle Erkrankung zu entdecken und dann unter Erhalt einer normalen Lebensqualität zu heilen.

Der Prostatakrebs war für beide Roth-Bruder natürlich ein Schock. Nach intensiven Beratungen entschlossen sich beide Bruder zu einer Operation, nicht wissend, wie sie ausgehen wurde. Beide hatten von den Nebenwirkungen von Erektionsstörungen bis Inkontinenz gehört und hatten Respekt vor der gesamten Behandlung. Im Gespräch mit Michael und Uli Roth durften wir einige Fragen stellen, insbesondere zur bevorstehenden Talk-Runde bei Markus Lanz am 29. Mai 2019:
Michael und Uli, ihr seid vor 10 Jahren an Krebs erkrankt und habt damals wie heute nie ein Hehl daraus gemacht, über Prostatakrebs und die Folgen zu sprechen. Was war der Grund dafür?

Uli Roth: „Wir waren früher Profisportler. Dort behandelte man offensichtliche Brüche, aber hätte nie über solche Krebserkrankungen gesprochen. Wir wollen bewusst das Tabu brechen, um Männer dazu zu animieren, zur Vorsorge zu gehen. Wenn dadurch nur ein Leben gerettet werden kann, dann ist das doch eine gute Sache.“

Ihr steht nach wie vor viel in der Öffentlichkeit. Uli, du durch deine Arbeit als Manager im Musik und Sport-Bereich, Michael, du als Handballtrainer. Wo und warum habt ihr euch weiterhin eingebracht, um das Thema Vorsorge ins Rampenlicht zu rucken?

Michael Roth: „Wir haben uns in den letzten Jahren primär für die „FFF Für alle. Für jeden. Für uns. Die Urologie.“ Kampagne der Deutschen Gesellschaft für Urologie engagiert, denn es ist uns eine Herzensangelegenheit, für breite Aufklärung zu sorgen. Die Resonanz war durchweg positiv, denn auf der zur FFF-Kampagne gehörenden Webseite www.urologiefuer-alle.de können sich Interessierte und Patienten über alle Erkrankungen in der Urologie erkundigen und erhalten wertvolle Tipps. Außerdem ermöglicht ein Online-Vorsorgeplaner den Lesern eine bessere Planung ihrer Vorsorgeuntersuchungen. Ihnen werden darüber
hinaus urologische Praxen in der Nähe angezeigt, in der sie alle medizinischen Fragen direkt mit dem Arzt klären können.“

Uli Roth: „Vor uns haben wenig „Prominente“ über ihre Erkrankungen gesprochen, schon gar nicht über Inkontinenz oder andere Tabu- Themen. Das hat sich in den letzten 10 Jahren geändert. Jetzt sprechen auch Politiker wie Wolfgang Bosbach oder Schauspieler wie Ben Stiller darüber. Insofern freuen wir uns, dass die Gesellschaft insgesamt etwas offener für diese Themen geworden ist. Wenn wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten, freut uns das sehr.“

Michael Roth: „Vor zwei Jahren startete die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU), damals unter der Präsidentschaft von Prof. Tilman Kälble aus Fulda, die breit angelegte FFFKampagne, um die Männergesundheit und Früherkennung gezielt in den Fokus zu rucken. Wir haben uns gerne daran beteiligt, diese zu unterstützen.“

Uli Roth: „Daraufhin sind wir vergangenes Jahr gefragt worden, ob wir Teil des Patientenbeirats des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg werden möchten und haben sofort zugesagt. Hier erhalten wir nochmals einen anderen Blickwinkel aus der Krebsforschung und können wiederum aus Sicht der Patienten etwas beitragen. Das ist schon sehr besonders.“

Michael Roth: „Wir engagieren uns außerdem für „Handball hilft“, die „Cancer Survivors“ und die Deutsche Krebshilfe.“

Ihr seid am 29. Mai 2019 in der Talkshow bei Markus Lanz zu sehen. Wie kam es dazu?

Michael Roth: „Unsere Krebserkrankung ist jetzt 10 Jahre her. Wir haben seitdem unzählige Workshops gehalten, waren auf Kongressen und Patiententagen und betreiben sogar eine eigene Website, um weiterhin aufzuklären. Über Uli gibt es sogar eine Dokumentation zur Prostata-OP. Wir sind nach wie vor Gesicht der Kampagne „Für alle. Für jeden. Für uns. Die Urologie“ unter der Schirmherrschaft von DGU und BvDU, den beiden großen Urologenverbänden, um darüber frisch und praxisnah Interessierte und Patienten über die Urologie zu informieren bzw. die Angst vor der Vorsorge zu nehmen. Viele unserer Handball-Freunde oder Comedians wie Bodo Bach und Atze Schröder unterstützen uns dabei. Auch Frank Elstner, der Gründungsmitglied der Deutschen Krebshilfe ist, ist dabei. Auf der
Website www.urologie-fuer-alle.de bzw. www.urologenportal.de der Deutschen Gesellschaft für Urologie wird entsprechend berichtet.

Uli Roth: „Wir möchten einfach nicht nachlassen, Männer dafür zu sensibilisieren, sich zu öffnen, über Ihre Erkrankung zu sprechen. Nicht als Zeichen von Schwäche, sondern ganz im Gegenteil, um sich und anderen die Angst zu nehmen und dafür zu sorgen, Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig und frühzeitig wahrzunehmen.“

Vielen Dank für das Interview.

Weitere Informationen zur FFF-Kampagne und den Roth-Brüdern gibt es hier:
www.urologie-fuer-alle.de
www.roth-zwillinge.de
www.urologenportal.de

Talkrunde bei Markus Lanz, 29.5.2019, Ausstrahlung am gleichen Tag, 23.15 Uhr im ZDF:
http://newsletter.fernsehmacher.de/newsletter/2019_Newsletter.pdf
Weitere Infos und Kontakt unter: info@urologie-fuer-alle.de.

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Neuer Dornier MedTech Holmium-Laser für Lithotripsie gewinnt German Design Award

Der neue Holmiumlaser für Steinlithotripsie Medilas® H Solvo® 35 von Dornier MedTech, dem weltweit führenden Anbieter im Bereich innovative Nierensteinzertrümmerung, hat den German Design Award 2019 in der Kategorie „Medical, Rehabilitation and Health Care“ erhalten.

