Tag Archives: Verbraucher

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Was bei Autokorsos erlaubt ist – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Experten der ERGO Group informieren

Jetzt zur WM drücken wieder viele Fans verschiedener Nationalitäten ihre Freude über einen Sieg ihrer Mannschaft mit einem Autokorso aus. Mangels politischer Aussage gilt ein Autokorso aber nicht als Demonstration. Es besteht also kein Recht darauf, so den Sieg einer Fußballmannschaft zu feiern. Laut Paragraph 29 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist eine derartige Nutzung öffentlicher Straßen genehmigungspflichtig. Üblicherweise drückt die Polizei aber ein Auge zu. Wichtig zu wissen: Die normalen Verkehrsregeln gelten auch im Autokorso. Sicht und Gehör des Fahrers dürfen nicht durch Fahnen, Aufkleber und laute Geräusche beeinträchtigt sein. Erlaubt sind im Auto nur so viele Leute, wie es Sicherheitsgurte gibt – und diese müssen angelegt sein. Es ist also nicht zulässig, im Stehen mitzufahren und sich aus dem Schiebedach oder Fenster zu lehnen. Ein Autokorso ist kein geschlossener Verband mit Sonderrechten: Rote Ampeln und Stoppschilder dürfen nicht überfahren werden – für solche Übertretungen hat die Polizei kein Verständnis. Hupen ist laut StVO nur bei Gefahr oder außerorts zum Anzeigen einer Überholabsicht gestattet. Dauerhupen im Autokorso ist also grundsätzlich nicht erlaubt, wird aber meist toleriert. Die Straßenverkehrsordnung verbietet es zwar nicht, nur zum Spaß mit dem Auto herumzufahren. Es gilt aber das allgemeine Gebot der Rücksichtnahme. Demnach dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet oder nicht mehr als unvermeidbar behindert werden. Übrigens: Bei vielen neueren Autos sind Blinkleuchten in die Außenspiegel integriert. Bunte Überzieher für die Spiegel sind dann nicht angesagt. Denn laut StVO dürfen die Beleuchtungseinrichtungen des Autos nicht verdeckt sein. Und wer sein Auto auch außerhalb eines Autokorsos mit Fähnchen zum Einklemmen in die Seitenscheiben schmücken möchte, sollte sie unbedingt vor Autobahnfahrten entfernen. Der Fahrtwind kann sie abreißen und falls andere Verkehrsteilnehmer dadurch einen Schaden erleiden, besteht die Gefahr einer Haftung.
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E-Auto aufladen in der Tiefgarage – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Lucas P. aus München:
Ich möchte mir ein E-Auto kaufen. Für das Aufladen brauche ich einen Starkstromanschluss in der Garage. Könnte mir mein Vermieter den Einbau verbieten?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Ein E-Auto ergibt nur Sinn, wenn der Halter es zu Hause aufladen kann. Das kann jedoch problematisch sein, denn in Mehrfamilienhäusern gibt es oft keine Steckdosen in der Tiefgarage oder das Stromnetz ist für das Laden von E-Autos nicht ausgelegt. Wenn dann mehrere Mieter gleichzeitig ihr Fahrzeug laden, kann es zu Überlastungen kommen. Entsprechende Umbauten sind zwar möglich, kosten aber viel Geld. Zudem haben Mieter keinen Anspruch auf nachträgliche Veränderungen. Also selbst wenn sie bereit sind, die entsprechenden Kosten zu übernehmen, benötigen sie für die Umbaumaßnahmen die Zustimmung ihres Vermieters. Der kann aber auch Nein sagen. Ein gutes Argument für Mieter kann dann sein, dass eine solche Installation die Immobilie zukunftsfähiger macht. Auch Eigentümer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus dürfen nicht einfach eine Ladestation an ihrem Stellplatz in der Garage installieren und sie mit dem Stromzähler verbinden. Je nachdem, ob es sich um eine bauliche Veränderung oder eine Modernisierung handelt, ist dafür die freiwillige Zustimmung aller Wohnungseigentümer oder einer 3/4-Mehrheit erforderlich (Landgericht München, Entscheidung vom 21. Januar 2016, Az. 36 S 2041/15 WEG).
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Kühler Kopf hinterm Steuer – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Wie sich Autofahrer vor Sommerhitze schützen können

Kühler Kopf hinterm Steuer - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Für eine angenehme Innenraumtemperatur im Auto sorgt eine nicht zu kalt eingestellte Klimaanlage. (Bildquelle: ERGO Group)

Sommer, Sonne, Hitze: So gut hohe Temperaturen am Badesee oder im schattigen Biergarten auszuhalten sind, so anstrengend wird Autofahren. Worauf Fahrer bei sengender Sonne achten sollten und wie sie sich und ihr Fahrzeug schützen können, erläutern Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, und Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Wo und wie am besten parken?

Damit Fahrer einen kühlen Kopf bewahren können, sollte im Auto eine angenehme Temperatur herrschen. Steht ein Fahrzeug für längere Zeit in der prallen Sonne, kann die Innentemperatur leicht auf bis zu 70 Grad steigen. Daher ist es sinnvoll, das Auto möglichst im Schatten zu parken. „Ist das nicht oder nur eingeschränkt möglich, können ein reflektierender Sonnenschutz für die Windschutzscheibe sowie Sonnenblenden an den seitlichen, hinteren Fenstern Abhilfe schaffen“, weiß Frank Mauelshagen. Armaturenbrett und Innenraum heizen sich dann nicht so sehr auf. Das Lenkrad am besten zusätzlich mit einem hellen Handtuch abdecken, damit es sich durch seitlich einfallendes Sonnenlicht nicht erhitzt. Sind die Temperaturen längere Zeit hoch und ist Regen eher rar, empfiehlt der Kfz-Experte zudem, nicht auf Gras oder in Wäldern zu parken. Denn bereits nach kurzer Fahrzeit können sich an Katalysatoren oder Auspuffanlagen Temperaturen von mehr als 600 Grad Celsius entwickeln und in der ausgetrockneten Natur schnell einen Brand auslösen. Und noch ein Tipp: „Wein, Deo oder Haarspray an heißen Tagen besser nicht auf der Rückbank liegen lassen“, rät Mauelshagen. „Bei großer Hitze baut sich in den Behältern Druck auf. Im schlimmsten Fall können sie sogar explodieren.“ Potenziell gefährliche Flüssigkeiten daher lieber abgedeckt im kühleren Kofferraum aufbewahren. Auch elektronische Geräte können Schaden erleiden. Aber die sollten ja schon wegen der Diebstahlgefahr nicht im Innenraum liegen bleiben.

