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Dilemma Zweckbindung

KomServ stellt Lösungen für Hilfsorganisationen vor

„Mit einer Spende von 120 Euro finanzieren Sie ein Familienzelt im Katastrophengebiet!“ „Mit 113 Euro im Jahr erhält ein Kind in Vietnam Zugang zur Bildung“ – so oder ähnlich lauten häufig Spendenaufrufe von Hilfsorganisationen. Aus Marketing-Sicht sicherlich sehr wirkungsvoll. Hilfsbereite Menschen bekommen dadurch eine ganz klare Vorstellung, wie ihre Spende verwendet wird: Im größten Unglück bekommt eine ganze Familie ein provisorisches Zuhause, ein eigentlich chancenloses Kind erhält eine Perspektive, aus dem Elend herauszukommen. Der hilfsbereite Mensch spendet gerne zweckgebunden.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, DZI, beobachtet eine „starke Zunahme zweckgebundener Spenden in der jüngeren Vergangenheit“ und folgert, „dass viele Menschen den Spendenorganisationen als Ganzes nicht mehr genug Vertrauen entgegenbringen und stattdessen lieber „überschaubare“, abgegrenzte Teilaktivitäten fördern. Diese Tendenz ist für das Spendenwesen insgesamt schädlich.“

Vereine, Verbände, Hilfsorganisationen befinden sich zunehmend in einem Dilemma. Bis zum Ende des nächsten Wirtschaftsjahres muss die Organisation zweckgebundene Spenden genau für diesen entsprechenden Zweck verwenden. Tut sie es nicht, hat der Zuwendungsgeber einen Anspruch auf Rückzahlung, was für ihn wiederum steuerrechtliche Konsequenzen hätte, wenn er seine Zuwendungsbestätigung bereits steuerlich geltend gemacht hat. Andere Möglichkeit: die Spender persönlich kontaktieren und um eine Umnutzung bitten. Für die Organisation ein aufwändiges Unterfangen.

Immer wieder kommt es vor, dass eingeworbene Spenden den tatsächlichen Förderbedarf überschreiten; insbesondere bei akuten Katastrophen mit weitreichenden humanitären Folgen. Prominentestes Beispiel: der Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004. Die Rekordspendensumme von 670 Millionen machte vielen Hilfsorganisationen Kopfzerbrechen. „Ärzte ohne Grenzen“ entschied sich 2005 dazu, die Spender um eine Umnutzung zu bitten mit dem Ergebnis, dass 99 Prozent von ihnen zustimmten.
Dabei gibt es einfachere Möglichkeiten, das Dilemma Zweckbindung zu vermeiden.
Im Mailing kann direkt darauf hingewiesen werden, dass die eingeworbenen Mittel gegebenenfalls umgenutzt werden, wenn sie den Förderbedarf überschreiten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Zweck in der Formulierung weiter zu fassen und zum Beispiel anstelle von „Flutopfer Indien“ allgemeiner zu formulieren, etwa „humanitäre Hilfe Flutopfer“.

Die Experten der KomServ GmbH beraten Vereine, Verbände und Hilfsorganisationen kompetent – auch in Fragen rund um den Spendenmarkt.

Die KomServ GmbH in Burgwedel bei Hannover ist auf die Mitgliederverwaltung von Vereinen und Verbänden spezialisiert. Das Expertenteam übernimmt die Kommunikation und Verwaltungsprozesse von Organisationen jeder Größe.

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30938 Burgwedel
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Jünger, moderner, noch näher am Kunden

KomServ GmbH gibt neue Unternehmensleitung bekannt

Burgwedel, 22.05.2019. Fünfzehn Jahre nach Gründung der KomServ GmbH im Jahr 2004 teilt das Dienstleistungsunternehmen für Mitgliederverwaltung jetzt einen Führungswechsel mit.
Martin Gietzold (Jg. 1979) und Mona Thieme (Jg. 1980) sind die neuen Inhaber der KomServ. Gleichzeitig gehören beide dem Unternehmen bereits seit der Gründung an. Ihre Vision: „Wir wollen der beste Dienstleister im Bereich Vereins- und Mitgliederverwaltung sein.“
Gietzold und Thieme starteten ihr Berufsleben im Bereich Face-to-Face – Fundraising für gemeinnützige Organisationen. Im direkten Austausch mit interessierten Bürgern konnten sie bereits in jungen Jahren ihre Kommunikationsstärke unter Beweis stellen. Von den Erfahrungen, die sie mit Organisationen und Mitgliedern machten, profitieren beide noch heute.
Im Gründungsjahr der KomServ GmbH absolvierte Gietzold, der heutige Geschäftsführer, seine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation und baute die Mitgliederverwaltung auf. Zu den heutigen Kunden zählen mitgliederstarke Organisationen wie der Malteser Hilfsdienst und die DRF Luftrettung sowie regionale Vereine wie der Niedersächsische Tierschutzverein.

