Tag Archives: Verkehr

Pressemitteilungen

Verkehrsregeln auf Parkplätzen und im Parkhaus – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wann gilt die Straßenverkehrsordnung?

Vorfahrt, Fahrtrichtung oder Geschwindigkeit – wie sich Autofahrer im Straßenverkehr verhalten sollen, regelt die Straßenverkehrsordnung. Aber gilt sie auch auf Parkplätzen oder im Parkhaus? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erläutert, worauf Autofahrer bei der Parkplatzsuche achten sollten.

Wo gilt die Straßenverkehrsordnung?

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt überall dort, wo öffentlicher Verkehr stattfindet. Das heißt: Auf allen Straßen und Plätzen, die für die Allgemeinheit zugänglich und zugelassen sind. „Es kommt also nicht darauf an, ob eine Straße oder ein Parkplatz Eigentum der Gemeinde oder Privateigentum ist, sondern darauf, ob jeder sie ohne Weiteres befahren und nutzen darf“, erläutert Michaela Rassat. Nach dem Bundesgerichtshof kann auch der private Parkplatz einer Sparkasse öffentlicher Verkehrsraum sein (Az. 4 StR 165/17). Parkplätze und Parkhäuser von Supermärkten und Einkaufszentren gelten in der Regel ebenfalls als öffentlicher Verkehrsraum. Flächen, die nur ein kleinerer Personenkreis nutzen darf und die eindeutig ausgeschildert oder mit Schranken gesperrt sind, sind nicht öffentlich. Beispiel: Der Parkplatz für die Mitarbeiter eines Betriebes. „Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob das Hinweisschild „Hier gilt die StVO“ aufgestellt ist oder nicht“, ergänzt Rassat.

Mit Schrittgeschwindigkeit auf Parkplatzsuche

Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Verkehr auf Straßen und dem auf öffentlich zugänglichen Parkflächen: Auf letzteren findet in erster Linie ein sogenannter ruhender Verkehr statt, das heißt, Fahrzeuge bewegen sich langsam fort. Nach einem Urteil des Landgerichts Saarbrücken (Az. 13 S 122/12) sollten Verkehrsteilnehmer dort auch jederzeit damit rechnen, dass ein anderer Fahrer gerade aus- oder einparkt. „Das bedeutet in der Praxis: Schrittgeschwindigkeit – also 10 km/h – fahren und immer bremsbereit sein“, erklärt die D.A.S. Juristin. Überhöhte Geschwindigkeit kann bei einem Zusammenstoß zu einer Teilschuld führen – insbesondere beim Rückwärtsausparken.

Keine Vorfahrt im Parkhaus

Eine weitere Besonderheit auf Parkplätzen ist, dass Fahrspuren dort nicht wie Verkehrsstraßen mit entsprechenden Vorfahrtsregeln verknüpft sind – sie dienen ausschließlich der Suche nach Parkbuchten. Wer von rechts aus einer Parkbucht kommt, genießt daher in der Regel keine Vorfahrt. Das bekannte „rechts vor links“ gilt nur, wenn die Fahrspuren eindeutig Straßencharakter haben, wie auch das Amtsgericht Solingen (Az. 11 C 193/06) entschied. Das Amtsgericht Düsseldorf (Az. 51 C 14792/11) ging noch weiter: Selbst markierte Fahrspuren auf Parkplätzen und in Parkhäusern dienen nicht grundsätzlich dem fließenden Verkehr. „Deshalb können sich Autofahrer auf die üblichen Vorfahrtsregeln wie „rechts vor links“ nicht verlassen“, erläutert die D.A.S. Expertin das Urteil. Auch auf der vermeintlichen „Hauptfahrbahn“ besteht kein Vorfahrtsrecht. Parkplatzsuchende müssen in besonderem Maße das Gebot zur gegenseitigen Rücksichtnahme beachten, welches in Paragraph 1 der StVO verankert ist, und sich miteinander verständigen. Übrigens: Autofahrer in Parkhäusern oder auf Parkplätzen müssen jederzeit mit „Falschfahrern“ rechnen. Selbst wenn die Fahrbahnen mit Pfeilen versehen sind, dienen sie lediglich als Empfehlung für die Fahrtrichtung (Amtsgericht Homburg, Az. 4 C 175/02).
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.388

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook und YouTube.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

Firmenkontakt
D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 99846116
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Bildquelle: ERGO Group

Pressemitteilungen

eROCKIT Systems: Startup des Monats und Beteiligung durch MBG

eMobility-Startup aus Brandenburg sorgt für Aufsehen

Startbase, die zentrale Plattform für deutsche Startups der Gruppe Börse Stuttgart und dem Bundesverband Deutscher Startups, hat eROCKIT Systems zum „Startup Of The Month“ im Monat August 2019 ernannt. Im brandenburgischen Hennigsdorf bei Berlin entwickelt und produziert eROCKIT das gleichnamige, pedalgesteuerte, innovative Elektromotorrad, das sich simpel und intuitiv wie ein Fahrrad bedienen lässt, dabei jedoch die Kraft und Beschleunigung eines Motorrades mit einem magischen Fahrgefühl entfaltet. Das serienreife 2019er-Modell wurde im Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits in Q1/2019 hatte sich die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg (MBG) an dem eMobility-Unternehmen beteiligt.