Sichere Fahrt bei Sommerhitze

Wer an heißen Tagen in sein Auto einsteigen will, dem schlägt beim Öffnen der Tür oft intensive Hitze entgegen. Bevor die Fahrt losgeht, heißt es also erstmal: durchlüften! Um den Hitzestau zu beseitigen, rät Mauelshagen: „Für ein paar Minuten alle Türen aufmachen!“ Während der Fahrt sollten die Autoinsassen die Fenster geschlossen halten und zunächst die Klimaanlage in der Umluftfunktion einschalten. So gelangt zu Beginn keine heiße Luft in den Innenraum. Ist die Innenraumtemperatur angenehm, sollte der Fahrer diese Funktion wieder ausstellen, damit die Anlage Frischluft ansaugt. Ideal ist ein Unterschied von circa sechs Grad zwischen Innen- und Außentemperatur. „Ist die Klimaanlage sehr kalt eingestellt, drohen Erkältungen und Muskelverspannungen“, weiß Dr. Reuter. „Die Luftaustrittsdüsen sollten außerdem nur auf bekleidete Körperstellen, auf Fenster oder in den Innenraum gerichtet sein.“ Um etwa Kinder vor Sonneneinstrahlung zu schützen, lassen viele Autofahrer Sonnenblenden auch beim Fahren an den Fenstern. „Das ist allerdings nur an den hinteren Seitenscheiben erlaubt. Sonst ist die Sicht des Fahrers eingeschränkt“, erklärt der Kfz-Experte. In der Sommerhitze strengen Stausituationen oder zäher Stadtverkehr besonders an – Konzentrationsverlust, Müdigkeit oder Gereiztheit sind die Folgen, die Unfallgefahr steigt. Auch sogenannte „Blow-ups“ sind unfallträchtig: „Vor allem bei älteren Autobahnen können sich die aneinandergereihten Betonplatten durch die Hitze ausdehnen und sich gegenseitig nach oben drücken“. Daher der Rat von Mauelshagen: Vorausschauend fahren, bei großer Hitze unnötige Fahrten vermeiden und bei langen Fahrten öfter Pause machen. Besondere Vorsicht gilt auch beim Tanken, denn bei hohen Temperaturen kann sich der Kraftstoff ausdehnen und auslaufen. „An sehr heißen Tagen also besser nicht komplett volltanken“, so der ERGO Experte.

Viel Flüssigkeit und Sonnenschutz

Für Autofahrer sind vor allem die oft hohen Mittagstemperaturen eine große Belastung. Der DKV Gesundheitsexperte empfiehlt daher, wenn möglich den Pkw in diesen Stunden stehen zu lassen. Um den Flüssigkeitsverlust durch die Hitze auszugleichen, gilt auch beim Autofahren: Viel trinken! Täglich sollten bis zu drei Liter Wasser, Saftschorle oder ungezuckerter Tee zusammenkommen. Durch gläserne Schiebedächer und Co. sind Personen innerhalb des Wagens zudem ständig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen spenden hier Schatten und sind auch im Straßenverkehr erlaubt. „Breite Krempen oder zu lange Kappenschilder können allerdings die Sicht des Fahrers beeinträchtigen und sind aus diesem Grund verboten“, warnt Mauelshagen. Um Sonnenbrand oder Hautrötungen zu vermeiden, sollten sich Autoinsassen bei längeren Fahrten mit Sonnenschutz eincremen. Zwar hält die Windschutzscheibe einen Großteil der UV-Strahlung ab, die seitlichen Scheiben jedoch nicht. Bei Anzeichen von Kopfschmerzen oder Schwindel lieber eine kleine Pause einlegen. Und ganz wichtig: „Selbst bei ganz kurzen Stopps an der Reinigung oder beim Bäcker niemals Kleinkinder oder Tiere im geschlossenen Auto zurücklassen“, so Dr. Reuter. An heißen Tagen herrschen im Innenraum schnell tropische Temperaturen und gefährden die Insassen.
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Über die ERGO Group:
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-group.com

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Studie Automobilbarometer 2018 – Autohändler weiter hoch im Kurs

Autohändler weiter hoch im Kurs

– Servicequalität spielt entscheidende Rolle für Kundentreue
– Händler müssen Erlebnisse rund ums Auto schaffen

Studie Automobilbarometer 2018 - Autohändler weiter hoch im Kurs

Studie Automobilbarometer 2018 – Autohändler: Beliebt, aber Treue in Gefahr

Autokäufer zeigen weiterhin eine Verbundenheit zu ihrem Autohändler und ihrer Werkstatt. Eine entscheidende Rolle dabei spielen der direkte persönliche Kontakt zwischen Kunden und Verkäufer vor Ort und dessen Service. Ein Großteil der Autofahrer (87 Prozent) stellt nach dem aktuellen Automobilbarometer 2018 von Consors Finanz eine direkte Verbindung zwischen Kundentreue und einer tadellosen Servicequalität des Händlers her. In Deutschland gaben das sogar 89 Prozent der Befragten an. Für 72 Prozent der Autofahrer (Deutschland 74 Prozent) ist die örtliche Nähe zum Händler relevant.