Der vom Rat für Formgebung verliehene German Design Award gilt als führende internationale Auszeichnung für einzigartige Design-Trends. Ihr Auftrag ist es, wegweisende Projekte zu würdigen, die einen wichtigen Beitrag zur deutschen und zur internationalen Designlandschaft leisten. Der von den Design- und Forscherteams von Dornier entwickelte Medilas H Solvo 35 zeichnet sich durch ein durchdachtes Designkonzept, optimale Funktionalität und hervorragende Produktqualität aus.

Der Dornier Medilas H Solvo 35 gehört zu den Holmium-Lasern der neuen Generation, die die Effizienz im Operationssaal erhöhen. Als Neuzugang im Laser-Portfolio von Dornier MedTech integriert der 35-Watt-Holmium-Laser den patentierten Advanced Mode™ zur Reduzierung von Steinbewegungen.

Der Dornier Medilas H Solvo 35 steht für eine erhebliche Reduzierung der Behandlungsdauer, einen vereinfachten Workflow und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Georg Frosch, Senior Director von Dornier MedTech Europe, erläutert: „Der German Design Award ist eine große Ehre für unser Unternehmen. Damit wird unsere alltägliche Erfahrung bestätigt, dass exzellente Benutzerfreundlichkeit in Kombination mit einem hervorragenden Design unverzichtbar für die patientenorientierte Medizintechnik ist. Bei der Arbeit mit den Urologie-Teams in Krankenhäusern weltweit erhalten wir für unseren H 35-Laser ein hervorragendes Feedback. Die Auszeichnung mit dem renommierten German Design Award bestätigt uns in unserer Strategie und bestärkt uns darin, auch in Zukunft diesen Weg weiterzugehen.“

Weitere Informationen zum Medilas H Solvo 35 unter http://www.dornier.com

Dornier MedTech mit Hauptsitz bei München ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Accuron MedTech. Als Hersteller von Medizinprodukten legt Dornier seinen Schwerpunkt auf führende Technologien sowie die Verbesserung der Lebensqualität durch wissenschaftlich hervorragende Urologieprodukte und -lösungen. Ärzte, Gesundheitsdienstleister und Forschungsgruppen auf der ganzen Welt vertrauen dem Unternehmen, das als Vorreiter in den Bereichen Lithotripsie und chirurgische Laser gilt und sich in 40 Jahren innovativer und serviceorientierter Arbeit zu einem der renommiertesten MedTech-Unternehmen der Branche entwickeln konnte.

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Argelsrieder Feld 7
82234 Wessling
0049 8153 888163
bgrad@dornier.com
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biolitec® auf der Medica 2018: 10 Jahre ELVeS® Radial®-Lasertherapie und exzellente Heilungserfolge in der Proktologie und Urologie mit LEONARDO®

10 Jahre ELVeS® Radial®-Verfahren – Studien belegen exzellente Heilungsraten der biolitec-Verfahren bei Steißbeinfisteln und BPH – Neue Laserfaser „Sharp tip“ speziell für mikrochirurgische Eingriffe – biolitec® auf Medica Halle 10 Stand H46

biolitec® auf der Medica 2018: 10 Jahre ELVeS® Radial®-Lasertherapie und exzellente Heilungserfolge in der Proktologie und Urologie mit LEONARDO®

(Bildquelle: biolitec®)

Jena, 09. November 2018 – Der Laserpionier biolitec® setzte Maßstäbe, als er das ELVeS® Radial®-Verfahren für die minimal-invasive endovenöse Behandlung von Krampfadern entwickelte und 2008 in den Markt einführte. 2012 folgte mit der ELVeS® Radial® 2ring-Faser die nächste Revolution durch die Erweiterung auf zwei Lichtringe, die die Laserleistung in zwei gleichwertige Anteile von je 50 Prozent aufteilen und damit eine noch homogenere Abstrahlung bewirken. Die Nebenwirkungen werden bei einer sehr hohen Okklusionsrate noch mehr reduziert und damit die postoperativen Schmerzen ebenso wie Ekchymosen weiter minimiert. Seit 2017 steht die ELVeS® Radial® 2ring slim-Faser mit einem Durchmesser von nur 1,3 mm zur Verfügung und bietet somit die Möglichkeit, neben den größeren Stammvenen auch Perforansvenen und Seitenäste sowie kompliziertere anatomische Strukturen und Stripping-Rezidive zu therapieren.

Mit den biolitec® Therapien FiLaC® (Fistula-tract Laser Closure for anal fistulae), SiLaC® (Sinus Pilonidalis treatment) und LHP® (LaserHemorrhoidoPlasty for hemorrhoids) für die Proktologie hat die biolitec® innovative minimal-invasive Methoden entwickelt, bei der das Gewebe von innen mit der Laserenergie bestrahlt und dadurch schonend zerstört wird. Die Behandlung von Steißbeinfisteln kann mit der neuen, besonders schonenden minimal-invasiven Methode SiLaC® von biolitec® eine Heilungsrate von über 90 Prozent bereits nach der ersten Behandlung erzielen. Dies hat eine Studie ergeben, die an 237 Patienten am gastroenterologischen Fachbereich der Universitätsklinik Ioannina, Griechenland, durchgeführt und im Juni 2018 veröffentlicht wurde.

Rund ein Drittel aller Frauen ab 30 Jahren sind von Myomen betroffen. Die schonende und vor allem gebärmuttererhaltende Behandlung von Myomen ist gerade für Frauen mit Kinderwunsch von großer Bedeutung. Die HOLA®-Lasertherapie von biolitec® ist eine sanfte und effektive Behandlungsalternative mittels Laser, die ambulant und unter lokaler Anästhesie durchgeführt werden kann. Mit den Glasfasern MyoFiber® im unterschiedlichen Design lassen sich Myome schnell und schonend enukleieren. Die Laserenergie vermeidet das Zusammenziehen der Uterusmuskulatur und kann somit ohne oder unter minimaler, lokaler Anästhesie eingesetzt werden. Der äußerst schonende Eingriff unter kontinuierlicher Spülung mit Kochsalzlösung gewährleistet eine schnelle Rückkehr zu normalen Aktivitäten.