Andreas Zurwehme, CEO der eROCKIT Systems GmbH: „Die nationalen und internationalen Märkte fordern Elektromobilitätskonzepte, um den C02-Ausstoß weltweit zu verringern. Das Timing für eine Expansion mit unserem Fahrzeug und unserer Technologie in internationale Märkte ist perfekt. Wir befinden uns derzeit in der Finanzierungsrunde Serie A in Höhe von 2,5 Mio. Euro, um zügig die zweiradstarken Länder innerhalb Europas bedienen zu können.“

eROCKIT als Startup des Monats bei Venturezphere/Startbase: https://www.venturezphere.com/de/startup-of-the-month/portraits/erockit/

Die eROCKIT Systems GmbH entwickelt und produziert mit einem Team von internationalen Zweirad-Experten Elektrofahrzeuge in Hennigsdorf bei Berlin. eROCKIT ist ein pedalbetriebenes Elektromotorrad, ausgestattet mit modernster Akku-Technologie. eROCKIT® und Human Hybrid® sind eingetragene Marken der eROCKIT Systems GmbH. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützt die eROCKIT Systems GmbH über die Förderprogramme „Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG F+E)“ im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) sowie „Gründung innovativ“ im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Ziel der Förderprogramme ist u.a. die Stärkung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen im Land Brandenburg, wie z.B. von e-Mobility-Startups. Die Projekte tragen den Titel „Entwicklung einer neuen Batterie nebst Software“ sowie „Vorproduktionsaufbau und Erstellung Fahrzeuggerüst“.

Kontakt
eROCKIT Systems GmbH
Andreas Zurwehme
Eduard-Maurer-Str. 13
16761 Hennigsdorf
03302/2309-125
presse@erockit.de
https://www.erockit.de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Klaus Schmidt-Dannert ist neuer Country Manager Germany bei NewMotion

Berlin, 5. August 2019 – Klaus Schmidt-Dannert ist neuer Country Manager Germany von NewMotion, Europas größtem Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb und Marketing bei Shell, der Muttergesellschaft von NewMotion. In seiner neuen Funktion ist Klaus Schmidt-Dannert für die Weiterentwicklung des Geschäfts mit Ladepunkten für Elektroautos für Privat- und Geschäftskunden in Deutschland verantwortlich.

„Elektroautos werden als massentaugliche Form der Mobilität mehr und mehr akzeptiert. Deshalb ist es eine spannende Zeit, um bei NewMotion einzusteigen, einem Unternehmen, das seit 10 Jahren ein Pionier im Laden von E-Autos ist. Ich sehe dies als eine große Chance, um die E-Mobilität in Deutschland weiter voranzutreiben. Mit Europas größtem Roaming-Ladennetz und vielen intelligenten Ladelösungen ist NewMotion gut gerüstet, um das Laden von E-Autos für alle zugänglich zu machen“, sagt Klaus Schmidt-Dannert. „NewMotion bietet seinen Kunden ein großartiges Ladeerlebnis und treibt gleichzeitig intelligente Innovationen wie das Laden mit Vehicle-to-Anything-Technologie (V2X) voran.“

Klaus Schmidt-Dannert ist ein erfahrener Shell-Experte. Seine Karriere begann er 1997 bei Shell mit dem Abschluss als Business Engineer. Als Key Account Manager Lubricants entwickelte er nachhaltige und profitable Partnerschaften mit Automobilzulieferern. In den vergangenen vier Jahren arbeitete Schmidt-Dannert als Commercial Manager bei Shell Aviation und managte ein Portfolio von mehr als 20 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Über NewMotion
NewMotion ist ein führender Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa. Das Unternehmen hat europaweit mehr als 45.000 Ladepunkte installiert. Außerdem bietet NewMotion seinen mehr als 170.000 registrierten Ladekartennutzern Zugang zu einem Netzwerk aus über 100.000 öffentlichen Ladepunkten in 28 Ländern in ganz Europa. NewMotion wurde mit ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert. Das Unternehmen ist seit 2009 aktiv und nimmt eine Vorreiterrolle in der Branche ein. NewMotion ist ein Mitglied der Shell Group. Mehr Informationen erhalten Sie unter https://newmotion.com/de_DE

Firmenkontakt
The New Motion Deutschland GmbH
Yu Mee Koning-Liem
Wattstraße 11 68
13355 Berlin
+31 88 010 9560
info@newmotion.de
http://www.newmotion.com

Pressekontakt
HBI Helga Bailey GmbH
Stefan Schmidt
Stefan-George-Ring 2
81929 München
newmotion@hbi.de
newmotion@hbi.de
http://www.hbi.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Sommer – Sonne – Taxi

Mit dem FREE NOW Sommertaxi günstiger durch Hamburg

Hamburg, 31.07.2019 – Hitze in Hamburg – die perfekte Gelegenheit, die freie Zeit am Elbstrand, an der Alster oder im Stadtpark zu verbringen. Um schnell und vor allem günstig zu seinem favorisierten Hot Spot zu kommen, bietet FREE NOW mit dem Sommertaxi genau das richtige Angebot: Ganz ohne Gutschein bucht man einfach ein Sommertaxi in der App und kann damit innerhalb des Hamburger Stadtgebiets kräftig sparen. Die Sommertaxi-Aktion läuft noch bis zum 15. August 2019.