Händler müssen sich neu erfinden
Im Vorfeld eines Autokaufs klicken sich die meisten Interessenten zuerst durchs Netz, um sich über Marke und Modelle zu informieren. Lediglich 31 Prozent nutzen den Händler als Informationsquelle. Erst sieben von zehn der befragten Autofahrer sind der Meinung, dass die Händler und Werkstätten das tun, was nötig ist, um ihre Kundschaft zu binden. In Deutschland sind es lediglich sechs von zehn. Die Kundenzufriedenheit kann demnach noch weiter gesteigert werden. „Das Serviceniveau im Internet und bei digitalbasierten Diensten müssen die gleiche Priorität haben wie der Kundenservice vor Ort. Das ist unabdingbar für die Händler“, weiß Bernd Brauer, Head of Automotive Financial Services von Consors Finanz. „Sie müssen sich regelrecht neu erfinden, um den Veränderungen und dem steigenden Wettbewerbsdruck in Verkauf und Service standzuhalten. Wichtig ist es vor allem, näher an den Kunden heranzurücken.“
Und die Händler reagieren bereits: Autohäuser bieten Services wie Kurzzeitvermietung, Hauszustellungen oder Club-Mitgliedschaften mit exklusiven Leistungen an. Sie suchen den Kontakt mit dem Kunden über soziale Netzwerke oder lassen potenzielle Käufer online Modelle konfigurieren oder auf eigenen Teststrecken Probe fahren.

Erlebnisse schaffen – vor, während und nach dem Kauf
„Insbesondere jüngere Zielgruppen erwarten von einem Händler heutzutage Erlebnisse, die weit über die simple Kaufanbahnung hinausgehen“, weiß Prof. Dr. Sven Henkel, Inhaber des Lehrstuhls für Käuferverhalten und Verkauf an der EBS Business School. Autohäuser müssen sich von einer reinen Verkaufs- zu einer Interaktionsplattform entwickeln, die das Produkt erklärt, auf der der Kunde es ausprobieren und sich mit anderen austauschen kann. „In Zukunft sichern sich Händler die Treue ihrer Kunden, wenn sie Teil einer angesagten Erlebniswelt werden können – digital und real“, bringt es Brauer auf den Punkt. Diese Strategie hilft auch beim Erstkontakt.
Die vollständige Studie kann abgerufen werden unter studien.consorsfinanz.de

Studien-Newsletter: Erfahren, was Verbraucher erwarten
Consors Finanz erstellt regelmäßig Studien und Umfragen zum Thema Automobil. Der Studien-Newsletter informiert sechsmal im Jahr über die Ergebnisse, fasst wichtige Fakten zusammen und zeigt Trends auf. Anmeldung unter studien.consorsfinanz.de

Über die Studie
Das Automobilbarometer International wird jährlich von Consors Finanz herausgegeben. Die Verbraucherstudie wurde vom 28. August bis zum 21. September 2017 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS in Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Polen, Portugal, Großbritannien, Japan, USA, Brasilien, China, Mexiko, der Türkei und Südafrika durchgeführt. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.600 Besitzerinnen und Besitzer eines in den vergangenen fünf Jahren neu oder gebraucht gekauften privaten Kraftfahrzeugs mittels einer Online-Erhebung befragt.

Über Consors Finanz
Consors Finanz ist eine Marke der internationalen BNP Paribas Gruppe. Sie gehört zu den führenden Consumer-Finance-Anbietern in Deutschland. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im Einzel- und Online-Handel sowie in Auto-, Caravan- und Motorradhäusern.

Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite sowie in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern ergänzende Versicherungs- und Zusatzprodukte. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Als Mitglied des Bankenfachverbandes hat sich Consors Finanz dazu verpflichtet, den strengen Verhaltensregeln der verantwortungsvollen Kreditvergabe von Verbraucherkrediten zu folgen.
www.consorsfinanz.de

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 192.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank.
www.bnpparibas.de

Kontakt
Consors Finanz
Dr. Stefan Mette
Schwanthalerstraße 31
80336 München
+49 (0) 89 / 55 11 31 40
presse@consorsfinanz.de
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Arbeitsrecht

Fußballschauen während der Arbeitszeit: Abmahnung gerechtfertigt

Wer sich während der Arbeitszeit auf einem dienstlichen Computer auch nur für 30 Sekunden ein Fußballspiel ansieht, riskiert eine Abmahnung vom Arbeitgeber. Das Arbeitsgericht Köln wies nach Angaben der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) die Klage eines Arbeitnehmers auf Entfernung der Abmahnung aus seiner Personalakte ab.
ArbG Köln, Az. 20 Ca 7940/16