In der Urologie ist die minimal-invasive Laserbehandlung LIFE der biolitec® mit ihrer Channel-Technik besonders gut für die Behandlung der Benignen Prostatahyperplasie bei Risikopatienten geeignet. Urologen im Harasanshin Hospital Fukuoka in Japan haben diese spezielle Channel-Technik mitentwickelt und mit diesem Verfahren 26 Patienten operiert, die entweder unter Diabetes leiden und/oder Antikoagulantien einnehmen müssen. Mit der Channel-Technik konnte deutlich schneller als bei herkömmlichen Verfahren – durchschnittlich 1 Stunde – operiert und eine große Kavität erreicht werden, ohne das Gewebe komplett entfernen zu müssen. Die besonders bei großen Drüsen üblicherweise auftretenden Nebenwirkungen wie Schwellungen, Dysuria oder Retention traten nicht auf.

Bereits am Anfang dieses Jahres hat biolitec® ihre „Sharp tip“-Laserfaser speziell für mikrochirurgische Eingriffe vorgestellt. Diese nadelförmige Faserspitze ist die erste Laserfaser weltweit, die ohne angekoppelte oder adaptierte separate Endungen schneiden und koagulieren kann. Der Operateur kann die Glasfaser leicht führen und damit in vielen Fällen das klassische Skalpell komplett ersetzen. Dies ermöglicht eine im Vergleich zu herkömmlichen Lasersystemen noch sicherere Handhabung. Mit der „Sharp tip“-Faser gibt es erstmalig ein Laser-Skalpell aus einem homogenen Glasfaserstück, mit dem beispielsweise Schlupflid-Operationen einfach und präzise durchgeführt werden können.

Das biolitec®-Team präsentiert auf der diesjährigen Medica in Düsseldorf am Stand H46 in Halle 10 neben den oben genannten Neuheiten auch die gesamte Bandbreite der bewährten LEONARDO®-Laser-Familie.

Zur LEONARDO®-Laser-Familie gehören zum einen die Laser der LEONARDO® Dual-Serie in den Stärken 45 Watt, 100 Watt und 200 Watt, die sich alle durch die während der Behandlung stufenlosen Nutzung der zwei Wellenlängen 980nm und 1470nm auszeichnen. Diese Laser sind die vielseitigsten medizinischen Laser, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind. Sie sind sowohl in den Bereichen Phlebologie und Proktologie als auch für minimal-invasive Eingriffe in der Urologie, Gynäkologie, HNO, Orthopädie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie, Ästhetischen Chirurgie sowie Ophthalmologie geeignet. Der innovative LEONARDO® Mini komplettiert die Laser-Familie. Dieses gerade einmal 900 Gramm leichte Gerät ist zum einen erhältlich in einer Ausführung mit der Wellenlänge 1470nm sowie als LEONARDO® Mini Dual mit den beiden Wellenlängen 980nm und 1470nm. Der kleine Laser kann auch mobil bei den etablierten Behandlungsmethoden der biolitec® bei Venenerkrankungen, Hämorrhoiden, Fisteln, einem breiten Spektrum an HNO-Erkrankungen, in der Urologie, Gynäkologie sowie Orthopädie eingesetzt werden.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
biolitec
Joern Gleisner
Otto-Schott-Str. 15
07745 Jena
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Wenn etwas in die Hose geht – Inkontinenz behandeln

Inkontinenz bei Frauen ist sehr häufig aber gut behandelbar!

Unkontrollierter Harnverlust ist für viele Frauen ein leidiges Thema, welches sie in der freien Gestaltung ihres Alltags stark einschränkt. Doch auch wenn Inkontinenz keine Sache ist, über die man gerne spricht, sollten Betroffene den Schritt zum Arzt wagen, da verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen. Mit einer Unterspritzung der Harnröhre lässt sich das Problem meist einfach beheben.

Manchen passiert es beim Sport, anderen bei schwerem Heben und einigen gar bei plötzlichem Lachen oder Niesen: Immerhin ein Drittel aller Frauen ist im Verlauf ihres Lebens von einer Belastungsinkontinenz betroffen. Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Lebensalter. Dennoch handelt es sich nicht um eine unvermeidliche Alterserscheinung, mit der man sich abfinden muss. Und auch in jüngeren Jahren kann bereits eine Inkontinenz entstehen, so zum Beispiel häufig nach einer Schwangerschaft und Entbindung, aber auch nach Unfällen oder Operationen.

Die Hemmschwelle ist hoch

Weil es sich bei Inkontinenz um ein sehr intimes und unangenehmes Problem handelt, trauen sich Betroffene häufig nicht, in der Sprechstunde davon zu erzählen. Stattdessen leiden sie im Stillen und versuchen, kritische Situationen im Alltag zu vermeiden. Einige Frauen glauben auch, dass es bei Harnverlust gar nicht um eine „echte“ Krankheit handle und es ohnehin keine Behandlungsmöglichkeiten gäbe. Tatsächlich existiert jedoch eine Vielzahl wirksamer Therapien, die Betroffenen ihre Lebensqualität zurückgeben können.

Einfache (Er)Lösung von jahrelangen Beschwerden

Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer ist laut der FOCUS-Ärzteliste einer der besten Urologen Deutschlands und einer von zwei Chefärzten der urologischen Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG. Hier wird ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum betrieben, in dem Urologen, Frauenärzte, Neurologen, Physiotherapeuten, Chirurgen und weitere Fachleute eng zusammenarbeiten. Er berichtet: „Bei einer Belastungsinkontinenz ist meist das Beckenbodengewebe schwach. Dies kann an Schwangerschaften und Geburten, hormonellen Veränderungen oder Übergewicht liegen und äußert sich durch eine Störung des Blasenschließmuskels. Ein wichtiger erster Schritt zur Behandlung ist stets gezieltes Beckenbodentraining. Wenn das nicht reicht, machen wir sehr gute Erfahrungen mit einer Unterspritzung der Harnröhre.“ Er erklärt, dass bei diesem Verfahren Bulkamid, welches zu 97,5% aus hochreinem Wasser und zu 2,5% aus quervernetztem Polyacrylamid besteht, wie ein Polster an mehreren Stellen unter die Schleimhaut der Harnröhre gespritzt wird. Dadurch wird das Lumen der Harnröhre elastisch eingeengt. Ungewollter Urinverlust kann somit bei alltäglichen Aktivitäten verhindert werden. „Der relativ leicht durchzuführende Eingriff kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Vollnarkose oder Spinalanästhesie erfolgten. Meist ärgern sich unsere Patientinnen, dass sie nicht schon viel früher gekommen sind, da ihr jahrelanges Leiden so schnell und einfach beseitigt werden kann.“

Betroffene und Interessierte können sich unter Tel.: 0961 303-3325 oder
urologie@kliniken-nordoberpfalz.ag für das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum anmelden.