So funktioniert es: Start- und Zieladresse vor Fahrtantritt in der App angeben. Im Aktionszeitraum wird dem Fahrgast dann bei jeder Taxifahrt ein reduzierter Sommertaxi-Preis angezeigt, der am Ende ganz bequem über die App gezahlt werden kann. Für den Taxifahrer entsteht hierbei kein Nachteil. Er erhält immer den tariflich festgelegten Fahrpreis, FREE NOW übernimmt die Differenz. Das Angebot gilt nur für Fahrten innerhalb des Hamburger Stadtgebiets. Eine Barzahlung ist nicht möglich.

Mit dem Sommertaxi-Angebot spricht FREE NOW nicht nur die Fahrgäste an, auch die Taxifahrer profitieren von der Aktion. Dadurch, dass FREE NOW die Differenz zwischen Maximalpreis und den Kosten auf dem Taxameter zahlt, erhält der Taxifahrer weiterhin den vollen Betrag, bekommt durch eine gesteigerte Nachfrage weitaus mehr Fahrten zugewiesen und erhöht somit seinen Umsatz. „Gerade in einer Stadt wie Hamburg, die viele verschiedene Services für Fahrgäste anbietet, ist das Taxi ein wichtiger Bestandteil im Mobilitätsmix. Mit innovativen Aktionen wie dem Sommertaxi können wir neue Zielgruppen ansprechen, die Taxibranche gezielt unterstützen und damit wettbewerbsfähig halten“, so Alexander Mönch, Deutschland-Chef von FREE NOW.

Das Sommertaxi lässt sich mit nur wenigen Klicks über die FREE NOW App bestellen. Mehr Infos gibt es auf: https://free-now.com/de/sommertaxi/

Über FREE NOW:

FREE NOW (ehemals mytaxi) ist einer der führenden Mobilitätsanbieter Europas. Gegründet 2009, als erste Taxi-App, die eine direkte Verbindung zwischen Fahrgästen und Taxifahrern herstellt, ist FREE NOW mittlerweile in über 100 Städten mit mehr als 100.000 Fahrern verfügbar. Über 14 Millionen Kunden nutzen FREE NOW regelmäßig, um stressfrei von A nach B zu kommen. Mit seinen mehr als 750 Mitarbeitern aus 68 Ländern ist FREE NOW in 26 europäischen Offices aktiv. CEO von FREE NOW Europa ist Eckart Diepenhorst.

FREE NOW ist Teil der Markenfamilie, die 2019 aus dem Joint Venture zwischen BMW und Daimler entstanden ist. Weitere Verticals innerhalb der FREE NOW Markenfamilie sind Kapten (verfügbar in Frankreich, der Schweiz und Großbritannien), Beat (verfügbar in Griechenland und Lateinamerika), Clever (Rumänien) und hive (E-Scooter in sechs europäischen Ländern). CEO der FREE NOW Gruppe ist Marc Berg.

Weitere Infos unter https://free-now.com/de/

Firmenkontakt
FREE NOW
Falk Sluga
Große Elbstraße 145a
22767 Hamburg
04031766338
free-now@adpublica.com
https://free-now.com/de/

Pressekontakt
ad publica Public Relations GmbH
Robert Kriesten
Poßmoorweg 1
22301 Hamburg
04031766338
robert.kriesten@adpublica.com
http://www.adpublica.com

Bildquelle: @FreeNow

Pressemitteilungen

Wo dürfen Lastenräder fahren? – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Experten der ERGO Group informieren

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Lastenräder, sogenannte Cargobikes, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – allerdings oft nicht bei anderen Verkehrsteilnehmern. Denn Radfahrern ist es beispielsweise auf einem Radweg oft nicht möglich, das größere Gefährt zu überholen. Grundsätzlich gelten für Lastenräder aber dieselben Regeln wie für herkömmliche Fahrräder: Sie dürfen sowohl Radwege und Radfahrstreifen benutzen als auch Einbahnstraßen, Busspuren, Fußgängerzonen oder Gehwege, wenn sie durch entsprechende Beschilderung für den Radverkehr freigegeben sind. Ansonsten haben sie auf diesen Verkehrsflächen, insbesondere auf dem Gehweg, nichts verloren. Dann müssen sie die Fahrbahn nutzen. Sind Fußgängerzone oder Gehweg für Radler freigegeben, sind diese verpflichtet, besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Wenn ein Radweg benutzungspflichtig ist, gilt das auch für Cargobikes. Allerdings sollen mehrspurige Lastenräder laut § 2 Straßenverkehrsordnung, Rn. 23, „wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg nicht benutzen.“ Ordnungsämter und Polizei müssen hier nach dem jeweiligen Einzelfall entscheiden. An wartenden, also stehenden, Autos dürfen Cargobikes am rechten Fahrbahnrand langsam und vorsichtig vorbeifahren – wenn es der Platz zulässt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.311

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

Firmenkontakt
D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 99846116
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Bildquelle: ERGO Group

Pressemitteilungen

Tiroler entwickeln 1. E-Scooter-Führerschein Europas

E-Scooter verändern Europas Straßenverkehr radikal, vor allem in den Städten – aber nicht nur dort. Wer wie wo damit fahren darf, weiß kaum jemand. Wissen, wie es geht – das bietet die „micro2go“-App, zum Auftakt mit dem E-Scooter-Führerschein.