Ihr Leistungsspektrum von klassischer Mitglieder- und Vereinsverwaltung bis hin zu wirksamer Öffentlichkeitsarbeit durch Social Media-Aktivitäten setzt die KomServ GmbH mit flexiblen und individuellen Lösungen um.
Die betreuten Vereine und Verbände schätzen die ebenso unkomplizierte wie professionelle Zusammenarbeit mit dem Team des Unternehmens ebenso wie viele tausend Vereinsmitglieder. Ihre Zufriedenheit lässt sich an der Langlebigkeit ihrer Mitgliedschaften ablesen.
Die Philosophie: „Haben wir immer schon so gemacht, machen wir auch weiterhin so“, gilt bei der KomServ GmbH nicht. Zukunftsorientiertes Denken und Handeln, neue Wege gehen und der Konkurrenz einen Schritt voraus sein, sind wichtig Säulen des Unternehmens.
Bürokauffrau und Prokuristin Mona Thieme betreut zudem als Ausbilderin die Azubis der KomServ GmbH. Die angehenden Kaufleute für Büromanagement wissen sowohl das junge Team zu schätzen als auch ihre späteren Berufsaussichten und die guten Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen selbst.
Eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist den neuen Inhabern, die selber Familie und Kinder haben, von großer Bedeutung.

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Zielgerichtet kommunizieren. Wie sich Vereine, Organisationen und Initiativen in der Öffentlichkeit darstellen können

Vorträge im Landkreis Biberach

Vortrag:
Zielgerichtet kommunizieren. Wie sich Vereine, Organisationen und Initiativen in der Öffentlichkeit darstellen können

Termine:

13. März 2019, 19:00 Uhr
VHS-Haus Laupheim, Bahnhofstraße 8
21. März 2019, 19:00 Uhr
Riedlingen, Seniorenstüble, Wochenmarkt 3/1 (Altes Spital)
26. März 2019, 19:00 Uhr
Ochsenhausen, Kath. Gemeindehaus, Jahnstraße 6
Referent:
Holger Hagenlocher, Marketing- und PR-Berater

Eintritt frei

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kompetent fürs Ehrenamt“ spricht der Marketing- und PR-Berater Holger Hagenlocher bei Veranstaltungen in Laupheim, Riedlingen und Ochsenhausen zum Thema „Zielgerichtet kommunizieren. Wie sich Vereine, Organisationen und Initiativen in der Öffentlichkeit darstellen können.“
Die Redewendung „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ gilt schon lange nicht mehr. Für Holger Hagenlocher (Foto), PR-Berater und Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen, ist klar: „Wer gehört werden will, muss kommunizieren.“ Dabei erinnert der Kommunikationsexperte in seinem Vortrag daran, dass vor dem „Wie“ die Frage nach dem „Warum“ gestellt werden muss. Denn nur, wer seine Ziele kennt, kann sich aus einer Vielzahl an Instrumenten den passenden Mix für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zusammenstellen.
Getreu dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ müssen Vereine, Initiativen und Organisationen aktiv mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Denn im Dickicht der Medienvielfalt und im Wettbewerb mit konkurrierenden Anbietern wird es immer schwieriger, wahrgenommen zu werden.
Deshalb gewinnt die Öffentlichkeitsarbeitsarbeit eine immer größere Bedeutung, um Ziele wie Bekanntheit, Informationsvermittlung, Transparenz oder Vertrauensaufbau zu erreichen.
In seinem Vortrag zeigt Hagenlocher Wege auf, wie sich Beziehungen zur Öffentlichkeit aufbauen und pflegen lassen, um das eigene Anliegen in den Köpfen der verschiedenen Bezugsgruppen zu verankern.
Dabei geht er auf das Instrumentarium der Public Relations und der Marketing-Kommunikation ein und macht die grundlegende Herangehensweise deutlich, wie eine langfristige und nachhaltige Kommunikationsstrategie geplant und umgesetzt werden kann.