Die Urologische Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG:

Seit 2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie im Sinne eines Kollegialsystems von den zwei Chefärzten Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer und Prof. Dr. med. Th. Klotz geleitet. Wie in diesem Jahr wurden beide auch in den vergangenen Jahren in die Focus-Ärzteliste Top-Mediziner unter die besten Mediziner Deutschlands im Fachgebiet Urologie gewählt. Prof. Bschleipfer ist darüber hinaus Vorsitzender des nationalen Expertenpanels, des Arbeitskreises Benignes Prostatasyndrom (AK BPS) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung. Gerade zur Abklärung des BPS ist es in Weiden möglich, eine „Computeranalyse“ der Obstruktion, d.h. der Einengung der Harnröhre, vorzunehmen.
Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Hinsichtlich des BPS stehen neben nicht-operativen Verfahren zahlreiche Optionen der Intervention zur Verfügung. So ließe sich die Prostata beispielsweise nicht nur mit der klassischen (monopolaren oder bipolaren) Elektroresektion („Hobelung“) sondern auch mit einem Laser der neuesten Generation (Greenlight-Laser 180 W) verkleinern. Zusätzlich werden sukzessive neue Therapiemöglichkeiten eingeführt, welche mit immer weniger Aufwand und Intervention Linderung herbeiführen. Beispielhaft seien das Rezüm-Verfahren oder die temporäre (einwöchige) Implantation von iTIND zu nennen.
Generell werden in Weiden alle urologischen Krankheitsbilder behandelt. Hierzu zählen Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens. Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auch auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumoren gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit Blasenspeicher- und -entleerungsstörungen, wie z.B. verstärktem Harndrang und/oder unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche und Genitalvorfall umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Besonderes Augenmerk wird auch Männern geschenkt, welche an einer Inkontinenz nach Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs leiden (Postprostatektomie-Inkontinenz). Auch hier stehen unterschiedlichste diagnostische und therapeutische Optionen zur Verfügung. Weiterhin gehören die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG:

Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist ein leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit sechs Akut-Krankenhäusern, zwei Rehabilitationseinrichtungen, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und drei Medizinischen Versorgungszentren bietet sie koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr werden auf den Stationen und den Ambulanzen mehr als 100.000 Menschen geholfen.
Mit rund 70 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand.
Gleichzeitig ist die Klinikgruppe sowohl größte Arbeitgeber, als auch Ausbildungsbetrieb in der nördlichen Oberpfalz: Sie beschäftigt dauerhaft rund 3.000 Angestellte und ca. 300 Auszubildende.
Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, muss das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich agieren. So ist die Kliniken Nordoberpfalz AG in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand.

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Harnröhrenrekonstruktionen jetzt ohne Verletzungen des Mundraums möglich

Uniklinik Köln veröffentlicht mit 3 weiteren urologischen Zentren Langzeitdaten von MukoCell im Journal of Urology

Harnröhrenrekonstruktionen jetzt ohne Verletzungen des Mundraums möglich

Das führende urologische Referenzzentrum, das Universitätsklinikum Köln unter Leitung von Prof. Dr. med. Axel Heidenreich, hat kürzlich in dem weltweit wichtigsten Urologen-Journal und offiziellen Publikationsorgan der amerikanischen Urologen- Vereinigung (AUA) dem „Journal of Urology“, die MukoCell-Langzeitdaten publiziert. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Erfolgsrate bei der Beseitigung der Harnröhrenstriktur mit den Ergebnissen der traditionellen Mundschleimhautplastik (Entnahme von nativer Mundschleimhaut) vergleichbar ist, unter Vermeidung von für den Patienten äußerst belastenden Schäden im Mundbereich (Barbagli et. al. Anterior Urethroplasty using a new Tissue Engineered oral Mucosa Graft: Surgical Techniques and Outcome, 05/2018).

Das MukoCell-Verfahren stellt damit einen Meilenstein in der wissenschaftlichen Entwicklung der Urologie dar. Erstmals ist es möglich, den erforderlichen Gewebeersatz im Labor mit patienteneigenen Zellen zu züchten und Patienten vor einer Verstümmlung des Mundraums bewahren zu können. Für die Urologen und die Patienten hat dies den Vorteil, eine zusätzliche Operation mit schweren Nebenwirkungen und einem wissenschaftlich nicht überprüften Verfahren zu vermeiden. Die OP-Zeit verkürzt sich dadurch signifikant.

Unnötige Schädigungen im Mund der von Harnröhrenverengungen betroffenen Patienten könnten damit der Vergangenheit angehören. Bislang lehnen die gesetzlichen Krankenkassen die Erstattung von MukoCell jedoch aus Kostengründen ab mit Verweis auf das billigere, traditionelle, wissenschaftlich jedoch nur unzureichend geprüfte Verfahren der Mundschleimhautplastik (Entnahme und Transplantation von nativer Mundschleimhaut).

Nach ihren Vorstellungen soll der Versicherte weiterhin als natürlicher Gewebespender Ersatzgewebe kostengünstiger zur Verfügung stellen, als dies mit geprüften modernen Technologien zur Züchtung von patienteneigenem Gewebe im Labor möglich ist. Die bekannten Schäden im Mundraum ihrer Versicherten sind damit als gegeben hinzunehmen, die damit verbundenen Belastungen für die Patienten werden ignoriert.

Die ablehnende Haltung der Krankenkassen steht jedoch rechtlich auf tönernen Füßen. Nach § 8c Abs. 1 Transplantationsgesetz (TPG) ist die Entnahme von Gewebe zum Zweck der Rückübertragung bei einer lebenden Person u.a. nur dann zulässig, wenn diese im Rahmen einer medizinischen Behandlung erfolgt und nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft für diese Behandlung erforderlich ist. Außerdem muss der Patient in die Entnahme und Rückübertragung einwilligen. Sollte es an dieser Einwilligung fehlen, wäre die großflächige Entnahme der Mundschleimhaut bereits aus diesem Grund rechtswidrig.