Hintergrundinformation:
Fußballfans haben jetzt zur Weltmeisterschaft das Problem, dass viele Spiele tagsüber während der üblichen Arbeitszeiten stattfinden. Da ist die Verlockung groß, auch während der Arbeit mal kurz zu schauen, wie das Spiel steht. Diese Neugier kann allerdings arbeitsrechtlich unangenehme Folgen haben. Denn hier gilt der Grundsatz: Arbeitnehmer haben während der Arbeitszeit zu arbeiten und sich keinen privaten Beschäftigungen zu widmen. Es sei denn, der Chef erlaubt das Fußballschauen ausdrücklich oder richtet im Betrieb sogar ein Public-Viewing ein. Der Fall: Ein Arbeitnehmer hatte um 17:00 Uhr seine Arbeit in der Spätschicht angetreten und zuerst einige Maschinen eingeschaltet. Dann rief ihn ein Kollege. Dieser saß vor einem Dienst-PC, auf dem über den Livestream eines Pay-TV-Anbieters ein Fußballspiel lief. Der Arbeitnehmer setzte sich dazu. Zeugen sahen beide auf den Bildschirm schauen. Der Arbeitgeber mahnte sie ab, da sie ihre arbeitsvertragliche Pflicht verletzt hätten, während der Arbeitszeit zu arbeiten. Im Wiederholungsfall drohe die Kündigung. Einer der Betroffenen ging nun vor Gericht, um die Abmahnung aus seiner Personalakte entfernen zu lassen: Er habe dem Kollegen nur erklärt, dass er während der Arbeitszeit nicht Fußball schauen dürfe. Das Urteil: Das Arbeitsgericht Köln glaubte ihm nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice nicht. Das Gericht kam nach Prüfung der Zeugenaussagen zu dem Ergebnis, dass der Arbeitnehmer nicht mit dem Kollegen gesprochen, sondern mit diesem gemeinsam das Spiel angesehen habe – zumindest für einen Zeitraum zwischen 30 Sekunden und zwei Minuten. Der Arbeitnehmer habe durch das Fußballschauen während der Arbeitszeit seine vertragliche Hauptpflicht aus dem Arbeitsvertrag verletzt, da er während dieser Zeit nicht gearbeitet habe. Er habe auch seine Maschinen unbeaufsichtigt gelassen. Der Arbeitgeber sei berechtigt, auch auf eine geringe Verletzung von arbeitsvertraglichen Pflichten mit einer Abmahnung zu reagieren. Immerhin sei eine Abmahnung nur ein „Warnschuss“, der zunächst noch keine größeren Folgen für das Arbeitsverhältnis habe. Die Abmahnung sei hier gerechtfertigt gewesen.
Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 28. August 2017, Az. 20 Ca 7940/16

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Schutz vor Malaria

Was Reisende über die Tropenkrankheit wissen sollten

Schutz vor Malaria

Ob Insel-Hopping in Asien oder eine Rundreise durch Südamerika – das Malariarisiko reist mit. (Bildquelle: ERGO Group)

Ob eine Safari in Afrika, Insel-Hopping in Asien oder eine Rundreise durch Südamerika – das Malariarisiko reist mit. Doch nicht in jedem Land ist das Infektionsrisiko gleich hoch, es variiert je nach Region. Was hinter der Krankheit steckt, wie sich Reisende schützen können und welche Gebiete besonders betroffen sind, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Was ist Malaria?

Malaria, auch bekannt als Wechselfieber, zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Überträger dieser Krankheit ist die dämmerungs- und nachtaktive weibliche Anopheles-Mücke, die die Krankheitserreger in sich trägt. Diese sind einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien. „Es gibt unterschiedliche Arten von Erregern, die wiederum verschiedene Formen der Malaria verursachen. Die gefährlichste und zugleich häufigste Form ist die Malaria tropica“, weiß Birgit Dreyer. Sticht eine infizierte Mücke zu, gelangen die Erreger in den menschlichen Körper, wo sie sich zunächst in der Leber vermehren. Anschließend befallen sie die roten Blutkörperchen, wachsen dort und teilen sich, bis die Blutkörperchen platzen. Dadurch gelangen immer mehr Parasiten ins Blut, die immer mehr rote Blutkörperchen zerstören.

Symptome der Infektion

Nach einem Mückenstich bemerken Betroffene zunächst lediglich das typische Jucken. Nach frühestens sechs Tagen bis hin zu einigen Monaten – selten sogar Jahre – treten dann die ersten grippeähnlichen Symptome auf: unter anderem Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Vor allem bei den Malariaformen Malaria tertiana und Malaria quartana tritt das Fieber zeitweise auf – daher auch der Name Wechselfieber. Es können aber auch Schmerzen im oberen Bauchbereich mit Übelkeit beziehungsweise Erbrechen hinzukommen. Patienten mit der gefährlichen Malaria tropica können unter Bewusstseinsstörungen oder Krampfanfällen leiden. „Wer von solchen Symptomen betroffen ist und eine Reise in ein Malaria-Risikogebiet hinter sich hat, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und den Verdacht auf Malaria ansprechen. Selbst wenn die Reise schon eine Weile zurückliegt“, rät die ERV Expertin.

Diagnose und Behandlung

Zunächst gilt: Bei einem Malariaverdacht sollten Betroffene Ruhe bewahren. Denn jede Malaria ist heilbar – vorausgesetzt, sie wird erkannt und behandelt. Der Arzt nimmt für die Untersuchung zunächst eine Blutprobe und überprüft, ob Plasmodien enthalten sind. Zu Beginn der Krankheit sind nur wenige Erreger im Blut, daher sollte der Arzt die Untersuchung mehrmals wiederholen. „Das ist notwendig, um aufgrund eines negativen Befundes nicht fälschlicherweise Malaria auszuschließen“, erklärt die Expertin der ERV. Bestätigt sich der Malariaverdacht, sollte der Patient schnellstmöglich in ein Krankenhaus. Die dort verabreichten Medikamente richten sich nach Art der Malaria, Schwere der Erkrankung und der Region, in der sich der Betroffene infiziert hat – denn in manchen Regionen haben Parasiten bereits Resistenzen gegen bestimmte Medikamente entwickelt.

