Tag Archives: Verästelungen

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Therapie-Optionen bei COPD

Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend

Therapie-Optionen bei COPD

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sup.- Vier Buchstaben, die für eine eher unbekannte, aber dennoch weitverbreitete Krankheit stehen: COPD ist die Abkürzung von „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und bezeichnet eine dauerhafte Schädigung der Lunge und Verengung der Bronchien. Weltweit ist diese Krankheit laut WHO die dritthäufigste Todesursache nach Herzinfarkt und Schlaganfall. Ausgangspunkt ist stets eine chronische Entzündung der Atemwege, die die Abwehr- und Reparaturmechanismen der Lunge stört. Zur gesundheitlichen Beeinträchtigung der betroffenen Menschen führt unter anderem die permanente Verengung der unteren Atemwege – also der feinen Verästelungen, über die die Atemluft in die Lunge gelangt. Die Folge sind erhebliche Atemprobleme, zunächst nur bei körperlicher Anstrengung, später auch bei Alltagstätigkeiten und im Ruhezustand. Zudem wächst mit fortschreitender Erkrankung die Gefahr von Exazerbationen, also akuten Atemnot-Attacken, die meistens einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen.

„Die Relevanz der kleinen Atemwege bei COPD darf keinesfalls unterschätzt werden“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Moers): „Entzündliche Veränderungen dort haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen. Eine individuelle Therapie, die auch die kleinen Atemwege adressiert, sollte daher bevorzugt ausgewählt werden, um die Symptomlast und das Exazerbationsrisiko der Patienten verringern zu können.“ Für diese Therapie werden in erster Linie Medikamente zur Bronchienerweiterung bzw. zur Entzündungsbekämpfung verordnet, die der Patient über ein Inhalationsgerät einnimmt. Dabei ist die Partikelgröße der Wirkstoffe entscheidend: Partikel, die nicht größer als 2 µm sind, können auch in die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen, die für das Krankheitsgeschehen relevant sind. Auf diese Weise kann mit solchen Medikamenten die gesamte Lunge abgedeckt werden.

Dies ist besonders wichtig, wenn bei Patienten mit häufigen Exazerbationen eine Kombination unterschiedlicher Wirkstoffe inklusive eines Kortikosteroids (ICS) verschrieben wird. Um Nebenwirkungen durch eine Überdosierung zu vermeiden, enthalten moderne Inhalations-Systeme wie z. B. die Triple-Therapie Trimbow (Chiesi) die Wirkstoffe in einer besonders feinen Formulierung. „Das inhalative Kortikosteroid der neuen Dreifach-Fixkombination verfügt über eine solche extrafeine Partikelgröße, was dazu führt, dass eine geringere Dosierung ausreicht, um eine vergleichbare Wirksamkeit mit nicht extrafeinen ICS-Formulierungen zu erreichen“, erläutert der Berliner Pneumologe Dr. Rainer Gebhardt. Die Partikel dieses Präparats, deren mmaD (mittlerer massebezogener aerodynamischer Durchmesser) bei nur etwa 1,1 µm liegt, erleichtern nach Angaben von Lungenfachärzten auch die Inhalation.

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Empfehlung für schlecht eingestellte Asthmatiker

Umstieg auf Medikamente mit extrafeinen Partikeln

Empfehlung für schlecht eingestellte Asthmatiker

Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 5960)

sup.- Studien zufolge sind viele Asthmatiker in Deutschland nicht ausreichend mit Medikamenten eingestellt. Trotz der täglichen Inhalation der verordneten Wirkstoffe, in der Regel ist dies eine Kombination aus entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Substanzen, leiden die Patienten regelmäßig unter Schlafstörungen, tagsüber unter Husten sowie Atemnot und sind insgesamt bei ihren Alltagsaktivitäten deutlich eingeschränkt. Für diese schlechte Symptomkontrolle, obwohl eine Dauermedikation erfolgt, kann es einen leicht nachvollziehbaren Grund geben: Die Wirkstoffe der inhalierten Medikamente haben oft eine Partikelgröße, mit der zwar die großen und mittleren Atemwege erreicht werden, kaum jedoch die kleinen Atemwege. Lange Zeit hat man dies für unproblematisch gehalten. Inzwischen haben Untersuchungen jedoch gezeigt, dass Entzündungsprozesse nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen am Krankheitsgeschehen beteiligt sind. Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis, denn Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei Millimeter Durchmesser machen rund 95 Prozent des gesamten Lungenvolumens aus. Asthmatiker könnten deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit davon profitieren, wenn sie anstelle der häufig noch verordneten herkömmlichen Asthmasprays neue Inhalationssysteme mit extrafeinen Partikeln erhalten würden.