Die Anwendung von MukoCell ist seit dem 23.12.2013 behördlich genehmigt. Der traditionellen großflächigen Entnahme der Mundschleimhaut als rein empirischem Verfahren fehlt eine solche allgemeine Anerkennung. Weder wurden Wirksamkeit und Risiken der Entnahme und Transplantation der Mundschleimhaut von einer Behörde überprüft, noch wurden überprüfbare klinische Studien durchgeführt. Lediglich monozentrische, retrospektive Fallanalysen mit geringer wissenschaftlicher Aussagekraft liegen vor.

Damit entspricht die traditionelle großflächige Entnahme der Mundschleimhaut nicht dem Stand der medizinischen Wissenschaft. Auch Empfehlungen für dieses Verfahren in Form von Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaft (Deutsche Gesellschaft für Urologie), wie in anderen Bereichen üblich, existieren nicht. Ärzte, die diese Methode anwenden, berufen sich auf den Ausnahmetatbestand des § 4a Nr. 3 AMG. Danach ist das gesamte Arzneimittelgesetz mit seinen zum Schutz der Patienten vorgesehenen Anforderungen an die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln, zu denen definitionsgemäß auch Gewebe gehört, auf die Mundschleimhauttransplantation nicht anwendbar.

Nach § 8c Abs. 1 Nr. 2 TPG muss die Entnahme und Rückübertragung des Gewebes für die jeweilige medizinische Behandlung außerdem erforderlich sein. Dies trifft auf die großflächige Entnahme der Mundschleimhaut des Patienten nicht zu, da bereits eine minimale Gewebeprobe (0,5 cm²) für die Herstellung von MukoCell ausreicht.

MukoCell macht die traditionelle Mundschleimhautplastik überflüssig. Die großflächige Entnahme der Mundschleimhaut ist wegen Verstoßes gegen § 8c Abs. 1 Nr. 2 TPG rechtswidrig.

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Die UroTiss Europe GmbH ist ein pharmazeutisches Unternehmen, mit Hauptsitz in Neuss / Deutschland, welches ein innovatives und schonendes Verfahren bei der operativen Behandlung von Harnröhrenverengungen und Hypospadien entwickelt hat. Über ein autologes Zelltransplantat (MukoCell®) können patienteneigene Zellen zur Behandlung von Harnröhrenstrikturen verwendet werden. Der aus eigener Forschung und Entwicklung des Unternehmens stammende Gewebeersatz ist das weltweit erste aus patienteneigenen Zellen hergestellte Gewebeprodukt (Tissue Engineering-Produkt) in der Urologie.

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Prof. Dr. Thorsten Schlomm erhält Wil de Jongh-Medaille

Prof. Dr. Thorsten Schlomm erhält Wil de Jongh-Medaille

Prof. Dr. Thorsten Schlomm (Bildquelle: Eva Hecht)

Bonn, den 13. Juni 2018. Für seine besonderen Leistungen in der Therapie und in der Erforschung des Prostatakrebses wurde Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Charité Berlin, vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. mit der Wil de Jongh-Medaille am 30. Mai 2018 in Magdeburg ausgezeichnet.

In seiner klinischen Tätigkeit entwickelte Prof. Schlomm eine Operationsmethode die eine signifikante Verringerung der Inkontinenz nach Prostatektomien ermöglicht. Damit verbessert sich die Lebensqualität an Prostatakrebs operierter Männer erheblich.

Prof. Schlomm forscht im Internationalen Krebsgenom Konsortium an der der Entwicklung individualisierter Therapien mit Hilfe der Genomanalyse. In der Praxis nutzt er die Genomsequenzierung bereits für Patienten bei denen die Standardtherapien nicht mehr wirksam sind.

Sein Bekenntnis zur spezialisierten, interdisziplinären Behandlungen der Prostatakrebspatienten ist das Versprechen guter Lebensqualität für seine Patienten. Messen, Berichten und Vergleichen der Therapieergebnisse mit identischen international konsentierten klinischen und von Patienten berichteten Indikatoren haben für Prof. Schlomm Priorität bei der Qualitätsverbesserung der Prostatakrebstherapie. Dass nicht mehr Fallzahlen, sondern die Behandlungsqualität über die Höhe der Honorierung bestimmen soll, ist sein eindrucksvolles Bekenntnis zur wertbasierten medizinischen Versorgung.
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe dankt Prof. Schlomm für seine Leistung als Forscher und Arzt und für seine Unterstützung der Prostatakrebs Selbsthilfe.

Prof. Dr. med. Thorsten Schlomm ist seit Februar 2018 Direktor der Klinik für Urologie an der Charité Berlin. Zuvor war er leitender Arzt und wissenschaftlicher Direktor der Martini-Klinik am Prostatakarzinomzentrum in Hamburg-Eppendorf (UKE) und Sektionsleiter an der Klinik und Poliklinik für Urologie des UKE

Über die Wil de Jongh-Medaille:
Der BPS würdigt mit dieser Ehrung die Kompetenz, überdurchschnittliches Engagement und insbesondere die ausgeprägte Patientenorientierung eines klinisch tätigen oder niedergelassenen Arztes. Der Namensgeber der Ehrung, der Niederländer Wil de Jongh, war selbst an Prostatakrebs erkrankt. Als Patient erwarb er Kenntnisse, die in seiner Zeit ungewöhnlich umfangreich und fundiert waren und die er bereitwillig mit anderen teilte. Sein Beispiel inspirierte Menschen in vielen Ländern sich mit ihrer Erkrankung Prostatakrebs intensiv zu beschäftigen. Wil de Jongh verstarb im Jahr 2004.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von gegründet und hat seinen Sitz in Bonn.
Mittlerweile gehören 238 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft
der Stiftung Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS vertritt Patienteninteressen im Gemeinsamen Bundesausschuss und ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Derzeit gehören 235 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO.

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Pressemitteilungen

Diagnose Krebs – was nun? Im Zweifel für die zweite Meinung

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock, der verdaut werden muss. Auch wer seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, sollte dessen Therapievorschläge mit einer zweiten Meinung absichern.