Schutz in Risikogebieten

Vor der Reise in ein Malaria-Gebiet sollten sich Urlauber von einem Reisemediziner beraten lassen. Auf der Website des Centrums für Reisemedizin finden sie reisemedizinisch fortgebildete Ärzte in ihrer Nähe. Liegt das Urlaubsziel in einem Gebiet mit hohem Malariarisiko, verschreibt der Arzt meist ein Malariamedikament, das Reisende bereits vor und während der Reise einnehmen sollten, um einer Infektion vorzubeugen. Für Gebiete mit einem geringeren Risiko empfiehlt es sich, ein Malariamedikament für den Notfall einzupacken. Dieses sollten Reisende nehmen, wenn es nicht möglich ist, innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der Symptome einen Arzt aufzusuchen. Am besten ist es jedoch, die alte Tropenweisheit zu befolgen: Kein Stich, keine Infektion! Um Stiche der dämmerungs- und nachtaktiven Mücken zu vermeiden, sollten Reisende sich zu diesen Zeiten so wenig wie möglich im Freien aufhalten. Ansonsten rät die ERV Expertin zu heller und langer Kleidung, die viel Haut bedeckt. „Zusätzlich die freiliegenden Hautstellen mit moskitoabweisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einreiben oder einsprühen“, ergänzt Dreyer. Auf Nummer sicher geht, wer auch seine Kleidung mit Mückenschutz einsprüht. Als besonders wirksam haben sich Produkte mit dem Inhaltsstoffen DEET und Icaridin erwiesen. Mückenschutz während der Nacht bietet ein Moskitonetz. Die Mücken stechen jedoch auch durch das Netz hindurch. Es sollte daher auch mit Mückenschutz imprägniert sein. Mitreisen sollte auch eine Reisekrankenversicherung, falls der Urlauber vor Ort einen Arzt aufsuchen muss. Das RundumSorglos-Paket der ERV enthält zusätzlich eine Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung. So kann sich der Reisende auf umfassenden Schutz verlassen, falls mal etwas nicht nach Plan läuft.
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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Automotive Insight Spezialist Sophus3 stärkt globales Geschäft durch Aufträge der Porsche AG und Volkswagen AG

Dem Brexit trotzen: Britischer Analytics Experte expandiert mit neuem Frankfurter Büro nach Europa. Automotive-Expertise und einzigartiges Verständnis des Online-Verhaltens als Schlüssel zum Erfolg.

Automotive Insight Spezialist Sophus3 stärkt globales Geschäft durch Aufträge der Porsche AG und Volkswagen AG

London, Donnerstag 14. Juni 2018: Sophus3, das in London sitzende und in Großbritannien führende Analyse- und Technologieunternehmen der Automobilbranche, hat mit den Konzernzentralen von Volkswagen und Porsche in Wolfsburg und Stuttgart bedeutende, globale Kunden gewonnen. Diese Geschäftsgewinne bauen auf die erfolgreiche Zusammenarbeit von Sophus3 mit seinen bestehenden und in Deutschland sitzenden Automobilkunden auf – darunter Ford, Hyundai, Mazda und Toyota.

Die jüngsten Erfolge von Sophus3 in Deutschland unterstreichen das anhaltende Wachstum des Unternehmens und haben zum Aufbau eines neuen europäischen Büros in Frankfurt geführt. In einer Zeit der Unruhe und des Unbehagens in der europäischen Wirtschaft und speziell der Automobilindustrie, baut Sophus3 seine globale Bedeutung im Automotive-Bereich damit weiter aus.

Marcus Hodgkinson, Vorstand von Sophus3, sagt: „Trotz der anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen erweist sich 2018 als ein wegweisendes Jahr für Sophus3, in dem wir dem rückläufigen Trend der Automobilindustrie und der britischen Wirtschaft trotzen. Als globales Technologieunternehmen, das sowohl auf europäische Kunden als auch auf europäische Mitarbeiter setzt, ist der Brexit eine unerwünschte Ablenkung, die den Fokus verschiebt, zu Diskussionen mit unseren europäischen Kunden führt und Energie kostet. Ein Faktor, den wir nicht gebrauchen können. Wir haben uns in der Branche erfolgreich einen Ruf als Innovations- und Technologieführer erarbeitet, der nach wie vor die besten Automotive-Berater, Datenspezialisten und -analysten aus ganz Europa anzieht, die für uns in London und ab jetzt auch in Frankfurt arbeiten. Diese Expertise und unsere Position als europäische, global ausgerichtete Organisation waren fundamentale Faktoren für die Entscheidungen von Volkswagen und Porsche.

„Der größte Teil unseres Teams kommt vom europäischen Festland. Wertvolle Managementzeit zu investieren, um zu versuchen vorherzusagen, welche Konsequenzen die Brexit-Verhandlungen für uns und die gesamte Automobilindustrie haben werden, bleibt nach wie vor frustrierend. In der Zwischenzeit bauen wir unsere globale Präsenz aus, tragen zum wirtschaftlichen Wachstum unserer europäischen Automobilkunden bei und verbessern die Online-Erlebnisse der Autokäufer durch innovative und einzigartige Einblicke in das Verhalten der Verbraucher und digitale Kommunikations-Tools.“

Sophus3 hat eine Reihe von großen internationalen Analytik- und Technologieberatungen hinter sich gelassen und sich den Vertrag als globaler „Analytics-und Insight-Partner“ der Volkswagen AG gesichert. Mit der Verantwortung für die Analyse des gesamten anonymen Onlineverhaltens auf, von und zu allen globalen Websites von VW wird Sophus3 eine entscheidende Rolle dabei einnehmen, zu definieren, wie Volkswagen seine digitale Präsenz an die anhaltenden, deutlichen Veränderungen im Autokaufverhalten anpasst.

Die Porsche AG hat Sophus3 ausgewählt, um neue digitale Tools zu aktivieren, die die Online-Erlebnisse ihrer Website-Besucher verbessern. Porsche hat früh erkannt, dass Veränderungen im Online-Verbraucherverhalten den Luxussektor nicht auslassen und hat Sophus3 damit beauftragt, bewährte digitale Engagement-Systeme wie LiveChat in einer Reihe von Märkten einzusetzen – darunter auch China, dem größten Markt der Welt.

Marcus Hodgkinson hat Sophus3 im Jahr 2002 gegründet. Heute verfügt das Unternehmen über einen außerordentlichen Wissenspool über das Verhalten von Neuwagenkäufern und Online-Trends. Sophus3 hat eine bedeutende Position im Bereich der Automotive Analytics sowie der Digital Activation inne und hat auf einzigartige Weise alle Volumen- und Premium-Automobilhersteller in Europa als Kunden für ein kollaboratives System gewinnen können.