Friss oder stirb, scheint aktuell die Devise beim Thema E-Scooter zu sein und offensichtlich die Haltung vieler E-Scooter-Anbieter bzw. Verleiher. „Man stellt diese mobilen Dinger einfach an jeder Ecke hin und hofft, dass alle wissen wie man damit umgeht, fährt und parkt. So funktioniert das aber nicht, denn Digitalisierung muss gemanagt werden. Sie auf eine rein technische Komponente zu reduzieren, ist völlig falsch“, betont Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Der Knackpunkt in der Digitalisierung sei längst nicht mehr die Technik. Die viel größere Herausforderung ist heute das Thema Wissensaufbereitung.

Wichtige Informationen für die Bevölkerung müssen heute moderner und zeitgemäßer aufbereitet und verbreitet werden. Inhalte bei Google zu suchen, ist zu zeitaufwändig und zu unübersichtlich geworden. Was ist verifiziert, was nicht? Welche Informationen sind relevant und welche nicht? Menschen müssen heute das Wesentlichste von Inhalten auf das Handy bekommen und dieses kompakte Wissen aktiv erwerben, um es anzuwenden. Microtraining, das Lernen in kleinen Schritten, ist so ein modernes Informationstool.

Das Institute of Microtraining (IOM) hat den 1. E-Scooter-Führerschein Europas entwickelt – für ein besseres und vor allem sicheres Miteinander im Straßenverkehr. „Er ist so etwas wie die Platzreife beim Golf spielen und soll die Etikette im Umgang mit E-Scootern vermitteln, die man sonst nirgendwo findet“ sagt Christian Schernthaner, Lernexperte und Head of Product bei IOM.

Über die „micro2go“-App läuft seit Samstag (13.7.) eine Info-Kampagne, wo jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob jung oder älter, eine Art „E-Scooter-Führerschein“ erwerben kann – zur eigenen Sicherheit und damit für alle Verkehrsteilnehmer. Die App wird kostenlos zur Verfügung gestellt und steht im App-Store und Play-Store als Download bereit. Für Deutschland wurde der E-Scooter-Kurs entsprechend adaptiert.

Wissen auf den Punkt gebracht – dafür steht die neu entwickelte „micro2go“-App. Komplexe Themen werden simpel erklärt. Das erlernte Wissen ist sofort anwendbar. Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

„Das Thema BürgerInnen-Information und -Service müssen Städte und Kommunen im Jahr 2019 endlich anders denken. Flyer und Broschüren zu drucken, ist Old Economy. Zeitgemäße BürgerInnen-Information passiert heute in der Hosen- oder Handtasche“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Städte sollten sich bei diesem und anderen wichtigen Themen nicht weiter hinter gesetzlichen Vorgaben verkriechen, sondern aktiv auf seine jungen und älteren Bewohner und Besucher zugehen und Vorreiter in Sachen moderner Wissensvermittlung und Bildungsdigitalisierung sein.

In Europa gibt es keinen Player, der sich so wirklich dem Thema mobile Sicherheit im Umgang mit E-Scootern widmet. Erste Regelungen für die Benutzung im Straßenverkehr wurden zwar kürzlich festgelegt, das handliche, smarte und hippe Fortbewegungsmittel hat es jedoch in sich: Geschwindigkeit und bauliche Gefahrenstellen werden oft völlig unterschätzt, für Rätselraten sorgt das richtige Parken. Berichte über Unfälle häufen sich, mit zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen.

„Mit dem E-Scooter-Thema und anderen Digitalisierungsthemen verhält es sich so ähnlich wie damals bei Facebook. Da stellt man eben mal so eine Plattform zur Verfügung, lockt Millionen Nutzer wie die Motten ans Licht und jetzt fliegt ihnen das Ding um die Ohren“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Man hätte vorausschauend Regeln dafür einführen sollen. „Ja! Hätte man. Genau deswegen hat Snapchat inzwischen ein Sexting-Problem und Facebook mit der Livestream-Technik Killer am Hals, weil so Idioten wie der Christchurch-Attentäter Zuschauer brauchen“, so Duftner.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und präsentiert wurde die „micro2go“-App und der E-Scooter-Führerschein am vergangenen Wochenende, im „Supersamstag“ auf Ö3/ORF (13.7., ca, 07:15 Uhr): Pressemitteilung. Das darauf folgende Medienecho in ganz Österreich und Südtirol war enorm.

„Mit dem Thema: „E-Scooter-Führerschein“ starten wir die „micro2go“-App“, berichtet Dieter Duftner. Geplant bzw. in Ausarbeitung sind für Herbst bereits weitere Themen wie „Sicherer Schulweg“, „Cyber Grooming“, „Führerschein für Jung-Eltern“, etc.

Über Microtraining:
Microtraining per App, ist lernen am Smartphone und in kleinen Schritten. Dieses Mobile Learning lässt zeitliche und räumliche Flexibilität zu und ermöglicht ein selbstgesteuertes und individualisiertes Lernerlebnis, das – in weiterer Folge – der nachhaltigen Wissenssicherung dient.

Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

Institute of Microtraining (IOM)
Das IOM ist ein Unternehmen der duftner.digital group und wurde 2010 von Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner gegründet. Das IOM zählt zu den innovativsten Trainingsanbietern Europas.

duftner.digital bündelt gebalte Expertise unter einem Dach.

Gegründet wurde der Unternehmensverbund duftner.digital 2010 von dem Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner. Zur duftner.digital group zählen: Duftner & Partner, Institute of Microtraining, M-Pulso und Certific.

Die Digitalisierung verändert Lebensumgebungen. Nun gilt es für Unternehmen, sich mit ihr zu verändern und selbst das Steuer von neuen disruptiven Geschäftsmodellen in der Hand zu haben. Der digitale Wandel braucht neue Denk- und Handlungsweisen und erfordert ein „digitales Mindset“ in Ihrem beruflichen Umfeld.

Experten der duftner.digital group begleiten Unternehmen bei diesen Veränderungsprozessen – von den ersten strategischen Überlegungen bis hin zur Umsetzung individueller Projekte.

Firmenkontakt
duftner.digital
Dieter Duftner
Maria-Theresien-Straße 16
6020 Innsbruck
004351227520
dieter@duftner.digital
https://www.duftner.digital/

Pressekontakt
duftner.digital
Margit Bacher
Maria-Theresien-Straße 16
6020 Innsbruck
00436647960040
margit@duftner.digital
https://www.duftner.digital/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Pedalbetriebenes E-Motorrad: Weltpremiere des neuen eROCKIT

Blitzlichtgewitter und prominente Gäste im Berliner Ullsteinhaus! In „TheDrivery“ wurde der Launch der 2019er Serie des eROCKIT gefeiert. Das einzigartige, pedalbetriebene Elektromotorrad steht für gigantische Beschleunigung, 100% Fahrspaß bei 0% Emission. Die VIP-Gäste des Abends wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Rockstar Martin Kesici, die Schauspieler Bruno Eyron, Axel Pape, Bülent Sharif, Medienexperte Prof. Dr. Jo Groebel, Eduard Prinz von Anhalt oder Sängerin Doreen Steinert zeigten sich begeistert von dem preisgekrönten Design und der Strahlkraft des eROCKIT in der Welt der Elektromobilität.

Das Fahrzeugkonzept eROCKIT stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Mobilität der Zukunft. Der innovative, kupplungsfreie Direktantrieb des eROCKIT passt sich intelligent der intuitiven Pedalsteuerung an. Die Bedienung des eROCKIT ist denkbar einfach: Der Mensch tritt in die Pedale, je nach Fahrverhalten wird seine Muskelkraft über ein 50-faches multipliziert und beglückt den Fahrer mit einem unbeschreiblichen, magischen Fahrerlebnis. Das eROCKIT ist somit ein Human Hybrid.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 80km/h, einer Akku-Reichweite über 120 Kilometer und einer Ladezeit von vier Stunden an der normalen Haushaltssteckdose ist das eROCKIT das ideale Fahrzeug für Pendler, Business und Freizeit. Andreas Zurwehme (Geschäftsführer eROCKIT Systems GmbH): „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, unsere Welt besser zu machen! Das eROCKIT hat die Kraft der Veränderung: Es zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht sondern Bereicherung bedeutet.“

Das eROCKIT wird im brandenburgischen Hennigsdorf bei Berlin entwickelt und produziert. Die Fahrzeuge der 2019er-Serie können zum Preis von 11.850 Euro unter www.erockit.de bestellt werden.

eROCKIT Fakten:
– bürstenloser, Permanentmagnet-Synchronmotor mit 16kW Spitzenleistung
– Akku-Kapazität 6,6 kWh
– Höchstgeschwindigkeit 88 km/h
– Reichweite 120 Kilometer
– Aluminiumrahmen
– Leichtmetallfelgen
– Carbon Komponenten
– Telemetrie App
– Gewicht 120 kg

eROCKIT Systems bedankt sich bei seinen Partnern & Sponsoren der Launch Party: TheDrivery, Beets & Roots, BVG, HELD Biker Fashion, Louis Motorrad, Schuberth, 360WeAre, SNG.AG, Plumento Foods, Naturstrom, FaSTTUBe

eROCKIT bei Facebook: https://www.facebook.com/eROCKITBerlin/
eROCKIT bei Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCFlqUH5yMj3MIqGmYy2z4tw

Weitere Bilder/Fotos und Interviews auf Anfrage.
Pressekontakt:
presse@erockit.de
Telefon 03302-2309-125

Die eROCKIT Systems GmbH entwickelt und produziert mit einem Team von internationalen Zweirad-Experten Elektrofahrzeuge in Hennigsdorf bei Berlin. eROCKIT ist ein pedalbetriebenes Elektromotorrad, ausgestattet mit modernster Akku-Technologie. eROCKIT® und Human Hybrid® sind eingetragene Marken der eROCKIT Systems GmbH. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützt die eROCKIT Systems GmbH über die Förderprogramme „Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG F+E)“ im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) sowie „Gründung innovativ“ im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Ziel der Förderprogramme ist u.a. die Stärkung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen im Land Brandenburg, wie z.B. von e-Mobility-Startups. Die Projekte tragen den Titel „Entwicklung einer neuen Batterie nebst Software“ sowie „Vorproduktionsaufbau und Erstellung Fahrzeuggerüst“.