Diagnose Krebs - was nun?   Im Zweifel für die zweite Meinung

Chefarzt Prof. Dr. med. Th. Klotz rät Patienten zum besonnenen Umgang mit einer Krebsdiagnose

Eine Krebsdiagnose ist erst einmal ein Schock und muss verdaut werden. Dazu kommen dann noch komplizierte Fachausdrücke und bedrohlich klingende Therapievorschläge: Chemo-, Strahlen- und Hormontherapie oder eine Operation. Auch wenn man seinem Arzt ein großes Vertrauen entgegen bringt, spricht vieles dafür, sich bei solch gravierenden Diagnosen eine Zweitmeinung einzuholen.

Bei schwerwiegenden Krankheitsbefunden ist es für den Patienten und seine Angehörigen wichtig, zunächst einmal Ruhe zu bewahren und sich umfassend über mögliche Behandlungswege zu informieren. Der diagnostizierende Arzt wird die verschiedenen Möglichkeiten darlegen und eine Empfehlung aussprechen. Da Ärzte jedoch oft zu den Therapieverfahren raten, die sie am besten kennen und am häufigsten anwenden, ist es ratsam, sich eine zweite Fachmeinung einzuholen. Sie gibt Sicherheit oder zeigt Behandlungsalternativen auf.

Krebs ist nicht gleich Krebs

Die mit Abstand häufigste Krebsart bei Männern ist das Prostatakarzinom – jährlich wird diese Diagnose allein in Deutschland etwa 70.000-mal gestellt. Prof. Dr. med. Th. Klotz beruhigt: „Die Tatsache, dass in Deutschland derzeit über 280.000 Männer mit dieser Erkrankung leben, zeigt, dass sie gut behandelbar ist. Je nach Lage, Größe und Aggressivität des Tumors stehen mehrere Therapiepfade zur Verfügung.“
Er ist einer von zwei Chefärzten des urologischen Fachgebiets der Kliniken Nordoberpfalz AG und laut der FOCUS-Ärzteliste einer der besten Urologen Deutschlands. Über das Prostatakarzinom hinaus hat seine Abteilung viel Erfahrung mit Krebserkrankungen im Uro-Genitaltrakt. Mit 16.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Harnblasenkarzinom das zweithäufigste Krebsleiden in der Urologie. Insgesamt eher selten, aber mit zunehmender Häufigkeit tritt ein Tumor im Hoden auf. „Auch wenn Krebs eine schwerwiegende Erkrankung sein kann, besteht meist kein sofortiger Handlungsbedarf im Sinne eines Notfalls. Daher empfehlen wir allen Patienten, die Therapieentscheidung gut abzuwägen und sich eine Zweitmeinung einzuholen“, empfiehlt Dr. Klotz. „Denn wenn der Patient die genaue Diagnose, die Behandlungsansätze und mögliche Folgen genau kennt, hilft es ihm und seinen Angehörigen oft, mit der Erkrankung besser zurecht zu kommen.“

Mehr Sicherheit für schwierige Entscheidungen

Gesetzlich haben Betroffene ein Recht auf eine zweite Meinung. Die Kosten hierfür werden in der Regel von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Ziel dieses Verfahrens ist mitunter, dem Patienten operative Eingriffe zu ersparen, die nicht zwingend notwendig sind und ihm gleichermaßen mehr Sicherheit über die Sinnhaftigkeit einer Operation zu geben, zu der mehrere Ärzte übereinstimmend raten. Ein Arzt, der einerseits auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken kann und andererseits keinen finanziellen Nutzen aus der Behandlung zieht, kann eine fundierte und neutrale Hilfestellung bei solch schwierigen Entscheidungen wie der Krebstherapie leisten. „Um dem Patienten eine solche Hilfestellung bieten zu können, brauchen wir sämtliche Unterlagen, die zur Erstdiagnose geführt haben. Diese Patientenakte umfasst beispielsweise Laborbefunde, Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen sowie einen Arztbrief mit der Diagnose und den geplanten Maßnahmen. Nach eingehender Prüfung dieser Dokumente und einem vertiefenden Patientengespräch geben wir ihm dann unsere Einschätzung und Empfehlung mit“, erklärt der Chefarzt den Ablauf des Verfahrens. „Das weitere Vorgehen bespricht der Betroffene dann wieder mit dem Erstbehandler.“

Die Urologische Abteilung der Kliniken Nordoberpfalz AG:

Seit 2014 wird die Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie im Sinne eines Kollegialsystems von den zwei Chefärzten Prof. Dr. med. Dr. phil. Th. Bschleipfer und Prof. Dr. med. Th. Klotz geleitet. Beide wurden in den vergangenen Jahren in die Focus-Ärzteliste Top-Mediziner unter die besten Mediziner Deutschlands im Fachgebiet Urologie gewählt. Prof. Bschleipfer ist darüber hinaus Vorsitzender des nationalen Expertenpanels, des Arbeitskreises Benignes Prostatasyndrom (AK BPS) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).
Das Leistungsspektrum der Klinik bildet die komplette Urologie von der Vorsorge über die Diagnostik bis hin zu modernsten Therapieverfahren ab. In der urologischen Funktionsdiagnostik stehen hochmoderne Ultraschallgeräte der neuesten Generation, Röntgenanlagen mit Digitaltechnik und endoskopische Instrumente mit computergestützter Bildtechnik zur Verfügung.
Generell werden in Weiden alle urologischen Krankheitsbilder behandelt. Hierzu zählen Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Harnblase, der Prostata, der Harnröhre, der männlichen Geschlechtsorgane und des weiblichen Beckenbodens. Die urologische Klinik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunktzentrum nicht nur für die nördliche Oberpfalz entwickelt. Besonderer Fokus wird auch auf die Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen, d.h. bösartiger Tumoren gelegt. Seit Jahren besteht ein zertifiziertes Prostatazentrum, in welchem betroffene Patienten interdisziplinär gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie betreut werden. Dieses Zentrum zählt zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Bayern. Darüber hinaus wurde 2014 ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet, in welchem Männer und Frauen mit Blasenspeicher- und -entleerungsstörungen, wie z.B. verstärktem Harndrang und/oder unwillkürlichem Harnverlust bzw. Frauen mit Beckenbodenschwäche und Genitalvorfall umfangreich diagnostiziert und mit verschiedensten Therapieoptionen, bis hin zu komplexen Beckenbodenrekonstruktionen, behandelt werden können. Besonderes Augenmerk wird auch Männern geschenkt, welche an einer Inkontinenz nach Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs leiden (Postprostatektomie-Inkontinenz). Auch hier stehen unterschiedlichste diagnostische und therapeutische Optionen zur Verfügung. Weiterhin gehören die Abklärung und Therapie von männlichen Zeugungs- und Potenzstörungen zum Leistungsspektrum der Klinik. Hervorzuheben ist die hohe Kompetenz in der Genitalchirurgie, welche über Penisbegradigungen oder die Implantation von Penisprothesen hinaus auch operative Verfahren im Rahmen der Geschlechtsangleichung (Mann zu Frau) umfasst.
Therapeutisch bietet die Klinik alle konservativen, endoskopischen, minimal-invasiven (Schlüssellochtechnik) und offen-operativen Verfahren auf aktuellstem Stand. Die Therapie richtet sich dabei permanent nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Leitlinien der Fachgesellschaften. Hinsichtlich des BPS stehen neben nicht-operativen Verfahren zahlreiche Optionen der Intervention zur Verfügung. So ließe sich die Prostata beispielsweise nicht nur mit der klassischen (monopolaren oder bipolaren) Elektroresektion („Hobelung“) sondern auch mit einem Laser der neuesten Generation (Greenlight-Laser 180 W) verkleinern. Zusätzlich werden sukzessive neue Therapiemöglichkeiten eingeführt, welche mit immer weniger Aufwand und Intervention Linderung herbeiführen. Beispielhaft seien das Rezüm-Verfahren oder die temporäre (einwöchige) Implantation von iTIND zu nennen.