Der Referent:
Holger Hagenlocher (Diplom-Ökonom) studierte Wirtschaftswissenschaften und betreut seit vielen Jahren öffentliche Institutionen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Organisationen und Personen als Marketing- und PR-Berater.
Daneben gibt er als Dozent seine beruflichen Erfahrungen an verschiedenen Bildungseinrichtungen an Interessierte weiter, unter anderem als Lehrbeauftragter für Public Relations an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und Dozent für Public Affairs Management an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg.
Zudem führt er individuelle Coachings im Bereich der Pressearbeit, der Public Relations sowie den Sozialen Medien durch und betreibt im Internet die Informationsplattform „PR für Vereine“ ( www.pr-fuer-vereine.de).

Holger Hagenlocher (Diplom-Ökonom) studierte Wirtschaftswissenschaften und betreut seit vielen Jahren öffentliche Institutionen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Organisationen und Personen als Marketing- und PR-Berater.
Daneben gibt er als Dozent seine beruflichen Erfahrungen an verschiedenen Bildungseinrichtungen an Interessierte weiter, unter anderem als Lehrbeauftragter für Public Relations an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und Dozent für Public Affairs Management an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg.
Zudem führt er individuelle Coachings im Bereich der Pressearbeit, der Public Relations sowie den Sozialen Medien durch und betreibt im Internet die Informationsplattform „PR für Vereine“ ( www.pr-fuer-vereine.de).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.holger-hagenlocher.de

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Holger Hagenlocher – Marketing- und PR-Berater – Freier Journalist – Dozent
Holger Hagenlocher
Schwarzwaldstr. 44
78224 Singen
07731 – 7913361
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Digitale Zukunft kommunaler IT im Fokus bei Tools4ever

Identity Management für Kommunen mit Tools4ever auf den KDO-Kunden- und Partnertagen

Digitale Zukunft kommunaler IT im Fokus bei Tools4ever

(Bildquelle: © Sven Seebergen/Foto- und Bilderwerk Oldenburg)

Bergisch Gladbach – Am 23. und 24. Oktober 2018 stellt Tools4ever Informatik auf den KDO-Kunden- und Partnertagen in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen aus. Alle Interessierten aus der öffentlichen Verwaltung, Verbänden, Kammern und dem Gesundheitswesen sind herzlich eingeladen, sich aus nächster Nähe von den Vorteilen systemübergreifender Benutzerkontenverwaltung mit der Tools4ever-Suite zu überzeugen. Wir zeigen Ihnen, wie einfach sicheres Identity & Access Management für all Ihre IT- und Cloud-Anwendungen sein kann!

Die kommunale IT befindet sich mitten in der Digitalisierung. Da muss das Identity & Access Management Schritt halten, insbesondere aufgrund neuer Gesetzesanforderungen an Datenschutz und Zugänglichkeit online. Informieren Sie sich persönlich vor Ort über Tools4evers Identity-Management-Lösungen und überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten der Arbeitsentlastung und Sicherheit, die Ihnen moderne Benutzerkonten- und Berechtigungsverwaltung, Password Self Service sowie Cloud Access Management für Ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner bieten.

Identity & Access Management
Der Identity Access Manager (IAM) von Tools4ever vereinfacht und automatisiert Ihre Benutzerkonten- und Berechtigungsverwaltung dank User Provisioning, Berechtigungsmanagement, Self-Service, Workflow-Management und Access Governance (RBAC).
Berechtigungsanalyse
Wer darf was? In Zeiten der DSGVO ist das die Frage aller Fragen! Mit ERAM von Tools4ever erhalten Sie die Kontrolle über die Berechtigungen im Filesystem zurück. Mit wenigen Klicks können Sie alle NTFS- Berechtigungen auslesen und Ihre Berechtigungsstruktur bereinigen.
Password Management
Eine der zeitraubenden Aktivitäten eines Administrators sind wohl die ständigen Passwort-Vergessen-Anfragen der Mitarbeiter. Befreien Sie Ihre IT komplett von dieser manuellen Verwaltungsaufgabe und bieten Sie benutzerfreundlichen Self Service Password Reset an.
Cloud Identity Management
Mit dem leistungsstarken und innovativen IDaaS-Tool HelloID realisieren Sie hohe Sicherheitsstandards durch Cloud Single Sign-On, bekämpfen zugleich Schatten-IT und reduzieren den Verwaltungsaufwand dank Employee Self Service. Holen Sie sich die Zugriffskontrolle zurück!

Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich live und persönlich von Tools4evers Identity Management Tools für Ihr Unternehmen. Gerne demonstrieren unsere ausgezeichneten Berater Ihnen individuell vor Ort, wie Sie mit Tools4ever Ihre IAM-Anforderungen schnell und kostengünstig realisieren können!

Tools4ever ist ein führender Anbieter von Identity und Access Management Software im Bereich Identity Governance and Administration (IGA). In Organisationen mit 300 bis zu mehr als 200.000 Benutzerkonten ermöglicht die IAM-Suite von Tools4ever effizientes und sicheres Management der Benutzerkonten und Berechtigungen, um IT-Verwaltungsprozesse zu optimieren und sensible Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Seit 1999 entwickelt und liefert Tools4ever Software und Support für User Provisioning, Berechtigungsmanagement, Cloud Identity Management, SSO, Password Management und Self-Service-Workflows.

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Erbschaften und Bußgelder für gemeinnützige Organisationen

Mit Sensibilität und cleverem Marketing die Vereinskassen füllen

Erbschaften und Bußgelder für gemeinnützige Organisationen

mit cleverer Strategie zu neuen Finanzierungsquellen (Bildquelle: pixabay)

Hilfsorganisationen, gemeinnützige Vereine und Verbände brauchen Geld, um ihre Projekte realisieren zu können. Klar. Haupteinnahmequellen stellen zumeist Beiträge der Mitglieder oder Fördermitglieder sowie Spenden von Privatpersonen und / oder Unternehmen dar. Aber es gibt auch andere Wege, den Kontostand der Vereinskassen zu verbessern, zum Beispiel:
Die Erbschaft
400 Milliarden Euro, so schätzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), 400 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich vererbt. Zumeist an Hinterbliebene, aber auch an Kirchen, Vereine, Organisationen. Hier ist der Staat großzügig. Zuwendungen an Organisationen, die ausschließlich kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verfolgen und als solche anerkannt sind, unterliegen keiner Erbschaft- oder Schenkungssteuer.
Ein Kernproblem des sogenannten „Erbschaftsmarketings“ liegt im emotionalen Wesen der Sache: Einer Hinterlassenschaft geht notwendigerweise das Sterben voraus und mit diesem Thema beschäftigen sich die wenigsten gerne. Deshalb ist unbedingt davon abzuraten, mit einer Rundmail an alle Spender und Vereinsmitglieder über die Möglichkeiten der Zuwendung über eine Erbschaft zu informieren. Potentielle Ansprechpartner sind langjährige, ältere Spender und Mitglieder, die schon öfter durch größere Summen an die Organisation ihr Vertrauen zum Ausdruck brachten. Ratsam ist weiterhin, verschiedene Wege aufzuzeigen, mit denen die gesamte oder ein Teil der Hinterlassenschaft eingesetzt werden können. Mit der finanziellen Förderung eines gezielten und individuell ausgesuchten Projekts entsteht beim Erblasser das positive Gefühl, etwas Bleibendes bewirken zu können und sich auf diese Weise ein Denkmal zu setzen. Ein Ansprechpartner und ausführliches Informationsmaterial sollten zur Verfügung gestellt werden.
Bußgelder
Richter und Staatsanwälte können eigenmächtig gemeinnützige Organisationen nennen, an die der Angeklagte nach einer Straftat Geldaufwendungen zu zahlen hat. Laut Verwaltungsvorschriften müssen die Vereine in der Jugend-, Gefangenen oder Opferhilfe tätig sein. Der Markt ist hart umkämpft, es geht jährlich um bis zu 100 Millionen Euro. Ob die Geldaufwendung in die Staatskasse oder an eine gemeinnützige Organisation fließt, entscheidet der Richter; man verlässt sich auf seine Unabhängigkeit. Vorschriften gibt es keine. In der Regel sucht der Richter eine Organisation aus, die mit der Straftat im inhaltlichen Zusammenhang steht, etwa die Auflage, nach einer Körperverletzung an die Opferhilfe zu zahlen.
Vereine können bei Gerichten beantragen, in die Bußgeldliste aufgenommen zu werden. Die Eintragung in das „Verzeichnis der Geldauflagenempfänger“ erfolgt in der Regel zentral über die Oberlandesgerichte. Man findet auf der Homepage des zuständigen Oberlandesgerichts einen Link, der zur Online-Registrierung führt. Es müssen der Eintrag ins Vereinsregister, die Satzung und weitere Informationen sowie Informationsmaterialen eingereicht werden. Steht der Verein auf der Liste, wird empfohlen, die Gerichte regelmäßig, nicht übermäßig über den Verein und die aktuellen Stände der Förderprojekte zu informieren. Auf gutgemeinte Give-Aways hingegen verzichtet man besser. Einige Korruptionsfälle wurden in den vergangenen Jahren aufgedeckt und das Risiko der Angreifbarkeit gehen Richter und Staatsanwälte sicherlich nicht ein.