Die Einordnung der Partikelgröße richtet sich nach dem MMAD (Mass Median Aerodynamic Diameter). Während die Mehrzahl der gängigen Asthma-Inhalatoren die Wirkstoffe in einer durchschnittlichen Teilchengröße von 4 µm enthalten, ist die Partikelgröße bei innovativen Präparaten deutlich kleiner: „Extrafeine Wirkstoffpartikel, wie sie z. B. die Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler bieten, sind mit einer Größe von ca. 1,5 µm weniger als halb so groß“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Je nach Schweregrad der Asthma-Erkrankung können Inhalatoren mit solch einer extrafeinen Formulierung in einer mittleren oder hohen Dosierung verschrieben werden, sowohl als Dosieraerosol als auch als Pulverinhalator. Die dem neuen wissenschaftlichen Stand angepasste Größenordnung der Wirkstoffpartikel ermöglicht laut Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) eine gleichmäßige Verteilung der Substanzen im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen, was wichtig für eine bessere Symptomkontrolle ist.

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Verbesserte Therapie bei COPD

Wirkstoffe dringen bis in die kleinen Atemwege

sup.- Etwa 13 Prozent der Bevölkerung ab 40 Jahren sind laut Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. Diese Atemwegserkrankung ist nicht heilbar, der Krankheitsverlauf kann durch eine medikamentöse Dauertherapie aber deutlich verlangsamt werden. Neue Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg der bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen, die zumeist kombiniert bei COPD zur täglichen Inhalation verordnet werden, entscheidend von der Partikelgröße der Wirkstoffe abhängt. Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten deshalb diese Substanzen in einer extrafeinen Formulierung, so dass auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums effektiv erreicht werden.

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COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Vermeidung von Exazerbationen lebensrettend

COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5923)

sup.- COPD-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Etwa 6,8 Mio. Menschen sind in Deutschland von dieser chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. „Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD“, warnt Dr. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien, Moers. Die größte Gefahr geht dabei von akuten Krankheitsschüben, so genannten Exazerbationen aus. Diese können z. B. durch Infekte ausgelöst werden und verursachen meist eine starke Verschlechterung des Krankheitszustandes, insbesondere anhaltende Atembeschwerden. Während der ersten fünf Tage nach Einsetzen einer Exazerbation ist laut der Rotterdam-Studie das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Das wichtigste Therapieziel bei der Behandlung von COPD-Patienten ist es deshalb, mit einer angemessenen medikamentösen Einstellung eine Reduzierung und optimalerweise Vermeidung von Exazerbationen zu erreichen.

Als Basistherapie hat sich bei COPD-Patienten die tägliche Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) bewährt. Sie reicht bei vielen Betroffenen allein jedoch nicht aus, um eine akzeptable Lebensqualität zu erzielen und insbesondere das Risiko für Exazerbationen wirkungsvoll zu minimieren. Solche „instabilen“ Patienten, die unter wiederkehrenden Krankheitsschüben leiden, können nach Information von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Auch Dr. Voshaar bestätigt: „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern.“ Dies gelingt nachweislich umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die feinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen. Von Vorteil sind Studien zufolge deshalb innovative COPD-Medikamente, die kombiniert einen bronchienerweiternden plus einen anti-entzündlichen Wirkstoff in einer extrafeinen Formulierung (wie z. B. im Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, mit denen auch die kleinen Atemwege therapiert werden können.

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Innovation bei der Therapie von Asthma

Wirkstoffverteilung bis in die Lungenperipherie

Innovation bei der Therapie von Asthma

Foto: Fotolia / psdesign1

sup.- Eine bessere Symptomkontrolle und damit eine deutlich höhere Lebensqualität verspricht die neue Generation der Asthma-Inhalatoren für die Dauermedikation. Der Vorteil dieser innovativen Sprays: Sie enthalten bronchienerweiternde und entzündungshemmende Substanzen in einer Partikelgröße, die erheblich geringer ist als die bei traditionellen Präparaten. „Extrafeine Partikel gelangen bis in die Lungenperipherie. Im Gegensatz zu den größeren Partikeln neigen die extrafeinen kaum dazu, sich am Gaumen, am Zäpfchen oder am Kehlkopf abzusetzen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund).