Die Kliniken Nordoberpfalz AG:

Die Kliniken Nordoberpfalz AG ist Ihr leistungsfähiger Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit sechs Akut-Krankenhäusern, zwei Rehabilitationseinrichtungen, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum, einer Pflegeeinrichtung und drei Medizinischen Versorgungszentren bieten wir koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr helfen wir mehr als 100.000 Menschen auf unseren Stationen und in unseren Ambulanzen. Mit rund 70 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in acht Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bietet die Kliniken Nordoberpfalz AG umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand. Gleichzeitig sind wir der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz: Wir bieten rund 3.000 Menschen einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz und rund 300 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz – damit sind wir auch der größte Ausbildungsbetrieb in der Region. Um dieser doppelten Verantwortung als Arbeitgeber und Gesundheitsdienstleister gerecht zu werden, müssen wir als Wirtschaftsunternehmen erfolgreich agieren. Nur dadurch sind wir in der Lage, in innovative Diagnose- und Therapietechniken zu investieren, das Leistungsangebot kontinuierlich zu erweitern und wichtige bauliche Maßnahmen umzusetzen. Bei einem Klinikverbund wie der Kliniken Nordoberpfalz AG fallen sowohl auf Gesellschaftsebene sowie in den einzelnen Häusern die vielfältigsten Aufgaben an. Um diese bestmöglich zu bewältigen, arbeiten viele Menschen Hand in Hand.

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biolitec® Laserbehandlung LIFE vermeidet retrograde Ejakulation nach BPH-Operation

Retrograde Ejakulation tritt häufig als Nebenwirkung bei Behandlungen der vergrößerten Prostata auf – Zeugungsunfähigkeit kann durch spezielle OP-Technik der LIFE Lasertherapie von biolitec® verhindert werden

biolitec® Laserbehandlung LIFE vermeidet retrograde Ejakulation nach BPH-Operation

LEONARDO® Dual 200 (Bildquelle: @biolitec®)

Jena, 18. August 2017 – Eine retrograde Ejakulation tritt häufig nach der Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie) auf. Vermeiden lässt sich das durch eine spezielle Operationstechnik mit dem LEONARDO® Laser der biolitec®, bei der das überschüssige Prostatagewebe so abgetragen wird, dass der Samenhügel (lat. Colliculus seminalis), das Gewebe um den Samenhügel herum und der innere Schließmuskel der Blase geschont werden. Der Samenhügel ist eine Falte in der Harnröhre an der Prostata und gleichzeitig die Einmündung des Samenleiters in den Harnleiter.

Bei herkömmlichen Methoden der Abtragung von Prostatagewebe wird auch das Gewebe am Samenhügel entfernt. Dies hat in vielen Fällen zur Folge, dass der Samen nach dem Eintritt in den Harnleiter rückwärts in die Blase gelangt. Nach einer konventionellen Operation sind außerdem etwa 10 Prozent der Patienten von Impotenz betroffen.

Der Berliner Urologe Dr. Hasan Igde, Belegarzt im Vivantes Klinikum am Urban, behandelt seine Patienten seit Jahren sehr erfolgreich mit dem gewebeschonenden Laserverfahren LIFE. Dazu Dr. Igde: „Ich habe in den letzten 5 Jahren über 400 Patienten mit der Lasertherapie von biolitec® behandelt. Gegenüber den herkömmlichen Standardmethoden bleibt die Prostata erhalten und das Risiko von Impotenz und Inkontinenz besteht in der Regel nicht mehr“.

Bei einer retrograden Ejakulation schließt sich der innere Schließmuskel der Blase nicht oder nicht vollständig. So gelangt der Samen bei einem Samenerguss nicht nach außen, sondern in die Blase. Es tritt dann entweder Flüssigkeit ohne Samen aus oder der Erguss bleibt vollständig aus. Die betroffenen Männer sind meist zeugungsunfähig.

Ursachen der retrograden Ejakulation können die operative Verkleinerung (Resektion) der Prostata oder eine medikamentöse Therapie zur Verbesserung des Urinflusses sein. Aber auch Fehlbildungen der Blase oder Nervenfehlfunktionen können diese sexuelle Dysfunktion bei Männern hervorrufen.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
biolitec biomedical technology GmbH
Joern Gleisner
Otto-Schott-Str. 15
07745 Jena
+49 (0) 3641 / 51953-36
+49 (0) 6172 / 27159-69
joern.gleisner@biolitec.com
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Pressemitteilungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

Mehr als 50% aller Männer über 60 leiden an einer vergrößerten Prostata – LIFE™-Lasertherapie als schonende Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden – Vermeidung von Impotenz und Inkontinenz – sehr gute Blutstillungseigenschaften – Verbesserung der Lebensqualität

Jena, 27. März 2017 – Über die Hälfte aller Männer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, leiden an einer vergrößerten Prostata. Der gutartige Gewebezuwachs wird im medizinischen Sprachgebrauch auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Diese Prostataerkrankung macht sich durch einen schwachen Harnstrahl und häufiges Wasserlassen sowie dem Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können, bemerkbar. Eine gestörte Nachtruhe und Probleme im Alltag sind die Folge und führen bei den betroffenen Männern zu einem großen Leidensdruck. Um verlorene Lebensqualität wieder zu erlangen, ist ein rechtzeitiges Handeln der erste wichtige Schritt. Krankenkassen übernehmen meist schon ab dem 45. Lebensjahr die nötigen Vorsorgeuntersuchungen.