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AMEO – Das Start-Up der Schwimmrevolution

Athleten-Sponsoring, ein Umsatz von knapp einer Million Euro im ersten Verkaufsjahr und die Ablehnung einer Investoren-Offerte: Ein Interview mit Jan von Hofacker – Start-Up Gründer und Geschäftsführer der AMEO Sports GmbH

AMEO - Das Start-Up der Schwimmrevolution

Die Vision der Frischluft ist die Mission der AMEO Sports GmbH. Seit 2014 befindet sich das junge Unternehmen mit aktuell sieben Mitarbeitern und 16 Gesellschaftern auf dem Weg, die Welt der Schwimmer, Taucher und Wassersportler zu revolutionieren und ein völlig neues Freiheitsgefühl im Wasser zu vermitteln – mit dem weltweit ersten Frischluftschnorchel, dem Powerbreather. Vor kurzem trat AMEO CEO Jan von Hofacker beim TV-Format 2 Minuten 2 Millionen auf. Dabei handelt es sich um die österreichische Adaption des international erfolgreichen Formates Dragons“ Den, bei dem Startups vor einer Jury aus professionellen Investoren pitchen, um im Gegenzug für deren Investments Anteile abzugeben. Der Powerbreather überzeugte – eine Investoren-Offerte lehnte von Hofacker dennoch ab. Zeit nach den Hintergründen zu fragen.

Warum wurden die beiden Offerten bei 2 Minuten 2 Millionen abgelehnt?

Ganz einfach – dies lag zum einen an der geforderten Transaktionsstruktur, die einen Rückkauf nach sieben Jahren vorsah sowie an der angebotenen Bewertung des Unternehmens.

Welche Entwicklung hat AMEO seit seiner Gründung genommen?

Mit der Entwicklung von AMEO sind wir sehr zufrieden, selbst wenn man als Start-Up natürlich täglich vor der großen Herausforderung steht, die Ressourcen bei steigender Markt-Opportunität effektiv einzusetzen. Dennoch ist es uns seit der Gründung im Frühjahr 2014 gelungen, eine innovative Idee dank modernster 3-D-Printing-Technology in eine serienmäßige Produktion zu überführen. In den ersten beiden Jahren wurden 50.000 Powerbreather produziert. Seit 2016 bauen wir ein weltweites Vertriebsnetz auf, wobei 2018 erst unser zweites komplettes Vertriebsjahr ist. Dabei verfolgten wir von Anfang an die Strategie, die Vielzahl der unterschiedlichen Vertriebskanäle zu nutzen. Neben dem eigenen Online-Vertrieb hat der stationäre Händler als erstmaliger Kontaktpunkt eine wichtige Bedeutung. So konnten wir im ersten Verkaufsjahr bereits einen Umsatz von knapp unter einer Millionen Euro erzielen.

Welche „Learnings“ hat AMEO während der letzten Jahre gemacht?

Wir haben festgestellt, dass Sponsoring von Verbänden und Events häufig nicht die gesetzten Erwartungen erfüllen. Auch im Bereich des Athleten-Sponsoring muss man selektiv vorgehen, zumal sich der Endkonsument immer weniger von einzelnen Opinion-Leadern überzeugen lässt. Wirkungsvoller ist hier ein international ausgerichteter, aber dann regional ausgesteuerter Portfolio-Ansatz.

Was würden Sie heute anders machen?