Damit müssen sich die Kunden nicht mehr nur auf die isolierte Analyse ihrer Websites oder ihre Verkaufsdaten verlassen, um die Verbrauchernachfrage und Verbrauchertrends zu verstehen: Das Knowhow und die Services von Sophus3 sind einzigartig in der Automobilindustrie und bieten dem Kunden den entsprechenden Kontext zu den erhobenen Daten sowie Echtzeitanalysen, die zeigen, auf welchem Weg Verbraucher ihre digitalen Kanäle betreten, wie sie sich online verhalten, woher sie kommen und wohin sie gehen. Die Analysen zeigen außerdem, durch welche Faktoren das Interesse tatsächlich zum Kauf führt oder aufgrund nicht zufriedenstellender digitaler Customer-Journeys nachlässt und potentielle Kunden verloren gehen.

Hodgkinson sagt: „Automarken verlassen sich traditionell auf ihre Marketingagenturen, um über das Verbraucherverhalten, das durch Marketingausgaben und -leistungen angekurbelt werden soll, informiert zu werden. Damit wird der Bock zum Gärtner gemacht: Den Marketingagenturen bleibt nichts anderes übrig als zu behaupten, dass alles in Ordnung sei. Wir sind eine neue Generation von Analytics-Unternehmen, die unabhängig von Marketing- oder PR-Agenturen in der Lage dazu sind, in Echtzeit und ohne Interessenkonflikte zu berichten. Dies ermöglicht unseren Kunden – der gesamten europäischen Automobilindustrie – einen unvoreingenommenen und objektiven globalen Einblick, umfangreiches Wissen und Erfahrungswerte über die Automotive Customer-Journey.

Notizen der Redaktion

Sophus3 H1 2018 Medienforum

Am 10. Juli wird Sophus3 das erste der halbjährlich geplanten Medienforen in London veranstalten, das wichtige Insights zu den digitalen Gewinnern und Verlierern unter den Automobilmarken der vergangenen sechs Monate liefert und, basierend auf den kontinuierlichen Echtzeitanalysen von über einer Milliarde Klicks auf Websites der Automarken pro Jahr, eine Prognose der Neuwagenverkäufe für das Jahr 2018 treffen wird.

Über Sophus3

Sophus3 ist ein in London ansässiges, multinationales Team, das mit allen Volumen- und Premium-Automobilmarken in Europa sowie einer Reihe von Luxusautomobilmarken zusammenarbeitet.

Das Unternehmen wurde 2002 von dem Automotive-Digital-Entrepreneur Marcus Hodgkinson mit dem Ziel gegründet, eine kollaborative Online-Analyseplattform für Automobilhersteller zu entwickeln, die es ermöglicht, den Markt und das Verhalten der Verbraucher, die sich zunehmend Online über das Angebot informieren, besser zu verstehen.

Als europaweit einziges Automotive-Technologie-Unternehmen, das Online-Aktivitäten für alle Websites der in Europa sitzenden globalen Automobilhersteller analysiert, veröffentlicht Sophus3 vierteljährlich Marktreports (AMI), die ein umfassendes Bild über das Onlineverhalten der Verbraucher auf und zwischen den digitalen Plattformen von Automobilmarken zeigen. Außerdem bietet Sophus3 Whitepaper wie beispielsweise das aktuellste – „The end of the ICE age? – Digital insights into the electric vehicle buyer“ – an, veranstaltet das jährlich stattfindende Automotive Insights Forum und veröffentlich daran angelehnte Berichte – „The digital car buyer in numbers“.

https://www.sophus3.com/2018/01/11/the-end-of-the-ice-age/

https://www.sophus3.com/2018/02/22/the-digital-car-buyer-in-numbers-2018/

Marcus Hodgkinson: Vorstand, Sophus3

Marcus ist seit 1986 in der Automobilindustrie tätig. Zwischen 1987 und 1997 gründete und leitete er Urban Science International, ein Beratungsunternehmen für Automobilmarktanalysen mit rund 400 Mitarbeitern weltweit, für das er das europäische Geschäft übernahm und bei dem er 1997 in den USA in den Vorstand wechselte. Von Urban Science kam Marcus zu Edmunds.com, wo er als Managing Director für das internationale Geschäft agierte, um 2001 schließlich Sophus3 zu gründen.

Nach 14 Jahren als Managing Director des in London sitzenden Unternehmens Sophus3 wurde er 2016 zum Vorstand ernannt. Marcus ist darüber hinaus Vorstandsmitglied bei MS3Insight Ltd, Europas erstem Echtzeit-Marketing-Performance-Monitoring und Benchmarking Dienstleister für Vermögensverwalter – ein wegweisender Service bei der Bereitstellung von Markt-, Kunden- und Produkt-Insights.

Marcus ist außerdem ein Gründungsmitglied von Automotive Fellowship. Er hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und Informatik von der Technischen Universität Darmstadt.

Ende

Sophus3 ist führend in der Entwicklung und Anwendung von Technologien und Prozessen zur Überwachung des Verbraucherverhaltens im Online-Bereich. Sophus3 aggregiert Daten aus verschiedenen Quellen, um Kunden einen 360 ° -Blick auf ihren Markt und ihre Kunden zu bieten. Dies kann eine einzigartige Perspektive auf ein Problem geben, das gelöst werden muss.
Die Stärke liegt in der Fähigkeit, die richtigen Daten und Informationen zu identifizieren und zusammen mit einer fortschrittlichen und objektiven Analyse zu sammeln. Sophus3 bietet kompetente Dienstleistungen und Unterstützung für Unternehmen in Bereichen, in denen sie nicht immer über interne Expertise verfügen.