Forschungen aus der jüngsten Zeit haben offenbart, dass es bei der Behandlung von Asthma von großer Bedeutung ist, sowohl die großen wie auch die kleinen Atemwege mit Wirkstoffen zu erreichen. „Die Rolle der kleinen Atemwege bei Asthma wurde jahrzehntelang missverstanden und unterschätzt“, bestätigt Prof. Paul M. O“Byrne (McMaster University Hamilton, Kanada). Szintigrafische Studien zeigen, dass durch die Inhalation von Substanzen in extrafeiner Formulierung, wie sie z. B. das Präparat Foster Nexthaler bietet, eine gleichmäßige Wirkstoffverteilung im gesamten Bronchialbaum inklusive der Verästelungen möglich ist. Dadurch können signifikant messbare Verbesserungen in puncto Asthmasymptomatik sowie Asthmakontrolle und damit auch Optimierungen im Hinblick auf die Lebensqualität erzielt werden.

Asthma-Patienten, die mit herkömmlichen Medikamenten erhebliche Einschränkungen im Alltag hinnehmen müssen, sollten ihren Arzt auf die neue Generation der Asthma-Inhalatoren mit extrafeinen Partikeln ansprechen. Bei sehr schweren Formen des Asthmas gibt es diese Inhalatoren auch mit einer doppelt so hohen Dosis an entzündungshemmendem Wirkstoff bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff.

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Ständigen Husten nicht ignorieren

Chronische Lungenerkrankung muss therapiert werden

Ständigen Husten nicht ignorieren

Grafik: Supress

sup.- Lästig, aber nicht weiter schlimm: So bewerten viele Raucher ihren morgendlichen Husten, quasi als zwangsläufigen Tribut an ihren Nikotinkonsum. Hinter dieser vermeintlich harmlosen Symptomatik kann sich jedoch eine chronische Lungenerkrankung verbergen, die ohne Behandlung immer weiter fortschreitet. Laut Einschätzung von Experten leiden knapp sieben Mio. Menschen in Deutschland an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wird diese Atemwegserkrankung nicht diagnostiziert und medikamentös therapiert, kommt es im Laufe der Zeit zu einer unumkehrbaren (irreversiblen) Zerstörung von Lungengewebe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 an dritter Stelle der weltweiten Todesursachen stehen wird.

Es ist also alles andere als sinnvoll, ständigen Husten zu ignorieren. Jeder sollte stattdessen im eigenen Interesse unbedingt beim Arzt abklären lassen, ob dieses anhaltende Symptom, das oft mit Auswurf und Atemnot verbunden ist, Anzeichen für einen Infekt, eine Bronchitis oder eine COPD ist. Fakt ist jedoch: Die meisten Betroffenen warten entschieden zu lange ab, bevor sie handeln. „Viele gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers).

Zwar ist eine ursächliche Heilung der COPD bis heute nicht möglich, dennoch lassen sich bei Früherkennung der Lungenerkrankung ganz wesentliche Therapieziele realisieren. Dazu gehören laut dem Helmholtz Zentrum (München), dass ein Fortschreiten der Erkrankung gebremst, die körperliche Belastbarkeit verbessert und die Beschwerden gelindert werden können. Außerdem kann akuter anfallsartiger Atemnot (Exazerbation), die meist einen Krankenhausaufenthalt notwendig macht, vorgebeugt werden. Insgesamt trägt eine adäquate Behandlung mit Medikamenten entscheidend dazu bei, eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Neue Studien haben gezeigt, dass sich die Entzündungsprozesse bei der COPD ebenso wie bei Asthma-Patienten auf den gesamten Bronchialbaum inklusive seiner Verästelungen erstrecken. Von Vorteil sind deshalb Inhalatoren (z. B. Foster), die entzündungshemmende und bronchienerweiternde Substanzen in extrafeinen Teilchen enthalten. Dank dieser innovativen Formulierung können die Medikamente ihre Wirksamkeit in den großen wie auch den kleinen Atemwegen entfalten.