Im Grunde genommen würde ich nichts anders machen! Denn bei einem Start-up muss man zu einem Großteil nach dem „Try and Error-Prinzip“ handeln. Neue Ideen müssen kreiert, zügig realisiert, getestet und adjustiert werden. Erst dann können solch neue Ansätze als Standard implementiert und als neue Handlungsoptionen umgesetzt werden. Nur so kann man sich systematisch einen neuen Markt erschließen.

Welche Produktentwicklungen sind zu erwarten?

Aufgrund der steigenden Nachfrage sowie der kleinen Gesamtkapazität unseres ersten Werkzeugsatzes haben wir mit der Entwicklung des POWERBREATHER PB02 begonnen. Die Markteinführung der nächsten Powerbreather-Generation wird in etwa zwei Jahren erwartet. Dazwischen beabsichtigen wir unser Portfolio um Dienstleistungen und weitere Farbausführungen zu erweitern.

Wo soll AMEO in fünf Jahren stehen?

Der POWERBREATHER stellt für den Breitensport „Schwimmen“ eine vergleichbare Innovation wie die Schwimmbrille in den achtziger und neunziger Jahren dar. Damals schwammen nur „exotische“ Freizeitschwimmer mit einer Schwimmbrille, heute hat jeder eine. So wird es auch mit dem Powerbreather kommen….

Der Powerbreather ist ein innovatives Sportgerät für Schwimmen, Triathlon und Tauchen. Aufgrund des patentierten AMEO FRESH AIR SYSTEMs wird der Schwimmer immer mit 100 Prozent Frischluft versorgt. Der Athlet atmet über die D-Tubes ein und nur über das Mundstück aus. Dadurch strömt stets sauerstoffreiche Luft in die Lungen, während die mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Ausatemluft vollständig ins Wasser abgegeben wird. Das Resultat: Man atmet im Wasser genauso natürlich wie an Land.

Dank ihres D-förmigen Querschnitts garantieren die Tubes zudem einen sicheren Halt sowie einen optimierten Luftstrom (innen) und Strömungswiderstand (außen). Gleichzeitig verhindert die Ventiltechnik das Eindringen von Wasser. Durch das TWIST LOCK SYSTEM lässt sich der Powerbreather ergonomisch an jede Kopfgröße anpassen. Ob bei Wellengang im Freiwasser oder der Rollwende im Becken – der Powerbreather sitzt fest und sicher am Kopf. Am Pool oder am Strand, im Sportbecken oder im Freiwasser – der Powerbreather ist das Must-have. Sein futuristisches, prämiertes Design zieht die Blicke auf sich und bringt jeden ins Gespräch.

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Am Höhenberg 15
82327 Tutzing
+49 (0)8158 90 71 389
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Spendenverhalten im Wandel

KomServ rät Organisationen jetzt zu reagieren

Spendenverhalten im Wandel

Weihnachtsspenden 2017 deutlich im Minus (Bildquelle: pixabay)

Die Studie „Bilanz des Helfens“ wird jährlich im Auftrag des Deutschen Spendenrats durchgeführt, ihre Ergebnisse bieten Anhaltspunkte über Kontinuität, Veränderungen und Schwerpunkte des Spendenverhaltens der deutschen Bevölkerung ab zehn Jahren.
Im Jahr 2017 wurden teils erhebliche Abweichungen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet, auf die Organisationen reagieren sollten.

Die Ergebnisse in Kürze: Deutsche Privatpersonen spendeten im Jahr 2017 insgesamt 5,2 Milliarden Euro, knapp 1% weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Spende blieb mit 35 Euro konstant, die Anzahl der Spender ging jedoch von 22,1 auf 21 Millionen zurück, was durch eine leichte Erhöhung der Spendenhäufigkeit von 6,7 auf 6,9 mal im Jahr nahezu ausgeglichen wurde.

Die humanitäre Hilfe steht mit 78% weiterhin an der Spitze des Spendenzwecks, Zugewinne verzeichneten auch die Not- und Katastrophenhilfe. Kirchen verlieren, dem langjährigen Trend folgend, weiterhin. Die Spendenbereitschaft steigt mit dem Alter, mehr als 40% der Spender sind 70 Jahre und älter. Bis hierhin sind die Veränderungen im langjährigen Vergleich gering.

Auffällig hingegen ist der starke Rückgang der Weihnachtspende um 14% im Vorjahresvergleich (dennoch bleibt der Dezember der wichtigste Spendenmonat) und hier insbesondere bei der Altersgruppe der 30 – 39-Jährigen. Hier wurde ein Rückgang des Spendenvolumens um 47% verzeichnet.