Kontakt
eROCKIT Systems GmbH
Andreas Zurwehme
Eduard-Maurer-Str. 13
16761 Hennigsdorf
03302/2309-125
presse@erockit.de
https://www.erockit.de/

Bildquelle: Ralf Müller für eROCKIT Systems GmbH

Pressemitteilungen

Interview mit dem Verkehrsanwalt Jens Dötsch: Ältere Autofahrer nicht pauschal als Risikogruppe abstempeln

(Mynewsdesk) Fahranfänger und Senioren – diese beiden Gruppen stellen im Straßenverkehr ein ähnlich großes Risiko dar. Für Fahranfänger hat der Gesetzgeber deshalb bereits 1986 den Führerschein auf Probe eingeführt. Der Rechtsanwalt Jens Dötsch, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV), rät aber davon ab, eine pauschale Prüfung speziell für Senioren einzuführen. Ähnlich wie beim Führerschein auf Probe sollte ein verschuldeter Unfall aber Konsequenzen haben, sagt Dötsch.

Von jüngeren und älteren Autofahrern geht im Straßenverkehr ein ähnlich hohes Risiko aus. Aber nur für Fahranfänger wurden mit dem Führerschein auf Probe entsprechende Konsequenzen gezogen. Ist das zu rechtfertigen?

Jüngere Autofahrer sind häufig risikobereiter als ältere und verursachen Unfälle aus Gründen, die typisch für diese Altersgruppe sind. Zu den häufigen Unfallursachen zählt es beispielsweise, dass junge Fahrer während der Fahrt mit dem Handy telefonieren. Fahranfänger überschätzen sich schneller als ältere Verkehrsteilnehmer. Dazu kommt der Mangel an Erfahrung, der gerade in etwas brenzligeren Verkehrssituationen schnell zur Unfallursache wird. Das spiegelt sich dann in einem größeren Risikopotenzial wider. Bei älteren Verkehrsteilnehmern kommen ganz andere Unfallursachen ins Spiel. Sie sind ja zumeist viele Jahre unfallfrei gefahren und im höheren Alter vielleicht mit dem heutigen Geschehen auf den Straßen überfordert. Solchen Risikogründen kann man nicht mit pauschalen gesetzgeberischen Maßnahmen begegnen.

Dennoch empfinden viele Deutsche beide Altersgruppen als ähnlich großes Risiko im Straßenverkehr, das belegt die DAV-Umfrage. Wie unterscheiden sich die Risikogruppen genau?

Sicherlich ist das Risiko bei beiden Altersgruppen rechnerisch in etwa gleich groß. Aber die Verkehrsunfallstatistik zeigt deutlich den Unterschied. Ältere Verkehrsteilnehmer sind für 13 Prozent der Unfälle mit Personenschäden verantwortlich. Ihr Bevölkerungsanteil liegt aber bei 20 Prozent. Die 18- bis 25-Jährigen stellen dagegen nur 8 Prozent der Bevölkerung, verursachen aber rund 25 Prozent der Unfälle mit Toten und Verletzten. In dieser Altersgruppe führen besonders häufig überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol zu schweren Unfällen. Wenn Senioren in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, liegt die Ursache eher darin, dass sie mit der Komplexität des heutigen Straßenverkehrs überfordert oder körperlich in der Wahrnehmung eingeschränkt sind. Die Schäden, die sie verursachen, sind im Schnitt geringer als die der jüngeren Autofahrer.

Sind generelle Beschränkungen für ältere Verkehrsteilnehmer also gar nicht sinnvoll?

Generelle Regelungen für Senioren wären eine pauschale Vorverurteilung älterer Menschen. Die Statistik unterscheidet nur bei den 18- bis 65-Jährigen zwischen bestimmten Altersgruppen. Danach wird nur noch in einzelnen Bereichen differenziert, ob jemand 65 oder 75 ist. Sicherlich steigt das Unfallrisiko ab 65, aber anders als bei jüngeren Verkehrsteilnehmern gibt es keine Möglichkeit, bestimmte Ursachen mit einem bestimmten Alter zu verbinden. Und solange es diese klare Differenzierung nicht gibt, kann ich auch nicht pauschal per Gesetz begründen, wann eine Nachschulung oder gar eine Prüfung notwendig ist.

Was ließe sich dann tun, um das Risiko durch ältere Autofahrer zu verringern?

Der Führerschein auf Probe ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Risiko individuell verringern lässt, ohne gleich eine ganze Altersgruppe pauschal zu stigmatisieren. Die Konsequenzen für den Verursacher sind den Gründen angepasst, die zu dem Unfall geführt haben. So könnte man es auch in jeder anderen Altersgruppe handhaben. Ist jemand möglicherweise in seiner Fähigkeit eingeschränkt ein Auto zu führen? Ist er mit den heutigen Verhältnissen auf der Straße überfordert? Von einer regelrechten Nachprüfung halte ich aber nichts. Ich würde empfehlen, dass sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch die Angehörigen die Fahrweise des Senioren beobachten und kritisch beurteilen. Das Ergebnis muss dann nicht zwangsläufig zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Manchmal reicht es schon, ein anderes Fahrzeug zu fahren, vielleicht mit weniger PS und mit mehr Assistenzsystemen. Man darf ja nicht vergessen: gerade für Ältere ist Mobilität wichtig, um weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Nach einem Unfall oder einem Verkehrsverstoß sind gerade ältere Menschen schnell verunsichert und befürchten schwerwiegende Konsequenzen, selbst wenn nichts Gravierendes passiert ist. Wer kann ihnen dann helfen? Ist es womöglich sinnvoll, sich an einen Anwalt zu wenden?