Kontakt
Sophus3
Katharina Tengler
Hanauer Landstraße 204
60314 Frankfurt am Main
+49 1726738752
katharina.tengler@sophus3.com
http://www.sophus3.com

Pressemitteilungen

(Risiko-)Faktor Anschlussfinanzierung – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Daniela K. aus Fürth:
Wir haben unsere Immobilie zu Zeiten niedriger Zinsen finanziert. Jetzt machen wir uns Sorgen über Zinsschwankungen, also dass die Zinsen steigen könnten. Wie sichern wir heute, dass wir nicht morgen viel teurer refinanzieren müssen?

Dr. Eckehard Schulz, Experte von ERGO:
Wer sich frühzeitig um eine Anschlussfinanzierung kümmert, kann sich die guten Konditionen von heute – sprich die günstigen Zinsen – sichern und so die finanzielle Belastung seiner Immobilienfinanzierung insgesamt reduzieren. Für eine Anschlussfinanzierung gibt es zwei Möglichkeiten: Die Ablösung durch ein neues Darlehen beim gleichen Darlehensgeber, die sogenannte Prolongation, oder eine Umschuldung. Bei letzterem übernimmt ein anderer Gläubiger die weitere Finanzierung. Um sich die niedrigen Zinsen von heute zu sichern, empfiehlt sich in beiden Fällen ein Forward-Darlehen. Dabei erhält der Darlehensnehmer die vereinbarte Summe nach einer bestimmten Vorlaufzeit, auch Forward-Periode genannt. Möglich sind bis zu vier Jahre nach Vertragsabschluss. So können sich Betroffene gegen steigende Marktzinsen absichern. Das Gute dabei: Während der Forward-Periode fallen keine Darlehens- oder Bereitstellungszinsen an. Allerdings erhebt der Darlehensgeber während der Darlehenslaufzeit einen geringen Zinsaufschlag auf den aktuellen Marktzins. Bei einer zehnjährigen Zinsbindung und einer Forward-Periode von 30 Monaten kann beispielsweise ein Aufschlag von 0,18 bis 0,36 Prozent dazukommen. Wichtig ist, sich rechtzeitig beraten zu lassen und zu prüfen, ob sich ein Wechsel zu einem anderen Darlehensgeber gegebenenfalls lohnt.
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Straßenverkehrsrecht

Unfallort verlassen: Wann ist es Fahrerflucht, wann nicht?

Wenn ein Unfallbeteiligter das Weite sucht, macht er sich strafbar. Anders sieht es aus, wenn er angeboten hat, die Personalien der Polizei zu nennen, der Unfallgegner diese aber nicht gerufen hat. Das Oberlandesgericht Hamburg sprach nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) eine Frau frei, die nach einer Viertelstunde den Unfallort verlassen hatte, nachdem klar war, dass die Unfallgegnerin die Polizei nicht hinzuziehen wollte.
OLG Hamburg, Az. 2 Rev 35/17 – 1 Ss 39/17

Hintergrundinformation:
Die sogenannte Unfallflucht oder Fahrerflucht ist als „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ in § 142 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Danach macht sich jeder Unfallbeteiligte strafbar, wenn er den Unfallort verlässt, bevor er den anderen Beteiligten die Möglichkeit gegeben hat, seine Unfallbeteiligung festzustellen. Ist er alleine vor Ort, muss der Betreffende eine gewisse Zeit warten oder die Polizei rufen. Wer sich vom Unfallort einfach entfernt, hat nach dem Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe zu erwarten. Der Fall: Eine Frau hatte mit ihrem Auto in einer Parklücke am Straßenrand geparkt. Als ihr Auto bereits stand, parkte vor ihr eine zweite Frau rückwärts ein und kollidierte aus Unachtsamkeit mit dem parkenden Wagen. Dessen Fahrerin stieg aus und stellte an beiden Fahrzeugen keine Schäden fest. Die zweite Frau war anderer Ansicht, eine Schramme am Heck ihres Fahrzeugs stamme von der Kollision. Dies stritt die Besitzerin des parkenden Autos ab. Woraufhin ihre Unfallgegnerin ankündigte, die Polizei zu rufen. Damit war die andere Fahrerin einverstanden und setzte sich wieder ins Auto, um auf die Polizei zu warten. Nun rief ihre Unfallgegnerin jedoch nicht die Polizei, sondern machte Fotos von Autos und Kennzeichen. Auch öffnete sie immer wieder die Fahrertür des geparkten Wagens, um Druck auszuüben: Die Frau sollte ihre Personalien angeben. Diese wollte jedoch nur der Polizei ihre Daten geben und fuhr nach etwa 15 Minuten Wartezeit schließlich davon. Am übernächsten Tag zeigte ihre Unfallgegner sie wegen Fahrerflucht an. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Hamburg entschied nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice anders als zwei Vorinstanzen und sprach die Angeklagte frei. Zunächst sei gar nicht klar, inwieweit sie überhaupt an einem Unfall beteiligt gewesen sein solle. Bloße Behauptungen der Unfallgegnerin machten die Angeklagte nicht zur Unfallbeteiligten. Strafbar hatte sie sich jedoch aus Sicht des Gerichts sowieso nicht gemacht. Denn nach § 142 StGB müsse sie lediglich vor Ort bleiben und sich dem Unfallgegner als mögliche Unfallbeteiligte zu erkennen geben. Die Vorschrift enthalte keine Pflicht, dem Unfallgegner die Personalien zu nennen. Rufe dieser die Polizei, müsse der Unfallbeteiligte auf die Polizei warten und ihr seine Personalien angeben. Verzichte der Unfallgegner aber nach einer gewissen Überlegungszeit auf das Rufen der Polizei, bestünde kein Grund mehr, an der Unfallstelle zu bleiben.
Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss vom 30. Mai 2017, Az. 2 Rev 35/17 – 1 Ss 39/17

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Mobbing im Internet – Verbraucherinformation der ERGO Group

Was Eltern über Cybermobbing wissen sollten

Mobbing im Internet - Verbraucherinformation der ERGO Group

Kinder sollten mit Cybermobbing nicht alleine gelassen werden.
Quelle: ERGO Group

Jeder fünfte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren hat laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) bereits Erfahrung mit Cybermobbing gemacht. Von Gerüchten über Lügen bis hin zu peinlichen Fotos: Im Internet lassen sich Gemeinheiten schneller und einfacher verbreiten als in der realen Welt. Was Cybermobbing ist, wie Eltern vorbeugen und im Ernstfall reagieren können, wissen Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, und Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Was ist Cybermobbing?