Betrachten wir den Spendenanstoß. Rund ein Viertel der Befragten gaben als Grund für ihre Spende an: „spende regelmäßig“, gefolgt vom persönlich adressierten Brief (22,7%). 9,1% der Befragten spenden über eine Mitgliedschaft regelmäßig.

Noch keine große Rolle – so könnte man denken – spielt das Crowdfunding, also die finanzielle Unterstützung eines (sozialen/ humanitären) Projekts, organisiert zumeist über das Internet. Es liegt mit 0,3 Prozent auf der letzten Position. Zu vernachlässigen? Immerhin 15,6 Millionen Euro wurden über Crowdfunding im vergangenen Jahr generiert. Zudem ist der Anteil des Crowdfundings von 2015 bis 2017 von 0,1 über 0,2 auf 0,3 Prozent gestiegen und hat sich damit verdreifacht.

Vielleicht wäre genau hier, in dieser noch unbedeutend scheinenden Methode ein Projekt gezielt zu unterstützen, ein sinnvoller Ansatz, die 30 – 39-Jährigen zu erreichen und sie auf dem ihnen bestens vertrauten Weg, dem World Wide Web, zu informieren.

Das jedenfalls ist die Erfahrung der KomServ GmbH, die bereits vielversprechende Ergebnisse im Bereich Crowdfunding für Vereine und Verbände verzeichnen konnte.

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Die „starke Marke“ schafft Vertrauen

… und sorgt für eine stabile Beziehung zu Mitgliedern und Spendern

Die "starke Marke" schafft Vertrauen

Eine starke Marke: der Malteser Hilfsdienst (Bildquelle: Malteser Hilfsdienst)

Jede Organisation ist eine Marke – mehr oder weniger gut aufgebaut, mehr oder weniger klar strukturiert, mehr oder weniger gut kommuniziert. Dabei sind Aufbau und Pflege eines unmissverständlichen Images Kernaufgabe jeder Organisation, jedes Vereins, wenn man eine stabile und langfristige Beziehung zu seinen Spendern und Mitgliedern herstellen und erhalten möchte.
Was ist hierbei zu beachten? Carsten Fuchs, geschäftsführender Gesellschafter von Gute Botschafter, nannte in einem Interview mit dem Fundraising-Echo signifikante Elemente zur Entwicklung eines guten Markenimages.
Der erste und wesentliche Aspekt ist eine klare Positionierung. Hierbei geht es nicht nur darum, welche Ziele verfolgt werden, sondern auch um strikte Abgrenzung zu jenen Themen, die keine Relevanz haben. Das erfordert Mut zur Entscheidung; erzeugt aber Klarheit und Transparenz. Ein Verein, der in Not geratene Kinder aus der Region unterstützt, um vielleicht neue Mitglieder zu generieren, verliert an Glaubwürdigkeit, wenn er Hilfsprojekte aus Dritte-Welt-Ländern hinzunimmt. Er wird unkonkret, die vertrauensvolle Beziehung zum langfristigen Spender steht auf dem Spiel.
Aus der Positionierung werden die markenbildenden Eigenschaften entwickelt: Markenzeichen (Logo), das Corporate Design, die ausgestrahlten Botschaften. Als Beispiel soll der Malteser Hilfsdienst hinhalten. Das Wappen des Malteserordens, das weiße Malteserkreuz auf rotem Hintergrund, findet sich auf jedem Fahrzeug, jeder Bekleidung, jeder Einrichtung prominent in Szene gesetzt. Hinzu die Botschaft “ … weil Nähe zählt“ – sie erzeugt Emotionalität, ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Ein Gefühl, das sich beim Anblick des Malteserkreuzes einstellt.
Die Kommunikation schließlich macht die Marke wahrnehmbar und erlebbar. Neben aufwändigen Kommunikationswegen wie großen Kampagnen bestehen die klassischen Methoden wie Newsletter und Vereinszeitschrift weiterhin. Als Informationsmedium dient die gut gepflegte Homepage an erster Stelle. Eine entscheidende Rolle aber spielen in unserer Zeit die digitalen Medien. Via facebook, twitter, Instagram, können Bilder und Informationen höchstaktuell veröffentlicht werden.
Aus diesen Puzzleteilen kann ein starkes Markenbild entstehen, das der Grundstein für eine erfolgreiche Organisation darstellt.
Die KomServ GmbH unterstützt Vereine, Verbände und Organisationen bei der Markenplatzierung schwerpunktmäßig in der Kommunikation und stellt darüber hinaus ein etabliertes Netzwerk mit den richtigen Ansprechpartnern für alle Bereiche der Markenbildung zur Verfügung.