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Ausgeprägte Unterdiagnose bei COPD

Patienten ignorieren Krankheits-Symptome

Ausgeprägte Unterdiagnose bei COPD

Foto: Fotolia

sup.- Die chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) wird oft nicht oder erst bei einer schweren akuten Krankheitsverschlechterung (Exazerbation) erkannt. An dieser ausgeprägten Unterdiagnose hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert. Der Anteil der Patienten mit COPD-Symptomen (Atemnot, Husten, Auswurf), bei denen die Erkrankung nicht festgestellt und entsprechend auch nicht behandelt wurde, betrug laut Prof. Joan B. Soriano (Palma de Mallorca) in einer spanischen Studie aus dem Jahr 1997 78 Prozent, zehn Jahre später waren es mit 73 Prozent immer noch ähnlich viele. Die Gründe für die Unterdiagnostik liegen vor allem bei den Betroffenen selbst: Sie sprechen nicht über ihre Symptome und passen ihren Lebensstil an die eingeschränkte Leistungsfähigkeit an, weil sie aus Furcht vor einem angemahnten Rauchstopp die Probleme nicht als Zeichen einer Erkrankung sehen wollen.

Außer Frage steht jedoch, dass eine frühe Diagnose der COPD mit erheblichen Vorteilen für den Patienten verbunden ist. Der Abfall der Lungenfunktion und der Lebensqualität ist gerade zu Beginn dieser Erkrankung erheblich und größer als bei einer Verschlechterung in späteren Stadien. Durch eine rechtzeitige Behandlung können bestehende Symptome verbessert, der Krankheitsverlauf verlangsamt und zu ratsamen Lebensstil-Interventionen (Rauchstopp, Bewegung, Ernährung) angeregt werden.

Neueste Studien lassen vermuten, dass schon in sehr frühen Stadien der COPD auch die peripheren Atemwege von Veränderungen betroffen sind, die zu einem Abbau von Lungengewebe führen können. „Es gibt keine COPD, die nicht eine entzündliche Erkrankung auch der kleinen Atemwege ist“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Von Vorteil bei der Behandlung sind deshalb Inhalationssysteme, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung (wie z. B. beim Präparat Foster) enthalten, mit denen der gesamte Bronchialbaum inklusive seiner Verästelungen therapiert werden kann. Patienten, die insbesondere morgens häufig zu Husten neigen, sollten solche Symptome ihrem Hausarzt nicht verschweigen. Wird nach einem Lungenfunktionstest sowie weiteren Untersuchungen die Diagnose COPD gestellt, gibt es heute effektive Medikamente, die entscheidend zum Erhalt der Lebensqualität beitragen können. Es gibt also keinen Grund, aus Angst vor dieser Lungenerkrankung den Kopf in den Sand zu stecken.

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Innovative Asthma-Therapie

Extrafeine Wirkstoffe erreichen auch die Lungenperipherie

Innovative Asthma-Therapie

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sup.- Unabhängig vom Auslöser handelt es sich beim Asthma bronchiale im Wesentlichen um eine entzündliche Erkrankung der Atemwege. Basis jeder Therapie ist deshalb die Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS). Alle weiteren Medikamente wie bronchienerweiternde Substanzen können diese Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen ergänzen, nicht aber ersetzen. Bei der Dosierung des ICS gilt die Faustformel: So viel wie nötig, so wenig wie eben möglich. Bei Patienten mit mittelgradigem oder schwerem Asthma führt jedoch kein Weg an einer Dauermedikation vorbei, um eine Kontrolle der Symptome und damit den weitestgehenden Erhalt der Lebensqualität zu erreichen.

Neue Studien zeigen, dass sich die Entzündungsprozesse bei Asthma bis in die kleinen Atemwege erstrecken. Deshalb sind Inhalatoren, die die Wirkstoffe in extrafeinen Teilchen enthalten, von Vorteil. Sie gelangen auch in die Lungenperipherie und können den kompletten Bronchialbaum inklusive seiner Verästelungen therapieren. Hinzu kommt: „Im Vergleich zu Formulierungen mit größeren Partikeln lässt sich mit der extrafeinen Formulierung bei geringerer Steroid-Dosis eine gleiche Wirksamkeit erzielen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Rainer Gebhardt (Berlin). Zu den Präparaten, die entzündungshemmende kombiniert mit bronchienerweiternden Substanzen in extrafeinen Partikeln (Durchmesser von ca. 1,5 µm3) enthalten, gehören z. B. das Dosieraerosol Foster sowie der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler.