Ja, unbedingt und am besten sofort. Das gilt nicht nur für ältere Autofahrer, sondern für jeden, für Fahranfänger und für Menschen mit viel Erfahrung und in den besten Jahren. In einem Verwaltungs- und im möglicherweise dann folgenden Gerichtsverfahren kann sich alles, was man vorher ausgesagt hat, später belastend auswirken – auch wenn es ganz anders gemeint war. Unter Umständen ziehen die Behörden sogar die Verkehrstauglichkeit in Zweifel. Ein Anwalt für Verkehrsrecht weiß aus seiner Erfahrung, worauf es in solchen Verfahren ankommt. Er kann im Vorwege Akteneinsicht nehmen und das Geschehen genau analysieren. So lässt sich unter Umständen ein Bußgeldbescheid, Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot vermeiden.

Persönliches Gespräch oder mehr Informationen gewünscht?

Wenn Sie Interesse an einem Interview mit einem Verkehrsanwalt oder an weiteren Informationen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören knapp 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 40 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

Firmenkontakt
Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V.
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 / 72 61 52-129
walentowski@anwaltverein.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/interview-mit-dem-verkehrsanwalt-jens-doetsch-aeltere-autofahrer-nicht-pauschal-als-risikogruppe-abstempeln-555

Pressekontakt
Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e.V.
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 / 72 61 52-129
walentowski@anwaltverein.de
http://shortpr.com/4gcf73

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

mytaxi wird zu FREE NOW

Europas erfolgreichste Taxi-App läutet Markenwechsel ein und stellt sich zukünftig breiter auf

– Neuer Name und ein noch breiter aufgestelltes Mobilitätsangebot
– E-Scooter Marke hive wird perspektivisch in die App integriert
– Neues Mietwagenangebot mit Fahrer noch in diesem Jahr in Deutschland verfügbar
– FREE NOW vollzieht als erster Service der Markenfamilie (Joint-Venture von BMW und Daimler) den Rebranding-Prozess

Hamburg, 03. Juni 2019 – mytaxi, Europas erfolgreichste Taxi-App, beginnt ab heute mit der Markenumstellung auf FREE NOW. Über einen neuen Startbildschirm in der App, der die Verwandlung des mytaxi Markenlogos zu FREE NOW zeigt, wird dieser Prozess erstmals sichtbar. Zusätzlich werden ab sofort alle Social-Media-Kanäle mit einem Co-Branding versehen.

Mit FREE NOW ändert sich aber nicht nur der Name, auch das Mobilitätsangebot wird verbreitert. Neben der Einbindung von E-Scootern in vielen Märkten wird in Deutschland auch ein Mietwagen-Service mit Fahrer an den Start gehen. FREE NOW möchte Fahrgästen damit noch mehr Flexibilität in Sachen Fortbewegung bieten.

„Uns stehen spannende Zeiten bevor, die sowohl mit großen Chancen als auch neuen Herausforderungen verbunden sind“, so mytaxi CEO Eckart Diepenhorst. „Wir wollen unseren Fahrgästen wertvolle Zeit und ein bisschen Entspannung bieten, während wir uns mit FREE NOW um ihre Fahrt kümmern: Wir finden die komfortabelste und beste Lösung, um unsere Kunden schnell und sicher an ihr Ziel zu bringen. Für unsere Fahrer wird sich unter FREE NOW nichts ändern. Wir sorgen weiterhin dafür, dass viele Kunden unseren Service nachfragen und durch die Ansprache neuer Zielgruppen noch mehr Fahrten generiert werden.“

„Das Rebranding bildet die Grundlage, sich mit einem breiteren Mobilitätsangebot aufzustellen und unseren Fahrgästen Multi-Service-Lösungen in einer App anzubieten. Das Angebot wird von Land zu Land variieren“, so Diepenhorst. Derzeit ist das Unternehmen in neun europäischen Ländern tätig und bietet seine Dienstleistungen in mehr als 100 Städten an.

Trotz der Erweiterung des Geschäftsmodells bleiben Taxifahrer ein wichtiger Teil der Unternehmens-DNA. „Wir sind uns stets bewusst, dass der große Erfolg von mytaxi auf den Leistungen von mehr als 100.000 Fahrern basiert, die unsere App nutzen. Auch als Multi-Service-Anbieter sind unsere Fahrer nach wie vor unsere wichtigsten Partner. Gemeinsam mit ihnen wollen wir weiter wachsen und noch mehr Fahrgäste für unsere Services gewinnen“, erklärt Diepenhorst.