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Genossenschaften

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Genossenschaften

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der
„AGRAVIS-Welt“.
Wie entstand das Genossenschaftswesen? Wie viele Genossenschaften gibt es in Deutschland? In welchen Verbänden sind sie organisiert? Wie viel Jahresumsatz machen die Genossenschaften? Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Februar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.000 Mitarbeitern mehr als 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Spendenbescheinigungen jetzt auch als PDF-Datei

KomServ klärt über neue und alte Regelungen auf

Spendenbescheinigungen jetzt auch als PDF-Datei

Von der Steuer absetzbar: Spenden und Mitgliedsbeiträge für gemeinnützige Organisationen

Am Jahresbeginn flattern sie ins Haus: Die Spendenbescheinigungen, auch Zuwendungsbetätigungen genannt. Üblicherweise mit einem Dankesschreiben versehen, dokumentieren sie die Hilfsleistungen all jener, die im Vorjahr einen gemeinnützigen Verein oder Verband unterstützt haben. Und der Steuerzahler freut sich, denn seine Hilfsbereitschaft zahlt sich aus. Vater Staat honoriert seine Unterstützung: Spenden und Mitgliedsbeiträge sind von der Steuer absetzbar, nachzulesen in §52 ff der Abgabenordnung. Nicht absetzbar sind übrigens Mitgliedsbeiträge an Vereine, die dem Sport, kulturellen / Freizeitbeschäftigungen, der Heimatpflege und Zwecken wie Karneval und Fasching dienen (s. §52 Abs. 2 Nr. 23 AO).
Nun gibt es eine Neuerung in der Gesetzeslage: Um gemeinnützigen Organisationen den Verwaltungsaufwand zu vereinfachen, hat das Bundesfinanzministerium im Februar 2017 eine Reform beschlossen: Spendenbescheinigungen dürfen jetzt auch per PDF-Datei verschickt werden. Vorausgesetzt, der gemeinnützige Verein/Verband hat das zuständige Finanzamt hierüber konkret informiert, die amtlichen Vordrucke unverändert eingesetzt und ausgefüllt, den fertigen Vordruck gescannt und sich gegen Veränderungen oder unbefugte Eingriffe abgesichert und die Verbuchung der Spende in der vereinsinternen Buchhaltung mit dem Erstellen der Spendenbescheinigung zeitnah verbunden. Viele Portokosten und die zeitaufwändigen Versandvorbereitungen entfallen.
Was bleibt bestehen: Übersteigt die Spendensumme nicht mehr als 20 Prozent des Bruttogesamteinkommens wird der gesamte Betrag steuervergünstigend bewertet – bei denjenigen, die mehr gespendet haben, wird der Differenzbetrag automatisch in das Folgejahr gebucht. Wer also über ein Gesamtjahreseinkommen von 40.000 Euro verfügt, kann 8.000 Euro sofort absetzen. Hat er jedoch 10.000 Euro gespendet, wird die Differenz von 2.000 Euro ins nächste Jahr verlagert.
Auch die vereinfachten Regelungen von Einzelspenden bis 200 Euro bleiben bestehen. Hierfür reicht dem Finanzamt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts.
Jedoch muss der Zuwendungsempfänger:
– eine gemeinnützige Körperschaft sein, die den steuerbegünstigten Zweck auf den Empfangsbeleg druckt und angibt, ob es sich um eine Spende oder einen Mitgliedsbeitrag handelt
– eine inländische juristische Person oder Dienststelle
– eine politische Partei sein.
Das Finanzministerium der Bundesrepublik Deutschland macht es Spendern und Organisationen also vergleichsweise leicht. Vielleicht stehen neben Humanitätsgründen auch die Überlegungen, wie tief der Staat in die Kasse greifen müsste, wenn er die Leistungen der gemeinnützigen Vereine aus eigener Tasche zahlen müsste. Als Beispiel soll an dieser Stelle die Freiwillige Feuerwehr reichen.

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