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Jobangst behindert freies Atmen

Asthma-Neuerkrankungsrate gestiegen

Jobangst behindert freies Atmen

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sup.- Bereits die Angst, der Arbeitsplatz könnte verloren gehen, behindert freies Atmen und beschleunigt die Asthma-Neuerkrankungsrate. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Dr. Adrian Loerbroks vom Institut für Arbeits- und Sozialmedizin (Universitätsklinikum Düsseldorf). Laut der Befragung von rund 30.000 Menschen während der Krisenjahre 2009 bis 2011 ist die Anzahl bei dieser Atemwegserkrankung in dem Maße gestiegen, wie die Sorge vor dem Jobverlust zunahm.

Welche Rolle die Psyche auch für Krankheitsschübe bei Asthma spielt, zeigt eine Untersuchung von Dr. Christina Jaen und Pamela Dalton vom Monell Center in Philadelphia. Patienten wurden bei dieser Studie einem intensiven, aber harmlosen Duft ausgesetzt. Einige Teilnehmer erhielten die Information, der Geruch würde Asthma verstärken, anderen wurde hingegen mitgeteilt, er sei heilsam. Das Ergebnis: Nicht nur die subjektiv empfundenen Symptome verschlechterten sich, wenn die Asthmatiker glaubten, der Duft sei für sie schädlich – auch die Entzündung in den Atemwegen nahm bei ihnen zu. Bei der Gruppe, die den Geruch für harmlos hielt, war dies nicht der Fall. Das heißt, die Psyche beeinflusst auch die für Asthma typischen krankhaft veränderten Körperfunktionen.

Bei der überwiegenden Mehrzahl der rund 4,6 Mio. Asthmatiker in Deutschland sind jedoch nicht in erster Linie psychische Faktoren Auslöser für ihre Erkrankung, sondern so unterschiedliche Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Reizstoffe aus der Umwelt wie Luftschadstoffe. Ihnen hilft auch kein sicherer Arbeitsplatz bei der Bekämpfung ihrer gesundheitlichen Belastungen, sondern nur eine adäquate medikamentöse Behandlung. Nach neuen Erkenntnissen erstrecken sich bei Asthmatikern die Entzündungsprozesse sowohl auf die großen wie auch die kleinen Atemwege. Von Vorteil sind deshalb innovative Inhalationssysteme, die entzündungshemmende sowie bronchienerweiternde Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster) enthalten. Sie ermöglichen eine Therapie des gesamten Bronchialbaums inklusive seiner Verästelungen und können so helfen, die Asthma-Kontrolle und somit Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

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Fortschritte bei der Therapie von Lungenerkrankungen

Extrafeine Wirkstoffpartikel optimieren Behandlungserfolg

Fortschritte bei der Therapie von Lungenerkrankungen

Foto: Fotolia (No. 5169)

sup.- Studien zeigen, dass sowohl bei Asthma bronchiale als auch bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sämtliche Bereiche des Bronchialsystems einschließlich der kleinen Atemwege von entzündlichen und strukturellen Veränderungen betroffen sind. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang: Die Lunge ist das menschliche Organ mit der zweitgrößten Oberfläche. Die etwa 300 Millionen Lungenbläschen eines gesunden Erwachsenen ergeben auseinandergefaltet eine Fläche von 80 bis 120 Quadratmeter – das entspricht fast der Größe eines halben Tennisplatzes. In den Lungenbläschen findet ein Großteil des Gasaustausches statt. Pro Tag werden rund 12.000 Liter Luft ein- und ausgeatmet.

Bis die eingeatmete Luft jedoch die Lungenbläschen erreicht, muss sie einen weiten und sehr verzweigten Weg auf sich nehmen. Über die Nase oder den Mund gelangt der Luftstrom in die Luftröhre, die sich in zwei Äste, die beiden großen Bronchien aufteilt. Wie bei einem hohen Baum verzweigen sich die Luftwege nun immer weiter bis in feinste Verästelungen und münden schließlich in die Lungenbläschen.

Für einen optimalen Behandlungserfolg bei chronischen Lungenerkrankungen ist es neuen Erkenntnissen zufolge sehr wichtig, dass die inhalierten Wirkstoffe, also z. B. die entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Substanzen, den kompletten Bronchialbaum bis in die Peripherie erreichen und dort therapeutisch wirksam werden können. Dabei, dies ist einleuchtend, spielt die Größe der Wirkstoffpartikel eine wichtige Rolle. „Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 mü können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Diese Anforderung erfüllen innovative Inhalationsgeräte wie z. B. das Dosieraerosol Foster sowie der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler, die eine Wirkstoffkombination in extrafeiner Formulierung enthalten.

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