Der vollständige Markenwechsel von mytaxi zu FREE NOW wird noch in diesem Sommer erfolgen. Fahrgäste und Fahrer müssen keine neue App installieren. In den verschiedenen Märkten wird die neue Marke auf den Fahrzeugen sichtbar und parallel mit einer großangelegten Kampagne unterstützt.

mytaxi wurde im Juni 2009 gegründet und war die weltweit erste Taxi-App, die eine direkte Verbindung zwischen Fahrgästen und Taxifahrern herstellt. Mit mehr als 10 Millionen Fahrgästen und 100.000 registrierten Fahrern ist mytaxi die führende Taxi-App in Europa. Seit Februar 2019 ist mytaxi Teil von FREE NOW, dem Ride-Hailing Joint Venture von BMW und Daimler. Im Laufe des Jahres 2019 wird mytaxi in diesem Zusammenhang zu FREE NOW rebranden.
Mit seinen mehr als 600 Mitarbeitern ist mytaxi heute in rund 100 Städten in neun europäischen Ländern aktiv. CEO von mytaxi ist Eckart Diepenhorst.

Firmenkontakt
mytaxi
Falk Sluga
Große Elbstraße 145a
22767 Hamburg
04031766338
mytaxi@adpublica.com
http://www.mytaxi.com

Pressekontakt
ad publica Public Relations GmbH
Robert Kriesten
Poßmoorweg 1
22301 Hamburg
04031766338
robert.kriesten@adpublica.com
http://www.adpublica.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

mytaxi stellt sein Mobilitätsangebot in Deutschland noch breiter auf

– Europas erfolgreichste Taxi-App weitet ihren Service in neun Städten aus
– Über 50 Prozent mehr Anfragen im Vergleich zum Vorjahr in mittelgroßen Städten und Kleinstädten
– Auch unter der neuen Marke FREE NOW wird das Taxigeschäft weiter ausgebaut

Hamburg, 22. Mai 2019 – mytaxi erweitert sein Angebot in Deutschland und geht ab sofort noch offensiver in Bremen, Hannover, Leipzig, Braunschweig, Freiburg, Karlsruhe, Dresden, Magdeburg und Oberhausen in den Markt. Mit einer groß angelegten Fahrerkampagne und weiteren Marketinginvestitionen möchte Europas erfolgreichste Taxi-App mehr Fahrer in mittelgroßen Städten erreichen, um allen Kunden einen flächendeckenden sowie noch schnelleren Service anzubieten.

Mit dieser Expansionsstrategie reagiert mytaxi auf die steigende Nachfrage der Kunden nach digitalen Mobilitätslösungen. Darüber hinaus soll das lizenzierte Taxigeschäft weiter ausgebaut und damit ein klares Zeichen an die Branche gesendet werden. „Die Menschen organisieren Mobilität vermehrt digital. Das beobachten wir nicht nur in den Großstädten. Auch in kleineren Märkten steigen die Anfragen über unsere App Tag für Tag. Diese sind hier im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent gestiegen. Zusammen mit unseren Fahrern, unseren wichtigsten Partnern, wollen wir allen Kunden einen exzellenten Service und eine schnelle Verfügbarkeit in allen deutschen Städten bieten“, so Alexander Mönch, Deutschland-Chef von mytaxi.

Wachsende Mobilität für Deutschland
Auch jenseits der Metropolen soll Mobilität neu gedacht werden. Daher stellt mytaxi sein Angebot noch breiter auf und sorgt für eine komfortable und einfache Fortbewegung. Unter der neuen Marke FREE NOW, die noch in diesem Sommer startet, soll diese Strategie weiter verfolgt werden. Die Taxibranche spielt hierbei eine außerordentlich wichtige Rolle. Alexander Mönch ergänzt: „Taxi ist nach wie vor ein wichtiger Teil unserer DNA. Das wird sich auch unter der neuen Marke nicht ändern. Wir wollen Mobilität für alle Zielgruppen an allen Orten verfügbar machen. Das kann nur gelingen, wenn wir partnerschaftlich zusammenarbeiten. Wir werden das Taxigewerbe auch in Zukunft mit Produktinnovationen sowie gezielten Aktionen unterstützen, um gemeinsam ein attraktives Angebot für den Kunden im Mobilitätsmix zu schaffen.“

Die Erweiterung des Mobilitätsangebotes läuft bereits seit dem 1. Mai dieses Jahres. Weitere Städte sollen noch in diesem Sommer dazu kommen, bestehende Märkte werden sukzessive ausgebaut.

mytaxi wurde im Juni 2009 gegründet und war die weltweit erste Taxi-App, die eine direkte Verbindung zwischen Fahrgästen und Taxifahrern herstellt. Mit mehr als 10 Millionen Fahrgästen und 100.000 registrierten Fahrern ist mytaxi die führende Taxi-App in Europa. Seit Februar 2019 ist mytaxi Teil von FREE NOW, dem Ride-Hailing Joint Venture von BMW und Daimler. Im Laufe des Jahres 2019 wird mytaxi in diesem Zusammenhang zu FREE NOW rebranden.
Mit seinen mehr als 600 Mitarbeitern ist mytaxi heute in rund 100 Städten in neun europäischen Ländern aktiv. CEO von mytaxi ist Eckart Diepenhorst.

Firmenkontakt
mytaxi
Falk Sluga
Große Elbstraße 145a
22767 Hamburg
04031766338
mytaxi@adpublica.com
http://www.mytaxi.com

Pressekontakt
ad publica Public Relations GmbH
Robert Kriesten
Poßmoorweg 1
22301 Hamburg
04031766338
robert.kriesten@adpublica.com
http://www.adpublica.com

Bildquelle: @mytaxi