Viele Betroffene scheuen trotzdem den Gang zum Arzt, da bei den meisten herkömmlichen Methoden, wie der Elektroresektion, Nebenwirkungen wie Impotenz oder Inkontinenz auftreten können. Zudem ist bei älteren Patienten oder Männern, die ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, ein erhöhtes Risiko von postoperativen Blutungen gegeben.

Die LIFE™-Lasertherapie der biolitec® bietet dazu eine nebenwirkungsarme Alternative. Durch das minimal-invasive Verfahren werden Inkontinenz und Impotenz in der Regel vermieden und aufgrund des direkten Gefäßverschlusses durch die Hitze des Lasers das Risiko für auftretende Blutungen während und nach der Behandlung minimiert.

Durch die spezielle XCAVATOR®- oder TWISTER™-Faser des Hightech-Medizintechnik Unternehmens biolitec® wird das überschüssige Gewebe der Prostata präzise und rasch abgetragen und tiefer liegendes Gewebe geschont. Da das Prostatagewebe neben feinen Blutgefäßen auch viel Wasser enthält, sollte bei der Therapie kein Wasser in den Blutkreislauf geraten. Dies wird durch das LIFE™-Laserverfahren sichergestellt, denn die Laserenergie führt zu einer direkten Gerinnung und Verdampfung des Gewebes.

Für den Patienten wird aufgrund dieser schonenden Therapie nach dem Eingriff die Zeit, in der ein Katheter benötigt wird, spürbar verkürzt und in den meisten Fällen kann die Klinik bereits nach einem Tag wieder verlassen werden. Der Harnfluss verbessert sich sehr schnell wieder und der ständige Harndrang verschwindet. Die Kontinenz und Sexualität wird Dank des schonenden Verfahrens in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt und die Betroffenen erhalten ein deutliches Mehr an Lebensqualität zurück.

Weitere Informationen zur schonenden Lasertherapie der biolitec® finden Patienten auf der Website www.info-prostata.com Die Webseite bietet eine genaue Definition der Erkrankung, ihrer Symptome und Prophylaxe sowie eine Beschreibung der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten. Für Kontaktadressen von Ärzten, die die LIFE™-Methode anwenden, steht ihnen außerdem die Kontaktadresse post@info-prostata.com und die biolitec®- Hotline 01805/ 010276 zur Verfügung.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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Pressemitteilungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

biolitec®: Moderne LIFE™-Lasertherapie vermeidet Impotenz und Inkontinenz bei Prostatavergrößerungen

Mehr als 50% aller Männer über 60 leiden an einer vergrößerten Prostata – LIFE™-Lasertherapie als schonende Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden – Vermeidung von Impotenz und Inkontinenz – sehr gute Blutstillungseigenschaften – Verbesserung der Lebensqualität

Jena, 27. März 2017 – Über die Hälfte aller Männer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, leiden an einer vergrößerten Prostata. Der gutartige Gewebezuwachs wird im medizinischen Sprachgebrauch auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Diese Prostataerkrankung macht sich durch einen schwachen Harnstrahl und häufiges Wasserlassen sowie dem Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können, bemerkbar. Eine gestörte Nachtruhe und Probleme im Alltag sind die Folge und führen bei den betroffenen Männern zu einem großen Leidensdruck. Um verlorene Lebensqualität wieder zu erlangen, ist ein rechtzeitiges Handeln der erste wichtige Schritt. Krankenkassen übernehmen meist schon ab dem 45. Lebensjahr die nötigen Vorsorgeuntersuchungen.

Viele Betroffene scheuen trotzdem den Gang zum Arzt, da bei den meisten herkömmlichen Methoden, wie der Elektroresektion, Nebenwirkungen wie Impotenz oder Inkontinenz auftreten können. Zudem ist bei älteren Patienten oder Männern, die ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, ein erhöhtes Risiko von postoperativen Blutungen gegeben.

Die LIFE™-Lasertherapie der biolitec® bietet dazu eine nebenwirkungsarme Alternative. Durch das minimal-invasive Verfahren werden Inkontinenz und Impotenz in der Regel vermieden und aufgrund des direkten Gefäßverschlusses durch die Hitze des Lasers das Risiko für auftretende Blutungen während und nach der Behandlung minimiert.

Durch die spezielle XCAVATOR®- oder TWISTER™-Faser des Hightech-Medizintechnik Unternehmens biolitec® wird das überschüssige Gewebe der Prostata präzise und rasch abgetragen und tiefer liegendes Gewebe geschont. Da das Prostatagewebe neben feinen Blutgefäßen auch viel Wasser enthält, sollte bei der Therapie kein Wasser in den Blutkreislauf geraten. Dies wird durch das LIFE™-Laserverfahren sichergestellt, denn die Laserenergie führt zu einer direkten Gerinnung und Verdampfung des Gewebes.

Für den Patienten wird aufgrund dieser schonenden Therapie nach dem Eingriff die Zeit, in der ein Katheter benötigt wird, spürbar verkürzt und in den meisten Fällen kann die Klinik bereits nach einem Tag wieder verlassen werden. Der Harnfluss verbessert sich sehr schnell wieder und der ständige Harndrang verschwindet. Die Kontinenz und Sexualität wird Dank des schonenden Verfahrens in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt und die Betroffenen erhalten ein deutliches Mehr an Lebensqualität zurück.

Weitere Informationen zur schonenden Lasertherapie der biolitec® finden Patienten auf der Website www.info-prostata.de Die Webseite bietet eine genaue Definition der Erkrankung, ihrer Symptome und Prophylaxe sowie eine Beschreibung der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten. Für Kontaktadressen von Ärzten, die die LIFE™-Methode anwenden, steht ihnen außerdem die Kontaktadresse post@info-prostata.de und die biolitec®- Hotline 01805/ 010276 zur Verfügung.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

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