Der Begriff Cybermobbing bezeichnet Mobbinghandlungen, die in der virtuellen Welt stattfinden. Dabei kann es sich um Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen, Verleumdungen oder üble Nachrede über einen längeren Zeitraum hinweg handeln. Mobbing kann beispielsweise über die Verbreitung verletzender Bilder oder Videos der Opfer erfolgen – oder auch über Textnachrichten. „Besonders häufig findet Cybermobbing in sozialen Netzwerken oder über Instant Messenger wie WhatsApp statt. Hier ist das Publikum unüberschaubar groß und Lügen, Gerüchte oder verletzende Bilder verbreiten sich sehr schnell“, erklärt Dieter Sprott. Zudem hat das Internet ein gutes Gedächtnis: Noch Jahre nach der Verbreitung können dem Opfer beispielsweise Fotos im Netz begegnen. Mobbing in der virtuellen Welt bietet den Tätern darüber hinaus die Möglichkeit, unerkannt zu bleiben.

Cybermobbing vorbeugen

„Verhaltensregeln zum Verhindern von Cybermobbing gibt es leider nicht. Allerdings empfiehlt es sich, mit eigenen Bildern und privaten Äußerungen im Internet vorsichtig zu sein“, rät der ERGO Direkt Experte. Das heißt konkret: In sozialen Netzwerken nur wenige Daten angeben – auf keinen Fall die vollständige Adresse sowie die Handynummer. Ist der persönliche Account auf nur wenige Bilder und Videos beschränkt, bietet er weniger Angriffsfläche. Es ist außerdem ratsam, jeden Kommentar und jede persönliche Äußerung vor dem Posten kritisch zu überdenken. Wichtig: Bei den Sicherheitseinstellungen des jeweiligen sozialen Netzwerkes unbedingt darauf achten, für wen welche Inhalte zugänglich sein sollen. Zudem sollte der virtuelle Freundeskreis nur aus Personen bestehen, die auch außerhalb des sozialen Netzwerks Freunde sind. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme: Jeder sollte sich nur dann fotografieren oder filmen lassen, wenn er das auch möchte. Eltern sollten ihrem Nachwuchs und dessen Aktivitäten in der virtuellen Welt gegenüber Interesse zeigen und offen die Gefahren des Internets ansprechen. „Kinder und Jugendliche beherrschen zwar als Digital Natives die einzelnen Apps und Plattformen besser, Eltern haben jedoch mehr Lebenserfahrung“, so Sprott. Bei jüngeren Kindern ist es sinnvoll, sie bei ihren ersten Schritten im Netz zu begleiten.

Cybermobbing erkennen

Viele Mobbing-Opfer haben Hemmungen, sich jemandem anzuvertrauen. Wie können Eltern dann erkennen, ob ihre Kinder Cybermobbing ausgesetzt sind? „Betroffene zeigen häufig körperliche und psychische Veränderungen wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, fehlendes Selbstbewusstsein oder Appetitlosigkeit“, erklärt der Experte von ERGO Direkt. Weitere Warnzeichen können zum Beispiel sein, dass sich die Kinder immer mehr zurückziehen, die Leistungen in der Schule abfallen oder sie erst gar nicht mehr zur Schule wollen. „Bemerken Eltern solche Signale, sollten sie ihr Kind konkret darauf ansprechen. Denn je früher Cybermobbing erkannt wird, desto eher lässt sich dem entgegensteuern“, weiß Sprott.

Handeln statt abwarten

Wichtig ist zunächst, den Kindern zuzuhören und ihnen den Rücken zu stärken. Das oberste Ziel sollte dann immer sein, die Übergriffe zu beenden. Sinnvolle Sofortmaßnahmen sind laut Michaela Rassat, den Täter aus der eigenen Kontaktliste zu entfernen oder zu blockieren. Auf keinen Fall auf Kommentare antworten! Zudem können sich Betroffene an den Betreiber der Social Media Plattform wenden und veranlassen, dass dieser verletzende Bilder oder Kommentare entfernt. In besonders schlimmen Fällen empfiehlt sich, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Dafür gilt es, Beweismaterial zu sichern. Das geht am besten durch Screenshots. „Wenn möglich, sollte dies in Anwesenheit einer weiteren Person geschehen, um dem Vorwurf vorzubeugen, dass das Material manipuliert sein könnte“, so die D.A.S. Juristin. Cybermobbing ist zwar nicht direkt strafbar. Allerdings kann laut Rassat bei der Verbreitung verletzender Bilder ein Verstoß gegen § 22 des Kunsturhebergesetzes, das sogenannte Recht am eigenen Bild, vorliegen. „Auch eine Verletzung einiger Regelungen aus dem Strafgesetzbuch (StGB) ist möglich“, erklärt die D.A.S. Expertin. Dazu zählen beispielsweise der Vorwurf der üblen Nachrede (§ 186 StGB), Beleidigung (§185 StGB) oder Nötigung (§ 240 StGB) sowie Bedrohung (§ 241 StGB). Täter müssen dann unter Umständen mit einer Geld-, in besonders schlimmen Fällen sogar mit einer Freiheitsstrafe rechnen. In jedem Fall gilt: Nicht wegsehen, nicht abwarten, sondern handeln!
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.023

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